Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die BankenBienenKohleSteuertransfer-Groko – und warum sie nicht schmeckt

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Tadle nicht den Ofen, in den du deine Erbtante geschoben hast
Kongolesisches Sprichwort

Ich trage eine grüne Weste von Grasegger, maßgefertigte Wildlederstiefel aus Verona, eine beige Kniebundhose, karierte Wollsocken aus Sterzing und einen langen Janker von Waizmann in Miesbach. Ich fühle mit der Hand hinein in den nicht ganz blitzblauen Himmel über dem Oberland und sehe meinen schlimmen Verdacht bestätigt: Keine Spur von den versprochenen 19 Grad eines angeblichen Novembersommers! Höchstens 13 Grad und Novembermärz! Das ist das beste Angebot, das mir das Wetter an diesem Tag zugestehen will, obwohl ich ihm dafür 120 Kilometer entgegen gekommen bin. Zähneknirschend akzeptiere ich und verlasse das Auto.

Unter dem nicht ganz blitzblauen Himmel ist ein blitzübervoller Biergarten, also beschließe ich, erst einmal, wandern zu gehen. Erfreulicherweise geht vom Biergarten aus ein Weg über Almen zu einem Hochmoor und weiter zu einem Moorsee. Die kleine Wanderung regt den Hunger an, und ich muss nicht immer der Erste am Tisch sein – ich kann auch warten. Also spaziere ich über immer noch erstaunlich grüne Wiesen durch kleine Gehölze, und wenn der Weg zu feucht ist, weiche ich auf die Wiesen aus. So komme ich gut voran, bis sich der Sumpf rechts und links in das Licht der Frühwintersonne weitet, und stelle fest, dass die Pfützen weiter vorne auch den Weg überbrücken: Oben Eis, unten Schlamm, in dem meine Schuhe tief versinken. Der Begleitung wird das zu morastig, als sei es die Kooperation eines Zensurministers mit einer Stasi-Zuträgerin. Sie kennt den See auch schon, und verlangt, dass sie nicht bis zum Äussersten gehen muss – nun gut, dann kehren wir eben ohne Seeblick wieder um.

Im Biergarten gibt es zwei Arten von Menschen, die einen sitzen direkt am Panorama, und die anderen in zweiter Reihe. Und weil weder Sumpf noch 13 Grad andere Reisende abgehalten haben, hier ihre Mahlzeit einzunehmen, bleibt mir nur Bankerl weiter hinten, denn, so denke ich mir, besser schlecht sitzen als gar nicht sitzen. In der Speisekarte finde ich Brezenknödel, die ich auch prompt bestelle. Allerdings weist mich der Kellner darauf hin, dass es saure Brezenknödel sind, so etwas wie saures Lüngerl, in Essig eingelegte Brezenknödel und kalt, also wie das Gesicht einer Wahlverliererin, der der Jamaikapartner davongelaufen ist, was an Tagen wie diesen vielleicht nicht die ideale kulinarische Freude ist. Ich will schon den Mund aufmachen und sagen, ich ginge mit diesem erneuten Verzicht nun wirklich an die Schmerzgrenze, aber da fällt mir auf, dass dort unten auch keine Journalisten stehen, denen och vom balkonartigen Biergarten erst zuwinken und dann in die Mikrophone mein Leid klagen kann.

Ich mache also kein Drama, gehe einen Kompromiss ein, und bestelle Bergkästopfenpflanzerl mit Sauerrahm und Salat. Zusammengefasst habe ich also keine 19 Grad bekommen, sondern nur 13. Ich konnte meine Weste nicht ausziehen, sondern musste sie anbehalten, kam mit meinen Schuhen in den Schlamm, ohne den See zu sehen, und sah mich gezwungen, in der zweiten Reihe etwas zu essen, das ich aber gern mit Bergen und nicht mit anderen Menschen dahinter abgelichtet hätte. Ich bin wirklich an die Schmerzgrenze gegangen, so auf ein paar Kilometer oder sogar Lichtjahre vielleicht, denn es hat eigentlich kaum weh getan und alles in allem ging es mir doch ganz gut, im Vergleich zu jenen, die nicht hier waren. Denn mehr Leute hätten auch gar nicht in den Biergarten gepasst, und so muss ich sagen: Ja, ich bin Kompromisse eingegangen. Trotzdem war es schön und ich bin niemandem böse. Ich komme wieder, auch bei 11 Grad, selbst wenn mir so ein Sommertag lieber wäre.

So ist das nun mal., das Leben ist ein einziger Kompromiss, und gut leben bedeutet nicht, alles zu bekommen was man will, sondern die Kompromisse so zu gestalten, dass auch die zweit- und drittbeste Lösung für Individuum und Gesellschaft gut erträglich sind. Im niederen Volk nennt man das “Fünfe auch mal gerade sein lassen” oder “die Kirche im Dorf lassen”, penibel abweichendes Verhalten gilt dagegen als unkommod, und man mache doch bitte keine Visimatenten. Der Kompromiss unterscheidet die bürgerliche Gesellschaft vom diktatorischen Absolutismus mit seinen Sonnenkönigen, die nach Laune entscheiden können und keinerlei Rücksicht nehmen müssen. Im Reich des Sultans ist das heute noch so, aber bei uns hat man sich aufgrund der Erfahrungen dazu entschieden, dass man auf Ausgleich bedacht ist. Wir rutschen also auf dem Bankerl zusammen, damit mehr Platz ist, wünschen gut zu speisen und erstellen keine Liste von Punkten, in denen wir uneinig sind, um dann das nächste Mal woanders zu essen. Es ist genug für alle da. Und man glaubt dem Wirt, dass er sich bemüht, es den meisten so recht wie möglich zu machen.

Früher funktionierten auch politische Verhandlungen so: Es gab Gewinner und Verlierer, und weil die Gewinner an den Trögen der Macht bleiben wollten, zogen sie nicht ihre Programme eiskalt durch, sondern überlegten sich, wie sie denen, die sie nicht gewählt hatten, vertretbare Angebote machten. In einer uniformen Gesellschaft, in der jeder Wohlstand und Sicherheit will, und möglichst einen sozialen Aufstieg mit Haus und zwei Autos, war das nicht sonderlich schwer: Man stellte die Nationalökonomie auf das Staatsvolk ein, und so konnten zwar nicht alle, aber doch sehr viele recht gut leben. Es gab üble Fehlentwicklungen wie Atomkraftwerke, Betonburgen des Brutalismus, das achtstufige Gymnasium, einen überzogenen Fortschrittsglauben und auch heute noch die Aufweichung des Alpenplans un Bayern, aber, das muss man zugeben, es häte auch noch schlimmer kommen können. Hin und wieder revoltierte das an die Schmerzgrenze getriebene Wahlvolk, um die Politiker darauf hinzuweisen, dass die Sache mit dem allgemein akzeptablen Kompromiss zwischen Volk und Politik vergessen wurde. Dann wurde mehr oder weniger einsichtig aus Gründen des Machterhalts nachjustiert.

Früher zumindest. Heute sagt Julia Klöckner, Vizevorsitzende der CDU, dass Aussagen wie “Deutschland den Deutschen” andere ausgrenzen würden und deshalb fragwürdig sind, obwohl Staaten gemeinhin keine Grenzen haben, um alles und jeden einzugrenzen. Außerdem gibt es da einen Amtseid mit der Klausel “zum Wohle des deutschen Volkes, was sich auf die Deutschen bezieht, und eben nicht auf jeden, der sich hier legal oder illegal aufhält. Klöckners Beinahekoalitionspartnerin Katrin Göring-Eckardt sieht sich auch als Lobby der Staatstiervölker: “Wir wollen dass in diesen vier Jahren, dass jede Biene, jeder Vogel und jeder Schmetterling weiß, wir werden uns für sie einsetzen.” Mal abgesehen von der Frage, wie man das Vögeln, Bienen und Schmetterlingen erklären will: Sie sind keine Wähler. Genauso wenig wie die Europäer, für die die Sozialdemokraten die Vision einer europäischen Sozialpartnerschaft vertreten. Als Wähler muss man sich statt dessen möglicherweise von Andrea Nahles angesprochen fühlen, die auf dem Kongress der Jusos den SPD-Weg zur Groko als Schuld von “anderen” deklarierte: “Meiner Meinung nach brauchen wir in den nächsten Wochen alle, auch die Jusos, um aus dieser ungeheuerlichen, von anderen angerührten Kacke einen guten Weg nach draußen zu finden“, sagte sie, wenig elegant und bar jeder Einsicht, dass das katastrophale Wahlergebnis ihrer Partei möglicherweise, eventuell, vielleicht auch etwas mit dem politischen Kuhfladen zu tun hat, die SPD und CDU seit Jahrzehnten in führender politischer Verantwortung gemacht haben.

Denn wenn neben Bienen, Vögeln und Schmetterlingen am Koalitionstisch auch über das Wohl und Wehe der europäischen Banken und Schuldenrisiken anderer Länder verhandelt wird, über Geldtransfer zur EU und über die für die Grünen zentralen Menschenrechte von Leuten, die noch gar nicht hier sind, wenn entgegen dem Geist des Asylrechts die Neuerfindung des “Klimaflüchtlings“ auf das vom Dämmwahn schon schwer benebelte, moralische Grundgerüst gepfropft wird, und jede Partei die ihr nahestehenden Grüppchen mit Privilegien hier und Quoten dort und zwischendrin Verbandsklagerechten begütern will – dann sind das wirklich viele Interessen, die gebündelt werden müssen. In so einem Regierungsmoloch sind Kompromisse nur möglich, wenn man die Steuerreinnahmen des Staates reihum verteilt – wie das in Berlin angeblich draghiesk hieß, „whatever it takes“, Hohe Energieeinspeisungstarife für die einen und Befreiung für die anderen. Ein Kohleausstieg, juristisch so fragwürdig wie der Atomausstieg mit seinem Minuserfolg bei der Brennelementesteuer. Oder der Versuch einer einheitlichen Bildung im Land, die kaum eine allgemeine Angleichung an den bayerischen Goldstandard nach sich ziehen wird. Oder die Abschaffung des Ehegattensplittings, die bindungsunfähige Feministinnen fordern, und die der SPD wegen jener Steuereinnahmen gefällt, die dann freihändig an Sprachpolizisten verteilt werden.

Auch so kann man in einer nicht mehr uniformen, sich auseinander entwickelnden Gesellschaft Kompromisse machen. Es sind leider nur Kompromisse, die mit dem Geld der Steuerzahler verschwenderisch umgehen und die Frage aufwerfen, wo da eigentlich noch das Volk bleibt, von dem eigentlich alle Macht ausgehen sollte. Sicher, das Volk ist ein anderes als unter Adenauer oder Schmidt oder Kohl, es lässt sich nicht mehr so leicht unter einen Hut bringen. Nicht umsonst sitzen heute sieben Parteien im Bundestag, die versuchen, für ihre Anhänger und Lobbygruppen das Beste herauszuschinden. Vermutlich findet man Anhänger aller Parteien auch im Biergarten, aber hier gelingt es, allen einen Platz und ein gutes Essen zu geben, weil man sich am Gemeinsamen orientiert und es erkennbar gut mit ihnen meint. Man könnte auch noch eine Champagnerlounge für EU-Steuerbetrüger und Apotheker einbauen, Retro-DDR-Wochen veranstalten, einen Veggie-Day einführen, und einen Tag moralisch korrektes Ökohungern mit Klimakatastrophensimulation feiern, sowie einer Zwangsabgabe für Vögel, Bienen, Schmetterlinge, EU-Banken, Ex-Stasis, Frauenquoten und inklusive Gesamtschulen auf den Preis erheben, und den Parkplatz für alle Dieselbesitzer sperren – und das alles mit der “ungeheuerlichen, von anderen angerührten Kacke” erklären. Das wäre dann ein ungeheuerlicher Groko-Biergarten, in dem sich jede mögliche Regierungspartei irgendwo wiederfindet. Ich glaube aber, dass es gute Gründe gibt, das nicht zu tun, denn die normalen Gäste würden wegen dieser Kompromisse auf ihre Kosten davonlaufen.

Besser wäre es, sich wieder zu überlegen, wie man Kompromisse für das Volk macht, direkt und ohne Umwege über kassierende Lobbyisten, Verwaltungschaos, überzogene Ideale, Weltfiedensbemühungen und ausserstaatliche Strukturen. Kompromisse, die das Volk versteht, und die ihm den Eindruck vermitteln, es ginge erst einmal um die Menschen, wie das auch im Biergarten ist. Danach akzeptiert man auch gern den ein oder anderen Kompromiss. Wir sind ja nicht so, wenn wir gespeist und anderen in den Büros Bilder vom guten Leben geschickt haben.

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488 Lesermeinungen

  1. Danke.
    Ein guter Start in den Tag. Ich liebe diese Gleichnisse, auch wenn man zu meinen Schulzeiten die Fisimatenten nicht mit „Vogel-V“ lernte…

    Gruß aus Franken,

    A.C.

    • er denkt halt an
      „Visitez ma tente“,
      darf man denn heute nicht schreiben,
      wie man will?
      der Rächtschraibrevorm sei gedankt!

    • Korrekt
      Unser Deutschlehrer, ein leistungstreibender experimentefeindlicher Leuteschinder vor dem Herrn, hätte das rot angestrichen aber angesichts der Herkunft des Begriffs („Visit ma tent“) als halbwegs intelligenten Fehler bezeichnet. Halten wir es auch so, und geben dem Don eine zweite Chance :)

    • Fiese Visite :-)
      Eigentlich hat der Don ja scho recht…
      Visimatenten mögen oft fies sein, stammen aber von dem französischen „visite ma tente“ ab,
      mit dem die jungen deutschen Fräuleins in die Zelte der französischen Offiziere gelockt werden sollten.

    • Fisitez ma tente!
      Text eingeben

    • Mit F oder V
      Mit F kenn‘ ich es auch noch aus meiner Schulzeit, etymologisch ist das Wort mit V jedoch näher an der Vermutung, dass es aus den Zeiten der napoleonischen Besetzung Süddeutschlands durch französische Truppen stammt, die mit der Einladung “ Visitez ma tente“ der Damenwelt der besetzten Orte näher zu kommen versuchten.

    • Ich hatte es erst anders, aber die Redaktion war anderer Ansicht.

    • Fisimatenten (immer wieder gern)
      Herzlich an Bord, liebe Volksetymologisten – nein, das Fräulein im Zelt kommt erst um 1800 ins Spiel. Erklärt habe ich es schon einmal, nämlich im hausherrlichen Deus-ex-machina-Blog, Kommentar vom 26.11., 10.17 zu Lobo, 25.11., 6.48. Tolle et lege …

    • Titel eingeben
      > Ich hatte es erst anders, aber die Redaktion war anderer Ansicht.

      Hat man dort keinen Duden, oder mag man seinem Rat nicht folgen?

      https://www.duden.de/rechtschreibung/Fisimatenten

    • Ich denke, es geht beides, ich kenne es vor allem mit Va, aus dem Französischen.

    • F wie Verschiedenes
      Erfreulich diesen Begriff überhaupt noch lesen zu dürfen (V/Fisimatenten). Mein Vater selig hat diesen Ausdruck oft benutzt wenn der junge Bursch (ich) kurz vorm Aufbruch ins Wochenende war oder auf die Festwiese ging oder ein Date (das hiess damals noch nicht so) hatte.

      Jüngere kann man mit diesem Ausdruck durchaus überraschen. Hä!?

    • @blackblacky
      Meine Oma selig sagte auch immer Fisimatenten. Auch Plümo, Rendezvous, Plafond, Trottoir, Billet, Visavis, Sakradi, und Schäsn. Auch saß sie nie auf der Couch oder dem Sofa, sondern dem Diwan.
      Leider ist dieses schöne Altbayrisch schon fast verloren gegangen.

    • @Baumibaumsen: "Keine Fisematenten machen"
      http://www.besserwisserseite.de
      Stammt nicht etwa wie so oft behauptet aus der Zeit der Napoleonischen Kriege, als französische Soldaten in Deutschland junge Frauen aufforderten sie in ihrem Zelt zu besuchen: „Visitez ma tente, mademoiselle.“ Ursprung ist wohl vielmehr das bereits im 16. Jahrhundert belegte Wort „visepatenten“ aus dem Frühneuhochdeutschen in der Bedeutung ordnungsgemäß verdientes – schriftlich ausgefertigtes Patent. Das Fachwort wurde in Verspottung des Bürokratischen zum Begriff für unnötige Schwierigkeiten.

    • @Samsara (u.U. doppelt gemoppeltes Posting, wiedermal zu schnelle Tastatur)
      Merkel will ja in der Asylfrage unter gar keinen Umständen einen Plafond akzeptieren. Schäsn kenn ich auch bestens, (auch) im Zusammenhang mit Kinderwagen, eine Bobbe-Schäisa (fränkisch). Es gilt daran zu arbeiten daß diese schönen Begriffe weiter verwendet, quasi vererbt und dadurch erhalten bleiben. Wird nicht leicht.

    • Fisimatenten, die dritte
      @P. Bernhardt. Oooch, lieber Mitforist, wenn Sie (ausnahmsweise) mal Wikipedia, s.v. „Fisimatenten“, bemüht hätten, dann wäre Ihnen sicher aufgefallen, wie die Gelehrten da aufeinander schlagen. Die „visae patentes“ (o.ä.) sind dort nur eine Mindervariante. Das älteste Zeugnis ist eindeutig (und auch benannt!) die Koelhoffsche Chronik (Köln!) von 1499, ein alsbald weit verbreitetes Druckerzeugnis. Dort finden sich in einem Satz „viserunge“ und „visimatent“ – im Sinne von „absichtlicher Dummschwätzerei“ (fisima, mlat./ital. und tenta). Schlagen Sie nach bei Franz Wöste, Wörterbuch der Westfälischen Mundart – die Etymologen des 19. Jh. wußten es schon besser …

    • Papyrrhussieg! Donquichotte kämpft gegen Etymologen, die ihm als Ko­ry­phäen erscheinen
      Verehrter Don Quijote
      Wenn man auf Hochdeutsch schreibt und der andere antwortet im westfälischen Dialekt, ist das schon Dialektik?

    • @samsara
      Meine Zweitgrossmutter aus dem tiefsten Schwaben sagte das Alles auch. Die hatte auch noch den „Conducteur“ und den „Chaiselongue“.

    • Gimme an "F"
      Ist der Streit mit „V“ und „F“ nicht schon von Karl Valentin geführt worden (Ich heisse „Fallentin“, Sie sagen ja auch „Fogel“ und nicht „Wogel“)?

    • Etymologie
      “ durch französische Truppen stammt, die mit der Einladung “ Visitez ma tente“ der Damenwelt der besetzten Orte näher zu kommen versuchten.“
      – also jetzt wirklich im Ernst? Auf der Toilette?

    • Fisimatenten die vierte
      @P. Bernhardt. Naja, die Windmühle „zu den lüsternen Fisimatenten“ ist aber etymologisch längst erlegt – Wikipedia und Duden haben es noch nicht gemerkt, und auch die alten „Kluge“ sind beileibe nicht immer klug. Die ollen Westfalen wußten hingegen schon seit Voltaire und seinem Thunder-ten-Tronck, was ihnen „ut mine Franzosentid“ alles geblüht hatte. Man nehme nur die heutige Polizistenbeschimpfung „Bulle“ – sie war in Köln das ablehnend entlehnte frz. „poulet“, das wiederum auf das mittellateinische „budellus“ rekurriert. Wie Sie sehen, schaut zugleich der „Büttel“ da heraus. Also halten wir die „visima tenta“ bei den Kölnern um 1500 für das, was sie waren – eine Entlehnung aus dem Klerikerjargon, „absichtliches Geschwätz“.

    • Titel eingeben
      kommt das nicht von Visite ma tente?

  2. Die Kacke, die andere angerührt haben.
    Die SPD war daran selbstverständlich nicht beteiligt. A. Nahles könnte mal über den Atlantik gucken, um von DT zu lernen, wie Aussagen politisch (sowie erziehungsmäßig) fragwürdigen Inhalts zumindest positiver formuliert werden, dann wäre der Unterhaltungswert wieder über der Schwelle zum Ärgern.
    Wünschenswert wäre auch, daß Ihre klugen Blogbeiträge auch von denen gelesen und verstanden würden, an die sie sich (u.a. auch) richten. Aber… die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt, wenn man unseren PolitikerInnen so beim Zocken zuguckt. Manchmal wünscht man sich, daß KGE, JK und AN sowie große Teile der zugehörigen Glaubensgemeinschaften einfach irgendwo einen Freistaat ihrer Facon ausrufen und dort vorbildlich leben, aber zumindest nicht in Berlin in Regierungsverantwortung kommen. Wobei das mit der Verantwortung auch nicht mehr das ist, was es mal zu sein schien.

    • Die Dame hat ja vom Rühren gesprochen...
      … und da muss man ihre Recht geben: Gerührt hat die SPD da nix.

      Immer weiter druffge… erm, ‚Stoff‘ geliefert, ja. Aber gerührt haben sie nichts. Das wäre ja Aufwand gewesen. Sich von Merkel abgrenzen durch Aktion statt Rhetorik, das ist nicht der Stil der SPD, nein nein.

    • @HaPeWa: De­fä­kie­ren, lateinisch defaecare = reinigen
      Mitunter triffst du auf Gestalten,
      die sich für Auserwählte halten
      und sich ganz gern bewundern lassen
      als eine Andrea-Dampf-in-allen-Gassen.

      Abgesandt von Gottes Gnaden,
      bewahren sie den lahmen Laden
      mit ihrer Ge-ni-a-li-tät
      davor, dass er untergeht.

      Man glaubt zunächst an ihr Genie
      (berechtigt oder nicht), weil sie
      bei jedem Ei, das sie so legen,
      grad wie ein Huhn zu gackern pflegen.

      Kriecht dir der Zweifel kalt empor,
      stell dir in Unterhos‘ sie vor –
      die sehen beim Kacken sicherlich
      nicht besser aus als du und ich.

      Zudem, was jene meist nicht sehen:
      Ein Jeder freut sich, wenn sie gehen.
      Und dann geschieht das größte Wunder:
      Die Welt geht dadurch auch nicht unter!

      Heidi Friedrich, Gelegenheitsdichterin

  3. Ja Herrgottsakra!
    So oder ähnlich, nicht zwingend in diesem Dialekt, aber schon mit diesem Tenor, möchte man es den Unglaublichen im Bundeshauptslum einbimsen. Allein, mir fehlt der rechte Glaube daran, dass da oben, in den Elfenbeintürmen volksvergessenen Polit-Kabaretts, irgendjemand ist, der noch zur Vernunft kommen könnte. Da von jeglicher Einsicht befreit, aber auch beratungsresistent und sowieso entweder mehr an sich selbst und dem Erhalt der eigenen Pfründe, oder aber, koste-es-was-es-wolle, der Glückseligmachung der gesamten Weltbevölkerung einschließlich sämtlicher Flora und Fauna interessiert, wird sich an dem Übel auch mit noch so vielen wohlformulierten Beiträgen aus Ihrer Feder leider NICHTS ändern.
    Bleibt uns nur, einen schönen Biergarten zu suchen, mit einem Bankerl wenigstens halb unterm Dachüberstand, damit man auch bei Schauern geschützt ist – denn die kommen!

    • Der Bundeshauptslum hat sich für die Ewigkeit ins Land hinein gefressen
      Wenn Sie den wirklich wieder weg bekommen wollten, dann bräuchten Sie schon eine Neutronenbombe. Also vergessen Sie es lieber gleich und wandern aus.

    • .....dann brauchen Sie eine Neutronenbombe oder besser nachhaltig, ökologisch Herakles
      @Leif Errikson
      Augias war König in Elis und hatte eine Menge Viehherden. Sein Vieh stand nach Art der Alten in einer großen Verzäunung vor dem Palaste. Dreitausend Rinder waren da geraume Zeit gestanden, und so hatte sich seit vielen Jahren ein unendliche Menge Mist angehäuft, den nun Herakles zur Schmach und, was unmöglich schien, in einem einzigen Tage hinausschaffen sollte.

  4. Diversität
    Genau diese Klientelpolitik, die gut erdachte und schlecht praktizierte Diversität wirkt ins Volk. Dies führt in den gesellschaftlichen Gruppen zum sich voneinander Abgrenzen.

    Da driften die Interessengruppen immer weiter auseinander.
    Im derzeitigen Klima der Ideologisierung von Politik und Gesellschaft führt dieses zu Polarisierung, Ausgrenzung und öffentlichem Pranger seitens der momentan dominierenden LinksGenderGrünWahnsinnigen.

    Wir verlieren aufgrund dieser interessengesteuerten Dogmenvielfalt den Überblick, es fehlt eine klare Linie. Für Menschen wie Du und ich, mit Beruf und Familie und recht wenig Zeit ist es oft nur mit viel Aufwand zu ermitteln, wer mit welchen Vorschlägen in Koalitionsverhandlungen oder parlamentarischer Arbeit welches Klientel bedienen will.

    Dem durch diese Klientelpolitik zerfaserten Volk fehlt momentan die Inspiration, Kraft und das Know-how sich machtvoll, einig und öffentlichkeitswirksam für seine essentiellen Anliegen zu Wort zu melden. Und damit denke ich nicht nur an Wahlen.

    • Sie beschreiben den alten Grundsatz "divide et impera"
      das beherrscht Links-Grün perfekt

    • Divide and conquer
      Nicht nur linksgrün. Alle Mächtigen. Die am Ruder. Überall. Seit Tausenden von Jahren. Schauen Sie z.B. in die Foren (Bsp. FAZ Kommentare) wenn es um Rentenpolitik und deren Zukunft geht. JEDER gegen JEDEN. Ein einziges Haudruff. Beamte gegen Angestellte. Rentner gegen Pensionäre. Kinderreiche gegen Kinderarme. Kinderreiche gegen Kinderlose. Kinderarme gegen Kinderlose. Selbstständige gegen Angestellte. Junge gegen Alte. Nichtmehrsojunge gegen Alte. Usw. usf.

      Läuft.

    • Hauptdoktrin
      Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass das „Herrschen“ und „Teilen“ Hauptdoktrin der Mächtigen weltweit ist. Ist ja auch so praktisch. Jede Gruppe lässt sich gegen die nächste Gruppe aufhetzen. Wird mittlerweile so platt praktiziert, gerade in den Medien, dass es zu permanentem Reflux führt.
      Scheint ein Volkssport geworden zu sein. Wie der gute Napoleon schon über die Deutschen schrieb:Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“
      Scheint aber nicht nur bei den Deutschen so zu sein. Ist wohl ein in die Menschen zutiefst eingegrabenes, in der DNA dominantes Verhalten, eigentlich auch ein nachvollziehbares.
      Man schützt seinen Claim. Und wird damit zum leichten Spielball für die Ablenker und Manipulierer.
      Die blöde Masse geht aufeinander los und die eigentlichen Schmarotzer, Mächtigen, Manipulierer, Kriegstreiber und Konsorten können ihre
      G´schäftln machen und kommen davon, weil der Rest damit beschäftigt ist sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen und sei es nur verbal.
      Wie sagte der Bösewicht bei Piraten der Karibik: It´s just good business.
      Ja, genau.


    • Überall. Seit Tausenden von Jahren.
      Ja eben. Nichts neues.
      Nur daß das jetzt so sichtbar wird, liegt daran, daß die Entscheider ziemlich ratlos sind.

    • @Universa
      Ja, der Kampf um Deutungshoheit ist in vollem Gange und Interessengruppen, die in anderen Zeiten vielleicht Gehör fanden, werden mit der schönen, bunten Vielfalt mundtot gemacht.

      Sehr interessant auch der Artikel über Debatten an britischen Schulen „Gefahrlos und sicher diskutieren“ hier im Faz-Feuilleton.

  5. „Pippi Langstrumpf-Politik“
    Zitat: “Wir wollen dass in diesen vier Jahren, dass jede Biene, jeder Vogel und jeder Schmetterling weiß, wir werden uns für sie einsetzen.”

    Menschen bzw. Wähler kommen nicht vor. Ein intellektes und politisches Armutszeugnis Grüner Politik. Eine ironische Beschreibung für diesen Ansatz wäre „Pippi Langstrumpf-Politik“.

    Nebenbei: Die Äußerung stammt von einer Dame (KGE), die keinerlei Berufsausbildung hat. Nach dem Abi, Theologie-Studium ohne Abschluss (abgebrochen), Mitglied der ev. Synode und ansonsten nur Parteifunktionen. Damit wäre man in einer Jamaika-Koalition Ministerin geworden. Noch ein Armutszeugnis.

    • Pippifax
      Sich für jeden Vogel, Käfer, etc. einzusetzen scheint vor allem dann naheliegend, wenn zwischen dein eigenen Ohren ein perfektes Biotop dafür vorhanden ist?

    • Schon wieder ein Trigger
      „Pippi Langstrumpf“ ist doch dieses böse rassistische Mädchen, dessen Geschichte man zarten Kinderseelen nur mit der Schriftversion einer Burka nahebringen kann.

    • Also, die wesentliche Frage ist doch wohl:
      Wenn die Grünen jetzt laut KGE auch für jeden Vogel da sind, wann fangen sie bitte endlich an, sich angemessen gegen die Gruppenvergewaltigung weiblicher Stockenten durch Gruppen von Stockentenerpel einzusetzen (ob nun zugewandert oder nicht, weiß man ja nie so genau)?

      Ich vermisse bis heute offengestanden eine angemessene Berücksichtigung der Interessen und den erforderlichen Schutz dieser durch strukturell-sexualisierte Gewalt ganz erheblich leidenden Opfergruppe. Auch da muss dann ja wohl gelten: „Quak heißt quak !!!!“

      Nicht auszudenken, was die sonst wählen werden, sobald die Grünen das Wahlrecht entsprechend erweitern …

    • Übrigens fressen Vögel Insekten, da können auch doe Grünen wenog machen.

    • Lieber Don, Sie unterschätzen unsere Soziologen,
      als nächstes kommt das Animal-Herbivor-Mainstraming, und dann wird den Vögeln das Insektenfressen gründlich aberzogen.

      Denn das sind alles nur sozial anerzogene Verhaltensweisen und daher ist das nur eine Frage der Anzahl entsprechender Leerstühle (pun intended), die man dafür an unseren Universitäten einrichten muss…

    • Ein runder Tisch zwischen Insekten und vögeln unter Zuhilfenahme von Genderschlichterinnen wäre auch mal was, wenn der Staat ein Pilotprojekt bezahlt.

    • Grüne Kacke
      Kacke und Fresse. Was für rohe Worte. Aber passt zu diesem Sauhaufen.
      Ich bin mittlerweile fest davon überzeugt. Zuviele Frauen haben in der Politik nichts zu suchen. Zumindest nicht solche Lebenskünstlerinnen, die nicht bis drei zählen können. Vor dreißig Jahren gab es derartige strunzdumme Frauen nicht in der Politik. Dumm nur, auch jede Menge Männer, nein, sagen wir Schwachmaten übelster Coleur beherrschen das Parkett. Schon geil, wenn so ein Riesentamtam medial über die Bühne geht. Altena und der böse weiße alte Mann. Und daneben für die, die es lesen wollen jede Menge Terror (Messerstechereien sind kein Terror), von dem unser Innenminister! (ich besuche Weihnachtsmärkte) richtig begeistert ist.

      Ach, sollen doch die Islamisten diesen verkommenen Laden übernehmen. Hauptsache, der Biergarten bleibt Schutzzone.

      Es gibt da besonders zur grünen Gurkentruppe recht witzige Filmchen bei diesem Schnipselkanal. Alles garantiert grauenhaft.

      War da nicht so ein kurz erfolgreicher japanischer Autor Ende der Achtziger, wo es nur so von Markennamen krachte.

      Verehrter Don, recht vielen Dank!

    • Trigger die Zweite
      Die Pippi kannte nämlich einen Negerkönig (der hieß „Kakki“).

    • Brumm
      Noch interessanter wird es, wenn die Geräusche im Kopf so laut werden, dass einem gar nicht mehr auffällt, dass die geschenkten Menschen, die immer zahlreicher werden sollen und die Nahrungerzeugungsflächen für die Brumm-Brumms eigentlich arg miteinander kollidieren.
      Also alles platt machen und Plattenbauten bauen verträgt sich nicht mit Naturwiesen für Brumm-Brumms.
      Aber hey, wer wird schon so kleinlich sein.

    • @ trigger, runder tisch, "quak ist quak" et al.
      Herrliche Kommentare. Ich musste schmunzeln.

      Es war mir gänzlich entgagngen, dass die „Deutschland-wird-religiöser-Menschen-Beschenkte“ am Rande des Sondierung-Geplänkels (?) bereits eine Ausweitung des politisch zu gestaltenden Partizipations- u. Inklusionsraumes „um Bienen, Vögel et al.“ ankündigte, denen auch eine legale Repräsentation in der Legislative zugebilligt werden soll.

      Das hat man davon. Denn das ist sicherlich kein singuläres, joint-induziertes franziskanisches Revival, sondern eine Folge der tierethischen Debatten, die so gelangweilte, pseudoavantgardistische Figuren wie Will Kymlicka vorantreiben u. die auch in der Heinrich-Böll-Stiftung wiedergekäut werden …

      Leider ist dem Autor zuzustimmen: Bü90/Grü fokussiert „Menschen(Tier)rechte“, erhebt sie zu Standards für die gesamte, noch nicht in der BRD angelangte Mensch- u. Tierheit.
      Nur bei z.B. altersarmutbedrohten Rentner_innen oder (pflegebedürftigen) Senior_innen in Alten- u. Pflegeheimen wird kein Regelungsbedarf erkannt, damit „menschenrechtskonforme“ Standards garantiert bzw. aufrecht erhalten werden können …. Aber die Entourage der kopflosen CDU-Vorsitzenden getraut sich wohl auch nicht (mehr), für eine dezidiert steuerzahler-, mittelstandsfreundliche oder „Staatsvolk“-orientierte Politik einzustehen …

    • Die Pippi kannte nämlich einen Negerkönig (der hieß „Kakki“).
      Vielleicht war er ja aus Accra?

      Das hieße nämlich besser Kaccra!

      (Wer schon dort herumspaziert ist, weiß wovon ich rede.
      Fotos habe ich nur wenige,
      ist auch mehr ein olfaktorisches Erweckungserlebnis…)

  6. Taktgeber für Berlin
    Hallo! Warum kann der Don nicht Taktgeber für Berlin sein? Gesundes Empfinden für regierende Tölpel.

    • Titel eingeben
      Er hat „GESUNDES EMPFINDEN“ gesagt !!

    • Zum Glück waer kein „Volks“ davor.

    • Naja, er muss ja nicht die Meinung beeinflussen...
      Nur die Funktionäre überzeugen das sie mal ordentlich Rad fahren müssen.

      Total ohne Zusammenhang: der Lämmergeier hat Futternot weil die EU verbietet verendetes Vieh auf der Weide (Alm) zu lassen.

      Aber ich bin sicher das der werte Don niemals das angenehme mit dem nützlichem kombinieren würde, nein nein :P

    • der Lämmergeier hat Futternot, weil die EU verbietet verendetes Vieh auf der Alm zu lassen.
      Alles schön und gut, aber auf meiner Alm müsste die EU schon selber nachschauen kommen, weil ich könnte es leicht übersehen…

  7. World Peace
    World Peace

    Uebergeordnete, hehre Ziele eignen sich zum Einpeitschen fast wie aeussere Feinde.

    Nichts ist so un – wichtig wie der Wasserstand an den Malediven 2117

  8. „ernsthaft, engagiert und redlich“
    ‘Merkel will „ernsthaft, engagiert und redlich“ mit der SPD verhandeln’, so wird sie im Mutterschiff zitiert.
    Will Frau Kanzlerin damit ausdrücken, dass es für sie als deutsche Kanzlerin nicht selbstverständlich ist, ernsthaft engagiert und redlich zu sein? Ich würde das von einer Regierungschefin eigentlich erwarten. Wollte sie damit ausdrücken, dass sie die Jameikaverhandlungen nicht ernsthaft geführt hat? Und wann – können wir Bürger nun spekulieren – war sie, selbst nach ihren eignen Maßstäben, nicht redlich?

    • Ist das nicht...
      …die gleiche Dame, die noch vor kurzer Zeit der SPD die Regierungsfähigkeit in toto abgesprochen hat? Die will jetzt „ernsthaft, engagiert und redlich“ mit eben dieser SPD verhandeln?

      Ernsthaft mag ja stimmen, denn schließlich geht es um ihren Job, engagiert auch, denn schließlich geht es um ihren Job, aber redlich?

    • „ernsthaft, engagiert und redlich“
      Tiger,

      vermutlich möchte sie der SPD unterstellen, dass es dort anders sein könnte.

      Da hat sie wahrscheinlich auch recht, vor allem bei denen die ihre Karriere nicht mit einem Ministerpöstchen für eine Periode abschließen möchten…

    • Verräterisches präsidiales Wortgewürge
      „Ernsthaft,engagiert und redlich…“. Bei jedem Psychologen schrillen
      bei solcher Wortwahl die Alarmglocken unüberhörbar.
      Bei jedem Menschenkenner auch.
      Bei Nixon klang das so: „l´m not a crook.“
      Danke, Frau Regierungsvorsteherin!

  9. Nahles
    Dieser Proletariervulgarismus von Nahles ist schon herzallerliebst. Wenn das die Benchmark für das Diskussionsniveau der Sozen künftig sein soll, dann wünsche ich schon mal viel Glück, beim weiteren Untergang.

  10. Vergleich
    Meistens hinken ja Vergleiche – hier aber ein wirklich anschaulicher Vergleich. Danke!

    • Talk bei Illner: Wenn Ministerinen in einer Rentendebatte nur noch ihre Familie einfällt.
      Bundesministerin für Arbeit und Soziales:
      «Mein Vater war Maurer und ist mit 73 Jahren gestorben. Wenn mir da einer mit Arbeiten bis 70 kommt, werde ich sauer.»

      Ministerpräsidentin:
      «Mein Vater ist Schlosser, der hat jahrelang auf dem Bau gearbeitet, der hat es nicht mal bis 65 geschafft, weil seine Knochen kaputt sind.»

      Die Eifel ist ein einsames Mittelgebirge und Pommerland ist abgebrannt!
      Maikäfer, flieg!

  11. Die Sprache des Pöbels
    „die Kacke angerührt“, „auf die Fresse“, um sich bei der vermeintlich pöbelhaften Klientel anzudienen. „Seht doch, ich bin eine von euch!“

    • „Seht doch, ich bin eine von euch!“
      Schlimmer ist nur, dass es stimmen dürfte und nicht bloß um Anbiederung handelt! Wer weiß näheres?

    • Titel eingeben
      Ja, es hat sowas von „die Gosse regiert, der Pöbel herrscht“. Sie will sich damit wohl einen (fäkaligen) Stallgeruch ansprühen will, nimmt sprachliche Gülleduschen, um zu erscheinen als sei sie „eine vom Volk“.

      Welches sich nach meinem Eindruck in der breiten Masse durchaus gepflegter und sprachlich unbedenklicher präsentiert als die N, die anscheinend ein Klischeebild von Arbeiterklasse simulieren will.
      Als jemand, der im Leben noch keine Arbeitsstelle außerhalb der Politik hatte. Vielleicht mal Prospekte austragen oder ähnliche studiumsfinanzierende Jobs, die will ich ihr nicht absprechen. Aber nach allem was man so lesen kann, keine „richtige“ Arbeit.
      Wäre ich psychologisch ausgebildet, könnte ich vielleicht fundierter vermuten, welche psychische Befindlichkeit sich dahinter verbirgt. Als Laie meint man ja schnell, da eine narzistische Persönlichkeit zu entdecken, aber da liege ich bestimmt falsch.

    • Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese N’sche Anbiederung funktioniert.

    • Ich möchte sie Bitten die Beleidigung
      des Pöbels zu unterlassen der sich mit recht getroffen
      fühlt wenn man die Mitteilungen von Frau N.
      mit dessen Kommunikation vergleicht oder
      gar gleich setzt.

      Der selbstbewusste Pöbel würde diese
      Person nicht einmal mit einer Beißzange
      anfassen.

    • Wer weiß näheres?
      Wikipedia natürlich!

      Dass unsere Arbeitsministerin noch nie in der Produktion gearbeitet hat, wissen sie sicher. Dass das auch nicht geholfen hätte, wissen Sie auch (->Blüm). Aber vielleicht wissen Sie noch nicht, dass ihre Magisterarbeit den Titel „Funktion von Katastrophen im Serien-Liebesroman“ hatte?

      Immerhin evtl. eine Vorbereitung zum Thema „Prophezeite Katastrophen zur Mehrung des Meinigen“. Obwohl, sie ist ja keine Grünin.

    • @ greenbwlerhat
      Prospekte austragen wohl kaum, wahrscheinlicher sind Aufwandsentschädigungen als Juso Funktionärin, schon sehr früh auf Bezirks- und Landesebene

    • Fine-Leute-Speak
      Am Zipfelfest zeigt der Zipfelmann der kleinen Anna seinen Zipf..seinen Sack…ich meinte: seine Rute!“

    • @BM. Schiler: Das Meisterstück der Anbiederung: das Modewort »du«.
      Text eingeben

  12. Glückwunsch, Don ...
    … das Westfernsehen sieht das ganz ähnlich (natürlich mit gesetzteren Worten):

    https://www.nzz.ch/international/koalition-der-staatsfreunde-ld.1333091

    „Staatsfreunde“ ist eigentlich ein Euphemismus, will vor allem heißen Feinde der Bürger, vor allem der Selbständigen, Leistungswilligen, Nichtjammerer …

    Und Freunde der eigenen Taschen und Fettwänste: beim Aussackeln der Bürger und anschließenden Umverteilen bleibt schließlich immer ein großer Prozentsatz bei den dort Tätigen hängen!

  13. Sehr geehrter Don Alphonso,
    ich habe vor kurzem das Buch von Prof. Borchermeyer: Was ist deutsch? gelesen. Jetzt die Information: Die UNO hat schon im Jahre 2000 beschlossen,durch Migration die Europäer „aufzufrischen“ und vor 2 Jahren(mein Schock des Lebens),während viele Menschen mit Teddybären die ach.so armen Leidgeplagten empfingen, einen wunderbaren Artikel in der Basler Zeitung gelesen:Migration als Waffe- wer die Flüchtlingsströme finanziert und warum. Es wird so kommen, wie dort prognostiziert. Wenn das „gemeine Volk“ erst einmal das Märchen von des Kaisers neuen Kleider versteht und den dazupassenden Mut aufbringt, dann Gnade Gott.

    • Konstanze, ...
      … es gibt allerdings auch bei Neo-Eugenik mehrere Varianten.

      Z.B. „wir nehmen die sinnvolleren“ à la Schweiz,

      und „wir nehmen jeden Abfall“ à la Schweden und Konsorten.

      Das hängt sehr mit der Wertschätzung von Individuen versus Kollektiv zusammen, wie mir scheint.

    • Lesen Sie bitte diesen Artikel (wenn DA die URL zulässt)
      _https://www.welt.de/debatte/kommentare/article146615320/Merkel-erweist-Europa-einen-Baerendienst.html

      Migranten als Kittmittel Europas. Von Václav Klaus.

      „Diese [Migranten] haben keinerlei Bindung zu irgendeinem der jetzigen Staaten Europas, können sich daher viel einfacher mit einem neuen multikulturalistischen Europa identifizieren. Die Migranten sollten als „Kittmittel“ einer neuen europäischen Nation funktionieren.“

    • Sehr geehrter Wasswemann,
      es hat gar nicht‘ s mit “ Neo- Eugenik zu tuen. Sie haben das Buch nicht gelesen.
      Da ich von Anfang an Anhänger der AfD bin und der Mainstreamjournalismus herumposaunt, sie wäre rückwärtsgewandt, so etwas dümmliches, wollte ich, mit einem Satz zum Ausdruck bringen,das es nicht so einfach ist und wer sich in Geschichte, Kunstgeschichte und allgemein gesprochen der Hochkultur auskennt, weiß, das ein verantwortlich, schon immer politisch interessierter und auch gegen den Strom denkender Mensch diese Zeilen geschrieben hat. Es tut mir leid, er war missverständlich.

    • Wenn das „gemeine Volk“ ...
      Keine Angst Konstanze!

      Die Alten sind körperlich und wehrtechnisch unfit und die Jungen brauchen noch circa 30 Jahre bis sie bemerken was läuft. Wie es bis dahin in D aussieht, können Sie sich wahrscheinlich vorstellen.

      >>> Game over <<<

    • @BlackBlacky: Graf Richard Coudenhove-Kalergi : „Praktischer Idealismus“ 1925
      „Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen“ (S. 23).

    • Khaleesi kalergi
      @peter bernhardt Coudenhove-Kalergi wurde schon korrigiert. in Serenity/Firefly (unbedingte Empfehlung im Original) zeigt der politisch sonst anders begabte Regisseur Joss Whedon diese Entwicklung unter Berücksichtigung der Chinesen.

    • Scenario VI
      „The total of immigrants needed between 1995 and 2050 to keep this ratio constant would be 188.5 million, which is an average of 3.4 million migrants per year.“

      Needed by whom?

      Wer kontrolliert diese Schreibtischtäter?

    • @melursus: China die zukünftige Hegemonialmacht
      Ich denke das China und wahrscheinlich Japan die geplante Umvolkung zu einer Mischrasse verhindern wird! China ist zu mächtig und wird die kommende globale Hegemonialmacht! Die USA wird mit ihrer imperialen Geopolitik durch Umvolkung Europa deindustrialisieren und schwächen und dadurch eine politische Partnerschaft Europas mit Russland und/oder China kraftlos machen. Damit versucht sie ihre globale Hegemonialstellung zu verlängern.
      Siehe Heartland-Theorie. Sie ist eine geopolitische und -strategische Theorie von 1904 des britischen Geographen Halford Mackinder und siehe Zbigniew Brzeziński: Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft.
      Europa und Russland wären autark und konventionell nicht besiegbar! China ohnehin! Das primäre außenpolitische Ziel Englands seit der deutschen Reichsgründung war immer einen Pakt zwischen Russland und dem Deutschen Reich zu verhindern.
      Bismark erkannte das und deshalb war das deutsche Verhältnis zu Russland essentiell.
      Verschiedene Abkommen mit dem Zarenreich Alexander II. und dessen Sohn Alexander III. sicherten den Frieden zwischen den beiden Großmächten und mündeten 1887 im ‚Rückversicherungsvertrag‘ mit Russland, der die gegenseitige Neutralität im Falle eines Krieges zwischen Deutschland und Frankreich sowie zwischen Russland und Österreich-Ungarn vorsah.
      Als Russland 1890 auf eine Verlängerung des auslaufenden Vertrags drängte, weigerte sich das Deutsche Reich unter Wilhelm II.

  14. Na endlich
    Guten Morgen, Don!
    Ehrlich gesagt, ich habe auf die Darstellung Ihrer Sicht der Dinge bezüglich der Regierungsbildung schon sehnsüchtig gewartet. Wie immer haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen, bildhafte Vergleiche gefunden und mir den Glauben daran gestärkt, dass meine unguten Gefühle von (vielen?) anderen Menschen geteilt werden.
    Danke dafür.

  15. Grüne Politik in Reinkultur, ganz ohne Bienen, Vögel & Schmetterlinge
    Ja, es wäre schon schön gewesen, wenn GRÜNE Politik sich auf Bundesebene hätte austoben können, nicht nur in Friedrichshain-Kreuzberg. Hier könnte man jahrelang gut beobachten, was passiert, wenn
    es niemanden ein DRECK interessiert, wofür Steuermittel so rausgehauen werden: fast 5 Millionen für ein paar hundert „Flüchtlinge“, die die Hauptmann-Schule besetzt hielten. Bis heute weiß kein Mensch, wie die hießen und wo die herkamen, auch die Aktivisten-Unterstützer nicht.

    Bitte lesen, aber vorher anschnallen:

    https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/fuenf-millionen-euro-kostet-also-die-besetzung-der-hauptmann-schule

    • .
      Dem Bezirk wurde daraufhin eine Haushaltssperre
      auferlegt, was aber die Antifa und andere NICHT
      davon abhielt diese Frau Herrmann WIEDERZUWÄHLEN.
      Nun macht sie Werbung für ihre „Lieblings-Kinder“ die Drogendealer. Die bekommen eine eigene Ausstellung.
      Im Görli wurden die Drogen frei gegeben, weil
      dann die Polizei-i-ei-i-ei zuhause bleiben kann.
      > Anarchie ist machbar, Herr Nachbar!
      Aber dass die nun von OBEN kommt,
      damit hat wohl keiner gerechnet.

      „Kucken wa nich hin, seehn wa och nüscht“
      Dies scheint des Reg. Bürgermeisters Müller Motto
      zu sein. Der ist nämlich auch Wissenschaftssenator…
      kicher… und der hat nicht mal Abitur!
      Ob es zur „Mittleren Reife“ gereicht hat?

    • Nun, das trägt halt zur Spaltung des Landes bei.

    • Grün ist ...
      wer Rauchen, Fleischkonsum, Bikinis, Komplimente und PKWs verbieten aber Drogen freigeben will ……

    • Die grüne Herrmann
      Passt zu Berlin wie…

      Brandenburgische Butter aufs sozialschwedische Knäckebrot.
      Stinkender linksgrüner Ideologierrotz auf den verschissenen Görlitzer Parkrasen.
      Kokainschniefende „Künstler“ an den Stränden von Malibu.
      Usw.

      Bitte in Berlin belassen! Und halten. Halten! Bis Entsatz kommt (vielleicht).

    • Steuermittel raushauen
      Herr Tenerifo,
      das ist genau das was ich nie begreifen werde da es in allen Diskussionen fast ganz untergeht. Dass das Steuer-Verschwenden genau so angesehen werden sollte wie das Hinterziehen oder legales Vermeiden.

      Wir werden nahezu täglich mit dem Thema ob alle Konzerne genug Steuern zahlen, Panama und Paradise vollgelabert und dass die bösen Reichen der Krankenschwester und dem Polizisten das Gehalt wegnehmen und Krankenhäuser und Schulen nicht renoviert werden.
      Schön wärs wenn die das Geld bekämen. Dann wären die genannten Berufsgruppen wohl Millionäre und Schulen mit Parkett.

      Stattdessen findet eine Geldverschleuderei statt wo nur noch von Milliarden die Rede ist, Millionen sind Ausnahmen.
      Ich brauche jetzt wohl nicht im Einzelnen die rechtswidrigen GR-Haftungen, den geldverschlingenden EU-Moloch mit 50.000 Beamten (was um Himmels willen machen die den ganzen Tag?) und die Vielfach-Identitäten der sog. Schutzsuchenden und so weiter aufzählen.
      Die Millionen für über 700 BT-Abgeordnete, deren Büros und Angestellte sind da wahrscheinlich noch das Wenigste.

      Warum wird das so wenig hinterfragt und stattdessen werden wir mit wochenlangen Berichten über Promi-Hinterzieher vollgemüllt.

    • @Adeo Bernard
      Womit sich die 50.000 beschäftigen?
      Mit der Erstellung des exakten Rezepts, wie Biergartenbetreiber den Obatzten herzustellen haben.
      MfG Alfred Haas

    • warum diese aufregung?
      Berlin ist doch sowieso als failed state bekannt. ausserdem ist diese stadt entbehrlich.

      sofern ich die juengste berliner stadtgeschichte aber richtig erinnere, haben korrupte cdu- und spd-politiker*innen durch selbstbereicherung und sinnbefreite „misswirtschaft“ den grundstein fuer dieses dauerhafte debakel gelegt. rechtsstaatliche erosion und quartiersuebergreifender kontrollverlust wurden also durch diejenigen boecke bereitet, die sich gerne (und dem dummen elektorat erstaunlich erfolgreich) als gaertner der „stabilitaet“ und buergerlicher wohlanstaendigkeit praesentieren.

      eine ungeliebte ausnahme scheint dieser bezirksbuergermeister buszkovsky gewesen zu sein … und offensichtlich diente berlin als case study fuer thilo sarrazins verschrieene pamphlete. so what?

  16. Bienen, Vögel Schmetterlinge
    Ein großartiger Text – beim „Groko-Biergarten“ musste ich gerade laut lachen.
    Wo sind denn die Kühe?

    • Vermutung:
      Im Winter sind Kühe im Stall.

    • @ kdm
      Den ganzen Winter im Stall ??
      Sie sind wohl Biologe, oder?

    • Alm
      Zumindest nicht auf der Alm. Deshalb auch Almabtrieb im Spätherbst. Dafür muß man auch kein Biologe sein. Oder Landwirt. Nur wissen, daß Kühe nicht lila sind. Oder vielleicht ein wenig Lebenserfahrung, Allgemeinbildung und ohne Scheuklappen durchs Leben laufen?! Und ja, Kühe sind im Winter tatsächlich im Stall untergebracht, zwar immer häufiger auch in offenen Ställen, aber im Stall. Es soll tatsächlich sogar Kühe in deutschland geben, die ihr ganzes Leben, auch die Sommer, im Stall verbringen. Was es nicht alles gibt. Sogar Sendung mit der Maus.

      So, war übellaunig.

    • Immer häufiger?
      The return of the Rinderoffenstall?

      DDR 2.0, ich sehe schon …

  17. Diversität als Lebenslüge
    Sehr geehrter Don Alphonso, Sie zeigen schön, woran die Politik bei uns krankt. Ich will Ihre Darstellung nur durch ein Beispiel ergänzen:
    Mir hat vor ein paar Wochen der Mitarbeiter eines bekannten (bisherigen) MdB geschrieben, dass sich seine Partei als Vertreter der Interessen von Minderheiten versteht. Er hat gar nicht gemerkt, dass es völlig grotesk ist, wenn man sich gleichzeitig als Interessenvertreter der Schwulen und als Interessenvertreter von schwulenhassenden Nafris geriert.

    • Minderheitendemokratie
      nenne ich das. Dieses Diktat der Minderheiten ist eigentlich keine Form der Demokratie, im Gegenteil, aber sie wird politisch nicht nur toleriert, sondern auch gezielt gefördert. Dabei werden die Gerechtigkeitskeule, die Tränenkeule, die Schlechte-Gewissen-Keule und andere Keulen mit Bravour eingesetzt.

    • Sie (@JohannB.) suchen in dieser Politik etwas was Sie niemals! finden werden
      Konformität, Kongruenz, Logik. Gerade das im Moment dominierende Linksspektrum im aktuell vorherrschenden moralisch-ethisch einwandfreien pol. Gehabe hat dies nicht im Portfolio!

      Ein m.E. eklatantes, groteskes weiteres Bsp., hier bitte schön (DA thematisiert dies auch mitunter): Auf der einen Seite ein signifikantes Minderangebot an bezahlbarem Wohnraum bei jeder sich bietenden Gelegenheit schnatternd anklagen (ja, in Ballungsräumen ist dies so), auf der anderen Seite aber kann denselben SchnatterLinken die weitere Flutung dieses Landes durch zu alimentierende Massen von Armutsmigranten aus aller Welt nicht schnell genug gehen.

      Vergessen. Sie. Es. !

  18. Vlt ist dieses NoBorderNoNations-Geschrei auch nur verkappte Expansionsgelüste
    Wenn man die ganze Welt beherrscht, dann gibt es logischerweise auch keine Grenzen. Außerdem würde das die Begeisterung für das Einwandern von hunderttausenden ungebildeten jungen Männern erklären. Bei geschätzt 300.000 sofort Wehrfähigen unter den Neuankömmlingen, ergäbe das mehr als 15 Divisionen. Außerdem sollten sich nochmal etliche hunderttausend als Reserve verwenden lassen

    WARNUNG: Dieser Post könnte Spuren von Sarkasmus und Ironie enthalten

    • Expansionsgelüste
      Natürlich gibt es da drin jede Menge „am deutschen Wesen soll die Welt genesen“.

      Mäglicherweise unterbewusst, aber der Export von dämlichem Moralin und der Import des maghrebinischen Bodensatzes ist eine Farce in der Geschichte sich widerspiegeln kann…

    • Sarkasmus und Ironie
      liegt darin, dass keine moderne Armee hunderttausende
      ungebildete junge Männer gebrauchen kann.

      Nur der IS hat dafür Verwendung.

    • Die Gebirgsdivision der BundesWehr,
      hätte den Irrsinn Anno 2015, die Invasion von Goldmenschen, verhindert. Stolz diente ich, als Ossi, in Bayern und die Kameraden von damals, werden sicher auch nur mit dem Kopf schütteln, wie eine supertolle FDJ-Kanzlerin unser Land an den Abgrund führen kann.
      Wir sangen schöne deutsche Lieder, zusammen !
      Die Wirtschaftsdaten sind nur Opium fürs Volk !
      Minderheitendiktatur ???

    • ... es ist weniger das : ..
      … das Schleifen aller Grenzen soll den Raum für Utopien, dh andere Herrschaftskonstruktionen eröffnen.

      Das steckt hinter der Ablösung des „Volkes“ als Subjekt durch eine „Bevölkerung“. Das Volk kann sich außerdem wehren und handeln. Die Bevölkerung kann nur unzufrieden sein. Und die „Zivilgesellschaft“ ist gänzlich amorph und formbar und die großen Former stehen dann bereit.

      Mir ist der Biergarten mit vernünftigen Leuten aber auch lieber.

    • @E.R.Binvonhier: Doch, als Kanonenfutter
      Text eingeben

  19. Irre
    “Wir wollen dass in diesen vier Jahren, dass jede Biene, jeder Vogel und jeder Schmetterling weiß, wir werden uns für sie einsetzen.”

    Wir werden von Wahnsinnigen regiert!

    • @ Gast - "Wir werdenvon Wahnsinnigen regiert" - ja, aber ist es nicht ein schöner Wahnsinn?
      Früher war es ein grausamer deutscher Wahnsinn – heute wäre es dann ein schöner grüner Wahnsinn.

      Ich verstehe schon, Sie wollen den Wahnsinn weghaben. Verständlich – aber vielleicht ein wenig – ehe – verrückt, Ihr Wunsch?!

      (Ok, nur Spaß…).

    • der Donaldist weiß mehr:
      Vielleicht bin ich entzückt!
      Vielleicht bin ich bedrückt!
      Vielleicht auch ein bisschen verrückt!

      .
      (cit. Micky Maus 1968; Daniel Düsentriebs Roboter Rudi übersetzt einen ’sprechenden‘ Vogel)

    • Titel eingeben
      Nun ja, speziell von dieser Wahnsinnigen glücklicherweise in näherer Zukunft wohl erst mal nicht.

    • es wird post-Glyphosat schon nach SchwarzohneCSU/Rot/Grün gerufen.

    • Wir werden von Wahnsinnigen regiert
      Es sind unsere Wahnsinnigen. Sie wissen das und wollen uns erlösen.

      Warum sonst würden sie dafür sorgen, dass massenweise Migranten
      ins Land strömen, die einzig vom eigenen ökonomischen Wohlbefinden
      getrieben sind?

    • Das war mein Tipp seit gestern abend, Don!
      Jetzt versauen Sie mir die Wettquoten auf Kenia-ohne-Bayern, wenn Sie das mit Ihrer Prominenz in den Raum stellen.

  20. Kompromis setzt Persönlichkeit voraus werter DON !
    @Machihnreinsohn
    @Rainer Zuehlke

    „Die Hysterie ist eine Neurose, bei der Geltungsbedürfnis, Egozentrismus und ein Bedürfnis nach Anerkennung zwar im Vordergrund stehen, die jedoch oft mit dem Symbol eines Paradiesvogels in Verbindung gebracht wird, weil sie kein einheitliches Erscheinungsbild aufweist“

    „Hysteriker neigen zu den Abwehrmechanismen Verdrängung und Verleugnung“

    und nun werte Freunde und Freudinnen schauen wir uns doch mal die Nahles und die Göring an.

    wer z.B. nur 8,9 % der Wählerstimmen bekommen hat und sich aufführt als wäre das die absolute Mehrheit, der kann nur scheitern und Trost bei Bienen und Schmetterlingen suchen. und sich demonstrativ-theatralisch aufführen !

    auch soll es HysterikerInnen schwer fallen, sexuelle Wünsche und Gefühle wahrzunehmen und damit umzugehen.

    die Ursachen der Hysterie sollen ja in der ödipalen Phase schlummern.

    und wer ein erfolgloses 20-Semester Studium auf Kosten des Steuerzahlers mit abgebrochener Promo absolviert hat, der kann – streng im Katholizismus verhaftet – nur die Gossensprache bemühen.

    • Die Griechen
      dachten ja, dass die Symptome von einer umherwandernden Gebärmutter herrühren. (Hystera = Gebärmutter)
      Es erklärte so vieles….

  21. Titel eingeben
    Nicht die normalen, sondern die zahlenden Gäste werden davonlaufen. Da hilft dann nur noch eine Mauer. Also doch Grenzen dicht? Oder ein eigenständiges Bayern? Oder
    alles kommt doch plötzlich hat anders…

    • Also bisher dürfen wir als zahlende Herkünftige noch gehen ...
      … aber es gab schon mal eine Mauer nicht für die, die kommen wollten, sondern gegen die, die gehen wollten.

      Brexit-Verhandlungen sind bereits im Stadium eines „Austrittsgeldes“. Wie wäre das für das Urvolk, wenn es das Neuvolk nicht mehr bedienen möchte?

      Diese Ideen werden spätestens dann geboren und alternativlos umgesetzt, wenn die Steuerzahler sich freundlichere Gefilde en Masse suchen werden.

      Da scheint der frühe Vogel sich die Würmer und Schmeißfliegen noch zu sichern, bevor KGE und Geistesverwandte doch ans Ruder kommen und sich um die Tierwelt kümmern wollen.

  22. armes Vielzeug
    Lieber Don Alphonso

    ein schöner Text und schöne Bilder, die Erinnerungen wachrufen.

    Die KGE Partei hat sich doch schon um Flora und Fauna gekümmert, mit Windrädern – Milane müssen völlig begeistert davon sein! – und Monokulturen für Biosprit. Am Besten man hängt passende Plakate (die Grünen lieben euch alle) davor, um die hungrigen Bienen von diesen segensreichen Entwicklungen zu überzeugen!

    Eine Sache bedaure ich tatsächlich: Außenministerin KGE im Gespräch mit Putin hätte ich zu gern erlebt …

    Herzliche Grüße sendet

    Hessin

    PS: anstatt daher zu faseln, kann man auch einfach Bienenweide in den Garten säen. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, die Insekten kommen dann freiwillig.

    • Bienenweide ist vorbildlich.
      Ich glaube die von Ihnen vorgenannten, ohne Berufsabschluß, kennen diese Pflanzen, die Insekten mögen gar nicht.
      Die Steinwüste zu Berlin, ist doch deren Spielplatz.
      Da faselt man auch schnell vom Insektensterben.
      @ deresschonimmerwusste, logisch in Energiepflanzenmonokulturen für den Grünenenergiewahnsinn, gibt es keine.
      Also Foristen, belest euch und macht es besser wie die Linxgrünfasch…
      Bienen für Deutschland ! (hab noch keine Biene mit tollem Hijab gesehen. )


    • @Schumi: also bezüglich des vermeintlich geringeren Artenreichtums von Berlin muß ich widersprechen. Wir haben hier z.B. diverse Vogelarten, die in Brandenburg schon lange nicht mehr gesehen wurden. Es gibt auch Berliner Honig – z.B. in den 2 Lebensmittelläden, wo ich einkaufe, und ab und an im Blumengeschäft von der Imkerin, die in der gleichen Straße wohnt wie ich und ihre Bienen auf dem Charlottenburger Werder hinterm Schloßpark hat.

  23. Ein aufmunternder Text in schwierigen Zeiten
    Danke, werter Don, für diesen schönen Text und die Fotos!

    Gestern hat mich ein Artikel im Mutterschiff sehr, sehr nachdenklich gestimmt, in welchem mehrere Redakteure detailliert schilderten, wie und warum die Verhandlungen scheiterten. Durchaus ernüchternd zu lesen: eine Kanzlerin, die den Kompromiss zwischen zwei oder mehr Positionen um des Kompromisses wegen mehr schätzt als dessen Sinnhaftigkeit, Grüne, die der Union näher stehen, als es ihren Wählern lieb sein kann, und eine FDP die einerseits mangels Fachkompetenz überfordert wirkt und sich gegenüber den Grünen benachteiligt fühlen.

    Das schmeckt nicht, große Koalition schmeckt auch nicht, Minderheitsregierung wird mir ebensowenig munden. Vielleicht ist so ein nationalstaatlich-europäischer Rahmen tatsächlich zu groß für sinnvolles Koalitionsgeplänkel. Zurück in die Dörfer, möchte man rufen, zurück zur vollen kommunalen Selbstverwaltung, da kann man Kompromisse schließen! Nur, wer traut sich schon, eine abweichende Meinung zu haben, wenn Bürgermeister Seppi Obermaier und seine Spezln (Bauunternehmer, Pfarrer, Schützenverein) den Ort gesellschaftlich voll unter Kontrolle haben? Da kommen Erinnerungen an den „Bullen von Tölz“ wieder hoch, und es schüttelt mich arg.

    • Ich freue mich
      immer wenn ein Schützenverein, möglichst mit 100-Meter-Bahn und Kipphasenstand, in der Nähe ist. Dort lassen sich – auch ohne gendergerechte Sprache – Kontakte zu den Clanchefs knüpfen.
      Wertvoller als Gold!

    • Das Geld im Dorf lassen!
      Immerhin besser wenn Schmiergelder im Dorf bleiben, als wenn sie
      nach Bruxelles, Berlin, or hell knows, abwandern.
      Sagt mir mein Lokalmacchiavellismus.

  24. „bis sich der Sumpf rechts und links in das Licht der Frühwintersonne weitet"
    Wenn bloß Frühling wäre!

    Aber leider herrscht Herbst, der Winter steht bevor, und man kommt selbst mit gutem Schuhwerk nicht mehr voran in den Sümpfen und dunklen Wäldern der teutonischen Politik.

    „Frühling“ – in der Prager oder in der arabischen Version – wäre nötig, um die Ställe der bürgerfernen Parteien, Interessen- und Lobbygruppen auszumisten, die in Berlin (und in Brüssel) Flächen belegen, die für den Bau von Wohnraum besser genutzt wären.

    Im Biergarten fehlen vermutlich die LGBTTIQ*-Toiletten, aber dafür trägt die Kellnerin (Bild 4) das Haar so schön, dass man ihr als weißer alter und privilegierter Schwerenöter gewiss und ohne Zögern Komplimente machen würde.

    Was für ein wunderbares und funkelndes Stück Text aus dem gesegneten Süden eines in weiten Teilen meschugge gewordenen Landes … Danke!

    • @Klaus klebt noch
      Frühling bitte nicht in der arabischen Version! Der hatte nichts!! damit zu tun, bürgerferne Regierungen auszumisten, sondern diente lediglich dem fragwürdigen Zweck, jetzt mal die anderen Clans an die Tröge zu bringen. Leider wurde dies von unserer Mainstreampresse völlig falsch verstanden, die glaubte, die Araber forderten „Demokratie“ und „freie Wahlen“ und „Frauen an die Macht“ und deshalb völlig sinnfrei und ohne Ahnung von den Tatsachen, wie sie sich in den betroffenen Ländern darstellen, angerührt und gefördert. Das Ergebnis ist bekannt.

    • Prager Frühling?
      Da müssen die russischen Panzer heute aber weit fahren.
      Damals reisten Sie zT nur aus der DDR an.

      Hat man mir bei der Bundeswehr erzählt.
      Das Fernmeldeaufklärungsbataillon in
      Frankenberg/Eder war das erste dem auffiel das
      sich da was bewegte, da man die Funkverkehre
      der Russen abhörte und die beweglichen Sender anpeilen konnte.

      Man könnte auch auf einen neuen Staufenberg hoffen,
      der bekanntlich dann aber doch erschossen wurde.
      – Deswegen lernen die Soldaten seine Biografie –
      Das ist nicht Heldenverehrung sondern ein Warnhinweis!

      -Achten Sie auf Ihre Eigensicherung!
      Sie ist Grundvoraussetzung für alle ihrer weiteren Handlungen.

      Das wird ihnen Don Alphonso bestätigen können.

      PS: ggf wird demnächst ein Landwirtschaftsminister aus Bayern
      hingerichtet

  25. Was erlauben Sie Sich, Herr Porcamadonna?
    Kompromisse, die das Volk versteht, fordern Sie? Das geht zu weit. Die Welt ist doch so komplex, dass nur die große Vorsitzende in ihrer Splendid Isolation, den Niedrigkeiten des Alltags vollends entrückt und von wahren Spezialisten umgeben, von kritischen Journalisten inhaltlich ständig aufs härteste geprüft, nur sie, die Glanzvolle, kann in ihrem unendlich weisen Ratschluss für uns Entscheidungen treffen.

    Einem normalen Bürger fehlen einfach Flughöhe und Horizont, um zu erkennen, wie unfassbar dem Wohl des deutschen Volkes zugewandt unsere Kanzlerin ist. Schauen Sie mit Demut auf ihre Errungenschaften in den letzten zwölf Jahren, anstatt Kompromisse zu fordern. Wie viel Gutes hat sie uns gebracht?
    > Bankenrettung, die einen unbestimmten Milliarden-(wenn nicht Billionen-) Betrag zur Aufrechterhaltung der extremen Risiko-Bereitschaft im Investmentbanking zum Ziel hat
    > Griechenland“rettung“, die vor allen beteiligten Banken nützt. Aber nicht Griechenland
    > Aushöhlung der Rentenversicherung für jetzt noch arbeitende
    > Verunmöglichung der privaten Vorsorge durch a) 54%Steuer/Abgabenquote und b) Begünstigung der Versicherungskonzerne
    > Galoppierende Des-Investition in öffentliche Infrastruktur
    > Grenzöffnung mit den bekannten Folgen im Bereich Soziales, Finanzen, öffentliche Sicherheit
    > Verschleierung von Staatsausgaben in eigens dafür gegründeten PPPs
    > Maximierung des Strompreises bei gleichzeitiger Maximierung der CO2-Ausstoßes
    > Sabotage von zentralen Industrien
    > Abbau der überholten Bürgerrechte (NetzDG, Bargeld, Bankgeheimnis)
    > Umverteilung von Forschungsgeldern von Wissenschaften zu Ideologie-Lehrstühlen

    Es ist ein Segen, dass wir sie haben, unsere Kanzlerin. Sehen Sie es doch bitte ein und erkennen Sie:
    – Krieg ist Frieden
    – Freiheit ist Sklaverei
    – Unwissenheit ist Stärke
    – Denunziantentum heißt jetzt Zivilcourage
    – Genitalverstümmelung heißt Unversehrtheit
    – Vergewaltigung heißt Bereicherung
    – Mord heißt Schießerei
    – Steuererhöhung ist Abbau von Vergünstigung
    – Zensur ist Meinungsfreiheit

    • Booooster :-)
      :-) :-) :-)
      Danke Booooster. Ihre Aufzählung Merkles Merkeleien ist nicht vollständig und doch komplett. Danke sehr.

    • Boooooster:
      Diese Aufzählung sicher alles nur Unfug, wenn nicht gar „fake“.
      Sonst würde es doch täglich in den Zeitungen stehen und im ARD & ZDF & Deutschlandfunk etc. würde man das alles aufdecken, anprangern…

    • Am Sonntag, im Weltspiegel
      wurden die echten Probleme der Welt mit Irrsinn munter gemischt. Anschlag auf dem Sinai (böse, aber verständlich, wegen dem Militär), Feministinnen in Russland (gut), BGE in Finnland (gut), Bevölkerungswachstum in Ägypten (ist halt da).

      Eigentlich ist es zu früh. Aber ich musste meinen Kindern die kurze Einführung in Journalismus geben: Nachricht und Meinung sind zu trennen.

      Aber im Ernst: Das Schweigen der Medien zum wirklich vollständigen Versagen der Regierung zumindest zu versuchen, das Wohl des Volkes zu sichern ist wirklich ohrenbetäubend.

      In der DDR gab es doch eine Presseleitlinie, die ungefähr so ging: Ist Staatsversagen wirklich so groß, dass nicht zu leugnen, dann wird irgend eine Sau durchs Dorf getrieben.
      Bienen, Vögel, G8 oder G9, irgend etwas. Hauptsache nicht, dass die Kaiserin Komplett Nackt ist. Und nicht am FKK Strand ihrer schönen Heimat.

    • Weltklassekommentar !
      Zur Erheiterung nehme ich das Bild unserer besten, aller besten Führerin, nach Lindners Coup.
      Guckt, wie der richtig böse aus Braunau, im Bunker zu Berlin.
      Das Volk hat den Untergang verdient, bzw. reloaded“ Dann ist das nicht mehr mein Land !“.
      Wer hat die Ei.., den Spuk zu beenden ?
      Trump, Putin, der Chinese, wir eher nicht ???

    • In spirit I'll be there
      Ich wurde ausgelacht, weil wir Kuka verkauft haben.

      Die Chinesen werfen ihr Geld nicht weg, sondern leisten höchstens Hilfe zur Selbsthilfe: Deshalb bekommt Orban Entwicklungshilfe und wir Verachtung, Hohn und Spott.

    • Kann sich jemand erinnern?
      80er so:
      „Über Spanien lacht die Sonne
      … über Kohl das ganze Land!“ (Oder so)

      Heute:
      „… über Deutschland die ganze Welt!“

      Ich darf gar nicht darüber nachdenken, dass wir mal einen Ruf wie Donnerhall hatten. Heute: eine traurige Lachnummer von A wie Abitur bis Z wie Zusammenbruch der Sozialsysteme.

  26. Es ist schon ein Elend
    In das uns die Politik der Kanzlerin gebracht hat. Die Flüchlinge sorgen dafür, Das die eingeborene Bevölkerung in ungeheizten Biergärten vor zweifelhaften Nahrungsmitteln dahin darben muss.

  27. Geschichte
    „Heute sagt Julia Klöckner, Vizevorsitzende der CDU, dass Aussagen wie “Deutschland den Deutschen” andere ausgrenzen würden und deshalb fragwürdig sind, obwohl Staaten gemeinhin keine Grenzen haben, um alles und jeden einzugrenzen.“

    Generell waren wir Deutschen in Europa in der Geschichte eher unbelibt, wenn wir alles und jeden eingrenzen wollten.

    • eingrenzen?
      Ich dachte, wir waren unbeliebt weil wir Grenzen aufgehoben und viele junge Männer geschickt haben?

  28. Der Tag beginnt mit einem Lächeln
    sehr geehrter Don. Sie haben eine gelungene Antwort auf die Bedürfnisse der Wähler und die Voraussetzungen für Kompromisse gefunden. Was an Äußerungen von KGE oder Nahles abgesondert wurde ist zum Schreien. Therapiemöglichkeiten sollte es hierfür geben. Herr 100 % ist aber auch nicht ohne und man darf gespannt sein, wie er auf dem Parteitag umjubelt werden wird. Danke für den Novemberfrühlingsbeitrag.

  29. Schöner Vergleich
    Um im Bild zu bleiben: Wen würde es wundern, wenn in diesem friedlichen Biergarten der Ruf nach dem resoluten Wirt laut würde, falls sich plötzlich stänkernde, sozialunverträgliche Gäste (und deren Kumpels im Schlepp) dazugesellten und on top noch Freibier und ein Gratismenü ihrer Wahl einforderten?

    Gut, in Bayern löst man das dann auf dem kurzen Dienstweg (und ohne Privilegiencheck), anderswo wird man sich wohl als ungastlich, kleingeistig und geizig beschimpfen lasen müssen. Man würde dort dem Wirt solange Hausverbot erteilen, bis dessen Lokal endgültig heruntergewirtschaftet ist…

    P.S.: Werter Don, Wildlederstiefel? Ein freundlicher Rat: Für den Fall eines spontanen Ausfluges auf´s Land empfiehlt es sich, stets ein Paar unempfindliche Wanderschuhe im Kofferraum mitzuführen. Es sei denn, Sie waren mit dem Radl unterwegs…

    • Man muss halt aufpassen, dann geht das. Ausserdem wil ich ja als Snob erscheinen.

      Ich bin wirklich Anhänger des Asylrechts im Sinne dessen, was da in den Gesetzen steht, plus Freund eines Zuwanderungsgesetzes. Die Sache ist, dass ich keine Lust auf die moralische Erpressung habe. Syrien und der Bürgerkrieg dirt sind vor allem Ergebnisse der russischen Politik und der Konfikte zwischen Sunniten und allen anderen. Klimaflucht, da kann man sich bei der Bevölkerungsexplosion in Afrika und Asien bedanken. Ich sehe da einfach die Kollektivschuld nicht, die auch Merkel mittlerweile verbreitet.

    • Titel eingeben
      Dem stimme ich weitgehend zu, freilich dürften die USA bzw. die Alphabet-Dienste derselben, sowie Israel und Saudi Arabien weitaus größeren Anteil an der Anzündelung und Finanzierung des „Bürgerkriegs“ haben als die Russen, die nach meinem Eindruck dann doch eher außenpolitisch eine gute Gelegenheit genutzt haben.

      Und der sich in der Nachfolge der Sultane des osmanischen Reichs sehende Dauerbeleidigte hat da auch seine Geschäfte am laufen, sei es als Erpressungspotential gegenüber der EU, seien es Ölgeschäfte in der weitläufigen Familie.

      Und auch in Libyen, unter Gaddafi durchaus bewusst auch als Sperrriegel funktionierend und in einem Prozess der Wiederannäherung an Europa begriffen, wurden Umsturz und Bürgerkrieg ja von den USA und den Europäern maßgeblich befördert. Aus heutiger Sicht wird man die Europäer mit fröhlich muhenden Kälbern vergleichen müssen, die sich auf dem Weg zum Schlachter gegenseitig zu überholen versuchen.

      Was die Bevölkerungsexplosion angeht: die ist auch eine Folge der Verbesserung der Lebensverhältnisse, eigentlich ein hehres Ziel. Es überleben schlicht mehr Kinder. Da aber gleichzeitig andere Elemente wie z.B. Alterversorgung, Planungssicherheit, Arbeit fehlen, oder gar wie Verhütung (man erinnere sich an den Papst Johannes Paul II) für unerwünscht erklärt werden, ist die heutige Situation eigentlich seit langem vorhersehbar. Eigentlich seit spätestens Ende der 1970er.
      Aber man glaubte in DE, sich mit Kohl und Merkel zwei Aussitzer und mit Schräder einen Hasardeur leisten zu können. Hmm.

    • Immer bella figura
      Werter Don, das versteht sich von selbst.

      Ihre Meinung zu Asylrecht und Zuwanderung teile ich absolut. Mir macht nur große Sorgen, dass der „resolute Wirt“ gerufen wird (und auch erscheint), weil manche Verantwortlichen in der Politik den Bogen mit ihren Forderungen gehörig überspannen. Ein Heraufbeschwören durch Versagen.

      Wenn er aber kommt, dann laufen wir davon… Keiner hat gesehen, dass er schon auf dem Weg ist.

    • Titel eingeben
      „Syrien und der Bürgerkrieg dort sind vor allem Ergebnisse der russischen Politik…“
      Wie bitte?!? Ohne das Eingreifen der Russen an der Seite Assads würden dort zutiefst dunkle Zeiten herrschen – vor allem für Christen.
      Daß man hier auf solche Dinge hinweisen muß, ts, ts…
      Aber ich hoffe, ich habe Sie vielleicht falsch verstanden, werter Don.

    • Davor war – ud ist es immer noch – eine russisch gestützte, antisemitische Diktatur.

    • Titel eingeben
      Nach allem, was man so hört, dürfte ein Sieg des IS in Syrien den Juden in Israel nicht unbedingt besser gefallen haben. Somit war die russische Unterstützung der völkerrechtlich legitimen Regierung Syriens bei allen Eigeninteressen für Israel womöglich besser als der von Obama/Clinton unterstützte Krieg gegen Assad.
      Und nein, es war m. E. kein Bürgerkrieg, sondern ein maßgeblich von außen gesteuerter Krieg. Übrigens gegen eine der laizistischsten Regierungen in Nahost. Libyen sollte uns vielleicht eine Lehre gewesen sein.

    • Syrien Iran Russland versus Israel Saudi-Arabien USA
      Und zwischen allen Stühlen, traditionell: der Libanon.

      Das Thema ist heikel, für ein Land mit offizieller Zensur wie Israel, für uns Deutsche überhaupt mit dem negativen Nachkriegsgründusmythos, der sich auf Schuld kapriziert und nie niemals nicht auf Leistungen früherer unbefleckterer Zeiten wie bei allen anderen Ländern dieser Erde.

      Es ist auch heikel, weil es die mannigfachen Paradoxien aufzeigt, die insbesondere die nahöstliche Welt quält. Deshalb aber schreibe ich da etwas und hoffe, ohne viele Streichungen seitens des Don veröffentlicht bleiben zu können.

      Es ist schon paradox. Diese Staaten dürften antisemitisch sein in dem Sinne, dass Juden nicht praktizieren dürfen bzw. offen diskriminiert und bedroht werden, und zwar staatlicherseits: Saudi-Arabien, Türkei, Syrien, Ägypten, Iran. Über die Reihenfolge darf gerne diskutiert werden. Das ist eben meine, wobei mir Syrien schon seit Jahrzehnten als waffenstarrendes starkes und russlandprotegiertes Gebiet bekannt war. Als ich in den 90-ern in Israel war, konnte man sehen, Spannung kommt auf Israel einfach von allen Seiten und die vielen Waffen in der Öffentlichkeit und 16-jährige Rekruten machten mir klar, wie schön wir es hier in Europa haben und dass die nicht nur zum Spass in der Wüste rumrennen und nicht zum Spass auf alles Fremde sehr genau achten.

      Weil Syrien seit Jahrzehnten also antisemitisch ist, stellt es einen natürlichen Feind Israels dar. Das reicht aber nicht aus, sondern weil es gerade auf dem Schachbrett verfügbar scheint, machen sich die Gegner Syriens keinen Kopf darum, wer die syrischen Köpfe nun abschneidet.

      Da sind alle Feinde des Feindes Freunde. Und so fliegt die israelische Luftwaffe Angriffe auf Syrien dort, wo man Assadfreunde vermutet und behandelt Israel in den eigenen Militär-Krankenhäusern IS-Terroristen, weil die auch die Assadfreunde bekämpfen. Man sagt sich da offensichtlich, dass es besser ist, wenn unter allen Umständen Syrien zerstört wird. So arbeitet Saudi-Arabien mit Israel zusammen. So liefert der Freund Israels USA gerne viele Waffen an die Saudis. Und wir Deutschen auch.

      Weil Syrien eben ein traditionell starker antisemitischer Staat war und ist? Nein, weil man auf den jeweils Schwächsten am Ungestraftesten draufhauen darf. Und weil man kann. Ist das israelfeindlich gedacht? Nein, ich sehe mich als Israelfreund. Aber man sollte sehen, das ist kein moralisch einwandfreies Gebilde.

      Dass Syrien als Staat den Christen mehr Schutz bietet und bot als fast alle anderen arabischen Staaten, ist für diese strategischen Akte bedeutungslos. Mit dem Unterstützen des IS wird man auch Anschläge im eigenen Land eher zu verhindern suchen. Und so spricht Israel eben auch mit Erdogan, der gar nicht so verschiedene Interessen hat, was Syrien betrifft.

      Von Gerhard Schweizer („Syrien verstehen“) habe ich mir gemerkt, dass es bei diesen Konflikten nur in zweiter oder dritter Linie um Glaubensrichtungen geht, dass gerade die Chefs der Länder durchaus flexibel sind in der Wahl ihrer Partner, wenn es materielle und machtpolitische Vorteile verspricht.

      Und schon bei Karl May „Der Orientzyklus“ wird trotz der wissenschaftlichen und geographischen Unbedarftheit des Autors eine Atmosphäre zwischen den Volksgruppen beschrieben, die absolut ins Heute passt.

      Sicher spielt auch das Nein Assads zur Pipeline von Katar über Saudi-Arabien – von den USA gewünschten – nach Europa eine Rolle. (Und zeigt weitere Konfliktpunkte auf, zu der Erpressung Saudi-Arabiens bzgl. Katar [was gehört dazu? Don, das wäre eine F.A.Z. – Story, da gab es krasse Ultimaten und das Schweigen seither ist dröhnend!]). Assad möchte die von den Kurden (Irak) und dem Iran unterstützte Nordleitung nach Europa – und dafür ist auch Russland.

      Also sind da weniger irgendwelche ideologischen oder religiösen Vorlieben im Spiel als uns aufgezwungen wird. Es scheint eine Form von Real-Überlebens-Politik zu sein, die die Akteure treibt.

      Und weil es so viele Stränge mit je eigener Logik gibt sind alle irgendwo gleichzeitig Freunde und Feinde und die großen Außenseiter USA/Europa und Russland/China/Iran machen ihre Allianzen je nach Tageslaune. Erdogan mit der Türkei ist besonders paradox dran. Mag die Kurden nicht, aber Europa nicht und die USA nicht und eigentlich auch nicht Russland und muss doch irgendwie ausgleichen. Der Libanon kann sich da gar nichts leisten und hofft, nicht aufzufallen.

      Auch die USA haben ja Europäer wie IS-Führer aus umkämpften Gebieten ausgeflogen. Soll das alles Fake-News sein? Für mich macht das alles Sinn. Einen je eigenen. Aber auch einen in Summe tragischen. Auch wenn ich 150 Jahre alt würde. Dort wird es niemals Frieden im europäischen Sinn geben.

      Anmerkungen zur Familienzusammenführung: trotz Konfliktzone – die Menschen leben dort so froh es geht und feiern und machen das Beste und auch dort ist nicht immer überall schlimmer Krieg.

      http://unusualtraveler.com/category/destinations/ 2017! – wohlgemerkt. Und somit ist es verständlich, dass deutsch gestrandete Syrer gerne mal Heimaturlaub machen, dass ein mir bekannter Deutsch-syrischer Zahnarzt laufende Kontakte mit Alltagsbildern pflegt, Besuche empfängt und leistet in die Gegend um Damaskus. Wer will, kehrt heim und hat dort eine Heimat wie wir hier.

  30. Einfach nur schee, man dankt
    „Allerdings weist mich der Kellner darauf hin, dass es saure Brezenknödel sind, so etwas wie saures Lüngerl, in Essig eingelegte Brezenknödel und kalt, also wie das Gesicht einer Wahlverliererin, der der Jamaikapartner davongelaufen ist, was an Tagen wie diesen vielleicht nicht die ideale kulinarische Freude ist. Ich will schon den Mund aufmachen und sagen, ich ginge mit diesem erneuten Verzicht nun wirklich an die Schmerzgrenze, aber da fällt mir auf, dass dort unten auch keine Journalisten stehen, denen och vom balkonartigen Biergarten erst zuwinken und dann in die Mikrophone mein Leid klagen kann.“

    • Die Sätze sind zu lang :)

    • Nein Don
      Ihre Sätze können mir gar nicht lang genug sein
      Ihre Sätze haben Oberländer, mich und myrioi begeistert.

      Don in leichter Sprache -wäre mal eine Herausforderung
      -würfde als Verhöhnung empfunden
      -würde wohl nicht funktionieren

    • Danke, ich muss trotzdem aufpassen – seien Sie froh, dass Sie die Rohversion nicht kennen.

    • Schade...
      …daß Sie, D. A., der doch sonst über soviel Wissen und Bildung verfügt, die Ursprünge der Situation in/um Syrien so falsch einschätzen:

      „Syrien und der Bürgerkrieg dirt sind vor allem Ergebnisse der russischen Politik“

      Das ist falsch: Ohne das (völkerrechtlich legitimierte) russische Eingreifen dort gäbe es noch jahrzehnte-lange Kämpfe diverser (aber allesamt vom Ausland bewaffneter) Islamistengruppen gegeneinander und gegen die verbliebene Bevölkerung.

      Ansonsten Dank für den schönen und zutreffenden Text.

    • Erschrecken pur
      @Don Alphonso 28. November 2017 um 12:34 Uhr:
      „Danke, ich muss trotzdem aufpassen – seien Sie froh, dass Sie die Rohversion nicht kennen.“

      War das die Schere in Ihrem eigenen Kopf oder die Redaktionszensur? Den einzig akzeptablen Fall, dass es der Justitiar der FAZ mit rechtlicher Argumentation war, der Sie beeinflusst hat, kann man wohl ausschliessen: Ihre Sätze müssen zwar jeder/m Angesprochenen den Blutdruck in schwindelnde Höhen treiben, sind aber immer so fein ziseliert und mit Bedacht gewählt, dass Sie von jeder/m mit einem Rest von Realitätssinn nur Zustimmung erfahren können (speziell AN und SG können an Ihrem Beispiel ihre Wortwahl aufpolieren). Was immer man Schlechtes über ‚dieses unser Land‘ sagen mag: die Schilderung der Realität ist noch nicht strafbar – schlimm ist, dass man überhaupt auf den Gedanken kommt, die Worte „noch nicht“ zu verwenden.

      Ich hoffe nur, dass Ihre obige Formulierung auch bei weiteren LeserInnen zu „Erschrecken pur“ Anlass gibt.

      PS Ich habe KEINEN „Grundkurs gender“ durchlaufen/litten, die Formulierungen sind eine Einübung in ‚Zeitgeist‘.

    • Rohversion?
      Ich dachte, Sie schießen aus der Hüfte.

    • Diese langen Sätze
      haben doch ganz klar exkludierenden Charakter. Sie schließen alle aus, die das inkludierende leichte Denken bevorzugen und sollten im Sinne des NetzDG strafrechtlich verfolgt werden.


    • die Schilderung der Realität ist noch nicht strafbar
      Da wär ich mir nicht so sicher.
      Speziell bei Mediens ist die nicht immer wohl gelitten.

    • Denken Sie bitte daran
      dass der NDR gegen einen Beitrag von Don Alphonso eine Einstweilige Verfügung erwirkt hat.

      Ob diese Bestand haben wird, wird sich ja zeigen und wir werden es hoffentlich erfahren.

      Aber angesichts der Hetzjagd auf Don Alphonso kann man schon verstehen, wenn dieser etwas sybillinischer formuliert.

    • Zuerst einmal beschäftige ich mich mit Freunden von Gensing.

  31. Wir zählen nicht mehr
    Danke Herr Don A für Ihr wieder mal feines Gleichnis. Ich erinnere mich auch gern an meinen Märztag diesen Jahres dort am Kloster Reutberg und den Spaziergang um den Kirchsee. ( nicht ganz rum, wir hatten auch Hunger ).

    Ihr Bericht bringt es auf den Punkt.
    Wir zählen nicht mehr.
    Deutschland zählt nicht mehr,wir Deutschen auch nicht mehr. Wir haben gefälligst still zu halten,alles zu ertragen und zu zahlen.

    Wir haben in unseren gewählten Volksvertretern tatsächlich keine Vertretung mehr.

    Das wird uns täglich offen ins Gesicht gesagt!
    Wir werden täglich vorgeführt !

    Was zählt sind die Bienen, Schmetterlinge, Vögel, das Weltklima, die Weltrettung,Europa und alle Zugewanderten.

    Deren tägliche Messer, Raub und -Vergewaltigungs, -Randale und -Zerstörungsattacken werden allenfalls noch lokal erwähnt.
    Zeigt aber irgendwo ein Deutscher solches Verhalten gegenüber den Verantwortlichen, ist ganz plötzlich ein Städtchen im Sauerland in allen überregionalen Medien von höchster Wichtigkeit.
    Als Schlusserkenntnis zu der G20 Gewalt und Stadtzerstörung wird die eigene Polizei als Feind deklariert.

    Eigentlich brauchen wir auch keine neue Regierung , die geschäftsführende reicht vollkommen aus. Wozu? Zum Wohle des deutschen Volkes ist doch überflüssig, hat sich erledigt.

    Die Propagandamaschine läuft perfekt.

    Die Balkoninszenierungen, Maas Twitter, Merkel-Sprüche, Talk-Runden sind die Spiele und für die unteren 10% gibt es noch Brot , wie Mütter-Rente, Bürgerversicherung , Anhebung des Mindestlohns, Rente mit 63 etc.

    Ich frage mich, wie lange es dauert, bis noch mehr Bürger merken, wie wir vorgeführt werden, mehr Bürger und CDU -Mitglieder mal wie in MAC POM im Ortsverein Merkel den Mund aufmachen und immer wieder laut aussprechen, was Sache ist.

    • isso
      Drei gemalte Hagnkreuze auf der Lärchenholzwand einer abgelegenen Scheune in der Niederlausitz ziehen einen ARD Brennpunkt und virale Berichterstattung in den MSM nach sich. Wichtig ist dabei daß möglichst oft ein Bezug zur AfD und/oder den Reichsbürgern hergestellt wird.

      Beim Vorfall Breitscheidplatz war in den meisten Medien ausserhalb Dummlands schon ziemlich alles klar. Nur ZDF „Terrorexperte“ Theveßen faselte noch weiter von einem möglichen Unfall (wen terrorisiert der eigentlich?).

      Gruselig.

      Aber jede(r) kriegt das was er/sie verdient. Ich denke dabei insbesondere an die 87% der auf der richtigen Seite Stehenden.

    • Man denke an den Palästinenser von Hamburg, den man partout für geisteskrank erklären wollte, etwas anderes konnte gar nicht sein.

    • Ebenfalls an psychischen Problemen litt der Palästinenser, der am Karfreitag in Jerusalem eine britische Jüdin erstach.

      Deutlicher geht es doch eigentlich nicht.

    • ....den man partout für geisteskrank erklären wollte
      Die Idee ist gar nicht so schlecht.

      Ein Nachteil gleich zu Beginn:
      Sie wirft ein schlechtes Licht auf alle Geisteskranken.

      Der verständliche Teil:
      Man versucht ein bestimmtes Menschenbild
      aufrechtzuerhalten und erklärt davon abweichendes
      Verhalten als, krank, verrückt oder irre.
      Die andere Variante wäre:
      Es ist vernünftig aber rechtswidrig.

      Zur Begriffsverwendung:
      Mir gefällt psychisch Krank immer noch am besten.
      Geisteskrank impliziert ggf eine Intelligenzminderung
      die aber oft gar nicht vorliegt.

      Die blödeste, auch vom Gesetzgeber verwendete
      Formulierung ist:
      Seelisch Krank oder seelisch Behindert.

      Für mich ist der Begriff Seele keiner der Medizin
      sondern einer der Philosophie oder der Theologie.

      Ich bin von Glauben abgefallen und habe folgerichtig auch
      die Idee eine Seele zu haben verworfen.
      Eine Psyche (das Wort meint etwas anderes) habe ich sehr wohl.

      -Es gibt den Begriff Seele noch in der Technik
      (Jeder Leopard 2 hat eine Seelenachse, genauer seine
      120mm Glattrohrkanone) aber das wäre noch mal
      etwas anderes.

      Wenn ich eine von Gott geschenkte unsterbliche Seele hätte
      wäre die ggf verborgen könnte aber niemals krank werden oder
      durch meine Handlungen beschädigt werden.
      Würde ich etwas anderes annehmen, hielte ich Gott
      für einen unglaubwürdigen Dilettanten der Murks verschenkt,
      der schon bei geringer Belastung Schaden nimmt.

      Zum Schluss noch:
      Man sollte sich davor hüten aus einem gesellschaftlichen
      Problem ausschließlich eines der Psychiatrie zu machen,
      das wäre m.E. ein Missbrauch dieser Einrichtung.
      Man würde sie damit wahrscheinlich auch überfordern.

      Ich habe auch noch nichts davon gehört das man ihr mehr
      finanzielle und personelle Mittel zur Verfügung stellen will.

      Ich erinnere hier auch noch an andere die der Psychiatrie bedürfen
      oder ihr bedurft hätten:
      ca 10.000 Menschen die sich jedes Jahr bei uns
      das Leben nehmen.

    • 白左
      Wenn man alle, die aus islamischen Gründen , vom koran geleitet, dies oder das machen, als „geisteskrank“ darstellt, dann impliziert das, daß der islam eine Geisteskrankheit oder eine Verwirrung des Denkens ist.

    • Zweierlei Maß der Dinge
      Und wenn ich dann sehe, wie der Vorfall in Altena medial ausgeschlachtet wird, so a la „die Afd bereitet den Boden für so etwas“, weil da jemand, und ich will das auch gar nicht verharmlosen, zugestochen hat, vielleicht auch unter Alkoholeinfluss, so nach dem Motto „ich will jetzt Geld für Alkohol“ so wird kolportiert.
      Das Ganze kommt dann sogar in die Tagesthemen.
      Mei, wo kommen wir hin?

  32. Beim Himmel, Don Alphonso, Sie haben gezählte neun mal VOLK geschrieben -
    – und einmal glaub ich deutsches Grundgesetz – das ist einwandfrei, wie ich finde.

    Der Untergang des bienenfleissigen und irgendwie insektenschlauen Internationalismus ist besiegelt, wenn das so weitergeht, ich bin zuversichtlich!

    Ich sag nochmal die entsprechenden Durchbrüche in der FAZ in den letzten paar Tagen:

    Nils Heisterhagen, Mainzer Grundsatzreferent der SPD, sagt da am 20. 11. auf einer ganzen Seite (!) , die SPD soll sich um Deutsche zuerst kümmern.

    Wolfgang Streeck – ganzseitig, sagt am 16. 11. die Kanzlerin mit ihrem das deutsche Volk ignorierenden Internationalismus hat keine zukunftsfähige Agenda.

    Reinhard Merkel schrieb ickjloobe am 24. 11. und Bernhard Schlink zuvor, die beiden sagten, dass es rechtlich gesehen sehr wohl korrekt sei, die deutsche Kultur zu pflegen (ggf. zu verteidigen) – und dass es eindeutig rechtens sei (= grundgesetzlich bestens abgesichert und in einer ganzen Batterie von BVG-Urteilen niedergelegt), eine Obergrenze von Zuzügern zu bestimmen und – auch durchzusetzen.

    Da das alles nun sonnenklar ist, wird es zunehmend schwerer, wie ich denke, solche Forderungen – egal von wem vorgebracht – als rassistisch, grundgesetzfeindlich, inhuman usw. zu brandmarken.

    Das wäre doch schön!

    (PS: Der sehr angesehene NYT-Schreiber und führende amerikanische Sozialpsychologe Jonathan Haidt sagte dieser Tage, die Linke an den US-Unis hätte sich verwandelt in eine fundamentalistische Religion – und ihr Hauptkultobjekt seien die offenen Grenzen (man findet das Gespräch von Jonathan Haidt mit Jordan B. Peterson auf youtube, wenn man Haidt und leftist fundamentalist religion eingibt).

    • an dem Punkt, dass es eine auf ein volk aufbauende Gesellschaft gibt, kommt man halt nicht vorbei. Man muss ja nur mal nach Österreich oder in Schweiz fahren, dann sieht man die Unterschiede sehr schnell. Je weniger Bohei man darum macht. desto einfacher ist, es, gute Lösungsansätze zu entwickeln. Über das Volk schimpfen ist wie über das Wetter schimpfen. Es bringt einfach nichts.

    • Offene Grenzen als Hauptkultobjekt
      Kein Wunder: erstens erleichtern offene Grenzen den Nachschub vom relativ preisgünstigen Rauschgift und jungen Fleisch, zweitens zahlen die Ölscheichs am besten für „die offene Gesellschaft und ihre Freunde“ (und lachen sich dabei krumm).

  33. Biergartengleichnis
    Im – wunderschönen – Biergartengleichnis würde sich die derzeitige politische Lage so darstellen: Von den 60 Gästen stehen etwa 6 aus der ersten Reihe auf und verlangen lauthals, die weniger Privilegierten auf den hinteren Bänken müssten noch wesentlich enger zusammenrücken. Denn es sei so, man habe die moralische Verpflichtung, allen – sagen wir – Preussen die das wollen auf jeden Fall einen Platz anzubieten. Diese müssten dann ebenso wie die bereits be-sitzenden Gäste bewirtet und verköstigt werden. Die Kosten dafür sollen zwangsweise von den bereits be-sitzenden Gästen erhoben werden und zwar proportional zum in den Geldbörsen vorhandenen Bargeldbestand.
    Man kann sich sehr schön vorstellen, wie diese Situation im Gleichnisbiergarten ausgehen würde. Und darüber nachdenken warum das im realen Bundespolitikbiotop so ganz anders läuft…

  34. Wieder einmal ...
    ein echter Don und ein guter Start in den Tag!! Danke!!

    Ob die Großkopferten (oder wenigstens deren Kofferträger) in den Parteien den Don auch lesen? Ich wünschte, es wäre so, dann ginge es uns besser!

    Bitte mehr!

    Mit den besten Grüßen von der Alm!

    • Ja, teilweise, ich weiss das zumindest von Grünen, CSU, SPD und AfD, aber ich hasse alle gleich. Und da wird sich auch nichts ändern.

  35. CH, die ...
    …. machen Kompromisse für das Wahlvolk, direkt und ohne Umwege über kassierende Lobbyisten, Verwaltungschaos, überzogene Ideale, Weltfiedensbemühungen und ausserstaatliche Strukturen.
    .
    Da fühl ich mich auch ohne Stimmrecht gut repräsentiert.

    • Da fühl ich mich auch ohne Stimmrecht gut repräsentiert.
      Mir geht es auch zunehmend so!

      Als akzeptierter (!) Gast bei den Eidgenossen fühlt man sich wohl schon jetzt (oder ziemlich sicher demnächst) besser behandelt – im Vergleich zum gewöhnlichen tumb-teutschen Stimmvieh der Merkelklasse.

      PS:
      Don, ich denke da in die Umgebung des Reschenpasses.
      Gibt es eigentlich eine Fortsetzung Ihrer Münstertalgeschichte von 2008, die ich eben erst gelesen habe?

    • Yep...
      diese Art von direkter Demokratie ist ein nicht zu verachtender Korrekturfaktor, für u.U. freidrehende Politiker, die dann gezwungen sind ihre Entscheidungen dann auch zu verantworten.

      Bin nun seit 2010 in CH und seit 2006 wurde aus dem B- ein C-Ausweis; inzwischen bin ich echt am überlegen, ob ich mich 2020 um den Schweizer Pass bemühen soll….sicher ist sicher…..

      Btw. mit dem C-Ausweis ist auch der Erwerb von Waffen hier in CH ohne Probleme möglich…bei mir wurden es fürs erste eine Glock 17, eine Sage Kaliber 12 und eine Beretta ARX 100…

      bombjack

  36. Verbrannte Sätze
    Der Satz „Deutschland den Deutschen“ ist nicht mehr im „unschuldigen“ Sinne zu gebrauchen, wie der Don es ausführt.

    Zu tief eingebrannt ins kollektive Bewusstsein ist der rechtsradikale Slogan „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“ – so dass die „Ergänzung“ immer mitschwingt, wenn der erste Teil ausgesprochen wird. Und meist MEINEN jene, die so reden, es ja auch so.

    Und nein, Deutschland ist nicht nur für Deutsche, sondern auch für alle, die legale Aufenthaltsrechte in DE haben, aber noch keine Staatsbürgerschaft. Zudem ist Deutschland auch eingebunden in europäische und weltweite Vertragssysteme, die die Souveränität beschneiden und Verantwortung für Andere begründen.

    Ein weltoffener Mensch wie der Don sollte das eigentlich schätzen und verteidinge!

    • Ich sage nicht, dass ich den Satz unterschreiben würde. Es ist nur ersataunlich, dass eine Partei, deren öffentloche Leitlinie dem ziemlich nah war, jetzt plötzlich Bauchschmerzen hat.

    • Zeiten & Gründe sind anders
      Ist es nicht ein Unterschied, ob man den „Ausländer raus“-Spruch in den Achtzigern machte (NPD, Reps, etc. – Ja, den Spruch und die Sprecher fand ich auch eklig). …
      .
      … oder eben heute, unter ganz anderen (nämlich viel riesigeren! & schlimmeren!) Gründen sagt?

    • Wie soll das gehen?
      Mit beschnittener eigener Souveränität Veranwortung für
      andere übernehmen.
      Wenn die eigene Souveränität so beschnitten ist, dass es
      nicht mehr erlaubt ist Verantortung für die eigene Bevölkerung
      zu übernehmen, schwärmt man aus und übernimmt irgendwo anders Verantwortung.
      Mit welcher Legitimation?

    • @kdm
      So wie ich das sehe, hat der zeitliche Abstand zu den 80ern nur dazu geführt, daß heutzutage schon der Satz „Illegale raus!“ nazi ist. Früher war nur „Ausländer raus“ nazi…

      Na ja, wie es kommen kann, wenn man nicht frühzeitig die Zeichen der Zeit erkennt und gegensteuert, sieht man ja in Burma. Die dank offener Grenzen über lange Zeit illegal eingewanderten muslimischen Bengalen haben – nachdem ihr sie ihr Bestreben, sich als islamischen Staat von Burma abzukoppeln als nicht aussichtsreich einschätzen mussten, die Eskalationsspirale angeheizt und sich gleichzeitig sich als „Volk der Rohingya“ konstituiert. Und trommeln nun kräftig mit hohem Opfergestus aufgrund des provozierten backlash seitens der Burmesischen Regierung, der sie zwingt, in ihr Herkunftsland zurückzukehren…
      Einfach mal bei tichyseinblick nach „Rohingya“ suchen…

    • Verbrannte Sätze (der 68-er)
      „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment“

      „Haut die Bullen, platt wie Butterstullen“

      „Deudschland verrecke!“
      (stand lange zusammen mit dem Antifa-Zeichen auf einem Brückenpfeiler in meiner Heimatstadt).

  37. Wehmütig stellt Don fest, daß den deutschen Politikern die Biergartenreife fehlt
    Der Politikpopanz bemerkt zu seinem Schrecken, daß es ohne ihn (genauer: nur geschäftsführend) auch gut läuft, vielleicht sogar besser. Ich halte Neuwahlen, eventuell nach einer Phase des Herauseiterns, für unvermeidlich. Wen wählen, wenn man etwas bewirken möchte? Lieber Don, falls Sie kandidierten und ich sie wählen könnte: Hier die erste von gewiß sehr vielen Stimmen!

    • In dem Moment, als in Passau nicht nur rangekarrte AfDler, sondern auch Bürger Merkel auspfiffen – in Passau! – war eigentlich klar, dass da nichts mehr zusammenpasst.

    • Machtlos angesichts der Geschichte
      Jetzt hat sich auch das „wie konnte das passieren“ erübrigt. Wir, 99,999% der Bevölkerung, können gar nichts ausrichten. Wir können nur fassunglos zuschauen. Das sind globale tektonische Verschiebungen von Macht die sich vor unseren Augen vollziehen.
      Trump oder Merkel sind allenfalls Symbole evtl. Katalysatoren. Deutschland hat das Pech geostrategisch sehr schlecht zu liegen und ist ein Hauptschlachtfeld des Konfliktes Nationalstaaten gegen Globalisierung. Mir schwant Übles. Kopfeinziehen ist bald wieder angesagt.

    • Rangekarrte Afdler
      Werter, DA, ich darf Ihnen hier mal als ein aus der Dresdner Ecke kommender sagen, dass die. „Merkel muss weg“-Rufe zumindest hier im Osten der Republik nicht von „rangekarrten Afdlern“ stammen können, denn sieht man einmal davon an, dass die Afd in Sachsen 1800 Mitglieder hat, haben doch 2015 mal über 20000 Personen dieses Statement abgegeben.
      Und das, genau das, möchte die Presse gern den anderen Mitbürgern vorenthalten, aber in Sachsen hat das nun nicht so ganz geklappt, die relevante Menge war zu groß, weil jeder einen kannte, der mal da war.

      Und dann die Berichterstattung darüber zur Kenntnis nehmen mußte und erkannte: Da passt was nicht.

    • In

  38. dr merkelgreen agenda setting
    Während der gesamten Wochen der Sondierungen wurde täglich im NDR von den Sondierungen zur Jamaika-Regierung berichtet, die folgende Themen am Widerstand konservativer/rechter Politiker nicht scheitern lassen durfte, die wesentlichen gesetzten rational vernünftigen Kernthemen jeder guten neuen Regierung:

    – Diesel abschaffen
    – Elektromobilität 100%
    – Kohlekraftwerke stillegen
    – Klimaschutzziele in Deutschland bis 2020 voll umsetzen
    – mit Macron EU reformieren
    – Familiennachzug ermöglichen
    – CSU-Obergrenze irgendwie bis zur Wahl 2018 erhalten

    Das war in ARD-ZDF-Presse die Grundlage und Ausgangsbasis, die eine vernünftige Jamaika-Regierung nun im Detail „gesichtswahrend“ auszuformulieren hatte.

    So die öffentlichen und privaten Medien in Deutschland 2017.

    Ich sage dazu: 70% der Journalisten wählen grün / sind grünlinks sozialisiert und ordnen sich selbst so ein. Wen wundert es also, dass wir ein grünes Agenda-setting haben, das von Frau Dr. Merkel über vier Jahre vorbereitet wurde?

    (Parlamentariertreffen unter Leitung von Jens Spahn mit Grünen; Mai 2017 mal eben Ehe für alle beschlossen, die Rechtsfragen für Standesämter etc. ungelöst, egal, die BTW stand an…)

    Wann wird endlich die Frage öffentlich gestellt, dass die gesamte verkorkste inhaltsleere politische Lage in Deutschland vielleicht damit zusammenhängt, dass die gesamte Regierungspolitik und Regierungsbildung nur an dem Interesse einer Person ausgerichtet ist: dass Angela Merkel weiterhin frei von inhaltlichen Zielen spontan und willkürlich entscheiden kann, beliebig in der jeweiligen Richtung!

    Angela Merkel will EU als zentrale politische Entscheidungsebene anstelle der Nationalstaaten. Das ist CDU-Ziel seit Mitte der 1990er Jahre.

    Offen wird dies den Unionswählern NIE gesagt, aber jetzt – aufgrund der inhaltlich völlig undefinierten Taktiererei von Merkel zeigt es sich jedem Beobachter. In den Medien aber wird das Ziel gut geheißen, und darum Frau Merkel in ihrer Willkürposition unangetastet akzeptiert.

    Die Grünen wollten so sehr da mitmachen, sie hätten selbst den Antifa-Flügel der Grünen Jugend dazu bekommen, bei so viel Agenda setting…

    Leider jedoch haben rd. 24% der Wähler gegen dieses Weiter-so gestimmt, und mit Austreten der FDP aus dem Merkel-Willkür-Zug gibt es daher momentan keine Mehrheit, die Merkel im Amt hält.

    Denn… die SPD kann spätestens seit gestern nicht mehr öffentlich auf DIE KANZLERIN vertrauen – denn sie hat den CSU-Minister gedeckt.
    Aber… auch darüber wird in den Medien nicht diskutiert.

    Angela Merkel ist sakrosankt.

    Das schafft nun wirklich nicht jeder, ob es ihm/ihr schmeckt, oder nicht. Das muss man ihr lassen.
    So ist die Lage.

    • Nun, es gibt schon ein paar konservative Punkte, Kompromisse bei der Vorratsdatenspeicherung und bei CETA, von denen jeder weiss, dass es liberal aussieht, aber nichts am Kern ändert. Nur sind das die Punkte, die in der Realität weniger wichtig sind.

    • weniger wichtig
      Richtig, Don!

      Voratsdatenspeicherung – wenn Merkel schon längst die privaten Daten als Ressource der künftigen Wirtschaft definiert hat – ist ein Zuckerle, das FDP/Grünen/SPD überlassen wird.

      Und was sollte der Soli über Wochen als Hauptmedienthema für die FDP?

      Hä?

      Das Bundesverfassungsgericht hat den Solidarzuschlag als Steuer beendet. Da gibt es nichts mehr zu verhandeln.

      Wenn CDU/SPD/Grüne/Linke etwas daran ändern möchten, müssen sie etwas anbieten, nicht anders herum.

      Der Hintergrundartikel der FAZ zu den Ereignissen der letzten Tage in Berlin zeigt doch, wie zynisch nur noch die PR-Darstellungen für die verhandelnden Posteninhaber wichtig sind. Die Sache selbst?

      Was immer es kosten möge – so ich nur bleibe, wo ich bin!

      Diese ganzen Worthülsen konservativ liberal ökologisch sozial – alles dient nur der PR.

      Vom Grundsatz aus denken – nach Grundsatz und Gemeinwohl entscheiden. Sehen Sie das noch in Berlin? Oder in Kiel, wo man sich rühmt, so erfolgreich zu koalieren? Oder in Niedersachen? Oder in München?

      Erlauben Journalisten noch, dass Politik von Grundsätzen aus gedacht wird? Bereits wenn über manchen Grundsatz gesprochen wird, werden Moralkeulen hervorgeholt und jede Diskussion beendet! Zensur. Denkverbot, Debatte beendet, Kompromisse unmöglich gemacht.

      Ein Beispiel? Die Qualität bei Kinderkrippen für Einjährige. Und die Frage, ob Mütter die vollen drei Jahre ihre Kleinkinder selbst betreuen. Die Medienantwort dazu: patriachalischer Heimchen-am-Herd-Missbraucher.

      Gut. Dann warte ich eben 15-20 Jahre ab, bis die Kinderpsychiatrie vollends überfordert und überrannt ist, bevor ich es wieder in meiner Gemeinde in die lokalpolitische Diskussion einbringe.

      Vom Grundsatz aus zu denken ist Angela Merkel an der Spitze einer beliebig gewordenen Journalie und Politik einfach – weniger wichtig.
      Das stimmt, Don.

    • @ von Micha
      Und genau das ist der Punkt: diese Haltung der Presse.
      Manchmal denke ich, das ist gar nicht die vierte Kraft sonders es ist die erste Kraft, und die Politiker, allen voran Merkel, macht nur Politik, um in den Medien gut dazustehen.
      Sozusagen „ im Sinne der linksgrüne Presse zu handeln“ schafft eine ordentliche Reputation, man steht gut da.

      Und da doe Gonslerin ja in Wirklichkeit eher auf der grünen Linie hantiert, kommt das natürlich entsprechend gut bei der Presse an.
      Man muss sich mal vorstellen, dass nur die Grünen mit der BK paktieren wollen, niemand anderes.

  39. Alle Vögel sind noch da,...
    …Don, ich habe mir in ökologischer Sicht selbst einen Freibrief ausgestellt. Meine Taten wurden allerdings durch Eigengewissen gelenkt. Lange bevor Frau Göhring-Eckard diesen für den Ökologiebereich von der Insekten/Schmetterlingen und Schwärmern als Nahrungsgrundlage für einen Teil der Vogelwelt weltenbewegenden Satz sagte. Und jetzt erst fällt es mir auch wie Schuppen von den Haaren warum erste Schritte der Facharbeiterausbildung für die Jugend der Welt in Baden-Württemberg (Schwäbisch-Gmünd?) über den Bau von Vogelhäuschen führt.
    .
    Zurück zur selbst genehmigten Indulgenz. Wie schon mehrfach hier erwähnt, verwehre ich seit ca. 2 Jahren markierungsgewohnten Vierbeinern (meistens an Leinen geführt durch „Fett in Leggins“) den Zutritt auf mein Wiesle unterhalb des Hauses. Art und Anlage der Grenzsperre hatte ich bereits geschildert. Dass für das Sperrmaterial ökologisch unbedenkliche und nachwachsende Materialien Verwendung gefunden hatten, ist selbstredend. Grund der Blockade waren die von meinem sehr leistungsfähigen AS-Mähers fein zerlegten Hinterlassenschaften dieser Witwen-/Scheidungsopfer*-tröstenden Vierbeiner (* mutmaßlich „infolge männlicher Gewaltausübung oder Anmache“)
    .
    Also, alle Vögel sind noch da. Na gut, die Nachkommen derer, die ich hier zu Beginn meines Bauvorhabens im Jahre 1992 auf dem Gelände eines ehemaligen Gartens antraf. Meisen, Rotschwänzle, Kleiber, Bunt-und Schwarzspecht, Zilpzalp, Goldhähnchen, Grünfinken-und Amseln, Elstern und Eichelhäher sowieso. Meine 4 Meisenkästen sind regelmäßig mit Brut belegt. Über dem Wiesle tummeln sich an warmen Sommertagen die Fledermäuse und dezimieren kaltblütig die grünen Schutzbefohlenen.
    .
    Jetzt zum selbst ausgestellten Ablassbrief. Mein besonderes Augenmerk gilt seit 1992 einem Distelfinkenpaar (inzw. 2 Paare). Als Ausgleich für mein garstiges Verhalten gegenüber den armen Vierbeinern, die ihre jahrzehntelang markierten Minenablagen nicht mehr nutzen können, habe ich ein Geviert von 5 x 5 m aus Mariendisteln (Silybum marianum) angelegt, ausgegraben auf dem Wiesengelände und als „Plantage“ stehen gelassen. Auch jetzt noch-als Unterschlupf für Frau KGE´s Insekten. Mein kasachisch-deutscher Gartennachbar faltete angesichts des herbstlichen Samenflugs etwas die Stirn. Hier konnte ich allerdings mit einigen Dosen Lidl-Bier und ohne Befürchtungen auf „platzende Verhandlungen“ einen gewissen interessenausgleich herstellen. Na, gut, ich habe ihn als Gießwasserlieferant gewissermaßen in der Hand.
    .
    Schön Don, dass sie antikem Fotomaterial vom Braustüberl Neues zugefügt haben. Zum Beispiel gefällt mir das Foto von der tschechischen Kellnerin, die schon im Anflug auf den Gast ein Lächeln aufgesetzt hat –und nicht erst beim Empfang des (hoffentlich) großzügigen Trinkgeldes.
    .
    Ach, eine Frage noch zu Ihrem kursiven Eingangssatz. Haben Sie den Spruch erfunden, so wie ich kürzlich den mit den lautmalenden „koketten Colettes mit den cacahouètes“? Öfen im Kongo, in die man Großmütter schieben konnte? Passen Sie im eigenen Interesse auf das auf, was Sie in Deutschland zu November-und Aprilzeiten von sich geben. Und da mache ich nicht mal ein :-) dahinter.
    (DdH)

    • Es geht mir ja nicht darum, das Bemühen um die Umwelt schlecht zu reden. Der Punkt ist, dass viele die Grünen trotz ihrer unbestreitbar richtigen Grundhaltung nicht wählen, weil sie den eindruck machen, der abweichende Mensch, der nicht auf die KJnie geht, käme zuletzt. Aber ohnehin macht hier bei uns der Landesbund für Vogelschutz seit jeher den Vogelschutz, nicht die Grünen.

    • Ex Zeitleser
      Das „Insektensterben“ ist m.E. zumindest ein stückweit wieder Medienhysterie, und von diese „Ängsten“ leben Medien wie Spiegel und Zeit aber v.a. die Grünen. Erinnert mich stark an das „Waldsterben der Neunziger“. Da war ich als junger Wiss. mitten drin in der Szene. Einfach unglaublich, was da „getrickst“ und bewußt den Teufel an die Wand gemalt wurde. Die Medien interessierten sich wirklich nur für negativ-Schlagzeilen, nichts- absolut nichts anderes. Nicht wenige Wissenschaftler „lieferten“ entsprechend und profitierten deutlich (Karriere und irgendwo kann man nachlesen wieviel Millionen da geflossen sind). Ich wurde damals von meinem „Vorgesetzten mit einem „Gutachten“ beauftragt“ explizit mit der Maßgabe die Erfassung und Ergebnisse der Vorgänger seien zu gut, dies könne nicht sein…..
      Klar hatte die Sache auch positive Nebeneffekte z.B. Erfolge in der Luftreinhaltung. Aber unter seriöser Forschung und Berichterstattung verstehe ich etwas völlig anderes.

      Zu den Insekten: Die meisten Menschen kennen sich ja kaum mit Insektenarten aus. Diese haben öfters enorme Populationsschwankungen (im Extrem Gradationen). Meines Wissens nach gab es sogar schon Insektenarten, die auf der Rote Liste standen, um dann einige Jahre später als „Schädling“ massenweise Wälder kahlzufressen. Also immer mal langsam und etwas bedächtiger.

      @Aujourdhui
      Für Tipps, wie ich (viele) Katzen effektiv von unserem Garten fernhalte bin ich immer dankbar.

    • @ChristianBW, ich würde es gerne wissen
      aber ich weiß es nicht. Das ist das Problem mit dem Fanatismus, aktuelle Spitzenposition abgesehen von den sowieso-Grünen: DUH. Glaubwürdigkeit gleich null. Bei wichtigen Themen ein echtes Problem.

      Die Sache, dass insektenverklebte Windschutzscheiben wie früher nicht mehr vorkommen, scheint dem Vernehmen nach zu stimmen. Früher soll das regelmäßig eine ziemliche Sauerei gewesen sein. Soweit ich mich erinnern kann, gab es so etwas nicht, auch nicht nach längere4n Autobahnfahrten. Falls die Beobachtungen zutreffend sind, wäre der Insektenschwund, gleichbedeutend mit der Dezimierung eines wichtigen Teils der Fauna Realität


    • Insekten: … Diese haben öfters enorme Populationsschwankungen
      Ja, eben, die können sich explosionsartig vermehren, wenn sie Gelegenheit haben. Insofern würde ich da auch nicht gleich „schlimm!“ schreien.

    • insektenverklebte Windschutzscheiben
      Flacher gestellte Windschutzscheiben wegen des niedrigeren CW-Wertes?

    • Grenzwehr aus totem Weißdorngeäst
      Nennen Sie es „Eidechsenstrukturen“, und schon sind Sie ein Held des Naturschutzes.

    • @Hausschwein, keine CW Frage
      Eher so: Inkl. gesamter Vorderbau, Scheinwerfer bis Kühler übersäht, verklebt und schwer zu reinigen. Irgendwo in unzugänglichen Gebieten scheinen sie aber noch zu existieren. Auto & Motorrad: „S…. InsektenEntferner Aktionsflasche, 750ml“, 179 Kundenrezensionen

    • Katzen fernhalten
      @ChristianBW: geruechtehalber sollen Duftstoffe (Orangenduft) helfen. Oder gezieltes Durchnaessen mit der Wasserpistole, wenn man denn anwesend und reaktionssschnell genug ist. Letzeres haben wir an gelegentlich auftauchenden Streunern, die unsere eigenen Katzen terrorisierten, auch erfolgreich ausprobiert.

      Meine Frau schwoert, dass Bienen im Garten auch helfen – seitdem haetten sich unsere Katzen Schlafplaetze im Vorgarten gesucht. Ist allerdings mit einigem Aufwand verbunden.

      Eine Korrelation zwischen Katzen- und Vogelpopulation kann ich nicht feststellen. Dafuer schwankt die Vogelpopulation bedingt durch andere Faktoren (Nahrungsangebot, Aenderungen der Vegetation) zu stark.

  40. "Allerdings weist mich der Kellner darauf hin...
    …dass es saure Brezenknödel sind, so etwas wie saures Lüngerl, in Essig eingelegte Brezenknödel und kalt, also wie das Gesicht einer Wahlverliererin, der der Jamaikapartner davongelaufen ist“

    Sie haben sich mal wieder selber übertroffen! Ich seh sie vor mir!!

  41. Danke für diese Einordnung
    Lieber Don,

    von Ihrem treuen Leser aus der Pfalz erneut ein „danke“ für diesen Text.
    Wie Sie wissen, bin ich als SPD’ler ja erneut in einer herrlichen Lage, kann ich doch auf allen Ebenen von Kommune über Land bis Bund von den vermeintlichen wichtigen Akteuren der Partei erfahren, was sie so zu der Regierungsbildung sagen. Und für mich liegt ein Kernproblem darin, dass die Kollegen eben höchst schwierige Interpretationen eines Wahlergebnisses anstellen.
    In der SPD begann das damit, dass Schulz und Kollegen zweifelsfrei meinten feststellen zu können, dass die Große Koalition abgewählt sei. Um es mit Claus Kleber zu sagen: Eine Koalitionsoption habe ich auf dem Wahlzettel nicht gesehen, sondern nur Parteien sowie Wahlkreiskandidaten. Gleichzeitig sagte aber Noch-Fraktionsvorsitzender Oppermann, mit 23% hätte man „natürlich weitergemacht“. Die Linie zwischen „radikal abgewählt“ und „klarer Regierungsauftrag“ liegt also offenbar bei rund 2,5%.

    Nun gut, es gäbe der Beispiele noch viele mehr, aber vielleicht ist ein Grund der ganzen Misere der, dass die Parteien schlicht nicht mehr wissen, was sie mit einem solchen Wahlergebnis wortwörtlich gesagt „anfangen“ sollen.

    Nur ein kleiner Gedanke eines treuen Lesers, der wie immer ein klein wenig (nicht mit, sondern wegen seiner Partei) leidet…Und ohne Zweifel wäre es im Biergarten mit allen einfacher auszuhalten.

    Auf bald, machen Sie weiter so.

  42. nur 1a Lob für das Kongo-Gleichnis mit einem Fundi-Widerspruch. von einer meiner besten Freundinnen
    Sehr geehrter Don Alphons – Ihr Beitrag ein überzeugender, gleichnishafter Text über die bürgerliche Gesellschaft samt ihrer Verfaßtheit und wie man in ihr leben und überleben kann und sie tatsächlich stützen sollte (Grenze, Volk, Kompromiß…).

    – ein wunderbares Beispiel für ein „Jodeldiplom“, dh. so fragil alles ist, es gilt einen Standpunkt und eine Haltung zu entwickeln. Das ist nicht denunziatorisch gemeint, sondern begeisternd und schließt die Mühen zur Erkenntnis und der Ebene ein. Incl. aller Unschärfen über die „Sinnlosigkeit“ des Universums.

    a) ein herrlich anarchistischer Beginn (ihre Bekleidung)

    b) die Bekleidung, Ihr Mitwander-Geselle, es kann auch eine Frau sein, ist nicht bereit, weiter mit zu gehen, selbst wenn der Blick auf den Bergsee lockte. Das kennt man. Selbst beim Erkunden von Städten.

    – Selbstkritik: manche lassen sich auf den „Bergsee“ nicht vertrösten, wenn die Ahnung des Wanderführers für den See zwar stark ist, der Weg aber schwierig deucht und nicht 100 % fest in der Kopfkarte der Erinnerung abrufbereit – und eine Wirtschaft dagegen bereits augenscheinlich am Horizont leuchtet und der Weg dazu gebahnt – ist.

    – an der historisch bewährten und relativen Langfrist-Immobilie „Reichstag/Bundestag“ wird der Mieter und Vermieter angegeben („Volk“, Nation: deutsch). Bei anderen Völkern ist es genau so, weltweit. So ist es. Leider viel zu selten mit Parlament.

    – Volk einfach an den parlamentarischen Umzugs- und Wanderzirkus Brüssel/Straßburg drüber zu pinseln… wer wollte in dieser Sperlingslust einziehen?

    Außer derer, die nur Leben aus dem Hotel und aus Spesen kennen? Spesenritter gibt es leider allzu viele. Einige verwechseln das mit „Globalisierung“.

    Dass man diese „kongolesische Erbtante“, das deutsche Parlament (Ihr Eingangszitat) nicht folgenlos in den Ofen (das Universum) schiebt, sagt jedwede Lebenserfahrung (Flucht, Vertreibung, erzwungene Wanderschaft, …).

    Andererseits weiß man um die Weisheit der Bremer Stadtmusikanten, der Hans-im-Glücke und um die Schwierigkeiten mit „Sekundärtugenden“ und ist – in Grenzen – gelassen und barmherzig mit „Bevölkerung“ auf Zeit.

    Aber, die Grünen sind noch viel schlimmer:
    Eine meiner besten Freundinnen wählte – im Zweifel – gelegentlich die Tierschutzpartei.

    Sie ist auch sehr „merkelkritisch“, da deren Selfi-Politik in Afrika tödliche Wanderungen auslöst. Sie käme nie auf die Idee die Grünen zu wählen, da deren Grenzenlosigkeit eben nicht Schmetterlinge, Bienen, Piepmätze schützt, sondern zusätzlich gefährdet.

    Aber, wann denken Grüne schon mal etwas zu Ende – dann würden sie nicht Grüne heißen.

    Ich gehe jetzt Piepmätze füttern …

  43. Ex Zeitleser
    Schöner Text. (F)Visimatenten habe ich seit meiner Kindheit
    kaum mehr gehört oder gelesen. Solchen Wortschatz muss man auch wie Bienen fördern respektive erhalten.

    Die etablierten Parteien v.a. die SPD und die Grünen machen klar keine Politik mehr für das „Volk“ , den Normalo-Steuerzahler und die immer noch vorhandenen Normalo-Familien, es geht oft nur noch um Rand- und Splittergruppen, Als Zuagreister meine ich, dass dies in Bayern zumindest noch gefühlt etwas anders ist. Für mich eine Erklärung für die CSU-Mehrheit.

    Apropos Grüne. Mit Entsetzen sah ich erst kürzlich wieder eine im Bau befindliche Windkraftanlage im Ländle mit über 5 ha Kahlschlag bzw. Waldrodung. Im Zweifel werden dort künftig Rotmilan und Co geschreddert. Gut dies sind vermutlich „Einzelfälle“, aber unübersehbar und mit wirklich dramatischen Auswirkungen für Schmetterlinge und Vögel fällt die subventionierte Energiewende mit Raps- und Maismonokulturen respektive Biogasanlagen ins Gewicht. Bei uns eine Zunahme in 5 Jahren um ca 50%.

    • Bei uns sagt man das noch oft.

    • Nur noch Religion
      Alles, was der so nicht zu realisierenden Energiewende zuwider läuft, gilt bei Göring-Eckardt & Co. als Sakrileg. Daß die Rohstoffe hierzu – insbesondere für Elektroautos- und Räder – wie Kobalt, Mangan, Nickel, Lithium etc. aus Minen des Kongo, China, Russland(Norilsk) etc. zur Externalisierung der Kosten an Mensch und Natur führt, der Katalysator für eine imperiale Lebensweise, interessiert dabei anscheinend nicht. Zur Not kann man ja dort noch und wieder auf Menschenrechte pochen. Hauptsache wir können uns grün anstreichen, sollen doch andere ersticken.
      Mutti ist da allerdings auch nicht besser. Und aus Sicht der FDP kann ich die verstehen.

  44. Ich weiß gar nicht, was Sie haben
    Wenn eine ehemals vielleicht flotte Biene mit Doppelnamen Honig für alle (ihresgleichen) verspricht und versucht, ihm oder ihr (Loretta) diesen wiederum allen ums Maul zu schmieren., wenn ein bunter Schmetterling von wonniger Blüte zur Mutter flattert und sie willig umschmeichelt, wenn Alternativen auch nicht besser sind, dann muß man doch solch göttergleichen Visionen freudig entgegenjauchzen. Die Zukunft wird wie immer herrlich. Das war schon immer so. Wenn da doch nicht die blauen Lüftchen wären. Ich blinzele in die Sonne (leider auch nur der versprochenen, also real existierenden) und erheitere mich. Wer sollte es denn sonst tun.
    Na gut, der Hausherr hat seinen verdienten Anteil mit seiner bissigen, mich tröstenden Gelassenheit. Nur weiter so!

  45. Weisheiten aus Afrika
    „Tadele nicht den Ofen, in den du deine Erbtante geschoben hast. (Kongo)“

    Das ist ja wie bei Hänsel&Gretel da im Kongo. Welche fette Erbtante wohl gemeint war? Und wer hat die da rein geschoben?
    Das hat mich neugierig gemacht. Auf der Suche nach weiteren Sprichwörtern aus Afrika bin ich auf Folgendes gestoßen:

    „Das Gesicht des Menschen erkennst du bei Licht, seinen Charakter im Dunkeln.“

    Das hätte ja auch das Motto für die Sondierungsgespräche sein können! Was die Afrikaner alles wissen! Und jene, die noch nicht so lange bei uns sind, haben uns auch gleich noch mehr Weisheit mitgebracht:

    „Wird das Unglück unerträglich, so ist auch schon sein Ende nahe. (Suaheli)“

    Heisst das, sie wollen uns schon bald wieder verlassen? Och. Ist das die angerührte Kacke, von der des Anstreichers Tochter geredet hat? Aber wie heisst es ja schon in Nigeria

    „Worte und Frauenlippen sind wie Pfeil und Bogen. (Nigeria)“

    Wie erstaunlich, sogar in Nigeria kennt man bereits unsere weiblichen politischen Lichtgestalten wie Nahles (🍪Kacke), Göring-E (🐝Bienen), Roth („Sie waren wunderbar, 👠Frau Roth“) und Merkel („Ich weiß nicht, was wir jetzt ändern sollten 👸“).

    • Foxrommel ...
      … Ihre Sprichwortsammlung ist eindeutig afrikaaffiner als des Dons kongolesisches Ofengleichnis!

      Dort wird das meiste auf kleinen Holzkohlenöfchen geröstet, da kann man nicht viel hineinschieben…

      (Außer bei den quasi-bairischen Separatisten im Katanga. Da wird wohl auch Kupfererz in größerem Maßstab geröstet, um die exorbitanten Transportkosten abzusenken.)

    • Zufall,
      daß alle die genannten Personen weiblich sind? Es fehlen noch Özuguz (deutsche Kultur), Klöckner, Schwesig, Kraft, Simonis, van der Layen, Hendricks, Wagenknecht, Weidel…..

      Preisfrage: Was haben Kurz, Macron und Lindner gemeinsam?

    • Bemaba @ 28. November 2017 um 18:58 Uhr
      Bemaba sagt:
      „Preisfrage: Was haben Kurz, Macron und Lindner gemeinsam?“

      Was ist die Auflösung?

    • @Bemaba
      Was haben die gemein?
      Kurz, Macron, Lindner?

      hmmm… äh… den Friseur?

    • @Foxrommel, @vonmicha
      schon ganz warm,….geben Sie sich etwas mehr Mühe!

  46. Nahles und ihr SPD-Armageddon
    Nahles und ihr SPD-Armageddon
    Die Nahles-SPD kann’s wirklich. „Haltet den Dieb“ schreien und gleichzeitig der eigenen Klientel die Folterwerkzeuge zeigen. Auch die allerschlechteste Gastwirtschaft im der heruntergekommensten Ecke könnte Gammelfleisch als Delikatesse verkaufen, wenn man ihr die Gäste zwangsweise zuführen würde. Wie es in sozialistisch strukturierten Zwangssystemen möglich wäre. Der Ehrgeiz, die Linkspartei links zu überholen, ist bei der SPD unverkennbar. Die Pläne lauten:

    Willkommenskultur 2.0, keine Grenzen und Obergrenzen. D.h. zu beliebigen Kosten. Mietwohnungsbau gleichzeitig durch verschärfte Regulierung ausbremsen. Ein großer Teil der deutschen Sub-Medianverdiener darf sich auf die Obdachlosigkeit vorbereiten, soweit er nicht bereits betroffen ist, s. unten.

    Passive, nichtinvestierende Immobilieneigentümer werden vor Freude kaum an sich halten können wegen der garantierten Vermögenszuwächse. Alles wie schon lange praktiziert, alles voraussehbar. [@DA, was haben Sie eigentlich gegen die SPD? Sie würde sie noch reich(er) machen.]

    Private KV verbieten, Zwangssysteme ausweiten. Volle Transfer-EU im Macronen-Gusto. Finanzierungsfragen existieren nicht, da auf einfache Weise lösbar: „Geld ist genug da, man muss es sich nur holen“ – das sahen mittelalterliche Räuberbanden auch so.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article170624115/Zahl-der-Wohnungslosen-drastisch-gestiegen.html
    https://www.welt.de/regionales/bayern/article167658231/Die-Zahl-der-Obdachlosen-hat-sich-verdreifacht.html
    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article170981386/Hamburg-erwartet-so-viele-Obdachlose-wie-noch-nie.html

    Die Frage ist nur, ob diese ganz spezielle Art von Sozialismus, der versteckt, aber konsequent und a prioi von unten nach oben umverteilt, SPD-Wählern erklärbar ist. Oder ob manche Sozialdemokraten noch wissen, dass Sozialismus noch nie und nirgendwo ein Erfolgsmodell war.

    • Gammelfleisch als Delikatesse ... wie in sozialistischen Zwangssystemen ...
      … erinnert mich doch tatsächlich an meinen einzigen Besuch in Berlin, Hauptstadt der DDR, in den 1980ern.

      Das mieseste Essen im ganzen Ostblock gab es dort, bei den Ungarn, Böhmen, Polen war es immer besser! Dazu noch dieses unsägliche Alubesteck! Ein Graus sondergleichen. Dazu die dreckige Luft und ebensolche Fassaden…

  47. Das maßgefertigte Wildleder in der Aufzählung bereits an zweiter Stelle
    wirkt in der Tat wie absichtsvoll homoerotisch konnotiert, so vorne an gestellt – ‚fast hätte sich da einer getraut die schönen Schuhe ganz zuerst zu nennen, sowie meine Frau‘, soll da wohl der ein- oder andere gedacht haben, gar kein Ding. ‚Liebe wem Liebe gebührt‘ – und mit der Schönheit und den Schuhen ist es genauso.

    Wobei der auf dem Foto schlappe Kopfsalat, womöglich von der löwenblättrigen Endivie, zum Teil wirkt, schon wie aus belgischen Treibhäusern; und damit viel zu wenig transportiert, man hätte besser gleich Andalusien nehmen sollen?

    Und überhaupt auf diesen Fotos aus den bayrischen Höhenlagen wirkt trotzdem der Sonnenstand auch zur Mittagszeit immer viel zu flach. Andere Mitteleuropäer mittleren Alters bereiten sich schließlich inzwischen darauf vor demnächst bereits vor Ad Dakhla Wind zu surfen – und die kennen die Unterschiede längst gut.

    Aber ‚Jeunesse Doree‘ versteht heute eben inzwischen längst auch jeder anders – und ganz individuell. Demnächst auch in maßgefertigter Funktionskleidung -womöglich auch an den Füßen.

    Und die deutschen Facharbeiter fliegen zwischen den Jahren nach Bali, Sri Lanka oder Fernost, mal wieder so richtig in warmem Wasser abhängen und ein schönes Silvester feiern. Und außerdem gibt es ja auch inzwischen auch da überall so schöne Tsunami Frühwarnsystem die nimmt auch längst jeder ernst. Und weil dann alle hübsch brav, wenn die Tsunami-Warnung gekommen ist, geruhsam in den Frühstücksraum in den zweiten Stock hochsteigen, kann auch niemandem mehr etwas passieren.

    • Ich habe die angezogen, ohne vorher viel nachzudenken, das ist alles.

    • Jetzt, nachdem @ Jürgen Braun Bali nennt....
      (die depperte Bw-Werbung mit Bali ist übrigens ersatzlos verschwunden)
      „Der Mensch ist nur ein kleines Rad in der Klimaschraube, meinen einige Skeptiker. Vulkane stießen viel mehr CO2 aus, als menschliche Aktivitäten. Vulkane und Gestein geben tatsächlich CO2 ab….“ schrieb irgend ein Ignorant einmal im FOCUS.
      .
      Aber nun ist er ja mal da und stößt aus. Mir nicht egal. Kommt denn niemand von den Grünen auf die Idee, dass wir diese Emissionen hier in Deutschland durch zeitweilige Fahr- und Flugverbote bitte ausgleichen mögen?
      (DdH)

    • @Pourrait donc personne fermer le couvercle
      bitte nicht als Ideengeber fungieren. Momentan ist man mit dem Manuskript beschäftigt, dass den Bienen, Schmetterlingen und Vögeln in 2018 volle Rückendeckung und Zuversicht vermitteln soll. Und während man noch nach Worten sucht, um sich ihnen gegenüber verständlich zu machen, so dass sie wissen, dass ihnen in den dann vermutlich wieder errichteten Grenzen ‚kein Haar gekrümmt wird‘, verweilt man noch im Trance-Zustand, nachdem Cem seine Fensterbrettpflanzen geplündert und den sich auf den Balkon Aufhaltenden spendiert hatte.

  48. Verbrannter Satz
    In order to preserve, foster and maintain the positive Liberian culture,
    values and character, only persons who are Negroes or of Negro descent shall qualify by birth or by naturalization to be citizens of Liberia.
    Art 27 Verfassung Liberia.

    • Ich bin keinem um eine liberianische Staatsbürgerschaft neidig. Ausserdem war Rassismus früher eine legitime Sichtweise der Dinge, das war bei den Tschechen, slowaken, Rumänen etc. im späten 19. Jahrhundert auch nicht anders.

    • Rassismus
      So wie der Begriff / der Vorwurf in den letzten beiden Jahren gebraucht wurde, kam ich nun nicht mehr umhin, zu erkennen, dass ich ein Rassist bin. Und das ist auch gut so.

    • Das ist heute nchts Besonderes mehr, fürchte ich, jeder, der nicht rein ist ist das.

    • Negroes?
      Hilfe! Rassismus! Hatespeech! Es muss doch Afro-american heissen…

    • @ AH
      ich bin schon mal darauf hingewiesen worden, das Afro-American auch diskriminierend sei, es hiesse pc African-American.

      Obwohl bei den Liberiern ja evtl eher der „american“-Teil diskriminierend sein könnt (jedenfalls für die gebürtigen Afrikaner)….

    • African American
      Von negro zu black zu coloured zu African American – langsam gehen der pc wohl die Synonyme aus.

  49. Lieber Don- löblich, vernünftig, und darum bar jeder Chance auf Verwirklichung .
    ..
    .
    SPD und CDU/CSU haben die Watschn nicht gespürt, nicht verstanden , als

    Aufforderung für ,,much more of the same (Kacke- Copyright Nahles) “ interpretiert, und werden uns,

    da die Union nur IM Mugabe for Gonslerin verlangt , und für alles andere offen ist ,

    einen Groko-Cocktail mischen , der uns die Röhre zudrückt.

    Hat unser Land in den letzten zwei Jahrzehnten, und erst recht in den letzten zwölf Jahren, eine Entwicklung hinunter zur Unkenntlichkeit

    gemacht, und seit 2015 recht außereuropäische Züge angenommen,

    ist das noch gar nichts gegen das Ergebnis einer neuerlichen GroKo mit einer entfesselten SPD am Drücker .

    Macht die CSU, gebeutelt von der Ahnung Herbst 2018 , am Ende nicht mit, dann sind die willfährigen Grünlinge zur Stelle ,

    auf die paar verrückten, feindlichen, Forderungen kommt es einer Union Marke 2017 nicht mehr an.

    Angela Mugabe Gonslerin- denn , merkle, sie ist noch nicht 93 .

    Jaaahaaa, DAS schmeckt !

    Vernünftige Kompromisse FÜR uns Deutsche wird es nicht geben,

    denn daran , dass es bei der nächsten Wahl Richtung zwei neue Kleinparteien gehen könnte,

    denken weder Nahles, noch Merkels Klatschhasen-

    sie haben den Schuß nicht gehört .

    Und brennen Deutschland munter ab- leerer gleichnishafter Biergarten hin oder her .

    Hoffen und beten für ein Scheitern, an das ich kaum glaube, und dann Neuwahlen, mit wer weiß was für einem Ausgang ,

    ist unser letzter Huster .

    So , als integrierte man in ein Sanierungskonzept fix einen Lottotreffer .

    • Nahles steht für eine ganz gewisse und sehr spezielle Zielgruppe, aber ich denke, die SPD wird schon wissen, was sie tut.

    • Ella Carina Werner: Nimm das, Schweinebacke!
      Koinzidenz der Fälle, wie der Hesse gemeinhin sagt:
      Heute ganz früh habe ich in seniler Bettflucht im Novemberheft des PARTEI-Organs „Titanic“ gelesen und bin dort auf obiges Porträt von A. Nahles gestoßen, gezeichnet wohl während eines „Pressefrühstücks“ im RHS. Mehr braucht es nicht, um diese Frau zu verstehen.

    • Die SPD wird schon wissen, was sie uns antut, und antun kann ,
      .
      ..
      jetzt, wo sie IM Mugabe am Zwickel hat .

      Carte Blanche .

    • ein Wochenende
      zusammengefasst auf pi, die zugegebenermaßen etwas hemdsärmliger daherkommen.
      kann man selbst nachschauen. Ein Graus, und so vorhersehbar.

      Lesenswert, z.B. zum Thema „Auto wird absichtlich in Menschengruppe gesteuert.“

      ht tps://www.welt.de/wirtschaft/article161488745/Fahrschulen-freuen-sich-ueber-Interesse-der-Fluechtlinge.html

      Cuxhaven lässt grüßen.

      Habe leider eine Riesen-Bildungslücke: Gonslerin.

      Können Sie mich bitte aufklären, Herr Moser?

    • Don Alphonso @ 28. November 2017 um 13:22 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Nahles steht für eine ganz gewisse und sehr spezielle Zielgruppe, aber ich denke, die SPD wird schon wissen, was sie tut.“

      Ja klar, leicht zu durchschauen, deshalb nicht grade sympathischer.

      Eben zielgruppenspezifisches Marketing – das machen sie ganz gut, die Kapitalistenhasser.

      Frau Nahles ist also eher fürs Grobe zuständig. Weiteren Kommentar muss man sich verkneifen.

    • Gonslerin ist Kanzlerin auf sächsisch-thüringisch-mecklenburgerisch ,
      ..
      wie sich das ein Bayer vorstellt .

      Und bevor die Leut‘ von dort mit Steinen schmeissen-

      Euer bayerisch ist nicht besser .

      Hobts mi !?

    • @ottomoser
      Recht haben Sie, da imitieren immer unglaubwürdig ist ( Die ist alles, nur nicht Gonzlerin.). Mein Halbbruder. der nun in ihrem gelobten Land siedelt, versucht sich auch im Bairischen Slang. Es kommt einfach nur gekünstelt rüber.
      Als ich bei Euch bei der Wehr war, wurde auch ich, als Ossi mit Dialekt akzeptiert,danke dafür !
      Es waren manchmal beschissene Zeiten (10h Zugfahrt nach Hause), aber auch geniale Erlebnisse zum Weinfest in Weilheim , am Staffelsee u.v.a.m. König-Ludwig-Dunkel ohne Ende und die Lieder, Röschen würde den Schmutz auf uns Hetzen, heutzutage.
      @ oberländer, ist da das Oberland ??

    • danke, Herr Moser,
      ich hätte es vor mich hinmurmeln müssen, dann wär der Groschen irgendwann gefallen.

  50. Der zweite Atem
    Schöner Beitrag, wirklich schön.

    Aus den so milde aufgezeichneten Gründen verzieht sich der unten

    unterschreibende

    ab April mitsamt TRK und Specialized und 911er in die Confederatio

    Helvetica, 2 Zimmer,

    direkt am See. Es wird sich nämlich gar nichts ändern Richtung liberal-

    bürgerlich, keine Chance mehr. Ich zahle dann gerne 0.01 Vermögensteuer,

    Kapital-Ertragssteuer entfällt – und von der Differenz gedenke ich, a) ein

    sorgenfreies Leben zu führen und b) meinen 5 Kindern und vier Enkel einen

    kleinen finanziellen Sockel an bürgerlich Freiheiten zu hinterlassen.

    In CH fressen die Kühe übrigens Gras, unsere Staatskühe hier am liebsten

    cash. Viel Spass auch noch mit unseren Welterklärern wie Mariette Slomka –

    und Co – den steuerfinanzierten Schleimern vom DIW – den Hängelid

    Propheten vom Potsdamer Klimafolgen Institut – den grossen sozialen

    Fürsorgern Blüm Dressler und Cie

    – und natürlich auch Gestalten wie Karl Lauterbach, Volker Beck etc. –

    und all den anderen

    grossen Sozial- und Ethik – Hygienikern dieser Republik.

    „Man schlage Ihnen ihre Fressen

    mit schweren Eisenhämmern ein.

    Im Übrigen will ich vergessen –

    und bitte Euch, mir zu verzeihen.“

    Brecht, wie üblich von Francois Villon geklaut

    Ich gucke mir das Treiben von den Glarner Alpen aus an –

    und wünschen allen hier Verbleibende – auch den Lesern dieses geschätzten Blog

    viel Kraft.

    So, nun noch die Wegzugsteuer bezahlt – und dann —–

    dürfen sich die Etablierten einen anderen Idioten suchen.

    Gonso Rothmoos

    • Danke für das Lob, mir kam der Beitrag zwischendrin etwas mau vor.

    • Hütet Euch vor den Lauen (Mauen)
      Bei manchen Texten wird halt der eigenen Erlebniswelt großzügig Einlass ins Hirn gewährt. Man kann nicht immer den -wenn auch wohl polierten- Holzhammer schwingen.

      Grünenbashing is o.k., angesichts des unterirdischen Personals, und man weiß gar nicht mehr, womit man Schweigen gleichsetzen sollte, Gold genügt anscheinend nicht.

      Andererseits CSU und Abstimmverhalten Glyphosat: Auch kein Ruhmesblatt und lässt Raum für Mutmaßungen über Nebengeräusche.

    • Titel eingeben
      Glückwunsch

      Besser spät als nie

      Wir waren vor 24 Jahren Kristallkugelleser

  51. „Wenn wir keine Zugeständnisse machen, so können wir wohl zugrunde gehen, ...aber niemals verder
    Das Kompromiss verdirbt uns, die laue Mitte.“
    ―Waldemar Bonsels

    • Braune Biene Maja?!
      Ei wei geschrien – ausgerechnet der Antisemit und Feldpostbriefe-Hg. Bonsels wird als Kronzeuge gegen Kompromisse herangezogen.

  52. ideas and ideas in regards to what you must understand regarding your diet demands

    [url=http://www.daphnes.nl/dsquared-schoenen-prijs-336.php]Dsquared Schoenen Prijs[/url]
    Prevent the showboats within the crowds when you’re taking photos of folks. Some folks and gals on the market just want to have their deal with acknowledged, so they’ll perform some rather wilderness stuff. Don’t even stage the digital camera within their route. When has stupidity at any time resulted in an incredible image? Just find someone more to shoot.

    [img]https://www.meindertschouten.nl/images/notar2/1246-balenciaga-sneakers-dames-grijs.jpg[/img]

    A fantastic proper dog training hint is usually to be perceptive in regards to what canine food products and treats your puppy enjoys. Much like mankind, not all the puppies like the very same food products. There are a variety of numerous dog snacks. Consider trying out various dog snacks to see which versions your pet dog wants by far the most.

    [img]https://www.christianlouboutinshoesnederland.nl/images/tom2/7282-louboutin-lage-sneakers-dames.jpg[/img]

  53. Grüne Komplettverblendung...
    “Wir wollen dass in diesen vier Jahren, dass jede Biene, jeder Vogel und jeder Schmetterling weiß, wir werden uns für sie einsetzen.”
    An diesem einen Satz kann man die Ganze grüne Misere festmachen.
    Denn Bienen und Schmetterlinge wissen schon längst um die Existenz der Grünen. Also die Urheber der Biosprit Monokulturen (Rapsfelder etc.). Auch die Vögel wissen um die Existenz der Grünen, die Urheber der Vogelschredder-Großanlagen.

    Solche Sätze können nur von Leuten kommen, die Natur nur aus dem Fernsehen kennen…
    Die Grünen werden in historischer Nachbetrachtung mit Sicherheit mal als die naturschädlichste Partei der deutschen Geschichte eingehen…

  54. Vor Vögel, Bienen, Schmetterlingen....
    …könnte man sich schon jetzt – und früher schon – für Hühner und Schweine einsetzen, liebe Grüne Berufsheuchler, die sich seit Jahren zum Zwecke der Massentierhaltung und Fäkalienverwertung in den Biogasanlagen zur nachhaltigen Stromerzeugung verwursten lassen müssen, dabei nicht gerade artgerecht vegetieren, sich eher im eigenen Morast suhlen, und die Restgärstoffe unsere Äcker und Grundwasser kontaminieren. Aber gut, die haben halt keine Lobby, weil der Sonntagsspaziergang eben nicht an diesen KZs äh Stallungen vorbeiführt, und auch nicht nach Afrika, widmet man sich dem anderen Getier. Bei den Vöscheln muß man nur an den NaBu denken, der die Windenergieanlagen als Schredder bezeichnet.
    Ich halte jede Wette, daß es eine Wende zur Wende von der Wende gibt und die AKW weiterlaufen als bis 2020-2022.

  55. Es ist Zeit
    Denen zu danken, die dafür gesorgt haben, dass die, die schon länger im BT sitzen, jetzt mal die Hosen runter lassen müssen.

    • @Alfred_E.
      Ja, auf jeden Fall: Nur denen ist zu verdanken, daß es nicht ganz so „ungestört“ weitergehen kann mit dem Staatszerstörungswerk, das hierzulande unter der Bezeichnung „Bundespolitik“ firmiert.

  56. „Visitez ma tente“,
    Es gibt zwei Arten von Etymologie. Da wäre die Volks- oder Fake-Etymologie, die sich alles nach Belieben zurechtlegt und zurechtbiegt. Und die wissenschaftliche Etymologie.
    Die Fake-Etymologie leitet Fisimatenten von „Visitez ma tente“ ab, weil es schlüpfrig ist. Gerade so, als hätten französische Soldaten zur napoleonischen Zeit Zelte gehabt, in die sie deutsche Jungfrauen locken wollten.
    Die tatsächliche Herkunft der Fisimatenten ist prosaischer und hat, wie meist, mit Amtsdeutsch zu tun.

  57. @ Don Alphonso sagte 28. November 2017 um 12:08 Uhr in den zwei...
    ..letzten Sätzen seiner Antwort:
    „…..Klimaflucht, da kann man sich bei der Bevölkerungsexplosion in Afrika und Asien bedanken. Ich sehe da einfach die Kollektivschuld nicht, die auch Merkel mittlerweile verbreitet.“
    .
    Ich kann mich an eine Dokumentation im Fernsehen über LKW-Fahrer in Ostafrika erinnern, in der solch ein Gummibeschuhter erklärte, er müsse auf, sagen wir 100 Meilen, mindestens 8 Mal (ungeschützten) Sex haben (nageln Sie mich nicht auf exakte Zahlen fest, ist schon lange her). Er ließe sich auch nicht von der grassierenden Aids-Seuche abhalten.
    .
    Vielleicht eine Erklärung für die Bevölkerungsexplosion in Afrika, trotz Seuchen und regionaler Hungersnöte. Vielleicht sollte der Westen sich von dort ganz zurückziehen und nicht weiter Geld verbrennen wie der Euphemismus „Beseitigung der Fluchtursachen“ genannt wird, Ankömmlinge konsequent zurückführen und den ganzen Kontinent den Chinesen überlasse. Wie man von einigen Projekten hört, kriegen die Gelben die Schwatten ganz gut gebändigt. Oder sollte die Flucht nach Europa gar auf Furcht vor den chinesischer Arbeitsdisziplin zurückzuführen sein?
    .
    Weiterführende Literatur: ht tps://www.welt.de/dieweltbewegen/article13743903/Das-Dorf-aus-dem-die-Aids-Seuche-kam.html
    (DdH)

    • nageln Sie mich nicht fest
      in diesem Kontext…. :)

    • fest Nageln
      Das dürfen Sie nicht sagen. Gloria von Thurn und Taxis brachte sich durch unbedarfte und unbewiesene Aussagen zu afrikanischen Schnackselgewohnheiten in heftigstes mediales Sperrfeuer.

      Diese Thema ist das eigentliche Tabu des 21. Jahrhunderts.

  58. „Wenn wir keine Zugeständnisse machen, so können wir wohl zugrunde gehen, ...
    …aber niemals verderben. Das Kompromiss verdirbt uns, die LAUE Mitte.“
    ― Waldemar Bonsels (Autor der Biene Maja)

    Wieder schöner Artikel, werter Don, mit dem Sie unsere LAUE bundesdeutsche, politische „Parteien-Kompromisssuppe“ beschreiben.
    Dazu möchte ich einen fast 100jahrealten Text von Tucholsky „etwas abgewandelt“ beisteuern, der heute wieder aktuell erscheint.
    1919 schrieb der geistreiche Satiriker in der Weltbühne >Das Lied vom Kompromiß< und das geht leicht abgewandelt so:

    Manche tanzen manchmal wohl ein Tänzchen
    immer um den heißen Brei herum,
    kleine Schweine mit dem Ringelschwänzchen,
    Bullen mit erschrecklichem Gebrumm.
    Freundlich schaun die Schwarzen und die Roten,
    die sich früher feindlich oft bedrohten.
    Jeder wartet, wer zuerst es wagt,
    bis der eine zu dem andern sagt:

    (Volles Orchester)
    »Schließen wir nen kleinen Kompromiß!
    Davon hat man keine Kümmernis.
    Einerseits – und andrerseits –
    so ein Ding hat manchen Reiz …
    Sein Erfolg in Deutschland ist gewiß:
    Schließen wir nen kleinen Kompromiß!«

    Seit November klingt nun dies Gavottchen.
    Früher tanzte man die Carmagnole.
    Doch Germania, das Erzkokottchen,
    wünscht, dass diesen Tanz der Teufel hol.

    Rechts wird ganz wie früher von Merkel lang gefackelt,
    links kommt Papa Schulz angewackelt.
    Wasch den Pelz, doch mache mich nicht naß!
    Und Merkel und die MSM sagen: »Du, Schulz, weißt du was:

    Schließen wir nen kleinen Kompromiß!
    Davon hat man keine Kümmernis.
    Einerseits – und andrerseits –
    so ein Ding hat manchen Reiz …
    Sein Erfolg in Deutschland ist gewiß:
    Schließen wir nen kleinen Kompromiß!«

    Seit November tanzt man Menuettchen,
    wo man schlagen, brennen, stürzen sollt.
    Narkotisiert liegt der Bürger in dem Bettchen,
    die Merkel und MSM säuseln gar zu hold.

    War die alte GroKo auch rot bebändert,
    deshalb hat sich nichts bei uns geändert.
    Kommts, dass Schulz hin zum Steinmeier geht,
    hört er dort von seiner "Politiker-Majestät":

    »Schließ doch wieder nen kleinen Kompromiß!
    Davon hat man keine Kümmernis.
    Einerseits – und andrerseits –
    So ein Ding hat manchen Reiz … «

    Und durch Deutschland geht ein tiefer Riß.
    Dafür gibt es keinen Kompromiß!

    Nun ja, die ewigen deutschen Jasager und Opportunisten verneinen jedwede Alternativen und geben sich mit einer LAUEN mittelmässigen, Merkelschen Kartoffelsuppe zufrieden und werden als Kartoffeln eigenhändig von der Kanzlerin für ihre Kartoffelsuppe zerstampft.
    Ich wünsche bei dieser lauen Kartoffelsuppe weiterhin Guten Appetit.
    Ich mag es bevorzugt würziger und scharf.

  59. Groko-Biergarten Gleichnis
    welches zu lesen, mir sehr viel Vergnügen bereitet hat !

  60. Eilmeldung aus dem Mutterschiff
    ‘Merkel: „Bundesminister Schmidt hat sich bei Glyphosat nicht an Weisung gehalten
    Mit seinem Ja zur Weiterverwendung von Glyphosat hat Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) nach den Worten von Angela Merkel gegen die Geschäftsordnung der Regierung verstoßen.’
    .
    Ist der grünen Dame Merkel eigentlich klar, dass sie mit so einer Ansage offen demonstriert, in ihrer Regierung keine Autorität (mehr) zu haben?

    • Ja, ich könnte den Schmidt knuddeln...
      …vor Freude. Endlich mal wieder ordentlich Krawall.

      Hoffen wir nur, dass er seine Handrücken bei der nächsten Kabinettssitzung vor Burning Barbara gut versteckt….

    • ...worauf die grüne Dame antwortet...
      „Ich sehe nicht, was ich anders hätte machen können…“

  61. Merkels Kompromisse
    Frau Merkel und weite Teile der CDU haben doch kein Problem sich mit der SPD zu einigen. Wenn wir nicht so gute Freunde in Österreich und auf dem Balkan hätten, hätten wir bestimmt schon 1 – 2 Mill. Flüchtlinge (Entschuldigung, das heißt ja jetzt Schutzsuchende) mehr. Wer wird denn da wegen ein paar Hunderttausend nachziehender Familienangehörige mosern? Doch nicht mal mehr Seehofer. Dabei könnte die Familienzusammenführung ja auch in anderer Richtung erfolgen. Speziell in Syrien wäre doch wohl wieder einiges aufzubauen. Das THW alleine wird das nicht schaffen. Auch Macrons europäischen Heiligenschein kann Merkel mit der SPD besser polieren, als mit anderen Partnern. Frau Hendriks bekommt den Kopf von Schmidt serviert und alle sind glücklich. Bis die CSU dann im nächsten Jahr ihr Fiasko (oder schreibt man das auch mit „V“?) erlebt. Da wird es möglicherweise nicht mal für eine Groko reichen.

    • Da wird es möglicherweise nicht mal für eine Groko reichen.
      Wie Sie sehen:

      Die Hoffnung lebt!

      Die ehemaligen Großparteien müssen nicht immer Kleinparteien bleiben…

      Unter der parlamentarischen Nachweisgrenze lässt sich sogar noch besser schädlicher Unfug aushecken.

  62. Mutterschiffs Mutti
    Das Mutterschiff macht auch voll auf grün und steht damit voll hinter Mutti indem da geschrieben steht: “Wo Glyphosat ausgebracht wird, wächst kein Gras mehr – auch kein Kraut, Strauch oder Moos.” Wenn dem so wäre, brauchte man es nicht wiederholt anzuwenden. Das vor und gegen ist um einiges komplizierter.

    • dpa
      Werte Tiger, ich danke für den Hinweis. Das Kürzel dpa steht für zugekauft. Kein FAZfrau oder Fazmann gibt seinen Namen dafür her.

      Glyphosat ist ein Totalherbizid zum Aufbringen auf das Laub (innerhalb eines Temperaturbereiches.) Die Pflanzen sterben ab. Idealerweise mit Wurzeln (Löwenzahn, Wegerich eher nicht)

      Danach kann der Bauer sofort wieder säen, der Förster oder Gärtner wieder pflanzen.
      Bauern, Gärtner Förster hatten früher wesentlich wirksamere Mittel zur Bodenvorbereitung. Heute bleiben den Profis drei Methoden: thermische Behandlung der Erde durch Dampf oder das Verwenden „neuer“ steriler Erde im Plastiksäckchen im Gewächshaus ausgelegt. Das dritte ist Kultur auf sterilen Medien wie Steinwolle.

      Es gibt wertvolle Kulturpflanzen die immer oder als Keimlinge der Konkurrenz von Unkräutern und dem Befall von Pilzen nicht gewachsen sind.

      Was Glyphosat nicht macht, ist die Bodenfruchtbarkeit zu beinträchtigen. Verzicht auf den Pflug kann als Vorteil gesehen werden.

    • Wo ist die Logik?
      @Mulursus – Danke schön für die Klarstellung. Neulich hat einer meiner Fahrradfreunde mir erklärt als wir an einem riesigen mit Wasser bedeckten Feld vorbeiradelten, damit würde Ungeziefer ertränkt. Früher hätte man Chemie gespritzt. Das sei jetzt verboten, stattdessen werden verunzierte Tulpenfelder für ein halbes Jahr unter Wasser gesetzt.
      .
      @Johannes Kahrs, SPD-Bundestagsabgeordneter und Sprecher des konservativen Parteiflügels, der im Mutterschiff folgendermaßen zitiert wird: „Das war ein echter Fehler und der wird teuer“. Irre, wenn man mal so ganz relaxed über Ihren Ausspruch nachdenkt. Für wen ist der Fehler teuer? Für die Landwirtschaft? Den Verbraucher? CSU Minister Schmidt? Regierungschefin Merkel? Nein, sondern nur für den deutschen Steuerzahler, der irgendeine noch zu definierende Wohltat an das 20% Klientel der SPD finanzieren muss. Was aber hat das – aus dem Gesichtswinkel eines deutschen Bürgers – mit einem weiteren 5 jährigen Gebrauch von Glyphosat zu tun?

    • Problem ist das Verschwinden der Beikräuter.
      Da wächst anschließend wirklich nur noch die Kulturpflanze. Hier in der nordwestdeutschen Tiefebene wird mittlerweile jeder Quadratmeter zur Tierfäkalienentsorgung mit anschließendem Maisanbau genutzt. Wenn weiterhin RoundUp eingesetzt werden soll, müssten als Ausgleich viele vernetzte Flächen mit Beikräutern besetzt werden. Aber das würde die jetzt schon exorbitanten Kauf- und Pachtpreise für Ackerland noch weiter in die Höhe treiben. Biogasanlagenmais und Rapsdiesel helfen auch fleissig mit, die Ackerpreise zu treiben.

  63. Schönes Gleichnis ABER
    das Publikum in Dons Biergarten ist leider nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. Im Biergarten scheint mir eher eine zivilisiert-vernünftige Auswahl zu sitzen. Schauen Sie sich nur mal die fanatischen Leserkommentare in der ARD unter Themen wie Klimawandel, E-Autos, autonomes Fahren, Glyphosat etc. an. Die sind alle stramm auf Merkel-Rot-Grün-Linie. Ich befürchte, daß unsere Politiker eine 2/3 Mehrheit der Bevölkerung authentisch repräsentieren.

    • @Uli 49 das Gleichnis ist noch viel gleichnishafter
      denn Don Alphonso läßt aufscheinen, was Seehofer nicht im Ansatz leistete: wieder anfangen sich um das große Ganze zu kümmern.

      – Wenn man – als besorgter Bürger, um nicht Deutscher zu sagen – ein paar Befürchtungen um die frühindustriealisierten Gesellschaften in Europa hat (Entlehnung von Miegel) und sah, wie sich sich in Italien das Parteiensystem pulverisierte,

      plötzlich sieht, das Licht unter dem Seehofer-Scheffel leuchtet nicht nur nicht, sondern verpuffte einfach so und nun ist unterm CSU-Scheffel nix mehr,

      man für einen Artikel von Necla Kelek (Achse des Guten) gern 2 Wochen Jamaika-Jounallie-Astrologie dran gibt ….

      dann liest sich das Gleichnis vom Don fast wie der Beginn einer Wende (selbst wenn er noch vor leeren Tischen predigte).

      Und, wenn die hiesigen Klugen und Zivilisierten – es sind mehr als man denkt – ihre Isolation und ihr Konfetti-Bewußtsein überwänden (Lindner und Gauland sind dabei beinahe Genies, Übersprung-Sozialisationsbildungsgenies) -und Ohren haben zu hören, wird es sich schon zurechtrumpeln.

    • Ich habe auch das Gefühl,...
      dass wir alle auf diesem Blog etwas übersehen: Merkel repräsentiert das politische Gefühl des Durchschnittsdeutschen. Die Masse der Leute ist innerlich „Kenia“, zu 30% christlich-konservativ, zu 20% sozial-demokratisch und zu 10% öko-faschistisch. Der Rest ist diffus beziehungsweise individuell. Da die 60% „Kenia“ überwiegen und durch Merkel gut vertreten werden, sind die Leute eigentlich ganz zufrieden mit dem herrschenden System.

    • Wenn das deutsche Volk wirklich so doof ist
      dann hat es nichts anderes als den Untergang verdient.

    • @Leif Eriksson
      Ihre Aussage klingt ein wenig nach letzte Tage Führerbunker, aber im Prinzip wird es tatsächlich darauf hinauslaufen…oder auf etwas völlig anderes!

    • öffentlich rechtliche Filterblasen
      Das, was Sie hier oben beschreiben, sind genau die Filterblasen, die ARD und ZDF in Ihnen erzeugen wollen.
      Aber haben Sie im richtigen Leben schonmal einen einzigen echten Merkel-Fan getroffen?
      Wieviel Prozent Ihrer persönlichen Bekannten sind „Refutschie-Wellkamm-Teddybären-Werfer“?
      Wo laufen die alle rum, im Fernsehen gibt es nur die?

      Meine Antworten wären:
      Zu a: keinen Einzigen.
      Zu b: 0,00%

    • Der Nick-/Realname @Leif Errikson hört und fühlt sich zumindest schwedisch an...
      Und Schweden, naja…
      Also bitte!

      Sie kommen nicht zufällig aus Malmö?

      Die meisten Schweden sind sportlich, super-intelligent, technisch und IT-technisch begabt, aber… linksgrünbesoffene Sozen durch und durch von der Birne bis zum kleinen Zeh!. So, das wär dann auch wieder geradegerückt. Und Schwedinnen, also die… ***

    • @ Leif Errikson
      Das waren nahezu wörtlich die letzten Worte von Adolf H.

      Ich hoffe dagegen, daß die Bürger noch lernfähig sind.
      Die Messerattacken kommen doch schon immer näher, bald kennt doch jeder eine Person, die es schon erwischt hat. Da wird doch wohl ein Lernprozess einsetzen.

    • @ Thomas Marx
      Über Filterblasen kann man sich trefflich streiten.
      Fast alle meine Verwandten (die kann man sich nicht aussuchen) und selbst einige meiner Bekannten (z.B. ehemalige Kommilitonen) sind für offene Grenzen. Das persönliche Umfeld ist nie repräsentativ, da sagen die Ergebnisse der Bundestagswahl eher die Wahrheit, als der eigene subjektive Eindruck.

  64. üble Fehlentwicklungen wie Atomkraftwerke
    Was ist an einem Kernkraftwerk übles?
    Außer wenn man es dilettantisch plant,
    baut und betreibt?

    Auch die langzeitsichere Lagerung des
    Abfalls ist kein Problem, wenn man die gleichen
    Maßstäbe anwendet wie bei vergleichbar gefährlichen
    Abfällen aus der chemischen Industrie,
    von denen wir so gut wie nichts hören.

    Man hätte ab den 1970er Jahren sehr viel mehr
    Öl, Gas oder Kohlekraftwerke benötigt um
    die Strommengen produzieren zu können.

    In der Zeit der Öl(preis)Krise wären sie
    am Sonntag ggf zu Haus geblieben.
    Als begeisterter Radfahrer hätten sie was anderes
    unternehmen können.
    Ihr Auto wäre aber an den autofreien Sonntagen stehen
    geblieben. Dazu waren Grüne Politiker gar nicht nötig,
    es ging um Pragmatismus. Der wirkliche Effekt
    war allerdings relativ gering.

    Wenn sie Kern und Kohlekraftwerke eiligst abschalten
    wollen werden sie mehr Gas aus Russland, der Nordsee
    oder dem Iran benötigen.

    Wenn man sich auf die Braunkohlekraftwerke
    stürzt um sie abzureißen wird die CO2 Bilanz der
    Weltwirtschaft auch nicht besser, da Steinkohle
    über große Strecken transportiert wird.
    In Deutschland wird u.a. Steinkohle
    aus Kolumbien, Südafrika oder Russland verstromt.

    Es geht m.E. nicht um Dogmen sondern um Pragmatismus
    und die Vermeidung von Abhängigkeiten.

    • Die NZZ zum Erdgasausfuhrrekord Russlands
      https://www.nzz.ch/wirtschaft/trotz-wachsender-erdgas-konkurrenz-europa-kauft-immer-mehr-von-gazprom-ld.1313387

      Sollte ihnen jemand etwas über Russlandsanktionen
      erzählen dürfen sie herzlich lachen.

      Ich gehe davon aus das man im
      Kanzleramt keinen Krimsenkt mehr trinkt.

      PS Es ist nicht zu erwarten das die Exporte
      in die €U in nächster Zeit sinken.

    • Najs, es werden wohl weniger Äpfel geliefert.Zu Lasten der Bauern am bodensee. Nur erfriert hier niemand gern.

    • Argumentation mit dem noch Schlechteren
      Sie können gern mal nachlesen, wie skandalös die Zwischenlagerung der ausgedienten Brennelemente ist.
      Endlager gibt es noch immer keines.

      Schauen Sie sich mal an, wie bei Asse vertuscht wurde.

      Abhängigkeiten sind mir egal, sie würden höchstens wechseln, aus meiner Sicht.

      Andererseits sind unsere Nachkommen von unseren Entscheidungen abhängig, das sollten wir im Auge behalten, gerade die, die Nachkommen haben.

      Nichts rechtfertigt eine Nutzungsdauer von ca. 2-3 Generationen, wenn es um Halbwertszeiten geht, die die menschliche Vorstellungskraft übersteigen.

      Es machen sich übrigens schon ziemlich schlaue Leute Gedanken, wie man noch zu schaffende Endlager über Tausende von Jahren als Gefahrenquelle kennzeichnen soll.

      Letzter Stand: Überlieferungen, die halten am längsten.

      So eine Art Gilgamesh-Epos, aber nicht für eine Sintflut, sondern für ein mehr oder weniger dichtes Endlager.

      Im Internet zu finden sind auch Bilder von missgestalteten Fischen rund um Fukushima.

      Energie sparen war mal eine Option, die ist anscheinend obsolet.

      Nach uns die Sintflut.

    • An Nahuatl: Lesen Sie mal nach wie problemlos
      die langzeitsichere Lagerung von Chemieabfällen funktioniert.
      Mir geht es um pragmatische Lösungen eines Problems,
      einigen Politikern um dessen jahrzehntelange Instrumentalisierung.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Untertagedeponie_Herfa-Neurode

      Zitat daraus:

      Die Untertagedeponie Herfa-Neurode (UTD Herfa-Neurode) ist die größte untertägige Sondermülldeponie der Welt

      Herfa-Neurode ist eine Klasse-IV-Deponie. Das heißt, dass die dort gelagerten Abfälle einem besonderen Überwachungsbedarf unterliegen.

      In der Deponie lagern etwa 2,7 Millionen Tonnen Giftmüll, davon 220.000 Tonnen quecksilberhaltige Abfälle, 127.000 Tonnen Cyanid-Abfälle, 690.000 Tonnen mit polychlorierten Dibenzodioxine und Dibenzofurane verseuchter Abfall und 83.000 Tonnen arsenhaltige Abfälle.

      Das Verfüllen ausgedienter Strecken bezeichnet man als Bergversatz.
      Nicht eingelagert werden dürfen flüssige Gifte sowie explosionsgefährliche, selbstentzündliche, radioaktive, Krankheitserreger enthaltende oder -bildende, gasbildende oder penetrant riechende Stoffe.

      Die Entsorgung einer Tonne Giftmüll kostet etwa 260 Euro.
      Das Abfallkataster und die zugehörigen Deklarationsanalysen werden unbefristet archiviert. Der Abfall jedes Erzeugers kann auch nach Jahren lokalisiert und bezüglich des Wertstoffgehaltes eingeschätzt werden.

      PS Ich gehe davon aus das Abfälle aus Kernkraftwerken
      nicht aus geologischen Gründen Untersagt sind.

      Zuständig ist:
      Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

    • Atomausstieg mal anders betrachtet...
      @Herr Keller: Man könnte es auch so sehen: Eine Technologie wie die Atomenergie braucht ein Mindestmaß an Qualifikation beim politischen Personal, um die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu deren sicheren Betrieb Aufrecht zu erhalten. Ländern im Niedergang oder in Krisen (USA 1979, UDSSR 1986, Japan 2011) passieren einfach dumme Dinge. Vielleicht ist es ganz gut – und ein unfreiwilliger Seiteneffekt des populistisch-opportunistischen Verhaltens der handelnden Presse und deren politischen Gefolgsleuten – das sich die jetzt regierende Generation für unfähig erklärt hat, ein geeignetes Umfeld zu gewährleisten.

  65. Danke
    Text eingeben

  66. Brecht nicht, Ihr Lieben: Lest Brecht!
    gutzitiert.de/zitat_autor_bertolt_brecht_thema_volk_zitat_24969.html

    Genau deswegen sind jetzt die Neger- und Bienenvölker dran.

    Die Syrer et al. aus deren Umgebung sind als Urbayern ( magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/41210780 ) daher derzeit lediglich mit bescheiden ausfallenden Familienzusammenführungen beschäftigt – können schwarzabstimmend möglicherweise als Exorienteluxerleuchtetesseparatvolk durchaus erwählbar sein…

    NS:
    Visimatenten sind hier besser gelitten, denn Fisimatenten = neat feminist und sowas geht ja nun hienieden überhaupt nicht, gelle?!

    NNS:
    Es wird langsam Zeit den Begriff „Groko“ zu vergessen. 66 waren es knapp 87% UnionSPD, 05 immerhin noch knapp 70%. Mit einer heutigen knapp 51% UnionSPD verglichen wäre beispielsweise die 65er gut 57% UnionFDP auch eine „Groko“ gewesen…

  67. Noch kein Grüßaugust, aber Kompromißaugust der FAZ
    Lieber Don Alphonso,

    ich gebe zu mir graut davor und ich schiebe es immer tagelang vor mir her. Ich hasse es diese schmale Treppe hinaufzugehen und die schwere Klappe zu öffnen, aber ein oder zweimal im Jahr ergibt sich die Situation auf meinen Dachboden gehen zu müssen.
    Vor ein paar Tagen war es wieder einmal soweit und unvermeidlich. Nachdem ich dann aber schon einmal oben war, die Sonne schien noch warm durch das große Dachfenster, überkommt einen die Neugier; vielleicht kennen dieses Gefühl auch, dann schaut man so in die Truhen, ist erstaunt was man so vor Jahren meinte aufbewahren zu müssen.
    Angelockt durch die Bemalung öffnete ich eine Chiemgauer Hochzeitstruhe, ganz hinten in einer Dachschräge und fand mich in meinen Jugendjahren wieder.

    Schon zu Beginn meiner Pubertät, wohl in einer stillen Vorahnung, daß es später einmal ein Teil meines Lebens werden sollte, begann ich in der BRAVO, sofern ich sie mir von meinem kleinen Taschengeld leisten konnte, mit großer Faszination die Ratschläge von Dr. Sommer zu lesen.

    Später war das ja im Fernsehen Ernst-Johann Reinhardt, also die Kunstfigur Lilo Wanders, so ein Travestiekünstler wie Sie, mit der Sendung Wa(h)re Liebe. So eine Art Universalgelehrter in Sachen Sex. Heute dürfte man eine solche Sendung sicher nicht mehr ausstrahlen.

    Aber heute hat das ratsuchende Publikum auch seinen Universalgelehrten, eben Sie, Rainer Meyer in der Kunstfigur des Don Alphonso, zuständig für alle Lebensbereiche und stets im Staatssinne kompromißbereit.

    Hätte Lilo Wanders noch aus dem Film „Zur Sache Schätzchen“ (mit der bayerischen Glorie Uschi Glas) zitiert:

    „Zur Sache, Schätzchen / mach’ keine Mätzchen / komm’ ins Bettchen / rauchen wir noch’n Zigarettchen.“,

    so darf ich Don Alphonso unterstellen, daß es sich bei ihm heute, ganz linientreu und als Historiker auf H.Heine verweisend, so anhören würde:

    „Deshalb unsrem Herzensbund, / Liebste, widme deine Triebe, / Solches ist dir sehr gesund, / Eine Art Gesundheitsliebe.“

    Also Ihre heutige Geschichte ist so clean, die könnte auch vom Bayerischen Rundfunk in seiner Sendung „Köhlmeiers Märchen“ ausgestrahlt werden und jede deutsche Mutter kann sie unbedenklich als Einschlafgeschichte ihrem Kind in der staden Jahreszeit erzählen.

    Ihre heutige Story ist so gut wie Frau Merkel´s, dieses Faktotum mit der Arbeitsmoral der gescheiterten DDR, die gestern in Ihrer Zeitung publizieren ließ, daß sie „ernsthaft, engagiert und redlich“ mit SPD verhandeln“ will.

    Als ich so Ihre letzte Zeile gelesen hatte dachte ich unwillkürlich an Benjamin Piel,
    der mit seiner Aussage: „Wer seiner eigenen Eitelkeit gestattet, sich an den Schmeicheleien des Publikums zu nähren, der wird in dem wahnwitzigen Gefühl der Freiheit zu einer Handpuppe der Schmeichelnden.“ vor kurzem ein wenig Fu­ro­re machte.

    Na, jedenfalls brauchen Sie für diese Geschichte wirklich keine Chevaliers de lustre und ich werde diesen Artikel aufbewahren und in die Truhe auf den Dachboden legen, gleich über die BRAVO mit ihren Dr. Sommer Ratschlägen.

    Nein, nein, Ihre Geschichte ist wirklich gut und bei der zweiten Tasse Kaffee beginne ich so nachzudenken von welchem Kompromiß Sie da überhaupt reden wollen.

    Vom Kompromiß als Einigung unter Abstrichen der eigentlichen Forderung ?

    Von erzwungenen Kompromissen, die eigentlich keine sind? ( Man lädt Islamis und Neger ein und sagt: Leute jetzt müssen wir einen Kompromiss im Zusammenleben finden)

    Von einem friedlichen Kompromiß bei dem es ohne Gewalt und Gewaltdrohung geht? Also nicht darum: Wir nehmen euch Bürgern die Privatsphäre und müssen euch überwachen, um die potenziellen Terroristen bei den Islamis herauszufiltern.

    Meinten Sie einen guten Kompromiß, bei dem alle Beteiligten zufrieden sind ?

    Oder einen gerechten Kompromiß zur allseitigen Zufriedenheit ?

    So mal ganz vertraulich, so fast unter uns gesagt, ich glaube ja Sie schreiben da vom
    faulen Kompromiß und ich denke es steckt die Absicht dahinter den Leser einzudödeln, ganz so wie es in der deutschen Politik heute üblich ist.

    Wenn Sie wirklich an das glauben wovon Sie schreiben, erzählen Sie uns das nächste Mal eine nette Geschichte wie es Ihnen ergangen ist als Sie beim Finanzamt waren und Ihren persönlichen Finanzbeamten gefragt haben: Wo finden wir bei meiner Steuererklärung jetzt einen Kompromiß?

    Ich wäre auch schon gespannt auf Ihre Geschichte wie Sie in Ihrem kleinen Spezialitätenladen im Tegernseertal einen Kompromiß an der Ladenkasse finden, oder an der Tankstelle?

    Aber die deutsche Mutter wird nächste Woche an einem Abend ihrem Kind die Gutenachtgeschichte von Don Alphonsos Kompromiß erzählen und die kleine Sophie und der kleine Markus werden danach ganz sicher verstehen, daß sie in der Schule den Kompromiß eingehen müssen und nur noch die „einfache deutsche Sprache“ erlernen werden.

    Wenn Sie wieder mal im Biergarten sitzen fällt Ihnen sicher etwas hierzu ein und hoffentlich geht es Ihnen nicht wie Tucholsky als er in seiner Geschichte vom „Stammtisch“ lauschte und dann aufschrieb:

    „Man braucht nur hinzusehen, um zu weinen: Also das regiert uns! Das entscheidet über Existenzen, über Landstriche, über Verordnungen und über die Anwendung von Gesetzen! Das?
    Sie sind stehengeblieben. Sie spielen einfach nicht mit, leben in einer andern, in ihrer Welt des Apparats, der Selbstzweck geworden ist. Nehmen von der Republik Geld und hassen sie.
    Und ein Volk ist so töricht, sein Schicksal dieser Verwaltung anzuvertrauen. Weil es keine andre hat. Und wahrscheinlich keine andre auf die Beine bringen kann.“

    So eine Aussage würde Sie nur irritieren und Sie müßten vielleicht einen ganz persönlichen Kompromiß suchen.

    Na dann bis zum nächsten Mal.

    Seien Sie herzlich gegrüßt

    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

  68. ..and piss on you, and not only would you not be mad about it, you' d be happy.
    Ein Minister entscheidet entgegen des Koalitionspartners, unabhängig von der Regierung, der Geschäftsordnung, dem Parlament, dem deutschen Volk, einfach nach seiner eigenen Meinung….. über nicht weniger als die Gesundheit der Deutschen.

    So ist das, in Weimar…äh…Italien…äh…Deutschland 2017.

    Die Kanzlerin gibt eine kleine Rüge.

    Und die SPD lässt sich das gefallen.

    Und in der nächsten GroKo macht jeder CDU/CSU-Minister was er will.

    Weil die SPD von nun an nur noch eine Toilette in Berlin ist.
    Nicht mehr und nicht weniger.

    (sorry for language!)

    • Es ist ein hinweis darauf, wie marode und kaputt das System Merkel inzwischen ist.

    • infiniter Regress
      Man versucht das ja zu ordnen, aber es funktioniert nicht mehr.
      Der Schmidt soll ja entweder im Auftrag von Merkel oder im Auftrag von Seehofer gehandelt haben, er selbst folgte aber nur sich selbst, obwohl Seehofer davon wusste, wohingegen die CSU nichts wusste, sagt wenigstens die CSU, anders als der Seehofer, der ja eigentlich Chef der CSU, also noch Chef, aber der eigentliche Chef von Schmidt ist ja Merkel, die ja ihn wohl nicht entlassen will oder kann oder keinen Grund sieht, weil sie ja sein Verhalten unterstützt, als eher die Idee dahinter, nicht die wirkliche Handlung, die ja nach Aussagend er Medien gar nicht so wichtig, weil die EU ja sowieso so oder so entscheiden hätte. Eigentlich ist ja garrnix passiert, außer dass da einer im System einfach ausscheren konnte und machte was er wollte und das keine Konsequenzen hat. Max Weber würde im Grab rotieren, aber wer kennt heute noch die Grundlagen der Bürokratie.
      Whatever, die Naples wollte ja mal der CDU in die Fresse, aber jetzt wo sie könnte, da fragt sie nur leise, ob der Laden noch läuft, hingegen sieht die Zeit alles als große Chance der SPD jetzt aber mal sogrichtig fordern zu können, wo die SPD jetzt diese Schmidt Kröte schlucken musste, wollte konnte … egal, war dann wohl doch eine SPD Intrige, der Schmidt ein SPD U-Boot, ach…ist auch völlig, total egal- Wieso mache ich mir Gedanken, wenn die da oben nichts mehr auf die Reihe bekommen.
      Die werden dafür bezahlt.
      Wird Zeit, das man letztes ändert.

    • Merkel at its best
      Anschieben und die Hände in Unschuld waschen

      Kürzlich, in jenem Haus: Ehe für alle.
      Durch die Medien treiben, hopplahopp zur Abstimmung bringen, Fraktionszwang aufheben, ostentative Stimmenthaltung.

      Strippen ziehen und „friends are friends, but I have to cover my ass“ praktizieren

  69. Ceterum censeo Germania esse delendam...
    …oder so ähnlich, ist doch der Wahlspruch so einiger Linksbizarrer und Öko Taliban.

    Nachdem die Grünen sich als Cheer Leader der CDU geoutet haben und die CDU die Seniorenorganisation der Grünen geworden ist –
    wozu Kompromisse?

    Die Einheitsfront steht doch? Merkel, Hendriks, Schwesig und KGE unterscheiden sich nur in der Frisur, nicht in der Politik.

    Wen wunderts?
    Die ständige Selbstradikalisierung hin zur Menschheits-, Klima- und Nazi-Apokalypse zwischen Greanpeace, Campcat, Attac, #Irgendwas und Antifa
    zusammen mit einer repräsentativen Demoskopie,
    einem repräsentativen Lobbyismus (Agora Energiewende, Bertelsmann, Kahane-Stiftung, DUH,…)
    und dem neutralen, repräsentativen Journalismus,
    resultuiert im repräsentativen Volkswillen ohne Volk.

    Das funktioniert nur seitdem sich „Volks“-Parteien als Transmissionsriemen und Multiplikator von Visionen und „Volks“-Erzieher verstehen (Nudging).

    Die einen schrauben Grenzwerte nach oben und messen nur da wo es ganz sicher viel zu messen gibt und die anderen lösen diese selbstgemachten Probleme mit Verboten und Sündenstuern und/oder durch Steruerfinanzierte Geschenkprogramme.

    Was außen vor bleibt ist die Realität, der Blick auf das Machbare, Sinnvolle und natürlich der Kompromiss (volle Zustimmung zu DA).

    Aber wie schließt man Kompromisse mit Apokalyptikern?
    Apokalypse erlaubt keine Kompromisse, auch wenn unser Beitrag zum „Klimawandel“ 0,2% ist.
    Das die Willkommenskultur und der Klimawandelzirkus nochmal 10 Jahre durchhalten glaube ich jedoch nicht, ebensowenig wie das Merkeln als Regierungsform und asymmetrische Demobilisierung.

    Was bleibt vom Apokalyptiker ohne Apokalypse?- ein Idiot der sich hinters Licht hat führen lassen.

    • Öko ist heute das, was Fortschritt früher war. Daher auch die Dämmstofflügen bzw die Erfindung des emissionsfreien Autos.

    • last men standing
      Ähem. Wir wollen doch hier die Standards wahren. Wo sonst alles, wirklich alles den Bach runtergeht.

      Wohlan! Ergo muß es heißen: Ceterum censeo Germaniam esse delendam. Da ACI.

      Anonymus, ansonsten ein starker Kommentar. Big like.

    • Die Zeitform "esse" haben wir längst hinter uns
      wir sind längst mittendrin in der Zerstörung – sozusagen in der Verlaufsform.

    • belichtete Idioten
      Weitaus heftiger in der Reaktion als stolze Islamanhänger sind zornige Idioten.

      Im Chemieunterricht wurden solche Reaktionen nur anhand von Formeln beschrieben, keinesfalls als praktische Beispiele.

  70. Danke
    für diesen meisterhaften Text. Erst seit kurzem Leser Ihres Blogs, freue ich mich, meine Ansichten in Vielem wiederzufinden.
    Frau Nahles neuerlicher verbaler Ausrutscher (vielleicht auch geplante Entgleisung) wäre mir ohne Ihren Ausflugsbericht entgangen. Das Gefühl der Scham ist vielen ihrer Generation abhanden gekommen, mit einer Ausnahme: Ihrer Nationalität schämen sie sich.
    Müsste sie Kinder erziehen, wäre sie in ihrer Wortwahl wohl etwas zurückhaltender, denn weit kommt man im wirklichen Leben mit solchen Ausdrücken nicht, es sei denn man möchte Karriere in einem bestimmten Milieu machen. Auch sprachlich scheint es keine Sperren, keine Grenzen mehr zu geben.
    Einen Dank auch an die Mitleser für manche Links, in denen auf die neuesten Skandale hingewiesen wird. Der Zorn steigt, wie ich sehen kann, nicht nur bei mir!
    Aber ich glaube nicht, dass es ausreicht, sich in Blogs auszutauschen. Sicher, das Gefühl, dass dort draußen im weiten Land ähnlich- und gleich-denkende „Mitbewohner“ leben, ist sehr wohltuend.
    Schreiben wir doch zusätzlich unseren Abgeordneten, senden ihnen die wichtigen Links und versuchen wir, auf diese Weise Druck auszuüben.
    Auch der Eintritt in eine Partei ist jederzeit möglich!
    Es ist doch auch der grenzenlose Individualismus, der uns dahin geführt hat, wo wir jetzt stehen.
    Frau Nahles, KGE und so viele andere sind nicht einfach nur in einen Aufzug gestiegen, um nach oben zu gelangen. Haben wir das Politpersonal, das wir verdienen?
    Das Wort „Fisimatenten“ benutzte meine Mutter in den Sechzigerjahren:
    „Mach keine Fisimatenten!“ Sie war aus Pommern. Seitdem habe ich es kaum gelesen und nie mehr gehört.

    Schönen Gruß aus Frankfurt.

    • Danke, gern geschehen.

    • Visitez mon idylle
      Meine Mutter, aus der Region Hannover, feinstes Hochdeutsch, verwendete das ebenfalls neben Plumeau, Chaise, Chaussee, Plafond und weiteren Preziosen. Daher muss es fast französischen Ursprungs sein. Sie hatten in der Region Hugenotteneinwanderung.

      Idylle allemande
      Nun kennen bald alle fiesen Enten
      Von der Kathrin diese Fisimatenten

      Die Biene haucht: Kathrin ma tante
      s’il vous plaît visitez ma tente

      Drin wartet verzückt der Schmetterling:
      Summt „Kathrin, du süßes Ding:“

      Die Vögel, sie zwitschern und tiriliern,
      Und die Kathrin twittert mit ihnen so gern.

      Die Claudi kommt zu Besuch bei Nacht
      und hat Sonne, Mond und Sterne
      und türkisch Honig mitgebracht.

      Bitte um Verzeihung für das absolut fehlende Versmaß. Man wird allmählich albern bei solchen Leuten.

  71. Klarer Verstand
    Lieber Don,
    wieder ein prima Text!
    Nach der Bienchen- und Schmetterlingsrede von KGE ist für mich eine Welt zusammengebrochen. Man denkt, schlimmer kann’s nicht kommen, und dann sowas. Wir werden uns wohl noch an einiges gewöhnen müssen.
    Wenigstens sind noch einige Biergartengänger bei klarem Verstand, das gibt etwas Mut.
    Gruß vom Jup

    • Ganz ehrlich, für mich ist das auf einer Linie mit den restlichzen Leistungen der Dame.

    • Don Alphonso @ 28. November 2017 um 18:44 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Ganz ehrlich, für mich ist das auf einer Linie mit den restlichzen Leistungen der Dame.“

      Man sollte sich mal bildhaft vorstellen, wie das so ist, mit dieser Dame ernsthafte Verhandlungen über die Zukunft der deutschen Wirtschaft zu führen.
      Da kann man manche Sondierer nur bewundern.

    • Titel eingeben
      Meine Welt ist schon anoo 15 zusammengebrochen, als ich erfahren musste, dass man Menschen zu Weihnachten bekommen kann als Geschenke. Silvester 15 musste ich dann feststellen, dass die Geschenke belastend sein können, zumal man sie nicht umtauschen kann.

  72. Kompromisse zu Lasten Dritter
    Nein, lieber Don, im Biergarten gelingt es nicht, „allen (…) ein gutes Essen zu geben, weil man sich am Gemeinsamen orientiert“, sondern weil eine jede ihr und ein jeder sein eigenes Essen nach eigenem Gutduenken von der Karte waehlt und auch niemand gewungen wird, fuer die Speisen am Nachbartisch mitzubezahlen.
    In der Politik hingegen ist es legitim und durchaus ueblich, Interessen und Wertvorstellungen durchzusetzen und andere dafuer bezahlen zu lassen. Man kann das eigene Gutmenschentum umso leichter ausleben, wenn es eben nicht auf der eigenen Grosszuegigkeit basiert, sondern auf den Steuern, den Sozialabgaben und den Anpassungslasten derjenigen, die sich das mit dem Gutmenschentum zweimal ueberlegen muessen. Nicht kann kann von der politischen Damenkarte bestellen, auf der zwar die Gerichte, nicht aber die Preise vermerkt sind. Ein Kompromiss zwischen denjenigen, die bestellen, und denen, welche die Rechnung bezahlen, laesst sich wohl niemals zur Zufriedenheit aller erreichen.

    • Das Lustige ist ja, die Preise werden erst nur schätzungsweise angegeben und dann nach oben ausgeweitet. Es handelt sich also mehr um – unverbindliche Presibereicherungsempfehlungen.

  73. weh
    Ich mache also kein Drama, gehe einen Kompromiss ein, und bestelle Bergkästopfenpflanzerl mit Sauerrahm und Salat.

    Der Kompromiss schmeckt seifig, wie einer, den man notgedrungen mit sich selber schließt. Der alte Don wollte gefälligst Torte! Kann man den nicht exhumieren …

  74. Was nicht passt soll mit Gewalt passend gemacht werden
    Kann das funktionieren? Und tut es einer Republik gut wenn sie ohne Unterbrechung von einer GroKo regiert wird? Letztere sollte eigentlich eine Ausnahme sein, beschränkt auf Fälle wo sich keine anderen funktionierenden Mehrheiten ergeben.
    Nun ja, das Allerschlimmste ist uns ja gottlob noch gerade eben so erspart geblieben. Man kann sich vorstellen was los gewesen wäre wenn Grünenparteitagsstrickmuttis Regierungsverantwortung bekommen hätten.

    Jene, die von Bienen, Vögeln und Schmetterlingen schwadronieren-also genau die Tierarten, deren Lebensraum (und nicht zu vergessen unsere ehemals wunderschönen Kulturlandschaften) durch immer mehr Windräder zerstört wird. Es gab noch nie eine naturfernere Partei als gerade die Grünen. Eine Mischung aus urbanem Karrierismus und jakobinischer Zwangsherrschaft. Sie wollen Dinge regeln, indem sie verbieten. Vor allem den Leuten das Reden, sie sind erst froh wenn sie uns alle zu politisch korrekten Chretins reduziert haben.

    Fünfe gerade sein lassen ist ein gutes Stichwort-genau das vermisst man immer mehr in einer Kultur wo Menschen (vor allem Männer) wegen bagatellhafter verbaler Entgleisungen ihrer Existenz beraubt werden. Todesstrafe für einen Herrenwitz.

    Eine Demokratie kann nur dann funktionieren wenn es eine Kraft und eine Gegenkraft (Opposition) gibt. Als vor Jahren Gerhard Schröder mit seiner „neuen Mitte“ im Territorium der bürgerlichen Parteien herumräuberte konnte man das beanstanden. Letzten Endes blieb Schröder aber gar nichts anderes übrig wenn er die SPD zukunftsfähig machen wollte. Denn er war in seiner Partei einer der wenigen die erkannt hatten, dass die Zeit des typischen Industrieproletariats schon lange vorbei war. Also wie gesagt, der SPD blieb wenig anderes übrig und aus diesem Grund kann man ihr dieses Wendemanöver am wenigsten vorwerfen.

    Der CDU aber schon. Kohl hat sich damals mächtig über den SPD-Dreh aufgeregt, vor allem Schily (früher Schreihals in der äußerst linken Ecke) hat plötzlich einen auf bürgerlich gemacht. „Zu Herrn Schily fällt mir für den Rest meines Lebens nichts mehr ein“ hat Kohl damals gesagt. Und obwohl ich Kohl nie mochte gab ich ihm wenigstens in diesem Punkt recht.

    Die eigentliche Katastrophe die dann folgte war, dass die CDU selbiges bei der Wählerschaft der linken Seite versuchte (möglicherweise durch Kohl initiiert). Durch zunehmende, ja inflationäre Übernahme linker und grüner Positionen wollte sie da Wähler abgreifen. Ein fataler Irrtum: sie hat damit nicht nur ihre Stammwählerschaft verraten, sondern sich auch gegen den politischen Trend gewandt, der spätestens seit dem Fall der Mauer/dem Ende des Kalten Krieges immer mehr in Richtung Bürgerlichkeit lief. Allerdings nicht eine schnarchsäckig-bourgeoise Form der Bürgerlichkeit (die immer auch den keim der Dekadenz in sich trägt), die Leute wollten und wollen eher eine dynamische Bürgerlichkeit (nicht durch Dekadenz gefährdet).

    Die quasi logische Entwicklung war das Reifen einer neuen bürgerlich-konservativen Partei, der AfD. Denn für mich ist sie definitiv bürgerlich, auch wenn es an ihren Rändern ein paar Extreme gibt (aber die müssen ja auch irgendwo hin, und es ist besser sie für die Demokratie zu gewinnen und sie zu integrieren statt sie in eine gefährliche Subkultur abgleiten zu lassen), in der Führungsriege hat sie sowohl auf Bundes-als auch Landesebene eine Masse ganz hervorragender, zumeist akademisch (hoch-)gebildeter Leute.

    Selbst wenn die Medien alles tun um die AfD zu diskreditieren (macht man wohl bei jeder neuen Partei, denn man ist ja oft mit dem Establishment verfilzt), die Wähler lassen sich von so etwas nicht täuschen. Bei der gegenwärtig wieder angeleierten Kampagne, wo man einzelne AfD-Leute in Antisemitismus-Nähe rücken will wird allzu oft vergessen, dass gerade die etablierten Altparteien nach dem Krieg
    viele ehemalige Nazis beherbergten.

    Unser Land braucht politische Konturen, weder grüne Spinner noch dauerhaft GroKo-Einheitsbrei. Eine handlungsfähige Regierung würde sich dann ergeben, wenn die CDU endlich von ihrem linken Trip herunterkäme (die müssten doch mittlerweile sehen wo sie damit hingekommen sind), ihre Überheblichkeit überwinden und mit FDP und AfD eine Koalition eingehen würde. Zumindest sollte sie akzeptieren wenn die AfD eine Minderheitsregierung aus CDU und FDP duldet.
    Alles andere macht keinen Sinn. Die SPD muss sich personell und programmatisch erneuern, zu sich selbst finden. Sonst nimmt nicht nur sie als Partei, dann nimmt unser ohnehin arg gebeuteltes Land noch mehr Schaden.

    Und viel mehr ist wohl kaum zu verkraften. Die Wähler haben am Ende das Sagen. Sollte es Neuwahlen geben werden sie Punkte aufs i setzen. Es ist sehr zu bezweifeln ob das den Altetablierten schmecken wird. Auf Dauer wird man die AfD mit diesen ultradümmlichen Maschen ohnehin nicht aus der Regierungsverantwortung heraus halten können.

    Es muss wieder erkennbar unterschiedliche Strukturen in unserer Parteienlandschaft geben. Der Wähler wird dann (wie früher mehr oder weniger abwechselnd) darüber entscheiden wen er gerade in der Regierungsverantwortung haben will. So wie bis jetzt kann es jedenfalls nicht weiter gehen. Und man kann auch nicht knapp 13% der Wählerschaft (und es werden vermutlich noch mehr) auf Dauer stigmatisieren und auszugrenzen versuchen.

    Ich hätte gern meine Demokratie wieder so wie ich sie kannte: mit 2 unterschiedlichen politischen Lagern.

    • Ich hätte gern, pardon, kommentare, die micht am Zeichenlimit kratzen. Langsam kriege ich 4eckige Augen.

    • Ex-Zeitleser
      Offenbar sind Pastorentöchter „gefährlich“ naiv

      Leider ist es so, dass bezüglich der Natur (und wohl auch bzgl. der Migration) viele, v.a. jüngere Deutsche eine naive kindlich gutgläubige idealvorstellung fernab der Realität haben, ganz besonders gilt dies für viele links-grüne-Ökos. Selbst viele sog. Experten haben oft nur sektorales Tunnelwissen. Dazu gäbe es unzählige Beispiele. Stellvertretend möchte ich hier nur ein sehr plakatives erwähnen.

      „Braunbär fällt Öko-Mädchen an – Sie wollte ihm doch nur was auf ihrer Mandoline vorspielen.“ Eine deutsche Abiturientin (Pastorentochter) machte ihr freiw. ökologisches Jahr in einem kroatischen Bärenpark und wollte einem Bären ein Lied auf ihrer Mandoline vorspielen. Der Bär griff das Mädchen an und biss ihr in das linke Bein. Es gab Verletzte. Der Bär wurde erschossen. ht tp://www.bild.de/news/2007/braunbaer-praktikantin-biss-1248962.bild.html

      Ich bin draußen quasi in der Natur groß geworden. Habe später über 7 Jahre entprechend studiert und zeitweise wiss. gearbeitet. Bis heute arbeite ich mit und von der Natur und wohne abgelegen direkt am Wald. Ich liebe, schätze und kenne die Natur recht gut, habe aber noch kaum einen Naturschützer oder gar Grünen getroffen, der viel Ahnung davon hat. Sehr viel ist Theorie kombiniert mit Ideologie. Oft trifft das Klischee „das Gegenteil von gut ist gut gemeint“ ins Schwarze“.

      Bezüglich der Naturkenntnisse und Erfahrungen samt Zusammenhängen habe ich aufgrund zahlreicher Erfahrungen oft mehr Respekt vor alten Landwirten, Förstern, Almhirten als gg. promovierten Besserwissern.

    • Dachte auch JvA,
      läßt das ewige Nachtreten.
      Nur die AfD wird mit der AntiSemitismuskeule traktiert, obwohl pro Islam gleich Antisemitismus ist.
      Jede nur kleinste Chance ,zur Denunziation, wird ergriffen.
      Euch sei es gegönnt.
      Ich bin stolz, als AfDler, auf die Juden und ihren Widerstand, gegen die gnadenlose Islamisierung der Welt.
      Die haben begriffen, was abläuft!!!
      Es lebe Israel und ich hoffe, Deutschland wird eine ebenso sichere Heimat für Juden!!!
      Höcke wollte die nicht blöde machen, nur den Irrsinn Berlins offen legen. Wie AUCH Lagerfeld brilliant darlegte.
      Es waren Deutsche und nur der Irre aus Braunau weiß, den Sinn dieser Idiotie, zivilisierte Mitbürger zu ermorden.
      War da nicht was mit (National-)Sozialismus ????


    • tut es einer Republik gut wenn sie ohne Unterbrechung von einer GroKo regiert wird
      Die wird doch schon kleiner. Und kleiner.

    • @ ChristianBW, am 28. November 2017 um 20:53
      Ich weiß jetzt nicht ob Ihre Antwort sich etwas verirrt hat und eigentlich an ExZeitleser gerichtet ist, aber sie passt auch zu meinem Beitrag. In jedem Fall grüße ich Sie als Bruder im Geiste. Mein Verhältnis zur Natur ist vergleichbar mit dem Ihren. Und ich habe das hier schon oft gesagt: die Grünen sind für mich das Naturfernste/-feindlichste was es gibt. Was haben Dinge wie Inklusion oder Migrationspolitik mit Natur zu tun? Was fällt denen ein immer wieder ein Junktim herzustellen zwischen Sachverhalten, die in keinem Zusammenhang stehen?

      Zeigt nur wie sehr die neben der Spur sind. Und vor allem ihre Manie unsere schöne Landschaft immer mehr mit ihren potthässlichen Blechwindmühlen zu verschandeln. Man hat einen bestimmten Lieblingswaldweg, eines Tages biegt man an einer Stelle um die Ecke und dann stehen auf einer Anhöhe Kräne und wuchten Eisenteile hoch. Statt diesen irrwitzigen Energiekonsum, mittlerweile aberwitzige Verschwendung, etwas einzudämmen. Aber da müsste man auf der Verbraucherseite ansetzen. Und das wäre unpopulär, würde Wählerstimmen kosten. Wenn es um die Macht geht ist diesen urbanen Karriereyuppies die Natur erst recht egal.

      Es gäbe noch viel zu der grünen Seuche zu sagen. Sollte es Neuwahlen geben hoffe ich immer noch, dass sie endlich rausfliegen. Naja, wenigstens kein Jamaika, immerhin etwas.

      So, ich geh jetzt in den Wald ’ne Runde laufen.

    • nun werft den Leuten doch nicht so undifferenziert antisemitismus vor
      Ich kann die Hamas und PLO Terroristen auch nicht leiden …

  75. Am Übelsten
    @Klaus Keller – Übler als die Kernkraftwerke sind die Kernwaffen. Aber da trauen sich weder Politiker noch die 2/3 der deutschen Bürger, die angeblich alle grün denken, nicht dran. Es gehört nicht viel dazu, sich auszudenken, wie lange es dauert, bis aus einem Kim-Trump Verhältnis ein Atomkrieg wird. Dann aber wächst wirklich kein Gras mehr – auch kein Kraut, Strauch oder Moos.

    • koreanisches Atommoos
      Da werden keine atomaren Pilze wachsen. Nicht vor der Haustüre der größten Volkswirtschaft der Erde. Peking wird sich seine erarbeiteten Erfolge nicht durch eine korrupte nordkoreanische Familie vernichten lassen.

      Die Maus Kim Il-Bum taugt aktuell wunderbar als Spielzeug für den Kater Trump.

  76. Nurture, Nature and Nonsense
    Ein älteres Ehepaar hatte einen Schimpansen großgezogen.
    Als dieser ausgewachsen war, kam er zu Artgenossen in einen Zoo.
    Natürlich besuchten die vorbildlichen Ersatzeltern ihr Adoptivkind dort oft. An seinem Geburtstag brachten sie ihm sogar einen selbstgebackenen Kuchen vorbei und verspeisten diesen zusammen harmonisch im Gehege. Dieser Vorgang wurde von anderen Mitgliedern der Horde zunächst argwöhnisch beobachtet, die sich aber dann vom Geschehen entfernten, nur um sich aus anderer Richtung dem Trio unbemerkt zu nähern. Nach dem anschließenden Überfall waren die Gesichter der Menschen irreversibel zerfetzt und mehrere Gliedmaßen so einfach amputiert worden wie bei einer LEGO-Figur.

    Diese kleine Geschichte darf als Gleichnis und auch als Prophezeiung verstanden werden. Als Bettgeschichte für die Zöglinge des sich als revolutionär gebenden Bundespharisäertums ist sie pädagogisch so wertvoll wie ein kleines Stück Gold.

    • Immer schön mit straff gezogenem Bremsseil fahren!
      Natürlich ist es erheblich länger als die zugelassenen, jedoch wenig gelittenen knapp Sechstausendanschlägeminusdreiprozentsicherheitsmarge – deshalb bloß eine kurze Wegweisung dorthin:

      gutenberg.spiegel.de/buch/-5744/9

      gutenberg.spiegel.de/buch/-9705/1

    • Bundespharisäertums
      Danke für dieses bon mot

  77. Lindners kulinarische Reise zur Volkskammer
    als Ergaenzung zu Dons Biergartenallegorie:

    Vorspeise: wahlweise Koc Yumurtasi oder gebratener Tofu
    Hauptgang: Berliner Leber, wahlweise mit Augenringen
    Nachspeise: Schwedeneisbecher (original aus der Tiefkuehltruhe VEB Groenland)

    Empfohlener Wein: Gruener Silvaner (Gut Seehof)

  78. @ ChristianBW sagte am 28. November 2017 um 13:46 Uhr
    @Aujourd´hui, …Für Tipps, wie ich (viele) Katzen effektiv von unserem Garten fernhalte bin ich immer dankbar.
    .
    Alla guud:
    Solution 1: gutmenschlich ) In der Regel besuchen über-über-Nachbarskatzen aus den Wohn-Hasenverschlagen, aka Mehrfamilienhäuser mit 60 Meterhochzwowohnungen + 4 Katzen + Dobermann-wahlweise 2 Zwergpinscher, Raucherbalkon und mehr oder weniger häufigen Herrenbesuchen unseren Garten nur an Stellen mit lockerem Boden zwischen den Pflanzen. Das lässt sich kleinflächig lösen durch Hasendraht, Auflage aus grobem Kalksplitt Körnung 10-12, (selbstgeholt aus der Gegen von Weißenburg/Altmühltal, darf aber auch Porphyr von der Bergstraße sein) oder Steinplatten zwischen den Pflanzen. Denn, wenn diese heute völlig unnützen alskinderersatzgehaltenen Haustiere ihr Strangpress-Produkt nicht mehr verschämt verstecken können, sind sie sichtlich beleidigt.
    .
    Solution 2, Brachiallösung [editiert, ernsthaft, das braucht hier kein Mensch. Don.]

    • Hunde, Katzen...
      Was Sie beschreiben, ist vielleicht das Problem kleiner Grundstücke bzw. dichter Besiedlung. Unsere acht Hunde kacken und pissen mit Vergnügen auf unserem eingezäunten Hektar irgendwohin, die drei als u.a. Hundefutterschutz gegen Ratten und Mäuse von uns angeschafften Katzen fallen dabei gar nicht auf.
      Mit den Hundeköteln könnte man, weil sie aus gesunden Existenzen kommen, Fenster einschmeißen.
      Unsere Tiere vertragen sich alle, sehr zum Erstaunen der uns (gottlob: selten) besuchenden Italiener – tja! Und uns besuchen deswegen schon gar keine Streunerkatzen und auch nicht die nach dem verbrachten Campagna-Sommer jetzt im hinterlassenen Müll reichlich umherwildernden ebenso überflüssigen Hunde.
      Die haben alle Angst – vor der vorhandenen Gemeinschaft. So sieht die Welt aus. – Wir könnten natürlich unser Tor aufmachen, aber dann hätten wir unter den Tieren sehr viel zu schlichten.

    • Ex-Zeitleser
      O.k. Danke. Obwohl nicht zu lesen denke ich Lösung 2 ist gut.
      Ich bin Jäger (schon länger passiv) und Besitzer von Elektozäunen.

      Bei uns hat das Problem plötzlich zugenommen, als unweit 2 Familien aus der Stadt zugezogen sind. Alle vollzeit auswärts berufstätig, aber einige Katzen und Hunde zuhause.

  79. Fakten, Ungewißheit und Kompromisse
    sollten die Fixpunkte politischen Handelns sein.
    Fakten helfen, die Welt zu verstehen, und Handeln zu begründen: Ist CO2 schädlich ? Und wenn ja: Wer produziert zum Beispiel CO2, wer hat den höchsten Anteil daran, sind dies die privaten Fahrten oder die gewerblichen Emissionen, die Vulkane oder etwas anderes ? Und sollte man Maßnahmen zur Reduktion nicht darauf ausrichten, was am besten hilft, wenn man „das Klima schützen will“ ? Ist es nicht billiger, CO2 wieder aus der Luft zu holen, als es nicht entsehen zu lassen ?
    Ist die Produktion von Batterien in E-Autos mit den Standzeiten dieser Batterien und der Entsorgung als Sondermüll wirklich umweltschonender als Wasserstoff oder Erdgas oder optimierte Verbrenner nach Euro 6? Sind die Stickoxidwerte wirklich überall zu hoch oder nicht doch nur direkt an den Straßen, die als Basis der Fahrverbote dienen sollen, nicht aber in den Wohnungen der Menschen, die man angeblich „schützen“ will ?

    Nur einige Fragen , die zu Fakten führen, die aber die Politik nicht interessieren, weil man eine „Haltung“ hat, die nicht durch Fakten als falsch erwiesen werden darf. Diese „Haltung“ ist sehr gut in „Unter Lnken“ von Jan Fleischhauer beschrieben, so gespenstisch gut, daß das Buch immer wahrer wird, je mehr Merkeleien das Land überziehen.

    Und ist die „Willkommenskultur“ zum Beispiel der Bischofskonferenz meiner Kirche, wirklich nur „christlich“ motiviert, oder zählt nicht auch, daß die Caritas der größte Vermieter für „Flüchtlingsunterkünfte ist ?

    Wollen wir nicht alle Fakten z.B. zu Syrien kennen, bevor wir ein Urteil bilden ? Stimmt es, daß die Familie Erdogan den Ölschmuggel für den IS organisierte, daß ein Sohn von Erdogan mit vielen Millionen Dollarn in bar in Italien festgenommen wurde, bis Stunden später die „Diplomatenpässe“ auftauchten, daß die USA den Europäern schon 2010 ankündigten, in Lybien herrschten nun dreißig Jahre Chaos ?

    Und wenn man alle Fakten kennt, die man kennen kann, wird man oft erkennen, daß man nicht alles kennt. Und dann sollte man Dinge ausprobieren aber im Kleinen, um zu sehen, wie sie wirken. Dann kann man erkennen, ob die Einführung eines Mindestlohns zu massenhafter Arbeitslosigkeit führt, oder ob das Einführen des Schreiben Lernens nach Gehör dazu führt, dass Kinder besser schreiben oder nicht, ob Quotenregelungen (bald sicher für drei Geschlechter) zu mehr oder weniger Produktivität führen oder andere Effekte haben. Und dann sollte man solche Versuche, die Ungewissheit zu beseitigen, frei von Ideologie bewerten.

    Das alles kann man tun, bevor man irgendwelche Kompromisse schließt. Dann könnte man zum Beispiel feststellen, wie sich die Erhöhung der Wohnungssuchenden um nur ein Prozent auf einen lokalen Wohnungsmarkt auswirkt, bevor man verkündet, „alle“ müssten kommen oder „manche“ müssten gehen. Dann könnte man das auch damit korrelieren, dass vielen der „Willkommen“ Rufenden das Bauen als Teufelswerk gilt, und rational bewerten, was nun wichtiger ist. Dann könnte man überlegen, ob nicht 2.389.000 Arbeitslose in Deutschland auch ein Recht auf Unterstützung und Integration in den Arbeitsmarkt haben und, wenn es so viele Arbeitsplätze nicht gibt, ob dieses Recht nicht höher zu bewerten ist, als das Interesse von noch nicht oder nur sehr kurz in Deutschland Anwesenden.

    Das setzt aber voraus, dass alle am politischen Handeln Beteiligten bereit wären, die Möglichkeit der eigenen Ungewissheit oder sogar des Irrtums zumindest abstrakt einzubeziehen, bevor man politische Massenversuche mit 80 Millionen Deutschen startet. Und dafür braucht man überhaupt keine Kompromisse, nur ein bisschen klares Denken im Bewusstsein, dass man sich auch irren könnte. Aber wenn Ideologie, gleich welcher Art, über Fakten steht und wenn das Denken, Prüfen und Abwägen als „x-phob“ (für x bitte einsetzen, was gerade von roten, grünen oder braunen Hetzern als „schützenswert“ behandelt wird) beschimpft wird, dann braucht man schon hier Kompromisse.

    Das macht das Finden von wahren Kompromissen in wirklich unsicherem Gelände umso schwieriger, wenn man die Kompromissbereitschaft schon bei Dingen missbraucht, über die man trefflich nachdenken kann.


    • Bewusstsein, dass man sich auch irren könnte
      Ach, wissen Sie, irgendwann muß man ENTSCHEIDEN. Da kann man dann nicht mehr rumgrübeln ob es nun richtig oder falsch wäre. Das Grübeln ist Subalternenluxus.

    • @ colorcraze
      „Ach, wissen Sie, irgendwann muß man ENTSCHEIDEN“

      Ein früherer Minister versicherte mal, in später und kleiner Runde:
      „Das Schöne am Regieren ist die Willkür!“

    • Untätigkeit und Versäumnis
      Die alte Dienstvorschrift Truppenführung, erstmals bearbeitet 1907 im Kgl. Preußischen Heer, damals abgekürzt TF, später HDv 100/100n enthielt fast 100 Jahre lang die folgende klassische Formulierung:
      „Untätigkeit und Versäumnis belasten den militärischen Führer schwerer als Fehlgriff in der Wahl seiner Mittel“!
      Leider gehören solche Vorschriften nicht zur üblichen Lektüre in Pastoren- oder Politikerhaushalten.
      Und natürlich impliziert das auch das gelegentlich Entscheidungen gewillkürt werden.

  80. Vergiftung der hypothetischen GroKo - Hat Glyphosat doch etwas Gutes?
    Kontrollverlust erreicht Merkel – Die Lakaien tanzen ihr auf der Nase herum.

    CSU düpiert die CDU.

    Hat der Bundesminister tatsächlich entgegen ausdrücklicher Weisung gehandelt? Das ist zwar kaum zu glauben, müßte dann aber seine sofortige Entlassung zur Folge haben. Es würde sich dann auch die Frage stellen, ob er überhaupt rechtswirksam abgestimmt hat und warum Merkel diese Abstimmung nicht anficht.

    Läßt die Bundeskanzlerin dieses Verhalten durchgehen, sollte das für eine Rücktrittsforderung reichen. Jedenfalls aber erweckt das den Verdacht, daß es doch eine Weisung oder eben keine Weisung gegeben hat. Ihr aktuelles Verhalten offenbart aber so oder so eine Führungsschwäche, die nicht akzeptabel ist. Das ist weit von dem entfernt, was mit der Rolle Deutschlands in Europa und der Welt dauernd heruntergebetet wird.

    Das Verhalten des Ministers könnte aber auch ein Gruß von Horst an Angela gewesen sein, der, sollte es so sein, eine CSU-Regierungsbeteiligung ganz sicher verböte.

    Was aber jedenfalls an Stelle der SPD zu bedenken wäre, kann man mit solch einer CDU/CSU tatsächlich noch über eine Koalition verhandeln? Vielleicht war das Verhalten des Ministers ja auch darauf gerichtet, diese Koalition zu verhindern.

    Viele Fragen und Vermutungen, die dringend geklärt werden sollten, bevor, falls überhaupt noch, Sondierungsgespräche beginnen. Denn so geht es einfach nicht.

    • Titel eingeben
      Herrje, fallen Sie doch nicht auf dieses lausige Schmierstück rein. Der CSU-Mann wird als billiges Bauernopfer mit viel medialem Diskantgeschrei entlassen und macht den Weg für die schwarze Ampel frei.

    • come and see
      @Besucher

      Ach, den Fehler habe ich auch lange gemacht:
      Intelligenz, Machtstreben und Kontrolle unterstellt. Bei deutschen Politikern.

      Aber nein, sorry, da ist kein Masterplan, keine geniale Intrige, keine bösen Schauspiel, kein dunkler Lord.
      Da sind einfach alle nur noch völlig überfordert.
      Kontrollverlust.
      So sieht er aus.

      Kannten wir noch nicht, in der Bundesregierung.

      Deshalb können wir ihn nicht beobachten, weil wir immer Intelligenz unterstellen. Und Macht. Und Kontrolle. Bei unserer Regierung. Weil das ja hochgezahlte Akademiker mit einem hoch bezahlten Beamtenapparat.

      Wir können uns das nicht vorstellen, das, was da gerade passiert.

      Deshalb sehen wir es nicht.

      Wir suchen immer noch den Sinn. Jeden Tag aufs neue. Hier und dort und in all den Blogs und Artikeln und Kommentare.

      Tja, aber da ist nichts.
      Da ist nur die völlige Auflösung von Macht, Kontrolle und Intelligenz.

      Aber auch wenn ich das hier schreibe, so wird das keiner glauben, weil es undenkbar ist und deshalb es keiner sehen kann. Selbst wenn es vor seinen Augen geschieht.

      Und deshalb wird es weitergehen.


    • Tja, aber da ist nichts.
      Da ist nur die völlige Auflösung

      Mein Mann sah Debatte im Bundestag über Siemens-Abzug und schüttelte den Kopf. „In 2 Monaten keine Regierung zustandebringen, aber über Siemens debattieren“. – „Die wissen überhaupt nicht, was sie machen sollen, drum debattieren sie über so Zeug, an dem sie eh nichts ändern können.“

    • Ja, das ist amüsant – wobei ich auch nicht vom Moloch Siemens regiert werden wollte.

    • @Bsuchr um 19:56 Uhr
      Schwarze Ampel = Schwampel = Synonym für Tschamaika.

      Dachte das Thema – der Versuch diesen Koalitionsquark zu bilden – wär nun wirklich durch. Verstehnix.

    • Titel eingeben
      @Blacky, ich meinte rotgelbschwarz. So bekommt der Lindner endlich sein Aussenministerium, die CSU muss 2018 keinen Watschenbaum für eine Koalition mit den liebenswerten Goldgrünen abholen und die Partei that used to be the SPD kann weiter das machen, was sie am liebsten macht: blind alles Vorgelegte von Angela Mugabe (danke Otto Moser) unterschreiben und weiter ganz entschlossen zu doof bleiben, um ein Loch in den Schnee zu p…. (Zitat Volker Pispers).
      Weiss ehrlich nicht, wie das genannt wird, wenn es nicht die schwarze Ampel ist – aber googlen ist bildungsschwach :-)

    • Titel eingeben
      @goodnight
      Das Ziel wurde ja erreicht: Der Job für Montsanto ist glücklich erledigt und man kann jetzt entspannt auf Spenden und Drehtürjobs warten.
      Bei der SPD noch so etwas wie Restwürde oder -stolz zu unterstellen ist nach den letzten Jahren sehr wohlwollend und das gilt für die CDU mit ihren durch und durch verlogenen euphorischen Ostblock-Standing Ovations beim Parteitag 2015 noch viel mehr. Spätestens bei den Jamaica-Balkonfotos wurde es sichtbar: Nicolae Merkel forever und sonst nix.
      https://gdb.rferl.org/C319D764-A8B6-4149-89FB-E2C895EEB32C_mw800_s.jpg

    • Auflösung; kein Plan, – aber Kontrollwahn.
      @Goodnight
      Es lag und liegt auf der Hand.
      Daneben liegen der Euphemismus „Europa“ und das €-Korsett.
      Ich glaube es, weil ich es sehe, „das, was da gerade passiert“.
      Gute Nacht.


    • Der Minister Schmidt hat vermutlich schon sein Pöstchen bei Bayer/Monsanto sicher. So wie beim Gas-Subventions-Abbauer Schröder und anderen. Lobbyismus ist doch was feines.

    • @Besucher
      Deutschland-Koalition (ohne kugeln). Sozialdemokratisch+liberal+konservativ (in der Reihenfolge), für jeden Ebbes. Bis Ebbe in der Kasse ist.

      Nico aus Romania? Wie das ausging wissen Sie ja. In Bucuresti war die Luft Ende 1989 ziemlich bleihaltig. Ich war zu der Zeit mit dem Orientexpress meine damalige Freundin, die für ein Jahr in Ungarn arbeitete, besuchen. Der Zug fuhr normalerweise vom Keleti pu (Budapest) weiter nach Bukarest. Zu der Zeit nicht. Aus Gründen.

    • Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern
      Habe mich jetzt mal erkundigt:

      Anscheinend haben wir gar keine wirkliche Regierung mehr.
      Irgendwie kann gerade jeder Minister machen was er will, weil eigentlich schon entlassen.
      Die in Berlin sind alle nur da, weil sie gerade noch wollen, aber eigentlich nicht müssen.
      Könnte vielleicht einer auf die Idee kommen, einen Krieg zu erklären, Stromautos zu verbieten, oder die Grenzen zu öffnen…obwohl, das ging ja auch bei „normaler“ Regierung.

      Wie ich schon sagte, im Moment ist alles außer Kontrolle.
      Nur begreift das noch keiner.

  81. Fiese Maat-Ente
    Ich liebe diese Kolumne! Immer wieder Neuigkeiten. Bis gerade eben dachte ich noch, das Wort leite sich von einem böswilligen Charakter bei der Enten-Marine ab.

  82. Glyphosat auf die ins Kraut schießenden Begehrlichkeiten der SPD
    Good old CSU rides again.

    Hemdsärmelig und im doppelten Wortsinn rustikal.
    Ob’s was hilft bei der kommenden Landtagswahl?

    Selbst wenn die Bauern, wenigstens die konventionell wirtschaftenden, Schmidts Einsatz belohnen … die Anzahl der in der Landwirtschaft Beschäftigten beträgt in Bayern 223’000 (2016).
    Die können inkl. ihrer Partner und Kinder alle CSU wählen und stellen doch nur eine Minderheit unter den knapp 10 Mio Wahlberechtigten, von denen sich an der letzten LT-Wahl ca. 63% oder 6 Mio beteiligten.

    Vielleicht hilft der nostalgische Blick auf andere CSU-Zeiten mit einer prophetischen Rede … „Franz-Josef Strauß – Rote und Grüne“ (bei Youtube).

    Nach heutigen Begriffen fielen damals die Skandale und die Wortwahl weit deftiger aus. Wenigstens die klare Kante wünschte man sich bei der heute üblichen Worthülsennebelwurfleisetreterei zurück.

    Kompromisse wurden am Ende doch geschlossen, auch mit dem Mann, der oft klang, als wäre eine größere Geröllhalde in Bewegung geraten.

    • 18:9 lautet das Ergebnis der Abstimmung
      17:9 wäre es bei einer Enthaltung Deutschlands gewesen.

      Zur Zeit will man einen Skandal daraus machen
      wenn ein Politiker der CSU seinem Gewissen folgt.

      Ich kann den Mann zu seiner Entscheidung
      nur Beglückwünschen.

      Das die Opposition seinen Rauswurf fordert ist wenig überraschend.
      Was man bei SPD und Grünen von Mehrheiten hält zeigt die Aufregung.
      Man tut so als wäre die Meinung von Rot und Grün maßgeblich
      für Europa. Ich würde das eher Größenwahn nennen.

    • Sehn Sie,
      das dachte ich mir ja auch schon, als 500000€ Zuschuss an ein Luxushotel in Weissach am Tegernsee für ein Luxus-Spa ging.Andere wurden auch noch bedacht, man sagte aber nicht, wer und wo.Insgesamt waren es 5 Mio.€. Nächstes Jahr werden die Zuschüsse für den Premiumbereich auf 10 Mio aufgestockt, hieß es.(BR/quer)
      Dabei hatte D noch nie soviel Übernachtungen zu verzeichnen,nämlich 450 Millionen.Begründet werden solche Maßnahmen mit „Aufträge für heimische Handwerker“,wenn‘ s denn stimmt bei den Ausschreibebestimmungen, die z.T. europaweit gemacht werden müssen.

      Was nützt es nun der CSU, wenn die Hoteliersfamilie sie wählt, alle anderen, die sich eine Förderung für ihr öffentlich Freibad gewünscht hätten,das abgelehnt wurde, aber nicht( mehr)?

    • Bei EU-Abstimmungen sind die Stimmen gewichtet.
      Deshalb hätte die Enthaltung des größten Landes ein anderes Ergebnis zur Folge gehabt.

  83. Titel eingeben
    Der „bayrische Goldstandard der Bildung“ ist wohl kaum mehr als Katzengold.

    • @ Stein: Mag ja sein, allerdings im Vergleich
      der Katzensch***e andernorts definitiv vorzuziehen.

    • da irren Sie sich zumindest relativ,
      denn diese Erfahrung machen alle Kinder, die aus anderen Bundesländern nach Bayern kommen, daß sie da dann erstmal vom Schnitt 1 oder 2 auf 5 fallen, wenn sie nicht mehr arbeiten wollen als in ihren Herkunftsländern. Ganz besonders faltet es halt die ritalinfressenden Schratzen der rot-grünen Besserwisser zusammen, die Zuhause nie darauf hingewiesen wurden, daß etwas anderes lernen als nur „sozial ungerecht“ sagen im späteren Leben hilft, denn dann hat man die Wahl zwischen vielen anständigen Berufen und muß nicht später als Abschlußloser die Ressentiments der plebs misera bedienen, muß nicht „soziale Gerechtigkeit“ sagen, wenn man Steuererhöhungen meint, um den eigenen Haß auf die Erfolgreichen dürftig zu kaschieren und sich ohne eigene Arbeit oder Leistung mit „politischer Arbeit“ zu alimentieren.

    • Als es um Vermessung ging, war ich im Studium trotz enormer Matheschwächte deutlich besser als Studenren aus Norddeutschland, die damals schon mehr so multiple Choice machten. Etwas, gegen das sich unsere Lehrer immer gewehrt haben.

    • Die Masse der Schüler hat's einfach nicht drauf
      Ich musste feststellen, dass ein wirklicher Intelligenzbolzen, der auch noch ein wenig arbeitet, in jedem Schulsystem festverbacken mit der Eins ist und meistens in jedem Fach. Davon gibt es, wie ich auch noch feststellen durfte, in jeder Klasse max. 15-20 Prozent. Diese werden nicht gefördert, so dass wir keine geistige Elite haben, sondern sie werden schon mal eingesetzt für Nachhilfe oder in Gruppen, um die Gesamtnote hochzujubeln.

      Man erwartet also zu viel von den übrigen, die oft fokal Talente haben, die ebenfalls nicht gefördert werden.

      Die Messlatte ist verkehrt. Mit dieser dünnen Elite kommt man locker aus. Die Kunst liegt darin, für die übrigen den richtigen Weg und Beruf zu finden. Dummerweise landen einige dieser Schüler im Lehrerberuf oder in der Politik, so dass das Problem schön zugedeckt werden kann und sich verschleppen lässt. Die, die gerade so Abi schaffen, können dagegen jederzeit Soziologie studieren und Aktivisten werden, Glückauf. Jeder Handwerker mit Realschulabschluss ist schlauer, aber man muss ja viel Abitur für Bertelsmann und die OECD produzieren.

      Dass die Masse insgesamt, nicht besonders klug ist, will einfach niemand wahrhaben, und wenn es ein Medikament gäbe zur Inttelligenzförderung, läge die halbe Republik an der Infusion. Wenn man nun noch bereichert durch Abkömmlinge von zweihundert Jahren Cousinsheirat, wird das Problem nicht besser. Aber über die Primärausstattung darf nicht geredet werden, nein. Das wäre ja biologisch, also nicht hilfreich.

    • @ Stein
      Ich kann ihnen aus eigener jahrelanger Erfahrung als Gymnasiallehrer eines mit voller Sicherheit sagen: fast alles was von den 68-ern bildungspolitisch angeleiert wurde kann man in die Tonne hauen. Und ich betone dabei, dass ich ursprünglich aus der linksliberalen Ecke komme und von linken Ideen anfangs beeinflusst war, zumindest soweit, dass ich sagte man muss dem Ganzen eine Chance geben.

      Aber nach so vielen Jahren des Herumreformierens, des Versuch und Irrtums MUSS man jetzt bilanzieren und sagen: die linke Ideologie hatte ihre Chance und weiß Gott mehr als genügend Zeit ihre Vorstellungen umzusetzen. Ich orientiere mich an Resultaten, und die sind nicht da. Und wenn jetzt wirklich noch ein Unbelehrbarer nach so vielen Jahrzehnten linken „Reform“-Pfuschs hingeht und sagt „ja, wir hatten nur noch nicht genug Zeit“, dann muss man antworten „seht endlich ein, dass Ihr ’ne Bauchlandung hingelegt habt mit Eurer Ideologie, und was Ihr jetzt macht, dafür gibt es ein passendes englisches Sprichwort: „it’s like flogging a dead horse“.

      Und wenn Ihr das Pferd noch so oft durchpeitscht, aufstehen wird es davon nicht mehr. Die linke Ideologie hat sich bei ihren Reformvorhaben fatalerweise immer an weniger erfolgreichen Ländern orientiert.

      Dazu 2 Beispiele:
      -die Gesamtschule wurde in manchen Ländern nicht umgesetzt um mehr Chancengleichheit herzustellen (tut sie nachweislich nicht, im Gegenteil), sondern weil sie billiger ist. Und das war vor allem in wirtschaftlich weniger erfolgreichen Ländern das Hauptkriterium.
      -Ähnliches gilt für die sog. „Inklusion“: auch hier hat man nicht aus humanitären Gründen auf (die bei uns bewährten) Förderschulen verzichtet, man hat es aus Kostengründen getan. Die konnten sich Förderschulen nur nicht leisten, sonst hätten sie es ebenso gemacht wie wir. Und wie wir es hoffentlich auch wieder/weiter machen werden.
      Soll heißen: Gesamtschulen abschaffen, Förderschulen beibehalten und Inklusion verhindern.

      Es gibt im Schulalltag massenweise Beispiele dafür, dass linke Ideologie gescheitert ist, das Leistungsniveau der Schülerschaft von heute liegt weit unter dem von vor 30 Jahren. Da wird dann gern die Moderne ins Spiel gebracht und entgegnet: ja aufgrund der Entwicklungen ist ja heute auch alles viel schwieriger und anspruchsvoller. Ist es nachweislich nicht, zumindest nicht an der Schule. Die modernen Fremdsprachen haben sich in den letzten ~300 Jahren sehr wenig verändert (die toten eh nicht), im Bereich Grammatik so gut wie nicht und im Bereich Lexik auch eher marginal (es kommen immer ein paar neue Begriffe dazu, ältere verschwinden). Die Mittelstufenmathematik basiert fast ausschließlich auf den alten Griechen (Thales, Pythagoras, etc.), in der Oberstufenmathematik ist die Differential-/Integralrechnung noch immer das vermutlich „modernste“. Und die stammt von Leibniz und ist auch schon ein paar hundert Jahre alt.

      Im Geschichtsunterricht wollte man nicht mehr Fakten pauken (stimmt, die allein reichen nicht, sind aber notwendiges Rüstzeug um Wissen zu vernetzen und daraus Erkenntnisse gewinnen zu können). Resultat: Oberstufenschüler von heute sind historische Analphabeten.

      So könnte ich noch beliebig weiter machen, aber mit Rücksicht auf Don’s viereckige Augen will ich’s dabei bewenden lassen.

      In jedem Fall: ich weiß, wovon ich rede!

    • Lehrern zu widersprechen ...
      „… fast alles was von den 68-ern bildungspolitisch angeleiert wurde kann man in die Tonne hauen.“

      Die 68er sind für manche wohl wie ein rotes Tuch und alles rot-linke sowieso. Nur, die 68er haben nichts angeleiert, denn als einige von denen soweit waren, etwas anleiern zu können, waren das schon lange keine 68er mehr, wage ich mal zu bemerken, Harry Charles. Oder halten Sie den Seeheimer Kreis etwa für Sozis?

      Was so einige Reformen, schon zu Zeiten der 68er, aber logischerweise ohne deren Beteiligung, betrifft, will ich Ihnen jedoch nicht widersprechen.

      Tatsächlich war es beispielsweise Carl-Heinz Evers, Jahrhang 1922 und sicher kein 68er – wenngleich SPD Mitglied, der das System der Gesamtschule (mit) zu verantworten hat. In meinen Augen ist die Gesamtschule auch grundsätzlich die bessere Schulform, ihr schlechter Ruf resultiert wohl hauptsächlich daraus, daß sie in jeder Beziehung in Konkurrenz zu Gymnasien etc. steht und gleich bewertet wird, was eindeutig ein falsches Bild ergibt.

      Ansonsten behaupte ich aus eigener Erfahrung, daß es immer die Lehrer sind, die die Qualität ihrer Schüler ganz überwiegend bestimmen. Und wirklich gute Lehrer habe ich nur sehr wenige kennenlernen dürfen, als Schüler vor 68 und auch später. Das dürfen Sie mir gerne glauben. Es ist die Qualität der Lehrer, die extrem nachgelassen hat. Daß sich das auf die Qualität der Schüler auswirkt, unabhängig aller Reformen, ist für mich eindeutig.

      Den Lehrern nun mehrheitlich den schwarzen Peter zuzuschieben, trifft es selbstverständlich auch nicht, denn die Schüler sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Da haben es die Lehrer heute deutlich schwerer als früher. Heute möchte ich kein Lehrer sein.

    • Zusatz
      Nur zur Präzisierung meines Beitrags von 13:24 und um irgendwelchen Unkenrufen gleich zu begegnen: ich rede da von der SCHULE, nicht von der HOCHSCHULE. Und was die modernen Fremdsprachen angeht rede ich nicht von Fachsprache (mir ist sehr wohl bewusst, dass es da fast stündlich enorme Veränderungen gibt), denn die ist nicht Gegenstand des Unterrichts an allgemeinbildenden Schulen, sondern von der allgemeinen Standardsprache.

      Die Zielsetzung des Gymnasiums ist wissenschaftspropädeutisch, soll also Grundlagen legen für das wissenschaftliche Arbeiten, das erst an der Hochschule stattfindet. Ein durchschnittliches LERNER-Wörterbuch des Englischen wie der Oxford Advanced Learner’s Dictionary ist kein wissenschaftliches Standardwerk wie der OED (Oxford English Dictionary) oder auch schon der SOED (Shorter OED). Selbst dieses LERNER-Wörterbuch umfasst einen Wortschatz von ~500 000 lexikalischen Einheiten. Lernziel im Bereich Lexik bis Ende der Mittelstufe (Klasse 10): ~4000 Einheiten (je nach Bundesland etwas unterschiedlich), in der Oberstufe kommen dann noch ca. 2000-4000 weitere dazu (auch hier je nach Bunddesland etwas unterschiedlich).

      And that’s about it.

      Dabei (so gut wie) nicht berücksichtigt werden wie gesagt fachsprachliche Termini sowie andere als standardsprachliche Register (Umgangssprache, Slang, etc.). Das ist nicht das Meer zum Austrinken, es ist ein zu bewältigendes Pensum. Das Argument, das von linken Reformideologen gern vorgebracht wird („ja das Niveau ist eben abgesackt weil durch moderne Entwicklungen heute alles viel schwerer ist“) kann man in den Ofen schießen.

      Und wenn behauptet wird, Schüler könnten sich heute in den Fremdsprachen fließender mündlich ausdrücken als früher: kompletter Unsinn, auch da eher andersrum. Und selbst wenn es so wäre (ist aber nicht so), was nützt das denn alles wenn sie nicht mehr ordentlich schreiben können (die besten Oberstufenarbeiten von heute weisen schon 10-20 Fehler auf, 50-60 sind keine Seltenheit)? Wie nennt man jemand, der eine Sprache zwar sprechen, aber nicht lesen oder schreiben kann? Genau, Analphabet. Und genau da sind die hehren idealistischen Zielsetzungen linker Krawallreformer gelandet.

      Was einen eben ärgert, ja fassungslos macht, das ist diese unglaubliche Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Mit welchen Zielsetzungen sind sie angetreten, was haben sie alles postuliert? Und was ist dabei herausgekommen? Müll, mehr nicht. Bildungskatastrophe. Bestes Beispiel: Baden Württemberg. Früher beispielgebend, war immer mit bei den drei besten Bundesländern.

      Nach Machtübernahme durch „grün“ sind die innerhalb weniger Jahre nach unten durchgereicht worden.

      All das zeigt eigentlich nur eines: so kann es nicht weiter gehen!

    • @Otto Meier 18:15
      Die Gesamtschule die bessere Schulform? Ein Märchen wie ich finde. Nachprüfbares Beispiel dazu: In Großbritannien hat die Labour-Regierung in den 1970-ern umgestellt auf Gesamtschule. Resultat: innerhalb weniger Jahre galten die als Loserschulen, die Absolventen als zweit-oder drittklassig. Das ganze führte nur zu einem aufgeblähten Privatschulsystem. Wer was auf sich hielt und für seine Kinder das Beste wollte hat seine Kiddies von den „comprehensives“ runter geholt und in Privatschulen gesteckt (selbst prominente Labour-Politiker haben es so getan-siehe auch Schwesig; anderen Wasser predigen, selbst Wein trinken). Die „comprehensives“ haben vor allem den Teil der talentierten Arbeiterkinder benachteiligt, deren Eltern sich eine teure Privatschule nicht leisten konnten. Man hat ihre Chancen damit nicht verbessert, man hat sie vernichtet. Die Gesamtschule hat also das genaue Gegenteil von dem erreicht was postuliert wurde.

      Die unseren Gymnasien entsprechenden „grammar schools“ waren staatliche Schulen, genossen aber einen ganz hervorragenden Ruf. Und daher hatten talentierte Arbeiterkinder dort wesentlich bessere Berufs- und Lebenschancen als auf den Gesamtschulen. Bei einem der ersten PISA-Rankings wurden die 100 besten britischen Schulen aufgelistet. Darunter fanden sich nur 2 „comprehensives“ (und die auch nur auf Platz ~64-66), alles andere waren „public/independent schools“ oder die wenigen noch übrig gebliebenen „grammar schools“.

      Zur Qualität der Lehrer: da wäre ich der Letzte, der Ihnen widerspricht. Es gibt in der aktuellen Lehrergeneration weiß Gott massenhaft Nieten, fachlich totale Nullen. Aber woher kommt das denn? Doch daher, dass an den linksverseuchten Unis das Niveau des Lehramtsstudiums (das noch nie Elitestatus hatte [ich habe noch ein Diplom und weiß wovon ich rede] und nach der Bologna-Reform noch schlechter wurde, aber früher doch ein wesentlich höheres Niveau erreichte als heute) kontinuierlich so weit heruntergeschraubt wurde, dass qualifizierte Absolventen da kaum noch bei rauskommen (ich dramatisiere etwas, in der Tendenz ist es aber so).

      Einer der vielen Teufelskreise aus denen man raus müsste. Fachlich minderqualifizierte Lehrer unterrichten nicht mehr, sie indoktrinieren (wo meinen Sie haben die Grünen die 10% her?) nur noch. Inkompetente Pauker produzieren immer schlechtere Schüler, die ihrerseits drücken das Niveau an den Unis immer weiter. Und von da kommen dann noch schlechtere Lehrer, usw., usw.

      Nett, gelle?

    • Teufelskreise
      Schlechte Lehrer führen zu schlechten Schülern, zu schlechteren Lehrern, zu schlechteren Schülern, zu noch schlechteren Lehrern …

      Das sehe ich auch so, Harry Charles. Aber wer sind denn die Grünen? Sind das zu einem großen Teil nicht Lehrer oder doch zumindest Akademiker? War ein Außenminister Fischer noch ein 68er oder gar grün? Und, seit wann entscheiden denn die Grünen ganz allein über Schulreformen. Für mich ist es schon sehr erstaunlich, daß es doch überwiegend Politiker mit anzunehmender Fachkompetenz sind und waren, die den Brei verdorben haben. Der Reiz, sich mit wenig durchdachten Reformen ein Denkmal zu setzen, scheint gerade im Bildungsbereich ziemlich hoch zu sein. Gerade dort, wo der mögliche gesamtgesellschaftliche Schaden mit am höchsten ist, zeigt man sich jedoch besonders reformfreudig.

      Abschließend noch ein Wort zur Gesamtschule. Sie schreiben ja selbst, daß die Gesamtschule daran leidet, daß dort vor allem die Kinder aus weniger priveligierten Schichten der Gesellschaft anzutreffen sind. Und genau das ist doch der Grund, wird dies nicht berücksichtigt, warum Gesamtschulen im Vergleich zu Gymnasien schlechter abschneiden müssen. Dieser Teufelskreis der Benachteiligung durch die real existierende Klassengesellschaft macht vor den Schulen eben nicht halt. Das war ja ein Grund für die Schaffung der Gesamtschule, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Ein in meinen Augen sehr guter Grund. Richtig ist, es gibt gute und schlechte Gesamtschulen, aber es gibt auch gute und schlechte Gymnasien. Und am Ende sind es wieder die Lehrer, die darüber an erster Stelle entscheiden.

      Blicke ich auf meine Schulzeit an einem altsprachlich humanistischen Jungengymnasium, immer noch eine „Eliteschule“ nach heutigen Maßstäben, zurück, dann graust es mich. Vom Erlernen des Lernens, vom selbstständigen Lernen – keine Spur. Da galt das Motto: Vogel friß oder stirb. Und gerade da, wie an allen Eliteschulen, war und ist Indoktrination eine Selbstverständlichkeit. Schließlich weiß man ja, wer man ist und was man sich und seiner Klasse schuldig ist. Das ist Milieutheorie in der Praxis, auch wenn ich die Absolutheit nicht unterschreiben würde.

    • @Otto Meier 11:31
      Herr Meier, nehmen Sie mir die Frage nicht übel, aber wurden Sie in der Däderää sozialisiert? Ihr klassenkämpferisches Bild von der Gesamtschule lässt es vermuten. Fakt ist: die Gesamtschule hat bei uns (und nicht nur da) NICHT funktioniert. Wo ich Ihnen nicht widerspreche (falls Sie das andeuten wollen): dass es bei der Lehrerschaft ein Dünkelproblem gab und gibt. Heute ist es nur grün-„progressiv“ kaschiert, der selbstverliehene grüne Heiligenschein immunisiert gegen jede Kritik. Waren es früher eher Arbeiterkinder, die man nicht mochte, sind es heute eher die Kinder von AfD-lern, die man auszugrenzen versucht. Und dieselben eingebildeten Popanztypen von Paukern, die es am Gymnasium gibt finden sich auch an den Gesamtschulen. Aber auch am Gymnasium ist der Tenor überwiegend links-grün. Sicher, immer noch sind ~60% der Gymnasiallehrerschaft im (konservativen) Philologenverband organisiert, aber nach außen machen Sie doch den linksgrünen Don Quixote.

      Das Problem sind nicht konservative Lehrer, die zu ihrem Konservativismus stehen (gibt’s kaum noch), sondern die verlogenen Angepassten. Meine Familie hat väterlicherseits einen handwerklichen Hintergrund, mütterlicherseits einen eher bürgerlichen. Außerdem waren wir früher daheim gestandene Sozis. Allerdings: meine konservativen (damals war die CDU noch so) Lehrer haben mich deswegen in keinster Weise benachteiligt. Da ich ein guter Schüler war konnte ich in der Schule alle gesteckten Ziele erreichen, ich wurde gerade von den konservativen Lehrern eher gefördert/bevorzugt, von den Sozen eher benachteiligt.

      Ein Beispiel dazu: eine der ersten 68-er Pauker, die ich hatte war eine Deutschlehrerin, betont schlampig, vermülltes Auto (natürlich „make love not war“-Aufkleber), immer linke und auch schon feministische Sprüche drauf. Die hat bei uns Gruppenarbeit eingeführt, die dann so aussah: pro Gruppe gab es einen leistungsstarken Schüler, der hat für die anderen die Arbeit gemacht, ein anderer durfte dann die Ergebnisse präsentieren, die ganze Gruppe hat dann dank des guten Schülers eine gute Einheitsnote bekommen. Wissen Sie wie ich das nenne? Das ist staatlich sanktioniertes Plagiat (also geistiger Diebstahl). Ich habe schon als Schüler mit Sozenpaukern fast nur schlechte Erfahrungen gemacht. Die konservativen dagegen waren gut organisiert, fair, humorvoll. Bei denen habe ich gern gelernt, gegen linke Sprüche bin ich schon seit damals allergisch, u.a. ein etwas längerer Englandaufenthalt hat dann das Pendel endgültig in Richtung „konservativ“ ausschlagen lassen.

      Der ganze linke Bildungszinnober nervt mich nur noch. Es gibt zu einer konventionell-konservativen (natürlich heute didaktisch bereichert um moderne technische Mittel) Schule für mich keine Alternative. Ich habe während eines Studiums in einer Nachhilfeschule gearbeitet. Da kam ich viel in Kontakt mit Gesamtschülern. Deren Kenntnisstand war signifikant schlechter als der der Gymnasiasten, sogar der meisten Realschüler. Die Gesamtschüler haben kein gutes Haar an ihrer Schule gelassen, keiner mochte sie. Das ist die Realität.

      Die angebliche Benachteiligung von Kindern aus der Arbeiterschicht im dreigeteilten Regelschulsystem ist ein Märchen. Es gibt x-Gegenbeispiele wo Kinder aus der Unterschicht es bis ganz nach oben geschafft haben (Gerhard Schröder, etc.)

      Zum sog. selbstgesteuerten Lernen: auch eine ideologische Schimäre, meiner Erfahrung nach wollen es weder Eltern noch Schüler. Letztere werden damit überfordert, genau wie die Lehrer, die dann nur horrend mehr Vorbereitungsarbeit haben. Und am Ende kommt nichts dabei heraus.

      Hören sie nicht zu sehr auf Parolen, machen Sie sich SELBST ein Bild von den Dingen. Wenn Sie dazu keine Gelegenheit haben vertrauen Sie auf die Aussagen derer, die die Materie kennen.


    • Meine Sozialisation, Harry Charles, wird wohl nie beendet sein, begann aber zeitlich weit vor den von Ihnen so geschmähten 68ern. Mein Elternhaus war politisch eher desinteressiert, was wohl eine Folge der Befreiung war.

      Richtig ist, eine Gesamtschule habe ich selbst nie kennenlernen dürfen, bin aber durch die Familie, Schulleiterin einer Gesamtschule, bestens informiert. Daß es dort anders gelagerte Probleme als an einem Gymnasium gibt, versteht sich wohl von selbst. Und Sie sollten nicht denken, daß man dort von den Reformen der Bildungspolitik begeisterter ist als an Gymnasien. Das betrifft auch und besonders die Inklusion.

      Was das selbstständige Lernen in Gruppen betrifft, so sehe ich das deutlich positiver, so etwas fördert die Teamfähigkeit, etwas, was später im Berufsleben nicht ganz unwichtig ist, wie mir scheint. Daß es dabei auch negative Aspekte geben kann, räume ich allerdings ein.

      Einen guten Lehrer zeichnet, neben unbedingt erforderlichen pädagogischen Fähigkeiten und selbstredend fachlicher Qualifikation, aus, daß er sehr viel Zeit in die Unterrichtsvor- und nachbereitung investiert. Lehrer, die ihre Arbeit nur als Job mit möglichst viel Freizeit betrachten, sind leider vermehrt im Kommen und in meinen Augen für den Beruf völlig ungeeignet. Ob Lehrer allerdings in Jesuslatschen oder als Modepüppchen auftreten, ob die ihr Auto vermüllen oder sonst aus dem bürgerlichen Rahmen fallen, das halte ich nicht unbedingt für ein wesentliches Kriterium, solange die ihre Arbeit gut machen. Auch Schüler können da meist gut differenzieren.

      Vermutlich lieben die meisten Schüler weder ihr Schule, ihre Lehrer, noch die Schulzeit ganz allgemein. Das war, ist und bleibt wohl immer so. Das ändert sich dann häufig mit zunehmendem Alter, da wird die Schule vom Feind zum Mittel zum Zweck, würde ich meinen.

      Es ist wohl so, daß ich mehr nach links tendiere, will man solche Maßstäbe anlegen, aber ich bin auch sehr konservativ, was kein Widerspruch in meinen Augen ist. Ich bin halt offen für fast alles und lasse mich auch durchaus überzeugen, wenn ich auf entsprechende Argumente treffe, sachliche Argumente. Sie scheinen mir, wenn ich das mal, ganz wertfrei und ohne das wirklich beurteilen zu können, so sagen darf, gewisse Abneigungen zu pflegen, die es mir an dieser Stelle sinnvoll erscheinen lassen, unser Geplänkel zu beenden. Für mich sind Ideen nicht links oder rechts, sondern gut oder weniger gut. Das politische Spektrum aus dem sie stammen, spielt dabei für mich überhaupt keine Rolle. Das ist kein Argument und hat nichts zu bedeuten.

      Aber nichts für ungut und besten Dank für das Gespräch.

    • Harry Charles 18:12 am 30.11.
      Bayerisches Gold gibt es in 8 – 24 ct. Als mein Sohn ins Gymnasium kam, ging ich mit ihm in vier Informationsabende in die Stadt. Vier staatliche Schulen hatte ich vorab ausgesucht. Keine Städtische Schule; weil wegen der Ideologie der langjährigen Stadtregenten und deren getreuen Vasallen bis runter ins Pförtnerhäuschen.

      Kennen Sie „Nimm doch Dein Eibischzuckerl mit a bisserl Wasser“? „Putz da dein Parteibücherl
      immer mit an Staubtücherl am Sonntag !
      Weil es dann geschmeidig ist,
      und niemand beleidigt ist am Montag.
      Weil dich kein Gewissen drückt,
      denn du hast dich eingefügt
      und weu sa si so schickt. Wolfang Ambros

    • @Harry Charles
      Lieber Harry Charles, ich kann Ihnen nicht genug davon erzählen, wie das Schulsystem in den 90 gern, mich davon abgehalten haben, meinem einzigen überaus geliebten Maidli, eine angemessene Schulbildung zukommen zu lassen. Damals lebten wir in einer kleinen nordddeutschen Stadt, mir gefiel so beinahe wie nichts dort, so habe ich meinem Mann vorgeschlagen, dass wir sie in die internationale Schule in HH schicken, er sagte nein, er selber dort gewesen, sagte, dass er vermisse es, dass keine Schüler seinerzeit mehr in HH sind und sie solle sozial gefestigt sein. Ein Horror haben wir erlebt in Norddeutschland im Gymnasium, angeblich ein guter, wo sie dann ging. Ich möchte nicht mal daran erinnert werden mit was für Familien und deren Kinder, ich zu tun hatte, geschweige denn die Lehrer. Die eine habe ich zufällig gesehen, als ich wieder in der besagten Kleinstadt war. Ich weiss nicht was mich davor zurück hielt sie anzugreifen, aber geschimpft habe ich schon … ich hab das alles schulische gut machen lassen für mein Mäidli, was D nicht angeboten hat, dann in der Schweiz …

  84. Denn eigentlich propagiert sie - noch sehr zurückhaltend - die hier bislang nicht so richtig
    angekommene Zukunft:
    hopkinsmedicine.org/gastroenterology_hepatology/clinical_services/advanced_endoscopy/fecal_transplantation.html

    v.gd/bW10xk

    Vermutlich wird im Hintergrund bereits ein Spendertransplantationsausweis entworfen – und, damit der Schock dann nicht zu heftig wird, unser Umgangsprachschatz vorsorglich passend bereichert…

    • Uuuh
      Also wer sich darauf spezialisiert – wahrscheinlich Koprophagen, die hoffen, dass sie etwas für sich abzweigen können.

      Wenn ich mit dieser Spende moralisch aus dem Schneider wäre, gern.

    • Da gibt's offenbar sogar schon eine Versuchspille
      jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2664458

      v.gd/HuLEt4

      JAMA. 2017;318(20):1985-1993. doi:10.1001/jama.2017.17077

      (Keine Ahnung, wie lange das

      time.com/5038564/c-diff-fecal-transplant/?iid=sr-link1

      unentgeltlich zugänglich gehalten wird…)

    • Die Sache konsequent vom Ende her denken
      Betrachtet man die Sache anatomisch, leuchtet ein, was „Alles vom Ende her denken“ tatsächlich bedeutet.

      Von da ist es nur ein kleiner Schritt zur praktischen Anwendung bzw. zum Transfer der so erdachten … äääh … Produkte.

      Pillepalle, was die Bürgerinnen und Bürger so alles schlucken.

    • Ach soo
      mit Pillen, ich hab, ohne den Film zu sehen, an eine rektal-rektal-Spende gedacht und an eine weitere Spezialisierung des Proktologen.

      Aus der Traum vom Nebenerwerbs-Spender.

    • Scat auf Krankenschein
      Apropos schlucken: Da müssen Riccarda Sohr et al. möglicherweise noch Medizin und Pharmazie studieren…

    • vielleicht gibt je Koprolalie auch bald auf Krankenschein.
      zu früh, naja.

      dann können sie mit ihren Hetzanschuldigungen und NetzDG einpacken.
      Dann bin ich Minderheit,dann darf ich pesten. So wie hier, die bessere Hälfte. http://kamelopedia.net/wiki/Koprolallie, estes Video

  85. Das muss ausgiebig abgeradelt werden
    Don, das Probelm liegt weniger im Sprachlichen, wenn ich auch erst Berg-stopfen-pflanzerl las, denn im Kalorischen. Panade aus Kohlenhydraten und Fett, Käse gut fett, sonst schmilzt er zu spät.

    Wir hatten heute Pflanzerl aus Tatar, nichts dazu, Dessert spanische Himbeeren, weil die günstig waren. Kalorien? Mit der Lupe suchen.
    Muss aber gestehen, dass es zwei Stunden später einen deliziösen Bienenstich eines Bäckers gab, der nach Ansicht eines Nachbarn zu viel Backgeruch verbreitet.

    • Bräustüberl
      Laut Speisekarte sind es „Heumilchtopfenpflanzerl“ – ich kann vor allem den „sauren Hirschberger“ empfehlen.

  86. Vermutlich kommt nach den viereckigen Augen
    erst noch, zum erweiterten Sehwerkzeug passend, der viereckig gewordene Sehnerv, bevor die Kommentare wirklich wieder kürzer werden können:

    In diesen Zeiten ändert sich die Anpassung des Menschen anscheinend schneller, als die Wirklichkeit ihren deutschen Stillstandsversuch überwände.

    Und da sage keiner, Stillstand hätte keine Rückwirkungen.

  87. Copyright Claims
    Hiermit reserviere ich das Urherberrecht für Film-,-Buch,-Hörspiel,-Computerspiel-Titel und T-Shirt-Aufschrift:

    „Grüne Bienen sind gut zu Vögeln“.

    „In Berliner Luft werden sogar Bienen grün“

    „Uns reicht es, daß unsere Kühe Veganer sind und die Wiesen sind grün“

    „Eine StierIn heißt hier „Kuh““

    „Wer mit mir kein Bier trinken will, ist mir intellektuell unterlegen“

    Mit dem Ausdruck des Bedauerns (und auf höchstrichterliche Anordnung) nehmen wir hiermit die Behauptung zurück, „50% der Mitglieder des Berliner Reichstages wären Volldeppen und Idioten. Die Wahrheit ist: 50% der Mitgleider des Berliner Reichstages sind keine Volldeppen und Idioten (frei nach Ludwig Thoma).

    „Auf dem Berg, da gibt’s kein „Gender“. Alles, was Glocken hat, wird gemolken.“

    Titanic 1912
    Tschernobyl 1986
    Fukushima 2011
    Angela Merkel seit 2005 (3x)

    Schöne Frauen werden geadelt
    häßliche Schreckschrauben werden geodelt

    Der Rad fahrende Studierende hat die zu Fuss gehende Assistierende des Zahn Verarztenden so intensiv angestarrt, daß er ein als Trieb Tätiger in Frage Kommender wurde. Er ist nämlich über wiegend allein stehend und so intelligent, daß er ganz alleine darauf kommt.

    • der L.Thoma gefällt am besten.
      Wenn schon denn schon:
      Fuss = Fuß (weil laaanges ‚u‘).

    • Grüne Bienen sind gut zu vögeln?
      In seltenen Ausnahmefällen, ja.
      Kann mich an einen noch gut erinnern…

      Dafür gibt es aber keinen Musterschutz.
      Muss jedes mal neu erarbeitet und bewiesen werden!

      Nachher schreibts ein echter Gentleman auch nicht mehr aufs Leiberl…

    • Nix ß
      „Scharfes S“, nie und nimmer. Da kommen Sie heute vor die #metoo-Inqusition, wenn Sie Ihre neue Kollegin Susi Wassermann-Doppeless fragen: „Sie, Susi, mit wieviel scharfen Ess schreibt man Wassermann und schreibt man „Doppeless“ mit Doppel-D….ich meine „Doppel-P“ und am Ende auch scharf mit…mit scharfem Ess oder mit Doppel-D…Doppel-Ess, ich meine: „Doppel-P“?“.

  88. die evolutionseigene Geniepunkt-Innovation machts möglich
    Mit diesem äußerst anspruchsvollen Politikansatz ‚…besser wäre es, sich wieder zu überlegen, wie man Kompromisse für das Volk macht, direkt und ohne Umwege über kassierende Lobbyisten, Verwaltungschaos, überzogene Ideale, Weltfiedensbemühungen und ausserstaatliche Strukturen. Kompromisse, die das Volk versteht, und die ihm den Eindruck vermitteln, es ginge erst einmal um die Menschen, wie das auch im Biergarten ist…‘ kann die goetheische ‚Genialität in den Dingen‘, d.h der Evolutionsprozess dienen.

    Die Evolutionslösung ist allen Spitzenpolitikern bekannt. Sie wird bewußt totgeschwiegen, weil sie den Machtstukturen ihre Existenz entzieht: die Ausbeutung von historisch gewachsenen KONFLIKTkampf- und Machtstrukturen. Der Schreiber hat dazu in Jahrzehnten einschlägige Erfahrungen gesammelt und geniesst diese Zeit auf den fränkischen Bierkellern – bis zur Revolution der KREATIVEN und Epikureer ….

    Die Koalition der Kreativen mit der Genialität-in-den-Dingen und mit der Geniepunkt-Innovation wird allen schmecken.

  89. Koalition mit der 'Genialität in den Dingen# herstellen
    Im übrigen bin ich seit Tagen dabei, die GroKo-Akteure in eine Koalition mit der Geniepunkt-Innovation und damit mit Goethes ‚Genialität in den Dingen‘ zu zwingen. Bei Gott ist bekanntlich nichts unmöglich.

    • Zen.....
      ich glaube, es sind Zenübungen, die Ihnen fehlen, Herr Kalupner.
      Seit Langem und meteoritengleich, taucht immer wieder mal einer
      Ihrer verblüffenden Beiträge auf, dessen Gedankenfülle mich an das
      Sprühen einer Wunderkerze gemahnt.
      Zen deshalb, weil diese Weisheitschulung lehrt, ohne grausam unnützen
      Umschweif straks zur Sache zu kommen.
      Zu Zen also, rät Ihnen mit freundlichen Grüßen
      Ein geplagter Leser
      Klar:“Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl,
      dann ist es nicht immer das Buch.“
      Geschenkt.

    • an den historischen Ergebnissen der Systemkrise wird man erkennen, sg Herr Meergans ...
      …. welches Weltprozess-Modell reife Früchte heranwachsen ließ. Auf dem Weiter-so-Baum, auf den ich mich nach Ihrer Empehlung niederlassen soll, sehe ich nur faulende Früchte auf vertrockneten Ästen hängen. Bezogen auf Ihr Bild vom hohlen Buch, liegt mir Albert Einstein Hinweis näher, der wußte, dass die Probleme nicht mit der gleichen Denkweise gelöst werden können, aus denen sie entstanden. Den Wunderkerzen-Verheissungen der trivialen aber operationalen Erkenntnisse der Chaosphysik – kleinster Impuls und emergente Ordnungsübergangs-Wirkung – sollte man sich beim denkenden Herangehen an Systemkrisen in höchstkomplexen Nicht-Linearsystemen nicht von vorherein verweigern.

  90. Nach diesen Prophezeiungen
    betreffend die Regierungsprogrammatik der kuenftigen GroKo brauchen die Gruenen gar nicht mehr gram zu sein, die Ministerbaenke verfehlt zu haben. Ihre Politik wird zu 100% realisiert. Und hinterher koennen sie immer sagen, wir waren es nicht, wir waren doch in der Opposition.

  91. schwampel minus blau
    es ist mir schleierhaft, wie manche nach über 12 jahren den machtverstand dieser frau immer noch unterschätzen. sehr geehrter don, entweder habe ich was verpasst oder sie sind hier der erste, der cduspdgrüne ohne csu als möglichkeit erwähnt (das mutterschiff will es noch nicht sagen). die oberste physikerin der republik hat mMn noch vor den wahlen für den fall geplant, dass die csu das zünglein an der waage werden könnte und ist schon einen schritt weiter.

    seehofer hat keine kraft mehr. gesund sah er schon lange nicht mehr aus, nun hat sich sein gesicht von fahl und eingefallen zu rot und aufgedunsen gewandelt. eine zeit lang war er ein recht guter populist, ein guter koalitionspartner des bayerischen volkes. aber welch kraftakt das gewesen ist. mehrere sachen musste er gegen die eigene partei durchsetzen, als erstes fällt mir die entscheidung für das G9 ein: die langtagsfraktion wollte es nicht, umfragen zeigten dass 80% der lehrer und eltern es wollten. deshalb finde ich besonders lustig, dass er G8-Transrapid-Stoiber mal wieder vorgeschoben hat.

    auf mich wirkte es so, er sei auf verlorenen posten, kämpfte für den wahlerfolg der partei gegen eben diese. vor allem die bundestagsfraktion ist elendig weichgespült. die sind auch schon 12 jahre an der macht, wollen da bleiben und fürchten zu recht neuwahlen.

    dann auch noch der berlin-effekt: nur wer weltanschaulich außerordentlich gefestigt ist, kann sich der dortigen denke eine zeit lang entziehen. es ist letztlich ein ringen, das verloren wird. Der druck, die hauptslumpresse zu beachten, weicht das hirn auf. es wundert keinen, wenn jemand wie steinmeier den kampf gegen rechts verlangt. aber die strategie, die differenzierungen zwischen rechts-rechtsextrem-neonazi gezielt zu verwischen, sowie „rechts“ nur negativ zu konnotieren, hat auch in der dortigen csu funktioniert. keiner will mehr als rechts gelten. je nach sachverhalt lässt man so ca. 1/3 bis 2/3 der wähler im regen stehen.

    die fdp hat zumindest verstanden, dass sie in sachen migration rechts von der mitte bleiben muss. sonst ist sie nur eine von vier (fünf?) parteien, die man wählen kann und die wähler achten mittlerweile auf das thema. ich zweifle aber, ob sie wirklich rückgrat hätte, wenn es darauf ankäme. hat ja in sachen eurorettung auch mitgemacht.

    die jetzige fdp muss die regeln im bundestag (ganz zu schweigen in regierungsverantwortung erst) wieder erlernen. etwaige formfehler etc. wären unvermeidlich und gefundenes fressen für koalitions-„freunde“. dies und die erinnerung an die 4-jährige beurlaubung hat lindner die entscheidung einfacher gemacht.

    bis auf weiteres geht es bergab: jegliche anzahl von asylbewerbern oberhalb der tatsächlich schaffbaren abschiebungen (~20.000 im jahr) ist rechtsbruch mit ansage. das wurde nicht mal diskutiert. oder was die steigende abgabenlast in verbindung mit der wohnungsnot mit den leuten macht: der mangel an azubis, weil man davon gar nicht leben kann. wer kein eigentum hat, macht besser gleich hartz4.

    sehr geehrter don, die kürze des textes hat was. auch wenn das ein oder andere nicht ausgeführt ist, weckt er einige assoziationen. zumindest für mich!
    LG

  92. “Deutschland den Deutschen” ist und war der Slogan der NPD,
    da kann Alfonso noch so viel rumdeuteln und ruminterpretieren.

    Das erinnert mich an Versuche Petrys, den Begriff völkisch positiv zu interpretieren und vom Nazi-Kontext zu lösen.

    • Mag ja sein, aber dahinter steht eine Frage, die man irgendwie politisch beantworten sollte, und zwar so, dass nicht 30% AfD wählen.

    • “Deutschland den Deutschen”
      Wem sonst ?
      Der Atlantikbrücke?
      Der sozialistischen Internationale ?
      Wir haben einen Bundestag,den noch, nur Deutsche wählen dürfen.
      Und nationale Interessen, dürfen glaube ich,wir genauso wie Franzosen,
      Briten und andere haben.
      Wenn schon der deutsche Staat an Gott und die Welt verramscht werden soll, würde ich doch gern vorher gefragt werden.
      Uli_of

    • Deutschland den Deutschen
      Habe ich irgendetwas verschlafen ?
      Ist der Begriff Deutsche und deutsches Volk in der Präambel und in in den Artikeln des Grundgesetzes schon durch irgendetwas Anderes ersetzt worden ?
      Fragen über Fragen .
      Uli_of

    • Nein, aber ich würde da keine offene abstimmung im Bundestag-Staatsrat darüber sehen wollen.

    • Wenn hier in diesem Land jemand mit Begriffen wie Nation, Deutschland, deutsch sein...
      … absolut nix mehr anfangen kann, dem/der steht es doch frei der Globalisierung zu fröhnen. Irgendwoanders halt. Schreiben kann er/sie mit dieser Haltung hier doch weltweit weiter (ok, aus Nordkorea vielleicht nicht), grenzenlos. Win-Win. Tschüss’chen.

    • Rätselhaft
      Auf der Titelseite der „Hürryet“, der Tageszeitung welche mein Nachbar
      liest und die ich ihm schon vom Zeitungsverschleiß (Austriazismus),
      mitgebracht habe, da steht Tag für Tag und klar und deutlich die Parole
      „Türkiye Türkler ildirym“.
      Das stammt von Kemal Pascha Atatürk und es bedeutet:
      „Die Türkei den Türken.“
      Wie paßt das mit der politischen Moral zusammen welche Sie hier predigen?
      Mit freundlichen Grüßen wäre ich für eine Antwort dankbar
      Ihr
      Klarname

    • @Rudi Meergans Mit freundlichen Grüßen ...
      Ich hoffe, dass Sie die Antwort bekommen, die Sie von ‚but in a marsh‘ erwarten. Türkei-überdrüssig und -müde, wie man verständlicherweise momentan sein kann, wenn man ein Kenner ist, möchte ich dennoch den Interresierten dazu anregen sich zu fragen Türkiye Türklerindir, also die Türkei den Türken, wen hat denn der Atatürk gemeint, in einem Land, Erbe der Osmanen, die ja ein Vielvölkerstaat / -Imperium war. Er hat jeden gemeint, der im Besitze der Türkischen Staatsangehörigkeit ist, unabhängig von Rasse, Religion und ethnischer Zugehörigkeit …

    • Ich spreche von der NPD
      und Sie antworten mit der AFD – da werden hier aber viele beleidigt sein… oder auch nicht.
      Zum Atatürk-Zitat: Erstens ist der wohl kaum unser großes Vorbild, selbst wenn man ihn besser finden kann als Erdogan – allerdings sollte man bedenken, dass der auch in Bezug auf die Resolution des Deutschen Bundestag zum Völkermord an den Armeniern wohl ähnlich reagiert hätte.
      Und zweitens sollte man es im Kontext lesen – möglicherweise sagte er das zum Zeitpunkt und angesichts einer Türkei, die gerade zu einer guten Hälfte von der griechischen Armee besetzt war.

  93. Fehler
    Otto Kirchheimer hat schon vor 60 Jahren den Begriff der „Allerweltspartei“ geprägt.
    Alle Parteien versprechen allen Wählern alles und jedes. Mit gewissen Varianten. Die FDP verspricht allen die Marktwirtschaft, wenn die Betroffenen sich nicht wehren können. Für die eigene Klientel ist sie der Lordsiegelbewahrer der Gebührenordnungen. Für die darf die Marktwirtschaft natürlich nicht gelten. Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten und Apotheker.
    So, dann stellt der Bundesrechnungshof fest, dass alle ÖPP im Bereich Autobahn unwirtschaftlich waren und sind. Gerade ist die ÖPP-A20 über dem Moor zusammengebrochen. Was bekommen wir: Hurra Allianz und Hochtief: die generelle Autobahn-ÖPP. Und die 3200 in den USA erkrankten Landwirte und Glyphosat stellen kein Zusammenhang dar? Und der Schmidt hat ohne Information von Merkel das Ding um fünf Jahre verlängert wovon Seehofer vor Monaten schon wusste?
    Wie verlogen ist das denn? – Ich schlage vor: der Bundestag löst sic wegen erwiesener Unfähigkeit auf. Die Landesminister im Bundesrat übernehmen die Führung und Bertelsmann-Arvato bestimmt die Richtlinien der Politik in Kooperation mit BlackRock Friedrich Merz. Dann wüssten wir wenigstens, woran wir sind.

    • Neuwahen mit neuen Gesichtern wären nicht schlecht.

    • Unabhängige Wissenschaftler...
      …aus Italien(!) und den USA haben durch Crowdfunding weltweit Geld gesammelt, um zu beweisen, dass Glyphosat nicht unbedenklich ist. Eine schädliche Wirkung auf die Organe der Ratten können sie schon mal nachweisen.(Spiegel/Print)

      Allerweltsparteien halten sich für „breit aufgestellt“, was Quark ist.

    • @ Philomena Die Schädlichkeit von Dihydrogenmonoxid ist sogar mit Todesfolgen
      nachgewiesen. Übrigens haben die Wissenschaftler IARC die Sonne als „sicher krebserregend“ eingestuft. Ich halte es da lieber mit Paracelsus

    • Schädlichkeit von Dihydrogenmonoxid ... mit Todesfolgen ...
      … wird immer wieder unterschätzt!

      Könnte man dieses Teufelszeug nicht einfach verbieten?

  94. colorcraze sagt: um 21:15 Uhr, Don Alphonso um 18:47 Uhr, UvdL: Voltaire ist bewaffnet!
    Ja, irgendwann muß man Entscheiden. Und D. A. :Öko ist heute das, was Fortschritt früher war.

    Das ist beides sehr schön auf den Punkt gebracht – unterhalb „unserer“ sonstigen Textlängen.
    Aber, jeder muß sich erst mal „frei schwimmen“. Pardon, ganz ohne Text geht das nicht.

    Ansonsten:
    Ein Blick in den blog und einen ins Leben, dann versteht man schon, warum „Merkel“ führt. U. a. auch deshalb, sie setzt gelegentlich Entscheidungen. Etlichen stören diese noch nicht und sie sehen keine Altenative.

    Nebenbei:
    Mein Auge fällt auf die Bundeswehr-Reklame an der rechten Seite, neben dem Don-Alphonso-Territorium:

    „Wir kämpfen auch dafür, dass Du gegen uns sein kannst“. Wow! Voltaire ist bewaffnet – das ist doch was.
    Wenigstens für die Nacht.

  95. Politik ist Lobbyismus und Lobbyisten machen Politik
    Frau Merkel denkt bekanntlich alles vom Ende her.
    Insofern ist diese „Rüge“ wohl eher eine Empfehlung für die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Ministeramt. Als Lobbyist der chemischen Industrie macht Geldverdienen doch erst richtig Spass.
    Wer glaubt denn da noch an Zufälligkeiten?

  96. Vogelmärchen, märchenhaft maaslose Empörung und Messerattacken gegen Spinnweben
    Frau Göring-E. möchte sich bekanntlich mit Bienen, Vögeln und Schmetterlingen unterhalten, damit diese begreifen, dass sich die Grünen für diese einsetzen.

    Nun ist allen bekannt, dass die Grünen die massivsten Lobbyisten für Vogelschredder sind, die gelegentlich auch als Windräder bezeichnet werden.

    Wissen Sie, ich denke, man sollte den grünen Funktionären und Mandatsträgern die zigtausend geschredderten Vögel vor die Haustüre legen. Jawohl, direkt vor deren Haustür.

    Damit die vor Augen geführt bekommen, wohin deren verantwortungsloses Lobbyistentum führt.

    —–

    Es gibt eine märchenhafte Empörung und nein, ich muß Sie enttäuschen, es betrifft nicht der Kaiserin neue Kleidung.

    Vor etwa einem Jahr (da kann ich mich auch zeitlich täuschen) schrieb hier die Gastautorin Müllner zu Glyphosat, aus ihrer wissenschafltlichen Expertise.

    Diese Mahnung zum Erkenntnisgewinn ist bei einigen im politischen Berlin noch nicht angekommen.

    So empört sich die SPD insbesondere über einen „maaslosen“ Vertrauensbruch seitens eines CSU-Ministers, der an sich ein Zeichen setzt.

    Man kann das gut anders sehen, ich kenne mich in der Thematik nun wirklich nicht gut aus.

    Nun sollte sich die SPD aber an sich freuen, ist doch dieses für sie unerquickliche Thema für Sondierungsgespräche oder Koalitionsverhandlungen abgeräumt.

    Ansonsten gewinnt man ja zunehmend den Eindruck, die SPD wäre immer noch auf dem 100% Zustimmungsniveau der Wahl von Schulz, also intelektuell und volksverdummend.

    —–

    Es gab eine zu verurteilende Messerattacke auf einen Bürgermeister in NRW durch einen Deutschen.

    Viele, nein sehr viele Politiker haben sich dazu geäußert.

    Wieviele Politiker und Medien haben sich nochmal zu sehr vielen bis hin zu tödlichen Messerattacken gegen Deutsche durch Migranten geäußert? Ich bitte um Vergebung, ich hab da wirklich nichts mitbekommen.

    Bitte helfen Sie mir da aus der Klemme und zeigen mir, dass Messerattacken durch Deutsche wie durch Migranten seitens der uns Regierenden gleich gesehen, verurteilt und behandelt werden.

    —–

    Wer von SPD, Grünen oder CDU hat dem ZDF-Aushängeschild Böhmermann eigentlich eingeflüstert, Lindner solle wie Möllemann Selbstmord begehen? Sollte das jemand wissen, bitte ich um Hinweise.

    —–

    Und nein, abschließend – ich werde Frau Göring-E. nicht dafür verurteilen, sollte diese angesichts einer sich abseilenden Spinne in Richtung ihrer Nase so sehr fürchten, dass diese zum Staubsauger griffe, um die Spinne zu zerfetzen im Sinne der grünen Lobbyarbeit für Vogelschredderanlagen oder aber, im Sinne der Rehabilitierung von Messerattacken den Spinnefaden radikal durchschneiden.

    Allerdings erwarte ich in Kürze, dass die Grünen den Verbot von Fledermäusen und Spinnen beantragen und deren Ausrottung fordern werden, da diese zur Insektenreduktion mangels Veggie-Day Verständnisses beitragen, Vögel bekommen dank des theologischen Studiums von Göring-E. (Friedenstaube) noch ein wenig Aufschub, aber nur ein wenig, um zu schauen, ob sich dese vielleicht doch von Gras ernähren könnten.

    Vögel, Spinnen, was auch immer, diese haben schließlich im Sinne der Volkserziehung zu handeln oder dafür herzuhalten.

    Was bleibt – legt all die geschredderten Vögel vor die Türen von Grünen Politikern, die sollen das Grausen ihrer Politik zumindest in diesem Bereich hautnah und in vollem Umfang unmittelbar erleben. Von mir aus auch vor die Türe des Kanzleramtes oder von Kauder.

    Ich bin da nicht so kleinlich.

    —–

    PPS

    Tina Hassel kommt mir langsam vor wie eine Frau auf den Barrikaden in Paris, bevor die Guillotinen das Regime übernahmen.

    Widerlich, diese Person.

    • Zweierlei Maß
      „Bitte helfen Sie mir da aus der Klemme und zeigen mir, dass Messerattacken durch Deutsche wie durch Migranten seitens der uns Regierenden gleich gesehen, verurteilt und behandelt werden.“ Ich bekenne, genauso blind wie Sie zu sein und die ganzen Statements empörter Politiker/innen glatt überlesen zu haben. Es ist diese Gespaltenheit, die Politik derzeit so schwer verdaulich macht.

      Ich meine auch, wenig Empörung von offizieller politischer Seite über die Rund-um-die Uhr-Überwachung von B. Höcke gehört zu haben (wie immer man zu dem Mann steht! …). Und die Frankfurter Rundschau (Katja Thorwarth) findet es erwartungsgemäß ganz schlimm, dass „Konservative … in die Verunglimpfung der zuständigen Aktionskünstler ein(steigen)“. Sind das jetzt Künstler oder Aktivisten? „Vielmehr ist die Frage, ob Höcke beim Essen gestalkt wurde. Wurde er? Wohl eher nicht, aber anstatt die Botschaft zu würdigen, wird eine Anstandsdiskussion geführt, die sich letztlich der Rechten andient. Hier geht es um ein politisches Kunstprojekt gegen die Rechtsextreme in Gestalt eines ihrer erfolgreichsten Protagonisten.“ Na dann. Jedenfalls findet durch diese, sagt die FR, „eine Beobachtung rechtsextremer Umtriebe statt…, die der Verfassungsschutz in Thüringen in Bezug auf die NSU bislang schuldig geblieben ist“. Ich dachte eigentlich immer, für den Verfassungsschutz seien staatliche und nicht private spendenfinanzierte Künstler-Organisationen zuständig. Man lernt eben nie aus in der sich verändernden Republik. Ich dachte auch, dass Anstandsdiskussionen etwas Positives sind, aber Anstand scheint auch out zu sein, wenn’s um die falschen Personen geht.

    • Das mit dem Vögel vor die Tür legen
      wird nicht funktionieren, da die Natur eine sehr effektive Kadaverbeseitigung eingerichtet hat. Die Vogelwarten in Meck Pomm, an der Küste und auf den Inseln können Auskunft geben.

  97. Titel eingeben
    Grenzen grenzen aus – und die CDU-Vize wundert sich. Eine andere wünscht sich Bienen als Wähler. Wetten, dass die GroKo mit Hilfe der Grünen und der Linken eine dringend erforderliche Grundgesetzänderung vorschlagen wird: Keine Rede mehr vom „deutschen Volk“ – schliesslich ist das eindeutig völkisch, ausgrenzend, Abgehängten-Speak, faschistisch, rassistisch.
    Die zukünftige Eidesformel im BT wird lauten „der Bevölkerung, die sich hier aufhält, sowie der, die noch kommen will, und natürlich allen Bienen, Schmetterlingen und Lemmingen dieser Welt…“
    – Für die Abgeordneten und die Regierungsmitglieder hätte das womöglich Vorteile. Man müsste ihnen nicht nur persönliche Mitarbeiter, wie jetzt, sondern dringend jedem einen eigenen Psychiater zugestehen. Eigentlich bräuchten die meisten jetzt schon einen. –
    Und Zoologen hätten endlich mehr Chancen im Journalismus.

  98. Dient Alles nur dem Machterhalt von AM
    Das ganze Schauspiel dient doch nur dem Machterhalt von Merkel. Der Dame ist es egal mit wem sie regiert, Hauptsache sie regiert ! Kann man das eine parlamentarische verbrämte Diktatur nennen ? Am Ende wird die SPD einknicken und sich dann bei 15 % wiederfinden. Ich wage auch mal die Voraussage dass die CSU bei der Landtagswahl in Bayern unter 35 % kommt. Angeblich wollten ja die Grünen in der Sondierung viele CSU-Positionen annehmen, aber die böse FDP wollte das vergiftete Spiel nicht mitmachen. Kann die Glyphosat-Entscheidung (fachlich richtig, siehe NZZ von vor ein paar Wochen und Aussagen der Europäischen Chemikalienbehörde zu den NGO-Behauptungen) der Versuch einer Torpedierung einer GroKo sein ? Was will die CSU dann ? Minderheitsregierung mit der FDP unter Tolerierung durch die AfD bei bestimmten Themen wie Migration, EU usw. Scheint mir der einzige Weg zur Vermeidung eines Fiaskos bei der Landtagswahl.

    • Volker Pispers (Kabarettist) sagte einmal sinngemäß (Gedächtnisprotokoll, keine URL)
      Über Angela Merkel, daß Ihr völlig egal ist wer die Kanzlerin-Sänfte trägt und wohin diese getragen wird. Hauptsache sie sitzt drin!


    • Tja, der Pispers, das waren noch Zeiten. Da ist manchem Zuschauer bzw. Zuhörer, war der Groschen erst mal gefallen, das Lächeln aus dem Gesicht gefallen. Und eigentlich reicht sein letzter Auftritt, um auch das aktuelle politische Chaos richtig einzuordnen. Vielleicht hat er ja deshalb aufgehört: Es gibt halt nichts Neues und egal was man auch anstellt, es ändert sich nichts.

  99. @ ChristianBW sagte am 28. November 2017 um 21:29 Uhr
    „O.k. Danke. Obwohl nicht zu lesen denke ich Lösung 2 ist gut.
    Ich bin Jäger (schon länger passiv) und Besitzer von Elektozäunen.“
    .
    Was, Sie sind Jäger und erbitten um Ratschlag von jemanden, der eigentlich Katzen mag? Halt nur nicht als bei anderenleutenfäkalhinterlassendes Wesen. Wenn Katzenkakka, dann bitte auch auf den Raucherbalkon der negligétragenden Damen und Halter*Innen.
    .
    Wissen Sie, ich liebe es wenn ich im Sommer auf meinen Ländereien arbeite und in 10 Metern Entfernung schaut mir träge blinzelnd eine Andererleutekatze zu, mit der ich allenfalls in Stress gerate wenn sie meinen Jungvögeln nachstellt. Meine Frau hat eine gewisse Abneigung gegen Katzen-daher sind wir selbst keine Halter. Sie kann sich nicht beruhigen, wenn wir irgendwo eingeladen sind und dort die Katzen auf Küchenanrichte und Roßhaarchaisselongue herumflätzen.
    .
    Tz,tz,tz Jäger – und das sagt er im Nachhinein – und lässt mich voll in eine Breitseite von Don hineinlaufen. Ja, Don ist ollweil a wengla überarbeitet. Kein Wunder bei den langen Doktorarbeiten, die er alle bewerten und auf Inkorrektheiten untersuchen muß.
    .
    Dabei wollte ich nur darauf hinweisen, sich mal in Schopf und Scheuer nach antikem Fanggerät umzuschauen. Aber wenn er sich selbst in Dianens Kreisen bewegte……?
    (DdH)

    • Ich mag keine Darstellung von Tierquälerei, noch nicht mal als Gaudi.

    • Ex Zeitleser
      Oh Sorry, ich bin ja seit Jahren passiv und muss bei Gelegenheit mal kontrollieren, dass meine Ausrüstung nicht total verrostet.

      Jetzt durchaus ernsthaft. Es mach wirklich keinen „Spaß“, wenn man ständig Hinterlassenschaften in seinen Gemüsebeeten oder in den Erdbeeren usw. hat. Ebenso sind die zahlreichen Tretminen auf dem Rasen auf Spielfläche auch für unsere Kinder mehr als nur lästig.

      Bei uns hat es schon immer Katzen gegeben. Soweit o.K. und akzeptabel. Aber das Problem hat mit dem Zuzug neuer Vollzeit berufstätiger Katzenbesitzer ziemlich schlagartig zugenommen. Ab Frühjahr wird es deshalb wohl eine Spezial-Elektrozaunlösung geben.

      PS Unsere Zu- und Einfahrt ist in den Sommermonaten doch
      ziemlich mit toten Spitzmäusen und Resten von Jungvögeln gepflastert.
      Ich denke, obwohl dörflich an eine Katzen-Überpopulation. Ein Nachbarn läßt seine Katze nicht mehr raus, damit sie nicht mehr von anderen Katzen attackiert wird und unser Tierarzt behandelt viele solcher Katzen.

    • Irgendwelche Viecher habeb bei meinen Eltern die Kellertreppe unterminiert – da ist so ein Kater ein echter Segen.

    • Raucherbalkon
      Eine griechische Bekannte erzählte einmal, dass die Frauen auf den Balkon gehen wenn die Männer rauchen wollen.

    • @ DhD: Das Problem anderleutekatzen in 10 m Distanzen
      ist problemlos mit einer ordenlichen Wasserpistole in den Griff zu bekommen. Katzen sind da sehr lernfähig ;-).

    • Katze, Vogel, etc ...
      Text eingeben

    • Katze, Vogel, etc ...
      … sind voll ok WENN nicht in der Wohnung und auf EIGENEM Grund.

      Ansonsten ist eine ansehnliche Gemeindesteuer zu Säuberung und Entschädigung sicher angemessen…

  100. Todays news: garantierte Vollzeitarbeit wegen Ackergift
    Vom Arbeitgeber erzwungene Vollzeitarbeit (SPD) gegen Ackergift (CSU) finde ich schon sehr amüsant. Es zeigt, dass die Politiker hinter dieser Idee glauben, ein Wirtschaftsbetrieb liefe wie eine Koalitionsverhandlung. Dass es in einem Betrieb die Arbeit nicht so herumliegt, und es nicht automatisch genug passende Arbeit gibt, um eine Halbtagsstelle in eine volle umzuwandeln, können die sich nicht vorstellen. Das Ergebnis auf lange Sicht sind mehr Zeitverträge, in denen die Bewerber erst garnicht in das Recht einer auf Zeit reduzierbare Halbtagsstelle kommen. Es täte Frau Nahles ganz gut, mal in einer privaten Firma Geld verdienen zu müssen, insbesondere in einer Position in der sie wirtschaftliche Verantwortung dafür trägt, dass genug Aufträge reinkommen, um die Beschäftigten zu bezahlen.

  101. Titel eingeben
    „Es gab eine zu verurteilende Messerattacke auf einen Bürgermeister in NRW durch einen Deutschen.
    Viele, nein sehr viele Politiker haben sich dazu geäußert.
    Wieviele Politiker und Medien haben sich nochmal zu sehr vielen bis hin zu tödlichen Messerattacken gegen Deutsche durch Migranten geäußert?“

    .
    Sollte einer der neu dazugekommenen jungen Männer vielleicht mal einen deutschen Bürgermeister aufspießen? Nur mal, um zu sehen, wie die Politik&Journaille dann…

    • Aber selbstverständlich, liebe(r) kdm, über ...
      … Wohnungseinbrüche wird ja auch vorzugsweise dann berichtet, wenn sie die Eigenheime einer Ministerpräsidentin betreffen…

    • Unterschiedliches Entsetzen ...
      Es geht doch schlicht darum, dass Attacken und Gewalt anders bewertet werden, je nachdem, wen sie betreffen. Auf der Seite der Tagesschau wird gerade gefordert (Stichwort „Hasskriminalität“): „Der geltende Stalking-Paragraf sollte um einen neuen Straftatbestand des „Politiker-Stalkings“ ergänzt werden. Andernfalls würden Führungspositionen in Politik und Verwaltung immer unattraktiver.“

      Natürlich sollen Amtsinhaber nicht bedroht oder angegriffen werden, das ist doch klar, aber man möchte dennoch nicht den Eindruck haben, dass diese Opfer wichtiger sind als die junge Joggerin auf der einsamen Straße oder das Paar, das in seinem Haus von mehreren „Männern“ überfallen/ermordet wird; dass (mehr oder weniger) eindeutig „politisch Motiviertes“ schlimmer ist als nicht ganz so eindeutig politisch Motiviertes. Die offizielle Politik ist evtl. unterschiedlich entsetzt, je nachdem, wen es betrifft.

    • zu verurteilende Messerattacke
      Bis jetzt kann ich kein großes Problem erkennen: weil Einzelfall!

      Warum sollte es nie ausgleichende Gerechtigkeit geben?

      Wer viele Messerstecher einlädt, und seine Mitbürger dadurch an Leib, Leben, Seelenfrieden und materiellem Eigentum schädigt, könnte doch auch einmal von seiner eigenen Medizin kosten dürfen?

      (Ich habe allerdings keine Ahnung ob davon beim gemesserten BM was zutrifft.)

    • same procedure as every day...
      braucht man nicht zu suchen, da fast täglich: Ungefähr zeitgleich zu Messerattacke auf den Bürgermeister geschah folgendes:

      „Nach Informationen des Nachrichtenportals „Der Westen“ sollen zwei Männer auf der Flucht vor der angreifenden Gruppe gestürzt sein. Ihre Verfolger sollen auf die am Boden liegenden Männer eingestochen haben. “

      https://www.w elt.de/regionales/nrw/article171006648/Mann-stirbt-nach-Streit-im-Nachtbus.html

      Tatverdächtig übrigens deutsch-marokkaner…

    • kdm
      Nur um mal zu sehen ist ja recht provokativ.

      Aber Sie vergessen anscheinend, wie viele Dazugekommene orientiert sind – autoritätsgläubig.

      Also dürften Bürgermeister tendenziell von diesen nichts zu befürchten haben.

      Mir stinkt einfach, dass eine zu verurteilende Messerattacke auf einen Bürgermeister soviel „mitfühlende“ Resonanz seitens der allseits bekannten Medien und Politiker findet, diesen aber Messerattacken auf ganz einfach Bürger Seiende anscheinend völlig am Arsch vorbei geht.

  102. Kraut und Sahne
    Ich bin sehr für Kaffee und Kuchen, und man versteht, was damit gemeint ist, doch bei „Deutschland den Deutschen“ kippt die Sahne bekanntlich leicht und schnell. Und wenn das Kraut erstmal ausgeschüttet ist, wie man so sagt, dann hat man den Salat (und sei es, sehr richtig, in der Variante grüner Weltrettungsallmachtsphantasien). Bonmot, bedrängtes Beleidigtsein und Zickigkeit sind nicht identisch, die kurze, kluge Verbindung kann schon mal zum mentalen Kurzschluss geraten, zumal, wenn es am Ende dann doch wieder die Russen gewesen sein sollen. Don, er kann es besser. Der Mensch als Maß, das ist so richtig, mehr muss es nicht sein.

  103. Nun ja
    Wie immer hat der Autor einige gute Punkte und wie immer liegt er auch etwas daneben.

    Die Deutschen sind nicht die Schlechtesten (derzeit), aber auch wirklich nicht die Besten. Kulturell und zivilisatorisch ist da noch Luft nach oben, und das mit dem Wohlstand, den man eventuell irgendwie und irgendwann mit anderen Europäern teilen würde (nicht müsste), ist hart am Rande der Anmaßung.

    Ich lebe in Frankreich und da kann man wirklichen Reichtum sehen. Natürlich nicht überall und nicht für jeden. Aber die bourgeoisen Dinge, die der Autor so schätzt, finden sich in ganz anderer Konzentration als bei den Deutschen mit ihren langweiligen Einfamilienhäusern und ihren übermotorisierten Autos. Der Deutsche ist und bleibt ein europäischer Parvenu, auch wenn er es in typischer Selbstüberschätzung mal wieder nicht erkennt.

    Mit anderen Worten: Wir sollten einen gemeinsamen Haushalt mit den reichen Europäern vielleicht doch in Betracht ziehen. Immerhin waren die Franzosen noch nie Pleite, während die Deutschen in den letzten 100 Jahren zwei Totalbankrotte hingelegt haben. Zählt man die DDR mit, sind es sogar drei.

    • Bankrott nicht, aber der Neue Franc von 1960 war letztlich das Streichen von zwei Nullen.

    • Immerhin waren die Franzosen noch nie Pleite ...
      … kann man so sehen – muss man aber sicher nicht!

      Ergänzend zu DA darf ich daran erinnern, dass der Schweizer Franken in der lateinischen Münzunion als leicht minderwertiges Anhängsel des frz Goldfranc startete.

      Bis 1914 bekam man für einen sFr nie einen fFr.
      Der alte fFr mit/ohne all seinen Nullen lebt nach wie vor in den meisten afrikanischen Kolonien, in der Form von XOF und XAF.

      Der Wechselkurs ist über 550 XOF/XAF je CHF!

      Das ist natürlich nicht so Pleite wie Deutschland, aber ich darf daran erinnern dass die Dummheiten der Nachbarn im 20. Jh. auch die Schweizer etwa 90% des Wertes ihres Geldes gekostet haben!

      Ein heutiger Franc hat also etwa ein Fünftausendstel des Originalwertes…

    • @ Nun ja
      Nun ja, leider sind weder der Vorschlag für einen gemeinsamen Haushalt mit den angeblich so reichen Europäern (Frankreich?) noch die Begründung fundiert. Ad 1): Schauen Sie einmal bitte auf die Nettovermögenspositionen der betroffenen Länder und nur das zählt wirklich im Leben. Ad 2): Sie meinten sicherlich die beiden Jahre 1923 und 1945. Versuchen Sie bitte einmal zwei Weltkriege in relativ kurzer Folge zu verlieren und dabei im Ergebnis finanziell eine gute Figur zu machen… Verstehen Sie mich bitte hierin nicht falsch: Mir geht es nicht um das Politische sondern um die Fakten, die hier völlig aus dem Kontext gerissen wurden.

  104. ornithologie, leibeigene, sittenzerfall und rechtschreibung auf den punkt gebracht:
    helft den armen vögeln!

    • Bingo....rechtschreibung
      …daher alle Substantive/Nomen vorne « klein »
      .
      Sitten-Verfall ließe ich durchgehen. Den „Zerfall“, hmmm, eher terminus technicus?
      (DdH)

    • Groß-/Kleinschreibung
      würde hier zum besseren Verständnis beitragen.

    • @DdH...wie gnädig,
      dass sie mir „sitten-verfall“ durchgehen liessen. sie könnten aber stattessen auch mal „sittenzerfall“ googeln, und würden dann sofort anhand einer langen liste von treffern sehen, aus welchem land ich komme. hinweis: die liste enthält auch überschriften einer renommierten zeitung, die hier manchmal als das neue westfernsehen bezeichnet wird.

      dass man das spiel mit gross- und kleinschreibung nicht verstanden hat, ist allerdings meine schuld (scherze die man erklären müsste sind per se schlecht; mea culpa).

  105. Bild zum Text
    Schöner Text, lieber Don. Danke.

    Ich hätte da ein Photo zu Ihrem Text, bei allem Respekt vir Ihren schönen Photos. Hab ich auf Phoenix am 16.11.2017 gemopst, drei Tage später am Sonntag, den 19. kam die freudige Nachricht, daß der Kelch an uns vorüber geht.

    http://www.postimg.org/image/g2ebqn6wl

    Mein Bildtitel : ‚Grün-dogmatischer Sondierungs-GAU‘.

    Heute würde ich vielleicht etwas schlichter ‚Grüne Schmerzgrenze‘ nennen.

    • Alte, weisse, schlecht gelaunte Leutix.

    • Tolles Bild, danke!
      Kretschmann scheint deutlich unglücklicher zu sein als die graue Eminenz im Hintergrund links. Grinst da einer auf den Stockzähnen?!?

    • Danke
      @ Don Magnifico
      für diesen hübschen Bildcrop, unbezahlbar. Diese von Sorgen um die plötzlich gefundene Heimat gefurchte Stirn. Als C. Ö. Bey von Patriotismus sprach, muss er wohl viel Kreide gefressen haben.

      edSE

  106. „Zuerst einmal beschäftige ich mich mit Freunden von Gensing"
    Kryptische Ansage.

    Da haben Sie sich eine Menge unappetitlicher Arbeit und die Ausleuchtung besonders dunkler Ecken vorgenommen.

    Was soll man mehr bewundern: Ihren Mut oder die Überwindung des Ekels, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen?

    • Nein, das macht dann der Staatsanwalt.

    • Entfernen Sie bitte den Text in den Klammern
      Er tut eh nichts zur Sache.
      Good luck!

    • Zur Erklärung: Es gab hier mehrere Vorfälle mit offenkundigen Provokateuren, u.a. Leute, die sich als AfD-Anhänger ausgewisen haben, aber es offensichtlich nicht waren. Die Kommentare hier werden beobachtet, speziell aus der Ecke wurde schon mal versucht, etwas mit einer Beschwerde Top-Down zu erreichen.

    • Tja, schon komisch, ich kenne es eher umgekehrt, ...
      … nämlich dass Leute, die in ihren Auffassungen etwa zur Flüchtlings-Thematik voll auf AfD-Linie sind, demonstrativ zu betonen versuchen, dass sie es ja keinesfalls bei der AfD nahe stehen.

      Nunja, mit 100 Mio. für Kampf-gegen-rechts hat man halt viel Zeit für Beobachtungen, und da sind GEZ-Gebühren nicht einmal berücksichtigt.

      Nur so aus Interesse, ich weiß auch nicht, wie ich da jetzt drauf komme: wie groß war eigentlich der jährliche Etat der StaSi ? Lag der über den 8 Mrd ? ;)

    • @ Schall & Rauch
      „wie groß war eigentlich der jährliche Etat der StaSi?“

      1989: über 4 Mia Mark, 91’000 Mitarbeiter, ca. 190’000 IMs, bei einem Staatshaushalt von ca. 268 Mia Mark und einer Westverschuldung in der Höhe von ca. 50 Mia.

  107. Den Freunden und den Freundinnen der Sprache …
    … die, angefangen beim Hausherrn, auf diesem Blog und bei der FAZ so zahlreich vertreten sind:

    „Premierminister Édouard Philippe verfügt für alle Behörden, dass sie gendersensible Schreibweisen nicht mehr benutzen dürfen.“
    Von Josef Kraus, auf TE.

    Die Rache des Cis-Galliers.

    • Es gibt solche Grausamkeiten der Verhunzung ja leider inzwischen auch bei der FAZ.

    • Kopfgeburten
      „Genderschreiben“ hätte so einfach sein können. Mit dem Diminutiv wären alle Probleme gelöst, ohne dass grundsätzlich an der Schriftsprache rumgefrickelt wird. Selbst die Anrede bestimmter Gruppen wäre unproblematischer und zusätzliche Geschlechter wären automatisch eingeschlossen, z.B.:

      anstatt „Liebe Lehrerinnen und Lehrer!“ heißt es „Liebe Lehrerlein!“

      Zudem hätte das Gendern dann eine unaufdringliche, heitere Konnotation, was für deren Akzeptanz bestimmt förderlich wäre.

    • Sprachverwirrung
      Wie funktioniert das jetzt eigentlich mit den Anreden?

      „Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Diverse“?

      Und wie muss ich es mit den Personalpronomen in der dritten Person halten? Bitte um Aufklärung!

    • @Gast: "Kopfgeburten"
      Wäre das kein Nick für sie? „Gast“ ist unpersönlich.

      „Visionär“ ginge auch.

      „Liebe Lehrerlein!“ reduziert Komplexität, Platzbedarf und Spannungen zwischen den Generationen und Suchern der rechten (linken) Geschlechtsorientierung.

    • Wer hat's erfunden?!?
      „anstatt „Liebe Lehrerinnen und Lehrer!“ heißt es „Liebe Lehrerlein!“

      Dann besser gleich das Original …

      Lehrerli, Brötli, Bienli, Vögeli, Verhüterli, Seeli, Hüsli, Bäumli, Bärgli, Brezeli, Bierli, Gärtli, Bänkli, Kompromissli, Froueli, Männli, Kanzlerli, Koatiönli usw. usf.

      Aber Vorsicht: Sie gehen nicht automatisch als Schweizer durch, wenn Sie einfach jedem Wort ein -li anhängen, genau so wenig, wie man Sie in Venedig für einen waschechten Italiener halten wird, wenn Sie – wie mal zufällig aufgeschnappt – im Restaurant um ein/e „nuovo gabolo“ bitten …

    • Schweizer Kräuterzuckerli
      Also ich bin jetzt wirklich empört. Das war doch jetzt bestimmt kein Zufall daß in der Aufzählungsli(ste) „Vögeli“ und „Verhüterli“ direkt hintereinander kommen. (Der pc-Blogwart hat gesprochen).

    • Genderrechner
      Es ist ja an sich kein Skandal, wenn es bei uns 3 Artikel gibt. Damit hat nämlich jedes Wort, jeder Gegenstand, jede Person genau 33,333% Chance, entweder männlich, oder weiblich, oder „Neuter“ (intersexuell) zu sein. Das ist echte Chancengleichkeit.
      Ein Skandal ist, das ab „zwei“, ALLES, aber auch wirklich ALLES, weiblich wird. Trifft ein Mann einen anderen Mann, wird er plötzlich weiblich und beide werden „die Männer“. Zwei maskuline Hähne werden „die Hähne“, also könnte man gleich auch „Hennen“ sagen.
      Ich weiss nicht, was die Gendersprechempörungsbeauftragten eigentlich haben. „Sie“ wird bei uns viel häufiger verwendet, als „er“. Und damit ist „Sie“ garantiert nicht unsichtbar. Ausser, man (sie) ist blind.


    • Kräuterzuckerli
      Dieses Wort gibt es nicht.
      Das sind „Zeltli“. Evt. mit „Chrüüter“ davor.

    • Genderblabla
      Warum nicht den Sprachbrauch vonne Küste nutzen: Liebe Lehrers;
      Liebe Richters; Liebe Journalisters. Gienge doch!, liebe Bürgers.
      Um liebe Frau Richterin! käme man lm kriminellen Falle allerdings nicht herum.

    • "Liebe Menschen"
      wird die Anrede lauten, das ist schön inklusiv und außerdem bereits im Sprachgebrauch etabliert.

  108. Kopflose Regierung
    Wie man hört, soll Glyhosat-Schmidt ja schon vor längerer Zeit sein Abstimmungsverhalten mit der CSU abgestimmt haben. Was Regierung und Bundeskanzlerin wollen und vereinbaren, spielt wohl keine Rolle mehr.

    So war es ja auch bei der Maut, beim Diesel und bei der Ehe für alle. Sollte das so weitergehen, jeder machen was er will, Merkel sich nur noch zu Mißfallensäußerungen herablassen, wozu dann noch Koalitionsverhandlungen? Wozu noch eine Regierung?

    Kubicki und Lindner wiesen ja darauf hin, daß selbst schriftliche Vereinbarungen mit CDU/CSU, pacta sunt servanda, keine Gewähr dafür bieten, daß sich Merkel und Co. daran gebunden fühlen. Selbst unter den Parteien sind Glaubwürdigkeit und Vertrauen nicht mehr vorhanden. Wie soll unter solchen Umständen noch etwas Vernünftiges bei Koalitionen herauskommen. Daß die Parteien sich nun auch öffentlich und gegenseitig vorwerfen, was der Bürger den Parteien und Politikern schon lange vorwirft, ist da nur ein schwacher Trost, eine längst überfällige Bestätigung.

    • alles Merkelei
      Ich glaube, das „foul“ war mit Merkel abgesprochen – genauso wie das Theater, das danach aufgeführt werden sollte.
      Um der SPD eine Steilvorlage liefern zu können und damit der nächste GroKo den Weg zu ebnen.

    • Dass Merkel keine Ahnung hatte, glaube ich auch nicht.

    • Nun hat die Bankenkrise die Politik
      doch noch erreicht.
      War es nicht so, dass keine Bank mehr der anderen vertraute
      was die Krise ausgelöst hat.
      Die Kreditvergabe an insolvente oder nicht existente Kreditnehmer
      der Auslöser.

      „Selbst unter den Parteien sind Glaubwürdigkeit und Vertrauen nicht
      mehr vorhanden.“

      Und jetzt?


    • Sollte Merkel davon gewußt oder das Handeln des Agrarministers gebilligt oder gar direkt oder indirekt gefordert haben, DA, dann wäre sie als Bundeskanzlerin untragbar geworden. Um solchen Mutmaßungen aus dem Weg zu gehen, sollte auch Angela Merkel das größte Interesse daran haben, die Angelegenheit rückhaltlos aufzuklären. Ihr bisheriges Verhalten führt in meinen Augen aber auch zum selben Ergebnis.

      Wie das der nächsten GroKo den Weg ebnen soll, verstehe ich allerdings nicht, Hans_Nase. Das Gegenteil würde ich erwarten.

      Und jetzt? Könnte der Bürger sich auf die SPD verlassen, E.R.Binvonhier, daß diese tatsächlich mehr soziale Gerechtigkeit will, wären angesichts solcher Ereignisse Neuwahlen wohl die beste Lösung. Aber die SPD sägt ja schon wieder an ihrem Kanzlerkandidaten, als ob der allein die Wahlergebnisse zu verantworten hätte. Und solange der Seeheimer Kreis in der SPD das Sagen hat, kann eigentlich kein Sozi die SPD wählen, egal wer da als Kanzlerkandidat aufgestellt und egal welche Versprechungen auch immer gemacht werden. Glaubwürdigkeit und Vertrauen sind nunmal kaum noch vorhanden und eine neuerliche GroKo wird der SPD am Ende nur noch mehr schaden.

    • Ja, genau
      „Sollte Merkel davon gewußt oder das Handeln des Agrarministers gebilligt oder gar direkt oder indirekt gefordert haben, DA, dann wäre sie als Bundeskanzlerin untragbar geworden.“

      Merkel muß weg oder wie?

      Wegen dem Glyphosat-Punk Schmidt?

      Seltsame Prioritäten haben die Leute…


    • Nicht wegen Schmidt, 白左, sondern wegen mangelnder Glaubwürdigkeit, verlorener Vertrauenswürdigkeit und eklatanter Führungsschwäche. Eine Rüge als Antwort auf das Verhalten dieses Ministers ist in jeder Beziehung eben völlig unzureichend.

  109. Glyphi-Poetry-Slam en marche
    In Bruxelles, dort im Belgierland,
    der Minischdr Schmidt hob´ jetzt die Hand.
    Er dachte sich, wenn´s demnächst aus,
    dann hol´ ich aus der Sach was raus.
    .
    Denn da das gute Wassergift,
    seit neuestem jetzt bei Bayer ist,
    wird es mein Schaden wohl nicht sein,
    und sicher auch nicht der uns´ rer Patei´n.
    .
    De Scheffin, derzeit sehr beschäftigt,
    derweilen dazu noch bekräftigt,
    dass, wenn et nu schon mol bassiert,
    Ministers „Handhoch“ wird nicht mehr kassiert.
    .
    Jedoch der herben Barbara,
    das Glyphi stets ein Dorn im Auge war,
    die Sozen nun warnt vor dem groko-koalieren,
    de Scheffin wird doch nicht das Amt verlieren?
    .
    Und auch den Grünen wird nun bange,
    gesichert schienen doch die Pöstchen lange,
    jedoch mit dieser neuen Lage,
    die Minderheit im Bett´ mit schwarz nun jetzt wird vage.
    .
    Und auch der Freund im Reich der Franken,
    sieht chère amie, la Chancellièr´ bei Glyphi wanken,
    drei Jahre lang will er´s noch für Frankreich dulden,
    maintenant la peur – wer zahlt final der Franken Schulden?
    (DdH)

    • Titel eingeben
      Wunderbar!

      Merci vielmol(sagt der Alemanne+…männin)

    • @ Déjà
      „Wenn die Grundmischung leicht vom Löffel fällt“

      Wenn ich mich recht erinnere, haben Sie’s schon vor Tagen geahnt. Inzwischen ist es raus: das Soufflé um Franco A. ist in sich zusammengefallen, implodiert, Deflation, mediale Flatulenz …

      Das taktische Handbuch für die Soufflézubereitung rät:
      „Damit ein Soufflé gelingt, sollte man die Zutaten genau dosieren. Darauf achten, dass die Soufflé-Grundmischung die richtige Konsistenz hat. Wenn die Grundmischung leicht vom Löffel fällt, ist sie ideal.“

  110. IM Mugabe Gonslerin
    Im Gedenken an eine Mitforistin, die hier nicht mehr schreibt und ihre großartige Fotosammlung

    https://ibb.co/f1vWhw

    (Nach der Abstimmung zur doppelten Staatsbürgerschaft auf dem CDU Parteitag)

    • Gedenken
      Hoffentlich geht es ihr gut- Renate Simon, was ist los?

    • @Hausschwein: Das Gesicht ist das Protokoll des Charakters.
      Der Ausdruck des Gesichtes von ulF mahnt an den babylonischen Regenten Belsazar, dem eine geheimnisvolle Schrift an der Wand, das Menetekel, den Untergang seines Reichs prophezeit.

    • Gute Frage!
      Ich vermisse die Renate auch, sie hatte in ihren Kommentaren so schöne Bezüge zur jeweils aktuellen Lage in NRW. Wenn jetzt z. B. die nächste Groko mit einem Führungspaar von-der-Leyen/Kraft antritt, was so unmöglich nicht ist, dann kann ihr – also der Renate – das doch nicht am A. vorbeigehen, oder?
      On verra.
      LG K

    • Oh - ich dachte (wie öfter mal) gerade an Renate Simon, als ich las, dass es auch andern so -
      – geht.

      Ichab hier gelesen, dass Frau Simon gestorben sei.

  111. Keinen
    Ich erinnere mich dass man in meiner Jugendzeit entweder sagte

    „Mach keine Sachen“ oder „mach keine Visimateten.

  112. @ Hausschwein sagte am 29. November 2017 um 14:19 Uhr
    „Sprachverwirrung. Wie funktioniert das jetzt eigentlich mit den Anreden?
    „Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Diverse“?
    Und wie muss ich es mit den Personalpronomen in der dritten Person halten? Bitte um Aufklärung!“
    .
    Voll durchdekliniert oder nur der Nominativ, Singular und Plural?
    (DdH)

    • Vorschlag @DdH
      Lieber DdH,
      Sie können ja mal im Falle von Neuwahlen Ihren Kandidaten – also denjenigen, die Ihre Stimme haben wollen, aber nicht kriegen – mit der Frage entgegentreten: Was will er/sie eigentlich von mir? Ich habe das in grauer Vorzeit noch von meinem Lateinlehrer erlebt: Komm er mal nach vorne!
      Ob der Kandidat/die Kandidatin versteht, daß da in korrektem wenn auch altmodischem Deutsch die totale Verachtung ausgedrückt wird? Ich befürchte, daß nein (böhmisch).
      In diesem Sinne K

  113. @ Don Alphonso sagte am 29. November 2017 um 13:46 Uhr
    „Zur Erklärung: Es gab hier mehrere Vorfälle mit offenkundigen Provokateuren, u.a. Leute, die sich als AfD-Anhänger ausgewisen haben, aber es offensichtlich nicht waren. Die Kommentare hier werden beobachtet, speziell aus der Ecke wurde schon mal versucht, etwas mit einer Beschwerde Top-Down zu erreichen.“
    .
    Wissen Sie was Don? Sie geben hier die Themen vor. Wir verwirren „die Beobachter“ so lange mit Raabe, Tolstoi, Mann, Büchner, Nietzsche, von Brentano, Flaubert, V. Hugo, Fontaine, D’Annunzio oder gar Ovid und Petrarca und Boccaccio. Zwischendurch, ohne vorherige Ansage, Charles Bukowsi, so lange bis diese mit blutunterlaufenen Augäpfeln aufgeben.
    (DdH)

    • latina lingua vivat
      … ja, DdH, man könnte es ja so halten wie der junge Joseph Ratzinger, der in der amerikanischen Kriegsgefangenschaft Spottgedichte auf die GIs in lateinischer Sprache schrieb.
      Antifanten, Geschmeiß der Schneeflöckchen und Gesocks der Überallnazigefahrspürhunde würden mangels entsprechender Bildung draußen vor bleiben. Aber der Radius der Versteher wäre halt auch sehr eng.

      edSE

    • Großes Latrinum (sic!)?
      @Saint Empire. Vorsichtig – auch alte Links-Grün-Versiffte (wie ich) könnten Latinisten sein. Und der gute Ratzi war wohl etwas unvorsichtig – so mancher im Grauen Kloster Gebildete ist als amerikanischer officer zurückgekommen.

  114. Die Banken Bienen
    Der Ursprung von Fisimatenten ist wohl Visitez ma tante. tente gibt keinen Sinn.

    H.P.

    • Erst nachgucken, dann schreiben
      Text eingeben

    • ...ma tante
      Warum nicht? Wenn des Werbers Tante einer entsprechenden Profession nachgegangen wäre. Aber die „ma tente“-Version hat schon ihre Richtigkeit, bei Offizieren. Fußvolk konnte allenfalls in „notre tente“ einladen.
      .
      Und da wir schon beim Zelten sind. Spätere französische (Möchtegern-) Eroberer wie der Maréchal McMahon, von der Armée du Rhin, der am 6. August 1870 sein Prunkzelt bei Wörth im Elsaß aufgeschlagen hatte, mußte keine Einladungen an die Damen der Umgebung herantragen lassen.
      .
      Er hatte schon welche aus Paris mit dabei und die Rache für Sadowa war sein Auftrag. Die Karten mit dem Weg über die Pforzheimer Steige nach Osten lagen vom 2 Stufen-darunter-Napoleon her noch bereit. Dieses Zelt soll sehr gut provisioniert gewesen sein während die franz. Soldaten den Elsäßern die unreifen Kartoffeln ausgruben.
      .
      Ob sich die preußischen, thüringischen, bayerischen und hessischen Regimenter auf ihrem Weg nach Metz am Abend nach McMahons
      Flucht dieser Damen noch bedienen durften verschweigt der gute Theodor F.
      (DdH)

  115. Dialektgeschirr "Lasst's es eich schmecka"
    Für mein Sprachverständnis ist da ein „es“ zu viel.

    • Einschübe
      lasst ihr es euch schmecken.
      lasst-s es* eich … * es, das Gericht

      maximal der Apostroph überflüssig, der eigentlich nur bei Auslassung eines E usw….

      weniger Sprachverständnis, mehr Wirtschaftsbesuche bei MuttersprachlerInnen. Und Außen, wie wir seit Klammer und Grissmann wissen.


    • Nein, der Apostroph. Der irritiert, weil man dadurch „e“ ergänzt, dabei gehört das da gar nicht hin. Das ist der Fehler.
      „Lassts“ hingegen würde ich als dialektübliche Form der 2.P.Pl. ansehen, aus dem Alemannischen hab ich nämlich auch ein „lassets“ in Erinnerung. -> Ich würde das End-s für eine übliche Pluralform (2.Person) halten.

    • Obacht!
      Um das „ es „ kommen Sie der sprachlichen Präzision wegen nicht herum.
      Ohne das „ es „ könnte es bedeuten“: Laßt euch einander schmecken.
      Aufforderung zum Kannibalismus. Sooo geht das nicht!


    • @Meergans: „Laßt es euch schmecken“ wäre die hochdeutsche Entsprechung. Wie lesen Sie da ein „laßt euch euch schmecken“ heraus??

  116. Fisimatenten - oder was von den Franzosen in Hmb übrig blieb
    Fisimatenten… laut Hamburger Abendblatt von 2006 eine der sprachlichen Hamburgensien aus der Franzosenzeit

    https://www.abendblatt.de/hamburg/article107176817/Plietsch-pingelig-tschues-Was-von-den-Franzosen-blieb.html

    Wie ich aber dem Blog entnahm, ist die Bedeutungsherleitung von der Zeitung zu lokalpatriotisch eingefärbt: Fake oldies vom Tanzboden.

    Und auch das u. a. aufgeführte „mutterseelenallein“ hat wohl weniger mit den frz. Besatzern in Hamburg zu tun als mit den Hugenotten (Wikipedia) – wenn überhaupt.

    -Sprache verführt:
    Lichternberg gab hier den Verweis auf die ungegürtete Cunégonde zur Nacht (statt der armierten UvdL).

    So bin ich denn heute Abend ganz bei Candide und den Protagonisten der Sekundärtugend gegen die leibnitz`schen Wolkenkuckucksheimer.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Candide_oder_der_Optimismus

    • Last der Verantwortung
      @Baldur Jahn

      « Cela est bien dit, répondit Candide, mais il faut cultiver notre jardin. »

      Für so naives Zeug haben die Koalierenmüssenden einfach keine Zeit.

  117. die dritte
    Lieber Don Alphonso, welch schöne Welle Sie da kreieren mit Ihren Texten. Sie werden von mehr Menschen gelesen, die Ihre Arbeit als Ansporn zum Denken und Schreiben sehen als die ganze smala, die mit sehr verengtem Blick den SPON-Haßsprechern folgt. Und das Lesen der Kommentare ist selbst immer anregend, auch wenn man nicht allem zustimmen mag. Gibt es einen „Journalismus“- oder „Literatur“-Preis, für den man Sie vorschlagen kann ? Täte ich gern, damit nicht nur die Bettgenossen der Roths und Augsteins dieser Welt mit ihrem und deren Haß auf die Kultivierten solches Lametta wegtragen.

  118. Neuwahen mit neuen Gesichtern wären nicht schlecht.
    „Neuwahen mit neuen Gesichtern wären nicht schlecht.“ schreibt DA im Kommentar.

    Wird nicht kommen: Fachkräftemangel!

    • Fachkräftemangel!
      .
      Dann machen es halt die Goldstücke.
      Nicht mehr lange – dann bedeutet das sogar einen Gewinn.

    • Neuwehen
      werden es wahrscheinlich sein. Irgendwer wird kreißen und es wird nicht mal eine Maus rauskommen. Scheinwehen einer Scheinschwangerschaft.

  119. @ ....et du Saint Empire sagte am 29. November 2017 um 19:38 Uhr
    „latina lingua vivat
    … ja, DdH, man könnte es ja so halten wie der junge Joseph Ratzinger, der in der amerikanischen Kriegsgefangenschaft Spottgedichte auf die GIs in lateinischer Sprache schrieb.“
    .
    Mein Gott, der Ratzi wäre dann nicht nur zum Schein Hitlerjunge gewesen? Wenn er die Weltenretter derart heimtückisch auch noch verspottete, so zeigt das doch dass in seiner schwarzen Seele das Nazitum tief wurzelte. Weiß man das in Regenschburg und Andreas Altmanns Eeding schon? Die ausländische Presse hatte uns gewarnt vor dem. Aber nun ist er eben auch mal da.
    (DdH)

  120. Hochdeutsch, an colorcraze
    Im Hochdeutschen ist es viel schwerer Geist, Seele und Bedeutung zu
    finden, als in einem jeden Dialekt.
    Die Hochsprachen sind den Bereichen der Amtsschreiber und derer
    Arbeitgeber entwichen.
    Das Schreibertum war eine mechanische Angelegenheit, die ohne jede
    geistige Eigeninitiative auszukommen hatte und ausschliesslich
    dem Diktierenden diente.
    Der Schreiber wird in Literatur, im Theater und in der Bildenden Kunst
    entsprechend dargestellt in seiner Verkümmerung.
    Das Hochdeutsche verläuft sich in den Sümpfen der Bürokratensprache,
    des Merkelspeech, sowie der Politikersprache und der Sonntagspredigten
    allgemein.
    Das Volk, besser die Bevölkerung plappert vieles nach, was „von Oben“
    kommt und so hat sich in Wortwahl und in der Syntax vieles von
    dem Verschleierungsblabla eingeschlichen, was „die Oben“ zum Zwecke
    ihrer Selbsterhaltung absondern.
    Es tut mir oft in der Seele weh, wenn ich hören muss, wie Kinder in Tonfall
    und Wortwahl ganz unbewusst die Manierismen der Fernsehtanten
    und .-Onkels nachahmen.
    Das von mir hervorgehobene “ es “ ist das Prädikat, auf welches sich
    die freundliche Aufforderung, sich schmecken zu lassen, bezieht.
    Ohne das “ es „, wird der Satz beliebig deutbar
    und er hängt in der Luft.
    Genauso wie wenn irgendwelche Banker, Wirtschaftsweisen und
    Kanzlerinnen uns irgendwelche Verlautbarungen ins Ohr oder
    aufs Auge drücken.
    Das ist eine aufwendige und ziemlich hässliche Technik der Desinformation
    bzw. der Informationsvorenthaltund.
    Ommmmmh……


    • Wollen Sie darauf hinaus, daß „lassts eich schmecken“ soviel wie „laßt euch schmecken“ bedeutet? Ob man das im Bayrischen als Kannibalismusversuch auffassen würde, weiß ich nicht, dazu kenne ich es zuwenig. Im Allemannischen würde das jedenfalls in etwa „laßt euch beriechen“ bedeuten, weil schmöckche öfter riechen als schmecken bedeutet.
      Auf die Idee, das „es“ wegzulassen, kann man nur kommen, wenn man eine Hybridisierung von hochdeutscher Umgangssprache [1] und einigen Dialektwörtern erwartet und die dialektale Konjugation so gar nicht kennt [2] und deswegen meint, eine Doppelung [3] zu sehen, wo gar keine ist.

      [1](die „laßt es“ oft als „laßts“ zusammenzieht, beziehungsweise bei Apostrophwütigen zu „laßt’s“)
      [2](in der dialektales „laßts ihr“ eben hochdeutschem „laßt ihr“ entspricht)
      [3](des „es“)

      Im Lateinischen und Französischen ist eine Endung mit -s für die 2.P.Pl. üblich, zumindest im Süddeutschen gibt es die eben auch.

    • Prädikat "es"?
      Eieiei….

  121. @BLUM's politische Analyse Nahost
    Nächstes Jahr werde ich seit 30 Jahren D sein, während dieser Zeit hatte ich die größten Schwierigkeiten mit ungenügend informierten, ungebildeten(Sie schließe mal von der Bezeichnung aus) Zeitgenossen, die zwar die eine oder die andere Meinung vertreten haben, welche aber speziell im Falle der Türkei, entweder völlig falsch, oder historisch nicht begründet ( kein Genozid sondern Zwangsumsiedlung), oder einfach auf Unkenntniss über Land und Volk beruhten. Nach dem Rückkehr nach D von meinem Sabbatical verfolge ich eine andere Strategie und lasse nicht mehr jeden in meine Lebenssphäre und vermeide jegliche Polemik mit Menschen, die nach meiner Beurteilung den Eindruck erwecken, dass sie der Sache, wovon sie reden nicht gewachsen sind oder gezielt provokativ andere Ziele verfolgen.

    Der Türke eine antisemitische Staatsdoktrin vorzuwerfen ist ungeheuerlich FALSCH !!!. Ganz im Gegenteil, nach dem Schreiben von but in a marsch habe den Eindruck bekommen, dass die Angelegenheit ganz im Gegenteiligen liegt.

    Ich möchte dennoch Ihnen gegenüber hilfreich sein, indem ich Ihnen ein paar key words gebe, bei deren Recherche sie durchaus einsichtig werden können, dass die Türkei den Vorwurf gar nicht verdient:
    Spanische Inquisition, Aufnshme der Juden durch den Osmanischen Reich, Ladino ( Jiddisch von Sephardim, spanischen Juden) wird nur noch in der TR gesprochen, Sabetai Sevi, desselben Anhänger heute noch in der TR leben, nach außen hin Muhammer, unter einander judisch, Eheschliessungen nur untereinander, Äußerungen von Ashkenaz und Sephardim Glaubensgemeinschaften über ihre Treue dem Staat gegenüber, viele von den türkischem Sephardim haben das Angebot der spanischen Regierung abgelehnt, die spanische Staatsbürgerschaft anzunehmen …

  122. Die Türkei ...
    Alles was ich hier im Hause Don Alphonso, sage über die Türkei, sind im Sinne von Atatürk. Bis auf eine Sache. Er war verständnisvoller, aber Ich hege persönlich eine sehr entschlossene Abneigung gegenüber Islam, insbesondere gegenüber islamischen weiblichen ‚ Gelehrten … Hoffnung darauf, dass sie mich in Ruhe lassen, die abscheulichen Kopftuchträgerinnen, die auf nichts reduzierten, vom eigentlichen Leben ausgeschlossenen, die dennoch paraditenmässig sich an unser Leben heran machen …

  123. Appell
    An alle Banken und Finanzinstitionen, die Wissen darüber haben, dass der korrupteste Politiker, der die Türkei je erlebt habt, Erdogan, Gelder im Ausland platziert hat, an die Oppositionspartei Chp zu leiten ….

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