Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Humansteuernder Klimaschutz mit dem Kreuzbergalm-Plan

| 565 Lesermeinungen

Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Wiese.
Friedrich Nietzsche

Mit den Wegbeschreibungen ist das ja immer so eine Sache: Adressen sind nur gut, solange Metalldiebe nicht die Schilder stehlen. In Berlin habe ich Gästen aus Bayern die Anfahrt oft so erklärt: Irgendwann steht links ein zerbombter Flakturm mit Drogis und rechts immer eine Gruppe finsterer, sie beliefernder Gestalten an einem S-Bahn-Eingang, da biegst du ganz schnell rechts ab und dann gleich wieder links, und nicht weiter fahren, weil das Knacken unter den Reifen zwei Strassen weiter, das sind dann schon die Patronenhülsen von den arabischen Hochzeiten, aber die wollen nur ballern. Am Tegernsee dagegen sind die Schilder manchmal überwuchert, da sage ich einfach: An der Kirche links abbiegen, bis zur Alm fahren und wo rechts die Kühe stehen, links rein.

Patronenhülsen haben wir hier nicht, die Böllerschützen schießen mit reinem Schwarzpulver, und Gras gibt es hier schon, aber es wird nicht geraucht, sondern von den Kühen mit einem unnachahmlichen Rupfgeräusch gefressen. Dazu bimmeln die Glocken, hin und wieder wird gemüht, oft liegen die Kühe einfach so auf der Wiese, und um 16 Uhr versammeln sie sich pünktlich am Gatter, wo der Bauer sie zum Melken abholt. Wenn sich der Bauer verspätet, werden sie ungeduldig und äußern sich lautstark, aber ansonsten ist das hier ein Bild wie aus der Werbung für Milchprodukte. Weil sich die Alm bis über 800 Meter hinauf zieht, gilt die Gegend als besonders geförderte Bergregion. Es greift die Alpenkonvention, und die Baumreihen, die historischen Hage, die die Landschaft prägen, stehen unter Naturschutz. Hier weidet das echte Miesbacher Fleckvieh, und es erzeugt sogenannte Heumilch.

Heumilch muss man heute hervorheben, denn nur ein winziger Teil der Milch in Deutschland entsteht so, wie man sich das vorstellt und neben meiner Terrasse sieht: Indem eine Kuh eine Weide abgrast, verdaut und dergestalt die Milch entsteht. Das Industrieprodukt, das in Supermärkten als “Milch”, “Butter” oder “Käse” verkauft wird, ensteht durch das Einfüllung von Futtermitteln grosser Konzerne in Kühe, die zu Hunderten in Ställen gehalten werden, und weder frisches Gras schmecken noch eine Wiese sehen. Auch tragen sie keine Hörner, sie bekommen keine Glocken und lassen ihren Trieben keinen freien Lauf: Sie stehen dort in genormten Gittern, während sie bei mir im Schatten der Bäume dösen, oder mitunter auch wild über die Anhöhe galoppieren. Manchmal kommt ein Stier dazu, da ist dann was los. Einmal ist eine Kuh auch ausgebüchst und stand dann bei mir Garten. So ist das halt bei uns.

50 Wochen im Jahr würde man diese Milchwirtschaft hier loben, denn sie ist biologisch, und kommt mit dem aus, was die herrlich grünen Weiden hergeben. Es ist naturnah, die Rinder sind sich selbst überlassen, sie brauchen weitaus weniger Medizin, entwickeln keine Traumata und haben mitunter auch eine phantastische Aussicht, zu der ich Sie jetzt auch mitnehme. Denn neben meiner Alm gibt es hier auch noch andere Viehbetriebe, und eine der schönsten liegt oberhalb von Tegernsee: Die sogenannte Kreuzbergalm, weder verwandt noch verschwägert mit dem Kreuzberg im Reichshauptslum. Der Kreuzberg bei uns erhebt sich ´zwischen Tegernsee und Schliersee, und wenn man genau unten am Tegernseer Schlosspark beginnt, sind es exakt 500 Höhenmeter zum Gipfel und zur Alm.

Und 50 Wochen im Jahr gäbe es auch überhaupt nichts zu bemängeln, wenn man da hinauf radelt, durch den schattigen, würzig riechenden Bergwald im letzten Novembersonnenschein. Wir sind hier im Einklang mit der Natur, der ökologische Fußabdruck ist sogar mit Pedelec klein, vor allem, wenn man wirklich alles mit dem Rad und nicht mit dem Pedelec fährt. Rechts des Weges plätschert ein kristallklarer Bergbach, die Farben des Herbstes pinseln den Mischwald grellbunt, und weil Samstag ist, kommen einem auch gut gelaunte Menschen entgegen, die geahnt haben, dass es in den Bergen doch noch schön wird. Grüss Gott und Servus schallt es durch den Wald, an einem der letzten Tage der 50 guten Wochen, während derer man vernünftig darüber reden kann, wie sich der Mensch in der Natur und mit ihr verhalten sollte.

Und das ist dann nach einer Stunde gegenseitiger Freundlichkeiten der Bergkameraden die Alm. Nach Osten sieht man den Wendelstein, weiter bis zum Wilden Kaiser, und bei guter Fernsicht erheben sich, schon weiß mit dem glitzernden Schnee des kommenden Winters prunkend, die Hänge des Großvenedigers.

Und nach Westen sieht man den Hirschberg, den Wallberg, die markante Spitze des Leonhardsteins, Ross- und Buchstein, die Blauberge, und das Karwendelmassiv. Es ist eine Pracht und in ihr, im Sommer, bis vor ein paar Wochen, stehen hier die Kühe und fressen Gras in einem ein Panorama, besser könnte es in keinem Luxushotel sein. Es gibt hier kein Spa, nur die Wassertröge, in die Menschen sich nicht legen dürfen, und wenn man zum Gipfelkreuz geht, sollte man auf Kuhfladen achten. Jetzt jedoch ist das alles bereits getrocknet und schon wieder Teil der Grasnarbe geworden. 50 Wochen im Jahr wird das alles respektvoll betrachtet, denn tatsächlich sorgt der Dungeintrag der Kuh auf der Alm dafür, dass der Humus anwächst. Auf einer Alm fäkalieren sich die Kühe selbst so nach oben, wie der Berliner sich mit sog. Kulturschichten voll mit Spritzbestecken, Patronen, alten Matratzen und zertrümmerter Sanitärkeramik ebenfalls stratigraphisch nach oben bewegt – nur ohne Milch, dafür aber mit Genderforschung. Die auf der Alm entstehende Erde wiederum ist ein Kohlenstoff- und Energiespeicher: Nicht umsonst wird Kuhdung in der 3. Welt bis heute als Brennmaterial verwendet. Hier wird er der neue Untergrund für frisches Gras. Grob gesagt ist es so, dass eine Kuh auf der Alm mit der Entstehung von Dung und dem Kohlenstoffspeicher Erde das wieder ausgleicht, was man ihr die zwei fehlenden Wochen im Jahr während der Weltklimakonferenz anlastet: Ihre Methanproduktion.

Denn Kühe geben nun mal Fäkalien, Milch und Methan, und Methan wiederum soll 23 mal so klimaschädlich wie CO2 sein. 50 Wochen lang ist man froh, eine Kuh auf der Wiese zu sehen, 2 Wochen lang, während der Weltklimakonferenz, verteufelt man die Kuh als Klimakiller, und besonders gern tun das Grüne, die ohnehin meinen, der Veggieday sollte in Grundgesetz, und der Umstand, dass sie ihre Hybridleasingautos im Wahlkampf jetzt gegen Ministerlimousinen eintauschen wollen, sollte besser beschwiegen werden. Die Kuh eignet sich als Sinnbild für den übermäßigen Fleischkonsum des Westens ideal, um die Probleme dort zu suchen, wo es keinen grünen Wähler gibt, sondern nur ein paar rebellische Milchbauern, die inzwischen unten im Tal ihre eigene Heumilchkäsegenossenschaft aufgemacht haben. Eine Kuh hat bei der Wahl keine Stimme, die kann man als Klimakiller bezeichnen, auch wenn sie bei uns eine einzigartige Kulturlandschaft am Leben erhält – mitsamt den darin herumwuselnden Insekten, die andernorts aussterben. So ein Drecksvieh hat mich hier oben übrigens jetzt im November noch gestochen.

Während die Kühe bereits unten im Stall sind und weiterhin getrocknetes Heu bekommen, für echte Milch und echten Käse, der nach Bergkräutern schmeckt, treffen sich also 25.0000 aus 190 Ländern nicht naturnah mit dem Gleitschirm eingeflogene Politiker mit Anhang  und überlegen sich, was sie mit “der Kuh” machen, die wegen ihrer Methannatur so gefährlich zu sein scheint, wie “der alte, weisse Mann” wegen seines Testosterons. Es gibt da durchaus Ideen Frankenstein’scher Art: Mit der Fütterung von Mais leidet zwar der Pansen der Kuh, aber die Methanabgabe lässt sich senken. Man kann auf theoretisch das Methan aus der Kuh absaugen, oder an die Kuh naturfremde Zusatzstoffe verfüttern, die die Methanentstehung reduzieren. Und man kann Hochleistungsrinder produzieren, die bei gleichem Methanmenge mehr Milch erzeugen. Das alles kann man prima in engen Ställen machen, damit die Milch bezahlbar bleibt und die Ökobilanz für das Klima besser wird. Denn die Kuh ist der Klimakiller, sagt der Mensch, dem Klimakiller Kuh darf man schon mal ein Loch in den Pansen machen, oder ihm Genmais vorsetzen. Und bei einem Milchpreis unter 40 Cent ist es nur eine Frage der Zeit, bis der freilaufende Klimakiller Kuh, der sein Methan in die Bergluft ablässt, durch das Bauernsterben von selbst verschwindet. Man kann genetisch sicher ein methanarmes Milchmonster bauen, gegen das ein Miesbacher Fleckvieh ein elender Minderleister ist. Hauptsache, die Öko- und Firmenbilanzen stimmen.

Heute beginnen die Hage im Oberland mit ihren eingebetteten Weiden in etwa bei Warngau, früher waren sie auch weiter nördlich zu finden – einfach, weil die Heumilch die einzige Milch war, die es gab. Damals war es auch so, dass die Menge der erwirtschaften Nahrungsmittel die Menge der lebenden Menschen definierte. Gab es weniger zu essen, lebten weniger Menschen, da gibt es einen historisch problemlos nachweisbaren Zusammenhang. Dass heute so viele Menschen in Deutschland täglich Fleisch und Milch essen können, anstelle von Getreidebrei und ein Huhn alle vier Wochen, und dass wir nicht mehr im September Apfelkompott einkochen und Eier für den Winter mit Kalk überdecken, liegt am technischen Fortschritt, der es erlaubt, tausend Kühe in einem Stall den Winter durchzufüttern. In Zeiten von Sense und Heuwagen war das noch unvorstellbar. Jetzt geht das, jetzt entsteht das Methan, jetzt merken wir, dass es nicht gut ist, und machen zwei Wochen im Jahr “die Kuh” verantwortlich. Auch wenn einem jeder seriöse Wissenschaftler die restlichen 50 Wochen mitteilen wird, dass die Kuh am Tegernsee auf der Alm mit Grasfütterung kein Umweltproblem darstellt.

Ich kenne die Milchbauern hier persönlich, und sie haben mir versichert, dass sie überhaupt kein Problem haben, die 30.000 Menschen der Region zwischen Bad Tölz und Miesbach vollauf und in der ökologisch gewünschten Form mit Milch und Fleisch zu versorgen. Bei uns stimmt die Bilanz, teilweise geht unsere Milch auch bis nach Italien, und das Fleisch in die besten Restaurants der Münchner. Wenn woanders die Viehzucht das Klima wirklich killt, dann liegt das nicht daran, dass es dort zu viele Kühe gibt – sie werden wegen zu vieler Menschen nur falsch gehalten. Bei der Produktion von Futtermittel fällt zudem auch noch extrem klimaschädliches Lachgas an, und der Anbau von Mais, getränkt in Pflanzenschutzgift, gilt als mitverantwortlich für das Insektensterben.

Wenn wir nun der Meinung sind, wir sollten da etwas grundlegend ändern, weil es sonst zu spät ist und wir in der Klimakatastrophe fegefeuergleich rösten – nun, nichts hindert uns daran, den Viehbestand den natürlichen Ressourcen unserer Heimat anzupassen, und den bevölkerungspolitischen Rest dem freien Spiel der Kräfte in der Nahrungskette zu überlassen. Bei uns neben der Alm sehe ich keine Probleme, in Berlin wird man vielleicht die Freuden der Ziegenzucht in Hipsterkreisen neu entdecken: Sie glauben gar nicht in war für entvölkerten Trümmerlandschaften so eine Zige noch etwas zum Essen findet, und Milch und Fleisch liefert, weitgehend methanfrei übrigens.

Klimaskeptiker behaupten, es würde sich alles schon wieder einrenken, egal wie viel Methan aus Megaställen der Züchter in Umwelt entweicht. Das glaube ich nicht. Aber als Historiker kenne ich den interdisziplinär unbestreitbaren Kausalzusammenhang zwischen Nahrungsverfügbarkeit und menschlicher Population. Das gleicht sich tatsächlich wieder aus. Ich jedenfalls sehe der Zukunft mit dem Glockenklingeln der Kühe auf meiner Alm gegenüber im Ohr mit grösster, klimaneutraler Gelassenheit entgegen. Es muss nur noch jemand diesen Kreuzbergalm-Plan der natürlichen Viehpopulation, der viele mit Berge mit Kreuzen schaffen wird, der Weltgemeinschaft in Bonn erklären. Jeder grüne Privilegienchecker wird das sicher einsehen und zustimmen.

(Falls Sie das nicht wollen: Suchen Sie sich einen guten Metzger, schauen Sie nach Produkten aus richtiger Milch von guten Käsereien, und fahren Sie mehr Rad. Das ist ein Anfang. Sterben werden wir trotzdem alle.)

130

565 Lesermeinungen

  1. Wenn die Polizei aus den Figuren besteht,
    vor denen sie uns ursprünglich einmal schützen sollte, was wird dann aus uns nichtmuslimischen „Bürgern“?
    (Disclosure: An der Berleiner Fatih-Polizeiakademie beherrschen junge Muslime den Unterricht und terrorisieren ihre unverschleierten Mitschülerinnen.)

    • Titel eingeben
      Es sollten also besser Kühe zu Polizisten ausgebildet werden, oder wo ist der Zusammenhang?

    • So islamfeindlich muss es nun auch nicht sein, zockerjoe,
      Recht haben sie aber. Alles, wirklich alles ist besser als die Berliner „Dschihadisten zu Polizisten“-Masche. Die wird tödlich.

    • Polizei
      Rabe,

      Freude in Uganda haben mir ihr Zukunftsszenario (das dort schon länger Realität ist) wie folgt beschrieben:

      (Kurzfassung)
      Diebstahl im Haus
      Anzeige
      Polizist ermittelt
      Findet Räuber
      Teilen Beute
      Ende der Ermittlungen

      Dazwischen liegen natürlich auch jede Menge Telefonate und Besprechungen, Polizist lässt sich entweder herumchauffieren oder Geld für Transport geben, sein Arbeitsgber findet dass er auch zu Fuß gehen kann…

    • @Wassermann: In Kenia...das dort schon länger Realität ist
      Diebstahl meines Handys
      Anzeige
      Polizist ermittelt mit meiner Mitwirkung
      Locke Dieb in eine Falle
      Polizeizugriff
      Dieb bestreitet die Tat
      Hochnotpeinliche Befragung durch die Polizei
      Dieb gesteht
      Beutehandy wird durch die Polizei beschlagnahmt und weggesperrt
      Ende der Ermittlungen

    • @Wassermann Schluss­ak­kord! (Nachtrag zu Kenia)
      Was lernen wir daraus?
      Hakuna matata! (Suaheli): Es gibt keine Probleme!

    • @Wassermann
      Ist doch hier auch nicht soviel anders:

      Diebstahl im Haus
      Anzeige
      Polizist ermittelt
      Findet Räuber nicht
      Teilen Beute – die Frage stellt sich nicht
      Ende der Ermittlungen

    • peter bernhardt, ...
      ich sagte ja „Zukunftsszenario (für Schland), das dort schon länger Realität ist“ (meine Geschichte ist über 10 jahre alt).

      Außerdem: Handy bleibt nicht lange weggesperrt…

      NUR: Dafür zahlt dort niemand 50% Steuer, her 5-10%, ein Teil der Differenz wird dann ad hoc nachgereicht, wenn es denn sein muss.

    • Hakuna matata ...
      … ist genauso verdächtig wie nema problema (balkanesisch)!

      Es ist bis zum Beweis des Gegenteils von eben diesem auszugehen!!!

      (Obwohl aus der Perspektive des Polizisten richtig: Sobald sich weder Dieb noch Vorbesitzer nach dem Handy fragen trauen, liegt es gefunden und herrenlos herum. Kann damit einer sinnvolleren Verwertung zugeführt werden.)

    • besser Kühe zu Polizisten
      Don,

      vielleicht machen Sie sich bei Ihren Nachbarn bald einmal für die prophylaktische Einführung von Eringern, Tuxern oder sonstigen Kampfkühen stark!

      Sie könnten einem Bauern die Ertragsdifferenz sponsern.
      Die sind auch alle klein, kräftig, geländegängig und statusbewusst, quasi als Don’sche Wappentiere prädestiniert…

    • @Herr Wassermann, ich traue mich und wiederhole: Es war Diebstahl "meines" Handys!
      Es war Diebstahl „meines“ (Personalpronomen „mein“ auch persönliches Fürwort genannt) Handys! Siehe meinen Beitrag! Alles klar?

  2. tres mal ;-)
    Dees ist jetzt wieder nichts für Tresmal aka Norbert.

    Danke für die herrlichen Bilder. Traumhafte Fernbilder und toll, das mit dem Rad auf dem Steg. Die Nahaufnahme der grasenden Kuh, des Radls vor den Bergen und die Ecke vom Schlosspark auch brillant.

    Kürzlich übrigens gebummelt von Thalham (zwischen Weyarn und Miesbach) rauf zur Gotzinger Trommel (Abstecher zum Taubenberg weggelassen), dann weiter nach Osterwarngau. Kann das zum Training empfehlen, weil es ständig leicht bergauf geht. Viele Bäume, gut im Sommer, wenn’s heiß wird.

    • Bei Hitze fahre ich gern im Söllbachtal, da ist es eigentlich immer kühl. Ansonsten aber: Immer bergauf!

  3. Chapeau
    Lieber Don,

    erneut ein herrlich bissiger Artikel, vielen Dank vom Fan aus der Pfalz.

    Ich hoffe, meine Mail mit der Dissertation ist angekommen.

    Ich freue mich auf eine Rückmeldung.

    Auf bald

    • Gern geschehen, aber nein, leider kam nichts an.Name in einem Wort ät Gmail dot com ist die Adresse.

  4. Ignoramus
    Lieber Don,

    sehr schön, man braucht noch nicht einmal die Bilder, um zu das von Ihnen beschriebene sehen! Wir (die USA) nehmen an dem Bonner Zirkus erst mal nicht teil, die Regierungsdelegation wird später eintreffen und viel kleiner sein. Das mit dem Ausgleich „zwischen Nahrungsverfügbarkeit und Population“ – vielleicht, aber auf Kosten anderer Spezies. Die Verkleinerung der Population sollte im Mittelpunkt der Diskussion stehen, alles andere ist Makulatur.

    VG
    Der Onkel

    • Jam ich denke auch, dass es einfach zu hohe Bevölkerungszuwächse gibt, aber die Frage ist halt: Wo?

    • @Don
      Die Fertilitaet nimmt schon global ab, der groessere Faktor ist in absehbarer Zukunft die geringere Sterblichkeit der schon laenger hier Seienden im Vgl zu frueheren Generationen, siehe hier: ht tps://ourworldindata.org/world-population-growth/. Freiwillige vor? Auf einen Asteroiden hoffen? Global ist die Sache gelaufen. Allerdings koennte man regional schon die Umwelt- und sozialen Probleme durch rigorose Geburtenkontrolle mindern, v.a. in Afrika und Teilen Asiens, Lateinamerikas.

    • Die Frage wo
      ist ziemlich leicht zu beantworten: Überall da, wo das Staatsgebiet seine eigene Bevölkerung nicht ausreichend ernähren kann und man auf Nahrungsmittelimport angewiesen ist, bzw. auf den Import von Resourcen, um die Nahrungsmittelproduktion aufrechtzuerhalten. Das wird noch sehr unangenehm werden, wenn der Rest der Welt mal nichts mehr liefern will, und kann ganz schnell gehen, z.B. durch solche Ereignisse:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Jahr_ohne_Sommer

      Die heißesten Kanditaten sind derzeit Länder wie Ägypten (90 Mio Leute mit der Anbaufläche Baden-Württembergs, Geburtenrate immer noch > 3) und die arabische Halbinsel samt drumherum (lebt vom Ölreichtum – noch…, wenig Wasser, hohe Geburtenraten). Saudi-Arabien hat z.B. mit fossilem Grundwasser die Wüste fruchtbar gemacht – das geht langsam zu Ende. Jetzt kaufen sie mit Petro-Dollars in Afrika massiv Land zwecks Weizenanbau. Nur was, wenn den Afrikanern eines Tages einfällt, daß man zwar anbauen, aber nicht mehr exportieren darf, wie es jetzt z.T. schon in Indien der Fall ist?

      Die Zahl der möglichen Konflikte ist endlos. Relativ gut da stehen nur Nord+Südamerika (mäßig besiedelt, sich stabilisierend, isoliert), Rußland (riesig, dünn besiedelt, gut gerüstet), Australien, etc… Einige Länder haben die Kurve gekriegt bei den Geburten (China, Iran, generell ganz Ostasien und Südamerika). Europa ist schon grenzwertig mangels eigener Resourcen und Einwanderungsdruck. Afrika geht noch, das kann sich angesichts der Bevölkerungszahlen aber bald ändern. Das Chaos der arabischen Welt dürfen wir gerade beobachten, wie es in ein paar Jahrzehnten auf den Philippinen, in Nigeria oder in Pakistan aussieht, will ich gar nicht wissen.

      Nicht vergessen werden darf dabei, daß auch sinkende Geburtenraten aufgrund der Alterspyramide einen um ca. 40-50 Jahre verzögerten Effekt haben und nicht unmittelbar zu weniger Bevölkerung führen. Dem Planeten steht ein heißes Jahrhundert bevor.

    • Tja, es gibt schon ein Beispiel,
      wie sich das Ausbleiben von Importen auf die Versorgung auswirkt. Ist beispielsweise unter Steckrübenwinter nachzulesen. Und WO das der Fall ist, ist Reduktion angesagt.

    • Taumel der Erdachse
      Gut einen Monat noch und dann sind wir, wie derzeit gewohnt im Winter, unserer Sonne am nächsten. Der nördliche Teil der Erdachse zeigt von der Sonne weg, deswegen die Kaltejahreszeit hierzulande. Unsere Erde läuft jetzt aber schneller als im Sommer (Keplerzwo), wenn wir den Sonnenfernstenpunkt der Umlaufbahn passieren. Allerdings taumelt die Erdachse und in mehreren Tausendjahren haben wir nicht nur einen anderen Polarstern (dann in der Nähe der Wega), sondern wieder eine neue Eiszeit (die vormalige ist übrigens nicht so ganz vorbei – es gibt noch Permafrostgebiete in Polferne, beispielsweise in Hessen (Dornburg), das Klima freut sich unbändig, wenn dereinst alles restlos aufgetaut ist.) – die erledigt die meisten Überbevökerungsfolgenprobleme…

    • @Ulrich Dust: Britische Hungerblockade 1917/1918
      Die britische Seeblockade Deutschlands im 1. Weltkrieg, die die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Chilesalpeter und Kolonialwaren verhinderte wurde nach dem Waffenstillstand vom November 1918 fortgeführt, um die Zustimmung zur Unterzeichnung des Versailler Vertrages im Sommer 1919 zu erzwingen. Sie wurde erst danach aufgehoben.
      Es starben etwa eine Million Zivilisten in Deutschland und Österreich an Unterernährung.

    • @Peter Bernhardt
      Konkret bedeutete das: zwischen 11.11.1918 und Juni 1919 verhungerten in den Strassen des Deutschen Reiches 3000 Menschen PRO TAG.

      Die Kindersterblichkeit an mangelernährungsbedingten Kinderkrankheiten betrug bis 1921 600% der Vorkriegskindergesamtsterblichkeit.

      Zitat: „In September 1918, one English journalist, in an article titled „The Huns of 1940,“ wrote hopefully of the tens of thousands of Germans now in the wombs of famished mothers who „are destined for a life of physical inferiority.“ The „famous founder of the Boy Scouts, Robert Baden-Powell, naively expressed his satisfaction that the German race is being ruined; though the birth rate, from the German point of view, may look satisfactory, the irreparable harm done is quite different and much more serious.“…In early March 1919, General Herbert Plumer, commander of the British Army of Occupation, informed Prime Minister Lloyd George that his men were begging to be sent home; they could no longer stand the sight of „hordes of skinny and bloated children pawing over the offal“ from the British camps“.
      Zitat Ende

      Das waren übrigens die, die wir heute als „Tätergeneration“ diffamieren, über die da geschrieben wurde.

      https://mises.org/library/blockade-and-attempted-starvation-germany

  5. Sehr schön!
    Danke, Don. Das war ein Bonbon vor der Mittagspause :-)

    A.C.

  6. Letztes Jahr
    beim Wandern auf dem König-Ludwig-Weg wurde es mir als Verstadlichter zu viel. Sanfte Hügel, grüne Wiese, Kühe, Glocken, das Kalbsschnitzel für 12,90 Euro und die Halbe für 3,20 Euro.

    Ich glaube bei den Grünen ist es einfach Sozialneid was sie umtreib, und den Sie, werter Don, unnachamlich kultivieren.

    • Ach naja, dafür kommen sie jetzt an die Macht und wohl fühlen würden sie sich hier eh nicht.

    • das sind ja Mondpreise !
      Wahrscheinlich färbt da München schon ab. Kommen sie mal in die fränkische Schweiz. Da kostet ein „Seidla“ in der Regel unter 2,50…

  7. Herrlich, ich liebe Kühe
    mehr sog i net.

    • Ich auch.

    • Ich liebe die alten Kuhrassen
      Die Pinzgauer Rinder geben zwar nicht so viel Milch, haben aber eine gute Fleischqualität.
      Im Pinzgau wo der Großvenediger seine Schönheit von der Nähe zeigt, kraxeln die Tiere an den steilsten Berghängen. Genauso verhält es sich mit dem Tiroler Grauvieh.
      Importierte Holsteiner Kühe können das nicht, sie brechen sich dabei die Haxen.
      Diese Kühe mit ihren riesigen Eutern die sie unter sich baumeln haben geben ein Vielfaches an Milch, sind in den Bergen falsch.
      Und so richtig schön mit dem überdimensionierten Euter schauen sie nicht aus. Sollen sie in Holstein bei den Grünen bleiben. Ob das zähe Jungbullenfleisch das man im Supermarkt billig bekommt das aber mir es nicht wert ist weil das Fleisch auf dem Teller nicht schmeckt von dieser Kuhrasse stammt weiß ich nicht denn es heißt ja nur Jungbullenfleisch. Was ich sehr schade finde.

      A gscheids Stück Rind vom Bauern den ich mitsamt seinen Tieren kenne, hier in der Oberpfalz gerne die alte Rasse Rotvieh nur Sonntags gegessen und dann passt schon scho,
      unter der Woche Gmias und
      a Milch vom Bergbauern und an Käs dazu ein paar Kartoffeln und a Salz
      so war es immer gut. Dann spielt auch das ausgeschiedene Methangas keine Rolle.

  8. Bevor ich mir jetzt..
    …für meinen kleinen Eintopf ohne Fleisch Möhren, Kartoffeln und Fenchel würfel und in Streifen schneide,muss ich gestehen, dass es bei Ihnen so zugeht, wie teilweise bei uns hier.

    Die Kühe im Alpenvorland sind keine Gefahr für das Klima, sondern die Großställe nördlich von uns.

    Auf meinen Touren am Freitag und Samstag konnte ich die Kälbchen mit ihren Müttern beobachten, die sich ihres Lebens freuten, während die Kühe widerkäuten in der Sonne.An einem Hang gab es eine neue Ziegenrasse, nugatfarben mit schwarz und weiß, sehr schön. Weiter oben genoss das Damwild das schöne Wetter. Die Schafe, die da sonst anzutreffen sind, waren woanders.

    Alles glich einem Bilderbuch in schöner Landschaft mit buntem Laub.Den Viechern geht’s halt besser, als denen in der Massenhaltung.Drum sollte man sich hier von den Vorhaltungen aus Bonn auch nicht kümmern.

    Da ich im Mai eine neue Linse verpasst bekam und denke, ohne Brille prima zu sehen,fällt mir ja doch auf, werter Don, dass die Viecher auf Ihren Fotos auch keine Glocken tragen?

    Übrigens achte ich heute auch noch auf Hornmilch und deren Käse.

  9. Genau so ist es
    Treffend beschrieben… Ich bin vor Jahrzehnten auf einem Bauernhof alter Prägung aufgewachsen; da gab es noch Fische in den Gräben und (natürlich) Unkraut auf den Feldern. Die Landwirte heute sind Naturvernichter, und sie werden dafür auch noch massiv subventioniert. Ein besonderer Witz ist, dass ausgerechnet die Grünen für den allgegenwärtigen Maisanbau und die Zerstörung von Landschaften durch Windräder verantwortlich sind.

    • Die Grünen sind keine Landpartei mehr, sondern eine Innenstadtpartei. von denen höre ich zum sudelfeld oder zur naturnahen Bewirtschaftung gar nichts, die schicken nicht mal jemanden zu den Milchbauern.

    • Titel eingeben
      @Erich Reinemann

      Ich glaube Ihnen kein Wort. Sie sind nie und nimmer auf einem landwirtschaftlichen Betrieb vor Jahrzehnten aufgewachsen. Und zwar deshalb:

      Noch nie waren die Gewässer in Deutschland West und Ost so sauber wie heute. Rhein, Weser, Elbe und Oder, um nur die größten zu nennen, waren bis vor 30 Jahren TOT. Längst nicht überall gab es Kläranlagen und dort, wo es sie gab, wurde nur grob geklärt, die Abwässer direkt in die Flüsse geleitet, von Mensch und Industrie. Der Klärschlamm, wenn es den gab, wurde teils auf die Felder ausgebracht – also Menschenkacke mit allen Medikamentenresten, Waschmittelresten und und und. Dazu Mist und Jauche. In den Bächen, die nicht von menschlichem Abfall betroffen waren, gab es damals wie heute Fische. Ich weiß ja nicht wo Sie leben – vielleicht auf dem Mond? – aber Sie haben keinen blassen Schimmer, was hier in den Bächen alles an Fischen unterwegs ist und vor vierzig Jahren ausgestorben war. Auch die Nitratbelastung ist heute viel geringer, als vor Jahrzehnten. – Wen wundert es, denn heute wird EBEN NICHT MEHR SUBVENTIONIERT, sondern es gibt Ausgleichszahlungen für teure Umweltstandards in Form von Direktzahlungen unabhängig der Produktion. Als subventioniert wurde, galt, wer am meisten produziert, bekommt am meisten Geld zum Festpreis, also so, wie es derzeit bei den Erneuerbaren Energien ist, wo der Marktpreis mitunter negativ ist, aber die Betreiber von Solar- und Windenergieanlagen hochsubventioniert bezahlt werden. Deshalb gab es Butterberge und Milchseen, die es heute nicht mehr gibt. Und wo es Milchseen gab, gab es auch besonders viel Jauche und Co. .

      Zweitens:

      Weder Ihnen noch dem geschätzten D.A. scheint das Konzept des Almauf- und abtriebes bekannt zu sein. Nach dem Almabtrieb geht es in der Regel für fast ein halbes Jahr in den Stall. Ich finde es ebenfalls sehr schön, wenn Kühe auf der Weide stehen. Das tun sie nicht nur in Bayern. Was aber zugefüttert wird, das wissen weder Sie noch D.A. . Selbstverständlich muss auch der Almbauer Heu machen und mitnichten ist auch dieses Heu „frisch“. Auf diesen Weiden stehen zuvor längere Zeit keine Kühe und somit keine Kuhfladen. Und auch die Exkremente des Winters aus dem Stall müssen irgendwann ausgebracht werden. Für alle Bio-Bauern gilt die Regel, dass nur so viele Tiere gehalten werden dürfen, wie Anbau- und Weidefläche für diese vorhanden ist. Ob die Kühe wirklich lieber auf der Weide stehen, oder lieber im warmen Stall sind, sei mal dahingestellt. Oft genug ist es so, dass sie herausgetrieben werden müssen und wenn sie könnten, von alleine zurückkommen.

    • Das mit den Windrädern
      würde ich etwas gelassener sehen. Irgendwie müssen wir ja weg von Nuklear/Kohle/Gas etc… Einen Braunkohlentagebau vor der Haustür will auch keiner, ebensowenig ein Atommüllendlager. Abhängigkeit von russischem Gas under saudischem Erdöl ist auch nicht angesagt. Aber der Strom kommt aus der Steckdose.

      Im Gegensatz zu einem explodierten AKW kann man Windräder auch einfach wieder abbauen und wiederverwerten, so sich eines Tages eine bessere Lösung findet.

    • "...ausgerechnet die Grünen"
      Welchen Parteigrünen kann man denn irgendeine Kompetenz in dem von ihnen reklamierten Zuständigkeitsbereich zusprechen? Es mag ja Ökobauern geben, die sie wählen, aber bei den Funktionär*x reicht der Blick halt nur bis zum Innenrand ihrer Filterblase. Es soll dabei sogar Experten für irgendwelche Einzelthemen geben, aber ein Gesamtkonzept fehlt komplett – eigentlich kein Wunder, da dann die Sache wesentlich komplexer wird und Denken und Abwägen erforderte (halt das, was man mal als „Politik“ bezeichnet hat).

      Fußnote: Ich hatte noch im Kopf, daß die Grüne Bärbel Höhn als Umweltministerin von NRW wesentlich dazu beigetragen hat, daß der Braunkohletagebau Garzweiler II genehmigt wurde (ich habe damals in NRW gelebt).
      In Wikipedia steht dagegen zu lesen, daß die Grünen durchgängig, einmütig und tapfer dagegen gekämpft hätten und erst unter der bösen CDU/FDP-Koalition der Abbau begonnen wurde.
      Geschickt formuliert – ein wenig Recherche brachte zutage, daß sie zwar nicht die Bagger losgelassen, aber die entscheidende wasserrechtliche Genehmigung erteilt hat. Für einen Tagebau, für den der Grundwasserspiegel um bis zu 200m abgesenkt werden muß, ist das ganz wesentlich (der wird dadurch übrigens bis weit nach Holland hinein gestört).

    • Der anonym rotzende "Gast"
      ist sehr unhöflich. Und sollte daher nicht mit einer Antwort honoriert werden.
      .
      Für die Leserschaft: Rhein oder Elbe sind keine Gräben. Und bei letzteren und anderen Kleingewässern ist es regional deutlich schlimmer geworden. Gerade die kleinsten Gewässer, die Gräben zwischen den Maisfeldern, sind heute biologisch in der Regel tot.
      Die Landwirtschaft produziert heute mehr Jauche/Gülle denn je, die Grundwasserverseuchung steigt und führt bereits regional zu gesundheitsgefährdendem Grund-/Trinkwasser.

    • A wa, des isch id wohr!
      D’r Hofreiter Anton goht do scho na, griagd Händ id aus’m Hosasagg hodd abbr sei Dorothy Gale midd de Ruby Slippers drbei. Klack, Klack – zurück nach Innenstadt…
      Do isch d’r Beweis.
      http://www.hof-marktanner.de/besuch-von-anton-hofreiter/

    • Titel eingeben
      Da hatte ich doch glatt ein paar Punkte noch vergessen…

      Übrigens: Vor 30 Jahren und davor gab es erheblich mehr Kühe/Rinder als heute, ungefähr um ein Fünftel mehr gegenüber heute. Somit musste auch entsprechend mehr auf die Felder und Wiesen ausgebracht werden. Früher waren die Betriebe selbst zwar oft kleiner, aber die Ställe deshalb keineswegs tierfreundlicher. Und in unseren Breiten gibt es nunmal selbst im Idealfall nur saisonale Weidewirtschaft – schon immer.

      Auch was das Unkraut auf den Feldern betrifft, würde mich sehr interessieren, wann Ihre Kindheit auf dem Land war. In den 1920ern? Dass im Nachkriegsdeutschland irgendwann in Ost und West mehr Unkraut auf den Feldern war, ist eher ein Gerücht. Dafür war es aber noch lange üblich nach der Ernte zu pflügen, was heute nur in Ausnahmefällen gemacht wird.

    • Titel eingeben
      @Rabe

      Ja, nee, is‘ klar. Früher haben die Rinder also weniger defäkiert?

      Schauen Sie mal hier insbesondere auf 1980, 1990 und 1900:

      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/163423/umfrage/entwicklung-des-rinderbestands-in-deutschland/

      „Rhein und Weser sind keine Gräben.“ Tatsächlich, jetzt bin ich überrascht. Was glauben Sie eigentlich, wo die Abwässer von Dörfern und Städten, später aus Kläranlagen, hinfließen? In ein riesiges unterirdisches Depot, nehmen Sie wohl dann an.

      Auch wenn es Ihnen nicht gefällt, es sah und sieht leider ganz anders aus, als Sie meinen. Ganz besonders was die Gewässer in Deutschland betrifft, ob neben dem Energie-Maisfeld, wo übrigens besonders wenig Pestizide zum Einsatz kommen oder sonstigem Acker.

    • Titel eingeben
      Noch ein kleiner Denkanstoß an Rabe, Reinermann und Don Alphonso:

      Stellen Sie sich vor, Sie wären eine Kuh und hätten die Optionen a) im idealerweise geräumigen Stall zu stehen oder b) auf der Alm oberhalb der Baumgrenze Tag und Nacht zu verbringen. Was würden Sie wählen?

      Bedenken Sie bitte dabei:

      – Sie sind Regen, Schnee, Graupel, Gewitter ausgesetzt
      – Sie sind der knalligen Sonne tagsüber ausgesetzt
      – Sie stehen dort bei plus 40 Grad in der Sonne bei maximaler UV-Strahlung und bei gefühlten Minus 20 Grad und Sichtweite Null
      – Sie müssen zur Ernährung regelmäßig viele Höhenmeter zurücklegen bei einer extrem schlechten Nahrungsverwertung

      Und bedenken Sie, warum der Almwirt selbst bei solchen Witterungen lieber in seiner Hütte sitzt.

    • Innenstadtpartei
      Ein wenig objektiver sollten wir schon sein: obgleich „der Klimaschutz“ ein ideologisches Steckenpferd nebst etlichen anderen der „urbanen“ Partei DIE GRÜNEN ist – für ökologischen Landbau engagieren sie sich.

      Was nur leider in der Tat von zumeist besserwisserisch-bornierten Großstadtkindern (Frau Ska Keller) oder Altlinken (Herr Jürgen Trittin) zu allen möglichen Forderungen führt, nur nicht zu maßvollem und ausgewogenen, ehrlichen Politikansätzen, die keinen Dogmen (bzw. dämlichen Werbeslogans) folgen.

      In Schutz nehmen muss ich unsere regionalen Grünen an der Basis gerade darum: sie gehen durchaus zu den Milchbauern.

      Nur leider führt dies nicht dazu, dass statt werbewirksamer Weltrettungsbigotterie a la KGE vielleicht einmal laut und deutlich gesagt würde, dass die Vermaisung der Landschaft dramatisch falsch war, der Biogas-Hype wurde stillschweigend abgesagt. Davon reden Grüne dann einfach nicht mehr, wie auch nicht von Pädophilie und – den Lehren für die Zukunft für eigene politische Rigorosität aus Dogmen heraus…

      Nichts. Die Partei der Grünen geht zu Milchbauern und kämpft offiziell für Bio-Landwirtschaft – doch eigentlich bewirken sie damit mehr negative Entwicklungen als positive.

      Artenschutz? Bodenschutz? Bevölkerungspolitik? – Im Zweifel gehen auch die Großstadtkinder ohne nähere Kenntnis der Natur (Stichwort „urban gardening“) diesen Themen aus dem Weg.

      Ja, Grüne wollen kein Glyphosat, aber nein, konventionelle Landwirtschaft darf am besten gar nicht sein. Weil sie permanent unrealisierbare „Ideale“ vor sich hertragen als Werbeschild, dauern die begründeten umweltschützenden Initiativen ewig, weil sie in der Mehrheit der konventionellen Bevölkerung niemand für ehrlich nehmen kann.

      So sehe ich die Grünen: Kinder ihrer Eltern. Solange deren Erbe noch stützt, wirtschaftet die urbane Marketing-Gesellschaft DIE GRÜNEN weiter an der ehrlichen Aufgabe selbstgerecht vorbei, die extremen Wirtschaftsweisen wieder mit Maß auf Maß zu bringen.

      Ich finde: leider.
      Aber Gender und Klimakonferenzen und Weltrettung sind einfach wichtiger!

      Und daru unterscheidet sich mein Leben von diesem Milieu.
      Kluge Politik ist ehrlich first, werbewirksam höchstens second.
      Ergebnisse zählen, nicht Rechthabenwollen um jeden Preis.

      Letzteres erfährt jeder Landwirt jeden Tag. Real life.
      Und das letztere noch immer das Insektensterben ignorieren – senkt deren Funktionäre auf das Niveau der Grünen in meinen Augen.

    • Titel eingeben
      „Der anonym rotzende „Gast“
      ist sehr unhöflich. Und sollte daher nicht mit einer Antwort honoriert werden.“

      Über argumentum ad hominem könnte man hier trefflich streiten. Aber ein Forist, der kein Argument hat, dessen Behauptungen durchweg unwahr sind, aber ad hominem argumentiert, wohingegen meine Sichtweise an der Sache orientiert ist mit Fakten, wer hier der Troll ist, sollte wohl klar sein,

      Im Übrigen ergänze ich Folgendes, Don Alphonso weiß es sowieso vermutlicht bereits:

      Ich bin hier schon länger im Forum. Heute war ich nach der Lektüre mittelmäßig aufgebracht aufgrund mangelnder Faktenkenntnis. Ich weiß, dass Don Alphonso hier wert darauf legt, dass man keine spontanen Namensänderungen macht aufgrund der Nachvollziehbarkeit. Mir fiel erst nach dem Absenden des ersten Beitrags heute auf, dass ich meinen Namen nicht angab bzw. als dieser dann veröffentlicht wurde. Das war keine Absicht. Ich hatte den Namen einfach vergessen. Für heute bleibt es also jetzt dabei, dass ich Gast bin, was ich hier immer war. Dumme Plattitüden von Pseudo-Fachleuten werde ich dennoch nicht akzeptieren, die ad hominem gerichtet sind.

    • Es gibt hier ein paar grundlegende Regeln. Sich einen Nick ausschen und eine Email angeben. Sie halten sich nicht dran, greiden immer wieder Leute an und erarten. dass man Ihnen anwortet. Bitteschön:

      den nächsten derartigen kommentar haUE ich wegen Missachtujng der Regeln ungelesen in die Tonne. Ich übernehme hier nicht düe sowas das publizistische Risiko. Ich bitte da um Verständnis.

    • Titel eingeben
      [editiert. Es reicht. Wer sich hier nicht an die minimalen Regeln hält und denkt, er könnte voll anonym als „Gast“ marodieren, der für niemanden identifizierbar ist, und das, nachdem ich gesagt habe, dass das nicht geht:

      Ich lege auf solche „Gespräche“ dann einfach keinen Wert.

      Don]

    • Grüne
      Ausgerechnet die Grüne Vizebürgermeisterin in Wien besteht auf einem Hochbau, der die Wiener Skyline versauen würde und das UNESCO-Weltkulturerbe gefährdet.

      „Die, greens, die!“-natürlich meine ich die Partei

    • @Gast
      Zu den „Direktzahlungen“ (1. Säule: Je mehr Hektar, desto größer die Zahlungen):
      „um eine Umschichtung der EU-Agrarzahlungen für die deutschen Bauern – weniger Geld je Hektar, dafür mehr für die sogenannte zweite Säule, also die Förderung von Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen. Bislang schichtet Deutschland 4,5 Prozent von der ersten in die zweite Säule um; möglich wären bis zu 15 Prozent.“
      aus der FAZ. Wer hat, dem wird gegeben. Es geht nicht nur um die Biobauern, die z.B. gegen die subventionierte Pachtzahlung der Mais“bauern“ nicht ankommen. Dons Milchbauern sind vermutlich keine Biobauern, trotzdem ist ihr Wirtschaften natürlich besser, als das der Massenbetriebe. Für den Verbraucher und die Natur wäre es gut, wenn es zwischen ±Bio noch ein Spektrum für mehr oder weniger angemessene Viehhaltung gäbe und das für dem Verbraucher erkennbar wäre.

  10. Die Bevölkerung dem Viehbestand anpassen
    bzw. den natürlichen Resourcen allgemein, ist meine Rede seit ich eines Tages Herbert Gruhl gelesen habe. Schön, daß mal wieder jemand daran erinnert.

    Ein Blick 200 Jahre zurück offenbart, wieviele Menschen hier ungefähr auf Basis natürlicher Resourcen leben können: Wikipedia nennt ca. 23.5 Mio bei der ersten Volkszählung in den „deutschen Staaten“, die damals auch noch etwas größer waren als heute die BRD.

    Nun waren die Deutschen, allen Unken- und Wachstumsrufen zum Trotz, auf dem richtigen Weg, die Bevölkerungszahl ungefähr zum Ende der Öl-/Gas-/Kohle-Periode auf jene verträglichen 20-30 Mio zurückzuführen. Leider haben die europäischen Völker (Zitat):

    „…einen Weg von sagenhafter Dummheit gefunden, diesen Vorteil wieder aus der Hand zu geben – sie betrachten sich nun als Einwanderungsländer für den gesamten Erdball. […] In den Ausreiseländern hingegen bringt diese Entwicklung keine Erleichterung. Ihr Bevölkerungswachstum ist so groß, daß sie immer wieder vor den gleichen Problemen stehen.“ (Herbert Gruhl, Ein Planet wird geplündert, S. 185/186, S.Fischer, 1975)

    Ich denke, bei den 20-30 Mio. werden wir eines Tages wieder ankommen. Der Weg dorthin wird jedoch nicht mit Pille, Kondom und Spirale, sondern mit Gewehrkugeln und Messern gepflastert sein.

    Klugscheiß-Anmerkung: Es heißt übrigens „defäkieren“.

    • SPON hat letzthin einen afrikanischen Rassisten gelobt, der 27 Frauen geheiratet und behauptet hat, AIDS sei eine Erfindung der Weissen – er ist dann an AIDS gestorben. Kurz, die Hamburger haben einen Weg vorbei am Krieg gefunden.

    • Endlich Platz
      Herrlich, genau, der Weg der Deflation ist es! Endlich wird dann auch Grund und Boden wieder günstiger weil niemand mehr den Platz benötigt und wir können uns wieder aussuchen, ob es die 240qm in Dahlem oder ein Häuschen am Tegernsee wird :)

    • Titel eingeben
      Ich glaube, da werden Sie Fela Kuti nicht ganz gerecht – vor dem Kontext der (Wieder)findung der Identität der Bevölkerung der entlassenen Kolonien kann er in seiner Bedeutung für den Vielvölkerstaat Nigeria und die (ebenfalls: Wieder-) erweckung einer genuin afrikanischen Musikkultur kaum überschätzt werden. Und sich in den 1970ern offen gegen die Militärs zu stellen, erforderte schon ziemlich Eier in der Hose. Wahrscheinlich gelang ihm das nur, weil er auf Pidgin sang und somit den Vielvölker- und Vielsprachen-Staat auf eine gewisse Art und Weise einigte. Im Grunde konnte man ihn damals im gesamten afro-anglophonen Raum hören und verstehen, er lief im Radio und hat unzählige Bands inspiriert.

      Wenn man ihn als rassistisch einstuft, dann bitte vor dem Kontext der damaligen Zeit – als der von vielen verhasste „weiße Mann“, „Oyibo“, „Bwana“, „Mzungu“ endlich die Macht abgab, und eine darin ungeübte Bevölkerung die Macht übernehmen und ausüben musste. Ob das rückblickend immer so schlau war, ist dann eine andere Diskussion.

      Und das mit den Frauen – nicht schön, es waren auch ziemlich viele, aber auch Vielweiberei ist in der Gegend nicht ungewöhnlich. Immerhin hat er sie geheiratet, was man von so manchem anderen frei rumvögelnden Künstler nicht sagen kann.

      Richtig ist, dass er seine beste Zeit in den 1970ern, frühen 1980ern hatte und dann später ziemlich wahnsinnig wurde. Das mag aber, neben den Krankheiten, auch seine Ursache im ausufernden Drogengebrauch haben, angeblich war er wohl fortlaufend am kiffen.

    • @MMW
      Da muss ich Sie korrigieren:

      Die 20-30 Millionen gelten nur für früher gebräuchliche konventionelle Landwirtschaft. Die Landwirtschaft seit spätestens den 1960ern ist so ertragreich, dass Europa sich selbst versorgen kann ohne Hunger zu leiden.

      Es gibt dann zwar nicht das ganze Jahr alles, aber dass wir auf eine Hungerkatastrophe ohne Nahrungsimporte zusteuern würden, das ist grundfalsch.

      Dass die Einwanderung keine Probleme in den Herkunftsländern löst und hier welche verursacht, da stimme ich mit Ihnen überein.

    • @Dörflicher Akademiker
      Daß wir uns derzeit selbstversorgen können, habe ich nicht bestritten. Die moderne Landwirtschaft braucht aber auch viel Energie. Diesel für den Traktor, Haber-Bosch-Verfahren für Kunstdünger, etc.. sowie einige sonstige begrenzte Resourcen (Phosphate z.B.).

      Desweiteren ist nicht gesagt, daß nicht eines Tages die große Kartoffelkäferplage o.ä. zurückkommt. Das würde uns, angesichts nur noch weniger hochgezüchteter Sorten, ganz besonders schlimm treffen. Auch andere Naturereignisse können das System Nahrungsmittelproduktion zusammenbrechen lassen oder zumindest erheblich schädigen (Vulkanausbrüche, Tsunamis, …)

      Außerdem geht es ja nicht nur um Nahrungsmittel, sondern auch um Energie zum Heizen, zur Fortbewegung, etc…, alles, was unseren modernen Lebensstandard ausmacht, auf den keiner verzichten will. Wieviele Wohnungen lassen sich denn mit Holz aus deutschen Wäldern heizen, ohne alles abzuholzen?

      Das kann man so fortführen. Ich kann nicht sehen, daß sich der derzeitige Lebensstandard mit 80 Mio Menschen ohne massiven Zufluß von Öl/Kohle/Gas auf Dauer aufrechterhalten ließe.

    • Bevölkerungsreduktion
      In Anbetracht fast sämtlicher globaler bzw. kontinentaler Probleme lautet die Lösung „Bevölkerungsreduktion“. Alles andere ist Unsinn. Leider klingt dieser Unsinn meist viel humaner und kommt beim Wähler besser an. Letztendlich zerstört man so die Folgegenerationen durch die eigene Naivität der kurzen Perspektive und Pharisäertum.

    • früher gebräuchliche konventionelle Landwirtschaft ... seit den 1960ern ist so ertragreich, ...
      … dass Europa sich selbst versorgen kann.

      Dörfler,

      das ist einerseits richtig, ABER hängt doch sehr an billiger Energie für Dünger und Treibstoff, bzw. importierten Futtermittel.

      (z.B. bedeutet tierische Zugkraft, dass Sie ein Viertel bis ein Drittel Ihres Landes verfüttern bevor Sie überhaupt selbst gegessen haben.)

      Mit ALLES BIO können Sie weniger Leute füttern, wenn die auch wieder etwas mehr für Nahrung ausgeben, bzw. weniger fressen und wegschmeissen…

    • inter faeces et urinas
      Da sich hier niemand mehr meldet, muß ich mich aufraffen: es kann genauso gut auch „defäzieren“ heißen, ist sogar einen Grad korrekter.

  11. Milch
    Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, gute Milch zu kaufen:

    https://foroboario.blogger.de/stories/2579708/

    • Zum glück, ich muss nur auch den Wochenmarkt.

    • Also dort würde ich keine Milch kaufen!!! Abkühlen auf 277 Kelvin reicht nicht.
      Pasteurisieren ist nichts Übles, ganz im Gegenteil…it.wikipedia.org/wiki/Louis_Pasteur…war auch schon in Ihrer Kindheit bekannt…

    • Pasteurisieren ist nichts Übles ...
      … aber es kommt drauf an worauf Sie mehr Wert legen:
      sicheres Massenfutter oder Geschmack!

      Wenn Sie die TBC weg haben, ist mir kein größeres praktisch relevantes Risiko von Rohmilch aus PROFESSIONELLEN, SAUBEREN BETRIEBEN bekannt.

      Wer fürs Pasteurisieren schwärmt, kennt ziemlich sicher keinen Rahm, Schlagobers oder Butter aus Rohmilch. Käse so ähnlich. Trinkmilch ist ok wenn nur pasteurisiert, wird meiner meiner Meinung nach erst bei UHT unGENIESSbar…

    • Diese niedlichen Wesen und deren Absonderungen mögen zwar für viele Esser etwas mit Genuss
      durch besondere Würze zu tun haben, ich jedoch verzichte gerne darauf. Sowieso ist „genießen“ eine sehr individuelle Definition. Das Industriefutter, das ich zum Entsetzen meiner Ahnen seit frühester Kindheit bevorzuge (Knäckebrot, als Grundaufstrich Tomatenmark aus der Tube, dazu damals sogenannte Büchsenmilch mit kalt eingerührtem Kakaopulver, als Belag geschmacksarmen Käse (Tilsiter war mir damals zu scharf, heutezutage ist er für mich genießbar, für Sie wahrscheinlich kein „Tilsiter“ mehr…) und hinterher wurmstichfreie, steinlose Pflaumenhälften aus dem Glas und/oder weiche, aber nicht matschige Pfirsich- oder Birnenhälften aus der Büchse. Warmes Essen hasse ich (gekocht habe ich ausgiebig im Labor, beispielweise hübsch roten Zinnober) – und Ihnen dreht sich jetzt Ihr Magen um…

      Tja und das Bild vom Stall hat’s schon in sich: Lägen die Kühe einzeln in autoklavierbaren, mit Edelstahlwolle ausgepolsterten Edelstahltrögen, nunja, aber Stroh als Unterlage ist niemals „frisch“ und/oder wirklich „sauber“…


    • Trinkmilch ist ok wenn nur pasteurisiert, wird meiner meiner Meinung nach erst bei UHT unGENIESSbar…
      Mein Reden. – Greyerzer Rohmilchkäse der teureren Sorte, den ich an der Raststätte Gruyere mal probierte, hat richtig viel Geschmack. Wirklich empfehlenswert. –

      @Frauke Amgelin: ich hatte ja auch mal so eine Phase mit Ketchupbrot und Würzmischungsstreuer, aber Sorgen wegen „Viechern“ hatte ich nie – die werden doch totgebraten und in Magensäure aufgelöst.

  12. Wohlfühlen mit Nachhaltigkeit
    It’s nice to be a Preiß,
    bat it’s higher to be a Bayer!
    (Oder zumindest dort zu wohnen!)

    • Bitte vollständig zitieren!
      It’s nice to be a Preiss,
      but it’s higher to be a Bayer;
      it’s top, to be a schwob;
      but highest rank is to be a Frank!

  13. Kausalzusammenhang?
    Wie ist denn der „interdisziplinär unbestreitbare“ Kausalzusammenhang zwischen Nahrungsverfügbarkeit und menschlicher Population? Mit steigender Population steigt die Nahrungsverfügbarkeit bis auch auf Ihrer Alm die Kühe in Zweierreihen grasen? Oder: Die Population wächst weil immer mehr Nahrung verfügbar ist?

    • Nein, wenn man die Nahrungsverfügbarkeit reduziert, gibt es weniger Menschen. auf dem Land ist Gleichgewicht, in den Städteb wird es eng. so wie im 14. Jahrhundert.

    • Titel eingeben
      Den Kausalzusammenhang würde ich auch in Frage stellen, wenn ich mir Afrika, Golf-Staaten und Nahen Osten so ansehe.

  14. Don ich werf´mich weg
    …..nach dem Lesen ihres Artikels reift in mir, dem schwäbischen Tüftler, bereits skizzenhaft ein Projekt heran wie die bisher nutzlose, gar klimaschädlich wie man neuestens weiß, CH4, dem Erdgas nicht unähnlich, dem Energiekreislauf zuführt. Oder durch eine raffinierte Technik, über einen Methan-Motor als Antriebsaggregat und ein noch zu konstruierendes Geh-Soulagement (die Robotik weist ja schon den Weg) für Gebirgskühe eine Art Pedelec-Kuh zu entwickeln.
    .
    Der geringere Energiebedarf, besonders in Steillagen, würde sich mit Sicherheit auf die Milchleistung auswirken und zudem der Kuh ein gutes Gefühl geben, nicht mehr ein an den Pranger gestellter Gegenstand von himalaiawassertrinkender Klimakonferenzteilnehmern zu sein. Zudem könnte durch die erhöhte Milchleistung der Gebirgskühe Ihre Lebenslüge der regionalen Selbstversorgung Bayerns aus der Welt geschafft werden weil Weihenstephan das Absaugen angeblicher Heumilch aus Tschechien einstellen könnte.
    .
    Wie man hört, arbeitet der Landmaschinen- und Traktorenhersteller New Holland an Prototypen für methangasangetriebene Traktoren. Hier sehe ich die Kuh noch nicht direkt am Zuge. Es sei denn, man lässt sich auf Kombinationen wie früher dem holzgasgetriebenen Opel-Blitz oder anderen Gefährten ein. An ein Sammelverfahren für CH4 bei frei laufenden Kühen fehlt mir im Moment noch der Glaube. Und dem Traktor einen Tender anzufügen, sagen wir mit 10 Kühen, um die nötige Energie für den Betrieb unter Last zu gewährleisten…schaumermal.
    (DdH)

    • Eine wirklich sinnvolle Verwertung stelle ich mir schwierig vor
      Das Problem dürfte sein, dass erstens das Methan ja unter Atmosphärendruck vor liegt und entsprechend ein riesiges Volumen hat. Gase verdichten erfordert recht viel Energie und müsste quasi schon an der Kuh erfolgen. Außerdem dürfte das Methan mit recht vielen nicht nutzbaren Gasen vermischt sein.

    • Titel eingeben
      @Toujours
      Methan ist Erdgas, wird in Bussen verfahren. Oder ins Erdgasnetz einpressen.

      Ingolstadt und andere Raffinerien hatten sehr lange das Methan abgefackelt. Fecis causa erinnere ich hier an Tristan Farnon (Der Doktor und das liebe Vieh) und die Methanfackel aus Kuh.

      Im Auto lieber Propan/Butan bei nur 10 atü.

  15. Titel eingeben
    Schön das Kuhbilder mal etwas die Drahtesel verdrängen, noch schöner zu sehen, das diese bei Ihnen noch ihre Hörner behalten dürfen und nicht wie überdimensionale Rehe aussehen

  16. Guten Morgen Don.... ja vom..
    … wilden Kaiser hab`ich auch schon gehört…
    … mal schnell mein Suchmaschinchen angeschmissen und sofort gefunden..den wilden Kaiser…
    .. ist ja weltweit ein Begriff… der wilde Kaiser.

    https://imgr1.auto-motor-und-sport.de/Franz-Beckenbauer-BMW-2800-CS-fotoshowBig-84a4369d-361101.jpg

  17. Methanemission
    Kühen soll das Pfurzen verboten werden, wohingegen das Pfurzen der Biogasanlagen staatlich gefördert wird.
    Der Methanschlupf dieser Anlagen wird mit ca. 1% angegeben. Hinzu kommen noch die erheblichen Lachgasemissionen aus der Nachrotte.

    Von den grünen Weltenrettern aber alles als ökologisch deklariert und gefördert.
    http://bzl.info/de/sites/default/files/Lahl_Immi_Konf_2010.pdf

  18. Wenn man nun bedenkt, dass in D so um die 40% aller erzeugten Lebensmittel weggeworfen werden,
    dann…
    Und wenn man dann bedenkt, dass, Idylle hin oder her, auch jede bayerische Kuh also beinah zur Hälfte betriebswirtschaftlich gesehen (Na gut, fürs Abgreifen von Subventionen usw. ist die Hälfte natürlich außerdentlich wichtig.) vollkommen überflüssig auf der Wiese steht…
    Und wenn man weiterhin bedenkt, dass ohne die irrsinnigen Landwirtschaftssubventionen von Bund und, aufgepasst, EU der ganze Zauber schlagartig verschwunden wäre…

    Freiwillig an 6 Tagen der Woche zu irgendwelchen ärgerlichen Umweltschutzzwecken nur Pflanzliches zu essen schaffen nur die bösen, bösen Gutmenschen. Ob ein paar Grüne darunter sein mögen? Niemand sonst.

    DA, wann lassen Sie denn ihren SLK für immer stehen und führen ihn einer umweltgerechten (also nix Afrika oder Ostblock) Entsorgung zu? Doch wohl nie, denke ich mal. Zumindest nicht solange Knie und Augen mitmachen.

    Es gibt kein richtiges Leben mehr. DAS ist die böse Wahrheit. Mancher versucht es noch. Spott und Hohn hat er in jedem Fall sicher.

    Und im übrigen leben wir bis auf Weiteres im Kapitalismus. Mit allen Folgen!

    • Natürlich gibt es eine weideprämie, aber davon profitieren auch Sie, wiel ich mit Kuhblick bessere Beiträge schreibe.

    • Heinz Becker:Die Welt rückt näher
      Ehrlich gesagt interessieren mich Ihre Beiträge nicht gar sooo sehr. Sie ähneln einander schon. Trojanisches Fahrrad usw.
      Die Kommentare aber sind schon des öfteren ganz interessant – hier spricht ein gar nicht so kleiner Teil der Volksseele – und wären wiederum ohne Ihre Beiträge nicht zu lesen.
      So hängt halt wieder mal alles mit allem zusammen.

      Was machen wir jetzt damit?

      Wenn Sie es mal kurz von einer anderen Position betrachten wollen:
      Was bliebe ohne die Grüninnen, Linkinnen, Berliner*nnen (Man schreibt jetzt Sternchen aus irgendwelchen Gründen, habe ich gehört.) zum Aufregen und Empören übrig? Die beklagten Verhältnisse sich gar in bayrische auflösen würden? Nicht auszudenken. Das kann man nicht wollen.

      Die Zeitmoderation leistet täglich Schwerstarbeit beim Kürzen und Streichen. Die FAZ sammelt hier (und nur hier) alles, mühelos. Vielleicht doch das effizientere Verfahren.

  19. der Don versteht sogar was von Naturwissenschaften!
    Der (Zitat:)“Kausalzusammenhang zwischen Nahrungsverfügbarkeit und menschlicher Population“ wird sehr gut in dem lesenswerten Buch von Werner Bätzing „Die Alpen“ erklärt. Das Buch ist leicht zu lesen und für alle Alpenbesucher ein Augenöffner.

    Die Österreicher sind übrigens schlauer als die Deutschen. Dort ist Heumilch eine geschützte Marke, die auf goßen Plakaten in den Städten beworben wird. Heumilch läßt sich dadurch teurer verkaufen.

    Kürzlich habe ich gelesen, daß die Menschen, die in Europa leben, zusammen mehr CO2 produzieren als der gesamte europäische Kraftfahrzeugverkehr. Die einfachste Möglichkeit zur CO2-Reduktion wäre eine effiziente Geburtenkontrolle. Warum ist das kein Thema?

    • Hornissennest
      Lieber Uli49,

      wir Biokartoffeln hier haben unsere Geburtenkontrolle soweit ganz gut im Griff, sogar so gut, dass manche schon meinen, wir würden uns ohnehin selbst abschaffen (und es manchem dabei gar nicht schnell genug geht, wie Kartoffel-Hengameh).

      Wenn Sie also bei der „effizienten Geburtenkontrolle“ ansetzen wollen, dann müssten Sie das in denjenigen Ländern, die einen massives Bevölkerungswachstum haben, d.h. in erster Linie in den islamischen Ländern und in Afrika. Diese Staaten sehen das mit der Überbevölkerung zudem meist als gar nicht so problematisch an, zumal die Kinder mangels umlagefinanziertem Rentensystem doch faktisch die eigene Altersversorgung sind und die überzählige Bevölkerung nach Europa migriert und von da Devisen schickt.

      Um hier eine Lösung zu finden, müsste man wohl dafür sorgen, dass diese Staaten die Probleme ihres Bevölkerungswachstums nicht mehr auf andere abwälzen können und daraus auch keine Vorteile mehr haben. Aber wie nennt man das noch, wenn wir Europäer Völkern in Afrika und Asien zur Not mit Waffengewalt sagen, was sie zu tun und zu lassen haben ?

      Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin in der Sache ganz bei Ihnen, die Menschheit ist derzeit in Gefahr, sich zu Tode zu wachsen. Aber um die von Ihnen geforderte „effiziente Geburtenkontrolle“ einzuführen, wären Mittel erforderlich, die nicht nur den Vorwurf des rassistischen Imperialismus mit sich bringen, sondern tatsächlich auch rassistisch und imperialistisch wären.

      Und jetzt versuchen Sie mal, das und die Konsequenzen daraus unseren grünen Schneeflöckchen in Berlin näher zu bringen, ohne sich einen Nazi-Vorwurf einzuhandeln … zumal man sagen muss, dass es etwas bigott ist, Afrika und Asien das ökologische Erfordernis einer Beschränkung des Bevölkerungswachstums zu predigen, solange unser ökologischer Fußabdruck pro Person ein Vielfaches größer ist als der der dortigen Bevölkerung.

      Nur eins ist klar: Bevölkerungswachstum wie in Afrika kombiniert mit der Lebensweise hier in Europa, das geht erst recht nicht…

    • Geburtenkontrolle? Gibt es doch schon - Universität für alle :-)
      und was ist mit der Betonung aller Sonderformen außer der normalen Zweisamkeit? Das führt zu Geburtenkontrolle bzw. der gesellschaftlichen Anstrengung, wenn jemand Normal gut findet. Dazu kommt die lockere Verschreibungspraxis von vielerlei Medikamenten und – Tierzucht – Antibiotika, die die Hormonspiegel aus der Balance bringen (über Trinkwasser). Dazu die Blaulicht-Nutzung der elektronischen Geräte am Bett und vor dem Schlafengehen, die ebenfalls die klassische Zweisamkeit zurückdrängen, Schlaflosigkeit befördern. Dann die Propagierung möglichst frühzeitiger Selektion (Pränataldiagnostik=abtöten oder nicht?) und das Wässrigmachen für genormte Vorabgenetikbaukästen zum „Wunschwunderkind“. (@Otto Meier: Gattaca-Nachtrag: der genetisch einwandfreie, aber verunfallte Rollstuhlfahrer (Jude Law) lässt im Nebensatz ggü. dem „Gotteskind“ [altmodisch „in-valide“ gezeugt] fallen, er habe sich absichtlich verunfallt. Das zeigt die Krux des deformierten Selbstwertgefühls einer künstlich erzeugten und verlebten Kuh, die nichts mehr selbst erreicht hat, sondern von außen mit höchsten Erwartungen programmiert wurde.)

      Je künstlicher die Welt wird, desto anfälliger wird sie. Das haben auch konventionelle Bauern gelernt, als sie gemerkt haben: eine Kuh mit Hörnern ist gesünder.


    • BLUM, wenn der Sinn des Lebens nicht mehr im leben sondern nur noch im leisten liegt, dann hat das Leben nur noch wenig Sinn. Hamsterrad und Windhundrennen kommen mir da in den Sinn. Noch nie hat ein Windhund den Hasen erwischt, aber er läuft und läuft und …

      Solange die Erwartungen immer etwas höher gesteckt werden, als sie realistisch erreichbar sind, kann ein Selbstwertgefühl schwerlich aufkommen. Und wer an Chancengleichheit glaubt, hat von vornherein verloren. Drum checke jeder seine Privilegien.

    • @BLUM: Es geht noch besser...
      …in der Technischen Universität (zuerst dachte ich schon, Sie wollten darauf raus) gibt es praktisch keine Geburten, weil (jedenfalls bei mir damals) im Technischen Männerkloster die Frauen schlicht nicht da sind. Und in der Pädagogischen Hochschule nebenan verkümmern die Frauen.

    • Auch die muslimischen Clangesellschaften
      hier und anderswo, können sich ihrer Demografie nicht
      entziehen.
      Bestes Beispiel, die saudische Königsfamilie. Sie umfasst
      derzeit ca. 9000 Mitglieder, favorisieren sie weiter ihr
      gewohntes Vermehrungsverhalten sind es in der nächsten
      Generation ca. 20.000 bei gleichbleibenden Einkünften.

      Bevölkerungsvermehrung oder Rückgang hängt wohl
      eher mit ausbaufähigen oder erschöpften Geschäftsmodellen
      zusammen, als mit Nahrungsmittelknappheit.


    • die saudische Königsfamilie. Sie umfasst
      derzeit ca. 9000 Mitglieder, favorisieren sie weiter ihr
      gewohntes Vermehrungsverhalten sind es in der nächsten
      Generation ca. 20.000 bei gleichbleibenden Einkünften.

      Versteh ich jetzt nicht ganz.
      MW besteht das gewohnte Vermehrungsverhalten aus einer Kinderzahl deutlich über 2 pro Paar, vorsichtig ausgedrückt, und andernseits gehen die Einnahmen (geringer Ölpreis usw.) zurück.
      Also wird man, wenn man gleichbleibende Einkünfte haben will, wohl das Vermehrungsverhalten ändern müssen?!

    • @colorcraze
      Ja, dass ist meine Hoffnung.

      Wenn die saudischen Prinzen,- die Posterboys
      der muslimischen Welt- sich einschränken müssen,
      dann fällt es wohl auch den Normalos leichter.

    • ...
      Die europäisch geprägte westl. Welt hat schon viele Federn
      gelassen.

      Das steht der muslimisch geprägten Welt alles noch bevor.

      Wir gönnen uns derweil Klimakatastrophen und Genderismus –
      aus purer Langeweile.

    • Öl
      Ob das vielleicht ein guter Grund für erneuerbare Energien ist? Keine Nachfrage nach Öl, keine Geld für Terror und der letzte macht das Licht aus und steigt wieder auf sein Kamel…

  20. Ich habe mal gelesen, dass die sinkende Bevölkerungszahl in Deutschland und
    allgemein in Europa eine natürliche Anpassung an die Überbevölkerung auf unserem Kontinent sein kann und nicht bedenklich ist, so lange sie nur bis zu einem gewissen Level erfolgt und sich dort stabilisiert. Einwanderung aus demographischen Gründen zu fördern wäre also nicht nur unnötig, sondern schädlich.

    Laut Wikipedia hat sich die Bevölkerungsdichte in Deutschland seit 1871 – einer Zeit mit ausschließlich ökologischer Landwirtschaft – fast verdreifacht (1871: 76 Einwohner/Quadratkilometer, heute: 230 Einwohner/Quadratkilometer), und die Einwohnerzahl hat sich verdoppelt (41 Mill./82 Mill.). Trotz der geringeren Einwohnerzahl spielte aber unser Land zur Kaiserzeit und danach m. E. eine kaum geringere – im Bereich Wissenschaft und Technik eher bedeutendere – Rolle als heute. Die Masse macht´s also nicht.

    Insofern hat Ihr Vorschlag, die Bevölkerungszahl Schritt für Schritt der Nahrungsmittelmenge, die man „ökologisch“ und ohne Tierquälerei erzeugen kann, anzupassen, einiges für sich – Methan hin oder her. Leider geht man gerade den entgegengesetzten Weg.

  21. Mir fehlt nur noch der
    wichtige Hinweis, das Fleisch von Zicklein oder Hühnchen aus Bioberliner Freilandstadtplatzhaltung gut durchzuerhitzen.

    Man weiß ja nicht, wo das arme Vieh war und reingetreten ist. Könnte sich mit allem Möglichen infiziert haben. Medium ist da gar keine gute Wahl.

    Aber sonst schöne Landschaftsbilder, in natura oder futura im Kopf. Weiter so!

    • Ach Berlin, ganz ehrlich, da ist Grün Gras im Görli kaufen und nachher jammern, wenn der Döner 1,49 kostet.

  22. Es wirkt ja fast so...
    …als läge der Schwerpunkt der Politik bei den (unbestreitbar vorhandenen) Klimafragen auf den Aspekten und Methoden, die für die wahlkampfspendenden, systemrelevanten Großkonzerne Profit versprechen.

  23. Titel eingeben
    Lieber Don,
    Danke für den schönen und grundsätzlich wahren Text.
    Prinzipiell sehe ich aber noch eine (ehrliche) Alternative zur Problematik:
    Es müssten zum einen der grünen Forderung nach sämtliche Pflanzenschutzmittel, Gentechnik usw. verboten – also die Landwirtschaft vollständig auf „Bio“ umgestellt werden. Zum zweiten müssten sämtliche Subventionen im Bereich der Fleischproduktion restlos gestrichen und der EU-Markt für Lebensmittelimporte weitgehend abgeschottet werden. Somit hätte sich die Thematik Massentierhaltung/Nitrateintrag ins Grundwasser sicherlich erledigt – ebenso die Akkord-Schlachthöfe mit ihren zum Mindestlohn beschäftigten bulgarischen Arbeitern, die dann arbeitslos wären.
    Vorhandene Deckungslücken bei der Nahrungsmittelversorgung könnten durch Importe gedeckt werden – nach grüner Logik selbstverständlich aus Afrika, schließlich wird dort ja bekanntermaßen die (ohne zerstörerische EU-Importe) florierende Landwirtschaft durch uns bzw. unsere Lebensmittelexporte aktuell ruiniert.
    Dass hierdurch selbstverständlich unsere dann reinen „Bio-Landwirte“, um dem dann deutlich veränderten Verhältnis Arbeitsaufwand/Viehbestand/Lebensmittelproduktion, höhere Preise benötigten, versteht sich von selbst. Das für die Existenzsicherung der eigenen Landwirtschaft benötigte Preisniveau müsste dann von der EU über die Importe austariert werden.
    Folge: es wäre der ehrliche Preis, den diese Produktionsform und gute Lebensmittel nun mal kosten – verbunden mit lt. grüner Logik echter Entwicklungshilfe für Afrika.

    Wenn Sie heute auf eine Bergalm einen Laib Käse, Milch etc. in bester Qualität kaufen – dann können Sie den Preis für diese Produktionsform erahnen. Geschätzt würden sich die heutigen Preise im Supermarkt wohl verdrei- bis vervierfachen.
    Wie man in der Berlin-Kreuzberger Hausbesetzer-Klientel, die schon über 20-30 % Mieterhöhung im Zuge der zunehmenden Gentrifizierung einen Aufstand bzw. einen Skandal losbricht darüber denkt kann man sich vorstellen. Die Diskussion über Veggie-Day (bei uns: Freitag) ist dann obsolet, denn Fleisch gäbe es in den meisten Haushalten ohnehin nur noch in gesunden Dosen Sonntags. In links-grünen Kreisen wäre man darüber hinaus mit dem nackten Überlebenskampf – die Berge voll mit Kreuzen würde ich aus humanistischen Gründen aufgrund der für diese Klientel das Überleben sichernden Importe gern sparen bzw. wären von dieser Klientel ohnehin nicht gewünscht- so beschäftigt, dass jegliche Forderungen zu Migration, Gender-Mainstream, Feminismus usw. vergessen wären.
    Man muss das ganze halt bis zum Schluss durch denken – aber daran scheitert es halt bei den grünen meist…

    Ich meine vor dem Hintergrund: nur zu!
    Es wäre mir in meiner Position nur recht nicht ständige neue Thesen zur Umerziehung und Forderungen nach meinem Geld zu hören.

    • Sie haben recht. Fleisch ist viel zu billig, man müsste es sehr viel teurer machen.

    • Zur Abwechslung mal nackte Pute
      Ich esse nur zweimal die Woche Fleisch, hiervon einmal Steak. Das ist nicht billig. Ein gutes Huhn ist auch nicht billig.

      Billig ist Hackfleisch und z.B. Pute. Habe mal in Ni-S in einem Putenhof mit Zimmern übernachtet. Morgens versehentlich – echt, jetzt – in die Mülltonne vor dem Stall geschaut, wegen der toten Puten dann in den Stall, alle Nackedei, dicht an dicht, kaum Licht. Furchtbar.

      Ich bin bloß entsetzt, dass man das alles generalisiert. Ein WE-Fleischesser wie ich bzw. wir kann auch gutes Fleisch kaufen. Im Prinzip ist doch die Massentierhaltung schon lange Thema, es gibt diverse Filme, für die man den Kotzeimer neben sich braucht. Die Leute interessiert das nicht. Deswegen geht das nur über den Preis und das Verbot der Massentierhaltung, ausnahmsweise. Ich bin sonst nicht so für Verbote zu haben, aber es geht um die Lebensqualität dieser Viecher.

      Außerdem darf man nicht immer mit Gemüse als Gegensatz ankommen. Mich schaudert’s wenn ich an das meiste Gemüse nur denke. Offen gestanden, decken wir die fleischarmen Tage eher mit Pasta, Pilzen, Reis und Obst ab. Ach ja, und KARTOFFELN! in diversen Formen. Gemüse, brrr. Vitamin C: Petersilie, roh. Beim Kochen von jeglichem Vit.C-haltigen Kram, heiße Zitrone, Omas Hausrezept, Totalverlust.

    • Klar, auch in Verbindung mit nackt und durchaus eng untergebracht in speziellen Bauwerken.
      Tja und nun obendrein mal zerlegt auf dem Teller – ein, obschon bescheidener, Anfang zur Siebenmilliardenverminderung…

  24. Titel eingeben
    Wer kann möge auch Berchtesgadener Milch kaufen. Die zahlen den Bauern auch gut.

    • Oder Bergader. Über die müsste ich auch mal was machen.

    • Vernunft vs. Markt
      Südtiroler schimpf(t)en auf die Berchtesgadener Milchfabriken, die mit billigen Dumpingpreisen versuch(t)en, die südtiroler Heumilch ausgerechnet in Südtirol zu verdrängen.

    • ...und freiwillig beschlossen(!) ohne Glyphosat!
      Zu Berchtesgadener Land (ab Minute 06:01 zu sehen):

      https://www.br.de/mediathek/video/unser-land-27102017-anwendungsverbot-fuer-glyphosat-durch-molkerei-av:59b906d643cb5f00120c5c08?t=6m44s

    • Kaufe ich immer !
      Die gibt es bei P*rfetto, der Lebensmittelabteilung von K*rstadt (Sterne von wegen keine Reklame).
      Sogar in der city a non grata no. 1 in NRW.

      Einfach mal alles dort probiert, die schmeckt am besten von den Angebotenen. Allerdings habe ich auch schon noch bessere gehabt, direkt vom Bauernhof, en France.

      Thema Überregulierung: Muss alles Mögliche mit gemacht werden, damit sie verkauft werden darf. Bevor sie verkauft werden darf. Kastriert und so.
      Chapeau für den Einwickler: da gab es gestern einen sehr kritischen Bericht über den Brandschutz und dessen Perversionen. So dass am Ende die Leute zusperren müssen.
      Lies mich auch an Philomena denken, die irgendwo dort in der Nähe ein ähnliches Anwesen zu betreiben scheint.

  25. Paradies
    Ja, dies ist die Vorstufe zum
    Paradies. Gratulation, wieder
    ein wundervoller Beitrag.

  26. green business as usual
    Kühe mühen.

    Das ist klasse!)
    Herrlich.

    So lässt sich auch in zwei Worten sagen, dass es reiner Tufall ist, dass KGE und Dr.M just extremst sondieren, wenn in Bonn Kinder und Polynesier für das Klima tanzen.

    Welche Koinzidenz, typisch Merkel-Regie.

    Auch schön: gestern in ARD-Tagesschau, Nachricht: Wirtschaft fordert Klimaschutz JETZT. Sie sagen dann in den Hauptnachtichten den Namen der Stiftung (2%). Und die Grossunternehmen darin:

    … Siemens (killt gerade Grosskraftwerkssparte), E.On (hat Uniper abgestossen und behauptet, jetzt nur noch grüne Energie zu liefern),…

    Green business – as usual.
    So traten diese Konzerne in den 1960er Jahren auch mit Kernkraft an. Bezahlt aus Steuern, für die stahlende Zukunft.

    Kühe mühen.
    Das stimmt!)

  27. "wiederkäuen" hieß das einst und hatte irgendwie irgendwas mit "Arbeit" zu tun...
    Ach ja, Milch et al. gibt’s übrigens dann für den Menschen, wenn er den Nachwuchs etwa der Mutterkühe (nein, nicht die Kaelble baumaschinenbilder.de/forum/attachment.php?attachmentid=568255&sid=eaf6f77e9fed78353649533a8cde71bb v.gd/ZCRFjK ) weitgehend ausrottet – gilt analog auch für Ziegen…

  28. Grünen und Gelben hat Merkel längst den Stecker gezogen.
    Eine 8,9% Partei kann eben keine 100% Wahlversprechen umsetzen. Die einen werden froh darüber sein, die anderen werden wie immer enttäuscht sein.

    Die Welt könnte so schön sein, auf Almen und Fleckvieh bezogen, gäbe es da nicht die Preisdrücker in Molkereien, Groß- und Einzelhandel, gäbe es keine Billigstimporte, gäbe es keine Nahrungsmittelindustrie, die aus Erdöl und anderen Leckereien so schön billige „Lebensmittel“ produziert, gäbe es nicht den Zwang zu Masse statt Klasse. Und, gäbe es nicht immer mehr Menschen, die gezwungen sind, nach der Geiz-ist-geil Philosophie zu leben, damit wenige andere sich Heumilch leisten können.

    Das mit dem Klima ist im Grunde ja eine ganz einfache Sache. Selbst wenn der Mensch die Industrialisierung rückabwickeln würde, müßten immer noch viele Generationen wie zur Steinzeit leben, um zumindest den menschengemachten Anteil am Klimawandel zu stoppen und soweit möglich zurückzuführen. Da das aber nicht wirklich jemand will, wird sich auch kaum etwas ändern. Insbesondere wird die weltweite Industrialisierung auf Steinzeitniveau weiter voranschreiten und alle Klimaziele ad absurdum führen. Wer heute lebt, denkt nicht an morgen, will nicht verzichten, um nachfolgenden Generationen noch etwas Leben zu hinterlassen. Da ist sich jeder selbst der Nächste, wenn er ehrlich ist.

    Das mit dem Klima ist somit genau wie alles andere zum Scheitern verurteilt, bei dem es darauf ankäme, daß die Menschheit gemeinsam handelte. Hauptsache mit Pseudoklimaschutz lassen sich noch Wahlen gewinnen und läßt sich noch viel Geld verdienen. Paßt schon.

    • Es ist gar nicht soooo entsetzlich teuer, man darf halt nicht so viel käse aufs Brot tun. es gibt da gleich beim Achenpass einen unscheinbaren Laden,der hat ein Dinkelbrot und einen Bergkäse, da ist mehrnGeschmack drin als in 40 Fabriksemmeln und 5 kilo Frischkäse. Kommt alles von der Alm bzw der Böckerei im nächsten Dorf, und ist nicht teuer.

    • Dabei
      haben Sie die massivsten Bedrohungen wie langsamer werdende
      Erdrotation und die Verwandlung unserer Sonne in einen Roten Riesen noch gar nicht benannt.

      Diese Probleme lassen sich mit postdemokratischen Strukturen nicht mehr angehen, eventuell mit einer sonnensystemweiten Ökodiktatur?

      Gegen die sich immer langsamer drehende Erdkugel hülfe vielleicht
      ein Rezept aus der Rocky-Horror-Picture-Show: „It’s just a jump to the left.“ (Natürlich nicht politisch gemeint!)


    • Das Traurige ist, bei uns auf dem Land (!), in unserem Dorf mit ca. 15.000 Einwohnern und wirklich vielen Kindern, gibt es keinen einzigen Bäcker mehr, der nicht mit Fertigmischungen oder Ostware arbeitet. Und auch die Viecher vegetieren in riesigen voll automatisierten Ställen vor sich hin, gefüttert mit dem billigsten Futter, das es gibt. Und was da so an Medikamenten in die Viecher gespritzt wird, ich will es garnicht wisen.

      Die Frage nach einem Sauer- oder Leinsamenbrot wird mit Verständnislosigkeit oder Achselzucken beantwortet, das Brot beim „Bäcker“ ist dasselbe und hat auch denselben Ursprung wie bei ALDI und Co. Nur der Preis ist ein anderer.

      Selbstverständlich muß gute Ernährung nicht teuer sein, aber es wird selbst auf dem Land immer schwieriger, echte und gesunde Nahrungsmittel zu finden. Glücklich, wer auf der Alm wohnt und von glücklichen Kühen umgeben ist.

    • nicht so viel käse aufs Brot ...
      … daher empfehle ich Gruyère/Greyerzer!

      Kostet vielleicht das doppelte, kann das aber durch Mehrgeschmack ganz gut ausgleichen …

      (Appenzeller und Emmentaler (auch ORIGINAL!) liegen mir weniger.)

    • Bäcker ohne Fertigmischungen oder Ostware
      Versuchen Sie einmal selber Brot zu backen!

      Schauen Sie auf yT.

      ist nicht so schwer, ich schaffe es auch einmal in der Woche und allen schmeckts. mimr reicht schon der duft aus dem Backofen und die Kruste. kann ich sicher nirgends kaufen…


    • Wassermann, das Brotbacken ist uns nicht fremd. Aber Sauerteig und auch Leinsamenbrot benötigen schon reichlich Zeit, die denn doch zu häufig fehlt bzw. anderweitig genutzt wird. Schließlich bliebe nur der Sonntag zum Backen und …

    • 3 Brote backen, Meier,
      braucht 1,5 Stunden, sagt meine vollberufliche Frau (einschließlich dem lästigen Säubern der Geräte). Beim Gären muss man ja nicht zuschauen.


    • @Vetter: Ihre tüchtige Frau hat bestimmt wieder „netto“ gerechnet, also reine Tätigkeitszeit. Der gewöhnliche arbeitstätige Mensch macht sich aber Gedanken über „brutto“, d.h. inklusive Gär-, Back- und Auskühlzeit, weil man eben solange angebunden ist bzw. warten muß, bis mans essen kann.


    • Sie haben ja durchaus recht, Vetter, möglich wäre es selbstverständlich. Es ist halt eine Frage der Prioritäten. Und wie colorcraze schon schreibt, es braucht halt seine Zeit. Beim Leinsamenbrot , einweichen etc., mehrere Stunden, beim Sauerbrot, wegen des dann auch fortwährend zu pflegenden Starters, ist das eine Dauerangelegenheit. Und so bleibt es eben bei gelegentlichem Erlebnisbrotbacken.

  29. Danke, Don ...
    … für die SCHÖNEN Fotos!

    Da kriege ich ja Heimweh – obwohl ich im hiesigen RHS jahrein jahraus im Riesenpool schwimmen kann (zumindest am Samstag habe ich Zeit), auch bei Regen…

    Guter Käse ist aus Rohmilch und kommt von der Alm,

    SCHLECHTER KÄSE kommt von den 20 000 Heißluftproduzenten in Bonn, die mit über 100 Millionen von Mutti gesponsert werden (über 5000 €/Nase!) und auch ihren Entsendern mit durchschnittlich einigen Tausend Euro für die zusätzliche Heiße Luft aus Flugzeugtriebwerken und Hotels extra auf der Tasche liegen!

    Ich nehme an die mit dem Rad gekommenen und im Rhein angeschwommenen lassen sich auf den Fingern einer oder weniger Hände abzählen…

    Die fesche Kuh mit Hornporträt schaut mir ja mehr nach (eingekreuztem) Pinzgauer aus, wenn ich mir Farbe und Muster so anschaue. Nur die vordere auf dem ersten Gruppenfoto und ein paar der liegenden sind eindeutig „Simmentaler“, vulgo Fleckvieh.

    Erkundigen Sie sich beim Besitzer einmal danach.

    • Das ist richtig, das hier ist ein Pinzgauer, die kommen bei uns in den letzten Jahren wieder in Mode. Allerdings ist das schon eine Alm weiter hinter dem Osterberg zwischen Öd und Gasse, mir gegenüber ist alles nochdas klassische Fleckvieh.

  30. @ DA u D. E. - jaja, schene Buidln, und die Ziegen sind fast methanfrei, so - aber sie fressen
    Autolack und Anoraks, da muss man in „Berliner Hipster-Kreisen“ dann schon aufpassen!

    D. E. – Ihre SPD-Diss – dat me au intressiern! Mein Name obn, dann @, dann gmx.de – fertisch!

    Danke!

    • Ziegen sind prima! Ich mag ziegen!

    • Ziegenhaltung war zu Zeiten der bäuerlichen Kleinbetriebe
      eine weit verbreitetes Praxis, um die Einkünfte der Milchwirtschaft zu steigern. Damals wurde die in der Molkerei angelieferte Milch nach Menge & Fettgehalt bezahlt. Ziegenmilch hat einen höheren Fettgehalt …

    • Titel eingeben
      Ziegen sind auch zutraulicher (sprich: neugieriger) und „kuscheliger“. Und prinzipiell auch gut für die Berge geeignet. Um hier keinen Link zu posten, man google mal nach „death defying goats“.

      Aber sie sind tödlich für die Grasnarbe und generell für die Vegetation, weil sie im Gegensatz zu Schafen wirklich alles bis aufs nackte Holz abfressen. Man muss sie wirklich ständig in Bewegung halten und ein reiches Futterangebot bieten, will man das vermeiden.

  31. Titel eingeben
    Jedes Mal, wenn ich die Bilder aus dem schönen Bayern sehe denke ich mir:“lieber ein Mensch zweiter Klasse im Paradies, als primus inter pares im kulturellen Bereicherungsslum“. Vielen Dank für diesen Beitrag.

    • Gern geschehen! Wäre ich in Berlin geblieben, würde ich jetzt zu einem Balkon hochschauenh und überlegen, wieviel Koalitionäre der aushält.

    • Der Balkon
      und überlegen, wieviel Koalitionäre der aushält.

      und ich würde noch hoffen, dass statt des Statikers ein Doppelgänger in den Prüfungen war.

    • @dermuedejoe
      Kommt wohl darauf an, wessen Gesellschaft man sucht. Kühe findet man in Bayern sicher in ausreichender Zahl.

    • Wie schon G.J.Cäsar sagte:
      “Lieber Bürgermeister in einem Alpendorf, als Zweiter in Rom.”
      (Natürlich in Hochlatein)

      Der Mann ist seit Alters bekannt für seinen klaren und zupackenden Geist
      und nicht für Bescheidenheit.

      Eviva Cataluñia!

  32. Die Kuh
    Wie es sich so ergab, guckte ich gestern auch Kühe an, während ich mit meinen Fahrradfreunden über die Deiche gesaust bin. Die sind wirklich immer sehr relaxed. Ziegen gab es auch viele und auf das dicke Fell der Schafe wurden wir ein bißchen neidisch, denn der Tag fing für unser niederländisches Küstenklima kalt und neblig an.

  33. Sehr schön
    …und sehr ökologie-freundlich! – Überhaupt ist der Begriff „Ökologie“ eine argumentative Waffe, die gegen Pseudo- bzw. Olivgrüne viel öfter verwendet werden sollte: Wir leben in einem Land mit eh schon extrem dichter Besiedelung und wachsendem Flächenverbrauch. Die leidvollen Folgen sind bekannt (nicht nur den Insekten).

    Es sind aber ausgerechnet (vorgeblich) „Grüne“, die die Bevölkerungsdichte hier noch massiv erhöhen wollen. Mit absehbaren Folgen für das letzte, klimatisch wichtige Stadtgrün, weiterer Zersiedelung, die Wasserwirtschaft, noch mehr Agrarindustrie, noch mehr Individualverkehr, etc pp…

    Der Einsatz für Massenmigration entlarvt vorgeblichen Einsatz für Ökologie als Heuchelei. Das wird bisher zu selten thematisiert.

    • Was mich bei solchen Geschichten immer nervt, ist die unterschwellige Sündenbotschaft: Das eine ist gut. weil man viele Effekte einfach übersieht, das andere ist schlecht, weil man alles dramatisiert. Und am Ende muss sich niemand angesprochen fühlen, Hauptsache die Grünen bekommen ihre günstlinge in Ministerien. Ich habe das in München lange genug gesehen.

    • ach, Grüne...
      Deren Protagonisten wollen doch alle nur leistungsloses Einkommen auf Kosten des Restes der Bevölkerung. „Ökologie“ oder was auch immer gerade zu Pass kommt, dient nur als ideologischer Überbau, um die eigentlichen seelischen Abgründe dahinter (Egoismus, Narzissmus etc.) zu übertünchen.

      Ja, sie haben recht. Was ist daran ökologisch, Millionen von Menschen mit einem „CO2-Fußabdruck“ von 0,1 Tonnen p.a. in solche mit 5-10 Tonnen p.a. umzuwandeln (euphemistisch auch „integrieren“ genannt)…

    • Ökologie als Argument zur Abschottung?
      Und das bei einer Netto-Zuwanderung im Jahr 2015 von 1,5 Mio. Menschen (Höhepunkt der Flüchtlingskrise) und im Jahr 2016 von 480.000 Menschen? Dann sind wir aber schnell beim Slogan: Umweltschutz ist Heimatschutz.

    • @Don: Viel schlimmer noch als die Günstlinge auf Ministerposten
      ist die mitgebrachte Entourage, die bar jeder fachlichen Qualifikation dann auf der eigentlichen Fachebene Beamte auf Lebenszeit werden und so systematisch die Verwaltung versauen. Schön im RHS zu beobachten, mit über 30 Tagen „krankfeiern“ im Jahr und Prioritäten wie getrennte Sch***häuser für jeden setzen.

    • "Naturschutz ist Heimatschutz" heisst der Slogan.
      Und damit haben die artamanischen Wehrbauern ja auch alles andere als Unrecht.

      Am deutlichsten wird das bei den Regenwaldvölkern. Klappt es da nicht mit dem Naturschutz, was betrüblicherweise allzu oft der Fall ist, dann verlieren sie ihre Heimat und Existenz-Grundlage. Sie werden vertrieben und in den Armenvierteln der Städte assimiliert. Naturzerstörung und Ethnozid gehen da Hand in Hand.

      In Mitteleuropa ist das alles natürlich nicht so krass. Da geht das auf die sanfte Tour. Aber es gibt schon auch Landstriche, die in eine Agrarsteppe verwandelt wurden, wo sich endlose Mais- und Weizenfelder mit Biogasanlagen und Großställen abwechseln, wo es zeitweise beständig nach Gülle riecht und über Wochen landwirtschaftliche Maschinen fast rund um die Uhr für eine monotone Geräuschkulisse sorgen. Da leidet die Lebensqualität doch erheblich und wer noch jung ist und beweglich den hält dort noch weniger als sowieso schon. Auch dort ist Naturzerstörung Heimatzerstörung und befördert das Ausbluten ganzer Regionen.

      Nicht jeder Spruch ist gleich schlecht, weil ihn auch germanisch völkische Spinner im Munde führen.

    • @Gewürztraminer
      Meine Äußerung bezog sich auf die – meiner Meinung nach unzulässige – Verbindung der Themen Umweltschutz und Zuwanderung. Und der von mir zitierte Slogan wurde von der NPD so in einem Wahlkampf plakatiert und ist auch bei der Neuen Rechten zwecks Themensetzung in der gesellschaftlichen Mitte sehr beliebt.

  34. So isses
    Ein aufschlussreicher Artikel. Ein paar wichtige Argumente für meine Vorliebe, immer wieder ins Tegernseetal zu fahren, um dort diverse Urlaubstage zu verbringen. Es lebe die Heumilch.

    • Herzlich willkommen! Bald ist wieder Rodelzeit!

    • Titel eingeben
      Es gibt auch Heumilch hier bei uns in Berlin; sie ist aber schnell ausverkauft.

    • Eingeschneit offenbar
      Gestern schrieb „jemand mit Medien“ im Spiegel, wor hätten den ersten Schnee in Bayern und BaWü und würden rodeln.
      Die kennen auch keine Kuh mehr, wenn man bayerische Zugereiste (siehe Wassermann) ausnimmt.

      Mich ärgert es maßlos, wie man vom Schreibtisch aus behaupten kann, beim ersten Schnee würde man rodeln. Mich ärgert dieses ganze erfahrungs- und kenntnisfreie Geschreibsel. Diese hohlen Nüsse, die sonst nichts zu tun haben.

    • Das ist tatsächlich quatsch. Auf 800 Meter waren ein paar Flocken im Garten, die Neureuth war weiss, aber es gibt keine Unterlage,der Boden ist viel zu warm, sogar noch auf 1500 Meter. Das sind Fake News.

  35. Ziegenmilch
    Mein Vater wurde zu Beginn des ersten Weltkriegs geboren, Lebensmittel würden bald Rationierung und Milch für Babies war knapp. Deshalb hielten meine Großeltern Ziegen im Garten(in der Großstadt!), mein Vater wuchs mit Ziegenmilch auf. Als er kurz nach dem Krieg auf den Bauernhof in Schleswig_Holstein kam, von dem meine Großmutter stammte, wurde ihm ein unbekanntes weißes Getrânk gereicht-nach einem kleinen Schluck soll er empört gesagt haben“ich trinke keine Pferdemilch!“

    • Ziegenmilch ist prima, wenn Menschen laktoseintolerant sind. Das hat den Sohn eines befreuindeten Bauern an der Donau erwischt, weshalb sie erst 2 ziegen angeschafft haben. Weil das so ein Erfolg ist, haben sie jetzt 20 in einem Nebengarten.

    • @Wettersturz
      „Umweltschutz ist Heimatschutz.“ – Gut erkannt. Passt auch im Umkehrschluß: „Heimatschutz ist Umweltschutz“ sowie „Umweltzerstörung ist Heimatzerstörung“. Und trifft sowohl auf kleinteiligere Heimaten zu wie auf die gemeinsame, große (den Planeten Erde).

  36. nun?
    Sie stehen also auf Kühe; es sei Ihnen gegönnt. Ich hab auch nichts gegen Kühe einzuwenden.

    Aber weshalb man das gegen Ziegen ausspielen muss … als ob die Viecher was falsch machten, nur weil sie nicht stinken und genügsamer sind? Meinen Sie, dafür gibts keine Liebhaber? Seien Sie doch froh; die konkurrieren mit Ihnen nicht um die Kühe.

    • Ich mag auch Ziegen, da bin ich ganz offen.

    • Titel eingeben
      Da haben Sie etwas falsch gerochen, behaupte ich mal. Ziegen riechen viel stärker als Kühe und Böcke stinken gewaltig.

    • Ziegenmilch
      …ist auch für Kinder mit Neurodermitis sehr gut geeignet.

      Die „Nougatfarbenen mit Schwarz und Weiß“, die weiter oben von einem Kommentator erwähnt wurden, könnten übrigens Thüringer Wald- oder Toggenburger Ziegen gewesen sein. Alte Haustierrassen, die schon fast ausgestorben waren.

    • nochmal
      Aber Sie gönnen doch sonst den „Berliner Hipstern“ nicht den Dreck unter den Fingernägeln … geschweige denn ein Nutzvieh!

      Naja, offenbar falsch gewählte Metapher, weil Desinteresse an Nutzvieh im Allgemeinen.

    • Ziegen sind nur in Afrika ein Problem,
      weil sie dort zur Verwüstung beitragen.

      Deshalb kann man bei der Welthungerhilfe für 52 € eine Ziege für Uganda spenden, genauer für die Karamoja-Provinz, die von derselben Dürre betroffen ist wie Kenia.

      In Kenia trieben übrigens die bewaffneten Viehhalternomaden ihr Vieh – Rinder und Ziegen – auf die Felder der seßhaften Bauern, statt zu schlachten, was die Hungersnot zumindest verschärfte.

    • Karamoja
      白左, ich war da erst einmal.

      Sehr beeindruckend der Heimatschutz!

      Alle traditionellen Speere zur Viehverteidigung (und -raub natürlich!) gegen AK47 eingetauscht…

      Die Armee möchte sich auch manchmal wichtig machen.
      Ohne Helikopter braucht sie nicht versuchen.

      In Baringo stellen die schlaueren schon von Kühen auf Kamele um.
      Die brauchen nicht nur weniger Wasser sondern werden auch nicht so oft gestohlen…

      Zu den letzten noch etwas Nackteren in Südäthiopen habe ich es noch nicht geschafft…

    • Wesen der Ziege
      I’m Wesen der Ziege liegt auch der Ursprung des Begriffs “kapriziös”.
      Capra ist eine Pariserin.

    • Andere Länder, andere Tiersichten.

    • Derselbe Gegensatz zwischen halbnomadischem Viehzüchter mit Kriegerkultur und...
      …seßhaftem Ackerbauer ohne eine solche liegt auch maßgeblich dem Konflikt im Nachbarland Südsudan zugrunde. Das Vieh wird nicht geschlachtet, weil es das Vermögen des Nomadenclans darstellt. Dabei ist die Anzahl der Häupter entscheidend, nicht die Ertragsleistung an Fleisch oder Milch (obwohl gerade letztere unter guten Bedingungen gar nicht schlecht ist). Deshalb wird die Herdenführung auf maximale Kopfzahl pro Flächeneinheit hin optimiert.

      Der Jungmann, von denen es viele gibt, kann sich auch nur dann Hoffnung auf eine reguläre Verpartnerung machen, wenn er seinem Schwiegervater in spe ein ansprechendes Brautgeld in Form von Vieh zu überreichen imstande ist. Daher ist es Volkssport, daß die Dorfjugend die mehr oder weniger benachbarten Dörfer bzw. Herdenpferche überfällt, um das Vieh zu rauben. Mit den während des Kriegs gegen die Zentralregierung in Khartoum durch diese großzügig unter die schwarzen Auxiliarmilizen verteilten Handfeuerwaffen steigt bei solchen Raubzügen die Opferzahl im Vergleich zu den in traditioneller Weise mit Speer und Bogen ausgetragenen rapide an. Die Gouverneure, Minister und höheren Armeeführer halten ihrerseits die größten Herden und verwenden Staatsmittel auf ihre Sicherung, wodurch die entsprechenden Einheiten der Armee als Feind des eigenen Volkes (nicht unbedingt der eigenen Ethnie) wahrgenommen wird.

      Da auch die Grenzen des Sudan eher künstlich gezogen sind und Ethnien und angestammte Lebensräume, Trocken- und Regenzeitquartiere zerschneiden, führen diese Raubzüge auch häufig auf die andere Seite der Staatsgrenze. So erwächst aus traditionellem Verhalten heute gleich eine internationale Krise, da die Regierung des andern Staates, obwohl weit weg und eher desinteressiert am Schickal dieser peripheren Völker, aus innenpolitischen Gründen nicht hinnehmen kann, als schwach dazustehen, wenn sie die Grenzen nicht sichert und Ausländern derartig gesetzloses Verhalten durchgehen läßt.

      Insbesondere die Rinderherden spielen über die Vermögensfunktion hinaus noch eine spirituelle Rolle. Wenn der weiße Bulle zur Aussöhnung geschlachtet wird, dann ist das nicht einfach eine Art Blutgeld, also Vermögenseinbuße, sondern eine echte Unterwerfung und Demutsgeste. Denn in der Herde wohnt die Seele des Clans. Wenn die alten Schamanen und weisen Leute schwach und lebensmüde geworden sind, ihre Weisheiten auch zunehmend die eine oder andere Wunderlichkeit beinhalten, so werden sie traditionell auf den Boden gesetzt und die Herde darüber hinweg getrieben. Wenn die stampfenden Hufe den Körper zertreten und zermalmen und das spritzende Blut die weißen Leiber rötet, dann steigt auch der Geist der Alten auf und fährt in die Herde. So trägt die Herde das gesammelte spirituelle und materielle Wissen des Clans von Anbeginn. Kein Wunder, daß die Clans ihre Herden um jeden Preis zurückbekommen wollen, wenn sie geraubt wurden. Die eigenen Kinder sind nicht so viel wert.

  37. Na klar doch: Großstadt, nein danke!
    Kompliment DA, selten hat man von Ihnen eine so beruhigend-befreiende Blogeröffnung gelesen wie diese. Labsal für die Seele.

    Ich selbst versuche schon seit geraumer Zeit um Städte und alles was damit zusammenhängt einen großen Bogen zu machen. Mich nerven die Leute, der Dreck, das Tohuwabowu, die Verwirrungen.

    Großstädte sind für mich: Stress, Hast, Hetze, Hektik, durchgeknallt- überzivilisierte Büro- und Stubenhocker (Nerds), alle anderen Arten überdrehter Städter, krankhaft überzogener Fortschritt, Ellbogengesellschaft, Anonymisierung, Ludergrube, Jahrmarkt der Eitelkeiten, schlechte Luft, ungesunde Umgebung, Plattenbauten, Tanz um das goldene Kalb und um Dinge, die man meist nicht braucht, Verkehrsstau, Eingepferchtsein, Lärm, Siff, Drogenjunkies, Gedöns, Geplapper, Klatsch, Tratsch, Geschnatter, Feministinnen, Genderterroristinnen (oder bei „Männern“ verweichlichte Schwächlinge, die sich bei o.g. Frauentypen anbiedern, wohl in der Hoffnung mal an eine ranzukommen) jede Menge Leute mit denen ich nix zu tun haben will, Naturzerstörung, Exzesse aller Art. Großstädte sind wie ein überfressener Körper, sie leiden unter ihrer aufgeblähten Riesenfettleber, wirken wie kurz vor dem Kollaps, sind Sodom, Gomorrha, Babylon.

    Alles klar könnte man jetzt sagen, ab aufs Land ist die Lösung. Prinzipiell schon, wenn nicht auch da Städter und Dekadenz ihre Spuren hinterlassen würden. Da ist einerseits der unmenschliche Preisdruck und der Verdrängungswettbewerb, dem die Bauern ausgesetzt sind. Dieser verhindert, dass sie ihre Höfe auf eine würdige Art betreiben, stolz, ohne übertriebene Hektik, im Einklang mit der Natur und nicht gegen sie arbeitend. Sie werden in den industriellen Stress hineingezwungen, haben keine Zeit mehr für Freude an ihrem Beruf, auch die Tiere bekommen es zu spüren.

    Überhaupt sollte der Bauer wieder einen viel höheren gesellschaftlichen Status haben. Ich könnte vor Wut die Wände hochgehen wenn ich sehe wie sie in entwürdigenden DschungelTV-Shows der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Gerade ein Bauer sollte eine schöne, stolze, statusbewusste Frau abbekommen können. Und sich nicht noch stolz und froh fühlen müssen wenn er, wie in diesen dekadenten Urwaldshows suggeriert wird, abgespeist wird mit irgendwelchen abartig hässlichen Mauerblümchen, die sonst keiner haben will. Und nichts belegt die Verlogenheit dieser Gesellschaft mehr als der Umstand, dass städtische Weiber zwar grün wählen (was denn sonst), sich aber lieber einmauern lassen würden als einen Bauer zu heiraten und mit ihm naturnah zu leben.

    Da kommt einem Knut Hamsun in den Sinn: er, der reaktionäre Großgrundbesitzer (ganz nebenbei Literaturnobelpreisträger) hat sich seinerseits immer über das dekadente Städterpack in jeder erdenklichen Form lustig gemacht. So wie er sollte ein Bauer sein: voller Stolz und Verachtung gegenüber abgedrehten städtischen Bohemiens.

    Aber hat man heute auf dem Land noch seine Ruhe? Zum Teil ja. Was immer mehr nervt sind diese abscheulich hässlichen, Stress und Hetze verbreitenden Windräder. Mehr und mehr schießen sie aus dem Boden, mehr und mehr Wald wird abgeholzt. Ihr Anblick, ihr hektisches Drehen, alles stört einen, macht das zuvor intakte Landschaftsbild kaputt. Sie sind Zeugnisse der Unersättlichkeit, des Frevels und der Maßlosigkeit des modernen Zivilisationsbürgers. Statt Energie zu sparen und sorgsam-gefühlvoll damit umzugehen schießen immer mehr Windspargel wie monumentale Giftpilze aus dem Boden.

    Auch wenn es schwer fällt, man versucht es irgendwie zu ignorieren. Und auf den Bildern oben sieht man ja noch intakte, gewohnte Bilder. Bayern scheint da noch bis zu einem gewissen Grad eine Insel der Glückseligen zu sein.

    Wenn sich die Bayern auch weiterhin wenigstens ein wenig gegen den Moloch globalisierter Profitgier und hemmungslosen Konsumterrors stemmen, wenn sie sich ihren Konservativismus erhalten oder ihn sogar erneuern, auf eine wieder vitalere Basis stellen, vielleicht gelingt es ihnen ja ihre gewohnte Lebensumwelt (mit der sie von Gott gesegnet wurden) zu erhalten.

    Naja, wenigstens auf den Berggipfeln können sie keine Windspargel aufstellen-der Watzmann würde ihnen was husten, der wirft sie gleich wieder runter.

    Vielleicht begreifen sie irgendwann, dass man Handys nicht essen kann und dass der Anblick unzerstört-ursprünglicher Natur befriedigender ist als energieverzehrender digitaler Klatsch und Tratsch.

    Was hilft es sich aufzuregen? Wenn sie selbst das gesunde Maß nicht finden: man hofft dass die Natur, dass der Kosmos all dem eine Grenze setzen wird.

    • falsch verstanden
      Don Alphonso arbeitet sich nicht an „den Großstädten“ ab und er ist ganz gewiss kein Bauer; seine Sympathie für dieselben hält sich mit Sicherheit in Grenzen, sonst wäre er schon glücklich mit einer bedirndelten Bäuerin vereint und würde sich im Heimatverein engagieren, statt biestige Blogs zu verfassen.

      Er ist einfach jemand, der die Berliner aus tiefster Seele, ja, regelrecht inniglich verachtet, ihnen alles Schlechte andichtet und wünscht, was man sich der Mensch nur ausdenken kann. Den Berlinern als Ersten und den Ostlern als Steigerungsstufe gilt sein Furor! Nur Abschwören – oder das Bestehen der Probe mit heißem Wasser oder so – könnte ihn überzeugen, es vielleicht doch nicht mit dem Leibhaftigen zu tun zu haben; aber auch nur für drei Sekunden. Nie wäre er dauerhaft zu überzeugen, stets wäre auf der Hut, wann der finstere Berliner/Ostler wieder zum Durchbruch gelangt.

      Ich weiß nicht, was man dem Manne in Berlin angetan hat. Muss weh getan haben, eigentlich kann es nur eine Frau gewesen sein. Ich entschuldige mich für die unbekannte Attentäterin und bitte um Nachsicht mit dem traurigen Rest der hiesigen Bevölkerung, ortsansässig ab der vierten Generation.

    • @ pfff
      Ich glaube da neigen Sie zu einer Überinterpretation meines Beitrags. Ich maße mir nicht an für DA zu sprechen. Dass er kein Bauer ist weiß ich und ich würde ihm auch keine grundsätzliche Urbanphobie unterstellen.

      Die Auswahl der Fotos im Beitrag deutet zumindest eine gewisse Präferenz an.

      Auch ich bin gelegentlich in der Stadt (lässt sich nicht immer vermeiden), aber viel lieber auf dem Land.

    • Die Top 10 60er-Jahre-Brutalismus-Bauten wüerde vermutlich keiner klicken.

  38. Könnte man nicht Kühe mit Drachen kreuzen?
    Dann würden die das Methan direkt abfackeln.

    • Gehen auch Tatzelwürmer?

    • Abfackeln?
      Raten Sie mal…

      CH4 + 2O2 —> CO2 + 2 H20

    • Methan
      Nein, nicht abfackeln (produziert ja wieder CO2) – sammeln und z.B. im Winter zum Kuhstallheizen verwenden: ht tp://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2606956/Now-THATS-wind-power-Cows-wear-BACKPACKS-capture-emissions-miniature-power-stations.html

    • @ Maschi, tzz, tzz,tzz, könnte man nicht Kühe...
      „…mit Drachen kreuzen?
      Dann würden die das Methan direkt abfackeln.“
      .
      DdH warnt ausdrücklich und gibt zu bedenken: Und im Winter, im Stall, unter Heufütterung und auf Stroh, fackeln die sich dann selbst sowie Haus und Hof ab.
      .
      Die flammenwerfende Kuh als Brandursache.
      .
      a) Heu und Stroh=> Brandklasse A ((wichtige Parameter für die Art des Löschmittels und Anzahl der Löschmitteleinheiten)
      .
      b) Arbeitssicherheit und vorbeugender Brandschutz gem. Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) bzw. „Brandschutz im landwirtschaftlichen Betrieb“ => Leitlinien zur Schadensverhütung der deutschen Versicherer, hier: VdS 3453-2013.04 (1)
      .
      Die Kreuzung zwischen einem Säuger und einem eierschlüpfenden Reptil, hier Drachen, bzw. Tatzelwurm, bedarf vermutlich noch längerer Forschungsarbeit. Daher schlage ich eine technische Lösung des CH 4-Abfackelproblems vor. Dem Ausstoßvorgang der Verdauungsprodukte in halbflüssiger Form geht ja unmittelbar zuvor das Entweichen dieser grüngeächteten Methangase vonstatten. Dazu muß das Tier den Schwanz anheben. Hier ein geschickt Piezo-Zündelement platziert und das Sache wäre gelöst. Dennoch sehe ich ein Problem in der Zündfähigkeit des Umluft-Ch4-Gemischs. Die Veterinäre hätten sicher auch etwas dagegen.
      .
      Don, wunderschöne Bilder. Die Kreuzberg-Alm als Biker-Anlaufstelle kenne ich aus meiner „bayerischen Zeit“. Auch zu Fuß vom Staudamm her. Ist wenigstens das Kreuz gegen umlegen durch Mitglieder der überlegenen Hochkultur inzwischen gepanzert? Man hörte da ja schon einiges.
      (DdH)

    • Onkel, ...
      Die Kuh brauch im Winter keine Stallheizung.
      Ihre Milchleistung (als Indikator für Wohlbefinden) ändert sich zwischen -20 und +20 °C wenig. Darüber geht sie schneller zurück als darunter.

      Mit Dach, Windschutz und Stroh ist sie bis 1000 m in Mitteleuropa ziemlich zufrieden.

  39. ...
    Ein anregender Text! Übrigens können die schönen Viecher auch mal sauer werden, wenn sie sich bedrängt fühlen. Wie weit geht bitte denn der Asphaltstreifen im Söllbachtal, gibt es da eine schöne Steigung zu einer Alm oder einer höher gelegenen Hütte, die mit konventionellen Straßenrennradreifen zu befahren wäre? Nicht steil, aber lang, ist die bekannte Fahrt zum Ahornboden im Karwendel, schulbuchmäßig macht da das letzte Stück klar, was „false flat“ bedeutet. Am Talende schöne Einblicke in die Milchwirtschaft von Almbauern. Wochentags natürlich nur zu empfehlen.

    • Wenn Sie 28mm Reifen haben, geht es ganz gut. Das ist ein feiner, flach ansteigender Feldweg.. nur ganz hinten wird es mal steiler. Dann kommt man über einem Sattel zwischen Hirschberg und Buchstein wieder heraus und fährt ins Kreuther Tal wieder ab.

  40. Titel eingeben
    Verehrter Don,
    es gab 1994 eine UN Weltbevölkerungskonferenz in Kairo. Damals wurde über dieses Thema gesprochen. Es gab viele gute Pläne und einer von denen war:
    „Adopted a plan of action which sets specific resource targets for international population assistance, to enable countries to make reproductive health and family planning accessible to all by no later than 2015.”
    Nun haben wir 2017 und passiert ist wenig. So ist das halt mit so großen UN Konferenzen. Es wird viel über gute Pläne geredet und am Ende, na sie wissen schon. Dabei war Deutschland mit seiner auf Schrumpfung ausgelegten Reproduktionsrate, dank den 68ern, eigentlich auf einen sehr guten Weg, das notwendige Gleichgewicht wieder herzustellen. Leider wird dies offensichtlich für die Wirtschaft als ganz schlimmes Übel wahrgenommen, weil das Arbeitspotential unbedingt erhalten bleiben muss, koste es was es wolle. Nun wird anstatt auf Reproduktion auf Migration gesetzt und die Öko-Sozial-parteien haben neben dem mittlerweile aufgegebenen Zielen der Abschaltung der Kohleverstromung und des Verbrennungsmotors ein neues Ziel.

    Es bleibt alles so wie es ist und geht seinen gewohnten Gang.

    Vielleicht sieht man sich mal in den Bergen.

    • Doch, passiert ist schon etwas, man hat europa geöffnet, damit die folgen der nichtumsetzung hierher kommen, und Medien verkaufen die beteiligten Verbrecher und Todesverantwortlichen teilweise als Helden.

    • Titel eingeben
      „Leider wird dies offensichtlich für die Wirtschaft als ganz schlimmes Übel wahrgenommen…“
      Siehe ‚Die Anstalt‘ vom 7. November.

    • Der allgemeine Kontrollverlust
      muss nur noch die Nahrungsmittelindustrie erfassen, dann
      haben wir den „Salat“.

      Kartoffel Hengameh wird hier sicher auch auf Steckrübenbasis
      glücklich.

  41. Meat Loaf ist Ihnen sicher ein Begriff... wer sich in der Weltliteratur auskennt...
    … Scrooge mcduck und andere…hört sicher auch Musik.
    Nun liebt Meat Laof auch Hasen und hat einen song geschrieben.

    I’d Do Anything for Love …But I Won’t Do That..

    ..Song handelt davon, dass er auch Möhren mag, es aber nicht über`s Herz bringt, den Langohren ihre Lieblingsspeise wegzuknabbern… anständig von ihm und deshalb wartet er brav jeden Morgen auf die Willson & Kelly Brüder.

    https://i.pinimg.com/originals/30/d0/e6/30d0e6aedf5cc898ddeab8a978ff2392.jpg

    • Diese Bilderlinks sind eine echte und weitgehend sinnlose Arbeitsbelastung für mich. bitte nur, wenn es wirklich nötiog ist.

    • Meatloaf
      Nun aber in die Küche und meinen Meatloaf vorbereitet.
      Kobe Rind und Kalbshack à la Paul Prudhomme, Gott hab ihn selig.
      Bei uns stehen die Kühe auf den Deichen, das ganze Jahr.
      Zum Glück hat unser Trump den Klimazirkus beendet und dank des explodierenden Altienkurses und der Asienreise gibts halt mal Koberind, feix…Heute war der Blog auch was für mein Herz, also Danke an DA

    • Dolores Cocolores, ...
      … ich soll zwar wenig Fleisch essen, meint der Doktor, aber bei lieber Wagyu statt Hengameh auf Steckrübenbasis wird es wohl bis an mein Lebensende bleiben.

  42. Titel eingeben
    Ein sehr schöner Text und noch schönere Bilder, die ein wenig Südweh erzeugen.

  43. Nur an dieser Stelle ot
    Weiß nicht ob Sie das schon gesehen haben:
    „Befeuert wurde der Ärger über die Kunst vom Allgemeinen Studierendenausschuss Asta und der Göttinger Gleichstellungsbeauftragten: Die freizügigen Bilder der Künstlerin Marion Vina seien „diskriminierend und sexistisch“, sie hätten in der Uni nichts verloren. Die Studenten sollen sich über „idealisierende und normschöne“ Frauenkörper geärgert haben. Zudem seien auf den Bildern insgesamt mehr halb nackte Frauen als Männer zu sehen.“
    ht tps://www.welt.de/politik/deutschland/article170416787/An-deutschen-Unis-werden-Banalitaeten-skandalisiert.html

  44. Tja
    Selbst als Ökos sind die Bürgerlichen besser.
    Stellvertretend für die lobbylosen Insekten danke ich Ihnen für den schönen Artikel. Der Kulturschichtvergleich hat es mir besonders angetan….

  45. Ein ganz heisses Eisen...
    Lieber Don, zunächst einmal Ihnen sei hiermit der Ausdruck meiner Freude über die letzten sehr gelungenen Blogs übermittelt. Schön zu lesen, gut zu verstehen und sehr anregend für Geist und Körper.

    Auch der heutige Blog gefällt mir sehr, sprachlich und auch thematisch, fein verpackt findet der geneigte Leser darin eine schöne, ländliche, bayerische Idylle und kann sich ob der bravourösen Umweltbilanz in Ihrer Heimat sehr freuen. Träumen wir nicht alle vom Tegernsee als Umwelt- und Kosmosideal?
    Doch die Welt besteht leider nicht nur aus bayerischen, freien Almkühen und dem Tegernsee.

    In der Welt in der ich lebe, gibt es Discounter-Geschäfte, die Milchprodukte und Fisch preiswert anbieten, und auch das Fleisch aus der Tierproduktion findet seine Abnehmer zu stets günstigen Preisen.

    „Selbstverständlich“ sind alle Tier- bzw. Lebensmittelprodukte immer zu jeder Zeit verfügbar.
    Niemand muss auf Milch, Käse, Fisch und Fleisch oder Eier warten, und den Sonntagsbraten kann täglich dreimal oder öfter konsumieren, wenn man dies als Kunde wünscht.
    „Selbstverständlich“ kommt das Fleisch mindestens aus ganz Europa, Spezialitäten aus Übersee sind auch manchmal in diesem Angebots- und Preiskampf dabei.

    Das diese Diskountangebote für die Umweltbilanz höchst schädlich sind, wissen wir -so hoffe ich- alle.
    Nahezu jedes dritte Tier in der Landwirtschaft hierzulande ist „Überproduktion“ und landet ungenutzt und ungegessen auf dem Müll, bei Fisch ist die Bilanz noch verheerender.

    Es ist nicht überall „Tegernsee“ und auch die Berliner Armen und Obdachlosen beißen gerne in Wurst- oder Käsebrötchen, die ihnen von der Tafel oder sonstwoher zur Verfügung gestellt werden.

    Da der Platz an dieser Stelle zur genauen Erläuterung, warum Viehwirtschaft tatsächlich der Klimakiller Nr. 1 ist, reichlich kurz bemessen ist, und ich auch nicht die Nerven und die Lust habe, alles hier in verfälschender Kürze wiederzugeben und es auch viele Leute gibt, die das gar nicht lesen wollen, schreibe ich hier erstmals einen Link/Verbindung auf, zu einer Webseite, auf der Interessierte weitere Informationen zur Fehlausrichtung der industriellen Land- und Viehwirtschaft finden: http://www.ProVegan.info

    Ja, ich höre bereits die Chöre im Forum einheitlich traurig singen und böse schreien, dass sei doch alles nur Ideologie und Gutmenschentum, der Gnadenbrotler will uns das Fleisch, den Käse und viele andere leckere Speisen vermiesen.
    Dazu kurz folgendes: Ich selbst ernähre mich eher vegetarisch, aber auch nicht immer, etwa einmal die Woche gibt es Fleisch in Form einer Mahlzeit, also Wurstbrote oder etwas Gebratenes, bzw. Fisch.

    Der Veggie-day ist bei mir bereits seit Jahrzehnten -normalerweise an fünf Tagen in der Woche- Realität. An ein, zwei Tagen gibt’s bei mir auch mal was Tierisches.
    Milchprodukte nehme ich durchaus täglich zu mir, auch wenn ich mir der gesundheitlichen Risiken durchaus bewußt bin.
    Ich bin seit Jahrzehnten kerngesund.

    Lieber Don, die meisten Kühe in unserem Land stehen eben nicht auf der Wiese und können frisches Grass fressen, sondern stehen eben in den hochtechnisierten Ställen der Massentierhaltung, auch „Tier-“ oder „Lebensmittelproduktion“ genannt. Dieses Vieh sieht nie das Tageslicht und es kann noch nicht einmal von einer grünen Wiese träumen, weil es eben noch nie eine grüne Wiese gesehen hat.

    Ich bezweifle nicht, dass es bei Ihnen noch schön idyllisch ist, aber die Kuhfladen, die bei Ihnen schöne, duftende Blümlein und vielleicht sogar seltene Pilzsorten spriessen lassen, werden in der industriellen Landwirschaft „Gülle“ genannt und vergiften nahezu Deutschlandweit das gesamte Grundwasser mit Nitrat. …u.s.w… .

    Wer sich wirklich informieren will, was industrielle Landwirtschaft für das Klima, die menschliche Welternährungssituation und auch für die „Nutz“-Tiere auslöst, kann dies gerne tun, es gibt genug Information im Internet und auch in Buchhandlungen und sonstwo.

    Die einfache Leugnung von Fakten zur Entstehung von klimaverändernden Gasen wie Methan reicht heutzutage einfach nicht mehr aus!
    Dieses Nichtwahrnehmen-wollen erinnert mich an die Haltung von kleinen Kindern, welche die Hände vor die Augen halten und sagen: „Du kannst mich nicht sehen.“

    Zur Wahrheit gehört das ganze Bild, und nicht nur eine Einzelmeinung vom Tegernsee.

    Dennoch wünsche ich Ihnen weiterhin gutes Gelingen und „Chapeau“ für das Aufgreifen dieses doch sehr brisanten Themas.

    • Wer glaubt und verbreitet, daß Kuhställe ohne Tageslicht usw. sind,
      ideologische links einfügt, zeigt woher er seine „Ahnung“ von Ackerbau und Viehzucht hat.
      PS Ohne die pöhse Chemie hätten die Vorfahren weniger Chancen gehabt, den Steckrübenwinter zu überleben und hierzulande wäre wesentlich mehr Platz

    • Veganer
      Wenn die das ganze Gras selber fressen, werden sie wohl kaum weniger Methan furzen wie die Kühe…

      Aber das Vorhandensein von Menschen beweist das Wasser und Essbares vorhanden ist.

      Solange noch Regenwald abgeholzt werden kann, werden die Veganer Kokosmilch und Avocado importieren können, dann werden sie weniger.
      Mit Kraut und Erdäpfel werden sich auf Dauer die wenigsten zufrieden geben…

    • Vurban legends
      Ich glaube, hier muss mal mit ein paar Urban Legends der Veganer aufgeräumt werden.

      Die erste ist der oben angegene Link zu ProVegan, der zu eine Link zu einem englischen Philosophen führt, der zum GUARDIAN verlinkt, welcher zum WWF verlinkt, der zu einem angeblichen „Report“ verlinkt, der über den Rückgang der Biodiversität , das heisst der „Artenvielfalt“ klagt, weil der Mensch zuviel Hühnerfleisch isst, von Hühnern, welche mit Soja gefüttert würden.

      Dadurch würde der Mensch indirekt 61 kg Soja pro Jahr zu sich nehmen. Und 13% mehr Fleisch, als von den Ernährunswissenschaftlern empfohlen. Vor allem eben Hühnerfleisch, welche wie bekannt mit Soja gefüttert werden. Würde man das weglassen, bräuchte man 13% weniger Anbauflächen für Soja.

      Abgesehen davon, dass 20 Gramm Soja pro Tag kein verschwenderischer Lebenswandel ist, die angebliche Verschwendung über die „indirekte zu hohe Sojazufuhr durch Hühner“ und die „direkte Überernährung durch Hühnerfleisch“ zweimal gezählt wird, Érnährungsempfehlungen niemals auf das Individuum zugeschnitten sind und von niemandem verlangt werden kann, sich genau daran zu halten, halte ich die Milchmädchenrechnung „13% weniger Hühnerfleisch = 13% mehr Artenvielfalt“ für ziemlich lächerlich. Woher will man wissen, ob der kleingefleckte Sumpfdommel und die kiebitzgefleckte Bachforelle ausgerechnet da ihren Lebensraum haben will, wo früher mal Soja im Boden gewuchert hat.

      Eine andere veganspezifische Milchmädchenrechnung ist: „Für 1 kg Rindfleisch braucht man 1000 Liter Wasser, für 1 kg Salat nur 10 Liter“. Natürlich ist der Pflanzenfresser bei so einer Rechnung immer im Nachteil, er KANN die Pflanze garnicht überholen, weil er sie ja frisst (Und noch dazu trinkt). Bei der Flüssigkeitsbilanz eines Lebewesens betrachtet man aber immer Einfuhr und Ausscheidung. Und hier ist die Kuh, die wie jedes andere Lebewesen Nullbilanzen produziert, das heisst: alle durch Essen und Trinken zugeführte Flüssigkeit durch die Atmung, das Schwitzen und über die Niere wieder ausscheidet, der Pflanze haushoch überlegen, die diese Flüssigkeit nur speichert, dem natürlichen Kreislauf also entzieht.
      Veganer lassen das bei ihren Rechnungen einfach weg.

      So wie die Milchmädchenrechnung mit dem Methan. Methan kommt bei der Kuh aus der Verdauung der Zellulose, die Fleischfresser, wie der Mensch, nicht verdauen können und unverändert wieder ausscheiden. Die Verdauung der Zellulose findet bei der Kuh durch Darmbakterien statt, die der Mensch auch hat.
      Hier wird die Zellulose nach deren Ausscheidung ausserhalb des Körper von den Bakterien verdaut und produziert die Gruben und Klärgase, die auch aus Methan bestehen und aus der unverdaut ausgeschiedenen Zellulose der Fleischfresser herrühren. Die Kuh trägt dazu nicht bei. Die hat ihr Methan schon selber ausgerülpst.
      Reduzieren könnte man das deshalb dadurch, dass man konsequent zum Fleischfresser wird. Dann lebt die Kuh vegan, produziert ihr Methan und der Mensch frisst das, was sie daraus gemacht hat, ohne selber zusätzlich Methan zu produzieren.

      Aber das ist antivegan und damit uncool.


    • Dann lebt die Kuh vegan, produziert ihr Methan und der Mensch frisst das, was sie daraus gemacht hat, ohne selber zusätzlich Methan zu produzieren.
      Gutes Argument.
      Aber wirkungslos, denn Veganertum ist eine Art atheistisch-apokalyptischer Jainismus für Europäer, also eine Religion.
      Die imgrunde den immerwährenden Steckrüben- und Ersatzersatz-Winter à la WK1 anstrebt. Malthusianisten. Hungerkünstler.
      Jedenfalls keine normalen Europäer, die über Jahrhunderte stets Fleisch, Gemüs und Kohlehydrate gegessen haben.
      Und die Käsesser brauchen auch immer ein Komplement durch die Kalbfleischesser, wenn man nicht das Kalb in der Abdeckerei verschwenden will.

    • Rechnen, Herr Marx,
      Geht anders.
      61 Kg pro Kopf und Jahr sind nicht 20 Gramm pro Tag.

      Ansonsten ein interessanter Beitrag.

    • Die Anti-Veganer haben einen Denkfehler in der Argumentation.
      Wiederkäuer – um solche handelt es sich bei Kühen – wurden als Haustiere gehalten, um mit ihrer Hilfe die für die menschliche Ernährung nutzlose Zellulose in für uns verdauliche Nahrungsmittel zu verwandeln. Die meisten heutigen Maisäcker waren in früheren Zeiten Dauergrünland. Erst durch massiven Düngereinsatz und intensive maschinelle Bearbeitung konnten diese Flächen anders genutzt werden.

      Soja, Mais und Futtergetreide wären auch ohne den Umweg über die Kuh für Menschen als Nahrung nutzbar. Nur eben mit dem Faktor 7, was den Kalorienertrag betrifft, versehen. Es geht eben nicht darum, dass die Zellulose sowieso in Methan umgewandelt würde. Das Gras, als Träger der Zellulose wächst nämlich gar nicht mehr auf den Flächen. Allenfalls noch auf für maschinellen Ackerbau ungeeigneten Flächen in Gebirgsregionen.

    • 100 Punkte für Colorcraze
      Absolut d’accord.

    • Ulrich Dust, ...
      … ich verweise auf meine Bemerkunt unter Pasteur weiter oben.

    • Das Gras [...] wächst nämlich gar nicht mehr auf den Flächen.
      Right! Und diese Flächen, soweit nicht völlig eben, kommen bei starkem Regen gerne mal im Dorf zu Besuch. Wird dann gerne als Folge des Klimawandels verbucht.

      Wer kümmert sich um die menschengemachte Verblödungskatastrophe?

    • Ixch mache nächstes Frühjahr einen Beitrag über Almwiesen und wie sie bei uns aussehen. Und natürlich halten.

    • @Uwe Dippel
      Da hat die Kuh wohl eine Null gefressen. Sorry (genauer gesagt: 61kg geteilt durch 365 ergibt 167,123 Gramm pro Tag oder aufgerundet 200 Gramm. Wenn keine Null heruntgerfällt).

    • @Wassermann & Hausschwein
      Zellulose kommt mitnichten nur in Gras vor. Aus Zellulose ist JEDE pflanzliche Zellmembran gemacht, egal ob im Mais, im Apfel oder im Weizen. Im Gras natürlich auch.

    • Thomas Marx, das wäre dann
      doch …. viel.
      Finden Sie nicht? Deshalb hatte ich ja auch drauf hingewiesen. 20 Gramm nicht. Aber 170 Gramm? Täglich?

    • "Zellulose kommt mitnichten nur in Gras vor."
      Mit Verlaub, wenn die ehemalige Weide, jetzt E10-Acker, bei Ihnen 1 m hoch im Wohnzimmer liegt, ist Ihnen das völlig schnurz. Glauben Sie mir.

  46. gemuht, gemäht, gemüht = Gemüt
    Ihre Freudschen sind eine Freude wie die Kühe auf der Weide, meine ersten Fotobräute, sehr geduldig, treu und doch bewegt, im Sommer wie im Winter dampfend, schnaubend, schmatzend – Vegetarier – und so verschmäht – Methan, und ganz ohne Katalysator! Ein Grünenfeind?

    (Ach wie nett von der Blogsoftware, zuerst zu schnell auf Deutsch, und nach dem Zurück-Buttern wird es auf Englisch geschrieben …)

  47. Symphonie der 25.000
    ja werter DON, die zahl der teilnehmer an diesem klimakongress in Bonn ist schon erschreckend hoch………….das gaststätten-, hotel- und sexgewerbe wird boomen in der zeit……………

    sicher legt auch wieder mal ein mann die rechte oder linke hand des teufels auf einen frauenoberschenkel während einer der langweiligen sitzungen !

    also rechnen wir mal: den CO2-footprint aller an-, abreisenden und in Bonn weilenden und lustwandelnden incl. des papierverbrauchs der erklärungen und ermahnungen……………………….

    dagegen die rechnung, wieviel kühe satt und glücklich dafür leben können ?

  48. Korrekturwunsch
    „Es muss nur noch jemand diesen Kreuzbergalm-Plan der natürlichen Viehpopulation, der viele mit Berge mit Kreuzen schaffen wird“ – Vorschlag zur Erhöhung der Verständlichkeit (aber ich weiß nicht, was Sie meinen wollen.):

    … der viele Berge mit Kreuzen schaffen wird.

  49. Titel eingeben
    Herzlichen Dank für diesen wieder einmal göttlichen Artikel – der Tag ist trotz des deprimierenden Wetters hier in München gerettet.
    Mit allem, das Sie mal wieder in gewohnt bissiger Ironie und dem Ihnen eigenen gnadenlosen Sarkasmus zu Tastatur gebracht haben, d’accord. Einzig die in Ihrer Antwort von 13:17 hier hinterlassene Anmerkung:
    „Hauptsache die Grünen bekommen ihre günstlinge in Ministerien. Ich habe das in München lange genug gesehen.“
    kann ich nicht ganz nachvollziehen. Vielleicht haben Sie ja ein Beispiel parat…?

    • Titel eingeben
      „Das“ war in München z.B. der Hep Monatseder, der die aktuell desolate Finanzlage der Städtischen Kliniken zumindest mitzuverantworten hat – neben der blauäugigen SPD und einer die Sanierung sabotierenden CSU (damit sie den Schlamassel im Fall des Scheiterns der SPD anhängen können).

    • Denke mal, er meint
      sinngemäß den Stadtrat von München und die Besetzung der Rederatsleitungen und nächster Ebene, bei denen Qualifikation vollständig durch Ideologie und Poporz ersetzt wird.

  50. echte Milch
    ist ja sowieso mittlerweile eine Besonderheit geworden. Wir hier in Regensburg bekommen unbehandelte Milch nur noch in einem Ökoladen, ansonsten herrscht allüberall gleichförmig-industrielle Tristesse, leider auch im Ökobereich.

    • Unbehandelte Milch erhöht die Wahrscheinlichkeit, Umsatzträger
      der Gesundheitsindustrie zu werden. Weiteres Problem bei wenigen Kühen und unbehandelter Milch ist der Käsemangel.

    • Ulrich Dust, ...
      … ich verweise auf meine Bemerkunt unter Pasteur weiter oben.

  51. Fotos
    Schoener Text, schoene Fotos!
    Am besten gefaellt mir Foto 3, zumal nach dem Nietzsche-Zitat.
    Diese Bilder wecken in mir wunderschoene Urlaubserinnerungen in …
    … Schleswig Holstein!
    Und bei Foto 4 musste ich unweigerlich an den Schlachtensee in Berlin denken (ohne Kirchturm im Hintergrund), denn Berlin hat viele wunderschoene Ecken, v.a. Dahlem/Zehlendorf und dann weiter Richtung Potsdam!

  52. Herumstreunender Kamarillaschutz,es ist ein Kreuz mit dem Balkon;
    gelesen, mit den Gedanken nicht ganz bei dem lieben Vieh.

  53. Wunderschöne Bilder
    Und dazu ein lehrreicher Artikel. Nun frage ich mich, ob manche Menschen eine Fistel am Kopf haben, durch die ihnen nachts die Grünen Gehirn absaugen. Die Fistel tut nicht weh, steht da. Das merken die gar nicht, steht da. Es würde manches erklären.

    Ja, es muß halt immer einer schuld sein, und wenn der ungefleckt weiße Mann nicht als Sündenbock taugt, dann ist es das gefleckte Vieh. Egal wer was verursacht haben soll, sagt man etwas anders oder ist skeptisch, ist man gleich ein Populist.

  54. Kuh ausgebüchst...
    Unter großem Widerwillen und deswegen „mit weinenden Händen“(© Karl Valentin) schreibe ich es hin: Ausgebüxt, das ist auch so ein Wort.
    Da lob ich mir, daß einem richtigen Bayern eine Kuh nur „auskommen“ kann.

  55. Viecher
    Ja, es gibt noch Bauern, die noch nett zu ihren Viechern sind. Hier oben am Rande der Lüneburger Heide ist alles wild gemischt. Sie könne hier noch Kühe sehen, die ganzjährig mit ihren Kälbchen zusammenbleiben. Die Lütten sind immer ganz schön anzuschauen. Aus deren Sozialverhalten kann man dann ganz gut schlußfolgern, was wir diesen Tieren in der Massentierhaltung eigentlich antun. Den einen oder anderen Neulandbauern mit Schweinezucht findet man auch, wo die Viecher noch draußen gehalten werden.

    Die andere Seite gibt`s aber auch. Mais noch und nöcher und in jedem dritten Dorf Biogas. Die Rückstände sind ja nix anderes als künstlich hergestellte Gülle, die zusammen mit den normalen Hinterlassenschaften aus der Massentierhaltung auf den Äckern landet. Die Folge: Es wächst nix mehr. Die Wiesen, Äcker und Ränder: klinisch rein oder klinisch tot, plus Nitrat im Grundwasser. Man sieht das ganze Jahr über kaum eine Wildblume. Ich wohne am Dorfrand, und wenn ich nachts das Fenster aufmache und Licht an: nichts, es ist wie tot. Tagsüber: dieses Jahr zweimal einen Kleinen Fuchs gesehen.

    Seltsam: Interessiert bei den Koalitionsverhandlungen von Seiten der Grünen keine Sau….

    Ziegen sind wirklich witzig, und Schafe viel schlauer als man glaubt.

    Ach ja, diesmal hat’s mit der E-Mail wieder funktioniert.

    • "Schafe schlauer als geglaubt"?
      Habe unlängst gelesen, „daß Schafe den Obama auf einem Photo erkennen können“. Warum auch nicht? – Sie haben ihn ja schließlich auch zweimal gewählt, den noblen „Friedensnobelpreisträger“.

  56. Ziegen in Berlin
    Kann sein, dass bald einmal Scharen von „Klima“-Flüchtlingen aus dem Norden in den Süden der Republik strömen, dort wo sie herkommen, lauter Kreuze auf kleinen Hügeln hinterlassend. Heumilch wird dann die geringste Sorge sein.

    Bis dahin genießt man das Leben im Oberland und freut sich über natürliche Landschaften und Lebensmittel, auch wenn die unterhalb der Bergzone selbst in Bayern immer seltener zu finden sind. Mais-Monokulturen, Silage, Überdüngung, Artensterben, Großstall-Elend, Odel-Nitrat im Wasser, überall.
    Gleichzeitig „explodieren“ die Dörfer und wuchern ins umgebende Land. Wer im Dorf ein Bauernhaus besitzt, lässt sich einen Aussiedlerhof bewilligen und baut Rendite bringende Wohnungen in die alten, nun leer stehenden Gebäude. Die Landschaft wird immer mehr zersiedelt.

    Noch besteht Hoffnung, nachdem die KGE in einem lichten Moment das Risiko eines Parteiselbstmords angedeut hat. Ob sich anstelle der Grünen die CSU entleiben wird, steht noch aus.

    Apropos Bild7: sind das Leggiiiiins, die sich da vor der Scheune räkeln?!? Beirut West bereits ante portas?

  57. Titel eingeben
    Sie sprechen Vincent Klink (und mir) aus der Seele.
    .

    (diesmal sind leider wieder reichlich Tippfehler drin; vielleicht nochmal langsam durchlesen und ausmerzen?)

  58. Westfernsehen
    Haha, der Schweizer Roger Koeppel würde auch gut in Ihre schöne Landschaft passen. Ich freue mich immer über seine Podcasts, Ihre neuesten Blogeinträge und das Printblatt, nun ja, das benutze ich halt inzwischen um Origami-Tischmülleimer oder Drachen zu falten. Zum Glück gibts die Junge Freiheit und die NZZ, die sind nach meinem Empfinden in etwa so wie ich die FAZ vor 20 Jahren erinnere.

    • Eintausend Daumen nach oben !
      FAZ und der Lobgesang auf den Erguss vom Verfassungsgericht ?
      Hab nun jedoch immer noch kein Scheisshaus, was mich anspricht !
      Hallo Sozi Högl, ich bin auch Einer, der auf sein Scheisshaus wartet, denn wie von ihnen versprochen, ich habe es auch verdient. Sarkasmus aus ! Schöne Bilder aus einem schönen Land, ohne Invasoren, Danke Kühe !!!

  59. Ich hoffe, ich erreiche Sie
    Lieber Don,

    habe nun nochmals probiert, Sie per Mail zu erreichen. Ich hoffe, es klappt dieses Mal. Vielleicht landet meine Mail immer im Spam, habe noch eine old-school-Adresse von AOL…Andernfalls schreiben Sie mich vielleicht an?! d150587 ät aol dot com

    Ein Wort noch zur Innenstadtpartei „die Grünen“, die nicht mehr zu den guten Milchbauern geht. Sie haben völlig recht, nur frage ich mich, ob es inzwischen noch etwas bringt, wenn Politiker vor Ort sich etwas anschauen. Der derart durchgetaktete Alltag eines normalen MdB (von denjenigen mit „wichtigen Posten“ ganz zu schweigen) gibt ihnen bei wem auch immer vielleicht mal eine Stunde, danach geht’s zum nächsten Termin, und mehr als das lose Versprechen, man werde schauen, was man tun könne, wird nicht herumkommen. Vielleicht liegt darin auch ein Problem, die zur Repräsentationslücke führt, in die die AfD nun vermeintlich reinstößt…

    Hoffentlich bis bald

  60. Hungertod als Klimaschutz
    Danke das sie all die grünen, klimarettenden Visionen auf den Kern zurückgeführt haben:
    Deinen energetischen Footprint auf den der solaren Einstrahlung (100-135W/m2) zu reduzieren und als Spezies abzutreten.

    Man kann sich jetzt darüber streiten ob Neolithikum , Frühmittelalter oder Spätmittelater, Renaissance oder Absolutismus der geignete Fall-Back für die Menschheit sind.

    Ohne die geliebte Leibeigenschaft wird es nicht gehen.

    Dennoch stimmt es mich traurig, dass die vom Balkon winkenden Jamaikaner wohl Ihr Leben auf der Sonnsneite weiterführen werden, wogegen die Kartoffel Leiharbeiter, die abends noch schnell beim Discounter einkaufen gehen, wohl eher keinen Heumilchkäse ergattern werden.

    Vielleicht steht auf merkles Monumentalem Grabstein dereinst „erste Klimaretterin“, wohingegen die Knochen der Verhungerten, wenn die billige Dscounter Nahrung mal weg ist und die globalen Lieferketten zusammengebrochen sind, in einem namenlosen Massengrab verschart werden.

  61. ...ich bin mir aber sicher...
    …aufgrund guter Erfahrungen, auch bei der FAZ wird mal wieder eine Phase kommen, in der ich wieder gebannter schmökern kann.
    Und dieses Blog gehört für mich zum Besten, was die deutsche Presselandschaft derzeit hergibt.
    Ich sehe Sie übrigens ganz so wie Sie sich beschreiben, DA: als unabhängiger Geist, der in keine Schublade zu stecken ist. Und deshalb tun Sie meines Erachtens das Richtige am richtigen Ort. Leite wie Sie würden in Parteien nur verschlissen, das sieht man täglich.

    • Schmökern...
      In der FAZ war mir heute wieder möglich, und ich habe gestern eine Reportage-Sternstunde im BR erlebt, für die ich sehr dankbar war, weil sie den hiesigen politischen Diskurs nur bereichern kann. Die Themen, die mich interessieren, muss ich manchmal eben etwas suchen. Oder ab und zu länger aufbleiben ;-)

  62. Meine kleinen Kurzgeschichtchen hier im Blog...
    … funktionieren halt nur mit Bildchen.
    Für triefende Empörung über -was weiß denn ich-… über Gott und die Welt… sind andere hier im Blog zuständig. ;)
    Ich mach meine Beiträge hier halt etwas “ COMICartig“.

  63. Klimaschutz
    Warum wird eigentlich nie darüber diskutiert, dass auch der Mensch CO2 und Methan ausstößt. Und je mehr vegan er sich ernährt umso mehr. Das der Mensch nach dieser Auffassung also der Verursacher des Klimawandels ist , mag ja sein. Aber dann stoßen 7 Milliarden halt auch mehr aus als 1.5 Milliarden. Dazu kommt noch, dass sich der größte Teil der Weltbevölkerung an Flüssen oder am Meer niederlässt. Das diese Konstellation dazu führt, dass Lebensmittel und Trinkwasserproduktion weniger nachhaltig sei können ist da doch nur logisch. Ein echter Klimaschützer müsste also eigentlich klar sagen, 5.5 Milliarden Menschen müssen weg. Das wäre doch mal echt ökologisch!

    Und die bösen Industrienationen, die das alles angerichtet haben? Wie war das noch mal mit Mao’s großen Sprung nach vorne. Mit den Osterinseln. Mit dem brasilianischen Regenwald. Mit der Abholzung für die Spanische Armada. Mit den Monokulturen in Indien. Dürren in Afrika und den Biaffra Kindern.

    Ach ja.

    Ich bereite mich auf meine Soylent Green Werdung vor.

    Alles für die Hysterie und den Weltfrieden.

    So long

  64. 7 Milliarden
    Alles das Penicillin und Mutter Teresa schuld. Und natürlich ein Bisschen auch Brot für die Welt. Armes Klima!

  65. Kühe sind halt auch nur Menschen
    Die einen verelenden im Stall und die anderen sonnen sich auf der Alm.

    Seltsam, gesellschaftlich betrachtet sind die Unterschiede gar nicht so groß. Denn immer gibt es einen, der sagt, wer auf die Alm darf und wer nicht.

  66. Walking on Water
    Das letzte Bild beeindruckt mich sehr.
    Aha, dachte ich bei mir, mittlerweile ist er sogar soweit.

    Und sagen Sie nicht, es wäre unbeabsichtigt gewesen.

  67. wie recht Sie haben! Und dann erst das Fleisch dieser Rinder!
    Falls Sie echte wirklich traditionell lebende Kühe in einem kurzen Video-Clip sehen möchten, googeln Sie „lechner almfleisch trächtige kühe auf der weide“. Dieser Viehzüchter/Metzger verkauft nur auf lokalen Märkten. Da er als Familienbetrieb größenbegrenzt ist, hat er auf dem Markt immer eine Schlange vor seinem Verkaufswagen. Daher hoffe ich, daß Sie mir keine Reklame-Absicht anlasten.

    • Ich selbst bin Vegetarier.

    • Die Lechners!
      (Sorry Don, aber ich bin auf der Liste „Die zwölf Schritte der Anonymen Carnivoren“ erst bei Schritt 4 angelangt: „Wir machen eine gründliche und furchtlose Inventur in unserem Inneren“)

      Mei, die Lechners!
      Wir kaufen jede Woche an ihrem Stand – und nirgends sonst. Vorbildliche Viehhaltung (Charolais) auf Heuwiesen, erstklassige Metzgerei, überaus nette und freundliche Familie.
      Beim Lechner stehen auch deshalb lange Schlangen, weil er das Publikum mit Witz und Schlagfertigkeit zu unterhalten versteht und auch mal 5 gerade sein lässt. Um einen guten Spruch in schönstem Bayrisch ist er nie verlegen. Die Wartezeit in der Schlange gehört zum samstäglichen Marktvergnügen hier am Würmsee.

      Den Werbespot haben die sich verdient, in jeder Hinsicht.

  68. das Klima-Dauerthema wird langsam lästig fuer denkende Menschen
    Wenn man nur in den letzten Tagen seriöse alternative Medien gelesen hat wird einem klar welche Show-Veranstaltung dieser Klimagipfel ist. Das Wort „Vera … ung“ will ich vermeiden um dem geschätzten Don keine Probleme zu machen.

    In Achgut wird in „Der Fidschi-Report: Schnorchelkurs für Barbara Hendricks“ neben vielem anderem auf die Touristik-Werbung der Fidschi-Region mit intakter Umwelt hingewiesen und zu den Inselbildern mit nicht überschwemmtem Strand und Hügelland dahinter verlinkt.

    In „Macht doch einfach das Licht aus!“ verweist Herr Maxeiner auf einen SPON-Artikel („Aber so rasch kommt auch ein US-Präsident nicht aus bestehenden Verträgen heraus.“) und ergänzt dazu:

    „(… wird) immer wieder das Märchen vom Ausstieg der USA aus dem Abkommen erzählt. Dabei waren die USA nie „drin“, weil das Gesetz nie dem Kongress vorlag. Obama war klug genug, es nicht vorzulegen, weil er wusste, dass dies mit seiner Niederlage geendet hätte.“

    Henryk Broder weist in „so wird aus dem Klimawandel eine Klimakatastrophe“ auf einen ZDF-Wetterbericht hin worin der Moderator bei den Worten „Temperaturabweichung entlang der Arktis“ auf die Mittelmeer-Region zeigt (ist geschätzt 3000 Km entfernt davon). Wirklich kompetente Leute verkaufen das Klima derartig an die Bevölkerung.

    Dass die Fidschianer und ihr Präsident kräftig abkassieren wollen ist menschlich verständlich, wären ja dumm wenn sie diese Gelegenheit ausließen, aber dass „unsere“ da mitspielen….?

    Dabei gibt es dringendste wichtige Themen, ich möchte nur auf die im Moment noch abrufbare Arte-Doku „Gesundheit und Medizin-Umwelthormone – Verlieren wir den Verstand“ hinweisen, worin auf eine wirkliche bedrohliche und Angst machende Gefahr hingewiesen wird.

    Mit diesem Klima-Dauerthema, dessen Abänderlichkeit durch den Menschen ja alles andere als klar ist, werden die noch-veränderbaren dramatischen Bedrohungen wie riesige Plastic-Müll-Teppiche in den Ozeanen und die hormonellen Veränderungen an Kindern durch Plastic-Weichmacher übertüncht und es wird davon abgelenkt, obwohl dringendst Aktionen erforderlich wären.
    Wahrscheinlich gehen wir an dieser Plastikscheisse (verzeihung) kaputt bevor das Klima uns ernsthaft geschadet hat.

    Und die Evolution lässt die Rindviecher schon seit Millionen Jahren furzen.

  69. Das Bewußtsein vor dem Schnürsenkel
    auf’m Wochenmarkt
    mit mittelsanften Absichten konfrontiert.

    Pferdebratwurst?
    Aua, nee, jetze nich.

  70. Ganz liebe Schutzsuchende kommen auch zu ganz lieben Kühen
    und machen hier weiter.
    http://www.oe24.at/welt/26-tote-Frauen-in-Fluechtlingsschiff-entdeckt/307395535
    .
    Die Muslime, die sich unterwegs schon gütlich getan haben, werden sich auch hierzulande frischweg bedienen.
    .
    Ihr wollt es so. Also jammert nicht.

    • Christian Weiten sagt: "Unsere Bedürfnisse sind nie schlecht,
      wir verfolgen nur oft falsche und ineffektive Strategien, sie zu befriedigen“

      „Nie würde ich sagen, ich wüsste, was richtig und falsch ist.“

      “ Gegen menschliche Bedürfnisse kann ich keine Einwände finden, auch wenn mir diese Strategie, sie zu befriedigen, aussichtslos erscheint.“

      „Unsere Entscheidung, Menschen nicht in unser Land zu lassen, hat
      Konsequenzen. Sie hineinzulassen ebenfalls.“

      „Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, dass die Flüchtlinge oft als Ursache von Problemen gesehen werden, was ohne Zweifel richtig ist. Die meisten Probleme hatten wir aber schon lange vor der Flüchtlingskrise.“

  71. Es gibt hier kein Spa, nur die Wassertröge, in die Menschen sich nicht legen dürfen,
    Großartig! Chapeau!

    Mit allerbesten Grüßen aus Berlin (so wie Sie es beschreiben, ist es ja zum Glück nicht überall, aber tatsächlich sind einige Ecken schon speziell, und das schon sehr lange.

    Aktuell:

    „Nach Berichten über disziplinlose und aggressive Polizeischüler sowie eine mögliche Unterwanderung der Polizei durch arabische Großfamilien fordern Kritiker ein deutlich härteres Auswahlverfahren für die nächsten Generationen Polizeianwärter.

    Das bisherige Bewerbungsverfahren hält nach Einschätzung von Kritikern Kriminelle und Bewerber aus polizeibekannten Familien nicht ab. „Arabische Großclans haben ein vitales Interesse daran, möglichst viel über die Polizeiarbeit zu erfahren“, sagt Bodo Pfalzgraf von der Deutschen Polizeigewerkschaft. „Seit einigen Jahren wird in diesen arabischen Großfamilien strategisch vorgegangen: Leute werden ganz gezielt von Straftaten ferngehalten, um sie zum Beispiel bei der Polizei unterzubringen. Im Grundgesetz steht schließlich nichts von Sippenhaft und dass man wegen seines Familiennamens von öffentlichen Ämtern ausgeschlossen werden darf. Dieses strategische Vorgehen der Familien ist Insidern seit langem bekannt“, so Pfalzgraf.

    Probleme gibt es schon länger…“

    https://www.berliner-zeitung.de/28776610

    Die Mafia hat immer Leute auf der Gegenseite, das hat noch nichts mit Arabern an sich zu tun – wobei auffällig ist, wie erfolgreich die hier seit vielen Jahren agieren können – offenbar haben sie eine äußerst wirksame Strategie und sehr eigne Motivationslage. Und der Stern berichtete vor einiger Zeit, in Zusammenhang mit dem Clan von Bushido, wie viele teure Anwälte in gutem Zwirn sehr gut an der nahezu perfekten Abschirmung dieser Herrschaften verdienen.

    Deutsche Honks bei der Polizei sind ärgerlich genug…

    Im Rechts-Referendariat hat uns vor über 15 Jahren ein KHK aus Wedding und Moabit berichtet – eher arabisch als türkisch. Wie oft sie bei Festnahmen von in Windeseile von Cousins usw. umringt und auch angegriffen wurden… Sie wären dann viel in die Schulen und hätten auch versucht mit den Eltern in Kontakt zu kommen. Aber das wäre nicht ganz einfach…

    In der Kitagruppe unserer Jüngsten im Prenzlauer Berg, war dann auch eine deutsches Mädchen aus dem Wedding. Das ist nicht in Nähe zur ehemaligen Zonengrenze – nun zwischen Prenzlauer Berg und Wedding. In den Kitas in Nähe der Stadtbezirksgrenze, der Osten hat ja sehr viele Kitas geschaffen, ist es eh noch anders.

    Die U8, wo es bekanntlich viele böse Zwischenfälle gab, gerade auch am Alex, verbindet arabisch Wedding mit türkisch Kreuzberg. Mancher nennt diese U-Bahn die Tali-Bahn… Aber das sind natürlich nur böse Scherze.

    Zu Ostzeiten fuhr die U8 ohne zu Halten von dem einen zum anderen durch und es gab keine solche Zwischenfälle am Alex. Ist nun mal so. Geschichte ist nicht immer ganz passend zu Ideologien… Habe aber tatsächlich schon „Autobahn“ gehört, als ich darauf aufmerksam machte, wann die vielen Kitas im Osten gebaut wurden…)

    • Ich habe leider kein Bild davon gemacht, aber an einem Trog ist ein Schild, das verdeutlicht, dass Menschen darin nichts verloren habem.

    • ""Der Pate""
      war der Lieblingsfilm von Saddam, das weis jeder Araber, Saddam soll
      den Film zigmal gesehen haben. Michael Corleone war auch Navy Offizier, und
      studierte Jura. So kam die Familientradition erst richtig in Schwung.
      Die Arabs bei uns schnallen ganz leicht, daß man den Kafiren erst mit
      entsprechender Ausbildung so richtig eins reinwürgen kann.

  72. Titel eingeben
    Die Kühe werden „wegen zu vieler immer mehr und immer billiger, schlechter essen wollenden Menschen falsch gehalten“, sollte es heißen. Mit diesen Menschen sind natürlich nicht die hungernden in Ostafrika gemeint, sondern die zuckerkranken übergewichtigen des Westen, denen es ethisches essen angeblich nicht zugemutet werden darf, weil sie bekanntlich auch noch ein Anrecht auf die Pauschal-Kreuzfahrten im Mittelmeer haben. Es geht mir nicht um Ästhetik, nicht um teures slow food, aber eine Erziehung zum guten Essen und Reduzierung des Fleischkonsums wäre auch ökonomisch dringend, wenn man bedenkt, was die Folgen des schlechten Essen für eine Volkswirtschaft bedeuten (das ist für jene, die Gleichgültigkeit, Profitgier und Verantwortungslosigkeit gern mit den Wörtern „liberal“ und „undogmatisch“umschreiben). Und: Danke für die mal wieder wunderschönen Photos!

    • Die Berliner Burgerfresser, die Frühstücksbuffetbeschwerer, die 1 Kilo hack fpr 299, die Frischläse darf nicht mehr als 79 kosten, die „ich versuche nicht mal, ein veganes Gericht zu kochen“.

    • Limo ist vegan.

    • Grobfutterverwerter
      Die Tiere welche auf landwirtschaftlichen Anwesen gehalten wurden,
      sind ganz ursprünglich nicht als Fleischlieferanten gedacht gewesen,sie werden in der Fachsprache deswegen “Grobfutterverwerter” genannt.
      Das gilt für alles, vom Rind über Schwein bis hin zum Geflügel.
      Da galten selbst die Tauben noch als fliegende Putzkolonne, die man
      in hübschen Taubenhäusern hielt.
      Die fanden noch da letzte Körnchen und verhinderten das Verschimmeln,
      trugen so zur Hygiene auf dem Anwesen bei.
      Die ganze Hofwirtschaft war ein Komplex fein aufeinander abgestimmter
      Tätigkeiten von Pflanzen Tieren und Menschen.
      Moderne Arbeitsteilung, initiiert und befeuert von”moderner” Finanztechnik
      ,verzerrte diesen Organismus in Unkenntliche.
      Hence the trouble.
      Das bei all diesen Vorgängen entstehende Fett und Eiweiß, Horn
      und Leder wurde selbstverständlich entsprechend genutzt.

    • @Ni-hon jin
      Limonade ist mitnichten vegan (deshalb schmeckt sie so gut).

      Nur die, die schmecken, wie Pfefferminzpetersiliehagebuttenkamillentee, die sind vegan (und Pepsi-Cola).

      http://www.vegan4love.info/limonade-cola-vegan/

  73. Streichelt doch Zipfel statt Klimagipfel!
    Wie kann man eine derart riesige Konferenz nur in einer Großstadt abhalten?

    Es war ja damit zu rechnen, daß der Glockenblock der Milchbauern mit seinem Vieh den Verkehr lahmlegt, alles mit Kuhfladen überzieht und die entzündlichen Gase zu vereinzelten Feuern führen.

    Damit wollte die Kanzlerin den Oberbürgermeister Ashok Sridharan als nächsten Gegenkandidaten bei der Bundestagswahl verhindern!

    Schade, daß wir nicht in Frankreich leben, den Viehtreck nach Bonn hätte ich gerne gesehen.

  74. Denkmal für Buffalo Bill
    Lieber Don, Sie schimpfen zwar immer sehr über die ehemalige Reichshauptstadt, aber sie hatte doch auch immer illustre Bewohner und Besucher. Im Jahre 1890 gastierte da sogar der berühmte Bison-Jäger Buffalo Bill (http://www.bz-berlin.de/berlin/wie-buffalo-bill-mit-seiner-wild-west-show-1890-die-berliner-begeisterte).

    Den wenigsten Berlinern war damals wohl bekannt, daß ihr Besucher einer der größten Umweltschützer des 19. Jahrhunderts war. Bill war wesentlich an der Beseitigung einer der größten Umweltbedrohungen auf der Welt beteiligt. Nein, ich rede nicht von der Eisenbahn oder den europäischen Siedlern, welche die nordamerikanische Prärie unter den Pflug nahmen und in Staub verwandelten. Buffalo Bills sollte stellvertretend für die vielen Jäger gedacht werden, welche die Bisons in Steaks und Treibriemen für die aufblühende Industrie verwandelten. Man schätzt, daß es vor der Ankunft der europäischen Siedler in Nordamerika rund 30 Millionen Bisons gab. Man kann sich kaum vorstellen, was diese Tiere an Methan produzierten. Ohne Buffalo Bill und seine Kollegen wäre heutzutage der Meeresspiegel bestimmt 10 Meter höher.
    In Würdigung Bills Einsatzes für Umwelt und Klima sollte ihm ein Denkmal errichtet werden, nicht auf Ihren schönen Almen, sondern im noch schöneren Berlin, am besten direkt vor der amerikanischen Botschaft.

    • Bills ... Denkmal ... vor der amerikanischen Botschaft...
      Ja, von mir aus gerne.

      Aber auch Stelenwälder für ein paar Millionen abgemurxte Indianer und Russen vor den jeweiligen Botschaften würden sich gut machen…

  75. Umgotteswillen!
    Also lieber Don:
    Ziegen sind prima! Ich mag ziegen (sic)!
    Das kann ich kaum glauben, denn [ahem. Don] et aliae sind Ziegen.
    Jetzt bitte modus ponens anwenden.
    LG Kalchas

  76. Furzende Kuehe auch bei uns.....
    Natürlich haben auch wir in Costa Rica Kühe, Holsteinische, deren Urmütter kamen auf den Schiffen der Konquistadoren. Und dann änderte sich die Welt und jemand kam auf die Idee Flugzeuge zu bauen. Und dann kamen die „Grünen“ und auf den Gedanken, in Costa Rica müsse verdammt viel für die Umwelt getan werden….zwar steht ein Drittel des Landes unter der Parkverwaltung der Naturschutzgebiete (ich glaube einmalig auf der Welt) aber das reicht halt nicht aus. Und so flogen ein paar depperte Grüne ins grüne zu uns, trafen sich mit Minister und anderem Gesindel und schafften es tatsächlich, an Costa Rica die Idee zu verkaufen, dieses schöne reich bewaldete Land mit seinen Dschungeln und Naturschutzgebieten muss verändert werden. Klimaschutz. Das geht halt nicht, dass unser Strom durch die vielen Flüsse und den damit verbundenen Kraftwerken kommt, nein, so ein Fluss hat Fische und so ein Fisch kann eventuell in eine Turbine….-man mag sich das Drama nicht vorstellen.

    Schlussendlich schwafelten die Grünen von Windräder, das A und O eine jeden anständigen veganen lebenden Naturschwätzers. Und so kaufte unser Land Windräder und so verunzieren diese stockhässlichen Gestelle das Gebiet um den Vulkan Arenalsee, und einige Gebirgszüge. Was macht man nicht alles für den Umweltschutz. Unsere Kühe furzen vor sich hin und der Dschungel packt sich das böse Gas und wandelt es um.

    Und die Windräder in Costa Rica (nicht viele, aber es reicht allemal, um Hass in sich spüren zu lassen auf alles was sich „Grün“ nennt) stehen nun in zauberhafter Landschaft und verpesten den Blick des Menschen.

    Und so verrecken Jahr für Jahr tausende zauberhafte wunderschöne Vögel, Tucane, Aras, Kolibris, Habichte, auch seltene Fledermäuse, sie alle werden vom Saugstrom der Windräder angesogen und in die rotierenden Blätter hinein gehäckselt. Tausende !
    Man muss halt Opfer bringen für die Umwelt, das heißt, die Tiere müssen die Opfer bringen.

    Leider lernen die Menschen in Lateinamerika kein kritisches Hinterfragen. Die Autorität hat immer recht. Das ist so, ob in Costa Rica oder Chile. Und so hinterfragt hier leider niemand, ob dieser Dreck in der Landschaft stehen muss. Und dann werden, mit finanzieller und sicher auch organisatorischer Hilfe Deutschlands große Plakate in der Hauptstadt präsentiert. Sie zeigen unser traumhaft schönes Land, wie es in 50 Jahren aussieht (nicht etwa aussehen könnte!) , wenn…ja wenn wir nicht umweltbewusster leben. Flüsse verödet, Schildkröten verreckert am steinigen Strand, Wüstenlandschaft wo heute Dschungel ist. Hochdramatisch, wie der sauere Regen damals und die gleich nachher verreckten Wälder in Bayern.

    Wer kommt auf so perverse Ideen? Dass ein Drittel unseres Landes bereits geschützt ist, reicht da doch nicht aus, machen wir doch die ganze elende Natur, die überflüssig ist wie ein Kropf, gleich platt und stellen Windräder hin. Das gibt dann auch pfiffigerweise eine biologische Lösung für störende Vogelkacke , die nirgendwo mehr hinfallen kann, weils die Vögel nicht mehr gibt.

    Das ist Naturschutz a la „Grüne“. Wahnsinn hoch drei. Verblendung. Psychische Defekte. Die mussten vielleicht zu selten aufs Töpfchen und das stieg denen in jenen Hohlraum, der normalerweise fürs Gehirn zuständig ist.

    Ich wünsche sie zum Teufel, diese Grünen, diese Besserwisser und Weltbeherrscherwollende, und sollte sich mal einer dieser Typen hierher wagen und ich bekäme es mit und käme an ihn ran, dann gäbe ich keinerlei Garantie mehr über meine Handreflexe. Meinetwegen soll dann in Deutschland die Schlagzeile lauten: Nazi in Costa Rica.

    Am Rande: Besucher aus der Schweiz meinen, bei uns in den Bergen mit seinen satten Wiesen und gefleckten Kühen, die einfach so auf der Weide umher weiden, sehe es aus wie in der Schweiz. Zumal die Kühe hier genauso furzen wie Dahom. Wer hätte das gedacht?

  77. wenn ich das richtig verstanden habe,
    ernährt die Alm noch ein paar Leute … also dann, der Don. Legen Sie mal los!

    • Nahrungssicherheit eben, banaler Begriff.
      Aber klar, die Alm ernährt sie. Photosynthese und so.
      Das ist eine bei Weitem verläßlichere Lebensgrundlage als Papiergeld.
      Summen mir meine Bienen jeden Tag.
      Jetzt, wo’s Winter wird, kuscheln sie zu einer wärmender Traube.
      Für die Kalorien haben sie vorgesorgt.
      Sie haben einen Erfahrungshorizont von, nachweislich, zigmillionen Jahren,
      den sie genetisch weitergeben.
      Unser menschl. Horizont dagegen ist lächerlich viel kleiner als unsere
      Ambitionen.
      Das wird uns was kosten.

  78. Titel eingeben
    Wir hatten ja schon bei Gmund einen postfaktischen Vergleich mit Berlin – nun vergleichen Sie Ihre Kleinregion mit Norddeutschland.
    Sucht man sich die Fakten zusammen mit realen Vergleichen, kommt man auf:

    SH: ~2.802.000 S-Holsteiner
    https://www.statistik-nord.de/fileadmin/Dokumente/Statistische_Berichte/landwirtschaft/C_III_3_hj_S/C_III_3_j16_SH.pdf

    1.103.561 Rinder, davon Milchkühe 393.686

    NS ~7.800.000 Niedersachsen
    https://www.statistik.niedersachsen.de/download/104677

    2.652.139 Rinder mit 865.357 Milchkühen

    BY 12.860.010 Bayern
    https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen/epaper.php?pid=43112&t=1

    3.184.600 Rinder, davon 1 208 968 Milchkühe

    Fällt Ihnen was auf, außerhalb der Riesen – Landwirtschaftssubventionsabzockerei?

  79. Ex Zeitleser
    Klimaschutz!? Wir kaufen jetzt aktuell auch dank grüner Multi-Kultipolitik einen Zweitwagen für die Töchter, auch weil es in der nächsten Stadt am BF, und selbst in Regionalzügen und anderen öff. Straßen/Plätzen für junge Mädels spätestens mit Einbruch der Dämmerung alleine schlicht zu riskant wird. Überängstlich oder besorgter Bürger? Nein Quatsch, absolut nüchterner Realist mit naturwiss. Hintergrund und Fähigkeit zur Analyse von Daten und Beobachtungen ohne betreutes Denken.

    Leute googelt heute mal unbedingt in der Südwestpresse (SWP) nach „Ulm- Handel fordert Hilfe gegen Gewalt und Drogen in der City“.

    Die Regionalzeitungen nehmen so langsam zunehmend kein Blatt mehr vor den Mund. Die Situation ist allerdings auch wirklich nicht mehr schön zu schreiben. Ulm, da sind wir in einigen Geschäften Stammkunden und über den nahen HBF muss eine meiner Töchter mit Zwischenhalt Ulm nach Augsburg pendeln. Erst am Sonntag mehrfach Elterntaxi gefahren, jetzt reichts.

    • @ChristianBW
      Ulm hat leider die gleichen Probleme wie alle größeren Städte.
      Mein Studium führt mich öfter in´s „Donaustädtle“, und im Vergleich zu diversen anderen Bahnhofsvierteln in D finde ich es dort noch relativ entspannt – vielleicht auch, weil ich Ü40 nicht mehr in´s Beuteschema passe und schon etwas Kiezerfahrung habe.
      Natürlich sehe auch ich dringenden Handlungsbedarf, aber es macht sich wohl keiner gerne die Mühe, dem bunten Treiben ganz offiziell den Stecker zu ziehen. Jaja, wir schaffen das… Ihnen und Ihren Mädels alles Gute!

    • Glück gehabt
      Sie können sich das Auto für Ihre Töchter ja noch leisten. Was machen denn die Anderen? Die schauen in’s Auge des Sturms.

    • Ex Zeitleser
      Heute erschien in der Südwestpresse ein Beitrag mit Stellungnahmen von Polizei und Stadt- Alles halb so schlimm, alles wird gut……….zumindest wieder besser.

      Ich denke die Wahrheit liegt in der Mitte, immerhin liegen einige Videos mit Kriminal- und Gewaltvorfällen vor und die Inhaber/Mitarbeiter der angrenzenden Geschäfte sind wohl öfters vor Ort, als die Polizei.

      Die Sicherheitslage hängt u.a. wohl stark von den Tageszeiten ab
      Meine Töchter und ihre Freundinnen berichten jedenfalls öfters von Pöbeleien am BF Ulm, in der Ulmer City und sogar an kleineren Bahnhöfen. Das gab es schon immer, aber jetzt hat es deutlich zugenommen.

    • Die Polizei kann schlecht sagen, dass ihr die Lage entgleitet.

    • Um Ulm herum
      Ich bin in Ulm aufgewachsen, habe dort studiert und 20 Jahre lang gearbeitet.
      Das war so eine schöne Stadt.
      Heute könnte man heulen, wenn man mal wieder hinkommt. Originalzitat aus einer Konversation in einem Bus, der morgens um 07.00 Uhr zur Berufsschule am Kuhberg fährt: „Machscht Du auf Abschiebung oder auf Bewährung?…I glaub’… I mach auf Abschiebung“ (alles vom selben Sprecher gesagt).
      Den Rest habe ich nicht gehört oder nicht hören wollen.

      In meiner Schulzeit sind wir am Universum-Center in Ulm zu den Türken gegangen und haben Tee getrunken. Heute stellen sich einem drei pubertäre Jungspunde in den Weg, wenn man es wagt, da vorbeizugehen.

      Die Stadt ist dermassen abgesüfft, da findet man keine Worte dafür.

    • „Machscht Du auf Abschiebung...?"
      Klingt ja sprachlich gut integriert – für einen Flüchtling recht überraschend…

  80. WALKING ON WATER
    @Uwe Dippel

    ja, ich dachte bei dem bild auch, der DON wandelt jetzt gleich übers wasser………….nein er setzt noch EINEN drauf, er fährt mit seinen schmalen roifela einfach übers wasser………………

    doch, wie sagt schon der dichter aus DdH-landen:

    „da lächelst des frohen übermütigen nur du“

    denn auch für DON würde der gleiche spott wie für Helmut K. ertönen:

    zeitungsmeldung: H.K. wird morgen zu fuss den Rhein von Mainz nach Wiesbaden überqueren

    leserantwort: richtig, da sehen wir, dass er nicht einmal schwimmen kann !

  81. Ich bin kein Berliner
    “Kulturschichten voll mit Spritzbestecken, Patronen, alten Matratzen und zertrümmerter Sanitärkeramik’ im RHS beschäftigt mich schon den ganzen Tag. Ich sehe das nicht so bottom up sondern mehr top down. Wie schon erwähnt, war ich letzte Woche in Berlin. Das was sehr eindrucksvoll. Ich flog von Schiphol angeblich eine Stunde nach Tegel, aber eigentlich 30 Jahre zurück, denn Tegel ist so, wie es vor 30 Jahren war. Wie kann die Regierung einer Stadt, die sich deutsche Hauptstadt nennt, nach 27 Jahren immer noch keinen Flughafen haben, von dem man uneingeschränkt interkontinentale Ziele direkt anfliegen kann?
    .
    Natürlich gibt es keine U- oder S-Bahn, die Tegel mit der Stadt verbindet. Wenn man dann über den Ring chauffiert wird, kommt man an einem gigantischen Kongresszentrum vorbei, auch aus der Zeit des kalten Kriegs. Mein Chauffeur sagte mir, dass es leer steht. Warum????
    .
    Zur Einführung in die Stadt sind wir die Lindenstrasse entlang spaziert. Was unterscheidet eigentlich die Lindenstrasse von Disneyland? Alles da is fake. Warum wird das Stadtschloss wiederaufgebaut? Wenn es sich um so etwas wie die Paulskirche handeln würde, würde ich das verstehen, aber die Behausung eines deutschen Kaisers? Sowieso ist das alles preußisch, was ist daran deutsch? Was verbindet mich als Frankfurterin im weiteren Sinne (eigentlich bin ich gebürtige Kronbergerin) mit dieser Stadt? Dann habe ich mir vorgestellt, wie diese kaiserliche Architektur auf die Gemüter der deutschen Regierungsleute schlägt, die morgens durch die Lindenstrasse in ihre Büros kutschiert werden. Kein Wunder, dass die Deutsche Regierung innerhalb der EU ein bißchen unter Größenwahn zu leiden scheint.

    • Balihn
      Lindenstrasse, Unter den Linden?

      Kongresszentrum ist meines Wissens nicht modern genug, wohl auch asbestig. Wenn Geld da ist, soll es wohl abgerissen werden. Derzeit wird es bewacht.
      Mein früher genannter Vorschlag, dort Menschen unterzubringen die noch nicht so lange hier leben brachte mir keine Freunde.

    • RHS
      Man mag die Sache betrachten wie immer man auch wolle:
      Berlin ist wahrhaftig eine Mißgeburt. Nach sämtlichen, in Frage
      kommenden Kriterien. Für die Vergangenheit läßt sich das leicht
      beweisen.
      Für die Zukunft auch unschwer extrapolieren.
      Als humane Lösung kann ich mir nur eine möglichst schmerzlose
      Entsiedelung. des Territoriums B vorstellen.
      Nach dreijährigem Arbeitsaufenthalt dorterhalben,mit mehr Ups als Downs,
      habe ich mich von dort auf Zehenspitzen entfernt, um mir das Leben
      zu retten.

    • Einspruch
      Nun ja, wenn man im schönen Wassenaar lebt, auch mit einem Schloss, ideal gelegen zwischen Leiden, Den Haag und dem Meer, kriegt man einen Kulturschock in Berlin. Aber dass Sie das an dem Schloss aufhängen, vermag ich nicht nachzuvollziehen. In den schönen unzerstörten Städten der Niederlande weiß man vielleicht nicht, dass die subtotale Zerstörung von Berlin anno ’45 ein Trauma war, ein verdientes Trauma zwar, aber dennoch ein Trauma, und wir sind im achten Jahrzehnt nach dem Krieg.

      Im Gegensatz zu Ihnen sind andere der Meinung (der ich mich anschließe), dass nicht genug aufgebaut wird, so zum Beispiel keine Synagogen und wenn, dann nur mit notdürftiger Restauration vorn nach dem Muster Potemkin’sches Dorf:
      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/deutschland-sollte-zerstoerte-synagogen-wiederaufbauen-15283377.html

      Gestern Abend den Film „Der Ewige Antisemit“ gesehen, sehr empfehlenswert. Ein Landsmann von Ihnen tritt auch auf, Leon de Winter. Vielleicht abrufbar in Mediathek, Bayerischer Rundfunk, sozusagen die gesunde Almkuh unter den sonstigen Filmen des ÖR.
      Wenn Sie die Passage über Malmö sehen, wissen Sie, dass der Autor der FAZ Recht hat. Traurig wird man über das schwedische Totalversagen, nachdem die Schweden nun damals die Juden aus Dänemark gerettet hatten.

    • Puh, diese Debatte hatte man ja in München mit der neuen Synagoge am Jakobsplatz auch. Aber es macht kenen Sinn. die meisten Synagogen von früher entsprechen kaum den Bedürfnissen der Gegenwart. Ausserdem nimmt die Synagoge nicht den Stellenwert einer Kirche im Christentum ein.

    • Mißgeburt nach sämtlichen ... Kriterien.
      Für die Vergangenheit … bewiesen.
      Für die Zukunft … unschwer zu extrapolieren.

      Das nenne ich eine angewandte Kombination von Geschichtswissen und prophetischer GAbe!

      Spaß beiseite, ich finde alle Länder mit der größten Stadt als HS leiden an ähnlichen Symptomen.

      Die Schweizer sind wieder einmal anders, die Holländer auch…


    • Die Lindenstraße fängt neben dem Mehringplatz an, quert dann die obere Oranienstraße (nach Westen: Rudi-Dutschke-Straße mit taz) und läuft noch ein Stück Richtung Mitte. Keine Ahnung, was man als Tourist dort will, allenfalls das Jüdische Museum im unteren Teil angucken (das ist der Libeskind-Bau), und beim Gebäude daneben (ehemals Amtsgericht) sich daran erinnern, daß dort mal ETA Hoffmann seinem Brotjob als Rechtsassessor nachging (und nach Feierabend sich zu Fuß zum Lutter & Wegner am Gendarmenmarkt begab, um sich mit seinen Stammtischlern vom Theater zu treffen und neue Gruselgeschichten auszudenken).
      Die Lindenstraße ist ziemlich kiezig.
      Die Linden hingegen – der breite Boulevard Unter den Linden, ausgehend vom Pariser Platz hinterm Brandenburger Tor bis zur Museumsinsel – ist Touristenrennstrecke und ewig Baustelle, immer mal mit „sponsored by“-Zelten zugestellt, aber als Durchgang für deutsches Regierungspersonal spielt der keine Rolle (es wäre idiotisch, sich in diesem Stau anzustellen), denn kein Regierungsgebäude befindet sich dort, und die vorhandenen Regierungsgebäude haben ihre Zufahrten sonstwo, aber ganz gewiß nicht von den Linden.

    • Gegeneinspruch
      @Oberländer – Waren Sie mal in Rotterdam? Das wurde von den Deutschen sehr sichtbar zerstört. 5km von meinem Haus haben die Deutschen ihre V-2 Raketen abgeschossen. Es gibt noch Leute hier im schönen Dorf, die ein Trauma gegen Deutsche haben.
      .
      Der Wiederaufbau von Synagogen scheint im Moment ein aktuelles Thema zu sein. Ich sehe da wenig Sinn drinnen, denn die Familien, die sie benutzen würden, kann man nicht wieder zum Leben erwecken.

    • ja, aber
      Das kenne ich von Reisen, Tiger. Da war ich mal in einer Kirche in einem kleinen Ort, den ich mir eben wieder ins Gedächtnis googeln konnte, in Südengland nahe Plymouth. Der Ort heißt Aveton Gifford, die Kirche St. Andrews. Nazi-Flieger haben dort eben mal so ein paar Bomben abgeworfen, die sie „übrig hatten“ am Abend. Die Kirche war subtotal zerstört plus einige umliegende Häuser, und es gab ein paar Tote. Das machten sie zur Demoralisierung der britischen Bevölkerung öfter mal.

      Der Groll in solchen Orten, auch in Frankreich, kann noch gefunden werden.
      Das hat aber wenig mit Wiederaufbau zu tun. Ich bin sehr für Wiederaufbau von alten zerstörten Stätten von historischem Wert. Am schönsten finde ich allerdings die Ruine von Coventry mit der neuen Kathedrale direkt daneben und die Kaiser Wilhelm-Gedächtniskirche, weil sie so mehr reden.

      Das Geld für Wiederaufbau hätte man locker drin, wenn alle zu Klimakonferenzen radeln und dort in Tipis schlafen müssten. So eine verlogene Meute. 70 Mio.
      Rotterdam kenne ich leider nicht, ich bin dort nur mal mit der Fähre über die Schelde gefahren. Es ist doch die Schelde? Wie oben von anderen Foristen angedeutet, meinten Sie wohl Unter den Linden.
      Ich mag die Prachtstraße, ehrlich gesagt. Ich würde mir dort eine Wohnung suchen, wenn ich in Berlin leben würde. Ein Loch, meine ich. Zehn qm. Aber zehn qm Geschichte ist was. Ich hab auch ein Faible für das Adlon und außerdem für den Gendarmenmarkt mit seiner Hugenottengeschichte und seinen Hotels.
      Zum Jüdischen Museum mache ich lieber Island Hopping. Soll heißen Taxi. Manche Sachen sehe ich lieber aus dem Auto.


    • @Oberländer: ich bezweifle, daß es solche Butzen an den Linden gibt. Das sind da alles Hotels, Geschäftshäuser… ich glaub mit Wohnungen siehts da mau aus.

    • Unter den Linden
      @Oberländer – Sie haben Recht, ich meinte “Unter den Linden”. Außerdem habe ich noch einen anderen Flüchtigkeitsfehler gemacht. Die V-2 Abschussrampe ist nur 1.5 km von unserem Haus entfernt (Und wenn ich da zweimal pro Woche vorbeilaufe, laufe ich insgesamt 5km).
      .
      Mir hat Berlin eigentlich gut gefallen. Wir hatten da ein Mini- Familientreffen. Die, die kamen oder da wohnen, waren die MINT Vertreter der Familie und naturgemäß trafen wir andere MINT Menschen, die ihr Geld mit IT verdienen. Dabei habe ich gelernt, dass nicht alle Berliner IT start-ups wirklich start-ups sind sondern IT Ableger großer deutscher Firmen (Mercedes zum Beispiel). Außerdem war ich im Science Museum am Anhalterbahnhof. Da könnte ich Tage verbringen.
      .
      Ich fand Berlin ist wie ein Donut. In der Mitte ein nutzloses Loch (Regierungsviertel, Unter den Linden etc.). Drum herum guter Kuchen mit interessanten Laden, Restaurants, jungen Leuten usw.


    • @Tiger: das nutzlose Loch in der Mitte nennt sich Tiergarten und ist für die sommerliche Kühlung da. Wenn Sie Kreuzberg ansprechender finden als den Gendarmenmarkt, sind Sie mir so rätselhaft wie viele Touristen, die „zum Alex“ (eine Stadtwüste, kein Platz) oder „zum Checkpoint Charlie“ (hat für die Berliner und Westdeutschen nie eine Rolle gespielt, die durften da nie durch, das war ausschließlich für Amis mit an der Joachimsthaler schwarz getauschten Aluchips) wollen. Museumsinsel könnt ich ja verstehen, auch daß man sich für Essenssuche irgendwohin begibt, aber gerade der Anhalter Bahnhof (von dort ging es mal nach Anhalt, wie es vom Vorgänger des heutigen Hauptbahnhofs nach Lehrte bei Hannover ging)? Weils eine der wenigen heut noch sichtbaren Ruinen ist? Eine „Berlin Untergrund“-Tour (am Gesundbrunnen) wäre ergiebiger gewesen.

    • @Tiger
      Auf die Niederlande wurden keine V2 abgeschossen (jedenfalls nicht absichtlich). Allerdings wurden die Bombardements der RAF und US Air Force auf Städte in Holland, zum Beispiel auf Rotterdam, nach dem Krieg als „deutsche V2-Angriffe“ umpropagandisiert (in Frankreich starben durch alliierte Bombardements übrigens rund 100 000 Zivilisten. Auch die hat man offiziell „vergessen“).
      Zitat:

      While the Germans occupied the Netherlands during the Second World War (1940–1945), the Allied air forces carried out a number of operations over Rotterdam and the surrounding region. These included bombing strategic installation, leaflet dropping, and during the last week of the war, the dropping of emergency food supplies.

      In one unfortunate incident, during a raid on the shipyards and dock area, the United States Army Air Forces (USAAF) accidentally bombed a residential area killing hundreds. Until the 1990s, the raid that took place on 31 March 1943 was not mentioned in local school history lessons about the regions war time experiences. In the run-up to the 50th anniversary of the raid, newspaper articles and a television documentary by Mr. van der Wel broke the taboo and the raid is now acknowledged with a memorial in a local park to the „Forgotten Bombardment.

      http://military.wikia.com/wiki/Allied_bombing_of_Rotterdam

    • (Science) Geschichte
      @Thomas Marx – Wenn Don ein paar Links erlaubt, dann können Sie über die V-2 nachlesen:
      .
      http://www.v2platform.nl/boek/3b.gevolgen.html
      .
      Die Amerikaner haben Rotterdam angegriffen als es unter deutscher Besatzung war. Aber um das Land zu besetzen, hat die deutsche Luftwaffe die dortige Innenstadt zerstört (Die Bombardierung von Rotterdam 1940 durch die deutsche Luftwaffe fand am frühen Nachmittag des 14. Mai 1940 statt, zerstörte die komplette Altstadt und führte unmittelbar zur Kapitulation der niederländischen Regierung. Zwischen 800 und 900 Rotterdamer Bürger verloren ihr Leben, 24.978 Wohnungen, 24 Kirchen, 2320 Geschäfte, 775 Lagerhallen und 62 Schulen wurden zerstört. Eine Fläche von 2,6 Quadratkilometern war binnen weniger Minuten dem Erdboden gleichgemacht worden.
      http://www.martinroos.de/weltkrieg.htm)
      .
      @colorcraze – Offensichtlich waren Sie nie im Science Museum am Anhalter Bahnhof. Wir haben uns die Lokomotiven angeguckt. Die Entwicklung von Bremssystemen fanden wir sehr interessant. Außerdem haben uns die Holzfahrrädern begeistert und ich habe meiner Tochter den Flatbettplotter von Zuse gezeigt, und erklärt, wie ich auf derartiger Technologie meine ersten Karten habe ausdrucken lassen.

    • Lieber Tiger
      Mein Holländisch ist gut genug, um zu verstehen, dass es sich um einen Bericht über von Holland aus nach England abgeschossene V2s handelt.

      Dass die Bombardierung Rotterdams bereits abgesagt war, ein Teil der Bomber aber nicht mehr zurückgepfiffen werden konnte, wissen Sie vermutlich selber.

      Genau das ärgert mich an den Historikern. Sie ordnen ihre Wissenschaft einem politischen Ziel unter. Das macht sie zu Pseudowissenschafltlern und Post-Historikern.


    • Von einem Science Museum am Anhalter Bahnhof habe ich wirklich bis zu Ihrer Erwähnung noch nie was gehört, weswegen ich dachte, das sei („Science“ ist schließlich abstrakt, Theorie) entweder irgendein neues kleines Privatmuseum Nähe Askanischer Platz oder irgendsoeine unbeachtliche temporäre Kunstinstallation auf dem Gelände des Anhalter Parks (kleiner Grünbereich um den Ruinenrest der Fassade des Anhalter Bahnhofs). Denn letzteres gab es zumindest früher ab und an mal.

      Ihrer Beschreibung des Angesehenen entnehme ich jetzt aber, daß Sie zweifellos im TECHNIKmuseum am GLEISDREIECK waren! Ja, DAS ist natürlich unbedingt sehenswert! Da kann man Tage zubringen und ist immer noch begeistert. Das ist in einer Liga mit dem Deutschen Museum in München, und von dort wurde mW vor einigen Jahren der Museumsdirektor abgeworben.
      Daß die den Experimentalbereich mit dem abwegig schrägen Namen „Science Centers Spectrum“ versehen haben, erfuhr ich allerdings erst durch googeln.

      Ist halt so ähnlich wie mit dem Schüler, der am U-Bhf Märkisches Museum seine Klasse „im Museum“ suchte. Weiteres Nachfragen ließ dann starke Zweifel aufkommen, daß die Klasse im nahegelegenen Märkischen Museum zu finden sei, und nicht vielmehr irgendwo auf der 2km zu Fuß entfernten Museumsinsel…

    • Einem jüdischen Schwager aus England haben wir eine neu aufgabaute Synagoge
      gezeigt – ihm sind da vor allem die Schutz-Poller und der Polizeiwagen in der Nähe aufgefallen.
      Sowas ist in Deutschland vor jüdischen Einrichtungen bei uns allerdings seit mindestens 50 Jahren zu sehen und muss so lange schon vor einheimischen Antisemiten schützemn. Das wird auch Heryk M.Broder wissen, so dass ich mich über einige seiner Kommentare in seinem Film „Der ewige Antisemit“ zum Thema Malmö nur wundern kann.

  82. Lob des Heus
    Heumilch nennt man die leckere Milch, die von Heu fressenden Kühen stammt.

    Der moderne Milchbauer füttert seit einigen Jahren Silage. Dazu wirft man Gras in Silos und läßt es vergären. Der Bauer ist für das Einbringen des Heus nicht mehr von sonnigem Wetter abhängig. Zudem kann man so das Gras fünf bis sechsmal im Jahr schneiden statt zweimal.

    Durch den häufigen Schnitt kommt keine Pflanze auf der Wiese mehr zu Blüte. Als Kollateralschaden finden Insekten, die sich von Nektar und Pollen ernähren, auf diesen Wiesen keine Nahrung mehr.

    Früher gab es in Deutschland riesige Wiesenflächen, die bis zum Heuen im Juni nicht geschnitten wurden und so den Pflanzen genügend Zeit zur Blüte liessen. Heute haben diese Wiesen soviele Blüten wie ein Fußballrasen.

    Mit der Heuwirtschaft sind in Deutschland die Insekten verschwunden.

    • Andreas Müller, mit der Heuwirtschaft nicht,
      aber mit der Silowirtschaft!Das sehe ich wie Sie. Früher wurde 3x gemäht, das Gras bei schlechter Witterungslage aufgehängt an die Heinzen oder an Drähten, die Schwedenreiter hießen.Ich habe das mitgemacht.Es hatte den heutigen Nährwert nicht.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dieme

      Dann kamen die Lüfter, die viel Strom verbrauchten und laut waren.Die sind fast ganz verschwunden.Jetzt gibt es Fahrsilos, meistens aber die Plastikrollen.Alles nicht schön. Heu, das ist der erste, ausgereifte Schnitt, macht man noch, weil nötig als Rauhfutter.Es gibt aber Bauern, die sich der Silobewirtschaftung nicht angeschlossen haben.

      Die heutigen Laufställe haben, wie man bei Pferden sagt, vor den Türen eine Art Paddock, auf die die Kühe gerne gehen, wenn der Bauer sie bei schönem Wetter offen hält.Man lässt die Viecher an einem schönen Wintertag auch mal ein paar Stunden im Schnee springen.So beobachte ich das.Misthaufen sehe ich hier ebenfalls noch mit Mistbreitern.

      Wenn ich die Pächter frage, warum sie so oder so handeln, bekomme ich immer die Antwort des Landwirtschafts- Studiums oder deren Schulen.Sie werden eigentlich nur bevormundet.Das geht sogar soweit, dass mir das zuständige Amt überhaupt keine Auskunft gibt, wenn ich eine Frage z. B. zum durchschnittlichen Pachtpreis habe,weil ich keinem Bauernverband angehöre.Warum sollte ich, der Pächter ist doch Miglied und ich bezahle die Grundsteuer.Für den Baulandpreis wird das veröffentlich, ist transparent.

      Hier ist Umbruchverbot und Windräder gibt es auch keine,weil Naturschutzgebiet.

  83. Frage
    Was hat die Heumilch mit Heu zu tun? Hei?t sie so, weil man aus dem von den Kühen gefressenen Gras auch hätte Heu machen können? Im November doch nicht mehr! Für mich rätselhaft.
    LG K

    • Das Heu wird im Sommer gemäht und dann im Winter verfüttert. Und doch, bei uns stehen jetzt noch Kühe auf den Wiesen.


    • Aber Heumilch gibt es doch bloß im Winter?!
      Im Sommer gibt es allenfalls Weidemilch, denn da fressen die Kühe ja frisches Gras.
      Ich erinnere mich noch sehr genau an die weißere (Winter, Heu) und die gelbere (Sommer, Wiese) Butter in den 1960ern, als sich die Fütterung der Kühe noch sichtbar bemerkbar machte. Die „Sommerausgabe“ wurde mehr geschätzt als die winterlich-blasse Heuproduktion.
      Von daher verstehe ich immer noch nicht ganz, was diese derzeitige bayrisch-österreichische Verwendung des Wortes „Heumilch“ eigentlich soll (abgesehen davon, daß das ein Marketing-Selbstläufer geworden zu sein scheint), denn wenn damit die Milch von grasenden, also eben nicht heugefütterten Kühen gemeint ist, dann ist das doch sachlich falsch.
      Im Südwesten verkaufen sie jetzt manche Milch als „Weidemilch“, das ist ein treffenderes Wort für „Milch von auf Wiesen grasenden Kühen“.
      Wenn es allerdings auch im Winter „Weidemilch“ gibt, dann wäre dieses Wort allerdings auch schon zum Marketingschmus verkocht.

    • Hier ein Testergebnis
      https://www.tz.de/muenchen/gastronomie/stiftung-warentest-milch-getestet-8722387.html

      Ich denke mal, dass Weide- oder Heumilch keine Silomilch ist; denn Weide und Heu kann sehr kräutrich sein.

    • A Heimüüch / -mili / -mülö is's ...
      … wei‘ d’Kiah koan Silo fress’n miassnt!

    • @ colorcraze
      Begriffsverwirrung.

      Von Heumilch kann man nach meinem Dafürhalten sprechen, wenn sich die Kühe auf artenreichen Heuwiesen ernähren, oder wenn sie das Heu von solchen Wiesen vorgesetzt kriegen.

      Im Unterschied dazu erhalten die meisten Kühe Silage, d.h. ein mit Stickstoff und Gülle rasch getriebenes und mehrfach jährlich geerntetes Gras, das in der Silage zu einer Pampe mit besserer Haltbarkeit vergoren wird. Silage enthält wenig Kräuter bzw. Pflanzenarten und wird mit Zusätzen ergänzt.
      Wie an anderer Stelle bereits beschrieben, leiden die Silage gefütterten Kühe ihr ganzes (kurzes) Leben an Durchfall. Man behandelt sie wie Bioreaktoren mit einer Laufzeit von ca. 5 Jahren.

      Von einer Heuwiese ist die Rede, wenn sie zahlreiche Pflanzenarten des natürlichen Standorts hervorbringt und vor der Heuernte blühen und absamen kann. Das schützt nebenbei auch die Rehkitze und Hasen, die in der Regel bereits flüchten können, wenn der Mäher kommt – während auf Silagewiesen bereits der zweite oder dritte Schnitt ansteht.

      Derart ideale Gegegebenheiten nach alter bäuerlicher Tradition existieren vornehmlich in den Alpinzonen, weil dort die kurze Vegetationszeit den Kreislauf von Wachstum, Ernte und Beweidung bestimmt und dem agrartechnischen Irsinn natürliche Grenzen setzt.

      Ein Käseexperte hat mir mal geraten, Greyerzer nur von Käsereien zu beziehen, die über 800 m Höhe liegen – Heuwiesenland. Ich beherzige den Rat bis heute.

      Ein echtes Übel bildet demgegenüber die flächenunabhängige Produktion, d.h. die Futtermittel werden für die rentablen Großställe zugekauft. Die anfallende Gülle überfordert die zur Verfügung stehenden Flächen.

      Wer die hiesige Landwirtschaft vor Kritik bewahren möchte, sollte sich mal die Vorschriften in den Nachbarländern anschauen. Holland und Dänemark z. B., die den Stickstoffeinsatz um 50% und die Odelei deutlich gesenkt haben, um ihre Grundwasservorkommen zu schützen.

      Auch der Blick Richtung Schweiz sei empfohlen, wo für das Vieh genau einzuhaltende Weidepflicht (!) herrscht, wo Ställe für Schweine, Hühner und Großvieh deutlich größer und tiergerechter gestaltet sein müssen.
      Das verteuert die Preise für landwirtschaftliche Produkte, aber die Ausgaben dafür waren – gemessen an den Einkommen – auch schon höher.

      Es kann doch nicht derartig schwierig sein, den Konsumenten klarzumachen, dass sie einen größeren Anteil ihres Einkommens für ihre Ernährung ausgeben müssen, im Interesse des Tierwohls, der Natur und nicht zuletzt des Genusses.

      @ Thomas Marx: toll haben Sie das gemacht mit dem Kälbchen! Wie viele wären/sind da wohl einfach vorbeigefahren oder hätten gar nicht gewusst mit einem Elektrozaun umzugehen. Hut ab!


    • Es kann doch nicht derartig schwierig sein, den Konsumenten klarzumachen, dass sie einen größeren Anteil ihres Einkommens für ihre Ernährung ausgeben müssen
      Sie können ja Werber werden und es versuchen.
      Nur gibt es viele konkurrierende Ausgaben, für Strom, Heizung, Miete, Mobilität, um nur ein paar zu nennen, die den Inhalt der Geldbörse des gewöhnlichen Konsumenten anfressen, so daß er mit dem Futter nicht so gern luxurieren mag.


    • @Zuvielgesellschaft: aber Heu ist nunmal getrocknetes Gras und nicht frisches Gras!

    • @ colorcraze
      „aber Heu ist nunmal getrocknetes Gras und nicht frisches Gras!“

      Von „Frischgrasmilch“ war bisher nicht die Rede. Wenn Sie welche haben möchten: die gibt’s während der Vegationsperiode auf jedem Bauernhof mit Milchkühen. Auf die Bewirtschaftung achten … Heugraswiesen, Auslauf, Glocken, Hörner.
      Um Sie nicht zu enttäuschen … die ist nicht etwa grün – und neiiin, Pferde geben keinen Kaffee ;)

      Geißenmilch aus dem Görli könnte Ihre Forderung nach Frischgrasmilch erfüllen. Geben Sie aber vor dem Genuss besser eine Probe ins Labor.

  84. neue kühe für den neuen menschen
    danke, wunderbarer text, bissig und treffsicher!

    ich finde es in gewisser weise konsequent, ein neues fleckvieh für den neuen menschen erschaffen zu wollen.

    andere forschen aus anderen gründen daran: die isrealis mit ihren hochleistungsmilchkühen, die 12.000 liter milch im jahr produzieren, schlicht aus der not heraus eine halbwüste bewirtschaften zu müssen. australier, die herausgefunden haben welche bakterien dafür sorgen, dass kängurus kein methan produzieren und als nebeneffekt die nahrung besser verwerten können. auch ein wüstenstaat.

    die ignoranz der grünen in sachen landwirtschaft ist auffällig. längst eignen sich nicht alle flächen für den anbau von feldfrüchten. würde weizen auf den almen überhaupt gedeihen? extensive weidewirtschaft funktioniert hingegen selbst in halbwüsten.
    es gibt das phänomen der unterweidung: extensive landwirtschaft hält die wüstenbildung zurück. humusbildung durch fladen; festtreten des grundes, sodass winderosion geringer wird; kurzhalten der gräser, damit regenwasser schneller in den boden sickert und nicht auf dichten grasbewuchs liegend wieder verdunstet; reduzierung von buschfeuern, die durch ausgetrocknetes zu dichtes und hohes gras begünstigt wird.

    ich schaue kein fern, habe aber leider kürzlich aus zufall teile einer „doku“ des staatsfunks zum klimawandel gesehen. der klimagipfel war also der anlass dafür und mal wieder genau auf regierungslinie. dann noch wurde mit untermalung durch hoffnungsvolle klaviermusik china gelobt, soviel in die erneuerbaren zu investieren. das selbe china, welches 28% des globalen co2 produziert (deutschland ca. 2,2%). zumindest waren sie so ehrlich zuzugeben, dass deutschland global betrachtet eigentlich belanglos ist. pflegen dann trotzdem die illusion, als politische vorreiterrolle (m.Mn. tatsächlich negativbeispiel) etwas zu bewirken. es kann ja nicht schlecht sein, wenns die regierung macht!11

    die tragfähigkeit der erde läst sich schnell ergoogeln: 20-30 mrd. menschen mit lebensstandard brasilianischer urwald und ca. 2-3 mrd. mit westlichen lebensstandard.

    für deutschland allerdings habe ich auf die schnelle keine zahl gefunden; kann zufall sein, ist politisch aber sicherlich unerwünscht, deshalb nehme man hilfsweise historische zahlen:

    -vorindustrieller guter lebensstandard vor den großen auswanderungswellen mitte des 19. Jhdt.: 29 mio. (jahr 1846)
    -vorindustrieller schlechter lebensstandard, vor erfindung des haber-bosch-verfahrens zur erzeugung von kunstdünger im jahr 1905: 60 mio.

    dies wohlgemerkt auf größerer fläche als heute. andererseits wäre eine leicht-/teilindustrialisierte landwirtschaft doch etwas produktiver. denn selbst heumilch wird unter nutzung von elektrizität und kraftstoffen produziert. zudem die klimaerwärmung, die in deutschland bisher positiv für die landwirtschaft ist.

    es gibt diese leerstelle bei vielen grünen, ja nicht umwelt-/klimaschutz und migration bzw. bevölkerungsentwicklung zu verbinden. extrembeispiel kalifornien, wüstenstaat, früher war die umweltbewegung dort sehr für bevölkerungsbegrenzung, bis eben einwanderung nicht mehr kritisiert werden durfte. wasserknappheit, dürre, zeitgleich wiederansiedlung von wildlachs, wofür flüsse aus staudämmen gespeist so intensiv bewässert werden, wie sie natürlicherweise nie gewesen waren.

    ich würde sagen, die vision für deutschland ist kalifornien, nur eben mit schlechten wetter statt silicon valley

    • Klimawandel? - Ich bin dafür!
      O.T.: F.A.Z vs. NDR in Sachen Oktoberfest: ich wünsche der F.A.Z. viel Erfolg gegen die Tieftaschen-Staatsfunker ohne jede Diskursfähigkeit.

    • Dankw.

    • @Don
      Da wünsche ich ebenfalls viel Erfolg!

      Habe aber nur beschränkte Hoffnung beim Landgericht Hamburg.

    • Wir wurden ja noch nicht mal angehört.

    • deutschland global betrachtet eigentlich belanglos ...
      … ist eine in Sachen Klimaschutz wie Islamistenherberge viel stärker zutreffend als es sich die schon länger dort Lebenden vorstellen können.

      Wenn Indien und China ersticken, sollen die doch auch die Entwicklungskosten für Alternativen tragen.

      Billiger und besser nachmachen kommt später immer noch billiger…

    • was ist los? FAZ v. NDR?

    • Kommt alles noch früh genug.

  85. Kalauern incipit

    Kuhlturlandschaft
    Kult-urlandschaft

    Kalauern ex

  86. The Retter of the Cow
    Wir haben übrigens gestern Nacht gegen 03.00 Uhr bei Markt Indersdorf einer Kuh, bzw. einem neugeborenen Kälbchen, das Leben gerettet.
    Mutter Kuh hatte nämlich bei strömendem Regen und 2,5°C auf der Weide gekalbt, aber ungeschickterweise durch den elektrischen Weidezaun hindurch, wo das Kalb, das noch die Nabelschnur mit herumschleppte, eine Böschung hinunterrutschte und neben der Strasse lag.
    Ungeschickte Versuche, auf ziemlich wackeligen Beinen da wieder hinaufzukommen, endeten damit, dass das Kalb mit der Nase an den Zaun kam, eine geschossen bekam und rückwarts die Böschung wieder hinunterrrutschte.
    Uns, die wir zufällig im Auto vorbeikamen, gelang es nach etlichen Stromschlägen, den Zaun so anzuheben, dass das Kalb in Richtung der ungeduldig Methan rülpsenden Mutterkuh die Böschung hinauf und unter dem Zaun hindurch wieder auf die Weide geschoben werden konnte.
    Soviel zu Kühen, die nie das Licht des Tages sehen und darauf eine Buttermilch.

    • Eine schöne Geschichte
      Ein verantungsvoller Bauer weiß ungefähr, wann die Kuh ausgezählt hat, hätte sie besser beobachtet, ob das Wasser bricht und im Stall gelassen…v

  87. Die Kritik der Umweltschuetzer
    gilt doch wohl eher der industriellen Fleischproduktion. Geniessen Sie also in Ruhe Ihre Heumilch, werter Don. Kein Klimaschuetzer wird Ihnen deswegen an die Gurgel gehen.

  88. An Dhh : En développant une solution technique sagt: 8. November 2017 um 15:48 Uhr
    Wahrscheinlich findet man bei der Recherche bereits Inauguraldissertationen zum Thema „Abfackeln“.

    • @ Chère Ulrike Titzka...
      …hab´ nicht nachgeschaut wegen Dissen. Mich deucht allerdings, mein Geschreibsel wird teilweise als bare Münze aufgefasst. Dabei nehme ich charakter-und altersbeding so gut wie nichts mehr ernst-außer der Auffüllung der Pensionskasse am Monatsbeginn.
      Cordialement
      (DdH)

    • Diss zum Thema Abfackeln
      müsste zur Voraussetzung haben,,daß der Disserteur mal irgendwo
      im Persischen Golf nachts an Deck eines Schiffes gestanden hat,
      um die brennenden Horizonte an beiden Ufern zu sehen.
      Um die ungeheure Dimension dieses Abfackelns ermessen zu können.
      Reine Zahlen sagen da gar nichts und seien sie noch so groß.

  89. Klimawandel - und wohin?
    Nach einiger Zeit gelesener Klimapanik entdeckte ich doch, dass die ach so gefährdete Eisbärenpopulation ganz gut dasteht. Dass die Pinguine kein Problem haben, weil das Eis gleich umfangreich geblieben ist. Das Video von Ian Giavers (Physiknobelpreisträger) auf Youtube ist sehr aufschlussreich, genauso die Meldung von der NASA, die Erde sei so viel grüner geworden in den letzten Jahrzehnten. Und jetzt die Tage die neuste Ankündigung besonders kalter nächster Winter wegen mangelnder Sonnenaktivität. Die Umwelt kümmert mich, natürlich, so kümmerte mich lange genug das Waldsterben…Ein einziger Vulkanausbruch des Yellowstone oder der phlegräischen Felder und wir haben ganz andere Sorgen als etwas mehr C02 in der Luft. Ich sehe schon lange das Problem der Wissenschaft – der verschiedensten Disziplinen, dass sie versucht, monokausal oder mit wenigen Einflüssen hochkomplexe Systeme zu erklären. So etwas kann nicht funktionieren, das bleibt Spekulation. Das Klima wird sich ändern, weil es das immer tut – egal in welche Richtung.

    • die Erde sei so viel grüner geworden in den letzten Jahrzehnten
      Muss sie ja wenn es wirklich wärmer wird!

      Die Eiswüsten sind nicht kleiner als die Heißwüsten.

      Jeder der für Heizung mehr Geld ausgibt als für Kühlung sollte sich eigentlich über ein bisschen Erwärmung freuen.

      Palmen am Pol sind nun einmal interessanter als Gletscher am Äquator.
      Beides ist schon dagewesen – sogar ohne die Heißluft der grünen Klimakonferenten…

    • Welches ist das richtige Klima?
      Hat schon jemand (die UNO?) festgelegt welches Klima das korrekte, vielleicht sogar politisch korrekte, Klima ist?

      Aus sozialistischer Sicht sollten Durchschnittstemperatur, -niederschlagsmenge, Minimal- und Maximaltemperatur sowie Sonnenscheindauer überall auf der Erdkugel GLEICH sein, oder?

      Wir müssen uns jetzt auch daran machen, das Wetter über das ganze Jahr gleich zu machen. Die elliptische Umlaufbahn und die schiefe Rotationsachse sind doch bestimmt menschengemacht (hauptsächlich durch Individualverkehr von weissen Männern)?

    • Hat schon jemand (die UNO?) festgelegt welches Klima das korrekte, vielleicht sogar politisch, ist?
      Hausschwein,

      Glückwunsch zu Ihrer scharfen Kombinationsgabe!

      Darauf läuft es irgendwie hinaus.

      Es war ja schon bei Ceausescus, Hoxhas so wie noch heute bei Kims:

      Jeder Überlebende kann jederzeit eingesperrt, gefoltert, etc. werden, weil bei er bei Beachtung aller Vorschriften, Gesetze, Führeransprachen, etc. schon längst krepiert sein müsste.

      Ich glaube man nennt das angewandte Dialektik (und das scheint eine rot-grüne Leibspeise zu sein) …

  90. Eiweiße
    ich kenne zig Leute, die versuchen, ohne tierisches Eiweiß auszukommen.
    Alle kinderlos, alle Teilzeit, was die Abstinenz betrifft.

    Es nervt.

    Die Beglücker können gern auf der Neureuth oder am Kloster 2 Kuchen nach halb getaner Arbeit in sich reinstopfen, Kinder bekommt man so nicht satt.

    Fleischteurer? Ja, klar! Der Pobel soll Linsengerichte fressen.

    Es ist irgendwie absurd, dass Leute sich als Vorreiter gerieren, die, was Nachwuchs betrifft, Nachholbedarf haben.

    50jährige konnen Linsen&Reis fressen, Kinder nicht.

    Wen wollen die Kinderlosen erziehen? Gleichaltrige? Ältere? Kinder Fremder?

    • Fleisch ist nur billig, weil die Kosten sozialisiert werden.

    • Gestehungskosten
      Dieser Begriff scheint Ihnen fremd zu sein. Dem sind Sie wohl in
      Ihrem speziellen Studium nie begegnet?
      Sonst würden Sie sich nicht über hohe Fleischpreise aufregen können.
      Ich bin in Krieg und ärmlicher Nachkriegszeit aufgewachsen.
      “Linsen fressen”war ein Hochgenuß und das Käferchen und Steinchen,
      samt Zweigstückchen, auslesen vor dem Kochen, war in der Familie
      ein heiteres Gesellschaftsspiel.
      Hülsenfrüchte sind genügend proteinreich um gesund aufwachsen zu
      können und gegen die Anreicherung mit etwas Fleisch hat niemand
      außer Hardcoresektierern etwas.
      Wer uns Schwaben unseren Schiebling zu Sauren Linsen mit Spätzle
      mißgönnt (oder insinuiert die sollten Halal sein), der ist der Feind.
      Der Don hat recht: Fleisch ist deshalb so obszön billig, weil die
      Kosten sozialisiert werden.
      Dem wird jeder Wirtschaftskundige zustimmen. Das”obszön”ist von mir.
      Aber aus Überzeugung.

    • Gesunde Ernährung
      Lieber Nahuatl,
      glauben Sie wirklich, dass das Fleisch von Tieren, die zeitlebens in einem „Stall“ gestanden haben, mit Chemikalien und Medikamenten traktiert wurden, und mit Futter, das u.a. auch Tierabfälle enthält (Wiederkäuer, im Speziellen) gemästet wurden, gesund sein kann? Denken Sie dass die Entwicklung von Muskeln stattfindet wenn ein Lebewesen zeitlebens in den eigenen Exkrementen auf Spalt-Böden steht durch die die Gülle abfliessen kann?
      Dass es nicht massiv zur Entwicklung von Stresshormonen kommt, erst recht, wenn die Tiere dann hunderte von Kilometern weit durch die Gegend gekarrt werden, ohne Wasser und dicht an dicht, um geschlachtet zu werden, wobei es dann, wie oft genug gefilmt, auch noch zu Misshandlungen brutalster Art kommt bevor dieses grausige Dasein sein Ende findet?
      Ganz ehrlich, das Essen von solchem Fleisch soll gesund sein?
      Von den diversen Fleischskandalen der letzten Jahre mal ganz abgesehen, „Ekelfleisch“, etc.

      Ich bin immer wieder erstaunt darüber dass Menschen denken es wäre egal was sie sich in den Mund stecken, das hätte nichts mit ihrem Zustand zu tun.
      Wir sind schon ganz schön weit entfernt von gesundem Menschenverstand, finde ich.

      Finden Sie Massenproduktionsfleisch tatsächlich teuer?
      Stimmt, für die „Qualität“, die Sie da bekommen, ist es teuer, viel zu teuer. Sie bezahlen damit letztlich auch mit Ihrer Gesundheit, also wirklich viel zu teuer.
      Ich finde so dürfte überhaupt nicht produziert werden, aber das ist mein persönliches Problem.
      Aber Sie kaufen das ja freiwillig, und würden es gerne noch viel ausgiebiger tun, wenn ich Sie richtig verstehe, also ist es nicht wirklich strafwürdig und sollten Sie jemals einen Massentierhalter Ihrer Wahl in einigen Jahren oder Jahrzehnten verklagen wollen weil Sie krank wurden, dann würden Sie damit hier zu Lande nicht weit kommen obwohl die Studienergebnisse Ihnen recht gäben.

      Es steht Ihnen selbstverständlich frei, diese Form der Ernährung zu bevorzugen, until the chicken come home to roost, guten Appetit dabei, und viel Glück und gute Gene.

  91. Lieber Don
    Ich liebe Ihre Artikel! Und der heutige ist wieder einmal besonders gut. Danke!

  92. '50 Wochen im Jahr' sind diesmal der verbindende Aufhänger,
    denn mit ihnen hat es so eine Bewandtnis. Viele hatten sicherlich in letzter Zeit darüber nachgedacht wie das wäre wenn man als Teil notwendiger außenpolitischer Bestrebungen des Euro Raumes zum Beispiel Herrn Don Alphonso aus Gründen des Weltgleichgewichts dadurch auszeichnen würde dass man ihm einfach so und weil er die richtige Person dafür ist von Staats wegen ein Jahr lang jede Woche eine Milliarde US-Dollar als Geschenk aufs Konto überweisen würde. Also abzüglich 2 Wochen Weihnachtsurlaub. Einfach nur damit der Euroraum sagen könnte also solche mit einem Privatvermögen wie Georges Soros haben wir hier in Europa längst auch – und auch die können damit gut umgehen. Und die aus Gründen solcher Balance mit staatlicher Hilfe solcher Art angeschafften Privatvermögen sind dann auch viel schneller und leichter errungen als wenn einer dafür jahrzehntelang Kapital anlegen musste – Ehre wem Ehre gebührt in diesem Falle also eren Don Alphonso

  93. Und wir sind selbstverständlich auch vollkommen sicher dass zb jemand wie
    Don Alphonso wird keinerlei Schwierigkeiten hätte selbstbestimmt und ohne fremde Einflussnahme durch falsche Bankster eine Milliarde US-Dollar pro Woche sicher anzulegen. Denn er würde das Ehre wem Ehre gebührt ganz sicher ganz vollkommen in Ruhe angehen und wenn ihm in der ersten Woche noch nicht einfällt wie er eine Milliarde US Dollar anlegt dann kann er ihm am Ende der zweiten Woche 2 Milliarde US-Dollar anlegen. Keine große Sache den Zinsen gibt es ja darauf zurzeit sowieso noch nicht so viel und Unternehmensbeteiligungen wollen gut überlegt und professionell verhandelt sein, deshalb wäre es sicherlich angebracht nach Art der Harvard Business School Stiftungs Vermögensverwaltung ein kleines Team von 15 bis 25 Leuten zu haben dafür. Wäre nur in Weltmärkten etwas zu Hause ist hat damit gar kein Problem.

    Der Euro braucht solche Weltprominenten, die leicht neben amerikanischen Magnaten ähnlicher Größenordnung Platz nehmen können und zu denen sagt ‚ich weiß gar nicht was sie wollen, unsere europäische Bildung hier sieht das alles ganz anders als Sie.‘

    Because size does matter. Wenn nunmal konkurrenzfähiger Welrmilliardäre von Öffentlichkeitsrang gebraucht werden, kann Europa die auch von Staats wegen schaffen, so einfach. Etwas weniger Ausbeutung bitte für die privaten Milliarden.

  94. Ich danke Ihnen Don A . für den herrlichen Aufsatz und die schönen Bilder !
    In diesem Frühjahr:

    Leben außerhalb Bayerns ist möglich, aber sinnlos , sagte uns Kurgästen aus dem Norden ein Bayer vormittags um 11 bei Wurstsalat und Weißwein auf der Terrasse des königlichen Brauhaus Tegernsee.

    Ich saß da und wusste, recht hat er.

    Alles erinnert mich an meine Kur im März , April bei Ihnen da unten bzw. genauer in Bad Tölz. Bei herrlichsten Wetter habe ich das alles selbst erlebt, was sie so beschreiben.

    Einblicke in die Landwirtschaft habe ich aus 1. Hand erhalten. Zugegen waren nämlich nur Bauern und Bäuerinnen von Regensburg bis zum Allgäu, auch eine Almbäuerin aus Bayerisch Zell und 2 aus Norddeutschland.

    Einer von letzteren beiden nebenbei noch Deichrichter, und siehe da, auch die Deiche funktionieren mit Tierhaltung, Schafe.

    Es wird wohl nicht alles richtig gemacht, aber auch nicht alles falsch, mein Eindruck.
    Jedenfalls haben die städtischen Grünen keine Ahnung von der Landwirtschaft . Sie basteln sich ihre Wirklichkeit . Sie verteidigen ihren Glauben. Das ist das evangelische Moment , was in D schon öfters zu Zerstörung geführt hat.

    Sie wollen die Posten an der Macht und wollen dann die Wirklichkeit bestimmen .

    Nachhaltig ist das nur für sie und eine begrenzte Anzahl von ihren Grün-Gläubigen.

    Der Dr. mit der Kurklinik in Bad Tölz hat einen Vertrag mit den Bauernverbänden.

    Jedenfalls für mich als Städterin/ Beamtin aus NRW , viele Einblicke , und der Gesamteindruck, bei der Landwirtschaft , egal wie, liegt Betonung auf Wirtschaft. Die Viecher werden gut behandelt , sie bedeuten Kapitaleinsatz.
    Die Leute sind Bauern, die haben das Geld nicht in der Tasche , sondern in Land , Viechern pp .
    Der Bauer mit den besten Flächen steht besser da, als einer mit viel Fläche in schlechter Qualität.
    Und Heu kann es auch nur geben, wenn die Viecher zur richtigen Zeit raus kommen. Sind die Flächen noch zu nass, zertrampeln sie alles und es kann nichts wachsen.

    War eine doofe Frage von einer doofen Städterin am letzten Josephi Samstag am Kloster Reutberg.

    ( Sie hatten so schön darüber geschrieben, da mußte ich hin !!!)

    Warum sind die Kühe im Stall, wenn es doch so schönes Wetter hat ?
    Jan, aus dem hohen Norden zeigte nur in Richtung Riesenfestzelt und meinte, dann würde hier alles aussehen , wie der Acker um das Zelt und im Sommer kein Heu.

    Je besser oben rein, desto besser unten raus und je höher die Kategorie , desto besser die Preislage. Man kann das mit der Alm nicht unendlich treiben, da ist die Zahl der Kühe halt begrenzt, und ansonsten kann man auch nicht unendlich Fläche hinzubekommen. Der Regensburger hatte auch Fleisch und expandierte nach Tschechien.

    Und alle schworen auf Globoli im Stall. In Schliersee hab ich auch nur Homöophatie -Hinweise bei den Veterinären gesehen.

    Zu den Vertriebswegen gab es ein Einkehrschwung in die Naturkäserei Kreuth und eine Kälberversteigerung in Miesbach.

    Zum vorherigen Blog Fett und Kleinwagen könnte ich noch anfügen, ich bin nicht pommesblond , mein Auto auch nicht.

    Ein Leih- Fahrrad mit Elektroantrieb ist in der Kur einmal zum Einsatz gekommen, bei unserer Tour von Bad Tölz über Griesach nach Gmund.

    Wo ich Sie prompt im Garten – Cafe am Seeufer erkannte, auch mal so heimliche Fotos versucht habe und mich , wieder zu Hause , bei Ihnen im Blog , auf besagten Fahrrad im blau -geringeltem Hemd auf einem Foto entdeckte bzw. verewigt fand.

    Fett ist nicht, mager auch nicht, ich habe es irgendwie richtig gemacht.

    Eine dieser quadratisch ,praktisch , gedämmten ETWs hier in der Innenstadt am Park gekauft und gehe jeden Tag ums Eck zum Dienst.

    Das Gericht ist ganz neu in meine Nähe gebaut worden.
    Also kein Fahrrad und kein Auto nötig, auch kein Parkplatz .
    Sollen die täglichen Murmeltiere vom Spreebalkon an Wahnsinn machen was sie wollen , ich kann mich nicht immer aufregen .

    Natürlich ist alles Neid dieses Gerechtigkeitsgequatsche und der Zeitgeist, ohne Anstrengung alles haben zu wollen.

    Weil man auf Steuerzahlergeld studiert hat, meint man , allen sagen zu können , wo es lang geht , ein Recht auf einen Posten, ein Recht auf ein billige Wohnung in Berlin, ein Recht auf reine Luft und ein Recht auf rundum unbeschwertes Leben.
    Richten sollen es die anderen , wer auch immer das sein mag.

    Freitags geht die Klappe auf und es regnet 50 € Scheine.
    Wenn das mal gut geht .

    Der Mist ist diese linke Politik in D mindestens seit den 70zigern.

    Damals hätte man schon umschwenken müssen, aber man wollte nicht.
    Man muss die Leute ja immer irgendwie proletarisch halten.
    Bürgerliche Denke und Strukturen sind gefährlich.
    Der Bürger schafft sich durch Familienzusammenhalt und Vermögensaufbau Sicherheit und Substanz für weitere Generationen, aber auch Unabhängigkeit.
    Oh, ganz gefährlich. Die Leute sollen abhängig arbeiten und konsumieren.
    Die SPD und ihre Welt ist tot.
    Doch leider hat sie verhindert , dass Deutschland nach dem Krieg
    richtig bürgerlich wurde .

    Jetzt verhindert es seit 12 Jahren sogar die CDU.

    Die Arbeitermassen sind durch die wirtschaftliche Entwicklung verschwunden. Ihre Mitglieder sind Akademiker , die den Aufstieg per Staatsposten erreichten. Also keine Klientel mehr da. Woher nehmen die zu Betreuenden !

    Vermögender sind um uns herum nur alle anderen Völker.

    Und um den Abhängigkeits – Level zu erhalten, läßt man Völker einwandern. Und das ist dann auch noch ökologisch falsch.

    Egal, es geht ja um Macht und Staatsknete, noch ist genug vorhanden und solange diese Prekären nicht mit purer Gewalt komplett übernehmen.

    Wir sind ja nichts gewohnt !

    Hier auf dem Wochenmarkt gibt es Milch und Quark von Berchtesgardener Land, manchmal auch gesalzene , lose Butter aus der Normandie . Das soll reichen, solange die mein Gehalt zahlen, nehme ich das mit und mach so weiter.
    Suppe habe ich auch gekocht , mit Bohnen, so was zwischen Pist

    • Des Pudels Kern haben Sie gut getroffen:
      Der Bürger schafft durch Familienzusammenhalt und Vermögensaufbau Sicherheit und Substanz für weitere Generationen, aber auch Unabhängigkeit.

      Oh, ganz gefährlich. Die Leute sollen abhängig arbeiten und konsumieren.

      NUR DANN kann sich nämlich eine inzüchtlerische Funktionärskaste so richtig absolutistisch aufführen!

      Leisten Sie sich einmal ein paar Wochen (besser Monate) Schweiz nachdem Sie sich in Staatsaufbau und -organisation eingelesen haben!

      Sie werden staunen wie man vieles auch anders und meist nicht schlechter machen kann…

    • Plenk
      Liebe wundervollgruen, bitte setzen Sie vor Satzzeichen keine Leerzeichen, nur dahinter. Danke!

      (Das ich „NRW“ als Herkunftsangabe nicht annehme, ist hingegen reine Geschmackssache. Ich kenne Siegerländer, Münsterländer, Rheinländer und viele andere, aber einen NRW’ler habe ich noch nie getroffen. Das Bundesland bleibt ein Verwaltungs-Konstrukt britischer Nachkriegswillkür zwecks Einhegung sozialdemokratischer Umtriebe im Ruhrgebiet durch schwarze Agrar-Peripherie. Nichts für ungut.)

    • Ganz so ist es nicht
      „Leben außerhalb Bayerns ist möglich, aber sinnlos , sagte uns Kurgästen aus dem Norden ein Bayer vormittags um 11 bei Wurstsalat und Weißwein auf der Terrasse des königlichen Brauhaus Tegernsee.“

      Ganz so ist das jetzt auch nicht, denn Bayern ist groß und manche Teile sind Urlaubsregion wegen der Berge.

      Wenn man so nach Norden fährt und bewegt sich zwischen Feldkirchen-Westerham (mit einem außen liegenden Dorf namens Elendskirchen!) und dem östlichen Rand von Bayern, muss man schon arg aufpassen, dass man beim Fahren nicht einschläft, so extrem langweilig ist es da. Da kann man dann beim Fahren träumen vom Münsterland mit seinen Burgen, dem Schwarzwald, dem Rheingau oder der mecklenburgischen Seenplatte. Man sollte wirklich nicht übertreiben, es gibt viele schöne Ecken, wozu ich auch die Seen um Berlin rechne.

      Und heute sind alle Katzen grau. Dann ist es nirgendwo richtig schön. Die Sonne hat schon was. Und wenn es etwas wärmer würde, langsam, käme die Menschheit damit insgesamt zurecht, selbst wenn ein paar Atolle unbewohnbar werden sollten. Vielleicht wäre das gut für die Korallenriffe, man wird sehen.

      Ich bin mir relativ sicher, dass der Name Elendskirchen wegen einer der notorischen früheren Pestepidemien entstanden ist, finde aber online nichts. Jedenfalls muss man bezüglich der Pest zuweilen überlegen, dass man in besseren Zeiten lebt. Und wie gesagt, es gibt auch in Preußen viele gute Ecken.

    • Es gibt in Bayern viele übersehene Flecken, Bamberg, Bayreuth, Cobug und alles, was dazwischen liegt. Ich muss da unbedingt nächstes Jahr mehr machen.

    • Ja, bitte
      Ja, Bamberg, Bayreuth. Passau auch. Interessant sind auch Augsburg und Regensburg. Nur das Land drumherum kann etwas öde sein. Durch den Hopfen nördlich von München zu fahren, hat wenig Erhebendes. Adelshausen zwischen München und Augsburg, nun ja. Es wurde zu viel abgeholzt. Überall zwischen den Weideflächen stehen so eine Art Alibi-Baumgruppen. Das ist etwas schade.

      Was Berlin betrifft, dort liefen Sachen falsch, die nie thematisiert wurden. Wenn ich zum Beispiel an Hamburg und München denke, finde ich an beiden Städten brillant, dass die Flüsse ihr Herz sind und man an ihnen laufen kann, radeln natürlich auch.

      In Berlin ist alles ziemlich zubetoniert. Einem Bekannten ist mal sein Hund in Berlin ins Wasser gesprungen, und er hatte Mühe, ihn wieder rauszukriegen.

      Ich glaube kaum, dass München und Hamburg zulassen würden über längere Zeit, dass ihre Grünanlagen so lange zweckentfremdet werden, bis ein Mord passiert Berlin ist seit Wowi sehr schlecht regiert. Was er sexy fand, ist nicht ganz nachvollziehbar, und Susanne Fontaine tut mir leid.

    • Es ist m.E. überhaupt nicht öde, nur halt ein wenig unentdeckt. Ostbayern z.B. kennt auch kaum jemand.

      In Hamburg gibt es ganz üble Ecken, in München ist das tatsächlich kaum denkbar. Berlich hat das Slumproblem schon immer, es kommt nur weiter in die Stadt.

  95. Saludos de Uruguay
    Lieber Don Alfonso,
    eben erst hatte ich die Zeit Ihren wunderschönen Bericht aus meinem Heimatland zu lesen. Das Brauhaus Tegernsee habe ich immer genossen:)

    Gestern hatten wir einen sehr interessanten Business Club in unserer deutschen Botschaft in Montevideo, mit vielen VIPS wie z.B. dem Finanzminister Danilo Astori.

    Bien, das wichtigste als Zusammenfassung:

    Uruguay hat ca. 3 Mio Einwohner – Wie Berlin.
    Aber auf einer Fläche die halb so groß ist wie das vereinte Deutschland.
    Wir haben wir fast genau so viele (3 Mio), oder sogar mehr glückliche freilaufende Rindviecher. Dazu auch jede Menge Schafe.
    Diese kleine Nation von 3 Mio Einwohnern, produziert Nahrungsmittel für 30 Mio Menschen!!!

    Wir sind in der glücklichen Lage, natürliche „Productos organicos“ auf dem kleinen Privatmärkten zu kaufen und zu genießen.
    Saludos cordiales
    Ihr deutscher Uruguayo
    Paul-W. Freisen

    • Titel eingeben
      wenn sie die Umwelt-, Tierschutz-, Arbeitsschutz-, bauvorschriften von d. haben, dann produzieren sie für 2,5 Mio Menschen Nahrungsmittel! im Ostdeutschland wurden bei 16 Mio Einwohnern 16 Mio Schweine gehalten. heute ca. 5 Mio. bei ca. 14 Mio Einwohnern. soll heissen man kann viel machen, wenn der Tag lang ist, ist alles eine Frage des Willens und Könnens.

  96. Zum ewigen Andenken
    h*ttps://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Jennerwein

    Mit getragener Stimme die schönsten Strophen:

    Es war ein Schütz in seinen besten Jahren,
    er wurde weggeputzt von dieser Erd,
    Man fand ihn erst am neunten Tage
    bei Tegernsee am Peißenberg.

    ….

    Auf hartem Stein hat er sein Blut vergossen,
    Am Bauche liegend fand man ihn,
    Von hinten war er angeschossen,
    Zersplittert war sein Unterkinn.

    ….

    Am jüngsten Tag da putzt ein jeder
    Ja sein Gewissen und sein Gewehr.
    Und dann marschiern viel Förster und auch Jäger
    Aufs hohe Gamsgebirg, zum Luzifer!

    ….

    Übrigens Anette, grichtsmassig nicht rechtsradikal:
    Urteil des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 15. März 1989, Aktenzeichen 3 St 133/88

  97. Man kann Menschen auch ohne Rindfleich oder nur selten zu G
    Text eingeben

  98. Menschen können sich auch ernähren, wenn sie kein oder selten Rindfleisch essen,
    insofern besteht kein Zwang, weniger Menschen zu haben, um Rinder so zu halten wie Sie es beschreiben- Aber Zuspitung ohne Kenntnisnahme der Fakten ist ja die Masche.
    Hülsenfrüchte, Getreide und Kartoffeln sind doch wohl eher klmafreundlicher, und Käse und Milch im Vergelich zu Fleich auch noch. Man kann damit auch bei gleicher Fläche mehr Menschen ernähren.

    • Guugeln Sie doch mal
      „Methan aus Reisanbau ist ein Klimakiller“

    • Oder Sushi Überfischung.

    • oh je
      Grässlich, Hülsenfrüchte. Die lutheranische Puperei. Erbsensuppe, Linsensuppe. Oma kochte das, weil sie kein Geld hatte. Man sieht schon deutlich, waraug Grün scharf ist: Unterernährung mit kohlenhydratreicher Kost ohne genügend Eiweiss und Eisen. Keine Vitamine. Ausgerechnet Hülsenfrüchte.

      Die nächste Hengameh nennt uns dann dicke Bohnen mit Speck.

    • Deren Fett ist politisch, unser Speck auch.

    • Linsen enthalten Kalium, das wichtig ist
      Linsen sind auch nicht billig und schmecken mir gut. Man muss halt wissen, wie alles zubeteitet wird, auch bei Gemüse. Tomaten und Möhren kommen mit einer Prise Zucker geschmacklich besser und eine kleinere halbierte Zwiebel hebt jeden Kohlgeschmack und lässt ihn während des Kochens nicht riechen.Von Blumen- über Weiß- und Rosenkohl.


    • Auf daß die Fürze nie mehr aufhören!

    • Linsen flambiert an Möhrenpüree in Calvadosmousseline
      Philomena, am besten hebt der Alkohol. Da können Sie alles reinschmeißen, und alles wird gut. Zur Not ein Streichholz drüber halten.

      Nur kann sich den dann keiner mehr leisten.
      Zwiebeln ess ich nicht mehr, mag mich nicht blamieren.

    • Die Dosis macht das Gift !
      Wie bei so vielem, alles ist gesund, jedoch in einer normalen Menge.
      Ich schwöre auf Hülsenfrüchte vor dem Marathon, anstatt der üblichen Pastaparty. ( Der Turbo mit den Abgasen funktioniert nicht, ala F1.)
      Und zuviel von der/den tollen Frau/en, mit dem/n kuriosen Namen, ist tödlich. (siehe auch Staatsfunk)


    • Linsen flambiert an Möhrenpüree in Calvadosmousseline
      Klingt ja für ein Zwischengericht ganz interessant, bis auf die Calvadosmousseline, darunter kann ich mir nichts vorstellen.

  99. Werter Don,
    irgendwann ereilt jeden der Zeitpunkt, an dem er beginnt, in der Erinnerung zu leben. Ich bin aufgewachsen in einem Ort, an dem die Schotterebene an den bayerischen Granit stößt. In wechselnder Besetzung haben wir meist die Sommerferien in zwei Schichten verbracht – mit dem Rad im bayerischen Wald und im Oberland. Mit Zelt und sonstigen Kleinigkeiten haben wir die Steigungen meist schiebend überwunden. Gezeltet haben wir dort, wo die Kraft am Ende war oder an Teilzielen.

    Wenn die Kälte ins Zelt kroch, sind wir aufgestanden und in die Berge gestiegen (nie wurde etwas an den zurückgelassenen Zelten oder Rädern geklaut). Der Hochkalter war der höchste der Berge (nicht bis zum Gipfel). Am Abstieg, meist mit etwas leerem Rucksack, haben wir gerne die wandernde Milchbar ins Visier genommen. Mit viel Steicheleinheiten hat es dann meist für je einen Becher „kuhfrischer“ Milch gereicht. Wir haben uns dannach auch immer artig bedankt. Gut, hat nicht bei jeder geklappt, aber das ist bei den zweibeinigen äh- lassen wir das besser.

    Mit Ziegen konnte ich mich nie anfreunden, dazu haben mir die Ziegen meiner Tante zuviele blaue Flecken verpaßt. Aber gut gereifter Schafskäse ist was Feines. Leider hat ein Freund in NRW einen Großteil seiner Herde durch Krankheit verloren (Blauzungenseuche?) und dann den Rest verkauft. Davon hat er sich nicht mehr erholt.

    Ich selbst liebe Haustiere, die Sie nicht auf Almen finden. Ich meine die kleinen (wenn auch oft zentnerschweren) rosaroten Rüsseltiere. Schnuppernd und stuppsend wollen sie gestreichelt und gekrault werden, gern hinter den Ohren (wie auch ihre zweibeinigen – auch das hatten wir schon) und sie bedanken sich durch intensives Reiben der Schulter an den Beinen. Nur die Sprache der Menschen dankt es ihnen selten (sauschön ist ist eine der wenigen Ausnahmen). Ausgewachsenen Ebern und Stieren gehe ich aus den Weg – ich will ja nicht in Revierkämpfe verwickelt werden.

    Genug jetzt mit Erinnerungen – Sie haben es mit Ihren Bildern herausgefordert.

    MfG Alfred Haas

  100. Titel eingeben
    Bevor hier noch weiter über die Landwirtschaft vermutet wird, möchte ich vorschlagen, sich unter

    aef-online.org sachkundig zu machen. Bezüglich der Feldbearbeitung ohne Bauer. Die Viehversorgung wird entsprechend organisiert. Das heißt. man braucht den Stall nicht mehr. Es genügt die Ortung mittels GPS oder Glonass und der Sensor am Euter.
    Unsere Gesellschaftstiere hier (Hunde, Katzen etc.) laufen zum Großteil auch schon mit Positionsdetektor. Warum sollen Kuh und Bulle das nicht auch können. Dass der Bauer die Viecher einpfercht, liegt ja nur daran, dass er zu faul ist, die Vierbeiner zu suchen, oder technisch entsprechend aufrüstend sich deren Daten auf die app schicken zu lassen..

    • "Es genügt die Ortung mittels GPS oder Glonass und der Sensor am Euter."
      .
      Kann man das auch für die Grünen selbst einsetzen?

    • Wer putzt dann das Euter,
      bevor die Maschine sich selbst andockt?Bei 20 Minusgraden brauchen Sie einen Stall und faule Bauern kenne ich nicht. In Irland geht es allerdings ohne und in Ostfriesland wurde zu meiner Zeit so lange es ging, draußen gemolken.Die Tiere bekamen sogar Decken aufgelegt, bevor es endgültig in den Stall ging.

    • Noch einer ohne Ahnung ;-)
      Milchlkühe brauchen kein GPS, die kommen nachmittags allein zum Weidezauntor oder Melkstand auf der Weide und stellen sich dort nach eigener Hackordnung sortiert an. Und machen heftig Krach, wenn der Bauer zu spät kommt.

    • Kann man das auch für die Grünen selbst einsetzen?
      Und deren Goldstücke?
      (nicht dass eines verlorengeht. wär schad drum.)

  101. Selbstgerechte dumme Besserwisser
    Es ist einfach immer wieder schön, wenn einer sein Bild, einer ihm genehmen Landwirtschaft, mit seinen Wunschvorstellungen davon, mit seinem Halbwissen oder vielmehr seinem Nichtwissen zu so einem Konglomerat wie hier verarbeiten darf. Ich will nicht bestreiten, dass die zur Zeit betriebene Form der Landwirtschaft sich hinterfragen muss was sie und wie sie es tut. Aber das hier gemalte Bild eines, noch in relativ intakten Einklangs mit der Natur, arbeitendem Bauernhofes, sieht doch nur so aus, weil der Autor schon sein Bild davon hineinprojeziert. Ich will hier dieses Bild der Harmonie dieser Form von Landwirtschaft nur einmal am Alltag der Bauernfamilie hinterfragen. Wenn der Autor mehr im Kopf hätte als sein geschöntes Bild, dann würde er sich einmal fragen wie er den Bauern die Arbeit an 365 Tagen vergüten will. Hätte der Autor wirklich einmal tiefer recherchiert, dann würde das Bild von dem beschaulichen abendlichen Kühemelken etwas anderst aussehen. Nämlich so, dass zwischen den beiden täglichen Melkzeiten idealerweise 12 Stunden Zeit liegen sollten, was heißt, dass der Bauer beziehungsweise der Melker zu diesen Zeiten auch da sein muss, und auch an Samstagen´, Sonntagen und sonstigen Feiertagen. Mit wieviel Arroganz muss jemand ausgestattet sein, der in der Regel eine 5-Tage Woche und 30 Tage Jahresurlaub beansprucht, um dieses Bild von Landwirtschaft als Ideal anzupreisen. Rechnet man diese Arbeitszeit einmal in Nettoarbeitszeit um, dann beträgt die Regelarbeitszeit in Deutschland etwa 230 Tage im Jahr, wieso sollte ein Landwirt da 365 Tage im Jahr, ja nicht 12 Stunden arbeiten, so doch mindestens 14 Stunden am Tag gebunden sein? Weil ein einfältiger Gutmensch dies will? Da passt das Bild, dass er hier zeigt, mit dem Fahrrad in der Freizeit die Bergwelt erradeln, nur zu gut zu seiner Einstellung. Man könnte jetzt sagen, dass der Bauer in Kooperation mit anderen Landwirten sich aus dieser Tretmühle befreien kann, aber da fängt schon wieder der größere, beziehungsweise der so große landwirtschaftliche Betrieb an, der schon wieder die Reaktion Agrarfabrik auslöst.
    Jetzt noch einmal zwei, drei fachliche Fragen an den Autor. Aus dem Gras, das auf den Bergwiesen wächst, bekommt die Kuh viel zu viel Futterprotein zugeführt, will man die Kuh gesund erhalten, sollte man ihr Kohlenhydrate, also Zellulose und Stärke, das sind in der Regel Getreide und der so verhasste Mais, zuführen. Und wie soll die Kuh an den 200 Tagen gefüttert werden, an denen kein Gras auf den Bergalmen wächst. Ja, ich weiß, da bekommt sie Heu, weil ist ja Heumilch. Nur sollte es wirklich Heu und keine Silage sein, weiß der Leser auch, dass dieses Heu in der Regel, nach einer Vortrocknung auf dem Feld, in einer Heutrocknung technisch nachgetrocknet wird. Ja und was macht man mit den Ausscheidungen der Kun an diesen 200 Tagen an denen die Kuh im Stall steht. Stöpsel hnten rein? Die muss man dann eben lagern und im Frühjahr gibt es hier die gleiche Gülleproblematik wie in der übrigen Landwirtschaft auch, ja zugegeben vielleicht in etwas geringerem Ausmaß. Und wo soll die Kuh stehen in der Zeit in der kein Gras auf der Bergalm wächst. Da bleibt in der Regel nur der Stall. Da hätten wir dann idealerweise einen neuen Laufstall mit Stroheinstreu oder ähnlicher Variante. Da wird sich dann jeder potentielle Hoferbe die Frage stellen: „Warum sollte ich so blöde sein. eine Menge Geld zu investieren, auf eine, mit der üblichen Bevölkerung, vergleichbare Arbeitszeit verzichten, und mich dann noch von wenigstens nicht wissenden, oder schechter, dummen und besserwisserischen Gutmenschen, als Tierquäler und Umweltvergifter bezeichnen lassen?
    In den letzten Jahren gab es einen Trend, dass der einzelne Landwirtschaftliche Betrieb eine Größe, in der Fläche und auch in der Anzahl der gehaltenen Tiere, erreichte, der es notwendig machte Arbeitskräfte einzustellen. Damit einhergehend wird es erst möglich angemessene Freizeitansprüche zu realisieren Erst diese Größenordnungen machen es möglich, eine mitder übrigen Gesellschaft vergleichbare Arbeits- und Lebenszeit darzustellen. Dass man das, mit der Glorifizierung des kleinen harmonischen Bauernhofes ignoriert, macht diese ganze Argumentation in den Augen der Betroffenen nur verlogen.
    Dafür, dass sich die Mehrzahl der Bauern diese Selbstausbeutung antun, ihren gesamten Lebensablauf an den Tieren, so fern sie welche halten, orientieren, arbeiten wenn andere am Wochenede die Füße hochlegen oder in die Pedale treten und pflichtschuldig Lächeln wenn Bekannte von ihrem großen Urlaub und den Kurztips erzählen, bei einer Altersversorgung die lächerlich gering ist, kann die übrige Gesellschaft, bei auch berechtigter Kritik, eigentlich nur dankbar sein.

    • tldr

    • Sie haben sicherlich Recht,
      der kleine Bauernhof kann heutzutage nicht mehr überleben. Was ich in der von Don Alphonso beschriebenen Gegend sehe, sind mittelgroße bis große und anscheinend gut geführte Betriebe. (Jedenfalls sieht das Vieh gesund aus. Der echte Einblick fehlt mir aber, da ich in der Gegend fremd bin.)

      Was die Altersversorgung betrifft, so weiß ich, dass zumindest die Landwirte in meiner Verwandtschaft spätestens mit Abschluss der Ausbildung eingezahlt haben, was nur möglich war, und nicht allzu schlecht dastehen. (für die Hessen: in der fruchtbaren Gegend zwischen Dorla, Werkel und Lohne, anderswo mag es schwieriger sein)

    • Eines haben Sie bei Ihrer Aufzählung...
      … ja es ist wirklich ein Knochenjob, wenn man mal hinter die Kulissem schaut, die dort geleistet wird. Auch im Fernsehen sieht`s immer hübsch und ach wie schön ist Panama aus, die heile Bergwelt.
      Neben Ihren Ausführungen kommt ja noch die Bürokratie, sprich “ paperwork“ also Büroarbeit dazu. Auch die ganzen EU – Subventionen wollen durchforstet sein, was bekommen ich, wie , wo, was wann … usw. Muss das Bäuerchen oder die Bäuerchinin auch noch machen. Oder Auslagern an Diensleister, kostet auch wieder Geld.
      Die Idylle mit dem Misthaufen vor der Tür, der Hahn hüfpt erregt auf diesem herum, weil wieder hübsche Hühnchen vor ihm kokettieren… auch nur noch im Heimatfilm. Tja und die Schweinchen, Kühe so dolle hatten sie es in den alten Bauernhöfen auch nicht.

    • Titel eingeben
      Auf diesen Wiesen wächst beileibe nicht nur Gras.

    • Herr Scherer,
      sie mögen ja recht haben mit ihrer Darstellung, aber nach einer solch beleidigenden Überschrift liest keiner mehr weiter.
      Bauern können wohl nur beleidigend reagieren, wenn man nicht bewundernd zu ihnen aufschaut. Das war auch der Grund, warum ich dem Bauer-Willi-Blog den Rücken gekehrt habe.

    • @ Schererheinz
      Ich denke Ihre Darstellung der landwirtschaftlichen Situation, also Eigenausbeutung bei nur mäßigem (?) Ertrag/Gewinn ist hier im Blog allen Teilnehmern bewusst. Bei Menschen mit etwas Gripps in der Birne kommt Dons Botschaft von der landwirtschaftlichen Restidylle sicher richtig an. Dass die Landwirte nicht die ihnen zustehende Wertschätzung erfahren, die ihnen zustünde, liegt sicher nicht an der hier von Don beschriebenen bayerischen naturnahen Weide-und Milchwirtschaft, die ganz nebenbei noch eine Augenweide darstellt.
      .
      Nicht einmal die den Bauern gezahlten Subventionen bringt die Menschen gegen die Bauern auf die Palme, denn den meisten Menschen ist die wichtige Rolle der Landwirtschaft als Nahrungsmittelproduzent und in der Landschaftspflege sehr bewusst. Und die Verbraucher können auch unterscheiden zwischen nachhaltiger Landwirtschaft und industrieller Agrar-Gigantonomie und ausufernder Massentierhaltung mit der Folge Boden- und Trinkwasserverseuchung sowie dem Masseneinsatz von Agrargiften. Den Verbrauchern ist ebenso die Preisdrückerei der Lebensmittelkonzerne auf landwirtschaftliche Produkte bekannt.
      .
      Die mitdenkenden Verbraucher erkennen auch, dass ein Kilo Hackfleich für 2,99 € (Quäkstimme der Werbetussi: „es ist wieder Framstag bei Lidl-Lidl lohnt sich“) nur aus Massentierhaltung stammen kann und dass nach Verarbeitung, Transport und Handelsspanne incl. Steuern beim Produzenten vielleicht noch 50 Cent ankommen.
      .
      Hier wäre das wirkliche Arbeitsfeld der Grünen, was sie ehrlicherweise in Teilbereichen auch tun, allerdings nicht in der Tonlage einer seriösen Aufklärung sondern eher mit dem Zeigefinger der Verdammnis. Wie früher die Pfaffen (ist es Zufall, dass so viel Pfaffennachwuchs bei den Grünen sind?)
      .
      Btw, hat übrigens jemand hier schon einmal etwas von einem Protest der Grünen über den Gülleexport aus niederländischer Massentierhaltung nach D gelesen?
      .
      Wie gesagt, die Auswüchse in unserer Landwirtschaft sind die direkte Folge des Verbraucherverhaltens -andere sagen Märkte. Zum Beispiel Zucker aus Zuckerrüben, die hier im Wechsel mit Getreide/Kartoffeln fast so großflächig angebaut werden, dass man von „Monokultur“ reden könnte. Wäre der Bedarf nach übersüßtem Kram nicht so groß, gäbe es diese Auswüchse nicht. Bei geringerem Bedarf an Billigfleisch gäbe es nicht diese Formen der Massentierhaltung. Andererseits finde ich die Preise für das Grundnahrungsmittel „Kartoffel“, die ja inzwischen längst maschinell ausgelegt und geerntet wird, künstlich hochgetrieben. Das ist auch kein Wunder, wenn der niederländische Sattelauflieger neben dem Acker steht und die Kartoffel erst einmal den Weg über Holland nimmt um dann gewaschen und behandelt als 1 kg für 1,99 € wieder hier aufzuschlagen.
      .
      Aber das haben andere hier alles schon zu Papier gebracht. Andererseits hätten die sog. „Abgehängten“ „im Lande, in dem man gut und gerne lebt“, große Schwierigkeiten sich überhaupt ausreichend zu ernähren.
      .
      Ravioli aus der Dose anstelle einmal einer Frikadelle aus Billighack und Dosenerbsen ist auf die Dauer auch nicht so gesund. Andererseits es muss ja auch nicht unbedingt der Rohmilchkäse zu 5,40 €/100 g aus den Hochvogesen sein, der beim Maître fromager affineur in Wissembourg samstags angeboten wird. Das ist dann wohl eher wieder ein Fall für die linksgrüne Schickeria zwischen Freiburg und Mannheim. Ich tu mir schon schwer wenn ich 7 € für knapp 0,25 L Lemberger-Barique hinlegen soll. In den Besen geh´ ich nimmermehr.
      .
      Als Bewohner eines städtischen Vorortes mit landwirtschaftlicher Tradition (jetzt in Aussiedlerhöfe ausgelagert, Anbau aufgrund der fetten Böden, von Feldfrüchten wie Zuckerrüben, Kartoffeln und z.T. Sonderkulturen sowie Bereitstellung von Stallungen von städtischen Pferdehaltern) komme ich an keinem Landwirt auf dem Acker ohne ein kleines Schwätzchen vorbei und glaube zu wissen, wo die Landwirte der Schuh drückt. Und ich weiß auch um ihren Berufsethos, nicht anders als bei guten Handwerkern-ein Grund die ein oder andere Härte hinzunehmen wie den Anbau von Wein in Steillagen der Mosel, Saar, am Rhein oder am mittleren Neckar – oder eben Dons Almwirtschaft.

    • Ach, der Herr Alphons …
      kokettiert doch am liebsten damit, die Leibeigenschaft wieder einführen zu wollen. Er nimmt sich selbst halt auch nicht so hundertprozentig ernst. Was er uns diesmal sagen wollte, ist wohl, dass wir Mega-Konferenzen, die den Methanausstoß von Fleckvieh problematisieren, auch nicht ernster nehmen brauchen als „selbstgerechte dumme Besserwisserei“.

    • Gülleneutral, Kohlenhydrate, etc
      Wenn nur soviele Kühe gehalten werden, wie das eigene Land ernähren kann, ist das logischerweise gülleneutral.

      Zu Silage: Hat Vorteile, aber die Milch schmeckt nicht ganz so gut

      Kohelnhydrate: Das Gras und Heu für eine Kuh keine gute Ernährung sein soll, ist mir neu.
      Funktioniert doch seit Jahr1000en.

      Arbeitszeiten als Bauer: Da haben Sie recht. Trotzdem wollen es viele Bauern, gerade Biobauern, so haben. Auch weil sie Ihrer Arbeit und deren Produkten nicht so entfremdet sind, wie jemand, der in der Indusatrie arbeitet. Da schrieb schon der alte Marx drüber.

    • "Selbstgerechte dumme Besserwisser"
      Von einem überzeugten Bauern kann dieses Gejammer jedenfalls nicht stammen. Und warum sollte jemand dankbar für die Selbstausbeutung eines anderen sein?

      Selbstverständlich ist das Leben eines Bauern nicht mit dem eines Stiftequälers vergleichbar, aber es gibt noch genug andere Berufe und Lebenssituationen, bei denen es nicht anders aussieht. Da sind 16 Stundentage, geringe Bezahlung und fehlende Urlaubsmöglichkeiten auch die Regel.

      Die Industrialisierung der Landwirtschaft hat zum Höfesterben und zu Agrarfabriken geführt, immer schön durch Subventionen gefördert. Da wird dann mit Melkautomaten bis zu sieben Mal am Tag ganz automatisch gemolken. Unter anderem hat das zum BIO-Boom geführt, von dem die Landwirte auch kleiner Betriebe mittlerweile ganz gut leben können.

      Einseitige Betrachtungen werden der Sache selten gerecht.

    • Lobbyist, so sure
      Der kleine Hof kann problemlos überleben, wenn er sich zwecks einem freien Tag und Urlaub mit einem anderen kleinen Hof zusammen tut.
      Ärzte machen das ja auch für Nachtdienste und Urlaubszeiten und vor allem auch Vets.

      Ansonsten ist das ein Schuss ans Bein nachhaltiger überschaubarer Landwirtschaft, die der Autor, in diesem Punkt sicherlich grün, unterstützt. Somit kommt er aus einer Lobbyecke, der Schuss meine ich.

    • @DdH, bei Ihrem angeführten Kilopreis von 1,99€ kostet die Kilokalorie aus der Kartoffel das Zehnfache einer Kilokalorie aus Hartweizennudeln vom Discounter.

  102. Oktoberfest 2017 und seine Wirkungen
    Hallo Don,

    Hadmut Danisch berichte gerade über die Oktoberfestspätwirkungen eines gewissen Artikel eines gewiss ausgezeichneten Don:

    [editiert. weil full Quotes wegen Copyrght nicht erlaubt sind und weil ich die Debatte hier weder führen kann noch führen will. Don]

    Blocks haben eben doch Wirkungen in der realen Welt!

    Danke!

  103. Ausgebüchste Kühe
    Das ist Ihnen nur ein Mal passiert? Glückwunsch, meinen Eltern passiert das mindestens zweimal pro Jahr. Ich selbst verbrachte eine meiner ersten Stunden als Fahranfänger damit, auf der Straße zu Ihrem Haus eine Kuh in Schrittgeschwindigkeit zwei Kilometer zurück zu ihrem Stall zu treiben. Dafür ist der einzige Müll in der Gegend bei uns ein unter Kindern legendäres VW-Brezelkäferwrack. Im übrigen leistet die Kuh mit ihren Fladen einen Beitrag zur Rauschkultur, wachsen doch einige der hiesigen Zauberpilze an den entsprechenden Stellen. So könnten sogar Veganer vom Vieh profitieren.

    • Einmal, dass sie aus der Weide ausbrach, über die Strasse lief, in die Winfahrt trabte und um das Haus herum in die Wiese lief. Ansonsten steht hier schon mal ab und zu eune Kuh an einer Stelle, wo sie nicht hingehört.

    • Kühe
      Im Allgäu durchquert man ja auch beim Wandern die eine oder andere Weide. Sehr entspanntes Hornvieh im Regelfall. Dennoch töten Kühe mehr Wanderer als es Wölfe oder Bären tun. Bayern halt.
      Man sollte dies beachten, statt sie nur als dümmliches Melkvieh zur Finanzierung Berliner Experimente zu sehen.

    • Sehr geehrter Herr Divisionskommandeur Atatürk,
      Sie wollen mir aber jetzt nicht erzählen, dass „Rauschpilze“ (Fliegenpilze => zwar Agaricales = champignonartig) auf kuhverminten Wiesen wachsen? Die (Speise)-Champignons sehr wohl.
      Der Fliegenpilz ist eher in Symbiose unter Fichten und Birken zu finden.
      .
      Warnhinweis von DdH: Im Gegensatz zu Pervitin ist das Fliegenpilz-Rauschmittel Muscimol eher nicht geeignet um übermüdete Panzer-Chauffeure in 3 Tagen von der Eifel über die Maas zu peitschen. Eher im Gegenteil.
      Merhaba.
      (DdH)

    • weiße Bescheid
      und die Zuweisung, Einordnung ,Nennung zukünftig klappt. In Siegen geboren, bis 8 J. in Achenbach groß geworden,noch dazu katholisch, dann aber nach Wattenscheid bzw.nach Bochum zwangsumgesiedelt, der Vater halt,konnte ,musste und wollte mehr ….
      In der ersten zeit habe ich mit meinen Geschwistern verzweifelt einen Wald gesucht. Ich wusste auch nicht , was Fott heißt und alle meine Kleider waren zu lang ! Für meine Mutter waren die Frauen alle bloß furchtbar blondiert und durch den allgegenwärtigen Kohlenruss , 1967, 1968 , zu Putzsklavinnen verdammt.
      Das Folgende ist aber für jemand anders weiter unterhalb,der hier über Bohnensuppe lästert. Aber es gibt ja Bohnensuppe und Bohnensuppe.
      Ganz nebenbei , meine ist Weltklasse !
      Eigen- Kreation zwischen Minestrone und Soupe au Pistou, sogar den Fond habe ich selbst hergestellt, aus einem Hühnerbrustgerippe.
      Wir haben nix zu verschenken !
      Ich hoffe, ich hab das jetzt mit den Dingsbums/Zeichensetzung -Abstand, vorne, hinten richtig gemacht !


    • @DdH: ah wa, doch kein Fliegenpilz. Gemeint sind „magic mushrooms“, die auch mal in Form von „Hexenringen“ auf Wiesen wachsen. Das sind so kleine unscheinbare eher spitzhütige, gelb-bräunliche Dinger. Eine Freundin im Studium zog sich dadurch eine ausgewachsene Psychose zu und sprang aus dem Fenster. Genickbruch. Seither kann mir keiner mehr erzählen, das Zeug sei harmlos. Und ja, das wächst auf Wiesen.

    • @DdH
      Ich denke, unser „Vater der Türken“ hat hierbei eher an die Gattung der Düngerlinge gedacht. Stichwort: Psilocybin.


    • @Frau Seidl: genau die, der Name fiel mir nur partout nicht ein.

  104. Werter Don, gibt es eigentlich neue Erkenntnisse ....
    …. zum Fäller der Gipfelkreuze?

  105. Auch wir können Idylle... mit Kuh und so....
    … die jap. Rothaut ist halt immer dabei… in der Idylle.

    https://abload.de/img/dsc01564plsmi.jpg

  106. Meine Unterstützung haben Sie
    Werter Don Alphonso,
    mittlerweile reagiere ich allergisch auf das ganze unkritische Gendergedöns. Die FAZ berichtet mir auch schon (bereits durch die Themaauswahl) grenzwertig oft über die von oben und anscheinend auch durch einen kleinen Kreis durchgedrückten „modernen Regeln“.
    Ich hoffe inständig, dass die von den öffentlich-rechtlichen „Kollegen“ erwirkte „Zurechtweisung“ keinen negative Einfluss auf Ihre Blogbeiträge haben. Denn diese halten mich noch bei der FAZ-Stange.
    Ansonsten müsste ich mir wieder eine andere Nachrichtenquelle suchen und das wird immer schwieriger.

    Beste, unterstützende Grüße

  107. ES ist so traurig
    dass wir in der heutigen Welt leben müssen. Und die Almen, auf der es die Sünde der industriellen Viehwirtschaft noch nicht gibt, nur die 30000 Menschen im Umfeld dieser Alm ernähren können. Dass man in einer so herrlichen Landschaft, an deren Schönheit uns der Don teilhaben läßt, Sich bedrängt fühlt von dem weltweiten Bevölkerungswachstum ist nachvollziehbar. Aber dann wird es ein wenig verschwommen: Wie diesen verdammten Sexualtrieb unterdrücken, der dieses Wachstum erzeugt? FRüher, wo alles besser war, gab es ja wirksame Instrumente zur Begrenzung der Population. Das einfachste: Kriege. Aber die sind auch nicht mehr das was sie waren. Der 30jährige z. B. konnte die Bevölkerung noch dezimieren. Hat selbst im 2. Weltkrieg nicht mehr geklappt. Der Trieb hat die Verluste ruckzuck ausgeglichen. Dann gab es noch die Pest, die ähnlich erfolgreich war. Dann die Kindersterblichkeit, das insgesammt kürzere Verweilen auf dem Planeten und und und. Was tut der kurzfristig denkene Mensch? Er trennt sich von diesen „erfolgreichen“ Konzepten. Schafft zumindest in Europa die Kriege ab, führt Wasser und Seife auch in überbevölkerten Gegenden ein, erfindet Schutzimpfungen und verlängert mit moderner Medizin Leben. Und ernährt die allermeisten dieser zuvielen Menschen auch noch mit Massentiehaltung. What shall we do? Der gemeine Ägypter zeugt ohne Rücksicht auf die Selbstverwirklichung seiner Frau soviele Kinder wie er nur kann, sogar die Syrer machen das immer noch, ohne sich Gedanken wegen der Resourcen zu machen. Also das Lamento bringt gar nichts. Die Werbung für Kondome auch nur ganz wenig. Und die Bekämpung der Klimakatastrophe ist unter dem Aspekt des Bevölkerungswachtums auch kontraproduktiv. Wat nu, sagt sich der Rheinländer: et kütt, wie et kütt. Trinken wir ein par Kölsch und schon machen wir uns weniger Sorgen.

  108. Nahrungsverfügbarkeit und menschliche Population
    Man kann die Populationsdichte einer Art einige Zeit über die Umweltkapazität steigen lassen. Nur sollte man sich nicht wundern, wenn es in der Folge zu einem Zusammenbruch der Population kommt. Man nennt das „Überweidungseffekt“.

  109. Otto Moser,
    Bitte gehen Sie uns nicht verloren!

  110. Stasinetta Kahane heute morgen im Regierungssender,
    der sie liebevoll als „Publizistin“ hofiert.
    .
    Zur Auffrischung: Kahane war langjährig Stasispitzel und hat Freunde und Bekannte an den Unrechtsstaat verraten. Das ist charakterlich das niedrigste, widerwärtigste, was denkbar ist. Kahane ist bis heute stolz auf ihre Verbrechensleistung.
    .
    Zum Inhalt des Unterwerfungsrituales im Staatsfunk: Stasikahane durfte ihre neuesten Verschwörungstheorien unkritisiert und unhinterfragt (Journalismus? Im DLF? Fehlanzeige wie gewohnt) herauströten: Am Antisemitismus sind die Christen schuld, auch wenn es die zum Glück kaum noch gebe. Aber auch die Atheisten seien Antisemiten wegen der Christen. Und Muslime seien niemals, niemals judenfeindlich.
    .
    Selten so ein krauses, dummes Zeug gehört. Der Staatsfunkkahanekriecher (ein Herr „Bayreuther“ oder so) bedankte sich am Mikrofon, als habe Merkel persönlich ihm die Wange gestreichelt.

    • Das Staatsfunk Geschnattere höret nimmer auf
      Es sei denn diese Feudalinstanz „modernster Prägung“ wird in die finanzielle Unabhängigkeit entlassen. Was wirklich dringend geboten wäre. Leider nicht durchführbar, v.a. wegen allgemeiner Wurschtigkeit (nicht von der Kuh [Artikelbezug hergestellt]) nicht. Hoffnungslose Resignation.

    • Titel eingeben
      So wahr @Rabe, die Bespitzelei war ist widerwärtig. Juristisch verjährt bedeutet nicht vergessen oder vergeben oder verstanden. Kahane geht erst mit Merkel.

    • Momentan droht Künaxt, die hat vermutlich keine angst vor Ex-Stasizusammenarbeit.

    • Und die Grüne hat einen Mann geehelicht, der Anwalt ist und
      manchmal mit der Verteidigung von Clamitgliedern in Verbindung gebracht wird.

  111. alles wird gut
    Spon meldet: „Syrien tritt als letztes Land Klimavertrag bei – nur USA draußen“
    Na also …das Klima ist so gut wie gerettet …ist der Krieg jetzt beendet? ..im Klimavertrag steht doch bestimmt dass Kampfjets, Bomben und Raketen wegen CO2 verboten sind, oder?

    Moment, da fällt mir ein seit Maastricht und Lissabon ist das Einhalten von Verträgen so etwas von gestern.

  112. Lieber Don
    ob eine Kuh irgendwo “nicht hingehört”, oder eben doch, das entscheidet
    i’m Grunde allein der Himmel. Da halte ich es mit einer guten
    Dreiviertelmilliarde Indern. Ich habe schon mehr als
    eine Viertelstunde im Taxi gesessen bei großer Hitze. Nix ging weiter
    wegen dieser kuhruhig rastenden Biester. Der Fahrer und ich schalteten sofort runter ins richtige Leben.
    Gesegnet seien diese Kühe.

  113. Zwei Anmerkungen
    In Berlin haben’se nun Wildschweine. Die brauchen keine Ziegen. Das „Warum“ hat der wunderbare Prof. H. Lesch letztens schön erklärt. Hat was mit der gestiegenen Temperatur zu tun, um das fiese Wort „Klimawandel“ zu vermeiden.

    Methan aus Fäkalien wird in Nordkorea gerne zur Unterstützung der Hausstromversorgung benutzt. Auf dem Lande dort betreiben viele Familien ihr eigenes Kraftwerk. Vor kurzem gab’s im ÖR mal einen hochinteressanten und sehr aufschlussreichen Bericht über das Leben der einfachen Menschen in Nordkorea. Sowas kriegt man äußerst selten zu sehen.

    Unsere wenigen Nebenerwerbslandwirtschaftskühe hießen stets: Flora, Laura und Alma und die konnte ich noch per Hand melken. Die haben zwar immer etwas verwundert geguckt, wenn ich vertretungshalber ranmusste aber mich gelassen. Es war schmerzhaft, wenn die dann altershalber an den Metzger gingen. Gerade dieses Jahr hat hier der letzte Kleinbauer dichtgemacht und nun fahren zur Erntezeit riesige Auftragsmaschinen – Tag und Nacht. Statt Kühen stehen nun vermehrt Pferde auf den Wiesen. Damit lässt sich noch Geld machen.

    Im Nachbarort überlebt ein Betrieb mit supercows. Pervers, einfach nur pervers, wie hochgezüchtet dessen Kühe sind. Die liegen zumeist auf der Weide, weil ihre Euter derart groß und schwer sind, dass sie beim Gehen zur Last werden – DD sozusagen. Letzten Sommer, als ich mit dem Rad unterwegs war, habe ich das eine Zeit beobachtet.

    Das Schlimme: Diese Entwicklung war abzusehen und man hat das so gewollt. Die große Masse will mehr und billiger und der Effizienzkapitalismus lässt keine Wahl, ergreift jede noch so kleine Nische und überlebt nur durch stetes Wachstum. Von der Globalisierungskonzentration ganz zu schweigen.

    Schöner Text und wehmütig schöne Bilder von hoffentlich noch lange Zeit glücklichen Kühen. Vielen Dank dafür und viel Glück und Erfolg mit dem NDR.

  114. Fundstück,schmunzelnd
    Don Alphonso gehört verhaftet, vier Wochen in das finsterste bayerische Verlies eingekerkert und erst nach zwei psychoanalytischen Kahanesitzungen entlassen, gottesfürchtig geläutert hoffentlich, auf daß er der armen Kreatur fürderhin mehr Respekt entgegenbringt. Etwas mehr katholische Grandezza im Angesicht des Teufels täte dem Leumund des hinterbayerischen Grantlers gut. Er muß ja nicht zwingend den Ratzinger geben, ein Polt täte schon reichen.

  115. Rhezak + Aigner+CSu+.......
    Da versiffen die lieblichen (Rind)viecher doch mit ihrer Gülle die herrlichen Weiden im Wasserschutzgebiet Talham-Reisach-Gotzing, dessen Fläche die Stadt München zur Sicherung der Wasserversorgung ausweiten möchte – und sofort krähen die betroffenen Landwirte von Enteignung beim drohenden Beweidungsverbot. Und der hier so hochgelobte grüne Landrat Rhezak sitzt zwischen allen Stühlen.

    DAS ist die Realität hinter der potemk……

  116. Albert Einstein hatte sein Maschinchen...
    … Elektrostatischer Potentialmultiplikator…
    Natur hatte ja schon lange vor ihm ein perfektes Maschinchen gebastelt…
    die Kuh.

    „The cow is nothing but a machine which makes grass fit for us people to eat“
    John McNulty

  117. Es war nur eine Frage der Zeit bis die Klimahysteriker auf die Kuh kommen
    eigentlich konseqent zur Vermeidung von Emissionen und Imissionen wäre aber die Ausschaltung des gesamten Lebens. Und da demarkiert der gesamte Akt der sogen. Natur-Schützer* als lebensfeindliche Unternehmung! Nicht daß ich nicht meinen würde, wir müßten – als kulturell-natürliche Zwitterwesen- nicht in einem gesunden Verhältnis zu den uns umgebenden Verhältnissen stehen, aber wir sind nur ein kleiner Teil des Systems und nicht sein allschuldiger Antipode. (letztlich wieder das Eskimo-Thema).

    *Was ist denn konkret Natur? Ich habe bisher von keinem „Naturschützer“ eine tragfähige Definition gesehen- sie bewegen sich alle im warmen Raum der Konvention… .

    PS.: Wenn ich in Bonn dieser Tage die gefütterten Illusionen von einer bürokratisch heilen Welt in Form von Emobil-shuttles durch die Parklandschaft der Rheinaue auf meinen Fahrradwegen wischen sehe und den kalten Zigarettenrauch der Konferenzteilnehmerinnen von den Veranden der Sitzungslokalitäten mit der nebeligen Luft atmen muß, dann scheint mir das eine einzige Warmluftblase zu sein, die die hohe Not imaginierter Macht prägt.

  118. Nazi-Pipi wird endlich geköpft
    Jetzt ist Pipi Langstrumpf dran. Sie hat „Negerkönig“ gesagt. Die gute Meute dreht frei, jault, will Blut sehen. Astrid Lindgren, eine Erznazi, eine Rassistin, verbrennt ihre Bücher!
    .
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/schweden-anzeige-wegen-pippi-langstrumpf-hoerspiel-15283524.html

  119. Futtermittelimport verbeiten
    wäre eine, leider unralistische, Lösung.
    Gibt auch immer weniger Heumilch. Viele Almwiesen werden dank geländegängiger Technik bis weit über 2000m mit Gülle überdüngt. Da ist dann nix mehr mit Kräutern.

    Schön die Idee mit der Ziegenhaltung beis Hippsters. Gleiche Bärte?

    Aber lieber Don, Sie wundern sich noch, dass selbst die wohlmeinendsten Hauptstäder sauer auf Sie sind????

    Da sitzt man in Berlin und muss(?) von solcher Naturidylle lesen!


    • Ziegenhaltung beis Hippsters
      Fußläufig in 15-20 min Entfernung gibt es hier in Charlottenburg den „Ziegenhof“. Ob da noch die Geißen rumgeißen, wie in den 80ern/90ern, weiß ich nicht, aber das war jedenfalls mal eine Lokalattraktion.

    • Wie viele Berliner kann man denn damit ernähren?

    • Könnten Sie dazu für Bayern eine Ortsangabe machen?
      Ist es nicht so, dass die Baumgrenze nicht mal soweit geht?Ich meine ja, den reinen Fels muss man nicht düngen.;)


    • Wie viele Berliner kann man denn damit ernähren?
      Keinen natürlich, weil die alle Angst davor haben, ein Tier mit einem Messer zu bearbeiten.

    • Wenn erst einmal der Hunger kommt oder sich einer mit Messer findet, der das für Geld übernimmt…


    • Wenn erst einmal der Hunger kommt oder sich einer mit Messer findet, der das für Geld übernimmt…
      Ja ich hatte da auch schon den nicht weit entfernten Neuland-Metzger im Sinn, der vielleicht wüßte, wie das geht (abgesehen von den Opferfest-geübten Türken, die es auch geben mag); aber ich nehme an, der will nicht seine Konzession verlieren, weil er schwarzschlachtet.
      Und die Kita-Kinder und noch mehr ihre Eltern finden die Geißlein doch sooo süüß. Die muß man doch füttern, denen muß man doch was von seinem verganen Eis abgeben. Friede den Tieren, Tofu den Menschen!

  120. Schöne Gegend, ehrliche Touren
    Wir haben vor zwei Jahren im Hochsommer mal eine Tour Spitzingsee/Tegernsee/Schliersee/Spitzingsee mit dem MTB gemacht. Das war ordentlich anstregend (inklusive Bremsenbiss), aber das ist wahrlich eine tolle Gegend. Die Kreuzbergalm ist mir dabei als Rast in guter Erinnerung geblieben. Auch den Tegernseestrand bei Rottach-Egern fanden wir sehr nett.
    Z.B. im Allgäu sieht man leider immer seltener Kühe auf der Alm. Hier im Frankfurter Speckgürtel sind Kühe auf der Wiese eine absolute Ausnahme geworden. Wobei ich kürzlich tatsächlich welche sah. Einen Metzger zu finden, der dann noch ordentliches Fleisch aus der Region verkauft? Ich kenne niemanden, der in 15 Autominuten erreichbar wäre. Das ist schon ein Mangel an (Lebens-)Qualität.
    Aber am Tegernsee ist es ja noch teurer zu wohnen als hier bei Frankfurt.

    • Titel eingeben
      ich habe auf meiner lechradwegtour nur einzelkühe und kungrinder auf der Weide gesehen. teilweise recht moderne neue Lautställe und alle Kühe drin. sehr gute grünlandflächen, die aber auch keine grössere pflanzenvielfalt aufwiesen, als ein Maisfeld. vielleicht statt einer Pflanze drei oder fünf. da war ich etwas enttäuscht. ist aber erklärbar, warum das so ist. bei uns in preussen gibt es eine Grösse jerseyherde, die ständigen Weidegang hat, ist aber auch die Ausnahme bei milchkühen. http://new.jerseyzucht-schoebendorf.de/?page_id=92

    • Metzgerei Nolle in Neu-Isenburg... da fahren auch Frankfurter hin...
      …. http://www.nolle-online.de/….

      … sich nur aus der Region ernähren zu wollen, ist natürlich Käse ;),
      warte schon auf Spargel aus Peru.
      Falls Sie mal einen originalen Panama Hut suchen, gibt`s auch nicht aus der Region… nicht falsch abbiegen nach Panama, sondern weiter nach …
      ..Ecuador …gibt`s e c h t nur aus Ecuador ;)
      John D. Rockefeller, Theodore Roosevelt.. trug einen… fänden sich also in guter Gesellschaft mit dieser Kopfbedeckung.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Panama-Hut

    • Ich bin ja durchaus für Importe, aber nicht zwingend Nahrungsmittel.

  121. Wie muss man ticken,
    um stolz und ohne jedes Gespür für die Ironie der Sache zu einer Konferenz zu f l i e g e n, zu der aus aller Welt 25.000 (!) andere Wichtigtuer f l i e g e n, um mit diesen umweltvernichtenden Möchtegerns d a s K l i m a z u s c h ü t z e n? Wahnsinn. Die haben den höchsten CO2Footprint, erzählen uns aber, genau damit unser Klima zu retten. „Zur Verringerung des weltweiten CO2-Ausstoßes kann meine private CO2-Produktion gar nicht hoch genug sein!“
    .
    Genauso könnte man das weltweite Kindeswohl in die Hände des Internationalen Kinderschänder-Vereins legen.

  122. Leutle, wartet erst mal ab...
    ..was in der Landwirtschaft weltweit abgehen wird wenn jetzt die synthetischen Kraftstoffe (angebl. 80 Brozend weniger Schadstoffe) kommen sollen. Ein hoch auf Biomasse (=> Methanol/Ethanol) vom Acker. Ich würde mich nicht wundern wenn auch die schwarze Steinkohle noch nicht den grünen tot gestorben wäre. Im nördlichen Ruhrgebiet sollen ja die Flöze auch noch nicht ganz leergepopelt zu sein.
    .
    Nur eines wird nicht serienreif werden, die Kuh im Kofferraum für den Antrieb des Methan-Motörchens.
    (DdH)

    • Schau'n mer mal
      Prosper-Haniel schließt nächstes Jahr, bzw. die Förderung wird eingestellt. Dann wird erst einmal komplett abgebaut. Wie lange das dauert, keine Ahnung. So lange zumindest ist der Schacht noch offen. Sie haben erst dann ein Problem, wenn „der Schacht zugemacht wird“. Zu ist Zu.

      Dann muß man an anderer Stelle neu erschließen. Es ist zwar noch für mehrere Jahrzehnte Kohle vorhanden, mit tief liegenden und teuer zu fördernden Flözen, aber vom Tag der ersten Bohrung bis zur Förderung der ersten Tonne Kohle kann man wohl von einem Zeitraum von ca. 10 Jahren ausgehen. 10 Jahre Vorfinanzierung, viel Spaß für den Investor. Bei der sprunghaften Energie- und Industriepolitik dieser Republik wird sich das wohl niemand antun.


    • Hm, ich dachte, der Biofusel-Boom sei schon wieder vorbei?
      Mein Nachbar, der Bierbrauer, war jedenfalls vor einigen Jahren auswärts tätig, zum Biofusel brauen, kam dann aber nach ca. 1 1/2 Jahren wieder zurück, weil das Projekt scheiterte und sich als in den Sand gesetzt erwies.
      Insofern dachte ich, das wäre nur heiße Luft (und einige Bauruinen) gewesen?

    • Ich denke, in dem Bereich ist der Mensch Gewohnheitstier.

      Warten Sie mal ab, in 2 Jahren ist Craft Beer auch wieder allen peinlich.

    • .
      gibt’s nicht schon genug rindviecher am steuer?


    • Warten Sie mal ab, in 2 Jahren ist Craft Beer auch wieder allen peinlich.
      Das hat er auch schon hinter sich – längst Vergangenheit.
      Derzeit läuft mW (ich sehe ihn schon seit längerem nicht mehr, er ist zu seiner Freundin gezogen) vegane Kosmetik.

    • GRÖÖÖÖÖÖHHHHHL!

      Ahem.

      ernsthaft, bei uns floriert Bier, aber halt in traditioneller Form.


    • @DA: Gell, do guggsch. –
      Rothaus Tannenzäpfle lassen wir uns 1x im Jahr von Bringmeister liefern (reguläres Sortiment dort), ansonsten gibts nach wie vor Schultheiss, aber halt nur noch als Marke (gehört zu Brau+Brunnen oder was-weiß-ich), und natürlich Kindl (mochte ich nie).
      Berliner Weiße ist noch stärker ausgestorben wie in den 80ern, Faßbrause gibts kaum irgendwo noch, und die vereinzelten Brauhäuschen sind weniger geworden.

    • Sie wollen bei einem Komplettstromausfall nicht die Schuldigen sein,
      die Grünen, deshalb zeigen sie sich bei Kohleausstieg und Ausstieg aus den mit Diesel motorisierten Fahrzeugen gerade biegsam und scheuen konkrete Termine.
      Es wäre ihr Ende, säßen ihre Anhänger im Winter auch nur ein paar Tage in ausgekühlten Wohnungen ohne die Möglichkeit, sich wenigstens einen heißen Tee oder eine Wärmflasche zu machen.
      Und das inzwischen europaweit geknüpfte Stromnetz scheint anfällig – gerade weil die Erneuerbaren so unberechenbar sind wie das Wetter.

      Geert Mak beschreibt in „Wie Gott verschwand aus Jorwerd“ den Untergang des Dorfes in Europa – und damit den der (Klein-)Bauern, die z.B. durch Zwang zum Bau von Milchkühlanlagen und folgend vielem anderen zum Investieren gezwungen wurden.
      Schon zu Zeiten der EWG gab es Quoten, sowohl für Milch als auch für Gülle und des Nachts sollen Tank-LKW durch Holland gefahren sein, um für ein paar Gulden den Ausgleich zu schaffen bzw. Strafzahlungen zu entgehen und die Ruhe des nächtlichen Dorfes gestört haben.
      Der Staat habe keine Moral – so urteilt ein Bauer, der da zu Worte kommt.

    • DdH ist wie immer Vorreiter
      Der Holzgaser / Biogaser kommt wieder, sehe Er:
      h*ttps://de.wikipedia.org/wiki/Holzgas

      Die ersten Umbausätze sind schon erhältlich. Um allerdings einen BMW 8-Topf-Automatik 100 KM zu betreiben, brauchts einen mittleren Schloßpark (oder Schlosspark, ich lerne es nimmer).

      Alternativ kann natürlich Kuhdung in Gas umgewandelt werden. Dazu bieten sich die Kaminöfen an, die, so der Kaminkehrer bei der letzten Feuerstättenschau, ohnehin ausgesondert werden müssen. Bissl tüfteln, Ofen auf den mitgeführten Anhänger, Gasleitung Anhänger-Vergaser und schon schnurrt o.a. Bolide durch die Weiten Niederbayerns.

      Uruquayische Kinder können den Rinderdung sammeln und trocknen, deren Familien kommen zu Wohlstand, Obi importiert ihn und gibt ihn zu fairen Preisen ab.

      Ein win-win-win-Situation. Alle gewinnen.

      Ob sich der Feinstaub am Neckartor reduziert, wenn wir im Donaugau die Kaminöfen wechseln, weiß ich nicht.

      Übrigens habe ich soeben die Geschichte Neckargerachs, Heilbronns und der Neckarschifffahrt (!) gelesen. Sehr lehrreich.


    • @DA: möglicherweise ein Mißverständnis: mit „Biofusel“ meinte ich E-irgendwas-Öko-Treibstoff für Autos, nicht Bier, gell. Dieses Treibstoffzeugs sollte wohl in einer großen Anlage bei Elmshorn erzeugt werden, aber so schnell wie deren Kreditrückzahlung fällig war, kamen wohl die Subventionen nicht, und es fehlte die Abnahme, oder so ähnlich. Danach versuchten dann US-amerikanische Craftbeer-Brauer mit abartigen Geschmäckern in Berlin Fuß zu fassen, was wohl ähnlich erfolgreich war wie heute noch in Berlin eine Braugaststätte zu eröffnen, also eher nicht.
      Vegane Kosmetik ist als Konzept jetzt nicht gerade sooo neuartig, Olivenölseife z.B. gibt es ja schon reichlich mehr als 100 Jahre, aber man springt halt auf den Zug auf, wenn sonst nichts läuft.

    • Craftbeer
      Kann ich nix mit anfangen. Mal in USA vor Jahren IPA gekauft, in so einer kleinen Micro Brewery im Hipster-Paradies Moab, gab es leider nur in Viererpacks. Ungenießbar. Hab es auch nochmal mit Sprite verdünnt, damit es ein Radler wird. Grausam. Die übrigen Dosen hab ich dann im Motel-Kühlschrank stehen lassen.

      Dann doch lieber ein leckeres Tegernseer als künstlich gehyptes Craftbeer :)


    • @AHE: So in die Richtung, wie Sie das beschreiben, ging das wohl, was mein Nachbar mir da beschrieb, es ließ mich an eine Art extrastarken gebrauten Magenbitter denken. Die wollten das als eine Art Hexengebräu vermarkten, wohl in der hoffnung, es könne Kult werden, das als Mutprobe zu probieren.


    • @AHE: Sowas in die Richtung sollte das von meinem Nachbarn beschriebene wohl auch werden. Ich gewann den Eindruck von „gebrautem Magenbitter“. Vermarktungsmäßig wollte man es wohl als eine Art Hexengebräu oder Teufelstrank platzieren, um qua jugendlicher Mutproben eine Art Kultstatus zu erreichen. Naja. Vielleicht funktionierte das ja auch deshalb nicht, weil Biertrinken in Europa halt ab 16 und nicht wie in den USA ab 21 erlaubt ist. Es ist zu normal, um es mit Dämonenmystik zum Erwachsenwerdritual auszubauen. Bis Europäer 20 sind, sind sie die Beurteilung nach Preis, Geschmack und Besoffenheit pro Quantum längst gewohnt.

  123. IT-Support für D.E. & D.A.
    Mei, sagt Don Alphonse manchmal. Mei, muß ich wiedermal IT-Hilfe spielen? Mails mit grossen Anhängen (z.B. Dissertationen in PDF) werden manchesmal von manchen Mailservern regelrecht „geschluckt“, ge-bounced (aber das kriegen Sie mit!) oder sonstwie unhöflich geschreddert. Es kann sich also nicht nur um ein Adressproblem handeln. Manchmal. Also nicht immer. Aber zuweilen schon.

    Grüße an den Tegernseher und an Hrn. Emling von der SPD…;o)

  124. Den Kompass verloren
    Wurde mir selten so bewusst wie bei diesem Beitrag und beim Durchlesen der Kommentare, wie sich in dem hier versammelten gesellschaftlichen Mikrokosmos – trotz willkommener Beiträge um wissenswerte Details und ehrenwerter Versuche um Überblick und Einordnung – das Bild einer weitgehend orientierungslosen Gesellschaft offenbart.

    Als Key-Words notiert DA „Alltag, Altes Europa, Anstand, Aufzucht, Ethik, Fressfeinde, Klassenkampf von oben, Konsum, Moral“.
    Der Anschaulichkeit halber seien angefügt: 25’000 Klimakonferenz-Teilnehmer, bayerische Almbauern, Milchvieh, alpine Landschaften und Berliner Verhältnisse, Radler und Pedelecs, agrarwirtschaftlicher Sondermüll als Nahrungsmittel und natürlich produzierte Lebens-Mittel,
    aussterbende Insekten, Fleischkonsum und Gülle, Alpenkonvention und Drogenelend, schöne Aussichten, artenarme Wiesen, Privilegien und prekäres Ausgeliefertsein usw. usf.

    Man sieht eine Gesellschaft, die sich hinsichtlich der Werte, auf die man sich einigen und die man ggf. zu verteidigen bereit wäre, nicht mehr einigen kann und die in alle möglichen Richtungen strebt.

    Alle Rufe zur Vernunft verhallen ungehört, weil die Vernunft keinen Wert an sich darstellt, bloß ein meist vergebliches und deshalb unbeliebtes Bemühen. Eine Anstrengung, die viele längst eingestellt haben, weil sie sie bei den anderen vermissen und nicht die letzten sein möchten, die sich damit unnötig aufhalten.

    Muss irgendwie tief in der menschlichen DNA stecken, diese Neigung zur Unvernunft, ein Überdruss vielleicht an ihren mageren Ergebnissen, eine Lust an der Selbstzerstörung, nicht zuletzt um der Zerstörung zuvorzukommen.

    Es gab historisch vergleichbare Situationen und alle führten sie ins komplette Chaos, in totalitäre Verhältnisse und in den Krieg.
    Nur diesen alles erfassenden Strudeln gelingt es, die Entropie als Maß aller Unordnung abzulösen und für Klarheit und neue Verhältnisse zu sorgen. Ob diese Verhältnisse sich als erstrebenswert erweisen, darf nach aller geschichtlichen Erfahrung keineswegs als gewiss gelten.

    Derzeit denken und handeln die meisten so, als ob der Preis für den unvermeidlichen Cut akzeptabel wäre. Man scheint ihn förmlich herbeizusehnen.

    • Es ist halt eine Plauderstube hier. Es franst valles aus, wie auch in der Realität.


    • eine Gesellschaft, … die in alle möglichen Richtungen strebt.
      Ja. Is so. Sah man ja am BT-Wahlergebnis, noch nie gab es dort so viele Parteien.
      Mit „Vernunft“ ist das nicht unter einen Hut zu bekommen.
      Das hat schon in der frz. Revolution nicht funktioniert.

    • mei, @Zuvielgesellschaft, schöner Beitrag eines*in Weisen
      gut gemeint, wertvoller Appell. Solche Beiträge haben hier fast alle vor mehr oder weniger langer Zeit geschrieben.

      Letztendlich findet dann aber jeder ins große, tiefe Abklingbecken des Zynismus. Wie solls auch anders gehen? Der „unvermeidliche Cut“ wird nicht hier im Blog herbeigedacht oder herbeigehandelt, er wird tagtäglich in der Republik zelebriert.

      Hier der Blog ist nur der Nachbrenner derer, die von ihrer Ohnmacht wissen.

    • Titel eingeben
      Hier der Blog ist nur der Nachbrenner derer, die von ihrer Ohnmacht wissen.

      Nee, dafür haben die hier alle zuviel Bewegungsfreiheit, von der sie nicht mal was ahnen. Als ich hier anfing, gings darum, andere ohnmächtig zu quatschen, reineweg aus Spaß und weil … es keinen Grund gab, das nicht zu tun. Das hält man eine Weile aus und dann ignoriert man das eine Weile und dann versucht man sich damit abzufinden, dass das so und nicht anders ist und man nur noch eines tun kann: Den Rest in Asbest zu panzern und versuchen, den Brennstoff unterm Kessel zu reduzieren.

  125. Kuhwürde
    Kühe sind faszinierende Tiere. Wir sollten sie respektvoll behandeln und ihre Würde (Hörner!) wahren. Dazu gehört, Milchprodukte und Fleisch nur aus artgerechter Haltung zu kaufen. Billigmilch, Billigfleisch und Billigkäse ist – soweit der billige Preis auf Kosten der Tiere erreicht wurde – unethisch. Das gilt für alle anderen Nutztiere ebenfalls.

    Billigkäse und Alpkäse sind ausserdem auch zwei unterschiedliche Produkte, nicht nur im Geschmack. Offenbar enthält Alpkäse viel mehr ungesättigte, gesunde Fettsäuren als Industriekäse.

    Wer sich Sorgen wegen der Umweltbelastung durch Kuh- und Tierhaltung macht, dem steht es frei, auf tierisches Protein zu verzichten und sich nachhaltig-vegan zu ernähren. Ob Mandel“milch“ und ähnliche Ersatzprodukte wirklich umweltschonender und – wie so oft propagiert – gesünder sind, ist dann eine andere Frage.

    • Ich habe mal mit Fafermilch versucht, vegane Semmelknödel zu machen.

      Keine gute Idee.


    • nachhaltig-vegan
      Das halte ich für eine contradictio in adiecto. Der Mensch ist kein reiner Pflanzenfresser, siehe Gebiß. So ab und an ein Fisch oder Viech muß schon dabei sein, die Laktosetoleranten können sich auch eine Weile an Milchprodukte halten.
      Derzeit ist es DIE Kochmode, veganes Zeug auszuprobieren. Die Industrie springt da auch heftigst auf, perverser Schrott wird zu veganen Heilsbringern hochgejazzt (ich sage nur: veganer Kaffeeweißer, und vegane Burger).
      Nur das vegane Himbeereis, das war wirklich gut. Das war halt mehr oder weniger gezuckerte Himbeeren, evt. mit bissel Kokosmilch, und das eingefroren. Also fruchtiges Wassereis. Sowas erfrischendes hat man im Hochsommer ja durchaus gern als Dessert.
      Aber was wirklich nahrhaft-geschmackvolles, das Fleischesser wie mich nicht mit Hungergefühlen quält und auch keine elende Pampe ist, bringt man vegan nicht zustande.

    • Bestes Rind von Europa
      Der Käse im Simmenthal, der wohl auch nicht in größeren Mengen exportiert wird, ist ein Gedicht. Wir fahren dort zuweilen hin und machen dann auch einen Abstecher nach Gruyère. Die Schweiz hat vorzügliche lokale Käse, und auch ihr Käsefondue mundet überall.
      Raclette wurde legendär, und Tête de Moine hat jedes bessere Restaurant.

      Aber: Dadurch, dass die Rinder alle klettern müssen, hat die Schweiz auch das beste Rindfleisch.
      Die Schweizer Küche ist sowieso unschlagbar. Nur teuer halt.

    • @ Oberländer
      „Dadurch, dass die Rinder alle klettern müssen, hat die Schweiz auch das beste Rindfleisch“

      Nette Vorstellung (Zeichnen!), aber betr. Fleisch leider unzutreffend, wie ich Ihnen aus jahrelanger und leidvoller Erfahrung berichten kann.
      Die in der Schweiz meist bevorzugten Milchrassen taugen nur bedingt zum Fleischgenuss, bzw. allenfalls eingebüxt (!) als Corned Beef. Fleischrassen wie Angus, Hereford oder Charolais sind vorzuziehen und auch in Bayern immer mehr verbreitet.
      Zweinutzungsrassen wie die überaus hübschen Murnau-Werdenfelser dagegen gelten als wahre Ikonen der Slow-Food-Bewegung.


    • Zweinutzungsrassen
      gibt es glaube ich gar nicht so viele, oder sehe ich das falsch? Die waren doch bestimmt eher bei den selbstversorgerischen Kleinlandwirten früher (vor Jahrhunderten) verbreitet, während seit mindestens 50 Jahren der Trend immer mehr zum Einzweck-Hochleistungsvieh geht?

    • @ colorcraze
      Zweitnutzungsrassen

      Ich finde in der Eile keinen tauglichen Artikel, der bei Wiki ist widersprüchlich.
      Hier eine Übersicht mit Kuhporträts.
      Favoriten: Murnau-Werdenfelser, Limpurger, Pinzgauer …

      ht tps://www.bzfe.de/inhalt/zweinutzungsrassen-3204.html

  126. @ 白左 sagte 9. November 2017 um 14:19 Uhr
    „@DdH, bei Ihrem angeführten Kilopreis von 1,99€ kostet die Kilokalorie aus der Kartoffel das Zehnfache einer Kilokalorie aus Hartweizennudeln vom Discounter.“
    .
    Mistel Schling-schlang zwingen mich zum recherchieren. 1 kg Grumbiere ≙
    ungefähr 700 Kilokalorien ≙ 2930760 J(oule) = N·m = W·s = kg·m2/s2.
    Mit dieser Energie könnten wir z,B. einen Herrn Otto M., angenommen 100 kg schwer (rd. 1000 N)
    2931 Meter hoch befördern. Oder um z.B. 35 Liter Wasser von 20 Grad auf 40 Grad zu erwärmen. Oder 9 Liter Wasser von 20 Grad zum Kochen zu bringen.
    .
    Nudeln aus Hartweizengries 1000 g = 3400 kcal => fas 5 x so viel wie entspr. Menge Kartoffeln.
    Kilopreis ca. 2,70 €/kg.

    Er hat recht, Verhältnis 1 zu 9,7 (10)

  127. Der Terror der Zukunft ist uniformiert.
    Aus der Fatih-Akademie zu Berlin verlautet: „Während die Lehrkräfte eine relativ homogene Gruppe seien, bildeten die Auszubildenden eine bunte Gruppe, in der jeder seinen eigenen „inneren Kompass“ mitbringe. Sie lernten in ihrer Ausbildung Respekt – voreinander, vor ihren Lehrern, der Institution Polizei und ihrer künftigen Rolle.“
    .
    Jeder bringt seinen eigenen Kompass mit. Seinen eigenen Kompass. Dessen Nadel kann auch Richtung „Wie bereichere ich meinen Clan“ oder „Wie zeig ich´s den Kuffar“ weisen. Alles so schön bunt dort auf der Polizei“akademie“.
    .
    Und in der Ausbildung lernen sie Respekt. In der Ausbildung. Als etwas neues, bislang unbekanntes, wesensfremdes. Was man lernen und schnell wieder vergessen kann. Den Kartoffeln gegenüber.
    .
    Man müsste schreien vor Entsetzen. aber das ist das Deutschland, das ist die „Polizei“ der Zukunft.

    • So ist das in der Demokratie, man bekommt, was man wählt.

    • "...man bekommt, was man wählt..."
      Schön wärs. Obwohl…. so mancher hat sich ja schon VERwählt.

    • Man müsste schreien vor Entsetzen, M. Corbeau
      Die sogenannten „Sicherheitskräfte“ aus diesen Kreisen haben ja im März bei dem Diebstahl der 100 kg schweren Münze aus der Panzerglasvitrine im Bode-Museum durch zumindest wegschauen eindrucksvoll bewiesen, was da auf Berlin zukommt.
      .
      Ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass unter den jetzigen Anwärtern sich keine Angehörige aus den Familien der Verdächtigen befinden. Wenn das Kopfverhältnis bei der RHS-Polizei erst einmal einen Stand wie bei unseren Nachrichten- und Wettermenschen der Öffis erreicht hat, wird dort wohl kein Coup gegen das organisierte Verbrechen mehr möglich sein.
      (DdH)

    • Ich hab das nicht gewählt.

  128. An Ddh: 9. November 2017 um 14:18 Uhr @ Ch
    Cher DdH, nix für ungut: Auch mich darf man nicht immer ernst nehmen. In der Jugend war ich unfreiwilliger Zeuge heroischer Selbstversuche junger Männer beim Abfackeln von selbst produziertem Methan. Ihr Beitrag gab mir Gelegenheit, auf die deutsche Doktorenschwemme anzuspielen, beispielhaft die Arbeit der Frau Ministerin Hendricks. Keinem Menschen guten Willens würde ich eine diesbezügliche Recherche antragen, nicht mal für die Bütt!
    Grüßt ergebenst
    UT

  129. 70 Millionen Euro fürs Klima ?
    Da habe ich doch im Bonner Anzeiger die Kosten für die Klimakonferenz gefunden: ca. 70.Mill.Euro stellt die Bundesregierung im Haushalt dieses Jahr dafür ein. Bei 25.000 Einfliegenden und nicht etwas über das Mare nostrum Einflüchtenden, je Person ca. 2.800 €. Was machen 25.000 Leute aus aller Welt auf einer Konferenz? Reden die da alle ( durcheinander)und miteinander?Wenn jeder nur 5 Minuten Redezeit hat, was für ein Ergebnis kommt da heraus? Nichts. Garnichts, außer ein gutes Gewissen der Dagewesenenen, die gutbeköstigt wieder nach Hause fliegen. Auf Kosten der Steuerzahler und ulF hält die Abschiedsrede. Hoffentlich wirklich die Abschiedsrede. Für so einen Schwachsinn gehen wir arbeiten. Wo bleibt der Aufschrei der Steuerzahlenden? Aber, irgendwo habe ich gelesen, nur 20 Prozent der Deutschen interessieren sich für Politik. Nadann, immer weiter auf der Wolkenkuckucksleiter. Wenn das Umweltschutz ist, dann fliegen wir weiter und weiter bis der Biosprit rationiert wird.

    • Es gibt am Ende sicher ein Protokoll und an den Abenden Lobbyistentreffen.

    • Kleine Konjunkturförderung für deutsche Hotels, Dolmetscherbüros, Caterer, Restaurants...
      So muss man das ja auch mal sehen. Das Geld bleibt zum großen Teil hier. Da wird sich mancher Unternehmer und auch Straßenmusikant freuen.
      Und dieses Personal ist mit Sicherheit so wohlhabend, dass die so oder so jedes Jahr mehrfach in der Weltgeschichte herumfliegen und -fahren. Umwelt hin oder her.

      Unser aller Westexistenz ist eine fundamental zynische. Die Empörung über das Fehlverhalten anderer gehört als eine Art Folklore mit dazu.

      Der Psychoanalytiker Maaz spricht von einer Normopathie. Das kranke und krankmachende Verhalten ist längst zur Norm geworden. Und wird mit allen Mitteln angestrebt und verteidigt. Dagegen scheint kein Kraut gewachsen zu sein.

    • So eine Art Konstanzer Konzil des Klimas.

    • Etwas über 100 Millionen ...
      … scheint die bessere Zahl zu sein!

      Wahrscheinlich kommen kommt zur direkten Bundessubvention noch was über Bundesland, Gemeinde, aus der EZA für Fidschi und Konsorten, etc.

    • Schisma
      Das Schisma der konkurrierenden klimapäpste Merkel und Trump wird nicht in bonn aufgelöst.
      Bayrisch: Der Oba sticht den Unta

    • Titel eingeben
      „So eine Art Konstanzer Konzil des Klimas.“

      Inklusive Jan Hus?

    • Nein, aber genug bunt gekleidete Demonstranten, die sich zuhalten.

    • "... und an den Abenden Lobbyistentreffen."
      Nicht nur an den Abenden. So nimmt Stefan Kapferer, der Hauptgeschäftsführer vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), an den laufenden Jamaika-Sondierungen teil. Na, RWE und Co. werden mit diesem Spitzenlobbyisten ihr Schiffchen schon schaukeln.

    • Danke für den Hinweis.

    • Beim Konstanzer Konzil soll
      das Verhältnis Teilnehmer/Huren 1:1 betragen haben, weiß aber nicht wo ich das gelesen habe, der Bibliothekspater muss das Buch übersehen haben. Das hat mich sehr interessiert, ich war noch jünger damals und es war Neuland.

      Bonn hat derzeit 324 670 Einwohner, davon 156 228 Männer. Die folgende Abfrage liefert 540.000 Einträge

      h*ttps://www.google.de/search?hl=de&as_q=Bonn+Escort&as_epq=&as_oq=&as_eq=&as_nlo=&as_nhi=&lr=&cr=&as_qdr=m&as_sitesearch=&as_occt=any&safe=images&as_filetype=&as_rights=

      Wer mag, wiederholt die Abfrage in etwa einem Monat.
      Marktwirtschaft ist einfach super, wer sollte die Kontingente planen können?

  130. Bild 2, das Kuhbild, haben Sie wunderbar getroffen
    Meine Freundin wäre begeistert. Deren Lieblingsbeschäftigung beim gemeinsamen Wandern ist es nämlich, Kühe zu fotografieren. Sanft und schön. Relaxt. Sie macht das wunderbar und hat mich mittlerweile auch angesteckt. Und wenn die Kühe ihre Hörner behalten durften, ist es noch besser. In der FAZ, SZ oder ZEIT wurde vor Jahren ein Buch vorgestellt von einer Frau, die jahrelang in Europa unterwegs war und nur Kühe fotografiert hat, immer aus derselben Perspektive, nämlich wie eine aufmerksame Kuh den Betrachter anschaut. Wunderschön. Kein Wunder daher, dass Kühe bei den Hindus als heilig gelten. In diesem Sinne – einen angenehmen Abend noch.

    • Gern geschehen!

    • Sanft und schön
      Wenn Sie Ihrer Freundin eine besondere Freude bereiten wollen, halten Sie Ausschau nach Bildern von den „Kuhmalern“ Friedrich Voltz oder Anders Askevold. Es gibt auch immer wieder mal Ausstellungen oder ordentliche Kunstdrucke > googeln.

    • "...Kühe bei den Hindus als heilig.."
      Unsere drallen Modelle gefallen mir viel besser. Analogkühe zu „Fett in Leggins“. Fett, das in eine Kuhhaut geht, eben.
      (DdH)


    • Oder Kuhbilder von H. P. Feddersen, nicht zu vergessen.
      Was dem Aristokraten sein Pferdeporträt…

    • Kuh in der Kunst
      @Martin Wienand:

      Und sollten Sie mit Ihrer Freundin einmal in Zürich sein: Charakterkühe finden sich auch im Kunsthaus, zumindest eine, gemalt von Rudolf Koller, Titel: „Die Kuh im Krautgarten“

  131. Zu meinen Ausführungen heute morgen, zitiere ich mal Teile...
    FJ45 sagt:
    9. November 2017 um 08:33 Uhr
    ..Die Idylle mit dem Misthaufen vor der Tür, der Hahn hüfpt erregt auf diesem herum, weil wieder hübsche Hühnchen vor ihm kokettieren… auch nur noch im Heimatfilm. Tja und die Schweinchen, Kühe so dolle hatten sie es in den alten Bauernhöfen auch nicht….

    ..einen Leserbrief aus der heutigen Druckausgabe der FAZ.
    Zitat ;
    „Der Verfasser dieser Zeilen hat gleich nach dem Krieg seine Kindheit u. Jugend auf einem Bauernhof in der Steiermark verbracht….
    Die Kühe sahen nie das Sonnenlicht… in Ställen angekettet. Die Schweine gewöhnlich in finsteren Koben eingesperrt. Besonders pfleglich wurde auch die Zugtiere, Pferde u. Ochsen nicht behandelt… “

    Tja, mit dem Iydill ist das so eine Sache.
    Hab`das gerade diesen Hübschen vorgelesen, erstaunt waren sie schon.. ;)
    https://abload.de/img/dsc015136bqp5.jpg

  132. Vogons
    Nur mal hier einige Dokumente anschauen – ht tp://unfccc.int/land_use_and_climate_change/agriculture/items/8793.php – man meint, die Vogons (aus Hitchhiker’s Guide to the Galaxy) stuenden Pate.

  133. Kuehe sind beruhigend
    @Eine Schweizerin sagt:
    „Kühe sind faszinierende Tiere. Wir sollten sie respektvoll behandeln und ihre Würde (Hörner!) wahren“

    Sie gefallen mir ! Sie haben voellig recht. Und darum werden bei uns die Kuehe auch hoch und heilig gehalten. Die folgende Kuh bummelte laessig am schoenen Sonntag an unsere Bischofskathedrale vorbei. Ein fats alltaeglicher Vorgang:

    http://www.follow-your-dreams.de/wp-content/uploads/2015/01/Costa-Rica-San-Jos%C3%A9-Bunte-Kuh-mit-schmuck.jpg

    Kuehe sind auch sehr tapfer, wass die wenigstens wohl wissen.

    http://www.dieter-kloessing.de/CostaRica-Reisen/GrafikenCR/Saeuger/30-Rind-Kroko.jpg

    Waehrend in Berlin „Du Bauer“ ein Schimpfwort ist, begegnet man den Campesinos in Costa Rica sehr respektvoll.

    • Respekt vor dem Bauern ....
      Stellt sich ganz von selbst ein, sobald die Leute wieder ihren Sonntagsanzug gegen ein paar Eier eintauschen. Alles schon da gewesen.

  134. Es gibt zu viele Leute -
    genau deshalb bin ich für aktive Sterbehilfe bzw. ein grundgesetzlich verankertes Recht auf Freitod, sodass man in Würde sterben kann, wenn man will, anstatt totgepflegt werden zu müssen.

    Und methanlose Genkühe wird es höchstwahrscheinlich leider auch keine geben, auch da wären die Ressentiments, Bedenken und Ängste der Bevölkerung zu gross. Typisch eben – vor allem Angst, aber dann keine Lösungen haben, oder nur irrwitzige.

  135. Prantl vom Prantelhausener Anzeiger
    stellte heute In der Abendschau des BR sein neues Buch vor:

    „Kraft der Hoffnung“!

    Zitate: Was hält einen fest? Hoffnung gibt Heimat,
    festen Boden unter den Füßen!
    Jeder kann was machen, Lehrer können was machen!
    Der Glauben, dass man was tun kann, jeder kann was tun!
    Zu Hoffnung gehört Mut!

    Im Original noch zu hören in der Mediathek.

    Ich habe Hoffnung und tu was.
    Kaufe und lese das Buch nicht.

    • Titel eingeben
      Ich glaube nicht, dass Prantl bösartig ist oder daran – wie so manche – karrieregeil mitverdient. Er ist schlicht nur reichlich naiv, wie all dieses „Wellkomm Refutschies“-Nichtnachdenker & Folgenausblender.
      .
      Obwohl… er ist doch eigentlich ein kluger Mann; wieso dann so blind? In welchen Kreisen verkehrt er?
      .
      Und was macht eigentlich sein Kollege Leyendecker?

    • Was ich so höre, ist die SZ eine extreme Echokammer.

    • Prantl ist ein selbstverliebter Wichtigtuer mit rein egozentrischem Blick
      Als Lebensgefährte von Franziska Augstein (Erbin) wird er immer die Möglichkeit haben, in einer gated community den unmittelbaren Folgen der grenzenlosen Zuwanderung zu entgehen, wenn die Verhältnisse erst endgültig gekippt sind.

      Auch eine kleine Privatmiliz für den eigenen Personenschutz sollte noch drin sein.

  136. Einstweilige Verfügung gegen die FAZ erlassen...
    Ha, endlich werden meine GEZ Steuern für was Sinnvolles ausgegeben!

    Werbung für DON! :0)

  137. unbestreitbaren Kausalzusammenhang
    zwischen Nahrungsverfügbarkeit und menschlicher Population….Als ich Anfang 20 war gab es 3,6 Milliarden Menschen, heute (mit 78) sind es über 7,5 Milliarden, und bald werden es 10-12 Milliarden sein. Daß der Zweibeiner diesen Planeten gegen die Wand fährt ist unübersehbar, aber kein Politiker wagt es gegen diesen Wahnsinn vorzugehen. Ich glaube, wir gehören heute zu den letzten Generationen, die solch schöne Landschaften einschließlich frei grasender Kühe noch physisch erleben können, bald werden solche Bilder nur noch in Archiven anzutreffen sein. Irgendwie bin ich froh, bald den Schirm zuzumachen, diese Welt und damit die Zukunft werden von Tag zu Tag scheußlicher.

    • Das geht mir sehr ähnlich, obwohl noch etliches jünger.
      Nur:Was sollte ein Politiker heute tun? DAS ist doch die Frage. Ganz bestimmt doch wohl nicht weitermachen wie bisher. Will, besser kann, das Volk die Wahrheit hören? DAS ist dann schon die nächste Frage. Es hieße u.a. Abschied nehmen von diesem völlig falschen Wohlstand. Wieviele Stimmen würde eine solche Partei wohl bekommen? 0,01 oder 0,02%?

      Andere Verteilung des Wohlstandes ist Kommunismus. Ganz, ganz böse. Bevormundende, diktatorische Politik ist auch Kommunismus. Noch böser. Fairer Welthandel ist auch wieder Kommunismus. Also böseböse. Zum Teil vohandene Umweltgesetze mit Gewalt durchsetzen ist noch mehr Kommunismus. Dritte Welt in den Heimatländern mit durchfüttern ist nicht durchsetzbar. Flüchtlinge aller Art „umzuschulen“ ebenfalls eher nicht.

      Also was? Jammern ist immer ein Anfang. Allerding kein starker. Das muss man eben ehrlicherweise auch zugeben. Die anderen sind die anderen. Man kann nur bei sich selbst anfangen, was, wie jeder weiß, oft verdammt schwer ist. Und das scheint eben aufs Ganze gesehen dann doch viel zu wenig zu sein.

      Vereint in Ratlosigkeit und zunehmendem Entsetzen. Alte Nummer.

    • @ Grigorij: Nur:Was sollte ein Politiker heute tun?
      1) Kindergeld abschaffen 2) Asylrecht abschaffen 3) Einreise nur bei Nachweis einer ausreichenden Arbeit/Kapitaldeckung 4) Sozialhilfe für Nicht-EU-Bewohner nur in Form von Naturalien, kein Anspruch auf medizinische Versorgung außer für Notfälle 5) Entwicklungshilfe nur bei gleichzeitiger Förderung der Empfängnisverhütung 5) Prämien zahlen für Sterilisation/Vasektomie…..Da gäbe es zig Möglichkeiten, allerdings müßte sich die Politik dazu durchringen, sich von ihrem religiös bedingten Gutmenschdenken zu verabschieden, sonst bleibt es beim kollektiven Suizid unsrer westlichen Gesellschaften.

    • @Uwe Bussenius
      Eher „überlebt“ ein Politiker einen massiven Vorwurf zur sexuellen Belästigung als den ernsthaften Vorschlag zur Abschaffung des Kindergeldes. Von Ihren anderen Punkten ganz zuschweigen.

      Rüstung runter und an kontrollierbare Kriterien geknüpfte Entwicklungshilfe wäre auch so eine Traumforderung. Aber schon das Wort Entwicklungshilfe löst doch bei vielen Panik aus. Weniger Rüstung? Ojehojeh, da würden aber die Lobbygruppen heißlaufen. Die Realität ist eine andere und wird es wohl auch bleiben.

      Deutschland ist fett geworden. Vor allem im Denken. Und dass ein jeder seine Pfründe mit Klauen verteidigt, ist ja nach wie vor Konsens. Die Gruppe möchte ich mal sehen, die freiwillig sagt, gut, wir zahlen höhere Steuern oder verzichten auf dies und das. Stichwort u.a. Panama Papers.

      Das ist ein Gordischer Knoten. Bitter, aber wahr. Diese Jamaica-Truppe ist ein gutes, wenn auch beängstigendes Gebilde, dass unsere Situation sehr schön darstellt. Die legen sich selbst lahm.
      Auch diese Dinge an der Berliner Polizeiakademie, die natürlich erwartbar nun unter der Decke gehalten werden sollen, kann man m.E. für das Ganze nehmen.
      Es gibt da viele Beispiele. Und keine sichtbare Lösung.

    • Ich gehöre ja nicht zu seinen Jüngern,
      aber ein Papst, der nicht den Westen zur grenzenlosen Aufnahme von Zuwanderungswilligen, aka Flüchtlingen, aufruft, sondern die Dritte Welt zur Empfängnisverhütung, wäre schon mal gut.

  138. 25.000 aus 190 Ländern angereiste Klimawallfahrer....
    Wenn man unterstellt, daß alle Pilger Business-Class-Benutzer sind und der durchschnittliche An- und Rückreiseweg der Strecke Frankfurt-New-York entspricht, dann versuchen die Pilger nur durch An- und Abreise ca 140.700.000 Kg CO2: da muß eine Kuh lange grasen… Eine Genauere Abschätzung wäre eine dankbare Aufgabe für einen investigativ-journalisten von wdr/ndr/php…

    • Klimapilger
      1. Sie zahlen es ja nicht aus eigener Tasche. Ein paar werden auch First Class kommen.

      2. Je mehr sie jammernd herumfliegen, desto wärmer wird es. Ein selbstverstärkender Regelkreis.

    • Flugzeuge, nun ja
      Da muss man doch protestieren, solange sie nicht mit privater Gulfstream anreisen, denn die Flieger gehen auch so, und die Business Class ist manchmal leer und nicht jeder Flieger ausgebucht.

      Die Kosten für den Steuerzahler sind wichtiger. Eine Rechnung mit Gegenüberstellung von Steuereinnahmen und -ausgaben in solchen Regionen würde nicht schaden. Werdenfelser Land würde mich interessieren. G7 2015.
      Seltsam ist, dass wir neuerdings jedes Jahr für irgendwas Gastgeber sind.


    • Klimawallfahrer
      das ist der Punkt. Bedenken Sie, wie Städte wie Rom oder Mekka von solchen Pilgerfahrten florieren. Das von Regierung und Telekom verlassene Bonn braucht halt ab und an mal ein Trostpflästerchen.
      Das ist halt so ähnlich wie mit dem Ablaßhandel und dem Petersdom, irgendwo wird das Geld dann schon ausgegeben.

  139. Methan ist in Anwesenheit von Sauerstoff nicht langzeitstabil
    Zum Trost sei darauf hingewiesen, dass Methan (CH4) in der Atmosphäre innerhalb von 10 Jahren zu CO2 und H2O oxidiert wird.

  140. Ohne die Kühe gäb es die ganzen Almen nicht.
    Ohne Almwirtschaft wäre da Bergwald bis weit hinauf. Es gäbe geringere biologische Vielfalt in den Bergen und kaum noch Ausblicke. Naturschutz und Tourismus würden leiden. Die Bergbauern erfüllen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die weit über die Produktion von hochwertigen Milch- und Fleischerzeugnissen hinausgeht. Ich finde das sollte man, wo es geht, unterstützen.

    Letztes Jahr kam in der Wissens-Sendung bei SWR2 ein Beitrag zum Thema Milch, den ich recht interessant fand. Fazit: “ Weniger und auch bewusster Milchprodukte konsumieren ist mehr. Aus gesundheitlichen, ökologischen und Tierschutzgründen.“ Da wurde auch einiges über den Unterschied zwischen Milch aus Massenproduktion und Heu-/Weidemilch gesagt. Wen es interessiert, der suche bei SWR2 nach „Mythos Milch“ und wird Manuskript und Sendung als mp3 finden.

    Schöne Bilder gab es diesmal wieder zu sehen. Sie strahlen viel Ruhe aus. Mein Favorit ist das fünfte. Es sieht aus, als hätten es Carl Spitzweg und Caspar David Friedrich gemeinsam gemalt.

    • Danke. Es ist wirklich schön hier.

    • Ja... der Spitzwegerich... ist für vieles gut...
      ….hilft bei:
      „Der Spitzwegerich wächst unauffällig an Wegrändern und auf Wiesen. Wer ihn kennt, erkennt ihn schon im zeitigen Frühjahr an seinen langen schmalen Blättern, die wie Lanzen aus dem Boden schießen.

      Er ist ein wichtiges Hustenmittel und hat außerdem gute Fähigkeiten bei der Wundheilung.

      Wenn man sich in der freien Natur verletzt hat und hat weder Pflaster noch Desinfektionsmittel dabei, hilft es, ein paar Spitzwegerichblätter zu zerkauen und auf die Wunde aufzulegen. Mit einem unzerkauten Blatt kann man das Ganze bedecken. „

  141. unnachahmliches Rupfgeräusch
    Hoffentlich höre ich irgendwann auch wieder auf, diese Worte vor mich hin zu sagen.
    Mark Twain hätte die deutsche Sprache nicht besser vorführen können. Da ist alles drin: „ch“, „sch“, „pf“ und ein erweiterter Umlaut.
    Genial! Danke!

    Das ist viel prägnanter als John Cleese´s Lieblingssatz, „Ich kann mit einem Eierlöffel Fledermäuse totschlagen“.

    • @D.A. Lange leben mit einer HIV-Infektion?
      Bei einer HIV-Infektion besteht ein erhöhtes Risiko für sogenannte Begleitinfektionen: Lues (Syphilis), Chronische Hepatitis-B- und C-Infektionen.
      Etwa 80 Prozent der HIV-Infizierten haben schon eine Hepatitis-B-Infektion durchlebt. Bei zehn Prozent ist sie chronisch geblieben.
      Unter denjenigen, die sich mit HIV über Drogenkonsum („verseuchte“ Nadeln) infiziert haben, leiden 50 Prozent an chronischer Hepatitis-C.
      Der Erfolg einer Behandlung hängt vom dem Verlauf der HIV-Infektion zusammen.

    • Ja. Trotzdem gibt es immer mehr perverse Deppen, die kein Kondom haben wollen. es ost zum kotzen.

  142. Frei nach Jean de La Fontaine (1621 - 1695):
    „Wie die Esel die Kühe zur Sau machen wollten“.

  143. Bevölkerungsreduktion
    Ich setze da ganz und gar auf die Natur. Es wird sicherlich die eine oder andere Epidemie geben, die nicht so leicht in den Griff zu bekommen sein wird.

    Spätestens dann wird die Zuwanderung übers Mittelmeer blutig verhindert werden.

    —–

    Es empfiehlt sich die Beschäftigung mit epidemiologischer Statistik, die übrigens auch gut auf andere Bereiche als Krankheitsverbreitung übertragbar ist.

    Da erkennt man rasch, wo eine oder mehrere „Ausbreitung“ wirken würden.

    Berlin wäre sicherlich sehr stark gesundheitlicher Epidemien wie auch anderer betroffen wie auch solche Umweltkongresse wie einer derzeit in Bonn stattfindet, nur so nebenbei bemerkt.

    • Es gab da vor einer Weile mal ziemlich schockierende Zahlen über Geschlechtskrankheiten und ihren Anstieg in Berlin.

      https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/geschlechtskrankheiten/article/917266/statistik-zahl-syphilis-diagnosen-gestiegen.html

      Hintergrund ist die Einschätzung in bestimmten Kreisen, dass Infektionen weniger schlimm als der Spassverlust mit Kondom sind. Speziell, seitdem man mit AIDS lange leben kann. Völlig irre. Da muss man sich über Ebola in Afrika nicht beschweren.

    • Leishmaniose
      Die Natur hat ein paar Dinge im Giftschrank, die ihr bei einem schweren Parasitenbefall durchaus helfen können.

      Echt zum Fürchten … Sandmücken und Leishmaniose.

      Die Krankheit ist auf dem Weg in unsere Breiten. Eine größere Epidemie würde selbst das Gesundheitswesen westlicher Zivilisationen massiv überfordern.
      Bei internationalen Kongressen mit 25’000 Teilnehmern kann schon mal ein Infizierter dabei sein.

      Das ganze Geld, das vollkommen sinn- und ergebnislos in der Klimaindustrie verpulvert wird, wäre in der medizinischen Forschung gewinnbringender investiert. Vorausgesetzt, man möchte tatsächlich Leben retten.

    • Jemand sagte mal „Mit AIDS hat die Natur nur geübt“.

    • Risikobereitschaft
      In Afrika ist eben jene generell höher. Vielleicht liegt es an der Kindersterblichkeit, wenn man einen ganzen Teil Geschwister schon im Kindesalter verloren hat nimmt man wohl das eigene Leben nicht mehr so wichtig.
      Das Modell Merkel, die jungen Männer aufs bzw übers Mittelmeer zu locken, wird selbst bei einer Sterbewahrscheinlichkeit von 20% weiter funktionieren. So lange,wie für die Überlebenden Bleibegarantie samt Familiennachzug besteht.

    • Das Sanitäre könnte problematisch werden
      Im Prinzip kann man auf den Ersten mit Ebola warten. Bei Ebola kommt die Nächstenliebe abrupt zum Stillstand, Gebot: Nicht anfassen. Aber im Moment ist Ebola still. Eine seltsame Krankheit, tritt plötzlich auf. Bei schlechter werdenden sanitären Verhälrnissen kann man auch auf die Pest setzen. So Sachen wie im Tiergarten ziehen sicherlich Ratten an. Aber Yersinia Pestis ist eigentlich freundlich, denn es befällt zunächst nur die Ratten. Erst wenn die Ratten ausgehen, kommt es auf den Menschen als Ersatz. Man merkt das also: Tote Ratten (und Mäuse) en masse.

    • Es gibt zu dem Thema eine gute, schon etwas ältere Doku: Wild Germany: Bugchasing

      Man beachte besonders den mittleren Teil bei den zahnlosen Männern mit dem Baseballschläger.
      Was ist mittelbar besonders schlecht für die Zähne?

      Oder, noch älter: The Gift

    • 45 italienische Polizisten hätten TBC, las ich letztens.

      Gegen Pest helfen immerhin Antibiotika, und wir Mitteleuropäer stammen wohl von Leuten ab, die damals nicht starben.

      Eine spannende Krankheit: Die Yersinien bilden in den Saugrüsseln der Flöhe Klumpen, die das Blutsaugen erschweren und dazu führen, daß der Floh häufiger zusticht.

    • Leishmaniase mag es schon geben
      Ich glaube, wir hatten das alle mal und zwar im Sommer 2015. Es war kontinuierlich heiß, wir waren zerstochen von Mücken, und alle hatten seltsame kleine Pusteln, einer hatte die am Bauch, die anderen an den Unterschenkeln. Der Hund verlor büschelweise Haare. Es dauerte Wochen, bis das alles weg war. Kutane Form wäre das. Flöhe und Läuse waren nicht zu sehen, aber der Hund bekam später noch Läuse dazu. Ich will das jetzt nicht beschwören, aber möglich ist es.

    • Infektiologie
      Der Besuch hier ist doch immer wieder instruktiv (wenn auch nicht notwendigerweise erheiternd).

      Verbunden mit allfälligem Dank an den Hausherrn und guten Wünschen beim Kampf gegen die Niedertracht erlaube ich mir, einen kleinen Zufallsfund beisteuern.

      Aus (voller Beitrag leider hinter Bezahlschranke):
      http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2017/daz-44-2017/kommt-die-pest-zurueck
      Autoren: Prof. Dr. Theo Dingermann/Dr. Ilse Zündorf
      „Die Pest ist eine (..) ubiquitäre Bedrohung, die (…) in den Köpfen der europäischen Bevölkerung nicht (…) präsent ist.“
      „Das Robert-Koch-Institut schließt in seinem aktuellen Bulletin 41/2017 nicht aus, dass auch hierzulande reiseassoziierte Fälle einer Lungenpest auftreten können (…)“

    • Das beruhigt, vielen Dank!

    • Pest macht gläubig
      Ja. Die Pest kommt, wenn zu viele Menschen unter miserablen sanitären Bedingungen zusammen leben, zum Beispiel auch, wenn Essensreste überall hingeworfen werden, denn dann vermehrt sich die Ratte.

      Übrigens ist das auch eine Einladungskarte an Typhus und Cholera – ich erinnere an Anne Frank. Vor vielen Jahren las ich einen Professor der Historie, entweder in der NZZ oder der FAZ oder Welt, den ich leider nicht in Erinnerung habe (namentlich), der diese Zustände vorhersagte. Die Kirchen freuen sich schon, weil sie Zyniker sind und nur mit furchtbarem Leid existieren können.

      Falls Ärzte sich schon freuen, wünsche ich ihnen das Schicksal des Protagonisten in „Die Pest“ von Camus. Echte Ärzte fürchten solche Entwicklungen, aber das Geld hat manche auch verdorben.
      Falls so etwas passiert, wird das Machbare auch wackelig, denn das Geld ginge allgemein zuerst aus. Medikamente müssen auch bezahlt werden und auch Impfungen. Und Stadtreinigungen. Auf jeden Fall macht ungeregelte Massenmigration für keinen etwas besser.

      Galileo Galilei hat die Pest wohl nicht gerissen, ein Trauma für seine Kirche, die sich ca. 500 Jahre später entschuldigt hat (falls er das von Wolke sieben sehen konnte, ist er vor Lachen runter gefallen), dieselbe Kirche, die Kaiser Konstantin annahm, nachdem die Römer für sauberes Wasser gesorgt hatten und Latrinen, die Kirche, die Vermehrung predigte, um die Menschen dann in ihrem Dreck verrecken zu lassen.
      Aber Boote im Dom kann sie aufbauen.
      Vielleicht sollte man aus der Geschichte lernen.

    • Tierschutz, wenn er ausufert
      Man muss sich im Fall des Falles mal radikale Tierschützer wie von PETA vorstellen, wie sie dann diskutieren würden, ob die Ratten vernichtet werden dürfen. Eine Horrorvorstellung!

      Bruno war auch mehr wert als potentiell tote Schulkinder.

  144. OT - Viel Erfolg hinsichtl. der Einstweiligen Verfügung
    So eine Einstweilige Verfügung ist ja gegebenenfalls schnell erwirkt, sofern man das nicht kommen sieht und eine Schutzschrift beim entsprechenden Gericht rein vorsorglich einreicht. Man wird einfach nicht angehört, der Einstweiligen Verfügung liegt allein das Vorgetragene des Antragstellers zugrunde.

    Also viel Erfolg im Hauptsacheverfahren gegen den NDR in Sachen Oktoberfest.

    • Ja, schon klar. In der folge gibt es nur viel Arbeit mit denen, die sich da drangehängt haben und dachten, sie könnten jetzt auch mal richtig Gas geben. Und da geht es dann nicht mehr nur um EVs. Ich muss jetzt erst mal lesen, was die so ins Feld führen.

    • @ Don
      „In der Folge gibt es nur viel Arbeit mit denen“

      Wie vergleichbare Fälle zeigen, ist damit der Klagezweck oft schon erfüllt.

      Bei gewissen Stellen muss der Hass auf Sie und den Blog förmlich überschäumen. Tun Sie weiterhin alles, um ihn sich redlich zu verdienen. Mit Shakespeare … „Wir hassen bald, was oft uns Furcht erregt“.

    • Ja, klar, man sah es ja bei Twitter, wie sich da manche über etwas freuten, was sie jetzt selbst reingewürgt bekommen.

    • Vor Gericht und auf hoher See
      @Thomas Cgn und Don

      mehrfach gründlich durchlesen ist sicher zwingend erforderlich. Ein Genuß für myrioi wäre eine Niederlage der Hamburger Spezialrichterin durch Aufhebung eines ihrer Urteile.
      Wenn die FAZ eine Niederlage in der ersten Instanz so planen könnte :-) .-)
      Sonst alles Gute für die erste Instanz.

      Ihre Zahlenreihe im beklagten Beitrag ist so verständlich und eindeutig und zwingend, daß selbst der Eschernberger des Ludwig Thoma die Bedeutung erkennen würde.

    • Wir sehen der Sache gelassen entgegen und bearbeiten jetzt erst mal die Weichziele aus dem NDR-Antifa-Umfeld.

    • Gut so
      erst das Umfeld, das Schützende, mürbe machen, dann stehen die dahinter ohne Schutz da und müssen sich offenbaren.

      Und dann macht es wirklich Freude, Festungen zu stürmen.

  145. Es ist doch so...
    Die EU kann auf magische Weise alle Klimaziele erreichen – jedes Auto auf einmal ein Tesla, Windräder mit hundertfacher Leistung, Stromnetze für selbige, jedes Haus gedämmt.. die ganze Wunschliste hoch und runter.

    Und furzt der Vesuv – das Supervulkanfeld in Norditalien vergessen wir lieber ganz, dann wäre nämlich Schluss mit der EU, wo kein Land, da kein Staat – auch nur einmal sind die ganze Einsparungen für das Jahr umsonst.

    Bricht er wirklich aus sind die Einsparungen auf Jahrzehnte zunichte gemacht.

    Muss ja noch nicht mal ein Vulkan sein – Waldbrand genügt. Ist ja gut da es in letzter Zeit keine großen Brände gab in der EU… oh.

    Wollt man wirklich die Klimaproblem lösen müsste man radikal sein. Ich meine nicht Fahrräder für alle radikal.
    Ich meine alle Kohlekraftwerke aus radikal. Es ist aber absolut unmöglich ohne die Energie selbiger auszukommen, jedenfalls nicht ohne industriellen Massenmord zu billigen. Da ich kein Fan davon bin – Ersatz muss her.
    Windräder gehen nicht wirklich – punktuell ja, aber die meisten Punkte sind da wo keine Menschen sind und Stromnetzausbau, auch so ein Problem. Dann ist da noch das Problem gute Windräder seltene Erden in den Rädern verwenden, die sind a) selten, b) meistens in der dritten Welt und werden daher c) äußerst ‚umweltfreundlich‘ angebaut. Und Windräder halten einfach (noch) nicht lange genug, teilweise noch nicht mal lange genug um sich selbst zu bezahlen.
    Was bleibt?
    Wasserkraft und das Atom – Gas lasse ich aussenvor, muss ständig tranportiert werden.
    Wasserkraft müsste man jedes Tal das nur halbwegs geht fluten. Dürfte irgendwie problematisch sein.
    Atom hat dieses Imageproblem. Ich behaupte aber das es immer noch sinnvoller und umweltfreundlicher ist als konventionelle Kraftwerke und Windräder. Natürlich wären diese Kraftwerke teurer – man müsst halt ‚Billig‘ aus den Anforderungen streichen, zum einen – ganz besonders weil sie nicht freistehend auf der Grünen Weide sondern mitten in Neubausiedlungen gebaut würden.
    Und wenn alle am Bau Beteiligten dann ihre neuen Wohnungen bezogen haben, hat man auch was gegen die Wohnungsnot in den Städten getan.

    • alles zu radikal
      Was ist eigentlich aus der Fusion geworden?

      Atomkraft ist sehr problematisch wegen der Endlagerung. Ich wäre aber auch dafür gewesen, sie nicht weiter auszubauen und langsamer abzubauen, hierbei einen Mix zu erstellen mit transnationalem Austausch.

      Die Klimapolitik hat etwas Radikales, und Radikalität ist nie gut.

    • Fusionsbombe? Gibt es schon. Ist halt bei E-Autos nicht nutzbar.

    • Fusionsreaktor Iter: http://www.faz.net/-gx7-7p9rl
      Probleme der Fusion sind die Temperaturen und die erforderliche Energie, um den Prozeß überhaupt zu starten und am Laufen zu halten. Bislang haben die Amerikaner in einem Forschungsreaktor mal ein bißchen Strom in Größenordnung einer kleinen Batterie gewinnen können.

      2018 soll der Bau von Iter fertiggestellt sein. Ein Erfolg wäre durchaus wünschenswert, bleibt aber abzuwarten. Die Kosten sind enorm und der Verschleiß, sollte ein solcher Reaktor in Betrieb gehen, ebenso. Bei einer Laufzeit von maximal ca. 20 Jahren dürfte der Strom nicht gerade preiswert sein, billig so oder so nicht.

    • Fusion
      Es gibt zwei Konstanten in der Energiepolitik.

      In vierzig Jahren geht das Öl aus
      In vierzig Jahren haben beherrschen wir die Fusion.

      Beides ist seit etwas über fünfzig Jahren konstant.

  146. @ gamskampler sagte 9. November 2017 um 20:46 Uhr
    „DdH ist wie immer Vorreiter. Der Holzgaser / Biogaser kommt wieder, sehe Er:
    h*ttps://de.wikipedia.org/wiki/Holzgas…“

    Man macht sich seit 12 Jahren halt so seine Gedanken.

    Aber wieso Schlosspark (iss ma eher ejal ob mit zwei essen, wird aber nicht wie „in Muttis Schoß ist gut sein“ ausgesprochen, daher).
    Holzpresslinge gibt inzwischen bei Aldi im 10er-„Pack“ („Pack“ meint 10 Presslinge in Plastikfolie) zu kaufen. Nehme an für sogenannte „Abgehängte“ denen Gas oder Fernheizung abgeklemmt wurde, sich dennoch angesicht der Programme der Privaten nicht dazu aufraffen könnten beim städtischen Förster anzufragen. („Waisch, mir hädded jo au koi Handwägele“)
    .
    Da er den Necker erwähnt. Hochwassermarken vom frühen Mittelalter bis heute in „Gerich“(?) und Eberbach schon einmal betrachtet? Soviel zum Thema „kurz bevorstehender Klimawandel.“
    .
    Und die Neckarschifffahrt allgemein könnte mMn angesichts der vielen hier in Klein-Beyrouth untätig herumlungernden „Gruppen junger Männer“ von südlich des 33. Breitengrades viel umweltnachhaltiger betrieben werden. Ich verweise ausdrücklich auf karthagische Schiffbautechniken ohne Anwendung fossiler Ressourcen für den Antrieb hin. Und ich würde mich sogar spesenlos einen Tag in der Woche als Takt-Trommler zwischen Neckargartach bis zur Schleuse Lauffen zur Verfügung stellen. Den Rückmarsch mit Zwischenaufenthalt im Horkemer (Horkheimer) Besen (Lautsprache: Bäsen) würde ich selbst organisieren. Alla los – oder wie hier einige in einer fast unverständlichen Sprache auch sagen, battle on.

    • Treidelpfade könnten wieder belebt werden - dann wäre auch der Rückweg
      bis zur Jausenstation flussauf und darüber hinaus sinnvoll. Und Abends wären alle rechtschaffen müde und lägen im Bett, statt Straßen und Plätze zu Unzeiten zu beleben.
      Und der eine oder andere würde sich nach einiger Zeit wie die Bremer Stadtmusikanten vielleicht sagen, dass man „etwas Besseres als solchen Tod allemal woanders findet…“

  147. Also, dem Satz
    „wir müssen trotzdem alle sterben“ muss ich vehement widersprechen!

    Ich hab das nämlich nicht vor!

    Schliesslich folge ich doch nicht allen Schwarzmalern und Hysterikern im In- Ausland, um dann auch noch zu sterben…

    Was ich also Ihrem Arikel entnehmen kann, ohne diese 2 Wochen 120.000.000 Euro Karnevalveranstaltung in Bonn (warum eigentlich Bonn?) verfolgt zu haben:

    Methan ist das neue CO2

    Ich freu mich drauf, so gibt es jeden Tag was Neues zu entdecken und man muss nie mehr sterben!

    (Übrigens mal wieder schöne Buidln!)

    • Bonn - weil da ein überteuertes Kongresscenter, überaus spät und nur unter
      erheblichen Zusatzkosten aus Steuergeldern fertig gestellt, die meiste Zeit des Jahres leer steht.
      Man wird halt irgendwie das Geschäft für die „Bundesstadt“ unter Dach und Fach gebracht haben – Sie beschreiben ja, wer aufkommt. Und dem Bürger gefällt es, weil er damit endlich erkennt, dass das von ihm gezahlte WCCB was sinnvolles ist, wenigstens für ein paar Tage im Jahr.
      Wobei ob der Kosten und des Schlamassels der nicht durchleuchteten „Investoren“ die frühere vertrauensselige Oberbürgermeisterin doch noch vor Gericht aussagen soll.
      Jetzt ist es halt so, dass die Gebäude mitnichten für 25.000 Tagende gedacht sind und zusätzlich eine Zeltstadt in der Rheinaue die Massen aufnehmen muss.

  148. alles knacke deine elli
    Lesen Sie mal Robin Alexander, Welt zu den „Knackepunkten“.
    Vielleicht dachte sie ja nicht an Knäcke, sondern an was anderes braunes.
    Jedenfalls fängt manches Elend unten an und manches oben.

  149. Die Kuh dein potentieller Mörder
    @ Dauergast

    Menschen sind im Allgemeinen recht blöd, finde ich. Sie haben ihre Instinkte verloren. Sonst wäre ihnen doch klar, dass ein so fünf- bis zehnmal so schweres Viehzeug sie zumindest schwer verletzen kann.
    Und Kühe mit Kälbern sind nicht so berechenbar. Was sie auch ziemlich hassen, sind Hunde. Daher sollte man außen am Zaun gehen. Ohne Hund. Mit Hund ist an der Weide mit Kälbern drauf am besten Ende. Übrigens sollte Hundesch…. an Kuhweiden auch beseitigt werden.
    Man kann auch mit einem Hund in zwei Meter Distanz an einem Schwan vorbeigehen. Oder am besten an einer Bärin. Die toleriert einen aber auch nicht ohne Hund.

  150. EV
    Für Sie ergibt sich eine Chance zum weiteren Entzaubern. Ihr Arbeitgeber muss nur entscheiden, keine stillen Vergleiche zuzulassen. Da hängt entweder viel Grundsätzliches dran oder man will es halt vom Tisch haben. Dummerweise eine Machtfrage gegen den dummen Steuerzahler aka ÖR

  151. Mein Gott Frauke, jetzt wo Sie´ s erwähnen
    „Es gibt da noch einen hübschen Klimafaktor, erinnert Frauke Amgelin und sagt am
    8. November 2017 um 17:54 Uhr“

    Taumel der Erdachse…sh.t, jetzt ist doch jemand scheinbar hinter das Geheimnis der Illuminaten unter der Schirmherrschaft des Herren S. aus Ungarn gekommen.
    .
    Ausgleich der Taumelbewegung durch Schwerpunktverschiebung von Menschen-Masse aus Äquatornähe Richtung Norden unter gleichzeitiger Ausnutzung der erdabplattungsbedingten Gravitationsänderung.
    .
    Für den Laien, bzw. Leute die nicht Physikerin sind: die Gewichtskraft, die ein Körper (z.B. Mensch) auf einen anderen Körper (hier Erde) ausübt ist abhängig vom Radius seines Standortes zum Erdmittelpunkt im Quadrat. Die Formel erspare ich der werten Blogtruppe.
    .
    Aber jetzt stockt mir doch der Atem. Sollte die Physikerin und der Kerl aus Ungarn…..? Nein oh Herr, lasse alle meine bisherigen pösen Anschuldigungen zu mentalem Staub zerfallen.
    (DdH)

    • Was soll das bloß mit Ungarn zu tun haben? ('ist ja angesagt: Polen- & Ungarn-Bashing)
      Drücken Sie sich bitte deutlicher aus, selbst dann, wenn Sie mit den Wölfen heulen!

    • @Externet: Tiere wollen etwas ausdrücken, selbst dann wenn sie schreien.
      Es ist immer noch besser mit den Wölfen zu heulen, als mit den Schweinen zu grunzen.

    • daher wohl auch "Goldstücke"
      Es geht wohl eher um einen, der von Ungarn über England in die USA gemacht hat.

    • aus Marbach
      Karl Moor: „Mitnichten kann dem Manne externet geholfen werden. Trägt er nicht bei, meine schönen Werke aus schierer Unkenntnis zu vergiften?“

    • Sie hat bereits jetzt die Überwindung der nächsten Eiszeit im Visier.
      Mittlerweile nimmt man ja an, dass die jüngstmaligen Eispanzer wegen der dadurch sehr hohen Albedowerte der Erdoberfläche eigentlich noch sehr viel länger Bestand hätten gehabt haben müssen. Der umherwabernde Abfall des Vulkanismus habe jedoch die Eisflächen abgedunkelt und damit das sukzessive Abschmelzen erst ermöglicht. Dereinst wird wohl auf die italienischen Feuerstaubspeier wiederum Verlass sein, ob jedoch die hiesigen Eifel et al. erneut ihren Part mitspielen?

      Falls nicht: Je mehr Neger wir holen, desto dunkler wird’s hier werden – kann man vom Mond aus sicher nachmessen, Erstmal Einhundertundachtzigmillionen in den nächsten fünfzig Jahren, wie von unserer eigentlichen Gütersloherregierung befohlen. Dann wird man feststellen: Es stehen noch reichlich mehr als eine Milliarde Dortigüberflüssige zur Verfügung, also immer her damit – vielleicht lässt sich mit denen und deren Abkömmlingen sogar der Beginn einer großflächige Vereisung überhaupt unterbinden – die derzeitigen Erleuchter müssen einfach zu Verdunklern werden – Bingo!!!

      Wem jetzt darob seine Haare (sofern noch ausreichend vorhanden, schmunzel…) zu Berge stehen, braucht schleunigst einen ordnenden Kamm: Gibt’s derzeit obendrein gerade im Angebot – trendzz.com/zzmuffstache/

  152. Da kann auf der Alm in Lederhosen noch so viel gejodelt werden...
    … noch so viele Maß Bier getrunken werden, es hilft nix..
    … die besten Rinder* und somit das beste Rindfleisch kommt aus Japan.

    Das Wagyū-Rind.
    „Der Export von Wagyū-Fleisch, lebenden Rindern, Embryonen oder Samen aus Japan ist (für das Ziel Europa) erst seit Mitte Juli 2014 möglich[3]. Die heutige Population außerhalb Japans stammt von Tieren ab, die zu wissenschaftlichen Zwecken Mitte der 1990er Jahre in die USA exportiert wurden. Die größten Wagyū-Rinder-Herden außerhalb Japans befinden sich in den USA, Australien und Kanada. In Europa wird das Wagyū-Rind nur von wenigen Züchtern gehalten, in Deutschland kamen erst 2006 die ersten Wagyū-Tiere zur Welt. Im Jahr 2017 sind in Deutschland 140 Züchter und Halter im Wagyu-Verband organisiert.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wagy%C5%AB

    *Wie bei den Autos halt auch… hihi.

    • Ich bin Vegetarier, mir geht es nur um die Milch.

    • Don. Ihnen geht es nur um Milch...
      … ganz glauben kann ich dies nicht. ;)
      Aus was ist Ihr Sattel auf dem Rennradel Nr.1 bis Rennradel Nr. 49 oder sind`s noch mehr ?…
      Aus was Ihre Schühchen, hoffentlich nicht aus der Haut, die oben auf der Milch schwimmt, wenn man sie erhitzt.. irgendwie nicht vorstellbar …hihi

    • Schuhe sind aus toskanischem Rind, aber Sättel sind entweder gebraucht (zählt nicht mehr) oder heute fast immer Kunstleder.

  153. Ein Muslim schlachtet möglichst viele Christen.
    Alltag in Deutschland. Alltag im Islam.
    .
    Und wir haben unzählige dieser Allahu-Zeitbomben im Land.
    .
    Interessant ist auch das dröhnende Schweigen der guten Menschen und der ach so moderaten Muslime. K e i n W o r t des Bedauerns, keines der Scham oder Reue unter Muslimen, keine Bitte um Vergebung aus der Täterreligion. Tja. Sind ja nur Christen die Opfer. Auch und gerade bei Moralträger*innen keinen „Aufschrei“ wert.
    .
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article170493596/Das-Ziel-von-Ahmad-A-waren-Deutsche-christlichen-Glaubens.html
    .
    Auf den wachsenden „Erfolg“ des Islam in Deutschland ein dreifach donnerndes „Allahu Akbar!“

    • Ja, der Versuch bei diversen Medien, ihn als geisteskrank zu verkaufen, hat nicht ganz geklappt.

    • Ja, mein lieber Corbeau,
      uns bleibt dann wohl nur noch die pharisäerhafte Anteilnahme mit Blumenbergen und Kerzlein, wenn in der RHS einmal Madrid wiederholt wird.

  154. Aggressive Insekten
    Die Drecksviecher können um Größenordnungen besser riechen als wir. Auf den schwitzenden und tief atmenden Radfahrer freuen sie sich schon kilometerweit. Und der Radfahrer freut sich, weil er damit nicht das Ende der Nahrungskette ist und was für’s überleben der Drecksviecher getan hat.
    Ansonsten gute Besserung, falls es noch juckt.

  155. Ex Zeitleser
    Sorry, etwas außerhalb des Themas, aber beim Surfen in der Mittagspause unter anderem im Merkur die von der Polizei veröffentlicht Täterfotos mit einem Obdachlosen am Hbf, den sie wohl anzünden wollten, gehen. Fassungslos

    Schutzsuchende vs Schutzlose

    • Ja, nur wird diesmal nicht mehr so laut darüber geredet, man hat aus dem Fall in Berlin gelernt.

      München HBF ist eine zumutung geworden.

    • ... na ja ...
      … das zeigt eben zum 1000ten mal, was die Zuwanderungskatastrophe bewirkt hat. Den Zustrom von gestörten Leuten, die man nicht mal als Holzknechte und Erdbeerpflücker hier haben will und die niemals einen positiven Beitrag erbringen werden.
      Solche Typen laufen in den Innenstädten mittlerweile zu zehntausenden herum.

    • Eine Woche bis zur Veröffentlichung ...
      Man darf annehmen, dass die Öffentlichkeit von dem Einzelfall vorerst nichts erfahren hätte, wenn der Polizei eine Festnahme gelungen wäre.

      Mit den publizierten Fotos ist die Verhaftung bloß eine Zeitfrage. Schwieriger dürften sich Verurteilung und Abschiebung gestalten, erst recht wenn die Täter unter das JGG fallen. Auf die Liste der bisherigen Auffälligkeiten und Straftaten darf man gespannt sein.

      Der Merkur unter dem Beitrag:
      „wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken“

      Klar doch, einleuchtend, plausibel, berechtigt usw. usf.
      Diese Tat und die Zustände am Hbf machen die Sache bestimmt nicht einfacher für die CSU im nächsten September.

    • Es wird kippen. Denn es kann jeden treffen. Speziell bei solchen Typen, da braucht man auch keinen IS.

  156. Klimakonzil
    ist ein Neuzugang für meinen Thesaurus linguae imperii Merkelii

    und das „unnachahmliche Rupfgeräusch“, mit dem die Kanzlerin den Horst seit Jahren ohrenziehenderweise besäuselt, kann ich förmlich hören.

    • Ich würde es dem Horst wünschen, die Zonendame politisch zu überleben.


    • @DA: hm, je nachdem, wie er die Landtagswahl übersteht. Ich rechne jedenfalls mit 2019, was Merkels Amtsende angeht, so gefühlsmäßig.

    • „Klimakonzil ..."
      … ist perfekt getroffen, hinsichtlich der in Bonn versammelten Rentensucher und schamlosen Heuchler – und hinsichtlich des (quasi)religiösen Charakter der monströsen Veranstaltung.

      Während über die Rollenbesetzung des Jan Hus noch Uneinigkeit herrscht, hat es auf anderem Terrain erstmal den Horst erwischt.
      Weitere werden folgen wie Kegel beim Alle Neune.
      Wer’s nicht glauben mag, erfährt unter dem Stichwort „Kinematik“ die deutungsnotwendigen Grundlagen.

      Die schreibende Öffentlichkeit zögert zwar, die Wahlniederlage der „Geliebten Phyrerin“ (© Frauke Amgelin) und die Aussichtslosigkeit ihrer Lage zu beschreiben. Sie hält sich an das Fädchen oder Strohhälmchen jamaikafarbener Heilsversprechen.
      Nur, so viel rauchen und Reggae hören kann einer gar nicht, um sich CSU, FDP und die Grünen unter einem Dach vorzustellen. Es wäre bestimmt nicht zu ihrem Besten, zu jenem der Wähler schon gar nicht.

      Aus ist. Die Einzigen, von denen in der Koalitionsnot noch Rettung zu erwarten wäre – die Sozialdemokraten – halten sich bedeckt und gucken der Berliner Brunft rachesüchtig zu.
      Aus, fertig, Schluss, es hat sich mit der Ära M.

      Zum Jubeln zu früh, denn ob’s für ein notorisch an sich selbst (ver)zweifelndes Land zum Segen gereicht, steht nicht fest.
      Aber wozu sich beim Hoffen beschränken? Man darf sich unbescheiden stets das Beste wünschen.

    • @G.Leitner, da muß ich nochmal antworten und widersprechen
      Aus. Aus. Aus. Das Spiel ist aus?

      Sorry, das ist ein Trugschluß! Die Viererin (4. Amtszeit) wird wiedergewählt und ist dann weg! Wie, das verstehen Sie nicht? Was danach hier innenpol. und sozialpol. weiter den Bach runtergeht interessiert dieses Subjekt nach der erneuten Amtsbestätigung nicht die Bohne, die dreht dann wieder am grossen Welt-/EU-Rad. That’s all.

      Immer noch nicht verstanden worden, das Handeln und Wirken der grossen Viererin. Das Spielchen geht weiter, Extratime.

  157. Sündenfall
    Obwohl bestenfalls Agnostikerin ( soll ich das als Benachteiligung verstehen, wenn das dumme Rechtschreibprogramm wie weibliche Form des Substantivs rot anstreicht? ;)) und Fleischesserin bezeichne ich die Massentierhaltung als Sündenfall.

    Ich wähle die Grünen ob ihrer pseudo-religiösen Tendenzen zwar nicht mehr, hoffe aber, dass sie die Abkehr von dieser Art der Tierhaltung im Koalitionsvertrag (so Jamaika denn zustande kommt)einbringen können.

    Das Argument ‚Fleisch auch für die Ärmsten‘ ist lächerlich, denn weniger ist bekanntlich mehr. Selbst bei meinen recht wohlhabenden, bäuerlichen Vorfahren kam nur am Wochenende und an den Feiertagen ein großes Stück Fleisch auf den Tisch, während der Woche gab’s Resteverwertung und diese Rezepte können sich heute noch sehen lassen.

    Auch für die bäuerlichen Erzeuger kann sich ein Umdenken lohnen. Hier im Münsterland gibt es einen Milchbauern (kein Bio), der sich von den großen Molkereibetrieben abgekoppelt hat und sehr erfolgreich seine Produkte regional vermarktet – auch über Supermarktketten. Ich brauche keine fünfzig und mehr Sorten Jogurt zu Auswahl, die immer gleich süß schmecken, o.ä. Einziger Kritikpunkt bei den Produkten war diesen Sommer, dass der Eiweißgehalt der Milch durch die Weidehaltung (und im Winter Laufstall) fürs Aufschäumen meist zu gering war. Ähnliches habe ich schon bei Demetermilch festgestellt, aber da liegt’s an der Form der Herstellung.
    Eine nette Anekdote zu besagtem Milchbauern: Im Sommer hatten wohl einige Jugendliche den überdimensionalen Sahnebecher, der auf dem Reklamewagen des Bauern montiert war, entwendet. Er ließ dann durch die örtliche Presse mitteilen, dass er die Milch für das Sommercamp des Ortes spenden würde, wenn der Becher zurück gegeben werde. Der Becher tauchte wieder auf und der Bauer hatte nicht nur seinen Reklamebecher wieder sondern auch einige Multiplikatoren mehr.

  158. Die Walliser Kampfkuh
    ….ist mein absolutes Lieblingsrind. Uralter Adel (Eringer), benannt nach dem Val dˋHérens.
    Sie sieht süß aus mit ihrem aufgewölbten Mäulchen und ihrer zierlichen Gestalt. Bei der Milchproduktion trödelt sie etwas. Dafür hat sie richtige Muskeln und sicher leckeres Fleisch. Sehr wendig in schwierigem Gelände.
    Vor allem liebt sie den edlen Wettstreit mit anderen Kühen. Verletzungen gibt es kaum, die Gegnerin zieht Leine. Klassendünkel hat sie schon. Hierarchisches Denken kennt sie aus ihrer Herde.
    Ihrem Züchter/Trainer -darf auch eine Frau sein- verlangt sie einiges ab. Er muss sich kümmern, sie verwöhnen, sein Leben nach ihr ausrichten.

    Bitte, bitte keine Vergleiche mit (noch) lebenden Feministinnen und Post-Feministinnen!

    • Nie-Mals! Ich mag Kühe!

    • Don, das da oben
      ist kein schnöder „thread“, das ist eher Poesie über ein liebenswertes Lebewesen. Auch wenn dieses inzwischen mangels Steckrübenrationen an Subventionen aus Brüssel gekettet ist um als „überlebenswert“ eingestuft zu werden.

  159. @ Externet sagte am 10. November 2017 um 14:57 Uhr
    „Was soll das bloß mit Ungarn zu tun haben? (‚ist ja angesagt: Polen- & Ungarn-Bashing)“
    .
    Ich fürchte, Er versteht gar nichts-nicht einmal „S“ wie „oros“ .
    Nää, aber bei derart langen Leitungsverlusten macht´s dann keinen Spaß mehr.

    • Ähnlich Ihrem ("Seinem") Natur-Französisch. So nicht, ...
      … so macht’s bestimmt keinen Spaß.

      „… Schirmherrschaft des Herren S. aus Ungarn … und dann einmal „… der Kerl aus Ungarn … – das waren so geistreich, wie etwa ein Hinweis von mir auf „die Schirmherrschaft des Kerls H. aus Österreich“ wäre.

      … Das Nennen von Ross und Reiter bedeutet eine Identifizierung, die im Rahmen der namenmystischen Vorstellungen von Antike und Mittelalter keinen geringen Stellenwert besaß … – Ich wiederhole die Frage: Was soll Soros mit Ungarn zu tun haben? https://de.wikipedia.org/wiki/George_Soros#Leben

  160. Natürliche Prozesse
    Danke für den schönen Text. Die Idylle weckt Erinnerungen an die Kindheit. Wir haben uns zum Spielen Steine gesucht und diese nach den Kühen im Stall benannt. Kühe waren die Essenz eines Lebens auf dem Lande. Und sie bedeuteten Freude, aber auch viel Mühe.

    Mein Bruder hat inzwischen umgestellt: Von Milchkühen auf Ochsen. 25 Cent pro Liter Milch! Weitgehend ökologisch produziert. Es ist halt so, dass in unserer Gesellschaft zu viele nur die Sahne wollen. Bin froh, dass ich als Kind und Jugendlicher miterlebt habe, wie harte Arbeit und Idylle sich ergänzt haben. Wenn man z.B. mitten in der Nacht bei der Geburt eines Kalbes mitgeholfen hat.

    Auch in der Stadt ist es wichtig zu wissen, wie natürliche Prozesse ablaufen. Statt mit der Brechstange etwas erzwingen zu wollen. Viel investieren, aber auch wachsen und gedeihen lassen. Dann ernten, was da ist. Und damit zufrieden sein.

    • Ja, diese Pfennigfuchserei nervt. Mich machen die Prospekte von Supermärkten regelrecht krank, ich bekomme davon sofort schlechte Laune.

  161. was wollen die?
    Hab mir das nochmal angeschaut vom 18.9., sehr genaue sachliche Azsführungen nach gründlicher Recherche, wie immer. Das war noch vor dem Familientag. Dazu fand ich unter comments das hier:
    http://www.focus.de/regional/muenchen/oktoberfest/nach-nur-vier-tagen-oktoberfest-wiesn-schausteller-klagen-ueber-besucher-flaute_id_7611912.html
    Der Familientag spricht eine starke Sprache, weil man auf Kinder noch mehr aufpasst.

    • Dann gibt es auch noch...
      …Cowgummi, Herr Oberländer…. bitte diesen Begriff nicht googeln. Herr Oberlander . ;)

      So jetzt hätten wir das Thema durch.

    • nicht ganz
      Schlage vor , wir machen ein Start-Up mit einem Cowgummi Marke Don Alf.
      Beim Blättern gewann ich übrigens ein Faible für Liebermanns Bild, es gibt natürlich noch mehr davon, wobei „Ich und das Dorf“, MoMA ein absolutes Highlight ist.

    • Nach Cowgummi nun auch ein Cowboy*.....
      … Bild aufgenommen damals in der Provinz Guancaste.
      … olle FJ45 kam uns entgegen und wir mussten mit unserem warten, gab ein perfektes Foto. ;)
      https://abload.de/img/j4costarica1u2q6uvhunf.jpg

      * Cowboys müssen an Kühen alle anfallenden Wartungsarbeiten ausführen.

  162. Die Leute von der Klimakonferenz sehen sicher auch in diesen Kühen keine
    Gefahr für das Klima sondern in den vielen in Massentierhaltung oder auf Weiden in Südamerika, die vor kurzem noch Regenwald waren.
    Ich denke, es gibt da zwischen denen von der Klimakonferenz und Don Alfonso keinen echten Dissens.
    Der wird von ihm aber trickreich herbeigeschrieben, da stellt sich die Frage nach dem Motiv.

    • Wenn sie sich einen Nick gesucht hätten, hätte ich Ihnen ein paar Beispiele für die rigorose Gleichstellung gezeigt. So aber sind Sie nur ein Anonymling, der sich nicht an die Regeln hält.

  163. Alles nur Vierfüßler.. die Kühe und ...
    … das Autochen.
    Vorne links Antrieb bei der Kuh, vorne rechts Antrieb bei der Kuh, hinten links Antrieb bei der Kuh, hinten rechts Antrieb bei der Kuh.. beim Autochen auch.
    https://www.youtube.com/watch?v=8W4uizG7to0

  164. Schulbus für Kühe... .von der Weide in die Schule...
    …ohne Abitur geht heute gar nix.

    http://cdn1.spiegel.de/images/image-594874-galleryV9-ssvz-594874.jpg

  165. Hinterm Deich geht`s immer weiter... Kühe auf dem.....
    …. Traumschiff.
    Wo ist denn Sascha Hehn… Bordfunk meldet gerade, trinkt schnell `ne Cola und isst ein Fischbrötchen… dann kümmert er sich wieder um die Mädels.

    http://media-cdn.sueddeutsche.de/image/sz.1.3717274/860×860?v=1508495277

Hinterlasse eine Antwort

Angemeldet als GAST





Noch Zeichen frei

Richtlinien für Lesermeinungen