Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Weltrevolution wird den Mieter nicht retten

| 719 Lesermeinungen

We’re all mad here. I’m mad. You’re mad.
The Cheshire Cat

Einer der angenehmen Aspekte am Tegernsee ist, dass es hier zwar Journalisten gibt – aber praktisch alle kommen nur zum Sterben hierher, was sie unvermeidlich auch tun, und dann liegen sie auf unseren idyllischen Friedhöfen neben ebenso verstorbenen Politikern. Die Ausnahme – ich, der ich noch schreibe – bestätigt nicht nur die Regel, sondern hat auch nicht vor, ewig zu leben, weshalb auch nachziehende Journalisten hier recht einsam bleiben dürften. Es gibt zwar ein Cafe mit Blick auf den See, einem Kachelofen und diskreten Seitenräumen, die ideal für Interviews geeignet wären – aber keine Journalisten. Die paar, die hier durchkommen, um im Bräustüberl zu trinken oder im Hotel Überfahrt die Küche kostenfrei zu “testen“, die kommen nicht hierher. Ich bin also allein, und ich rede hier auch nicht über meinen Beruf.

Nicht nur zur Tarnung, sondern auch zur sittlichen Erbauung habe ich die World of Interiors dabei, ein Enrichtungsperiodicum aus England mit den immer gleichen, aber nie langweiligen Erzählungen: Sohn oder Tochter aus gutem Hause erben eine nicht ganz kleine Immobilie oder finden ein entzückendes, verschlafenes und vergessenes Kleinod, retten alles vor dem Verfall, und überführen das Objekt in eine neue Zeit der mehr oder weniger glanzvollen Lebensfreude. Es ist diesmal auch wieder alles dabei, vom Palast am Nil über ein französisches Schloss und dänische Schlichtheit bis hin zur umgebauten Scheune und einem Boot, vollgestopft mit am Strand aufgesammeltem Treibgut. Alle erzählen zwar, dass sie die Stücke der Einrichtung entweder geschenkt bekommen haben, irgendwo fanden oder vom Trödel retteten, aber genau das lese ich gerne und immer wieder. Hinter mir bücken sich die Bedienungen am Kachelofen, um das Feuer einzuschüren, vor mir treibt die Polarluft Schnee über den See, aber ich sitze hier einsam und freue mich, dass es anderen in ihren Häusern auch gut geht.

Das ist eine reichlich bürgerliche Haltung, so kenne ich das seit meiner Geburt, denn ich komme aus einer kleinen, dummen Stadt in Bayern, und da ist der Besitz von Immobilien in einer gewissen Schicht obligatorisch. Lange Zeit wurde man deshalb ausgelacht, jeder hat einem geraten, den alten Krempel doch zu verkaufen, das Geld gewinnbringend zu investieren – bei uns konkret in Zertifikate einer Bank, die 2009 untergegangen ist – und zu bedenken, wie schlecht doch die Rendite sei: So ein Haus sei mehr oder weniger totes Kapital, tot wie Politiker und Autoren auf unseren Friedhöfen. Der Tegernsee galt damals als eingestaubtes Altenrefugium, das man nur aufsucht, wenn das Leben vorbei ist, und wer 2007 sagte, das Miethaiblut wäre nun mal in seinen Adern und er würde gern am Tegernsee wohnen, galt, höflich formuliert, als extravagant. Dann kann die Finanzkrise. Ich sage nicht, dass die Immobilien seitdem teurer wurden – es ist andersrum, das Geld hat im Verhältnis zu Immobilien seinen wahren Mangelwert erkannt und nähert sich in der Draghi-Ära dem realen Verhältnis zu realen Gütern an. Weltweit ist es üblich, dass Menschen fast die Hälfte ihres Einkommens für Wohnen ausgeben oder sich über 2 Generationen verschulden, um Häuser zu kaufen – außer natürlich sie sind illegal hier in Deutschland und bekommen daheim für die Ausreise deutsche Wohnbeihilfe. Die Deutschen allein sind im Irrglauben gefangen, es gäbe momentan eine Blase und das werde alles schon wieder billiger. Letzte Woche zeigte jemand bei Twitter ein Angebot. 6m² in einer 4-Zimmer-WG im versmogten München. Für 600 Euro Miete.

Es gibt zwei Arten von Journalisten auf dieser Welt, die einen lesen mit Blick auf den See die World of Interiors und die anderen haben Dienst in grossen Städten wie München oder Hamburg, und müssen dort wohnen. Ich lese die World of Interiors und bestelle eine Birnenschichtbombe, die anderen durchforsten Wohnungsanzeigen und stellen fest, dass ihr Gehalt eine Deckungslücke hat, wenn sie gleichzeitig einen Applerechner, eine Wohnung und Essen aus Restaurants wollen. Offensichtlich ist in Städten wie Hamburg und München das Wohnen der Faktor, der jedes Jahr mit 10% Preissteigerung aufwartet, und das tut auf mittlerer Sicht natürlich weh: Auflagen sinken, Löhne stagnieren, Preise steigen. Ich kann schon nachvollziehen, dass solche Entwicklungen schmerzen. Es schmerzt nicht nur den Nachwuchs, der sich in WGs drängt, sondern auch die mittlere Leitungsebene, die zwar nicht schlecht verdient – aber bei Quadratmeterpreisen über 10.000 Euro und den Unsicherheiten des Berufslebens kaum einen Kredit bekommen wird, um in diesem Umfeld mehr als 50m² zu erwerben. Das ist für die Kinder des Bürgertums, die selbst noch aus grösseren Häusern der Provinz stammen, natürlich ein Schock. Ahh, die Torte, sehr schön, vielen Dank!

Wo war ich ach so, ja also, der Schock, richtig, als die Finanzkrise begann, also vor 10 Jahren, hätte man für meine Wohnung in München nicht einmal die Hälfte dessen bekommen, was ich nun erwuchern könnte. München war schon immer nicht billig, aber langsam gleicht es sich dem international vergleichbaren Niveau an. Der Tegernsee hat auch angezogen, die kleine dumme Stadt an der Donau ist sogar der Spitzenreiter in Deutschland, und obwohl ich keinen einzigen Quadratmeter mehr zur Verfügung habe, sehe ich schon, wie die Kollegen relativ dazu abstürzten. Aus Leuten, die mit eiserner Sparsamkeit nach 20 Jahren eine kreditfinanzierte Wohnung hätten abbezahlen können, wurden Leute, die mit eiserner Sparsamkeit vielleicht in 20 Jahren die Miete noch bezahlen können. Und nur so kann ich es mir erklären, dass die frühere Süddeutsche Zeitung, das Blatt für die besseren Kreise in Italiens nördlichster Stadt, mittlerweile zur Prantlhausener Zeitung in ihrer Onlineausgabe wurde, die gallig jubelt, wenn angebliche “Künstler” dazu aufrufen, Vermieter zu denunzieren, die dann mit automatischen Daueranrufen terrorisiert werden.

Das ist ein vollkommen unbürgerliches Verhalten. Das tut man nicht. Man richtet nicht andere Leute aus, wenn man selbst ein Problem hat. Man versucht, die Probleme selbst anzugehen. Normal wäre es, den Lesern die Wahrheit zu sagen, dass sich die Bewertung von Immobilien und die Miete drastisch ändern, dass an der Finanzkrise Politik und Banken die Hauptverantwortung tragen, die Reduzierung des sozialen Wohnungsbaus von allen Parteien getragen wurde, und man nun selbst verantwortlich für das eigene Vorankommen ist. Es ist keine gute Zeit für Medienprojekte mit unsicherem Ausgang, für Belästigungskunst und Crowdfunding. Es ist eher eine Zeit für ungeliebte Sekundärtugenden wie Sparsamkeit, Fleiss und Zuverlässigkeit, wenn der Weg doch noch in die Eigenimmobilie führen soll. Manche haben längst aufgegeben, wie etwa Mitarbeiter der Zeit, die den boomenden Wohnungsmarkt mit dem Wort “betroffen” niederschreiben.

Geht es unbürgerlicher? Medien, die ohne mit der Wimper zu zucken ein Schneeballsystem mit dem Namen “Bitcoin” hochschreiben, beklagen in der eigenen Niedergangsbranche den wirtschaftlichen Erfolg der Baubranche. Mein Eindruck war, dass auch die Zeit eher Kunden ansprechen will, die nicht zur Miete wohnen, aber oft trieft eben die Qual des vom Schicksal geschundenen Mitarbeiters aus den Zeilen: Da wird nicht hinterfragt, welche ansonsten hochgejubelte Klimapolitik am Bau die Preise und Mieten treibt, da ist man im Eismeersumpf “betroffen” wie von einer Seuche, einem Terroranschlag oder einer Bankenpleite. Das Bürgertum, das ich kenne, ist nicht betroffen – es genehmigt sich noch einen Tee und blättert in der Einrichtungsbroschüre weiter, während man in Prantlhausen inzwischen Gefallen an Kollektivierungen der sozialistischen Brüderstaaten findet:

Natürlich kann man Grund und Boden verstaatlichen oder per Gesetz anderweitig dem Handel entziehen. So wie man auch per Gesetz Währungen fixieren kann, oder Kurse reglementiert hat, oder Staatsanleihen anderer Länder kauft. Man kann auch mit Slogans wie “und die Stadt gehört Dir” Wahlkampf machen, wie die Linke in Berlin: Dort gibt es jetzt Ausstellungen über mutige Drogendealer, eine geschlossene Behörde für Alleinerziehende in Mitte und bei der Wohnungsmisere immer wieder die Idee der Enteignung und Verstaatlichung von Wohnraum. Mag sein, dass der nächste sozialistische Großversuch unter Rot-Rot-Grün in Berlin besser als in Venezuela ausgeht. Aber in München ist dergleichen nicht absehbar, da gibt es auch keine demokratische Mehrheit, und ich frage mich schon, warum man so einer Stadt Artikel zumutet, die eher ins Neue Deutschland von 1952 passen würden. Früher saß ich übrigens öfters hier und las die SZ – inzwischen ist die World of Interiors doch sehr viel angenehmer, und ich wundere mich, warum jene Zeitung überhaupt noch teure Anzeigen von jenen unmoralischen, zu enteignenden Immobilienhaien annimmt.

Ich habe übrigens kein Mobiltelefon mit Internet, ich bin hier wirklich abgeschnitten, und die wiederholten Klagen von Medienschaffenden im Internet, man könnte sich den Beruf nicht mehr leisten, bekomme ich nicht mit. Das ist gut so. Ich würde mich sonst nur ärgern und nicht mehr auf den See schauen, sondern wütend kommentieren: Dass es zu viele Schreibende gibt, und es gleichzeitig unmöglich ist, auf die Schnelle einen guten Installateur zu bekommen. Sogar seine herzogliche Hoheit ist mit seiner Brauerei beim Gasthof in meinem Dorf im Baurückstand – weil es dort zu wenig Personal gibt, obwohl der Stundenlohn deutlich über dem der klagenden Journalistinnen liegt, von denen es offensichtlich zu viele gibt. Natürlich wäre es angenehmer, bei einer Staatsparteizeitung über die Erfolge des neuen 5-Jahresplans nach Enteignungen der Plutokraten zu schreiben, und danach von der neuen Wohnung in der Stalinallee auf die werktätigen Massen zu blicken, die Staatsratsbeschlüsse übererfüllen. Es war nicht alles schlecht im Kommunismus. Aber alles in allem ist die Torte hier am See doch deutlich besser.

Eigentum verpflichtet, das steht so auch im Grundgesetz, aber es verpflichtet mich nicht dazu, mich dafür zu schämen, auf der richtigen Seite der “Betroffenen” zu stehen. Auch in der World of Interiors wird oft von der Pflicht gesprochen, das Gute zu bewahren, das Alte zu erhalten, das Neue schön zu gestalten und die Zukunft zu einem goldenen Zeitalter zu machen. Erfahrungsgemäß treiben Artikel, die Mobbing loben und Preise beklagen, den deutschen Michel nicht in die sozialistische Weltrevolution. Daher würde ich aus meiner Erfahrung heraus die Kollegen darauf verweisen, dass das Eigentum Aller an Allem nicht nur durch Mao und Pol Pot erreicht werden kann – sondern dadurch, dass jeder nach Möglichkeit auch ein Eigentümer wird.

Es ist gar nicht so schwer, hinter Bayreuth und Coburg fallen die Preise ins Unermessliche, ein ganzes Ostland harrt immer noch der starken Jugend, die tatkräftig zupackt – anders wird das nichts, wenn man niemanden bezahlen kann. Es ist vielleicht nicht ganz zentral, die Nachbarn haben eventuell eine grosse Diversität bei den politischen Vorstellungen, aber das geht mir persönlich am Tegernsee auch nicht anders. Man überlebt es. Es gibt ein Deutschland jenseits des Mittleren Rings in München und ohne Blick auf die Elbe, man muss nur wollen und die Wut, den Hass auf Menschen wie mich produktiv umsetzen. Und ich garantiere: Wenn erst einmal alle Projektemacher, Lohnschreiber und Internetpersonen die Schönheiten der Lausitz oder Vorpommerns entdeckt haben, ist in den Städten auch wieder mehr Platz für Polizisten, Krankenschwestern, Lehrerinnen und Kindergärten. Auch habe ich nie verstanden, warum Genderinstitute so fern jener deutschen Ostgrenzen angesiedelt sind, hinter denen sie wirklich viel echtes Patriarchat studieren könnten. Als Gentrifizierer der Tegernsee-Praxis darf ich jedenfalls noch anmerken, dass man sich idealerweise vor die Gentrifizierungswelle setzt: Wer jetzt im Thüringer Wald siedelt, ist schon da und kann zur Kreditfinanzierung etwas vermieten, wenn andere erst durch die Umstände gezwungen werden, sich dort anzusiedeln. Wenn man die langfristige Entwicklung im Wohnungsbau betrachtet, ist das die logische Konsequenz.

Gute Ideen für Gehöfte und Scheunen finden Sie in der World of Interiors, nachdem die früher bürgerliche Presse heute die Druckerschwärze lieber für Klagen nach staatlichen Eingriffen verprasst.

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719 Lesermeinungen

  1. Geld, Geld, Geld ohne Ende
    „…das Geld hat im Verhältnis zu Immobilien seinen wahren Mangelwert erkannt und nähert sich in der Draghi-Ära dem realen Verhältnis zu realen Gütern an“.

    Klar, die Menge des Gelds erkennt den Mangel, aber nicht mehr das, was einmal Leistung genannt wurde – und explodiert.

    Also wird der Mensch der Draghi-Ära immer mangelhafter und verwandelt den Planeten – der leeren Affen? – in einen einzigen Müllhaufen – den Rest der Affenbäume in Beton (betonierte Affenkäfige – etwa wie in Kafkas Bericht für eine Akadamie).

    • Ich sage ja – im grünen Herzen Deutschlands, da gibt es noch Chancen, wenn man die Höckes dort ertragen kann.

    • Geld verschleiert nur die realen Vermögensverhältnisse
      Money is a veil – Milton Friedman: Niemals war die Aussage deutlicher wie heute. Das erklärt dann auch die Pamphlete diverser Online-Publikationen

    • Dass es tückisch ist, hat bei der Finanzkrise vermutlich jeder begriffen.

    • Mmmh
      Würde ich im grünen Herzen Deutschlands lieber einen erzreaktionären Nachbarn haben, der mir Tipps zum Kartoffelanbau und zur Waschbärjagd geben kann oder doch lieber ein fachwerkfaschistisches Lehrerehepaar, die bemerkt haben, dass wir im Dorf bisher zu wenig Schutzsuchende (0) aufgenommen haben?

    • Als Vegetarier und Tierfreund hänge ich da in der Luft.

    • Geld, Geld, Geld ohne Ende
      Ein alter Radio-Eriwan-Witz ging so: „Wird es im Kommunismus noch Geld geben? Im Gegenteil, es wird nur noch Geld geben.“

      … Draghi arbeitet dran :-)

    • Sinn der Jagd, oder: Der Waschbär als Schädling
      Wenn Sie Bauer sind (oder gerade werden müssen), sind Waschbären, Rotwild und Wildschweine sowie Maulwürfe und Wühlmäuse ab einer gewissen Population oder zu einem ungünstigen Zeitpunkt Fressfeinde.

    • Das grüne Herz !
      Danke für die Lobpreisung und Höcke ist angesichts der Messerer in NRW, B, HH u.a. eher keine Bedrohung.
      In Hypzig kommen mittlerweile so viele Westgermanen an, daß die Preise auch durch die Decke gehen.
      Das Umland ist noch günstig, nutzt es, es wird nicht so bleiben.
      Ich habe auf meinem Freundesbesuch nach Hessen, neben lecker Fleisch, Wurst und Senf, noch Bier unserer ehemals herzoglichen Brauerei, an Bord gehabt.
      Die Resonanz war Grandios, keine Deppen, gestandene Hessen, in Führungspositionen.
      Es war eine schöne Party!Sie haben auch gesehen, dass 30% AfD nicht den Untergang bedeuten müssen, da wir auch normale Menschen sind.
      @ Don, Sie glauben nicht, wie viele richtige Fachkräfte mittlerweile zurück kommen und bei Euch den Mangel verstärken, den die Goldmenschen ausgleichen sollten, sorry für die politische Dummheit ulFuM.

    • Sie jagen doch bestens in eigener Regie:
      coonhuntinginfo.com

      huntingraccoon.com

    • Radio-Eriwan-Witz
      Genosse,

      Haben Sie da irgendwo Buchtipps?

      Die bringen das doch immer wieder kürzer und besser auf den Punkt als alle sonstigen Beiträge hier!

      PS:
      (Wegen DDR 2.0, und so)

      Was ist der Unterschied zwischen Schweinen im Kapitalismus und S im Sozialismus?

      S im K werden gegessen.

      S im S werden g/Genossen…

    • Ihr Vergleich gilt auch …
      白左 sagt:
      4. Dezember 2017 um 17:51 Uhr

      … wenn man statt Bauer Beamter einsetzt und unter Population die Restbürgerschaft subsumiert.


    • Waschbärjagd
      Falle, schlachten und Fell abziehen – zu was anderem sind die nicht nütze.
      Vor paar Jahren gabs die mal in einem Berliner Parkhaus.
      ME gehören die raus, die sind nicht wirklich zu irgendwas zu gebrauchen – außer halt das Fell.
      (In einem Nationalpark in den USA gab es „waschbärensichere Mülleimer“, denn die machen die gern auf. Wie man daran sieht, scheinen sie eher „Stadtfolger“ zu sein als „selbständige Wildnisbewohner“.)

  2. Titel eingeben
    Ich will auch eine Birnenschichtbombe.
    Viele solche Bomben und keine anderen Bomben.

    Herzlichen Dank fürs Mitnehmen

    • Gern geschehen, die Torte gibt es in München und am Tegernsee.

    • Ich will auch eine Birnenschichtbombe.
      Ebenso.

      Die kenne ich gar nicht!

    • Besuchen Sie Kreutzkamm, die können das.

    • Birnenschichtbombe?
      Also eine Prinzregententorte ist mir da schon lieber … aber ich bin auch eine Monarchistin und keine Anarchistin ;-)

    • die gibt es da natürlich auch.

    • Besuchen Sie Kreutzkamm!
      Danke, Don!

      Google maps hats schon ausgespuckt!

      Sobald ich öfter durchs Inntal muss und ein wenig mehr Zeit habe, nehme ich einmal diese Route. Als Anhänger des Bullen, hat es mich früher gelegentlich durch Tölz verschlagen, München lass ich gerne beiseite…

  3. Journalist
    Du bist doch auch einer, Journalist, was laberst du? Bist du Kategorie 3? Mach dir bewusst, du bist einer von ihnen. Erkenne dich, nicht deine Selbstgefälligkeit.

    • Ich muss das nicht machen, ich mache das freiwillig und wenn nicht, dann mache ich eben etwas anderes. Ich laufe ausser Konkurrenz, wenn man so will.

    • laufe außer Konkurrenz
      Und das ist aus meiner Sicht der Sinn des Lebens:

      Man macht eine Arbeit, die auch von Mitmenschen geschätzt wird, aber nicht weil man Geld verdienen muss, sondern weil man Freude dran hat!

    • Mitmenschen ist eh ein grosses wort…

    • Mitmenschen
      Erinnert mich an eine Szene aus All about Eve.
      „Have you no human consideration?”
      „Show me a human, and I might have.”

      Aus der Feder von Joseph Mankiewicz. Mit dem hätte ich mich bestimmt großartig verstanden, der Don wohl auch ;)

    • Mitmenschen ist eh ein grosses wort…
      Ach das würde ich nicht sagen,
      vgl auch Mithai, Mitpferd oder Mitameise.

      Es ist ja keine Aussage darüber ob
      man diese Mitleute mag oder nicht.
      Sie halten sich halt zufällig in der
      gleichen Gegend auf.

      PS zu den Journalisten als pauschale Verurteilung
      oder Lobpreisung sei noch gesagt das
      -Der Stürmer- oder -Das Reich-
      von Journalisten gemacht wurde,
      aber eben auch die Frankfurter Zeitung.

      Da fällt mir ein:
      Die Zeit erinnert in der Typografie ihres
      Titels noch an Das Reich. siehe

      https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Reich

      Interessant im dortigen Artikel ist
      auch die Liste der regelmäßigen Autoren der Zeitung.

      Es wird erwähnt das Die Zeit, ubs, Das Reich gar
      kein Intelligenzblatt war, was man schon am Preis
      erkennen könne.
      Ich meine das es ein Zeichen von Intelligenz sein könnte
      überteuerte Zeitungen nicht zu kaufen wobei ich natürlich nicht weis
      was so eine Zeit heute kostet.

      ggf wird ja Dr. Merkel, wie einer Ihrer Amtsvorgänger,
      Mitherausgeberin des Blattes wenn sie keine
      Mehrheiten in ihrer Partei oder im Bundestag findet.
      Vielleicht hilft das ja dem Blatt. Vielleicht auch nicht.

    • Dr. Merkel, ... Mitherausgeberin ... hilft ... dem Blatt ... vielleicht auch nicht.
      Wer nimmt Wetten an?

      Um reich werden zu können, muss man wahrscheinlich auf Mutti wetten (wegen der Quoten)…

  4. Ein saftiges Stück "Birnenschichtbombe ..."
    … ins Gesicht oder ins Kontor der Volx- und Wirtschaftserzieher, der Planwirtschafter und Marktregulierer mit abgebrochenem Null-Durchblick-Studium.

    Gut gegeben!

    • Keinen Fussbreit dem Neostalinismus!

    • Tod dem Neostalinismus!
      Ja, aber es wär doch schade um diese gute Bombe.

      Eine Ladung Gülle oder gewöhnliche Ziegelsteine sollten auch reichen.

      A propos Stalinismus:

      Wieder einmal eine Anekdote meines Kunstgeschichtelehrers.
      Wie man sieht konnte der auch ein paar brauchbare Aspekte produzieren.
      Olympiateilnehmer und Zeichenlehrer in Kriegsgefangenschaft.
      Stellt Zeichnung von Wachsoldaten mit Stalin aus.
      Kann sich vor Aufträgen nicht retten.
      Schlägt aber im allgemeinen vor Stalin un Genossen Wachhabenden in Öl zu verewigen.
      Muss dann aber auf den Markt, weil das mit Pinseln, Farbe, Öl, etc nicht so einfach ist.
      Es hat sich aber herausgestellt, dass insbesondere Sonnenblumenöl im Bauch des Gefangenen besser aufgehoben war und für eine Stalinschmiererei auch ein bissl alter Diesel aus dem Traktor reichte…

      Es war jedenfalls eine lebenerfahrene Meinung warum zeichnen und malen öfter einmal nützlich sein kann.

  5. Immobilieneigentümer und Viel-
    Text eingeben

  6. günstiges Wohnen
    Kritische Situation gut analysiert! Vielen Dank!
    Übrigens gibt es im Harz noch günstigen Wohnraum.

  7. Hauptproblem bei Immobilien sind die staatlichen Vorgaben und Steuern
    Schöner Text!
    Für die jüngeren ist es heute deutlich schwerer als vor 30 oder mehr Jahren. Vielleicht liegt es auch an deren Ansprüchen.

    Ein Problem bei den Immo- Preisen sind ja die staatlichen Vorgaben wie EnEV, Baurecht und die Steuerabgaben.
    Irgendwo habe ich gelesen dass die Politik bereits eine neue EnEV in Planung hat mit der Vorgabe, dass ab 2020? Neubauten nur noch als Passivhäuser also vermeintlich klimaneutral genehmigt werden. Und Altbauten auch nach Passivhaus-Standard umzubauen sind, was quasi unmöglich ist. Folge wäre dann Abriss, oder Ablasshandel via Steueraufschlag.
    Ich glaube wir werden noch viele Dinge sehen die wir uns derzeit nicht vorstellen können. Der Staatsapparat muss gefüttert werden egal was es kostet.
    Die ganzen Auswüchse sind meiner Meinung nach nur eine Folge der zunehmend weniger verfügaren fossilen Energieträger.
    Man schaue nur den Nahen Osten an, speziell KSA.

    • Naja, nicht umsonst sind Bestandsimmobilien so teuer, da muss man nicht zu Kreuze kriechen,

    • @Greta
      Ich denke auch, dass billige Energie eine wesentliche Voraussetzung für die Stabilität des jetzigen Systems ist.

      Der Historiker Joseph Tainter hat dazu festgestellt, dass Gesellschaften letztendlich an der zunehmenden Komplexität zugrunde gehen, weil der Anteil der wirklich wertschöpfenden Bevölkerungsschicht abnimmt und der notwendige Energieverbrauch zunimmt.

      „Abnehmende Erträge sind in jeder Art von System ein herausragendes Problem. Das bedeutet, dass es sich nicht mehr lohnt, die bisherige Strategie weiter zu verfolgen. Was ich bei antiken Gesellschaften sehe ist, dass ihre Komplexität wuchs und dass sie schließlich einen Punkt erreichten, an dem die Erträgen abnahmen, während ihre Energiebasis nicht zunehmen konnte; auf der Grundlage einer bäuerlichen Landwirtschaft, die ziemlich nah an ihrer Leistungsgrenze war und die hoch besteuert wurde. Das war der Punkt wo sie anfingen, verwundbar für den Kollaps zu werden. Wenn man diesen Punkt der abnehmenden Erträge der Komplexität erreich, wird Komplexität selbst eine weniger passende Strategie für das Lösen von Problemen. Die Gesellschaften werden dann immer verwundbarer für den Kollaps.“
      https://www.freizahn.de/2014/11/kollaps-komplexer-gesellschaften-interview-joesph-tainter/

      Die Frage ist nur, wie lange es noch dauert, bis die Komplexität wieder schlagartig abnimmt. Vielleicht 10 Jahre?

    • Titel eingeben
      @ikkyu:
      Ich glaube nicht, daß das noch 10 Jahre dauert… aber was weiss ich schon, ich bin ja nur ein dummer Doomo Sapiens.

      Ich vermute übrigens, daß die „Party“, dann in Saudi Arabien beginnt.
      Die haben ja bei den derzeitgen Ölpreisen fertig.
      Noch ein paar Jahre weiter so, dann wird die Lage da explodieren.

      Die Folgen für den Rest der Welt mag sich jeder selbst ausmalen.

    • Neubau
      als ich vor 11 Jahren gebaut habe, hatte ich mich schon gewundert, daß in diesem Land überhaupt noch ein Haus legal errichtet werden kann. Wenn man nicht ab und zu gegen irgendeine Bauvorschrift oder Gesetz verstoßen hätte, wäre das Haus immer noch nicht fertig. Und das Problem hat sich noch erheblich verschärft.

      Uns haben seinerzeit jetzt zu horrenden Mieten wohnende Kollegen und Freunde mitleidig angesehen, wenn es nicht zum Urlaub und dem neuen Jahreswagen gereicht hat. Jetzt aber leben wir im erweiterten Speckgürtel Frankfurts und ich lese mit großem Vergnügen wie die Mietzinsen und Immobilienpreise steigen und gleichzeitig die Zinsen der Finanzierung sinken.
      So, jetzt mache ich den Kamin an, esse frisch gekochtes Essen von Tellern und genehmige mir einen guten Roten(Wein, natürlich) aus dem richtigen Glas. Vive la bourgeoisie!

    • Wenn Gesellschaften zugrunde gehen
      @ikkyu
      Ja die abnehmende Energieverfübarkeit ist das Thema des nächsten Jahrzehnts! Mit allen damit verbundenen Auswirkungen wie
      Wegbrechen des Individualverkehrs, der Freiheit, dem Niedergang der Autoindustrie, der anderen Industrien, das nicht mehr vorhandene immense Angebot an allem Nützlichen und Unnützlichem, Beschränkungen in der Gesundheitsversorgung, etc.
      Ich denke wir werden die ersten größeren Auswirkungen in 2-3, max. 5 Jahren sehen- wenn die ersten Kürzungen bei der Förderung von Erdöl greifen. Dann wird es auch die Finanzmärkte verreißen.
      Und dann geht es nur noch abwärts.
      Die Frage ist in welchemTempo. Wie lange können wir noch eine Infrastruktur aufrechterhalten? Und wie lange werden wir uns trotz der Probleme zivilisiert verhalten?

    • Ex Zeitleser
      So so aus dem Kreis Reitlinga, meinem Heimatkreis. Als ich auswärts vor 25 J mal eine Wohnung suchte, wusste die damalige Vermieterin sofort, ah schee aus Reiltlinga des isch die Stadt mit den meisten Millionären (ich glaube das war in den 1060/70igern). Hat sich seither viel geändert.

      Vor einigen Jahren war ich mal auf einem Vortrag eines renommierten Wirtschaftsprofs, der schon damals prognostizierte, dass wenn der Staat mal Geld benötigt sind zuerst und v.a. die Immobilienbesitzer dran. Die bzw. ihr Steinkapital sind wörtlich das Gegenteil von mobil und können nicht „weglaufen“. Ich denke so wird es kommen.

      Apropos in der Nachbarschaft meiner Mutter, eine ganze Straße von
      Häusern aus den 1960-70iger Jahren (viele ehem. Daimler und Boschfacharbeiter) gibt es etliche Beispiele, wie das
      über Jahrzehnte mühsam ersparte Häusle und der ganze Stolz der Besitzer von der Pflege weggefuttert wurde. Dort gilt der Spruch: Besser man hat Nichts oder gleich Vieles. Hat auch den Effekt, dass manche Erben in spe einem raschen Ableben ihrer Mutter (Männer fast durchweg schon länger verstorben) etwas „offen“ gegenüberstehen. Die Erbengenerationen ist allerdings auch schon 50-60.

    • Totschweigen des projektfähigen Exodus- und Epochenwende-Wissen
      Der Exodus aus dem 2%Wachstumszwang-Machtsystem startet an dem Tag, an dem das Epochenwende- und Evolutionsprojekt-Wissen einschl. seiner bisherigen Wirkungsgeschichte öffentlich bekannt wird, z.B. durch Angela Merkel. Die Finanzmarktspekulanten nehmen bekanntlich das unaufhaltsame, dominomächtige der Exoduslage vorweg.

      Wenn das Evolutionsprojekt- und Exoduswissen nicht vorhanden wäre, dann kämen die hier erwähnten, langfristigen Faktoren ins Revolutionsspiel. Das Märchen vom Rumpelstilzchen liefert das Muster dieser Exodusrevolution. Angela Merkel wird in der Rolle der Königin agieren.

    • sind zuerst und v.a. die Immobilienbesitzer dran
      Ja, das wird leider so sein aber Sie wissen ja, dass Besitz nur durch Verbrechen zustande kommt und wer wird sich schon öffentlich gegen die harte Bestrafung der Verbrecher wenden wollen?

      Auch dass Sie frech mehr mehr als 6 qm Wohnraum fordern während geburtenstarke Großfamilien händeringend nach einer geeigneten Bleibe suchen, wird man nicht gerne hören.

    • Deshalb bin ich ja für die Leibeigenschaft, da gibt es 6m² im Schweinestall – Biogasheizung! – umsonst!

    • @ikkyu
      Deja Vue? Bei dem Gedankenaustausch über Inversion und das PIK brachten Sie den 2. Hauptsatz der Thermodynamik ins Spiel.

      Dieser ist in der Tat fundamental, braucht keinen Konsens einer Mehrheit der Wissenschaftler und ist universal gültig. Jedoch ist er weitgehend unbekannt, und falls doch, wird er missverstanden oder ignoriert.

      „Komplexität“ und die „Größe“ eines Systems sind Faktoren die man mit allergrößter Vorsicht angehen sollte wenn man „Nachhaltigkeit“ will. Der 2. Hauptsatz begründet dies und ein Blick in die Geschichte und die Gegenwart belegt es.

      Die Unfähigkeit grosse Projekte wie BER, Bahnhof Stuttgart oder die Energiewende durchzuziehen, die EU, die Globalisierung und andere gescheiterte Projekte die „Weltherrschaft“ zu erringen haben einen gemeinsamen Nenner: sie scheitern am 2. Hauptsatz und dem Unvermögen exponentielles Wachstum der „Entropie“ zu erkennen.

      Als die Bankenkrise zeigte wie fragil das System ist sah man die Lösung des Problems in dem Mantra „Too Big to Fail“. Als ob die Realität sich jemals an derartige Beschwörungen gehalten hätte. Im Gegenteil, „Größe“ per se ist kein Erfolgsrezept und die bessere Lektion von 2008 wäre „Too Big to Succeed“ gewesen.

      Im Bewusstsein dieser Erkenntnis will ich diesen Kommentar kurz fassen und mit einer provokativen Frage enden.

      Sind Grenzen und Nationen nicht auch heute der bessere Weg? Erfolgreiche Adaptation ist nicht planbar wenn konfrontiert mit den Herausforderungen einer komplexen Realität. Effektives „Trial und Error“ und die Bereitschaft als Gesellschaft die Verantwortung für die Konsequenzen zu tragen und Kursveränderungen, falls angezeigt, zügig vorzunehmen wird immer gewinnen.

      Der Elefant im Raum ist „Winning“. Ein berühmter US coach (Vince Lombardi) sagte einmal an sein Team gerichtet „Winning is not everything, it’s the Only Thing“.

      Und bevor ich wüst beschimpft noch die Erklärung von Vince Lombardi, dass dies nicht bedeute die generische Mannschaft zu „vernichten“. Es ginge vielmehr nur um die eigene Leistungsbereitschaft und um die Umsetzung Spielplan durch sein Team.

      Während es in unserem Fall natürlich nicht darum geht nur ein Spiel zu gewinnen, sind unbedingte Bekenntnis zur Leistung und die fortwährende Optimierung des Spielplans Voraussetzungen um nicht als „Verlierer“ im Kampf gegen die Entropie in die Geschichte einzugehen.

    • Bestandsimmobilien ..., da muss man nicht zu Kreuze kriechen ...
      Das sehe ich genauso!

      Ich schätze Vorkriegsqualität, da gab es noch mehr gute Handwerker.

      Erst einmal mit Neubau begonnen, aber nicht in Europa…

    • Am besten vor dem 30jährigen Krieg.

  8. Auf der richtigen Seite
    Herrlicher Text – wie Sie stehe ich auf der „richtigen“ Seite und kann meiner journalistischen Leidenschaft bedenkenlos nachgehen. Dann hat man auch Zeit für solche Ergüsse.

    • Danke, das musste nach all den Beschimpfungen Niedriggeborener mal raus.

    • Richtige Seite
      Wer bekommt, was er mag, der ist erfolgreich. Wer mag, was er bekommt, ist glücklich! (vom guten alten Martin Luther)

  9. Go east!
    Wenn ich etwas jünger wäre , würde ich mich auch im Osten ansiedeln, da könnte ich ein Schlösschen haben und die Städte sind sowieso überbewertet…Das schöne Alte wird nicht bewahrt, und das neue ist leider hässlich . Architektur war noch nie so weit unten wie heute…Mehr politische Diversität wird ostdeutschen Dörfern nicht schaden, die sollte man nicht dem Höcke allein überlassen…(da sah es doch hübsch aus in Thüringen)

    • Ich war öfters mal in Thüringen, das ist wirklich hübsch.

    • Wie Recht Sie haben, Erna!
      „Das schöne Alte wird nicht bewahrt, und das neue ist leider hässlich“

      Täglich preise ich den Herrn für das vielleicht unverdiente Privileg jeweils in Häusern wohnen gedurft zu haben, die vor dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurden. Und ich kann mich kaum erinnern, in wie vielen ich wohnte … !

      Nun, es gibt auch Juwelen unter neuen Häusern, aber, wie gesagt, Juwelen: Also eher sehr selten.

      Danke auch für den immer wieder angebrachten Hinweis, dass ein Teil des Problems selbst verschuldet ist. Implizit. Weil, beschweren über Quadratmeterpreise von 3000€ aufwärts als Gestehungskosten, und gleichzeitig ‚modern‘, und ‚passiv‘ verlangen, ist schizo.

    • Dresden
      ich war neulich in Dresden. Nein, ich habe keine Rechten gesehen, Linke auch nicht. Man lebt da ziemlich selbstbewusst mit langer, guter kultureller Tradition mit schöner Landschaft drumherum und vielen Technikstudenten, sorry: -Studierenden. die Fassaden sind so sauber wie die Luft und der neue Wohlstand sprießt allenthalben aus allen Nischen.

      Die Lebensqualität ist bedeutend höher als etwa in einschlägigen Städten an Ruhr und Rhein. Blöd sind nur die vielen Touristen, aber die wissen schon, warum sie nach Dresden und nicht nach Duisburg fahren.

    • @Don "Ich war öfters mal in Thüringen, das ist wirklich hübsch.
      Pssst, Don!! Sie haben ja Recht, aber das behalten wir mal schön für uns. Wir wollen wir hier nicht so viele „Uhiesige“. Das bringt nur Unfrieden und steigende Grundstückspreise.

      Ansonsten stimme ich Ihnen zu, auch wenn mein Background nicht bourgeois, sondern DDR-sozialistisch ist. Da wurde man auch zur sparsamen „schwäbischen Hausfrau“ mit praktischem Sinn erzogen.

      Eigenkapital ansparen, Kredit nur für wirklich wichtige Dinge wie einen Hauskauf und viel Eigenleistung beim Hausbau. Urlaube am Anfang klein und keine überteuerten Neuwagen. Selbst kochen statt Essen gehen. So haben wir es zu Wohneigentum gebracht.

      Unser Haus ist vielleicht kein Palast, aber dafür seit acht Jahren abbezahlt. Und die Eigentumswohnung in der nächstgelegenen Kleinstadt haben wir aus dem Ersparten bezahlt.

      Wenn man es dann noch schafft, seine Kinder zu Berufen/Studien zu bewegen, die keine brotlose Kunst sind, dann kann man es sich ab mittlerem Alter gut gehen lassen und z.B. großzügig die Welt bereisen.

      Das Gejammere (Jammerwessis?!?) von prekär beschäftigten Großstadtjournalisten oder -künstlern geht mir, ehrlich gesagt, am Allerwertesten vorbei. Keiner hat sie gezwungen, in die Ballungszentren zu ziehen und sich diese Berufe auszuwählen. Sie haben sich gegenüber den nicht-studierten Hinterwäldlern in der Provinz immer als etwas Besseres gefühlt. Jetzt werden sie von thüringischen oder ostwestfälischen Handwerksmeistern ausgelacht. Recht so :)

    • Recht haben Sie, ignorieren Sie diese Leute, sie wollen es nicht anders.

    • Nochmal Dresden ...
      …und eine Filiale von Kreutzkamm gibt es dort auch (Birnenschichtbombe); noch dazu mit aussergewöhnlich hübschen Serviererinnen.

    • Aber nicht im Dirndl wie bei uns!

  10. schönes Cafe
    Lesen Sie weniger SZ, das ist doch Zeitverschwendung. Besser (ok, etwas sehr neu-schick) The Gourmand oder ein anderes Interior Magazin.

    Die untergegangene Bank stammt übrigens gar nicht so weit von „hinter Bayreuth und Coburg“ her, Würzburg. Da haben die Gebrüder sich rechtzeitig disloziert und einigen Reichtum für einige Familiengenerationen geschaffen.

    PS: Wie werden die Immobilienpreise sich bei automatisiertem Individualverkehr, also geringen gesamthaften Pendelkosten, entwickeln? Doch die 2-Zimmerwohnung in München verkaufen und die 2 Dörfer hinter Bayreuth und Coburg dafür komplett aufkaufen?

    • Nicht diese Bank, eine andere.

      Muss man denn überhaupt noch fahren? Mir reicht ein Termin in FFM im Jahr.

    • Wieso pendeln ?
      Die ganze (fast) mediale Zunft plappert und schreibt doch schon von Industrie 4.0, die hocken doch schon eine halbe Generation im home office.

    • Home Office
      So lesen sich auch viele Texte in diversen Onlinemagazinen, als seien sie zwischen leeren Pizzakartons und zerknülltem Schokoladenstanniolpapier (da, ein Wort für Nostalgiker und Menschen mit Omas) entstanden.

    • Aber da, wo Sie für 30 000 € ein altes Haus ohne Garten bekommen, haben Sie schlechtes Netz – Telefon wie Internet.

      Wie soll man mit ISDN skypen?

    • @Baizou
      Sollten Sie mit der schlechten Internetversorgung den Osten Deutschlands meinen, das stimmt soo nicht! Der Osten, oder besser Mitteldeutschland, hat ein erheblich besseres Netz als im Westen, weil dort nach der „Wende“ alles neu gemacht wurde.
      Auch hier im „Drittweltland“ habe ich schnelleres Internet als ich jemals in D hatte. Nur soviel dazu..
      Und das Haus hat für 30000 natürlich einen Garten:)

    • schlechtes Netz
      Nicht unbedingt, schauen Sie sich vor dem Kauf (mit Garten!) vorher die LTE Abdeckung an. Dort werden Sie demnächst auch noch eine zeitlang (pre-collaps) mit 5G versorgt werden.

      Zum Skypen bleibt allerdings immer weniger Zeit, da der Clanchef Sie schon wieder für Arbeiten an den Grenzbefestigungen eingeteilt hat. Puh!

    • Arbeit, Arbeit!
      5g, eine Hundermeterbahn, einen Garten zum Haus und Gemeinschaftseigentum an der Grenzbefestigung…

      Das klingt sehr verlockend, fast zu schön, um wahr zu sein.

      @Problembär: Ich hatte an die oberfränkischen Wälder westlich von Naila gedacht, fern von allem und seit jeher arm. Aber auch dort ist mittlerweile, ich habe gerade nachgesehen, die mobile Netzabdeckung besser geworden und die Flecken mit schlechtem Empfang weniger.

      Eigentlich hält mich nur noch die Nostalgie hier, das unerfüllbare Sehnen nach dem Paradies meiner Kindheit.

      Die Pew-Studie zur Entwicklung der muslimischen Bevölkerung in Europa war nur der jüngste Wink mit dem Zaunpfahl, zumal die guten Leute unterstellen, daß jene ohne Aufenthaltsberechtigung irgendwie von hier verschwänden.

      Freundliche Grüße über den Atlantik
      白左

      p.s.: Lichtenberg kennt schon den neuesten Slang:
      Heilige Mutter, 圣母 (shèng mǔ),für unsere liebe Frau.

      Wie ähnlich sie doch hüben und drüben wahrgenommen wird!

  11. Doch die Verhältnisse, die sind nicht so…
    …wie sich manche das so zurechtschreiben, das wusste ja schon Brecht.
    Aber sich in den Verhältnissen, im Realen dieser Gesellschaft, so zwischen Rationalität und konstruktiver Kreativität einzurichten, das Beste draus zu machen, das ist nun einmal nicht das Lebensmodell des grünen Medienmachers etc., sondern die Verhältnisse und die ganzen doofen Bürger müssen erst mal so richtig umgestaltet werden.
    Was Sie so beschreiben, ist ja bestechend logisch, im Blick auf Angebot und Nachfrage mehr als plausibel, und normalerweise müsste schon ein Abitur dazu reichen, das zu erkennen. (Net bös sein, gell…)
    Aber schon die relativ simpelsten Erkenntnisse sind für diese Damen und Herren offenbar zu hoch.
    So staune ich auch über die Berichterstattung, falls man das noch so nennen kann, in der online-Ausgabe einer gewissen Zeitung, wo einem erklärt wird, die bösen LKW seien an den Staus überall Schuld und warum die Politik die Güter nicht einfach mal auf die Eisenbahn steckt.
    Dabei könnte man innerhalb 1 Stunde leicht recherchieren, dass selbst ein verdoppelter Eisenbahn-Güterverkehr, der aber natürlich nicht einmal annähernd drauf passt auf das vorhandene System, an der Belastung der Autobahnen wenig wahrnehmbar ändern würde, einfach weil auf jeden Tonnen-km mit der Bahn 4 tkm mit dem LKW kommen, und weil der Güterverkehr unterdessen noch deutlich wächst.
    (www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/verkehr-in-zahlen_2018.html)
    Dass die Straßen, v.a. die Autobahnen in Deutschland doch ein wenig sparsam angelegt sind mit 4 oder gerade mal 6 Fahrstreifen, auf Hauptstrecken der mitteleuropäischen Wohlstandswirtschaft, und dass die Politik vielleicht einfach mal 2 Fahrstreifen dranbaut, was ungleich billiger und einfacher wäre als neue Eisenbahnstrecken und vom bösen LKW per Maut auch komplett refinanziert, darauf kommt man nicht.
    Hauptsache die Politik macht endlich, was ein paar gefühlt akademische Spinner sich mal eben so zurechtgelegt haben. Ökonomie und dass so ein Industrieller die Güter nicht aus reiner Blödheit – wenn nicht gar aus purer Gehässigkeit! – auf die Straße schickt, das blenden wir mal schön aus.
    So wie die Realität beim Blick auf das Wohnen und die Mieten.

    Erschütternd, dass man um so triviale Grunderkenntnisse noch ringen muss, indem man so elegante und kluge Artikel in die Welt setzt. Grad deshalb mal wieder meinen Dank!

    • Die Mär vom Lagerhaus Autobahn ist betriebswirtschaftlichen Analphabeten
      genauso wenig auszutreiben wie die Mär von der wesentlich wirtschaftlicheren Energieproduktion durch Dezentralisation. Wie aus 100 LKW Ladungen 50 werden, weil sie länger in irgendwelchen Lägern liegen, wisssen nur die Schreiber.
      Und den Spediteur, der es sich leisten kann, seinen LKW, länger als zum Transportauftrag unbedingt nötig, mitsamt Fahrer irgendwo herumstehen zu lassen, würde ich gern kennenlernen.
      Auch just in time verlangt einen Puffer vor der Produktion.

    • @Bernd Michalski: Gefühlte akademische Spinner
      Fabelhafte Konkretisierung der weltentrückten, weltverlorenen, einfältigen sogenannten Intelligenzler/innen deutscher Provinz! Vor zehntausend Jahren hätten die wilden Wölfe sie längst zerfleischt!

    • Die Mär vom Lagerhaus Autobahn, Ulrich Dust,
      ist natürlich keine Mär, sondern eine Tatsache, wie jedermann weiß:
      Unser Staat hat eine Paria von Fuhrunternehmern herangezüchtet, die ándere Verkehrsteilnehmer tötend und die Straßen ruinierend dafür sorgt, daß kein (Automobil-)Hersteller mehr größere Lagerhäuser unterhalten muß.

      Das liegt am unzureichenden Schienennetz und falsch verteilten Subventionen (jeder Lkw wird nur mit ein paar Promille der Schäden, die er verursacht, besteuert).

      Und das Argument „Arbeitsplätze“ zählt ebenfalls längst nicht mehr, seit ein großer Teil der verdammten Lkw im Ausland produziert wird.

      Ich hatte mal mit einem Ihrer „Verbandsvorsitzenden“ zu tun. Er war kaum in der Lage, seinen Namen zu buchstabieren, hatte aber einen Sitz im Europaparlament.

      Also sehen Sie Lastwagenfahrer doch

    • Titel eingeben
      wieso fliegt man hier neuerdings ständig raus?

  12. It will come to you, this love of the land
    Sehr schöner Beitrag, eine Ode an die Bodenständigkeit. Fernab aller sozialen Problematik drückt es vielleicht ungewollt genau das aus was den Mensch in der hektisch-stressverseuchten Moderne umtreibt: das Bedürfnis nach Ruhe, Kontinuität, Sesshaftigkeit.

    Man kann Leute, die unbedingt in der Stadt leben wollen nicht wirklich bedauern. An ihren Wohnungsproblemen sind sie selbst schuld. Und wenn eine Landpomeranze mit Abitur unbedingt in die Stadt will um dort an einem Genderinstitut zu studieren, dem lieben Gott damit die Zeit zu stehlen, sich als intellektuelle Tagediebin zu betätigen und mit ihrem Gift die Gesellschaft zu verseuchen statt etwas Sinnvolles zu machen (wie beispielsweise auf dem Land in der Gastronomie zu arbeiten), dann sind Wohnungsprobleme noch das Geringste womit der liebe Gott sie bestrafen soll.

    Auf dem Land gibt es Wohnungsleerstand, Immobilien sind zum Leidwesen der Eigentümer oft nicht viel wert, aber es gibt auch keinen Stress. Oder besser gesagt: nicht ganz so viel, denn die Ökopharisäer haben auch hier schon zugeschlagen. Auch dort gibt es energieeffiziente Bauten wo man jedes Loch zustopft in dem früher Mauersegler und Schwalben (die heute außerdem noch durch Blechwindräder gestört und zerhackt werden) eine Nistmöglichkeit hatten.

    Sehr schön: in einem wohltemperierten Restaurant am Ufer eines bayrischen Sees ein Stück Torte auf dem Teller haben.

    • Vielleicht würden Sonderprämien ja was helfen? die Zukunft in nder Stadt ist jedenfalls klar vorbei, sofern man kein Zwangsgebührenschnorri ist – und auch das kann schnell enden.

    • ... gerüchteweise. ..
      … kriegt jeder Deutsche, der in entlegene Gegenden auszieht bis zu 3.000 Euro Einrichtungsbeihilfe für eine Küche. Das Programm des Innenministers läuft 3 Monate. Einfach beantragen.

    • Es gäbe keinen Stress
      bei Wohnungsleerstand und wirtschaftlicher Unverwertbarkeit, meint Harry Charles.

      Dann möchte ich Sie gerne ermutigen, sich einmal anzuschauen, bei wievielen Immobilien das Eigentum aufgegeben wird, da auch eine Immobilie, die keine Erträge abwirft und keine Werthaltigkeit hat, enorme Kosten verursacht, regelmäßig wiederkehrend, die von den Eigentümern, vielleicht Erben, zu tragen sind.

      Interessanter finde ich allerdings die Einschätzung von Harry Charles, dass eine sogenannte „Landpommeranze“ auf dem Land Molekularwissenschaften, Genetik, Künstliche Intelligenz usw. studieren könne.

      Ich bitet um Hinweise, wo auf dem Land sich entsprechende Universitäten befinden.

    • @Sirisse: Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß! BRD-Märchen
      Laut Schätzungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge haben rund 60 Prozent der Asylbewerber keine Original-Papiere. Sich in unterschiedlichen Städten mit verschiedenen Namen und Herkunftsländern zu registrieren, ist demnach nicht sehr schwierig. Einen Nachweis gibt es schließlich nicht! Fingerabdrücke werden nicht gemacht!
      Für 3000 € fliegt der Armutsmigrant nach Hause, kauft ein Ticket für die Familie und flüchtet mit anderem Namen zurück! Dann fliegt er wieder ……. und flüchtet erneut!
      Und sie leben glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende!

    • Js, darauf läuft es vermutlich hinaus. Ich glaube aber, dass viele warten werden in der annahme, dass es später noch mehr gibt, und solange werden sie ja eh finanziert.

    • @peter bernhardt Szenen aus dem Leben
      Heut vormittag musste ich zur Bank; vor mir am Bedientisch eine junge Farbige, ein Kind im Buggy, dem Aussehen nach eins im Bauch, die versuchte, mit irgendeinem gedruckten Wisch ein Sparbuch anzulegen. Die Bankangestellte telefonierte derweil mit einer irgendwie Betreuerin der Frau und versuchte, dieser klarzumachen, dass sie ohne Ausweispapiere mit Photo kein Konto anlegen könne, sie wisse doch gar nicht, ob die vor ihr stehende Frau diejenige zu dem Schrieb sei. Langes Hin- und Her, die Angestellte weigerte sich so freundlich wie hartnäckig. „The woman from Caritas gave you the wrong information. I can’t make an account without a passport.“
      Vielleicht habe ich einen Bias durch zu viel Lektüre auf den „falschen“ Seiten, es ist allerdings nicht die erste schräge Szene in meiner Bankfiliale und ich frage mich, wohin das noch führen soll.

  13. Wenn ihr Wohnungen wollt ...
    versammelt euch auf dem Marienplatz und schreit aus voller Kehle:

    Journaille in die Produktion!

    Und der Prantl verkriecht sich unter seinen Schreibtisch.

    • Das wäre auch eine Idee.

    • ... der Prantl...
      … sitzt nicht am Marienplatz. Er geht genütlich in seine Zweitwohnung im Lehel, nimmt den Flieger nach Berlin und regt sich in einer Talkshow über soziale Ungerechtigkeiten auf…

    • Zur Not wohnt er zwischen bei seinem Schwager
      in dessen Villa in Dahlem.
      Sage bloss keiner RHS zu dieser Adresse!

  14. Thüringer Wald?
    Mein Erfahrung aus 30 Jahren Vermietung: Erwerbe nie eine Immobilie zum Vermieten, die mehr als 30 Kilometer entfernt vom eigenen Wohnort ist. Und ja, werter Don, „Eigentum verpflichtet“. Ich habe jedoch den Eindruck „Nichteigentum verpflichtet zu gar nichts“. Auch das ist mit ein Grund, der die Mieten stetig steigen lässt.

  15. Immobilieneigentümer und Viel-FernUrlauber
    Verehrter Don Alphonso, Verehrte Leser,
    ein befreundeter Architekt, der mehrere (jetzt erwachsene) Kinder großgezogen und sich im Laufe der Jahrzehnte mehrere Immobilien angeschafft hat, in denen er selber wohnt und von denen auch welche vermietet sind, schilderte uns, die wir auch Immobilien abbezahlen und all die Arbeit mit Verwaltung, Reparaturen, Wasserrohrbrüchen und so weiter haben, es so:
    Wir, die wir unser halbes Leben die Raten für die eigene Immobilie abbezahlen, sehen zu wie Andere mehrmals im Jahr weg fliegen und ihr Geld auf den Malediven und Kanaren ausgeben. Oft haben die auch noch keine Kinder. Die sparen nichts und sagen, lieber gut leben.

    Wenn die ihren Job verlieren oder später ins Altersheim müssen und die Rente plus Pflegeversicherung reichen nicht für die 3.500 Euro im Pflegeheim wird die Gemeinschaft einspringen.
    Wir Immobilienbesitzer müssen die Hose runterlassen, alles offenlegen, alles was über den festgelegten Eigenbedarf hinausgeht verkaufen und wenn das aufgebraucht sein sollte, und wenn das Eigentum der unterhaltspflichtigen Kinder aufgebraucht ist, würde die Gemeinschaft einspringen.
    Politik und öffentliche Meinung behandeln jene redlichen Menschen die Lebenslang in Wohneigentum investieren im Verhältnis zu Jenigen die ihr Geld verplempern höchst unfair.

    Und dann noch die Umverteilungsdebatte. Es soll immer das was Menschen mit Erfolg und mit eigenen Risiken erwirtschaftet haben nach abgeführten Steuern noch umverteilt werden.
    Wenn ein einzelner Mensch eine Selbständigkeit als Unternehmer beginnt ist niemand bereit das Risiko umzuverteilen, also mit zu tragen. Wenn er scheitert sind alle ruhig, niemand will den Verlust umverteilen. Wenn er Erfolg hat: „Umverteilung; wir, die wir um 10.00h morgens unser erstes Bier trinken wollen auch was davon haben was der seit 20 Jahren ab 5.00h morgens erwirtschaftet hat“.

    Ausnahme: Die Großbanken und Euro-Staaten. Deren Risiken, Zockereien, Unredlichkeiten und Verluste werden auf uns alle umverteilt. Tolle Welt für besitzende ehrliche Normalbürger.

    • Jaq, die Sache mit deer Pflege ist fiew, aber warten wir mal ab, ob das auch in 10 Jahren noch so gilt.

    • @ Adeo Bernard
      Bis auf zwei Dinge gehe ich mit Ihrer Meinung grundsätzlich d’accord. Erstens: Für ein Pflegeheim mit nur € 3.500 Pflegekosten pro Monat (pro Kopf) müssen Sie weit suchen gehen. Für unseren alten Herrn zahlten wir in 2016 fast € 48.000, davon € 8.000 aus eigener Tasche (nichts Extravagantes, bayer. Großstadt). – – – Zweitens: Die Kinder müssen meines Wissens nicht ihr gesamtes Vermögen opfern, um den so genannten Elternunterhalt aufbringen zu können. Auch ist der Selbstbehalt höher, als beim Kindesunterhalt. Sie übertragen am besten zu Lebzeiten die Immos auf Ihre Kinder und zehren vom Nießbrauch (im Grundbuch eingetragen, evtl. mit Rückübertragungsrecht). Man weiß jedoch nie, inwieweit der Staat solche Vorbehalts-Vereinbarungen dazu nutzt, Schenkungen rückabzuwickeln und mit dem Erlös sich an Ihren Pflegekosten gütlich hält. Wenn also absolutes Vertrauen gegeben ist, können Sie die Immos auch ohne Nießbrauch schenken (auf Pflichtteilsverzicht bzw. Pflichtteilsergänzungsansprüche achten). Die Kinder übertragen Ihnen die Mieten und sie geben den Kindern deren Teil für die Einkommensteuer. Bei vier Kinder können Sie somit alle 10 Jahre 1,6 Mio. steuerfrei verschenken.

    • @ DA, das gilt so in 10 Jahren nicht mehr, aber dann in verschärfter Form.
      Die Umverteilung wird erst enden, wenn nichts zu verteilen da ist.

    • Kleiner Tipp
      Wenn die Pflegebedürftigkeit absehbar ist, alles verkaufen und den Erlös gut verstecken oder verteilen. Gold eignet sich gut dafür.
      Die Beamtenärsche sind zu faul zum suchen, wenn sie auf den ersten Blick nichts finden. Da presst man lieber mehr Steuern ab, ist einfacher.
      So zumindest die Erfahrung aus der weiteren Verwandtschaft.

    • "Die Umverteilung wird erst enden, wenn nichts zu verteilen da ist."
      .
      So lange es Menschen gibt, so lange ist auch etwas
      zu verteilen da.

    • Besitzende
      sollten auch ihr Vermögen für ihre Pflege einsetzen, bevor die Allgemeinheit dafür aufkommen muß.

      Ich verstehe wirklich nicht, wie man fordern kann, dass trotz großen Eigentums dieses Eigentum verschont bleiben sollte und die Allgemeinheit für den Bedarf zahlen sollte.

      Habe ich auch noch nie in Hartz 4 Diskussionen verstanden, wenn alles über dem Schonvermögen für den eigenen Unterhalt ausgegeben werden solle.

      —–

      Zum Scheitern einer Selbständigkeit und den Folgen:

      Es gibt einen Kölner Bundestagsabgeordneten der CDU, Juraprofessor mit einem Schwerpunkt des Insolvenzrechtes, Prof. Dr. Heribert Hirte.

      Dieser sagte mir, dass er für Deutschland das englische Insolvenzrecht insofern wünschen würde, dass es „gescheiterten“ Selbständigen nach sehr kurzer Zeit ermöglichen würde, einen weiteren Versuch zu wagen, statt in der zermürbend langen Schleife des hiesigen Insolvenzrechts zermürbt zu werden.

      —–

      Wer besitzt, sollte das auch für sich einsetzen müssen, sei es, um seinen Lebensunterhalt selber zu finanzieren statt sich vom Staat trotz Vermögens alimentieren zu lassen, sei es um die Kosten der eigenen Pflege zu finanzieren, statt dieses Vermögen den Erben zu hinterlassen und statt wie die Medienschaffenden den Staat dazu aufzurufen, für alles aufkommen zu sollen.

      Rosinenpickerei solls nirgendwo geben.

    • Thomas Cgn
      Ihr Ansatz ist das sicher nicht, dennoch reden Sie der Umverteilung von unten nach oben das Wort.

      Der arme Mensch mit 50, Haus oder Wohnung grösser als die Anspruchsberechtigung, verliert seine Arbeit nach 25 Jahren. Zum Beispiel in der Gasturbinenfertigung bei Siemens. Ein Jahr ALG-I, dann Hartz-iV. Nein, eben nicht. Zunächst muss er sein Eigentum veräussern, weil für ihn zu gross (das war für Frau und 3 Kinder gedacht gewesen). Und dann muss er das Geld einsetzen bis fast nichts mehr davon da ist. Einstellen wird ihn niemand. Geld für eine Selbstständigkeit hat er auch nicht *mehr*; für die Banken ist er nicht kreditwürdig.
      Im schlimmsten Falle bleibt er Hartz-iV bis zum Grabe.

      Ihr Ansatz ist leider nur im ersten Moment richtig, bei weiterem Überdenken der Konsequenzen lässt dieser Ansatz allerdings einen dicken Bodensatz effektiv dauerhaft Abhängiger zurück. Aus null Vermögen und minimal Bargeld kommt man als 40- oder gar 50-jähriger nie wieder heraus.
      Hartz-iV ist für diesen Ex-Gasturbinen-Bauer nichts Erstrebenswertes. Nicht wirklich ausreichend. Dann sollten wir ihm wenigstens nicht noch jede Basis abziehen, zum Beispiel als Selbstständiger wieder auf eigenen Füssen zu stehen.

      Umverteilung von unten nach oben: Wer zum Teufel kann es sich denn leisten, eben mal (zu grosse) Immobilien zu kaufen, gegen Bares? Oder, politisch gedacht: Wer hat denn vom Leben dieses Mannes profitiert? Zunächst, für 25 Jahre, das Kapital. Und wenn er nicht länger benötigt wird, wer kümmert sich dann *nicht*? Das Kapital. Und wenn er Immobilien veräussern muss, wer kauft die, aus der Portokasse (es ist letztlich ein Zwangsverkauf)? Das Kapital.

    • Umverteilung
      Es gibt aus Sicht des Bürokraten keine Obergrenze, zumindest nicht unterhalb von 100%. Man schafft es nur normalerweise nicht, die Opfer über 50% dauerhaft zu überzeugen, bzw. ihnen die Wohltaten zu erklären. Im echten Stalinismus geht es etwa bis zu geschätzten 70%, dann stand es auch dort an.

      Praktisch tritt meist vor dem allgemeinen Hungertod eine Revolution ein. In Venezuela kann man gerade studieren, wie man versucht sich weiter durchzuschwindeln, wenn man schon länger Pleite ist. Schimpfen auf das böse Ausland ist ein altbewährtes Standardrezept.

    • Herr Dippel
      Herr Dippel,

      jener Gasturbinenbauer ist in Hartz 4, ob nun mit oder ohne Immobilie.

      Sie schrieben, er käme nicht mehr aus der Situation aus, da ihm das nötige Geld fehlen würde.

      Nun, ich weiß, wie schwer sich Deutsche von ihren Immobilien zu trennen vermögen.

      Aber vielleicht hätte sich jener frühzeitig von seiner Immobilie trennen sollen, um so genügend Geld für eine Selbständigkeit zu haben, ohne auf Kredite oder sonstiges angewiesen sein zu müssen.

      Nein, ich bin kein Freund der Umverteilung von unten nach oben.

      Allerdings bin ich auch kein Freund der Einstellung, wer hat, solle das behalten und sein laufendes Leben künftig von der Allgemeinheit finanzieren lassen.

      Das wäre Umverteilung.

      Im übrigen, ich habe mein Vermögen verloren und ich habe mich geweigert, auf Kosten des Staates zu leben. Ich habe mit recht wenig Ersparnissen, ganz ohne Kredite oder Fördermittel oder sonstige Zuwendungen ein neues Unternehmen gegründet und es genügt zum Leben.

      Aber das mag eine Frage der Einstellung oder des Wollens sein. Ich mag da nicht urteilen.

    • Thomas Cgn,
      natürlich muss man letzten Endes sich selbst versorgen, das habe ich – vielleicht ähnlich wie Sie – auch immer so gehandhabt. Allerdings hatte ich vor einigen Jahrzehnten auch übergangsweise staatliche Hilfe in Anspruch genommen. Es gibt solche Situationen. Der Ex-Arbeitnehmer oberhalb von 50, die prekär arbeitende Alleinerziehende, es lassen sich viele Situationen ausmachen, die mich das dennoch anders sehen lassen als Sie. Wie hoch war der Prozentsatz der Deutschen, die über ein Gesamtvermögen von weniger als 10.000€ verfügen? Waren es nicht 40 Prozent?
      Frage: Was macht dieser Deutsche dann? Jedenfalls sind im Falle von Alter, Krankheit, Elternschaft ziemlich alle Wege versperrt, wieder auf eigenen Füssen zu stehen. Deshalb meine Ablehnung des Konzeptes, jemand müsse sich finanziell bis auf die Unterhose ausziehen, bevor es Unterstützung gibt. Das beraubt in vielen, sicher nicht in allen, Fällen die Betroffenen der Möglichkeiten wieder auf die Beine zu kommen.

      Haben Sie Familie? Ihren Texten zufolge könnte man eine bessere/höhere Ausbildung vermuten. Damit stünden Sie in einer gänzlich anderen Situation da. Als lediger, kinderloser Universitätsabsolvent stünde ich in dieser Situation vollkommen anders da als ein 50+-er Familienvater.
      Ich kann – um beim fiktiven Beispiel zu bleiben – dem Gasturbinenbauer nicht vorwerfen, beinahe augenblicklich seine immobilen Vermögenswerte nicht in Cashflow zu verwandeln.

      Deshalb bin ich auch weiterhin für ein BGE, in etwa in Hartz-IV-Höhe. Würden wir hier über Beträge von 2000€ oder so diskutieren, natürlich würde ich argumentieren dass zunächst eigenes Geld aufzubrauchen ist. Hier geht es aber um Beträge, die ein einigermassen würdiges Überleben garantieren sollen. Dass man dafür sich nackt ausziehen muss, halte ich für demütigend.

    • Lebensleistung @Dippel, Cgn
      Eines der Probleme resp. der gravierendsten Ungerechtigkeiten von Hartz 4 ist, dass die Lebensleistung, und damit meine ich Arbeitsjahre, marginalisiert wurde. Nach 2 Jahren schaut jeder gleich blöd aus der Wäsche, eigentlich schaut der richtig blöd aus der Wäsche, der gespart hat, der muss das Ersparte recht zügig einsetzen.
      Der andere hat wenigstens seinen Spaß gehabt.

    • Nahuatl, ich glaube,
      nach einem Jahr schon?

      Also 20 oder 30 oder 40 Jahren: alles in den Sand gesetzt. Ausser, man hätte eine kleinere Immobilie sich zusammengespart. (Bei ’normalem‘ Einkommen ist nichts anderes als ‚klein‘ möglich.)
      Und nun kommt ‚der Staat‘, und verlangt zunächst einmal die Veräusserung dieser Immobilie. (Ausser sie wäre ’sehr klein‘.)

      Das bringt mich schon auf die Palme, denn wo sollen die Leute dann wohnen? Jawohl, in einer staatlich finanzierten Mietwohnung, anstatt in einer eigenen Wohnung für ‚umme‘.

      Also so oder so, natürlich haben Sie Recht, ‚Lebensleistung‘ ist dann die Katzbach runter. Das (zu wissen) motiviert natürlich ungemein!

    • Uwe Dippel sagt: 5. Dezember 2017 um 10:07 Uhr
      Herr Dippel, Sie haben es auf den Punkt gebracht:
      „Der arme Mensch mit 50, Haus oder Wohnung grösser als die Anspruchsberechtigung, verliert seine Arbeit nach 25 Jahren.“

      Ich habe mich zwar nie und in keiner Hinsicht je als „arm“ gesehen, ansonsten ist Ihr Text ganz nahe dran:
      – Arbeit verloren mit 52, wegen Insolvenz des weltweit agierenden Arbeitgebers. Nach 31 Jahren.
      – Alleinverdiener (Ehefrau pflegte, von mir unterstützt unsere 4 Eltern).
      – Zwei Kinder, Kind 1 vor der Aufnahme in Gymnasium, Kind 2 vor der Einschulung.
      – Gleichzeitig Betreuer für schwerkranke Verwandte.
      – In Windeseile Selbständig geworden. 7 Jahre mit ach und ohne Krach überlebt. Krankenkassenbeiträge und Steuerberater (dafür hatte ich keine Zeit) brachten mich fast um die Existenz.
      – RV-Beiträge nicht bezahlbar. 13,5 Jahre Rentenlücke; Firmenpension 13,5 Jahre Beitragslücke.
      – Mit 60 hingeschmissen, genug gehabt vom Stress. Seitdem Privatier. Beste Idee von allen. Krankenkassenbeitäge gedrittelt. Steuerberater gekündigt.
      – Kind 1 gerade bei Bachelorvorbereitung; Kind 2 vor Abitur.

      Wie ging das? Die Rettung war das abbezahlte Eigenheim und der Lehmann-Crash. Aurum war 2006 billig. Aktien 2008 auch.
      Böser Kapitalist. Zahlt noch nicht mal (direkte) Steuern.

      Beste Grüße, Li.

    • @ Thomas Cgn
      >“Wer besitzt, sollte das auch für sich einsetzen müssen,..“<

      Aber da sind wir wieder beim altbekannten "Eigentum verpflichtet" – und Nichteigentum verpflichtet zu NICHTS. Entschuldigen Sie bitte, aber Eigentum steigt ja nicht vom Himmel herab, da steht eine enorme wirtschaftliche Leistung und Schaffenskraft dahinter. Steuern en masse werden entrichtet, etc. Wenn der Gutste in der Pflege alles versilbern muss, so soll er auch seine geleisteten Steuern zurückerhalten (im Vergleich zum Nichtleister). Da dies nicht der Fall ist (und nie sein wird), sehe ich es als völlig legitim an, sein Vermögen beizeiten an die nächste Generation weiter zu geben und sich die Pflege von der Allgemeinheit zahlen zu lassen. Unter anderem dafür waren die enormen Steuerabgaben des Leistungsträgers auch gedacht.

    • Es ist sicherlich sinnvoll
      denen, die gespart haben, mehr zu lassen, als denen, die alljährlich auf Kredit ein- oder zweimal in Urlaub geflogen sind. Da gibt es doch keinen Dissenz.

      Und dennoch – wer vom Staat alimentiert werden möchte, muss halt einfach erst einmal sein Vermögen einsetzen, alles andere wäre eine Begünstigung von Vermögenden.

      Über Freigrenzen, Wohnungsgrößen und dergleichen mag ja diskutiert werden, aber nicht darüber, dass das Vermögen für Erben bewahrt wird, während auf Kosten aller gelebt wird.

    • Wofür ist dann die Pflegeversicherung eingeführt worden?
      Wenn die Leistungen dieser Versicherung nicht reicht, müssen diese eben erhöht werden. Ansonsten ist die Pflegeversicherung nur eine kommunale Sondersteuer. Wenn der ohne Vermögen zusätzlich zu den Leistungen der Pflegeversicherung noch Leistungen aus der Sozialhilfe erhält, der mit Vermögen aber nicht, dann ist das eine Schlechterbehandlung der Menschen mit Vermögen. Wenn der Staat Geringverdiener vor steigenden Beiträgen zur Pflegeversicherung bewahren will, dann soll er aus Steuermitteln Zuschüsse zu den Beiträgen zahlen. Beamte erhalten übrigens, unabhängig von privatem Vermögen, zusätzlich zur Pflegeversicherung noch Leistungen aus der Beihilfe.

      Mit „Jeder soll erstmal für sich selbst sorgen“ hat der ganze Schwachsinn mit Sicherheit nichts mehr zu tun.

    • Danke, Siewusstenesschonimmer.
      Auch für Ihre Argumente. Wer mich nicht kennt, könnte denken, es sei ein Sozialschmarotzer, der nach Hartz-iV und Streichung des Eigenanteils in der Pflege ruft.

      Das stimmt aber nicht. Nicht wirklich. Wenn wir nicht mehr auf Familie und Nachkommen setzen zur sozialen Absicherung (was gesellschaftlich berechtigt überkommen ist), müssen wir in erster Linie auf uns selbst setzen, und danach auf die Gesellschaft; insbesondere auf Versicherungen in die wir eingezahlt haben und einzahlen.
      Meine Haftpflicht bezahlt ähnlich eventuelle Schäden die ich verursacht habe, ohne vorher zu verlangen dass ich alle meine Vermögenswerte auflöse. Dann bräuchte ich nämlich keine Haftpflicht. Weil ich mit oder ohne gleich dastünde: mittellos.

      Jemand der 20, 30, 40 Jahre gearbeitet hat, sein Einkommen zwangsweise im Lohnabzug versteuert hat, braucht nicht sein versteuertes Einkommen einzusetzen um falsche wirtschaftliche Entscheidungen seines Arbeitgebers auszubaden.
      Jemand der 20, 30, 40 Jahre gearbeitet und seinen gesellschaftlichen Beitrag geleistet hat, darf sehr wohl davon ausgehen, dass ihm im Schadensfalle staatlicherseits unbürokratisch geholfen wird.
      Es kann doch nicht sein, dass jemand 20, 30, 40 Jahre in die Arbeitslosenversicherung einzahlt, man ihm nach einem Jahr Arbeitslosigkeit (gut, ab 60 etwas länger) die Auszahlungen streicht.

      Dann eben lieber die andere, rein kapitalistisch-marktwirtschaftliche Variante; als kleineres Übel: Keine Zwangsabgaben, keine Pflegeversicherung, keine Arbeitslosenversicherung, u.s.w., aber dafür eben die Auszahlung an das Individuum, zur Selbstvorsorge.

    • @Uwe Dippel
      2 Jahre, wegen Sonderlösungen oder „Sozialplänen“.
      Grosso modo ein Jahr, klar.

      Danke für die Badewannenkurve.

      Es ist so schlimm, dass man als sozialer, liberaler Mensch mittlerweile in eine ungute Ecke gedrängt wird, nur weil man eher die sozialpolitsche Seite als die gesellschaftspolitsche Seite für wichtig hält.

      Kinderarmut, Altersarmut, ein Bildungssystem, das ungebildete Idioten generiert, zerbröselne Infrastruktur, staatliche Gängelung allenthalben, … longum est.

      Wichtig dagegen: Mikro-Aggressionen und wie sie weitergemeldet werden, und eine Hand auf einem Knie, das mittlerweile wahrscheinlich durch die dritte Knieprothese ersetzt wurde.

      Und, im Focus seit Monaten: Was ein Moslem empfindet, wenn er seinen verstorbenen Vater wäscht.

      Das muss das doitsche Volk wissen.

  16. Wertvoller Hinweis!
    Text eingeben

  17. Ich sage ja immer...
    …ein Teppichboden, der, nachdem er verschlissen ist, wieder hergestellt werden kann, hat auch seinen Preis.Bei 3 Renovierungen von Vergänglichem im Leben kommt schon was zusammen. Boden ist nicht herstellbar, wird immer rarer.Ich habe noch gelernt, dass selbst ein Bombentrichter seine Flur-Nr. hatte.Das kennen wir alles: Der Grund darf nix kosten – italienische Fliesen und goldene Wasserhähne aber schon.Allerdings nicht im Sozialwohnungsbau.

    Was steht nicht alles im GG, werter Don? Z.B. auch, dass die Abgeordneten nur ihrem Gewissen folgen sollen – und sonst niemandem.Und was machen sie? Eben.Glauben Sie, Schmidt sei diesem beim Glyphosat gefolgt? Ich nicht.Gut, er ist ja Minister…

    Im bayerischen Wald sei es auch noch günstig. Manche, die mal in die Städte zogen, kämen zurück und bereichern die Gemeinden mit einer Arztpraxis oder einem Betrieb, der Arbeitsplätze bietet.Es werden keine Bäume in den Himmel wachsen, nirgends. Betrachtet man die Zeitläufte, erkennt man schnell, dass sie immer gut und auch schlechter waren für manche Zünfte.

    Ihre Torte sieht übrigens genauso gut aus, wie meine Geburtstagstorte die Tage!

  18. Dieser Artikel sollte für alle verpflichtend sein,
    welche gegen eine Anhebung der Erbschaftssteuer polemisieren.

    • Mein lieber Herr Gesangsverein
      warum glauben Sie wohl, habe ich eine Immobilie angeschafft?
      Damit die Kinder einen besseren Start haben als ich.
      Ich will nicht nur meine Gene weitergeben, sondern auch etwas von meinem wirtschaftlichen Erfolg.
      Ich reiße mir den Arsch auf, damit das klappt und sehe keinesfalls ein, dass Vater Staat auch nur 1 Stein vom Haus als Erbschaftssteuer kriegt, damit in Berlin Chaoten Häuser finanziert werden:
      https://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/senat-will-das-besetzer-haus-in-der-rigaer-strasse-tatsaechlich-kaufen

    • Ich habe auch Immobilien?
      Aber auch Elternhaus und etwas Erziehung genossen.

    • Fein!

    • ja, denn diese im Grunde proletische Strunzerei, die da durch den ganzen Artikel
      durchscheint ist mal wieder wenig bürgerlich. Denn im Grunde ist es doch zutiefst proletisch und unchristlich, ja der gesamten abendländischen Philosophie widersprechend, sich über andere dergestalt zu erheben. So zu strunzen, weil andere einen Kleinwagen fahren, mit dem dann noch auf´s Land, sogar arbeiten müssen oder sogar keine Immobilie besitzen oder sonst auch nicht viel ererbt haben, ist einfach nur degoutant. Und die Betonung liegt auf ererbt nicht auf erarbeitet. Denn auf Erarbeitetes könnte man stolz sein, denn da hätte man selbst etwas geleistet, aber selbst dann wäre das nicht in dieser Art und Weise angebracht.
      Der Artikel führt sich selbst und seinen Anspruch ad absurdum.

  19. Wertvoller Hinweis!
    Wers gern sonnig hat und keinen Nebel mag, dem sei Albinen im Wallis (unter Leukerbad empfohlen).

    Mit ein wenig handwerklicher Betätigung, einem Kredit von weniger als 100000 CHF (zu etwa 1%/a) sollte sich dank Subvention der Dorfgemeinschaft was machen lassen!

    http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/Schweizer-Dorf-zahlt-Praemien-fuer-neue-Einwohner;art17,2750718

    Der Don und ich sind über dem Alterslimit.
    Mit liegt das Engadin sowieso näher und mit etwas höheren Summen lässt sich da auch was machen…

    • @wassermann und @ don
      Ich verstehe Euch nicht… Ihr tut so, als würdet Ihr ewig leben!

    • Ihr tut so, als würdet Ihr ewig leben!
      Selbstverständlich, das macht Freude!
      Sitzen Sie in der Ecke um auf den Tod zu warten?

    • MaxGamolo, ...
      … müssen Sie auch nicht!

      Im Gegensatz zum Don, werde ich trotz geplanter Neuerwerbung nächstes Jahr noch immer weniger Häuser als Kinder haben.

      Da meine Vorfahren mich mit einem bescheidenen Erstwohnsitz mehr oder weniger ausgestattet haben (Altbau mit renovieren in Eigenleistung), versuche ich äquivalentes weiterzugeben…

  20. Nestbeschmutzer oder nur die Sicht von innen
    mein Kompliment für den Mut des klaren Blicks auf die Genossen der selbsternannten „geistigen Elite“ Deutschlands und deren Probleme mit der Wirklichkeit.
    Im übrigen ist die Birnenschichtbombe eine Bereicherung für jeden Hedonisten – auch in Berlin…

  21. Nur nicht zu sorglos sein!
    Nachdem sich die Briten aus Europa verabschieden, werden die Franzosen die Führung in Europa übernehmen. Vorschläge zur Lösung des Überschuldungsproblemes sind schon angedacht:

    „Nun, im Jahre 10 seit Ausbruch der Finanz- und im achten Jahr der Eurokrise, kommt das Thema erneut auf die Agenda. In Deutschland wenig beachtet, hat France Strategie, ein staatsnaher französischer Think Tank vorgeschlagen, die Staatsschulden der Eurozone durch Abgaben auf Immobilien zu finanzieren. Der Staat soll – so der Vorschlag – Miteigentümer werden und dafür jährlich eine Verzinsung bekommen. Zahlen die Eigentümer nicht jährlich, sollen Einmalzahlungen bei Verkauf oder Erbschaft anfallen. Verbunden wird diese Überlegung mit der Forderung nach mehr „Solidarität“ und Umverteilung innerhalb der Eurozone.“
    https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/enteignung-weil-es-mit-der-inflation-nicht-klappt/

    • Staatsschulden der Eurozone durch Abgaben auf Immobilien zu finanzieren
      Warum nicht – WENN Macroleon mit gutem Beispiel vorangeht und Versailles an die Chinesen verscherbelt und dann an das gute Gewissen der Bürger appelliert?

  22. Ex-Zeitleser
    Sodele, ich komme gerade vom Weihnachtsmarkt in historischem Gemäuer in einer ländlichen bayer- schwäbischen Gemeinde zurück. Mann was ist das noch für eine „Idylle“. Die Probleme scheinen hier weit weit weg.

    Schön wie sie heute den MMedien „einen mitgeben“ bzw einschenken.
    Mir tun heute wirklich die jungen Normal-Familien, die eine Immobilie kaufen oder die bauen wollen, leid. Ohne Elternsponsoring oder
    für nicht sehr gut (doppel)verdienende Paare ist das in vielen Regionen derzeit enorm schwer bis unmöglich. Und gerade Familien mit Kinder haben ein bemessenes Zeitfenster und können nicht erwig warten. Mit 50+ braucht man genau genommen meist kein großes Haus + Garten mehr.

    Und auch hier die „Verlogenheit“ von Politik und Medien. Vor Wahlen wird wieder die „Familie“ endeckt und alles versprochen bis hin zum Baukindergeld usw. Aber wer bitte hat denn die Eigenheimzulage beerdigt, und welche sog sozialen Parteien haben die Grunderwerbssteuer extrem nach oben geschraubt und durch div. Vorschriften das Bauen sehr verteuert. Das Motto: Ein Euro versprochen, zwei hinten aus der Tasche gezogen. So läuft es…

    Don ich bin froh 2009 eine Bestandesimmobilie in Bayern gekauft zu haben. Ich habe bislang längst nicht so viel „abgezahlt“ als es der Wertsteigerung enstprechen würde. Selbst in unserer ländlichen Gegend (nächste größere Stadt 25 km) werden inzwischen normale EFH zu Preisen verkauft, zu denen man noch vor 10 Jahren eine rivjtig gute Villa + Parkgrundstück hätte kaufen können.

    • Sehr gut!

    • Die Eigenheimzulage
      war in die Preise der Immobilienanbieter eingepreist.

      Das abzuschaffen war mal eine sinnvolle Subventionsbeseitigung.

    • @Thomas Cgn
      Die Eigenheimzulage war bestimmt bei Immobilienanbieter und Fertighausverkäufern eingepreist. Bei privaten Bauherren aber nicht. Wir haben z.B. vieles über einen befreundeten Architekten bauen lassen und mit den Handwerkern direkt die Preise verhandelt, Außerdem haben wir viel in Eigenleistung gemacht, da war nichts mit Einspreisung. Uns hat die Eigenzulage geholfen.

      Daß man Subventionen kürzt, ist prinzipiell richtig, so auch die EHZ. Ich bin aber ein Freund von maßvoller Besteuerung der bürgerlichen Mitte bzw. von Arbeit und ein entschiedener Gegner von kalter Progression auf der einen und staatlich zu beantragten Hilfen auf der anderen Seite. Lasst den Leuten mehr Geld in der Tasche, dann können sie sich entscheiden, ob sie bauen, konsumieren oder sparen. Die staatlichen Transferleistungen sind ein Grundübel, welches teuer bezahlt wird.

  23. Nochmal: Eigener Herd ist.....
    Der Wohnraummangel hat inzwischen auch längst das ländliche Badnerland erfasst. So nehmen herzlose Menschen Eulen, Tauben und Siebenschläfern den Unterschlupf weg und basteln hackschnitzelbeheizte Wohnkuben mit Techno-Küchen und Jacuzzi in alte Tuwwackscheuern. So wie hier der Flori aus Coburch, ein Kommilitone unseres Sohnes von der Uni Kallsruh´.
    https://www.youtube.com/watch?v=3M2ElaIi-yA
    (DdH)


    • Was ich so aus dem Badnerlande höre: der Wohnbau boomt durchaus, aber keine Mietshäuser, sondern alles Eigentumswohnungen.

    • Ex Zeitleser
      Interessanter Link. Ja das sind ganz tolle Architektur-Wohn-Hipster. Ich kenne die Gegend recht gut, meiner Info nach ehem. Roth-Händle Land.
      Na ja, ob das auch kindertauglich (z.B. Treppen) ist, mag ich zu bezweifeln. Hund und Auto gesehen, war es zu spät und ich habe mich in blöden Vorurteilen gesuhlt.

      Ein Kommilitone von mir hat im Markgräfler Land eine ehem Winzerhaus (mit Innenhof) wirklich stilecht renoviert. Das war jahrelange Arbeit. Bereits während des Studiums hatte er angefangen alte Baumaterialien zu sammeln (z.B. Biberschwänze, Balken). Es ist auch seine Heimat und er ist das Gegenteil von Hipster und einer der wenigen, die noch richtig „badisch“ äh die nennen das ganz stolz alemannisch, kann .

    • Eigener Herd ist Goldes wert
      .
      Wird demnächst gewandelt in:
      Eigener Herd ist [bald] Goldstückswert.

    • Freilich ist das kindertauglich, man kann sogar ein paar Taue reinhängen, dann können sie sich vom Boden aus zur Wohnungstür hangeln.

      Ein Paradies.


    • Der Tabakscheuer-Ausbau sieht erstmal recht gelungen aus. Allerdings hat es ein bißchen viel Treppen, bis man die Einkäufe oben hat. Aber es ist jedenfalls ein originelles Zuhause.

  24. BLASE
    Diese Blase stinkt gen Himmel! Mir tun die Leute leid. Kapitalistisch ab- und aufgehängt. Chancenlos!

    • Kapitalistisch ab- und aufgehängt.
      .
      Wenn ‚die Leute‘ sich aber selbst aufhängen,
      dann ist nicht der Kapitalismus daran ‚Schuld‘.

  25. Schaffe, schaffe, Häusle bauen?
    @Gretas – Es sind nicht nur die staatlichen Vorgaben. Vor 30 oder 40 Jahren war es sicherlich einfacher als heute. Aber in meiner Jugend der 68er galt “Schaffe, schaffe, Häusle bauen”, als spießig und kapitalistisch. Hippies taten das auch nicht. Nur in Tübingen hatten ziemlich viele Kommilitonen aus der württembergischen Mittelschicht schon mit 20 Jahren einen Bausparvertrag – auch wenn sie Linksaußen oder angehippied waren. In den zahlte eine vorausschauende (Paten) Tante oder ein lieber Opa monatlich einen kleinen DM Betrag. Ich bin sicher, diese Kommilitonen besaßen spätestens mit 35 Jahren ein Haus.
    .
    Die meisten anderen meines Alters zogen es vor, zur Miete zu wohnen. Laut Statistik ist der Anteil der deutschen Bevölkerung, der Wohnungseigentum besitzt, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern niedrig. Dafür hatte man zu Berufsbeginn genug Geld für ein neues Auto und Reisen. Die nächste Generation hatte kein Vorbild, aber vergleichsweise hohe Ansprüche. Ihre Eltern sind aus Überzeugung nicht willens oder aus finanziellen Gründen nicht in der Lage, ihrem 1.45% Nachwuchs eine Anschubfinanzierung zu geben. Denn sie haben selbst 40 Jahre jeden Monat einen ansehnlichen Betrag an einen privaten Vermieter oder eine Wohnungsbaugesellschaft überwiesen.
    .
    Wenn Hausbesitz instinktiv bei vielen Politikern und Jahrzehntemietern, als “kapitalistisch” gilt, dann finden sich auch wenige Stimmen, die Anschaffung und den Erhalt eines Hauses zum Privatgebrauch attraktiver zu machen.

    • Ex-Zeitleser
      Als fast Tiebianger (Tü) meine ich Sie könnten mit den Bausparverträgen scho recht haben. Ich war leider nicht ganz dabei. Immerhin hat es dank meiner sparsamen Elternaufbaugeneration zur Miete für die Studentenbude + die ersten Jahre einer LV gerreicht.

      Zu den linken 68er Hippies: Die waren teils auch extrem spießig nur anders, selbst Ikonen der Bewegung waren z.B im Gegensatz zu mir langjährige, treue ADAC-Mitglieder, vorneweg Joschka Fischer und Dany Cohn-Bendit. Quelle Der Spiegel 10.07.1989

    • Weitere Umverteilungen
      auch ich aus dem Kreis RT habe einen besparten Bausparvertrag bekommen :-)
      diesen aber erst anderweitig investiert. Hat trotzdem zu einem netten Häuschen gereicht.
      Aber mich beschleicht das Gefühl dass wir Eigentümer noch beträchtlich für weitere Umverteilungen rangezogen werden.
      Diejenigen die nun in ihren bezahlten und in Schuss gehaltenen Häusern und Wohnungen sitzen, könnte man ja noch was aufschulden.
      Oder wie wäre es mit der Besteuerung des zu erzielenden Mietzinses ähnlich wie der Schweiz?
      Das würde das Aufschuldungspotential massiv steigeren. Hatte Kohl schon mal versucht in den 80-Jahren, musste aber wegen beträchtlichen Widerstands wieder zurückgenommen werden.

      Ach ja, die Preise für Wohnimmos sind hier in RT/Tü auch jenseits von gut und böse, auch die Bevölkerungsdichte ist schon ziemlich hoch.
      Selbst die Dörfer Richtung Schwarzwald sind teuer und auch auf der schwäbischen Alb sind die Preise massiv gestiegen.

    • Es muss aber (auch) "irgendwie was Mentales" sein, das mit den eigenen vier Wänden
      Ich kenne Italiener (bei uns im Haus, 6 Parteien), Kroaten (Arbeitskollegen), Spanier (Kumpl), die haben ALLE was Eigenes (hier). Zeitig. Zack-zack. Natürlich ist das nicht repräsentativ, aber’s fällt halt auf…

    • langfristige Familienfinanzplanung
      @BlackBlacky – ja, es ist etwas Emotionales, wenn man ein Haus oder Wohnung kauft, selbst wenn man am Anfang selbst nur 5 Quadratmeter wirklich sein eigen nennen kann und der Rest der Bank gehört. Es ist Stolz auf die 5 Quadratmeter Eigentum und Stolz, den Mut gehabt zu haben, dass Risiko auf sich zu nehmen. Das war bei mir so, und ich sehe es bei meinen Töchtern und ihren Freunden (hier in den Niederlanden ist es üblicher als in Deutschland, in jungen Jahren eigene Wohnfläche zu Erwerben.)
      .
      Wenn man dann abzahlt, wird das Eigentum an Wohnfläche größer, und wenn man sich an den Finanzberater des Mutterschiffs auf der zweiten Finanzseite hält (der zum Thema passend in Reutlingen wohnt), dann hat man sein Haus mit 55 Jahren abgezahlt. Dann guckt man stolz auf die letzte bezahlte Rate und denkt, wieviel Geld man jetzt monatlich zur Verfügung hat.
      Das von jetzt ab monatlich gesparte Geld kann man in Altersversorgung anlegen, oder man folgt dem Rat unseres niederländischen Steuerberaters und investiert es in die Immobilien der Kinder, um Erbschaftssteuer zu sparen (da die Freibeträge bei uns wesentlich niedriger sind als in Deutschland) und den Stolz weiterzuvererben, siehe oben.

    • Nämlich entweder die Radieschen von unten (beispielsweise F.S. 1959 - 2014) oder
      statt der von Ihnen erwähnten letzten Rate die erste Rate der ersten größeren Sanierung – geschickterweise verbunden mit einem alters- und pflegegerechten Umbau.

      Es hat sich halt doch nichts geändert:
      Der Laie kauft und baut,
      der Fachmann mietet.

    • Da muss ich Sie allerdings enttäuschen, Frauke Amgelin
      So glasklar ist das nicht.
      Was macht Fach* denn, wenn in der Mietwohnung eine seniorengerechte Toilette notwendig wird?
      Umziehen? Die alten Menschen die ich kenne, ziehen ungern um.

      Mein persönlicher Rat wäre anders: Der Fachmann kauft Bestand.
      Es gibt bei den Ingenieuren etwas dazu, das wir Badewannenkurve nennen.

    • Zumindest war meine nähere und auch die weitere Gleichaltrigesozialumgebung dieser Meinung.
      Liegt wohl irgendwie am/im Hirn (jaja, lieber, armer, geplagter Nahuatl…): Ich hab die beiden Vorhergenerationen und deren sich wandelnde Bedürfnisse BEOBACHTET, einfach so, igittigitt.

      Die niedrigen, kuscheligen Knautschkissen“liegen“ der Eltern wurden (obwohl sorgsam gepflegt und daher nicht kaputt) gegen Hochsitzsofas ausgetauscht, beispielsweise.

      Die Umbauarbeiten im Mietwohnungsbad der Oma gestalteten sich schwierig, richtig. Usw usf…

      Konsequenz: Ich blieb nach Erwerbstätigkeitsbeginn erst mal bei den Eltern wohnen (nichts Ungewöhnliches, da Volljährigkeitsalter einundzwanzig), pendelte und benötigte knapp sechs Jahre, bis mir eine angebotene Mietwohnung wegen vorhandener, auch spezieller Gestaltungsverwirklichungsmöglichkeiten zusagte. Und dann habe ich noch vorm Einzug in die eh zu renovierende Behausung die seltsamen, beobachteten Erfahrungen umgesetzt – altengerecht, that is, oder unfallfolgengerecht oder krankenleichtpflegegerecht, whatever, you name it.

      Ja und heiraten, Familie gründen et al.? Nö, ich beileibe nicht, das wusste ich damals schon lange – bei dem hiesigen nahrungsmittelanbaueinschränkenden Quadratkilometergedränge..

      Mehr als vierzig Jahre später wohn ich immer noch da – meine selbstgebastelten Einbauten sind auch immer noch intakt. Und sollte ich obendrein doch ein zusätzliches Krankenpflegebett benötigen – kein Platzproblem, dann wird halt mein eigenhändig konstruiertes Schrankklappbett dauerhaft in Senkrechtstellung verharren…

      Fazit: Zur Wohnungsbesichtigung die Oma (Jungs den Opa, jeweils alleinstehend) mitnehmen und die Ohren spitzen!

    • sehr vorausschauend, Frauke
      ein Wunder, dass Sie in aufgeklapptem Zustand nicht drin duschen können. Oder ein aufklappbares Bidet nutzen.
      Kann leider nicht mit Bildmaterial dienen, zu unausgereift, das Ganze.

    • Hatte die Technischekürzestbeschreibung seinerzeit als "Mein Liebling" bezeichnet, pruuuuuuuuuust
      http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/06/22/leben-und-feinde-finden-am-see-7910/#comment-165348

  26. 'Buerger'?
    Waren das nicht die, die den Erbadel vom Hof gejagt haben?

  27. Ich kann den Drang in die dreckige Stadt auch nicht nachvollziehen ....
    …. man kann doch angeblich alles, wozu man nicht unbedingt in einer Werk- oder Produktionshalle stehen muss, -insbesondere als Digital Native- „remote“ erledigen oder ?
    .
    Auf dem Land gibt es halt weniger „kreative“ Bespassungsangebote für Hipster. Kürzlich las ich ein Werbeplakat, dass der
    „Kreis mehr Handwerker und nicht noch einen Hipster“
    brauche.
    .
    Trends werden sich auch wieder verlangsamen / umkehren und dann ist es bestimmt nicht verkehrt, wenn man sich antizyklisch ein Provinzidyll (z.B. in Südtirol) zu draghiesken Zinssätzen (für 20 Jahre fest) gesichert hat und dieses mit Ratschlägen aus der World of Interiors selbst ausbauen / gestalten kann.

  28. Ja,
    beim Kreutzkamm, do i schee…

    Geht der werte Don auch mal nachm Radln in die Seesauna, nebenan?

    Wenn ned – empfehlenswert, weil die peinlich genau darauf achten, dass sich da nicht zuviele Personen auf einmal darin aufhalten.

    Da verzichtet man eher auf Einnahmen…

  29. so oder so
    Revolution ist unausweichlich (sie dreht sich doch!), Leute wie sie beschleunigen dies leider.
    Bitte nicht missverstehen, ich sehne dies nicht herbei. Doch schmeckt mir das Essen nicht besser, wenn andere nix zu beißen haben ..

    • In der logischen Erweiterung ...
      … schmeckt demnach das Essen am besten, wenn alle nichts zu beißen haben.

      Versuche in dieser Richtung gab es schon mal, mit den bekannten Ergebnissen. Die Lust, sie zu wiederholen, scheint dennoch ungebrochen.

    • Wenn sie auch nix zu beißen
      wird natürlich alles besser.

      Sie könnten aber auch sagen, das was ich esse,
      will ich mit Muße und Genuss essen,
      gerade weil andere nichts zu beißen haben
      achte ich was ich habe um so mehr.

      Vgl auch Frau Wagenknecht und ihre Kleider.
      Wahrscheinlich ist nichts selbst gewebtes dabei,
      wie bei Herrn Gandhi.
      Ich gehe aber davon aus das Sie die Sachen gerne trägt.
      Der Papst wirkt auch nicht jeden Tag leidend.

  30. Bin vor kleinen 10 Jahren
    aus Berlin raus ins kleinstädtische Brandenburg,einen innerstädtischen Hof erworben für eine gerade 5stellige Summe.Natürlich arbeite ich 7 Tage wöchentlich am Haus und dem daraus betriebenen Gewerbe.Das macht mir aber auch Spaß,die Entwicklungen der letzten Jahre-Refugees,Terror-bestätigen mich.
    Mit den Auflagen habe ich nicht solch großes Problem,es gibt viele Ausnahmen.

  31. Don Alphonso wirkt – auch mit Torten, ich fühle das 61. Geschlecht in mir wachsen
    Sehr geehrter Don Alphonso,

    soeben machte man sich bei Ihnen im Blog Gedanken, wie man mittels Rad, das widerständige >ICH< stabilisiert und das Rad, nach dem Motto „Kunst ist Waffe“ gegen Zwangsgebühren für`s Staatsfernsehen und zum Erhalt der deutschen Sprach- und Märchenwelt ebenfalls nutzt,

    damit die Neostalinisten (die Altstalinisten, wie die Eltern von Anetta K. sind ja inzwischen nicht mehr am Ruder) nicht über einen kommen;

    da kommen Sie und schreiben Ihre „Immobilienbögen“ spiralförmig auf neue Höhen.

    Sehr schön, sehr klug und mit Torte und Sarkasmus als zusätzlicher Schlagsahne.

    Vor Jahren zog ein sächsischer Konditormeister hier weg, weil Norddeutschland angeblich nicht konditern kann und keinen Sinn dafür hat.

    Ich verstand ihn nur beruflich, nicht „identitätsmäßig“.

    Wenn ich Sie – mit der Torte vor Augen – so lese; so konstruiert sich das 61. Geschlecht neu in mir. Es ist da so ein Gefühl des Übergangs.

    Bricht nun der Sachse wieder durch? Ist das schon dunkeldeutsch oder nur Sehnsucht nach Torte mit Rad?

    Freude im Advent.

  32. wer jetzt kein Haus hat . . .
    Hallo Don Alphonso

    ich bin schon vor Jahren gefragt worden, ob unser Geräteschuppen ein Einzimmerappartement und zu vermieten sei …. Er hat ein Fenster und man könnte zu aller Not Wohnklo und Mikrowelle hineinquetschen. Jetzt kommen noch die Briten – die hiesige Immobilien immer noch sagenhaft billig finden- daher werde ich wohl auch zukünftig keine staatsnahen Journalistinnen in der Nachbarschaft finden.

    Allerdings glaube ich nicht, dass dieses Klientel im ländlichen Raum gut Fuß fassen kann. Belehrungsversuche Alteingesessener machen dort schneller einsam, als man denkt!

    Ansonsten stelle ich eine Renaissance von kleineren Kurorten am Rande der Ballungszentren fest. Vor 20 Jahren galten sie als Inbegriff verschnarchter Lebensweise, auf einmal gibt es Neubaugebiete und Bioläden neben alteingesessenen Cafes.

    Was der Quadratmeterpreis und allzu viel Multikulti alles möglich macht . . .

    Herzliche Grüße an den Tegernsee sendet

    Hessin

  33. Schneeballsystem Bitcoin
    als ehemaliger Dotcom-Experte sollten Sie es doch besser wissen, denn im Gegensatz zu Firmen, die im Internet Hundefutter verkaufen, hat das System Bitcoin tatsächlich diverse Nutzwerte. Zwar eignet es sich kaum, Brötchen beim Bäcker zu bezahlen, aber vom Verstecken von Geld, legales oder illegales, über den staatlich nicht-kontrollierbaren Transfer größerer Summen über Landesgrenzen bis hin zur Ersatzwährung für Staaten wie Simbabwe oder Venezuela gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.

    Vor der Bitcoinblase hat man übrigens schon 2011 gewarnt, da gab es einen kurzen ersten Peak auf 32 Dollar bevor der Wert um 90% einbrach. Sollte er heute um 90% einbrechen läge er immer noch um den Faktor 40 über dem Peak von damals. Vergleichen Sie das bitte mal mit ihrer Münchner Wohnung.

    Ganz generell erleben wir gerade die Neudefinition des Finanzsystems, in etwa so, wie das Internet schon Tageszeitungen, Fernsehen, Telefon, den klassischen Einzelhandel etc revolutioniert bis abgeschafft hat, sind jetzt halt die Banken dran. Die Notenbanken stehen leicht verzweifelt dabei und wissen nicht so recht, was sie sagen sollen.

    Das ganze mag sein Übertreibungen haben, aber ein Blase ist es sicher nicht. Das zu behaupten zeugt ebensowenig von Sachkenntnis wie das sinnlose Hochjubeln.

    • Titel eingeben
      Zu Bitcoin sagt John Bogle, der Gründer von Vanguard (ETF-Erfinder): „Avoid it like the plague.“ Und der Energieverbrauch von Bitcoin schlägt schon heute den von ganz Ekuador.

    • "den klassischen Einzelhandel abgeschafft hat"
      versus „im Gegensatz zu Firmen, die im Internet Hundefutter verkaufen, hat das System Bitcoin tatsächlich diverse Nutzwerte“

      Vielleicht können Sie sich ja entscheiden und uns mitteilen, was denn nun Ihrer Ansicht nach vorteilhaft wäre.

    • @Schluchten-Ossi
      Ich empfehle Ihnen, das Original-Paper zu lesen:

      „What is needed is an electronic payment system based on cryptographic proof instead of trust, allowing any two willing parties to transact directly with each other without the need for a trusted third party.“

      Genau dafür bietet Bitcoin eine Lösung. Geld-Transfer ohne „trusted 3rd party“, also Banken. Kein Wunder, wenn klassische Banker es nicht mögen. Im übrigen ist es auch schön, wenn diesmal die Computer-Nerds das Geschäft ohne die Banker machen, von denen sie sonst nur abgezogen werden.

      Keine Frage, daß es Probleme gibt, mit dem Stromverbrauch, der Privatheit, der Skalierbarkeit etc… Für alle diese Probleme aber gibt es vielversprechende Lösungsansätze. Die zu diskutieren, sprengte hier den Rahmen.

      Wie gesagt, gierige Investoren haben nur Dollarzeichen in den Augen, andere verdammen es, ohne es zu verstehen, so wie die Droschenkutscher über die ersten Autos gelacht haben. Beides wird dem System nicht gerecht. Eine geniale Idee, genial ausgeführt. Ein paar Seiten Veröffentlichung und der C++-Code gleich dazu mitabgeliefert verändern die Welt.

      Was den ganzen Hype betrifft. Keiner braucht die heutigen 1000 Kryptowährungen, so wie niemand Firmen brauchte, die im Internet Hundefutter verkaufen. Aber Amazon, Google, RedHat, ARM, Qualcomm, Facebook etc… haben die Welt verändert. Denken Sie mal drüber nach und schauen Sie mal, wo deren Aktien heute stehen.

    • Mit Blick auf den kommenden Margin Call
      Bei Bitcoin bleibt keine Zahlung verborgen.

      Mehr als 80 % aller Mining-Farmen liegen in der VB China. Die Kontrolle hat Herr Xi.

      Banken, erst recht die Notenbanken, sind keineswegs verzweifelt. Sie bauen Stil Personal ab und ersetzen es durch einige externe Blockchain-Experten.

      Banken werden das Blockchain-Prinzip zu nutzen wissen.

      Die Stunde der Notenbanken schlägt nach dem Margin Call. Dann fällt der Startschuss für je eine chinesische, amerikanische, japanische und EU-Blockchain-Kryptowährung. Selbstverständlich mit dem unnützen, atavistischen Zentralbankgold gedeckt.

      Gleichzeitig erfolgt das Verbot aller nichtstaatlichen Krypto-Zahlungsmittel.

      Die Blockchain-Technologie wird vielfältige, andere Anwendungen ermöglichen.

      Bargeld wird von Geldinstituten und Kreditkartenfirmen, bis auf Kleinbeträge, nicht mehr akzeptiert.

    • Sie liegen falsch
      Zentralbanken brauchen keinen Bitcoin. Sie sind selbst eine „Trusted Third Party“. Ein Blockchain-System könnte für klassische Banken höchstens der Ausfallsicherheit dienen. Wo die Mining-Farmen liegen, ist auch egal. Es wird ggf. ein paar Verwerfungen geben, vielleicht macht nicht Bitcoin das Rennen, sondern DASH, Monero oder IOTA.

      Verbot ist schwierig. Wenn nur ein paar wenige Staaten Bitcoin+Co erlauben, sollte das schon genügen. Das Handelsverbot in China hatte praktisch keine Auswirkungen. Letztlich kann man Technologie nicht verbieten, es sei denn, sie wollten das Internet abschaffen. Man kann sie einschränken und kontrollieren.

      Und wenn der Bitcoin die Zentralbanken daran erinnert, daß ihre Geldpolitik zu lose ist, ist schon viel erreicht.

    • Sorry, der letzte Beitrag: MMW @Lichtenberg
      vertippt und zu schnell gedrückt…

    • Titel eingeben
      Sehr geehrter Herr Don Alphonso, verzeihen Sie mir meine heutige Geschwätzigkeit – gerade so, als ob ich keine Arbeit hätte.

      @ geehrter MMW, eine Währung ist ausschließlich dazu da, daß Sie ihren Verpflichtungen nachkommen können, i.e., bezahlen Sie dem deutschen Fiskus ihre Steuern heuer im €. Was Anderes nimmt der deutsche Staat nicht. Sie und ihre Gegenpartei können sich sonst einigen auf was immer sie wollen.

      Dazu braucht es schlicht kein bitcoin, das überdies mit Gleichzeitigkeit ein erhebliches fundamentales Problem hat – derzeit nach meinem Wissen nicht gelöst. Und nur für sinnlose schwierige Rechenaufgaben (es gäbe wahrlich sinnvollere Aufgaben für die beanspruchte Rechenleistung) – wo doch alle hier das Klima „schützen“ wollen (wovor eigentlich? sich selbst?) – den Energieverbrauch eines schönen Landes zu beanspruchen, tsts.

      Ich gratuliere Ihnen, geehrter MMW zu Ihrem Anlageerfolg und ja, ich kenne Google und Facebook schon vor IPO und zu IPO-Kurs, Amazon erst nach IPO, aber noch zu USD 10.-/Aktie. Für meinen Teil muß ich Ihnen gestehen, daß US-amerikanische Aktien wegen 40% Erbschaftssteuer nicht in meinem Anlageuniversum vorkommen.

    • Schneeballsystem
      Davon soll es ja viele geben!

      (Wie wahrscehinlich auch Warren Buffett,) bin ich nicht intelligent genug um das ganze brauchbar als Investition einschätzen zu können.

      ABER ich halte den Stromverbrauch als Zuwachsbremse für seriöser als ein beDrügherisches Stabilitätsversprechen.

      Auch die Existenz von sozialistischen Paradiesen à la Venezuela, Zimbabwe, etc. ist sicher nachfragefördernd.

      Regulatorische Vergeltungsschläge der staatlichen Nullendrucker sind wahrscheinlich das realistischste Bedrohungszenario…

    • Zentralbanken und Blockchain-Technologie
      Soweit ich mitbekommen habe, beschäftigt sich die britische Zentralbank ausserordentlich intensiv mit dem Thema.

      Wenn da jemand meint, das wäre auf Dauer geschützt vor den Augen des Staates, dürfte wohl irren.

      Leider, denn das wäre eine echte Legitimation dafür.

    • Blasen erkennt man spätestens am Knall
      Danke an MMW für die Reaktion. Einige andere Kommentatoren haben Ihnen schon geantwortet. Banken zeigen durchaus großes Interesse an der Technologie, 3SAT (oder arte?) hatte dazu vor etwa einer Woche einen Beitrag.
      Zu Bitcoin wird derzeit viel veröffentlicht. Es ist bezeichnend für die mit diesem Thema verbundene Spekulationsmentalität, dass mittlerweile Futures-Kontrakte auf Bitcoin gehandelt werden. Wer meint, hier und heute mitspielen zu sollen, weiß hoffentlich, worauf er sich einläßt.
      Es liegt mir fern, Sie überzeugen zu wollen, letztlich haben die Märkte das letzte Wort.
      Der nächste Crash wird globaler Natur sein, und die Folgen für uns alle derart dramatisch, dass die Notenbanken für eine Neuordnung sorgen müssen. Goldgedeckte* Krypto-Leitwährungen sind unter diesen Umständen denkbar; alle anderen Zahlungsmittel wären mit dieser Kombination nicht konkurrenzfähig. Der Gang in die Illegalität ist eine andere Sache.
      *Die russische Zentralbank hat Gold im Zuge eines Global Currency Resets als unerläßlich zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit bezeichnet.

    • Lichtenberg
      Nun kommen Sie bitte mal runter – der nächste Crash wird ein globaler sein.

      Ok, dann glauben Sie also, dass auf unserer Erde alles gut laufen und sich entwickeln wird, bis unsere Sonne diese, unsere Erde verschlingen wird.

      Wozu dann also diese Untergangsworte?

      Sollten Sie anderes meinen, empfehle ich Ihnen, gelegentlich im Regen spazieren zu gehen und sich dann daheim im Warmen zu erfreuen – die Welt ist trotz widriger Witterungsverhältnisse nicht untergegangen.

      Jubilieren Sie bitte :)

    • Alarmismus? Nö.
      @Thomas Cgn, 7. Dezember 2017 um 03:55 Uhr

      Widerspruch ist immer willkommen. Sie dürfen mir abnehmen, daß ich finanzielle Aspekte, gleich welcher Art und Größenordnung, weitgehend emotionsfrei betrachte. Dies hat mir und meiner Familie vor 12 Jahren eine berufsbedingte private Katastrophe erspart.
      Von einer kosmischen Katastrophe steht nichts in meinem Beitrag, das waren Ihre Worte.
      In vierzig Jahren als Beobachter der Finanzmärkte, die mittlerweile „globalisiert“ sind, und als privater Anleger habe ich so ungefähr sechs größere Blasen platzen sehen, die ersten vier finanziell überlebt und aus den beiden letzten, die ich kommen sah, großen Nutzen gezogen.
      Zur Zeit sehen wir eine Art Schaumbildung, wobei kleine Bläschen zusammenwachsen auf dem Weg zu einer großen, möglicherweise einer Superblase. Den Zeitpunkt, wann diese Blase platzen wird, kennt niemand; wir werden keine kosmischen Maßstäbe anlegen müssen, um den Zeitpunkt des Knalls einzugrenzen. Vielleicht – hoffentlich! – kommt der Knall nie.
      Mit meinen bescheidenen Möglichkeiten habe ich mich und meine Familie – nicht nur durch finanzielle Diversifikation – darauf vorbereitet.
      Wie Volkswirte und Unternehmer über all das denken, können Sie auf dem vorzüglichen Blog von Dr. Stelter (thinkbeyondtheobvious) und, nicht zuletzt, in den vielen hochklassigen Postings erfahren. Interessenten dieser Themen empfehle ich Stelters Buch über die finanzielle Eiszeit. Jetzt nähern wir uns wieder bedenklich den kosmischen Maßstäben. Daher komme ich jetzt erst mal runter.
      Aufs Rad, und für zwei Stunden den River Rhine entlang.
      mfG, Li.
      p.s.: Ihre Beiträge gehören zu denjenigen, die immer meine volle Aufmerksamkeit haben.

  34. Wieder einmal ein sehr, sehr schöner Artikel
    .
    Ich hätte Ihnen ja so gerne 2-mal auf das Sternchen
    gedrückt.
    Aber sicher können Sie auch mit einem Mal leben.

  35. Ich denke es handelt sich um ein Missverständnis
    Die Weltrevolution hat kein bestimmtes Ziel.
    Sie will sich nur selbst erhalten.
    Ginge es um bestimmte, zB Lebenspraktische Ziele,
    müsste sie ja anders vorgehen.

    Es kann natürlich sein das man als Revoluzzer
    gerne selbst im Palast leben möchte und deshalb
    die Leute die da vorher wohnten vom Leben zum
    Tode bringen müsste.

    Das wäre direkt kommuniziert sicherlich unbeliebt
    deshalb tut man so als ob man gar nicht regieren wolle
    sondern nur die die anderen Parteien zu einem anderen Handeln zwingen will.

    Das ist zumindest die Auffassung der Revoluzzer
    in der SPD. Wenn wir denen dicke Autos geben und dicke Wohnungen
    und in dicken Flugzeugen herumfliegen sind die auch zufrieden.

    Sie müssen aber aus Gründen der
    Selbst(ver)achtung auch weiter parteipolitischen Blödsinn reden.
    Die Wissen auch das es Unsinn ist aber genau das erwarten ihre
    Wählerinnen und Wähler von ihnen.

    Ich kann mir nicht vorstellen das jemand Sigmar Gabriel
    wählt und dann von diesem vernünftige Entscheidungen erwartet.

    Wenn ich vernünftige Entscheidungen möchte,
    muss ich vernünftige Leute wählen.

    PS Ich überlege gerade ob es gut wäre wenn wir so
    tun als würde die Leute in Berlin tatsächlich regieren,
    machen aber in Wirklichkeit was wir wollen
    und erzählen es ihnen nicht.

    • Es kann natürlich sein das man als Revoluzzer gerne selbst im Palast leben möchte ...
      … und deshalb die Leute, die da vorher wohnten, vom Leben zum
      Tode bringen müsste.

      Glückwunsch zu dieser unglaublich intelligenten Kurzgeschichte aller totalitären Bewegungen. Ich sehe ja immer diese klare Linie von der Inquisition über Marx zu Stalin und Genderismus: Wenn man nicht anderen Leuten vorschreiben könnte, was sie tun müssen und nicht dürfen, hätte man gar keinen Spaß – und auch kein Einkommen, etc.

    • Auch alternative Revoluzzer handeln ähnlich
      Die AfD will zT auch nicht regieren, es sei denn man
      würde sie auf Knien bitten doch endlich den Bundeskanzler zu stellen.

      Die SPD würde das natürlich nie machen,
      da es sich bei der SPD um erfahrene Berufsrevoluzzer handelt,
      die aber leider ständig ihre guten Vorsätze vergessen.

      Ich glaube aber mittleiweile das man bei SPD Leuten
      allenfalls gute Absätze findet auf denen man leicht kehrt machen kann.

      PS Man sollte den JUSOS erklären das die Rot-Rot-Grüne Mehrheit
      im Bundestag gar nicht mehr da ist wenn man die Politiker
      der CDU nicht mitzählt

      PPS Es gibt noch eine Möglichkeit die Revoluzzer
      von rechts und links zu vereinen:
      Schlagen Sie mal den Austritt Deutschlands aus der NATO vor
      und beobachten Sie von wem Sie Zustimmung erhalten.

    • Rot-Rot-Grüne Mehrheit
      Können Sie einen Grund nennen, warum Sie die CDU nicht zu dieser Mehrheit (Bolschewiki) zählen möchten?

  36. So plötzlich wurden wir von unvernittelt sich sich einstellender, spontaner Begeisterung im
    Leben noch nicht niedergestreckt. Dieser Don Alphonso ist wichtiger für die Republik, als Regierung und Chefredaktion, weiß er das eigentlich?

    Und es handelt sich in der Tat um teils zyklisch wiederkehrende Phänomene, die es auch International schon immer gab – auch wir erinnern z.b. ein Projekt ‚Sandstone Barn‘, irgendwo zwischen der M25, Manchester und Birmingham wurde diese ehemalige Sandsteinscheune auf dem Acker, auf deutsch ein Stall, zum Wohnhaus umgewidmet und umgebaut.

    Durchaus nicht ohne, wo immer möglich und sobald die staatlichen Prüfer vom Hof waren, am Denkmalschutz vorbei was immer möglich von der mit Tierurin durchsetzten Sandsteinmasse vollständig zu entfernen und durch modern Fabrikstein zu ersetzen. Und immer so gleich schnell wieder frischen Putz drüber.

    Und der Witz war der, die umgebaute Scheune hatte am Ende alles im allem vielleicht 400- bis 500 000 GBP gekostet, und kaum fünf oder sechs Jahre später anlässlich des nächsten Börsenhochs in der Londoner City kam einer, der gerade paar gute Geschäfte gemacht hatte, und kaufte sie für 1,2 Millionen binnen einer Woche den Leuten unterm Hintern weg.

    Woraufhin die 30 oder 40 Meilen weiter hinein in die Fläche sich auf die Suche nach dem nächsten Projekt machten. Man gönnt sich ja sonst nichts.

    Ein toller Text vom Feinsten, so sehen Republik und Bürger ‚im Kern aus‘, ‚Wert kommt von Wert schätzen können‘, und so wollen wir es. Und zwar auch morgen noch.

    Danke für den tollen Text, Don Alphonso hat sich um die Republik und einen sonnigen Sonntagnachmittag verdient gemacht.

    • Die Pinakotheken stehen daneben?
      Ah, dann kann man also direkt von dem Küchenfenster auf die Gemälde schauen? Oder wofür ist das sonst noch gut? 🖼 🤔 Ruhe?

    • psst!
      machen Sie den Herrn dieses Blogs nicht zu wichtig, er hat schon Feinde und Neider genug.

  37. 1637, 1797, 1819, 37, 57, 84, 1901, 07, 29, 1937, 1974, 1987,1992, 1997, 2000, 2008...
    Nur mal ein bisschen big picture:

    Die Finanzkrise war und ist immer noch nichts anderes als eine Immobilienblase.

    Die Banken haben nach dem Platzen der New Economy Blase dem dummen Volk eingeredet, dass Immobilien wirklich das „real estate“ ist, so wie es der Don immer noch glaubt, und dann haben sich alle verschuldet.
    Die Masse hat dabei alles verloren und einige wenige Dons alles gewonnen.

    Gegenwärtig geht die Finanzkrise/Immobilienblase einfach nur in die Verlängerung, d.h. jetzt kaufen eigentlich nur noch die wenigen Dons, die mit all dem Geld gar nicht wissen wohin, weil außer Immobilien ja keine Anlagemöglichkeit mehr vorhanden, weil ja alles Geld bei den Dons, die ja nichts produzieren sondern nur investieren, in Immobilien etc.

    So reproduziert sich alles bis zu dem Moment, indem dann irgendwann der Margin Call in Form von „einer muss die Miete zahlen“ kommt. In Höhe von einem NettoMonatsgehalt.
    Tja. Außer Flüchtlinge findet sich da aber keiner mehr.

    Eigentlich könnte man meinen, die Flüchtlinge wären eine Erfindung der Immobilienbesitzer.
    Nicht Fachkräfte sondern Mieter, dass ist deren Sinn.

    Egal, jeder Blase ist geplatzt. Auch diesmal ist irgendwann finito.

    Bis dahin kann sich der Don noch als Gewinner fühlen und seinen Kuchen genießen. Obwohl gerade er, als Beobachter der NewEconomy, es besser wissen müsste.

    • Titel eingeben
      Goodnight bringt es mal wieder auf den Punkt. Die Mieter müssen ja die Renditen der Immobilieneigentümer bezahlen. Wenn die Gehälter aber nicht mehr steigen (so wie es der Don ja selbst schreibt) ist da irgendwann Schluss. Sehe es hier im Großraum Stuttgart, ab Kaltmiete 2000 Miete sinkt die Nachfrage rapide.
      Einzig die Luxus 1 A Objekte, wo die Nachfrage wegen Eigenbedarf immer deutlich das Angebot übersteigen wird, werden stabil im Preis bleiben oder weiter steigen.

    • No stocks. I want to short the housing market.
      Das Platzen fängt doch schon an, einfach nur Gewa-Tower Fellbach googeln.

      Cloud 7 (Appartements für ca. 8 Mio. €) wird folgen….

      Das sind immer die ersten die in die Knie gehen, die feuchten Träume von MegaCity.

      Danach gehts in die Masse…

      Selbst in München sollen die Mieten nicht mehr steigen… habe ich irgendwo gelesen….all die Investoren, die zu Kaltmieten beyond 18€/m2 kalkuliert haben, die benötigen jetzt viele Pillen….

    • Das hängt von der Lage ab – bei mir sind 25m² normal, aber die Pinakotheken stehen daneben.

    • Yeah I'm sure of the math.
      Abgesehen davon, dass die Qualität all dieser in kürzester Zeit und zugleich einer Zeit des Fachkräftemangels hochgezogenen Beton-Investments eher so ist, dass man spätestens nach 2 Jahren nachschießen muss, weil die Fussbodenheizung leckt, etc. etc.
      Das sind Bauruinen.

    • Wenn das mal nicht eher das Pfeifen im Walde, oder sollte ich besser sagen,
      in der Mietwohnung desjenigen ist, der zu spät bemerkt hat, wo die Reise hingeht.


    • Das sind Bauruinen.
      Wir werden sehen. Aber ehrlich gesagt befürchte ich das auch. Die gegenwärtige „2-Schalen-Wand“ aus dünnstem Betonwändle mit dick Isolierschaum drauf ist mir nicht geheuer. Ich befürchte, daß man da in ca. 30 Jahren ein massives Abrißproblem bekommt.

    • this time is different
      Das Pfeifen im Wald ist doch eher die Hysterie jener Eigentümer, die nach 30 Jahren ohne vernünftige Rendite endlich an der Blase teilnehmen dürfen, die zuvor in der USA und in Südeuropa gewütet hat. Das ist 10 Jahre her, und hier denkt jetzt der Don, das diesmal alles anders ist. Weil ja gerade soviel Menschen kommen.
      … ein bisschen wenig Geschichtskenntnis und um so mehr Mangel an Theorie.
      Daher:

      https://www.a mazon.de/This-Time-Different-Centuries-Financial/dp/0691152640/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1512412717&sr=8-1&keywords=this+time+is+different

    • Ich sehe keine Blase. Angesichts der Lage in Deutschland sind nur ein paar Ecken zu teuer, das ist alles. Blase ist, wenn Immobilien in Polen oder Ungarn teurer als in Deutschland sind,

    • The most valuable commodity I know of is information
      Wenn in wenigen Jahren die Kaufpreise und Mieten um 30-50% steigen, während die Einkommen eher stagnieren, dann hat man eine Blase.
      Das Besondere an dieser Blase ist, dass bis zu 70% der neuen Eigentümer Investoren aus dem Ausland sind, die hier ihr Geld in Beton parken und zugleich der Staat unendliche Summen in Mieten von Flüchtlingen steckt.
      Würde man beide Sondereffekte beenden, so wäre das Soufflé schon eingestürzt.

      Alle anderen Immobilienblasen in Spanien und Großbritannien und USA wurden wenigstens von steigenden Einkommen gestützt…. hier in Deutschland wird nur das Sparkonto geplündert, aber für zukünftige Zahlungen ist da dann keine Liquidität. Das kann so nicht funktionieren.

    • @ Goodnight: Wenn es denn so wäre,
      daß 70% der Invetoren ihr Geld parken, dann bräuchten wir ja keine Angst zu haben. Bei dem kommenden Margin-call ist es doch entscheidend, ob sie in fallende Assetpreise hinein verkaufen müssen, weil sie die Immobilie auf Pump gekauft haben, oder ob sie nur ihr Eigenkapital angelegt haben und die Krise aussitzen können.
      Die griechischen Reeder, die die Straßenzüge in Berlin gekauft haben, werden so abgebrüht sein, daß sie keine Panikverkäufe machen werden. Das Geld, das sie investiert haben, ist Spielgeld das eigentlich schon verloren war und ihnen bei der griechischen Bankenrettung geschenkt wurde.
      Es gibt aber auch verschuldete Hausbesitzer. Da sieht es anders aus, wenn der Wert des Eigenkapitals in den Keller geht!

    • massives Abrißproblem in 30 Jahren
      Verzeihen Sie bitte meinen Einwurf, aber das ist sehr (alt)deutsch gedacht! In Zukunft ist mehr Kreativität gefragt.

      Das könnte dann z.B. warm abgetragen werden, schließlich sind auch früher schon Leute „auf“gebrannt.

      (Notfalls wird man ja dann einen albanischen Schwager haben, der sich da ganz leicht nützlich machen kann. Der alte Michlstaat wird sowieso anders ausgelastet sein…)

    • I create nothing. I own. We make the rules, pal.
      @Uli49

      Der Kreislauf ist in etwa so:

      Die EU lässt die EZB unendlich Geld drucken welches dann unendlich Klein- und große Unternehmen am Leben erhält, die faktisch völlig unrentabel, was deren Besitzer wissen, weshalb diese das Geld, das sie nicht verdienen, in Beton dort bunkern, wo die Immobilienblase gerade so herumwandert, so dass die, die wirklich noch arbeiten und wohnen müssen und wollen und können, dann nicht mehr wohnen können wo sie arbeiten sollten, außer sie zahlen denen, die von ihren Steuergeldern über die EZB ohne Arbeit ein Vermögen in Immobilien machen dann auch noch die andere Hälfte ihres Einkommens als Miete, so dass diese zukünftigen Dons ohne Arbeit am Ende alles Geld bekommen.
      Das ist der große Beschiss, der gerade läuft, und den auch hier keiner begreift.
      Der kleine Vorgarten-Besitzer, der sich gerade laut darüber freut, dass seine Hütte jetzt soviel Wert ist, wie er de facto dafür gezahlt hat (incl. Zinsen!) der ist nur ein nützlicher Narr in dem Spiel.
      Am Ende wundern sich wieder alle, über diese ominöse Vermögenskonzentration…..

    • "What ever it takes!"
      Was ist daran nicht zu verstehen?

      Ich lebe in der westdeutschen Provinz. In den letzten Jahren sind auch hier die Immo-Preise rasant gestiegen. Trotzdem sind die Preise ein paar Kilometer weiter westlich auf niederländischem Gebiet immer noch 2-3 mal so hoch. Die Preise in NL, die nach der Finanzkrise ein paar Jahre lang gefallen sind, sind mittlerweile schon wieder auf alten Niveaus und steigen weiter.

      Im Zuge des Zusammenwachsens Europas müssen sich auch die Preise angleichen. Ich gehe jede Wette ein, dass die niederländischen Preise sich nicht dem deutschen Niveau angleichen werden. Eher werden die Preise irgendwo weit über den derzeitigen niederländischen Preisen zusammen kommen.

    • get real
      Also, bis vor kurzem war Deutschland noch ein aussterbendes Land, mit einer völlig überalterten Bevölkerung, welches sich in den nächsten 50 Jahren halbiert, ab 2020 gehts abwärts. Schon jetzt ist fast jeder 4. Deutsche ein Rentner, und Rentner brauchen keine 200 qm auf mehreren Etagen verteilt. Die brauchen klein und Barrierefrei.

      Das ist also die Realität.

      Dazu kamen dann noch 1-2 Millionen Flüchtlinge, die sind zwar jung aber völlig mittellos, auch auf Dauer.

      Und jetzt sage mir hier mal einer, woher jetzt die große explodierende Nachfrage nach Immobilen kommt. In einer Gesellschaft, in der die Reallöhne seit Jahrzehnten sinken.

      Na? Wo sind denn all die jungen deutschen Familien, die sich ne 800 tsd. € Hütte leisten können?

      Einfachste Mathematik!

      Ihr versteht nicht, dass die Investoren weiterziehen werden, wenn der europäische Markt abgegrast ist. Die sind dann einfach weg.

      Und dann sind wir alle wieder in der Realität- da wo wir gestern noch Ärtzemangel auf den Dörfern diskutierten..

    • Immobilienblasen
      @Goodnight

      „Alle anderen Immobilienblasen in Spanien und Großbritannien und USA wurden wenigstens von steigenden Einkommen gestützt…. hier in Deutschland wird nur das Sparkonto geplündert, aber für zukünftige Zahlungen ist da dann keine Liquidität. Das kann so nicht funktionieren.“

      Interessanter Aspekt. Ich bin gespannt, ob es wirklich so einfach ist, oder ob die nicht noch irgendeinen Weg der Aufschuldung hier in D finden, mit dem sich die Mieter noch höhere Preise auf Pump leisten können (und müssen).

    • Es sind nicht die Baukörper, die den Preis ausmachen, es sind der Grund und Boden darunter.
      Und der wird immer knapper, unabhängig davon, ob die Bevölkerung wächst oder nicht. Hier im Nordwesten sind die Ackerlandpreise stärker gestiegen als die Preise für Bauland. Und das wird so weiter gehen. Denn Grundlage für die Ackerlandpreise ist nicht die Bevölkerungsentwicklung in D, sondern in der Welt. Ökologische Notwendigkeiten werden ihr Übriges tun, damit dieser Trend anhält.

      In 20 Jahren sind allein die Grundstücke unter den Baukörpern so viel wert, wie heute einschl. Baukörper. In Teilen der Niederlande wird für den m² Ackerland mehr gezahlt, als in manchen Teilen Deutschlands für Bauland. Die Intensivlandwirtschaft ist ausgereizt, da geht nichts mehr, außer vielleicht noch Raubbau mit anschl. Sintflut.

    • Ja, natürlich, Aufschuldung à la Draghi.
      wenn man den Leuten nicht wenigstens temporär Geld in die Taschen schiebt, schiebt man es eben besser(?) den Reichen als Null-Zins-No-Questions-Asked zu, damit die dafür Wohnungen bauen können.
      Win-Win, ausser für die Mieter. Weil, wenn es später Liquiditätsengpässe gibt, bei der Rückzahlung, muss der steuerzahlende Mieter eben noch eine Schippe drauflegen, zur Entschuldung der Banken. Hatten wir ja in 2009 schon, und kommt wieder. Da wette ich *sehr viel* drum.
      Dafür hat sich die EU ja vorsorglich schon EDIS zurechtgelegt, und bringt es soeben – ohne eine unnötige Beteiligung der MSM – auf die Reise. (Man hat schliesslich aus der ersten Griechenlandrettung gelernt, dass die Bevölkerung im gegenteiligen Falle eh nur Quatsch dazu erfindet.)

      Also wird zukünftig eine Abwicklung von Banken (siehe BMPS) nicht mehr dem armen (in diesem Falle italienischen) Staat auferlegt, sondern dem Mittel- und Nordeuropäischen Steuerzahler.
      Das kommt, keine Angst. Das ist schon der Brüsseler Mache: Es geht alles seinen geregelten sozialistischen/europäischen Gang.

      In a nutshell: Doch, ja, man zieht es erst den Mietern durch höhere Mieten unter dem Allerwertesten weg, und in der zweiten Runde den Steuerzahlern (mehrheitlich: Mietern) aus der Tasche.

      Und es funktioniert! Jippieh-Jeh!
      Weil der Wähler – so haben uns die letzten zwei Jahre gezeigt – für keine Partei mehr zu haben ist, die – obwohl europafreundlich – einen *xit als notwendig erachtet, um die Gemeinschaft auf zwei gesunde Beine zu stellen.
      TDV hatte Recht. Der Wähler wählt seine Schlächter in Abhängigkeit von der Blutmenge, die auf dem Messer sichtbar ist.

    • Niederlande
      Die Niederlande haben fast 17 Mio. Leutchen auf ziemlich wenig Platz rumsitzen…. also 400 Leutchen pro Quadratkilometer… und keine richtige Natur mehr, sondern alles Produktivfläche …Deutschland hat in etwa 200 Einwohner pro Quadratkilometer, aber auch kaum noch richtige Natur… aber noch n bisschen mehr Platz… die Frage ist, ob der Mensch für die Massentierhaltung geeignet ist oder ob er Platz und Rückzugsgebiete in der Natur braucht zur Entfaltung…

  38. Klarer Kauf!
    Warum die billige Diaspora immer im Osten verorten? Im märchenhaften südlichen Niedersachsen sind die Preise auch unten, die Infrastruktur ist besser und man spricht Normaldeutsch. Zonenrandgebiet in der Mitte Deutschlands mit hübschen Fachwerkstädtchen wie Hameln.

    Statt der Nazis muss man halt Niedersachsen ertragen. Das nimmt sich nichts. Die fahren vorwärts so langsam wie die Nazis rückwärts. Nur junge Moslems fahren hier schneller – gerne mit angehängter Gattin. Niedersächsische Ehefrauen sind nicht gefährdet. Da bräuchte man Allrad und trockenen Untergrund. Hier eher selten.

    • Zumal die Latifundien ja Karnickelstallgröße
      überschreiten und so doch schadstofffreie gesunde Ernährung ohne Profitmaximierung der Agrar- und Chemiekonzerne zu bewerkstelligen

  39. .
    Es gibt im BR eine schöne Sendereihe:
    „Das Bayerische Jahrtausend“

    > über – INGOLSTADT im 17. Jahrhundert –
    berichtet sehr angenehm Udo Wachtveitl.

    Von wegen „kleine, dumme Stadt an der Donau!
    Muss früher eine sehr interessante Stadt gewesen sein.

    https://www.br.de/mediathek/video/das-bayerische-jahrtausend-17-jahrhundert-ingolstadt-av:585d9ed13e2f29001294a725?t=42s

  40. Das Café
    Einmaliger Platz mit großartigem Kuchen, wenngleich ich ein wenig dem alten Interieur und der teils sehr persönlichen Bedirnung nachtrauere. Selbstbedienung stört an der Stelle.

    • Die Trauer ist nur zu verständlich:
      „Bedirnung“ ist in puncto Service ja noch mal eine ganz andere Liga. Wohingegen „Selbstbedienung“ in derartiger Öffentlichkeit nicht nur stören würde, sondern ein strafbewehrtes Ärgernis darstellte. Als „Lokal“-kolorit kommt einem allerdings mehr die Spelunke denn das Café in den Sinn.

    • hmm
      „teils sehr persönlichen Bedirnung“ .. haben Sie ein Glück, daß Sie nicht in Hollywood sind..;)

    • Ohhhhhhh, wie hübsch!

    • @ JoVolkmar
      Wenn Sie ein uns geschenktes Goldstück sind, ist „Selbstbedienung“ in der Öffentlichkeit nicht ungewöhnlich und führt maximal zur Feststellung ihrer gefälschten Personalien.

    • Problembär, ...
      … das MUSS so heißen – aber natürlich NUR wegen dem Dirndlkleid!

    • So eine Galionsfigur kann man auch heute noch bewundern:
      Die seute Deern an der Seuten Deern

      upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e5/Seute_deern_figurehead.JPG

      v.gd/GViikJ

    • Aber Uli49, immer schön kräftig gerieben, glänzt Gold doch um so mehr.
      Ich persönlich würde vielleicht bei Anrücken der Polizei insofern Kooperation und damit meinen guten Willen zeigen, als daß ich innehielte in meinem schändlichen Tun und der jungen Beamtin Gelegenheit gäbe, sich das fälschungssichere genetische Material zu – äh, ernten. Frisch gepreßt, sozusagen.

  41. Ex Zeitleser
    Voila die Lösung Don: „Wohnungsmangel: Einfach mal tauschen?
    Viele Senioren leben nach dem Tod des Partners in viel zu großen Räumlichkeiten, während junge Familien verzweifelt nach bezahlbaren Unterkünften suchen“.

    http://www.swp.de/ulm/themen/bauen_wohnen/einfach-mal-tauschen-15570026.html

    Da werden wohl etliche ihrer lieben Kolleginnen der schreibenden Zunft bald verstärkt auf den Zug aufspringen. Dann gibt es evtl. nicht nur mehr böse erzkapitalistische Vermieter, sondern auch wohnraumverschwendende „nutzlose“ Seniorinnen.

    • Senioren
      Die Problematik mit dem Schadsenior wird sich durch die zunehmende Wiedererweiterung des Euthanasiebegriffs von selbst ausregeln.
      Angebot und Nachfrage eben.

    • Interessantes Konzept
      Und zwar aus steuerlicher Sicht. Nich tauschen, sondern gegenseitig vermieten. Kann man doch auf einmal sämtliche Ausgaben absetzen, welche man vorher – da selbst bewohnt – nicht absetzen konnte…
      Typsiche Win/Win Situation. Wird schon einen Grund haben, warum so was staatlicherseits nicht wirklich betrieben wird.

  42. schmerzhafte Erkenntnisse
    Nun, Don,
    um 10% steigendes Mietpreisniveau bei stagnierendem Gehalt sieht nach 5-10 Jahren ganz schwierig aus, wenn man dann auch noch Kinder zu versorgen hat…

    Aber dafür gibt es dann ja Staatsgeld. Elterngeld, Hartz4 für Alleinerziehende, Wohngeldzuschüsse oder Sozialtickets der Gemeinde.

    Nur leider keine Wohnung, die nicht bereits mehrfach verschimmelt und neu gestrichten war vor der Neuvermietung…

    All das zusammen, also das Auseinanderfallen von politischen Taten (z.B. wohnungspolitisch immer weiter weg von vernünftiger Grundversorgung seit Mitte 1990er Jahren) und politischen Zielen (Euro-Rettungspolitik rettet Europa – und nur ein starkes Europa rettet Deutschland – und nur eine europäische einheitliche Finanz- und Währungspolitik rettet alle anderen Euro-Mitgliedsländer) hatte mich 2012 zum Austritt aus der CDU bewegt. Nach 10 Jahren, in denen ich ernsthaft versucht hatte, über Aufgaben zu sprechen. Aber dann bei der „Aussetzung der Wehrpflicht“ merkte – es war beschlossen und fertig.

    Alle jubelten in der Union zu dieser Zeit dem Landlord und Hoffnungsträger zu, der schwurbelige Reden hielt und Säle zum stürmischen Beifall brachte – nur leider waren das alles Seifenblasen.

    Die sich dahinter real aufbauende Schuldenblase, die in Deutschland seit 1961 jedes Jahr wächst – und dies trotz sog. Schwarzer Null auch aktuell weiter tut, da „Nebenhaushalte“ ausgegliedert sind, die wachsen und wachsen, diese Entwicklung wurde unter Mitwirkung der EU-Enthusiasten in den Redaktionen ausgeblendet.

    Die Union sollte mit den in jeglicher Hinsicht scheiternden Versuchen, einen Koalitionspartner für Dr. Merkel zu gewinnen, langsam einmal die bisherige Zielrichtung und Strategie überdenken. Das ist die einzige staatspolitische Verantwortung, die ich zur Zeit in Berlin liegen sehe.

    Wo ist ein führender Politiker der CDU, der z.B. vorschlägt, dass Roland Koch als CDU-Vorsitzender die Partei grundlegend neu orientiert?
    Oh, Gott – das gäbe ja schlechte Presse! Von links. Von grün. Und überhaupt – das ist doch ein gescheiterter alter Mann…

    Aber sind die etablierten Parteifraktionen in Berlin nicht allesamt gerade scheiternde alte Männer und Frauen?

    Na ja, jede Generation hat ihre Aufgabe. Und jedes Volk seine Vertreter.
    So gesehen wäre eine Weltevolution deutlich besser als die angesprochene Alternative. Wenngleich so viele Machthaber zunehmend Angst vor dem Aufstand der Massen haben, wenn ich das Vorgehen der Behörden in Ländern richtig deute, die so stark auf KI setzen.

    Zusammengefasst befinden wir uns in einem globalen Vabanque-Spiel. World of Interiors ist sicherlich eine angenehme Art, sich über eine optimale Wohnlösung der Rohinja, die ja nun zwischen zwei Ländern den Wohnort pendlerähnlich verlagern sollen, auf gediegenem Niveau zu beschäftigen.

    Mir würde schon ausreichen, wenn wir in Deutschland mal damit anfangen würden, eine Frage wie die der Unterbringung von Geflüchteten nicht den Schrottimmobilien-Verwertern in den Großstädten bzw. strukturschwachen Ex-Industriestädten zu überlassen.

    Aber das würde eines erfordern: schwierige und unangenehme Entscheidungen.

    Dazu sind staatstragende Parteien aber weder gewillt, noch werden diese ihnen noch zugestanden. Und so dümpeln wir ohne Motor, zerschlissenen Segeln und ohne Steuermannschaft in bewegter See vor uns hin und lesen unter Deck bei Kaffee und Kuchen von Traumwelten.

    Die es gibt. Und die bereit ist, diese Welt zu verteidigen. Mit oder ohne KI. Jedenfalls nicht mit den Parteien, die in Berlin sich gerade mit sich selbst beschäftigen.

    Zu lang, zu düster, zu verwirrt?
    Nein. Im eigenen Garten ein guter Gärtner sein. Darin liegt der Weg, um etliche Probleme zu lösen.

    Besser als jedes Jahr eine Milliarde EURO als EU an die korrupte Machthaberriege im Tschad zu bezahlen, die dann nur den Sicherheitsapparat um sich herum ausbaut und Nobelhotels finanziert, die eigene Firmen bauen und betreiben. Da wird weder verlangt, guter Gärtner im eigenen Garten zu sein, noch agiert man im fremden Garten als guter Gärtner.

    So komplex ist es gar nicht, gute Politik zu betreiben, wenn man sich nur klar darüber ist, welche Grundsätze man gerade für gute Presse über Bord wirft… Ergebnisse: siehe oben.

    Frohen ersten Advent!

    PS: Wenn die SPD nicht völlig blind ist, wählt sie Scholz, und der geht in Große Koalition unter der Bedingung, dass nicht mehr Dr. Merkel die Regierung leitet. Das setzt allerdings einige Selbstkritik in den betroffenen Parteien voraus, die ich vor mental offensichtlich verschlossenen Türen noch nicht erkennen kann…

    • Da werden Sie sich noch nach den jetztigen Zeiten zurücksehnen.
      Wo doch der der Spesen- und sonstige Gerechtigkeitsritter stolz von seinen Telefonaten mit Macron und sms mit Tsipras berichtet in der FAS, die ihm zur GroKo raten und schon Forderungen zur Kasse ohne Bundestagsbugdet soufflieren.

    • Roland Pinoccio Koch als CDU-Vorsitzender?
      Tolle Idee. Vielleicht finden sich ja noch ein paar als Hinterlassenschaften „Reicher Juden“ getarnte Schwarze Kassen, mit deren Hilfe sich das Land entschulden läßt. Schon vergessen?

      http://www.tagesspiegel.de/politik/empoerung-ueber-angebliche-juedische-vermaechtnisse-hessens-ministerpraesident-roland-koch-entschuldigt-sich-fuer-die-legende/117086.html

    • Die CDU hat viel Grusel aller Art.

    • @Ulrich Dust
      Ich bin kein Befürworter der Union-SPD-Koalition. Und ich sage nur, wenn – d.h. INSOFERN – die SPD nicht blind endgültig auf 10-12% wie in Sachsen oder Bayern bundesweit fallen will, dann sollte die SPD jetzt nicht blind handeln.

      Momentan unter Schulz Europa-Selbstauflösungsphantasien tut sie es. Und wenn Dr. Merkel einer neuen Groko vorsteht, die dann nicht die Immigrationspolitik oder Inklusions-/Bildungspolitik grundlegend anders angeht, dafür aber Milliarden und Milliarden via Macron in EU-Töpfe schaufelt, die wiederum letztlich primär Korruption nähren, ja dann… werden sowohl SPD und Union unserem Land dermaßen schaden, dass es auch diesen beiden Parteien schaden wird.

      Dann wird es extrem. Denn, die Alten sterben aus, die treu eine der beiden früher großen Parteien wählen.

      Ich würde diesen Sonntag FDP wählen – ganz einfach aus Würdigung, dass Lindner wengistens ehrlich und offen kommuniziert. Und den Mut hatte, auch gegen die Pressemeinung zu entscheiden.

      Das benötigt jede Demokratie. Auch wenn ich kein Freund materialistischer Parteiprogramme bin, wie sie Kapitalisten und Sozialisten nebst allen Ablegern propagieren, für diese Haltung würde ich per heute die FDP stützen.

      Union und SPD müssen sich entscheiden, ob sie Weltpolitik machen wollen auf meine Kosten, oder aber Politik mit dem Blick auf die Nöte meiner Kinder wieder machen wollen.

      So banal und einfach denke ich. Und wenn es keine Wohnungen für normal arbeitendes Volk gibt, das nur dort wohnen will / muss, wo es Arbeit findet, dann ist das ein Versagen der bislang Verantwortlichen. Mithin Dr. Merkel und ihrer Appanage.

    • @vonmicha @Dust
      Ich denke, die Voraussetzungen für eine GroKo sind für die SPD eher günstig. Die CDU ist nach wie vor Gefangene von Fr. Merkel und diese kann sich eine Minderheitsregierung nicht vorstellen. Die SPD kann also Maximalforderungen stellen, bekommen, und damit ihre Wählerschaft befriedigen. Warum also noch fordern, daß Fr. Merkel gehen muß? Fr. Merkel mit ihrem grünen Programm wird sich und ihre Partei doch dann schon selbst demontieren; es gibt dann in 2 Jahren Neuwahlen und die SPD kann dann als harter Wahlversprechenerfüller punkten.
      Die größte Unwägbarkeit in diesem Spiel sind natürlich die Elefanten im Raum: unbegrenzte Einwanderung mit unbegrenzter Alimentation; weitere Deindustrialisierung und damit Arbeitsplatzverluste. Aber die schlagen eh zu – insofern kann die SPD (vorausgesetzt, sie verhalten sich klug genug) nur gewinnen. Leider.

    • Steinmeier hat mir beigebracht was ich von Koch zu halten habe
      Koch war damals noch in Wiesbaden tätig und
      hatte den Dalai Lama eingeladen.

      Steinmeier war wohl Außenminister und kritisierte
      das, da es zu Schwierigkeiten mit China führen könnte.

      Da ich auch nicht in Peking, Teheran oder sonst wo
      nachfragen würde wer zum Kaffee kommen darf
      habe ich mich bei Herrn Koch bei der nächste Wahl
      mit einem kleinen Kreuz bedankt und gelernt was
      ich von DER außenpolitischen Lichtgestalt der SPD
      zu halten habe. (Das erste mal CDU wählen war schon schwer)

      PS ggf könnte man bei der Frage wer den Außenminister
      spielen soll ja Klaus Kinkel (so genannte) FDP zum Vorbild nehmen.
      Der war vorher BND-Chef. Das ist nicht die schlechteste
      Vorerfahrung.

  43. Der Wohungsmarkt
    Werter Don,
    das Geld wird in Griechenland verbrannt, umverteilt in der EU und Neuankömmlinge werden willkommen geheissen. Kost und Logis frei.
    Keinen interessierts…. Hauptsache die WM Auslosung läuft gut.
    Zur Strafe werden die Mieten weiter anziehen, dass den Ahnungslosen hören und sehen vergehen wird….
    Altbauten in der Pampa – Entschuldigung – sind verloren.
    Wohl dem, der im eigenen Häuschen wohnt.
    Darauf einen Dujardin…. Peng

    • Fußball und! pol.-gesellschaftliches Interesse, beides hat bei mir seinen Platz
      Das geht. Fußball im ÖR (ja, shame on me) und Nachrichten/Meinungen/Kommentare/BlogsWieDiesen, eben NICHT aus dem unendlichen Funkweiten des ÖR.

      Beides geht. Wenn man will. Aber man muß wollen.

  44. Hach Don - wieder mal ein Text
    mir aus dem Herzen geschrieben.

    Und während in Berlin mit Steuergeldern Chaoten Häuser geschenkt werden,
    zahle ich die rechte Hälfte vom Haus Stein für Stein an die Bank ab, während die linke Hälfte Stein vom Stein vom Sozialamt „weggefressen“ wird, weil ich in dieser Zeit „so blöd war“, meinen Schatz geheiratet zu haben. Und mein Schatz liegt nach einem Schlaganfall mit 51 im Pflegeheim und die Beihilfe zu den Pflegekosten wird vom Sozialamt mit unserer Immobilie „verrechnet“.
    Vielleicht sollte ich ins Ausland reisen, meinen Pass wegschmeissen und als „Syrer, minderjährig“ um Asyl bitten. Vielleicht würde dann Thomas die Misere auch für mich ein paar Euros springen lassen.

    • Pflegekosten
      Unsere Nachbarn in AT und NL sind dabei, hier eine Änderung vorzunehmen. Oder das wenigstens in Priorität zu diskutieren.

      Womöglich gehen Sie tatsächlich nicht als minderjährig durch. Aber ich denke, eine syrische Staatsangehörigkeit sollte sich dieser Tage sogar ganz legal und offiziell arrangieren lassen.

      Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber wie wäre es mit ’schwuler Christ‘? Sollte einer Generalversorgung bis zur Bahre nichts mehr im Wege stehen lassen.

  45. Genußvolles Gemeineigentum
    Man muß erlebt haben, daß man vor dem Umsturz mit dem Faltboot auf den Seen und Flüssen Mecklenburgs oder Brandenburgs frei unterwegs sein und überall anlanden konnte, um am Ufer im Zelt zu übernachten.
    Was für eine Freiheit und glückliche Zeit. Nichts mit so einem bescheuertem Schild „Privateigentum, anlegen verboten“.
    30 Meter Ufer waren für alle da. Dem trauere ich nach. Das hat das Verhältnis zwischen den Menschen entspannt. Die Gier, die heute das Zusammenleben bestimmt, ist erniedrigend und zerstörend. Zum Glück muß ich keine Miete zahlen. Es würde mich umbringen, von einem gierigen und berechnendem Vermieter, auch wenn er eine Kunstfigur ist, abhängig zu sein.

  46. Gesellschaftliche Akzeptanz von Gewinnerzielung
    Lieber Don,

    warum haben Sie denn Ihr Sujet nicht verlinkt? Die Dame hat es schließlich selbst aus ihrem Twitteraccount heraus angebunden.

    ht tp://www.sueddeutsche.de/kultur/bodenspekulation-die-spekulation-mit-grund-und-boden-schadet-dem-sozialen-frieden-1.3770730

    Interessant ist, daß die Dame zwar implizit das Gesetz von Angebot und Nachfrage anerkennt, aber die höhere Nachfrage nach Wohnraum in den Städten nur auf das hochwertigere Angebot zurückführt:

    „Hier gibt es nicht nur bessere Jobs, sondern auch Universitäten, öffentlichen Nahverkehr, Krankenhäuser, Museen und Theater. All das zahlt die Gemeinschaft mit ihren Steuern, und nicht der finanzstarke Immobilienspekulant“

    Keine Rede davon, daß die höheren Preise vor allem auf Zuwanderung zurückzuführen sind. Natürlich „leiden vor allem die Armen“, wenn ihnen das Amt die Wohnungen vor der Nase wegmietet, um die Schatzsuchenden unterzubringen.

    Warum ist es eigentlich gesellschaftlich akzeptiert, mit dem Verkauf von Weizenbier, Schweinshaxe oder Birnentorte Gewinn zu erzielen? Das sind schließlich auch lebensnotwendige Produkte.

    Und können die Litiumproduzenten dafür, daß Elektroautos gesellschaftlich unerläßlich werden? Laßt uns die Gewinne der Produzenten sozialisieren.

    • Lithium
      Vielleicht interessiert es den einen oder anderen, denn das mit dem Sozialisieren der Gewinne der Lithiumproduktion ist ja vielleicht ein guter Ansatz, aber will leider nicht so ganz funktionieren, wie Sozialismus im Allgemeinen.
      Bolivien mit seinem sozialistischen Präsidenten Morales, der hier in Chile nur „el loco de La Paz“ genannt wird, hat dieses schon vor einiger Zeit vollmundig verkündet und Bolivien zum neuen Saudi Arabien des 21. Jahrhunderts ausgerufen. Tatsächlich verfügt Bolivien mutmaßlich über die größten Lithiumvorkommen der Erde 9,5 Mio Tonnen.
      Die Förderrealität sieht etwas anders aus, obwohl sich der bolivianische Staatschef „persönlich“ drum kümmert.
      Australien fördert das Meiste 40%, Chile 36%, Argentinien 14% und China 8%. Wenn man das jetzt zusammenrechnet bleibt für das Sozialisieren nicht mehr soviel übrig.
      Die weltweite Förderung wird für 2018 auf rund 600000 Tonnen geschätzt, das ist das 125fache der chilenischen Förderung vor acht Jahren.


    • Litium
      schreibt sich Lithium, von lithos=Stein. Bedeutet: das Zeug, aus dem die Steine sind.

    • Spinat
      Wie beim Spinat eine Zehnerpotenz verrutscht.
      12,5 fache das Komma fehlt.

    • Wegmieten von Staatswegen
      In Köln war es im Herbst 2015 so, dass die heutige Oberbürgermeisterin Reker als damalige Sozialdezernentin dafür sorgte, das Hartz 4 Bezieher Wohnungen in Köln für höchstens 8,25 Euro pro qm in angemessener qm-Zahl mieten durfte.

      Sie selber hat für Zugewanderte Wohnungen für das Doppelte angemietet.

      Vermutlich meint die schreibende Dame, dass z.B. die Stadt Köln es den Vermietern, die sie weniger im Sinne deutscher Bedürftiger sondern dem von Zugewanderten ermöglicht, deutlich mehr einzustreichen, als es vorher von Amts wegen möglich war.

      Und nein, ich werfe natürlich keinem deutschen Politiker Zynismus und Menschenverachtung vor.

      Jedenfalls keine Menschenverachtung hinsichtlich Zugewanderten, bei Deutschen müsste ich ein wenig sinnieren.

    • Die Deutschen haben halt keine Alternative, da kann man das machen.

    • gesellschaftlich akzeptiert, mit ... Weizenbier, Schweinshaxe oder Birnentorte Gewinn zu erzielen ?
      Das ist im echten Stalinismus / Maoismus / Polpotismus selbstvertändlich auch verboten, aber man muss Prioritäten setzen. Die Definition des Kulaken lässt sich später leicht anpassen!

  47. Aus der Voreifel
    „Haben kommt von Halten“

    Es ist erstaunlich, wie schnell man die Anzahlung für eine Immobilie zusammen hat, wenn man nicht 3 mal im Jahr eine Fernreise macht, nicht 2 mal in der Woche Essen geht und sich beim alltäglichen Einkauf auch mal Sonderangebote zu Nutze macht.
    Das geht sogar, wenn es gar nicht nötig ist.
    So sitze ich in einer Immobilie im Kölner Westen und bin Vermieter im Kölner Norden.
    Mir wurde auch des öfteren gesagt, trenne dich doch von deinen Ziegelgräbern. Miete ist viel billiger, schließlich muss der Vermieter alle Reperaturen bezahlen. Eigentum verpflichtet.
    Aber wenn ich mir heute meine Wohnung mieten müsste……
    Der Bezug zu Venezuela hat mir besonders gut gefallen.
    Hier in der Voreifel ist man mit der Bahn in 45 Minuten in Köln und in 30 Minuten in Bonn. Wer hier Eigentum erwirbt, zahlt 20% des Preises.
    Und das bei guter Infrastruktur.
    Aber ohne Oper? Keine10 Museen oder Theater. Kein hippes Stadtviertel? Von Restaurants und Bars ganz zu schweigen. Das ist doch sozial total ungerecht.

    Wie wäre es, mal nicht darauf zu schauen was der Nachbar mehr hat, sondern sich darüber zu freuen, was man selbst hat.
    In Deutschland.

    • Als Kölner in Bayenthal
      darf ich Ihnen aber auch sagen, dass Lindenthal, Sülz usw. verdammt teuer geworden sind.

      Jedenfalls seit meinen Studienzeiten und ich habe die Zeiten in Sülz genossen und sogar am Veilchensdienstag mit den Black Fööss beim Veedelszoch um die Kamellen gerungen :)

    • Sülz
      @Thomas Cgn: Sülz ist super. Palanterstrasse. Wenn ich mal aus Raderthal wegziehe…

    • Sülz, Raderthal oder Bayenthal
      Ich wohnte nach dem Studentenheim in der Ägidiusstr., also nahe der Palanterstrasse.

      Vermutlich werde ich noch eine ganze Weile in Bayenthal bleiben. Hier ist es ja ruhig, angenehm, alles Nötige ist in der Nähe.

      Aber nun grüß ich über die Bonner Strasse nach Raderthal, seien Sie herzlich gegrüsst, Namensvetter.

  48. Der DE Immobilienmarkt wird elegant ....
    …. über eine Migrationslastenteilungs-Zwangshypothek „reguliert“.
    .
    Der Betrag der Zwangshypothek beträgt 25% des Bodenrichtwertes des Grundstückes und verdoppelt sich jeweils bei Veräußerung, Erbschaft oder Schenkung. Einer Veräußerung gleichgestellt sind …. (hier ist jetzt Beamtengrips gefragt, damit Euch nix durch die Lappen geht).
    .
    Brachliegende Grundstücke in Ballungszentren, auf denen bis Ende 2022 noch kein Sozialwohraum neu gebaut und der Gemeinde für EUR 5 pro m² zur Miete angeboten wurde, werden mit 100% belastet.
    .
    So ihr lieben Beamten, dann morgen früh ab 7:00 mal flugs den Taschenrechner rausgeholt und nachgerechnet ….

  49. Nutzlose Senioren
    Wo können die denn dann Asyl beantragen?

  50. This is the land I fought for liberty, now when we fight, we fight for bread...
    BTW:

    Am Ende zahlt alles der Staat:

    Die Miete, die Pflege, das Krankenhaus, die Flüchtlinge, … am Ende haben wir 84 Millionen Besitzlose hier und die Zehntausend Dons dort.

    Lustig, wenn die Dons wirklich glauben sie könnten zurück, vor diese franz. Revolution, die alles veränderte.

    Egal, die Zukunft der Rechten in Europa ist grenzenlos…..dank Merkel, dank den Dons, ….

    • Die Grenzen in Europa sind nicht existent..
      Dank Merkel, dank den Regressionslinken.

    • Goodnight
      Ich nehme an, dass Sie irren.

      Die Zukunft gehört nicht den grenzenlosen Rechten.

      Die Zukunft gehört Liberalem Bürgertum.

    • LIberales Bürgertum?
      @Thomas Cgn:
      „Ich nehme an, dass Sie irren.

      Die Zukunft gehört nicht den grenzenlosen Rechten.

      Die Zukunft gehört Liberalem Bürgertum.“

      Ist mir da die Ironie entgangen? Das echte, liberale Bürgertum, wie es im 19. Jahrhundert existierte, ist tot. Die im öffentlichen Dienst arbeitenden, grün angehauchten Gutverdiener, die sich für „liberal“, bunt, tolerant und weltoffen halten, sind weder liberal, noch Bürgertum.

      Und die sind mMn im gerade ablaufenden Kulturkampf die einzig feststehenden Totalverlierer.

    • @Realist
      Ich habe Ihren Satz korrigieren müssen:

      „Die im öffentlichen Dienst arbeitenden, grün angehauchten Gutverdiener, die sich für ‚liberal‘, bunt, tolerant und weltoffen halten, sind weder liberal, noch bunt, geschweige denn tolerant oder gar weltoffen. Von Bürgertum ganz schweigen.“

      Bürgertum wohnt nicht in Friedrichshain-Kreuzberg. Bürgertum wohnt wie Jakob Augstein in einer Villa in Dahlem.

    • Korrektur
      @Uwe Dippel

      „Die im öffentlichen Dienst arbeitenden, grün angehauchten Gutverdiener, die sich für ‚liberal‘, bunt, tolerant und weltoffen halten, sind weder liberal, noch bunt, geschweige denn tolerant oder gar weltoffen. Von Bürgertum ganz schweigen.“

      Ich gebe zu, meine Formulierung war nicht vollständig. ;-)

    • Grüne sind
      mittlerweile, ja mittlerweile, nicht mehr liberal sondern diktatorisch.

      Sieht doch jeder.

      Es wird jedoch dazu kommen, dass Libereales Denken und Handeln, im Privaten wie im Politischen, eine Renaissance erleben wird.

      —–

      Augstein wurde wohl von Ulf Poschardt zum Spiegelbild des Antisemiten erklärt.

      Da geht einiges ab und da geht noch mehr.

  51. Luxusproblem von Großstädten
    Bei den immer weiter steigenden Mieten und Kaufpreisen, die mittlerweile schwindelerregende Dimensionen angenommen haben, handelt es sich um ein Luxusproblem von zumeist westlichen Groß und Ballungszentren. Am Land sieht es da völlig anders aus.
    Ein Freund von mir hat vor ein paar Monaten in Niederbayern nur ein paar Kilometer von der A 92 entfernt ein riesiges Bauernhaus mit Garten und Schuppen,so um die 200 qm Wohnfläche, gemietet für 850 Euro (kalt zwar), aber dafür hätte er in München nicht mal ein halbes Stockwerk gekriegt.
    Aber nachdem immer noch die Schwerkraft gilt, RHS Politiker, Genderisten und Prantlhausener ausgenommen, wird es wohl so werden, daß „all what goes up must come down“ auch in den Ballungszentren passieren wird. Sprich „Blase“ platzt, trotz Draghiesker Marktverzerrung. Nein, vielleicht nicht durch ein lautes Bumm, wie beim „Neuen Markt“ weiland, eher durch ein „Pfffff“ die nächsten Jahre hinweg.

    • bumm pfff
      Es wird viele viele kleine private Kawummms geben. Privatinsolvenzen. Erbausschlagungen, wenn ETW noch 300TEUR Restschuld aufweist, aber Kinder kein adäquates Einkommen aufweisen.

      Die ausländischen Investoren treiben das Preisniveau weiterhin dauerhaft. Da wird nichts sinken.

      Die Politik von Dr. Merkel mit SPD Grünen Linken hat schlicht mit Euro-Rettung dazu geführt, dass Mittelschicht keinen Zugang mehr zu Realeigentum aus eigener Arbeit erhalten kann.

      Das beschreibt der Don nur – an ungeliebten Internet-Schreibern, es betrifft aber alle.

      D ist noch nicht China oder Ukraine / Bulgarien, aber wer sich anschaut, wie Bauarbeiter bei uns wohnen müssen, der findet, dass Berlin revolutioniert werden muss. Dringend.

      Und das als Bürgerlicher. Mehr denn je. Denn unser freiheitliches Erbe einer sozialen Marktwirtschaft wird gerade an Lobbyinteressen verkauft, die bei uns seit Jahren günstig einkaufen.

      Dr. Merkel und SPD fanden das super, die übrige Apanage weitgehend ebenfalls, wie Jamaika mir zeigte.

      Raumschiff Regierungs-RHS.

    • Ja, da haben Sie fraglos recht. Aber ich habe immer davor gewarnt, die Realsozialistin Merkel und ihre Blockparteien zu wählen.Man muss die DDR zurückdrängen.

  52. Und das alles...
    … nur wegen dieser vermaledeiten, gesteuerten Erosion der Bildungsansprüche. Heute wird über Verdichtung des Stoffs inhaltiche Härte simuliert. Werken wird abgeschafft.

    In der Folge kann keine Sau mehr Mathe und Naturwissenschaften oder hat noch ein Gespür für Metall- oder Holzbearbeitung. Stattdessen Explosion der „Studierenden“zahlen in den *ogen-Fächern. Aktuelle Folge: Wirtschaftswachstum aufgrund Fachkräftemangel bei gleichzeitig steigenden Studierendenzahlen. Pseudobildung.

    Mein Großvater kannte noch den Spruch „Stifte, lasst Euch Euer Lehrgeld zurückzahlen!“

    Dass es anders geht hat Schottland vor 150 Jahren gezeigt und zeigt China heute. Harte Anforderungen an Mathe und Naturwissenschaften in der Schule – schwups klappt das mit der volkswirtscahftlichen Wertschöpfung. Und dann hat man auch (volkswirtschaftlich) Geld über, um Orchideenfächer zu finanzieren ud Kunst zu kaufen.

    • Mathe und so, Metall- und Holzbearbeitung (Werken), Kunst und so...
      Wird ganz dolle in/auf Privatschulen gelehrt. Die lieben Kinder auf Privatschulen schicken, das liegt im Trend. Insbesondere von Grünenwählern, wie einer meiner Kollegen. „Ha. Aus dem Kerle soll doch was werde!“. Gell doo glodsch!

    • Privatschulen
      Sind ja ohnehin der heilige Gral des gehobenen Linken Bürgertums. Neulich(?) gab es mal eine Debatte im Stuttgarter Landtag. Da erdreistete sich doch glatt ein fieser Abgeordneter die Frage, wer von den Anwesenden ein Kind in der Gesamtschule habe… Einer hat die Hand gehoben.

      Verantwortungsvolle Eltern richten eine Metall- oder Holzwerkstatt im Keller ein und kümmern sich um die Vermittlung von Mathematik.

      Es tut so weh, wie unendlich spießig ich geworden bin, seit ich die Verantwortung für die Kinder trage. Grau-en-haft.

    • Ich finde es gut!

    • KLar finden Sie das gut
      Herr Hausherr. Sie sind ja auch Old-School.

      Deshalb sind wir ja so gerne zu Gast hier. Gesunder Menschenverstand und gutes Benehmen sind so selten in unseren Tagen, dass man jedes Refugium on- wie offline dreifach zu schätzen weiß.

    • Ich freue mich auch schon auf Montalcino.

  53. Die Nebenkosten von Buckenreuth
    Man mag zwar in Oberfranken ein altes Haus finden, das man auch mit einer halben Stelle bei bento oder vice abzahlen kann, aber dann erscheint bald folgender Artikel:

    >>10 Gründe, wieso ich mir Bier im Schweinetrog brauen muss<<

    1) ich brauche jetzt ein Auto, das ich zusätzlich zur Miete zahlen muss

    2) mein Nachbar fährt Rapsöl im Trekker, aber ich habe kein Rapsfeld und der preßt das selbst

    3) ich habe das Fritteusenfett von "Bobbi's Burgerklitsche" geschnorrt, aber meiner war leider ein Benziner

    4) wir müssen 25km zum Bäcker fahren, und das dreimal die Woche, weil die Brötchen sonst hart werden – Selbstbacken geht nicht, weil unser Sauerteig immer stirbt

    5) Meli hat ein Fahrrad, aber das hat einen Platten, und der nächste Fahrradladen ist in Coburg (kennst du nicht? ich auch nicht)

    6) wir haben das ganze Frühjahr Pilze gesucht, aber hier in der Ecke gibt es keine

    7) weil wir wegen 6) saufen müssen, aber Benzin so teuer ist, brauen wir selbst – im Schweinetrog aus Blech, weil wir da Holz aus dem Wald klauen und Feuer drunter machen können

    8) -10) fallen aus, ich muss los, Maiskolben klarmachen, sonst gibt's heute wieder nur Sauerampfer und Burrata

    tl;dr: die Mieten auf dem Land klingen sozialistisch, aber du musst all dein Geld in dein Auto giessen und bekommst Durchfall von deinem eigenen Bier

    • Merkel
      Vor ein paar Tagen habe ich gelesen, daß Merkel in den chinesischen „sozialen Medien“ zunehmend als Baizou bezeichnet wird.
      Da waren Sie der Zeit schon voraus;)

    • Nebenkosten – immer hoch.
      Weiß nicht, ob das feuchte Naß in meinen Augen mehr Lach- oder Heultränen sind.
      Die Nebenkosten-Blase platzt als einzige nie.

    • Danken Sie den kommunalen Versorgern und den Versicherungen.

    • 10 weitere Gründe, als feministische*_r BENTO*_USSI-Aktivist*_In Bier in Schweinetrögen zu brauen
      1. Weil der TWITTER-Hashtag #Tussentechnik 50 Millionen Follower*_Innen hatte
      2. Weil ich Schnitzel „von freilaufenden Schweinen“ wollte, und jetzt sind sie alle weg.
      3. Seit ich mich nirgendwo mehr rasiere, habe ich den Hefepilz überall, da brauche ich ihn nicht noch in einem Getränk.
      4. Weil „Bier“ vom alten weissen Mann erfunden wurde (die Germanen, die Brotteig vor ihren Hütten in Steintöpfen gären liessen und wenn es dort hineinregnete, den Überstand abtranken, nannten „Bier“ deshalb: „flüssiges Brot“).
      5. Weil der alte weisse Mann das Patriarchat erfunden hat, um sich selbst als weiblich definierende Menschen daran zu hindern, sich im morgendlichen Berufsverkehrsstau ein Magengeschwür zu holen.
      6. Weil man bei Schweinebier hinterher nicht weiss, wovon einem schlecht ist.
      7. Weil das „Reinheitsgebot“ 1516 vom Patriarchat erfunden wurde, sich über das „unreine“ Matriarchat zu erheben.
      8. Weil es BENTO 150 Klicks bringt.
      9. Weil ich Euro 1.50 pro Zeile bekomme.
      10. Weil es so schön antideutsch ist.

  54. Relationen
    Es ist der Wahnsinn. Für den Preis einer 100qm ETW in München bekommt man im Saarland eine Hacienda von der Größe des Saarlands.

  55. Immobilienbesitzer brauchen eine bessere Lobby
    Der SZ-Kommentar von Frau Weißmüller zeigt eine gefährliche Geisteshaltung. Wer in Immobilien investiert, geht – vergleichbar einem Aktionär – entsprechende Risiken ein. Er sollte von Wertzuwächsen seiner Investition profitieren, genauso wie er auch Wertverluste zu tragen hat. Die oberschlaue SZ will natürlich nur die Gewinne sozialisieren, die Downside-Risiken sollen gefälligst die dummen Immobilienkäufer tragen, die ohnehin schon hoch besteuert werden.

    Immobilien nicht zu kaufen, ist eine deutsche Lifestyle-Entscheidung. Niemand braucht sich zu wundern, wenn in der EZB-Statistik das deutsche Median-Vermögen an unterster Stelle der Eurozone rangiert, da nur eine Minderheit Immobilienbesitzer ist. Politisch eine gefährliche Situation, da eine Mehrheit für sozialistische Enteignungsimpulse anfänglich sein könnte. Nicht auszudenken, wenn im Bund R2G eine Chance hätte.

    • Naja, es gibt ja einen recht wehrhaften Haus- und Grundbesitzerverein, der Frau Weissmüller widersprechen würde.

    • Vermögen Deutscher
      Sie schreiben, dass das Vermögen Deutscher an unterster Stelle in Europa stünde.

      Dann stellen Sie sich auf eine Stufe mit dem Parteimitglied der Linken und Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtverbandes, des Herrn U. Schneider.

      Da wird immerzu vergessen, die verfassungsrechtlich gesicherten Rentenansprüche in die Vermögensberechnung einzubeziehen.

      Propaganda, wem sie beliebt, führt nicht unbedingt zur Wahrheitsfindung und zur Erkenntnis.

    • Rentenansprüche, also, ich weiss nicht, ob ich daran glauben will…

    • Spekulationsgewinne
      Spekulationsfrist Immobilien: 10 Jahre, danach steuerfrei
      Spekulationsfrist Aktien: 0 Jahre, Verluste eingeschränkt anrechenbar

      Aussage Dozent Steuerberater: „Das nennt man klassische Umverteilung von unten nach oben durch das Steuerrecht!“ Denn welche Klasse hat schon die nötigen finanziellen Mittel, eine Immobilie als reine Kapitalanlage zur Spekulation zu erwerben?

      Reallohnsteigerung bei der lohnabhängigen Bevölkerung: nicht existent.
      Anlagealternativen: festverzinslich nicht existent.
      Aktien: zu versteuern.
      Anteil der Energiekosten am verfügbaren Einkommen von Geringverdienern: immer größer. Wer profitiert davon?
      Anteil des Sparanteils am Einkommen: geht langsam gegen Null.

      Außer: Sie haben im Haushalt zwei mal A14.

      Von der Klasse des Don ist hier natürlich nicht die Rede. Und die Nachbarschaft am Tegernsee:
      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/die-oberschicht-am-tegernsee-deutschland-deine-reichen-14973560-p2.html

      Da ist dann auch die übertarifliche Entlohnung der Handwerker und Dienstleister wieder relativ. Hier in Lüneburg wurden bis vor ein paar Jahren für die gleichen Tätigkeiten 500-1000 € weiniger gezahlt als in Hamburg, wegen der günstigeren Mieten. Die Menschen sitzen dann lieber täglich 2 Stunden im Metronom. Inzwischen sind hier allerdings die Mieten auch explodiert.

    • Ich bin auch dafür, Spekulationssteuern bei Aktien einzuführen. Bei Immobilien ist das eher egal, weil billiger werden sie nicht und die Kosten beim Kauf – Grunderwerbssteuer und Notar – sind so hoch, da lohnt sich der Gehauf nicht.

    • Ähh,
      da habe ich mich wohl unklar ausgedrückt, Sie müssen Spekulationsgewinne bei Aktien grundsätzlich versteuern. Das ist ja das Perfide für sog. Kleinanleger. Und wenn ich mir die Entwicklung der Immobilienpreise in HH und Umland der letzten 10 Jahre anschaue bzw. generell in Ballungszentren, dann sind die möglichen Veräußerungsgewinne schon enorm, steuerfrei. Und ich rede ja hier nicht von der kleinen ETW als Spek-objekt, sondern schon von größeren Einheiten.

    • übertarifliche Entlohnung der Handwerker
      Ich würde meinem Heizungsbauer ja gerne Geld in die Taschen stopfen aber der winkt nur ab.

    • Die kommende Enteignung der Rentner und der - Pensionäre!
      91 Milliarden Euro betrüge der staatliche Zuschuss in die Rente heuer, schreibt die WiWo, und 2021 erreiche er 100 Milliarden.

      Das Rentenvolumen 2017 liegt bei 290 Milliarden.

      Der Bundeshaushalt bei 329,1 Milliarden.

      Der Pensionär bekommt 71, 5 % seiner letzten Bezüge, wenn er nicht zu spät befördert worden ist, der Rentner 48% seines lebenlangen Durchschnittslohns.

      Die Pensionszahlungen kommen direkt aus dem laufenden Haushalt, ohne helfende Hand der Rentenbeiträge und ohne nennenswerte Rückstellungen.
      _______________________________________________

      Betrachten wir einmal die Ausgabenentwicklung des Bundes:
      Energiewende (Stromtrassen im Boden, Subventionen, E-Tankstellen, etc.)
      Glasfaser, 5G (Privatisierbar?), steigende Zinsausgaben wird man wohl zu verhindern wissen, steigende H4-Kosten, steigende Bildungs- und Integrationsausgaben, Bankenunion, Eurozonenbudget, Target-II-Abschreibung,

      – und dann die Babyboomer in Pension und Rente und nur beim Staat die Neubesetzung aller Stellen und in der Wirtschaft niemand, der geeignet wäre, seine Steuern zu zahlen.
      ______________________________________________________

      Ich halte eine Enteignung der Pensions- und in geringerem Maße der
      Rentenansprüche für unvermeidlich, allein, weil die Posten so groß sind.

      Das kann man direkt enteignen oder über Inflation bei Nichtanpassung, oder über eine höhere Besteuerung oder alles zusammen – aber wenn der Staat Miteigentümer an Grundbesitz wird, und das verzinst wird, wieso sollte man dann nicht auch die Beamten schlachten?

      Diese Kuh ist auch fett, sie frißt jedes Jahr mehr, und ihr Fleisch schmeckt mindestens genausogut.

    • @Laurentius
      Steuerfreie Veräußerungsgewinne nach Ablauf der zehnjährigen Haltefrist bei Immobilien sind nicht in Stein (sic!) gemeißelt. Warten wir die Koalitionsverhandlungen der sozialen Internationale erst einmal ab.

    • Rentenansprüche, also, ich weiss nicht ...
      Also, Don, aber jetzt wirklich!

      Wenn man Ihnen doch immer wieder sagt, dass die Renten sicher sind!

      Wo man doch jetzt die vielen Goldstücke zu Ihrer Absicherung importiert!

      Etwas mehr im Ernst:
      Ich sehe wegen verfallendem Bildungs- und Gesundheitssystem weniger wahrscheinlich einen Bürgerkrieg ausbrechen (das geht schleichender) als wegen (kaufkraftmäßig) wertloser Renten!

    • Ich sehe Jungautoren und weiss, dass danebem keiner Werbung schaltet. Da kommt kein Geld.

    • Sicherheit des Rentensystems
      Darauf setze ich nicht, das dürfte auch jeder ahnen, der sich an einige meiner Beiträge erinnert.

      Allerdings wollte ich darauf hinweisen, dass eben im Vermögensvergleich von Europäern die Rentenansprüche Deutscher nicht berücksichtigt werden. Wie hoch oder gering die auch ausfallen mögen.

      Bei Vergleichen sollte man das doch schon in Betracht ziehen, von mir aus ja gern mit berechtigten Zweifeln versehen.

      Im übrigen glaube ich auch, dass das Rentensystem peu a peu mit Hartz 4 und anderem verschmolzen wird.

      Wohl dem, der nichts hat und sich bescheiden kann.

    • @Hausschwein
      Steigen Sie um auf Infrarotheizung. Wunderbare Wärme und Sie brauchen nie mehr irgendeinen Heizungsbauer.

  56. Titel eingeben
    Hätten wir in den vergangenen 20 Jahren eine Reallohnsteigerung wie unsere Nachbarn gehabt (+ 30%), könnten die Leute die Mieten bezahlen. Wir hatten aber bis vor zwei Jahren null Prozent. Und die einfachen Lohngruppen ( 40% der fleißigen Hände) haben in diesem Zeitraum minus 11 %. Dank Schröder, Clement und Co..

    • Da haben Sie natürlich auch wieder recht.

    • @ Folkher Braun
      Schöne Theorie, nur leider realitätsfremd.
      Bei Lohnsteigerungen von 30% wären alle diejenigen, die für den Export arbeiten, arbeitslos. Die Jugendarbeitslosigkeit, die daraus erfolgt, kann man exemplarisch in Italien oder Spanien bewundern.

    • Statistik sagt was Anderes
      siehe: https://finanzmarktwelt.de/lohnentwicklung-in-deutschland-steigerung-mit-und-ohne-inflation-ungelernte-profitieren-55285/

      „Die folgende Tabelle zeigt nicht nur die Lohnänderungen von 2016 zum Vorjahr, sondern auch im Vergleich zu 2007. In diesem langen Zeitraum steht zumindest basierend auf diesen offiziellen Daten (!) einer nominellen Lohnsteigerung von 22,7% eine Inflation von 11,8% gegenüber. Also gab es in 9 Jahren einen Reallohnzuwachs von 10,9%. „

      Praxis bei uns in der Firma:

      Die Mitarbeiter verdienen nun mehr in Euro, als Mitte der 90er Jahre in DM.

    • Versteckte Besteuerung
      Ich habe jetzt 10 Jahre in Frankreich gelebt, etwa genauso viel verdient, wie hier, genauso viele Steuern bezahlt und hatte trotzdem das Gefühl, viel mehr Geld in der Tasche zu haben (meine Wohnung im 15ten Arrondissement in Paris (Montparnasse)) kostete übrigens Euro 1239.- kalt für 61 qm).
      Der Grund sind die „versteckten“ Steuern bei uns.
      Die Kosten für Müllabfuhr, die in Paris in der Steuer enthalten sind (kommt täglich, einschliesslich Sonntags und „Recycling“ macht die Müllabfuhr für mich), die GEZ, die in den Steuern mit drin ist, der ÖPNV, der hoch steuersubventioniert ist (Kosten einer Monatskarte für den Grossraum Paris, einschliesslich Versailles, alle öffentlichen Verkehrsmittel: Euro 89.- mtl), der an Sylvester und anderen Feiertagen rund um die Uhr kostenlos fährt (damit man saufen kann und nicht Autofahren muss), bei Smogalarm dito, die KfZ-Steuer, die abgeschafft wurde, und jetzt in den Benzinpreisen mit drin ist (kostet Euro 0.05.- deshalb mehr, als hier), der Strom, der so billig ist, dass niemand drauf auchtet und dem französischen Grundsatz, die Wirtschaft über den Inlandskonsum zu fördern, nicht über den Export (was nützt es, Exportweltmeister zu sein, wenn keiner sich dafür etwas kaufen kann).

      Dass man in Frankreich das Bruttogehalt ausbezahlt bekommt und am Ende des Jahres berechnet, wieviel Steuern man bezahlt (per Internet, keinerlei Quittungen müssen vorgelegt werden), kommt noch dazu. Dort wird man wie ein Mensch behandelt, hier wie ein Verbrecher, für den die Unschuldsvermutung von Staats wegen nicht gilt.

      Hier kommen einem die Leute wrklich viel ärmer vor. Und sie merken es nichteinmal selbst.

  57. Titel eingeben
    Man mag zwar in Oberfranken ein altes Haus finden

    Es muss nicht Oberfranken sein

    in Hamburg genügt es 20 U-Bahn-Minuten von der UNI entfernt eine der leeren Wohnung zu mieten. Zugegeben, in Richtung Billstedt etwas viele Neu-Eingereiste. Aber in die andere Richtung in 15 Minuten mit dem Bus ins Zentrum
    Nicht nur eine nette Vermieterin, Miete nach Mietenspiegel

    Im Gegensatz zu den Kindern einer anderen Vermieterin, denen nun die Mieter ausgeliefert sind. Die Elektrik ist noch ok, der Sohn hat einen Blick darauf geworfen (vermutlich auf das Angebot für eine neue Elektrik). Die Wohnung wird gestrichen
    bemerkenswerter Weise wollen 90 Prozent der Mietbewerber nicht mehr selber streichen, obwohl nur das und die fehlende Einbauküche die Bedingung für 13,50 Euro kalt war
    und bekommt eine Desing-Küche (ohne Stauraum) und dafür der Sohn dann höllisch viele Bewerber für 18 Euro Kalt und Staffelmiete.
    Immerhin ist den Mietern im Voraus bekannt auf was sie sich einlassen

    Aber wer keine Lust hat einfach so 100,- Euro mehr zu bezahlen nur weil die Mietenspiegelmiete ja nun wirklich etwas niedrig ist
    da finden sich Nichten und Neffen die dringend ausgerechnet diese Wohnung benötigen und Eigenbedarfsklagen sind ein Selbstgänger

    Meine Nichte zhalt um Umland von München 400,.- Euro für ein (feuchtes ) WG-Zimmer
    und in Billstedt kostet eine 2 Raum Wwohnung kaum mehr,
    aber da will keiner wohnen

  58. @D A 14:46
    Kreutzkamm stammt ursprünglich aus Dresden. Der Osten Deutschlands hat jede Menge Potential. Aber ich gebe Ihnen Recht: nur ein Westdeutscher wie Höcke hat dort Sympathisanten. Sonst bleibt man lieber unter sich und lässt das Fremde auch spüren.

    • Die sollen sich halt ein paar Bauernhöfe kaufen und dann ihr eigenes Wessikulturdings im Osten machen, Beim Prenzlauer Berg haben sie es ja auch geschafft.


    • Wessikulturdings im Osten
      Prenzlauer Berg läuft doch nur wegen Mitte. Und Lüchow-Dannenberg wegen Wochentagshamburgern. Auch die müssen irgendwo Geld verdienen.

  59. Das einzige,
    das mich hier wirklich betroffen macht, ist – Wortspiel hin oder her („Schichtbombe“) – der Verzehr dieser grauslichen Birnensahnetorte.

  60. Ganz einfache Lösung
    Die wirklich einfache Lösung wäre es, den Markt einfach mal machen zu lassen, also jegliche Stadtplanung aufzugeben und Angebot und Nachfrage nur durch den Preis zu steuern. Dann würde in einigen Städten wohl viel Altbestand Hochhäusern weichen müssen. Die dann etwas hässlicheren Städte mit dann noch stärker belasteter Infrastruktur hätten dann wieder ein ausgeglicheneres Verhältnis aus Angebot und Nachfrage.

  61. Was sollte das eigentlich?
    Lieber Herr Don,

    Wahrscheinlich kommt man in der Wohlfühl-Ecke im Café auf diese Gedanken.

    In Thüringen ist man übrigens schon länger hocherfreut über Investoren, die denken, sie könnten sich ihre Immobilien in B und M mit Mietpreisen in der Pampa (immer wieder gern gehörter Begriff aus fremdem Mund für die eigene Gegend) finanzieren, die sich dort keiner erarbeiten kann. Wenn jemand nach Ihrem Text denkt, dass er dort Neuland betritt, sollte er nicht so sicher sein.

    Und auch nebenbei : im Osten müssen Sie nicht nur Herrn Höcke ertragen. Zumindest in den größeren Uni-Städten gibt’s zunehmend auch den Tourismus und die Propaganda vom schwarzen Block mit genügend Resonanzraum. Viel Freude bei der Eigentums-Pflege.

    Tegernsee ist für nicht wenige meiner Bekannten (mich eingeschlossen) das Synonym für einen genügend anonymen Rückzugsort unter Gleichhandelnden nach erfolgreichem Abschöpfen – Alteingesessene ausgenommen. Es gibt eine Landkreis-Statistik nach versteuertem Einkommen.

    Eigentlich wollte ich schreiben, dass mich an der ganzen Entwicklung in den größeren Städten vor allem nervt, wie die Kommunen Flächen und Immobilien verscherbeln, die für eine nachhaltige und werterhaltende Nutzung der Städte notwendig sind. Beispiele sind zusammenhängende Parkflächen (Nein – nicht die für die Autos) in allen Stadtteilen, um sich dort Wohlfühlen zu können, wo man wohnt. Und auch das Fahrrad nutzen zu können. Und auch in der Stadt mal einen Nachbarn außerhalb seiner Wohnung treffen zu können. Dem scheint die immer engere „Zusammenarbeit“ von kommunalen Verwaltungen und größeren Immobilien – Entwicklern entgegen zu stehen. In Süditalien gibt’s dafür sogar eigene Bezeichnungen.

    Schönen 1. Advent noch!

    • Es gibt in Thüringen etwas für jeden Gekdbeutel, man muss halt wasw machen, klar. Und es ist eher eine langfristige Sache, aber wie heisst es nicht so schon: Der Ersten Tod, der Zweiten Not, der Dritten Brot.

    • Stacheligel ....
      … was meinen Sie denn bitte mit den „eigenen Bezeichnungen in Süditalien“. Ich bemerke „dort unten“, dass der Italiener das heissgeliebte Auto vor der Innenstadt parkiert (weil die Innenstadt zu den früheren „Stosszeiten des sinnlosen im Kreis Herumflanierens“ einfach geschlossen wird).
      .
      Ok, Vespas und die Ducatis knattern immer noch durch – aber das gehört halt dazu – auch sitzt da meist ein hübscher Hintern als Sozia, was ja dem Stadtbild nie abträglich sein kann.
      .
      Die Folge der Autoabstinenz ist, dass sich Cafes und Restaurants (und damit das Leben der Menschen) endlich wieder auf die „Strassen hinaus verbreitert“.
      .
      Weil das wirklich mehr Lebensqualität bringt -und weil dort unten jeder seine Stadt und sein Viertel wirklich als Heimat liebt- gefällt das dort auch fast allen.

    • Generationenfolge
      Bei den Buddenbrooks gings mit der dritten Generation bergab.

      Aber an sich stimme ich Ihnen gerne zu, man kann für seine Nachfahren durchaus und wohlgemut leiden, man sieht sie ja aufwachsen und hoffentlich gut gedeihen.

    • Es passt gut zu Entwicklung, dass man heute auch die Vorfahrengeneration runterschriebt, die so um die 50, 60 ist – alte weisse Männer sind eh Nazi. Das adelt dann die Verschwendung.

    • Punkt
      That’s it. Ich muß in der Lage sein, die Kosten für meinen Wohnraum zu erwirtschaften. Dafür brauche ich entweder Einkommen oder Transferzahlungen in ausreichender Höhe. Als Pensionär kann ich es mir fast aussuchen, als Durchschnittsrenter wird es schon schwieriger, alles darunter: Katastrophe. Und durch die kostentreibenden Dämm- und andere Bauvorschriften ist es als Normalverdiener, und damit meine ich nicht die Hausverträge von Daimler, BMW oder Audi, kaum noch möglich, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Denn selbst sozialer Wohnungsbau, wenn es ihn noch gibt, wird ja immer teurer.

      Warten wir erst einmal, wenn das Rentenniveau dann wirklich bei 42% ist. Wieso kriegen die Ösis eigentlich 80%?

    • Wirklich brutal sind die Hausverwaltungen, die alles, wirklich alles abrechnen. die verlangen für meine Münchner Wohnung mehr als ich, wenn ich es selbst mache, in der Stadt an der Donau für eine dreimal so grosse Wohnung. Das ist schon hart und macht das Leben teuer.

    • Vermögen und Familie
      @ Don Alphonso
      3. Dezember 2017 um 21:21 Uhr
      „aber wie heisst es nicht so schon: Der Ersten Tod, der Zweiten Not, der Dritten Brot.“

      und es heißt auch:
      Die erste Generation verdient das Geld,
      die zweite verwaltet das Vermögen,
      die dritte studiert Kunstgeschichte
      und die vierte verkommt vollends.

      Otto von Bismarck, Reichskanzler, 1815 – 1898

      edSE

    • Und, was wurde aus Bismarck? Eben.

    • An Laurentius zur Frage warum die Ösis mehr Rente bekommen
      Verehrter Laurentius.
      Weil deren Politiker ein anderes Rentensystem geschaffen haben, man zahlt etwas mehr ein und die Österreichischen Rentner haben durchschnittlich 800,– Euro monatlich mehr Rente als Deutsche.

      So wurde es wörtlich publiziert kurz vor der Wahl im SWR-Fernsehen „mal ehrlich“ hieß die Sendung. Bestätigt kürzlich im ARD-Rentenreport.

      Warum ist das so?
      Meine Mutmaßungen: Weil ein kleines Land besser regiert werden kann als ein Gebilde mit 16 Landes- und einer Bundesregierung,

      weil, wenn man arrogant auf ein kleines Land herabschaut („Schluchtenscheisser“) man plötzlich feststellen muss, dass Hochmut vor dem Fall kommt

      und es wird auch in Zukunft so bleiben; während die Österreicher eine neue Politikrichtung gewählt haben, die Österreichische Interessen vertritt, haben die Deutschen die „weiter so-Richtung“ gewählt und somit wie man so schön sagt, das Lamm den eigenen Metzger, die nicht Deutsche Interessen durchsetzen werden. Warum nur hat Macron mehrmals mit Schulz telefoniert, die GroKo doch einzugehen? Um Deutsche Interessen durchzusetzen?
      Warum wünscht sich der JP-Morgan-Chef eine starke Frau Merkel wie neulich in Faz zu lesen war? Wenn die Deutschen dann in 10,20, 30 Jahren Ihren Rentenbescheid sehen ist es allerdings zu spät. Mein Mitgefühl ist sehr begrenzt, sorry.

    • Dotation
      @ Don Alphonso sagt:
      4. Dezember 2017 um 12:01 Uhr

      „Und, was wurde aus Bismarck? Eben.“

      Der wurde gefürstet und erhielt als kleine Dotation ein Herrenhaus nebst nicht geringer Fläche vom Sachsenwald.

      edSE

    • Ducatis knattern
      nicht! Die rasseln.

    • Diese 42%-Rentennivea-Creme, die uns wie Honig ums Maul geschmiert wird...
      Ist ein gottgegebenes Naturgesetz. Dieses Gesetz gilt nicht mehr in südlicher Richtung hinterm Fernpass oder Achenpass. Warum fragen Sie?

    • Laurentius, ...
      … man darf den Ösis alle möglichen Gemein- und Dummheiten unterstellen – z.B. dass sie unlängst intelligenter gewählt haben – ABER, dass das dortige Pensionssystem länger dauern wird, halte ich für ein grundloses Gerücht!

      (Ganz im Gegensatz zu den Schweizern, wie üblich. Die jammern wirklich auf hohem Niveau! Deren Pensionsnachhaltigkeitsprobleme hätte ich auch gerne…)

  62. jaja...
    ist klar, dass die Immobilienbesitzer immer wollen, dass Andere auch in Immobilen “ investieren“. Aktienbesitzer wollen ja auch, dass jemand an ihren Aktien interessiert ist.

  63. Der Grund für die meisten Probleme:
    Deutschland ist überbesiedelt. Deutschland braucht keinen einzigen Neuansiedler. Die Deutschen waren auf dem richtigen Weg. Die Bevölkerungszahl der Bundesrepublik Deutschland wäre mit 50 Millionen immer noch hoch genug. Viele Probleme – wie das Wohnungsproblem – wären dann keine mehr. Genug Geld, um die Härten des kontrollierten Schrumpfens abzufedern, wäre vorhanden. Auf vielen Ebenen wäre das Leben in Deutschland mit einer geringeren Bevölkerungszahl entspannter.

    • Da haben Sie recht. Aber leider…

    • Sie denken doch wohl nicht,
      dass Sie das besser wüssten als die UN? Dort geht man davon aus, dass das überalterte Europa mit jungen Menschen aus dem Orient und Afrika aufgefüllt werden muss. So an die 185 Millionen Menschen sollten das schon sei.

      Ich sehe da allerdings strukturelle Gewalt, selbst bei der UN.
      Was soll denn mit den anderen 325 Millionen Einreisebereiten werden?

    • Langsam fange ich an, das Verhalten der USA gegenüber den UN zu schätzen.

    • Sie haben vollkommen recht. Deutschland ist überbevölkert.
      Deutschland wird vollgestopft mit Menschen. Masse statt Klasse ist das Motto.

    • Wir brauchen Remigration
      Bleiben dürfen nur diejenigen Nichteuropäer die vollständig assimiliert sind und ihren Lebensunterhalt verdienen. Wir schulden niemandem etwas.

    • Das kann nicht stimmen, der Altonaer Bürgermeister sagt, wir bräuchten die Einwanderer gegen die Überalterung.

    • Titel eingeben
      Das stimmt 150%ig !!
      Weniger Arbeitslose
      mehr Wohnraum
      mehr Arbeitsplätze
      aber auch weniger “ Schon länger hier lebende „….in Relation,die Abschaffung ginge dann noch flotter und es ginge mit der Muslimisierung auch “ einfacher „

  64. "Es gibt ein Deutschland jenseits des Mittleren Rings..."
    Es gibt sogar ein München jenseits des Mittleren Rings.

    • Ja, ich kenne da nur keinen.

    • Sie verlassen den Postkarten-Sektor
      Mich erstaunt immer wieder, wie viele sich anscheinend ausschließlich im Bermudadreieck Viktualienmarkt – Shakespearplatz – Il Mulino bewegen…

  65. Die Lohnzurückhaltung aufgeben!
    Ständig wird uns von den linken „Experten“ gesagt, daß die Löhne in D viel zu niedrig seien. Jetzt langen die Handwerker endlich mal zu und verdienen sich eine goldene Nase, jetzt ist es auch wieder nicht recht, weil die Baupreise steigen. Ja was denn jetzt?

    • Ich habe damit kein Problem. Mein Problem ist, dass ich Handwerker brauche und auf jeden lesbaren Artikel in den Medien gefühlt 10 Fett-in-Leggins-Elogen von Leuten lese, die ihr Leben lang ohne Berechtigung durch Vorfahren parasitär leben wollen.

    • Was, Don Alphonso, erwarten Sie von Leuten,
      die die Kontrolle über ihr eigenes Leben verloren haben?!

    • Nichts natürlich.

  66. Die Zukunft liegt in den Ostgebieten
    Aus einer deutlich verrotzten Winteratmosphäre schreibt mit per­zep­ti­blem Oberlehrerton ein zum Alter entschlossener Don Alphonso in einer von sich selbst überzeugten Unfehlbarkeit aus seiner région de l’humanité.

    Bezüglich Ihrer Empfehlungen zu den Schönheiten der Lausitz, Vorpommerns oder dem Thüringer Wald halte ich es für ausreichend an den Film „Am Ende der Milchstraße“ zu erinnern oder n-tv`s Artikel mit der Überschrift:

    „Wo Kühe schöner sind als Frauen – Uckermark – Sehnsuchtsregion mit viel Platz“ (24. Juni 2017),

    wobei die Überschrift sehr mehrdeutig verstanden werden kann.

    Doch die Altlasten im Osten, die desolatesten Landstriche Europas, scheinen nun tatsächlich aufstrebend zu sein und wie der Münchner Merkur heute berichtet, haben Firmen wie die Eisengießerei Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern schon Lieferschwierigkeiten ihre Qualitätsprodukte in den Westen Deutschlands und seine „Gefahrenzonen“, hier im Konkreten, an den Münchner Weihnachts- bzw. den Viktualienmarkt, zu liefern. (1)

    Jetzt zeigt sich die vorausschauende bayerische Landespolitik eines F.J. Strauss, der mit seinem Milliardenkredit an die DDR das technische Know-how dieser Firmen förderte, was sie in ihrem antiimperialistischen Schutzwall gegen den Westen erprobten und das jetzt den Münchner Weihnachtsmarkt und den Viktualienmarkt schützt.

    Ganz sicher werden wir die Kenntnisse der Eisengießerei Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern aber erst zu schätzen wissen, wenn die ersten Gated Communities im Osten gebaut, verkauft und bewohnt werden.

    Da haben Sie vollkommen recht, man darf das Ausbaupotenzial der Ostgebiete nicht geringschätzen, wenn der Westen weiter so islamisiert wird und damit seine Freiheit verschenkt.

    „In Deutschland ist Freiheit ja stets nur die Anerkennung des notwendigen, die freiwillige Unterwerfung unter das Gesetz – denn nur das Gesetz kann dem Deutschen Freiheit geben. Freiheit gilt in Deutschland als etwas in höchstem Maße Suspektes, Anstößiges, Ordnungswidriges, dem man mit größtem Mißtrauen begegnen muß.“

    Der ganz normale Bürger hat ja heute keine Chance mehr einen Platz in Ihrer persönlichen Gated Community am Tegernsee zu erwerben und so wird er nur noch Schutz und Zuflucht finden können, wenn er mit frohem Lied in die Ostgebiete zieht.

    „Brüder, zur Sonne, zur Freiheit“

    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    (1): https://www.merkur.de/lokales/muenchen/altstadt-lehel-ort43327/terrorgefahr-auf-viktualienmarkt-stadt-reagiert-auf-bedenken-betreiber-9416419.html

    • @djangohatnemonatskarte
      Sehr geehrter djangohatnemonatskarte,

      Sie fragen: „wie kommen Produkte der Eisengiesserei Torgelow auf dem Münchner Weihnachtsmarkt ?“

      Nun ich hatte den Link hierzu unten an meinem Beitrag angefügt.

      Aus dem Bericht des Merkurs geht hervor, daß die Eisengiesserei Torgelow 880 Kilogramm schwere Eisenzäune für den Münchner Viktualienmakt und den Christkindlmarkt liefert, zum Schutz vor den Islamis.

      Mit freundlichem Gruß
      ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Kühe schöner sind als Frauen
      Ob die Uckermark da wirklich Weltmeister ist?

      Sie könnten ja einen Wettbewerb veranstalten!

      Wäre vielleicht sogar umwegrentabel…

    • gated communities im Osten
      gibt’s schon. Gebaut, verkauft und bewohnt. Wird nur nicht so sehr propagiert. Ghettos anstelle von Gesellschaft. Ergebnis einer Medienkultur, die auf Skandalisierung, Diffamierung und Ausgrenzung innerhalb der Gesellschaft setzt und als Ablenkung Integration von außen thematisiert.

  67. die real verbleibende Kaufkraft ist der Schlüssel !
    @Folkher Braun

    bringt es auf den Punkt, natürlich sind die Mieten und Neubaupreise aufgrund von Marktfaktoren und staatlicher Reglementierung stark gestiegen, primär aber dort, wo die Wirtschaft wirklich boomt……………..und wo so „asoziale“ Firmen wie Siemens auch deutlich mehr an Lohn und Gehalt bezahlen aus anderswo………

    ich schätze mal, mind. 95 % derer, die nach München wollen, wollen freiwillig dort hin, keiner zwingt sie.

    aber insgesamt sind die Reallöhne oder das verfügbare Einkommen nicht wirklich angestiegen, das bemängeln nicht nur Nörgler, sondern auch der IMF…………….die Endjahre vom Schwarzen Riesen, vom „Reformer“ Schröder und von Nichtstu Mutti ulFuM lassen grüssen……………auch weil man – der BDI freute sich immer – die Arbeitskraftreserve der Hausfrau und Mutter parteiübergreifend auf dem Arbeitsmarkt drängte !

    aber eines hat ulFuM ja doch getan: die grösste Steuererhöhung aller Zeiten in der BRDDR, kurz mal eben auf 19 % im Jahr 2005.

    und das ZwangsGebührenrad dreht sich weiter, die Energiesteuern kamen hinzu und die gescheiterte Energiewende muss vom Endverbraucher finanziert werden. das nagt an der Kaufkraft der Haushalte !

    dies mal als Sockel, damit sie es seither überall rausschmeissen kann, in der EU, nach Griechenland, für Schutzsuchende und für die Vermeidung von Fahrverboten !

    und die kalte Progression nagt weiter und weiter genau an jener technischen Intelligenz, die auch woanders im Ausland gute Positionen bekommen kann !

    • die kalte Progression nagt weiter und weiter genau an jener technischen Intelligenz, ...
      … die auch woanders im Ausland gute Positionen bekommen kann !

      Das zitierte sehe ich auch als zentrale Herausforderung der Zukunft.

      Ohne Rohstoffe braucht es mehr angewandte praktisch-produktive Intelligenz, um sich einen Lebensstandard über Vietnam oder Bangla Desh verdienen zu können. Dort gibt es nämlich viele fleißige Leute, die sich für ihre Kinder was besseres wünschen und das auch schaffen werden.

      Ein verschuldetes Land mit sinkender Qualität und Leistbarkeit von Bildungs- und Gesundheitssystem wird dann so ausschauen wie früher gewerkschaftsregierte Teile von Amerika.

      Aus meiner Sicht betrift das große Teile von Westeuropa.
      (Die Schweiz wird wieder nicht dabeigewesen sein, wo wie schon seit 1914ff – bis zum Euro.)

  68. Extrem leichtsinnig
    Gerade habe ich diesen Artikel nochmal gelesen und muß sagen, dass ich den fast genauso schlimm finde wie das Hypen von Kryptowährungen oder Kaufempfehlungen zur Dotcom-Blase. Man könnte ja meine, außer Immobilien gebe es keinerlei Sachwerte mehr.

    Wenn man, wie Sie lieber Don, einige Immobilien besitzt, ein paar hier, ein paar da, dann ist das Risiko gestreut und man hat auch so viel Kohle, daß man kaum jemals auf den Verkauf derselben angewiesen sein wird.

    Für den Durchschnittsverdiener sieht es ganz anders aus. Der kann sich eine, vielleicht auch noch eine zweite Immobilie im Laufe seines Lebens leisten. Damit kann er Glück oder Pech haben – wehe ihm, er hat Pech gehabt. Das Viertel vermigrantet, man baut ihm einen Flughafen vor die Tür, er hat zweimal Mietnomaden drin etc… Wird er alt und braucht Geld für ein gutes Pflegeheim, hat er eine Immobilie, aber kein Geld. Oder die Eigentumswohnung ist im schicken Altbau in der 4. Etage aber leider ohne Aufzug. Oder man kann sich gerade nicht ums Vermieten kümmern, weil einen der Schlaganfall ereilt hat (selbst erlebt in der Familie). Dann kostet die Immobilie Monat für Monat Geld. Oder die Ehe geht in die Brüche und einer kann das Haus alleine nicht halten. Usw…

    Immobilien lohnen sich nur dann, wenn man sich wirklich einige davon leisten kann, oder, im Fall der Selbstnutzung, sicher sein kann, dort wirklich lange zu wohnen.

    Letztlich geht es, wenn Draghi und Co Geld drucken, nur darum, dass das Gesparte die Inflation überlebt. Dazu eignen sich Gold, Aktien und seit neuestem auch Kryptowährungen genauso gut. Ein- und Ausstiegkosten sind um ein Vielfaches geringer, und das Risiko läßt sich wesentlich breiter streuen, denn 300000 Euro kann man entweder in 1 kleines Münchner Apartment oder in 60 verschiedene kleine Aktienpakete zu je 5000 Euro investieren. Das Risiko läßt sich so auch örtlich weltweit diversifizieren. Ein Mausklick kauft und verkauft die Anlage, die Kosten liegen nicht bei 10%+X sondern bei maximal 1%.

    Sorry lieber Don, ich habe ab 2008 in alles mögliche investiert, nur nicht in eine Immobilie. Von den Gewinnen könnte ich mir sogar eine Wohnung in München leisten. Und wenn die Heizung mal nicht geht oder wie gerade eben passiert, ein Stück Fassade droht abzubrechen, dann bekommt die Hausverwaltung einen freundlichen Brief und ich habe keine weiteren Sorgen.

    • Ich schreibe hier bekanntlich aus Sicht derer, die es sich leisten können. Man muss das alles natürlich nicht befolgen, und mir ist auch klar, dass der Thüringenplan für manche Leute tückisch sein kann. Ich würde mich ohnehin nicht ernst nehmen.

    • Immobilien vs. Kryptowährung
      @MMW:

      Bei den Kryptowährungen haben Sie dafür ein regulatorischen Risiko. Bis anhin haben die Nationalbanken dem Entstehen dieser Privatwährungen zugeschaut. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis es zu einer Regulierung kommen wird. Entsprechende Andeutungen kamen in letzter Zeit von verschiedenen Nationalbanken. Was, wenn dann Ihre Kryptowährung oder zumindest deren Handel verboten wird? Das regulatorische Risiko macht m.E. Kryptowährungen zu hochspekulativen Anlagen. Ich würde sie daher nicht in die Kategorie „Sachwerte“ einreihen. Betreffend Kryptowährung-Hype gebe ich Ihnen Recht.

    • Volle Zustimmung
      Gut beschrieben, das Dilemma. In Zukunft werden wohl auch Retortenhäuser quasi über Nacht gebaut werden können, wer weiß wie sich der Wohnungsmarkt dann weiterentwickeln wird.

    • Aktienverkauf mit Gewinn
      Die Kosten liegen – ab dem Verkaufsmausklick – mitnichten bei maximal 1% (Spesen), sondern bei beinahe 30%*. Darum kümmert sich pflichtgemäß Ihre Bank. Dann kaufen und verkaufen Sie mal lustig. Von einem Verlustrisiko ganz zu schweigen.
      Bei Börsenspekulationen fällt gerne der Begriff „Gier“. Fragen Sie bei Ihrem Finanzamt und Ihrem Bistum nach. Gier gehört nicht zu deren Sprachgebrauch. Jedenfalls nicht in eigener Sache.
      *Gilt unter anderem auch für Dividendenerträge.

    • @Lichtenberg
      Die Abgeltungssteuer fällt auf Gewinne an, nicht auf den Anlagebetrag. Das ist ein erheblicher Unterschied. Bei Immobilien sind 10-15% weg, ganz ohne daß man Gewinne gemacht hätte. Verkaufen ist auch erst nach 10 Jahren steuerfrei und auf Mieteinnahmen fällt evtl. sogar mehr als die obligatorischen gut 26% an. Klassische Spekulationen mit Gold, Kryptowährungen o.ä. sind übrigens bereits nach 1 Jahr ganz legal steuerfrei. Wenn ich die Aktien lange behalte, und dann, Stück für Stück, in der Rente verkaufe und es mir gutgehen lasse, sieht die Steuerlast auch ganz anders aus.

      Seis drum – wer nicht wie Dons Vorfahren erheblich Kohle gescheffelt hat, sollte nie vergessen, daß man aus „Anlage“ ggf. irgendwann auch wieder „Geld“ machen können muß. Ich kannte eine kürzlich verstorbene Dame, die wohnte zuletzt alleine in ihrer verfallenden Immobilie mit 5 Wohnungen auf 500qm.

    • den 1, Satz bitte nochmal lesen
      MMW sagt:
      4. Dezember 2017 um 23:17 Uhr

      Steht nichts von Anlagebetrag drin.

      Was die einjährige Spekulationsfrist bei Gold betrifft: die kennt fast jeder Anleger. Nutzt aber nicht jeder. Ich hab’s genutzt, in 2011 die Hälfte steuerfrei verkauft und die zweite Hälfte wartet auf den schwarzen Vogel.

  69. Don Alphonso als Wiederbeleber alter - eigener abgelagerter, relativierter - Lebenswerte
    – Das inspirierende an Don Alphonsos Texten, sie sind interpretationsoffen.

    Den einen regen sie dazu an, das der Don die frz. Revolution nicht zurückdrehen wird, soviel Vendee er auch inszenierte (und die würde sich auch noch gegen ihn wenden).

    – Ein anderer verwurstet angeregt die Begriffsgirlanden „Moderne“ ziemlich radikal:
    Einmal war die Nutzung des Feuersteins neumodisch, dann die neolithische Revolution, … dann Frounkreich, Frounkreich, Gillotine und Baguette, 1871 und Kommune, de Gaulle und Macron… den beiden mit den fremden Jodeldiplomen.

    Da könnte man vom Don lernen: Schuster bleib bei Deinen Rädern, vergiß Haus und Hof nicht , guck in die Landschaft und zu Hause auf die schönen Bilder.

    Ansonsten – vergiß das (Leistungs-) Radeln nicht – passen wir auf, das wir nicht unter die Räder kommen.

    – Ein anderer mag vom Don angeregt sein, durch sein Wettern gegen das neumodische, prekäre Feuilleton und dessen Folgen zu Karl Kraus mit Heine und die Folgen zu greifen. Und steht es nicht mehr auf dem selbstgebretterten Regal, da greift man zum Internet http://www.deutschlandfunk.de/der-ritter-des-ursprungs.1184.de.html?dram:article_id=185370

    Und läßt gern – das ist der Standpunktwechsel zur Jugend – mit Heine und Don Alphonso den alten Jugendschwarm und Ursprungsritter Karl Kraus hinter sich; denn man stand mit Heine am Meer und wartete auf Antwort, man stand mit Heine in der Wiener „Sezession“ und guckte auf bunte, große, aufgeschüttete Sandhaufen und wartete auf Antwort – und ließ die „Ursprungs-Schneebesen“ von K.K. hinter sich.

    Möglicherweise waren diese Trauben auch zu sauer. Heine, Villon und Bellmann (von Manfred Krug) jugenddummsüßer und antwortnäher.

    Kurz:
    Don Alphonso ist also mitnichten der große Bösewicht, sondern der Gute (Bösewicht) mit dem entsprechenden pädagogischen Eros.*

    * – selbst wenn vom „kleinen Schwarzen“ bis zu Nick und Neck
    Don Alphonso das zurückhaltende Konstruktionsbesteck a la „Vercors Schweigen des Meeres“ auf Deutsch und mit Rad nicht zubilligen wollen

    Anders:
    Die Methode Don Alphonso ertüchtigt den Mieter eher – bevor ihn die Weltrevolution erneut entmündigte.

  70. Was haben wir Ihnen getan?
    Na Klasse , wir hier im Osten sind noch dabei alte SED Bestände zu kompostieren, nebenher schlagen wir uns mit Leuten wie dem ZPS, Professx Hornscheidt oder Kipping rum und nun wollen Sie uns auch noch die Diversitätssirenen auf den Hals hetzen … wie groß muss doch Ihr Hass auf uns sein. :(

    • Sie müssen diese Leute halt integrieren. Vielleicht können wir ja über eine Prämie reden, 10€ für jeden, der nicht mehr Rot-Rot-Grün wählt. 100 € für jede verheiratete, schwangere Genderaktivistin.

    • Prämie
      Ja, und 3000 Euro für eine neue Küche …

  71. Titel eingeben
    „Wer jetzt im Thüringer Wald siedelt, ist schon da und kann zur Kreditfinanzierung etwas vermieten, wenn andere erst durch die Umstände gezwungen werden, sich dort anzusiedeln.“ Eine der deprimierendsten Begleiterscheinungen des Kapitalismus‘ ist, dass ihn seine eifrigsten Apologeten einfach nicht kapieren wollen. Diese Theorie z.B. ist von ragender Sagazität: Wer sich seine Wohnung nicht mehr leisten kann, der möge doch bitte dorthin ziehen, wo man billiger wohnt. Tolle Idee! Warum bloß ist da noch nie jemand drauf gekommen?
    Zur Ausbeutung gehört immer auch die Häme der Ausbeutenden sowie eine jeden zivilisierten Menschen befremdende Gier. Anders ist es kaum zu erklären, dass der Blogger Flüchtlingen auch noch die vage in Aussicht gestellten Almosen neidet, wenn sie sich bereit erklären, für eine Tausend-Euro-Küche ihr Leben zu riskieren.

    • Sehen Sie, deshalb bin ich ja für die Leibeigenschaft, da ist das alles kler geregelt und man muss nicht lange reden.

    • Geschäftsmodell "Küchenprämie"
      @Thomas Schweighäuser

      Mit 3000 E Prämie zurück in die Heimat. 500 E für neuen Pass (natürlich mit anderem Namen) zurück ins Land wo der vermutliche neue Vizekanzler sagt, man bringe Wertvolleres wie Gold, wieder 3000 für Rückkehr. Die Mafia, vormals Schleuser genannt, steht bestimmt schon breit dies zu verwirklichen. Während Deutsche Beamte Verordnungen ausdenken, dies zu verhindern, sind die anderen schon einen Schritt voraus.
      Wir veranstalten währenddessen einen Kirchentag mit Bedford-Strohm und Obama.

    • Geschäftsmodell "Küchenprämie"
      Solange die Rückflugsbestechung billiger kommt als die Zwangsabschiebung (Zusatztickets, Überstunden, …) und unter den marktüblichen Schlepperkosten liegt, ist die Lösung intelligenter als alle mir bekannten Alternativen!

      (Wie ich höre machen das auch die Schweizer. Da rentiert sichs wegen höherer Löhne auch leichter. Nur kennen die auch unangenehme Anwesenheitspflichten um die Bürschchen ein wenig anfälliger für Selbstdeportation zu machen…)

    • Es gibt schon ein paar kostenreduzierde Ideen, wie etwa Abschiebehaft. Die Holländer zahlen dann einfach nichts mehr.

  72. Viel Text und...dazwischen...
    „Normal wäre es, den Lesern die Wahrheit zu sagen, dass sich die Bewertung von Immobilien und die Miete drastisch ändern, dass an der Finanzkrise Politik und Banken die Hauptverantwortung tragen, die Reduzierung des sozialen Wohnungsbaus von allen Parteien getragen wurde, und man nun selbst verantwortlich für das eigene Vorankommen ist.“ Es klingt, als wäre die Reduzierung des sozialen Wohnungsbaus ein Naturgesetz, was es tatsächlich nicht ist! Es ist ein massives Versäumnis, die öffentliche Hand hat auf der einen Seite noch immer anscheinend sehr viel Geld, um es in unendliche schwarze Löcher zu schütten und kann keine günstigen Wohnungen für alte Leute bauen? Dieser lapidare Satz ärgert mich wirklich!
    Weiterhin hierzu „… sehe ich schon, wie die Kollegen relativ dazu abstürzten. Aus Leuten, die mit eiserner Sparsamkeit nach 20 Jahren eine kreditfinanzierte Wohnung hätten abbezahlen können, wurden Leute, die mit eiserner Sparsamkeit vielleicht in 20 Jahren die Miete noch bezahlen können.“ – man wundert sich schon sehr, dass, wenn diese Journalisten tatsächlich selbst so massiv unter der wachsenden Konkurrenz um bezahlbare Wohnungen leiden, warum sie dann mehrheitlich so hartnäckig darauf bestehen, medial weiterhin den (notleidenden) Rest der Welt einzuladen. Sehen sie denn diese Zusammenhänge wirklich nicht? Waren bezahlbare Wohnungen schon seit Jahren knapp und schwer zu bekommen, hat es die Konkurrenz von ca. 1,5 Mio. weiteren Wohnungsbewerbern und die Möglichkeit, Unterkünfte zu überhöhten Preisen an verzweifelte Ämter zu vermieten, sicher nicht einfacher gemacht. Wer lädt denn bitte Gäste ein, wenn er schon selbst nicht mehr weiß, wo er wohnen soll? Man sollte Deutschland allmählich wirklich umbenennen. Absurdistan, Lalaland, Pippilottaland, Kafkas schlimmster Alptraum. Irgendetwas findet sich sicher.

    • Das ist wie ein ehemaliger Freund in Berlin.

      Er hat mich bei Twitter seiner Posse zum Frass vorgeworfen, weil ich bei Diebstahl und Krawalle hier die Polizei sofort rufe.

      Und dann geweint, als sie ihm den Keller aufgebrochen haben.

      Das geht beides in einer Person, sozialistisch sind sie, wenn es andere betrifft, pragmatisch jedoch, wenn sie selbst ein Problem haben.

      Und der Ärger: Mei. Es ist so. Ich überbringe nur die Nachricht.

    • Realitätsverlust
      Nein, @Sabine, die sehen die Zusammenhänge nicht oder wollen Sie nicht sehen. Jeder der diese Zusammenhänge erwähnt, wird penetrant angegangen, dass es niemals, gar nie nicht daran liegt, sondern 73 andere Gründe daran schuld sind. Wirklich. Lesen Sie Kommentare zur Misere, dieses Negieren der Realität ist beängstigend.

    • Wer lädt denn bitte Gäste ein, ...
      Bringen Sie doch mal bitte etwas Phantasie auf!

      Wir enteignen einfach alle Millionäre.
      Wenn der Zaster dann alle ist, enteignen wir sie nochmal.

  73. Warten Sie es ab
    Es wird nicht mehr lange dauern, dann werden wir alle von den progressiven Medien lesen dürfen, dass allein das Leben auf dem Land das Erstrebenswerte sei.

    Diese Leute werden aus der Not eine Tugend machen. Spätestens dann, wenn auf dem Land ihr Twitter-, Essenslieferdienst- und sonstiges Junkietum gelebt werden kann.

    Dazu passt dann auch das Verteufeln von Fahrzeugen mit Dieselantrieb. Diese sind derzeit so preiswert, dass ich sogar überlege, mein altes Auto zu veräußern und mir ein solches zuzulegen. Und das, obwohl ich in Köln lebe.

    Aber für die bedürftigen Medienschaffenden passt es dann doppelt:

    Erst eine preiswerte Wohnung irgendwo auf dem Lande und dazu dann noch heimlich einen PKW, dessen Antrieb man vorher noch niedergeschrieben hat.

    Passt schon.

    Es wird nicht langweilig werden :)

    • Ich kenne jemand – übrigens sehr nett – die das gerade macht, und ich kann sie fragen, ob sie mal drüber schreiben will.

    • Bitte
      ermuntern Sie Ihre sehr nette Bekannte darüber zu schreiben.

      Es wäre sicherlich eine Freude für uns.

  74. So ein Unsinn
    So was können nur Menschen denken und schreiben, die noch nie im Speckgürtel von Berlin und Umland oder überhaupt im Rest der Ostrepublik waren..
    Setzten Sie sich doch mal ins Auto und schauen Sie sich an,was hier alles schönes passiert ist. Ich habe mir bei Ihnen alles angeschaut,auch den Tegernsee. Und nun…?.wow…ne für mich ist Deutschland schön.
    Jeder soll machen, was er will. Aber fakt ist, investieren Sie Zeit für die richtige Entscheidung, ob man im Westen oder Osten wohnen will, oder piep egal wo! Ich bin gern hier und genau so gern auch anderswo.
    Guten Morgen.Deutschland

  75. Bitcoin
    Über das Schneeballsystem BTC würde ich gern mehr als einen Halbsatz lesen.

    Aber soweit ich das sehe: „hochschreiben“ tut es in der besagten Presse niemand, da wird immer gewarnt und mansplaint (wobei eigentlich nur irgendwelche hinkenden Vergleiche bemüht werden und ich auch schon Küchenpsychologie gelesen habe).

    • Es sollte überhaupt kein Thema sein. Es ist so unseriös, sogar Warnungen adeln es noch.


    • Ist halt so eine Art Tulpenmanie.

    • @Don+colorcraze
      Ich staune immer wieder über solche Aussagen. Wie begründen Sie diese? Haben Sie sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt? Wenigstens mal das original Paper gelesen?

      Die Autoren (ich glaube nicht an eine Einzelperson) hätten, wären sie den Weg einer regulären Veröffentlichung gegangen, wahrscheinlich den Gödel-Preis verdient.

      Natürlich sehe ich die seltsamen Auswüchse und Übertreibungen. Das ändert aber nichts daran, daß der Blockchain-Algorithmus ein praktisch sehr relevantes Problem gelöst und dabei ein ganzes riesiges Forschungsfeld losgetreten hat.

    • PS:
      Um die Frage mal anders zu stellen: Inwiefern genau ist Bitcoin weniger seriös als Euro oder Dollar?

    • € & $
      @MMW, 5. Dezember 2017 um 21:07 Uhr

      Seriös oder nicht, „jetzt sind sie nun mal da“.

      Und wenn sie wech sind, dann stellen Staaten und Notenbanken die Währungs-Machtfrage neu.

  76. @ Christian BW sagte 3. Dezember 2017 um 17:45 Uhr
    „Interessanter Link. Ja das sind ganz tolle Architektur-Wohn-Hipster.“
    .
    In diesem Fall ist das bei mir eher negativ konnotierte „Hipster“ völlig unangemessen. Die beiden hatten jahrelang keine Minute Freizeit und sehr viele Handwerker, außer Heizungsbauer und Elektriker, waren dort nicht zu sehen.
    .
    Joo, amenort ( der Südbadener kann folgen?) wird man von der Nachbarschaft misstrauisch betrachte, wenn man eingefahrene Wege verlässt. Kenne ich von uns, als wir unsere Holzhütte über mehrere Jahre hin weitgehend in Eigenregie ins Grüne bauten und in der Umgebung wurde getuschelt, dass „wahre Not“ zum Bau mit Holz führe. Als ich dann dem Oberneugierigen einmal den reinen Preis alleine für den Rohbau nannte, ist er vom Glauben abgefallen. Aber an solch einem Objekt, auch drumherum schön gestaltet hängt man auch – und ein gewisser Stolz ist auch dabei.
    .
    Übrigens, der geringe Wohnbesitz der „hier schon länger lebenden“ ist augenfällig. Ich kenne keinen der weit verzweigten siebenbürgischen Nachbarschaft, der hier kein eigenes Haus gekauft oder gebaut hat. Sogar die Türken sehen zu, dass sie ein eigenes Dach über den Kopf bekommen.
    *) Auflösung nächstes mal

    (DdH)

  77. Die Auswüchse, die der mit Macht vorangetriebene Linksruck
    .
    .
    in diesem Land hervorbringt, lassen entsetzt staunen.

    Mittlerweile sind Stalin, Pol Pot, und wie sie alle heißen, die Blüten des Marxismus, salonfähig ,
    bürgerlich-konservativ hingegen , oder zurückhaltend neutral gegenüber ungehindert vagierenden Haufen , ist eindeutig N..i , und muß mit Hausbesuchen u.ä. , bekämpft werden.

    Kaaampf gäägään rääääächts, wie das so schön heißt.

    Gleichzeitig haben Konzerne, gerne auch Banken und dergleichen, carte blanche , ihre Anwaltsbüros schreiben die Gesetzesentwürfe, ihre Lobbyisten kaufen Politik im Kleinen wie in Brüssel , und ihre Gewinne versteuern sie lieber zu 0,2% in Taka Tuka Land .

    Zu solchen Praktiken schweigt die Meute der linken Kritzler beredt.
    Wohl auch gekauft, oder zu groß, um kritisiert zu werden.

    Presse – fail !

    Aber wer Omma ihr klein Häuschen vermietet , weckt enteignende Begehrlichkeiten bei in teuren WGs hausenden Prekaristen mit zuviel Internetzugang .

    Gerechtigkeit der Welt, Oh Herr, hat dich getötet .

    Denn viel säuerliche evangelische Betschwesterei ist sehr en vogue im linken Milieu.
    Ganze BischöfInnen werden da aufgeboten, oder verkrachte TheologiestudentInnen mit missionarischem Eifer im Verbieten.

    Linkes Geschwurbel schafft aber in der einen Wirklichkeit, die man sich eben NICHT zurechtbasteln kann ,

    nichts.

    Keinen Wohnraum, ob leistbar, oder nicht, keine Jobs, und schon gar nicht stante pede für gleich drei oder mehr Millionen Kulturfremde zusätzlich.

    Aber gut, zufolge des Mainstreams war ja nicht alles in der DDR schlecht, und hat dieses andere Deutschland ja auch den fabelumwobenen westdeutschen Terroristen Unterschlupf gewährt,

    also-
    gleich noch einmal, DDR 2.0 , wurscht, ob aus RRG, oder unter Merkel in irgendeiner Koalition.

    Oder gleich der heilige Gral der Linksdolmen,

    Venezuela .

    Ob so viel Idiotie noch reparabel sein wird, wenn das wieder erlaubt wird,

    weiß ich nicht.

    • Titel eingeben
      Hoffentlich braucht’s nicht wieder ein 1945 um all den Schaden & Schutt wegzuräumen, aufzuräumen und vernünftig wieder anzufangen.

  78. Was zählt
    „… Dass es zu viele Schreibende gibt, und es gleichzeitig unmöglich ist, auf die Schnelle einen guten Installateur zu bekommen.“ Sehr wahr. Ich las das mal anders formuliert: Ein begnadeter Klempner ist ungleich bewunderungswürdiger als ein inkompetenter Philosoph.

    • Der Materialismus einer gebrochenen Wasserleitung ist evident.

    • Ein begnadeter Klempner ist ungleich bewunderungswürdiger als ein inkompetenter Philosoph.
      Korrekt, gut beobachtet und zusammengefasst.

      Ich finde auch immer, dass eine gute Putzfrau mehr Respekt verdient als ein schlechter Chef!

    • @MMW, Substanzwerte
      „https://w ww.immowelt.de/expose/2GL3S4L?npv=52
      In der Tat, viel tiefer kann es nicht gehen.“ Da gibt es sicher einen Haken. Der Staat kriegt auch jedes Jahr eine Menge Immobilien aus Erbmasse, die niemand übernehmen will.
      „Es gibt zwar einen Grundnutzen, aber im Prinzip tut man, was andere tun, hofft, daß es noch mehr Leute tun und will dabei sein. So anders als Bitcoin ist das auch nicht.“ Grund und Boden zu erzeugen, bleibt dennoch etwas schwieriger. Das Problem ist, dass heute das Kunstgeld so schnell vermehrt wird, dass es immer weniger als Maßstab taugt. Das verwirrt ganze Gesellschaften.

  79. Biotop
    „Und ich garantiere: Wenn erst einmal alle Projektemacher, Lohnschreiber und Internetpersonen die Schönheiten der Lausitz oder Vorpommerns entdeckt haben, ist in den Städten auch wieder mehr Platz für Polizisten, Krankenschwestern, Lehrerinnen und Kindergärten.“ Nein bitte nicht! Die wollen wir hier nicht, und die fänden auch wirklich kein geeignetes Biotop in dunkeldeutscher Provinz.

    • Wir haben den Soli nicht gezahlt, damit der Osten bei den Lasten durch Neostalinisten unsolidarisch beiseite steht.

  80. Titel eingeben
    Erst wenn die letzte Sozialwohnung an Familiennachflüchtlinge der Geflüchteten kostenfrei vergeben wurde, werden die Vertreter der schreibenden/politisierenden/belehrenden Zunft feststellen, daß man in moralinsaurer Druckerschwärze nicht wohnen kann.

    • Das merken sie jetzt schon, daher wollen sie ja auch Enteignungen.

    • feststellen, dass man in moralinsaurer Druckerschwärze nicht wohnen kann ...
      … und nicht einmal fressen lässt sich das Zeug, obwohl haufenweise Kohlen-, d.h. Brennstoff, enthalten sein soll!

    • Keine Schwarze Kunst
      Mit haderndurchsetzten Druckerzeugnissen kann man sich zudecken. Dann kann der Winter kommen.

  81. Alles beim Alten
    Im Studium:
    Ich komme nach München und finde nichts. Gar nichts. Zu einem Termin in der Clemensstraße – Lage mhhh – Erdgeschoss, oh weh, komme ich auch noch zu spät. Ich wohne über ein Jahr lang bei Freunden in WG’s, wechselnd. Wenn einer im Urlaub ist, bin ich drin. Danach hause ich in einem Loch von Wohnung im Westend.

    Ich finde erst eine ordentliche Wohnung, als ich berufstätig bin. Von meinem Nettogehalt (ohne Dienste) fließt 50% in diese Wohnung. Fünfzig Prozent!
    Wenn man es leichter haben wollte, konnte man ganz problemlos einen Studenten in Bochum finden, der den Studienplatz tauschte.

    Also bringt das Klagen nichts. Es gibt begehrte Orte, vor allem London, Paris, New York, da geht wenig. Man kann auch zu Hause wohnen als Student und in der Nähe studieren, da setzt man weniger Geld in den Sand. Und mit kleiner Familie wohnt man dann in Pasing oder gar Fürstenfeldbruck. Und das ist schon mindestens 40 Jahre so. Das Problem ist also eher das Bild im Kopf aus dem Fernseher von hübschen Idyll am Nymphenburger Kanal. Und das gibt es so nicht.

    Also muss man Präferenzen setzen. Kleine Wohnung, dafür hoher Freizeitwert. Oder große Wohnung, in der man gern auch mal am WE ist, woanders. Wir wurden mit sowas gelockt in den Bayerischen Wald, und trotzdem wollte niemand hin. Es war aber nichts anders als heute. Und niemand konnte sich im Studium eine Torte bei Kreutzkamm leisten, alles floss in das Lebensnotwendige.

  82. cats rule the Internetz
    Cat Stevens hat vor zu vielen Jahren einen guten Rat für junge Mädchen gesungen:
    „Oh, baby, baby, it’s a wild world
    It’s hard to get by just upon a smile
    Oh, baby, baby, it’s a wild world“

    Die gezeichneten SJW_Nanny-Journalisten bringen ein echtes Lächeln nicht mehr zustande.
    Damit ist es für sie mehr als hart, zurecht zu kommen.

    Er singt auch: „But if you wanna leave, take good care
    I hope you make a lot of nice friends out there
    But just remember there’s a lot of bad and beware“

    Da sind vieler Böse unterwegs, pass auf

    Für den lieben Don, der so allmählich das Nahen der Adoleszenz erwähnt hat er diesen Satz:
    „Look at me I am old, but I’m happy“

  83. Wer zuletzt lacht ....
    „Mitmenschen“ -genau deswegen habe ich mir vor zwei Jahren doch noch eine freistehende Immobilie gekauft, und mir geschworen, nie wieder in Miete zu wohnen. In jedem mir bekannten Mietshaus/Eigentümerwohnanlage gibt’s Ärger. Das ist doch wie in der „Geschlossenen Gesellschaft“ – die Hölle, das sind die Anderen. Dafür jeden Monat auch noch Geld verbrennen? No, Thanks. Sie haben ganz recht, Don – die Substanzwerte werden niemals mehr signifikant fallen. Ich beobachte den Markt seit 20 Jahren – teuer war’s doch schon immer. Nur, wie sich die Rahmenbedingungen gedreht haben in den letzten 10 Jahren … Herrschaftszeiten. Aber ich glaube, man muss ü40 sein, um das so sehen zu können …

    • Es gibt auch nette Vermieter, ich schreobe gerade die entschuldigungen bei der Hausabrechnung wegeh der gestiegenen Abgaben an die Stadt. Aber man kann natürlich auch Pech haben, und sein eigener Herr ist man nie.

    • @ Tocqueville - Sag niemals nie
      „…die Substanzwerte werden niemals mehr signifikant fallen. “ Also „niemals“ ist eine lange Zeit. Dennoch glaube ich schon, dass Sie mit Immobilien auf mittlere Sicht zufriedener sein werden als mit vielen anderen Anlagen.
      Interessanterweise gab es gerade in den letzten Monaten ein Gegenbeispiel. In Bitcoin gerechnet ist der Wert von Immobilien in letzter Zeit wirklich dramatisch gefallen – und viel weniger Substanz als Bitcoin geht eigentlich kaum. Das einzig substanzielle am Bitcoin ist der damit verbundene Energieverbrauch.

      Aber gut auf längere Sicht wird der Grund noch existieren wenn die elektronischen Archive zum Thema Bitcoin schon längst zu Staub zerfallen sind.

      Das Problem ist jedoch, dass die Grundstücke zwar nicht vergänglich sind, aber Menschen und ihre Eigentumsrechte schon. Wenn der Rechtsstaat abgebaut wird und wieder das Recht des Stärkeren gilt oder man einfach gute politsche Verbindungen braucht um nicht enteignet zu werden, dann werden halt auch substanzlose Kryptowährungen interessant.

      Passend dazu kommt in Berlin gerade wieder die alte Geschichte mit dem Kauf der besetzten Rigaer Str. 94 hoch. Zwecks „Deeskalation“, d.h. damit die Besetzer weniger Krawall machen, soll das Haus im Auftrag des Senats von der Degewo gekauft werden.

      So rettet die Revolution zwar keine Mieter aber doch wenigstens die armen Besetzer. Die Mittel dafür kommen sicherlich aus dem Länderfinanzausgleich.

      Wenn das die Bayern erfahren, dann kann die CSU nur hoffen, dass…. Ach was red ich. Wie sagt die schwarze Null so oft? Over isch.

    • Entschuldigungen an die Mieter wegen der gestiegenen Kommunalabgaben?
      Werter Don,

      also so etwas schreibe ich nicht. Denn ich habe die örtliche Politblase im Gegensatz zu meinen Mietern nicht gewählt. Bestellt – geliefert!

    • Es gibt dieses Jahr einen besonders erklärungsbedürftigen Sprung.

    • @Tocqueville, Substanzwerte
      „… die Substanzwerte werden niemals mehr signifikant fallen. Ich beobachte den Markt seit 20 Jahren – teuer war’s doch schon immer.“ Vorsicht! Niemals ist so eine Sache, und fallen – in was? Geld ist momentan ein schlechter Maßstab, da es sich ständig verändert. Und wenn es dann Puff macht wegen der Inflationierung, wird sich der Staat schon seinen Anteil holen.

    • @Jens Kinshofer: Substanzwerte werden nie mehr fallen?
      Schauen Sie mal hier:

      https://www.immowelt.de/expose/2GL3S4L?npv=52

      In der Tat, viel tiefer kann es nicht gehen. Betrachtet man Immobilien etwas nüchtern, so besteht der Wert eigentlich nur aus dem Bodennutzwert ohne Immobilie (also das, was durch Bepflanzung oder Beweidung zu erzielen wäre) sowie den Baukosten.

      Der ganze Rest ist Spekulation und Blase. Man kauft, weil es Blasengeld gibt, eine Firma in der Nähe, die Blasengehälter zahlt, andere Hipster, die Blasen-Kultur versprechen, etc… Es gibt zwar einen Grundnutzen, aber im Prinzip tut man, was andere tun, hofft, daß es noch mehr Leute tun und will dabei sein. So anders als Bitcoin ist das auch nicht.

  84. Rekurs: Frankenmann in Söderhaut
    Na, lieber Don?

    Ein Franke kann nicht und niemals bayerischer Ministerpräsident werden? Völlig ausgeschlossen?

    Mit: „Hi, hi, hi“ und dem wohligen Gefühl, mal wieder Recht gehabt zu haben und völlig verkannt zu werden…

    grüßt freundlich: Knut Gnadenbrotler

    • Ich glaube nicht, dass Söder die kommende Wahlpleite im nächsten Herbst gut übersteht.

    • Comedian Harmonists reloaded
      Drum sei auch nie betrübt,
      wenn dein Volk dich nicht mehr liebt –
      der nächste Zwerg ist Guttenberg,
      steht auf dem freiesten Platz, den es gibt.

    • Der Franke soll Spitzenkandidat werden
      Ob er Ministerpräsident wird, entscheiden im Herbst die Wähler und das anschließende Fingerhakeln im Hinterzimmer.

    • Ich bin mal gespannt, ob der über 35% kommt. Das geht nur, wenn die GroKo nicht kommt.

    • Franke als Söder oder so ähnlich
      Kann gut sein, dass die schnelle Einigung jetzt möglich war, weil Angesichts der kommenden Wahlschlappe nicht nur Seehofer bereit zum baldigen Abtritt war sonder Herrmann sich auch nicht ganz so stark nach vorn gedrängelt hat.
      Söder hingegen konnte schlecht kneifen, da er ja schon als Favorit gehandelt war. Und wer weiß ob es für Franken-Söder noch eine zweite Chance geben würde.

  85. Weltweiter Immobilienboom und das monetäre Phänomen
    @DA, ich lese Ihre Artikel ja gern. Nur sorry, ökonomisch ist der Artikel doch einigermaßen kritikwürdig

    „das Geld hat im Verhältnis zu Immobilien seinen wahren Mangelwert erkannt und nähert sich in der Draghi-Ära dem realen Verhältnis zu realen Gütern an.“

    Wenn es an etwas keinen Mangel gibt, dann an Euros, Dollars, Yuan oder Yen. Sie werden elektronisch per Knopfdruck hergestellt. Im Gegensatz zu Immobilien. Geld, das viel schnell vermehrt werden kann, ist zwangsläufig auf der Überholspur. Das Ergebnis ist, was Friedman richtig als rein monetäres Phänomen bezeichnet hat: Inflation.
    Derzeit ist sie begrenzt auf Anlagegüter. Inflation bei Anlagegütern ist per se kein Problem. Auf überteuerte Anleihen, die nur noch mit 0,5% rentieren, kann wohl jeder gut verzichten. Auf Wohnungen, die ebenfalls Anlagegüter sind, kann jedoch niemand verzichten: Die Inflation hat inzwischen jeden erreicht.

    „Weltweit ist es üblich, dass Menschen fast die Hälfte ihres Einkommens für Wohnen ausgeben oder sich über 2 Generationen verschulden, “

    50% Miete, 40% Lohnabzpüge, verbleiben 10%, bei Durchschnittsverdienern. Weltweit ähnliche Entwicklung, da Geld vor Grenzen nicht halt macht und im übrigen alle großen Notenbanken drucken, was das Zeug hält. Ein Beweis für Zwangsläufigkeit besteht dadurch nicht. Das monetäre Phänomen wurde nur weltweit etabliert. Zum Schaden der Mehrheit.

    „Die Deutschen allein sind im Irrglauben gefangen, es gäbe momentan eine Blase und das werde alles schon wieder billiger.“

    Immobilienbesitzer sind in dem Irrglauben gefangen, dass Preiseexzhesse hohe Rentabilität bedeuten. Tatsächlich sind sie bei niedrigen Preisen erheblich rentabler, da bei dann bei etwas niedrigeren Mietpreisen trotzdem höhere Renditen erzielt werden.

    „Ich sage nicht, dass die Immobilien seitdem teurer wurden “

    Wurden sie. Eine Untersuchung aus den USA zeigt die langjährige Auseinanderentwicklung von Arbeitseinkommen und Immobilienpreisen. https://www.apartmentlist.com/rentonomics/rent-growth-since-1960/
    Inflation ist immer eine Umverteilung von arm nach reich

    • Ich habe nie behauptet, dass ich Ahnung habe. Ich plaudere hier nur so vor mich hin, aber das Problem ist nun mal vorhanden.

    • Don, machen Sie sich nicht klein!
      Sie haben den klar formuliert, daß Draghi dem Geld seinen Wert nimmt („Mangelwert“). Genau das ist die Inflation bei den Assets.
      @ Immoman: wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    • Ganz ehrlich, ich verfolge hier keinerlei ernsthafte Absichten und will auch keinen überzeugen.

    • Kurzfassung:
      Alles ist teuer – außer Geld!

      Wie Sie schon sagen, findet da eine echte Demokratisierung statt (wie man sie übrigens auch im verblichenen Ostblock, in Mugabes Zimbabwe oder Venezuela kannte und kennt).

      Papier ist billiger als Gold, und elektronische Nullen (mit einer gelegentlichen Eins dazwischen) sind wiederum viel billiger als echtes Papier.

      Man braucht sich also keine großen Hoffnungen auf Brennwert und Tapezieren machen, wie man das im letzten Jahrhundert noch konnte…

    • Preis und Wert(schätzung)
      Stimmt doch alles. Bei einem Diskont von 0,00 % ist eine Währung nichts mehr wert. Wenn ich für einen Wert- oder einen Tauschgegenstand für die Überlassung bei der EZB nichts mehr entrichten muß, dann signalisiere ich den totalen Preisverfall, denn nichts anderes ist der Zins, der Preis für das Tauschgut Geld. Bin mal gespannt, ab welchem Zeitpunkt die nächste Umverteilung bzw. Sozialisierung der Verbindlichkeiten wieder einsetzt:-).

      Und vor allem, wo der erste Dominostein fällt. Wieder USA, diesmal Autokredite? Ich finde, die Spannung steigt.

    • Geld und so
      @Uli49 Wortbedeutung unklar, hatte auch nicht zum Tenor gepasst. Vielleicht hatte ich auch den Riesen-Ironie-Smiley überlesen. So in der Art: Wenn man sich dran gewöhnen kann, dass Mieten 50% des Einkommens kosten, kann man sich doch auch an 60%-70% gewöhnen. Dass es weniger sein soll, steht jedenfalls nirgendwo geschrieben.

      Ironie ist auch, dass bei monetäre Bubbles Bautätigkeit und zunehmende Leerstände mit steigenden Mietpreisen korrelieren. In Spanien sind vor 2008 ganze Geisterviertel entstanden und wer eine Wohnung zu schon überhöhten Preisen gekauft hatte, hat sie auf keinen Fall vermietet, weil das den Wert, also die Chance auf weitere spekulative Wertsteigerungen verringert hätte. Dem Vernehmen nach soll es damit hier auch langsam losgehen.

    • Wer die sozialistische Grundrechenart
      50 % Miete plus 40 % Lohnabzüge plus 10 % gleich Durchschnittlohn rechnet, den nimmt nicht einmal die Bzirke-Truppe oder die Linke für voll.

    • @ immoman
      Zu Analyse der Inflation der Assetpreise empfehle ich
      https://think-beyondtheobvious.com/
      Dr. Stelter erklärt dort den Leverage-Effekt, der sich aus dem Verhältnis der Schuldzinsen zu der Rendite ergibt, und weist auf die Gefahren des Margin calls hin.

    • Titel eingeben
      @Laurentius nein, nicht Autokredite, sondern Studentenkredite,
      weil die werden sie bis sie gestorben sind nicht los, auch nicht bei
      persönlicher Insolvenz – die bleiben auch noch nach dem Bankrott.
      Höhe ca. 1 Billion (10 hoch 12) USD und steigend.

    • There's only one thing I love more than money. OTHER PEOPLE'S MONEY.
      Yep, Studienkredite sind die neue Assetklasse in den USA. Die werden demnächst noch gehandelt, also gebündelt und dann als sichere Anlage an all die Omas verramscht.
      Wer jetzt den Kopf schüttelt, der war die letzten 17 Jahre auf einem anderen Planten.

    • @Immoman
      „Inflation ist immer eine Umverteilung von arm nach reich“.

      Das kann man nur 3x unterstreichen. Genauer gesagt, ist es eine Umverteilung von unterer Mittelschicht nach reich, die wirklich Armen hatten vor und nach der (Asset-)Inflation nichts. Tatsächlich entwertet werden durchschnittliche Einkommen und kleine Sparanlagen. Belohnt werden Spekulation und Besitzstand. „Euro-Rettung“ ist ein Euphemismus ohne gleichen, denn nichts zerstört eine Währung nachhaltiger als das Gelddrucken.

      Interessant sind bei dem Thema übrigens die Parallelen zur Wirtschafts- und Finanzpolitik des 3. Reiches. Die Reichsbank druckte damals zur Wirtschaftsankurbelung offiziell kein Geld, sie garantierte nur für Schuldscheine einer „privaten“ Tarnfirma zur Rüstungsfinanzierung. Googlen Sie mal nach „MEFO-Wechsel“ und schauen Sie sich im Vergleich genau die Art der Garantien an, die heute die EZB gibt. Als die Blase drohte zu platzen, kam es übrigens zur „Kristallnacht“ und später zum Krieg. Ein geradezu zwangsläufiges Aufbäumen eines Systems kurz vor dem Finanzkollaps. Ich bin gespannt, wo uns diese Wirtschaftspolitik heute hinführt.

    • Inflation
      @Immoman
      „@DA, ich lese Ihre Artikel ja gern. Nur sorry, ökonomisch ist der Artikel doch einigermaßen kritikwürdig“

      „Inflation ist immer eine Umverteilung von arm nach reich“

      Sorry, aber ökonomisch ist diese Aussage doch einigermaßen kritikwürdig.

      Inflation ist immer eine Umverteilung von der arbeitenden Bevölkerung zum Staat.

      Denn der Staat ist derjenige, der die Druckerpresse kontrolliert. Das trifft erst einmal die Armen und die Reichen, die Arbeitenden und die (nicht arbeitenden) Vermögenden.

      Der Staat gibt Geld aus, das er nicht hat, und auf mysteriöse Weise zahlen dann alle, deren Vermögen oder Einkommen aus dieser Sorte Geld besteht, dafür, indem die Kaufkraft dieses Geldes verschwindet. Das betrifft direkt gegenwärtige und zukünftige Löhne, Rentenansprüche, Sparguthaben, Anleihen (die wieder in Renten-, Lebens- und Krankenversicherungen drin sind), aber gar nicht oder nur indirekt Immobilien, Aktien, Gold, Wertgegenstände aller Art. Logisch, dass das hauptsächlich die „arbeitende“ Bewölkerung trifft. Die nicht arbeitenden Armen haben nichts, was umverteilt werden kann, die Reichen können der Inflation durch Diversifikation ihres Vermögens ausweichen.

      Andererseits ist das auch irgendwie fair. Wer wählt denn ständig dieselben Politiker immer wieder? Das sind nicht die paar bösen Reichen, sondern diejenigen, die selber vom Staat wie eine Weihnachtsgans ausgenommen werden. Und die dann bei der nächsten Wahl mehr soziale Gerechtigkeit, also noch mehr Umverteilung von sich selber zum Staat fordern, in der Hoffnung, bei der nächsten Umverteilung auch was von der Beute abzukriegen.

    • Was, Realist, ist daran kritikwürdig?
      „Inflation ist immer eine Umverteilung von arm nach reich“

      Und zwar nicht wegen der Druckerpresse. Und hat auch mit Arbeiterklasse nichts zu tun.
      Inflation ist eine Re-Adjustierung der Paritäten für Geld und Ware. So wie in Italien oder Frankreich einfach mal Nullen abgeschnitten wurden.
      Da Geld – und sein Wert – seit viel zu Langem ein artifizielles Konstrukt ohne Gegenwert ist, kann es über Nacht ausgelöscht, gestrichen, werden.
      Häuser und Grundstücke (und Gold) kann man zwar auch streichen, aber eher mit Farbe. (Lassen wir Enteignungen und Bomben mal weg.)

      Wer hat denn sein ‚Vermögen‘ in Geld angelegt? Die Armen, natürlich. Und dieses Geld hat nur den Wert, den der Staat und die Reichen ihm zuschreiben.
      Der ALDI-Kunde kann nicht entscheiden, wie viel das Brot bei ALDI kostet. ALDI kann es entscheiden. Und ALDI kann auch einen Preis seiner Wahl für seine Gebäude und Grundstücke ansetzen.

      „Ihr Herrn, die ihr uns lehrt, wie man brav leben
      Und Sünd und Missetat vermeiden kann
      Zuerst müßt ihr uns schon zu fressen geben
      Dann könnt ihr reden: damit fängt es an.
      Ihr, die ihr euren Wanst und unsere Bravheit liebt
      Das Eine wisset ein für allemal:
      Wie ihr es immer dreht und immer schiebt
      Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.
      Erst muß es möglich sein, auch armen Leuten
      Vom großen Brotlaib sich ihr Teil zu schneiden“

    • @Ulrich Dust, das ist die Rechenart der Immobilieneigentümer
      Es gibt eine Menge Leute, die unterhalb des Durchschnitts verdienen – deswegen heißt es Durchschnitt. Fragen Sie vielleicht mal Ihren Friseurangestellten oder den Paketboten, wie die Relationen da sind. By the way, ich bin total links-avers.

      Im übrigen: Guckst Du London oder Paris. Wir sind auf dem Weg dorthin. Aber ok, eine Hundehütte mit 10qm kann sich schon jeder noch leisten. So lautet die Grundrechenart der Immobilieneigentümer.

      Und @Don, dieselben Personengruppen kaufen sich auch keine Immobilie auf Kredit. Schon, weil sie sich damit jobtechnisch immobil und zum Sklaven ihres Betons machen würden. Transaktionskosten und Steuern, an denen sich so defizitäre wie gierige Kommunen bereichern, untermalen den Aspekt.

    • Daumen hoch
      @Realist, 6. Dezember 2017 um 00:25 Uhr

      Herr Realist, ich finde, Sie tragen Ihren Nick zu recht.

    • Inflation (2. Versuch)
      @Uwe Dippel
      „Was, Realist, ist daran kritikwürdig?“
      „Inflation ist immer eine Umverteilung von arm nach reich“

      Was sie sagen, ist zwar nicht falsch, aber auch nicht vollständig.

      Inflation ist immer eine Umverteilung von den Leuten mit Geldvermögen und Geldeinkünften an den Staat. Diese Formulierung ist zwar nicht so griffig wie die „von arm nach reich“, aber inhaltlich korrekter.

      Denn es ist der Staat, der das Geld den Leuten aus der Tasche zieht, ohne einen Steuereintreiber vorbeischicken zu müssen. Indem er das Geld, das er nicht hat, einfach ausgibt. Für irgendwelche irrwitzig teuren Projekte, historisch häufig ein Krieg. Der 1. Weltkrieg z.B. wäre für alle Seiten nicht finanzierbar gewesen, wenn nicht alle Beteiligten vorher den Goldstandard abgeschafft und die Druckerpresse angeworfen hätten.

      Der Staat behält das Geld natürlich nicht, sondern wirft es zum Fenster raus. Für Panzer, Banken, Geflüchtete, was auch immer gerade das Großprojekt ist. Die Reichen haben natürlich viel bessere Möglichkeiten, nicht nur der Inflation durch Investition in Vermögenswerte auszuweichen, sondern können sich sogar unter eben dieses Fenster stellen und das herausgeworfene Geld in die eigenen Taschen strömen lassen.

      Der oberflächliche Eindruck entsteht dann, dass das Geld von den Armen zu den Reichen fließt. Real wird durch den Staat dabei a) temporär eine Blase aus Papiervermögen (bei den Reichen) erzeugt, die sich irgendwann später wieder komplett auflöst (bis auf die umverteilten realen Vermögenswerte natürlich) und b) wird durch den unproduktiven Einsatz von Kapital realer Wohlstand vernichtet (am offensichtlichsten im Fall eines Krieges), was dann c) dazu führt, dass im Mittel nachher alle ärmer sind und d) es den vorher Armen nachher wirklich dreckig geht.

      Ich lege daher viel Wert darauf, den Schuldigen für diese Umverteilung und Verelendung zu nennen: den Staat.

  86. Immobilienblase
    Die Situation in München und seinem Umland ist sicher speziell und nicht pauschal mit anderen Städten vergleichbar. Beispiel Düsseldorf:

    Mehrfamilienhäuser werden hier mit einer Bruttorendite von 3% verkauft. Also das 33fache der Kaltmiete. Wenn man das durchrechnet, und davon ausgeht, dass die Zinsen mittelfristig steigen, dann sieht man, dass es hier in einigen Jahren eine Preiskorrektur gibt.

    Sowas passiert auch in dichtbesiedelten Städten wie London oder Amsterdam. Warum soll es nicht auch in Deutschland passieren?

    PS: man kann in NRW auch günstig und durchaus schön wohnen, muss also nicht Thüringen sein. Oder Niedersachsen.

    • Düsseldorf wäre mir zu unsicher, schlechtes Umfeld, nicht wirklich Landschaft in der Nähe, und regiert durch ewigen Klüngel. In Bayern ist vielleicht noch etwas Luft nach oben, aber nicht viel.

    • @ DA: Aber vielleicht wäre Sylt was für Sie?
      Ich könnte eventuell etwas vermitteln, ca. 2km westlich von Kampen.

    • Eher Siena, in Sylt sind mir zu viele Ausländer und andere Hamburger.

    • Es liegt aber wirklich abgelegen.
      Und rundherum hat auch noch keiner gebaut. Das Grundstück gehörte einer alten Dame, und sie hat es praktisch nie betreten.

      Genau das richtige für Sie!

    • @ Willem Hold
      2 km westlich von Kampen ist die Nordsee — auch bei Ebbe nicht wirklich nutzbar. Und Ihre nächste Beschreibung klingt nach unbebaubarem Unland. Aber wenn Sie etwas haben, wollen Sie es mir anbieten?

  87. Schöne Idee
    Schreiberlinge in den Osten?

    Aber sollten da nicht Wölfe und Bären angesiedelt werden?
    Bienen, Vögel und Schmetterlinge natürlich auch!

    • Fette Kröten würden da auch passen. #Gender #Diversity

    • Wölfe und Bären ansiedeln, Bienen, Vögel und Schmetterlinge natürlich auch, und viele Fette Krö
      … das ist endlich echte Diversität!

      Selbst wenn die Wölfe und Bären die fetten Kröten kaum direkt fressen, baut sich doch eine sinnvolle Nahrungs- und Verwertungskette auf und alles könnte ins schönste ökologische Gleichgewicht geraten!

    • Wassermann, Sie Ewiggestriger
      hier geht es doch ausschließlich um vegane Wölfe und Bären!

    • Ewiggestriger ... ausschließlich vegane Wölfe und Bären!
      Der gewöhnliche Ur-Bajuware (außer dem Don!) sah sich auch als Fakultativ-Vegetarier:

      Zum flüssigen Brot genehmigt er sich ganz gern auch Erdäpfel in Form von Schweinsbraten (dazumals, heute ist da fast nur Mais drin) und auch konzentriertes Gras in Form von Rindfleisch…

  88. Assetpriceinflation
    trifft auch die Immobilie, sehr schön zu sehen in München wo für den Erwerb von Mehrfamilienhäuser gerne mal die 50fache Jahreskaltmiete gezahlt wird.

    Immobilienbesitz hat nicht nur Vorteile, man erinnere sich an die Zwangshypothek nach dem 2. Weltkrieg.

    Wer glaubt Immobilienpreise gehen nur nach oben sollte sich mal den Zusammenhang zwischen Zinsen und Immobilienpreisen zu Gemüte führen. Das gilt auch für München und den Tegernsee.

    • Da haben Sie recht, aber Sie übersehen zwei Faktoren:

      1. wird es hierzulande deutlich voller, das heisst, man braucht den Wihnraum

      2. gibt es zwei Arten von Wohnraum, einen, in dem Sie sicher sind und einen, in dem schnell gemessert wird. Sie zahlen in München mehre Geld und weniger mit Begleiterscheinungen des Staatsversagens.

    • Sicherer Wohnraum - wo ???
      Hier im Speckgürtel von Düsseldorf ? Ich suche grade !
      Ich wohne ja nur in einer 1b Lage, am Rande des Westviertels… und die Kopftücher sind – noch – einen Block entfernt. Und genau dort wird jetzt nachverdichtet. Rotgrünes Ghettobuilding!
      Abriss 2 stöckiger 60er Jahre Häuser, dann Neubau 5 stöckig. 100 Wohnungen im unteren Mietsegment. Genehmigt wurde mit der Bau mit nur 50 Stellplätzen. Das wird sicher reichen für die neuen Fachkräfte meint die Stadtverwaltung.
      Im „Westviertel“ meiner Stadt wird derzeit eine bildschöne Wohnung angeboten.
      Vor 3 Jahren wäre sowas nicht mal zum Makler gekommen.
      Und heute kaufe ich die nicht, weil genau da, in der ruhigen, allerbesten Wohnlage meiner Stadt, dort wo das alte Geld residiert, sich 2 Gruppen Araber prügelten als ich vorbeiradeln wollte.
      Als ich umdrehte bemerkten das 2 Goldstücke und verfolgten mich.
      Wenn ein Autofahrer nicht angehalten und die Typen angebrüllt hätte sie sollten die alte Frau in Ruhe lassen,… was wäre dann vielleicht passiert?
      Sichere Wohnlagen? Hier? Für Hinweise wäre ich dankbar!
      Wer nicht das Geld für eine Gated Community mit bewaffneter Security hat,- und das ist die grosse Mehrheit in Merkelland, ist nirgendwo mehr sicher.
      Danke Merkel !!!

    • Zwangshypothek nach dem 2. Weltkrieg.
      Betrachten Sie bitte den gesamten Zeitraum von 1915 bis 1950.

      Obwohl Siemens und Daimler werthaltig und sinnvoller als „Gold“mark waren, gab es doch auch damit gewisse Liquiditätsengpässe wegen jahrelang geschlossener Börsen, etc.

      Wohnung für Eigenbedarf ist oft sinnvoll, Vermieten weniger unsicher als Sparbuch, würde ich meinen…

    • Gemessert
      wird auch in NRW an manchen Orten erstaunlich wenig, entgegen des hier gerittenen Klischees. Bis auf gerade die Orte die auch teuer sind siehe Düsseldorf, Köln etc. :http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/statistik-die-zwanzig-gefaehrlichsten-staedte-deutschlands-trier-auf-platz-1-a2107705.html

      Sie sollten vielleicht auch bedenken in der beschaulichen teuren Pampa der Rettungsdienst dem nach fettem Essen und viel sitzen sparziergehendem bürgerlichem Koronarkranken deutlich ferner ist als im Ballungsgebiet da nützt auch das Handy nix, wie man bei Herrn F.J. Strauß sehen konnte.

    • facts of life
      Noch einmal für Nichtökonomen:

      Natürlich wird es gerade voller in Deutschland, aber 90% der neuen Wohnblöcke sind auf Mieter ausgerichtet, die zwischen 1500 -2000 € Kaltmiete hinlegen können bzw. wollen.
      Und die gibt es nun einmal nicht in größerem Umfang.

      Es wird also am Markt vorbei investiert.

      Jetzt hoffen die Don ja, dass dann die Mieter nur noch Knäckebrot essen, um sich doch noch das Luxusapartment leisten zu können.

      Tja, dann wird aber keiner mehr Autos, Kleidung und Flatscreen kaufen, keiner mehr in Kneipen gehen etc. Und dann werden sich immer weniger Bürger den Wohnraum leisten können, weil alles Geld nur zu den Dons geht.

      Wer N.Y.C., London oder Paris sein will, der muss auch entsprechend alle Millionäre der Welt anlocken. Ansonsten wird das nix, mit der Immobilienblase. Denn in in Deutscheland sind Einkommen relativ normalverteilt.

  89. Eisengiesserei Torgelow
    @ObjectBe

    werte ObjectBe, wie kommen Produkte der Eisengiesserei Torgelow auf dem Münchner Weihnachtsmarkt ?

    ich frage, weil die typischen Produkte dieses Unternehmens bis zu 150 Tonnen schwer sein können und wohl kaum in einen typischen Weihnachtsbudenstand passen können.

    auch muss ich anfügen, dass nicht der unverwüstliche FJS diese Giesserei gerettet hat, das war 1990 primär die unbeliebte Treuhandanstalt, nachdem die klassischen Abnehmerindustrien wie z.B.
    der Schiffbau, die Tagebaubergwerkstechnik und die Bahnindustrie in der sog. DDR zusammengebrochen waren.

    heute gibt es dort qualifizierte Arbeitsplätze bei wie ich annehme erträglichen Mieten oder Neubaupreisen. es staubt halt in der Produktion recht kräftig………….der schicke Münchner im Dreiteiler den ich 1990 mal in einen Betrieb dieser Art im Osten mitnahm fragte denn auch – nachdem etwas Giessand in seine noblem Schuhe schwappte – „ist es denn immer so schmutzig hier?“

    warum also nach München, Berlin oder Hamburg zügeln ? Ueckermark !!!!!

    Kapfenberg ist ja auch eine Alternative, nachdem heute im

    MUTTISERVIERTDENKAFFEESELBERMUTTERKUTTER

    ein Beitrat von Michaela Seiser zu lesen war. guter Beitrag, nur verwechselt sie im Qualtinger-Zitat „Simmering gegen Kapfenberg: das ist Brutalität! den Fussball mit dem Eishockey.

    das auch, weil es in der gesamten Presse immer auf den Fussball bezogen wird.

    Kapfenberg – ehemals mit den Adolf Hitler Stahlwerken – war eine Eishockeyhochburg und als ich dort war, heuerten dort die ersten echten russischen Spieler an, die keineswegs – wie von Frau Seiser behauptet – etwas ungelenk waren. die waren halt fit und Härte gewohnt, auch das gehört sich für einen Stahlstandort. dafür war der Palatschinken im Werksrestaurant immer sehr gut und in der Nähe lockten fangfrische Forellen.

    • Kapfenberg – ehemals mit den Adolf Hitler Stahlwerken –
      Ich glaube Sie verwexeln da ein paar Kleinigkeiten:

      Die Reichswerke Hermann Göring wurden (auf Kosten vieler Erbhöfe) neu in Linz errichtet, damit man nicht mehr auf den langwierigen und teuren Transport aus der alten Eisenwurzen um den steirischen Erzberg angewiesen war (dort gibts zum Beispiel zu wenig Kohle, vor allem gute).

      Donawitz und Kapfenberg sind sozusagen die Vorfahren der Linzer Stahlsieder, machen auch heute noch weniger Menge in besserer Qualität (auch wenn sie mittlerweile alle in einer Firma stecken) …

  90. @Wassermann: Ökologisches Gleichgewicht ? Kicher
    Auch so ein Märchen für ökologische Analphabeten mit Diplom in Ackerbau und Viehzucht vom Hörensagen vom Vetter, dessen Cousine mal mit einem Schwarzenegger-Verschnitt geklüngelt hat. Das „Gleichgewicht“ ist eine Schaukel. Mal viel Futter, dann enorme Vermehrung der Fressenden und danach Rückgang wegen Futtermangel und danach siehe Satzanfang, die be continued.

    • Ökologisches Gleichgewicht ? Kicher
      Sie haben das vollkommen richtig erkannt:
      Das sogenannte ökologische „Gleich“gewicht ist immer ein Fließgleichgewicht, das sich laufend verschiebt!

      Einmal gibt es mehr Kröten – dann werden die Störche fetter, und umgekehrt.

      Dann kommt ein Eichelmastjahr, darauf viel Wildschweinschinken, etc…

  91. DDR 2.0 - coming soon
    Wenn sich die politische Grosswetterlage nicht markant ändert, muss wohl in Deutschland weiterhin mit jährlicher Nettoeinwanderung in sechsstelliger Höhe gerechnet werden (Flüchtlinge und Wirtschaftsmigranten, Familiennachzug zumindest jener Migranten mit gesichertem Aufenthaltsstatus, Quoten für Afrika und all die Banker, die gemäss einigen deutschen Medien bald in Scharen von London nach FFM übersiedeln werden), die alle irgendwo wohnen müssen.

    Es ist damit voraussehbar, dass sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt für die normale Mittelschicht, geschweige denn für die arme Bevölkerung weiter zuspitzen wird. Das Rezept der deutschen Politik wird dann nicht eine Deregulierung von Mietrecht und Bauvorschriften sein, um mehr Wettbewerb herzustellen und die Preistreiber zu reduzieren, sodass ein Anreiz besteht, im günstigeren Sektor mehr zu bauen, sondern wird wohl in „bewährter“ Weise noch stärker in den Markt eingreifen. Das wird aber nichts nützen.

    Da das Thema sehr viele Wähler betrifft, muss davon ausgegangen werden, dass die Parteien links der Mitte diese „Gerechtigkeitslücke“ dann weiter bewirtschaften werden. Es ist für mich nur eine Frage der Zeit, bis es dann Mindestbelegungsvorschriften für Wohnraum gibt.

    Vor Enteignungen wird man dann bei der Verletzung solcher Belegungsvorschriften wohl (noch) zurückschrecken. Wahrscheinlicher scheint es mir, dass dann auf das Allheilmittel aller Probleme zurückgegriffen und die „Wohnraumverschwendung“ besteuert bzw. mit einer Lenkungsabgabe belegt wird. Das kann dann auch gleich noch grün-ökologisch begründet werden, da pro Kopf weniger Heizenergie anfällt, wenn 6 Personen statt einer Person in einer Wohnung leben.

    Die Abgabe hätte sicher eine steile Progression und Wohnraum, der im Ausland zur Verfügung steht, würde bei der Berechnung der Progressionsstufe auch einbezogen. Für die Mittel- und Unterschicht hat es dann zwar immer noch nicht ausreichend günstigen Wohnraum, aber man kann eine schöne Neiddebatte mit einem klaren Feindbild führen und sich als Politiker als Macher für die kleinen Leute in Szene setzen.

    (Ich nehme an, für Zweitwohnungen von Politiker/-innen in Brüssel oder Berlin gäbe es dann eine Ausnahmebestimmung, da die dort ja nur wohnen, weil sie sich für das Gemeinwohl einsetzen).

    • @ Eine Schweizerin - das alles klingt wie ein perfekter Plan! - "Chulss" muss nur noch eine
      finden, die imstande ist, das umzusetzen! – Ich grüble noch, wer das sein könnte. Da das Wohnungsproblem in Ihrer Optik fast nur noch ein administratives ist, wäre Heiko Maas wohl ein perfekter Kandidat, um diese Aufgabe zu lösen.

      Grad‘ bei Danisch gelesen, dass die Linke Landeschefin Katharina Schubert so etwas wie die Null-Strategie bei Abschiebungen angedacht hat. Null-Strategie heißt, Frau schubert will nicht einmal Terroristen abschieben. Ihre Begründung ist auch originell, ich spitze mal ein klein wenig zu: Sie sagt im Grunde, sie ist dagegen, Terroristen abzuschieben, weil sie nicht verstehen kann, wozu es gut sein soll, Terroristen abzuschieben!

      Das ist doch großartig, ist es nicht?!

      Wörtlich, schreibt Hadmut Danisch, sagte sie: „Es konnte mir noch niemand erklären, warum es so wahnsinnig von Vorteil ist, potenzielle Terroristen abzuschieben. Was ist denn gewonnen, wenn sie andernorts schwere Verbrechen begehen? Der Terror ist längst global.“

    • Von wegen: "DDR 2.0 - coming soon"!
      Liebe SchwesterIn Schweizerin,

      die ist ja schon längst da! – Bzw. gemäß Böser Alter Katze 2015: „Mir doch ejal – Nun sind [isse] se halt da.“.

      Wahrlich, wahrlich und ich sage hier als Hobbykrankenbeobachterin: Die BAK ist auf dem sicheren Weg in die Demenz. Der Heilbronner mit seinen Diagnosen zu Übersprunghandlungen liegt da vermutlich richtig.

    • "Verschon mein Haus, zünd's andre an!"
      Die ist so blöd, die hat nicht einmal das St.Florians-Prinzip verstanden.

    • Was ist denn gewonnen, wenn sie andernorts schwere Verbrechen begehen?
      Ein weiterer Beweis für eine von vielen Relativitätstheorien von Meister Einstein!

      (Alles ist endlich – außer dem Universum und der menschlichen Dummheit. Bei ersterem sei er sich aber noch nicht soo sicher…)

    • @Dieter Kief
      Das ist nur die logische Konsequenz nach der Aufgabe des Staates, des Volkes, der Wahlberechtigten für alle hier Lebenden und der offenen Grenzen. Der Koaltionsvertrag in Berlin sagt genau das aus. Man hat in Berlin so gewählt, man hätte es wissen können.

      Dann halt noch mehr Merkellego und bewaffnete Polizisten auf Weihnachtsmärkten, die an der Berliner Polizei-Akademie ausgebildet wurden. „Wir lassen uns unserer Art zu leben nicht kaputt machen.“

      Und so Politiker werden auch noch von unseren Steuern bezahlt, einfach nur noch widerlich!

    • Bemaba, stimmt nicht.
      Wenn ihr sie nicht wählen tätet, würdet ihr sie auch nicht bezahlen müssen.

    • Und ob das stimmt
      Herr Hippel, ich wohne in Hessen und habe nicht die Linken gewählt. Aber Berlin hat es nun mal mehrheitlich so gewollt. Und Berlin hängt am Tropf des Länderfinanzausgleichs, wird also auch von meinem von staatswegen einbehaltenen Steuern, z.B. von meinem(!) mit Weihnachtsgeld ausgezahltem Gehalt mit 60%Steuern und Sozial(!)abgaben, alimentiert.

    • Bravo
      Besser kann man die politischen Vorgänge und die Motive, die dazu führen nicht beschreiben.

    • Bemaba, auch der Länderfinanzausgleich
      ist nicht vom Himmel gefallen. Nicht der Herrgott selbst hat ihn geschaffen. Diejenigen, die Sie als ‚Berlin‘ bezeichnen, sind noch keine Diktatoren. Nein, es sind ziemlich demokratisch gewählte Volksvertreter.

    • Irgendwo ist der Terror aber auch immer lokal, Herr Kief
      was daraus folgt ist natürlich klar, Zwangseinquartierungen betreffend.

  92. Ich bin jetzt etwas verwirrt
    Text eingeben

    • Mein Computer hat den Text gefressen
      dafür habe ich seine Maus an die Wand geschmissen und jetzt ist sie kaputt (die Maus).

      Hier das Gedächtnisprotokoll (Titelzeile s.o.):

      Germany 2050

      Hat nicht unsere Ersatzmutti vor kurzem gesagt, dass wir Deutsche alle aussterben, wenn sie nicht ein paar Millionen kopulationswillige Hartz-4-Empfänger-Anwärter ins Land lässt?
      Von wegen „Mieter retten“. 2050 gibt’s keine „Mieter“ mehr.
      Wenn wir am Aussterben sind, kommen wir auf die Rote Liste der Vereinten Nationen und bewohnen ein geschütztes Habitat, wo man uns bezahlt, wenn wir dort unser Revier einrichten.
      An unsere Grenzen kommen dann Schilder: „Hier beginnt die Bundesrepublik Deutschland … bitte nicht füttern“.
      Der Deutsche vom Tegernsee schreibt dann dem Deutschen vom Ammersee eine EMail, ob sie den Deutschen vom Starnberger See zum Kaffee einladen sollen. Der antwortet dann, man könnte ja den Deutschen am Forggensee in seinem kleinen Häuschen besuchen, das ihm die Reservatsverwaltung dort eingerichtet hat, das mit den kleinen Türmchen, wo Ludwig dem II., der auch keine Kinder hatte, das Wasser bis zum Halse stand. Und zwar von Innen.

      Das wäre dann eine Idee. Aber auf keinen Fall wollen sie die Deutsche an der Uckermärkischen Seenplatte besuchen, die, die 2010 genauso aussah, wie 2050 („Zeitlos“ sagten ihre inzwischen ausgestorbenen Claqeure), die, die alle Generationen ausgesessen hat und behauptet, immer noch alternativlos zu sein und überprüfbar, so wie es sich für Deutsche gehört, kinderlos ist.
      Dass das mit ihrer „Climate Hoax“ 2030 in die Hosen, besser gesagt „in den Hosenanzug“ ging, dafür kann die doch nichts. Und dass die Klimaflüchtlinge unter Mitnahme des Mobiliars als Schadensersatz für die Klimalüge 2031 wieder nach Hause geflüchtet sind, schliesslich wollte und konnte auch keiner mehr hier die Transferleistungen erwirtschaften und die Klos in den Erstaufnahmeeinrichtungen hat auch schon lange kein Deutscher mehr geputzt, ist alles nicht ihre Schuld. „Nu sindse einfach weg“, sagtse. „Grenzen kann man schliesslich nicht schützen und nu sinse einfach abgehaun“.

      Und wem wolln sie 2050 was vermieten? Investieren sie lieber in Grabsteine oder sowas.

  93. @ Wassermann sagte am 4. Dezember 2017 um 12:18 Uhr
    „Wölfe und Bären ansiedeln, Bienen, Vögel und Schmetterlinge natürlich auch, und viele Fette Kröten… das ist endlich echte Diversität!“
    .
    In der Tat, aber Wolfsrudel haben wir hier in diesem unserem Lande zur Genüge. Mannheim soll derzeit ein Großrudel von ca. 250 beherbergen. Andere Großstädte sollen nicht nachstehen, wie man hört.
    .
    Wohingegen die Ulla mit ihrer kaputten U-Bootflottille im Wert von 3 Milliarden Euro nicht einmal ein „Wolfs-Rüdele“ auf Feindfahrt schicken könnte.
    .
    Ach @Wassermann, Sie geben das Stichwort. Förmlich erschrocken war ich gestern als unser verflossener Oberinsgewissenredner, Herr G. aus R., zweitweise B., vor geballtem Gutmenschencluster erklärte, dass soundsoviel Millionen Menschen auf der Erde keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser hätten.
    .
    Ich fragte mich, hat der keinen Friseur – und was haben wir damit zu tun , möchte darauf aber nicht in royaler Flappsigkeit antworten, warum sie kein Bier trinken würden oder der vor dem gleichen Problem stehende mittelalterliche Deutsche lieber den Wein trank. Dennoch aber sähe ich solche Themen doch vor der UNO besser aufgehoben als vor einer Ansammlung von potenziellen Nestlè-Aktionären mit B. Brecht-Brillen.
    .
    Und dass der Macronen-Napoléon sich direkt an den Schulzen wendet, stimmt bedenklich. Im Mutti-TV sieht man seit Tagen Bilder des Mutti-Verfalls, den sich der Fishnchips-Einwickler gar nicht wagt zu drucken. Wie gestern bei der Will, Madam hinter dem verregneten Limousinen-Panzerglas. Sie soll jetzt auch dazu übergegangen sein bei Journalistenbesuch den Kaffee selbst auszuschenken. Übersprunghandlungen, schätze ich mal, wie ein in Verlegenheit geratener Wellensittich. So wie sie an den Balkontagen heftig mit Lüften und Vorhangziehen beschäftigt war.
    (DdH)

    • soundsoviel Millionen Menschen auf der Erde ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser
      Wenn man in diesem Gewerbe tätig ist, erlaubt man sich gelegentlich einen Schuss Sarkasmus!

      Das geht zum Beispiel so:

      Das Überleben von Menschen ist ein gültiger Beweis für die Verfügbarkeit von Wasser!

      Die Kosten sind – so wie bei Wohnungen – normaler- und sinnvoller(!)weise auch eine Funktion der Knappheit bzw. Nachfrage!

      Bis zu 5% des Einkommens gelten allgemein als akzeptabel und sozial verträglich. Die sind natürlich bei ärmeren schneller erreicht…

    • Wasserpreis@Wassermann
      Schön wär es in der Tat, wenn der Preis für Wasser mit der Verfügbarkeit desselben korrelieren würde, dies ist leider nicht der Fall egal wo Sie sich weltweit aufhalten. In D ist Wasser tendenziell zu teuer und die Wasser und Abwasserabgaben teilweise unverschämt, denn D hat alles aber kein Wasserproblem, von Extremsituationen mal abgesehen.
      In den Wüstenregionen der Welt, da denke ich mal an Las Vegas und LA wird Wasser geradezu verschwendet. Und hier in der Atacama wird einfach ein neuer Staudamm gebaut, nach dem Motto wird schon werden..
      Gerade da, wo man eigentlich auf Wassersparen angewiesen wäre wird wenig darauf geachtet, woran liegt es ?
      Also zuvorderst würde ich die Lobbyarbeit sehen, zumindest hier in Chile sind die Minen „heilig“ und wenn die den Wasserverbrauch einer Kleinstadt haben, und es hunderte davon gibt, kann man den Wasserpreis schon mal nicht erhöhen, weil sonst eine Gerechtigkeitsdebatte entbrennt.
      Das Nächste die Landwirtschaft, die Überall mit einer starken Lobby gesegnet ist. Und zuletzt die Versorger selbst, was haben die davon wenn weniger Wasser „verbraucht“ wird, richtig weniger Einnahmen.
      Jetzt ist es so verrückt, daß ich hier in der trockensten Wüste der Welt einen Bruchteil des Wasserpreises bezahle, den meine Mieter in D berappen durften, soviel zu Wasserpreis und Verfügbarkeit.

    • Problembär, ...
      Schön wär es in der Tat, wenn der Preis für Wasser mit der Verfügbarkeit desselben korrelieren würde, dies ist leider nicht der Fall egal wo Sie sich weltweit aufhalten.

      Korrekt ist, dass in den wenigsten Fällen der Wert der Ressource Wasser abgegolten wird – vor allem weil die traditionell relativ unbegrenzt im Verhältnis zum Bedarf war. Allerdings reflektieren auch die Bereitstellungskosten (Transport und Aufbereitung/Qualitätssicherung) normalerweise dieses sich verknappende Verhältnis ganz gut (außer die Politik greift mit populistischen Subventionen à la Indien ein).

      In D ist Wasser tendenziell zu teuer und die Wasser und Abwasserabgaben teilweise unverschämt, denn D hat alles aber kein Wasserproblem, von Extremsituationen mal abgesehen.

      Mich wundern die deutschen Preise auch oft, es können aber 2 Argumente vorgebracht werden: Vor einem guten Jahrzehnt hat die dt Wasserlobby vorgetragen, dass international eine verzerrte Wahrnehmung der überhöhten dt Tarife herrsche. Im Prinzip wendet der dt Verbraucher einen prozentuell unterdurchschnittlichen Anteil seines Einkommens für Wasser auf (weil das Einkommen gut sei und er pro Kopf weniger konsumiere). Man könnte auch sagen, dass die ökologische Daseinsvorsorge durch bessere Abwasserreinigung und geringere Entnahmen (im Vergleich zum Dargebot) eben Ausdruck einer prinzipiell sinnvollen ökologischen Grundhaltung ist.

      Gerade da, wo man eigentlich auf Wassersparen angewiesen wäre wird wenig darauf geachtet, woran liegt es ?

      Was Sie als Lobbyarbeit bezeichnen, kann man auch als kulturelle oder politische Präferenz interpretieren. Die angesprochene Landwirtschaft, verfügt in traditionellen Bewässerungskulturen über alte Rechte und Preise, die auch eher Betriebs- als Vollkosten reflektieren. Es gibt aber auch andere Paradoxa. Z.B. verfügt Abu Dhabi anscheinend über einen Süßwasserüberschuss aus der Stromerzeugung! Es gab da ein Projekt, diesen nicht länger in den persischen Golf zurückzuschicken, sondern zur Grundwasseranreicherung als strategische Ressource zu nutzen!

  94. Wir retten alle
    Wir retten alle, sogar laut den Berliner Linken Terroristen:
    https://www.bz-berlin.de/berlin/berliner-linke-will-nicht-einmal-terroristen-abschieben
    Ein kleiner Ausschnitt:
    „Es konnte mir noch niemand erklären, warum es so wahnsinnig von Vorteil ist, potenzielle Terroristen abzuschieben. Was ist denn gewonnen, wenn sie andernorts schwere Verbrechen begehen? Der Terror ist längst global.“
    Insofern brauchen wir halt bald bezahlbaren Wohnraum für Terroristen.

    • brauchen wir halt bald bezahlbaren Wohnraum für Terroristen ...
      … dabei speilt Geld aber nicht wirklich eine Rolle – weil das sowieso auf Staatskosten gehen dürfte.

      Wenige Terroristen in spe dürften neben der Vorbreitung auf das Paradies mit seinen unzähligen dienstbeflissenen Jungfrauen – Gott ist groß und M.ed, gelobt und gepriesen sei sein Name, sein einziger und ewiger Brofett – genug verdienen um standesgemäß zu logieren. Schließlich braucht es da auch Werkstatt und Übungsgelände (nur mit yT wird das oft nix…)

    • Staatsanwälte klingeln nicht..
      SPD, CDU und Grüne fordern Überwachung der AFD. Na was fürn Glück haben die Linke da nicht mit geplärrt, die wären ja dann komplett unglaubwürdig aber so…

  95. Ich bin jetzt etwas verwirrt
    Hat nicht unsere liebe Mutti aus der Tuppermark erst kürzlich gesagt, daß, wenn sie nicht ein paar Milliönchen kopulationsbereite Underachiever in unser Lamd holt, wir eine aussterbende Rasse sind, sodaß in 50 Jahren der Deutsche vom Tegernsee dem vom Starnberger See eine EMail schreibt, ob sie den Deutschen am Ammersee zum Kaffee besuchen sollen und der zurückschreibt, er könne jetzt nicht, weil irgendeine vom Wannsee behauptet, auch Deutsche zu sein, und nicht nur das, sie sei auch noch „Hauptstadt“ und „Königin von Tuppermark“ und erhebe jetzt 20% „Bedrohte Arten“-Steuer, damit ein seit 100 Jahren brachliegendes Gelände archäologisch erschlossen werden könne, dort sollen die letzten Deutschen, die in Grupen mit n>1 auftraten, einen sogenannten „Flughafen“ geplant haben, der aber nie fertig wurde.

    Am nächsten Tag (EMails gehen jetzt mit Solarstrom wegen dem CO2 und können deshalb nur bei Tageslicht geschrieben und verschickt werden) antwortet der vom Ammersee, ob der Wannsee da wäre, wo die, die vor 100 Jahren schon ganz genauso aussah, wie heute, immer noch Bundeskanzlerin sei, und die jetzt so strahlen würde, wie Fukushima vor 150 Jahren, weil alles, was sie jetzt beschliesse, alternativlos und einstimmig beschlossen würde und sie alle, ja alle (die Bayern zählt sie wie immer nicht mit), ausgesessen habe.
    (Die Nationalhymne habe sie in „Kleinigkeit und Recht und Freiheit..“ umgeändert und an den Grenzen stünden jetzt Schilder: „Hier beginnt die Bundesrepublik Deutschland…bitte nicht füttern“)?

    Da antwortet der vom Tegernsee: „Nein, die ist doch todunglücklich, weil ihre „Climate Hoax“ in die Hose gegangen ist und die Klimaflüchtlinge, nachdem sie das gemerkt hatten und nachdem keiner mehr hier die Transferleistungen erwirtschaftete und erst recht keiner mehr da war, um die Klos in den Ersataufnahmeeinrichtungen zu putzen, unter Mitnahme des Mobiliars (als Schadenersatz für die Klimalüge, durch die sie unnötigerweise zu Flüchtlingen wurden) wieder in ihre Heimatländer abgezogen sind, um da ein bisschen Krieg zu spielen.

    Ausserdem ist ihr im Traum der Genosse Stalin erschienen und hat gesagt: „Das mit den Deutschen auf der Roten Liste hatte ich anders gemeint“.

    Jetzt kann man da nicht mehr hingehen, ohne dass sie einem hinterherspringt und „Metoo, metoo“ schreit (Wenigstens könnte sie sich was anziehen).

    Also wenn DIE Prognose stimmt und der Wohnungsmarkt nach Angebot und Nachfrage funktioniert, Dann hätte ich gerne das Schloss Neuschwanstein als Umkleidekabine und dieses Schlösschen da, wo der vorletzte G8-Gipfel war, das wird meine Residenz.
    Ich zahle für 10Jahre im voraus. Können Sie 20 Euro wechseln?

    • Nationalhymne habe sie in „Kleinigkeit und Recht und Freiheit...“
      Sie haben das anscheinend leider nicht ganz genau verstanden.

      Gemeint (von gemein!) war natürlich:
      „Kleinigkeit, Unrecht und Feigheit…“
      (oder so ähnlich)

    • Nationalhymen
      Hiess es nicht: „Deutschland, Deutschland über Nahles…“ oder so?

      PS: Wie kommt der alte Text hierher?`Habe ich meine Maus jetzt umsonst zerschmissen?

    • @Marx
      Nö, hat sie nicht.

  96. " Jeder ein Eigentümer " ..
    Das ist ein guter Ansatz,nicht nur zur Lösung des Wohnungsproblems,sondern auch gegen die kommende Altersarmut.Die Frage ist nur: wie ist das realisierbar angesichts seit ca 20 Jahren fallender Realeinkommen und explodierender Immobilienpreise ?
    Mein Lösungsvorschlag wäre eine Sondersteuer für nicht selbstgenutzten Wohnraum,die so hoch sein müsste,dass Vermieten sich nicht mehr lohnt.
    Dadurch würden Wohnimmobilien schlagartig billiger.Ausserdem würden keine neuen Wohnungen zur Vermietung mehr gebaut werden,wodurch die Grundstücke für Selbstnutzer billiger würden.
    Für gemeinützige Genossenschaften müssten natürlich Ausnahmen von der Sondersteuer gelten.

    • Oder der Don lebt in einer großen Kommune, in der er jeden Monat fürstlich für eine (1) Schultermassage bezahlt wird.

      Mit Gewerbe, Beleg und allem.

      Wer’s nicht mag, kann ja ausziehen und sich was kaufen, wie 50 Millionen andere Leute zur selben Zeit…


    • Es werden jetzt schon nicht viel Mietobjekte gebaut.
      Sondern Eigentumswohnungen (für Selbernutzer, jawohl).
      Wieso das durch fehlenden Mietwohnungsbau billiger werden sollte, ist ein Hirnschwurbel, der sich mir in keiner Weise erschließt.
      Eigentumswohnungen „gehen noch“, weil „das Geld billig ist“. Die „solventen Mieter“ verschulden sich lieber für was eigenes, und für die Mietobjekte bleiben nur die Mieter, die kaum Geld haben oder sonstwie unverträglich sind (schnell wieder ausziehen und alles vermooren). Eben darum rentiert sich Mietwohnungsbau bei heutigen Bauvorschriften nicht, denn so billig kann kein Bauträger anbieten, wie es für diese Art Mieter nötig wäre.

    • klar
      ich kenne Leute, die Hilfsarbeitertätigkeiten hatten, sparsam waren und mit spießigen Bausparverträgen zu Wohneigentum gekommen sind.
      Knapp vor der Rente waren die Wohnungen abbezahlt.
      Jetzt gehen die Wohnungen drauf, um das Pflegeheim zu finanzieren.

      sparen ist halt fad, und das Maul am Tischeck wetzen nicht jedermanns Sache.
      Wer Eigentum hat, weiß, wie schnell mal einige 10Tausend für Dachdecken oder obligatorischen Balkonanbau draufgehen.
      Bekommt man über den Mietzins auch nicht so zügig rein.

      Jedem, der Wohneigentum will, empfehle ich zu sparen und Erschwingliches, Kleines, auch im Umland zu kaufen. Kleinvieh macht auch Mist.

    • Sie sagen es!
      Das ist genau das, das ich wirklich jeder/m wünsche: nämlich was Eigenes. Damit auch jede/r sieht,was das so mit sich bringt an Mühen und Kosten.Nicht zu vergessen so manche Auflage.Freuen Sie sich auch schon mal auf dauernd steigende Grundsteuern. Falls Sie Glück haben, wird auch noch die Straße saniert und Ihnen dann Zigfaches abverlangt (beim Haus) und wenn Sie noch mehr Glück haben, bekommen Sie auch noch einen Bürgersteig, der von Ihnen den Winterdienst fordert…

      Aber ich sehe gerade, Sie wollen ja nur eine Wohnung? Da kommt dann der Hausmeister…Falsch, Sie wollen ja evtl.doch ein billiges Grundstück zum Selbstzweck. Sie sind ja ein Cleverle!Sie müssen dann erst einmal jemanden finden, der/die Ihnen eins verkauft. Von mir bekämen Sie nix, weil ich lieber alles unter Naturschutz stellen würde – der Bienen,Schmetterlinge und Vögel wegen.Die summen und singen nicht solch einen Schmarren, wie Sie.

  97. wundervolle Torte
    Also – geht doch. Und mit dem Sterben hat´s auch noch Zeit. Vielleicht sollten Sie noch erwägen, nicht nur verrückt nach der Torte zu sein. Dann wärs kurzweiliger.

  98. Sie zahlen entweder mehr Geld oder mit mehr Staatsversagen!
    Deshalb meine rhapsodenartigen Verweise auf die Konföderation der Helvetier!

    Eine bescheidene Unterkunft in ebensolcher (idyllischer!) Lage, könnte sich als effizienter Lebensversicherung Daseinsvorsorge erweisen als alle Anlagen in deutschländischen Tiefebenen / Sümpfen / Steppen!

    Ein Land mit wenig Schulden, guter Leistungsbilanz, besserem Bildungssystem, Innovationsvorsprung, hat mehr Gestaltungsspielraum.
    Besseres Geld wurde auch von 1914-18 und 1933-45 von den verdreckten Hungerleidern rundherum ganz gerne genommen.


    • Jaja, der Ferienwohnungsboom in Büsingen, bekannt.
      (Für die, denen nicht: in den atomkriegsgeängstigten 1980ern kauften viele Deutsche in der exterritorialen Exklave Büsingen, die vom nahegelegenen Schaffhausen mit Atombunkerrechten versehen worden war – man zahlt dort auch mit SFr -, Anteile von Ferienwohnungen. Die standen dann eigentlich nur leer herum und wurden Jahrzehnte später billig verkauft, siw war es schwer, sie loszuwerden. Büsingen galt als „der Ort mit den ewig heruntergelassenen Rolladen“.)
      In die Schweiz zu ziehen kann man sich überlegen, wenn man dort längere Zeit arbeitet. Zu meinen, man würde gleich eingemeindet, nur weil man sich ein Haus oder eine Wohnung kauft, ist allerdings eine uninformierte Fehlmeinung.

    • Zu meinen, man würde gleich eingemeindet, ...
      … nur weil man sich ein Haus oder eine Wohnung kauft, ist allerdings eine uninformierte Fehlmeinung.

      Das ist richtig – aber nicht meine!

      Kann Lex Koller u.v.a.m. fast auswendig herunterbeten und habe festgestellt, das die Schweizer nicht überrannt werden wollen, aber in Abwanderungsgebieten dankbar für jeden Steuerzahler sind (selbst wenn er kein Milliardär ist).

  99. vom Stahl zum Schellenbacher !
    werter @Wassermann, natürlich ist mir das mit Linz und Göring klar und ich kenne auch die eigentümerstrukturen zu genüge……….

    aber weil A.H. wohl so edel war, sollten auch die Edelstahlwerke nach ihm benannt werden…………..draussen vor Kapfenberg in Deuchendorf ! wo der schweissdraht heute sitzt und die werkzeuge !

    aber eigentlich begann das ganze ja in Vordernberg, auch in der Steiermark, besuchen die auf jeden fall das Hochofenmuseum und die alten anlagen, dann wurde die holzkohle zu teuer und die importkohle aus der KuK-Monarchie konnte günstig nach Donawitz transportiert werden.

    Linz ist mir heute eher als standort der „Schellenbacher Bootswerft“ in erinnerung, wir haben gerade anfang dieser saison einen tollen fünfer von ihm gekauft, läuft super !

  100. Einfach mal gescheiter (nein, NICHT gescheitert !!!) schreiben. Wie? So:
    thenextweb.com/insider/2017/12/04/make-writer-2018-according-writers/

    v.gd/z2uOMB

  101. Zu viel für Kleinvieh
    Werde das Stockwerk für die Pflanzen und meinen Kater vermieten. Überlegte zunächst kurz es an Geflüchtete zu vergeben, mache es nicht, weil da Ärger mit verängstigten Nachbarn anstünde. Der SUV von meinem Anwalt ist gross genug und da geht es um die eigenen Grundstückswerte.
    Als in der Baubranche Tätiger klage ich zur Zeit mal lieber übers Wetter, als über zu hohe Mieten.

    In meiner Nachbarschaft räumt die Stadtverwaltung ein Haus, das gegen eine „Gebühr“ von zwei Rentnern bewohnt wird, sie bekommen vorerst keine Ersatzwohnungen gestellt, obwohl sie schon lange dort leben. Dem bereits angemeldeten Mieter muss ich eine andere Wohnung vermitteln um einem der beiden ihr gewohntes Umfeld erhalten zu können, Investoren gibt es angeblich keine.

    Viele ältere Hausbesitzer hier in BW befürchten von „Mietnomaden“ belagert zu werden und etliche Wohnungen, einst für Kinder oder Grosseltern geplant, stehen leer. Finde wir sollten hier, ähnlich wie in Italien üblich, Wohneigentum stärker nach Ausstattung besteuern, damit z.B. ein Leerstand aus Prestigegründen auch entsprechend teuer wird. Das dürfte noch einige Beamtenjahre kosten.

  102. Titel eingeben
    @Wassermann
    Whoareyou?!? Bitte um mehr Kommentare Ihrerseits…warum schreiben Sie nicht in den meistgelesenen Abseits-Mainstream-Medien…Ihr Schreibstil und Ihre von Intelligenz geprägte Beobachtungsgabe, sowie Ihre Ironie sind…unvergleichlich ( zuzugeben…beneidenswert)
    Was passiert und wann und wie passiert Ihrer Meinung nach eigentlich das Unvermeidbare? Die Deutsche „Leistungsbevölkerung“ ist entweder verrentet oder ausgewandert oder hat sich totgeschuftet/krankgeschuftet..WER alimentiert dann noch die Politik, die Rentner, die Kranken, die Sozialhilfeberechtigten, die, die nie hier eingezahlt, aber immer gefordert haben , die Schüler, die Studenten, die, die immer weltoffen für „Andere“ gefordert , aber ebenfalls nie eingezahlt haben?!?!? Ja, ich weiß, darauf haben selbst unsere heutigen Politiker nicht mal ansatzweise eine Antwort…war ja auch nur ne Frage ; )

    • mehr Kommentare
      Danke für die Blumen!

      Aber ich finde es sind manchmal schon zuviele, speziell dieses Mal (der Don MUSS das ja alles lesen bevor er freischaltet).

      Ich lese einfach immer wieder gerne was der Don und seine Mitforisten zu sagen wissen, je nach Zeit und Laune gebe ich auch meinen Senf dazu…

      Was passiert und wann und wie passiert Ihrer Meinung nach eigentlich das Unvermeidbare?

      Beachten Sie die Demografie und das Pensionssystem!

      Prognosen sind ja bekanntlich immer schwierig – besonders aber wenn sie die Zukunft betreffen. D.h. den Zeitpunkt kann man so wenig genau wie das Platzen eines Luftballons oder einer Börsenblase vorher berechnen und viele, die mit Intuition oft recht hatten werden nächstes mal auch daneben liegen…

      Ich könnte empfehlen ein paar Jahrzehnte Warren Buffetts Briefe zurück zu lesen. Das findet man immer was über Gott und Welt was zu Risikominimierung und Chancenoptimierung nützlich sein kann!

  103. Jetzt macht also der Söder den Gummihorstl ,
    ..
    .
    bestimmt mit viel Gewetter , aber letztlich…

    die Groko wird kommen , elendig , voller Sozi-Inhalte , was die Mehrheit NICHT gewählt hat,

    und die CSU, ob Horstl oder Söder, wird brav Mugabe wählen.

    Im Herbst 2018 gibt’s dafür eine saftige Rechnung .

    Sowohl die AfD , als auch allenfalls die Freien Wähler, werden viel vom einstigen Glanz und Gloria der CSU zammfressen .

    Im Prinzip hat die CSU nur die Chance , den Lindner zu geben, ein riskantes Dingens.

    Angeblich sinkt die Beliebtheit der FDP, aber mir kann keiner erzählen, dass die Mehrheit in D-Land Jamaika wollte, oder jetzt wieder GroKo mit starker Sozen-Handschrift, also noch mehr Zuzug .

    Naja, schaumermal, na segnmasjo.

  104. analoges Beispiel zum zukünftigen Thüringer Wald ist England bspw Midlands:
    Hauseigentümer aus dem Commonwealth(treffender gehts nich common wealth), nämlich Pakistaner + Inder … Mieter:Osteuropäer Polen + Balten

    Dort Hunderttausendfach realisiert; erfahrungsgemäß heute bereits in Kreuzberg + Brandenburg Hauseigentümerges. aus Zypern, Malta usw.

    Der Leser der Prantlhausener kommt hier bereits definitiv ZU SPÄT!

  105. austricksen
    Der Nachteil einer Immobilie ist das sie immobil ist . Wie weiter oben schon beschrieben können da von Seiten der Abgabenforderer noch richtige Schweinereien kommen . Mir ist da eine 20 Mark Reichsgoldmünze lieber . 7,16 Gramm 900er Gold reicht im Krisenfall immer für einen Sack Kartoffeln . Und von wegen Mobilität : sie ist klein genug um sie zu sammeln und vor neugierigen Augen zu verstecken . Mal ganz davon abgesehen das jeder Wohnungsbesitzer ziemlich dämlich wäre Mietzahlungen in der Währung abzulehnen .

    • Optimisten kaufen Gold.

      Pessimisten wissen. dass die Grenze zu Österreich nicht weit ist.

    • @ Daly,
      Ihnen ist schon klar, was Sie da fordern? Genau, ein Immobiler soll Sie dann ernähren für etwas Klimperkram, das, wenn (hoffentlich) alles vorbeigeht, im Wert sinkt.Dann viel Glück.

      Sie sind ähnlich schlau wie @ Möve (von Helgoland kann sie nicht sein).Da ich ja dauernd in angeblich guten Zeiten so meine Studien mache, weiß ich genau, wem ich helfen würde – und wem nicht. Voraussetzung für mich wäre allerdings, dass ich bald mal in den Jungbrunnen tauchen müsste, um das dann ausführen zu können…

    • Optimisten kaufen Gold
      Genau! Die Zentralbanken von USA und China beispielsweise. Russland ist Selbstversorger. Nippon ist eher pessimistisch.

  106. billige Energie eine wesentliche Voraussetzung für die Stabilität des jetzigen Systems ...
    … und zwar eine ganz zentrale!

    Ohne geht es schnell Richtung Subsistenzwirtschaft.

    Die Sonne schickt zwar keine Rechnung, aber konzentrierte Reichtümer in finsteren Gegenden fördert sie auch nicht gerade…

  107. Wohnen kann man auch im Ritz - und manche müssen sogar.
    Z.B. in SA. Sitzen da eigentlich immer noch, sicher nicht bei Wasser und Brot sondern all inclusive, einige eingesperrt fest? Oder mussten die das Domizil inzwischen wechseln? Haftbar sollen ja die Insassen mit ihrem Angesparten vollumfänglich selbst sein, das die Staatskasse gerne übernehmen will.
    Es geschieht so viel, dass einem einiges aus dem Sinn kommt und man von vielem das Ende nicht erfährt. Aber auch die Medien haben die komplett vergessen.
    Während in Stuttgart, aus welchen Gründen auch immer, nachts der Konzertflügel in der Akademie der bildenden Künste am Weißenhof brennt https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110977/3804894

  108. Da wünscht Siie jemand auf den Mond oder scherzt nur
    „Ich könnte eventuell etwas vermitteln, ca. 2km westlich von Kampen.“

    Don, westlich von Kampen sind nur Sandbänke, und die alte Dame ist die Nordsee. Ich fürchte, Sie haben das nicht gecheckt. Ein Windrad ginge natürlich auch.

    • Westlich von Kampen ...
      Diesen alten Sylter Scherzkeks haben Sie aber beide gefuttert. Genau dort, nämlich 2 km westlich von Kampen, lag das Kirchspiel Eydum, untergegangen in der Allerheiligenflut von 1436 und noch als abgängig ausgewiesen in der Karte des Johannes Mejer 1648. Wo wollten Sie gleich siedeln?! Achja, in Eydum … Tja, „Ei-dumm“.

  109. Journalisten sterben
    Der Don schreibt:
    „Einer der angenehmen Aspekte am Tegernsee ist, dass es hier zwar Journalisten gibt – aber praktisch alle kommen nur zum Sterben hierher“

    Mitunter versuchen sie allerdings, den Schnitter nochmal abzuwimmeln, indem sie sich im Lanserhof am besagten Tegernsee eine vermeintliche Runderneuerung verkaufen lassen.

    Mit einer Investition von 100 Mio Oiro bekommen wir hier auf Sylt jetzt auch eine Filiale dieses bayrischen Jungbrunnens in das ehemalige, bisher eher nach Schweißfüßen riechende (Bundeswehr) Offizierskasino in List eingebaut.

    Die Sylter Rundschau schreibt:
    „Ein großer Sylt- und Lanserhof-Fan ist auch Johannes B.Kerner, der in das Projekt auf der Insel investiert hat. Für den prominenten Moderator ist es einfach „der Spirit, wenn man einen Lanserhof betritt. Man ist dann in einer anderen Welt. Und die tut mir einfach gut“.“

    „Man ist dann in einer anderen Welt“…
    Da wünsche ich dann noch so manch anderem „Journalisten“ einen erfolgreichen Aufenthalt im Lanserhof…

    • Kerner warb schon mal für airberlin, ...
      … und auch sonst verursacht er bei mir Brechreiz. (Alleine ist er für mich damit allerdings nicht.)

    • Aus Österreich, auf Sylt so überflüssig wie ein Kropf
      Das ist ein Ösi-Projekt, Lans bei Innsbruck. Das bayerische ist schon eine Metastase. Den Lago sieht man übrigens nicht in Marienstein, soweit ich weiß, höchstens ganz oben. Aber von oben sieht er immer aus wie eine Pfütze, im Gegensatz zum bayerischen Meer (Chiemsee).

      Wenn Hans-(Kerner)-Dampf in allen Gassen dabei ist, wird’s bestimmt supergeil. Es ist unglaublich komisch, sowas nach Sylt zu stellen, denn Sylt bietet bei regelmäßigen Spaziergängen an der Flutkante in etwa das Gleiche und das ganz ohne Kosten außer Hotel. Sylt ist gesund, wenn man es richtig nutzt. Von Natur aus.

      Nur: Die Flutkante ist lang. In so einem Etablissement ist man eher unter seinesgleichen und nicht unter diesem ganzen Proll, der mit SH-Ticket anreist. Der Schuppen beweist mal wieder: Willst du Elite, brauchst du Kredite. Warum man es nicht in die Bäderruine in Keitum baut, erschließt sich mir nicht so ganz. Oder ist die inzwischen abgerissen?

    • "Aus Österreich, auf Sylt so überflüssig wie ein Kropf"
      Es ist wie am Tegernsee:
      Wohin mit dem Geld?! Investoren schätzen die Sicherheit, die Deutschland ihnen derzeit noch bietet.
      Und natürlich zahlt der Cousin von Eldowan locker 1.000 Oiro pro Tag dafür, daß Herr Dr. Ehrmanntraut seiner Ollen zweimal täglich eine Packung Schlamm in ihr haariges Gesicht klatscht.
      Für die nächsten 30 Jahre ist das erstmal eine sehr gute Investition.

      In Bonn kann man übrigens gut ablesen, wohin es führt, wenn man mit deutschen Steuern Ärzte ausbildet und diese dann ins Geschäftsleben entläßt…

    • Dr. Ehrmanntraut
      ist dieser Nick noch frei? Zahle einen Krypto.

  110. Schönschrift
    Ein erfreulicher weiterer Aspekt von Immobilienbesitz: sich immer mal überlegen zu können, welches Kind welche Immobilie erben sollte, falls es hierhin oder dorthin zieht.

    Das Schild im Café ist sehr schön geschrieben. Wer das ohne Schablone hinbekommt, ist wirklich zu beneiden.

  111. Fake Headlines immer häufiger
    Fake-Headline:

    Trump verkleinert US-Naturschutzgebiete um mehr als 80 Prozent.
    h ttps://www.welt.de/politik/ausland/article171267897/Trump-verkleinert-US-Naturschutzgebiete-um-mehr-als-80-Prozent.html

    Korrekt wäre:
    Trump verkleinert Naturschutzgebiet in Utah um 80 Prozent.

    Dieses hat eine Besonderheit: Es wurde von Clinton und Obama erst geschaffen:
    „Die beiden Naturschutzgebiete waren von den früheren Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama geschaffen worden, was Trump als ungebührlichen „Übergriff“ bezeichnete.“

    Gegen Trump wird recht gern mit fake headlines agitiert. Für den linksgrünen Studenten, wenn er das Stück nicht liest, geht das dann so aus: Er betritt morgens die Uni und kräht: „Trump soll 80% der amerikanischen Naturschutzgebiete aus der Protektion genommen haben.“

    • Oje
      Bei Bazonline wird zu den Nachrichten bzgl. der zwei Naturschutzgebiete in Utah ein Video des Bryce Canyon gezeigt. Und zwar genau dann, wenn die Info zur Flächenreduzierung eingeblendet wird.
      Das erinnert mich ein wenig an die Bilder der MSM mit flüchtenden Frauen und Kindern (86% aller Berichte, falls ich es mir richtig gemerkt habe).
      Meine Güte, wie tief kann man sinken.

    • Naturschutzgebiete einzurichten
      war vor hundert Jahren eine tolle Idee um menschenleere
      Gebiete einer öffentlichen Verwaltung zu unterstellen.

      Zu geringen Kosten.

  112. Ex Zeitleser
    Immobil-mobil-Flexibel
    Wenn es um Versorgungsjobs für abgewählte oder zurückgetretene Parteigänger geht sind auch die Grünen und die SPD hoch mobil und kreativ. Für mich erschreckend, wie sich die Parteien immer noch „bedienen“ und ohne Transparenz Standards kreativ biegen und für Perteipersonal anpassen, das ansonsten aufgrund Qualifikation kaum (Studienabrecher Bonde) solche Job bekommen würde.

    Der SPD-Politiker Eumann ist zum neuen Direktor der Landesanstalt für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) gewählt. Aber auch der ehem Grünen BW Minister Alex Bonde wurde nun versorgt und an die Spitze der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) berufen.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/medienkluengel-bei-landesmedienanstalt-in-rheinland-pfalz-15324823.html

  113. Elternhass, gute Version
    Im Stürmer unserer Zeit ein Drama: unser Sohn hat einen Schulfreund mit (graus) AfD-Eltern. Was sollen wir nur machen? Den Freund töten? Deren Eltern wirtschaftlich vernichten?
    .
    Prantl weiß Rat:
    http://www.sue ddeutsche.de/leben/familientrio-was-tun-wenn-andere-eltern-afd-positionen-vertreten-1.3767435
    .
    Der Hass der guten Menschen dreht frei.
    .
    Ganz am Rande: hier wir auch ganz gutig gegendert. AfD ist igittbösi. Also ist es der Sohn, der in die Scheiße fasst (AfD-Junge als Freund). Die Prantl-Story ginge nicht mit „unsere T o c h t e r hat eine Freundin mit AfD-Eltern….“
    .
    So geht gendern richtig!

    • Der eigentliche Witz ist, wer darauf antwortet: Kirsten Fuchs.

      Ich habe die in jungen Jahren in Berlin noch life im Kellerloch erlebt – das ist genau der Typ, von dem man als allerletztes Erziehungstips haben wollen würde. Nichts gegen eine Assilesung mit Bierflasche in der Hand, das kann auch Spass sein – auch wenn die Frau damals viel zu schnell las und Lampenfieber hatte – aber Erziehungsratgeber sollten schon noch andere Qualitäten haben.

    • Ach der Heribert, wer liest den denn?
      Beim Buchhändler meiner Wahl liegt sein neuester Erguss, den er zur Landtagswahl im Saarland herausgab. „Gebrauchsanweisungen für Populisten“, liegt seit Monaten aus. Es ist immer noch ist kein Leseexemplar enthäutet. Hören Sie mal rein. http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/heribert-prantl-ueber-sein-buch-gebrauchsanweisung-fuer-populisten-100.html
      (DdH)

    • Wo bleibt die Zivilcourage
      vulgo denunzieren?

      bei der Sozialkundelehrerin, bei der Ethiklehrerin, bei der Klassleiterin, bei der Mittelstufenbeauftragten und bei der SchülerInnenmitverwaltung.

      Am besten ab zum Anwalt und ein Schulverbot für das Kind des Afdlers einklagen.
      So wird ein Schuh draus.

    • Verstörender Beitrag einer seriösen Zeitung
      Danke für den Link. Manche Beiträge in seriösen Zeitungen sind einfach … verstörend und offenbaren, dass die Schreiber nicht mitbekommen haben, dass die Partei im Bundestag sitzt und nicht verboten ist.

      Was wäre wohl, wenn man die Frage ein ganz klein bisschen verfremdete:
      „Was tun, wenn andere Eltern konservative Deutschtürken sind? Der 13-jährige Sohn hat einen neuen Schulfreund. Der Junge ist nett, die politisch-religiöse Einstellung seiner Eltern erschreckend. Wie erklärt man dem Kind, dass man nichts mehr mit ihnen zu tun haben will?“

      Tja, das dürfte man nicht zu erklären versuchen, denn es würde von den freundlichen Familienexperten der Süddeutschen vermutlich als, scheußlich!, fremdenfeindlich und Sippenhaft deklariert. Da müssen die eigenen Eltern doch beim Integrieren helfen und warmherzige Toleranz zeigen.

    • Erziehung ist eben ein weiter Begriff
      Hier ging es wohl eher um „chirurgische Kampfführung“: wie zeige ich es den AfD-Eltern, ohne dass mein Sohn einen Freund verliert. Dazu kann jede Kellerassel etwas schwurbeln :-)

    • braune Eltern
      Kaun bitte wea a Negadirndl findn – mit 2 braune Ötern und daun den Hianwixa nu amoi frogn?

    • Es antwortt auch Jasper Juul in der SZ - und der ist cool!
      Die Frage ist aber schon interessant – und eines der zentralen Themen in Jonathan Franzens drittem Roman, „Freiheit“, wo der ebenfalls pubertierende Sohn der sehr liberalen Berglunds sich den ein wenig gröber gestrickten Republikaner-Nachbarn zuneigt. Franzen macht sehr viel aus dieser Konstelltion.

    • @Nahuatl:
      … Genau das wurde auf der fb-Seite ZGI – Zusammen gegen Intoleranz auch empfohlen (beim Blog ScienceFiles und auf der Seite selbst rätselt man immer noch, ob die Seite Satire pur ist oder von einem Kreis psychisch labiler Menschen erstellt wurde?, ich neige zur Satire, aber wer weiß das schon, vor allem: wer weiß, ob alle Leute die Satire erkennen würden???):
      Die Reaktion der Eltern ist vollkommen richtig. Sie müssen nun auch ihren Sohn vor blau-brauner Indoktrination schützen und ihm verbieten, mit dem anderem Kind weiter Kontakt zu halten. Wir empfehlen außerdem ein Gespräch mit der KlassenleiterIn, die andere Eltern warnen kann; es darf kein rechtes Gedankengut an Kinder weitergegeben werden, das gehört zur deutschen historischen Verantwortung. Also heißt es jetzt für die Eltern: Zivilcourage zeigen und Stimme erheben!

    • @EGH
      Schlimm, wenn die Phantasie von der Realität überholt wird.

  114. Spielverderber
    In meinem Bekanntenkreis gibt es ein junges Paar, er ist 29, seit 6 Monaten Prüfingenieur für fast alles, was Räder hat; sie ist 21, Bosnierin, seit einem Jahr im Sehnsuchtsland D. Ohne Berufsausbildung. Strebt was Kaufmännisches an, da Model-Karriere nicht klappt. Heirat und Kinder sind angedacht. Die beiden haben Pläne: Erwerb eines Grundstücks im Remscheider Hinterland, Bau eines dreigeschossigen Fertighauses, darin 4 Mietwohnungen à 80 qm plus Penthouse zur Eigennutzung. Wertige Ausstattung etc. pp.
    Sein Schufa-Scoring ist angeblich nahe 99%, die örtliche Sparkasse ist Feuer und Flamme, ihm 800 Tsd zinsgünstig auf, äh, 30 Jahre zu gewähren (das Paar wohnt mietfrei in der Eigentumswohnung seiner Eltern, diese im kroatischen Eigenheim).
    Ich habe ihm abgeraten, da er mich fragte. Spielverderber halt.

    • Da muss die Ehe eine gute sein, dann kann das gehen. Ansonsten, Hände weg.

    • , I'm afraid that I don't hear - a - thing. Just... silence
      Welcome to the bubble:
      Überall Schuldner…und alle suchen einen der das am Ende bezahlt.
      Wenn die Musik zu Ende ist und kein Platz mehr frei, dann platzt die Blase.


    • Ich schließe mich DA an: kann gehen. Wenn die beiden sich ein Leben lang zusammenreißen, d.h. zusammenbleiben und nicht zerstreiten, er nicht irgendwann länger arbeitslos wird und sie so tüchtig ist, Kinder, Haushalt und zuerst Bau-, dann Hausverwaltung jederzeit zuverlässig auf die Reihe zu bekommen.

    • Recipe for Disaster
      Wo soll ich bloß anfangen. Zunächst mal 4 Mietparteien im Haus, die wg jedem Pups Mietminderung beanspruchen könnten, wenn’s gut läuft wohlgemerkt. Und dann diese noch nicht erprobte Beziehungskonstellation. Statistisch gesehen wird jede 2. – 3. Ehe geschieden, rund 30%-40% aller PartnerInnen (chuckle) gehen fremd wenn’s boring wird – hard facts, my friends. Die Idee an sich jedoch ist o.k. Aber kleiner skalieren. Mann (sic!) muss das auch alleine stemmen können. Mein Tipp: Drei-Familienhaus. Eine oder zwei Wohnungen selbst bewohnen, je nachdem. Ach ja, aus 800.000 wird heutzutage ganz schnell 1.200.000.

    • Na dann los!
      Das macht eine Annuität von mehr als 3.000 Ocken/Monat über 30 Jahre lang. Die sind mit den vier Wohnungen à 80 m² permanent zu erwirtschaften.

      Wenn’s geht im Remscheider Land, denn man tau! Der Mietspiegel für Remscheid-Dingskirchen selbst liegt bei 6,40 €/m² für solche Wohnungen. Weiterrechnen kann jeder nach Belieben und korrigieren natürlich je nach gewünschtem Ergebnis.

      Und die junge Ehe – da gratulier ich dann aber gerne im Jahre 2047!

    • Ehrlich, mal, das einzige Problem dabei ist ...
      die Beziehung.

      Wer mir (oder irgendjemandem anders) 800.000 gibt, auf die Kralle, ohne weitere Sicherheit, bei festen Zinsen für 25 oder 30 Jahre, und einem Zinssatz von EinsKomma… , also da müsste ich bescheuert sein, das nicht anzunehmen. Denn dann wären effektiv nur EinsKomma… mal 25 / 30 in 25 oder 30 Jahren zusätzlich zur Tilgung zu erwirtschaften.
      Also, wenn das jemand macht, könnte ich mir nur denken, der ticke nicht richtig. Denn entweder kommt mehr Inflation, oder höhere Zinsen. Oder beides. Jedenfalls hat der kaum Chancen sein Geld ohne Verluste zurückzuerhalten.

    • der zweite Ehering
      Manche Ehe wird erst ehern, wenn sie von Geld zusammengeschweißt ist.

    • Dumme Frage
      Wo nimmt man 800000 Euro Kredit auf, in einem Geschäft, von dem man keine Ahnung und mit dem man keinerlei Erfahrung hat, festgezurrt 30 Jahre lang, zusätzlich gefangen in einer Ehe, bei der man der Dumme ist, wenn es schief geht? Die Mieter, Menschen, mit denen man grundsätzlich gegenteilige Interessen hat, im gleichen Haus?

      Immobilien, Betongold, verstehe. Super Idee, da kann ja nichts schiefgehen.

    • Danke!
      an alle, die geantwortet haben. Sie haben so ungefähr alle Argumente aufgeführt, die ich dem mutigen Bauherrn in spe genannt habe; auf das Krankheitsrisiko und Schlimmeres habe ich auch hingewiesen; kann man ja versichern; das freut den türkischen Versicherungsagenten (kein Witz).

      Vielleicht liest jemand diesen Thread und nimmt’s als Warnung.

  115. Viel zu wenig und viel zu spät - so
    kommt die Einsicht der Gewalttäter-Willkommenspolitikerinnen und -Politiker daher. Erst großkotzig, jede vorsichtige Kritik an der Flutung des Landes niederkeulend, jetzt hilflos und jammernd.
    .
    Ist das Politik oder kann das weg?
    .
    http://www.focus.de/politik/deutschland/kriminelle-fluechtlinge-mannheims-buergermeister-fordert-geschlossene-unterbringung_id_7929001.html

    • @Rabe: Die politische Spottfigur, der ewige deutsche Michel , wieder einmal hilflos un
      Tiefpunkt einer gescheiterten Integration und einer aufgeblasenen, verlogenen, nervtötenden Gesellschaft, voller Duckmäuser und Mitläufer, die nicht mehr weiß, wo sie steht und geht!
      Das alles, Wilhelm, macht mich stumm. J.W.Goethe

    • Kann weg, aber von Einsicht "der PolitikerInnen" keine Spur
      Es sind immer (nur vereinzelt) diejenigen Lokalpolitiker die vom Mainstream abweichen, die die Folgen dieses anhaltenden Irrsinns direkt vor Ort ausbaden müssen.

      Weiteres konkretes Bsp.: „Wir können nicht allen helfen“-Boris Palmer (grüner! OB in Tübingen) vs. „Das Boot ist nie voll!“-Kretschmann im Kuckuckswolkenheim des BaWü Staatsministeriums.

      Schon Anfang 2016 hat übrigens ein bayr. Landrat einen Bus voller syrischer Flüchtlinge nach Berlin gekarrt. Ob er damit materiell-physisch bis zum Kanzleramt vordrang entzieht sich meiner Kenntnis. Ideell einwirkend ist er auf jeden Fall NICHT vorgedrungen, das ist ja bekannt.

      Ich kann leider keine Änderung des Wahnsinns erkennen, nicht mal einen zarten Hauch eines vagen Schimmers am immer dunkler werdenden Horizont von Helldeutschland.

    • Hilflos? Jammernd?
      Politiker?

      Nicht einmal Terroristen sollen abgeschoben werden, und die Kanzlerin findet nicht, dass man irgend etwas anders hätte machen sollen, der Prinz von und zu Würselen-Zentrum will endlich mehr Familiennachzug ausverhandeln.

      Tja, TDV ist irgendwie abhanden gekommen. Er *hat* auch genervt, aber zumindest musste dann wenigstens sonst niemand schreiben, dass ihr sie doch gewählt habt.

    • Es gab eine "Angstbefragung" in Mannheim bereits Ende 2016, deren
      Ergebnisse am 29.11. (weshalb überhaupt, weshalb gerade jetzt und weshalb so spät?) veröffentlicht wurden und die jetzt wiederholt werden soll: https://www.mannheim.de/de/nachrichten/ergebnis-der-sicherheitsbefragung
      „„Auf das deutschlandweit gestiegene Angstniveau haben die Mannheimer Bürgerinnen und Bürger insbesondere mit einer Anpassung ihres Verhaltens reagiert. Laut Befragungsergebnis hat sich der Anteil derjenigen, die ihre Freizeitaktivitäten aus Angst vor einer Straftat eingeschränkt haben, gegenüber 2012 verdoppelt“, so Hermann. „Die Lebensqualität in den Stadtteilen als auch die Lebensqualität in der Gesamtstadt Mannheim hat sich hingegen nach Einschätzung der Befragten nur leicht verschlechtert.“

      Nach Stadtteilen betrachtet, ist die Kriminalitätsfurcht der Einwohner von Wallstadt, dem Lindenhof und Neuostheim/Neuhermsheim im eigenen Quartier am niedrigsten. Die höchsten Werte erreichen die Neckarstadt-West, der Jungbusch und die Innenstadt. Auf die Frage nach Gegenden, in denen sie sich fürchten würden, die außerhalb des eigenen Wohngebietes liegen, antworteten die Befragten gehäuft Jungbusch mit 63 %, gefolgt von der Neckarstadt-West mit 55 % und der Innenstadt mit 44 %.“

      Es kann doch keiner mehr meinen, dass irgendetwas von ganz alleine wieder gut werden wird? Und die sich jetzt als erste bewegenden Mikados, haben wenigstens erkannt, dass man auf sie und ihrersgleichen nicht nur zeigen wird, wenn die Sicherheitslage sich weiter verschärft.

    • @BlackBlacky: Psychogramm einer pervertierten, steuerfinanzierten linken Arbeitskolonne
      WELT, 6.12.17
      Das bayerische Innenministerium wirft dem landeseigenen Flüchtlingsrat vor, Abschiebungen aktiv zu verhindern und ausreisepflichtigen Afghanen Tipps zum Untertauchen zu geben.
      Die Aktivisten weisen das zurück. Bayern wirft dem Flüchtlingsrat vor, Afghanen vor Abschiebungen beim Untertauchen zu helfen. Die Organisation wehrt sich: „Wir empfehlen lediglich, sich vor der Abschiebung möglichst nicht in der Unterkunft aufzuhalten.“
      Der Münchener Flüchtlingsrat wird nach eigenen Angaben in ihrem Internetauftritt, durch die Landeshauptstadt finanziell unterstützt.

    • @peter bernhardt, ich verstehe diese Leute nicht.
      https://s19.postimg.org/zeo7wijcj/erik_marquardt_twitter.gif

      (Seit November 2015 ist Marquardt Mitglied des Parteirats von Bündnis 90/Die Grünen; Quelle: Wikipedia)

      … „Das Netz“ vergisst nichts.


    • Wir empfehlen lediglich
      Ja, sicher. Alle gängigen Schleichwege werden natürlich begangen.
      Es käme darauf an, die Grenze zwischen „unerwünscht“ und „kann gehen“ genauer zu ziehen.

  116. Landluft und Vermögen
    machen frei. Ich verdiente gut, allein die Höhe der Kirchensteuer hätte ausgereicht, mir meinen Privatpfaffen zu halten. Ich aber hatte anderes im Sinn und nachdem ich von zwei Steuerberatern ausgelacht wurde („Mit Immobilien ist noch niemand reich geworden“) startete ich durch, erwarb 1993 diverse Liegenschaften in Berlin (zentral in Ost) und Dresden. Denn mein Credo ist: „Ein Mann hat etwas zu besitzen.“ Und es gelang, wurde gut und ich bin mittlerweile mehr als zufrieden. Haben doch meine Mieter in 24 Jahren die Liegenschaften mehr als abbezahlt.
    Diese Möglichkeiten wahre Unabhängigkeit zu erlangen, standen und stehen jedem zur Verfügung. Eine strenge Ansparphase vorausgesetzt. Denn geerbt habe ich praktisch nichts ausser einer guten Erziehung samt Disziplin und einer langen beruflichen Ausbildung in einem gefagten Berufsfeld.

    Ohne Immobilien und dem Erwerb und Halten von Anteilen börsenno-tierter Industrieunternehmen kommt man heutzutage zu nichts. Korrektur: Ein iPhone ist aber noch drin…..und das reicht vielen…

    Was wir gegenwärtig erleben ist die überfällige Neueinpreisung und Bewertung von Immobilien und Wohneigentum. Diese ist noch lange nicht abgeschlossen, den von vielen gewünshten „Einbruch der Blase“ wird es nicht geben. Denn es existiert keine Blase. In der Wirtschaft wird und wurde zu allen Zeiten – tagtäglich – neu eingepreist, die Preisfindung ist nie abgeschlossen. Ich erinnere an den Preis für eine Feinunze Gold von unter 300 DM, ausgebombte Kurse für Qualitäts-aktien und vieles mehr. Andere Assets haben hingegen an Wert verloren, zum Beispiel wirklich wertvolle Briefmarkensammlungen – ein internationales Phänomen. Interessiert gegenwärtig kein Schwein mehr. Die Sammler sterben aus, kein Nachwuchs….finito erstmal. Aber eines Tages: Da capo al finem.

    Ab und zu sitze ich an meinem Wahlwohnsitz in der Zentralschweiz im Cafe eines wunderschönen Hotels, die aufmerksame Bedienung spricht mich mit meinem Namen an. Das Cafe liegt an einem weltbekannten See, das Setting inspiriert mich und ich mache mir so meine Gedanken über die allgemeine Situation und den weiteren Ausbau meines Vermögens. Kursgewinne sind hier übrigens steuerfrei. Die Steuern sind so erträglich, dass ich diese sehr gerne entrichte. Und das Steueramt bedankt sich für die Zahlung. Gelegenheiten zu guten Geschäften gibt und gab es zu allen Zeiten. Und so soll es auch bleiben.

    An die Anordnung von Zwangshypotheken zu Gunsten von Goldstücken mag ich nicht glauben. Vorher müssen noch andere Teile der Bürger („Die Bürger wünschen….“) veil mehr und bis auf das Blut getrietzt und ausgelutscht werden. Beim Erscheinen von Zwangshypotheken am politischen Horizont würde ich flugs meine Noch – Staatsbürgerschaft aufgeben und wäre dann Nordamerikaner, der Pass liegt im Safe. Würden Ausländer, noch dazu aussereuropäische, auch einer Anordnung von Zwangshypotheken auf in Deutschland gelegene Liegen-schaften unterliegen? – Diese Frage bewegt mich dennoch. Ich glaube, eher nicht.
    Einen Wunsch habe ich – wie eignet man sich diesen charmanten Plauderton an, mit dem der Don uns regelmässig so vorzüglich unterhält und bildet?

    Zum Abschluß: „Success in a free country is simple: Get an education, get a job and learn to save and invest wisely. You can do it. Anyone can do it“ – William O’Neill. Gründer von IBD – Investment Business Daily. Das ist eine Tageszeitung für interessierte Anleger in den USA. Wird aber nur in besseren Umgebungen angeboten…..

    • Plauderton
      Der Plauderton ist nicht vollumfänglich, was den Don von unerträglichen Egomanen unterscheidet.

    • I love money. I love money more than the things it can buy.
      Schön, so geht es mir auch, wenn ich in meine geleasten Firmenlimousine steige um zum Flughafen zu düsen, wo ich ich dann einen Flug buche, mit einem Flugzeug, welches Eigentum einer Fluggesellschaft, um damit dahin zu fliegen, wo die Sonne noch scheint, und ich dort in ein Fahrzeug steige, welches ich von einer Firma gemietet habe um dann in ein Hotel zu cruisen, wo ich ein Zimmer gebucht habe, von dem Eigentümer des Hotels.
      Und dann liege ich auf der Terrasse, surfe mit meinem Vertragshandy in einem nicht mir gehörenden Internet via LTE, welches ich auch nur gemietet, und freue mich darüber, was die Moderne doch für Möglichkeiten erschuf, als sie die Person vom Eigentum entkoppelte.
      Liquidität, nicht Eigentum, das ist die Moderne.

    • UP UP UP
      „Denn es gibt keine Blase“ – sehe ich auch so. Bei Beleihung von 70% derzeit Zinsen von 1,96% mit Bindung auf 25 Jahre. Das ist die LANGZEITERWARTUNG des Markets. Die Preise für gute Objekte werden also oben bleiben. Und der wahre RUN auf Immos kommt erst noch. Als Mieter geben Sie doch im Leben 12*500 *40 = 240.000 EUR mindestens für Miete aus. Sie können die Kröten nun vertrauenswürdigen Personen wie dem Herrn Müller von VW zwecks Vermehrung in die Hand drücken oder schon heute in ihrem Eigentum davon profitieren. Zuerst sind die Vermögenden in den Immo-Markt rein, die Normalos kommen erst noch.

    • ID (1984) zu IBD (1994) =
      INVESTOR’S Business Daily

  117. Haha
    … so wahr. Einfach korrekt. Wird kommen, schätze ich. Die heilende Macht des Marktes, nicht wahr.

    Es gibt ein Argument, das gegen dich spricht, lieber Don: die begüterten Schreiber werden immer die bezahlten verdrängen. Sie können für lau schreiben, bis es mal klappt mit einem festen Platz oder jedenfalls so viel sorgloser, was immer ihnen passt — und in Zeiten, wie diesen ist das auch ein echter Vorteil. Man wollte aber auch nicht nur noch Schnösel lesen. Das Geschmäckle hat dein Hohn, zu Ende gedacht.

  118. Kafkaesk
    Off Topic – aber das hier kann man sich einfach nicht ausdenken und daher MUSSTE ich es einfach posten. War neugierig über Tegernsee & Umgebung. Wirklich schön!!

    „Asylheim unter riesiger Deutschlandflagge begast“

    https://www.merkur.de/lokales/region-tegernsee/kreuth-ort65894/asylheim-unter-riesiger-deutschlandflagge-begast-steckt-dahinter-9171898.html

    • Kreuth?
      Dort fährt der Don doch immer vorbei wenn es ihm nach Kreutzberg-Alm gelüstet.

    • mit Uns stimmt etwas nicht mehr in den Köpfen
      Wenn eine Deutschlandfahne in Deutschland „irritiert“, eine „delikate Frage“ aufwirft und „unglücklich wirkt“ dann muss man sagen dass mit uns etwas nicht in Ordnung ist.
      Hat einen Franzosen jemals eine Frankreich-Flagge in Frankreich oder einen Italiener eine Italien-Flagge in Italien irritiert?

      Ratlos würde mich eine Sowjet-Flagge auf dem Reichstag machen.

  119. Vorweihnachtliche Überraschung
    Ich denke da werden in linxgestrickten Quartieren ab heute so einige Handwerker-Zimmer frei. Aber eher etwas für Untermieter mit Kurzzeit-Option, durchreisende Goldstücke, denen das Hohenlohische oder Emsland zu wenig heimatlich geriert. Denn allzu lange werden die Handwerker ja nicht einfahren für die Kavaliersdelikte in Hamburg.
    .
    Aber immerhin. Die Herrschaften hatten sich bestimmt schon sicher vor Strafverfolgung gefühlt. Schade um die Subventionen aus dem Hause Schwesig wenn die Chevalliers* gegen Räschds jetzt erst mal bei ihrem Kreuzzug unterbrochen werden.
    Frage an die Spezialisten zur Förderung demokratischer Institutionen: Gehen diese Mittel eigenlich direkt an Personen oder an Institutionen?

    (* däd doo g´wiies mol aaner hergehn un mir die Genderform middailn)
    .
    Ich wette, der Don drechselt schon am nächten Artikel.
    (DdH)

    • köstlich
      Wolfi von Molly-Pflasterstein (ohne „zu“!, addobtierter Adel) sagt:

    • DdH macht den Anfang
      vom witzigen Teil.

      Fast ein Fünftel der Grundschüler, vierte Klasse, kann nicht mehr richtich schreibm, weil nach Gehöa. Da wird dann bei manchen aus Allershausen Allahshausen.

      @ Don Quijote:
      Ich hab das aber jetzt nachgesehen. Das alte Eidum liegt doch vor Westerland. Vor Kampen ist tote Hose, am Strand ist Hose runter.

  120. Super-GAU, nicht nur im Wohnungsbau
    Wir haben in D nicht nur einen Mangel an bezahlbaren und bedarfsgerechten Wohnungen sondern auch an Betreuungsplätzen im Katastrophenfall:
    https://www.ausgestrahlt.de/blog/2017/12/05/bundesamt-kein-ausreichender-katastrophenschutz-moglich/

    Abhilfe (siehe Link) ist jedoch unterwegs, wenn auch noch nicht in Form von ausreichenden Unterkünften:
    „Hauptbestandteil der künftigen Warnsysteme etwa bei einem GAU könnten Handy-Apps werden, stellt sich Unger vor. Seit Juni 2015 bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz eine Warn-App mit dem Namen NINA (kurz für „Notfall-Informations- und Nachrichten-App“) an. Immer mehr Deutsche installieren sich ein solches Programm, dass (sic!) neben Unwettern auch vor einem Super-GAU warnen könnte.

    Bei der Erstlektüre des vorherigen verlängerte sich aus unerfindlichem Grund das Schreckenswort „Super-GAU“ in das katastrophale „Super-GAULAND“, was ich womöglich mit den Protesten gegen den gesetzlich erforderlichen Parteitag der Blauen Partei assozierte.

    Da NINA gegen Super-G keine Wirkung entfalten kann, schlage ich vor, künftige, durch Einsatz von Wasserwerfern gefährdete Proteste durch die Entwicklung einer Warn-App namens PETRA zu flankieren. Um die fünf Buchstaben der Abkürzung mit Leben zu erfüllen, werden noch Vorschläge entgegengenommen.

  121. Blick in die Parallelgesellschaft Mannheims - Hardy Prothmann auf dem "Rheinneckarblog"
    „Ein Richter am Rande des Nervenzusammenbruchs“

    Sehr beeindruckend.

    Man müsste noch parallel lesen, was über diesen Prozess in der „Rhein-Neckar-Zeitung“ und im „Mannheimer Morgen“ steht.

    Ein Mob im Gerichtsaal ruft offenbar stundenlang Obszönitäten und äussert Drohungen.

    • Ei Monnem hold. Des waarn schun immer fresche bloomailer.
      Unn jetzt sinns holt noch meiner. Unn noch lauder.

    • Der Mob
      Geschätzte Mitforisten, dieser Mob findet sich in Mannheim nicht nur im Gerichtssaal, sondern eigentlich in der gesamten Innenstadt und darüber hinaus. Nicht nur in den als „Little Istanbul“ bekannten G- und H-Quadraten.
      Als Mannheimerin erkenne ich meine Stadt kaum wieder. Shishabars mit entsprechendem, über Tagesfreizeit verfügendem Publikum, Ein-Euro-Shops und Wettbüros allerorten, Bettler auf der sogenannten Haupteinkaufsstraße, den Planken. Von der längst aufgegebenen Breiten Straße nicht zu reden.
      Dort, wo in der Innenstadt noch Autos fahren dürfen, wird die Straße beherrscht von arabischen und türkischen Posern in geleasten und aufgemotzten BMWs.
      Aber der jetzt rührend um Hilfe rufende OB unterstützt ein Bündnis namens „Mannheim sagt ja“ unter Führung eines stadtweit bekannten Grün/Linksfaschisten, auf dass Mannheim „bunt“ bleibe.
      Ich sehe allerdings nur schwarz, sowohl bildlich als auch real (Haar- und Bartfarbe, Farbe der bodenlangen Verhüllungen, Hautfarbe, Koptücher).
      Und die Presse, die Presse erzählt uns immer, wie gut „das Zusammenleben“ der 150 Nationen in Mannheim klappe. K…tz.
      Allerdings nehme ich an, dass meine Stadt kein Einzelfall ist.
      Da sollte mal nachgedachte werden, warum der Online-Handel mittlerweile auch für konservative alte Schachteln wie mich so attraktiv geworden ist.
      Sobald ich berufsbedingt nicht mehr muss, setze ich keinen Fuß mehr in Innenstadt / Jungbusch/ Neckarstadt.

    • Logisch
      Wenn der Staat nicht mehr bereit ist sein Gewaltmonopol
      auszuüben, d.h. Grenzen und die Bürger zu schützen, darf
      jeder eine Sturmgewehr haben.


    • der jetzt rührend um Hilfe rufende OB
      Sie werden halt schon noch zu dem Schluß kommen müssen, daß man Halbstarke – notfalls mit physischem Nachdruck – erziehen muß.


    • Per Bürgerwehr sich selber helfen ist erlaubt
      Mpf. Ein Rentnerverein tut da auch nicht viel.

      Ein Mob im Gerichtsaal ruft offenbar stundenlang Obszönitäten
      Da wäre es halt nötig, daß der Richter wg. „Mißachtung des Gerichts“ per angefordertem SEK eine Tracht Prügel verteilen könnte. (War in den 1980ern jetzt nicht sooo selten).

      (Schon vor Jahren echauffierte ich mich darüber, daß Bundeswehr nach Libanon entsandt wurde, um dort „Deutsche“ abzuholen, wobei es sich um linaesische doppelpäßlerische Halbstarke handelte, die herumfeixten. DA hat mein Ansinnen seinerzeit editiert, aber es wäre wohl für den Verlauf besser gewesen, man hätte schon damals strikt gehandelt.)

  122. die realität wird uns alle einholen................
    werter DON, was brauchen wir hier noch satire, spass und ironie ?

    und birnentorten sind nur opium fürs volk ???

    komme gerade aus dem EmpacherR10 (16 km bei idealen seewetter) und lese, dass ein genosse und landtagsabgeordneter der SPD seine eigene mutter aus seiner immobilie hat tragen lassen, nicht in der sänfte zeigt das bild, nein in den starken armen der Zwickauer polizei……………….

    so fängt es an bei der partei der internationalen solidarität jetzt in der praxis an.

    „wir setzen auf ein Mitaneinander der Generationen….“ steht im parteiprogramm

    • fragen sie den grossen Genossen Gabriel !
      nachtrag: der grosse und voluminöse Genosse Gabriel ist doch immer für verhandeln, lese das gerade auch zum thema „Jerusalem“, das wirft doch zwei fragen auf:

      1. warum wurde denn in Z nicht verhandelt ? Genosse Steinmeier der dem Iran die A-bombe verhandlungsmässig ermöglichte wäre da sicher ein guter moderator gefunden !

      2. mit wem will Genosse Gabriel zu Jerusalem denn verhandeln ? mit tunnelbauern ?
      mit ausgewählten bürgern z.b. aus dem Gaza Strip oder der West Bank mit 34 kindern und bald der vierten Ehefrau ? (ach ich verstehe, wegen der KZ- und Ghetto-Situation bleibt nur schnackseln als Zeitvertreib ???!!!)

  123. Adeo Bernard sagte 5. Dezember 2017 um 18:15 Uhr
    „mit Uns stimmt etwas nicht mehr in den Köpfen“
    .
    Es stimmt mich nachdenklich wenn ein derart offensichtlich nationalistisch eingestelltes Unternehmen eine Vergxxxxx ääh Begasung von Ungeziefer, aka Insekten, hinzugerufen wird. Zumal mir die Arbeitsanordnung einigemaßen dilettantisch erscheint. Hätte da nicht eine Vollverhüllung hergemußt? Farbe beliebig. Oder man hätte, bei sorgfältiger Farbauswahl, (Vorhangstoff von Claudis Zelt) das sogar als Kunstwerk durchgehen lassen können, siehe Christos Verhüllung des Reichstages. Manchmal wünschte ich mir… aber nein, das lassen wir mal.
    .
    Ich summe jetzt mal Reinhard Meys „Küchenschabe“ vor mich hin.

    Alles, was ich habe
    Ist meine Küchenschabe
    Sie liegt auf meinem Ofen
    Da kann sie ruhig poofen.

    Es folgt Gitarren-Stakkato:

    Mein allerbester Freund ist sie
    Der letzte, der mir blieb
    Drum ist mir das Insektenvieh
    Auch ganz besonders lieb
    Auch bess’re Zeiten gab es schon
    Groß war die Freundeszahl
    Sie liefen mit dem Glück davon
    Ich sah mit einem Mal:….alles was ich habe…..
    (DdH)

  124. Titel eingeben
    Der vermeintliche Standortvorteil gewisser innerstädtischer Umgebungen aufgrund vielfältigen Kulturangebotes verschwindet auch mehr und mehr.

    Bsp. Düsseldorf:
    http://www.rp- online.de/nrw/staedte/duesseldorf/messerattacken-in-der-altstadt-duesseldorf-will-waffenverbot-fuer-partyviertel-aid-1.7246364

    Düsseldorf erwägt jetzt die Einrichtung einer „Waffenverbotszone“. Zudem möchte Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) auch den Verkauf von Alkohol nach 22 Uhr in den Altstadt-Kiosken untersagen.

    Und zu Silvester werden jetzt die Schotten zugemacht.

    „Düsseldorfs Altstadt-Gastronom Michael Naseband hat wegen der zunehmenden Gewaltbereitschaft zumindest für Silvester Konsequenzen gezogen. „An diesem Tag dominieren ab Mitternacht Gruppen junger Männer mit Migrationshintergrund. Da kommen viele meiner Gäste erst gar nicht, deshalb werde ich in diesem Jahr an Silvester gar nicht öffnen“, sagt der Wirt.“

    Da sieht Thüringen doch gleich viel attraktiver aus.

    • Since when do you have to be nice to be right?
      Ups, Ihr wollt hier alle Eigentümer sein, seit aber nicht bereit Euer Eigentum zu verteidigen.

      Ihr seid so witzig.

      Nein, Eigentümer ist hier kein einziger.
      Ihr wisst gar nicht was Eigentum bedeutet.
      Dazu seid Ihr zu schwach.

    • Der läßt am ehedem umsatzstärksten Tag des Jahres mit der Begründung zu.

      Ralf Jäger sollte sich schämen.

    • "Waffen verboten" - Bild bei rp
      „Straftaten sind bei uns nicht erlaubt.“

    • Stimmt!
      @Goodnight 5. Dezember 2017 um 20:52 Uhr
      Sie haben völlig recht, hier ist keiner Eigentümer.

      In guter alter Tradition des HRR ist hier eigentlich nie jemand Eigentümer seiner „Ländereien“ gewesen, sondern immer nur Besitzer. Das mussten schon Heinrich der Löwe, Johann Friedrich I., Friedrich V. (Winterkönig) und Millionen andere in ferner und näherer Vergangenheit erfahren.

      Nicht umsonst muss jeder Grundstückskauf immer noch im Grundbuch eingetragen werden, sprich vom Lehnsherrn bestätigt werden.

      In anderen Ländern reicht ein Kaufvertrag.

    • Antidot: Eric Burden & War - Spirit
      ARTE zeigte die 1943/44, 104 Min. Produktion, Kolberg, ab 04.12 in der Nacht.
      Ein gedacht einige hundert Jahre altes alleinstehendes Landgasthaus,
      die Schankstube um einen einige hundert Jahre älteren Laubbaum herumgebaut,der Baum steht im Haus.
      Eine Filmkunst,die darauf zielt,ihr Publikum direkt zu verwerten.
      Dem in eine Familientradition gestellten Gastwirt erklärt ein Substratege,
      das sein Gebäude den Blick aus der Stadt heraus auf anrückende Feinde verstellen könnte.
      Trotzig gegen sich selbst verschwindet der Gastwirt in der Scheune und verschleudert Feuer. Effektvoll gefilmte brennende Kulissen.
      So verwertbar ist heute keiner mehr?

  125. Die Abkürzung Super-G geht nicht
    Das ist ein Disziplin beim Skisport.

  126. Interessantes Interview mit Baberowski
    Wie sollte der Westen mit Putin oder der russischen Führung intelligenter umgehen?

    Indem er die Lebenswirklichkeit zur Kenntnis nimmt. Indem wahrgenommen wird, dass die Geschichte der Sowjetunion eine andere ist als diejenige der Deutschen. Wir sollten versuchen, das zu verstehen. Es wird in Russland keine demokratische Ordnung geben, nicht in fünf, nicht in zehn Jahren. Mit dieser Realität muss man sich auseinandersetzen. Die russische Opposition besteht nicht aus Liberalen, sondern wird von Kommunisten und Neofaschisten getragen. Man sollte sich gut überlegen, ob es eine gute Idee ist, Putin zu stürzen. Ich bin auch kein Anhänger des autoritären Systems. Aber pragmatische Politik muss diesen Gegebenheiten ins Auge sehen. Die Bundesregierung in Berlin verfährt doch auch mit Saudiarabien auf diese Weise.
    https://www.nzz.ch/feuilleton/man-sollte-sich-gut-ueberlegen-ob-es-eine-gute-idee-ist-putin-zu-stuerzen-ld.1327082

    • Da fallen mir glatt noch mehr Leute ein
      Der Politikwissenschaftler Ephraim Kishon
      meinte Sinn gemäß:

      Eine Diktatur sollte man danach beurteilen ob
      man ausreisen darf.

      Kishon konnte natürlich nicht ahnen
      das dies einen schönen Tages die
      Wahlergebnisse der SPD, der Grünen, der CDU,
      der CSU und ich weis nicht wessen noch alles
      gefährden könnte.

      Aber kann man eine Demokratie danach beurteilen ob man einreisen darf?

  127. Die ganze Einfalt an ein Abend
    „Düsseldorf erwägt jetzt die Einrichtung einer „Waffenverbotszone“. Zudem möchte Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) auch den Verkauf von Alkohol nach 22 Uhr in den Altstadt-Kiosken untersagen.“

    Es ist unglaublich, mit welch rührend einfachen Rezepten hier gegen Kriminelle gearbeitet wird.

    • rührend einfache Rezepte gegen Kriminelle
      Würde man aber meinen, dass die beste Vorsorge gegen illegale Waffen mehr legale Waffen wären, gehörte man in die allerböseste Ecke!

    • Titel eingeben
      auf der Reeperbahn kommen die Leute immer noch in Scharen. Die Anwohner bekommen den Alkohol in Flaschen, wenn sonst keiner im Laden ist, ansonsten wird der in gebrauchte Wasserflaschen umgefüllt. Man soll nicht sagen der Araber wäre nicht erfinderisch, wenn es um ein Geschäft geht. Und das ist auch gut so, denn der Deutsche respektiert leider das Gesetz mehr als ihm gut tut, bevor er es evtl. doch noch wagt, selbst zu denken und zu handeln…

  128. selektive Inflation der Anlagegüter und damit eben auch Immobilien
    In der heutigen Zeit gibt es einfach eine selektive Inflation und das ist auch kein Wunder.
    Es werden zur Zeit irrsinnige Geldmengen erschaffen, um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Nur kommt das Geld hauptsächlich bei den vermögenden Leuten an. Diese wollen natürlich das billige und für sie wertlose Geld in irgendeinen Wert umtauschen. Deshalb steigt die Nachfrage nach Anlagemöglichkeiten und das wird durch die niedrigen Zinsen auch noch verstärkt. Also steigen Preise von Wertanlagen Immobilien, Land, Aktien, Gold ….-> Inflation
    Bei den „normalen Leuten“ kommt viel weniger Geld an, ausserdem gibt es keinen Mangel an Lebensmitteln und sonstigen Verbrauchsgütern. -> keine Inflation

  129. Philomena
    einfach Blackout von Marc Elsberg lesen und zwar die Szene auf dem Marktplatz. Da werden die Werte die in Ausnahmesituationen gelten sehr gut beschrieben .

    • @ Daily, zuerst mal sorry für das fehlende i weiter oben
      Ja, danke,ich habe das, zumindest als Kind, ja schon mal durchlaufen und weiß, dass ein Sack Kartoffeln sehr wertvoll sein kann, wenn er keinen Frost bekommen hat.Dann hat man Süßkartoffeln.Man bekam für eine goldene Uhr auch schon mal 3x aufgebrühte und getrocknete Teeblätter usw.
      Das sind dann keine guten Zeiten zumal auch Wärme Mangelware wird. Bei uns hat man Obstbäume gefällt.Andere haben die Äste geklaut…

      Gold hilft einem da eigentlich am Wenigsten, wenn’s lange dauert.Wenn ich keinen Gemüsegarten hätte, würde ich mir einen zulegen, ist ja auch ökologischer in heutiger Zeit.Ich denke halt, dass sich die heutige Tischleindeckdich – Gesellschaft das in ihren kühnsten Träumen nicht ausmalen kann.Nix für ungut.

  130. Es wird immer verrückter...
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-11/sicherheit-weihnachtsmaerkte-deutschland-terror?page=2#comments

    “ Die Angst vor einem neuen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt ist groß, doch Betonklötze schützen kaum. Die Innenstädte müssen umgebaut werden, fordert ein Experte.“

    Die Millionen, die die EU für „Innenstadtschutz“ an die Städte verteilen will, wären vielleicht besser in „Außenschutz“ anzulegen? – Nein, geht natürlich nicht, dann könnte ja in den umgebauten, verpollerten Innenstädten nicht mehr soviel „Weltoffenheit“ zelebriert werden (falls sie mittelfristig noch jemand freiwillig besucht)…*Kopf auf Tischplatte*

    • C'est dur la culture
      Innenstadt 4.0

      Am WE sind in Saarbrücken 4 Menschen bei einem Mehrfamilienhausbrand (Sozialwohnungen) gestorben.

      – es war Brandstiftung
      – die mehrfach vorbestrafte Täterin ist vermutlich schuldunfähig
      – die Feuerwachen waren zum Zeitpunkt unterbesetzt
      – ein Drehleiterwagen der Feuerwehr hat nicht funktioniert
      – der Feuerwehrchef hat ein Untreue-Verfahren am Hals

      Ach ja. 14 Tage zuvor wurde der mit 9 Mio. veranschlagte, letztendlich mit 39 Mio. realisierte Museumsanbau vor „geladenen Gästen“ eröffnet. (Nein, nicht die 7.000 Gäste aus Syrien).

      „“Ende gut, alles gut“, befindet zumindest der Kultusminister.“

    • „Die Innenstädte müssen umgebaut werden"
      Endlich ein vernünftiger Vorschlag, zurück zum Kastell, zur Burg oder befestigten Stadt … Wehrtürme, Zugbrücke, Fallgitter, Pechnasen, Bergfried, Schließung der Stadttore, Nachtwächter mit Hellebarde, Horn und Laterne … (Idealtyp: die Burg Coca bei Segovia).

      Der Rückbau der von Krieg und Wirtschaftswunderjahren arg gebeutelten Stadtzentren, in denen die Weihnachtsmärkte stattfinden, dürfte ein paar Jahrzehnte dauern und mit Kosten verbunden sein, u.a. weil sich dafür Styropor als Baumaterial schlecht eignet.

      Nachdem sich aber der Staat noch ganz andere Dinge leistet, die eine Menge Zeit und Geld kosten, sollte man nicht zu kleinlich sein.
      632 Jahre dauerte z. B. die Bauzeit des Kölner Doms, der BER ist noch keineswegs fertiggestellt und Stuttgart … mei, man muss da einfach großzügiger und in Generationen denken.

      Die Wiedereinführung von Stadt- und Bürgerrecht, von bewaffneten Wach- und Wehrdiensten, wäre der nächste logische Schritt, verbunden mit der klaren Unterscheidung von Bürgern, Inwohnern und Beisassen – und unter Ausschluss von wenig ehrbaren Berufen wie Henkern, Totengräbern, ÖR-Journalisten, Pressesprechern, Terror- und Klimaexperten, Koalitions-Sondierern, Gleichstellungsbeauftragten etc.

      Aller Umbau beginnt in den Köpfen: deshalb zurück ins Mittelalter!
      Wenn schon Auto- und Zinsverbote, Geschlechterbegegnungshürden, wilkürliche Erhebung des Zehnten, rituelle Klimabeschwörung, Ablasshandel, Energiewende und Windmühlen etc. etc., – dann bitte gleich richtig.

    • Zurück ins Mittelalter
      Nebenan gibt es für Studenten schon Empfehlungen dafür: Studentisches Wohnen – Lernen vom Mittelalter. Nebenbei ein hübscher historischer Diskurs. Dass trotz der hohen Mietpreise eine günstige Miete nur der viertwichtigste Grund bei der Wahl einer Studentenunterkunft sei, scheint mir allerdings etwas an der Realität vorbeizugehen, zumindest was die Großstädten angeht.

    • "Außenschutz"
      Och, nööööööh! – lesen Sie doch einfach mal, wie toll sich die Geschenke bei uns fühlen, selbst im RHS:

      „Berlins Kulturangebot ist einfach exzellent, jeder hier hat täglich Dutzende Möglichkeiten. (…) Das Leben in so einer Stadt ist erfüllt von Kultur. Es ist wie ein wunderbarer Traum, wenn man aus einem kulturell ausgehungerten Landstrich kommt, vor allem für diejenigen jungen Menschen, die ihre Studien aufgrund des Kriegs in Syrien unterbrechen mussten. Für sie besteht das Leben hier aus dem Studium der deutschen Sprache – und dem Genießen.

      Wenn man sich die bewegte Szene Berlins genauer anschaut, bemerkt man immer mehr Flüchtlinge auf den Veranstaltungen. Zusätzlich gibt es noch allerlei Events, die seit mehr als zwei Jahren dafür sorgen, dass junge geflüchtete Talente, Schriftsteller, Poeten, Künstler, Tänzer und Schauspieler hier richtig ankommen können.“

      ht*tp://www.sueddeutsche.de/politik/mein-leben-in-deutschland-ein-wunderbarer-traum-1.3740652

      Da wissen Sie doch, wofür Sie arbeiten und Steuern zahlen, gell?

    • Styropor-Burgen ...
      … dürften sich vor allem als pop-up Grill ideal eignen…

      Mein prophylaktisches Beileid den betroffenen Bürgern!

    • @Zuvielgesellschaft: alle Umbaupläne und Wehrmaßnahmen sind vollkommen sinnlos.
      Denn: Sie sind nun schon mal da.
      Wie will man sich im Innern schützen?
      In Wiesbaden fordert die junge Union in der Innenstadt nach „blutigen Vorfällen“ einen „waffenbefreiten“ Bereich.
      Lächerlich.
      Das Spiel ist verloren.
      Egal, welche Maßnahmen jetzt noch erfolgen.
      Jeder Einzelne ist für sich selbst verantwortlich.

    • @ Trojaner
      „fordert die junge Union in der Innenstadt nach „blutigen Vorfällen“ einen „waffenbefreiten“ Bereich“

      So hat man das denen in ihren konfliktbereinigten Waldorfkindergärten beigebimst. Vielleicht noch Lichterketten und Bündnisse gegen Gewalt?

      Ein Glück, dass die heutige, insbesondere die männliche Jugend zur Gewaltlosigkeit bis hin zur Wehrunfähigkeit erzogen wurde.
      Man mag sich nicht vorstellen, was auf den Straßen los wäre, wenn die Probleme im Selbsthilfemodus früherer Generationen angegangen würden.

      Als zufälliger Zeuge eines „Vorfalls“ konnte ich die besonnene Reaktion der beteiligten, physisch robusten Bayern, nur bewundern. Der Hauptaufwand galt übrigens den Hitzköpfen unter den eigenen Leuten.
      Aber die Appeasement-Stimmung droht irgendwann zu kippen. Sie wird nur so lang und dort anhalten, wo die Polizei ihren Job (noch) macht.

  131. Die Betonklötze
    sind ohnehin ein schlechter Witz. Vor einer Weile waren Tests zu sehen, wie ein Lastwagen mit großer Geschwindigkeit auf die Klötze zufuhr und danach mehr oder minder kaputt weiter.

    Was mich ja noch interessiert hätte, war, was passiert, wenn man stattdessen
    mit dem LKW ganz langsam und vorsichtig auf die Klötze zufährt und sie einfach beiseite schiebt. Das wurde leider nicht gezeigt.

    • Titel eingeben
      jeder zeitgewinn ist gut, um Opfer zu verhindern. deshalb sind vielleicht auch kleine Hindernisse gut. also wenn der Lkw langsam schiebt hat man Zeit sich in Sicherheit zu bringen. der Täter nutzt ja hauptsächlich den überraschungseffekt.

    • Titel eingeben
      Die „große“ Geschwindigkeit waren gar nicht mal so „groß“.
      30 kmh?
      Das war im MDR tv und der Link kam vom Danisch.
      .
      Man weiß doch: jeder Trecker ist zwar nicht schnell, aber kräftig.

    • Veilelicht genügte ja da sogar ein SUV mit einem "Hirschfänger"
      Text eingeben

    • freie Bahn dem tüchtig Gottgefälligen
      Zumindest PKW und Sprinter dürften mit den Merkel-Legoklötzen überfordert sein.
      Auf dem Weihnachtsmarkt in der Fußgängerzone meiner dummen kleinen rheinischen Großstadt gilt allerdings freie Bahn von drei Seiten.
      Prost!

  132. Innenstadtschutz
    Den Sozialismus in seinem Lauf hält bekanntlich weder Ox noch Esl auf…

  133. „World of Interiors“
    „World of Interiors“
    Ganz wunderbar. Werde ich abonnieren, danke für den Hinweis.
    Leider ein wenig sehr englisch, mit all den Klischees.

  134. Steigende Immobilienpreise ist doch eine Blase
    Volkswirtschaftlich ist dazu nur zu sagen, dass es ganz logisch ist, wenn bei steigender Nachfrage die Immo-Preise steigen, da die deutsche Verwaltung für ihre Lieblinge jeden Preis bezahlt. Es ist somit eher keine Blase, denn die Immobilien stehen ja nicht leer.

    Genaugenommen ist es doch eine Blase, denn der steigenden Nachfrage steht keine wirklich gekernte Nachfrage gegenüber, da die Nachfrage nur auf Sozialtransferfüßen steht, also auf tönernden, und nicht auf erwirtschaftetem Sozialprodukt.

    Diese Effekte werden in Zukunft ihre Wirkung zeigen. Wir werden Zeugen sein.

    Der dies über seine Steuer- und Sozialabgaben junge, chancenlose deutsche Familienvater wird doppelt verhöhnt, denn er bekommt in der „Blase“ (steigende Nachfrage durch Migris), die er selber finanziert, keine vernünftige Wohnung.

    Das ist so ungerecht, dass es eigentlich zum Heulen ist.

    Aber wer Gerechtigkeit aus ist, sollte sich nicht mit der deutschen Verwaltung auseinandersetzen. Sondern entspannen. 🙏 Om.

    Empfehlung: Weniger arbeiten, sehr viel weniger arbeiten, weniger Steuern zahlen, sehr viel weniger Steuern bezahlen, sehr sehr viel weniger Steuern zahlen.
    Je weniger Steuern man zahlt, desto weniger regt man sich auf.
    Garantiert.

    Diese Lebens- und Wirtschaftsberatung war gebühren- und beitragsfrei.

    • Weniger arbeiten
      .
      Oder zumindest: Nicht in D. arbeiten. Jedenfalls nicht steuerpflichtig.

    • Weniger arbeiten, zumindest in D, jedenfalls nicht steuerpflichtig
      Korrekt!

      Ich möchte ergänzen:
      und in anderen Steuerwüsten –
      die sind nämlich dabei sich abzuschaffen…

      Wieviele leistunswillige und -fähige Zuwanderer wird Schweden wohl in den letzten 10 Jahren verzeichnet haben?
      Im Verhältnis zu den Auswanderern?
      Im Vergleich zur Schweiz?

      Wir werden nicht leicht Anworten kriegen.
      Die Prioritäten der Staatsstatistik können differieren…

    • ein gutes Gefühl
      D’accord.

    • Wassermann @ 6. Dezember 2017 um 12:18 Uhr
      Wassermann sagt:
      „Wieviele leistunswillige und -fähige Zuwanderer wird Schweden wohl in den letzten 10 Jahren verzeichnet haben?“

      Zum Thema Schweden kann man nur Folgendes feststellen:

      Die Aggression in der schwedischen Bevölkerung richtete sich zunächst gegen die Männer, durch extrem hohe Steuer- und Sozialversicherungsabgaben, die fast ausschließlich von Männern zu tragen waren/sind. Die nächste Stufe war, dass man aktiv aggressive Neubürger ins Land geholt hat.

      Wenn eine Bevölkerung nach Jahren bzw. Jahrzehnten nicht kapiert, was geschieht und entsprechend reagiert, dann hat sie doch genau das Leben, das sie sich wünscht und das sie verdient, oder sehe ich das falsch.
      Was regen wir uns also auf.

    • @ Foxrommel
      „Wenn eine Bevölkerung nach Jahren bzw. Jahrzehnten nicht kapiert, was geschieht und entsprechend reagiert“

      Erstaunlich, dieses systematische, selbstverordnete und unerschütterliche Wegschauen und Nicht-Wahrhaben-Wollen, nicht wahr?
      Es trägt religiöse Züge – die säkularisierte Form eines schmallippig strengen, selbstquälerischen und schuldbeladenen Protestantismus.
      Laut Luther, in Schweden früh und bis in alle Poren und Haarspitzen rezipiert, ist das ganze Leben nichts als eine Buße …

      Das Beispiel Schweden zeigt, was Sie in Deutschland erwarten dürfen. Allfällige Hoffnungen auf veränderte Einsichten und ein entsprechendes Wählerverhalten werden sich nicht erfüllen.

      Die gelegentlichen Beobachtungen im erweiterten Bekannten- und Verwandtschaftskreis sprechen dagegen. Sichtbar ist ein Riss quer durchs Land, durch alle Schichten, Familien- und Freundeskreise – bei gleichzeitiger Verfestigung der jeweils vertretenen Weltanschauungen. Wobei unter „Weltanschauungen“ oft die von den MSM frei Haus gelieferten Versatzstücke der richtigen Denke zu verstehen sind.

      Wissen und das Bemühen darum sind viel zu anstrengend. Die große Mehrheit ist ganz zufrieden mit dem „Leben, das sie sich wünscht und das sie verdient“.

      Kein Problem, so lange Aldi, Lidl und die Tanke offen haben, die Heizung läuft und die Glotze flimmert. Wehe, einer dieser Eckpfeiler der Ziviligesellschaft bricht mal paar Tage weg.


    • dann hat sie doch genau das Leben, das sie sich wünscht und das sie verdient, oder sehe ich das falsch.
      Ja. Falsch. Richtig falsch.
      Das war auch das, was ich an TDV nicht ausstehen konnte, dieses selbstbeweihräuchernde Gemäre über den „Urnenpöbel, der es nicht anders verdient“. (Ab und an brachte er auch sehr lesenswerte Kommentare, die ich gerne gelesen habe, aber wenn er in diese Schiene einbog, hätte ich ihn am liebsten verdroschen).
      Ich meine, man muß immer davon ausgehen, daß manche Leute doof oder psychotisch oder verdreht-selbstverletzend sind, und man dann eben für diese denken und handeln muß.
      Dabei muß man auch ab und an manchen tätlich auf die Finger hauen.
      So ist eben das Erwachsenenleben.
      Die Doofen/Sonstwieabgedrehten zu viel machen lassen, ist nicht erwachsen.
      Und es ist immer ein Hin und Her, was nun die richtigen erwachsenen Handlungsweisen sind – das bleibt nicht aus, aber ändert sich immer wieder.
      Nur, sich beleidigt zurücklehnen und „alle doof“ schreien, bringt nichts voran und damit schadet man sich selbst.
      Man kommt nicht drumrum, sich Gedanken zu machen, wie es anders und besser laufen könnte.

    • Was regen wir uns also auf?
      Foxrommel,

      ich sicher nicht…

      Aber das Anstellen vergleichender Beobachtungen liegt mir als kritischem Realisten einfach näher als elegante Theorien!

  135. Titel eingeben
    Betrachten wir die Sache nach den Kriterien der Stützen der Gesellschaft. Was wird nach gefragt? – Betonpoller. Also sind Betonwerke attraktiv. Die Poller müssen transportiert und am Lagerort abgesetzt werden. Ich empfehle Lkw-Hersteller-Aktien und die von Ladekran-Herstellern (Atlas, Carmagh, Fassi, Hiab, Palfinger). Und schon ist die Weihnachtsmarkt-Zugangsbeschränkung dank Herrn Amri ein Geschäft. Die Stützen sollten dem Mistkerl ein Denkmal errichten. Was zählen die zwölf Toten gegen den Umsatzgewinn aller durch die Lego-Poller?

    • Titel eingeben
      Das erinnert mich doch an was?
      ‚Kriegsgewinnler‘ hieß das mal.

    • Häresie!
      Uiii, Herr Braun,

      Beton und LKWs sind ganz bäääh, wie die Wanderprediger der Allerheiligsten Klimawandelkirche versichern …

      „wenn behauptet wird, der in der Herstellung so emissionsintensive Stahlbeton sei das Baumaterial des 21. Jahrhunderts, dürfen wir das nicht einfach akzeptieren“ – und …

      „Die Transformation der Mobilität ist in der Hinsicht für Deutschland ein viel größeres Problem als der Kohleausstieg“.

      Außerdem: „Mensch ist zu 95 Prozent oder mehr verantwortlich“ …

      … 99,9 … 105 oder 150 vielleicht?
      Nichts Genaues weiß man nicht.

      Kurz, Ihre Aktienempfehlungen führen nur künftige Nonvaleurs im Portefeuille und werden die Anleger ruinieren. Das haben Sie aber bestimmt beabsichtigt ;)

      Klimagerechte Poller?
      Lehm, Stroh, Weidenruten, Holz …

      Quelle Zitate: FAZ 24.11.17 „Im ersten Moment herrschte Angst und Schrecken“


    • Klimagerechte Poller?
      Lehm, Stroh, Weidenruten, Holz …

      Brombeerhecken. Ich sag: Brombeerhecken.

    • Klimagerechte Poller?
      Den RHS einfach wieder in den ursprünglichen Sumpfzustand renaturieren wäre naheliegend, so dass LKW versinken und auch Boote nicht richtig vorankommen. Wasserbüffel- und Nilpferdreiter sind nicht so schnell…


    • Nilpferdreiter sind nicht so schnell
      Darauf würde ich es nicht ankommen lassen wollen. Wenn so ein Nilpferd mal so richtig abgeht, weil es die Wut kriegt, überholt das locker jeden schnelleren Fußgänger.

  136. Preisverfall bei Immobilien
    Es ist so amüsant, wenn es nicht so traurig wäre, was aus meiner langsam entschwindenen Heimat erwächst.

    Ein Paradebeispiel für externe Schocks für regionale Märkte:

    https://www.waz.de/region/niederrhein/100-randalierer-in-essen-festnahmen-nach-teestuben-sturm-id212748843.html

    Ach ja, und Essen ist nicht Niederrhein.

  137. Archiv „Mannheimer Morgen“, 19. Juni 2015 (also noch vor der ganz großen Flut)
    Preis -„Bündnis für Demokratie und Toleranz“ zeichnet Mannheimer „Save me“-Projekt für vorbildliche ehrenamtliche Arbeit aus.
    .
    FOTO mit Willkommens-Komitee
    „Beitrag zur WertschätzungBettina Gisela K. , Yvette B. , Bettina F. und Nadja E. (v. l.) von „Save me“ bei der Preisverleihung.https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-beitrag-zur-wertschaetzung-von-fluechtlingen-_arid,674186.html
    .
    Danke vielmals.
    .
    Leider finde ich keine Archivfotos vom Mannheimer Bahnhof aus der Zeit der überbordenden Willkommenskultur.
    .
    Ich fürchte ich brauche eine neue Gabe Hanföl, so geht mir das runter.
    .
    Wäre es arg daneben, wenn ich prophezeie dass der nächste Schultes von Monnem ein AfD-ler ist?
    (DdH)

    • Je crains, j ai besoin d une nouvelle huile de chènevis de Seitenbacher @ 6. Dezember 2017 um 09:0
      Je crains, j ai besoin d une nouvelle huile de chènevis de Seitenbacher sagt:
      „Wäre es arg daneben, wenn ich prophezeie dass der nächste Schultes von Monnem ein AfD-ler ist?“

      Ja, Monnem ist ein starker Schluck aus der Pulle. Dortmunder Nordstadt auf badisch.
      Karlsruhe hat Monnem bereits überholt, Freiburg greift an.


    • Freiburg greift an
      Äh, Freiburg, das ist so grün wie Münster.
      Grünschnäbel, die der letzten statt der neusten Mode hinterherlaufen.

  138. @ Heinz Busch sagte am 5. Dezember 2017 um 23:39 Uhr
    „Antidot: Eric Burden & War – Spirit“
    .
    Hinweis auf Kolberg, geeignet hart in die Nähe von Heinz Buschkowski, auch was sage ich, Josef Goebbels gerückt zu werden :-)
    .
    Aber votzüglicher Hinweis. Wie wir alle wissen, wurde „Kolberg“ antizipierend der andrängenden Russen gedreht. Zur Ertüchtigung des Wehr- und Widerstandswillen, den noch am Ende des gleichen Jahres der Fertigstellung des Films wurden in Ostpreußen und Schlesien Städte zu Festungen erklärt (Königsberg, Breslau…..)
    .
    Insoweit Chuzpe der Geschichte, dass ein Sender (Arte) aus dem Lande von Nettelbecks Gegnern uns diesen Film just in einer Zeit vorführt, in der erneut deutsche Städte gegen einen inneren Feind befestigt werden. Das wird alles nicht gut ausgehen, fürchte ich.
    (DdH)

  139. Lieber Folkher Braun!
    Meinen Dank für Ihre mitternächtliche Einsicht.
    Zeigt sie mir doch, daß ich nicht nur solipsistisch vor mich hinspinne,
    wenn ich auf die gleichen Gedanken komme.
    Die „Werbung“ und Vermarktung ist zu einem wahrhaftigen
    Affenzirkus verkommen, der jedem denkfähigen Menschen
    direkt ins Gesicht spuckt.
    Die nackte Dreistigkeit der mittelöstlichen Basarmentalität
    frißt sich ubiquitär in unseren Alltag.
    Wir haben hier das Glück, noch zwei aktive Bäckereien
    in unserem kleinen Dorf zu haben. Die produzieren noch ganz
    vorwiegend in herkömmlicher Backtradition.
    Die Laugenbrezeln sind unschlagbar.
    Nun hat sich der Bäcker einfallen lassen (müssen!, wg.“Wettbewerb“),
    sich des McDonald Werbetricks zu bedienen: „Eins mehr zum“Sonderpreis.“
    Also drei Brezeln zum Preis von Zweien.
    Die Qualität des Gebäck ist geblieben, jedoch sind sie in der Größe
    geschrumpft. Wer aber will sich nach zwei Butterbrezeln noch
    eine Dritte reinwürgen?
    Die Dritte wird einfach alt und kann höchstens noch von jenen
    gewitzten Köche verwendet werden welche die Kunst
    des Brezelknödelmachens beherrschen.
    Meine Frau und ich sind wütend ob solcher Verarschung.
    Stinkmerkelsauer.
    Es wird völlig übersehen, daß die Islamisten ebenso, wenn auch
    gewalttätiger, wütend sind über solches sauwirtschaften.
    Der Bäcker ist ein sehr umtriebiger und gewissenhafter Mann
    von über achtzig Jahren, somit haben wir die traurige Aussicht,
    selber bald Opfer einer dieser Backkettenorgas zu werden.
    Es ist zum Verzweifeln.

    • Verzweiflung
      Da hat ihr Bäcker aber doch, wohl ohne Nachfolger, scheinbar insgesamt ein erfülltes und erfolgreiches Berufsleben gehabt. Mein Bäcker, der ebenfalls noch handwerklich, ohne Fertigteige und -backmischungen arbeitete, hat im vorletzten Sommer mit rd. 50 Jahren den Freitod gewählt. Standort Gelsenkirchen. Gründe: hinwegsterbende und wegziehende Kundschaft und eine sich immer schneller verändernde Bevölkerungsstruktur, die keine westfälischen Backwaren mehr nachfragt. Er konnte diese Umstände, zzgl. der Konkurrenz der Großbäckerein, auch durch überregionalen Bekanntheitsgrad, Versand und Erwähnung in „Der Feinschmecker“ nicht mehr überleben.

      Ja, so ist das. Zum Verzweifeln.

    • Zum Thema Werbung auf Radio Alpenwelle
      ..blabla hier können Sie ganz für sich sein . Mit Ihrer Familie.

      Ist sogar dem Nachwuchs aufgefallen, mitten im obligatorischen Streit auf der Rückbank.

    • Marktwirtschaft und der Tod von KMUs
      Der Preis der Ware Arbeitskraft sinkt und mit ihm die Binnenkaufkraft.

      Immer größere Teile der Gesellschaft verarmen. Altersarmut wird zur Normalbiographie.

      Die Brötchen des Bäckers werden zu teuer für abnehmende Kaufkraft der Mittelschichten, genauso wie das Fleisch und die Wurst des Metzgers. Usw. usf.

      Man kauft die Billigware in den Supermärkten. Man bestellt bei Amazon etc.

      Überall gehen jene Geschäfte zugrunde, die von der Nachfrage von Mittelstandkunden lebten.

      Der Niedergang des Mittestandes ist unaufhaltsam.

      So funktioniert Marktwirtschaft.


    • Überall gehen jene Geschäfte zugrunde, die von der Nachfrage von Mittelstandkunden lebten.
      S Lädelisterbe! Zuhilf, zuhilf! (1980er Schweizer Devise)
      Zwar bin ich auch der Meinung, daß die Zentralisierung/Monopolisierung immer stärker wird (am deutlichsten im Lebensmittelhandel), aber so 2, 3 kleine (ganz kleine) Wellen von neuen „Lädeli“ gab es seit den 80ern schon.

    • Bäcker und Metzger
      sind aus der Sicht von Immobilien Entwicklern wahrscheinlich ganz interessante Lagen, da i.d.R. sehr zentral gelegen… Ich bin immer ganz entzückt, wenn ich z.B. durch Franken fahre, wo es NOCH mehrere Metzger und Bäcker gibt, welche selbst Hand anlegen. Aber auch hier scheint der Nachwuchs auszubleiben… Ein kulinarisches Horrorszenario.

    • Einerseits bleibt der Nachwuchs aus, andererseits gibt es EUweit immer mehr
      Gesetze und Regeln, die einzuhalten so viel Mühe und Geld kosten, dass es sich dann für manchen, der gerne mit Lebensmitteln zu tun hat, was man am wohlschmeckenden Produkt durch die Zeiten erkennt, aufgeben muss.
      Wie in der Landwirtschaft sind eher Großbetriebe und die Industriehersteller bevorzugt – so ein Kleingewerbe kann als „Hobby“ weiter geführt werden, so lange die eingreifenden Staatsorgane still halten.

  140. @Folkher Braun: Was zählen die zwölf vergessenen Toten?
    Wie geht es den Familien der Toten, den Verletzten, gesundheitlich, psychisch und finanziell? Werden sie von staatlichen Organen des RHS betreut?
    Die zynische Nachtseite der wahrheitsgemäßen Berichterstattung ist und bleibt das vorsätzliche Totschweigen. Totschweigen ist eine Form von Rufmord.

    • Kanzlerin reagiert
      nach einem Jahr, nach öffentlichem Druck und durch einen Brief der Angehörigen an Merkel, trifft sich die Kanzlerin mit den Opfern. Wahre Größe!

      ht tps://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/nach-oeffentlichem-druck-kanzlerin-trifft-angehoerige-der-opfer-vom-breitscheidplatz/

    • Spieglein
      wie können die Totschweiger noch reinschauen?
      Spätestens jetzt, um 20 nach 12, merkt man doch, dass man mit mindestens einem Fuß den Holzweg beschreitet.

    • @Bemaba: Das ist die großartige Antwort von Angela Merkel auf unsere Islam Angst!
      Wenn eine gebildete, kultivierte, gepflegte und höherstehende Dame eine Rede hält, habe ich immer das Gefühl, ich sei ein kleiner, ungläubiger Pimpf und meine glaubensstarke Alte verpasst mir einen Anschiss.
      WELT, 09.09.2015
      „Bei vier Millionen Muslimen in Deutschland müsse man außerdem nicht darüber streiten, ob der Islam zu Deutschland gehört.
      Wir haben doch alle Chancen, uns zu unserer Religion, sofern wir sie ausüben und an sie glauben, zu bekennen.
      Wir müssen öfter beten und in die Kirche gehen, dann gleicht sich das wieder aus?“

    • Ulf
      das was Frau Merkel so von sich gibt, kann man leider nicht mehr ernst nehmen, hoffentlich vergisst das Schulz nicht in den nächsten Wochen. Ihr statement bzgl. Me-too kam ja sowas von prompt.

      Viele merken, daß wir auf dem Holzweg sind, nur eine nicht; die hat auch nicht gemerkt, dass die CDU unterirdische Verluste erlitten hat. In dieser Partei gibt’s nur noch Laien, Taube und Miseren.

    • Kanzlerin retardiert
      Nach einem Jahr ist es zu spät.
      Auf diesen Krampf sollten die Angehörigen der Terror-Opfer verzichten.
      Auch dann, wenn sie den Geldkoffer wieder mitnimmt.

    • "Das ist, wie wenn 80 in einem Raum sind und noch 2 dazu kommen"
      sagte der kleine schlaue Komiker zur nichtsnutzigen überlebenswichtigen Angst. Unvergesslich…
      So ganz die Übersicht scheint er nicht gehabt zu haben, zumal er nicht ganz gut geschaut hat, wer da denn alles kam und immer noch kommt.
      Und dass nicht passende 2 alleine die 80 ganz schön durcheinander bringen können liest man ja seitdem in allen Zeitungen.
      Wenn es denn überhaupt proportional je gepasst hätte bzw. noch passen würde.


    • vier Millionen Muslimen
      Kommt halt nur drauf an, ob feinverteilt zwischen 0 und 100, oder ob Masse zwischen 20 und 35.

    • "großartige Antwort von Angela Merkel auf unsere Islam Angst"
      Ich hatte mir hier schon früher mal die These erlaubt, daß „sie“ genetisch determiniert, sagen wir es ehrlich, erblich defekt ist, und damit meine ich jetzt keineswegs die Gen21-Optik :
      Ihr Vater hat sie und die übrige Familie in die DDR verschleppt, um vermeintliche Kommunisten zu missionieren. Die wollten aber gar keine Christen werden, sondern einfach nur ein freiheitliches Leben führen.

      Jetzt sagt sie uns, „wenn ihr den Muselmanismus nicht mögt, könnt ihr ja sonntags bei Frau Käsemann beten gehen.“

      So ähnlich hats schon der „rote Kasner“ getrieben. Lernen wir denn wirklich nie dazu?

    • Sackgasse
      @sylter456

      Der vorliegende Härtefall läuft nicht Gefahr, sich zu reproduzieren. Diese Problematik betrifft allerdings *unsere* Gäste.

    • Da warnt der Schäuble davor, daß Abschottung uns „in Inzucht degenerieren ließe“, und dann heiraten 20% der Gäste ihre Cousinen.

  141. Räusper...
    Bernoulli, Pascal und Torricelli sind tonnentretmäßig außer Kraft, wenn beim Einwickelpapier druckenden Kutter der Schieber zu ist und die Volontäre Artikel schreiben müssen von denen sie nicht die geringsten Schimmer haben.
    .
    Btw, dieser neue Tanz da, bei dem der Frauenschenkel so machtvoll prüfend in den Schritt der Kerle geht….Gehört da nicht „ein-ge-schritten“ bevor #metoo?
    (DdH)

  142. Wut und Hass
    Don Alphonso sagt:
    „…man muss nur wollen und die Wut, den Hass auf Menschen wie mich produktiv umsetzen.“

    Mit der Produktivität haperts halt bei diesen Leuten. Wut und Hass blockiert das Denkvermögen, soweit vorhanden.
    Man müsste ergründen, warum die Leute so frustriert sind (und damit aggressiv). Warum ist die deutsche Presse so anziehend für Destruktive?

    • Falsche Vorbilder
      Jerusalem ist die Hauptstadt von Israel,
      ggf irgendwann auch die Hauptstadt von etwas anderem.

      Manche Leute halten diese Vorstellung gar nicht aus
      und glauben das man die Wirklichkeit dadurch in den Griff bekommt
      in dem man US-Flaggen verbrennt oder S. Gabriel lobt
      oder die Mullahs in Teheran weill die ja alle so lieb sind.

      Das deutsche Parlament hatte entschieden das die
      Hauptstadt Berlin sein soll, da sie das ja sowieso schon war
      und man sich eher den Gepflogenheiten der DDR anpassen wollte
      und nicht denen der Bonner Republik.

      Erziehung zum Hass des Klassenfeindes war dort ja üblich.
      Heute ist das manchen Leuten peinlich.

      Das Dumme ist nur das der Hass der gleiche ist,
      nur will man ihn heute nicht wahrhaben.

      Mir geht es immer um die Handlungsebene.
      Trump wohl auch und ich bin gespannt wie lange
      die Bundesregierung (leider Berlin) braucht
      um wahrzunehmen das die israelische Regierung
      entscheidet welche Stadt die Hauptstadt ist.

      Die deutsche Botschaft befindet sich in Tel Aviv.
      Leider befindet sich die israelische Botschaft nicht in Bonn.
      Die Israelis sind Pragmatiker.
      Die deutschen Hosenscheißer und
      ich hasse halbherzig S. Gabriel.
      Die andere Hälfte hasst anderes.

  143. Merkels Politik ist für Marktwirtschaft ein Segen!
    Obwohl die „Stützen der Gesellschaft“ fast ausnahmslos Anhänger der Marktwirtschaft sind, verwundert es, dass sie die positiven und wachstumsfördernden Effekte der Merkel-Politik so wenig wertschätzen.

    Marktwirtschafliche Politik und marktkonforme Demokratie bedeuten, die Möglichkeiten zu fördern, in profitable Märkte zu investieren zu können. und vor allem neue Märkte zu erschließen.

    Man muss nur die Zeichen der Zeit erkennen.

    Mit Aktienkäufen im militärisch-industriellen Komplex, insbesondere die Rüstungsindustrie, lag man in den letzten Jahrzehnen immer auf der richtigen Seite und wird es in Zukunft auch sein.

    Denn die Pessimisten, die glauben, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion werde es friedlichere Zeiten geben, wurden eines Besseren belehrt. Und dies ist weiterhin ein zukunftsträchtiger Markt.

    Kriege in Europa, insbesondere mit Russland, sind dank der NATO-Politik eine profitable Option und gehören keineswegs der Vergangenheit an.

    Marktwirtschaftlich war Merkels Politik der Öffnung der Grenzen ein Segen.

    Denn davon profitieren nicht nur die sog. Asylindustrie, sondern auch Vermieter, Bauindustrie und viele andere. U.a. die Produzenten von Pollern und die Transporteure, worauf Herr Braun hinwies.

    Einen großen Zukunftsmarkt stellt insbesondere der Pharma-Markt dar, da die Nachfrage nach Psychopharmaka ständig steigen wird. Diese Chance sollten die „Stützen“ nutzen.

    Die Marktwirtschaft bietet zudem auch neue Berufschancen. Dank der Refugee-Welcome-Politik wird beispielsweise die Nachfrage nach Trauma-Therapien und Trauma-Therapeuten drastisch steigen.

    Das sollten die „Stützen“ bei der Studien- und Berufswahl ihrer Kinder berücksichtigen.

    „Gated Communities“ werden die Lebensform der Zukunft sein. Die „Stützen“ sollen darauf achten, dass sie ihre Geschäftstätigkeit und ihre Investitionen in diesen Bereich legen.

    Nachdenklich stimmt allerdings, dass die Unterstützung für Merkel und deren Politik sinkt. Nicht beim Establishment, denn insbesondere die Oberschicht versucht, Merkel mit aller Macht an der Regierung zu halten.

    Das Problem ist eher der sog. Mittelstand, der zu konservativ und intellektuell limitiert ist, um zu erkennen, dass Merkel eine Politik zur Aufrechterhaltung des marktwirtschaftlichen Systems betreibt und dass diese Politik – systemimmanent – alternativlos ist.

    • Zwar Zynismus³
      – aber zutreffend!

    • H. v. Goslar @ 6. Dezember 2017 um 12:19 Uhr
      H. v. Goslar sagt:
      „Gated Communities“ werden die Lebensform der Zukunft sein. Die „Stützen“ sollen darauf achten, dass sie ihre Geschäftstätigkeit und ihre Investitionen in diesen Bereich legen.“

      Genau so ist es, und deshalb sind auch alle Theorien, ob es nun eine Immo-Blase gibt oder nicht oder ob eine kommt oder ob sie schon an uns vorüber ging völlig irrelevant, denn es sind zwei Märkte, die es zu betrachten gilt – sichere und unsichere Gebiete. Völlig inkompatibel.

      Es gibt Stadtviertel in Berlin, da trauen sich Rentner nach Dämmerungseinbruch nicht mehr auf die Straße, das sind Viertel, die waren vor 5 bis 10 Jahren ganz stinknormale Wohnviertel.

      Hier muss die Analyse ansetzen.


    • „Gated Communities“ werden die Lebensform der Zukunft sein.
      Ach wo.
      Eher werden die Leute weglaufen aus der Stadt und subsistenzeln.
      Dann ist aber wirklich „Land unter“.
      „Gated communities“ braucht es nicht, es gibt jetzt schon „no go areas“, die von Clans „gemanaged“ werden – die brauchen keine Mauern, die haben genug Leute.

    • Die prächtigste "Gated Community" war Venedig
      Geschützt gelegen in einer Lagune. Deshalb sollte man sich vergleichbare Investments auch nicht von Bedenkenträgern madig machen lassen, nur weil man dort manchmal (und keineswegs immer) Landerwartungsland vorfindet, wenn man sich gar zu dusselig anstellt.

    • militärisch-industrieller Komplex/Battle Robots
      Zu diesen „Werten“ gehört auch das Einwickelpapier für Börsenmakler von Alphabet/Gockel.
      Glückwunsch, Shareholders.

  144. @ Klaus Keller
    Headline vom Mutterschiff :
    Für die Deutschen hat Amerika als wichtigster Verbündeter ausgespielt
    Für mich nicht,wir haben mehr Admiräle als Schiffe
    mehr Generäle als Flugzeuge( funktionierende )
    mehr Offiziere als eine funktionierende Bundeswehr benötigen würde
    wer soll uns im Falle eines Falles schützen?
    Ich lese immer unverschämtere Aussagen von unseren Spitzenpolitikern in Richtung Amerika und frage mich schon längere Zeit was das soll,sind die in ihrer Blase jetzt total übergeschnappt? Grössenwahnsinnig?Realitätsfremd?
    Was wäre das passende Wort bzw die passende Erklärung dafür?
    Otto Moser :
    übernehmen Sie bitte

    • Glaube
      Wahrscheinlich glauben die das alles, was man ihnen im täglichen Pressespiegel vorlegt, bzw. nehmen das für bare Münze. Um sich herum nur Hofschranzen. Und dann schauen Sie einmal auf einer Deutschlandkarte, wo der RHS liegt: JWD.

      Und kein Spiegel, von wegen der Kaiser hat keine Kleider, der Hofstaat auch nicht. Ganz ehrlich: nur Gesocks. Und andere als Mischpoke, Pack und was weiß ich nicht……

    • ohne Herrn Moser vorgreifen zu wollen
      wie wäre es mit „Verantwortungslos“?

    • Die glauben was sie schreiben
      Psychiater nennen so etwas Wahngewissheit.
      Man wird es ihnen nicht ausreden können.
      Aber wer schreibt die Zwangseinweisung?

      Manchmal hilft es ja die Leute in Ihrer
      Wahrnehmung nicht zu stören wenn nichts
      schlimmes passiert.

      Ich denke das die wichtigste Führungsmacht des
      Westens immer noch die USA ist und
      das ist unabhängig davon ob ich den derzeitigen
      Präsidenten mag.

      Ich nehme wahr das zahlreiche Leute versuchen
      – Den Westen – (falls es ihn gibt) auseinanderzunehmen.

      ggf trennt sich ja bei der banalen Frage:
      Welches ist die Hauptstadt Israels?,
      die Spreu vom Weizen.

      Die Spaßvögel im Mutterschiff fragen schon
      ob das gut sein könnte.

      Sie hätten mal die Menschen im Westen fragen sollen,
      was sie glauben was die Hauptstadt von Israel wohl sei,
      wenn Parlament und Regierung in Jerusalem ihren Sitz haben.
      Wer hätte da wohl: Tel Aviv geantwortet?

      Jeder bastelt sich seine Wirklichkeit.

      ps
      Ist es wirklich wahr das Gabriel Außenminister ist?
      Wenn ja? Wer will das?

      pps
      Berlin war über Jahrzehnte die Hauptstadt
      eines geteilten Landes. In der Westbank (BRD)
      wollte man das auch lange nicht wahrhaben.
      ggf wird gibt es ja bald eine Wiedervereinigung zu feiern,
      aber wollen die Israelis die Hamas im Parlament haben
      wie wir die Linke?
      Ich überlasse es den Israelis und werde weder Gabriel,
      noch Steinmeier noch die Religionsführer im Iran fragen.

      ppps
      ggf sollte ich Gabriel nicht hassen.
      Ich könnte ihn aber mit Freude im Herzen zerstückeln.
      Leider darf man das auch nicht.

    • Das Problem sind nicht die zu vielen Offiziere,...
      …sondern die mangelnde Wehrfähigkeit und der wenig ausgeprägte Wehrwillen der Bürger in breiter Masse (weswegen die aus anderer Perspektive und mit anderer Intention ins Spiel gebrachte Bezeichnung als „Bevölkerung“ sogar eine gewisse Legitimität hat). Beschränkung auf 100.000-Mann-Heere und Verbot der Wehrpflicht hatten wir schon mehrfach auferlegt bekommen. Wie nachfolgende Kriege zeigten, bedeutete dies keinen strategischen Nachteil dank Krümpersystem und Führereserve. Und das Angebot besteht auch heute noch, denn das BMVg (ob aus Versehen oder in einem Anflug aus strategischem Weitblick steht dahin) hat nach dem Wegfall der Wehrpflicht mit einiger Verzögerung zwar die Reserve auch für Ungediente geöffnet. Es steht jedem wehrwilligen Bürger frei, sich unter Abstützung auf die AusbOrg des ResVbd wehrfähig zu machen.

      Leider ist dieser dem ResVbd in unserer Zeit ganz natürlich zukommende Auftrag von nationaler Bedeutung noch nicht von jedem Veteran des Kalten Krieges (ja, die Alten Kameraden insistieren, ebenfalls Veteranen genannt zu werden – war ja auch gar zu schrecklich, das versäumte Wochenende in der Bereitschaftsstellung in der Fulda Gap) verstanden geschweige denn verinnerlicht worden. Statt dessen träumen sie im Bundesvorstand von einer Art Nationalgarde in Korpsstärke (1-3 Reg je Bundesland) nach dem Vorbild von Homeland Security, bekommen aber nicht mal ihre lächerlichen 30 Kp voll. Nein, der ResVbd muß sich in seinen Untergliederungen auf lokaler Ebene als der natürliche, kompetente, quasi-zuständige Ansprechpartner für alle Belange der Abwehr körperlicher und anderer Formen von Gewalt präsentieren und von den Bürgern so wahrgenommen werden.

      Dies ist das rechte Mittel in einer Zeit, da die organisierten Sicherheitskräfte zu wenig Personal, teilweise zu geringe gesetzliche Handhabe und mitunter auch mangelhaft ausgeprägte Neigung haben, den Bürgern subjektiv empfundene und objektiv vorhandene Sicherheit zu geben. Einer Zeit, in der der einzelne Bürger aber zunehmende Gewalt und Rechtlosigkeit erlebt, gleichzeitig darum immer mehr steuerndes Eingreifen vom Staat erwartet. Einer Zeit, da Politik und Justiz jedoch nicht willens sind bzw. sich nicht in der Lage sehen, die äußere und innere Sicherheit zu bewahren, und lieber resignieren als zumindest den Versuch zu machen (früher galt Abschreckung noch als effektives strategisches Mittel).

      Die an anderer Stelle legitimierten Bürgerwehren kann es nur geben, wenn Wehrwille und Wehrfähigkeit vorhanden sind. Würden wir diese wiedergewinnen, wären wir auch ohne aktive Gewaltausübung zugleich wieder anschlußfähig für zugezogene Neubürger, die ihre Heimatkultur nicht aufgegeben haben, nur um sich hier in eine als schwach präsentierende und wahrgenommene Vakuumkultur zu integrieren. Die Erwartungen daheim waren anders, und groß die Verwunderung, da das Deutschland des 21. Jh als ein Schatten seiner selbst erlebt wird. Das Kalkül der Willkommenskultur geht nicht auf. Der Anbiederer erscheint eben nicht als das Vorbild, dem man sich anzunähern sucht. Integration ist zunächst Bringschuld der Alteingesessenen, nämlich eine starke (neue) Heimat zu sein, eine gefestigte Gemeinschaft mit klarer Identität. Je fester die Mitte, je stärker die nationale Zentripetalkraft, desto freier können die Mitglieder wirbeln, desto heterogener können die Herkünfte sein.

    • Aber wer schreibt die Zwangseinweisung?
      13% sind zu wenig für eine Zwangsausweisung…

  145. dreistellige Milliarden für den Wohnungsbau in der DDReloaded !
    @Klaus Keller

    HappyHippo oder auch HappeasementHippo hat uns ja als Umweltminister und damaliger Kofferträger von GasGerd die sog. Energiewende so richtig teuer eingebrockt.

    jetzt reist er ziellos herum und kennt die Unterschiede oder Gemeinsamkeiten zwischen Nord- und Südamerika nicht……..aber:

    stellen wir uns vor, er wäre mit seiner Fehlbildung Schullehrer im Harz geblieben……………das wäre noch schlimmer !

    lesen sie nach, was das neutrale Ausland zur Deutschen Wende sagt !

    https://www.prognos.com/presse/news/detailansicht/1464/37548049abaa5ae3d11a9c556792ba13/

    und dann rechnen sie mal kurz – zusammen mit dem werten DON – wie viele schöne 4-Zimmer Wohnungen wir in der DDReloaded hätten bauen können ? ganz ohne Plattenbau und ohne Asbest. Auch ohne innenliegende Dachentwässerung ! aber schon mit der MaasUNDMemel-Überwachungspforte am Hauseingang !

  146. „Sag keiner, beim Bauen in der zweiten Reihe...
    … komme es nicht auf Qualität an. Ein Bauherr aus Berlin will ein Zeichen setzen.“…. (Wieder beim Thema)

    …..Titelt der Kutter. Und das schreibende Personal scheint feuchte Hosen im Schrittbereich zu bekommen. Weil ein Bauherr aus Berlin an so eine Zille-Käthe-Kollwitz-Hütte einen Kubus dranklebt und obendrauf einen umbauterraumveringenden dreiseitigen Pyramidenstumpf (wo bleibt der Dachgarten auf dem Plateau für den Flak-Vierling?).
    .
    Hey, der verschenkte Wohnraum hätte für die Bomben-Bastelstube von zwei Amris ausgereicht. Sieht so aus wie der Leitstand eines „Würzburg-Riese“-Funkmessgerät 1943 an der belgischen Küste bei De Panne, erbaut von der Organisation Todt. Wenn ich diesen architektonisch wertvollen Radon-Bunker meinem Architektenspross zeige, wird er mal wieder von sich geben, dass es doch besser war auf die Elektronik-Branche zu setzen.
    (DdH)


    • Trias germanique
      Ach, das waren noch Zeiten, als hier „Trias“ schrieb.
      (Der/die versuchte immer, geologische Zeiten in den Blick zu bekommen, war zeitenweise recht lustig.)


    • wo bleibt der Dachgarten auf dem Plateau
      Ja, in der Tat. Pyramide ohne Stehplatz oben oder Wohngebäude ohne Dachgarten ist bäh-bäh, also auf deutsch gesagt: Murks.
      Also zumindest so viel sollte man von den Italienern (= diese recht häuslichen Menschen, die meist in Italien wohnen, manchmal aber auch anderswo in Europa) schon gelernt haben.

  147. wenn man sich danach nur bei 'ner Zeitung versucht faz.net/redaktion/manfred-lindinger-11104298.htm
    Am Wochenanfang wollte er uns uralte Stiefel als allerneueste Errungenschaft

    faz.net/aktuell/wissen/physik-mehr/ein-luftiges-material-zeigt-ein-ungewoehnliches-verhalten-15313604.html

    v.gd/eTSEnU

    unterjubeln – natürlich ohne Kommentare. Mir kam die Karlsruher „Forschung“ eher als „your tax dollars at work“-Demonstration vor, so ’ne Art etwas besserer Tag der offenen Tür.

    Als richtiger Journalist hätte er mal ’n büschen genauer hinschauen müssen: Die Gültigkeit der Patente für sowas ist doch längst abgelaufen – die stammen aus dem vergangenen Jahrhundert. Sie können solches Spielzeug zum Druckdrehen schon lange in beispielsweise Drogeriemärkten kaufen – Brausetablettenröhrchenfederverschlussdeckel:

    https://pbs.twimg.com/media/DOg0seLWAAEnrFl.jpg ( v.gd/gKBlL3 )

    Stellen Sie – wie links im Bild – den Verschluss mitten auf eine frei drehbare oder rutschglatte Unterlage, drücken Sie den kleinen Ring nach unten: Na, alles klar?

    Es geht noch besser: Wie hier

    images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/31sHXvCuiLL._AC_UL320_SR224,320_.jpg ( v.gd/L9jOl6 )

    erkennbar, gibt’s im Deckel eine flache Ringnut, in die der kleine Ring hineinpasst. Kaufen Sie also Ihren Jahresbedarf an Magnesiumvitamincsonstwassprudelrundlingen (alle paar Wochen billig beim Zentaur) ein, bauen Sie ein Federtürmchen und drücken wiederum von oben darauf – das geht ganz ohne Karlsruhe und FAZ: Weswegen eigentlich sollen wir Sowasüberteuertes überhaupt noch durchfüttern?

  148. Titel eingeben
    Da ich keinen Twitter-Account habe, will ich eben hier meinen Senf zu KGE ablassen, mit Verlaub, diese Frau ist wahrlich schlicht und einfach strunzdumm, selbst mit abgebrochenen Ketzertheologiestudium sollte man wissen, das die Türken erst im 11. /12. Jahrhunder nach Kleinasien ‚einwanderten‘, Nikolaus war also kleinasiatischer Grieche ober besser hellenisierter Lykier, aber Hauptsache es passt in in die Agenda

    • A Schmarrn is des ...
      Aber was soll’s … Den Amerikanern ist es ein Anliegen, sie sind auch erpicht darauf zu belegen, dass der erste Mensch in Afrika aufgetaucht ist, obwohl die russischen Turkologen Sibirien mit Befunden belegt haben. Die Amerikaner, so gläubig wie sie sind, sind der Meinung, dass das Osmanische Reich eine göttliche Erscheinung war. So sitzen hunderte von amerikanischen Wissenschafler in den osmanischen Archiven, studieren alles und kopieren. Manchmal sichert was davon in die Öffentlichkeit. Z.B dass, die alten Türken, die Wintersonnenwende um die 21. 22. Dezember mit beschmückten Bäumen gefeiert haben. (in meiner Familie immer) Manchmal hat man das Gefühl, dass sie von der Tiefe der türkischen Kultur schockiert sind und können es einfach nicht wahr haben, kontern mit Anspielungen auf Türken als Klingonen in Star Treck, missbrauchen die Ergenekon-Saga der Türken in einem Star Treck Film und in der Politik, wo sie mit der Gülenbewegung die Erlahmung der türkischen Armee eingeleitet und die ganze Aktion, die Ergenekonaffäre genannt hatten. Ich habe es hier bei Don Alphonso, schon einmal gesagt, so sage ich s noch einmal, ich mag die Amerikaner, aber nicht ihre Weltpolitik …


    • Erwarten Sie nicht, daß KGE die europäische Geschichte des Mittelalters bekannt ist, und erst recht nicht die folgende Geschichte bis zur Neuzeit.
      Die Meinungen bezüglich des Osmanischen Reiches gehen ja auch sehr auseinander, Reuter u.a. Zeitexilierte in TR lobten die Pädagogik, Bulgaren und Griechen ist eher die quasigenozidale Devshirme in Erinnerung.