Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der hohe Preis der Tugendsignale

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Die Stärke ist die Grundlage aller Tugend.
Jean-Jacques Rousseau (steckte seine eigenen Kinder in Waisenhäuser)

Das hier ist mein Wolhauser.

Ein grandioses Stück aus Frankreich. Es kam als Wrack zu mir. Jemand wollte aus dem verbeulten, geschundenen, rostigen und verkratzten Rahmen ein Rat Single Speed machen. Das ist ein Stadtrad mit abgerissener Optik, aber dafür hätte er sich halbwegs mit der Technik auskennen müssen. Er schaffte es nur, das Rad zu zerlegen, in den Keller zu bringen und liegen zu lassen. Bis er Geld für eine Autoreparatur brauchte und es an mich verkaute. Seitdem ist es mein L’Eroicarad, und so, wie es sein soll: Ein phantastisches Stück, dem man seine harte Geschichte und die Patina seit 1970, aber nicht das Versagen des Zerlegers ansieht.

Das ist ein Team Raleigh von 1977. Es sieht nicht nur aus wie neu, es ist neu. Es ist seit 1977 einmal um den Block gefahren. An Weihnachten 1977 durch den neuen Besitzer, der damit beschenkt wurde. Der wartete dann auf den Frühling, hatte dann Besseres zu tun, im Sommer auch, und außerdem war damals der Radhype rund um Didi Thurau, der auf so einem Rad eine Weile die Tour de France anführte, auch schon wieder vorbei. Die nächste Strecke fuhr ich nach dem Erwerb von seinem Sohn und Erben damit letztes Jahr zum Phototermin.

Das hier ist ein Cicli Razzo aus einer kleinen, feinen italienischen Manufaktur. Mit Chrommuffen. 1982 kaufte es ein Deutscher nahe Rimini für sein Ferienhaus und fuhr damit, ab und zu, laut Familiensaga zum Cafe. Meistens aber nicht, weil es zu heiß war. Es hat immer noch das erste Lenkerband. Und keinen Kratzer.

Das ist ein Somec, ein tolles, nervöses Rad aus einer berühmten Schmiede. Gekauft und gebaut wurde es 1984 in Augsburg, und bei einer der ersten Fahrten schmiss es den Besitzer auf den Strassenbahnschienen. Das war ihm eine Lehre, und er fuhr wieder Auto, bis er starb und seine Erben das Rad an mich weiter gaben. Es ist unter mir mehr als unter seinem Erstbesitzer gelaufen.

Das ist ein Enik Tourmalet, das Spitzenmodell des deutschen Herstellers von 1987. Es wurde so gekauft, so ein, zweimal bewegt, und stand dann so jahrzehntelang im Keller, weil der Besitzer merkte, dass der Sport für ihn nichts ist. Es war 1987 mein Traumrad, das ich gekauft hätte, hätte ich 3400 DM locker machen können. Wie man sieht, man muss nur warten. Andere heben es im Neuzustand für einen auf.

Das ist ein Specialized Roubaix Expert von 2011, gekauft von mir für genau 3000 Euro weniger, als der Erstbesitzer bezahlte. Der ist damit vielleicht 300 Kilometer gefahren, bis sein Kind kam, und jetzt macht er das gar nicht mehr. Die Kosten lagen bei 10 € pro Kilometer. Wenn ich alles zusammenrechne, kostet der Kilometer in meinen benzinsaufenden Monster SLK350 vom Stuttgarter Band bis zum neuen Leben in Algerien oder Moldawien 0,80 Euro. Wahrer Luxus ist nicht, auf Ledersitzen mit 250 Sachen offen zu fahren. Wahrer Luxus ist, so ein Rad zu kaufen und nicht zu benutzen.

Und das hier ist ein Reiserad für Damen von Radsport Rabe in München. Als ich in München studierte, gab es einen Boom bei Trekkingrädern und Mountainbikes, und Rabe war eines der Geschäfte, die jenes Besondere hatten, das man damals als prestigeträchtig ansah. Sattelstützen für 200 DM, Titanschrauben, Kohlefasernaben. Und hochwertige Rahmen, die nach eigenen Vorgaben in Italien gelötet und pulverbeschichtet wurden. Wer zu einer grossen Radreise aufbrechen wollte, konnte sich damals einen Randonneur von Koga Miyata von der Stange kaufen, wie den hier, der als Stadtrad missbraucht, weggeworfen und von mir restauriert wurde.

Oder er ging eben zu einem der spezialisierten Händler, erklärte seine Wünsche, und liess sich von Experten das Optimum zusammenstellen. So ein Rad ist das Rabe. Es ist nicht in der obersten Liga, die damals bei 5-6000 DM anzusiedeln war. Aber es ist ein durchdachtes Rad mit hochwertigen, dauerhaften Lösungen, und dürfte um 3000 DM gekostet haben. Also 1/5 dessen, was damals ein neuer VW Golf kostete.

Abgesehen von Verschleissteilen wie Kette, Ritzel und Reifen sollten das Rad und die Komponenten tatsächlich weitaus mehr als jene 50.000 Kilometer halten, die bei hochwertigen Produkten dieser Szene damals als Minimum angesehen wurden. So gesehen würden sich die 3000 DM lohnen, denn der Kilometer würde selbst bei Totalverschleiss mit anschliessender Entsorgung gerade einmal 3 Cent kosten. Tatsächlich wurde das Rad am letzten Freitag nach 25 Jahren entsorgt, während man in Hamburg den neuen Beitrag von Hasnain Kazim einplante. Ich habe von diesem Autor noch nie ein Bild auf dem Rad oder den Bericht einer Alpenüberquerung gesehen, aber als Vorreiter bin ich natürlich tief gerührt, wenn unsere bayerischen Umweltschutzgedanken, die wir dank schwäbischem Erfindungsgeist schon lange mit schönem Erfolg praktizieren, nun auch in den rückständigen und reaktionären Regionen des Landes ankommen, wo mit Containerschiffen und Ozeanriesen heute noch die Öko-Pest der Weltmeere gebaut und gefeiert wird. Fahren Sie mal nach Hamburg, ich war dort: Es sieht wirklich aus wie ein Moloch, aus dem trotz Aufklärung und Fortschritt immer noch die Genderbeiträge der Zeit und die Stickstoffoxide der Schiffsdiesel auf die Welt losgelassen werden.

Entsprechend begeistert sind im Internet die Reaktionen, an die ich mich hier ebenfalls anschließe: Tausende stellen fest, dass sie auch mit dem Rad fahren könnten, und sind überzeugt von den Argumenten bei Spiegel Online. Fairerweise müsste man dazu noch sagen, dass der Mensch mit der Verbrennung von Nahrung und deren teurer Herstellung durch Landwirtschaft nicht emissionsfrei ist. Das Ganze ist nur halbwegs bio, weil das Rad mit seinen guten Wirkungsgrad dem miserablen Wirkungsgrad des maximal 200 Watt leistenden Motors Mensch entgegenkommt. Es gibt Untersuchungen, dass vier Menschen auf Rädern auf 100 Kilometer in der gesamten Ökobilanz nicht besser als 4 Leute in einem kleinen Auto sind. Ich finde es besser, in mich einen Kaiserschmarrn und eine Torte zusätzlich zu stopfen, als mein Auto mit 10 Litern zu betanken. Aber jede Fortbewegung, das muss man sagen, belastet die Umwelt.

Man kann nun dagegen argumentieren, dass Sondereffekte wie die Gesundheit das aufwiegen, während Linke dann wieder sagen, dass es zu viele alte, weisse Männer gibt, die in Bezug auf Umwelt und Gleichberechtigung mit ihrem Dasein als Schaden zu betrachten sind – die Zeit hat auch dazu einen genderistischen Beitrag (Triggerwarnung Genderismus, Hate Speech, Feministische Wissenschaft). Aber das geht, wenn man das Rabe und seine Besitzerin anschaut, oder all die anderen Räder, am Thema vorbei. Das eigentliche Thema ist, dass es viele gute Vorsätze wie im Spiegel gibt. Aber enorm viel schlechte Umsetzung. Legion sind die Räder, die im Frühjahr gekauft werden, im Herbst aufgrund mangelhafter Pflege ohne Öl auf der Kette schon knirschen, im im nächsten Frühling nicht mehr ausgepumpt werden, weil das mit dem Ventil zu kompliziert ist. Bei der Abgabestelle, die ich kenne, sind die wenigsten Räder mehr als ein paar tausend Kilometer gelaufen. Sie werden benutzt, solange sie gehen, und wenn die erste Reparatur ansteht und nicht ganz billig ist, kaufen sich die Menschen lieber etwas Neues.

Und so kommt es, dass das Signalisieren von Werten mit dem Kauf eines Fahrrades in der realweltlichen Umsetzung überhaupt nicht ökologisch oder gesund ist. Das Rabe ist ausweislich der abgefahrenen Kette etwa 4000 Kilometer gelaufen, und wäre mit einer neuen Kette ohne Schaltprobleme weiter gefahren. Eine Kette und ein Kettennietdrücker kosten 25 Euro, aber dazu reichte es offensichtlich nicht. Statt dessen verstaubte und verrostete das Rad, das sicher mit besten Absichten und einem Brooks-Damensattel gekauft worden war, vor sich hin. Kosten pro Kilometer: rund 0,40 Euro. Nicht billiger als ein Mittelklassewagen Anfang der 90er Jahre. Und die gesamte Umweltbilanz, hätte man es verschrottet, wäre pro Kilo auch nicht besser als ein Auto.

Natürlich hört man das in abgelegenen Weltregionen am Nordpolarkreis, die gerade erst das Licht der Aufklärung und die Vorzüge unserer an Transalp und L’Eroica gestählten Konstitution bewundern, nicht gerne, weil man vor allem zeigen möchte, was man für die Umwelt zu kaufen bereit ist. Aber Tugenden müssen auch gelebt werden, wie nachhaltige Lebensmittel, Geschlechtsverkehr mit Kondom, mehr Sport und weniger hirnlose Serienglotze und Zigaretten. Jeder weiss im Prinzip, wie Tugenden aussehen, und wie schwierig es ist, sie gegen Gewöhnung und Bequemlichkeit durchzusetzen. Es gibt tausend gute Gründe, mit dem Rad zu fahren. Und immer einen besseren Grund, warum es gerade heute nicht geht und dann morgen sein wird, sofern dann noch genug Luft im Reifen ist.

Das Rabe hätte bei guter Pflege jahrzehntelang seine Dienst tun können. Es wurde benutzt, wie man einen Schwamm in der Küche benutzt: Als Verschleissteil, lieblos und desinteressiert. Kein Lager wurde je gefettet, keine Schraube gelöst, der Vorbau war eingerostet und im Schaltkäfig klebte der Dreck. Da ist nach dem Kauf einer pinkfarbenen Klingel keine Liebe und keine Zuneigung mehr spürbar, nichts von jener “tender loving care”, von der Briten so gern reden. Es war halt da, solange es lief. Es sah nie einen Berg, den Gardasee, die Hügel der Toskana oder den Radweg nach Wien. Es hätte 1992 so viel passieren können. Es passierte, dass es bei einem Altmetallcontainer abgeladen wurde. Woanders würde man es hineinwerfen – bei uns gibt es eine Verwertung, die rettet, was zu retten ist, und manchmal komme ich dort vorbei, und dann sehe ich es und denke daran, wie ich als Student in München keine 3000 DM hatte, um so ein Rad zu kaufen.

Entschuldigen Sie also, wenn ich als Freund des Velozipeds nur lachen kann über alle, die jetzt wieder einen neuen Anlass finden, das Rad zu propagieren. Sie haben recht, wie während der Ölkrise, während Didi Thuraus Radsiegen, wie beim Aufkommen des MTBs und jetzt, beim Siegeszug von 29er und Pedelecs. Es sind Moden, die alle dazu führten, dass nach dem Kauf erst einmal die alten, nicht benutzten Räder weggeworfen wurden. Heute bieten die Radhäuser bei uns wieder Verschrottungsprämien für alte Räder an. Es ist gut und richtig, absolut richtig, kurze Strecken mit dem Rad zu fahren, besonders in den Städten. Man ist schneller und macht die Städte schöner. Aber man muss es tun und ab und zu eben auch mal das Rad putzen, die Reifen aufpumpen, alle 200 km die Kette ölen und lernen, wie man eine Schaltung und Bremsen einstellt. Wenn man das nicht kann, wartet man im Sommer öfters mal einen Monat auf einen Termin im Radgeschäft, und wird dabei oft auch noch abgezockt.

Wäre man ehrlich, würde man ganz andere Dinge sagen: Quäl Dich, Du Sau. Der Regen macht Dir nichts, Du bist nicht aus Zucker. Schnee tut nicht weh. Wenn du in Deinem Alter nicht den Jaufenpass hoch kommst, ist es nicht zu steil: Du bist krank und musst etwas tun. Schraub das gefälligst selbst hin. Die Kette ist schmutzig, aber Du kannst Dir nachher die Hände waschen. Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden. Er repariert sich nicht selbst. Tu was. Lerne erst mal, Dein Rad selbst auf die Reihe zu bekommen, vielleicht bekommst Du dann Dein Leben auf die Reihe. Schmerz ist nur Deine Schwäche, die den Körper verlässt. Klar bist Du pleite, wenn Du nicht mal die einfachste Dinge selbst machen kannst. Und, ganz wichtig: Überleg Dir vorher, ob Du das tun willst. Sonst endet das Rad wie Dein halber ungetragener Kleiderschrank.

Nichts davon ist geeignet, um bei Twitter die eigene moralische Überlegenheit gegenüber Autofahrern zu demonstrieren. Eigentlich müsste ich froh sein, dass nun auch andere Massenmedien das Richtige predigen, aber das da oben ist neben der Kette der Grund, warum das Rabe nicht mehr fahrbar war:: Im unteren Schaltungsrädchen hat sich ein Faden verfangen, der es blockiert. Man hätte nur eine einzige Schraube lösen müssen. Ich brauche 4, 5 Stunden, um es wieder zu dem Rad zu machen, das es einmal war, und ich sollte mich freuen. Es ist ein guter Tag für das Rad, für mich und die Bewegung. Aber innerlich koche ich, innerlich möchte ich die Erstbesitzerin eine dumme Nuss nennen und mich dann denen zuwenden, die nur Hass und Verachtung für ihre sparsamen Nachkriegs-Vorfahren übrig haben, die den Schimmel vom Brot schnitten und Räder jahrzehntelang pflegten, damit Geld für eine bessere Zukunft der Jugend da war. Manchmal sehe ich bei uns noch Damen der Gesellschaft, die beim Bäcker etwas vom Vortag nehmen, und dahinter die übernächste Generation im Hoodie von H&M, die ihren Coffee2Go-Becher auf die Strasse werfen, weil es zu stressig ist, vor der Schule daheim noch selbst Kaffee zu machen und anschließend die Tasse auszuspülen – man muss sich in der Quality Time informieren, was bei den Jugendportalen und Whatsapp an Peinlichkeiten steht. Oh, ein Beitrag ´über das Radfahren. Ja, Dieselpendler sind echt übel, das liken sie, damit jeder ihr richtiges biologisches Bewusstsein kennt.

Bald breche ich wieder in die Berge auf. Ich werde brandneue Pedelecs und Familien am Strand sehen, und steinalte Männer auf historischen MTBs und Rennmaschinen am Berg. Ob ich jemanden von Konkurrenzblättern oder ein menschliches Tugendsignal treffen werde, hoch oben über den Bäumen – das weiss ich nicht. Aber dann ist es egal, ein Zusammentreffen ist wirklich ohne jedes Risiko, denn die Wut, die mich treibt, die schwindet, wenn ich allein mit dem Berg bin, und das tue, wovon andere reden.

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545 Lesermeinungen

  1. Harry Quinn
    Die Dinger sehen für mich als Laie zum verwechseln ähnlich aus. Am Besten gefällt mir das Weiße mit der Rotweinpulle.

    • Ja, das mag sein, in den Details sind sie aber alle anders. Es gibt nicht so viele Unterschiede wie bei Autos, Räder ändern sich sehr langsam.

    • Rotweinpulle?
      .
      Das da in der Pulle ist kein Rotwein, sondern Menschenblut.

      Man kommt nur als Vampir über die Pässe.

  2. "Kette rechts"
    (ist das nun schon rechtsradikal?)

    Herrlich, selbst ein Koga Miyata. Fehlt Ihnen eigentlich noch ein Nishiki? Gebrauchtvelobörse hiermit eröffnet.

  3. Bin kein Radfahrer,
    aber der rote Faden ist wunderbar gesponnen mit Geschichten. Erinnerungen werden wach, Didi Thurau, Merckx, van Impe, Hinault etc. Tour de France, Urlaub mit Auto in Südfrankreich. Dann die treffenden Ableitungen zur Diffamierung der Nachkriegs-Vorfahren. Ohne sie wären Viele viel weniger. Danke Don für diese bebilderte Chronologie.

    • Gern geschehen. Mir ght dieses „Wer nicht so gut ist wie wir ist schlecht“-Geschwätz massiv auf die Nerven. Wer Pappbecher benutzt, wer Fast Food aus Schaumstoffverpackungen holt, wer Omas Geschirr wegwirft, ist nicht gut. Ganz einfach.

  4. Anfangs befürchtete ich ja, ...
    … Sie wollen jetzt alle 120 Ihrer Räder einzeln vorstellen … ;) Ganz so schlimm kam es dann ja nicht.

    Ich muss aber gestehen, als regelmäßigen Leser dieses Blogs haben Sie mich durchaus mit einer gewissen Radbegeisterung angesteckt. Mit der Eroica und mir wird das sicherlich nichts mehr, aber gelegentliche morgentliche Radrunden durch den örtlichen Wald – einer gewissen Grundfitness wegen, und nichts ist ja langweiliger als Schwimmen – habe ich vor ca. 2 Jahren aufgenommen und bislang halte ich durch.

    Mein aktuelles Rad ist allerdings örtliche Discounter-Massenware. Es reicht für den Weg durch den Wald, aber länger als eine Stunde mag man auf dem Sattel nicht sitzen. Wenn ich da nun so lese, was Sie an hochwertigen Rädern teilweise so preisgünstig gebraucht erwerben, da wäre ein „how to …“ Beitrag für den Gebrauchterwerb sehr interessant.

    Haben Sie da bestimmte Anlaufstellen oder gehen Sie nur die Ebay-Kleinanzeigen durch ?

    • how to...
      Äußerst kleinmütig machen mich die Werkstatt und Räder, wenngleich ich offen zugebe, auf Rennräder einfach nicht so sehr zu stehen, lieber einen guten Allrounder. Kurzum – mir ging es viele Jahre so, wie Ihnen jetzt: ich fuhr ein Fahrrad, das mir irgendwie vom Bruder übrigblieb, und das Schülerrad fuhr ich noch als Student, und das Studentenrad noch Jahre im Beruf…

      Bis ich darauf kam, mir endlich mal selbst ein vernünftiges Rad zu kaufen. Vor über 10 Jahren.

      Und darum kann ich Ihnen den Tipp geben: klappern Sie doch einfach mal in aller Ruhe nach und nach alle Fahrradläden und Werkstätten in ihrer Umgebung ab. Gehen Sie hinein und sprechen Sie mit den Verkäufern / Monteuren dort. Und Sie werden merken: jeder gute Radladen / Monteur hat so seine Vorlieben, Stärken und Schwächen.

      Und Sie können dann entscheiden, ob Sie Ihr Rad aufwerten: einen guten für Sie passenden Sattel kaufen Sie am besten neu, den können Sie auf jedes Rad montieren. Will sagen: selbst Ihr jetziges Rad wird sich viel besser fahren, wenn Sie besser sitzen!

      In guten Läden gibt es auch immer wieder Tipps, wo Sie in ihrer Gegend Gebrauchte finden können, manche haben auch selbst einen Aushang. Sie können auch Radsportvereine ansteuern.

      Ich will nur sagen: einfach die Scheu aufgeben – und ihren eigenen Weg finden!

      Denn ich selbst habe einst beschlossen, dass ich lieber viel Geld für Reparaturen in der Werkstatt lasse, bevor ich meine Kette und Schaltung selbst zu manipulieren versuche) Ich belasse es bei der klassischen Pflege, die man mit der Pflege einer guten Freundschaft vergleichen könnte. Aber weder könnte ich guter Handwerker werden, noch werde ich mir eine entsprechend praktische Radwerkstatt einrichten.

      Aber es braucht nicht gleich das Optimum, es braucht einfach den Mut zum eigenen Weg. Den Anfang sind Sie bereits gegangen – ich habe mich lange nicht getraut, zu dem zu stehen, was ich kann und mache: einfach ein gutes Standardrad ordentlich zu fahren und zu pflegen.

      Will nicht naseweis hier Banalitäten posten – aber beginnen Sie mit guten Komponenten auf gutem Standard von dem Händler, mit dem Sie am besten klar kommen – dann ist das Top-Gebrauchte nicht mehr weit)

    • och...
      ich hätte gerne noch ein paar weitere seiner Schätzchen gesehen…

    • kommen auch noch….

    • „Mit der Eroica und mir wird das sicherlich nichts mehr“

      so denkt am Anfang jeder. Den Passs komme ich nicht hoch, Das ist mir zu weit. Etc. pp.

      Die Frage ist, was wollen Sie, für welchen Zweck? Ich baue mir die Räder oft selbst. Die Herkunft ist ganz unterschiedlich, Ebay ist ok, es gibt aber auch Radbörsen im Netz für Höherwertigwes. Anspnsten würde ich halt eteas nehmen, das leicht und ungefedert ist. Irgendwin häherwertiges Rennrad der 8- bon 9-fach Schaltgeneration

    • Gebrauchterwerb
      An meinem Wohnort gibt es mittlerweile mehrere gemeinnützige Fahrradwerkstätten, die auch Gebrauchträder aufbereiten und preiswert anbieten. Sogar am Hbf gibt es einen Ableger. Dort kann man als Pendler sein Rad bewacht abstellen und/oder kleine Reparaturen durchführen lassen. Dort findet sich auch stets ein Ansprechpartner, der einem weiter Tipps geben kann. Schauen Sie sich mal an Ihrem Wohnort um.

      In vielen Städten entstehen derzeit so genannte Repair Cafés. Bei mir gibt es immer wieder auch extra Termine für die Fahrradreparatur.

      Falls Sie auf Facebook unterwegs sind: Schauen Sie mal unter den lokalen Gruppen, ob es in Ihrer Nähe nicht irgendwelche Fahrradfreunde oder eine Flohmarktgruppe gibt. Dort kann man, anders als bei einer Verkaufsplattform, auch gezielt nach Rat und Hilfe in der Nachbarschaft fragen.

      Und ja, manchmal ist – wie hier schon gesagt wurde – auch einfach nur der Sattel der Falsche. Ich erlag z. B. dem Trugschluss, dass „bequem ausschauende“, gefederte Sättel das Richtige für mich seien. Bis ich dann mal einem Brooks B17 in der Variante „narrow“ nicht widerstehen konnte (ohne ihn ausprobiert zu haben). Der war wirklich beinhart – und der angenehmste Aufsitz, den ich bislang fahren durfte. Also unbedingt vorurteilsfrei testen, was zu Ihnen passt.

    • B17 ist wirklich prima, ich fahre den nicht umsonst bei der L’Eroica. Auch toll sind der alte Flite und der Rolls von Selle San Marco.

    • Besten Dank allen
      für die ermunternden Worte – ich werde mich mal bei Ebay und nach lokalen Fahrradhändlern/-werkstätten umschauen…. Die erste sinnvolle Investition ist wahrscheinlich wirklich ein Sattel, auf dem ich es länger aushalten kann.

      Allen eine gute Woche!
      SchallundRauch

    • Nichts für Anfänger
      Bei allem Respekt: Wenn Sie noch beim Bike vom Discounter sind, würde ich als nächsten Schritt ein neueres Markenrad empfehlen. Die haben inzwischen ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis und sind technisch höchst ausgereift. Das gilt auch für junge Gebrauchte. Die Schätzchen, die Herr Alfonso aus dem Müllberg fischt und selbst restauriert sind eher etwas für passionierte Liebehaber mit langjähriger Schraubererfahrung…

    • Aber man kann daran viel lernen. Wer einen Klassiker versteht, begreift auch ein modernes Rad.

  5. Klasse
    Besten Dank fuer den Text – ich glaube, einer Ihrer Besten!

  6. Gut gemacht
    Gut gemacht.

  7. Fast einverstanden
    Werter Don
    Ich stimme Ihnen fast in Allem zu. Insbesondere Ihre Überlegungen zur kriegs- und haltungsbedingter Sparsamkeit der Vorfahren – die ich teilweise durch harte Erziehung internalisieren durfte – kann ich zustimmend nachvollziehen. Mit einer winzigen Ausnahme. Der Kaffee. Da ich in meiner bescheidenen 23m2 Küche keine adäquate Maschine unterbringe und mein Bankkonto sie zudem nicht hergibt, suche auch ich allmorgens vor der Schule den Dealer meines Vertrauens auf, der über eine 10.000 Euro Einheit verfügt und gebe mich dem sonst für mich nahezu unerreichbaren Kaffeegenuss hin. Sollten meine Schüler einst diesem Beispiel folgen würde ich sie wohl gelegentlich freihalten. P.S. Wen ich dabei erwische, dass er ein Pausenbrot entsorgt wird unnachsichtig mit einem Aufsatz über irgendeine Hungerperiode von 30jährigem Krieg über WK II bis zur Sahelzone gestraft.

    • Küchenverhältnisse
      Wie groß muss denn eine Küche sein, um dort eine Kaffeemaschine unterbringen zu können, 30m^2, 50m^2, … ?

      Ab einer bestimmten Größe dürfte dort auch Platz entstehen für das Chemielabor der Molekularküche und die obligatorische Flüchtlingsfamilie. Was man heute halt so hat.

    • Pausenbrotewegwerfen war bei uns auch ein mörderisches Risiko. Als Altstadtbewohner gehen mir die Pappbecher und ihre Entsorgung auf die Nerven.

    • Frenchpress!
      Lieber Don Camillo, auch in der kleinsten Küche dürfte Platz für eine Frenchpress sein. Und wenn Sie keinen guten Kaffeedealer am Ort haben, dann sicher das Internet. Natürlich ganze Bohnen kaufen u. unmittelbar vor dem Aufbrühen (90 Grad – nicht 100!) frisch mahlen (nicht mit Schlagwerk-, sondern Mahlwerk-Maschine) (OK – mit der ist es noch ein bisschen enger geworden in der Küche). Aufgießen, 4-5 Minuten ziehen lassen. Die ich immer für Gymnastikübungen nutze, um anschließend u.a. fit Rad fahren zu können. Und falls Sie einen Garten haben: Gönnen Sie ihm den Kaffeesatz als Dünger.

    • Geh bitt'schön!
      Don Camillo, Sie haben nicht alle Optionen geprüft. Ein vom Fachhändler importierter italienischer 49-Euro-Espresso- Markendruckventilkocher, den Sie auf Ihre Herdplattw stellen können, macht zuhause caféträchtigen Kaffee, den Sie nach Belieben mit Wasser oder selbstgeschäumter Milch verlängern können. Mir kommt kein Automat ins Haus, den muss man warten, und diese Kapselmaschinen lehne ich aus mehreren Gründen rundweg ab. Wie gesagt, ich trinke meinen Kaffee nach Art einer nonna und wenn ich mich als Signora fühlen will, geh ich in mein Stammcafé, da steht eine 17000-Euro-Kaffeelokomotive, direkt aus Italia importiert, meine LieblingsschokolAde gibts auch dazu und der Preis ist wie in – sagen wir – Padua.

    • @Don Camillo
      Den Besuch im Cafe kann ich grundsätzlich sehr gut nachvollziehen. Sich eine Gastromaschine in die Ecke zu stellen schaffen tatsächlich nur einige wenige Freaks. Das ist neben dem Platzbedarf, Sie brauchen natürlich auch eine adäquate Mühle, eine ordentliche Investition, die sich zusammen mit den Unterhaltungskosten in keinem privaten Haushalt rentieren dürfte. Es sei denn Sie betreiben das als Nebenerwerbsbetrieb … Es gibt aber auch relativ kleine Eingruppenmaschinen, falls Sie Espresso bevorzugen. Wenn Sie dort vernünftigen Kaffee nutzen ist das Ergebnis oft besser als in vielen Cafes. Ansonsten ist für Filterkaffee bei der Community, wenn ich das richtig überblicke, die Moccamaster die unveränderte Referenz bzw. dann gleich die Handfilterung.

  8. Guylaine 1988
    sehr schöne und gut gepflegte Mühlen haben Sie da in Pflege. Mein Reiserad von Lieke & Schefzyk, später Schubert & Schefzyk, habe ich 1988 mit italienischer Ritzel-Kombi gekauft und 2011 einem ebenso begabten Schrauber übergeben, der es in Ehren hält und im übrigen die gleiche Figur… Foto hier leider nicht möglich. Rahmendetails aber vielfach ähnlich mit Ihrem Rabe. Seitdem komme ich mit einem Patria und birdy (für den untergegangenen SLK) zurecht, weil ich unbedingt die Nabenschaltung wollte, des Waldbodens in den Ritzeln wegen.

    • Thema Guylaine: als ich jung war. fanf ich Alu dutrchaus auch aufregend, aber so gegen 2000 rum habe ich gemerkt, dass die alten Räder auch ihre Vorzüge haben. Inzwischen fahre ich lieber Stahl, auch wenn ich alles andere auch habe. Und die alten Schaltungen stören mich nicht.

    • Alu 2000
      Zufällig parkte heute so ein schöner Klassiker bei mir ums Eck. http://vilkmerge.lt/wp-content/uploads/2016/10/dvira.jpg . So eins hatte ich auch mal & wenn ich mich recht entsinne, handelte es sich dabei um die ersten Aluräder, die Kettler für uns Normalverdiener herausbrachte. Damals hatte man das Material wohl noch nicht so richtig im Griff. Dementsprechend klobig geriet der Rahmen. Fand ich damals nicht so schick, aber aus heutiger Sicht hat das Rad durchaus seinen Charme. Man sieht es (hier) auch nicht mehr allzu oft …

    • Bei der Caritas stünde hier auch eines herum…

  9. Man brennt ein Haus nieder um es zu schützen
    eine tolle Logik. Aber es ist genau das was dem „virtue signalling“ und der durch die 68-er angeleierten Büßerkultur mit dem Ziel der Selbstvernichtung zugrunde liegt. Vielleicht basiert es auch auf dem Christentum und seinem verwurzelten Glauben, dass Jesus Christus drei Tage nach der Kreuzigung wieder auferstand. Vieles in der Bibel ist vielleicht allegorisch. Dass aber jemand sich durch puren Glauben aus seinen Einzelteilen wieder zusammensetzt nachdem er vom Zug überrollt wurde-ich würde nicht darauf wetten.

    Weite Teile der westlichen Kultur haben die Sucht sich selbst zu zerstören-ein Mysterium. Was ist daran produktiv? Da sind nun diese bösen alten weißen Männer. Die, die seit Jahrhunderten unsere mittlerweile doch elaborierte und hochentwickelte Zivilisation aufgebaut haben. Nicht nur Fahrräder haben sie erfunden, auch Autos, Flugzeuge, Bauwerke (von den Pyramiden über den Eiffelturm bis zum Ulmer Münster, etc.), Kommunikationstechnologien. Die alten bösen weißen Männer sind an allem schuld. Aber all das was sie aufgebaut haben nutzen ihre Gegner begierig weiter. Statt konsequent zu sein und zu sagen: wir reißen alles nieder was von bösen alten weißen Männern erfunden wurde, wir machen all ihre Erfindungen rückgängig, wir verzichten auf alles was von ihnen kommt. Vielleicht gibt man erst Ruhe, wenn man wieder in der Steinzeit angekommen ist um von da an einen Neustart machen. Eine sehr aufwändige Weise der moralischen Läuterung. Und immer dann wenn es einen kleinen Fauxpas gibt zerstört man alles was bis dahin aufgebaut wurde um wieder von vorn zu beginnen-die moralische Lauterkeit ist es einem wert.

    So als wenn man mit einer altertümlichen Schreibmaschine zugange ist, die keine Korrekturfunktion hat. Man schreibt eine DIN A4 Seite, macht in der letzten Zeile einen Fehler und muss die ganze Seite dann nochmal schreiben. Mit der Zeit wird man immer unkonzentrierter, genervter, nervöser. Wer das 100 mal wiederholt ist wohl reif für die Klappse. Und dennoch ist es genau das was unsere Zivilisation im Moment mit sich selbst macht.

    Da sind nun diese Vorfälle in Charlottesville. Und es gibt in den USA eine schwarze Minderheit, die ~12% der Bevölkerung ausmacht. Die vor allem in den ehemaligen Südstaaten lebt. Und obwohl es noch wesentlich, WESENTLICH mehr gibt was die USA ausmacht, obwohl es in Bundesstaaten wie Alaska, Idaho oder Montana einen verschwindend geringen Anteil an Afroamerikanern gibt beurteilt man dieses riesengroße, von europäischen Auswanderern aufgebaute Land ausschließlich aufgrund seiner Minderheitenproblematik. OK, ich mag den Ku Klux Klan auch nicht, schon allein deshalb weil mir Männer mit langen Bärten zuwider sind; und Zipfelmützen finde ich auch nicht ästhetisch. Ich bin nicht rassistisch erzogen worden, in meiner Kindheit habe ich von Eltern- oder Großelternseite nicht mal andeutungsweise Äußerungen in diese Richtung gehört.

    In meiner Kindheit habe ich US-Sitcoms gesehen, ich habe auf AFN amerikanische Musik gehört (Kasey Kassem Top40). Dass es in Sitcoms auch Afroamerikaner gab fand ich ganz natürlich-solange die Proportionen gewahrt wurden. Mehrheitlich waren es natürlich WASPS. Ich habe Musik immer danach beurteilt ob sie gut war, nicht von wem sie gemacht wurde. Barry White, George Macrae, Gloria Gaynor, The three degrees, Sister Sledge, etc., das war gute Musik und es wäre mir nicht im Traum eingefallen zu sagen „die höre ich nicht weil sie von Schwarzen gemacht wird.“ Ich fand und finde, dass die USA den Afroamerikanern (die über ein ausgeprägtes Rhythmusgefühl verfügen) hervorragende technische Mittel an die Hand gaben (meist von alten weißen Männern erfunden) um daraus hervorragende Musik zu machen.

    Und dennoch: der ganze Hype der letzten Jahre, die ganze übersteigerte Rassismus-/Antirassismushysterie, der ganze Müll der „identity politics“ und vor allem der krass rassistische (oder reziprok rassistische) Hass auf die „alten weißen Männer“ – mir geht das alles nur noch tierisch auf den Keks und ich verweigere mich, weil ich es für paranoid halte.

    Es gibt selbst Afroamerikaner, Trump-Anhänger (und nicht wenige), die das genau so sehen. Hat man übrigens die Geschichte der Sklaverei in den USA mal unter dem Aspekt betrachtet, wie es den Schwarzen zum selben Zeitpunkt in Afrika gegangen wäre? Stammeskriege, extrem wilde, gefährliche Tiere, Ausbeutung durch einen Stammesfürst, ein Klima viel extremer als im Süden der USA-hat man es schon mal unter diesem Gesichtspunkt gesehen? Wenn man sich die Anfangsszenen des vielfach Oskar-prämierten Films „Vom Winde verweht“ (basierend auf dem Buch von Margaret Mitchell, für das sie immerhin den Pulitzer-Preis bekam; es geht um den „civil war“, also auch um die Sklaverei) ansieht hat man nicht den Eindruck, dass die Sklaverei nur unmenschliche Facetten hatte.

    Viele Afroamerikaner zählen heute in den USA zu Schwerverdienern-nicht nur in der Musikbranche und im Sport.

    Für mich sind die USA immer noch das Land unbeschreiblich schöner Natur (natürlich nicht in Hillary-Hochburgen), das Land der alten weißen (nicht schwulen) Cowboys, der alten weißen Astronauten (die auf dem Mond gelandet sind), etc.
    Protestanten (und dazu zählen auch Puritaner) sind gekennzeichnet durch übermäßige Büßermoral, eine Ausprägung von extremstem Ehrgeiz und Strebermentalität. Naja, so weit so schlecht, aber wenn das ganze solche Formen annimmt, dass man nicht Ruhe gibt bis man sich selbst versenkt hat und dabei Unschuldige mit in die Tiefe reißt, die man nicht gefragt hat ob sie mit untergehen wollen, dann ist Schluss mit lustig.

    Ihr ganzen paranoiden, neurotischen MoralWixxer, Ihr könnt mich alle mal. Ganz gleich wo Ihr auch seid, ich will da nicht sein. Ich will von Rassisten und Antirassisten nix mehr hören, nix von Grünen, nix von Refutschis und dem ganzen Kram.

    Ich will am liebsten nach Alaska und dort Lachse angeln.

    • Verweigerung und Ignoranz
      haben wir alle viel zu lange gezeigt. Nur so konnte dieser Quatsch mit Soße solche Ausmaße erreichen.

    • +++
      Vielen Dank, Harry Charles, sie sprechen mir aus tiefster Seele!

    • Zusatz
      Unter all den Dingen, die mir zuwider sind und die einem das Leben zur Hölle machen habe ich ein bis zwei noch vergessen (wie konnte ich bloß?): Na, na? Natürlich Feminismus und Gender, was denn sonst?

      Hier nur mal so ein paar interessante Aphorismen (ob zum Thema oder auch nicht):

      „Je mehr sich die Männer den Wünschen der Frauen anpassen, desto weniger können die Frauen mit ihnen anfangen.“
      (Camille Paglia)

      „Die volle Gleichberechtigung der Frau wäre ein kolossaler Rückschritt.“
      (Anita Ekberg)

      „Die Frauen beseelen uns Männer, Meisterwerke zu schaffen, und hindern uns daran, sie auszuführen.“
      (Oscar Wilde)

      „Es gibt drei Arten von Frauen: Die Schönen, die Intelligenten und die Mehrheit.“
      (Rainer Werner Fassbinder)

      „Wenn Männer sich mit ihrem Kopf beschäftigen, nennt man das denken. Wenn Frauen das gleiche tun, heißt das frisieren.“
      (Anna Magnani)

      „Es gibt drei Dinge im Leben, die unerträglich sind: kalter Kaffee, lauwarmer Champagner und überdrehte Frauen.“
      (Orson Welles)

      „Wenn Frauen nicht mehr wissen, was sie tun sollen, ziehen sie sich aus. Und das ist wahrscheinlich das Beste, was Frauen tun können.“
      (Samuel Beckett)

      „Fürchte den Bock von vorn, das Pferd von hinten und das Weib von allen Seiten.“
      (Anton Tschechow)

      „Frauen: glückliche Wesen. Weil sie keine Männer sind, brauchen sie keine Frauen zu heiraten.“
      (Madame de Stael)

      „Die Ehe ist eine obszöne Einrichtung zur Ausbeutung der Männer.“
      (Esther Vilar)

      Und zuletzt noch eins vom alten Johann Wolfgang von Frankfurt (unser aller Goethe):
      „Schönheit ist überall ein gar willkommener Gast.“

      Huch! Ist der gute alte Goethe vielleicht oberflächlich? Ein Populist? Rassist? Alter weißer Mann? Und was ist mit Tschechow, Wilde, Beckett, Orson Welles, etc. etc. …? Darf man von denen noch was lesen oder anschauen? Oder kommt dann die Gesinnungspolizei?

      Fragen über Fragen…

      Und die ganzen Moralapostel und „virtue signalling“-Streber warten auf Godot-und er kommt nicht und kommt nicht…!

    • Sagen Sie mal, Sie armer Kerl:
      Haben Sie eigentlich auch noch andere Themen als „Die bösen Frauen“? Ich mach mir wirklich Sorgen um Sie – diese monothematische Generalabneigung gegen 50% der Menschheit kann nicht gesund sein.

      Nehmen Sie solange ein langgezogenes „Oooooh“.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @Haupts: Charles würde ich keine monothematische Generalabneigung unterstellen
      meiner Erinnerung nach scheint er alles und jeden nicht leiden zu können, letztes mal hat er sich über LKWs und irgendwas mit von ihnen transportiertem Konsummüll aufgeregt.

    • Herr Charles.
      warum fliegen Sie dann nicht?(Nach Alaska)Weil es da Sarah Palin gibt?

    • @die Antwortenden
      @ Haupts: Ich soll was gegen Frauen haben? Wie kommen Sie denn auf sowas? Gegen echte hatte ich noch nie was, nur gegen die, die mit sich selbst ein Problem haben (und da gehören eben die Femihüpfburg und Genderquakfraktion dazu). Geben Sie mir eine geile Stewardess und ich werde ekstatisch!

      @ Maschi: sagen wir mal so: ich sehe mir gern Ekel-Alfred Folgen an, weil die so schön unverlogen und satirisch überspitzt sind. Und bei zu viel süß habe ich immer Angst vor Diabetes. Ich sehe aber schon, dass ein Überdrehen der Misanthropieschraube anderen fürchterlich auf den Geist gehen könnte. Aber bevor man nett sein darf gibt es noch viel zu attackieren und zu reformieren.

      Trotz allem viele Grüße, H.C.

    • Zeitsprung: Kenne ich,
      werter Harry Charles,
      geht manchmal nicht anders. Kennen Sie das:https://www.youtube.com/watch?v=0fdCuRKatjs

    • @ Harry Charles
      Vielleicht einfach konvertieren?

    • Deja vu
      Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeit nach der Wende: Mehrfach(!) wurden wir/ich von Westdeutschen in westdeutscher Tonlage gefragt, wieso wir uns das alles gefallen lassen haben.

      Wenn ich nur wüßte, was man mehr tun könnte als nur im privaten Umfeld den – manchmal doch recht unangenehmen Diskussionen – nicht aus dem Wege zu gehen und ggf. sogar langjährige Freundschaften zu riskieren.

      Außerdem: Alles kaputtmachen, damit dann das „richtige“ Leben beginnen kann, das hatten die Chinesen recht konsequent mit ihrer Kulturrevolution durchgezogen. In Taipeih kann man im National Palace Museum nun den Großteil der verbliebenen chinesischen Kunstschätze bewundern. (Die haben die damals geklaut, sonst wäre es weg gewesen. Es dauert 12 Jahre, bis dort alles mal den Weg aus dem Speicher in die Vitrine gefunden hat. Ich bin zwar überhaupt kein Museumsfan, aber … Nur die Anreise, mit dem Fahrrad, der Geist mag willig sein.

      Für die Berufsweltverbesserer: Kulturrevolution – Es ist also noch Luft nach oben…

      @Don: Einfach immer wieder – schön? Vielen Dank!

    • Hier an den Seen
      Wird es eher ungemütlich.
      http://www.swp.de/schwaebisch_hall/lokales/schwaebisch_hall/zugestochen-und-sexuell-belaestigt-15571720.html

      Ich ärgere mich jedes Mal über mich selbst, wenn ich mein Rad zum reparieren bringen muss und schon beim Aufziehen neuer Mäntel an meine Grenzen stoße.

    • Übung macht den Meister! Schrauben Sie es einmal komplett auseinander und bauen Sie es wieder zusammen. Da lernt man viel!

    • Millenials
      Alles schimpft ja über die „Millenials“ von heute, speziell über deren lautstarke „SJW (Social Justice Warrior)“ Ableger, die für Empörungsbeben, Shitstorms, Feminanzen, Gendertoiletten, „allgemeine Dekonstrukion westlicher Traditionen und Errungenschaften, sowie Werte“, Critical Whiteness, Antispezieismus*, Lookismus, Rape Culture und „qualitative Forschung“ verantwortlich sind. Die verweisen dann im Allgemeinen auf Sokrates und sein bekanntes Zitat: „Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer“.
      Dabei verkennen die „Social Justice Warriors“, dass zu unseren Sturm- und Drangzeiten, als wir uns noch über echte (!!) Nazis aufregten, von denen natürlich viel Widerstand kam, die Generation über ihnen und auch die, die ihrer Hormonüberdosis gerade entwachsen waren, auf unserer Seite waren.
      Diese SJW-Fraktion der Millenialgeneration ist die erste, die von ALLEN Generationen abgelehnt und für Schei..e befunden wird. Das ist einzigartig und wert, das man darüber nachdenkt.
      Diese Ablehnung kommt mit Sicherheit von ihren völlig überzogenen Betroffenheits- und Empörungsorgien, die sich auf Halbsätze mit 140 Zeichen stützen (Man muss sich mal den Twitteracount „Energiewende Europa“, der oben abgebildet ist, anschauen. Wer meint, dass diese abgehackten Satzstummel irgendwie weitergehen, der täuscht sich. Auf sowetwas wird die Zerstörung einer ganzen Wirtschaft aufgebaut).
      Aber woher kommen diese Shitstorms?

      Ich glaube, wir haben die Millenials in eine Zeit geboren, in der es nichts mehr zu entdecken gibt, in der jeder noch so kleine Fleck auf dieser Welt zuhause auf GOOGLE Earth anzuschauen ist, in der „Forschung“ bedeutet, mit immensem Aufwand immer kleinere Schritte zu machen, in der alle grossen Erfindungen bereits gemacht wurden, in der im Sport keine Sprünge mehr möglich sind, neue Rekorde in der tausendsten Stelle nach dem Komma aufgestellt werden, und das mit riesigem Trainingsaufwand. Kurz: auf dieser Welt gibt es für Millenials nichts mehr zu gewinnen. Das ist alles abgegrast.
      Und das macht sie wütend. Deshalb zerstören sie das alles (zumindest der SJW Teil).
      Dabei können weder die Millenials noch die vor ihnen Geborenen etwas für die aktuelle Situation. Man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass, wenn die Millenials um 1900 gelebt hätten, die das Auto erfunden hätten. Das war nicht besonders intelligent, nicht besonders kreativ, nur die Zeit war einfach reif dafür. Ob das den Millenials von heute hilft, weiss ich nicht.

    • Puh ....
      … wurde Harry etwas vor kurzem von einer Frau verlassen?

    • Stehen bleiben und kämpfen. Die sind nicht die Mehrheit. die sind nur die Mehrheit in den Medien. Und sie haben Angst, weil sie in Polen, Italien und den USA sehen, wie das kippen kann. Vieles ist m.E. von Maos Kulturrevolution übernommen worden.

    • @ Nahuatl
      Hier sind zwar keine Belästigungen im Spiel, aber die Leute sind heute schon dermaßen blöd.

      https://www.all-in.de/nachrichten/rundschau/Anzeigen-und-Bussgelder-fuer-Campierer-am-Oberallgaeuer-Schrecksee;art2757,2490361

      Im Frühsommer hatte ein Bauer,an dessen Wiese ein (sein) grenzt, nur Ärger. Weil die Leute nicht auf seine berechtigten Einwände hörten, setzte er sein Odelfass ein… bayjuwarisch herb, aber erfolgreich.Gülle ist die beste Selbstverteidigung.

    • @die Antwortenden
      @Kratel: ich wurde nicht verlassen, schon gar nicht von allen guten Geistern (im Unterschied zu vielen anderen hierzulande). Es geht mir ums Aufrütteln und Bewusstmachen. Man muss gegen Feminismus und Gender (die mittlerweile pathologisch-neurotisch und dabei ungebildet-simplifizierend daherkommen) unbedingt etwas tun. Was meinen Sie, wenn einige der zitierten Aphorismen von einem Normalbürger kämen, was man mit dem machen würde.
      Leuten wie Tschechow, Wilde, Vilar oder Beckett, alles anerkannte intellektuelle Autoritäten (zum Teil Nobelpreisträger) können sie nichts. Wenn sie versuchen würden, die nun auch noch loszuwerden (in der Art einer Nazi-Bücherverbrennung) würde das doch klar zeigen wie vermessen, krankhaft realitätsfremd und vor allem auch ungebildet sie mittlerweile sind. Hier hat sich eine gefährliche, widerliche Parallelkultur entwickelt, und wie ein Krebsgeschwür wuchert sie immer weiter. Aber Feminismus ist ja hier gar nicht das Thema (ich war nur so schön drin in der Materie, vom letzten Blog)

      @Marx: „Ich glaube, wir haben die Millenials in eine Zeit geboren, in der es nichts mehr zu entdecken gibt…Kurz: auf dieser Welt gibt es für Millenials nichts mehr zu gewinnen. Das ist alles abgegrast.“

      Ich denke, da ist viel Wahres dran. Ich würde es noch ergänzen um Aspekte wie Unreife, Unerfahrenheit, Selbstgerechtigkeit, Verwöhntheit, Saturiertheit, Naturferne und eine schon krankhaft selektive Wahrnehmung.

      Sehen Sie sich nur mal an wie manisch einige (vermutlich jüngere) Redakteure sich auf diesen Charlottesville-Vorfall kaprizieren, darin eine Art Weltuntergang sehen. Sicher, man kann Gewalt (die aber von beiden Seiten ausging) nicht gutheißen, schon gar nicht, dass einer der Idioten in eine Menschenmenge fährt und jemand dabei getötet wird. Aber wenn man sich einmal die Dimension ansieht: da werden in den USA jeden Tag wer weiß wie viele Leute durch irgendwelche anderen Kriminellen abgemurkst und kein Hahn kräht danach.

      Erst durch eine entsprechende, von Donald Trump gestartete Initiative, habe ich von einer Bande namens MS-13 erfahren, zumeist bestehend aus illegalen Einwanderern. Auf deren Konto gehen unzählige (man schätzt sogar tausende) Morde. Nur gehörten viele der Opfer leider nicht zu irgendwelchen Minderheiten (wobei man letzteren mystischerweise eine Art von Heiligenstatus verleiht), und so sind auch die Medien zynischerweise auf das alles gar nicht erst eingegangen.

      Wenn weiße Polizisten von schwarzen Straftätern (und die gibt es ja nachweislich leider) ermordet werden ist das den Medien nicht mal eine Randnotiz wert. Wenn aber ein Schwarzer auch nur etwas zu hart beim Verhör angefasst wird läuft dagegen eine mindestens 14-tägige Medienkampagne.

      Mich kotzten das permanente Messen mit zweierlei Maß, die Selbstgerechtigkeit der Weltbessermacher, ihr überdreht-krankhafter Eifer (Fanatismus), ihr vorlaut-selbstgerechtes Getue, ihre Weltfremdheit nur noch an.

    • @nat00:03
      ooooooooooohhhhhhhhh, Mensch, toll wie überwältigend hintergründig. Sie wissen aber wie man Anspielungen gezielt einsetzt. Angesichts einer solchen Überlegenheit kann man ja nur erblassen. Und jetzt freuen Sie sich wohl diebisch weil Sie meinen…?

      Sehen Sie wie ich gähne?

    • Sternchen
      Ich hatte bei „Antispezieismus“ ein Sternchen gemacht, und vergessen, zwei lustige Links einzuflechten, die zeigen, dass ein Tier auch nur ein soziales Konstrukt ist. Ganz genauso wie „Gender“ (da haben wir ja nochmal Glück gehabt, dass unsere Eltern keine Rattenliebhaber waren).
      Immerhin kommt das von unseren Akademikern, speziell der Universität Dortmund, Fachbereich „Soziologie“ (was sonst).

      http://antispeog.blogsport.de/images/B.MuetherichSoziale_Konstruktion_des_Anderen.pdf

      http://antispeog.blogsport.de/selbstverstaendnis/was-ist-antispeziesismus/

    • Hallo Harry Charles,
      haben Sie sich auch über die ZEIT-Ergüsse geärgert? Ich auch. Zum Trost ein Zitat von Klonovsky über die alten weißen Männer:

      „Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.“

      Wahrscheinlich kennen Sie es schon – sonst zur erbaulichen Erinnerung.

    • @ empörter Gast
      Ich mache mir ohne Ende Gedanken darüber, was eigentlich dem „virtue signalling“ psychologisch zugrunde liegt. Bei ganz Junge ist es wohl einfach die Übernahme der verlogenen Moral, die ihnen von weltfremden Urwaldarzt-Paukern ins Hirn geimpft wurde.

      Bei den etwas Älteren sehe ich folgendes Muster: forciertes Appeasement. Man will mögliche Vorwürfe einer anderen (gegnerischen?) Seite antizipieren und ihnen damit die Wucht (den Wind aus den Segeln) nehmen. Dahinter will man dann möglichst bequem die gewohnten Spießermuster leben. Empirisch wird diese These von mir belegt durch die Entwicklung der Grünen in Baden-Württemberg. BW, ein originär tiefschwarzes Land, ist durch Generationswechsel von den Studihochburgen (Freiburg, etc.) mit rot-grünem Gedankengut überschwemmt worden. Statt „Schaffe-schaffe-Häusle baue“ war plötzlich das „grüne Heiligscheinle“ angesagt, letzten Endes aber auch nur um darunter wieder wie gewohnt „schaffe schaffe Häusle baue“ zu machen.

      Dass Appeasement nicht funktioniert hat man an der BW-CDU gesehen. Die haben das Spiel mit gespielt, mit dem Resultat, dass nicht SIE stark wurden, sondern eben rot-grün. Da grün aber immer mehr zu schwarz geht ist da eine gewisse, wenn auch perfide Logik, dahinter. Das Problem: es ändert sich nicht wirklich viel. Der Spießermuff bleibt immer derselbe.

      Appeasement kann aber auch zu dem führen was ich oben getitelt habe: „Man brennt das Haus nieder um es zu schützen.“ Die Gegenseite kann das Appeasement nämlich, wenn schlau, auch für sich instrumentalisieren. Und dann hat man die Arschkarte.

      Wo ist die Logik?

    • Virtue Signaling ist eine ganz reaktionäre Sache. sonntag auf der Bank in der Kirche rutschen, danach ins Wirtsahaus und die Bedinung belästigen. Kennen wir alles, nur neu in bio.

    • @ DON
      danke für die sehr treffenden, zusätzlichen Anmerkungen zum „virtue signalling“. Es ist wichtig, dass es mal gesagt wurde.

    • Es war mir euin Vergnügen.

    • Dies und das
      – dazu, dass man beim Auseinander- und wieder Zusammenbauen eines Rades etwas lernt: @Don … in meinem Fall zuallerest Demut. Und dann Frustrationstoleranz. Aber Sie haben Recht: Ich werde mir ein Restaurierungsbedürftiges holen. Funktionstüchtige möchte ich nicht zugrundrichten.

      @Philomena: Ja, die Leute sind Deppen. Fahren mit ihrer Karre ins Naturschutzgebiet und zeigen ihren Kindern, wie man mit nassem Holz ein Lagerfeuer macht.
      Letztens an der Isar isaraufwärts bei Vorderriss gesehen.

      Ich bin ja in München am Flaucher, einem Gebiet kurz unterhalb vom Tierpark, aufgewachsen, und durfte miterleben, wie es sich von einem gediegenen Badeplatz von Anwohnern zu einer Partymeile und einer der vielen Müllhalden Münchens entwickelte. Die Stadt behilft sich, indem sie jedes Jahr Schilder mit neuen Piktogrammen aufstellt.

      Jedenfalls: Ich war positiv überrascht, als ich bei einer Bootstour mit den Schraazn vom Sylvensteinspeicher nach Lenggries ein Schild bemerkte, auf dem geschrieben stand: Ein Mops kam in die Küche…, nein, Blödsinn, sondern:
      Die Isar ist ein Wildfluss, kein Partyfluss. Lärm und Müll haben hier nichts verloren. Danke, dass Du deine Abfälle wieder mitnimmst.
      Funktioniert hier, ist auch ein anders Klientel.

      Zu diesem Thema: eine sehrsehrschöne Seite für Leute, die an den Flüssen Steine bestaunen und sammeln.

      isar-kiesel.de

      Nochwas zu den, naja, Unangepassten, aber negativ konnotiert:
      Heute im Bad in Berchtesgaden gewesen (der Schraazn wegen) und mit dem Bademeister ins Gespräch gekommen.
      Ein Supersozialkompetenter, der mitbekam, dass mein Sohn auf dern abgetrennten Schwimmerbahnen schwimmen wollte, und von älteren Damen und Zuzüglern, die sich dort anderweitig vergnügten, gebremst wurde.

      Der Bademeister hielt sich mit Ermahnungen zurück und meinte stattdessen zu mir, dass er von dem Gschwerl an der Hecke, wobei er mit einer leichten Bewegung des Halses meinen Blick auf athletisch-adipöse Unangepasste mit Goldkettchen lenkte, bei Verweisen auf die Badeordnung in diese Richtung folgendes zu hören bekam: “ Halt’s Maul, hier gibt es keine Regeln.“

      Der Don hat’s ja noch gut, weil er sich in die Einsamkeit der Berge retiriert (kennt noch jemand Ritirata?) und mangels Nachwuchs nicht gezwungen ist, hoch frequentierten öffentlichen Raum aufzusuchen.

      Jedenfalls: Es gibt so viele push-faktoren, dass man sich nur noch zum Ausgang mäandern kann, wenn man am frühen Nachmittag angesichts vieler, die mit der Kombi U-Hose & Bermuda die Becken bevölkern, u.a. an der Wassequalität zu zweifeln beginnt.

    • Ja, die Isar ist ein schönes Beispiel für ganz München, wie Sozialismus nicht funktioniert.

    • Muß das sein?
      Lieber Don,

      da Sie ansonsten einem Bewusstsein für einen minimal anständigen Stil ja durchaus zugeneigt scheinen: Müssen sie uns so etwas wie den vorletzten Absatz des Foristen „Harry Charles“ wirklich antun?

    • Ich bin beim Freischalten toleranter als die meisten, weil ich mehr an die Differenzierungsfähigkeiten der Leser glaube. Daher schalte ich auch heftige Kritik an mir selbst frei. Wenn ich anfange, die Schrauben anzuziehen, wäre das auch eine Art den Misstrauens gegen die Leser. Ich glaube an die Selbstregulierung. Es ist nicht immer leicht und manchmal ringe ich mit mir.

    • @Fuchs
      sagen Sie mir doch mal genau, welchen vorletzten Absatz meiner Beiträge Sie meinen (Man kann das auch hier zitieren, wie andere es meist machen, kursiv, etc.)! Sonst bleibt Ihre Kritik extrem pauschal und nicht nachvollziehbar.

      Abgesehen davon: ich habe mal kurz all meine vorletzten Absätze durchgelesen und kann an keinem was Anstößiges finden. Es sei denn, SIE sind EXTREM dünnhäutig. Und ich sehe es fast schon als meine pädagogische Pflicht an, das zu ändern.

      Sonst laufen in dieser Gesellschaft nämlich immer mehr Neurotiker herum, die einem das Leben zur Hölle machen. Hemdsärmelig lebt es sich wesentlich entspannter, erlebnisreicher und vor allem auch gesünder.

      Ich stelle mich jederzeit jeder Art von Kritik, vorausgesetzt sie ist sachlich (und mit Verlaub, das kann man von Ihrer aus o.g. Gründen nicht gerade sagen). Und ich garantiere Ihnen, ich bleibe Ihnen keine Antwort schuldig. Nur im Dialog kann man weiter kommen. ECHT liberale und ECHT demokratische Leute sehen das so. Nur „virtue signalling“-Streber, die hastig und übereifrig ihre „Moral“ (ist es denn wirklich die ihre?) plakatieren wollen sehen das anders.

      Mal ein Tipp von mir an Sie: nehmen Sie sich mal die Zeit, setzen sich ganz ruhig hin und denken über das nach, was Sie für Ihre Überzeugungen halten (im Sinne des Kant’schen Imperativs). Und dann fragen Sie sich: „Sehe ich das denn WIRKLICH so?“ Ich finde viele Leute haben Schwierigkeiten, zu sich selbst ehrlich zu sein. Daraus erwachsen viele Probleme.

      Aber wie gesagt: falls Sie das hier lesen, geben Sie mir einen Wink und sagen Sie mir ganz konkret, woran Sie denn so sehr Anstoß genommen haben. Und dann diskutieren wir weiter. Es wird viel zu wenig kontrovers diskutiert in diesem Land, es gibt keine wirklich demokratische Diskussionskultur mehr.

      Aber ich denke mal gerade das ist Sinn dieses Blogs.

    • Ok
      Lieber Don,
      ich verstehe Ihre Antwort mal so, dass eine jede für ihr ästhetische Gesundheit selber sorgen sollte, da es zu viel verlangt wäre, die Vorklärung des Schlamms auf den Moderator dieses Forums ab zu wälzen. Das ist ein Standpunkt den man akzeptieren kann, auch wenn man der Meinung ist, das schlechter Stil eines Textes eigentlich verheerender ist als schlechter Inhalt, weil er von der prekären inneren Disposition des Autors kündet. Wie sagte Karl Kraus noch gleich: „Ein Gedicht ist nur so lange gut, bis man weiß, von wem es ist.“

    • "Stehen bleiben und kämpfen."
      @DA

      „Stand your ground“, wie es in den USA heißt. Ich fürchte in nicht allzuferner Zeit wird es Leute in diesem Land geben, die fluchen, weil es nicht genug Laternenpfähle hat. Wir werden das mit sehr gemischten Gefühlen sehen. Aber…. was soll ich sagen? …. selbstgewähltes Leid! Am Ende wird das „Monster“ alter weiß Mann sie alle holen. Ist das nicht beruhigend für uns? Nein? Warum nur nicht?…… Und richtig, Angst haben alle diese bunten Vögel, weil sie wissen, daß ihre Tage gezählt sind. Sie haben überzogen. Wie die Gottkanzlerin. Es wird ganz plötzlich, völlig unerwartet und sehr sehr heftig werden. Popcorn bitte! …. und keine Bange! Wir regeln den Verkehr. Es wird keinen Stau geben.

    • @Linde Fuchs21:45
      die Komplimente gebe ich gerne zurück, ich nehme an Sie als emanzipierte Frau halten es aus. Soll ich Ihnen mal sagen was ich annehme: dass Sie von jenen geschickt sind, die auf diesen Blog aufmerksam geworden sind und ihn vielleicht als bedrohlich für ihr verlogenes Weltbild ansehen. Ich will mir nicht anmaßen hier für DA zu sprechen, aber ich könnte mir denken er fühlt sich primär auch als Anwalt der Wahrheit.

      Ach ja, Stichwort anmaßend: auch wenn Sie es mit leisen Tönen tun (ich könnte jetzt sagen „typisch Frau“, ist es nicht genau das was Sie von mir hören wollen), ich finde es nicht nur anmaßend, sondern schon zynisch einem Menschen aus der Ferne eine „innere prekäre Situation“ zu unterstellen. Aber von Leuten Ihres Schlages ist wohl nicht mehr zu erwarten.

      Sie sind immer glatt, auch stilistisch. Und Sie machen sich einen Spaß daraus, für andere den Boden möglichst auch so glatt zu machen, dass die darauf ausrutschen. Offiziell wollen Sie natürlich die Welt besser machen, ist mir schon klar. Indem Sie Plebs wie mich am liebsten daraus entfernen würden, das ist es doch wohl was Sie durch Ihre „Blume des Bösen“ (da werde ich eben auch mal lyrisch) sagen wollen.

      Dünkel, Hochmut und herablassend-hochnäsiges Sozialengagement machen noch keinen guten Menschen aus, vielleicht denken Sie mal darüber nach und auch darüber ob in Ihrem Wertekanon irgend etwas ist was die Bezeichnung „echt“ verdient.

      Auch wenn sich das jetzt etwas pathetisch anhören mag, ich lasse mich nicht von Leuten Ihres Schlags beurteilen, sondern nur von höheren Mächten. Die gibt es, auch wenn Sie es vielleicht anders sehen mögen.

      In einer Gesellschaft gekennzeichnet von einem nie zuvor dagewesenen Maß an Heuchelei, Verlogenheit, Pseudomoral und (unter all der glatten Fassade letzten Endes) Rohheit sind das die einzigen moralischen Instanzen, die für mich zählen.

    • Können wir alle jetzt bitte einen Gang zurückschalten?

    • Lieber Herr Charles,
      um Ihnen hier doch zumindest etwas den Rücken zu stärken: zunächst herzlichen Glückwunsch, ich glaube da halten Sie jetzt den Rekord für den „Post“ mit den meisten Antworten (Frau Amgelin wird das genauer wissen).

      Und auch wenn ich mit Ihnen keineswegs immer einer Meinung bin, finde ich Sie jedenfalls kurzweiliger als Leute, die sich hier anscheinend erstmalig und dann aber nur zu dem Zweck äußern, um den Don als [Demokrat/FAZ-Mitarbeiter/bayerischer Grantler (unzutreffendes bitte streichen)] dazu aufzufordern, Meinungsäußerungen anderer Personen doch bitte nicht zu veröffentlichen (nein, Kraus-Zitate retten nicht alles).

      Über die eine oder andere unflätige Bemerkung bin ich dabei hinwegzublicken bereit. Und seien wir ehrlich: Sie nehmen hier eigentlich nur die Rolle ein, die früher TDV, hm555 usw. hatten (deren Steckenpferd allerdings ein anderes war).

      Vielleicht zum Schluss noch eine freundlich gemeinte Empfehlung zur Diskursführung bei nächster Gelegenheit: Als alter weißer Mann ohne qualifizierendes Opfergruppenmerkmal können Sie heute keine Diskussion mehr gewinnen. Denn die Diskurshoheit richtet sich heute nach anderen Kriterien.

      Schieben Sie daher kritisierte Äußerungen zukünftig einfach auf eine Tastatur-Tourette-Erkrankung, die sie auf ihre alten Tage leider ereilt hat. So war es bei mir auch. Ich habe teilweise schlimme Anfälle an Tastatur-Tourette. Ging irgendwann im Sommer 2015 los, und Aussichten auf meine Heilung sind immer noch ungewiss….

    • @ S&R
      ich weiß jetzt nicht so genau ob ich mich bei Ihnen bedanken oder Ihre Antwort als Unverschämtheit empfinden soll. SOOOO alt bin ich nun auch wiederum nicht, in vielem mache ich wesentlich jüngeren immer noch locker was vor.
      Zumindest bin ich etliche Jahre jünger als Günter Jauch, und der ist (wie heute der Schmonzettenpresse zu entnehmen war) wohl sowas wie ein Idol.

      Und von wegen „Tastatur-Tourette“, eines garantiere ich Ihnen: ich stehe für jedes einzelne Wort gerade, was ich hier schreibe. Alles sorgsam überlegt und schon lange in der Pipeline, wenngleich manchmal etwas flott runtergetippt. Ich habe hier nur einmal einen Text produziert, den ich nach dem Wegschicken am liebsten wiedergehabt hätte, aber der wurde dann auch nicht freigeschaltet. Ansonsten: it’s just kicking ass and taking names.

      Ich hasse Verlogenheit, Inkonsequenz, Heuchelei und Opportunismus. Mir lassen die göttlichen Mächte das auch nicht durchgehen, da sehe ich nicht ein warum es anderen besser gehen soll.

      Ich will aber nicht nur gezielt provozieren, sondern auch Denkanstöße geben. Der Blog heißt ja nicht umsonst „Stützen der Gesellschaft“.

      Alles ist relativ, und daher ist das von Ihnen so genannte „qualifizierende Opfergruppenmerkmal“ eine Sache der subjektiven Wahrnehmung. (Ob man die Diskurshoheit hat hängt vielleicht nicht so sehr von der Gegenseite ab [kommt aber leider allzu oft vor], sondern von einem selbst). Aber wenn Sie denn schon so genau fragen: ich habe im wesentlichen wegen Frauen einen Job verloren. Sowas bringt einem immer sehr viel Ärger und das gebe ich hier ein wenig zurück. Wenn Frauen die Büchse der Pandora mutwilligerweise und unnötigerweise öffnen dürfen sie sich nicht über sowas wundern. Es geht aber dabei nicht nur um mein persönliches Schicksal, sondern um Dinge, die für unsere Gesellschaft insgesamt symptomatisch sind und immer mehr Leute betreffen (werden).

      So wie ich das sehe gehöre ich damit jedenfalls zu einer qualifizierten Opfergruppe. Und nicht nur aus dem Grund sage ich was ich denke. Es ist in Bezug auf manche Dinge allerhöchste Zeit. Ob man eine Diskussion wie Sie sagen „gewinnt“ hängt nicht davon ab wie perfide oder wie marktschreierisch (bzw. wie duckmäuserisch und von falscher, verlogener Bescheidenheit getragen) die Gegenseite ist, sondern davon ob man selbst gute oder bessere Argumente hat.

      Ich jedenfalls habe noch ’ne Menge davon auf der Pfanne und wenn man schon „Stütze der Gesellschaft“ (was diese im übrigen dringend nötig hat, denn das „Haus“ ist am Einkrachen) sein soll, dann will ich damit auch nicht hinterm Berg halten.

    • Lieber Herr Charles,
      weisser alter Mann ist aus meiner Sicht in diesem Lande eher eine Diskursposition als eine Beschreibung des tatsächlichen Alters. Ich bin knapp über vierzig, aber politisch schon seit mindestens 20 Jahren ein weißer alter Mann.

      Dass Sie in Erwägung ziehen, ich könnte Sie beleidigt haben, sich aber nicht sicher sind, sehe ich als Indiz, dass ich mich weder in die eine noch in die andere Richtung ganz falsch ausgedrückt habe. Seien Sie versichert: provozieren will ich gern, aber verletzen nie. Ich nehme jedenfalls zur Kenntnis, dass Sie „gebranntes Kind“ sind, und meine mich jetzt im Nachhinein auch zu erinnern, dass Sie das vor einiger Zeit in der Tat etwas näher ausgeführt hatten.

      Aber vielleicht bedenken Sie: alle nichtregelmäßigen Leser dieses Blogs (und ich – miserables Gedächtnis) haben das wahrscheinlich nicht auf dem Schirm, wenn wir Ihre posts lesen. Wählen Sie als Waffe vielleicht lieber das satirische Florett als den polemischen Säbel – Sie zeigen sonst nur, wie tief sie getroffen wurden, und geben den Fiona B.s dieser Welt alle Genugtuung und Rechtfertigung auf die sie hoffen.

      Und bitte: verachten Sie mir nicht die Heuchelei. Das ganze Konzept der „Höflichkeit“ zivilisierter Gesellschaften beruht darauf. Wieviel das für ein friedliches Zusammenleben wert ist, werden wir erst merken, wenn tatsächlich niemand mehr darauf Wert legt…

      In diesem Sinne: Ihnen einen schönen Abend ;)
      SchallundRauch

    • Die Bezeichnung lehnt sich aber ironisch etwas an eine Art Sinnbild an:
      germanhistorydocs.ghi-dc.org/images/00008165_web1.jpg

      Sie dürfen alles, was hier – auch in den Kommentaren – aufscheint, 1zu1 nehmen, es kann aber genausogut diametral gemeint sein oder etwas völlig anderes bedeuten:

      Jede Medaille hat mindestens drei Seiten, es gibt welche, die mehr haben, ohne deswegen „echter“ zu sein:

      img.ma-shops.de/witte/pic/x_39801a.jpg

      Der Schöpfer der Kunstfigur gehört in der FAZ zur Sparte Unterhaltung, Fööjeetonng also, und betreibt hier eine Wortspielwiese.

      Augenzwinkerndentspanntegelassenheit ist also angesagt…

  10. Schüne Gegenüberstellung dessen, was Menschen sagen. Und was sie dann tun.
    Deshalb ist mein ceterum censeo seit jeher: Es gibt genau zwei wirksame Stellschrauben, um menschliches Verhalten in grossem Masstab zu beeinflussen. Geld und Gesetze.

    Freiwillig ist der Mensch vor allem eines – bequem. Man könnte die menschliche Fortschrittsgeschichte ohne wesentliche Verluste auch als Geschichte der Suche nach mehr Bequemlichkeit schreiben.

    Rousseau, einer der von mir meistverachteten „Denker“ der Menschheitsgeschichte, war damit eine besonders passende Gemeinheit :-).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Ich habe aufgehört, an den Sozialismus zu glauben, als ich den jungen, eher linken Mitbewohnern erlubte, meine Dachterrasse zu benutzen, wenn ich nicht da war.

      Rousseau hat „zurück zur Natur“ ruiniert.

    • Dachterrasse
      Dann sagt man den Mitbewohnern hinterher, sie sollen die Dachterrasse wieder aufräumen und sauber machen…

  11. Toller Blog!
    Bewunderung sei Ihrem handwerklichen Geschick gezollt.
    Ich selbst übe noch und stelle nach dem Lesen Ihres Blogs fest, dass ich mein Fahrrad noch konsequenter pflegen muss. Es wird täglich gefahren, außer bei Glatteis und Schnee, und es erhält die nötige Pflege, um auch im jeweils nächsten Jahr noch fahren zu können.

    Kleinere Reperaturen erledige ich selbst, aber an gewisse, scheinbar schwierige Dinge traue ich mich noch nicht so ‚ran.

    Ergebnis: Der Weg führt manchmal zum Fachmann mit seinen nicht gerade bescheidenen Preisen. Und dann kann es sehr schnell gehen: Kommt die Reperatur über einen gewissen Betrag hinaus, dann lohnt sich schon wieder der Kauf eines gebrauchten Rades, das gerade topfit gemacht worden ist.
    Und letztlich haben Sie recht: Der Umwelt ist damit gar nicht gedient, und letztendlich hat man nichts dabei gelernt!

    • Ich würde nichts sagen, wenn man sich ernsthaft bemühen und dann aufgeben würde. Aber im Radladen meinees Verttrauens ist die häufigste Reparatur das Wechseln eines Schlauches. Was soll man da noch sagen?

  12. Radlgeschichten
    Sehr schöne Geschichte.
    Grazie mille

  13. Fahrraddiebe ...
    … also der Film Vittorio de Sicas aus dem Jahre 1948 zeigt, welch existenzielle Bedrohung es sein konnte, wenn einem das Fahrrad geklaut wurde. Mein vorletztes, nicht besonders wertvolles, wurde mir in meiner durchaus fahrradfreudlichen Großstadt am hellichten Tag geklaut und die Versicherung hat gezahlt. C’est la vie. Aber an der Front ist die Exekutive leider nicht sonderlich erfolgreich -die Fahrradindustrie und der Handel haben sicher nichts dagegen.
    Also billiger gekauft, ein teures wird ja sonst eh nur geklaut. Mittlerweile ist vom Billigrad noch Rahmen, Vorbau, Lenker und Gepäckträger übrig, den Rest habe ich inzwischen selbst durch hochwertigere Komponenten ersetzt. Einerseits, weil es sich nicht vermeiden ließ, und weil andererseits das Rad auf den ersten Blick immer noch billig aussieht und hoffentlich nicht mehr geklaut wird. Und mein Radl selber reparieren ist überhaupt kein Problem mehr.
    Aus Schaden wird man manchmal doch klug – aber anders, als man dachte.
    Allerdings noch nicht klug genug, mit Blick auf Ihr geschultes Auge bezüglich vermeintlicher Schrotträder, werter Don.

    • Nun, entweder man benzutzt in der Stadt ein „Schrottrad“ oder eines, das ungern geklaut wird. Rennräder zum Beispiel, die noch dazu individuell sind.

  14. „Quäl dich, du Sau!“
    Danke für den Link aber die Aufforderung
    gefällt mir gar nicht.

    Das mag hin und wieder funktionieren
    interessanter wäre aber genauer zu wissen
    wie man richtig den Berg hinauf fährt,
    also Fehler vermeidet.

    Einer ist vermutlich falsch zu Atmen,
    die falsche Übersetzung zu wählen,
    zu verkrampfen, zu wenig zu üben etc.

    Ich will mich am Berg nicht quälen,
    aber hinauf kommen und ich will eigentlich auch kein Rennen gewinnen
    und muss aufpassen das ich mich nicht dazu verleiten lasse
    wie kürzlich, als ich einen jüngeren Mountainbiker
    am Berg überholt habe der dann später sehr leichtsinnig
    und sehr schnell auf der anderen Seite mit seinem Fully
    über die Löcher raste und an mir vorbei rauschte.

    Was sie beklagen ist ggf aber auch etwas anderes.
    Es gibt Leute die bestimmte Dinge nicht gelernt haben
    oder sich nicht zutrauen.
    Ich kenne das von mir selbst gut genug und bedaure zB
    sehr das ich mein erstes Rennrad versauen lies.
    Ich hatte u.a. damals noch nicht verstanden was es mir einbrachte und
    ich war überzeugt 2 linke Hände zu haben.
    Man lässt es liegen um es später wieder zu versuchen.
    Mein Ende der 1980er gekauftes Muddy Fox wurde mir allerdings gestohlen. Es dauerte dann wieder sehr lange bis ich mich wieder
    aufraffte neu anzufangen.

    Ihnen ist es gelungen sich ihre Begeisterung fürs fahren zu erhalten
    oder sich immer neu selbst zu ermutigen und Sie sind klug genug zu Wissen das die funktionierende Bremse
    ihre Lebensversicherung ist und nicht die Police in der Schublade.

    Zu(r) (Zen in der) Kunst ein Fahrrad zu warten wünsche ich mir noch ein paar praktische Tipps. zB wie wird kriege ich die Kette sauber :-)
    ggf gibt es ja demnächst Dons Fahrradwartungvideoblog

    Es wird Zeit das sie als Lehrer tätig werden und das nicht nur in
    der Kunst ein Fahrrad zu warten. Gut recherchieren kann
    auch nicht jeder.

    • Übung macht den Meister
      Ich kenne Ihren Trainingsstand nicht, deshalb
      fassen Sie es bitte nicht als Anmaßung auf, wenn
      ich als Frau *;* von meinen Rennrad-Fortschritten
      berichte.

      Grad‘ weil ich weniger Kraft habe, ist die Fahr-Technik
      um so wichtiger.

      Gaanz wichtig: Fahrrad vom Fachmann
      auf persönliche Körpermaße einstellen lassen!

      Danach mit einem Könner sehr lange immer nur
      den „runden Tritt“ üben.
      Im kleinen Gang Trittfrequenz halten, nicht schalten.
      Das ist das A und O! Auch für den Atemrhytmus.
      Danach Strecken mit kleinen Erhebungen auswählen.
      So nach und nach bekommt man das Gefühl, wie
      man sein Körpergewicht nach vorn verlagern muss
      um Tempo + Trittfrequenz halten zu können.
      Wenn der Körper das „weiß“ – dann lernt er auch,
      wann man bei Bergen dann doch schalten muss.

      Wenn man LANGE Bergstrecken nicht gewohnt ist,
      dann braucht man doch einen fiesen Antreiber,
      der einen an der Ehre packt:
      „ Ja wo bleibst du denn so lang?“
      Das nächste Mal schafft man es „dran“ zu bleiben.
      (Ich hatte zuhause auch eine Trainingsrolle für den
      Winter)

    • Ich musste das mit den Bergen auch wieder lernen. Entscheidend ist, mit den Kräften zu haushalten und den richtigen Tythmus zu finden, aus Treten, Atmen und Zielstrebigkeoit. Bei einem kleinen Berg anfangem, an dem üben und lernen, und das auf einen grösseren Berg übertragen.

    • Danke für die Tipps
      Sie bestätigen mich in dem was ich schon tue.

      Hier ist noch ein Link zu einer Fahrradreihe in englisch.
      Auch hilfreich.

      https://www.youtube.com/watch?v=vUJtOp_Y7ok

      Grundhaltung und Theorie reichen halt nicht
      es will auch erfahren sein und das im vielfachen Sinn.
      ggf ist bei mir das Hauptproblem das dran bleiben
      im Sinne einer Kontinuität.
      Das funktioniert in letzter Zeit ganz gut,
      es treibt mich einfach nach draußen.

    • Quäl dich, es lohnt sich, du alter Sack!
      „Quäl dich, du Sau!“ zu sich sagen, hat seine Berechtigung. Gemeint ist ja der innere Schweinehund. Training, Training, Training und noch mal Training! Mindestens 3-4 mal die Woche Kilometer fressen.
      Aber nicht so stur, sondern mit Spaßfaktor und mit Augen für die Landschaft und lokale Kultur samt Schmankerln so wie der Don es macht. Als alter weißer Sack brauche ich zu Saisonbeginn mindestens 2000 km Training, um eine brauchbare Leistung abrufen zu können. Aber irgendwann flutscht es dann wieder, auch am Berg, wenn auch nicht so leicht. Wenn man dann aber die untrainierten Jungen wieder einholt, deren schwankende, überdrehte Fahrweise gleich verrät, dass sie wenig Reserven haben, hat es sich gelohnt.

      An „Zen und die Kunst ein Fahrrad (Motorrad) zu warten“ habe ich beim Lesen des Artikels auch gedacht. Die Kettenreinigung samt
      Kassette und Schaltwerk ist allerdings wenig meditativ.

    • Komme gerade vom Pedelec plätten. Es war viel Ozon in der Luft und ich wäre beinahe umgefallen, aber es hat sich gelohnt.

  15. Das Fahrrad als Lösung aller Probleme?
    Klar. Studenten mit Zeit, kurzen Wegen und bei bester Gesundheit können alle Wege mit dem Fahrrad zurücklegen – außer den Billigflügen nach Berlin, Marokko und Thailand, bei denen die Umwelt dann nicht mehr soooo wichtig ist. Und dann gibt es noch die eisenharten Privatiers wie Sie, werter Don, die viel Zeit zum Fahren und Pflegen eines Rades haben. Oder von vermutet 150 in Ihrem Fall.

    Schaue ich hingegen auf meine Ü70 Eltern, so schaut das Fahrrad nicht mehr so gut aus. Und dann schaue ich auf mich selbst, der jeden Tag zur Arbeit fahren und dort im Anzug erscheinen muss und nach 10-Stunden Arbeit ungern noch durch den Regen radeln möchte, um sich die nächste Erkältung zu holen. Die kann ich auch in der Bahn bekommen, wo jedermann rumhustet und -niest und seine Viren auf den Stangen und Griffen verteilt. Und auf die dortige Gesellschaft kann ich auch verzichten, obwohl diese meist noch besser ist in meiner Stadt als in Köln oder Berlin.

    Von mir aus mag jeder Fahrrad fahren. So viel er oder sie mag. Mache ich im Sommer gelegentlich auch. Gelegentlich. Ansonsten fahre ich meinen 8 Jahre alten 4,2l V8 englischer Provenienz, der zwar nicht sparsam ist, aber im Jahr keine 8.000 km fahren muss (und damit umweltfreundlicher ist als die meisten Kombis und SUVs auf Deutschlands Straßen). Schließlich muss er ja vielleicht noch der Nachwelt erhalten werden, wenn eines Tages der Verbrenner verboten ist und die jungen Leute nicht mehr wissen, wie sich ein V8 anhört. Ein 3,5l 6-Zylinder ist aber auch ganz nett ;-)

  16. Bis auf das Sepcialized...
    …alles atemberaubende Schönheiten. Mein Gott, wie elegant man in Stahl gebaut hat! Mein Traum war Mitte der 80er ein Koga Miyata Gentracer. Nach vielen Nebenjobs hats zu einem Granwinner gereicht. Lächerlich angesichts der Tatsache, daß heute Diskussionen jenseits der 2000€ für das erste richtige Rad für die Jugend geführt werden.
    Ich werde Ihren Artikel zum Anlaß nehmen, mein Granwinner auf Vordermann zu bringen und bei der fotografischen Dokumentation darauf achten, daß meine Finger dreckig sind.

  17. Titel eingeben
    Wünsche eine schöne Zeit in den Bergen!

  18. Hübsch....
    …. schöne Räder, Don.
    So hat jeder sein Hobby. Sie mit 2, ich mit 4 Rädern.
    Alte Sachen, so sie dafür gebaut wurden, gehören aufgehoben, respektiert und auf der Strasse bewegt.

  19. RADGEBER
    Mit dem Rad durch die Welt, bzw. einzelne andere Länder, reisen ist anders als Norm-Urlaub, man kommt immer zu tieferen Erkenntnissen…

    bin letzte Woche erstmalig im Familienurlaub an einem dt. Fluss geradelt, kann man jedem nur empfehlen, auch wenn man nur eine ALDI-Gurke oder ein rostiges MIFA besitzt…Kinder fanden das besser als Mallorca oder Türkei, …apropos: niemand fährt mehr entspannt auf einem 3 TEUR Rad in eine Innenstadt, stellt es unbeaufsichtigt ab und trinkt Espresso.

    • In den meisten Städten auch nicht mit einem Fahrrad,
      dessen Wert man durchs Schlauchwechseln verdoppelt hat. Die klauen alles (Kollegen haben die schon uralte 20€-Räder geklaut, Schloss war auch entsprechend). Die Fahrrad-maximal-10%-des-Preis-des-Schlosses-Regel hilft noch halbwegs. Die Polizei kann da auch nicht viel machen, die lassen die meist so schnell verschwinden, da haben die keine Chance und hunderte bis tausende über die ganze Stadt verteilte Fahrradstellplätze lassen sich auch kaum entsprechend überwachen.

    • Es hängt immer von der Stadt ab. Bei uns gibt es ab und zu Banden, aber denen wird regelmässig das Handwerk gelegt, daher haben wir da noch eine Aufklärungsquote.

    • Rostige Kogas kann man aufarbeiten, Aldiräder nicht. Das ist der Unterschied.

  20. Fluoridation is the most monstrously conceived and dangerous communist plot
    Jesus, ist jetzt der Sozialismus über den Don gekommen? Haben die Linken jetzt den Don fluoriditziert?

    Der Kapitalismus beruht auf Verschwendung. Auf Wegwerfen. Auf gesehen, geklickt, bezahlt und dann doch nicht benutzt. Auf Sollbruchstellen, astronomische Werkstatttarife und Leasing, Zielfinanzierung und Mode, Trend, Innovationen, first mover, IT Girls und den heißen Scheiß.

    Kein Mensch fährt mehr Fahrrad. Jetzt fährt das Fahrrad den Mensch.
    Mittels Elektromotor.
    Was früher der Rollator, das ist heute das E-Mountainbike. Und da ist nicht mehr das 26 Zoll von vorletzten Jahr sondern das 29 Zoll und dann brauch man ja auch ein Rad für die City, eins für Uphill, eins für Downhill und eins zwischen all den Hills,

    Ergo: Bei all dem Kaufen, Nicht-Nutzen und erneut Kaufen ist kein Platz für Dons sozialistische Nostalgie.

    Aber Platz für viel Umsatz und viele Arbeitsplätze und viel Hedonismus und Instagram pictures und glückliche Individuen.

    Alle sind so froh und happy.

    Also, gib Ruhe alter Mann :-)

    • .... dangerous communist plot
      IT Girls oder It Girls❓

      Der Beitrag über Fiona lässt mich als erstes IT Girls lesen

    • Uphill, downhill und zwischen all den hills
      Noch früh, aber sehr wahrscheinlich: Will make my day!

    • Ich liebe E-bikes!

      Ich liebe es, von hinten heranzubrennen, mit 40 Sachen, durch ihre Pulks zu knallen, und dabei rückwärts zu treten. Damit sie merken: Ihr seid nichts. Ihr seid lahm. Ich bin die Kraft.

    • "Ich bin die Kraft"
      Danke Don für das Aussprechen dieses wahren Gedankens. Er ist heute nicht mehr populär, aber, zumindest bei mir, wahr. Es gibt nichts schöneres, als nach einem harten kilometerlangen Wettlauf seinen Gegner doch noch zu schlagen, oder den Hügel mit dem Rad hochzukommen, den die anderen nicht schaffen. Klar, alles andere macht auch Spaß, aber das Gefühl des eigenen Erfolgs ist ebenfalls wichtig.

      @ Goodnight:
      Immer wieder erfrischen jemanden zu sehen, der den Kapitalismus offen verteidigt und nicht nur die Annehmlichkeiten.

    • Anerzogene Sparsamkeit
      Wenn ich einen Gebrauchsgegenstand habe, der noch funktioniert, tue ich mich sehr schwer, ihn durch einen Gleichartigen zu ersetzen. Ich brauche im Schnitt drei Jahre, um ein Produkt zu finden, das so viele Vorteile hat, dass ich eine Neuanschaffung vor mir selbst vertreten kann. Für mein Hollandrad Marke Batavus habe ich das in 29 Jahren noch nicht geschafft. Für die Stadt und Touren im Elbtal ist es immer noch gut. Natürlich hätte ein E-Bike manchen Vorteil. Nur fiele eben auch der Trainingseffekt von Stadtfahrten weg; zum E-Bike kann ich in der nächsten Alters-Dekade wechseln, wenn mein Körper nicht mehr mitmacht.
      Ich werde DAs Rat beherzigen: ich will lernen, es selbst zu pflegen und mir dafür Zeit mehr nehmen.

  21. ( brand ) name dropping...
    ….vor allem, wenn es um sein Leib- und Magenthema- Rennräder- geht, kann ich mir bei Don Alphonso eigentlich nicht vorstellen. Er weiß, wovon er schreibt. Es geht hier auch nicht um läppische Rechtschreibfehler, sondern um Produktnamen. Und die müssen in diesem Umfeld stimmen.
    .
    Um so unverständlicher ist es, dass er von seinem „Wohlhauser“ schwärmt, obwohl auf dem Rad gelb auf blau „Wolhauser“ steht.
    .

    Dass eine fränkische Tussi von ihrer neuen Brada-Tasche schwärmt, mag ja noch angehen, aber dass ein Autofreak von seinem Mehrcedes erzählt, ist kaum denkbar.

  22. Frage
    Photos 9 und 10, Rabe-Rad: Mich überrascht die Führung des Bremszugs durchs Oberrohr. Ist das kein Einfallstor für Feuchtigkeit, fördert das nicht das Rosten? In welcher Liga war das mal Stand der Technik und warum?

    • Die Zugführung
      durch ein eingelötetes Rohr im Oberrohr kam m.W. in den 80ern in Mode, und zwar vor allem bei höherwertigen Rennradrahmen. Es war die Zeit, als alles schön glatt und aerodynamisch sein sollte. Weswegen man seit der Zeit auch die Bremszüge unter dem Lenkerband verlegt.

      Ob da jetzt mehr oder weniger rostet, schwer zu sagen. Bei meinem Velo de Mercier von 1984 habe ich in der Tat eine kleine Roststelle, wo der Zug ins Oberrohr geht. Aber die herkömmlichen aufgeschweißten Zughalter sind auch nicht gegen Rost gefeit, man hat da auch schon viel Elend gesehen.

    • Rost am Oberrohr
      Der Rahmen meines Rabe-Rades war komplett verchromt, also auch unter dem Lack.

      An der Öffnung im Oberrohr gabs in der Tat ein wenig Probleme, aber die erst nach langen Jahren meist im Freien.

    • Korrekt beobachtet!
      Am Koga Miata(!)Rahmen eines Freundes war der Bremszug genauso
      durch eine Bohrung und innerhalb des Rahmens verlegt. Ich konnte es
      nicht fassen! Genau an der Stelle ist dann folgerichtig ein Riß im Rohr
      entstanden.
      Teile ausbauen und tränenden Auges den schönen Rahmen wezuwerfen
      war die traurige Konsequenz.

    • Ja, das kann passieren, das Loch ist so eine Art Sollbruchstelle.

    • Theoretisch ja, praktisch macht das aber keine Probleme, weil der Rahmen pulverbeschichtet ist. Ich bin da auch kritisch gewesen, aber ich mabe mehr verrostete Ösen auf dem Oberrohr als innenlaufenee Züge gesehen.

    • Ausdieseln
      Alle paar Wochen ein paar Tropfen Korrosionsschutzöl einträufeln und dann mit der Preßluftpistole dran. E basta.

  23. ich werde gerade ganz sentimental...
    so ein rotes Rabe-Radl hatte ich auch!

    ich hatte es mir in den letzten Semestern mit Deld aus einem neben dem Studium abgearbeiteten Auftrag und einem Zuschuss meiner Eltern gekauft.

    Der Rahmen hatte ein wenig mehr Chrom (Gabel…). Es war ein Traum: Schnell, wendig – wie ein Rennrad und doch ganz alltagstauglich. Mit sauberen und funktionierenden Details. Einzig Verschleissteile mußten ausgetauscht werden.

    Ich bin bis vor knapp zwei Jahren damit gefahren, also fast 25 Jahre lang – sein Ende war besiegelt, als ein greiser Nachbar es beim Einparken übersah.

    Sonst würd ich heut noch damit fahren.

    • Titel eingeben
      Gottlob sind Sie da nicht auf dem Rad gesessen.
      Zuviele Schwerverletzte in meiner nächster Umgebung, und fast immer ein Autofahrer schuld am Malheur.

      Ihnen, geehrter Don Alphonso, wünsche ich, daß Sie allzeit im Sattel bleiben, nicht herunterfallen, und es sich in der tirolischen Höhenluft gut gehen lassen.

      Mit Schiffsdiesel in Hamburg ist das ein frommer Wunsch, meinem Wissen nach gibt es Diesel erst ab 60. Breitengrad.

      PS: Wird dereinst eine erbende Peron aus dem tiefsten Verlies ihrer Feste ein Faltboot verscherbeln; er wollte nur einen Beitrag machen, ist aber leider nicht dazugekommen, so um 2010….

    • Ja, das ist noch ein Desiderat, das Faltboot, Es gibg sich zeitlich nicht aus. Vom Rad bin ich jetzt schon erstaunlich kang nicht mehr gefallen, man wird vorsichtiger, glaube ich.

    • Oh, das ist schade.

      Dieses hier habe ich genommen. damit es nicht ein trauriges Schicksal erleidet. Und als Bahnhofsrad endet.

  24. Mögen Sie auch hierbei erhöht werden
    Besonderen Dank auch für die Worte wie leicht es ist eine Likebutton zu „smashen“. Das ist ein wenig wie ind er dummen DDR (auch wenn sie viele klüge Köpfe hatte): Hauptsache den richtigen Gesinnungsbeweis zur rechten Zeit, und man darf heimlich sündigen. Aber wo ist das Maß, und das selbstständige Nachdenken, was welchen Effekt hat. Aber vieleicht muss man eben gsr nicht nachdenken, sondern nur zur rechten Zeit zustimmen.

    Alles redet über Diesel, aber kaum einer über „the ocean is broken“ (eib erscjüternder Bericht eines Skippers, der eine Fahrt vor gut 10 Jahren mit einer vor kurzem verglich, ubd der leicht zu finden ist). Gut wenn jemand mal darauf hinweist was diese Wegwerfkultur für Effekte hat, zumal ohne Schiffsdiesel der chice Versandthandel zusammenbrechen würde (genau wie Sie auf twitter schrieben: auch de Ökos würden in jeder Stadt ohne Last-Kraftfahrzeuge verhugern – mit Pferdefurwerken – zumal die armen Tierchen, Haha – bekommt man lägst keine Stadt mehr satt; aber gegen Diesel sein ist schon deshalb richtig, weil bigotte Grüne immer noch Massstäbe setzen, für jene die nicht weiter nachdenken wollen…

    Ja, es schafet nicht sich mal die Häbde schmutzig zu machen. Allerdigbs hat aich die Industrie ein gerüttelt Maß Antei daran, dass wenig repariert wird (früher konte man noch manches Auto oder Gerät reparieren, und in Mangelgesellschaften, wo nicht so eine Arveitsverdichtung herrschte, wie übrigens auch in en Überflussgesellschaften, nahm sich so mancher gern die Zeit – ubd hatte die von Ihnen beschrieben selbstwertsteigernden Erfolgserlebnisse: siehe, das kann ich, was mir keiner mehr wegnehmen kann, und siehe ich komme immer weiter, notfalls auch allein – wobei das waren auch meist die Herren der Schöpfung, denn die schraubenden Girls sibd eher der Mythos der maßstabsetzenden Filmunterhaltung, die manche glauben lässt, es wären schon immer alle Frauen total technikaffin; vermtlich die selben Leute wie die vielen „Entscheiderinnen“ die am Samstag über den Kollwitz-Markt (nicht bur Boel, auch Kollwitz hätte sich im Grabe herum gedreht) wandern, wo nach Ubtersuchung eibr alten gründlichen Journalistin hinter fast jeden Stand Akademiker arbeiten, natütlich nur nebenbei) schlendern und glauben, die Welt sei so klasse, für natürlich alle. Das Sein prägt das Bewusstsein, wobei es dafür offenbar auch grüne Bigotte und social-media mit seinen virtuellen, um nicht zu sagen Fake-, Freunden reixht. Denen zustimmen, und schon braucht man nicht mehr nachdenken, welche Argumente für und wieder gegeben sind, zB Brandgefahren nicht nur bei Plastedämmungen, sondern auch bei so richtig heiß brennenden Fahrzeug-Akkus – man frage mal die Feuerwehr. Dass die Dinger mit viel, viel Umweltbelastubg herrgestelt werden müssen, ist vielen so egal wie die gar nicht so umweltgerechte Befüllung .
    Ja, Bewegung ist Umweltbelastend und gut dass niemand weiß, dass trotz gestiegenem Umweltbewusstsein die Welt früher, in den lausigen Zeiten, wo unserer Vorfahren die Grundlagen für jenen Reichtum schaffen, von dem aus wir sie pauschal verachten dürfen (den ältesten Ökologie den ich kannte war ein Kommi, weil der der Wandervogelbewegung groß wurde, die eine lange Vorgeschichte hatte, siehe Reformhaus, ja sogar Reformmode usw., was heute schnell als Volksschule abgetan werden könnte, so national das heute erscheint, aber sich auf einem nationalem Sonderweg bei den AKW ausruhen, dabei fallen die belgischen ubd französischen Anlagen, nicht weit von uns, nach allen Berichten nur noch durch ihren katastrophalen Zustand auf. Wer fordert ein Verbot von Atomstrom in der EU?! Aber nicht doch: Könnte dich zu viele Limes geben!).

    Haben Sie eine schöne und erfolgreiche Tour! Große Freude auf die Berichte!

    • Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dauerhaft so weiter geht. Ich kann mir aber vorstellen, dass ich auch anderweitig überleben kann

    • @ azur
      tjaja, die Wegwerfkultur! Wie kommt es eigentlich, dass es sowas in einer von immer mehr „social justice warriors“ (das sind die, die krampfhaft nach irgendwelchen „worthy causes“ suchen um sich dann wichtig machen, ääh, engagieren zu können, also gewissermaßen die Don Quixotes der Moderne) bevölkerten Welt gibt?

      Lesen Sie mal nach was eine Google-Anfrage mit politisch korrektem und auf Femigenderista gebürsteten Suchergebnis an Energie so verschlingt!

      Oder die Kommunikation per Handy, wo die Millenial-Snowflakes sich gern mit anderen stundenlang über die nächste geplante Demo (wie z.B. „white lives don’t matter“) oder anderen Aktivismus unterhalten.
      Da werden besserwissende Schneeflöckchen jetzt aber sagen „mein Handy braucht nicht viel Strom, steht doch auf dem Akku, lade ich nur einmal die Woche.“ Jo, nur: Das Funksignal muss alle paar zig-Kilometer mittels Verstärker weitergeleitet werden, damit die Atmosphäre es nicht auffrisst. Und das kostet so richtig, mehrere Windräder mindestens.

      Da kann man mal sehen: die Meere versiffen immer mehr durch Plastikmüll und Fukushima-Brühe, trotz (oder vielleicht sogar wegen?) wichtigtuerischen „social justice warrior“Brüllaffen.

  25. Halt! Stop! Nicht doch... !!!
    Werter Don,
    in der Mitte des Beitrags muss ich einhalten – und dies hier schreiben: bitte, bitte, bitte nicht noch mehr SPON-begeisterte Selbstvermarktungsmoralisten zum Fahrradfahren animieren!

    Erst heute durfte ich wieder zwei Mütter und einen Vater mit individuell geschweißten Lastenrädern begegnen, quasi die Schwerlasttransporter unter den Zweirädern. Und wirklich gefährlich, da sie die Dinger mit ihrer radikalen Überbreite weder lenken, noch stoppen können. Sie lassen einem dann noch ca. 40% des Radwegs (für zwei Richtungen!) übrig – wenn es gut läuft und sie nicht herumschlingern, herumdiskutierend mit den Kinderlein im Körbchen…

    Radfahren ist schön, solange RadfahrerInnen radfahren. Rücksichtslose Egomanen sollten im Auto oder daheim bleiben)

    PS: Nach wieviel Jahren / Laufleistung dürfen Stahlrahmen eigentlich zu rosten beginnen? Ich fühle mich bereits hundsmiserabel, nicht wegen des Schiffsdiesels ab und an um die Nase in der Mittagspause, sondern wegen des Gefühls, mein Fahrrad zu lange mißhandelt und ignoriert zu haben…!

    • RTost ist ganz individuell. Ich empfehle Reynolds 531-Rahmen fast mehr als Columbus, weil Reynolds weniger anfällig ist. Billige Stahlrahmen rosten natürlich schneller. Bei guter Pflege sollten Räder auch nach 50.000km keinen Rost haben.

      Ja, Lastenräder sind eine Helicoptereltern-Pest. In Italien sitzen Kinder so ange auf dem Kindersitz, bis sie 4 sind. Danach haben sieihr eigenes Rad.

    • Lastenräder
      und dann noch mit der Antriebsleistung von 1 Mesch*In## (mal ein paar Rauten dazugemacht um den Schreibweisenänderungen der nächsten 3 Monate vorbeuten zu können).

      Da Frauen und Männer erwiesenermaßen(tm) absolut gleich sind, ist es auch reiner Zufall, das diese Räder dann eine Maximalgeschwindigkeit von weniger als 10 Km/h haben, mit der man diese Krawele dann nicht mehr kippelfrei fahren kann.

      Hab auch mal gesehen, wie eine solche Mütter*in ihre Brut im hohen Bogen auf den Asphalt geklatscht hat – in der Kurve seitlich umgekippt, da vorne und hinten abenteuerlicher Aufbau. Hat das Fahrrad wieder aufgerichtet, kurz geguckt das die Brut noch ein wenig wimmert und weitergefahren – machen das wohl öfters so.

      PS: Ich fahre E-Bike – ideales Fortbewegungsmittel in der Stadt: Und die Puristen sind sauer, die Autofahrer sowieso, die Ökos, die Sportler, eigentlich alle gesellschaftlich angesagten Gruppen.

      PPS: Wer mit dem Rennrad in der Ebene kein E-Bike überholt sollte es verkaufen.

    • bei den Lastenradlerinnen...
      … frag ich mich zumal angesichts des verbissenen weiblichen stereotyps im Sattel manchmal ernsthaft, ob hier nicht über virtue signalling fehlendes gedeihliches Zusammensein mit dem mutmaßlichen Kindsvater ( also ein Mangel an Endorphinen und Oxytozin) sublimiert wird…?

    • Lebensdauer
      Wir benutzen als Alltagsrad ganzjährig das alte Peugeot meiner Schwester, da gibt es jetzt Durchrostungen dort, wo der Ständer festgeschraubt ist (Drecksammel- und Scheuerstelle). Ganz sicher bin ich nicht beim Baujahr, aber es müßte wohl 1980 sein, also sind es 37 Jahre. Wirklich ausführliche Pflege hat es selten bekommen, aber bei der Mechanik wurde immer auf einen guten Zustand geachtet.
      Das NSU meiner Großmutter wurde dagegen vergleichsweise selten benutzt und ist mit seinen geschätzten etwa 60 Jahren zumindest außen noch rostfrei, von einigen Pickeln am Chrom mal abgesehen.

    • Ja, die alten kisten waren wirklich robuster. Halten Sie mal einen Bremshebel der XT von 1987 neben einen von 2017.

  26. Wunderbar
    ….. sehr schön geschrieben, passend zu sehr schönen Rädern! Glück muss man haben um so einen velotechnischen Zeitzeugen in tadellosem Zustand zu bekommen und zu erhalten. Wobei zu Letzterem das Glück wenig hilft…. Chapeau würde ich sagen

  27. Tu was ....
    Wenn ich Eure Neuankömmlinge mit Halbplatten und schleifend / quietschendem Geläuf fusslahm herumradeln sehe, dann denke ich auch oft:
    .
    Es repariert sich nicht selbst.
    Tu was.
    Lerne erst mal, Dein Rad selbst auf die Reihe zu bekommen, vielleicht bekommst Du dann Dein Leben auf die Reihe.
    .
    Klar bist Du pleite, wenn Du nicht mal die einfachsten Dinge selbst machen kannst. Das gilt auch für die indigenen Altersgenossen, nur da zahlen halt Mama oder Papa den Zweiradmechaniker ….

  28. @DonCamilo
    Falls es sich bei dem von Ihnen erstrebten Getränk um Espresso handelt, kann man bereits mit einer gebrauchten La Pavoni (ca. 350€) und einer halbwegs soliden Mühle (ca. 120€) gute Erfolge erzielen.
    Als Kaffee empfehle ich eine Mischung aus dem Hause Fausto. Gelingt selbst bei mir Baristastümper in 80% der Fälle.

    • Titel eingeben
      Ich gebe dem Don Camillo recht. Cafe e Cornetto und dann auf die via ist eine legitime und vernünftige Haltung.
      Unabhängig vom Anschaffungspreis und Platz ist der Kaffeevollautomat für die eine Tasse guten Kaffee am Morgen keine Lösung. Im Nicht-Dauerbetrieb bringt sie nicht die Leistung wie die Siebträgermaschine beim Italiener. Der Cafe al bar ist regelmäßig besser als zuhause.
      Der Reinigungsaufwand bei der Maschine und bei der Stempelkanne passt auch nicht zum Ergebnis (bei einer Tasse)

      Zur Kaffeemühle mein Tip: etwas frisches gutes Kaffeemehl in Schlagsahne ist fein. In manche Soßen paßt es auch. In fetten Quark oder in Joghurt.

  29. Ein Oberstudienrat mit 4 Häusern wurde ....
    … angeblich „Opfer der mangelhaften Kontrolle der Innenrevision“.
    .
    Dem und seinem Anwalt wurde heute scheinbar auch ein Tugendsignal gesendet.

  30. Wenn man nach einer längeren Pause...
    …das Radfahren wieder aufnimmt, so nennt man das Recycling. Mein Cube ist jetzt mittlerweile um die 20…22 Jahre alt, aber leider nicht mehr so gut in Schuss wie Don’s Schmuckstücke. Respekt.

  31. Norta
    Ich habe immer noch ein Norta Rennrad von 1982 in Gebrauch. Hätte ich als Student mehr Geld gehabt, wäre es ein Koga Myata mit Dura Ace geworden. So nur ein no-name mit 600ax Ausstattung. War wohl eine der erste aero Garnituren. Bremszüge sind schon versteckt und die Pedale hängen 1cm unter der Drehachse.
    Was schon vor 10 Jahren ein Problem war, sind die Bremsgummis und die Gummiüberzüge der Bremshebel. Lösen sich bei mir langsam auf, neue sind nicht zu bekommen.
    Bremsen wird zum Glück ja überbewertet.

    • Sie können da auch ganz normale Ersatzhütchen neuerer Shimanohrgruppen nehmen, unter dem Gummi waren die alle gleich.

  32. Titel eingeben
    „Ich habe von diesem Autor noch nie ein Bild auf dem Rad oder den Bericht einer Alpenüberquerung gesehen,…“

    Erinnert mich an die selbsterklärten Experten, die immer darauf hinweisen, dass Tesla die Zukunft sei!
    Wenn man dann nachhakt, stellt sich heraus, dass die „Experten“ die Zukunft nur aus dem Katalog kennen.

    Passend dazu:
    https://www.automobil-produktion.de/hersteller/wirtschaft/nrw-umweltministerin-tesla-als-dienstwagen-ungeeignet-126.html

    • Man sollte den Leuten mal erklären, worauf sie mit den Akkus da sitzen und was passiert, wenn es mal brennt.

    • -"Als Dienstwagen ungeeignet" - Kein Wunder!
      Mein erstes Model dieses Herstellers sah ich 2016 zum ersten Mal vor unserem Klinikum stehen, neben ihm sein stolzer Besitzer, mein behandelnder Chefarzt, ein Chirurg. Vorzugsparkplatz direkt am Eingang, Boden der Parklücke grellorange bepinselt mit „nur Kennz. xyz“ und mit Schnellladestation des Herstellers:

      Ich, vorbeihumpelnd:

      „Na da haben Sie ja ein Prachtstück! Wie lange braucht der so, bis er geladen ist?“

      „Drei Stunden normal, 5 bis er ganz voll ist.“

      „Schick sieht der aus, Spitze?“

      „So über 200 bei 300 km Reichweite, Kostet Sie nur schlappe 68 000.“

      Thema ist durch.

      So was will uns Linksgrün als Alternative zum Diesel anbieten.

  33. Rahmen
    Wer eine Tragstruktur (Rohr) zweimal aufbohrt, um einen Bowdenzug durchzuleiten, kann nicht viel zu dem Thema gelernt haben. Ich erinnere mich, dass mein Kumpel 1965 ein Gazelle-Rad mit Sturmey-Archer Dreigang und Trommelbremsen bekam. Im selben Jahr wurde mir ein Tripad mit F&S-Dreigang und Rücktrittsbremse verordnet. Auch mit dieser Durchleitung für die Gangschaltung. Das Tripad war nach vier Jahren Schrott, Gazelle läuft noch heute.

    • Danke für das geteilte know-how
      musste zwar jedes dritte Wort nachschauen, aber Ihnen vertraue ich blind.

  34. DilettantInnen
    „Fahrt Fahrrad“ und Mutti denkt derweil über das Ende des Verbrennungsmotors nach. Aber wann, das sagt sie frühestens nach der Wahl. Da müssen wir noch warten. „Dies ist kein Plädoyer gegen Autos…Ganz abgesehen davon ist die Autoindustrie das Rückgrat der deutschen Wirtschaft ODER WAR ES JEDENFALLS“.
    Ach, das schafft Mutti locker. Wie ja schon Eurorettung, Energiewende und Flüchtlingskrise. Irgendwie gehen diese Art von oberlehrerhaft
    bevormundendem Journalismus und die später folgenden politischen Entscheidungen im Kanzleramt doch Hand in Hand. Beides stümperhaft. Hauptsache gut gemeint so wie das Flüchtlingsherzen an den Bahnhöfen. Schon die lächerliche Alliteration im Titel des Artikels. Und die Sachkenntnis erst recht. Dieser Fischkopfjournalist fährt doch allenfalls zum Bäcker mit dem Radl, aber nur, wenn es keinen Gegenwind gibt. Mutti wird nach der Wahl erst einmal alle Umfragen zum Thema studieren. Wir sind sehr gespannt.

    • Ich glaube, da hat das Übel aus der Uckermark den falschen Umfragen neben dem Schmierantenvolk geglaubt.

    • Heute so bei meiner morgentlichen Fahrradrunde ...
      … ein Wahlplakat der CDU mit der Merkel und dem Spruch:

      „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben können.“

      Ich glaube fast, die meinen das ernst…

    • „Für ein Deutschland, bla bla bla ... “
      Etwas behaupten und das Gegenteil tun.
      DAS MERKE(L) DIR.

    • Für ein Deutschland, in den ich gerne lebe...
      … stehen, wenn überhaupt, rausgeekelte bzw abgehalfterte ( ex-) CDUler wie Bosbach, Hohmann, Merz – und FRAU STEINBACH!!
      Ich werde meinen CDU MdB meine Stimme nicht geben, die versenke ich Richtung FDP, die eh kein Direktmandat abkriegt, und meine Zweitstimme – die folgt Frau Steinbachs Argumenten. Nicht, dass ich die AfD personell für überzeugender hielte, aber hätte die CDU verstanden, was Sache ist, hätte sie de Maizière zum KK gemacht und Bosbach ins Schattenkabinett für Inneres und Justiz

  35. Der Don auf den Spuren von Robin Williams,...
    nur dass der die Teile vermutlich sämtlich nigelnagelneu statt als günstige Schnäppchen einkaufte:

    http://www.bicycling.com/culture/people/robin-williams-im-lucky-have-bikes-my-life

    Hab leider von seiner Marotte erst aus Anlass seines Todes erfahren… machte mich noch etwas melancholischer.

    Ein Teil seiner Sammlung ist von seinen Erben bereits für einen guten Zweck versteigert worden; hier kann man die 87 Räder anschauen:

    https://paddle8.com/auction/robin-williams/

    Schöne Texte auch dazu:

    “Watching my dad get on a bike was like watching a penguin spread its wings and take flight. He’d take off at inhuman speed, a smile on his face, and never look back,“ his daughter Zelda reminisced at the Noble Awards gala in 2015.

  36. kultursensibles Fahrradrecycling versus kultursensibler Abort
    Lieber Don Alphonso,

    ich bin ja ganz fasziniert was Sie für eine umfassende Fahrradsammlung haben und ich vermute, wenn Sie erst einmal Ihre komplette Kleinteilesammlung von Zubehör und Ersatzteilen ablichten würden, müßte die Zeitung Ihnen eine Sonderausgabe einräumen. Na jedenfalls haben Sie jetzt einmal Ihre ganzen Parafernalien präsentieren können.

    Ich bin ja gerade vom Locarno Filmfestival zum Lucerne Festival gewechselt als ich Ihre Zeilen mal so schnell gelesen habe, dachte ich mir, daß es doch einen Grund geben muß, daß stets wenn es um Kultur, Stil und gebildeten Lebensstil geht, sich also die Stützen der Gesellschaft zusammenfinden, eigentlich keiner mit dem Fahrrad kommen mag.

    Na ja, wenn man gerade so aus dem Konzertsaal kommt und Ihre Zeilen liest ist das jedenfalls lustig.

    Vor meinen Augen sah ich plötzlich Don Alphonso, der in seinem hautengen Strampelanzug und einem Styroporpilzchen auf dem Kopf eine Reihe vor mir im Konzertsaal sitzt.

    Ap­ro­pos Styroporpilzchen was Leute Ihres Standes einen Fahrradhelm nennen werden. Als gerade die Nachricht durch die Medien getrieben wurde, daß Usain Bolt so verzweifelt am Boden der Tartanbahn endete, war dies, wenn auch nur ganz kurz, Thema in einem netten Kreis beim Abendessen und einer der Anwesenden meinte, daß Usain Bolt bei seinen 100m, die er in 09.58 Sekunden läuft eine Geschwindigkeit von knapp 40 Stundenkilometer drauf hat. Und dieser Mann trägt keinen Helm.

    Finden Sie nicht auch, daß dies unverantwortlich ist?

    So eine Isarentlangspaßradfahrerfamilie, die meint sich am Sonntag was Gutes tun zu müssen, würde in diesen Zeiten nie ohne Sicherheitshelmchen fahren, obwohl diese wohl nie über 25 Kmh hinauskommen dürfte.

    Nicht einmal so jemand wie Sie, den man ja nicht mehr als normal betrachten kann, sondern sich vielmehr zum Exzessivradfahrer hochgestrampelt hat, würde ohne notwendigen Kopfschutz auf die Straße gehen und dabei bekommen Sie ja ganz sicher nicht soviel Geld von der FAZ wie Usain Bolt.

    Das „People With Money“-Magazin schrieb, dass Bolt der höchstbezahlte Sportler der Welt sei und unfassbare 46 Millionen $ zwischen Juli 2016 und Juli 2017 eingenommen habe und der Mann läuft ohne Helm.

    Wir waren am Ende dieser amüsanten Betrachtung alle der Ansicht, daß man bereits für alle Schüler, die an den Laufwettbewerben der Bundesjugendspiele teilnehmen den Laufhelm zur Pflicht machen müßte, natürlich nur zum Schutz der deutschen Jugend.

    So als Prometheus (griechisch: der Vorausdenkende) des feuilletonistischen Fahrradrecyclings beim Zentralorgan des deutschen Qualitätsjournalismus, hätte man Ihnen sicher, sofern es ihn noch geben würde, den gleichnamigen Journalistenpreis verliehen.

    Sicher werden Sie für Ihre Radlerfanzeilen hier wieder sehr viel Zuspruch erhalten, obwohl ich ja ganz persönlich mehr den Eindruck habe, daß Sie sich in der neuen Kultursensibilität üben und manche Themen einfach links liegen lassen.

    So zum Beispiel dem Journalismus.

    Neulich hatten wir uns prächtig amüsiert und irgendwie haben wir dann auch über Sie geredet, als wir durch Zufall die Webseite der FAZ anklickten (http://www.faz.media/ueber-uns/die-faz-steht-fuer-qualitaetsjournalismus/)

    mit der Überschrift: „Die F.A.Z. steht für Qualitätsjournalismus“.

    Es wäre jetzt wirklich zu peinlich weiter darauf einzugehen, doch die erste Reaktion war herzhaftes, allgemeines, andauerndes Gelächter.

    Von dieser Webseite kommt man u.a. über einen Link zu „Journalismus 2020 Die Macht der Medien von morgen“ der Deutschen Gesellschaft für Journalismus und dort kann man auf Seite 7 einen Beitrag der Bundeskanzlerin lesen, die vollen Lobes für den in Deutschland vorherrschenden Qualitätsjournalismus ist. Sie schreibt unter anderem:

    „Das Vertrauen kommt ja nicht von ungefähr, sondern sie haben es sich durch Qualitätsjournalismus erarbeitet.“

    Ja, das muß so ab 2015 gewesen sein als auch die FAZ daran zu arbeiten begann.

    Das war eine große Erkenntnis von ihr und wahrhaftig wird jeder Zeitungsleser hier wohl, außer Don Alphonso, tagsüber einer dem Lebensunterhalt dienenden Tätigkeit nachgehen müssen.

    Doch zum Abschluß ihres Beitrags schreibt die Kanzlerin noch:

    „Ich bin 60 Jahre alt. Mir ist die Zeitung seit der Kindheit bekannt, und von mir wird sie seit der Deutschen Einheit, als sie freier wurde, noch mehr geliebt.“

    Ja, der deutsche Qualitätsjournalismus wurde seit der Deutschen Einheit freier als zuvor.

    War die deutsche Presse vor 1989 nicht frei? Oder waren nur die Zeitungen in der DDR vor 89 gemeint? Und selbst dann würde „als sie freier wurde“ bedeuten, daß es in der DDR eine freie Presse gab ?

    Ist halt die Kanzlerin der Deutschen und wie Sie in Ihrer Überschrift richtig schreiben: „Der hohe Preis der Tugendsignale“.

    Ach noch einmal zu der Ihnen unterstellten Kultursensibilität. Die WELT schrieb ja vor einigen Tagen von der umstrittenen „kultursensiblen Toilette“ im Kölner Kulturzentrum. Also so ein Dritte Welt Klo, welches Menschen aufsuchen, die niemals in die Verlegenheit kommen einen solchen Ort mit High Heels von YSL zu betreten. Und einen Wasserschlauch bekommt die kultursensible Toilette auch für ihre Kunden.
    „Wir möchten den Menschen aus diesen Ländern damit das Gefühl geben, dass sie hier zu Hause sind,“ sagte ein Vorstandsmitglied des Kulturzentrums auch noch.

    Bei soviel Rücksichtnahme kann ich nur hoffen, daß öffentliche Einrichtungen in Bälde saubere Damentoiletten mit Toilettenpapier und einem Bidet für die kultivierten, europäischen Frauen haben werden.

    Seien Sie herzlich gegrüßt

    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    PS: Da es heute von Ihnen garnichts zum Dieselskandal gab und als einzige Alternative zum Fahrradfahren der Musiktip : Janis Joplin „Merzedes Benz“.

    • „Sie jetzt einmal Ihre ganzen Parafernalien“

      Gerade mal 5%.

      Ein Freund meiner Eltern ist in der Nachkriegszeit nach Mailand geradelt, weil er in die Scala wollte. Mit Anzug in den Radtauschen.

    • zwei Fakten zum Fahrradhelm
      1. Wer keinen Helm trägt und von einem Autofahrer mittels unachtsamer Türöffnung abgeräumt wird, bekommt laut Rechtsprechung beim Schadenersatz ein Mitverschulden angerechnet.
      2. Wer Helm trägt, muss damit rechnen, dass Autofahrer noch weniger Rücksicht auf den Radfahrer nehmen.

      Ein hübsches Dilemma.

    • An ObjectBe: Wenn sie hin und wieder doch radeln
      und keinen Schutzhelm tragen hoffe ich
      das sie wenigstens einen Organspendeausweis
      dabei haben, noch nicht zu alt sind und keine
      chronischen Infektionen ausbrüten.

      Der Wert eines einfachen Helms kann
      sich bei einem Sturz sehr schnell zeigen.

      Mich bewahrte einer vor schlimmerem
      als einer Woche im Doppelzimmer
      einer chirurgischen Abteilung.

      Ich bin mir im übrigen sicher das man Helme
      an der Garderobe abgeben kann.

      Davon abgesehen ist ihr Problem m.E. doch eher der eigene
      Narzissmus sonst würden sie nicht entwertende
      Dinge schreiben wie:
      …in seinem hautengen Strampelanzug….

    • @ Klaus Keller
      Lieber Klaus Keller,

      gerade rief mich Marco aus München, ein guter Freund, hier im Hotel an und machte mich u.a.auf Ihre freundlichen Zeilen aufmerksam. Er sagte „Be auf solch oberlehrerhaftes Gerede wirst Du doch nicht antworten.“

      Doch ich dachte da mehr an Don Alphonso, der in den vergangenen Wochen doch mehrere Male seinen Standardsatz: „Ich will doch nur plaudern“ hier einbrachte.

      Vorab, lieber Klaus Keller, als Kind und im jugendlichen Alter hatte ich schon ein Fahrrad und da es damals noch nicht die moralische Druckpflicht einen Helm zu kaufen gab und er eher was für Leute war, die professionelle Radrennen fuhren, hatte auch ich, wie die meisten anderen keinen dieser entstellenden Fahrradhelme.

      Heute käme ich ja nicht mehr auf die Idee auf solch ein Ding zu steigen. Ich muß mir doch wirklich nichts mehr beweisen.

      Da ich stets gerne mit den Jungs zusammen war, bin ich gefahren wie eine Wildsau.
      Aus Ihrem Sichtwinkel muß es an ein Wunder grenzen, daß ich noch lebe. Ebenso bestieg ich hohe Bäume und meinen ersten Sex hatte ich mit zwei Jungs auf einem morschen Heuboden. Alles ohne Helm und ich werde mich hüten in meinem 356er Kopfstützen nachrüsten zu lassen.

      Sie sind besorgt, wenn auch mit einem schreibendem Unterton, der mir noch von meinen Lehrern vertraut ist. Ich verstehe es ja und ich bin, ohne Sie zu kennen, froh, daß Sie bei guter Gesundheit sind.

      Ich habe heute noch einen wundervollen Konzertbesuch vor mir und will zum Ende kommen.

      Ich finde es doch ganz nett hier bei Don Alphonso, so zum Plaudern und ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Ich lebe und liebe meinen kleinen „Narzissmus“, obwohl ich persönlich ein anderes Wort verwenden würde.

      Freuen wir uns doch auf die nächste Publikation dieser feuilletonlistischen Radsportseite der FAZ und Don Alphonsos ausdauernder Versuch durch heitere Geschichten ein Massenfortbewegungsgerät der unteren Schichten im Feuilleton etablieren zu wollen, wa ja auf anderer Ebene der Einführung der leichten deutschen Sprache gleicht.

      Aber man kann es ja mal probieren und manchmal ist´s auch lustig.

      Seien Sie herzlich gegrüßt
      ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Biciclista und Barista
      Also Don Alphonse, ganz ohne Zynismus meinerseits, ein richtig guter Artikel, ohne Gederdreck und RHS, dafür mir Einsichten, die nachvollziehbar sind, wenn man ein wenig nachdenkt.
      Ich besitze kein Rad, ich fahre, wenn ich muss, Pick-up und sonst nehme ich das Pferd. Geht hier noch. Auch für in die Stadt. Den CLK hab ich schon vor Jahren verkauft.

      @Klaus Keller bzgl. Object.be und Organspendeausweis

      Besagte Madame besteht zu mehreren kg aus Ersatzteilen, die nicht transplantiert sondern als Sondermüll entsorgt werden müssen.
      Ueberzeugen Sie sich auf ihrer Website.

    • @ ObjectBe
      Liebe(s)(r)(whatever) ObjectBe,

      haben sie schon mal CT-Bilder von Hirnblutungen gesehen? In Kombination mit dem Menschen, den sie vorher kannten? Wenn nicht: glauben sie mir, so ein bisschen Plastehelm ist wirklich das kleinere „Übel“.

    • An ObjectBe
      Sie bestätigen nur meine Verdachtsdiagnose.
      Ich muss mich aber in einem Punkt korrigieren.

      Ihr Narzissmus ist nicht ihr Problem,
      sondern meines.

    • Keine Chance
      Es gibt kein besseres Mittel, doof und lächerlich auszusehen, als so einen komischen Fahrradhelm auf dem Kopf zu haben. Ich frage mich immer, warum die Designer alle pennen und hier nicht mal etwas einigermassen anständig aussehendes entwerfen können.
      Die Basis dieser Designverbrechen sind diese Lederriemen, die sich die Radfahrer früher über den Kopf gezogen haben. Die hat man jetzt im Prinzip durch (äusserst farbenfrohes, um es vorsichtig zu formulieren) Plastik und Styropor ersetzt und sie sehen immer noch genauso schlecht aus, wie damals.
      Das mag unvernünftig sein. Aber haben Sie schon mal eine Harley Davidson im roten oder grünen Lederkombi mit Integralhelm auf dem Kof gefahren? Meinen Sie, Harleyfahren im Muscle-Shirt mit Wehrmachtszylinder auf dem Kopf ist vernünftiger?
      Das ist wie beim Skifahren. Manche fahren mit Helm und manche eben nicht. Manche gehen auch mit der Schwimmweste ins Freibad. Das ist bestimmt sehr vernünftig. Über die Optik kann man sich streiten.

    • Objekt B
      oder der sich und andere entwertende Mensch.
      Hin und wieder geraten Leute deshalb mit anderen
      in Konflikt nicht deshalb weil sie anders sind
      sondern dieses anders sein als etwas besonderes betrachten
      und die Neigung haben andere abzuwerten oder zu entwerten.

      Letzteres führt m.E. ggf zum Problem und nicht
      das anders sein.

      vgl auch
      Herr/Frau Maning die Tagelang in der FAZ als
      Model einer Modezeitschrift zu sehen war
      oder der Bericht über einen jungen Mann
      der glaubt die banale Tatsache das es homosexuell
      ist im Netz feiern zu müssen und für diesen
      Zweck seinen 5 Jährigen Bruder benutzt.
      ggf wird er bald viele neue Freunde haben die
      sich aber eher für seinen Bruder interessieren.

      vgl auch -Die Manns- von Breloer
      in der u.a. benannt wird das jemand
      sein anders sein (in dem Fall die Homosexualität)
      als Adelszeichen betrachtet.
      Ich denke die daraus resultierende herablassende Art führt
      zum Konflikt.

      Der Satz:..
      der in seinem hautengen Strampelanzug und einem Styroporpilzchen auf dem Kopf eine Reihe vor mir im Konzertsaal sitzt.
      zeigt das sehr schön. Die Angst vor der Rücksichtslosigkeit anderer
      führt hier zur Beleidigung derselben.
      Ich kann mir nicht vorstellen das sich Don in Konzertsälen rücksichtslos verhält.

      Ich empfehle im Fall hier wieder wie selbstverständlich
      Person zu werden und das Objekt sein
      ein wenig bleiben zu lassen. Die Abwertung anderer
      ist m.E. eine ungünstige Methode sich selbst
      aufzuwerten.

    • @Klaus Keller und: Don Alphonso ist kein Gott
      Lieber Klaus Keller,
      wie nett noch einmal von Ihnen zu hören.
      Ich bin gerade etwas in Eile und eigentlich schon zu spät dran für einen Termin. So kann ich leider nicht so umfänglich, wie ich gerade Lust hätte, auf Ihre Gedanken eingehen.

      Der Strampelanzug wie die wahrscheinlich aus alten Joghurtbechern recycelte Kopfbedeckung scheint Ihnen wirklich zuzusetzen.

      Verwunderlich scheint mir doch, daß Sie sich so für Don Alphonso alias Rainer Meyer ins Zeug legen.

      Ich kenne Herrn Meyer nicht persönlich, doch in Erinnerung dessen was er so in den vergangenen Jahren hier geschrieben hat, nehme ich an, daß er, wie man in Bayern sagt, ein gestandenes Mannsbild ist und für sich selber sprechen könnte.

      Ich denke, wenn ich Herrn Meyer mit „Strampelanzug und Styroporpilzchen auf dem Kopf“ tatsächlich beleidigt hätte, so hätte er entweder von seiner Macht Gebrauch gemacht und meine Zeilen nicht zur Veröffentlichung freigegeben oder er hätte mir eine Nachricht zukommen lassen und von der empfundenen Kränkung berichten können, für die ich mich auf der Stelle entschuldigt hätte.

      Aber vielleicht sind Sie ja, wie soll ich sagen, ein ganz guter, intimer und spezieller Freund von Don Alphonso was Ihren Einsatz, wie Ihre Fürsprache erklären würde?

      Eigentlich glaube ich aber schon, daß Herr Meyer für sich selber sprechen würde.

      Kurz noch, lieber Klaus Keller, zu Ihrer „Empfehlung“ am Ende Ihrer Gedanken.

      Internetforen und Blogs können nett und lustig sein, man kann seine Meinung sagen, auch ein wenig provozieren, doch man kennt ja eigentlich sein Gegenüber nicht und mal ganz ehrlich, machmal möchte man es ja auch nicht näher kennenlernen.

      Ich habe schon viele Menschen kennenlernen dürfen, nett und wirklich lieb, die wie Sie ihre vorgefertigten Meinungen von einer cortigiana onesta haben und ich respektiere die Meinungen – alle.

      Doch „Empfehlungen“ zu diesem Thema lehne ich prinzipiell von mir noch Fremden ab.

      Wie meine Oma früher schon immer zu mir sagte: Nimm auf der Straße von fremden Männer keine Schokolade und Süßigkeiten an. Mit Empfehlungen sehe ich das bis heute ebenso.

      Mit lieben Gruß

      ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Why me? Why did you pick me? Because you were framable.
      Der erste Schritt zu Männlichkeit ist es, sich lächerlich zu machen. Strumpfhosen und Papphelme können da helfen.

      Der Witz von Mann ist nämlich, dass er einen Scheiss auf seine Lächerlichkeit gibt.

      Wer sich in Normen und Klassen und hippe alte Sportwagen pressen lassen muss, um Format zu gewinnen, der wird das nicht verstehen. Aber das ist auch nicht so wichtig, solange man hübsch ist.

      Gute Nacht!


    • Der erste Schritt zu Männlichkeit ist es, sich lächerlich zu machen.
      Oha.
      Das hatte ich so nie betrachtet.
      Strumpfhosen von Männern hatten bei mir immer eher eine schwule Note, aber damit hatte ich in näherem Umfeld eigentlich nie zu tun.
      Die Lächerlichkeiten dort waren eher „Markenkämpfe“ zwischen XY und YZ. Die empfand ich als Frau allerdings eher als kindisch.
      Daß die bei Über-30jährigen auftraten, stimmte mich bedenklich.

  37. Danke für diesen Beitrag
    Jeden schuldknechtigen Arbeitstag fahre ich 26km. 13 hin und 13 zurück. Jetzt beginnt schon fast die Zeit, zu der ich morgens ohne Windschatten, ohne zweirädrige Pylonen, ohne Wadenbeisser mit der Illusion des Mitkommen fahren kann. Während der Radweg leerer wird, füllt sich die Strasse mit immer mehr Blech.
    Die linksrotgrün-verstrahlten Ideologen wollen den Fahrradverkehr worst-practice-mäßig auf die Fahrbahn verlagern anstatt auf Nebenstraßen, aber das ist mir egal. Kein Bentley oder R8, kein Golf und auch kein Tesla ist so schnell in der City wie ich.

    Das Wichtigste aber: Mein Sohn hat mit 10 Jahren sein Rad aus Altteilen selbst zusammengebaut. Quasi umsonst. Aber selbst gemacht. Und weil stylisch schauen alle neidisch.

    Der Urlaub hat nach geringfügiger Investition nicht mehr gekostet als ein Spaßbad-Besuch für eine Familie. Die Investition wird über die kommenden 30 Jahre abgeschrieben. Aber die Urlaube werden immer voll von Spaß, Herausforderung und Wind in den Haaren sein.

    Meine kleinen Schädlinge lernen das echte Leben, ohne Erlebnis- oder Gesinnungs-Surrogat-Extrakt.

    Und darauf hebe ich jetzt einen selbst importierten Unterthurner Waldler und proste dem abstinenten Gastgeber in Gedanken zu!

  38. Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es!
    Hat Erich Kästner mal gesagt.

    Weise, wie er war (und sich seiner zur Fanatisierung neigenden Landsleute sehr wohl bewußt), gibt es von ihm aber auch das Zitat: „Entweder man lebt, oder man ist konsequent.“

    Um weder verkniffen moralinsauer noch gedankenlos hedonistisch zu sein, braucht man schon einen gut tarierten, „inneren Kompaß“.

    Im Spannungsfeld zwischen Wachstumsbeschleunugungsgesetz, Desinteresse, fehlenden Vorbildern, Trends und schlichter Faulheit weicht die innere Kompaßnadel schon mal vom schnell geliketen Lippenbekenntnis ab und weist rasch den Weg zur bequemen Alternative – wenn man mal ehrlich ist, bei jedem von uns (Joh. 8,7 kath. für eventuelle KGEs hier).

    Eigene, für´s Umfeld heitere, Episoden sind nicht nur meine gescheiterten Versuche, ein simples Scheinwerferbirnchen bei einem neumodischen Auto zu wechseln oder bei einem „Ghost“ vom Radlbasar (mittels eines yt-tutorials! Kann ja niemanden fragen, weiß heutzutage ja nicht mal die männliche Dorfjugend mehr…) die Gangschaltung zu reparieren. „Tasmanischer Teufel“ beschreibt in beiden Fällen den Grad meines Wutanfalles und letztlich hatte ein entsprechender Mechaniker die lausige Arbeit („geplante Obszoleszenz“ heißt dieses neue Verbrechen an der Welt).

    Mei, jeder wie er kann. Die Meßlatten variieren. Aber sich wenigstens täglich bemühen ist schon jede Menge wert!

    Einen herzlichen Gruß dem Don verbunden mit bestem Dank für den denkenswerten Text!

  39. Sehr tugendhaft fände ich, wenn die GroKo heute eine gemeinsame DE-Willkommenserklärung ....
    …. für die 500.000 Choleraerkrankten im Jemen abgeben würde und rasch alle NGOs und sämtliche verfügbare Transportkapazität der Willkommensbegrüssungsniemalswiederstreitkräfte dort zum Abholen hinbeorderte.
    .
    Blos Medikamente und Ärzte schicken kann den „DE-tut-so-viel-Gutes-Politikern“ moralisch sicher nicht mehr reichen.

  40. Auch ich
    finde häufig einen Grund um das Auto statt des Rades zu nehmen. Oft, weil sich Baudielen, 8x12er Balken oder Farbeimer mit dem Rad schwer/nicht transportieren lassen.
    Als ich das Rad vor Jahren beim Händler abholte, gab er mir ein Prospekt des Herstellers mit, darin sah ich zu meinem Erstaunen, dass ich das gleiche Rad auch mit Kardanwelle hätte kaufen können. So hätte ich mir den Dauerpflegefall „Kette“ – wie bei meinem Motorrad – ersparen können.
    Warum hat sich der Kardan bei Fahrrädern nicht durchgesetzt? Gewicht? Reibungsverlust? Kosten?

    • Frage ich mich auch...
      … fahre seit elf Jahren mit Kardanwelle und habe sie ein Mal etwas gefettet. Das gering höhere Gewicht ist im Flachland und bei leichten Steigungen völlig vernachlässigenswert. Bin, wenn ich will, wobei ich das in der Stadt zuletzt seltener will, so schnell unterwegs, dass ich schon wiederholt gefragt wurde, wo denn da der Elektromotor sei. Der Kaufpreis war nicht hoch. Das Modell ist ein Ausstellungsstück im Designmuseum in Kopenhagen. Ein Rad, das glücklich macht! @Don Alphonso: Viel Freude auf den Pässen!

    • Kardanwelle
      Ja, alle drei…
      Und dann noch die Notwendigkeit einer Nabenschaltung (dabei ist zu bedenken, daß es früher ja kaum mehr als 3-Gang gab).
      Man muß mit dem Kraftfluß halt zweimal „um die Ecke“, was jedes Mal Aufwand (nicht nur beim Bau, auch das saubere Einstellen eines Kegelradantriebs ist nichts für Grobmechaniker) und Wirkungsgrad kostet.
      Bei Motorrädern ist daher Kardan weit überwiegend zusammen mit einer längs liegenden Kurbelwelle zu sehen (BMW, Guzzi), spart immerhin eine Umlenkung.
      Wenn man heute seltener verschlissene Ketten sehen will, kann man sich entweder ein Rad mit Zahnriemen kaufen oder einen „Chain Glider“ montieren – geht aber beides wieder nur mit Nabenschaltung.

  41. Längst fällig
    war dieser Beitrag. Wenn man die letzten Blogs und auch die Kommentare durchsieht hat sich das Thema schon ein wenig angedeutet. Sehr schöne Räder und ihre Geschichte. Mir gefällt von ihnen das blaue Wolhauser am Besten.

    Bei uns ist die Sonne schon wieder früh aufgegangen, da werde ich mich auch bald auf den Weg in Richtung Natur machen, wenn die wichtigsten Sachen erledigt sind. Vielleicht darf da das Spezialized Rockhopper von 1990, ein ungefedertes Rad mit einem für heutige MTB-Verhältnisse eleganten Stahlrahmen, wieder einmal mit. Ich erwarb es ca. zehn Jahre später in einem Gebrauchtwarenladen für ein Zehntel des Neupreises. Als Student hätte ich mir das Rad zum offiziellen Ladenpreis ohnehin nie leisten können. Es war fast neu. Die Reifen waren nicht nur original, sondern auch kaum benutzt. Etwas anderes als Asphalt hatte das Gerät bis dahin sicherlich nich gesehen.

    Welche Hirnlose kaufen sich eigentlich ein teures Geländerrad, um es dann kaum und, falls ja, nur zum Cafe zu fahren? Und um es dann, wenn es ein neues Modell gibt, entweder zu verkaufen oder wegzuwerfen. Ist das modernes Posing? Westliche Ostentativität? Oder einfach nur Dummheit?

    Ich nutze es seitdem nun für den Zweck, zu dem es ursprünglich gebaut wurde. Zum Geländefahren. Und freue mich, daß man heute noch auch ohne eine Federung, Hydraulikbremse oder Oversizerahmen ganz einfach auf sehr direkte Weise die Natur und den den vor einem liegenden Track erfahren kann.

    Ich suche zur Zeit übrigens noch nach einem historischen Rennrad. Wer also einen Tip hat …, ich würde mich freuen.

  42. Glückwünsche, lieber Don...
    einer Ihrer allerbesten Beiträge !
    Und ebenso Glückwünsche zu Ihrem exquisiten Fuhrpark und den dazu erzählten Geschichten. Wenn‘s nach mit ginge… mehr davon!

  43. Schicke Räder. Ich könnte auch etliche Bilder beisteuern mit und ohne Gepäck.
    Meine Hobel werden gefahren bis sie auseinanderfallen. Nach 3x Ausfallende neu einlöten ist dann wirklich Schluß…

  44. (Fahr-) Räder rollen für den Sieg
    @Tassilo: in welchem land leben wir denn ?

    der DONNI schreibt, er könne nicht so viel über räder schreiben, da:

    „viele finden räder nicht so spannend“

    das wird sich ändern………….

    die antwort an @Tassilo ist: in einem land, über das sich die welt kaputtlacht, wir alle werden aufs fahrrad wieder dankbar zurückgreifen, siehe unten:

    1. bahnlinie Karlsruhe richtung Basel kollabiert

    2. bahnlinie Stuttgart richtung Zürich wegen baustelle eingestellt

    3. bahnlinie München Richtung Zürich wegen baustelle eingestellt

    staatsversagen im kleinen, merke: disaster happens without warning !

    • desaster happens without warning
      A.M. beeing elected chancelor of the federal republic of Germany three times in a row must be considered ample warning.
      „Die Wahl von A.M. zum Bundeskanzler der BRD dreimal in Folge ist als ausreichende Warnung anzusehen.“

    • da kann man in den Chor einstimmen:
      fedidwgugl*

      sh. Wahlplakate der CDU
      (Entschuldigung für die Nennung dieses Parteinamens)

    • Freud
      Da hab ich doch glatt gelesen „staatsversagen im kleinen, merkel“…

    • Bahnlinien ... - Zürich
      Uckermärklerinische Rache für den NDB-Spion?

      Oder doch so blöd?
      (Eis hat halt nicht geklappt – wegen Klimawandel?,
      2 Ausweichlinien mit geplanten (?) Baustellen…)

      Der ÖBB Nachtszug fährt über den Arlberg…

      Dafür gibts zumindest für die AirBerlin Geld (ob das nur an deren Namen liegt?)

    • Verkehrsminister, ick hör' Dir trapsen!
      Interessant, dass der Verkehrsminister Dobrindt, der keinerlei Verantwortungsgefühl im Diesel-Skandal verspürt, bisher zu den technischen Experimenten der Deutschen Bahn an der wichtigen Fernverkehrsstrecke Rastatt-Karlsruhe noch in keinerlei Mikrofon sprechen durfte. Oder wollte er nicht? Mangelt es an Verantwortungsgefühl? Oder fehlt schlicht die Kompetenz?

      Es rollen keine Köpfe mehr in der Ingenieurs-Oberschicht.
      Die Leistung ist inzwischen egal, selbst fragwürdige technische Untertunnelungsexperimente mit ungewissem Ausgang werden durchgewunken, egal wie verheerend der materielle und immaterielle Schaden im In- und Ausland für das Unternehmen Bahn und das deutsche Image sein wird.
      Wir freuen uns alle schon auf Stuttgart 21. Ich bin gespannt, was da noch alles passieren wird, was so nicht vorhersehbar war, trotz allerbester und aufmerksamster deutscher Ingenieursplanung.

      Inzwischen sehe ich den deutschen Ingenieursstand klar auf dem absteigenden Ast. Man hätte das neue Untertunnelungsverfahren erst mal an einer Nebenstrecke testen können. Aber nein, es muss eine Hauptverkehrsader sein!
      Das ist ein bißchen so, als ließe man einen Studenten der Medizin als erste Übung eine Herzoperation durchführen, statt erst mal Leichen zu sezieren und später Fäden ziehen zu üben.

      Dieser Verkehrsminister ist so überflüssig wie ein Kropf. Er tut nichts, wenn sein Amt eigentlich Stärke und Verantwortung fordert. Der Mann wäre selbst auf H4 noch eine Zumutung.

      Die Kanzlerin bekommt von der zerfallenden Verkehrsinfrastruktur irgendwie gar nichts mit, und verspricht seit mindestens 12 Jahren, dass ihr die Bildung besonders am Herzen liege.
      Bibliotheken schließen in Mengen ebenso wie Schwimmbäder, viele Schulen sind weiterhin marode, die deutschen Universitäten spielen trotz selbsverliehener Exzellenzcluster international praktisch keine Rolle mehr. Über deutsche Professoren wird im Ausland (und nicht nur dort) gelacht. Wer promoviert hat, wird hinterher gefragt, ob er mit seiner Zeit nichts besseres anzufangen wusste.

      Wann werden „die“ endlich abgewählt? (Und damit meine ich auch den zottelbärtigen Kanzlerdarsteller in spe von der SPD.)

      Wenn man immer nur Unterordnung und Anpassung predigt mit der Aussicht darauf, dass irgendwann das zukünftige Himmelreich vielleicht erscheine und man es dann geschafft habe, dann werden keine echten Denker und Führungscharaktäre entstehen.
      Ich vermisse den Manager, der bei VW aufräumt, wenn es schon Pfeifen wie der Dobrindt nicht schaffen.

      Das Bahn-Debakel ist in der Politik noch gar nicht angekommen. Auch die „Manager“ des Unternehmens scheinen nicht mehr in der Realität unterwegs zu sein. Keinesfalls jedoch fahren diese Leute mit den von ihnen geleiteten und gesteuerten Verkehrsmitteln. Sonst würde es derartige Probleme garantiert nicht geben!


    • 1. bahnlinie Karlsruhe richtung Basel kollabiert
      2. bahnlinie Stuttgart richtung Zürich wegen baustelle eingestellt
      3. bahnlinie München Richtung Zürich wegen baustelle eingestellt

      Schon klasse.
      Ich glaube, derartiges Totalverstopfen der Nord-Süd-Achse hat man wohl seit Bau der Eisenbahnen bisher noch nie geschafft.
      Nicht mal im Krieg und in der schienenabmontierenden Nachkriegszeit.

      Wie gesagt, völliges Organisationsversagen. Fehlende Koordination der Baustellen.

    • Wir sollten mal wieder eine autofreie Woche machen. Die Überlebenden können das diskutieren.

  45. Titel eingeben
    Nur schade, daß ich Sie nicht ohne Wut am Pass treffen kann. Ihre Touren träume ich nicht mal.

    Allzeit eine Handbreit Luft um Blech, Don und Begleiter wünscht

    slothbaer (sloth-Faultier)

  46. Ich geb ja zu, die Bildchen sind alle sehr schön, aber
    für mich ist eins der Fahrräder ganz genauso wie jedes der anderen Fahrräder. Und dabei fahre ich seit mehr als einem halben Jahrhundert Fahrrad. Hollandrad, meistens.

    Es wäre dennoch interessant, die Unterschiede mal selbst ausprobieren zu können! Und insbesondere bei diesen schönen, alten, Rädern.
    Vielleicht lässt sich das avisierte, fiktive, Treffen am Tegernsee um eine gemeinsame Radtour von der kleinen Stadt dorthin für die Interessierten und Willigen erweitern?

    • Ich werde irgendwann mal einen Zeitpunkt und einen Ort veröffentlichen, und ein paar Räder mitbringen . im Altmühltal, damit es allseits leichter erreichbar ist.

    • Titel eingeben
      Ein Picknick auf dem Speckberg und dann kombiniert Paddeln und Radeln im Altmühltal

      In einem Blog, in dem das Wünschen noch geholfen hat

    • Don: au ja!!!
      … aber an ein Tandem für das unsportliche Fräulein denken, ja?
      ;-))

    • Ixh suche schon länger ein gutes, altes Renntandem, aber die sind sehr sehr selten.

  47. Titel eingeben
    Wunderschöne Räder!
    Meins, ein altes Schwinn und braver Stadtesel, wird seit 20 Jahren gefahren und gepflegt und passt noch immer wie angegossen. Zum Glück sieht es so wenig verlockend aus, dass es bis jetzt die Parkzeiten in der Stadt überstanden hat.
    Ja, Verschwendung und Achtlosigkeit kennzeichnen den gegenwärtigen Konsum. Es ist abstoßend.
    Herr Charles, sammeln Sie doch einmal, statt Ihrer Misogynie zu frönen, die Zitate der Autoren und Philosophen zu Juden und Schwarzen. Mal sehen, ob dies hier durchgeht. Sie übertreffen übergeschnappte Gender-Vertreterinnen an verbitterter Wut um Längen.
    Herr Haupts, sie sprechen mir aus der Seele. Dieser Blog hat viel zu bieten, aber einige Kommentatoren ohne Stil und Charme vergiften das Klima. Auch Ihre Ausführungen seinerzeit zum Vergewaltigungsthema sind mir angenehm durch ihre Sachlichkeit aufgefallen. Nachträglich besten Dank für diesen Beitrag.

    • Das musste mal gesagt werder, ja...
      Bei einer gepflegten „Plauderei“ sind Selbstdarsteller mit Dauermonologen in Endlosschleife leider höchst unerfreulich.
      Weniger „gepflegt“ würde man sagen: „halts M…; du nervst“.
      Ein freundschaftlicher Rat würde wohl lauten: such dir professionelle Hilfe…

  48. Rechtschreibung
    Ich bin da normalerweise nicht so genau, aber der Rechtschreibfehler, der mir da ins Auge gefallen ist, ist einfach zu schwerwiegend. Nach den neuesten Richtlinien der Duden-Reaktion und des Rates für deutsche Rechtschreibung müssen seit der Einführung von Manspreading als Kapitalverbrechen die Worte „Wissenschaft“, „Sachlichkeit“, „Objektivität“ u.v.a.m. zwingend in Anführungsstriche gesetzt werden, wenn ihnen das Adjektiv „feministische“ beigeordnet wird. Werter Don, könnten Sie den gravierenden Fehler bitte schnellstmöglich korrigieren?

    • Das wre ein weisser Schimmel
      Worte wie „Wissenschaft“ und „Sachlichkeit“ stehen immer mit satirischem Gschmäckle in Anführungszeichen, wenn sie im Zusammenhang mit „feministisch“ verwendet werden. Das ist auch dann der Fall, wenn diese Zeichen nicht explizit benutzt werden.
      Und übrigen weigere ich mich, eine Rechtschreibung zu befolgen, mit der ich durchs Abitur gefallen wäre.

  49. Hasnain Kazim
    Wir sind viele, wir werden immer mehr und wir beanspruchen Deutschland für uns. Und für unsere Shari… äh… Fahrräder.
    .
    Findet euch damit ab, Kartoffeln!

    • @Tassilo: Findet euch damit ab, Kartoffeln!
      Es wurde ein buntes Blumen-Körbchen angekündigt und siehe da, es erschien ein verhülltes Gesicht!

    • Ich habe einen Absatz rausgelöscht, in dem ich Hasnain Kazim zum Radrennen Gmund-Meran herausfordere.

      Aber ernsthaft, ich finde es seltsam, dass jetzt plötzlich solche Beiträge kommen nach Jahrzehnten von „naja, braucht halt 3 Liter mehr als angegeben, fährt aber super“. SPON könnte ja mal anfangen und Leute wie Tom Grünweeg an die Luft setzen, die das jahrelang betrieben haben, wenn sie jetzt schon voll öko sein wollen.

  50. Hach ja, ein Team Raleigh
    habe ich damals viele Jahre mit Begeisterung und Stolz gefahren.
    Dann verkauft, an einen weiteren glücklichen Eigner, weil ich einen Lastesel brauchte und mir als Student kein Rennpferd nebenher leisten wollte.
    Danke für die Erinnerungsfotos, auch die der anderen unverwüstlichen Altrenner! Ästhetische Technik!

  51. Exkurs Netzwerke
    Zu Ihrem Link, auf dem das „internationale Netzwerk GenderCC-Women for Climate Justice“ auftaucht (quasi als Pendant zum nationalen Stammtisch degenerierter Männer-Apfelwein-Birnenschnaps-Ungerechtigkeiten):

    Gibt auch andere Netzwerke zwischen Hamburg un Frankfurt mit der freundlichen Unterstützung der Böll-Stiftung und des Hessischen Literaturforums im Mousonturm (also literarisch-überparteilichen und öffentlich geförderten Einrichtungen):

    http://hlfm.de/events/die-afd-ursachen-und-folgen/

    Grüsse an Ihre Redaktion: Frau Dr. Amann sagte einst, sie müsse als Journalistin einen Politiker in rechts oder links einteilen. Die Menschen bräuchten Orientierung, sie verlangten danach.

    Seitdem bezeichne ich mich immer als „natürlich links im Sinne von Frau Amann“, um meine Ruhe vor solchen FAZ-FAS-Spiegel-Nummern zu haben? Nein. Aber seitdem sehe ich genauer hin, wer was warum schreibt, auch bei Ihrem Hause.

    Die Frage ist: wozu brauchen Herr Bender und Frau Amann die Böll-Stiftung? Was soll das?

    Es ist so bezeichnend borniert-dogmatisch-voreingenommen wie die klimarettenden Frauen – und nichts braucht unsere Welt weniger als solche Aktivismen.

    Sorry, für diesen Exkurs zum Exkurs. Aber genau aus solchen Beobachtungen heraus gehe ich joggen oder radfahren, wenngleich es nicht gleich die Alpen sein müssen – ich bin wütend über so viel bigotte Verlogenheit, mit zweierlei Maß zu messen, zumal ich Justus Benders Buch gelesen habe.

    Ich verstehe nicht, wie man sich über Russia Today in Magdeburg aufregen kann, wenn man dann sich von der Böll-Stiftung als freier Journalist unterstützen lässt? Es ist dasselbe Spiel.

    Darum können mich alle diese Netzwerke von Breitbart über Böll bis zu den Soros-/Dugin-Osteuropa-Aktionsplattformen einfach nicht mehr beeindrucken – sie spielen dasselbe Lagerspiel.

    Wohin das führt, sehen wir in jedem Krieg aufs Neue.
    Es nervt. Es nervt so sehr, wie diese Nur-Frauen-retten-die-Welt-Nummer! Nafritete hat hier neulich als Kommentar so schön beschrieben, wie einfach Frauen die Welt retten können: sie sind der erste und engste Ratgeber für die jeweils nächste Generation.

    Internationale Frauennetzwerke können hilfreich sein, wo Frauen noch immer gewaltsam unterdrückt werden. Aber beim Klima – brauchen wir keine feministische Argumentation, die auch noch von Journalisten aufgegriffen wird.

    Aber die Generation Amann-Bender hat eben die Voreingommenheit einprogrammiert bekommen. Und zwar so gut, dass sie frei von Selbstkritik agieren.

    Also setzen wir auf die nächste Generation…

    • Ich gebe zu, die optik ist nicht schön.

    • @vonmicha
      Frauen und „climate justice“? (Schon wieder so ein neologistisches Monstrum, dessen Konzeption beruht auf einem Netzwerk anderer mittlerweile gestrickter, und nicht minder fragwürdiger Kampfbegriffe; Taktik: man kreiert eine eigene sprachliche Realität und wenn die Dummies erst den Überblick verloren haben glauben sie den Müll). Der Witz war gut!

      Wenn es irgendein Gender (und nach meiner Vorstellung gibt es immer noch nur 2) gibt, das ganze Weltmeere und Kontinente voller Wälder für seine Eitelkeit, seine Sucht nach Status und Bequemlichkeit opfern würde, dann „Sie“.

      Die ersten Spraydosen, randvoll mit CFC, waren nicht für Männer um damit Felgen zu lackieren, es war Haarspray für frau. Und DIE waren in erster Linie schuld an später auftretenden Ozonlöchern. und wer ratscht und tratscht am meisten mittels energieaufwändiger Handys? Männer etwa?

      Wenn man etwas nachdenkt könnte man noch unzählige weitere Beispiel dafür finden, dass Frauen weder inhärent klimagerecht noch pazifistisch (siehe Lady Macbeth) oder sonst irgendwas sind was den „virtue“ signalisierenden Moralaffen angeblich wichtig ist.

      ES IST GUT, DASS ES DONALD TRUMP GIBT!!

    • Schauen Sie das Abwasser an. Männer wachen sich alle 7 Tage und die Wäsche alle zwei Monate, Frauen jeden Tag. Wer macht da mehr Abwasser?

    • Wenn ich noch 2 Jahre jünger wäre...
      … dann würden wir noch ein fünftes Kind in die Welt setzen, zum Glück gibts aber in meiner gutsituierten Nachbarschaft auch wieder mehr Dritt- und Viertkinder, die in intakten Familien aufwachsen und deren Mütter sie nicht gleich mit zehn Wochen in die Betreute Verwahrlosung stecken, sondern selber nach ihnen gucken. Die Idee mit dem Frauennetzwerk finde ich nicht so gut, lieber Mitforist, besser wäre ein Eltern-Netzwerk, denn unsere Kinder brauchen ihre Väter so sehr wie uns und ohne das männliche Input fehlte in der Erziehung das gesunde Gleichgewicht. Unsere Jungs brauchen ein breites „Angebot“ an männlichen Vorbildern, um sich daran zu orientieren, unsere Mädchen brauchen Anschauung darüber, wie sich ein anständiger Mann verhält und an welchen Gesichtspunkten – man dies festmachen kann – damit sie wie nebenbei eine Richtschnur dafür bekommen, nach welchen Kriterien sie sich später selber einen Partner aussuchen sollten. Die Erhöhung des Männeranteils im Bildungssystem wäre wichtig, damit die Geschlechter einander mit mehr Respekt begegnen lernen. Mehr Männer wären auch ein gesundes Korrektiv zu diesem kanzerogenen Genderkrampf!

    • Mein Gott,@ Harry,
      ich dachte immer, das überwiegend die Kühlmittel der Kühlschränke für das Ozonloch verantwortlich waren. Außer Haarspray gabe es noch Herrensprays wie bei Farben, Ölen und Abdichtungsschäumen.

  52. Genau wie bei mir...
    … nur ohne die anderen 98 Räder, DA!

    Wir haben heute einfach zu viel von allem, was Materielles angeht. Der Überdruss an den einfachen und jederzeit verfügbaren Standardprodukten, die billiger geworden sind als je zuvor, gebiert ein Streben nach der Nachhaltigkeit, die früher einfach nur aus der Not heraus entsprang.

    Manufactummentalität könnte man sagen.

    „Früher war alles besser“ auf qualitativ hochwertige Produkte gemünzt.

    Nebeneffekt: Topfuntersetzer, die halbe Monatslöhne kosten.

    [Abstrakt]
    „Tugendzurschaustellung als Wesensmerkmal des modernen Gutmenschen am Beispiel des Konsumgutes Fahrrad im Allgemeinen und im Besonderen“
    Soz. I, Di. u. Do., Großer Hörsaal / Audimax

    Vielen Dank an den Dozenten!

    Btw: “ Ich finde es besser, in mich einen Kaiserschmarrn und eine Torte zusätzlich zu stopfen, als mein Auto mit 10 Litern zu betanken.“

    Warum nur? Ein Schelm, wer Arges dabei denkt!

    Gruß,
    WZ

    • Ich glaube, viele begreifen gar nicht, dass ich sie von links kritisiere. für mich ist ein Cem Özdemir, der mit einem Pedelec zu den unternehmern fährt, das Allerhinterletzte. Da ist mir jeder Dieselpendler q0 mal lieber. und ich lebe, was ich sage.

  53. innerlich möchte ich die Erstbesitzerin eine dumme Nuss nennen
    Danke für diesen wunderschönen Satz!

  54. Schöne Fahrräder
    Hallo Allerseits,

    Fahrräder reparieren sehe ich nicht als besonders schwierig an (abgesehen von Schweißen am Rahmen, speziell Alu). Ich habe mal ein NSU1000-Getriebe (damals war das noch ein AUTO) zerlegen dürfen; unter gütiger Hilfe meines Meisters ist mir sogar der Gangrad-Wechsel gelungen. Mein Elektrotechnik Prof in Aachen hat später immer behauptet: „Ein schlechter Elektrotechniker ist immer noch ein guter Mechaniker“. (Proteste bitte nicht an mich).

    Später habe ich mich sogar erfolgreich getraut, die 7-Gand Nabenschaltung des Rades meiner Frau zu reparieren. Wenn ich vorher gewusst hätte, wie nervig das ist, hätte ich es gelassen und neu gekauft.

    Apropos, Sparsamkeit/Wegwerfen, etc.: Wir 68iger, m.M. nach die grosse unpolitische Mehrheit damals, die nicht rumkrakeelt hatten und linken Spinnereien nachgegangen waren, sind in jeglicher Hinsicht sparsam (von der Kriegsgeneration) erzogen worden; das ist heute noch in mir drin.

    Eine Frage Don, die sich mir immer wieder stellt, wenn ich ihre wunderschön restaurierten Räder sehe: Bewegen Sie die ALLE regelmäßig, oder hängen die nach erfolgreicher Restaurierung nur als Staubfänger an der Wand rum?

    Beste Grüße aus Ddorf

    PS: Danke für schöne Bilder und eleganten Text dazu!

    • die wirklich ungenutzten Räder fahre ich nicht, die bleiben so erhalten. Die anderen fahre ich alle.

    • NSUler
      Mein Modelnachfolger wird mit sowas angepriesen :
      https://www.zf.com/corporate/de_de/products/product_range/cars/cars_7_speed_dual_clutch_transmission.shtml
      Der Ferdi ist mal mit dem 1LVW zur Hauptversammlung von Wolfsburg nach Hamburg gefahren.
      http://images.zeit.de/bilder/2009/34/auto/auto-ein-liter/auto-ein-liter-540×304.jpg

    • FERDI und der Grosse BLUFF
      @werter Blue Monday

      ob der sog. Ferdi, seines zeichens lange CLAN-führer mit diesem LVW ganz von WOB bis HH gefahren ist, das wissen allein die götter.

      sicher ist, dass er damit publiumswirksam in HH angekommen ist, wo er eingestiegen ist bzw. aus seinem FÄTON aus- und dann in das quetsch-auto umgestiegen ist, das wissen wir doch gar nicht.

      oder gibt’s da eine lückenlose dokumentation ?

      erinnert mich an den MARINERICHTER, der mal in höherem alter den schwarzwaldmarathon auf langlaufskis voll gelaufen sein soll, aber mann hat ihn wohl erst kurz vor dem ziel eingeschleust.

      Pantani, der sog. Pirat soll ja auch mal bei einer wolkigen gebirgsetappe im nebel für eine weile verschwunden gewesen sein, mitsamt tross.

      also DONNI, vorsicht dunkle mächte sind am werk !

    • Verfolgung
      @wissender djängö
      Habe in der HV-Pause den Fäetonfahrer aus der Tiefgarage bis zum Hotel an der Alster verfolgt…
      Denke der Clanführer war froh, mal eine Fahrt ohne seine weibliche Entourage zu machen!

  55. "Quäl dich, du Sau" war Ulles Partner
    Wenn das keine echte Liebe und Hommage an das Rad ist! Chapeau, geehrter Don. So ähnlich gut ist auch die Ökobilanz der alten Motorräder, die nach 30, 40 und 50 Jahren noch aussehen wie neu, da sie bisweilen mehr gepflegt werden als die Partnerinnen der Fahrer/Besitzer.

    Schöne Story, aber muß das wieder über Hamburg sein. Es gibt auch noch was anderes außer das Verlagshaus da. Und die Containerschiffe da fahren eben am schönen Treppenviertel in Blankenese vorbei, weil der Kunde es so will. Und schaue ich beim Radeln auf andere, sehe ich an den dicken Tretlagerbereichen und dicken Batteriekisten, dass das nicht weniger wird. Mein neues Feindbild sind die Elektroradler und E-Auto-Befürworter. Was früher die Inliner-Chaoten waren, sind jetzt die Horden der E-Biker, die nichts hören, wenn man dreimal klingelt, da meine pace auf dem 30 Jahre alten Peugeot oder 8 Kilo Canyon nunmal eine andere ist dank der Motoren in den Beinen. – „Hauptsache Elektro – der Umwelt zuliebe“ das ich nicht lache. Und der neue Heilsbringer und Gerechtigkeitsfanatiker aus Würselen will gar eine EU-Elektroquote. Hat der überhaupt ne Ahnung, was in einem Akku steckt. – Und muß man dann rufen, pöbeln sie zurück, warum man so schreit. Es ist wiedermal zum Auswandern.
    Übrigens Don, im September gehts nach Bergamo und Mantua, in Ihr Biotop. Freu mich drauf. Und dann nach Andalusien, da ist Platz zum Radeln, mal wieder auf den Pico Veleta.

    • Was wollen Sie?
      Klar, dass wir alle ELEKTRO wollen sollen. Der Strom kommt (noch) sauber aus der Steckdose. Da qualmt und raucht nix.

      Und dass man das ganze Fahrzeug wegwirft wenn der Akku nach maximaler Anzahl von Ladezyklen die Hufe hochreisst, passt zum oben beschriebenen Trend.

      Streng nach Pol Pot würden wir sowieso sofort auf konventionelles Fahrrad und Handkarren umsteigen, der kleine Umweg über Elektrokarren ist purer Luxus, den uns ulF einfach so schenkt – sie liebt uns ja alle!

    • Es ist seltsam
      In Foren fahren alle immer 30 Km/h oder mehr auf ihren Rädern. In der Öffentlichkeit sehe ich die fast nie, 95% aller Radfahrer (Pedelecs inklusive!) überschreiten selten die 16 Km/h-Grenze, höchstens mit Rückenwind. Ich fahre ein paarmal pro Woche diagonal durch eine Unistadt, für eine subjektive Statistik dürft das reichen.

      Trainierende Rennradfahrer im Trikot und in Horde sind etwas anderes – für die wäre so ein 30-Fahrer ein stehendes Hindernis.

      By the way, ohne Rennrad wird das auch schwer: ein typisches Tourenrad oder Stadttreter, so mit aufrechter Haltung, Schutzblechen, kiloschwerem Schloß, Gepäckträger, Beleuchtung + Geraffel auf 30 Km/h zu halten benötigt eine Trittleistung von 300 Watt.
      (http://www.kreuzotter.de/deutsch/speed.htm)
      Ein Tour de France – Fahrer würde sich hier noch aufwärmen, der schafft 450 Dauerleistung im Wettbewerb, aber alle anderen machen sowas doch eher nur zum Überholen oder Angeben – oder wenn Rückenwind ist.

      PS: Durchklingeln und rufen in übervölkerten Gebieten ist eh schlechter Stil – da steckt man halt im Stau, ist wie beim Autofahren nur mehr „Öko“ und genauso nerfig. Und ohne Autoradio.
      Und mit 30+ gehört man eh auf die Straße als auf kurvige enge unübersichtliche schlaglöchrige ausfahrtverseuchte grün*Innenkindertransportmütterverseuchte Radwege.

  56. Ärgern über Dumme Nüsse lohnt nicht
    Sich ärgern macht Stress und verkürzt das Leben. Allerdings eine konstruktive Lösung für die Überwindung des Ärgers finden und das Rad wiederbeleben hilft auch den inneren Stress zu vermindern. Gratulation von mir dazu und auch zu diesem schönen Artikel!
    Das Versenden von Tugendsignalen anstelle wirklich tugendhaften Verhaltens sollte uns nicht zu sehr grämen. Es ist halt eine Folge des materiellen Aufstiegs weiter Teile der Gesellschaft (der Abwärtstrend der letzten Jahre ist noch zu schwach, um das zu ändern). Wer also die unteren Ebenen der Maslowschen Bedürfnispyramide hinter sich gelassen hat, möchte nun auch tugendhaft erscheinen, aber möglichst ohne dabei die liebgewonnene Faulheit und Bequemlichkeit aufzugeben. So landet dann eben ein neues Fahrrad im Keller, nachdem der Kauf des Fahrrades das wohlige Gefühl Teil des Guten zu sein ja schon vermittelt hat. Der scheintugendhafte Umweltschädling macht sich da keinen Stress und lebt zufrieden im guten (wenn auch illusionären Gefühl) eben gut und im Einklang mit der Natur und allen naturverbundenen Menschen sein. Die gute Nachricht ist, unsere Regierung hat das Problem bereits erkannt und arbeitet daran, uns auf der Bedürfnispyramide wieder etwas nach unten zu befördern. Wenn sich also die Untertanen der Raute kein Auto mehr leisten können und auch die LED daheim nur ab Windstärke 5 etwas Licht gibt, dann wird auch das Fahrrad aus dem Keller geholt und wandelt sich auf wundersame Weise wieder vom Tugendsymbol zum Gebrauchsgegenstand.

  57. Stumme Zeitzeugen,
    allesamt: die zahllosen Hometrainer, „Bauch-weg“-Versprechungsmaschinen, TV-Salathobel, Shaker und Ernährungsratgeberimitate.
    Produziert, gekauft, unter Staub und Spinnweben oder im Rest- bzw. Sperrmüll geendet.
    An der Hedonismusklippe gescheitert.
    Aber nach dem nächsten Arztbesuch wird alles anders, versprochen. Bis zum „Coffee-to-go mit Schokoriegelgeschmack und Topping Ihrer Wahl“.

  58. Titel eingeben
    „Aber dann ist es egal, ein Zusammentreffen ist wirklich ohne jedes Risiko, denn die Wut, die mich treibt, die schwindet, wenn ich allein mit dem Berg bin, und das tue, wovon andere reden.“

    Na, das ungefährlichste Zusammentreffen ist auf alle Fälle das, das gar nicht erst nicht stattfindet, weil man oben auf dem Berg sitzt und herunterspöttelt. Ob nun tatsächlich – was von den Schwätzern ja keiner nachprüfen kann – oder indem man sich nur den Anschein der Tugendhaftigkeit gibt – wer sollte denn da die Hand umdrehen? Das wäre ja einfältig, man kanns ja doch nicht überprüfen, dafür müssten Sie doch einen Sinn haben; haben Sie ja auch!

  59. actio reactio
    Verehrter Don,
    die stimmungsvolle Poesie Ihres Blogbeitrages erschloss sich mir ganz erst als ich aus der online Version des Mutterschiffs das faz Magazin vom Samstag heruntergeladen und gelesen hatte, vorhin in der Mittagspause. Und dort ist ja so eine gehässige Geschichte von Herrn Pardey wie die Elektro- Radler über die Fiberglass-Treter triumphiert haben, erst kulinarisch dann radlerisch. Noch dazu in Mittelhessen. Also eigentlich nicht satisfaktionsfähig. Aber da mussten Sie ja nachgerade aus dem reichen Schatz Ihrer Erfahrung mal zeigen mit welchen schönen, nachhaltigen und edlen Rädern der Don den Most holt.
    Auf viele weitere schöne und sicher überstandene Touren.
    Mit Grüßen aus dem RHS

    • So schön
      Den hab ich auch gelesen und köstlich gelacht. Nun, Herr Pardey „lebt“ von den steten Neuerungen, obwohl das Rad immer noch n Rahmen und zwei räder hat. Und noch schöner der Artikel „Blackbox Batterie“ im Kontrast zu „Schulz fordert EU-Elektroquote“. Und das alles an einem Sa. Nachmittag. Zeitung kann so schön sein.

    • Reden sie mal mit einem Radmechaniker, wenn der einen 5 Jahre alten Stromantrieb reparieren soll. Und dann vielleicht ein Sensor oder ein Kabel oder ein Chip streikt. Darüber schreibt niemand.

    • FAZ Testberichte
      Viele davon lesen sich so als ob die Autoren vom Weiterverkauf der von den Herstellen zwecks Propaganda unentgeltlich überlassenen Gerätschaften leben würden oder müssten…

  60. ggf ein Missverständnis
    http://www.faz.net/aktuell/stil/drinnen-draussen/oldtimer-park-alte-liebe-rostet-doch-15148457.html

    Man könnte das dort beschriebene Kunstwerk
    auch illegalen Schrottplatz nennen.
    Ich hoffe das Umweltamt hat wenigstens dafür gesorgt
    das rechtzeitig Kraftstoffe, Motoröl, Bremsflüssigkeit
    und anderes abgelassen und fachgerecht entsorgt wurde.

    Ich weiß, lieber Don Alphonso das dies grausame Bilder für
    Sie sind, aber ich muss Sie ihnen das leider zumuten.

    So verschieden kann die Auffassung von den Dingen sein.
    Das der Artikel nicht kommentiert werden kann
    ist ggf aber Zufall.

    • Herrn Fröhlichs Park ist...
      ist ein alter Hut, Herr Keller
      Was glauben Sie, was es für eine Aufregung in Old Eimer, äh Oldtimer
      Kreisen gab, als diese Geschichte, vor gefühlten 15 Jahren, das erste mal publik wurde.
      Was haben die Buben dort Gift und Galle gespuckt, hihi.
      Mal ein Link zu einem Brotfressor , ich kenne ihn, habe mich mal auf einer Veranstaltung mit ihm unterhalten, das erste mal vor geschätzten 25 Jahren bei Heidi Hetzer, bei einem Alt Opel Treffen.
      Netter Mensch, auch er wurde in Old Eimer Kreisen angefeindet.
      Als die Umweltzonen eingeführt wurden, sein Opel steht ja in Kreuzberg, wollte er ein H- Kennzeichen haben, wurde ihm verweigert, da der äüßere Zustand nicht Bling, Bling ist. Technisch ist das Farzeug ok, bekommt immer TÜV.
      Zwei Links:
      http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-originale-mit-moos-gelbflechte-und-patina/19632948.html

      http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/opel-olympia-berliner-hat-wegen-oldtimer-probleme-mit-den-behoerden-a-907796.html

    • Wahrscheinlich kein Zufall
      sonst wäre die Anrufbeantworterbox schon am Ende, und zwar ausschließlich mit Negativbescheiden. Wir leben natürlich in einem freien Land. Da kann (so gut wie kaum) jeder machen was er will. Und vor allem (nicht) mit seinem Eigentum.

      Aber jemandem sein gepflegtes Schätzchen für viel Geld abzuschwatzen und dann öffentlich sichtbar in das Erdreich zu rammen sagt schon etwas über den verkorksten Charakter dieses neurotisch gestörten Kleingeistes aus, der sich als Autofan bezeichnet. Daß der ehemalige Besitzer nur „sauer“ war, ist meines Erachtens eine euphemistische Umschreibung der Situation. Ein Gitarrenbauer hat einmal einem Sänger symbolisch eine Kugel geschickt, als er davon erfuhr, daß dieser das Einzelstück bei einem Konzert auf der Bühne zerstörte. Nicht immer (fast nie) hat der Eigentümer alle Handlungsrechte. Das fängt beim Tempolimit an und hört auch nicht beim Denkmalschutz auf. Ganz problematisch wird es aber bei einem bewußt asozialem Verhalten, wie es hier beschrieben wurde.

  61. Kettenölung
    Habe noch einen original 1 Liter Reilang Öler von meinem Opa, der hat damit noch die Motoren der Flugzeuge im II.Weltkrieg geölt …
    Was nimmst Du Don?

    • Nähmaschinenöl von meiner Grossmutter.

    • Tja, wenn Herr Resch...
      … das Kettenöl auch noch auf die rote Liste setzt,
      müssen Sie, Herr Monday und Herr Don auf Lederriemenantrieb umbasteln, hihi.

    • Wenn es nach Herrn Resch und einem Abmahnverein ginge, wäre alles so bio wie unter Pol Pot.


    • Da kann ich mit: Wir hatten noch ein im Dorf weltberühmtes Kommissbrot, das (zu Stein geworden) dann irgendwann verjulklappt wurde. Wurde vom Empfänger angeblich im Haus verbaut…

  62. Eine Frage hätte ich noch
    Wie kommt dieser Stuhl in Ihre
    Werkstatt? (Bild 7)

    • es ist nicht meine Werkstatt.

    • Don Alphonso sagt: Es ist nicht meine Werkstatt.
      Ahnte ich doch das da etwas nicht stimmen kann.
      Ich habe die falsche Frage gestellt und muss
      zugeben das ich mich mit Fahrradwerkstätten
      des – niederen Hochadels*- nicht auskenne

      *Das tue ich wirklich nicht und weis natürlich
      auch nicht ob der Verfasser dem niederen Hochadel
      angehört. Verdient hätte er es wahrscheinlich
      ohne dem Verfasser zu nahe treten zu wolle.

      *ggf muss es auch des höheren Hochradelns heißen.

  63. Eine öde, wiederaufgekochte Suppe aus dem Süddeutschen Beobachter, aber
    der drittletzte und der vorletzte Satz sind lesenswert. Sehr lesenswert.
    .
    http://www.sueddeutsche.de/panorama/mafia-in-deutschland-damals-in-duisburg-uhr-1.3627594-2
    .
    Terror ist links.

  64. retten statt sammeln
    …ein recht geschickter Anlass diese schönen Räder vor zu stellen (mehr davon!). Auch bei mir haben sich im Laufe der Jahre etliche schöne Stahlrenner angesammelt. Dass ich nicht sammle sondern rette, ist auch mein Argument, wenn wieder süffisante Bemerkungen über angeblichen Sammlerwahn fallen.

    • Andere rauchen, nehmen Drogen oder leisten sich Verhältnisse. Da ist Radsammeln deutlich billiger.

    • zum Quadrat
      „Andere rauchen, nehmen Drogen oder leisten sich Verhältnisse. Da ist Radsammeln deutlich billiger.“

      Jawoll – billiger! Rauchen, ein Verhältnis haben und teilweise sogar Drogen nehmen (ich gehe davon aus, Sie zählen Alkohol dazu) hat eben meistens was mit anderen Menschen zu tun; damit, dass man Kummer mit ihnen hat, was natürlich nur geht, wenn man sich einlässt. Soziale Bindungen statt Dominanzverhalten ist eben immer eine riskante Angelegenheit; das kann nicht jeder, das hält nicht jeder aus!

      Aber Maschinen anschwärmen, die keine Entscheidungen treffen können – und andere Leute aktiv dafür verachten, weil die ein unperfektes Leben in einem unperfekten Körper führen und sich fürchten – das kann nun wirklich jeder, der es darauf anlegt, das ist in der Tat – billig.

      Ich habe diese Philosophie neulich schon mal in der FAZ gelesen http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/deborah-feldman-veroeffentlicht-ihr-neues-buch-ueberbitten-15037906.html:

      „Anders als Zech, wollte ich nie an der Vergangenheit festhalten. Ich habe immer so schnell wie möglich Richtung Zukunft rennen wollen, und aufgrund einer großartigen Wendung der Ironie war es nun Zech selbst, der mir half, mich von meinen Zwängen zu befreien.“

      Also von einer, die sich entsprechend ihrer Selbstauskunft nicht oder nicht zuständig sah, mit den Ausfallerscheinungen unter ihren eigenen Leuten fertig zu werden (in der ZEIT beschreibt sie das ausführlicher), sich aber auch mal selbstbewusst fühlen wollte und deshalb einfach anderer Leute Heimat als die ihre deklarierte, wo „aufgrund einer großartigen Ironie des Schicksals“ jemand vor ihren Augen eine Straftat beging, die sie aufgrund ihrer Herkunft kaum hätte begehen können (für nicht-so-Ehrgeizige reichen Rauchen, Drogennehmen und Verhältnishaben offenbar schon aus!), und voilá – sie fühlte sie sich frei!!

      Ich schätze, man muss ein ganz besonderes Talent dafür haben, Freiheit zu empfinden, nicht trotz, sondern gerade WEIL sich andere (auch noch lediglich nach ihren eigenen Maßstäben; Dt ist das einzige Land auf der Welt mit so einer harten Regelung) ins Unrecht setzen. Auf alle Fälle ist das überhaupt nicht zu vergleichen mit Leuten, die Konsequenzen für sich ziehen.

      Alternativ schlägt sie – Frau Feldmann – noch die Freiheit durch ein Ritual vor, das möglichst nichts mit dem Problem, das man ja offensichtlich mit anderen hat, zu tun haben darf; so wie einsames Radfahren. – Das kennen wir auch, das haben wir vor Gericht probiert; mit der Mediation (war schon unter Hammurapi kein Stabilitätsgarant), in der die rechtliche Bewertung des rechtlichen Problems auch auf gar keinen Fall zur Sprache kommen darf, und sei der Fall auch noch so eindeutig! Wer sich also einen Vorteil verschafft hat (z. B. weil der andere ihm vertraut hat), bekam die Chance, diesen so lange verteidigen, bis der andere einfach – aufgab; schwach wurde, weil er Angst hatte, dass es ihm nachteilig ausgelegt wird, wenn er sich dem sinnfreien Ritual verweigert.

      Leider sind die unperfekten Menschen diesen tollen neu-alten Weisheiten immer noch nicht uneingeschränkt zugänglich, wie es scheint. Stattdessen fliehen sie die Zivilgerichte in Scharen- stand in der FAZ und ich hab echt keine Zweifel, dem Glauben zu schenken! Merke: Sinnloses Radfahren verbessert gar nichts außer der eigenen Laune. Das ist besser als nichts. Darüber hinaus sollte man nicht versuchen, es künstlich mit Bedeutung aufzuladen. Schon weil es nichts mit anderen zu tun hat, weil man offenbar nicht mal mehr Kummer empfindet oder Verlangen.

  65. Elektroradspott
    Werter Don,

    ich bin auch ein Elektroradfahrer. Seit der Schulzeit bin ich nie wieder so viel Rad gefahren wie mit diesem, und wenn ich es genau überlege, bin ich nicht mal zu Schulzeiten so viel mit dem Rad gefahren. Das Elektrorad ist einfach ein sehr niederschwelliges Angebot an alle, die nicht ganz so tugendsam sind, wie es die veröffentlichte Meinung der Menschheit allgemein und den mittelalten weißen Männern im Speziellen auferlegt sehen will. Und ich wage die Behauptung, dass Elektroräder besser gepflegt werden als normale Räder, weil sie mit dem Fahrer wechselwirken: Weil sie es dem Fahrer erlauben, nicht immer mit aller aufbietbaren Kraft strampeln zu müssen, sondern ihn wenn nötig auch einmal unterstützen. Dieses quid pro quo dringt nach meiner Erfahrung tief ins Unterbewusstsein ein.

    Und was das Reparierenlernen anbelangt: Bei meinem Stundensatz habe ich einen größeren Gewinn an Lebensqualität, wenn ich etwas länger arbeite, als wenn ich meine Freizeit von Verrichtungen aufsaugen lasse, die andere schneller und im Zweifel mit besserem Ergebnis ausführen können als ich.

    Ihr Beitrag erinnert mich deshalb ein wenig an das Gehabe der Grünen: Sie stellen eine Reine Lehre(TM) vor, die gut und richtig begründet ist, aber von einem Furor getragen wird, den nicht jeder Leser gleichermaßen gern in sein Leben einziehen lässt. Man kann, so denke ich, nicht von jedem verlangen, das für das große Ganze Vernünftige zu tun. Im Zweifel ist es besser, wenn viele zumindest etwas besser machen als zuvor, als wenn die meisten nichts änderten und nur die wenigen Jünger der Reinen Lehre diese vollumfänglich umsetzten.

    Habe die Ehre etc.

    • Nein, ich distanziere mich von der reinen Lehre. Jeder kann machen, was er will. Ich habe Gründe, warum ich Pedelecs ablehne. Ich sage für mich, dass ich das mache, was ich kann, und was ich nicht kann, lerne ich. Das ist leichter, wenn es nicht anders geht. Sonst ist dauernd die Versuchung da, sich helfen zu lassen. Das ist meine Entscheidung für mich. Andere können es anders sehen.

  66. Klar, Elektroräder lassen Sie vielleicht niemals gelten und die bezwungene Anhöhe war auch kein Pa
    „…Beitrag von Hasnain Kazim einplante. Ich habe von diesem Autor noch nie ein Bild auf dem Rad oder den Bericht einer Alpenüberquerung gesehen…“

    Hmm, für ein Radlerbild hat’s doch gereicht:

    spiegel.de/fotostrecke/mit-dem-fahrrad-durch-oesterreich-eine-tour-mit-dem-tandem-fotostrecke-148946.html

    (spiegel.de/fotostrecke/mit-dem-fahrrad-durch-oesterreich-eine-tour-mit-dem-tandem-fotostrecke-148946-10.html)
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Aber hier müsste noch was für nur mal so (blogs.faz.net/deus/2017/08/11/mit-feministischer-ignoranz-vom-googlememo-zum-goolag-4527/#comment-65806) kommen:

    blogs.faz.net/stuetzen/2016/09/16/passo-continuo-sportpolitik-ist-lustmordpolitik-6906/ :

    „…flechte weitere Pässe, Schlutzkrapfen, alte, weisse Männer und Japanerinnen in meine Reise ein…“

    Die Japanerinnen sind dann die neuen Gast-Auto-Rinnen…
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Hübsch ist auch die Vorgelebteleibeigenschaftsdurchsetzung:

    „… nach dem Erwerb von seinem Sohn und Erben …“, jetzt wissen wir doch endlich, woher das Geld für Ölschinken, Silber et al. wirklich kommt: Man erwirbt einfach einen Erben, vergnügtschmunzel…

    • Was meinen Sie mit Gast-Auto-Rinnen?
      Irgendetwas mit Aquaplaning, was es so, wo Klima und Fahrbahnbelag anders sind, nicht gibt?

      Oder etwa, naja, das Thema gibt Einiges her.?

    • Die kommenden Beiträge sind sehr „based“.

    • Ich habe lediglich zur Krisenentschärfung mit einem simplen Minuszeichen beigetragen,
      also …autorinnen… zu Auto-Rinnen geplättet und alles ist wieder gut, zufriedenzurücklehn…

      (Kommentare 65806, 65898, 66132)

      Nun allerdings bringt unser Kunstfigurenschöpfer noch seine Verwandtschaft ins (Wort-)Spiel: Aber solange seine Beiträge nicht vetterd, sondern bloß based sind…

    • Die Frau Amgelin ist sehr wort-gewitzt (-gewaltig)
      Gast-Auto-Rinnen ist wie

      Blumento-Pferde

      oder

      Strandle-Ufer

      zu lesen. Alles klaro?

    • Es ist hier halt eine Wortspiel(vulgo Ironie)wiese, lieblächel
      Hab deshalb da noch was für Sie – ohne Minuszeichen:

      Nach längerer Trockenheit weisen Staubecken Staubecken auf. Dagegen nehmen die Diensthabenden in den angrenzenden Wachstuben Wachstuben bzw. deren Inhalte zu Hilfe.

    • der Trennstrich
      ich weiß schon, nur sind die verdreckten Pferde in meinem Hirn gleich losgaloppiert.

  67. Stromstrampler
    Schöner Bericht,schöne Räder und ein wunderschönes „verkaute“.Es möge aber bitte hinsichtlich der E-bikes bei teuren Tugendsignalen bleiben-diese Dinger sind schon bei sporadischen Begegnungen verdächtig,als Massenvorkommen wohl eher eine Schreckensvorstellung.Spur halten
    und Geschwindigkeit abschätzen bringen offenbar einige Zeitgenossen an
    ihre Grenzen.Beruhigend: Die abendliche Radrunde ums Dorf hatte ich wie meistens für mich alleine-bei bestem Wetter…

  68. Nachtrag
    Fast vergessen: Schöne Touren!

  69. Don Alphonso sagte 15. August 2017 um 09:40 Uhr
    „Oh, das ist schade……und als Bahnhofsfahrrad endet“
    .
    https://www.adfc-bw.de/mannheim/termine-und-service/service/fahrradparken-am-hauptbahnhof/

  70. Räder sind was feines
    Ich besitze allerdings nur zwei. Ein Hercules aus den 80er oder 90er Jahren mit Torpedo-Dreigangnabe für schlechte Wetter, welches allerdings dringend ein wenig Liebe braucht in der Optik, und ein Puch Mistral SLE, welches ebenfalls noch ein wenig Arbeit braucht. Insbesondere neue Bremsen (oder wenigstens neue Klötze; die alten Weinmann-Dinger hatten aber nie den besten Ruf, und passend zur Schaltung wäre ein Satz Shimano 600 durchaus angebracht) und ein neuer Sattel. Und der Lack könnte noch ein wenig aufgefrischt werden. Und dann stehen für den Altweibersommer auch noch ein paar Touren an.

  71. Wieso wollen Sie Fahrradmechaniker werden?
    Werter Don,

    wieso beschäftigt sich ein Mann Ihrer Klasse mit der Reparatur von Fahrrädern, die andere wegwerfen?
    Sie sollten sich ein standesgemäßeres Hobby zulegen: Wir wär’s mit Parties schmeißen auf einer Yacht in Portofino oder Polo spielen in Gstaad – doch nicht Räder aufbereiten, um damit profane Alpenpässe hochzuklettern.
    Und falls Radfahren wirklich ein neuer Trendsport werden sollte – bitte, bitte kaufen Sie sich neue, vollkommen überteuerte Räder bei dem Händler, der gerade den Dernier Cri der Biker-Szene verscherbelt und überlassen Sie die gebrauchten uns – der unteren Mittelschicht.

  72. Virtue Signaling Contagion
    Tugendsignalisierung scheint ansteckend zu sein ;-) Auf jeden Fall sehr schöne Räder!

  73. In früheren Zeiten, war das Fahrrad noch etwas wert
    Eine teure Anschaffung, die wohlüberlegt war und dem Ernährer der Familie jahrelang treue Dienste musste. Dann wurde es vom Motorrad und Automobil abgelöst und selbst die sind heute nicht mehr viel wert. So kommt es denn, dass das Rad heute nur noch Accessoire ist; modischer Klimbim mit dem man sich -ab und an- mal sehen lassen kann. Und selbst die 1000 Kilometer nehme ich vielen heutigen Fahrrädern nicht mehr ab (Ebikes schon gar nicht). Ich finde es immer sehr bezeichnend, wenn das Rad einmal im Jahr aus dem Keller geholt wird … um für die Urlaubsreise auf den Fahrradträger des SUVs gewuchtet zu werden. Keine Ahnung wie weit die Leute im Urlaub damit fahren, zuhause sieht man sie jedenfalls nie auf ihren Rädern…

  74. Titel eingeben
    Was Du schwarz auf weiss besitzt, kannst Du getrost nach Hause tragen

    Schon als Student hat der Kauf des Skriptes oder Buches den Impetus zum Lernen halb gesättigt. Tugendsignale nach innen.

    Was ich den Nürnbergern nie verzeihen werde, niemals:

    Die haben die Technik für den Trichter versaubeutelt
    Die haben den Siemens Lufthaken verschlampert (behaupten, die Erlanger sind schuld)

    Was ich bereit bin für ein Blogtreffen zu leisten ist kochen/braten/backen oder Räder transportieren.

  75. Titel eingeben
    Clean your room!

  76. Armut
    Haha, der Don getrieben von der Erinnerung an die Jugend in Armut. Mit dem Loblied auf Sparsamkeit aus der Not.

    Nicht, dass ich protestieren würde aber wie passt das zur hochwohlgeborenen Figur?! Du hast dir das nur ausgedacht, oder? Dass man das auch so sehen könnte, wenn man armer Student gewesen wäre?

    Aber lass mal, menschelt so sehr angenehm.

    • Berliner denken halt so.
      Dass nämlich reich von Verschwendung kommt. Dabei ist es, in Berlin kaum nachzuvollziehen, andersherum: reich kommt von Sparsamkeit. Sie würden staunen Berliner, hätten Sie Kontakt zu wohlhabenden Menschen (in Neukölln eher selten bis auf die besonderen Händler), wie sehr „Hoichwohlgeboren“ jede Verschwendung, jeden angeberischen Konsumgestus vermeidet.
      Prassen ist für Berliner. Und andere abhängende Abgehängte.

    • Die hier abgebildeten Stahlrennräder kosteten zwischen 50 (Koga) bis 300 (Enik) Euro.

    • In Berlin beginnen die Preise für nicht fahrbereiten Stahlschrott im Dreistelligen. Das Preisniveau gibts nur in Gegenden in denen das Radfahren nicht besonders populär ist.

      (best score: basso coral mit campa ergos für 20 Schleifen)

  77. Ex Zeitleser
    Schöner Beitrag Don, ich denke Viele, die etwas jünger sind (<40 Jahre) kennen bzw. verstehen manche Ausführungen und Anspielungen kaum, weil sie ziemlich sorgenlos und öfters auch materiell gut situiert aufgewachsen sind. Selbst ich knapp über 50J kenne die "schlechten" Zeiten eher aus Erzählungen und v.a aus dem Verhalten meiner Eltern und Großeltern. Da wurde z.B. Essen absolut wertgeschätzt und so gut wie nichts entsorgt. Werkzeuge und viele Dinge wurden sehr gepflegt etc….Mein vor 2J verstorbener Vater hat alles "gehamstertt, so dass meine Mutter regelmäßig Kiloweise Alteisen anschleppt (Schrauben, Eisenwaren). Früher wurden sogar Nägel und Schrauben, soweit in Ordnung, wiederverwendet.

    Als echter Naturliebhaber und Anti-Grüner gehe ich heuer wieder nicht per Flieger oder Auto in den fernen Süden, sondern via VW-Familienvan Diesel! (2J alt, 7l Verbrauch) zu fünft nach Oberbayern und dann weiter nach Südtirol (mit Wanderstiefeln, Kanus und evtl sogar noch 5 Fahrrädern). Ich mache gerade Pause, da absolut verschwitzt von 3 h Auto aufrüsten (Dachbox etc.). Wenn ich den Energieverbrauch pro Person für den Urlaub umrechne, bin ich im Vergleich zu vielen Grünen geradezu ökologisch unterwegs. Mann fühle ich mich jetzt moralisch überlegen………, zumindest bis mein Diesel von Verboten tangiert wird, dann werde ich so richtig wütend.

  78. Jetzt gebe ich auch meinen Senf dazu
    Ihr Bewusstsein für Werte, zum Beispiel von Fahrrädern und dem, was man damit machen kann, ehrt Sie. Wie bringt man zukünftig nach dem Willen der besseren Menschen eine Auswahl Fahrräder etwa nach Frankreich, mit dem E-Wohnmobil? Mit einer Reichweite von 75-150km? Um dort etwa auf der D17E7 eine Runde im Rosmarin um Lauret zu drehen? Ich tat es mit einem Aldi Faltrad. Jetzt lerne ich das Tretlager zu wechseln.

    • Die besseren Menschen sind erst zufrieben, wenn es bei uns wie in Uganda ausschaut. Da arbeiten 82% der Bevölkerung in der Biolandwirtschaft.


    • Die besseren Menschen sind erst zufrieben, wenn es bei uns wie in Uganda ausschaut. Da arbeiten 82% der Bevölkerung in der Biolandwirtschaft.
      Das ist aber extrem einfallslos, denn derlei hatten wir hier auch schon mal (zu Ururgroßeltern Zeiten).

  79. Super Text, Klasse! Und so sind wir am Ende alle doch mehr Wutbürger, als uns lieb sein kann?
    Nur die Anläße dazu „wären aber individuell“? Und ja, es ist wie er schreibt: Die Masse der Leute hierzulande bekäme ohne den Zwang zur Arbeitstelle und dem dortigen, zur Not auch gegen Willen 8h am Tag kaserniert sein, nicht genug auf die Reihe in einer solchen mitteleuropäischen Kulturlandschaft ohne fischreiche Seen, sumpfige Niederungen mit Bibern und Fischteichen und waldreichen Lichtungen fürs Wild, um auch nur halbwegs ihr Leben fristen zu können.

    Ja, man weiß das. Und auch das war früher anders: Früher eben – ohne dies früher überzubewerten, es dient lediglich dem Vergleich – erkannte der verantwortliche junge Mann voranstehenden Sachverhalt bei und für sich ganz genau, war ehrlich zu sich selbst – und beschloß sich fortan eine Arbeitsstelle zu suchen und sich dort (besser) einzureihen, einsichtsvoll eben – und Dauer erwünscht. Also einsichtsvoll ins eigene Selbst. Und aus der Position heraus dann ein Leben in Angriff zu nehmen, sehr wohl auch mit kommender Familie und ggfls. Raten für den ersten PKW – nach dem gehegten und gepflegten Fahrrad, welches ein Fortbewengungsmittel war, aber eben keine „Projektionsinstanz für solche, die anscheind eh schon alles haben“.

    Ohne allzuviel Kritik, lediglich die Meinung gegeben: Aber man muß solche nette Menschen wie die in Hamburg ggfls auch einfach mal schön (selbstverblendet) reden lassen, sie geben doch nur von sich selbst Kunde, und laut – früher oder später wird sich zweigen, dass auch sie z.B. von der Bundesverenigung Deutscher Arbeitberverbände oder vom nächsten Vermieter auch ganz ohne Zwang nichts geschenkt bekommen werden. Und das ist auch gut so.

    Selbstverständlich ist es eine gute Idee mehr Rad zu fahren – vor allem weil es Menschen insgesamt übt und fähiger macht, Lebensteilnahme durch eigene Bewegung, Geschicklichkeit und Risiko unter freiem Himmel oder in Studios ermöglicht. Aber Ideologie ist immer schlecht.

    Toller Text einmal mehr – und die blaue Zwingenstütze am Vorderrad des Rades auf der Bühne ist im Grunde eine Pest. Eigentlich deutlich zu weich konstruiert, traut man sich erst einmal kaum das eigene Rad soetwas anzuvertrauen. Nun.

  80. Die Norddeutschen
    leben das von Ihnen propagierte Ideal. Da wird mit dem alten Hollandrad zur Arbeit und zum Einkaufen gefahren, bei Schietwetter eben mit dem Regencape. Man macht nur nicht viel Aufhebens darüber. Fahren Sie doch mal an den Polarkreis nach Hamburg, Bremen oder Münster und sehen Sie selbst (aber bitte mit dem Fahrrad :-)

  81. Weg mit den Lippenbekenntnissen
    Zweifellos sind diese sehr gepflegten Räder funktional und schön anzusehen, aber sie verlangen doch von ihrem Fahrer stets persönlichen Einsatz und Selbstüberwindung, um von A nach B zu gelangen, insbesondere wenn die Wetterlage kein laues Lüftchen hervorbringt.
    Radfahren unter widrigen Bedingungen verlangt spezifische Eigenschaften, die im Nannystaat bundesdeutscher Prägung aber nicht weit verbreitet sind. Commode lautet die Devise, Anstrengung dagegen, wenn sie nicht der Schönheit des eigenen Körpers gilt, ist dagegen eher verpönt.
    Die allermeiste Zeit des Jahres regieren unser deutsches Klima Wind, Schauerwetter und kühle bis kalte Temperaturen. Dann wird es ein wenig ungemütlich auf dem luftigen Drahtesel, insbesondere wenn man längere Strecken zurücklegen muß. Die Zahl der Fahrradfreunde nimmt daher in solchen Zeiten deutlich ab.
    Entgegen aller öffentlichen Bekundungen erfreut sich das Rad bislang nur bei Schönwetterlagen großer Beliebtheit. Genau betrachtet ist das Fahrrad aber für viele Städter mittlerweile sehr viel mehr als ein reines Fortbewegungsmittel, es ist zu einem Zeichen ihres hoch entwickelten gesellschaftlichen Verantwortungsbewußtseins in Fragen der Klimaentwicklung und des Stadtumbaues mutiert. Es zeigt sie für jedermann sichtbar auf der Höhe des aktuellen gesellschaftlichen Diskurses in Menschheitsfragen.
    Deshalb verlangt die Zeit auch nach einem großen verkehrspolitischen Wurf, der über die Grenzen von Würselen hinaus unser Verkehrssystem und damit die Welt grundlegend umgestaltet.
    Allein mit Ökostrom beheizte und mit Sauerstoff versorgte und natürlich gänzlich überdachte sowie zugfreie Fahrradwege können die Zukunft in eine Automobil freie, bessere Welt weisen. Kreuzungsfreie und gläserne in Regenbogenfarben erleuchtete Röhren mit Hausanschlüssen in den Kiezen wären mein grundstürzender Lösungsvorschlag.
    Unter dem sozialen Leitmotiv einer konsequenten Konsumverweigerung wären diese Röhren, deren Rohstoffe selbstverständlich unter fairen Bedingen gehandelt und verarbeitet würden, auch Ausdruck eines veränderten sozialen Empfindens, geradezu ein Symbol der sozialen Gerechtigkeit. Durch sie würde das großstädtisch metropolitane Deutschlang einig Fahrradland.
    Durch sie würden nachhaltiges Wohnen, kleinteiliges Arbeiten, buntes kultures Treiben einschließlich Freizeit ökologisch korrekt und sozial verträglich miteinander verknüpft werden. Eine der großen drängenden Menschheitsfragen wäre für immer gelöst.
    Darüber hinaus böte eine solche Lösung auch eine wesentliche demokratische und solidarische Komponente. Die entstehenden Kosten einschließlich eines Rückbaues der Straßen zur Verwirklichung dieses Menschheitstraumes sollten auf obstinate Automobilisten auf dem Lande, ferner auf sämtliche Haus- und Grundstücksbesitzer sowie Aktieninhaber und Antiquitätenliebhaber umgelegt werden.
    Außerdem besäße eine solche Lösung auch einen gewissen nationalpolitischen Charme. Schließlich kämen wir auf dem Weg einer Deindustrialisierung Deutschlands(ein Wunschtraum vieler beamteter Bildungsbürger), wie es der Morgenthauplan bereits einmal vorsah, ein gutes Stück voran und würden so ein leuchtendes Zeichen unserer tief empfundenen Fürsorge für ein gutes Weltklima setzten.
    Ökologische Weitsicht und moralische Überlegenheit im Zeichen des Rades wären fortan das herausragede Identität stiftende Zeichen der Deutschen. Auf diese Weise könnten wir überdies auch in großer Verantwortung ein Teil unserer gewaltigen Schuld gegenüber Europa und der Weltgesellschaft abtragen.

  82. Noch einen, aber ketzerischen, Gedankengang könnte man haben: Quasi zwischen den Rennrädern
    und dem 4-Liter-Cabriolet genau in der Mitte läge vermutlich ein Einspurfahrzeug – aber auch mit Motor? Nein, nein, kein Pedelec, soetwas noch nicht. Sondern mehr soetwas, was einen Führerschein eins erforderte, das wäre also ein Motorrad?

    Und nun ist man ganz sicher besogt, schon der Begriff würde lauteste Ablehnung hervorrufen – aber auch noch ein paar gedankliche Tage später?

    Denn eine solche dritte Möglichkeit könnte man eben auch als, hüstel, upgrade eines bisherigen, lediglich zwei-stufigen Bewegungsmarketing zu einer Drei-Möglichkeiten-Wahl auffassen? Vollkommene Freiwilligkeit eben immer vorausgesetzt.

    Und sicher, so meint man – nur einen Gedankengang geäußert, der sich ungefähr autonom einstellte – vermutlich etwas, auf dem man, hüstel, ziemlich nett Rennrad-ähnlich säße, also bequem, also kein V2 mit 1800ccm und Trittbrettern, die rund um fast jede Kurfe schleifen – zumal in schön kurenreichen Gegenden. Und am Abend springt einem der Wirbel raus, nach 4 oder 6h Rundrücken.

    Und es ist ja so: Die Amerikaner nahmen für den PKW ab ca. 1950 gerne den V8 für alle. Denn wenn da mal eine Zündkerze ausfiel, konnte man zur Not auch auf sieben Zylindern noch die restlichen 800 KM bis zur Hochzeit von Tante Mary fahren. Eben der praktische Nutzen der Frühzeit.

    Von daher dürfen auch motorisierte Einspurfahrzeuge, für den, der Ausflüge macht in die Berge, grade ich in jenem entfernungsmäßigen Zwischenbereich, der zwischen Coupe und Rennrad läge, hüstel, gerne schon einmal vier Zylinder haben. Auch wegen der Laufruhe. Und aktuell immer noch in Bestzustand grad so zu haben, wie besagte Fahräder. (Manche bevorzugen sogannte „Tourensportler“, obwohl das ein dämliches Wort ist, wobei die aber schon halten, was sie versprechen.)

    Reine Frage eines kleinen Luxus halt, falls man so wollte. Den Führerschein machen, wer ihn nicht hat, auch: die Zeit aufwenden, wer Zeit hat – und dann nicht benutzen. Und so etwas, hüstel, wie eine unkaputtbare Honda, die immer anspringt, dazu. Die Berge kommen zwischendurch näher, und die Felder riechen gegen Abend auf einmal wie Wald, falls man verwirrt ist oder der Wind gedreht hat.

    Und man entdeckt ganz neue Strecken, sogar Bekanntes wird wieder völlig neu, „update“ eben. Und hält vor.

    • Ich kann dazu nichts sagen, Motorräder erschienen mir immer zu gefährlich… ausserdem ist man da voll verpackt.

    • Motorräder verbinden die Nachteile des Autos mit den Nachteilen des Fahrrads.

    • @Quasi zwischen den Rennrädern
      Lieber Gast,

      ihr Gedankengang ist nicht abwegig, zeichnet er doch die industrielle Entwicklung der individuellen Massenmobilität in ihren Grundzügen nach.

      Das erste taugliche Fahrzeug, welches für die breite Masse erschwinglich war, war das Fahrrad. Später waren es leichte motorisierte Zweiräder, oft noch von ehemaligen Fahradproduzenten hergestellt. Den ersten Motorrädern konnte man deshalb oft nicht nur ihre Abkunft leicht ansehen, schauen Sie sich einmal eine der ersten Wanderer an, sondern Sie fuhren sich auch dementsprechend (mies). Kaum zu glauben, daß es schon in diesen Zeiten Motor(fahr)räder mit längsliegendem Vierzylinder und mit offenen Ventilen gab.

      Die nächste Stufe der Mobilitätsentwicklung, dann auf vier Rädern, möchten die grünen Ideologen aller Richtungen nun gern abschaffen. Und vergessen in ihrer Rechthaberei, daß Sie nicht nur an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen, sondern auch, daß solche totalitären Ansätze mit der Beschneidung von Freiheitsräumen stets auf die „sozial benachteiligten Schichten“ besonders durchschlagen. Der Don hat es meines Erachten in einem voherigen Blogbeitrag richtig angedeutet.

      So schlecht wie das Image von VW in den Medien heute zu sein scheint, ich habe mit Blick auf die Verkaufsentwicklung weltweit übrigens meine Zweifel, so war der Käfer tatsächlich der erste für das (damals noch deutsche) Volk konstruierte und gebaute Auto (Kdf-Wagen, Hitlers Lieblingsprojekt etc.). Erst ab diesem Zeitpunkt konnte man von automobiler Massenmotorisierung sprechen. Selbst ein heute schnöder Opel war damals eher für die Oberschicht gebaut. Diese kann sich heute den Luxus der Elektromobilität genauso leisten, wie damals die fliegenden Kisten. Und die unteren 79 Millionen? Fahren dann wieder Fahrrad, wie vor 100 Jahren?

      Aber zurück zum Motorrad: Ich fahre seit meinem 16. Lebensjahr Motorrad und habe seitdem immer eine vernünftige Maschine in der Garage stehen. Beim Motorradfahren ist natürlich auch die Besonderheit eines einsprurigen Balancefahrzeugs erfahrbar, wie beim Fahrrad. Und es gibt viele Situationen, wo ich es nicht mit einem anderen Fahrzeug, auch nicht mit einem Fahrrad, tauschen möchte.

      Aber einige Dinge unterscheiden sich, mal abgesehen vom trivialen Motorantrieb, was z. B. für Harleyfans etwa der wohl ausschlaggebende Grund für den Erwerb ist. Die Bremsen sind es eher nicht. Wenn Sie auf einem Motorrad sitzen, sind Sie aber eigentlich nie allein mit der Maschine. Immer wird irgendjemand ein Image, Markenbild oder soziales Raster auf Sie projizieren. Ich verkenne dabei nicht, daß das für viele sicherlich auch ein Zusatznutzen ist, der ihnen zu einer angestrebten (Pseudo)Identität verhilft, wie dem Rechtsanwalt auf seiner mattschwarzen Harley am Wochenende (Bei uns steht ein Panamera in der gleichen Farbe vor der Tür – eine unpassendere Kombination habe ich selten gesehen. Komfortables Reisecoupe mit Oulawlook, igitt. Wenn es wenigstens ein alter 911 wäre oder einer der Urboxster.)

      Das Schubladenaufmachenundreinschubsen scheint mir beim Fahrradfahren dagegen weniger der Fall zu sein. Hier zählt im besten Fall nur der Berg oder die Kilometer vor Ihnen. Und nur wenige interressiert nach einer aufregenden Abfahrt, was für ein Name auf dem Stahlrahmen steht. Fahrradfahren ist dann keine Philosophie, sondern hier steht das Erleben im Vordergrund. Das sind im besten Fall die glücklichen Momente, wo man sich ganz auf das Wesentliche konzentrieren kann. Allein mit sich und dem Rad. Und nur das zählt wirklich.

    • Zweirad-Gemeinsamkeiten
      @Pittiplatsch: sehr schön beobachtet!
      Die Projektion der Marke auf den Fahrer und die entsprechenden Zuschreibungen sind aber auch deswegen stark ausgeprägt, weil auch tatsächlich große Unterschiede zwischen den Maschinen existieren. Ein Renn-Vierzylinder oder eine mühsam gezähmte Crossmaschine verlangen geradezu danach, immer „mit dem Messer zwischen den Zähnen“ zu fahren (sauberer Motorlauf oder nicht rasselnde Kupplung nur bei Vollgas…); bei einer typischen Harley dagegen kann man auf Bergstrecken Probleme bekommen, wenn man ohne Rangieren um die Kurve kommen will, also fährt man lieber zum Bikertreff (böse Zungen behaupten: mit dem geschlossenen Hänger…)
      Die Einordnung durch andere passiert aber naturgemäß nur dort, wo man nicht alleine ist – und „allein mit sich und dem Rad“ kann man auch auf dem Motorrad sein, vernünftige Wahl der Strecke vorausgesetzt.
      Wenn andererseits unser Don mit seinem, sagen wir Wolhauser, irgendwo Rast machen sollte, wo schon etliche andere Rennradler sitzen, wird er mE mit Sicherheit genauso taxiert wie ein CB750-Fahrer (die erste Serien-Vierzylinder von Honda), der seine Maschine neben einen Pulk nagelneuer XYZ-Supersport parkt: teils mitleidig (kein ABS, kein elektronisches Motormanagement, keine 187 PS? – Fahrradäquivalent vielleicht: kein Carbonrahmen, mehr als 6,2375 kg, keine DI2-Schaltung?), teils anerkennend (von den Älteren).

  83. Widerstand und Lehrstück
    Köstlich, wie sich Kritiker aus iher Position artikulieren;
    bravourös zur Erkundung von Persönlichkeit.
    http://www.pezcyclingnews.com/photos/interviews/thaler-kpt_02.jpg
    Weltmeister

  84. Feine Räder
    Sonntag 3.9.2017 Pfälzer Radklassiker Treff auf der Radrennbahn inLudwigshafen-Friesenheim. Lohnt sich!

  85. Steel is real
    Worte und Räder von überragender Klarheit. Danke.

  86. Perfekt
    Wenn ein guter Autor intelligent über Räder schreibt (die nebenbei unglaublich schön sind) und sich dann auch noch über die Tugenbolde lustig macht, dann ist der Tag gerettet.
    Danke

  87. Adler Rennrad
    Habe gerade ein 1936er Adler mit Tretlagerschaltung angeboten bekommen. Lenker & fast alle Zurüstteile sind aber 50er. Lack original Leinölbasis, natürlich rissig. Probefahrt war o.k.Schaltung hakt etwas, wie bei allen Adler. Zuschlagen? Zu welchem Preis?

    • Ja, ich denke schon. Die meisten derartigen Schaltungen haben wohl Probleme.Ich denke, 300-500 darf so etwas schon kosten, aber ich kann morgen einen Experten fragen.

  88. Na also, geht noch!
    Habe lange auf den „nächsten Don Alphonso“ gewartet! (hattest hoffentlich einen schönen Urlaub oder sonst eine gute und schöne Zeit!) Das Warten hat sich gelohnt! Danke! Es tut einfach nur gut, sich so eine Ansammlung voll auf den Kopf getroffener Nägel reinzuziehen!

  89. Tugenden und Apothekenrundfahrt? Was mir noch so auffiel.
    Durch und durch tugendhafte Menschen gibt es selten. Irgendein Laster hat doch wohl fast jeder, mindestens. Und wer sich fälschlicherweise mit nicht vorhandenen Tugenden schmückt, fällt meistens auf die Nase.

    Was dem einen das E-Bike, das Pedelec ist ja noch etwas anderes, ist bzw. war dem andern das Mofa, was den Sieg gegen die Maschine betrifft.

    Der Schiffsdiesel verbrennt in der Regel keinen Diesel, sondern Schweröl, was deutlich die Luft verschmutzender ist.

    Die Wegwerfgesellschaft ist auch eine Folge der Billigstimporte, die Reparaturen oftmals unrentabel erscheinen lassen. Und die Billigstimporte sind notwendig, da die geringen Löhne den Kauf von Qualitätsware zunehmend erschwert haben.

    Die 68er waren mehr auf der Suche nach Tugenden, meist vergeblich.

    Die Milleniums-Generation ist wohl die, die sich bislang am unauffälligsten durchlaviert hat.

    Ach ja:

    „Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad.“ Adam Opel

    • Ich hätte jetzt gern gesagt „Prostitution“, aber das ist das biologischste Laster, das man sich vorstellen kann.


    • Na ja, der Adam meinte sicherlich die Technik, obwohl, Technik …

    • Adam Opel
      hat sehr gut ausgedachte Fahrräder gebaut.Ohne Gänge und pipapo.
      Wunderbar ausgewuchtete Gabel. Radnaben und Tretlager mit Ewigkeitswert. Metallurgisch alles vom Allerfeinsten und in Waffenqualität.
      Ich habe damit die ganzen oberschwäbischen Barockklöster u.kirchen
      besucht. Kulturtouren ohnegleichen und mit(irrtümlich sogenanntem
      „Auto“), so gar nicht möglich.
      Adam Opel bin ich bis heute dafür dankbar.

  90. Das Ende der Freiheit
    „Wir müssen uns ab heute umstellen.“ riefen die zwei kleinen Nachbarmädels, die seit zwei Jahren wild herumspielten und mit den kleinen Fahrrädern die Siedlung verunsicherten, heute eine nach der anderen als sie ihre Rucksäcke überschwangen, um den ersten Tag in der KiTa zu erleben.
    Traurig oder schön?

    • Traurig. Ende der Freiheit.

    • Spaß Ende
      Text eingeben

    • Umstellen
      Tja, dann geht’s los mit Klimaschutz, CO2-Panik, ertrinkenden Eisbären, Gender Mainstreaming, geschlechtsspezifischer Sozialisation, geschlechtshomogener Gruppenarbeit, spielerischem Sex-Unterricht, dem Einüben von Nicht-Unterschiedlichkeit mittels Rollentauschspielen, der Flüchtlingssaga, den Moscheebesuchen und dem probeweisen Kopftuchtragen, dem Halal-Essen, den Fragen nach häuslichen/elterlichen Gewohnheiten (politischen Haltungen, TV, Literatur, Auto, Urlaub etc.), dem Aussortieren von mitgebrachtem, aber nicht pc-konformem Spielzeug und indexierten Kinderbüchern, den Elternabenden mit demütigenden Ritualen der Selbstkritik usw. usf.

      Da wird der Großvater ordentlich zu tun haben, um wenigstens einen Teil des vermittelten Blödsinns zu korrigieren.

  91. Edel-Öko
    Deutschland und danach die Welt krepieren an unserem lächerlichen Edel-Ökologismus. Ein Beispiel ist auch der Autor. Er räumt zwar ein, dass zuviele Fahrräder trotz der geringeren als beim Auto Ressourcenkosten, die einfach nur sinnlos gekauft werden auch in keinster Weise die Umwelt schonen. Vorher lässt er aber schön drüber ab, dass er selbst 4 bis 20 Räder besitzt, viele davon mit unsinnigen Veredelungen die zu hohen Kosten nur noch kleinste Verbesserungen am A nach B Problem erbringen. Echter Umweltschutz – und das muss man wirklich mal allen fett ins Buch schreiben – ist nur Verzicht. Was komplett gar nicht hergestellt, transportiert usw. werden muss, belastet als einziges die Umwelt nicht. Anders wird nichts erreicht werden. Es geht einfach nicht. Aber stattdessen wälzen wir uns auch noch in unsinnigen Dingen, nur um anzugeben, wie Öko wir sind. Beispiele gibt es allenthalben: Unsinnige Mülltrennungssysteme, unsinniges Bio-Nahrungsmittel kaufen, unsinnige Versuche technische Arbeitsleistung wo die Kalorie viel billiger für die Umwelt gestellt werden kann durch menschliche Arbeitsleistung wo ökologisch sehr teure Nahrungsmittelkalorien rein müssen zu ersetzen, unsinniges sofortiges Wegwerfen von existierenden Autos um sie durch neue Autos zu ersetzen die in der Produktion hunderttausende Liter Wasser zB belastet haben (nachdem vorher unsinnige Labels nach unsinnigen Tests unsinnig PS starke fette Autos als ökologisch wervoll gesegnet hatten aber das dann plötzlich nicht mehr ging), unsinniges Rumfuhrwerken am Energiesystem wo man versuchen will ganz Deutschland nur mit Wind und Solar zu versorgen. etc pp. Noch können wir uns das leisten, aber kaum jemand versteht da Hintergründe, zB dass das ganze Geld was da reingeht ja auch erstmal umweltverschmutzend verdient werden muss. Man hat es bis heute nicht mal hinbekommen, ein offizielles Energielabel so zu gestalten, dass es auf Dauer nicht ständig nachgebessert werden muss. Dabei wäre die Lösung der A++ Inflation absurd einfach (das Jahr der Labelvergabe in Klammern dazu angeben). Und wenn teuer solche Geräte angeschafft wurden, benutzen die viele nicht im erforderlichen Modus um dieses Label auch zu erfüllen. Auf diese Art und Weise verbrennen wir immer mehr Rohstoffe, der Energiebedarf steigt immer nur, die Müllberge wachsen etc etc während wir alle händeringend mit gerade anlässlich des Plastiktütenverbots extra neu gekauften und im ausgetrockneten Aralseebaumwolldelta noch aus dem Boden gepressten „Jute“beuteln und schicken Aluminiumtrinkflaschen mit unsinnig empfindlicher farbiger Spiegeleloxierung außen rum schauspielern, wie toll wir die Umwelt schützen. Am besten sitzt man dann auch noch bei so jemandem auf der Holzterasse unter der Holz-Pagode an seinem Holzhaus, blickt auf Holzzaun und Holzgarage (mit den 4 Rennrädern drin), und kriegt erklärt wie sehr er Bäume mag und dass die geschützt werden müssen. Dazu vielleicht noch nen edlen französischen Rotwein (Transportkosten und CO2 spielen heute keine Rolle), denn wir sind die Edel-Ökos.

    • 20????? 100!!!!! Sehe ich aus, als hätte ich nur 20 Räder???????

    • >Echter Umweltschutz – . . . – ist nur Verzicht
      .
      Genau, Herr Knapp.

      Der konsequenteste Verzicht ist der Verzicht auf Leben.
      Den kleinsten ökologischen Fußabdruck hat ein Mensch,
      wenn er tot ist.

    • @nur mal so
      Ich klaue Ihnen einfach die Stoßrichtung: Obwohl ich denke, dass Sie mich damit angreifen oder mir auf die eigene Nase gefasst gesehen haben wollen, haben Sie es erfasst: Es traut sich nur noch keiner ernsthaft und offiziell in diesen „Abgrund“, der in Wirklichkeit keiner ist, zu schauen. Die wenigsten Resourcen verbraucht tatsächlich ein Mensch, der gar nicht erst geboren wurde (Ein Toter braucht btw ein Grab und Grabstein). Im aktuellen Zustand wird das mit den Klimazielen und all diesen anderen Dingen nur noch etwas, wenn wir so etwas wie eine weltweite 1-Kind-Politik einführen. Damit sind dann auch keinerlei Tode/Morde verbunden, denn diese Menschen wurden ja gar nicht erst gezeugt. Mittels der wöchentlichen Geburten/Sterbebilanzen kann man schon klar sehen, dass der Effekt sofort eintritt. So sollte man die menschliche Gesamtbevölkerung auf einen tragbaren Rahmen führen und dort konstant halten. Es macht doch mehr Sinn, 1 Milliarde Menschen zu haben, die vernünftig leben und sich noch sterile Nadeln und pestizidfreie Landwirtschaft und „Mitfresser“ am Feld i.e. andere Arten leisten können, statt bald 9 Milliarden, die dann irgendwann im ökologisch toten und ausgemergelten weltweiten Slum im Mangel leben. Auf der Geburtenseite sinnvoll gestaltet gibt es kein zwingendes Argument, was falsch an dieser Lösung wäre. Auch wenn wir ein nie zuvor gesehenes neues Wirtschafts/Sozial/Gesellschaftssystem installieren müssen, in dem es keine dauernd wachsenden Konsumenten und Produktabsätze und die ganzen anderen stetigen Steigerung gibt, bis sich das am Ende bei konstanten Seitenbewegungen in allen Dingen eingefunden haben muss. Die einzige Alternative hierzu, die das dauerhafte Überleben der Menschheit erreicht, ist der sofortige Aufbau von Raumstationen, die sich im Sonnensystem aus den dortigen Rohstoffen billigst bedienen und auch in den Myriaden ökologisch und sonst völlig toten Winkeln dort trickreich völlig kostenlos entsorgen können. Andere abänderbare Elemente hat die zugrundeliegende Gleichung nicht um am Desaster vorbei zu steuern.

    • Es ist vollkommen klar, dass das Bevölkerungswachstum in Afrika nicht hilfreich beim Klimaschutz ist. Aber sagen Sie das mal laut.

    • Titel eingeben
      Mir konnte auch noch keiner schlüssig erläutern, warum, in Zeiten von Industrie 4.0, ein Land wie Deutschland nicht auch mit 60-70 Mio. Bewohnern klarkäme.
      Geringerer Ressourcen- und Infrastrukturbedarf wäre doch wunderbar und
      Innovationsfreudigkeit inklusive.

    • @ Knapp
      Raumstationen?

      Viel zu kompliziert, zu viel Perry Rhodan.
      Human engineering does the trick – und führt zu wirklich brauchbaren Lösungen …

      https://www.theguardian.com/education/2014/jul/29/improbable-research-make-people-smaller-to-solve-climate-change

      Die Spielzeugeisenbahn vom Opa unbedingt aufbewahren. Wer weiß, wozu die noch gut sein wird, eines Tages.

      Fahrräder? Pfff …

      Short people (Randy Newman) …

      „They got little baby legs
      They stand so low
      You gotta pick ‚em up
      Just to say hello
      They got little cars that go „beep, beep, beep“
      They got little voices goin‘ „peep, peep, peep“
      They got grubby little fingers
      And dirty little minds
      They’re gonna get you every time“

    • Weniger
      „Derek Butter sagt:
      15. August 2017 um 21:33 Uhr
      Titel eingeben
      Mir konnte auch noch keiner schlüssig erläutern, warum, in Zeiten von Industrie 4.0, ein Land wie Deutschland nicht auch mit 60-70 Mio. Bewohnern klarkäme.“

      Geht mir genauso. Wir waren doch auf einem guten Weg, also Reduktion der Bevölkerung.
      Aber nee, müssen ja fix noch ein paar Mio Menschen wieder reinlassen.

      Am geilsten finde ich diese korinthenkackerei.
      Der doofe Steuerzahler soll nur ja jede noch so behämmerte Verordnung beachten, um nur ja noch irgendwo ein Zehntel CO2 einzusparen.
      Gleichzeitig laden wir uns noch ein paar Mio Menschen auf, welche bisher in ihrer Heimat keine Heizung brauchten.
      Ich fahre hier täglich an einer grösseren Unterkunft für nnslhl, (noch nicht so lange hier lebende) vorbei, auf dem Weg zum Unterhaltverdienen für Fremde.
      Da stehen Sommers wie Winters die Fenster sperrangelweit offen.
      Heizen wie im Sozialismus, zu warm, Fenster auf.
      Hat der Heizungsfritze bestätigt, der unsere Heizung wartet.
      Alles immer volles Rohr aufgedreht.

      Na gut, man kann ja schlecht seinen Gästen sagen, wie sie sich zu verhalten haben.
      Das wäre ja unhöflich.
      Auch der Hinweis, das der Einkaufswagen wieder in Kaufland zurückgehört, wird kaum Früchte tragen.
      Na, der Händler weiss mittlerweile wo die Einkaufswagen abbleiben, die werden dann wöchentlich wieder eingesammelt.

    • Angreifen? Nein, sicher nicht.
      .
      Aber mit dem Griff an (auf?) die Nase (wenn sie denn geputzt ist)
      liegen Sie schon richtiger, Herr Knapp.

      Die beste Umwelt- (meinetwegen auch Klima-)politik* wäre eine
      wirksame Geburtenreduktion – weltweit.

      Und da die eben nur weltweit durchgeführt Erfolg brächte,
      wird sie wohl nicht gemacht werden. Von wem denn?

      Sicher. Man kann die Menschheit nicht durch den Kükenshredder
      reduzieren. Und auch alle anderen ‚Lösungen‘ ausserhalb einer
      wirksamen Geburtenreduktion sind nicht gangbar.
      Allerdings liegt diese eben ausserhalb meiner Erwartungen.
      Kurzfristig sowieso – und mittelfristig wohl immer noch.

      *Klimapolitik
      (damit meine ich das Wort so sehr, wie auch den infantilen Aktionismus)
      bezeugt sehr gut den intellektuellen Blackout eines
      erschreckend großen Teils der Menschen.

      Die Leute bringen es nicht fertig, eine Flugplatz zu bauen (RHS),
      einen Tunnel zu bohren oder ein paar Brücken instand zu halten.

      Aber ‚dem Klima‘ wollen sie die Temperaturänderung vorschreiben.
      Das ist so manisch wie kindisch.

    • Es widerspricht der Clanauffassung weiter Teile der afrikanischen und arabischen Welt. Das ändert man nicht von einem Tag auf den anderen. Und natürlich ist Erziehung bei 6 Kindern eine andere Sache als bei einem Kind*.

      Gesendet nach einer Nacht mit Randale von 30 wütenden, jungen Migranten vor dem Fenster :-/

    • Bremsen
      Sie haben die Ärzte und Zahnärzte vergessen anzuprangern!
      Keine neuen Beißerchen
      Keine Diabetespamperei
      Keine neue Herzklappe
      Kein Magenband für …

    • Oh, Don,
      dann bekommen Sie es ja auch aus erster Hand mit. Mein Beileid, allerdings mit dem Rat, den See anzusteuern.In Bamberg sind es in der Altstadt die Touristen, die die Bewohner nerven. Da lassen dann bis zu drei Dampfschifffahrtkapitäne täglich ihre Passagiere „von Bord“.

      Auf dem Kontinent ist es auch so, dass die Oberen die Unteren mißachten. Siehe Frau Mugabe. So gehen die dann auch mit Kellnern in Brüssel, München oder anderen Städten um, dass man sich schämt.Alles Domestiken für sie. Dauert lange, bis sie mal wahrnehmen, dass ihr Gastgeber sagt: könnte ich bitte noch ein Wasser haben und vielen Dank.

    • Ja, das war eher unerfreulich – soweit ich das sehen konnte, waren da auf der einen Seite Araber und auf der anderen Seite Menschen aus der Subsaharegion, die einander bedrohten. Ich habe dann die Polizei gerufen, aber als 3 Wagen kamen, waren sie dann schon weg.

      Aber bis dahin habe ich schon überlegt, ob „Defend Europe“ so 1000%%ig daneben liegt. Das war nicht so, als dass man mit solchen Leuten würde in Nacvhbarschaft leben wollen. Übrigens alles junge Männer. Wenn das politische Flüchtlinge sein sollen, fresse ich einen Besen.

    • Wer seine Kinder vegan ernährt, macht sie kleiner
      Es wird ja nur deshalb jede Generation eine Handbreit höher als die vorherige, weil die Kinder besser ernährt werden.

      Veggie-Day reicht aber nicht, Käsespätzle, gerade die mit auch noch ordentlich Sahne, haben immer noch zu viel Milcheiweiß.

      Da haben die Grünen einmal nicht kühn genug gedacht.

      ___________________________________________

      Traurigerweise korreliert diese Beobachtung mit dem Bäckersterben.
      Zweimal täglich warm hat einfach mehr Eiweiß.

    • Warten Sie mal ab, wenn die erste Veggiegeneration 40 ist.

    • Danke für diese klare Stellungnahme
      Mit Ihrer Erlaubnis werde ich sie in meinem Freundeskreis verbreiten.

    • >>weite Teile der afrikanischen und arabischen Welt
      .
      @Don

      Das ist ja noch nicht alles.
      Ganz Südostasien (das ist ziemlich viel) kommt da noch dazu.

      Der Papst, den ich sonst gar nicht schätze, hat ja auf den Philippinen
      kurz mal Dampf abgelassen. Das war es dann aber auch.

    • Ja, sicher, aber da rechne ich eher mit Einsehen.

    • Bitte den Besen ohne Stil fressen,Don.
      Das sind Wirtschaftsflüchtlinge und ich habe den EIndruck, deren Staaten sind ganz froh, dass sie hier sind. Irgendwie kommt Geld in die Familien und die Oberen freuen sich über ein kleines Wirtschaftswachstum.

      Für unser Land ist es nicht gut. Es nützt nichts, wenn wir fortschrittlich vorangehen…

    • Einsehen?
      .
      Aha.
      Und aufgrund welchen Inputs rechnen Sie damit?

      [Mir fehlt solcher Input nämlich völlig.]

    • In defence of Don Alphonso @ Konrad Knapp Edel-Öko
      Beim Verzicht ist doch vor allem der Verzicht auf den Kauf neuer Produkte relevant. Wem hättes es denn etwas gebracht, wenn die alten Fahrräder, die Don Alphonso von desinteressierten Vorbesitzern übernommen hat, in irgendwelchen alten Kellern verrotten oder gar den Weg zum Schrottplatz antreten. Er hält die Räder in Schuss und gut gefplegt können Sie dann lagern bis irgendwann in der Zeit nach dem Erdöl Leute ihn oder seine Erben anbetteln, die eine oder andere Antiquität abkaufen zu dürfen.

    • Ein Toter braucht ein Grab und Grabstein
      Was für ein Unsinn.

      Ein Toter braucht gar nichts,
      er hat auch kein Problem
      er ist ggf eines.

      Bestattung im nächst gelegenen
      Friedwald werde ich ins Testament schreiben.
      Die Bestattung erfolgt dann in D-Land in einer Urne
      in einem Wald/Waldstück. Die Grabpflege
      übernimmt aber nicht Don Alphonso sondern Mutter Natur
      (Die bekanntlich ziemlich gnadenlos ist was man bei jedem
      Naturereignis sehen kann. Für sie selbst ist ein
      Vulkanausbruch nämlich keine Katastrophe sondern ein normaler Vorgang)

      Bestattung der Asche ohne Behältnis ist hier unzulässig.
      Man könnte mich auch im Graben oder im Bett liegen lassen,
      was man aber nicht tun wird.

      Die Bergung von Leichen aus einem gesunkenen Kreuzfahrtschiff
      oder einem brennenden Haus oder auf dem Gefechtsfeld
      sollte m.E. nur dann erfolgen wenn die Eigengefährdung der Bergenden völlig ausgeschlossen ist.
      Verstorbene Bergsteiger oder Snowborder zB kann man im auch Berg liegen lassen.

      Das Problem haben die anderen, nicht der Tote.

      Davon abgesehen krepiert die Welt eher an der Cholera
      im Jemen als an Dieselabgaspartikeln in Stuttgart.

      Im Übrigen bin ich der Meinung das Stuttgart
      eingeebnet und bepflanzt werden sollte.
      Um Berlin müsste eigentlich nur eine Mauer gebaut werden und
      wenn man das ganze mit Beton verfüllt
      könnte man dort einen kleinen Pumpspeichersee errichten.
      Im Ruhrgebiet könnte man ehemalige Kohleflöze nutzen.
      Der Berg muss ohnehin stabilisiert werden also kann
      man auch Pumpspeicherwerke installieren. Gefälle zB 1000m.
      Wer letzteres idiotisch findet kann sich bei der Rohruniversität
      beschweren, von dort kam die Idee. (vor 5 oder 10 Jahren wenn ich mich nicht irre)


    • Das Problem haben die anderen, nicht der Tote.
      Ja klar, was denn sonst.
      Der liegt in der Gegend rum und stinkt und läuft aus.
      Aber Zivilisation ist eben, wenn die Übergänge und Begräbnisse geregelt sind. So Leichtsinn wie „ihr könnt ja dann zusehen, was ihr macht“ ist schon ein bißchen würdelos.

    • "Keller
      > Ein Toter braucht ein Grab und Grabstein
      > Was für ein Unsinn.

      In manchen Gegenden nehmen die Nekropoli immense Flächen ein. Wenn die Begräbnisriten ein ‚ewiges‘ Stapeln der Knochen oder Stehen der Grabsteine erfordern, wachsen die Städte der Toten den Lebenden über den Kopf. Der Ganges in Indien hat ein Riesenproblem mit der Leichen“entsorgung“ in dieser Menge darin.
      Das aber nur zur Info nebenbei. So pingelig wollte ich da gar nicht sein, nur darauf hinweisen, dass sich normalerweise an der falschen Seite der Bevölkerungsbilanz festgebissen wird. Wenn man sagt weniger Menschen seien sinnvoll schreien alle gleich man kann aber doch nicht alle umbringen. Gar nicht erst Zeugen ist aber kein Umbringen.

  92. Die Stadt macht faul...
    Es ist alles und sofort verfügbar. Ausser Platz zum Schrauben… Der Keller wird halbiert, damit die Dachgeschosse ausgebaut werden können. Es ist schön das Radl auf die Terasse schieben und daran werkeln zu können. Aber das macht man nicht, wenn man im 5. Stock wohnt. Die Städte sind für mich etwas unpraktisch geworden auch wenn sie ihre Annehmlichkeiten haben…

  93. O wei
    Ich hab ein herrliches altes Catalano Rad, das nur leider ein bisschen zu klein zu sein scheint für meine Größe, schöner Sattel, schöner Lenker – ,nur, ich fahre es nicht! In der, zugegeben ebenerdigen Stadt nicht, und nicht am Wochenende überland. Ja, schön doof, oder wie? Wollte es schon weg geben und komme nun ins grübeln wegen Ihres Beitrages, werter unbekannter, aber geschätzter, Don Alphonso! Es fährt prima, das Rad, aber ich habe es nicht von Herzen lieb und muss zudem immer zu sehr drauf aufpassen in der Diebesgesindelneurosengroßstadt…
    Weg oder nicht? Eins von den modernistischen neuen Retro Dingerns kommt mir aber nicht ins Haus, so!

    • Behalten. Kann man keinen längeren Vorbau montieren?

    • Obacht!
      Mit einem (auch nur minimal) zu kleinen Rahmen können Sie nie im
      Leben, über 3km hinaus, glücklich werden. Verschenken Sie das gute Teil
      an jemanden dessen Körpergrösse dem Velo angemessen ist.
      Mit freundlichen Grüssen.

    • Komisch, ich komme mit theoretisch zu kleinen rahmen prima zurecht. Ich bin 181 und fahre 56 oder 55 am liebsten. Früher hätte man da 58 oder 59 verkauft, aber das ist mir klar zu gross-

  94. Vorbau neu? Hmm...
    Ich werde mir nun, danke für Antwort und Einwurf, wohl mal ein Fachgeschäft für das Radel suchen, die Idee mit nem längeren Vorbau hatte bislang nämlich noch keiner.;-)
    Also, danke – ruft auch das Rad ausm Keller (das arme). Ich freue mich schon auf Ihren nächsten Beitrag und bin nunmehr treue Mitlesende hier! Nicht nur wegen des Radthemas.

    • Bullhorn
      Das ist nicht der richtige Begriff, aber vielleicht finden Sie darunter die Lenker die ich meine. Abgespeckte Triathlon-Teile, die durchaus sexy aussehen können, und – im Prinzip – drei Stufen der Lenkenhaltung ermöglichen. Aufrecht. Etwas nach vorn gebeugt. Und: Sportlich. Die ragen dann natürlich ein Stück weit nach vorn. Muss man schauen, ob man das möchte und ob die Symmetrie dann noch stimmt.

    • "Zeitfahrlenker" ist das Stichwort,
      ich fahre so einen, auch wenns die Puristen graust, an meinem Velo de Mercier:
      https://mark793.blogger.de/static/antville/mark793/images/img_21451.jpg
      Gerade in der Stadt hat man damit ein solideres Handling als mit der Hand an den Bremsgriffgummis. Ich habe auch mehrere Räder mit klassischem Rennbügel, aber den Unterlenker braucht es in meinem Alter nur noch selten.

    • Bei ebay-Kleinanzeigen läuft gerade ein Catalano mit Vorbau rum
      https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/rennrad-catalano/661004321-217-9554

      und auch sonst sieht man im Netz welche mit Vorbau
      https://s6.postimg.org/vzyeciqlt/catalano.jpg

    • Also den verstellbaren Vorbau um 180° nach hinten gedreht und dazu einen
      Hochlenker

      ddr-fahrradwiki.de/images/2/2d/Hochlenker_Zubeh%C3%B6r.JPG

      richtig eingestellt befinden sich die Handgriffe somit in Schulterhöhe, ich saß wirklich kerzengerade bequem. Natürlich brauchte ich auch längere Bowdenzüge für die beiden Felgenbremsen und die Nabenschaltung, die Schelle funktionierte sowieso ohne, Laufschellen waren eh nicht zulässig.


    • @FraukeAmgelin: war der Hochlenker ein Verwandter des Bonanza-Rads mit Bananensattel? Das war zu meiner Grundschulzeit der letzte Schrei. Vorstufe zum Mofa, gewissermaßen.
      Wie auch immer, ich könnte mir vorstellen, daß relativ hohe Lenker eine bequemere, Nicht-Bechterew-Haltung begünstigen.
      Solche Rennhörnchen zwingen zum Abwinkeln und Flachlegen – nicht gut.
      Städtischer Stil wäre aufrechtes Radfahren, die Fußgängerpulks stets im Blick. Wenn man in der Stadt 2- oder 3mal so schnell ist wie ein Fußgänger, reicht das schon.

    • Ich hatte auf meinem Fahrrad immer (!) meinen Kopf oberhalb der Pkw inkl. Dachgepäckträger.
      Pkw waren damals noch so hoch, wie die heutigen SUV wieder sind, ich schaute sogar über

      upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/11/Lloyd_Kleinbus.jpg

      images.thetruthaboutcars.com/2010/03/dkw-pr_bild1.jpg

      hinweg.

      Radwege gab es noch nicht, auf Gehwegen hab ich bloß geschoben. Ich bin pubertärhochgeschossen (naja, gewesen, sind derzeit lediglich noch einmeterachtzigpluseinzweimillimeterchen übrig, die Gelenke halt, weswegen ich schon lange aus Sicherheitsgründen nicht mehr fahre), was den Vorteil hatte, dass mein Veloziped (Herrenmodell (was denn sonst? Mädelräder? Babyspielzeug, phh…), 28er, 2 Zoll Weißwandreifen, Rixe Rheinkrone blau) für Jungs in meinem damaligen Alter uninteressant war – die Kleinen hätten ihre Arme beim Fahren permanent noch höher, also in H-Grußhöhe halten müssen – deswegen kam wohl auch niemand auf die Idee, mein Schätzchen zu stibitzen…

      Der Lenkerrückbau zeitigte noch einen weiteren Vorteil: Ich hatte dann über dem Vorderrad einen zusätzlichen Gepäckträger mit Scheinwerferhalterung angebracht. Wegen des fehlenden Vorbaus konnte ich einen richtig großen Drahtkorb darauf befestigen – oberprimstens!!!

    • Die überbückte Haltung der Gegenwart ist auf Rennrädern falsch, der Oberkörper ist viel zu weit unten.

    • Mein Bonanzarad
      wurde nach zwei Tagen gestohlen!
      Konnte kaum Fahreindrücke sammeln, aber die Dreigangschaltung mit dem Schalthehel waren gigantisch.
      http://up.picr.de/21979418hu.jpg
      und die Farbe – hmmhhh

    • Nachkaufen!

    • An:Liebe colorcraze, genau richtig beobachtet, stimmt Frauke Amgelin freudig zu und sie sagt
      lediglich noch einmeterachtzigpluseinzweimillimeterchen übrig…

      ggf hilft es schon wenn Sie ihre Körperlänge
      grundsätzlich morgens messen.
      Da dürfte es etwas mehr sein als am Abend.

      Beim Schuhe kauf sollte man daran denken
      das die Füße am späten Nachmittag oder Abends
      oft etwas mehr Volumen haben.

    • Alles muss man heutezutage selber machen:
      theinversionstore.com/media/catalog/product/cache/17/image/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/n/x/nxt-s_inversion_table_2.jpg

      (Hmm, Langes wird hier wohl gerne prokrustesiert, kann also sein, dass Darüberiges unvollständig/unbrauchbar angezeigt wird – deshalb sicherheitshalber:

      v.gd/cGnQ7S )

  95. OT: Was ist bei gab.ai los?
    Egal, welchen Browser ich nehme, Kolja Bonke ist nicht zu erreichen,
    Error 504 Gateaway time out. Sehe ich langsam Gespenster oder löschen unterdessen alle, wie’s beliebt. Nachdem Stasimitarbeiter bei wiki zu Freiheitskämpfern mutieren, muss man ja mit allem rechnen.
    Siehe auch http://www.achgut.com/artikel/youtube_loescht_ate_abdel-samad_und_broder

    • Bonke ist wieder da
      alles sehr merkwürdig.

    • Ach, echt? Hat er sich zurückgeklagt?

    • @Torschlusspanik^^
      Das ist der Spiegelaccount https://twitter.com/BonkeSpiegel vom gab-bonke, wenn Sie den auf Twitter meinen. Ansonsten geht auch „Sexuelle Übergriffe“: https://twitter.com/PublicSexCrimes

    • ne ne, ich meinte Bonke auf gab.ai
      der gestern ne halbe Stunde nicht erreichbar war. Bei Twitter fliegt Bonke doch immer gleich wieder raus.

      Bin übrigens noch ganz erschöpft von der youtube-livesendung mit ulF. Die Jugend muss noch viel lernen, vor allem, wie man alte Frauen am zuviel Quatschen hindert. Die Stunde hatte null Nährwert.

    • Für unsere allseits achsogeliebten Fettinleggingsprekäranzinnen gibt's nun mal keine
      bessere Diät – auch wenn die sowieso viel lieber Diäten einstreichen möchten. Hatten Sie denn ausgerechnet in diesem Wahlk(r)ampfzeitenduschlauch ernsthaft was Besseres erwartet?

    • Nee, liebe Frauke, das hatte ich nicht
      und meine Erwartung wurde leider nicht enttäuscht. Aber ulf schnitt wieder putzige Grimassen und saß doch etwas „gerollt“ im Sessel.

      Ich las eben Ihre präpupertäre Größe und mich überkam doch etwas Neid. Ich brachte es in meinem 10. Lebensjahr auf 169 cm, wollte unbedingt mindestens, aber wirklich mindestens 175 cm groß werden. Aber direkt nach der Mandel-OP kurz vor meinem 11. Geburtstag kam ein Knoten an der Schilddrüse und aus war’s mit dem Traum vom langen Lulatsch. Auf die Idee, Hormone zu geben, kam ja damals keiner und das macht mich heut noch sauer, denn ein Urgroßvater war ein langes Elend mit fast 190 cm.
      Ich hätte 180 schaffen können… einzig die Koordinierung der Beine war etwas problematisch, wie oft habe ich den Schulhof ausgemessen, Wahnsinn.

      Allerdings trug ich auch so heftig zur Belustigung aller Nachbarn bei, die fragten, Renate, wo willste bloß mal hin, willste aus der Dachrinne saufen? Klar doch. Und so war ich immer die Jüngste und die Längste in der Klasse, war nett, der Klassenlehrer war nen halben Kopf kleiner.
      Übrigens hatte ich sehr kleine Eltern, meine Mutter 153, mein Vater angeblich 163 cm (lt. Wast-Unterlagen war er nur 161,5 cm groß ;-) Doch, Großwerden hat was.

    • ...als ganzer Kopf abber/kürzer.
      Meinetwegen begannen ein paar Leutchen im alten Testament zu wühlen, jedoch kam dabei nichts Gescheiteres als

      „Gott zum König Ahab: „Wenn Du nicht ablässt von Deinen Sünden, dann schicke ich Dir eine große Dürre!“ Ahab darauf kleinlaut: „Schade. Eine kleine Dicke wäre mir lieber.“ “

      heraus. (Mutter war einen Kopf kleiner als mein Vater, ich dann einen länger als er.) Großwerden taugt allerdings lediglich dann etwas, wenn man dabei das Erwachsenwerden nachhaltig vermeidet, jawollja!!!

  96. Titel eingeben
    Autsch, beim Lesen bestimmter Abschnitte habe ich einen virtuellen Tritt in meinen Allerwertesten verspürt. Eine Tusse, die bei Quietschen, Schleifen oder sonstigen komischen Geräuschen ihres Drahtesels einfach mal beherzt dagegen tritt. Und dann tut es wieder!

    Fahren tue ich allerdings alles bis zu 10 km und dies bei jedem Wetter. Denn wir wissen ja, dass es nur falsche Kleidung gibt und kein falsches Wetter: bei Regen mit den Chanel-Gummistiefelchen und dem wadenlangen Designer-Regenmantel, bei eisigen Temperaturen im Alpacamäntelchen mit Filzhut und Pashmina.

    Voller Verachtung sehe ich auf diejenigen, die nicht alles im höchsten Gang fahren, für das Anfahren runterschalten und somit ganz nebenbei auf eine wirksame Cellulitis-Prophylaxe verzichten.

    Voller Abscheu auf diejenigen, die sich in Outdoorkleidung im innerstädtischen Bereich bewegen. Aber schlimmer geht immer: Männer in Lycra-Funktionskleidung, deren Anblick jede vernunftbegabte, heterosexuelle Frau mit Sinn für Ästhetik in die Asexualität zwingend treiben müsste. Wie gut, dass viele dieser Wesen mit zwei xx-Chromosomen nur mit dem Herzen sehen.

    „Wenn Frauen nicht mehr wissen, was sie tun sollen, ziehen sie sich aus. Und das ist wahrscheinlich das Beste, was Frauen tun können.“
    (Samuel Beckett)
    Dass dieser bewundernswerte Mann sich mit solchen Frauen umgab, erstaunt mich doch sehr. Eine Frau mit Stil zieht sich in so einem Fall um, nicht aus. Denn es gibt für jede Situation das passende Outfit, und damit meine ich nicht das Evakostüm.

    Und jetzt wende ich mich wieder der Lehre meines Kosmos, der Kosmetik, zu. Die langen Fingernägel, die einer eventuellen Fahrradreparatur meinerseits entgegenstehen, bedürfen der Pflege.

    Aber morgen verlasse ich meinen Kosmos, begebe mich in unendliche Weiten und schaue doch glatt mal nach, ob da irgendwo ein Faden im Schaltungsrädchen hängt – nachdem ich nachgeschlagen habe, was und wo das ist.

    • Herzlichen Dank
      Süsse Nuss, für Ihren herzerfrischenden Beitrag.
      Ihre Darstellung Ihrer Selbst ist derart lebendig…Ich sehe Sie direkt
      vor Augen und der Pshminaschal wärmt mein Genick und belebt
      mein Gemüt. Sie haben es begriffen was Paraerotik bedeutet. Und ich
      habe es durch Sie begriffen.
      (den Begriff,niegehört zwar, habe ich selbst gebastelt.)

  97. Professor in Aachen
    @Mettmän:
    War es Ameling?

    • Ralph B. fragte Mettmän: War es Ameling ?
      Der Gedanke kam mir auch in den Sinn. Typenmäßig würde das sicher passen, so wie ich ihn in den 80ern erlebt habe; ob er aber in seinen Anfangsjahren auch schon so drauf war? (o. Prof. ab 1965 vs.“wir 68er“)

  98. Beim Lesen des Artikels musste ich schmerzlich an mein "Projekt" denken...
    Mein über 20 Jahre altes GT Zaskar hat (leider?) eine absolute Exoten-Federgabel, eine mit blau eloxierten Alu handgefertigte Upside-down-Federgabel aus Italien. Und mangels Ersatzteile machen sich zersetzende Kunststoffkomponenten nicht so gut für die Gebrauchsbereitschaft des Bikes. Die Elastomere konnte ich ja noch ersetzen, wie aber kommt man an Ersatz für den Staubabstreifer von Stand- und Tauchrohr…

    Und so steht das Rad im Keller und wartet und wartet und irgendwann werde ich dieses Ersatzteil finden. Ganz sicher. Bestimmt.

    Als MTBler würde ich übrigens sagen, für den Gebrauch eines Rads kommt es nicht so sehr auf die Kilometer, sondern eher auf die Höhenmeter und die Anzahl der überquerten Baumwurzeln an.

    • Schade um die schöne Lebenszeit. Umbauen und weiterfahren!
      Das Zaskar ist auch ohne diese Gabel ein Kultgerät. Eine Bekannt von mir fährt das Ding noch ganz pur als Starrvariante und das Fahrgefühl ist meines Erachtens sauberer als mit indirekter Spurhaltung.

    • Hier ist gerade ein Terramoto mit LX aus Damenhand abgegeben worden – und vermutlich hat die Dame keine lust, die 50 Euro zu behalten, die Kette und Zahnkranz vom GT kosten würden.

  99. Das war jetzt aber eine recht harte Predigt zum Marienfest
    Fahrradpflege-Vermeider, wie ich, schleichen nach der Lektüre schon eine Weile reuig mit gesenktem Haupt herum.

    Vollkommen verdreckte Umwerfer mit reingezwirbelten Textilfäden, runtergeratzte Bremsklötze. Das kam mir von eigenen Rädern doch irgendwie bekannt vor …

    Heute Morgen hab ich die Kette an meinem Rad geölt, bevor ich los gefahren bin – immerhin!

    • Titel eingeben
      Seien Sie nicht traurig. Als ich noch Autos fuhr (und besaß) (lang ist’s her) hab ich die auch nie gewaschen.

  100. Pedeleck
    Ein teures Rennrad nicht zu fahren ist ja schon traurig.
    Aber wenn ich daran denke, wie viele Pedelecs (mit ihren Akkus) bald in Deutschlands Kellern vor sich hin gammeln werden, wird mir ganz schlecht.

    Feiner Artikel! Danke.

  101. Radeln in unserer Stadt ist zu gefährlich geworden.
    Ich nehme den Diesel, fahre Stadtbus oder laufe. Grund ist schlechte Verkehrsführung kombiniert mit zunehmender unsäglicher Rücksichtslosigkeit im Strassenverkehr. Und ehrlich gesagt, neben jungen Fahranfänger mit getuntem Auto fallen mir insbesondere auf androgyn zurückgeschnittene Feminanzen mit hässlichen Lastenrädern auf, die offensichtlich auch die Fahrt im rollenden Jutesack für co2 neutral halten und das Behindern des Verkehrs für pädagogisch sinnvoll, wegen virtue signallings…

    • Ja, liebe Frau Simon,
      wir blamieren uns nur noch und halten wohl auch ein durchgehendes europäisches Projekt auf.
      Die Frage ist für mich nun, liegt es am öffentlichen Dienst, der ja so hochgradig kompetent sein soll? Oder sind die Pfeifen in den Planungsbüros zu suchen? Höchstwahrscheinlich liegt es an beiden.Viele Köche verderben den Brei hier, eventuell noch mit ungelernten Billiglöhnern.Geiz ist nicht geil, sondern überteuert.

  102. Deutschland, ein Hochtechnologieland oder doch nicht?
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/rheintalstrecke-bleibt-wegen-havarie-gesperrt-15152848.html

    …Zur Stabilisierung der Tunnelbaustelle hat die Bahn mittlerweile den Untergrund auf rund 50 Metern Länge mit Beton verfüllt. Dadurch sei auch die Tunnelbohrmaschine von Beton eingeschlossen, heißt es. Der Vortrieb des zweiten Tunnels sei ebenfalls komplett gestoppt…

    Dafür sollen morgen die Rheinbrücken in Düsseldorf/Duisburg wieder passierbar sein. Für wie lange? Abwarten…

    • @ Renate Simon sagte am 15. August 2017 um 21:34 Uhr
      „Deutschland, ein Hochtechnologieland oder doch nicht?“
      .
      Ach, Sie sagen es. Nichts mehr bekommt man in diesem Land auf die Reihe. Musste gestern meine Fahrkarten mit dem TGV von Kallsruh´ nach Paris zu einem Kondolenzbesuch im Invalidendom umtauschen. Mit der Option 30.August. Die Dame am Schalter hatte aber auch da ihre Zweifel.
      .
      Und nachdem unsere Indschinöre und ihr gemischtherkunftsländriges Fachpersonal (….rassisch darf man ja nicht sagen) von Cap Finistere über Wroclaw bis Sibiu eben nichts mehr in überschaubarer Zeit und innerhalb eines vertretbaren Finanzrahmens (siehe auch Tieferlegung Stadtbahn Kallsruh´, S 21, Elfi, BER…..) zustande bringen will man jetzt von grünfeministischer Seite als stärkste treibende Kraft den Kerlen flächendeckend die Schw…verlängerungen wegnehmen und straft das eigene Geschlecht in einem Aufwasch mit ab. Zweifelhafter Umweltschutz als Religionsersatz. Dabei soll eine der alternativen Möglichkeiten der Fortbewegung, ohne ergonomisch geeigneten Sattel und exzessiv betrieben, irgendwie die Zeugungsfähigkeit negativ beeinflussen. So hört man.
      .
      Wie dem auch sei, mein Schild für die Kanzlerin für heute 19:30 ist fertig. Der siebenbürgische Nachbar, der sich auf Paris freut wie ein kleines Kind, hatte mir geholfen eine steckbare Verlängerungsstange zu basteln. Er hatte aber Bedenken geäußert, dass ich als sein Reiseführer in´s Gefängnis kommen könnte. Des weiteren hatte die Gattin darauf bestanden mitzukommen, nicht nur auf den Kiliansplatz, auch nach Paris (wg. Zara an der Opèra Garnier und schräg rüber vom Café de la Paix)
      (DdH)

    • Liebe Frau Simon,
      ich weiß nicht, wie das bei Ihnen ist, aber da ich rechtsrheinisch wohne und arbeite, sind mir die Brücken hier eigentlich nicht so wichtig. Das gesamte linksrheinische Gebiet hat für mich eine fragwürdige Kosten-Nutzen-Relation (wahrscheinlich wie Restdeutschland aus bayerischer Sicht) und ist bei Garzweiler ohnehin schon stark entvölkert.

      Wenn die Franzosen sich also das nächste mal territorial erweitern wollen, sollten wir bis zum Rhein keine ernsthafte Gegenwehr bieten (definitiv kein „mourir pour Würselen“).

      Oder wohnen Sie etwa auf der Oberkasseler Seite ?

      Mit besten Grüßen aus (aktuell) Golzheim
      SchallundRauch

      p.s.: Wer ist eigentlich dieser „Köln“ ?
      p.p.s. (@Dhd): verraten Sie uns denn jetzt noch die Aufschrift des Schildes ?

    • Ob das eine Maschine des Herrenknecht ist, mit der dann
      auch die Landeshauptstadt BWs auff 60 km teiluntertunnelt werden soll? Trotz Anhydrits?
      Vielleicht soll durch den Unterbruch im Badischen auch nur der Zuzug aus der Schweiz gen Norden verlangsamt werden.
      Wer kann das in heutigen Zeiten schon so genau wissen.

      Frau Simon – ich glaube, zur Bekleidung von UlF auf der Party gestern schweigen wir heute mal lieber?


    • Unterbrechung der Rheintalstrecke ist sehr böse, denn das ist die Hauptverkehrsschlagader überhaupt. BaWü scheint sich allmählich unerreichbar zu machen, bei den Baustellen in alle Richtungen.
      Mit der Gäubahn bin ich vor Jahren mal gefahren (ich glaube, ich hatte auch in diesem Blog etwas dazu geschrieben), das war Zeitreise back to the 80ies. Die Gäubahn gehört modernisiert, keine Frage, aber das gleichzeitig mit Rheintal zu machen… naja. Irgendwie hat man seit den Nullerjahren das Organisieren verlernt.

    • Stimmbänder
      unbedingt mit einer Tasse blütenreichen Tee festigen damit der Widerstand laut und kräftig zu hören ist.
      https://www.youtube.com/watch?v=nM__lPTWThU
      Rob bringt das auch noch mit 70 Lenzen!

    • An alle
      Also, Gerresheim liegt wohl rechtsrheinisch, wenn ich das richtig sehe, so dass mir die Brücken ebenfalls am Achtersteven vorbeigehen. Ich höre nur das allabendliche Jammern des polnischen Bekannten, wenn der von Moers nach Duisburg heim will und nicht kann oder nur mit Umwegen, die keiner kennt.
      Ich und Oberkassel, was für eine Idee, hatte zwar mal anderthalb Jahre ein Büro in der Schanzenstraße, aber dort wohnen? Nie im Leben, viel zu teuer und absolut nicht meine Gegend. Wie alles auf der anderen Rheinseite, einmal ne Fahrt nach Korschenbroich und ich dachte, ich bin in der DDR. Muss man also nicht haben.
      S&R, wen meinten Sie mit der Frage, wer Köln sei? Muss man den kennen?

      Was mich an der gestrigen Meldung besonders erheiterte war, dass man den teuren Tunnelbohrer gleich mit einbetoniert hat. Und natürlich ist der Bohrer von Herrenknecht, die ja auch die Düsseldorfer Ubahn mit nem Bohrer versorgt haben, mit der zu fahren ich mich beharrlich weigere, also auch nicht mehr in die niederen Gefilde von Düsseldorf komme.

      Ich warte nur drauf, dass Stuttgart mit seinem S21 oder wie das Dingen heißt, dann Land unter meldet. Ich las, Stuttgart würde zum „größten Gully“ Europas, wenn nicht der Welt. Rette sich also, wer kann.

      Fehlt also nur noch, dass die Leverkusener und andere Brücken ihren Geist komplett aufgeben und die andere Rheinseite kann uns mal, wir sind nicht mehr zu erreichen, zumindest nicht auf dem Boden aller Tatsachen. Bliebe uns Macron erspart, alles hat seine Vorteile.

      Wie das dann aber wird, wenn wir keine Verbrennungsmotoren mehr haben und sich die meisten ein E-Auto nicht werden leisten können, mag ich mir nicht ausmalen. Wir werden ein vereinter Arbeiter- und Bauernstaat, ein Teil der Bevölkerung wird sich dann wohl ungläubig erinnern.

      .
      Für DdH sehe ich also schwarz, das wird vorläufig nix mit Invalidendom und Gattin bei Zara (sie könnte ja auch online dort einkaufen). Gestern hieß es, Deutschland werde nun weiträumig umfahren, heute schreibt die Welt
      https://www.welt.de/wirtschaft/article167712022/Dieser-Verkehrsinfarkt-laehmt-das-Land-fuer-Wochen.html

      Erbitte Bericht, wie das mit dem Schild und ulF gelaufen ist, haben Sie ein Megaphon? Nein? Wäre aber empfehlenswert, wenn Sie gehört werden wollen.

      .
      Die gestrige Party, also doch, das muss man zeigen, alldieweil nur die Blöd darüber berichtete und ulF mal wieder unbeschreiblich aussah, https://s6.postimg.org/4xjk3g94h/75-_Geburtstag-von-_Friede-_Springer-in-_Berlin-am-1.jpg
      und auch Alice Schwarzer mit einem hemmungslos vorgestreckten, dicken Bauch auffiel, der ulF Konkurrenz machte. Die alten Weiber haben anscheinend keine Ahnung, wie schepps sie rumlaufen.

    • Schreckensbild
      Verehrte Frau Simon,

      für die Verbreitung dieses sorgfältigst komponierten ‚Schnappschusses‘ gebührt Ihnen der Pulitzer-Preis.

      Ein ehemaliges Kindermädchen feiert Geburtstag, und herbei strömen die Schönen und Mächtigen.

      Zweierlei fällt ins Auge.

      1) Alle haben den Mund aufgerissen. Offenbar denkt niemand daran, einfach mal jemandem zuzuhören, zum Beispiel dem Souverän.

      2) Es gibt nichts zu trinken. Womöglich sind also alle Anwesenden Anonyme Alkoholiker.

      Gruß,
      C.
      Ceterum censeo Europam esse construendam

      P.S.:

      Mehrfach bin ich wegen meines ceterum censeo hier frontal angegangen worden. Das ist völlig okay, ich weise aber auf Folgendes hin:

      Wenn wir nicht rasch voranschreiten in Richtung „Vereinigte Staaten von Europa“, werden wir Deutschen bis in alle Ewigkeit von der Clique auf Frau Simons Schreckensbild regiert werden.

      Oder noch schlimmer: Beim nächsten Geburtstagsständchen steht die Dame in Rot womöglich neben ihrer neuen Bundesministerin des Auswärtigen und Vizekanzlerin Renate „Knieschuss“ K. Wollen wir das?

      Wir haben die Wahl: Europa rasch oder Merkel für immer.

      Also?

    • Civilitas, das wollen Sie nicht wirklich oder?
      https://s6.postimg.org/rlh6ski7l/Angela-_Merkel-_Jean-_Claude-_Juncker.jpg

      Die geschlossenen Augen von ulf sind allemal zu sehen, wenn sich ihr ein Mann nähert, sie führt anscheinend ein völlig haltloses außereheliches Liebesleben oder ein recht liebsexloses Eheleben. Aber so genau will ich das gar nicht wissen.

      Ihr Trugschluss ist, dass die Frau in einem vereinigten Europa verschwindet, dem wird nicht so sein. Sie wird sich auch der Aufgabe annehmen, nur zu unserem Besten oder was sie dafür hält. was nicht deckungsgleich mit dem ist, was wir uns drunter vorstellen.
      Ein vereinigtes Europa wäre eine Ansammlung aller Unfähigen sowie aller aktiven oder nicht mehr aktiven Alkoholiker. Nun mag wer einräumen, dass sich das wirklich nur im Suff ertragen lässt, das mag ich nicht bestreiten.

      .
      Das Foto ist eine Miniversion, es war die Crème de la Crème oder was sich dafür hält auf dem Empfang vertreten, so auch der Exbundesgauckler, Schäuble, dieMisere, sogar der Horsti war da, aber schauen Sie selbst.
      http://www.bild.de/unterhaltung/leute/friede-springer/feiert-ihren-75-geburtstag-52870250.bild.html
      Putzig ist, dass die Blöd das unter Unterhaltung angesiedelt hat.

    • Friede S. nach Willem Zwo
      Verehrte Frau Simon,

      mit Verlaub – aber Sie sollten nicht ohne Triggerwarnung auf solche Bilder leiten.

      Ich persönlich bin völlig gefühlskalt, aber zarter Besaitete können bei warnungslos hochpoppendem Exhibitionismus der brutalst möglichen Form bleibende Schäden am Zwerchfell erleiden.

      Und dann auch noch diese Bildunterschriften, die sogar die Leistung des Springerschen Hofphotographen in den Schatten stellen! Weitere Zwerchfellschäden unvermeidlich.

      Jetzt aber im Ernst: Das wurde in der Presse veröffentlicht? Also muss es hierzulande massenweise Menschen geben, die für derart Unsägliches Geld zahlen.

      Damit ist doch wohl klar, dass auch diesmal Rettung nicht aus Deutschland kommen kann.

      Gruß,
      C.
      Ceterum censeo Europam esse construendam und zwar schnellstmöglich

    • Grins
      „Was mich an der gestrigen Meldung besonders erheiterte war, dass man den teuren Tunnelbohrer gleich mit einbetoniert hat.“

      Aber hoffentlich mit einem Kabel nach draussen dran. Zur Fernspeisung. Zu gegebener Zeit Strom drauf, dann apportiert sich das Maschinchen alleine. Bei der Qualität der Bauleistungen bisher ist der Angst-Beton da kein sicher kein Hindernis.

  103. Gibt's hier eigentlich noch Spießer mit ordentlich ausgestatteten Fahrrädern, solchen
    mit Dynamos und vollständiger und funktionierender Beleuchtungsanlage? Ja? Tatsächlich? Prima!

    Hab da nämlich eine Frage an die Abendfreizeitrundenstrampler, die noch wissen, was ein Dynamo ist:

    Schon mal die Idee gehabt, einen ZWEITEN Dynamo – meinethalben am Hinterrad – anzuflanschen, irgendwo am Rahmen ein Wasserdichteskunststoffkästchen (mit einigen hübschen Elektro(nischen)kleinbauteilchen darin) zu befestigen und mithilfe dieser Vorrichtungen einfach etwas Strömchen für Haushaltsakkuleinchenladung zu erkurbeln?

    (So etwa als Vorversuch zur Beschäftigung unser Ne(ubür)ger. Schließlich schicken wir ja niemanden wieder fort, weil der nicht lesen und schreiben kann. Nein, solche Leute werden stattdessen der Inklusion unterworfen, Unterworfen? Klar, darin haben wir ja ein wenig erfolgreiche Erfahrung und wenn die nicht reicht, fragen wir halt die Nachfahren anderer damaliger Spitzbubenvölker, die mehr, längere, jüngere Erkenntnisse dazu vorweisen können. Inklusion? Jawoll, Inklusion – ist derzeit doch ganz großes Kino: Es wird allenthalben inkludiert, dass es bloß so staubt, ach nee, Staub ist nicht mehr so gelitten, also dann Inklusion auf Scheitan komm raus. Inkludieren wir halt, was das Zeug hält, und wenn’s auf Akkumulatorenladendenradfahrten stattfindet, dann wird das auch was mit Bertelsmanns 180 Millionen in den nächsten fünfzig Jahren…)

    • Fürn Wischbrettchen reicht's allemal:
      smartphone-tipp.de/zubehoer/fahrrad-stromadapter/

      Und dann gibt’s da sogar bereits etwas für unsere Ne(ubür)ger:

      google.nl/search?q=“fahrrad+gazelle“

      google.nl/search?q=“fahrrad+gazelle“&num=100&newwindow=1&source=lnms&tbm=isch&sa=X

      Merke(l):

      Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie

      d.h., die Energieumwandlungspeicherung funktioniert auch ohne Sonnenschein.

      Und obendrein bekommt der Begriff Stromer ( de.wiktionary.org/wiki/Stromer ) urplötzlich zusätzlich eine positive Bedeutung – ist das nichts?!

      Uwe Dippel (Sie sind ja Niederländer!), Lisbeth Heuse et al.: Übernehmen Sie!!!

      Koninklijke Gazelle – Ride like the Dutch!

    • Gazelle ist eine grosse Firma, Schwerpunkt hollandräder und Rennräder. Ich habe es mehr mit den Rennrädern.

    • Absolut, Gazelle!
      Das waren immer die besten Hollandräder, mit einem ganz anständigen Preisschild, allerdings. Aber auch kaum kaputtbar. Das meinige geht jetzt gegen die 40 Jahre, und ich – eingestanden – mache alle die tollen Sachen von denen unser Gastgeber berichtet, nicht mit meinen Fahrrädern, sondern frühestens wenn kaputt.
      Die neuen Serien gefallen mir allerdings nicht: viel zu bunt, dicke Rahmen, alles Unsinn. Elegant sind die alten.
      Und auch hier wieder Qualität: neulich war der geschlossene Kettenschutz (also der wo mich vor dem Öl schützt!) bei mir am Ende. Natürlich gab es den auch noch als Ersatzteil, genauso wie das Bremsgummi, das AUF das Vorderradprofil wirkt; Sie kennen das, direkt von oben. Im Grunde katastrophal. (Das war allerdings nur ‚erfunden‘ worden, weil für eine Zulassung in Deutschland zwei Bremsen vorgeschrieben waren, während wir immer der Meinung waren, Rücktritt sei vollkommen ausreichend.)
      Und nun fährt das Teil wieder, wunderbar.
      Mein Fahrradfritze ist ein Landsmann, der hier im Ruhrgebiet seinen Gazelle-Laden aufgemacht hat. Und – bitte nicht ihm weitersagen – für dessen Preise lohnt es sich nicht mal, mir die Finger selbst schmutzig zu machen.

    • gazelle...
      … stahlrenner – ganz ausgezeichnet besonders für grosse schwere männer (kommt ja aus holland). hab 3 davon noch günstig kaufen können. inzwischen sind die leider sehr modern & teuer.

    • Meines hier ist aus 531C Butted Rohren – das ist ganz schön weich und sicher nichts für schwere Kerle.

    • reynoldsrohre & schwere burschen
      531c haben meine 2 champion mondials (62 und 63 cm), die meine meine 110kg aber sehr gut wegstecken (ok, beim 63er flattert die gabel wenns schnell bergab geht…). das 62er trim trophy hat normale 531, fühlt sich steifer an, ist aber auch schwerer. für lange strecken finde ich die gazellen alle sehr kommod.

  104. Immer häufiger Sperrungen.
    Liebe Frau Renate Simon,

    einer der renommiertesten deutschen Wissenschaftler, namens Gunnar
    Heinsohn, wird in seinen berühmten „Hauptstadtbriefen“, nicht mehr gesendet.

    (Schon mehrfach wurden diese Seiten nicht mehr gezeigt, jetzt, plötzlich,
    gehen sie wieder)…. „alles sehr merkwürdig“ R.S..

    http://www.derhauptstadtbrief.de/cms/118-der-hauptstadtbrief-139/1191-denk-ich-an-afrika-in-der-nacht

    http://www.derhauptstadtbrief.de/cms/112-der-hauptstadtbrief-133/967-die-deutschen-leben-in-einem-abstiegsgefaehrdeten-land

    Herzlichst PvK.

    P.S.: Lieber DA, falls das richtig ist, ist m. E. „gewalttätiger“ Widerstand gerechtfertigt.

    • Prof. Heinson
      ist ein schönes Beispiel eines Bevölkerungswissenschaftlers,
      der es auch nicht schafft über den Tellerrand seiner Statistiken
      zu schauen. Nur immer nach Afrika zu schauen bringt es auch nicht.

      Die heilige Kuh der Demographen 2,1 Kinder pro Frau sind nötig
      um die Bestandszahl zu erhalten. Tja, tatsächlich!
      Aber alles andere ist übel und führt jede Gesellschaft in den Abgrund. Warum eigentlich?

      Seit die Demographen damit hausieren gehen, ist auch davon die
      Rede, dass den westlichen Gesellschaften die Arbeit ausgeht.

    • Nur Emmanuel Todd
      kann aus seinen Statistiken mehr als nur ein Oje! Oje! herauslesen.

    • In einem sind sich alle Politiker einig
      Seht Euch an, wie sie mit der Konkurrenz der AfD umgehen. Bei echtem Widerstand steht sofort ein SEK. UND die werden – ist bei wissen Männern ja politisch korrekt – erst schießen und dann fragen. Ich passe das sehr auf, dass mich ja keiner in diese Kategorie einordnet.

  105. @ Nahuatl,
    bei dem Schrecksee muss man schon gut konditioniert sein, es geht hübsch bergauf und die Zelte müssen mitgeschleppt werden ohne Auto oder Rad.Es steht auch ein entsprechendes Schild dort.Regeln werden einfach nicht mehr beachtet.

    Da habe ich doch in den Weststaaten der USA gestaunt. Überall stand, dass es ein Bußgeld von 500$ gibt fürs Müllwegwerfen.Es war unisono blitzblank.In Kanada soll‘ s auch so sein. Unsere Politiker und Verwaltungen haben das zu lange feige schleifen lassen an vielen Orten.

    Der Bauer wurde auch in Leserbriefen noch beschimpft, weil er sein Viehfutter verteidigt hat.Kann nur von Ahnungslosen kommen.Jeder darf’s Maul aufreißen.Mir gefällt es nicht.

    • Müll
      Der Spielplatz/Park bei uns hinterm Haus sieht täglich aus, wie wenn ein Müllauto explodiert ist.
      Es scheint noch zu anstrengend zu sein, den Abfall in die 5m weiter entfernte Tonne zu befördern.
      Aber unsere Neubürger scheint das nicht weiter zu stören, die hocken mitten drin im Unrat.
      Absolut kein Verständnis habe ich für so etwas.

    • Ein Bauer, der sein Futter verteidigt
      Vor einiger Zeit folgenden Beitrag gehört:

      Einem Bauern sind einige Kühe verendet.

      Bei der Suche nach der Ursache wurden die Rollplastik-Silos als Ursache ausgemacht, in die der Sohn eines Urlauberpaares, das dort urlaubte, mit seinem Spiel-Schwert Löcher gestochen hatte. Die Eltern durften zahlen.

      Wie man dem Buben genau draufgekommen ist, weiß ich nicht mehr.

    • Heu darf nicht feucht werden und schimmeln…

    • Es waren viele Kühe, die eingingen
      Stimmt, schimmliges Heu ist für Kühe und auch Pferde obsolet.Ich denke, für jedes Tier, das Heu frisst.

      Bei „meinem“ Bauern ging es darum, dass die Leute ihm durchs hohe Gras liefen, um an den kleinen See zu kommen.Es gibt halt auch ein Betretungsverbot in der Vegetationszeit, das einmal in der Zeitung veröffentlich wird und nicht gelesen wird.

  106. Herrlicher Artikel...
    …nur eine kleine Lanze für den Autor des Aufhängers dieses Artikels möchte ich doch brechen. Von Hasnain Kazim gibt es sehr wohl Bilder auf dem Fahrrad. Auch wie er seinem Sohn mit Tandem erfolgreich längere Fahrradtouren in Niederösterreich (durchaus Alpenland) beibringt, also aktiv die nächste Generation zum Fahrrad fahren bewegt. Also er ist mit Nichten erst jetzt durch den Diesel-Skandal zum Fahrrad fahren bewegt worden. Ansonsten: herrliche Bilder von herrlichen Rädern, eine tolle Hinführung auf das Thema und ich kann jede Wut nachempfinden. Und persönlich nehme ich mit, mehr selber zu schrauben anstatt immer wegen jeder Ventilkappe in den Radladen zu rennen.

    • MUSS
      der Mann beim radeln seine Nichten(und wie viele?) dabei haben?
      Wohl schon: weil clangesellschaftlicher Hintergrund.

  107. Titel eingeben
    Das Somec aus Augsburg ist sicher vom Willi (Singer)? Ich bin mit meinem (Somec) heute eine kontemplative Ego-Runde für Luciano gefahren und habe mich wie ein Schnitzel gefreut, dass ich trotz meines inneren Schweinehundes („Baggersee…Baaaaggerseeee!!!“) losgefahren bin, unterwegs extra KEINE geraucht habe und meinen Schnitt um 2 km/h steigern konnte. Es hat mich zufrieden für den ganzen Tag gemacht und hat nichts gekostet.

    So wirds dann vielleicht auch was mit der Eroica in ein paar Wochen, an der ich dann zum ersten Mal teilnehme. Ich habe dennoch schwerste Bedenken :-).

    Danke für den Text und:
    Along the way, take time to smell the flowers.
    Nuff said.

  108. In a universe which is experimental and experiential,
    wird das Martyrium einer Bergbesteigung per Rad wohl mit dem Glücksgefühl des Erfolges einer erneut perfektionierten Selbstbeherrschung belohnt. Man möge mir verzeihen, dass ich als „faule Sau“ hier nicht mitreden kann. Indessen bewundere ich Märtyrer wie den Don, die uns Faule mit ihrem Einsatz von der Schuld unserer Todsünde erlösen.

    Wie bei allem Schönen, so auch bei Rädern: Beauty is in the eye of the beholder. Ich wünsche unserem Don eine Serie von „serendipities“, die ihn zu den „richtig geilen Traumrädern“ hinführen, die ihm in seiner Sammlung noch fehlen. Ich weiss, dass es diese gibt. Er möge dabei unseren Schutz geniessen und sich nicht verführen lassen, seine Seele für ein Rad zu verkaufen. „Es“ gesehen aber nicht gekauft zu haben, wird als „der Kick“ erlebbar sein…

    Und vielleicht sogar eine Familiengründung nach sich ziehen.

    Alles Gute, werter Don! Bleiben Sie uns erhalten!

  109. Don, brillanter Artikel,
    Text eingeben

  110. Guter Rat muß nicht teuer sein.
    Don, nehmen wir einmal an ich hätte im früheren Hühner-Schopf noch ein Damenfahrrad stehen, mit dem meine Schwiegermutter selig einst von Heilbronn zu Schicht in jene Nachbarstadt gefahren ist, die nach diesem ostzonalen Mördertrio benannt ist. Um dort kriegsbeding und unter tätiger Mithilfe von französischen Kriegsgefangenen Kettenkräder für die Wehrmacht zu montieren, auch bekannt unter SdKfz 2.
    .
    Würden Sie mir anraten, falls ich, inspiriert durch Sie, dieses Rad einem zweiten Lebens-und Verwendungszyklus zuführen möchte, das dynamisch an Batmans ausgebreitetes Cape erinnernde Logo mit dem Schriftzug „-NSU- (zudem noch auf blauem Grund, halloooooo, blau wie A..) beim Auftritt in der Öffentlichkeit zu entfernen, bzw. zu camouflieren?
    .
    Oder würde § 86a Strafgesetzbuch (StGB) hier noch nicht greifen? Im Blog tummeln sich offensichtlich ja auch einige Juristen.
    (DdH)

  111. Auch historisch...
    … bin ja schon seit Kindheit begeisterter Tour de France Gucker ;)
    Zweimal in Paris bei der letzten Etappe am Strassenrand gestanden.
    Amstrong, Jan Ullrich siegen sehen, Zabel das grüne Trikot holen sehen.
    Interessant, wenn das Feld hinter einem oder mehreren Ausreißern herjagt, was da für ein Tempo da gebolzt wird.
    Bin auch früher als Bub oft im Frankfurter Waldstadion zum Steherrennen gegangen, auch Bahnmeisterschaften und selbstversändlich auch zum 6 Tagerennen in der Festhalle.
    Nur mit einem Teller Spaghetti im Bauch sind die alle nicht gefahren.
    Rudi Altig hatte den Spitznamen “ Rollende Apotheke “
    Ach, und da gab es noch den „Bergfloh“ Kalr Heinz Kunde.
    Faust Coppi, Auto ist ein Alfa Romeo Matta, wurde in Italien auch von den
    Carabinieri gefahren
    https://d39a3h63xew422.cloudfront.net/wp-content/uploads/2016/04/21064929/go-offroad-italian-military-style-in-this-alfa-romeo-matta-58-000-1476934438977-500×545.jpg

  112. Können Sie das Bestätigen Don?
    http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/auto-verkehr/comeback-des-ledersattels-ein-blick-auf-die-po-ebene-15148532-p2.html

    Ihr Kollege schreibt interessantes über
    die Behandlung des neuen Fahrradsattels.

    ggf können sie noch etwas ergänzen.
    Sollte man den Sattel vor längeren Ausfahrten
    zB etwas einölen?

    Ich kann nur dazu beitragen
    das sich das Becken gar nicht großartig
    hin und her bewegen soll.
    Ursache der kippelns ist m.E. oft die
    falsche Sattelhöhe.

    • Kippen ist m.E. schlecht und sollte vermieden werden. Generell fahre ich gerne Brooks bzw. Ideale, aber nur einen neuen und der Rest ist historisch. Man kann einen 40 Jahre alten B17 nicht mit einem vergleichen, der aus der Fabrik kommt.

  113. Rundruf
    Don mir ging vorhin der Gedanke durch den Kopf, ob ich nicht hier auf die Schnelle einen Treffpunkt der „Don-Gemeinde Mittlerer Neckar“ einrichten könnte. Für heute, 19:30 bei ulF auf Wahlkampftournée. Vielleicht kommen neben Arminius vom rive gauche ja noch weitere ulF-Anhänger?
    .
    Gefechtstand: 7 Röhrenbrunnen an der Kilianskirche.

    • Ach, gehen sie lieber radeln.

    • Mittlerer Neckar wählt doch Trollinger !
      werter DdH, schauen sie sich doch lieber den GEOTOP in der Kirchheimer Schleife an, ist inzwischen eingezäunt…………….da können sie so toll hinradeln ab Lauffen Uferstrasse !

      leider bin ich schon wieder am See und das Achtertraining in der Schleife ruht………….aber nur kurz !

  114. Das Rad als Aufhänger
    Aber das Beste kommt in der Betrachtung des vom Brot geschnittenen Schimmels. Das Ziel der Abschneider ist erreicht nach zwei Generationen mit Coffee to go (aus Togo?) und dem Wegwerfbecher. Super Betrachtung der Zeitläufe.

  115. Wehmütig grüßt der, der ich bin, denjenigen, der ich sein möchte" (Hebbel?)
    Angesichts so viel Fahrrad-Leidenschaft und Sachverstand fühlt man sich wie eine kleine Fahrradklingel… Auch sagt mir der allgemeine Aspekt zu, daß man sich selber fordern muß. Eine Mentalität hat Einzug gehalten, die jede Dummheit gutheißt und durch eine entsprechende Inklusionsmaßnahme nicht zu korrigieren versucht sondern entschuldigt und sozial akzeptabel macht. In Augsburg hat man vor einige Zeit angefangen, für die Passanten, die auch im Straßenverkehr die Augen nicht vom Smartphone lassen können, zusätzlich zu Fußgängerampeln noch Signalleuchten am Bordstein anzubringen (ich kenne den aktuellen Stand allerdings nicht – mir geht es um die Geisteshaltung). Ähnlich die Flüchtlingslüge: Bei 280.000 Asylsuchern kamen weniger als 1.000 (0,4%) aus nicht sicheren Staaten. In der deutschen Presse kaum wahrgenommen: https://www.welt.de/politik/deutschland/article167621608/Nur-905-Asylsuchende-kamen-2016-ueber-nicht-sichere-Staaten.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_twitter . Wenn dies die Täuschungen der Öffentlichkeit VOR der Wahl sind, was kommt dann nach der Wahlk? Familiennachzug ungebremst u.v.a.m.

  116. Der Preis der Gier oder etwas Gutes zu erhalten ist die bessere Nachhaltigkeit.
    Seit Jahrzehnten wird uns erzählt wir brauchen mehr Wachstum, mehr Konsum, mehr Fassadendämmung mit Plastik der hochbrennbar ist, eine Abwrackprämie für Autos die wie man jetzt feststellt umweltfreundlicher waren als die supertollen Neuwagen im SUV-Stil, usw.

    Über die der großdeutschen Politik und die Partei der Flüchtenden nur so viel:

    Gekürzter Auszug aus meinem Einkommensjahresausgleich 2016:
    … die Kinderfreibeträge wurde nicht anerkannt weil das Existenzminimum der 2 Kinder mit dem Kindergeld abgegolten ist …

    Zur Erwähnung:
    Kind 1: schreibt gerade an ihrem Bachelor der Wirtschaftswissenschaften und bekommt kein Bafög mehr. Ich bezahle also die Miete und Verpflegung. Im Übrigen hält sie die Wirtschaftspolitik der Frau Merkel für katastrophal.

    Kind 2: zur Zeit im freiwilligem sozialen Jahr.
    Ich bezahle also die Miete und Verpflegung.

    Aus diesem Grund haben wir Steuereinnahmen wie nie – gell, Her Schäuble.
    Für die Zugereisten ist nichts zu teuer, aber für Familien die schon länger da sind gibt es nur den Fußtritt. Die Nachhaltigkeit der gesamtgroßdeutschen Politik ist meiner Meinung nach nicht Existent.
    Alles wird auf Verbrauch gefahren und gleichzeitig Milliarden für schnöden Pomp und Prestigeobjekte rausgeschmissen.

    Da finde ich es echt toll wenn sich jemand die Arbeit macht 100 tolle Fahrräder vor dem Schrotttod zu retten. Das ist nachhaltiger als die ganzen Pressemitteilungen der Bundesregierung und deren Politik in den letzten Jahren.

    Ich selber hab nur ein Hercules Alassio 27″ aus dem Jahr 1982 mit Brooks Kernledersattel (Preis damals 730 DM) und völlig rostfrei. Benutze es aber nicht mehr mehr wegen der verlustreichen Commander-Nabenorbitschaltung. Hab es nicht übers Herz gebracht es abzugeben. (sieht so aus; ist aber nicht meines):
    https://www.quoka.de/fahrraeder/herren-fahrraeder/c5910a113270047p70392414/alassio-hercules-herrenfahrrad.html

    Wenn ich es heute mit den Augen vom Don ansehe –
    eigentlich ein elegantes Design.

    Seit 2010 benutze ich ein bulls disc flyer sport edition mit pulverbeschichtetem Rahmen und XT Schaltung weil ich meistens auf Feldwegen unterwegs bin. Also nichts weltbewegendes.

    P.S.: Ich würde gerne alle 100 Räder sehen.

    Einigkeit und Recht und Freiheit.

    • ... und welche Partei wählen Sie?
      Text eingeben

    • MeinenSie mich?

      Vermutlich Piraten. Oder Die Partei.

    • Ich kann auch nicht verstehen, dass jemand CDU und SPD wählt.

    • Ach was, sind denn ...
      … bei den Piraten alle Linksradikalen schon wieder raus ? Hatte ich gar nicht mitbekommen.

      Nicht anschließen kann ich mich allerdings Ihrer uneingeschränkten Pauschalverurteilung der CDU. Ich neige aktuell tatsächlich sehr dem CDU-Parteiprogramm zu.

      Allerdings nicht dem aktuellen (gibt es da eins ?), sondern dem von vor 23 Jahren, was jetzt wieder zur Wahl gestellt wird (die nennen sich aber anders).

      Zugeben muss ich zu meinem Bedauern, dass das Personal da schauerlich ist. Manche von denen sind so schlimm, dass sie sogar schon seit Jahren Auffanglager von Flüchtlingen in Nordafrika wollen, diese schlimmen Rechtsradikalen.

      Das tragische ist: dieses Nazigedankengut infiziert gerade jede Menge aufrechter Europäer, die sich das auch zu eigen machen (Tajani, Macron, Oppermann – OPPERMANNN !!!). Wollen einfach keine Geflüchteten. Man hat fast den Eindruck, in den anderen Ländern regieren nur Nazis. Und jetzt hier auch noch der Oppermann. Schlimm, wirklich schlimm…

      Aber mal sehen, bis zur Wahl ist ja noch was Zeit, vielleicht passiert ja noch etwas, was meine Entscheidung ändert, z.B. eine neue Eurokrise. In dem Fall wähle ich wahrscheinlich diese Partei mit dem „no bail out“ im Programm, wie hieß sie noch ….

      ach ja, auch CDU, allerdings auch wieder vor 23 Jahren…

    • @S&R
      vielen Dank für Ihre Beschreibung, die ich teile. Leider ist mein Zeitbeamer defekt, und ich frage mich – heftig am Hinterkopf kratzend – was ich denn heuer wählen soll.

    • Sagt der Walfisch zum Thunfisch: Was solln wir tun Fisch?
      Nicht die CDU-SPD-Die Grünen-FDP-asoziale Einheitspartei Deutschlands.
      Leider gibt es die 5 % Prozentklausel welche die Stimmen vieler Bürger für ungültig erklärt.
      AfD als Protest ist eine Möglichkeit aber das Personal nebst Programm macht schaudern (Jörg Meuthen nehme ich wenigstens als vernünftigen Demokraten mit Hirn war).
      Ich hab eine Schwäche Für Sahra Wagenknecht – aber das ist ja bekannt. Alles in allem die Partei mit welcher ich noch die größte Schnittmenge habe. Die stellen immer wieder unbequeme Fragen und arbeiten solide im Hintergrund. Aber wie bei allen Parteien, wird da genauso gebissen und gestochen.

      Im Grunde genommen müsste erst mal dieses parlamentarische Schauspieltheater deutscher Prägung trockengelegt werden. Soziale Demokratie ist mit diesem Inventar nicht zu machen. Einigkeit und Recht und Freiheit erst recht nicht.

      Sagt der Thunfisch zum Walfisch:
      Du hast die Wahl Fisch!

    • Noch immer verstehe ich nicht, was an dieser Frage unklar sein sollte!?
      http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/07/20/ignoranz-und-egoismus-als-vermoegensstrategie-8001/#comment-169347

      Alle Stimmen für Piraten oder Partei sind am 24. September um 18:01 für die Katz. Deutschland braucht keine APO, sondern eine PO! Da wäre ich Jesuit, oder Maoist, genug um nicht zu fragen welche Farbe die Katze hat, die Mäuse jagt.

    • Lieber Dr. Seltsam,
      unter dem Gesichtspunkt #everythingbutMerkel kann ich Ihren Ansatz verstehen, ebenso wie das mit der Partei vom DON.

      Aber wenn ich will, dass Merkel wieder CDU-Politik macht, dann muss ich der CDU-Camarilla ja das Leckerli von der konservativen Seite aus hinhalten, nicht von der stamokapitalistischen oder satirischen.

      Ich sehe das halt eher erzieherisch: Meine Kinder bestrafe ich auch nicht gerne, das macht keinen Spaß, man fühlt sich danach eher schlechter als besser, und die Frau sagt mir nur wieder, es hätte doch nicht gleich Fernsehverbot für die ganze Woche sein müssen. Aber selbst sagt sie nichts, und wenn ich es nicht tue, wird das Betragen nur noch schlimmer.

      Und mittlerweile halte ich den Verlust an politischer Kultur (Meinungskartell im ÖR, Beschränkung der Freiheit und körperlichen Unversehrtheit Andersdenkender) sowie auch an zivilisatorischen Errungenschaften (öffentliche Sicherheit und subjektives Sicherheitsempfinden, 2 unterschiedliche Dinge) in unserem Lande für so gravierend, dass ich eben nicht mehr überzeugt bin, dass das Weiterwählen von Merkel wirklich das kleinere Übel ist.

      Sind wir mal ehrlich: neben Martin „Spassbad“ Chulz als Vizekanzler verliert Gauland als geriatrischster aller Oppositionsführer viel von seinem Schrecken.

      Und im Moment läuft hier soviel schief, dass ich glaube, wir steuern da in den nächsten 5 – 10 Jahren auf einen ziemlichen „when-the-shit-hits-the-fan“-Moment zu. Was es dann wird und wen es am dollsten trifft – ich habe keine Ahnung. Und hoffentlich liege ich falsch. Der Don mit seinen drei Wohnsitzen macht einiges richtig, ich würde ihm nur raten, noch einen vierten irgendwo in Ungarn oder Tschechien einzurichten – das wäre eine recht optimale Risikostreuung der Lebensmittelpunkte.

      Aber Merkelwählen ? Für mich nicht mehr in diesem Leben….

    • Holen Sie sich, was Ihnen zusteht.SPÖ
      Warum fällt der SPD solch ein fordernder Wahlspruch nicht ein.

    • Für uns als Wähler: Auf jeden Fall einen Magenbitter!
      Schwierige Abwägungen: In vielerlei Hinsicht war ich FDP-affin. Aber nach dem Wählerverrat durch die Zustimmung zur Griechenland-„Hilfe“ (Mai 2010) hat sich zu meinem großen Bedauern die alte Umfaller-Mentalität (geht zurück bis auf Mende/Adenauer) wieder durchgesetzt. Und auch heute sind die alten Götter neben/hinter/über Lindner durchaus wirksam. Letztlich keine vertrauenswürdige Partei. Linke? Die stehen mir zu nahe bei den Mauerbauern (darf ich an den im Todesstreifen verbluteten Peter Fechter erinnern?). Die Kleinstparteien – wie Uwe Dippel sagt: „Wir brauchen eine parlamentarische Opposition. Bei allen Vorbehalten kommt mein Verstand bei der AFD heraus. Es geht ja nicht um einen AFD-Bundeskanzler sondern eine echte Opposition. „Und darauf einen Dujardin“ oder einen Magenbitter.

    • Zr FDP ist auf Zettelsraum alles gesagt
      „Eine politische Kraft, der es ersichtlich nur um das erneute Mittun am Kinderkarneval auf der Titanic zu tun ist, braucht dieses Land so wenig wie Verbote von Verbrennungsmotoren in zehn oder die Rettung des angeblich bedrohten Weltklimas in 80 Jahren.“

      Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

  117. Hübsche Spielzeuge solche Räder. Keine Frage.
    Aber mir scheint, es könnte sehr viel Dringlicheres geben. Also wirklich Dringendes. So richtig eilig zu Klärendes bzw. wenigsens erstmal Wahrzunehmendes.
    Könnte das sein?

    http://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/hitzewellen-und-duerreperioden-haeufiger-und-sie-dauern-laenger-15151540.html

    Und das ist nur eins der dringlicheren Probleme will mir immerfort scheinen.

    Auf dem Fahrrad treffen wir uns dann sowieso alle miteinander. In wahrscheinlich gar nicht mal so ferner Zukunft.

    • Ja, könnte sein,
      wenn man gerne für irgendetwas büßen möchte.

      Die instante Meldung jeder außergewöhnlichen Wettererscheinung – auch vom fernsten Winkel des Planeten – kann zur Festigung des Glaubens an die eschatologische Variante „menschengemachter Anteil an der Erderwärmung“ beitragen.

      Zum Glück der gerade hier Schreibenden wird die nächste kleine Eiszeit wohl erst „nach uns“ kommen. Vorausschauend könnten wir uns aber bereits jetzt überlegen, was der menschengemachte Anteil daran ist und wie wir dafür bereits heute büßen können.

      Um diesen Spruch aus dem Forum am Leben zu erhalten und wegen des Lutherjahrs : „Wenn die Münz‘ im Kasten klingt, der Eisbär auf die Scholle springt“

    • @Hausschwein
      Hübsch gedichtet. Aber der Eisbär springt schon heute immer öfter statt auf die Scholle ins Wasser. Und muss dann schwimmen. Andere Arten sterben gleich lautlos aus. Ist aber wahrscheinlich linke Verschwörungstheorie oder eben völlig normal. Was solls letzten Endes? Ist ja ein Ironie-Blog.

      Wir werden gemeinsam noch ganz erstaunliche Dinge erleben. Nach uns die Sintflut mag für 80-90jährige gerade noch funktionieren. Für Jüngere auf keinen Fall!

    • Nach uns die Sintflut...
      werter Grigorij, können Sie nicht schwimmen?

  118. Wachstum.
    Unser Wirtschaftssystem will/braucht Wachstum.
    Es gibt 144 Tugenden,
    von Wachstum ist da nicht die Rede.
    So kamen sie auf die Idee > vor die Marktschreierei
    das Placebo-Wort „sozial“ zu setzen.
    „Soziale Marktwirtschaft“ ist ein Oxymoron!

    Der innere Widerspruch ermöglicht ein
    Sowohl-als-auch und dann beißen den Letzten
    die Hunde.
    Alles, um wie der Teufel zu produzieren,
    was dann wieder auf dem Müll landet.

    Denn der Markt (bei uns) ist gesättigt.
    Wer einmal gute Möbel / a guads Radl /
    gute Wanderschuhe, gutes Werkzeug
    etc. gekauft hat, braucht kein neues Zeugs.

    Daher wanzt sich die Werbung an
    die Jugend / die Doofen / die Armen heran.

    nmM ist „Werbung“ und alles das was sich
    da drunter, dahinter und drumherum verbirgt
    (Von Rabattmärkchen über Bonusmeilen
    zu Produktplatzierung und Sponsoring,
    nicht zu vergessen: Lügebilder durch „Photoshop“)
    ein schier undurchdringlicher Dschungel geworden,
    der offensichtlich nicht mehr zu zivilisieren ist.

    Die Leute kaufen zu viel und schmeissen es dann
    wieder weg… genau DAS schafft die Werbung.

    Was für ein gigantischer Etat da wohl
    verbraten wird, der auch noch steuerlich absetzbar
    ist und über Mitarbeiter-Teilzeit-Löhne wieder
    hereingeholt werden muss, um
    eine wachsende Profitmaximierung zu erreichen.

  119. @Renate Simon
    Deutschland, noch ein Hochtechnologieland.

    Denken Sie an den Kaufhof an der Kö, Stichwort „eingefrorener Boden“ im Zusammenhang mit dem Tunnelbau darunter. Wenn man ein Projekt richtig plant und auch entsprechend durchführt, und das ist entscheidend, nicht immer den scheinbar billigsten Anbieter nimmt, dann geht auch noch immer Hochtechnologie in Deutschland.

    Beste Grüsse von M. nach D.
    mettmän

    • Da wissen Sie mehr als ich, denn mich
      hat der Ubahnbau nicht die Bohne interessiert. Ich habe mich nur über die überall, aber wirklich überall in der Stadt stehenden rot-weißen Bauschilder geärgert, die sich dann anschließend auch noch nach Gerresheim verirrten und hier immer noch rumstehen und für Umleitungen sorgen.

      Die Ubahn werde ich nicht benutzen, nicht in diesem Leben. Der Kaufhof an der Kö wurde von mir in über 40 Jahren einmal frequentiert und das ist schon sehr lange her. Die Stadt interessiert mich einfach nicht, ich arbeite nicht mehr dort unten und meinetwegen könnte man sie nun schließen.

      Welche Anbieter hier zu Potte kamen, weiß ich nicht, ebenso wenig, wer in BW die Schienen nun tiefergelegt hat. Die Bilder sind aber doch ganz possierlich.

  120. "Stehen bleiben und kämpfen." sowie "Dies und das"
    Das sehe und erfahre ich ebenso.

  121. Die Welt des Radlers - Zurück zum Thema
    Werter Don,

    Text und Bilder verlangen nach mehr.

    1. Nach mehr Information über Handhabung und Probleme bei Reparatur und Wartung von Rädern. Gut wäre auch – etwa im Stile der in dieser Hinsicht unübertroffenen englischen Autoren – endlich aus deutscher Feder:

    „How to handle and repair your bicycle be happy thank the Beatles and Maharishi Mahesh Yogi listen to The White Album and your day is done.“*

    Contents:

    -How to choose the best bike for YOU!
    -How to save money on buying and outfitting a great Urban bike.
    -Should you buy a new or used bike?
    -Can I really replace my car with a bike?
    -How to loose weight, be more healthy AND happy!
    -Do I have to give up my car completely?

    Mein Vorschlag: Ihr Projekt für die kalten Wintertage.

    2. Die oben ausgestellten schönen Exponate wecken den Wunsch nach mehr Exhibition. Es gibt es sicherlich noch viel mehr zu sehen. Wo bleibt die Schau sämtlicher Werke gegen Eintrittsgeld mit sachkundiger Führung durch den Meister selbst?

    Übernehme gerne die ehrenamtliche Aufgabe des Kassierers (i.S. von Sozialverbänden & Frau Nahles, Ministerin a.D., äh…).

    Sie sollten auch bedenken, ein derartiges Vorhaben könnte die Begehrlichkeiten von gesellschaftlichen Akteuren wecken, die ihre Bedürfnisse nach adäquater Freizeitgestaltung an Wochenenden bevorzugt in urbanen Ballungsräumen ausleben, wo Inkompetenz und Fehleinschätzung bevorstehender Probleme durch die verantwortlichen Autoritäten parteienübergreifend gerne weggedacht werden mit anschließenden dummdreisten Ausreden.

    Mein Vorschlag: weg von den Städten, hin aufs Moser Land.

    Nur wer sich mit der Philosophie des Radelns beschäftigt, ist auch in der Lage, die Vielfalt der gesellschaftlichen Probleme zu erkennen und einzuschätzen. Danke dafür.

    * P.S. Der Titel kann u. U. zur Verfügung gestellt werden.
    Einzige Bedingung: Niveauvolle und Genderfreie Behandlung der Materie.

    • Vielleicht mache ich sowas nävhstes Jahr im Frühling. Aber die Radwelt ist so gross und es gibt unendlich viele Möglichkeiten.

    • Man müsste also Gewicht nicht mehr verlieren - to lose weight -, sondern könnte bei
      Bedarf das Fett mit den Leggings und anderen Kleidungsstücken einfach ablösen/streifen – to loose weight -, es aufbewahren (schließlich hat die Fettanschaffung ordentlich was gekostet und wir wollen ja nicht verschwenderisch, sondern sparsam sein!) und wenn nötig, es irgendwann wieder daraufpacken/darüberstülpen. Schlichtweg genial, da müsste sich doch ganz leicht ’ne Uni finden lassen, die für sowas Stiftungsmittel beschafft/bereithält/stellt…

  122. Kettenwechsel
    Da hier schon mal die Abscheu der ♀♀ vor dem Kettenwechsel besprochen wurde, möchte ich den Hinweis auf die Handwaschpaste ‚Grüne Tante‘ loswerden. Sie ist meines Wissens ursprünglich eine Nazi-Entwicklung wie das MG3 und Pervitin, erfüllt aber trotzdem/deswegen ihren Zweck.
    Disclosure: Ich habe keine Anteile der Herstellerfirma.
    Die Stahlräder oben sehen alle klasse aus, und wenn meine Orthopädin nicht anderer Meinung wäre, würde ich so ein Ding besitzen und auch fahren. So rolle ich ca. 3000 km pro Jahr auf einem Stadtrad, bei dem völlig andere Aspekte wichtig sind, z. B. unplattbare Reifen.
    In diesem Sinne K

    • Danke, aber das finden Frauen noch schrecklicher als Ketten. Das reibt ja! Und wie oben schon angemerkt, heute wurde ein GT abgegeben, dessen Reparatur wegen 50€ der Besitzerin zu teuer scheint.

    • Geben Sie den Frauen mal einen Tip
      lieber Don. Es gibt für wenige Euro dicke Hand-Kondome, auch Gummihandschuhe genannt. Die eignen sich hervorragend zum Putzen, Ölen, Wechsel… der Kette, wie überhaupt für die meisten Reparaturen am Rad, die keine filigrane Arbeit benötigen.

    • GT abgegeben?
      @DonAlphonso haben Sie da eine Art Fahrradklappe an Ihrem Stadtpalais? Oder weiß in der kleinen dummen Stadt inzwischen jeder, wo man Fahrräder umweltgerecht entsorgen kann?

    • an rhadamanthys: Was wollen sie mit ihrer
      Mitteilung die auch Selbstauskunft ist eigentlich sagen.

      Mehr als den Versuch der Beleidigung kann
      ich nicht erkennen.

  123. OT: Echo aus der Schweiz
    https://www.nzz.ch/feuilleton/online-pranger-abgestellt-die-verlorene-ehre-der-boell-stiftung-ld.1310689
    Mit link auf Dons Blog und seine hervorragende Recherche!
    Und Kahane wurde inzwischen auf ihrem Wiki zur „Menschenrechtsaktivistin“. Beteiligung auch hier u.a.: Fiona B.

  124. Vorbestellung - Frühjahr 2018 nach dem Niedergang der deutschen Automobilindustrie
    @ Don

    „Vielleicht mache ich sowas nävhstes Jahr im Frühling. Aber die Radwelt ist so gross und es gibt unendlich viele Möglichkeiten.“

    Danke, es wird sich lohnen. Möglichkeiten gibt es viele. Allein, es gilt sie zu realisieren.

    Den Titel, auch auf deutsch, stelle ich Ihnen gerne zur Verfügung ;-))

    Bestelle schon mal 2 Ex. (signiert selbstverständlich) im voraus.

    Besten Gruß.

  125. Erst nach dem Tod eines Asylanten erwachten die Strafverfolgungsbehörden widerwillig,
    die mutmasslichen Morde an Kartoffeln zuvor (an gleicher Stelle und wohl durch die gleichen Täter) irritierten keinen Stastsanwalt und keinen Richter.
    .
    „Der Tod des Asylbewerbers aus Sierra Leone ist dabei nicht der einzige mysteriöse Fall im Polizeirevier Dessau. Bereits 1997 hatten Passanten einen Mann in der Nähe des Reviers tot entdeckt, der zuvor wegen Trunkenheit am Steuer in eine Zelle verbracht worden war. Fünf Jahre darauf starb ein Obdachloser in genau jener Zelle an einem Schädelbasisbruch, in der später Oury Jalloh verbrannte.“
    .
    Was ist der Unterschied? Mit der Kritik am Tode Jallohs kommen gute Menschen in die Medien. Mit der Kritik am Kartoffeltod machen Kartoffeln sich nur lächerlich.

  126. Renate Simon sagte 16. August 2017 um 16:26 Uhr An alle…….
    Und ich sage, führe mich nicht in Versuchung,
    jetzt in kontemplativer Bereitstellung für die ulF-Performance wollte ich eigentlich nichtmehr in Dons Arena auftreten aber die elegant zugespielten Pässe werden jetzt schnell noch verwertet.
    .
    „Wie alles auf der anderen Rheinseite, einmal ne Fahrt nach Korschenbroich und ich dachte, ich bin in der DDR. Muss man also nicht haben.“
    .
    Dachte ich früher auch, wenn ich mal gelegentlich nach Gürzenich oder Frechen kam. Mechenich, verschämt schon in die Eifel eingebettet, ging dann schon wieder. Diese Städte wie Euskirchen und Düren, ich sage Ihnen….Warum nur haben wir das nicht an Belgien abgegeben, im Tausch gegen Eupen-Malmedy?
    .
    „Ich warte nur drauf, dass Stuttgart mit seinem S21 oder wie das Dingen heißt, dann Land unter meldet. Ich las, Stuttgart würde zum „größten Gully“ Europas, wenn nicht der Welt. Rette sich also, wer kann.“
    .
    Ja das mit Stuttgart kann noch lustig werden. Dr Daimler in 10 Jahren nur noch ein Schatten seiner selbst, AfD und der Schwiegersohn in einer GroKo, in Cannstatt und Uhlbach grassiert die spezielle Trollinger-Reblaus (zum Glück ist Heilbronn nicht befallen und wird Hauptstadt), ein übrig gebliebener grüner TÜV-Inschineer macht erneut eine Brandschutzbegehung im Fernsehturm und…… der Killesberg fällt in das Herrenknecht-Loch.
    .
    „Für DdH sehe ich also schwarz, das wird vorläufig nix mit Invalidendom und Gattin bei Zara (sie könnte ja auch online dort einkaufen). Gestern hieß es, Deutschland werde nun weiträumig umfahren, heute schreibt die Welt“
    https://www.welt.de/wirtschaft/article167712022/Dieser-Verkehrsinfarkt-laehmt-das-Land-fuer-Wochen.html
    .
    Online? Jamais Madame! Online-E buy haben wir bis heute einen einzigen Artikel erstanden: Die von unserer Enkelin zerdämmerte „Tänzerin“ von Rosenthal, in matt, Geschenk an meine Frau von maine Omma Finchen aus Essen-Altenhof(f) II (Sie erinnern sich?)
    .
    „Erbitte Bericht, wie das mit dem Schild und ulF gelaufen ist, haben Sie ein Megaphon? Nein? Wäre aber empfehlenswert, wenn Sie gehört werden wollen.“
    .
    Nein kein Megaphon. Das würde mir von den seldschukischen Stirnacken im Dienste der CDU aus den Händen gerungen werden. Ich werde ganz bescheiden eine kleine Frage (hinterfotzig-zweideutig) hochrecken. Mehr davon domani. Bin gespannt wer am Meldekopf am Siebenröhrenbrunnen auftaucht.
    .
    „Die gestrige Party….“ Ach, sie hatte wieder diese Hose aus überschüssigen Beständen aus der Zeit an, als die Polizei zweifarbig uniformiert war (den billigen Witz dazu erspare ich mir aus Achtung vor unserer Polizei). Gab es sicher günstig bei der Verwertungsgesellschaft des Bundes (VEBEG)
    .
    Ach-und sehense, der Macron (auf dem Fishnchips-Titel guckt der wie der einst sehr perverskindergrünennahe Nikolaus Gunther Nakszynski alias Klaus Kinski, R.I.P trotzdem). Heidenai, das mit der „Ungnade“ ging ja schneller als beim fliegenden Holländer. Warten Sie jetzt die Wochen nach dem „rentrée“ noch ab.
    .
    Muß mich jetzt mit dem Stadtbus zu ulF aufmachen. Alla dann.
    (DdH)

    • nun sind sie mal nicht so pessimistisch lieber DdH
      die Deutsche Bahn erklärt doch, dass trotz der streckensperrungen alles wie gewohnt weitergeht…………..
      sie empfiehlt die verlagerung auf andere „verkehrträger“ wie z.B. LKW oder Binnenschiff. nun wissen wir ja, dass viele züge der OberrheintalBahn bis in das land weiterfahren, wo die Zitronen blühen und Goethe so liebreizende mädels traf.

      aber die Schweiz hilft: ab Basel-Mittlere Brücke stehen extra fahrradkuriere für eilige sendungen bereit (DONNI hat angekündigt, aus seinem bestand gleich mal 50 räder zur verfügung zu stellen) und die Reuss wird gerade noch schnell bis Andermatt schiffbar gemacht, dann geht es mit mulis rüber nach Airolo, dort verbreitert die Schweiz gerade den Ticino und schon kann wieder problemlos Mailand erreicht werden.

      und dann noch: ganz früher soll Düren ganz schön gewesen sein, bis eines tages BomberHarris kam, nein nicht er persönlich, seine gesandten……………..(16.Nov.1944)………….drei häuser sollen noch bewohnbar gewesen sein !

    • Da ich annehme, dass Ihre hochgereckte Frage nicht gesehen wurde
      und ringsrum Pfeifkonzert war, woanders war’s auch nicht anders, wie das Onlinemagazin zu berichten weiß. Sind ganz herzige Sachen dabei
      https://twitter.com/OnlineMagazin

      Sollte es der Schwiegersohn in 10 Jahren nicht doch eher bis Berlin geschafft haben? Ansonsten wäre das ja ein Karriereknick, der kaum zu verschmerzen wäre, weder vom Schwiegersohn noch vom -vater, der sich doch alle Mühe der Protektion macht.

      Ja die andere Rheinseite gibt nicht viel her, mir liegt sie nicht und so schlägt mein Herz von links der Weser bis rechts vom Rhein.

      Und nun warten wir also gespannt auf Ihren Wahlkampfbericht und darauf, wann Sie denn mit Gattin (die zum Zara) und Sie in den Invalidendom kommen. Meinen Sie, das wird in diesem Leben noch was? Zur Not müssen Sie von Mannheim aus starten und dürfen 11 Minuten länger mit dem TGV fahren.

  127. OT
    Was da in den USA nach den Ereignissen von Charlotteville
    abläuft kann man nur als Freibrief für die SJW und andere
    verstehen. Ausgestellt von den Eliten des Landes.

    Der Schlachtruf: we are at war.

    • Da passiert so vieles
      Der Apple-Chef versucht zB den
      angeschlagenen Ruf aufzupolieren.

      Es ist noch so lange Herr das er der US-Justiz
      die Hilfe seines Unternehmens verweigerte
      als man es gebeten hat ein Telefon zu entsperren.
      Die erste Aussage war – Wir können es nicht.
      Später dann Wir wollen es nicht.
      Es wollte und konnte dann jemand anderes.

      In China agiert man anders,
      eine App mit der man Handys zu einem Netzwerk
      verbinden kann ohne eine zentrale Technik* zu benötigen
      wurde nach Aufforderung der Behörden natürlich gesperrt.

      * u.a. an der TU Darmstadt hat man so etwas entwickelt
      um in Katastrophenregionen oder Kriegsgebieten
      kommunizieren zu können.
      (Was die Aktivisten in Syrien sicherlich gefreut hat, ob Apple auch Assad geholfen hat weis ich nicht.
      Assad selbst nutzt Produkte von Apple. Ich erinnere
      an ein Interview mit der FAZ in Damaskus in seinem Büro.
      Da konnte man es sehen.)

      Ich glaube dem etwas arroganten Herrn gar nichts.

    • Na und? Mit weissen Rassisten und Rechtsextremisten sollte jede/r im Krieg sein.
      Gibt übrigens in einem Rechtsstaat noch lange niemandem das Recht, den physisch und mit Gewalt auszutragen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Krieg
      „ Gibt übrigens in einem Rechtsstaat noch lange niemanden
      das Recht, den physisch und mit Gewalt auszutragen.“

      Für meinen Geschmack geht das immer mehr und zu vielen am
      A*** vorbei.

    • Na und? Mit weissen Rassisten und Rechtsextremisten sollte jede/r im Krieg sein
      Mit schwarze Rassisten und Linksextremisten nicht?

      Ich habe überhaupt nicht die Absicht gegen irgend jemanden
      Krieg zu führen.

      Bald werden wir wohl von der
      rassistischen Gruppe White Lives Matter hören
      oder von Hispanic Lives Matter.

      Mir wäre Every Lives Matter persönlich lieber.

  128. Brother in mind...
    möchte ich Ihnen zurufen, mein lieber Don! Leider erst etwas verspätet gelesen und ich bitte die Gemeinde zu entschuldigen, daß ich damit mitten in die gute Stube hereinplatze. Aber als inzwischen langjähriger Leser und stiller Genießer Ihrer Blogs sehe ich mich durch den jüngsten Beitrag wahrlich animiert, meinen Erstlingswerk in der Kommentatorengemeinde abzuliefern. Insbesondere, aber nicht nur bei Ihrem Schlussplädoyer jubelte ich leise, der gesamte Artikel war mir ein innerer Reichpartei…, nun Sie wissen schon. Als zwischenzeitlich belächelter, inzwischen wieder beneideter, aber immer stolzer Besitzer und Fahrer eines 1993er Bianchi (Columbus EL) – das 3. Rennrad meines Lebens – habe ich mir letztes Jahr zum ‚Runden‘ mein 4. Rennrad gegönnt: ein – man rät es – techno, natürlich Stahl aus der italienischen Rohrschmiede – wahrhaft gute Dinge überdauern jede Mode. Nun endlich auch mit einer Chrom-blitzenden Campa, die damals bei der Anschaffung des Bianchi als Student sowas von außer Reichweite war. Das 5. und vielleicht letzte Rennrad meines Lebens war ein ebucht Schuss vor einigen Wochen, das erträumte Bianchi Rekord Victory, vor Baujahr 1987 musste es sein. Das phantastische Exemplar steht nun da in Originalausstattung, wenig gefahren, gut gepflegt und noch mit erster Kette, die sogar der über (Ketten-)Schicksale entscheidenden Kettenlehre Paroli bietet. Den fürsorglichen Erstbesitzer, bzw. dessen Enkel, der es mir verkauft hat, möchte ich hochleben lassen, denn das wäre die Eintrittskarte für mich zur L’Eroica im Oktober, bei der ich hoffe, die Startberechtigung, die mir ein guter Freund abgetreten hat, noch auf mich umschreiben zu können. Sollte ich dies noch erleben dürfen, würde ich mich außerordentlich über einen Plausch mit Ihnen über dies und das, Silberkannen, Gott und die Welt und vor allem Ihre Radbezugsquellen, vielleicht um km 115 herum, wirklich freuen. Es grüßt ein begeisterter Fan des gesunden Menschenverstandes und machen Sie weiter so, mit Radfahren und vor allem mit unbequem sein für Mächtige und deren Erfüllungsgehilfen,
    Ihr Tommasini

    • Danke für das Lob! Treffbar bin ich wie alle Verrückten in Gaiole im Herbst und Monbtalcino im Mai, das sind fast schon Lesertreffen. Tommasini ist für mich noch ein Desiderat, aber irgendwann…

    • Bianchi, oh weh
      lieber Tommasini, bei Bianchi habe ich keinen Überblick. Haben Sie den? Was ist da gut, was nur Massenware? Bianchi ist ja ein Großhersteller (gewesen), für mich eine celestefarbene Wolke.

  129. @Ventana Terremoto mit LX
    ist das Rad abzugeben? Ein schönes Downhill.

  130. Danke, wir fühlen uns bekehrt!
    Lieber Don!

    Nicht nur war Ihr Text mal wieder ein ästhetisches Vergnügen; nein, wir fühlen uns von Ihnen vor allem gebauchpinselt und zugleich angespornt, da wir just vorgestern von einem Besuch der Eltern meiner Frau zurückkamen, die wir als ambitionierte Ungeübte mit einer Radtour Berlin–Dresden–Berlin (Wir müssen da leider wohnen…) auf zwei zuvor vor dem Schrott geretteten Vorkriegs-Ballontourensporträdern verbunden hatten.

    Wir hatten’s Ihnen bis dahin nie so recht geglaubt, wie schön es ist, zu spüren, wozu der eigene Körper fähig ist, selbst nachdem er bei 29 Grad im Spreewald von Mücken zerstochen wurde. Das glauben wir Ihnen jetzt. Und wir haben die Vorzüge eines Bandfeststellers kennengelernt und verstehen nicht, warum die seit der Nachkriegszeit nicht mehr eingebaut werden. Die Nachteile von Stempelbremsen kennen wir jetzt auch.

    Ok, zugegeben, die Maschinen waren mit Dreigangnaben gepimpt (aber selbst eingespeicht!), und wir haben auf dem letzten Stück des Hinwegs ein ganz winzig kleines Stück Weges mit der Eisenbahn zurückgelegt, um rechtzeitig anzukommen — aber wie dem auch sei: Sie haben uns jedenfalls den letzten Kick gegeben, auch unsere nächsten Reisen, dann auf jeden Fall ganz ohne künstliche Kraftmaschinen, noch in diesem Herbst nach Polen und an die Ostsee, aus eigener Kraft zurückzulegen, damit sich der Kilometerpreis noch etwas verringere. Da sind zwar keine Berge, aber wir wollen halt klein anfangen. Auf daß es zu langer Gewohnheit werde!

    PS: Den von Ihnen oft empfohlenen Kettennietdrücker hatten wir in der Rahmentasche bei uns — auch wenn er nicht zum Einsatz kam. (Knochen und Ölkännchen dafür um so öfter.) Was fühlen wir uns jetzt erhaben! :-)

    • Ja, danke
      ich hab’s schon geahnt, dass man irgendwie am kürzeren Hebel sitzt.
      Vor allem mit Kindern, die den Hebel weiter Verkürzen resp. den auf der anderen Seite verlängern.
      Wir werden jetzt erstmal für einige Tage das Weite suchen, dass die Katze vor der Glasfront sitzt und miaut, während wir uns in die dunklen Ecken des Hauses zurückziehen und flüstern, ist ja auch keine Lösung.

      Und wenn sie gedacht hat, sie kann auf den Merkel-Zug „Sie ist halt jetzt mal da“ aufspringen, hat sie sich getäuscht. Vorerst.

  131. Bitte nur ernstgemeinte Antworten:
    Erstmal Entschuldigung für das Kapern eines Blogs – der Krebs-Blog war mir zu ernst und daher ein Tabu.

    Was macht man, wenn einem eine Katze zuläuft, die man nicht will?
    Seit wir hier auf dem Land sind, durchstromern Freigänger-Katzen das Grundstück und kontrollieren uns.
    o.k. Das machen Bundes-Trojaner auch. Kein Problem.

    Jetzt ist eine offensichtlich gesunde, junge Katze da, die schnell ins Haus witscht und tote Fliegen, die ihren Energievorrat aufgebraucht haben, zwischen Wollmäusen und Spinnweben heraustaucht und verzehrt und sich auch sonst anscheinend heimisch fühlt.

    Wir wollen nächstes Jahr einen langen Schuh machen… und deshalb kein Haustier.

    Was ist zu tun? Wie wird man das Vieh los, das, sobald man es anlangt und wegtragen will, zu schnurren beginnt?

    • Tja, Katzen suchen sich gern ihre Menschen aus,
      @ Nahuatl, ein freundliches Ansprechen kann schon genügen. Auf keinen Fall füttern! Schnurren ist ein Wohlfühlzeichen und wenn sie Ihnen den Bauch zuwendet, ist das Vertrauen zum Menschen riesengroß.

      Auch, wenn‘ s schwerfällt, würde ich mit Wasser arbeiten. Katzen werden nicht gern nass.Vielleicht hilft ja auch völliges Ignorieren?
      Uns war auch eine Katze zugelaufen und 18 Jahre hier. Als ich sie einschläfern lassen musste,war mir schlecht, als sie da noch vorher auf meinem Arm schnurrte…

    • Ich musste unsere gestern vom Baum pflücken, weil sie raus, aber nicht mehr runter kam. So viel dazu.

    • widerstand zwecklos
      entwurmen, entflohen,körbchen kaufen…

    • Katzenbesuch ...
      @ Nahuatl –

      … wie war das nochmal … ???!!

      … ein Leben ohne KATZE ist möglich, aber sinnlos!!

      Loriot hätte sicher nichts dagegen.

    • OT: Das wird schwierig
      Vor einigen Jahren hatte unser Hauskater den Entschluß gefaßt, sich aus schlechter Haltung einen Kumpel zu suchen. Der kam erst durch die Klappe „incognito“, nur durch höheren Futterverbrauch und manchmal ein Atmen im Arbeitszimmer zu merken. Bis er sich eines Tages doch sehen ließ. Selbst der Rücktransport zum „Besitzer“ half nicht. Der drohte uns sogar mit dem Anwalt.
      Aber das beeindruckte Herrn Streif nicht im Geringsten. Er zog einfach bei uns ein.
      Dann zogen die „Besitzer“ weg und überließen Herrn Streif endlich die Entscheidung über seine zukünftigen Tütenöffner (er nimmt nur Trockenfutter zu sich). Seine Hartnäckigkeit war also zielführend.
      Btw.: er gerät beim Angebot von Fleisch in eine regelrechte Todespanik! Was er wohl erlebt haben mag …
      Aber seine Alpträume haben seit einiger Zeit nachgelassen und er genießt sein Leben.
      http://www.fotocommunity.de/photo/striefes-photo-josephine/33684949

    • Hunde haben Herrchen, Katzen Personal
      Wir haben 2013 ein kleines verlassenes Kätzchen aus einer Steinhöhle neben einem geschotterten Feldweg auf Mallorca gerettet. Klein wie ein Tennisball.
      Inzwischen fühlt sich die Spanierin hier heimisch und hat das gesamte Gelände gekapert. Nur das Wetter passt hier anscheinend nicht, miau-maulend.

    • Jetzt wird es außerordentlich gefährlich für Sie und Ihren Anhang, also: OBACHT!!!
      books.google.li/books?id=76YtBAAAQBAJ&printsec=frontcover&dq=“101+uses+for+a+dead+cat“

      (Natürlich ist die Fundstückansicht wiederum (wie könnte es je anders sein?) diametral zum erkennbaren Suchbegriff, aber Sie wissen ja schon: mein Müllhirn…)

    • Hier wird es auch manchmel unangenehm
      Sie sollten das Thema nicht verdrängen.

      Dons Blog lesen ist hilfreich
      im Rahmen der Krebsvorsorge.
      – gesunde Ernährung, nicht rauchen, wenig oder
      kein Alkohol, Bewegung an der frischen Luft,
      lernen sich angemessen aufzuregen und das
      auch angemessen zu kommunizieren etc.

      Ein Sturz vom Fahrrad kann das Leben sehr viel schneller
      beenden als eine Krebserkrankung.

      Don empfiehlt aber sozialunverträgliches Spätableben
      (u.a mit Hilfe guter Fahrradpflege.)
      Diese Grundhaltung habe ich übernommen und
      empfehle sie gerne weiter.

    • Cosma Shiva Luna oder unsere Katze würde sagen ...
      … aus Erfahrung weiß ich das die meisten Katzen geborene Schauspieler und gut im programmieren von Menschen sind. Philomena hat recht: nicht füttern, nicht streicheln, keine netten Worte.

      Nicht ins Haus lassen!
      Das ist eine ganz schlechte Idee.
      Das kommt einer Adoption gleich.

      Konsequenz zeigen: Du bist hier nicht erwünscht.
      Laut in die Hände klatschen, in die Flucht schlagen, auch nachsetzen bzw. verfolgen und verbal durch schreien und fauchen unterstützen.

      Hart bleiben, denn sie wird es die nächsten Tage sicher wieder vorstellig werden. Sie sucht definitiv eine Pension mit Verpflegung und da wird sie ihre weiblichen Waffen (Miauen, Schnurren, kuscheln wollen) einsetzen.

      Mantra: Ich will keine Katze aufnehmen.

    • Ein Haus ohne Katze ist nur ein Gemäuer.

    • Die Katze
      Da fällt mir Eugen Drewermann,
      um den auch mal zu erwähnen.
      Aus – Von Tieren und Menschen.

      In der Geschichte -Die Katze- wird ein Mann beschrieben
      der alles mögliche tut um es seiner Frau recht zu machen
      was nicht geling und ihn regelmäßig wütend macht.

      Die Lösung des Problems führt über eine kleine Katze
      die die Familie des Mannes gefunden und aufgepeppelt hat.
      Ein wunderbares liebes Tier mit der unerfreulichen Gewohnheit
      hin und wieder tote Vögel und Mäuse nach Hause zu bringen
      was zum Missmut in der Familie führt.

      Die Katze zeigt damit aber nur ihre Dankbarkeit
      und wundert sich vermutlich wenn sie beschimpft wird.

      In dem Bild findet sich der Mann wieder
      und kann seinen unnötigen Übereifer einstellen.

      PS machen sie mal eine Umfrage bei Singvögeln
      zum Thema Katzen.

    • Lachen Sie nicht,
      eine Bekannte, die es nicht mit Katzen hat, ärgerte sich über die des Nachbarn, weil sie ihre Beete ging.Sie kaufte sich eine Kinder- Wasserpistole und „schoss“.Es hat gefruchtet, die Katze mied das Terrain.
      Und weil ich gerade Französich dran bin: weiter oben wollte ich eigentlich Domestiquen schreiben…

      Für mich muss ich sagen, dass ich die Katze sehr vermisse. Will mir aber wegen meines Alters keine mehr hertun.Z.Zt. besucht mich immer eine rabenschwarze, ganz nette, aus der Nachbarschaft.Die Viecher sprechen ja auch mit einem.🐈

    • Nämlich die hier:
      s-media-cache-ak0.pinimg.com/originals/ea/20/63/ea2063367e4fcd1f40c776f0ac2bdc6b.gif

      Na gut, auch kleine Katzen können schon mal nützlich sein:

      zSH_Y6JL-s4 (ab 00:00:48)

      Und zum Thema Hauskatze („Ein Haus ohne Katze ist nur ein Gemäuer.“): Ein Haus mit Katze wird zur Ruine

      cL7UDVvsQuE

    • Die 101 Verwendungen
      sind wirklich super.

      Als wirkungsvoller Rückenkratzer kann sie bleiben, vielleicht braucht sie noch ein Einstellrad.

      bei den Gast-Auto-Rinnen dachte ich unwillkürlich an Straßenstrich, deshalb die Nachfrage.

      Sie wissen ja, das Bauch-Hirn, und von da ist es zum Gemächt-Hirn nur ein Katzensprung. ( Muss schonmal das Vokabular anpassen).


    • In unser Haus kommen mir keine Katzen rein. Und die, die hergebracht werden, müssen in der Wohnung bleiben.
      WIR HABEN AMSELN!!!

    • Aha, Katzen gegenüber ...
      … scheint die Willkommenskultur ja noch ungebrochen zu sein.

      Ein paar Hauskatzen sind ja auch die Zierde jedes Wohngebiets. Hunderte allerdings nicht mehr. Wird eine gewisse Obergrenze überschritten, dann können sie lästig werden.

      Wenn Sie mit dem Tier zum Arzt gehen, dann vergessen Sie das Sterilisieren nicht. Es sei denn, Sie hassen Eidechsen, Frösche und Singvögel. Dann ist eine wachsende Hauskatzen-Population in Ihrem Umfeld das Beste was Ihnen passieren kann …

    • Konsequent bleiben!
      @ Nahuatl: Auch wenn´s schwerfällt: Nur durch konsequentes (!) Abweisen wird Mieze es sich anders überlegen und sich anderswo ein nettes Plätzchen suchen.

      Halten Sie sich dabei immer Ihren „langen Schuh“ vor Augen, das erleichtert die Entscheidung, manchmal unfreundlich sein zu müssen.

      Lärm und eine schußbereite Wasserpistole sind probate Mittel bei hartnäckigen „Hausgeistern“ – muß aber nicht zwingend mit Weihwasser befüllt sein :)

  132. Radeln in der linksrheinischen Provinz und dann immer geradeaus Richtung Westen
    @ Djangohatnemonatskarte

    Düren hat NULL Charme, glauben Sie mir.
    Das war vor dem Krieg schon nicht anders.
    Nur Bauern und Landwirtschaft und viel Grün.
    Radeln in Düren und Umgebung (Voreifel) ist nur was für Hartgesottene mit eiserner Kondition. Der Don könnt’s noch schaffen.

    Das einzige, was die Stadt schon immer von anderen Städten in der Region unterschied, ist das im Volksmund sogenannte JECKES. Es ist genau das, was der Name sagt. Leider passen nicht alle Dürener da hinein.

    @DdH

    „Diese Städte wie Euskirchen und Düren, ich sage Ihnen….Warum nur haben wir das nicht an Belgien abgegeben, im Tausch gegen Eupen-Malmedy?“

    Meinen Sie das rhetorisch? Was wollen Sie denn mit den Ostkantonen? Dort haben sich nach dem Krieg viele ehemalige Nazis – von den belgischen Behörden geschützt – versteckt.
    Wo sich jedes Jahr am 20. April in Malmedy das braune Pack versammelt, um den Geburtstag ihres „verblichenen Führers“ zu feiern.
    Für Radfahrer ist die Gegend zwar reizvoll, aber bis Lüttich richtig anstrengend. Danach haben Sie nur noch 200 Km bis an die belgische Küste.

    Dann doch lieber Düren. Düren hat das Jeckes. Überlegen Sie mal, wenn wir die da alle unterbrächten, die Nazis. Keine Chance, in der geschlossenen Anstalt erfolgreiche Überzeugungsarbeit zu leisten.
    Das glaubt denen dort nämlich keiner. Die würden dort eher vom Glauben abfallen.
    Hihi.

    • Pour les Belges, y en a plus
      Tiens, voilà du boudin, voilà du boudin, voilà du boudinPour les Alsaciens, les Suisses et les Lorrains,|:Pour les Belges, y en a plus, Pour les Belges, y en a plus,Ce sont des tireurs au cul.:|

  133. Devil's offer
    http://www.ebay.com/itm/Colnago-C-35-Ferrari-Pre-Production-Prototype-24-carat-Gold-NEW-OLD-STOCK/122149141881?hash=item1c70a7fd79%3Ag%3A4jQAAOSwoudW87Ac

    Nicht mal 1200€ würde ich für solch ein Rad ausgeben. Selbst als Aficionado wäre mir dieses Rad zu „affig“. Blattvergoldung mit 24 Karat punktgenau selbstgemacht(!) an einem vintage bike in mint condition, Eigenmarke „Don Alphonso“, „DA bikes“, etc. auf schwarz lackiertem Rahmen, einfach nur dezent und wiedererkennbar, das hätte schon was.

    Nicht unbedingt für Alpenüberquerungen. Aber für bestimmte Gelegenheiten, bei denen es um paradoxe Intervention geht…

    • Ich fand das C35 schon früher schrecklich und hatte vor 4 Jahren die Gelegenheit, eines in NOS für 1000€ mit einigen Teilen zu kaufen – und habe es nicht gemacht. Das C40 ist dagegen gut.

  134. Cook it!
    Googeln Sie „Rezept Katze“ und laden Sie Gäste ein, die Ihnen mit ihrer exzessiv nachhaltigen und exhibitionistisch vorgeführten Lebensweise inkl. Missionierung schon lange tierisch auf den Geist gehen.

    Beim Essen sei ein dezentes Begleitschnurren ausdrücklich empfohlen. Wiederholtes und vernehmliches „Miau“ ist dagegen als billige und ordinäre Pointe verpönt.

    Tipp: den Gästen zum Abschied das Fell als Mitgebsel in einer Tüte überreichen … Catskin to go (ggf. ebenfalls googeln: Katzenfell > Wiki).

    • Sie sind knapp an der lebenslangen Sperre, mein Freund ;)

    • Da wagt es endlich mal einer, wirklich die Wahrewahrheit zu äußern, und schon wird
      stantepedesubito der Lebenslangvorschlaghammer hervorgezaubert, tßtßtßtßtßtß

      NS: Eigentlich hätte der vermaledeite Baum unverzüglich gefällt werden müssen, damit sich so ein Unmöglicherkatzenabstiegsversuch nie mehr wiederholen kann…

    • @ Don
      „Sie sind knapp an der lebenslangen Sperre“

      Oh, pardon …

      Der Hinweis auf die Widersprüche und Unterschiede menschlicher Zuwendung und menschlichen Verhaltens gegenüber Tieren ist wohl zu derb ausgefallen.
      Während Katzen, Hunde und Pferde im Ranking ganz oben stehen, erfreuen sich z. B. Schweine und Hühner eher selten einer respektvollen Behandlung. Die Katzenmutter kümmert wenig, was in der Futterdose steckt und wie’s da reingekommen ist.

      @ Nahuatl: bitte verzichten Sie auf die Umsetzung.

    • Sperre?
      Der war doch gut? Die allgemeine Katzenvernarrtheit verdient durchaus Spott. Auch wenn das die Katzennarren nicht verstehen.

    • Da stand auch ein ;) dahinter.

    • Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Katze.
      Mein räumlich nächstsitzender Arbeitskollege hasst Katzen („kann weg“), aber sonst kommen wir bestens miteinander aus. Das geht.

    • Alles nicht so einfach.
      In Deutschland leben 4 bis 8 Millionen Katzen. Sagen wir ein Drittel sind Freigänger. Jeder Freigänger vertilgt sagen wir 5 Vögel pro Jahr macht summa sumarum ein paar Millionen Vögel weniger pro Jahr.

      … und die ganzen Libellen und Schmetterlinge und Nachtfalter die unsere Luna vertigt …

    • Katzen und ihre Dosenöffner
      Ich fand den Vorschlag ganz apart, dachte ich doch sofort an Patsy, das völlig neurotische Katzenvieh unserer Buchhalterin, das sich von niemandem anfassen ließ. Auch nicht von ihren Verköstigern (glaube keiner, dass Patsy Dosenfutter gefressen hätte, nur Lammfilet und feinstes Gulasch vom besten Metzger der Stadt), jeder bekam die Krallen reingehauen. Patsy war nicht nur äußerst aggressiv, sie war auch noch fürchterlich arrogant und so sah ich Patsys Fell sanft in der Tüte liegen.

      Bei meinen drei Stubentigern (plus Hund) wären mir solche Gedanken nicht gekommen.

      Wer einmal ein Treffen der Katzenhilfe oder wie auch immer sich solche Vereine nennen, in den 80ern besucht hat, hat einen Vorgeschmack dessen bekommen, was wir heute unter Gendertröten und Hardcorefeministinnen verstehen. Grausliche Weiber, alles für die Katz, die Männer waren denen längst abhanden gekommen.

  135. Thank you...
    … for your article in today’s printed edition.

    • It has been a pleasure.

    • Dearest Don:
      It was a pleasure. I drink to your health every time I open my favourite Spumante 🥂🍾

    • genderama.blogspot.de/2017/08/wissenschaftsmagazine-positionieren.html
      (aus

      google.li/search?num=100&newwindow=1&source=hp&q=“Auf+grenzenlose+Empörung+folgt+ein+langsames+Umdenken“ )

  136. kek
    Grandios. Etwas betreten lese ich das, denn: Ich habe das rote Cinelli

    das mir Klaus Bugdahl verkauft hat, für schnödes Geld weggeben, nachdem

    mich der Rentner im Rodgau mit dem Opel Kadett angefahren hat, gabel

    verzogen. Ich habe das gelbe Principia (Stella Mc Cartney) steifster aller

    AluRahmen – in Zahlung gegeben für das rote Time (Carbon) mit dem etwas

    zu grossen Rahmen aber Campa Record! und das habe ich meinem drittältesteten geschenkt, der es im Keller stehen lässt.

    Das mauritiusblaue Storck haben Sie mir aus der Wohnung geklaut – aufgebrochen, Stereo Anlage auch gleich mit – ebenso das blaue Trek Madone.

    Es waren – sind – Kunstwerke. Das Cinelli war das erste richtige Rennrad –

    Columbus Rohr! Ausfallenden, Muffen – alles Handarbeit aus einem Land,

    das damals nur Schönheiten herstellte. Na gut, geh ich auf das Sepecialized

    Tarmac mit SRAM Red – auch nicht dumm. Ich komme mit einer Tankfüllung durch die Woche

    und ab März ist jeder trockene Tag mit Sonne pures Glück. Die zeit und

    SPON lesen doch nur die, die Camus so beschrieben hat:

    Die Menschen sind unglücklich – und dann sterben sie.

    (aber nicht auf der maschin

    • Ich gehe wieder vermhrt zurück auf Stahl, weil es einfach bequemer ist. Aber vielleicht sind das auch nur so Stimmungssachen. Jedenfalls mache ich gerade viel in Stahl. Und Rahmenschalthebel.

    • rahmenschalthebel...
      …aber ohne rasterung! das fahrgefühl mit stahlrädern ist tatsächlich sehr speziell (und wird eh oft beschworen). es geht halt nicht so zackig zur sache wie mit ergos und man muss recht gefühlig mit der apparatur hantieren, was aber auch den reiz der sache ausmacht – geschwindigkeit ist nicht alles & wie ein freund sagt: wir sind keine radrennfahrer, wir sind rennradfahrer.
      btw. was immer wieder begeistert, wie universell diese alten komponenten quer über alle markengrenzen einsetzbar sind.

    • Es führt sich halt weicher und komfortabler.

  137. Fishmob
    darf historisch nicht fehlen
    https://www.youtube.com/watch?v=XruGr031ua0

  138. Titel eingeben
    @Don, genau das mit dem Reparieren der Elektrodinger ist es, was den Unterschied zu den gefragten alten Rennrädern macht, die mal ein teures Tugendsignal waren. Hier und in D gibt es im Netz und Zeitung nix unter 400€ für ein Rennrad, und das wird so bleiben. Die E-Bikes werden schon in 5 Jahren unverkäuflich sein, weil der Akku auf 30% Kapazität runtergenudelt ist und der Motor irgend einen Defekt hat. Wer will da noch in Reparazi investieren. Da kommt nur noch der Schrotthändler. Ich hab mal die Km-Kosten meines Westerheide Schriottrades ausgerechnet: vor dreieinhalb Jahren quasi neuwertig für 50€ gekauft. Seither über 10.000Km gefahren und ca. 50€ investiert(Decken, Kette etc.) machte schlappe 1cent/Km. Und es läuft weiter und sieht gut aus für die nächsten 5 Jahre – oder bis der Tod uns trennt.

    @ Till Michel, ich fahre mit Rennrädern grundsätzlich langsam, sollte ich auf den Radweg müssen bis ich draußen auf Straße bin, um Gas zu geben. Auf dem radweg ist mir das bei der vorherrschenden Anarchie und Ablenkung durch Smartphonenutzer zu waghalsig. Die Horden Elektrobiker finden sich hier eben auch auf Straßen, wo Autos,Trekker und LKW verkehren – und sind dort oft mit den Gedanken woanders: Es wird rechts geschaut und dabei der Lenker nach links gerissen etcetc. Und meist haben sie ihr Hörgerät nicht an……..

    • Ich sah letzte Woche einen 29er mit Reklamation wegen des Hinterradantriebs. Das war kein schöner Anblick, um es höflich zu sagen. Da hat man das ganze Hinterrad weggeworfen und ein neues verbaut. Aber was ist, wenn man nur 1 Rad hat und das im Urlaub passiert?

  139. @ djangohatnemonatskarte sagte 16. August 2017 um 21:51 Uhr
    „nun sind sie mal nicht so pessimistisch lieber DdH.“

    Doch Django, seit gestern Abend bin ich ganz pessimistisch.
    a) Nach der Teilnahme an ulFens Wahlkampfauftritt in der Stadt der Krämerseelen.
    b) Nach dem Auftritt von Dunja H.
    c) Nach dem Schauen auch noch des Auslandjournals=> kirchlich betriebener Exorzismus in Polen (würde zu Deus von Frau Müllner passen)
    .
    Schade finde ich, daß Don seinen Artikel durch das Auftauchen von Frau Anna Müllers Medikamentenartikel diesem Beitrag praktische schon wieder den Todesstoß versetzt hat. Aber der Reihe nach.
    .
    Wahlkampf in Heilbronn: Schon beim Fußweg in die Stadt kündigte sich großes an. Zwar keine stiernackigen Seldschuken sondern Grüppchen gut gekleideter, schlanker, drahtiger Männer mit solchen Drahtspiralen hinter den Ohren. Bei Ankunft am Ort der Kundgebung eine derartige Masse von Leuten (5000 sagte der Staatsfunk Südwest), die sich dicht gedrängt von der Tribüne + public viewing-Leinwand am Chorende der Kilianskirche aufgebaut hatte, weit in die Fußgangerzone bis zur Galleria Horten erstreckte.
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    Adhärente der Union werden das vielleicht als Beweis für gute Politik sehen-dem Gejohle und den Buh-Rufen nach, wage eher das Gegenteil zu behaupten. Also Arbeitete ich mich bis zu einer sehr lauten Protestleransammlung mit hochgereckten Schmähungen vor.
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    Mein Anliegen auf dem Schild mit dem eleganten Verlängerungs-Steckrohr vom Nachbarn war lediglich: „ IHR AUFTRAG LAUTET WIE?“. Rechtzeitig ausgefahren, als die große Führerin durch den 2 Meter entfernten Kordon von CDU-Ordnern (wo haben die so viele Leute her?)
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    Bis auf einen Mann in der Versammlung sah niemand einen Sinn in diesem Spruch. Einem Reporter von Radio TON, dem ich amüsiert bei seinen Befragungen im Nachbarbereich zuhörte (nur sinnloses Gestammel von Seiten der Befragten, aber darf sich so ein Typ Dschornalist nennen. Ich hätte ihn der Fragestellung nach eher als Hausmeister eines viertrangigen Lokalwerbelaberquatschamigomusiksender eingeordnet) mußte ich dann den Sinn meines Spruches erklären, vergeblich, er wußte nichts von einer Eidesformel für einen/eine Regierungschef*In. Genau so ging es mir mit einem jungen Mann mit Anhang (er hätte studiert sagte er-und ich sagte „na dann ist ja alles gut)
    .
    Also Magna Mater passierte auch (Frau @ Simon: war das Minzgrün?) die große Gruppe der Protestierer bis hin zur Tribüne mit einem milde-verlegenen Lächeln, da aber später, nur auf der Leinwand zu sehen, mit zunehmender Dauer zusehend einfror. Zuerst war ohnehin nur der „Schwiegersohn“ zu sehen. An die Aufnahme seiner Worte war gar nicht zu denken. Hoppla, dachte ich, das ist ja schlimmer wie damals in Dresden. Auf der Leinwand waren lediglich die jeweiligen Redner und hin und wieder Kamerabilder mit Wohlfühlfaktor-Einstellung zu sehen. Also der bestuhlte Bereich vor der Tribüne mit CDU-Inzucht und dahinter eine Reihe mit bedruckten Kartons in CDU-Farben in der Hand auf denen ein großes I, gefolgt von einem symbolischen Herz und zwei zur Raute geformten Händen zu sehen war (beidseitig), als I love Raute. Sehr sinnreich, finde ich. Dahinter und dazwischen jede Menge „Goldstücke“, die sich wohl ein Selfi mit der Raute erhofft hatten
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    Als von vorne einmal „innerer Sicherheit“ und „mehr Polizei“ durchdrang sagte ich zu dem neben mir stehenden schmächtigen, etwa 50-jährigen Merkel-Fan mit Nickelbrille, der mich zuvor schon provoziert hatte, indem er mich in die Nazi-Ecke gestellt hatte weil ich schon „die richtige Hand am Schild“ hätte. Da bleibt einem schon mal die Luft weg. Als ich ihn nach der „Inneren Sicherheit“ darauf aufmerksam machte, daß unsere Frauen in den Randbezirken der Stadt abends nicht mehr aus dem Haus trauten sagte er: Ha, eire Weyber g´schiht dees reecht“. Mir platzte jetzt der Kragen und ich gab ihm zu verstehen, noch ein schräges Wort und er müsse mal kurz die Brille abnehmen.
    .
    Kurz und gut, daß unsere Gesellschaft inzwischen derart gespalten ist, hätte ich nicht gedacht. Weimar lässt bereits grüßen. Also, noch einmal, Dresden war gestern ein „Sch….dreck“ dagegen. Aber in den Spätnachrichten: Kameraschwenk wie oben, kein Protest. Ein Bericht wie die Propagandaberichte der Wehrmacht, nachgestellt auf Truppenübungsplätzen (schnarr, schnarr).
    .
    Ach @ Django, die Schweiz hätte besser daran getan, Antwerpen über die SNCF anzubinden. Wenn das in ca. 30 Jahren mal so weit ist, fahren dann die ganzen „use up within 2 weeks“ chinesische Qualitätsprodukte scheppernd durch das Weltkulturerbe Mittelrhein. Oder sie hätten, statt des Gotthard-Basistunnel, eine Verbindung von „Ihrem“ Ruder-Lac Léman (nicht Leeman) zum Saône- Rhône-Kanal bauen sollen.
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    Don, tschuldigung für Überlänge. Aber Sie wissen ja, wes das Herz voll ist, dem geht der Mund über….
    (DdH)

    • Und bevor jetzt ein Deutschlehrer...
      natürlich „schlimmer als“. Wir können alles-außer Hochdeutsch.

    • Frau Müllner hat die Haare schön,
      was der Don sonst gut findet, bleibt fraglich. Oder man liest noch einmal bei seiner Beschreibung der Vorzüge von Barockdamen.

    • Ich finde das Thema sehr spannend, weil ich selbst erlebt habe, was Menschen teilweise zu glauben bereit sind,

    • Kürzlich las ich,
      dass jemand Gescheites, den Namen habe ich leider nicht parat,sagte,die EU- Brexit- Verhandlungen liefen sehr gut für die EU, solange Merkel nicht dabei sei. Man solle sie während der ganzen Verhandlungszeit wegsperren, bevor sie mit ihren Kompromissen wieder alles zunichte mache.Macron solle auch besser ausgeschlossen werden.Donnerwetter!

    • DdH, Ihr Bericht deckt sich mit denen aus allen vorangegangenen Orten
      und der Merkur wusste von Heilbronn auch zu berichten
      https://www.merkur.de/politik/wir-sind-volk-entgegnete-angela-merkel-in-heilbronn-zr-8602494.html

      Das Volk ist gespalten, entweder ist man stramm pro oder halt stramm contra ulF. Dazwischen kann man nicht mehr sein.
      Wollen Sie sich das mit Paris nicht noch einmal überlegen?
      https://twitter.com/OnlineMagazin/status/897860001955545088

      Die Jackenfarbe… ach wen interessiert’s. Jedenfalls sah ulF gestern doch bei den youtubern schon sehr angegriffen aus (dabei war sie mindestens 10 Minuten in der Maske), was bei dem eingeklemmten und gerollten Oberbauch und den vorangegangenen bepfiffenen Auftritten nicht verwundert.
      https://s6.postimg.org/906g85usx/youtube5.jpg

    • @DhD
      Das gute zuerst, die große Parteiführerin hat keine Nachkommen.
      Das schlechte, was soll ich mit 70 veranstalten um dieses Fehlsteuerungsmodul loszuwerden?
      Die air berlin Mitarbeiter werden bei anderen Fluggesellschaften als Berufsanfänger übernommen und verdienen 80% weniger.
      Wer sowas schafft ist indiskutabel; Machnick gibt Darlehen mit Bürgschaft über KfW. Die plündern den Bürger dreist und frech!
      Aber konkret, wie funktioniert „Merkel muß weg!“?
      Anständige Bürger wählen Parteien und nicht Personen.
      Anständige Politiker wählen keine Kanzlerin Merkel mehr.
      Bei 29% ist die „Islammutti“ weg und der Gerechtigkeitsschulze auch…
      Aber, wer macht es stattdessen besser?

      Gucke und höre keinen Zwangstaatsfunk mehr.
      Überlege, ob ich bis zur Wahl einen Threat mache ???

  140. Dachte Sie wären Single, Herr Don...
    Don Alphonso sagt:
    17. August 2017 um 09:10 Uhr

    Ich musste unsere gestern vom Baum pflücken, weil sie raus, aber nicht mehr runter kam. So viel dazu.

    ..aber für die neue Sitztuation,
    helfe ich Ihnen gerne.
    Bitteschön:
    http://forum.tontonvelo.com/index.php

  141. Gilt eigentlich das Netzwerkdurchsetzungsgesetz...
    … nicht für Journalisten, die letztlich durch ihr Zutun die Verbreitung von Halb- oder Unwahrheiten fördern? Offensichtlich gibt es etliche Medien bzw. Von diesen unterstützte Autoren, die nicht Wahrheitsfindung bzw Beschreiben der Realität nach bestem Wissen, sondern die Maßgaben der politischen Korrektheit (Opportunität) zur Richtschnur für ihr Arbeiten gemacht haben. Die schweigende Mehrheit muss sich über eins im Klaren sein: heute trifft die mediale Hexenjagd die Person x, und beim Doppel moralischen Gang bashing irgendwann auch ihre entsprechend zugeordnete „Menschengruppe“ ( aktuell wieder mit dem Merkmaldoppel “ weiße Männer“). Morgen kann es genausogut andere Personen oder Gruppen treffen, falls sich die Leitlinien der politischen Korrektheit aus opportunistischen Gründen ändern sollten.
    Einmal abgesehen davon, dass ich grundsätzlich das Aufhetzen verschiedener Bevölkerungsgruppen gegeneinander für falsch, ablehnenswert und gefährlich halte ( und mir manchmal nicht sicher bin, ob von interessierten Strippenziehern m Verborgenen dabei nicht gelegentlich Taktik, gar Strategie dahintersteckt):
    Steht eigentlich das ständige Stänkern gegen weiße Männer nicht unter Sanktionsandrohung, ist das keine „Menschengruppe“? Wie würden die im besten Falle opportunistischen Journalisten, die sich regelmäßig einschlägig vernehmen lassen, wohl reagieren, schrieben Dritte im gleichen inakzeptablen Ton über Nichtweisse?

    • Man müsste mal über die Mitglieder nachschauen, nachdem ARD und ZDF ja via Zwangsgebührer das grösste asoziale Netzwerk in Deutschland haben.

  142. Kommt doch ohnehin...
    “ Don Alphonso sagt:
    17. August 2017 um 13:53 Uhr

    Aber was ist, wenn man nur 1 Rad hat und das im Urlaub passiert?“

    … wenn Frau Wagenknecht Chefin vom Neuen Deutschland ist.
    Kann ich ihr noch nicht einmal vorwerfen.
    Wegen Materialknappheit werden die alten Zweiräder eingezogen, zum
    VEB Eisennerz gekarrt und die Mobilität geht halt mit nur 1em Rad weiter.

    https://www.youtube.com/watch?v=V8PU6_cF0to

    Stellen Sie ihre Räder schonmal an die Fahrbahnkannte, ich komme mit meinem Truck vorbei und lade sie auf. Trinkgeld nehme ich gerne ;)

    • Ich hatte heute ein Favorit-Schaltwerk aus der DDr in der Hand. Grauenvoll!

      Die weiter oben erwähnte Dame hat sich übrigens GEGEN ihr altes GT Terrage entschieden. Wegen 50€ Reperaturkosten. Neupreis 1300 DM, RH 44.


    • Ich hatte heute ein Favorit-Schaltwerk aus der DDr in der Hand. Grauenvoll!
      Als ahnungslose Nicht-Fahrrad-Nutzerin und Nicht-Fahrrad-Repariererin muß ich nachfragen: warum? Was ist daran so anders?

    • Ein grauenhaftes Plastikteil, billig und hässlich.

  143. grösste asoziale Netzwerk
    Das würde ich nicht sagen.
    vgl Wikipedia:

    Dissozialität (aus dem lateinischen Präfix dis-, „entzwei“, „auseinander“, „weg-“, „zer-“, und dem deutschen Wort sozial von lateinisch socius, „gemeinsam“, „verbunden“, „verbündet“) ist ein aus der Psychologie und Soziologie stammender Begriff. Damit werden Verhaltensweisen charakterisiert, die sich nicht in ein vorhandenes soziales Norm- und Wertesystem einordnen. [1]
    Neben der Fähigkeit und Bereitschaft einer Person zu dieser Einordnung ist dies auch abhängig vom jeweiligen Norm- und Wertesystem selbst.

    Dissoziales Verhalten umfasst eine größere Anzahl unterschiedlicher problematischer Verhaltensweisen, welchen die Verletzung von altersgemäßen sozialen Erwartungen, Regeln und informellen wie formellen Normen gemeinsam ist.[2]
    Im Gegensatz zum heutzutage umgangssprachlich genutzten Wort Asozialität findet sich Dissozialität recht selten im deutschen Sprachgebrauch. Verwendet wird Dissozialität größtenteils neben den bereits erwähnten Fachgebieten in juristischen Kontexten sowie gelegentlich bei pädagogischen Diagnosen. So ist z. B. bei Kriminellen und Straftätern die Rede von dissozialem Verhalten, aber auch bei introvertierten bzw. zurückhaltenden Personen, die sich gänzlich aus der Gesellschaft isolieren, wird mitunter von Dissozialität gesprochen.
    Dissozialität wird in der Sozialpädagogik auch als Ersatzbegriff für das Wort „Verwahrlosung“ benutzt, da Dissozialität im Gegensatz zu Verwahrlosung nicht negativ besetzt sei (Schilling, 2005).

    Wenn ich darüber nachdenke sind die von ihnen genannten
    Teil einer größeren Gruppe die sich dann auch mit den Angehörigen
    ihrer Gruppe solidarisiert.

    PS Matthias Belz gelernter Jurist, Philosoph und Kabarettist
    dachte darüber nach welches Subjekt eigentlich
    der Staat ist der ständig seinen eigenen Anwalt braucht
    (Staatsanwalt), was man sonst nur von Opel, VW und der Mafia
    kennt die so jemanden benötigen um Ihre Verbrechen in die richtige Reihenfolge zu bekommen.

    Das beschreibt sehr schön die Notwendigkeit hin und wieder
    die Dinge von unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

    ARD und ZDF sind keineswegs asozial sie solidarisieren
    sich nur mit den falschen, wenn man selbst einer anderen
    Gruppe angehört.

    Ob das jetzt Humor ist oder die Wirklichkeit beschreibt
    ist dabei gar nicht so wichtig.


    • da Dissozialität im Gegensatz zu Verwahrlosung nicht negativ besetzt sei
      Wie? Was? Wer kommt denn darauf?
      Für mich ist „dissozial“ in einem Topf mit „hochkriminell“ und „Soziopath“, also was ganz Schlimmes. Verwahrlosung ist dagegen „schlampig“, „verwirrt“, „Messie“ – Leute, die man mit gut zureden noch einigermaßen hnbekommt (oder halt auch nicht), aber die jedenfalls nicht gefährlich sind.

    • @Hr. Keller
      „ARD und ZDF sind keineswegs asozial sie solidarisieren sich nur mit den falschen, wenn man selbst einer anderen Gruppe angehört.“

      Sie haben „Nerva wie broide Nudla“, sagt der Schwabe (Sie haben Nerven wie breite Nudeln).
      Jobbedingt, vermute ich jetzt mal, Sie schreiben ja ab und an was dazu. Es sei Ihnen gegönnt. Ich könnte/habe das nicht.

  144. @ Don Alphonso sagte 17. August 2017 um 09:11 Uhr
    „Sie sind knapp an der lebenslangen Sperre, mein Freund ;)“
    .
    Warum so gnadenlos, Don? Ich lege mir diesen Katzenkommentar bei „best of“ ab.
    .
    Bei der Belagerung von Paris 1870/71 durch preußisch-deutsche Truppen zahlten die Reichen, nachdem alle Zebras, Löwen, Elefanten Antilopen und Gürteltiere vom Zoo verspeist waren, 20 Goldfranc für eine Katze. Das selbige Geldstück (5,81 g Feingold) wird heute mit rd. 210 € gehandelt. Ratte kostete nur 2 Franc.
    .
    Also ich plane Katzen fest in den 14-Tage-Vorrat des Innenministers ein.
    (DdH)

    • nochmal, da war ein ;)


    • Wenn der Essensnachschub in der Stadt ausbleibt, gibt es vielleicht auch Mopsbraten. Dachhas (Katzenbraten) stufe ich noch als „erste Welle“ ein.
      Danach eben Ratte und Maus und Spatz am Spieß.
      Wenn die Dachratten, äh Tauben, alle sind.

  145. @DdH zum Frontbrief aus Heilbronn
    Aus den Socken gestülpt hat es mich, als via UTube ein Fitzelchen von der Rede auf dem Kiliansplatz davon handelte, (künftig) dafür zu sorgen, daß die schon länger hier lebenden Langzeitarbeitslosen wieder in Brot und Futter kommen, und den „Fachkräftemangel“ in Zukunft nicht nur durch noch nicht so lange hier lebende Kurzzeitarbeitslose kompensieren zu wollen. Oderso ähnlich.

    Es schmerzt. Reicht eigentlich Alkohol als Droge um noch irgendein Versprechen aus dem Gefasel von der Schrapnelle zu glauben? Ich fasse es nicht.

    Zu Ihrer Bemerkung zur Spaltung der Gesellschaft. Für die sog. Eliten (also die vorne sichtbar im Parlament und die unsichtbaren dahinter)waren Divide and Conquer Strategien noch nie zum Nachteil. Austern und Kaviar beim Zugucken (nix Popcorn und Koala).

    Weil fast alle Trends von USA irgendwann bei uns anlanden, können wir uns auf tolle Zeiten freuen. Ein Kommentarschreiber in einem Forum dort schrieb, dem Amokfahrer in Charlottesville solle man eine Ehrenmedaille und ein neues Auto zukommen lassen (ich zitiere und übersetze hier nur!!). Die Erwiderungen darauf kann man nicht zitieren. Gewalt bricht sich Bahn. Wir sind Zeitzeugen. Over and out.

  146. @Favorit-Schaltwerk aus der DDR
    Lieber Don,

    ich habe so ein Schaltwerk von Favorit vor ca. 35 Jahren bei einem Bekannten an seinem Rad Probe gefahren und dachte mir dann, daß geht ohne (den Schrott) sicherlich besser ;-) Aber es soll auch Spezies gegeben haben, die so etwas in jahrelanger häuslicher Arbeit praxistauglich bekommen haben (sollen). Es soll aber auch ganz brauchbare Rennschaltungen gegeben haben, … unter dem Ladentisch?

    apropos GT All Terra: Haben Sie das Rad schlußendlich in Pflege genommen?

  147. Allzu spitz sticht nicht…in Heilbronn
    Werter DdH, in allen Ehren,
    die letzten Tage war ich sehr gespannt auf Ihre angekündigte Frage an die Hohe Frau, die dann war: @DdH „IHR AUFTRAG LAUTET WIE?“. – Bis auf einen Mann in der Versammlung sah niemand einen Sinn in diesem Spruch.“
    Warum tun Sie sich das an? Sie sind gelesen-gefühlt doch auch nicht mehr so ganz jung?
    Das hätte ich Ihnen gleich sagen können. Meine wenigen Besuche in Deutschland in den letzten acht Jahren und meine Gespräche in der Zeit davor haben mich das längst gelehrt.
    Das Ehepaar „Jeder stirbt für sich allein“ Hampel war auch ganz enttäuscht, daß von ihren zweihundert in Berliner Hausfluren abgelegten Protestkarten und -zetteln im WK2 nur ganz wenige nicht sofort vom Publikum bei der Gestapo abgegeben wurden.
    Höfliche Vermutung: Sie scheinen da in die Heilbronner Gegend „reingeschmeckt“ und zu sein und die lokalen Kardinalgene nicht zu kennen? – „Krämerseelen“, da ist es wieder, das Wort – fast vergessen. Mein Chef (Finanz- und IT-Vorstand) in einer Kraichgauer Firma entstammte einer örtlich-kleinstädtischen Eisenwarenhandlung, bedarf es der Worte mehr? Nein, es war nicht der Würth! Nach sechs Jahren hatte ich es hinter mir †††.
    Die Hohe Frau fährt längst talwärts in die Demenz, das schreibt hier der Hobbyarzt JS – wetten?

    • @ Streck, Sie haben gut beobachtet bzw. hier mitgelesen
      Warum ich mir das antue? Weil ich diese Dame mit ihrer tenebren Vergangenheit hasse wie die Pest. Schon ihr Auftauchen auf dem Bildschirm erzeugt bei mir Übelkeit. Das Wenige an Mäßigung, das ich noch aufbringen kann, schulde ich meiner Gattin. Wir gehen m.E. sehenden Auges mit diesem Weib in den Abgrund. Das nächste Beispiel für ihr zerstörerisches Handeln ist, daß sie Brüssel nicht zu Vernunft bringt. Einfach mal einen Dexit in den Raum werfen-dann wäre Ruhe. Aber dann könnte sie ja den anderen Auftrag, neben dem Kernsatz der Eidesformel, den sie ohnehin mit innerlich gekreuzten Zeige und Mittelfinger spricht, nicht mehr erfüllen. Darauf läuft alles hinaus-und die alten wohlversorgten Generäle, Obristen und Stasifiguren (driben) bekommen täglich ihr Zelt in der Hose.
      .
      Wie jeder weiß, ist unsere Region, nachdem der restliche Maschinenbau z.B. in Heilbronn (Weipert, Weißer, Drauz, MGH….) so gut wie „platt“ ist, hängt alles an Audi, sogar der an die Chinesen verschacherte große Werkzeugbau Läpple. Anstatt in ihrem Wahlkampf Brüssel die Stirn gegen völlig schwachsinnige und kontraproduktive Umweltvorgaben zu bieten, nur leeres Gewäsch von „Zukunft für unsere Kinder“, man beachte, sie spricht von Kindern- und ich unterhalte mich fürderhin nur noch über chemisch-atomare Prozesse.
      .
      Ich selbst, ja ich erreiche bald die 70, bin und war aber nicht von der Autoindustrie abhängig. Aber fast alle meine noch arbeitenden Nachbarn. Hätte man einen tragfähigen Mobilitätsersatz, so wäre ich und alle um mich herum ja beruhigt. Ich hätte von ihr erwartet, daß wenigsten ein Widerstand gegen Brüssel angedeutet worden wäre.
      .
      „Warum tun Sie sich das an?“ Wenn das die alten Säcke nicht machen, ja wer soll es denn sonst tun? Die Jungen, in der ausdünstenden Menschenmasse, wenn überhaupt dabei*, hatten nichts besseres zu tun als Rundum-Handyaufnahmen zu machen.
      * die Lokale entlang des Neckars waren mit der interessierten Jeunesse gut besetzt ( „ha, i nämm jezed meyn sunndauner, wai´ch, doo hock di noo“)
      .
      Reingeschmeckt ja, mit 10 Jahren. Aber tief verwurzelt. Nirgendwo auf der Welt, möchte ich leben, der viel in Deutschland Gereiste, von gelegentlichen Aufenthalten im mittelmeerischen Raum abgesehen. Wenn man über eine innere Ausgeglichenheit und eine gehörige Portion Sarkasmus, manchmal bedarf es auch des Zynismus´, wie bei der angesprochenen Demo, kann man gut bei den Schwaben leben. Und wenn ich mir so meine Umgebung anschaue, so viele identitäre (nicht diese Aktionisten der die nimmermüde Hayali auf der Spur ist) Ureinwohner gibt es nach den vielen Schüben von „Reig´schmeckden) ja auch nicht mehr.
      .
      „kleinstädtischen Eisenwarenhandlung?“ Also, ich bevorzuge den Seifen-Reinhardt in der Bismarckstraße (breites Sortiment, von der vergessenen Volksgasmaske unten im ehem. LSK mit noch erhaltener Gasschleuse, wo auch die Sauerkrautfässer und Krauthobel stehen, Spätzles-und Traubenpressen, Wengertscheren, Stelzen, Apfelpfücker, Schornsteinbesen, bis zum Seifen-Schmetterling aus Schafwolle-Fett), zu dem man sogar aus der Schweiz anreist.
      .
      Sie denken aber nicht an den Wieland aus Bad Wimpfen ? (ach, der hat auch schon aufgegeben)

      Zum Gruße
      (DdH)

  148. (ach Gott, schon wieder einen unfertigen abgeschossen) Arretez Don,...
    Ich war dem “ Kein Jeck“ noch eine Antwort schuldig. Aber das mit der Blutwurst, welche die belgischen Legionäre nicht bekommen hatten wir oben schon.

    „Tiens, voilà du boudin, voilà du boudin, voilà du boudinPour les Alsaciens, les Suisses et les Lorrains,|:Pour les Belges, y en a plus, Pour les Belges, y en a plus, Ce sont des tireurs au cul.:|“
    .
    In lingua tedesca: Nun, das ist die Blutwurst, das ist die Blutwurst, das ist die Blutwurst,Für die Elsässer, die Schweizer und die Lothringer,|:Für die Belgier gibt es keine, Für die Belgier gibt es keine, Sie sind Drückeberger.:|
    .
    Nein, bestester Kein Jeck! Das mit den Braunen in den belg. Ostprovinzen wußte ich nicht. Aber ich hätte es ahnen könne, als ich mir bei meinen Studien die Fotos vom Durchmarsch der 5. und 6. Panzerdivision vom 10. Mai 1940 angeschaut hatte. Man hätte sich aber auch Gedanken darüber machen können, ob die Ruhrbesetzer immer so gut mit ihren noch nicht so lange bei Belgien-Seienden umgegangen sind.
    .
    Aber wie gesagt, mit der Bezichtigung „braun“ sollte man sparsam und bedacht umgehen, nachdem mir so ein Nickelbrillenträger gestern unterstellt hatte ein Nazi zu sein weil ich ein Protestschild rechtshändig hielt. Ich werde mir künftig überlegen ob ich noch „rechts“ Wasser abschlagen soll. Ich kann standesgemäß meiner maiores auch links-politisch meine ich.
    .
    Ansonsten gebe ich Ihnen recht. Belgien kann auch schön sein, dort an der Semois oder manchmal auch an der Küste (de Hahn….)
    .
    Zu Düren, daß ich einmal abends zu Fuß von Gürzenich her besuchte, kann ich nur sagen, daß mir dort nur noch die vielen Menschen mit Wodkaflaschen in der Hand in Erinnerung sind. Das waren die, die noch nicht so lange dort waren. Aber nicht aus dem Nahen Osten oder dem Maghreb. Dabei halten viele Düren für eine bedeutende Stadt, weil so viele Autokennzeichen mit „DN“ rumfahren.
    .
    Ach, dachte ich damals, warum hat man den Belgiern nicht den Truppenübungsplatz Vogelsang überlassen können und diesen weiträumig bis an den Rhein nach Osten ausgedehnt?

  149. ulFuM lässt wieder mal sprechen
    Solidarität und Freundschaft an der Seite der Spanier

    widerwärtiger Anschlag

    ich frage mit dem Künast: Hat hier irgendjemand mehr als diese Sprechblase erwartet ? Gar Ankündigung von Taten ?

    nein, nur leeres Gewäsch !

    natürlich habe ich nicht erwartet:

    Freude und Bewunderung für diesen tollen Anschlag meiner Glaubensbrüder

    ein mutiger und überzeugender Anschlag – die Rache für Amri !

    • Ach django, das Augenmerk der ulF liegt doch längst woanders
      oder haben Sie sich den Plausch mit den youtubern nicht angetan? Na dann hilft Ihnen Kissler weiter
      http://cicero.de/innenpolitik/merkel-im-wahlkampf-sie-will-sich-kuemmern

      Es muss an der Presse liegen, die ulF zur Führerin der Welt erklärte, aber war das nicht vor 2015? Die Zeit vergeht so schnell, dass ich mir das alles gar nicht merken mag und kann.
      Jedenfalls hat sie ja beim Überflug des bisschen Wassers zwischen Italien und Afrika gesehen, wie eng beieinander das liegt und so gemeindete sie Afrika gleich in Europa ein oder war’s eher umgekehrt?
      Egal, sie will alles tun, was auch immer das sei. Sie leidet wohl ein wenig unter Größenwahn und auch das hatten wir ja schon einmal.

    • Ich Frage mich ob die Berliner Kommunikationsspezialisten alle im Urlaub sind
      Auszug: Die Welt online:
      Die CDU-Chefin verständigt sich mit den anderen Parteien, die Anschläge in Spanien im Wahlkampf nicht zu instrumentalisieren – nur die AfD bleibt außen vor. Ein geschickter Schachzug der Kanzlerin.

      Diese Aussage ist doch schon die Instrumentalisierung!

      Wenn ich es nicht benutzen will, mache ich es nicht,
      anders geht es nicht.
      Gleichzeitig kann man die Phantasie haben Dr. Merkel
      möchte nicht über das Thema innere Sicherheit sprechen.
      Wie absurd ist das denn?

      Ein Leser schreibt:
      Daimler. BMW und VW treffen sich zu Absprachen,
      das nennt man Kartell.

      Frau Dr. Merkel versucht festzulegen was im Wahlkampf
      gesagt werden darf?

      Ich denke es kann nur darum gehen wie man über diese Dinge spricht.

  150. harte Fakten fehlen noch
    sagt um 21:30 der SWR1-Sender auf seiner Eingangs-Website warnend………….ja keine Vorverurteilungen !

    ISIS hat zu dieser Zeit den „Vorfall“ schon reklamiert für sich !

    da hat sich ja schon längst Obama mit seinen sinnentleerten Sprüchen eingeschaltet !

  151. Erdogans finanzielle Verzweiflung...
    Pls. do not move in to Atatürks forest farm in Ankara with your US embassy, pls. refuse to buy it, that property belongs to Atatürk foundation and is a major part of our national pride, we love the US, but please stay out of the ground, dedicated from Atatürk to Turkish people …

    Love and peace ❤️

    https://m.youtube.com/watch?v=EPhWR4d3FJQ

  152. Sozialistische Radadler
    Trotz Täve Schur und anderen Friedensfahrtfahrern, dem Jungen im scheinbaren Sozialismus aufgewachsen blieb die Monokultur. Das Radsammeln hiess Radjagen, es ging um ein einziges Fabrikat. Diamant gleich Rennrad, alles andere waren ferne Träume aus der Fernsehkiste.
    So unterscheiden sich die Lebenslinien. Kein Wettbewerb mit anderen Fabrikaten, nur der Erwerb als einzigst schwer zu erreichendes Ziel. Egoismus für ein Grundrecht. Der Besitz EINES Fahrrades.
    Lieber Don, vielen Dank für die zutiefst treffende Beschreibung der Gesellschaftsunterschiede.

  153. @Nikolaus Neininger
    Lieber Herr Neininger,

    Sie haben sicherlich Recht mit ihrem Hinweis auf die enorme Bandbreite an, schon herstellerseitig, verfügbaren Motorädern. Hinzu kommen noch kleine Serien von Spezialanbietern und Eigenbauten. Das fächert die Szene sehr auf und gibt einen flexiblen Raum für Eigen- oder Fremdprojektionen.

    Und natürlich wohnt uns das menschliche Bedürfnis inne, sich von anderen zu unterscheiden, wie das etwa von Bike Conventions bekannt ist. Mit dem Beginn des Popzeitalters, also quasi der Neuzeit, scheint dieser Anreiz noch einmal erheblich gewachsen zu sein. Und gerade Motorräder bieten hierfür eine, bis auf die gegenläufigen Versuche einer Einhegung durch die Dekra-Bremser, scheinbar bliebig gestaltbare Bühne.

    Aber mir scheint, bitte korrigieren Sie mich falls ich mich täuschen sollte, sich seit einigen Jahren eine langsame Ablösung der zwangsläufig vonstatten gehenden Imagekonstruktion von und über Motorradfahrern von dem eigentlichen Sinn des Motorradfahrens zu vollziehen. Das ist nicht nur mehr allein technisch bedingt, wie Sie schreiben, wie der unfahrbare Chopper aus den 1970er Jahren oder der oft nur durch technische Hilfsmittel zu bändigende Supersportler. Das ist meines Erachtens zunehmend auch eine mentale Frage. Warum sich Menschen diese Maschinen kaufen; laut dem Marketing vieler Hersteller kaufen Sie sich oft eigentlich kein Motorrad, sondern eine Erlebniswelt – was auch immer das heißen möge; und wie sie von anderen gesehen werden oder werden wollen.

    Einen Versuch einer Erklärung in diese Richtung unternimmt für das recht enge Segment der Chopper-Kultur z. B. Paul d’Orleans in dem nebenbei auch ganz gut bebilderten Buch „The chopper. The real story“ (Review unter http://speedreaders.info/15235-chopper-real-story/ ). Das Buch ist nicht exzellent aber teilweise recht erhellend, was die Hintergründe der zunehmenden Ausdifferenzierung angeht. Es gibt aber aber auch Hinweise darauf, wie sich die Ablösung des Images vom ursprünglichen Objekt, früher noch des Schraubens, vollzogen haben könnte. Hier liegen meines Erachtens auch die Meriten des nicht billigen Buchs aus dem sonst eher für gute Design- und Kunstbücher bekannten Verlags.

    Apropos Fahren: Natürlich genieße ich mindestens ebenso gern die kostbaren Augenblicke einer endlos scheinenden Kurvenlandschaft, ganz ohne Zwang und Zeitdruck. Mit oder ohne Motor.

    • Unfähigkeit zu eigenem Erleben?
      Liebe(r) Pittiplatsch,
      ich denke (fürchte), daß Sie mit der „Erlebniswelt“ recht haben – ich fahre fast immer alleine (und seit 17 Jahren dasselbe Motorrad) und bekomme so die aktuellen Entwicklungen nur am Rande mit.
      Die Methode, nicht Produkte zu verkaufen, sondern solche Erlebniswelten hat sich ja auch in allen möglichen anderen Bereichen durchgesetzt: Zigaretten werden schon lange so verkauft, Bier, Autos… Nicht mit dem „Geschmack von Freiheit und Abenteuer“ geworben wird doch höchstens noch bei Staubsaugern und Waschmaschinen.
      Das hat natürlich auch damit zu tun, daß sich von der reinen Funktion her gesehen die Unterschiede verringert haben. Richtig schlecht (so wie etwa die berüchtigten japanischen Wackelfahrwerke der 80er) gibt es nicht mehr – so muß man die vergleichsweise geringen Unterschiede halt hochskalieren oder eben über sekundäre Elemente künstliche Unterschiede aufbauen.
      Wie eingangs gesagt verstehe ich da nicht alles: wozu etwa braucht man eine ganze Bekleidungs- und Zubehörserie mit Namen wie „Streetfighter“ oder „Madhead“?
      Aber ich fahre ja auch immer noch ohne Kamera am Helm und fühle mich nicht erst dann gut, wenn ich das auf Facebook gepostet und genügend „Likes“ bekommen habe.

  154. Don, ich hab´s vergessen,
    lassen Sie bitte die Tugenden noch nicht sterben.

  155. Ups
    Da wäre mir doch beinahe ein sehr sehr schöner Beitrag zu einem meiner Lieblingsthemen entgangen… – Hatte das die Tage auch mal irgendwann aus Lust und Langeweile gemacht, den Kilometerpreis meiner Räder zu berechnen, ich glaube, einzig mein erste Liebe von 1994 (Trek 970, mittlerweile Alltags-/Reise-/Freuemichüberdengepäckträgerdannmußichkeinenrucksacktragenrad) kommt auf einen Satz von unter 0,20 cent pro Km.

    Das Roubaix hätte der junge Mann aus Subsahara auf dem Weg in seine etwas abseitige Unterkunft in Baden-Baden gestern, als er sich Richtung Golfclub mit einem Dreigangesel den Berg hinauf quälte, zumindest für Augenblicke sehr zu schätzen gewußt…

    Mangels echter Berge gestern dann immerhin einmal wieder Badener Höhe und Hornisgrinde, da gewinnt man doch deutlich mehr Abstand von unseren Ameisenwegen als hier im heimischen Odenwald…

  156. @ Renate Simon sagte am 18. August 2017 um 10:49 Uhr
    „Ach django, das Augenmerk der ulF liegt doch längst woanders.“
    .
    Als meine Frau gestern abend wieder die immer gleichen Kondolenzfloskeln zu Barca machte sie (schon öfter) den Verbesserungsvorschlag man solle doch diese Worthülsen durchnummerieren und durch den Regierungsseiberer zu allg. Kenntnis geben lassen (später durch gedruckte Form verteilen, wie den Müllabfuhrkalender).
    .
    Da wir aber dank Frau Merkel schon im digitalen Zeitalter angekommen sind, könnte bei Nennung der Reden-Nummer, z.B. die maximalbetroffene aller Betroffenen, Frau Gerster, automatisch der volle Wortlaut der Betroffenheitsrede auf dem Newsticker erscheinen. Wäre einfacher für Frau G., Frau S., Frau R., Frau Z., die Herrn K. und Sch…..
    .
    @ Frau Simon, pouqoui pas mourir à Paris? Und möchten Sie, wenn Sie schon mal dort sind auf den analogen Einkauf bei Zara oder den Bummel durchs Lafayette oder Printemps verzichten. Wo bleibt den der Charme beim online-Kaufen?
    .
    Was würden wohl unsere grünen Mädels zu dem Vorgehen der Polizei in Cambrils sagen. Auf ainen Schlach fünnef Männeken vonne mutmaasliche Friedesreligion weniger (hoffentlich musste man denen nicht nachträglich die Sprengstoffgürtel umbinden?!)
    .
    Und danke für die Links über Ulfines Auftriitt in HN. Da, nehmen Sie das!

    http://www.stimme.de/service/bilder/Angela-Merkel-in-Heilbronn;cme140775,3009050 => Aufforderung an den Eid zu denken, unten Bildgalerie, Bild 26 (aufmachen nicht vergessen)

    • Danke lieber DdH, Sie waren in der Galerie sehr gut vertreten
      allerdings erscheint die Frage etwas philosophisch und dürfte von den begeisterten Massen nicht begriffen worden sein. Angesichts der Bilder frage ich mich, was die CDU den Leuten zahlt, damit sie so begeistert Plakate hochhalten, auf denen merkwürdige Pictogramme zu sehen sind.
      Es ist nicht zu fassen, ehrlich nicht.

      Justamente mit dem polnischen Bekannten telefoniert, der von Kunden berichtet, guter Mittelstand, Mann Architekt usw., die Merkels Politik nicht verstehen. Es könne so nicht weitergehen, das sagt sich leicht dahin und in der Wahlkabine wird dann doch wieder das angekreuzt, was man immer ankreuzte, sollen die anderen doch anders wählen.

      Meine Wut über diese Frau ist unbeschreiblich, der polnische Bekannte meint, dabei sei ich doch immer moderat und trotzdem oder gerade drum. Ich würde, wenn ich die Gelegenheit hätte zu handeln, mein Leben dafür hergeben, denn ich halte allein den Anblick nicht mehr aus, zwinge mich, dem Gewäsch zuzuhören und meine Wut steigt.

      Zu Paris, schauns, Zara oder Printemps würde mich nicht interessieren, das Lafayette tät ich mir evtl. anschaun, aber nachdem ich mich schon von allem getrennt habe, was mir mal lieb und auch recht teuer war, habe ich keine Kaufambitionen mehr.
      Konsumtempel – wenn auch nicht gerade das Lafayette – hat Düsseldorf auch, ich habe noch keinen besucht, sie interessieren mich einfach nicht. Ich käme nicht auf die Idee, hier den Breuninger zu besuchen oder all die Läden auf der Kö. Online einkaufen ging für mich wunderbar, besser als sich in engen Kabinen abmühen, Zeugs zurücktragen, neues Zeugs holen, wieder anprobieren, ach nee, das hat mir nie Spaß gemacht. Hätte Düsseldorf eine Markthalle wie die in Stuttgart, sähe die Sache etwas anders aus.

    • "Merkel ist schwul"
      @DhD + Frau Simon
      das ist mir neu!
      aber wie soll das den funktionieren?
      zum trösten
      https://wisosophi.wordpress.com/2017/08/19/macht-manipulationen-merkel/

  157. Nur schön aufheben, Don Alphonso!
    Eben lese ich im Volkskrant, dass ‚Sicheres Niederlande‘ dass das Herrenfahrrad ausgedient haben soll, und zukünftig nur noch ohne Stange:
    https://www.volkskrant.nl/binnenland/veilig-verkeer-nederland-wil-af-van-fiets-met-stang-is-het-einde-van-de-herenfiets-nabij~a4511424/

    Noch ist das freiwillig, aber wenn Bruxelles oder Berlin oder gar die deutschen Grünen davon Wind kriegen, Don Alphonso, werden auch Ihre schönen alten Teile irgendwann nicht mehr auf öffentlichen Strassen zugelassen sein.
    Ist doch nett, oder, wie andere Leute sich Gedanken über unsere Unversehrtheit machen!?
    (Contenance gebietet, hier nicht weiterzuschreiben. Ich fühle mich Berlusconi verbunden, zumindest was er über Angela M. gesagt hat.)

    • Öffnet die Deiche!

    • Ich verstehe überhaupt nichts
      Das Oberrohr des Fahrrad kann
      die Fortpflanzungsorgane des Fahrradfahrers beschädigen.
      Der niedrigere Rahmen für die Damen war ggf
      der Mode geschuldet um mit (engeren)Röcken fahren zu können.
      Aus rein anatomischen Gesichtspunkten ist
      der niedrigere Rahmen eigentlich der richtige für Männer.

      Es geht im Grunde um den Schutz der Fortpflanzungsfähigkeit
      der Männer aber auch das muss man nicht so ernst nehmen.
      Auch diese Sorge um die Zukunft ist vergeblich.
      Langfristig ist die Gattung m.E. nicht überlebensfähig.
      Keine Mikrobe würde das aussterben des Menschen bedauern.

    • Freud läßt grüßen
      Hach – mal wieder ein Phallussymbol gefunden wo keins ist!
      Der „Diamantrahmen“ (so heißt der auch im Westen…) ist einfach die stabilste Variante, wenn man mit möglichst wenig Rohren einen Fahrradrahmen baut. Je weiter man das Oberrohr nach unten versetzt, desto weicher wird der Rahmen, was sich nur teilweise durch „oversized“ und andere Gags wieder kompensieren läßt.
      Aber vermutlich soll das nur davon ablenken, daß manche sogar zu unfähig sind, auf ein Fahrrad aufzusteigen – sollen sie doch lieber Tretroller fahren als herumzunölen!

  158. Detroit - die Mordhauptstadt der USA
    Gewaltverbrechen ohne Ende, – Angst und Apathie in der Bevölkerung, die seit 1980 fast um die Hälfte geschrumpft ist ( und nur noch zu ca. 10 % aus Weißen besteht).
    Wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Niedergang.
    Das ist die Zukunft von NRW.
    Gestern wurden in Wuppertal 2 Männer aus dem Irak niedergestochen. Einer starb.
    Festgenommen wurden 2 sehr junge Syrer.
    Meine Freundinnen und ich, alle über 50, fahren seit einiger Zeit (und wirklich üblen Erfahrungen) nicht mehr alleine und nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Köln oder Düsseldorf. Wir sprechen uns ab, wer mit dem Auto wohinfährt.
    Montag waren wir in Ddorf auf der Kö. – Ausrüstung: Geld, Kreditkarten, Kubotan, Pfeffersprays und S.stock.
    Freunde aus Amerika sind 2015, auf ihrem jährlichen Europatrip, auf der Königsallee ausgeplündert worden. Sie waren in Israel und fühlten sich sicher. Reisten über Neapel und Rom ohne das ihnen etwas zustieß, aber hier bei uns wurden sie von kleinen, dicken, braunen Leuten in die Zange genommen. Seitdem verzichten sie auf Reisen nach Deutschland. Sowas hätten sie zuhause schon zuviel, – das bräuchten sie im Urlaub nicht.
    Danke Merkel !
    Durch ihre Politik ist das nicht mehr unser Land.

  159. @astroklaus: Unfähigkeit zu eigenem Erleben?
    Lieber astroklaus,

    mit der von Ihnen angesprochenen Unfähigkeit ist es schon bedenklich geworden. Ich habe Bekannte, die wechseln von einer Erlebniswelt ansatzlos in eine andere und wissen eigentlich gar nicht mehr, was sie selbst als Person ausmacht.

    Ob das die Folge davon ist, wenn man sich über ein Produkt definiert: etwa über einen 911 oder eine Harley oder was auch immer, oder ob es eher umgekehrt ist, sich identitär „leere“ und damit bedürftige Menschen ein passendes Produkt suchen, was zu ihnen und ihrem Selbstbild passt, ist dann wahrscheinlich nur noch für Wissenschaftler interessant.

    Ich selbst bin vor Jahren noch mit meinem Club in einer Gruppe Motorrad gefahren, fahre aber mittlerweile eher bevorzugt allein. Mein gegenwärtiges Motorrad habe ich vor 20 Jahren angemeldet, pflege da also eher eine Kontinuität. Warum auch nicht, denn die erste Begegnung mit dem mittlerweile fast als Oldtimerfahrzeug zu bezeichnenden Einzelstück war tatsächlich wie Liebe auf den ersten Blick. Da fehlt mir auch heute noch nichts.

    Eine von dem damaligen BMW-Händler Handrich & Meyer umgebaute und mit hausintern hergestellten Teilen von ihren eigenen Fahrzeugen aus den BoT-Rennen ausgestattete Maschine. Das Fahrverhalten ist entsprechend sportlich und erfordert vom Fahrer schon eine gewisse Portion Demut, falls man nicht seine Gesundheit oder mehr aufs Spiel setzen möchte. Da wird das Fahren schon fast von selbst zum Erlebnis.

    Eine permanente Selbstreferenz, wie das heute mit den Helmkameras oft zu sehen ist (Was bin ich für ein toller Hecht!), lenkt hier nicht nur von der Konzentration auf das Wesentliche, das Erleben des Fahrens, ab, sondern ist auch gefährlich, wenn hierdurch Fehler passieren oder unverantworliches Verhalten provoziert wird. Wir können solche Bilder oft auf Youtube sehen. Die gescheiterten Versuche kommen meist nicht zur Veröffentlichung… da es oft niemanden mehr gibt, der sie ins Netz stellen könnte.

    Hier wird eine Lebensrealität mit einer virtuellen Realität verwechselt, wie sie uns Kinofilme oder Videogames vorzuspiegeln versuchen. Im old style gesprochen, war der alte James Bond noch ein ehrlicher Handarbeiter gegen die effektgetriebenen Superhelden der Gegenwart. Oder werden wir langsam zu alt, daß einem das schon unangenehm aufstößt?

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