Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Eine kleine Kulturgeschichte des Gender Pricings

| 476 Lesermeinungen

Die meisten Frauen wählen ihr Nachthemd mit mehr Verstand als ihren Mann.
Coco Chanel

Zu Weihnachten soll man bekanntlich an andere denken, denen es nicht so gut geht, das habe ich auch gemacht, denn jemand hat mich auf die Weihnachtswünsche einer gewissen Frau hingewiesen, die über sich sagt, Feminismus wäre ihr Jihad. Sie heisst Hengameh und schreibt in der taz, “Kartoffeln” hätten eine “deutsche Dreckskultur”. Zu Weihnachten wünscht sie sich von ihrer Amazon-Wishlist beispielsweise Augenrandbemalungsfarbe – dafür gibt es sicher ein Spezialwort – für 79,90 Euro. 79,90! Ganz ehrlich, zweierlei: Als Radrestaurator verwende ich für Lackschäden billigen Nagellack, der hält auch auf Haut bei der Fazialrestaurierung und ist wasserfest. Und zum anderen: 79,90 Euro gebe ich vielleicht im ganzen Jahr für Reinigungsmittel aus, und zwar für mich und für meine Fahrräder. Und ich habe wirklich viele Fahrräder. 79,90 Euro für Augenmalerei! 160 D-MARK! Da kommt man von Federn auf Stroh! Also, ganz ehrlich, wenn ich nach taz-Tarifen bezahlt werden würde, würde ich andere Prioritäten setzen. Aber formal ist wohl doch etwas dran am sogenannten Gender Pricing, das die Antidiskriminierungsstelle des Bundes beim Verschleudern von Steuergeldern für bei einer Untersuchung herausgefunden haben will.

Ich habe da so einen Verdacht, dass bei dieser Stelle keine Historikerinnen arbeiten, sonst hätten sie den geschichtlich langen Blick auf diese Fragestellung, und dann wüssten sie, dass alle angeblichen Probleme des “Gender Pricings” dem Untergang der Leibeigenschaft vom 17. bis zum 19. Jahrhundert geschuldet sind. Denn so, wie die gleichmacherische Massengesellschaft die Erfindung von Massenvernichtungswaffen nach sich zog, zog auch das Ende der Leibeigenschaft das angebliche Gender Pricing nach sich. Schauen Sie, da oben ist das Gemälde einer Hofdame aus Neapel, also von einem der reichsten Höfe des Rokoko – sie hat ein winzig kleines Parfumgefäss in der Hand. Parfum war damals bei den Reichen unerlässlich, weil sie sich selten wuschen, öfters Pockennarben hatten, und alles mit Puder, Perücken, Make Up aus Wachs und eben stark riechendem Parfum überdeckten. All das war immens teuer und stand nur einer kleinen Schicht zur Verfügung, die das zur sozialen Distinktion brauchte. Damals waren Zwangsheiraten üblich, niemand achtete auf Klimbim wie Wohlgeruch oder Charakter, nur Stand und Vermögen waren wichtig, das Geschlecht war ohnehin vorgegeben.

Genauso war es auch bei der Unterschicht, denn die war leibeigen und musste sich bei der Partnerwahl auch dem Diktat der Reichen unterwerfen, wie Sie alle vermutlich aus La Nozze di Figaro wissen. Diese Schicht – denken Sie an Zerlina und Masetto – hatte keinen Anlass für Wohlgerüche, wichtiger war das nackte Überleben, und wer Geld hatte, investierte es sicher nicht in Phiolen mit teuren Duftstoffen, die aus Indien nach Europa verschifft wurden. Parfum war früher eine Sache von Wenigen, während Skorbut eine Sache von Vielen war. So hatte eben jeder seine Prioritäten, bis das bürgerliche Zeitalter anbrach, und eine neue Schicht den Zugang zum billigen Parfum fand – dem Kölnisch Wasser, das zusammen mit mehr Reinlichkeit den Geruch des 19. Jahrhunderts dominierte. Und zwar bei Mann und Frau, was damals dafür sorgte, dass beide für den gleichen Geruch den gleichen, aber gemessen an den sonstigen Ausgaben immer noch horrenden Preis zahlten.

Erst die durch die Beendigung der Leibeigenschaft mögliche Industrialisierung, der technische Fortschritt und der steigende Wohlstand breiterer Gesellschaftsschichten, deren Grossväter noch vom Geruch der gehüteten Schweine dominiert waren, machten das Parfum zum Gegenstand des Massenkonsums. Raddampfer brachten billig und schnell die Geruchsstoffe, die Industrie lernte das Extrahieren im Hektoliterumfang, Industriealkohol wurde verfügbar, und der gesellschaftliche Wandel erlaubte es Frauen, ihre körperlichen Vorzüge auf einem zunehmend liberalisierten Heiratsmarkt zur Geltung zu bringen. Der Wohlgeruch wurde beim Konkurrenzkampf und der körperlichen Annäherung unverzichtbar, und langsam entstand eine Schicht von Duftherstellern, die sich auf jenen Massenmarkt der Konsumfreudigen spezialisierte, der heute noch das Wirtschaftsleben dominiert: Frei in seinen Kaufentscheidungen, nicht mehr an die Scholle gebunden, und aufgrund fehlender Hektar und Kühe anderweitig gezwungen, das soziale Prestige auszudrücken. Natürlich war Parfum teuer, aber es war eine Anfangsinvestition bei der Partnersuche, die sich langfristig rentieren sollte.

Denn mit dem Massenparfum wurde auch die bürgerliche Ehe schick: Dauerhaft, auf Erwerb ausgerichtet, patriarchalisch an der Oberfläche und innen von der Fähigkeit der Frau dominiert, den Männern zu erklären, was für sie das Beste ist. Natürlich war der Wohlgeruch des Backfischs mit 19 Jahren noch teuer und wichtig, aber seit 1900 ist es danach üblich gewesen, den Bund der Ehe einzugehen und dem Partner, Advent für Advent, in die Arme zu nehmen, den frisch eingedufteten Hals entgegen zu halten, und ihm, wenn er den Geruch lobte, zu sagen: Das ist Geruch X von Anbieter Y, den mag ich auch sehr, leider habe ich davon nicht mehr viel. Jeder Mann wusste, was das bedeutet, begab sich zu Anbieter Y und kaufte, weil er sich mit all den Flaschen nicht auskannte, einfach alles, was Y von X zu bieten hatte. Das war zwar immens teuer, aber die Männer kauften nichts Falsches und die Frauen bekamen, was sie wollten, ohne dass sie es extra aufschreiben oder darüber diskutieren mussten, und Hersteller lieferten neue Wünsche verursachende Proben mit. Und so wurde Weihnachten dann ein glückliches Fest für alle Beteiligten. Natürlich war der hohe Preis damals auch schon Gender Pricing, aber eben Gender Pricing für kluge Männer, die genau wussten, von welcher Ehekrise sie beim leichtesten Druck der Zügel freudig wiehernd weg zu galoppieren hatten. Die Branche gedieh, wuchs und testete jedes Jahr neue Preisgrenzen aus, die jedes Jahr von dem Männern in Erwartung eines “Oh, das ist ja, also Schatz, wirklich, das ist.. Das wäre wirklich nicht…. Danke! Danke!!!!” mannhaft genommen wurde. Was man halt so macht, wenn man Frauen nicht mehr mit dem Niederstechen eines Konkurrenten imponieren kann.

So war das 1910, 1930, 1950 und 1970 zeichnete sich dann langsam eine Veränderung ab, zu jenem Zeitpunkt, als Mitarbeiterinnen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zur Welt kamen: Damals begann die Emanzipation der Frau, die sexuelle Revolution und der weibliche Wille, als alleinstehende Frau durch das Leben zu gehen. Die moderne Frau nahm sich ihre Rechte, selbstbewusst, eigenständig, ohne Interesse, sich ein Leben lang nur an einen einzigen Mann zu binden, experimentierfreudig und flexibel, gut verdienend und stolz, ihr Leben selbst zu meistern. Ich komme auch aus dieser Generation, und sie war eine gute Generation, speziell für Singles mit Lust an der Ausschweifung: Nur wenige Beziehungen wurden so alt, dass man zu Weihnachten ohne unkeusche Anspielung Parfum hätte verschenken können. Der Parfummarkt wurde vom Männeropferplatz zu einem der Hingabe von Frauen, und die Hersteller merkten, dass sie weiterhin die Preise erhöhen konnten: Denn an die Stelle der Anfangsinvestition in eine Beziehung trat die dauernde Konkurrenz zu stets jüngeren Frauen, und wenn Frauen sich auch nur beschwerlich Jahre mit plastischen Operationen zurück kaufen konnten: Mit einem Parfum gelang es schnell, bei den Männern neue und teure Duftmarken zu setzen, oder wenigstens diese 21-jährigen Ischen-Assistentin da vom Land mit dem Billigfusel zu demütigen, die sich an den Chef ranwanzt – so wurde es im Familienkreis nach dem Driving home for Christmas kolportiert.

Das alles wurde stoisch ertragen, hingenommen, und mit dem Gefühl, man sei sich das einfach wert, auch von Frauen konsumiert. Nut gibt es inzwischen neben erfolgreichen Frauen und erfolgreich verheirateten Frauen auch noch eine dritte Kategorie: Frauen, die mit 45 eventuell doch Juniorersatzprofessorinnen für Sozialwissenschaften werden, Gerechtigkeitsstiftungsangestellte mit Zeitverträgen, Projektemacherinnen in Berlin, Kulturmitwirkende mit unklaren Förderungsgarantien des Staates, Berufsfeministinnen der Dritten Welle und Antidiskriminierungsstellenforschungsdurchführerinnen. Man hat das Abitur geöffnet, irgendwo müssen auch die ganzen Nicht-MINT-Studentinnen hin, und das führt zu einem akademischen Proletariat mit zumeist bürgerlichen Vorfahren und Ansprüchen, aber ohne bürgerliche Familienplanung und Einnahmequellen. Es kommt zu Frauen, die in der Schulpause einen DM-Haul gemacht haben und glauben, ab 25-Jährige auch ein Recht auf Chanel-Haul zu haben. Und für diesen Zielkonflikt aus Anspruch, Genderideologie und Ausführung gibt es nun zwei Lösungswege:

Entweder frau stellt eine Wishlist ins Netz und erwartet, dass andere den Preis einer Tankfüllung für ihren Roadster zahlen, damit auch eine Antideutsche Augenrandmalfarbe bekommt – ein, wie ich bemerken möchte, recht chancenarmes Unterfangen selbst zur Weihnachtszeit. Oder frau kommt zum Schluss, dass es ungerecht ist, wenn Männer universellen Felgenreiniger aus dem Kfz-Bereich zur inneren und äusseren Pflege von Körper, Rad, Auto, Bad, Geschirr, Fenster, Rokokogemälden und Rennrodel verwenden (Sie glauben gar nicht, wie leicht man solche Plastikflaschen verwechseln kann und wie wenig Unterschied das macht), und Frauen statt dessen für jede Anwendung ein teures, rosa gestaltetes Mittelchen erwerben müssen. Es ist nur so, dass Frauen früher ihren Männern aufgeschrieben haben, was für ein Mittel sie mitzubringen haben. Jetzt sorgen eben unterschiedliche, genetisch bedingte Ansprüche an Sauberkeit für scheinbar sexistische Preise – wenn man nur den aktuellen Zustand und nicht den Kontext betrachtet.

Ich sehe das anders. Von Hatschepsut bis Gina Lollobrigida haben Männer Parfums unter schwierigsten Bedingungen aus Indien herangesegelt, es mit technischen Erfindungen günstig gemacht, es Frauen geschenkt und selbst, wenn es sie ruinierte, liebevoll gelächelt und unter dem Baum gesagt: “ach Schatz, das ist mir doch eine Freude und Ehre gewesen”. Seit 4000 Jahren haben wir das gemacht, wir sind dafür im indischen Ozean ertrunken, haben Bergamottegestank erdulden müssen und zugeschaut, wie das Parfum des letzten Jahres achtlos beim Nahen des Geburtstages weggeworfen wurde. Wir haben 4000 Jahre lang erlebt, was Gender Pricing wirklich sein kann. Manche Frauen sehen sich nun vor der schwierigen Wahl, ob sie wegen des Preises empört sein und auf Kölnisch Wasser umsteigen sollen, oder nicht doch zum Entschluss kommen, dass sie sich das Geld für sich allein, ganz allein, wert sein sollen.

Kurzfristig mag sich das ungerecht anfühlen. Aber langfristig sind das eben die Nebenwirkungen einer Moderne, die glaubt, keine Leibeigenschaft zu brauchen und jedem Anteil an Allem zu verschaffen. Das kostet dann eben. Wir Männer wissen das, und heben zum Festtag daher die mit Felgenreiniger gespülten Gläser auf die Frauen, die uns zahlen lassen. Und auf jene, die uns gar nicht erst in die Gefahr der Fehlinvestition bringen.

Offenlegung: Ich habe erhebliches Mittel für CDs, Bücher. Tee und Basteldinge in den Fachgeschäften meiner Heimatstadt für Frauen ausgegeben.


476 Lesermeinungen

  1. Man kann nicht alles haben....
    Lieber Don, eine hervorragende und ausgezeichnete Replik auf eine der dämlichsten Veröffentlichungen des auslaufenden Jahres!!
    Sehr genial dargestellt! Dafür gebe ich eine Birnenschichtbombe aus!
    Frohe Weihnachten!

    • Gern geschehen, Ihnen auch!

    • ökologisch korrekte Augenrandbemalung
      Für Euro 3.99.- gibt es bei PENNY die 0,75-Literflasche „Channtrée“ (man beachte die kreative Rechtschreibung. Es handelt sich nämlich um ein Produkt-Plagiat, ein Billigprodukt aus der Ukraine, ein sogenannter „Verschnittbrand“, bei dem es sogar den Kosaken das Pony in die Rosette zieht, die es deswegen sogar ablehnen, den Fusel in die Scheibenwaschanlage ihres Zastave Tatra zu füllen, wo kurz gesagt, alles drin ist, was man bei normalen alkoholischen Getränken aus Gesundheitsgründen aus der Flasche wieder rausmacht).
      Weil Weihnachten ist, kann man sich schon 2 Fläschchen davon leisten und dann geht man auf den Weihnachtsmarkt, wo der Glühweinstand gerade zumacht, und kauft die angebrochenen Tetrapacks mit sogenanntem Glühwein darin.
      Das mischt man dann im Verhältnis 1:1, wodurch ukrainischer „Channtrée“ erst seine Blume und sein Aroma entfalten kann (schmeckt kalt und warm gleich, kann man beides machen), was bedeutet: man kriegt ihn würgereizfrei hinunter und davon trinkt man dann 3 Liter.
      Am nächsten Morgen hat man die schönsten Natur-Augenränder der Welt, biologisch sauber und ökologisch einwandfrei (und wenn man das jeden Tag macht, sogar „nachhaltig“).
      Übrigens auch 100% vegan. Das ukrainische Qualitätssiegel „Ukrajin Veganostrowyji“ auf der Flasche besagt, dass der Edelstoff unbegrenzt haltbar ist, weil keinerlei lebender Organismus darin existieren kann. Nichteinmal Schimmelpilze.

    • Thomas Marx ...
      Das ukrainische Qualitätssiegel garantiert die schönsten Natur-Augenränder der Welt, insbesondere für alle Kartoffelverächter mktsamt ihrer Drecks-UN-Kultur!

      Danke für das schöne Weihnachtsgeschenk!

      Don, glauben Sie das die von diesem Ausschuss gehüteteten Schweine wirklich genießbare Eichelfresser werden könnten?
      Ich befürchte leider, dass sie an Geruchs- und Geschmacksverirrung leiden könnten und auch sonst ungenießbar wären.
      Besser radioaktiven Abfall in der Ukraine hüten lassen…

  2. Augenrandbemalungsfarbe - koestlich!
    Das Hengameh, das Hengameh,
    hot kei‘ Bemalungsfarbe meh‘,
    Mit der Wunschliste von Amazon,
    findet sich ein Pudel schon…

    Hier kann ich nicht mehr – wenn man weiss wie das Hengameh ausschaut, geht der Poesie die Puste aus. Was soll da die Augenrandbemalungsfarbe denn noch bringen? „Wenn’s it em Holz isch, geits koi Pfeifa“ sagte meine schwaebische Grossmutter. (Fuer Nichtschwaben: Aus schlechtem Holz, kann man keine wohlklingende Floete drechseln, oder auch keine geeignete Tabakspfeife)

    Mein Bayrischer Opa pflegte da immer zu sagen: „Ois wos recht is, oba da O….. gheat in d‘ Hosn“. (nicht uebersetzbar!)

    Sie Beschreiben das weit konzilianter als „charmarmes Unterfangen“.

    Mein Beitrag war jetzt nicht sehr weihnachtlich, aber Sie haben damit angefangen: Hengameh – I am triggered! She should check her privileges – 80 OIRO!

    • Ich finde diese Anspruchshaltung erbärmlich. Es sich nicht leisten können, aber dann so etwas zu fordern. Öffentlich. Wo ist da der Anstand?

    • Über die eigenen Verhältnisse leben
      Kann man, sollte man aber auf eigene Rechnung. So trennt sich ganz natürlich, um Liselotte von der Pfalz zu zitieren, der Mausdreck vom Pfeffer.

    • Nein, es gibt ja eine staatliche Stelle, die das für dikriminierung hält. Und Medien, die das nachplappern, stat zu sagen, dass man nicht Augenrandmalfarbe on a Fettkartoffel painten soll.

    • Werbung...
      Kann ´ s nicht Werbung sein? Wahrscheinlich kaufen die TAZ_ und Missy-leserinnen das, was auf einer Wunschliste von xyz steht…

    • „Ois wos recht is, oba da O….. gheat in d‘ Hosn“
      Vielleicht nicht übersetzbar, aber doch leicht verständlich!

      Kann man Ihrem Opa keinen Nobelpreis für Sozialwissenschaften verleichen. Sein Spruch hätte für breiteste Genderistenkreise in Schland unmittelbare, praktische und nutzbringende Anwendbarkeit.

      Könnte ins Grundgesetz kommen!

      Zu oft hat sich der eine oder andere in der letzten Zeit verirrt oder keine Hose gefunden…

    • Lieber Don
      1 muß das schon verstehen, wenn die staatlichen NGO’s vor lauter financial Stütze ihre Kohle ins random Nachplappern von sowas kommen, inklusive 21% Gender Pay Gap. Fettlartoffeln painten finde ich übrigens toll, das wäre was für Bob Ross. „A little Leberfleck lives down here, and there‘s Empörungstweets. You can paint as many Empörungstweets as you like, it’s your Fettkartoffel.”

      A propos, möge dieses Video Ihnen und den Mitforistenden ebenso ein Lächeln auf die gänsegeschmalzten Lippen zaubern, wie es das bei mir tat.

      „Hengameh. Die Weihnachtshasserin von der taz” https://youtu.be/d5gq771ixMs

      Ich verabschiede mich für heute. Sie wissen, dies sind die Rauhnächte, die Wilde Jagd zieht um, und ich gedenke mich ihr anzuschließen. In diesem Sinne, und wie ich neulich schon sagte: Barista, Barista, Buzzfeedkolumnista! Wilde Jagd, ich komme!

    • Ich schreibe gerade etwas über Frei.Wild und Österreich.

    • Sack drüber
      “ – wenn man weiss wie das Hengameh ausschaut, geht der Poesie die Puste aus. Was soll da die Augenrandbemalungsfarbe denn noch bringen?“ Allerdings! Da wird auch klar, weshalb es in vielen Ländern eine Verschleierung gibt: Ist billiger und dazu noch schön gerecht.

    • @ Jens Kinshofer "Sack drüber"
      … beim Hengamääh einen Kartoffelsack!!

  3. Geschmackssache
    War es nicht schon immer etwas teurer einen besonderen Geschmack zu haben?

    Ich wünsche dem Hausherrn und seinen Gästen hier ein schönes Weihnachtsfest!

  4. Wir haben alle einen Knall
    Sie können wirklich eine Lebenshilfe sein mit Ihrer bissigen heiteren Lebensbetrachtung. Dieser Ihr Beitrag hat mit erst einmal fröhlich in den Tag geholfen, danke. Ich laufe jetzt mit einem inneren Feixen durch die Gegend. Köstlich. Weitermachen.

  5. par pari comparare
    Müssen Frauen für einen Herrenhaarschnitt mehr als die Herren bezahlen?

    • Keine ahnung, aber sonst winseln sie doch immer über die schlechte Bezahlung von Friseurinnen.

    • Weshalb der Damenfriseur mehr kostet?
      Weil ich als Mann nach ungefähr 12 Minuten an der Kasse stehe und bezahle, während die Damen, die schon vor meinem Eintreffen anwesend waren, immer noch unter ihren Trockenhauben sitzen, gerade den dritten Grüntee oder Espresse serviert kriegen (im Dezember auch gern mal eine Flûte), mit von den gereichten Süssigkeiten klebrigen Fingern die sauteuren Modezeitschriften durchblättern, die sie selber nie kaufen würden, endlos mit dem Personal ratschen und keinerlei Anstalten zeigen, das Etablissement irgendwann wieder zu verlassen.

    • Titel eingeben
      Das eigentlich verwunderliche ist für mich, das solche Fragen inzwischen überhaupt ernsthaft diskutiert werden. Sogar das Papier scheint zu billig geworden zu sein…

    • Titel eingeben
      “ Don Alphonso sagt:
      25. Dezember 2017 um 10:19 Uhr

      Keine ahnung, aber sonst winseln sie doch immer über die schlechte Bezahlung von Friseurinnen.“

      (ahem. entgleitet hier gerade ein bißchen was?)

    • Nein, es gab ja bei der Debatte um den Nindestlohn genau dieses Beispiel für schlecht bezahlte Frauenberufe. Wenn sie jetzt meinen, Friseure seien zu teuer, ja, was soll man dann noch sagen?

  6. Weihnachtsgeschenk
    Wie man/Mann sieht, kann nicht nur ein Parfüm-Artikel Weihnachtsfreude bereiten, sondern auch ein geschriebener Artikel!
    Vielen Dank für dieses Weihnachtsgeschenk!

  7. Süss, dieser Aufschrei
    Aber die Sache mit den unterschiedlichen Preisen für rosa und blaue Wegwerfrasierer ist schon krass. Zum Glück war mir gar nicht bewusst, dass ich auf rosa fixiert zu sein habe.
    Und was die Dame Hengameh angeht: meine Güte, wenn sie nichts gelernt hat, womit sie genug verdient, um ihre eigenen Wünsche zu erfüllen, dann soll sie sich halt in einen ihr genehmen Kulturkreis begeben – dort gibt es ja vielleicht billige Kohlstifte. Obwohl ich kaum glauben kann, dass es bei ihr etwas nützt, wenn sie die bittere Realität übermalt…

    • es gibt auch genug Gegenbeispiele. Als dieser quatsch vor 5 monaten ausschliesslich von Gestörten diskutuert wurde, hätte ich beinahe mal einen Beitrag über ein Radmodell von Koga geschrieben, dessen Herren- und Damenmodell genau gleich viel kosteten, obwohl das Damenmodell in der Produktion deutlich teurer war. Das gibt es also in beide Richtungen.

    • Endlich ein(e) Expert(in)
      Produktmanager(in) für rosafarbene und himmelblaue Nassrasierer: Können Sie mir, als Expert(in) und Produkttester(in) sagen, warum die Damen nicht einfach hellblaue Rasierer kaufen und das teure rosafarbene Zeugs links liegen lassen können?
      Ausserdem würde ich gerne wissen, warum auf Gnä’Fraus Handtasche immer „Louis Vuitton“ draufsteht und bei mir „ALDI“.

    • "warum die Damen nicht einfach hellblaue Rasierer kaufen?"
      Na, tun wir doch – zumindest die Erfahreren. Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass sich seit den Goldenen Siebzigern der Haushaltschemikalien-, äh, Kosmetikmarkt exponentiell entwickelt hat und es im Zuge der sozialen Medien neue Methoden zur Bedürfnisweckung bei besonders der jüngeren Kundschaft gibt wie „Beauty-Bloggerinnen“, Youtube, „limitierte“ Produktreihen (rosa Rasierer mit Blümchenmuster, orangefarbene, grüne – lassen Sie ihrer Phantasie freien Lauf!), die den Futterneidimpuls ansprechen und die Firmen und Drogeriemarktketten dieses Rattenrennen fröhlich anheizen.

  8. Neidfaktor
    Lieber Don!

    Die Parfüme, geschenkt. Aber Ihre Christbaumkugeln! Vor allem die weißen mit den roten Blumen in der Schale. Sie sehen mich vor Neid erblassen.

    • Die gibt es hier beim Altstadt-Friseur.

    • Die gibts hier beim Altstadt-Friseur...
      Haben Sie vielleicht eine Adresse oder eine Homepage?

      Ich weiß zwar im Augenblich nicht wirklich, wo ich noch weitere Weihnachtsdeko unterbringen soll, aber ich bin mir sicher, dass sich nächstes Jahr ein Plätzchen finden wird :)

  9. ach ja, die Welt der Düfte...
    den schönsten Duft hat es sowieso in einem der wenigen old school Fahrradläden… hier in Deutschland sind die ja fast verschwunden, aber in Italien kenne ich einige schöne… Aber leider haben die meisten Damen keinen Sinn für diese Art technischer Düfte…

    • Natürlich nicht. Aber das ist dann eben ein Safe Space.

    • Eine Motorradzeitschrift
      hatte einmal klassische Motorräder nach ihrem Duft bewertet. Ich erinnere mich noch daran, dass bei der Boxer-BMW der Duft der Gummimanschette am Kardan zu stark hervorstach während die Guzzi stimmig nach Metallwerkstatt im Hochsommer duftete.

    • Keinen Sinn für technische Düfte
      Sie sollten nicht so schnell aufgeben. Ich zum Beispiel mag sehr gern den Duft von Balsam-Terpentinöl. Als ich sehr jung war und kein Geld für schöne alte Möbel hatte, habe ich nach Handbuch mit Pigmenten und verschiedenen Bindemitteln experimentiert und kam zu recht schönen Ergebnissen. Dem Duft bin ich seither verfallen, vor allem in der Note Eukalyptus. Sehr zu empfehlen sind auch alle Kopf- und Herznoten einer Buchbinderwerkstatt, alternativ warmes Kolophonium. Etwas speziell, kommt aber häufiger vor, als Mann meint.

    • Sehr gut riecht auch
      das Keramik Waffenöl von Schmeisser (finde ich).

    • Sie kennen sich aber aus.

    • Oder gleich
      Ballistol. Eignet sich lt. Hersteller auch zur Behandlung kleiner Wunden.

  10. Titel eingeben
    Passend, notwendig, trefflich …und sogar noch freundlich formuliert.
    Danke.

    • Ich schreibe das nur aus Notwehr.

    • Freundlich formuliert
      Das ist ja die Kunst. Wer Sprache schätzt und mit ihr umzugehen weiß, sieht die Spitzen gefährlich aufblitzen. Andere halt nicht, von denen, die jetzt in der vierten Klasse gravierende Leseschwäche haben, ganz zu schweigen.

    • Das schützt mich vor Angriffen.

  11. Neulich, ...
    … mit dem Felgenreiniger unter der Dusche … ;) Frohes Fest!

  12. Felgenreiniger vs. Bremsenreiniger
    Felgenreiniger Für Geschirr-das geht? Streifenfrei? Bei Frankfurter Wasser(Kalk&Silikat)?
    Ansonsten; Ich empfehle Bremsenreiniger für alles, außer Hautpflege.Dürfte aber eventuell (Leinöl)Ölbilder auflösen oder die Farbe quellen oder weichmachen.

  13. Grandios ...
    … aber mit dem Felgenreiniger wäre ich – gerade bei körpernaher Anwendung – auch als Mann vorsichtig. Dient das Zeug nicht auch als „KO-Tropfen“?

    Frohe Feiertage und einen guten Start nach 2018 wünscht

    A.C.

    • K.O. nix O.K.
      „Felgenreiniger“ enthält Milchsäure und Glukopyranose. Milchsäure bildet der Mensch im Muskelstoffwechsel selber, und die Toxizität von Glukopyranose ist die gleiche, wie die von Glukose: zuviel Zucker ist ungesund.

      K.O. Tropfen sind (unter anderem) Gamma-Hydroxy-Buttersäure.

  14. Ich hatte gehofft...
    …dass sich der Don dieser schwach…….. Studie in gebührender Form annimmt. Als die die Tage über die div. Newsticker ging habe ich nur laut gelacht (ob man das Geld nicht für sinnvolle Studien ausgeben will).

    In diesem Sinne ein frohes Fest mit Grüßen aus dem neblig-trüb-versifften NRW (morgen darf ich wieder in heim in die Sonne)

  15. Stellungnahme
    „Kurzfristig mag sich das ungerecht anfühlen. Aber langfristig sind das eben die Nebenwirkungen einer Moderne, die glaubt, keine Leibeigenschaft zu brauchen und jedem Anteil an Allem zu verschaffen …“

    Als aufrechter Humanist, der sich treu geblieben ist, war ich zunächst entsetzt über Don Alphonsos reaktionäre Ansichten; aber langsam kann ich seine Euphorie über die baldige Wiedereinführung der Leibeigenschaft ohne moralische Bedenken und sogar mit dieser gewissen Heiterkeit eines ethisch besseren Menschen teilen.

    P.S. Im übrigen kann man aus ökonomischen Gründen sogar den Felgenreiniger noch einsparen, wenn sich die Kartoffel regelmäßig entsprechend sportlich betätigt.

  16. Dreckige Augen
    Der Vorteil an Hengamehs Geschenk ist, dass man keine größere Wohnung dafür braucht, der Nachteil, dass man mit der Bereitschaft, fast einen Hunnie für Kajal hinzublättern, auch nie zu einer größeren Wohnung hinsparen kann. Ein typisches Berliner Geschenk, sollte man meinen.
    In Bayern ist die schwarze Augenumrandung, die nach Übernächtigung aussieht, den Leuten zu dreckig.

    • Augenumrandung
      Ein beliebtes Mittel zur Behebung von Wahrnehmungsstörungen oder emotionaler Unberechenbarkeit war früher ja die Lobotomie. Leider führte diese Prozedur oft nur zu anderen Störungen und Bewußtseinsveränderungen. Darin war sie dem Dritte Welle QueerFeminismus mit Gender Studies Abschluß nicht unähnlich.

      Im Bestreben, immer mehr Leute zu „kurieren”, entwickelte man die transorbitale Lobotomie. Man brauchte den Schädel nicht mehr zu öffnen, sondern ging durch die Augenöffnung hinein und schabte den Frontallappen weg. Meist blieb von der Operation ein Veilchen, a.k.a. Augenumrandung.

      Ich schätze die teuren Produkte zur Augenumrandungsbemalung sind nur in Alibi, falls mal jemand fragt.

  17. Wie üblich,
    faszinierend! Ich bin fasziniert, was sich alles historisch, aus der Abkehr von der Leibeigenschaft, herleiten lässt. Und auch die Formulierungen, wenn ich auch manchmal über den einen oder anderen Tippfehler stolpere, finde ich wunderschön und versüßen mir auch heute den Morgen – danke daher auch für diesen Beitrag!
    Ich wünsche eine gesegnete Weihnacht, auch wenn Ihnen das nicht so viel bedeutet. Und mir und uns auch im kommenden Jahr viele weitere ebenso erhebende wie informative Werke aus Ihrer spitzen Feder.

  18. it's the economy stupid
    Neben Ihrem historisch begründeten Erklärungsversuch des gender pricing, möchte ich verehrter Don Alphonso, einen ökonomischen Ansatz hinzufügen. Jeder Anbieter versucht sein Produkt zum höchstmöglichen Preis zu verkaufen. Zu diesem Zweck muss er versuchen die Zahlungsbereitschaft seiner Kunden herauszufinden. Und so kommt man zur (wenig überraschenden) Erkenntnis, dass zB Frauen eher hochpreisigere Handtaschen, Schuhe, Parfums, etc bevorzugen. Ob sie diese nun geschenkt bekommen oder selber kaufen spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Dieses ökonomische Grundgesetz ist übrigens völlig gender-neutral und kann zB dazu führen, dass Geschäftsreisende, die am selben Tag hin-und-zurück fliegen mehr zahlen als ein Urlauber über das Wochenende. So funktioniert Wirtschaft: jeder hat die Wahlfreiheit das zu verlangen, was er für richtig hält und genauso kann jeder wählen, welche Produkte er zu welchem Preis kauft.

    • Werter Herr Wernus,
      Ich stimme Ihnen zu.
      In meiner Studentenzeit habe ich öfter im Restaurant (gut und preiswert) eines Kaufhauses (die Mischfirma ist seit ein paar Jahren vom Markt verschwunden) gegessen. Als BWL-Student (ich weiß – igittigitt) habe ich mich auch für des Drumherum interessiert. Da gab es in einem Sommerschlußverkauf zwei Schütten – links und rechts vom Hauptgang, der Damen- und Herrenabteilung trennte – Damen-Jeans für 19,99 und Herrencordhosen für 29,99 (alles in Geld, also DM). Nach zwei Tagen waren die Schütten etwas durchwühlt, aber immer noch gut voll. Am 5. Tag des Schlußverkaufs reagierte wohl der Hausleiter. Die Preise wurden vertauscht, also Jeans 29,99 und Cordhosen 19,99. Am Montag danach waren die Schütten bis auf Randgrößen leer.
      Ich denke, der Hausleiter hat also seinen Schnitt gemacht – also alles richtig.

      Auf die bestens bekannten Einmalrasierer heruntergebrochen. Würden die rosa Rasierer halb so viel kosten wie die blauen, würden sich die blauen wohl als Ladenhüter entpuppen – warum überlasse ich Ihrer Phantasie.
      MfG
      Alfred Haas

    • Soziale Gerechtigkeit
      Ich finde es gut, dass die Frauen beim Genderpricing 30% mehr bezahlen. Die verdienen ja auch 23% weniger.

  19. Ein Geschenk, ein Geschenk!
    Lieber Don, Danke sehr für diese ebenso lehrreiche wie hübsche Festtagsgabe.
    Die Schmuckkugeln finde ich ehrlich gesagt ein ganz klein wenig überladen, aber ich verkehre ja auch nicht in Ihren traditionsreichen Kreisen ;-) und wahrscheinlich wollen Sie damit mal wieder nur das ehemals leibeigene Publikum provozieren.
    Der Felgenreiniger vor dem Gemälde dagegen, das ist auf schönste Weise reizvoll, auch in der konkreten Motivgestaltung. Sie sind ja doch ein Multitalent, Respekt.

    Die Zahlungsbereitschaft. Was für ein schönes Thema zu Weihnachten – aber sonst natürlich auch.
    Leider eins, das Linke aller Art nie verstehen werden, da ungerecht. Warum darf ein Verkäufer so viel nehmen, wie er kriegen kann? Anstatt nur soviel, wie unbedingt nötig, um nicht zu verhungern?
    Was insofern einer gewissen Ironie nicht entbehrt, als die selben Linken für sich selber gern noch viel mehr fordern, als sie kriegen können, aber das wäre dann eben gerecht. Oder so.

    Tatsächlich bin ich der Überzeugung, dass man heute alles, was man so zum Leben braucht, Anziehen, Essen etc., so hochwertig und preiswert bekommen kann wie nie zuvor. Dank Industrialisierung und Welthandel.
    Davon profitiert natürlich auch das von Ihnen so schön benannte Klientel und sollte eigentlich dankbar sein.
    Stattdessen protestiert man gegen die ganzen unhaltbaren Zustände, worin auch immer sie bestehen mögen, und regt sich künstlich auf.

    Wozu mir nur noch einfällt: Denen geht es noch viel zu gut.

    Also Dank nochmals für die schöne Weihnachtsaufmunterung und noch frohe Festtage!

    • Das Problem ist, dass es eine gewisse Schicht gibt, die gleichzeitig Luxus und Sozialismus will. Der Platz für Champagnersozialisten ist aber begrenzt. Also schleimen sich sich entweder an den Staat ran, oder sie jammern. Beides ist von Übel. Warum kann man solche Leute nicht einfach in die Produktion schicken?

    • @ Don.. "Warum kann man solche Leute nicht einfach in die Produktion schicken..."
      Weil das ein knochenharter Job ist. Schichtarbeit und Akkord mit Qualitätskontrolle. Glauben Sie wirklich, dass ein Hengameh da irgendwas reißt?! Die ist nach einer halben Woche draußen. Und zwar rausgemobbt von den Kollegen. Das lässt sich der Rest des Teams doch nicht gefallen, dass so eine Großstadtpomeranze mit vermutlich zwei linken Händen (und alles Daumen) dem ganzen Team den Akkordlohn versaut.

      Ich bin mittlerweile für die Wiedereinführung der Wehrpflicht und/oder eines „Dienstjahres“ auch bei jungen Frauen. Im Pflegebereich und nicht bei irgendwelchen kulturellen Projekten.

      Da werden all die Muttersöhnchen und verwöhnten Hühner erstmal mit der Realität konfrontiert und das nervige „Findungsjahr“ entfällt auch.

    • Warum kann man solche Leute nicht einfach in die Produktion schicken?
      Weil sie dort zuviel Ausschuss produzieren würden?

    • Weil wir nicht in der DDR leben?
      Warum man Frau Hengameh nicht in die Produktion „schicken“ kann? Weil wir nicht in der DDR leben. Wenn ich es recht verstehe schreibt sie für die taz, das ist letztlich Privatwirtschaft. Also keine Stiftung, kein ÖR. Da zahle ich keinen Cent zu, was ich dort online lese schnorre ich skrupellos. So abseitig die Frau sein mag, und so originell und scharfbeobachtend der Text, problematisch wäre es doch erst, wenn die Hengameh beim ZDF landen würde. ( Was uns allerdings auch noch blühen kann, heutzutage). Und Gejammer „von Übel“……. Mag ja sein, aber wenn der Autor gegen die Neigung zum Gejammer ein Kraut findet, geht er in die Geschichte ein. Oder, er landet bei den evangelischen Preußen, die sind aber auch bedenklich, weil sie ihre disziplinierte Nüchternheit irgendwann nicht mehr ertragen und dann glaubensstark Unfug treiben. Etwa Leute in die Produktion zu schicken. Außerdem ist die Produktion doch in Bayern, nicht in Berlin. Wurde das bedacht?

    • Haha, von wegen kein ÖR, googlen sie mal den Namen mit „Funk“ oder fragen Sie sich, wer letztlich Kongresse wie „Tincon“ mit Staatsförderung bezahlt.

    • Ok, Google ist gemein
      Verdammt. Die Einschläge nähern sich.

    • Spoax (SPON Hoax)
      Das mit den Naturschutzgebieten in Utah ist eine SPON Hoax. Eine der vielen eben.

      Erstens sind das keine „Naturschutzgebiete“, deren Ausweisung vom Parlament des jeweiligen Bundesstaates beschlossen werden muss, sondern „National Monuments“, „nationale (Natur)denkmäler“, die der Präsident alleine beschliessen kann.
      Im zuständigen Gestz steht aber, er müsse mit diesen Erlassen „sparsam und angemessen“ umgehen (das Gesetz gibt es seit über 100 Jahren).

      Obama hatte in seinen letzten Tagen als Präsident mehr nationale Naturdenkmäler ausgewiesen, als alle US Präsidenten bisher zusammmen. Dass er nicht die ganzen USA unter Naturschutz gestellt hat, einschliesslich der nationalen Küstengewässer, ist ein echtes Wunder.

      Unter anderem hindert das die amerikanischen Ureinwohner, ihre Jagd- und Fischereirechte auszuüben und mehrere Gemeinden konnten keine schon lange beschlossenen und finanzierten Strassenbauprojekte durchführen. Das führte zu berechtigten Beschwerden, auf die Trump eingegangen ist.

      Trump hat seinem Umweltminister den Auftrag erteilt, 20 dieser Naturdenkmäler, die eine Fläche etwa so gross wie Mitteleuroa umfassen, zu „überprüfen“.

      Als der Bericht vor ein paar Wochen herauskam, schrieb SPON, das Gebiet in Utah werde um 90% verkleinert und in New Mexiko wolle man zukünftig Kohle und Erdöl mitten im Naturschutzgebiet fördern.
      Auserdem würden die Gebiete zu einer Art Touristenattraktion werden, in denen man aus Spass auf Tiere schiessen und die Gewässer leerfischen könnte.

      Ich habe mir den Original-Report genau durchgelesen. Was Utah betrifft, wird das Gebiet sogar um 10% erweitert, indem staatlich besessenes „Brachland“ in das Gebiet mit einbezogen wird. Diese einbezogene Fläche ist in etwa die, von der SPON berichtet hatte, nur sie würde von dem Gebiet übrigbleiben.

      Die „schiesswütigen Touristen“ sind die Indianer,, die wie seit über tausend Jahren in ihren Gebieten wieder fischen und jagen dürfen.

      Was New Mexico betrifft, so erwähnt der Bericht tatsächlich „Milliarden von Tonnen Kohle und Öl, die dort lagern“, schlägt aber am Ende als notwendige Maßnahme vor, „den Ureinwohnern weder zu gestatten, ihre traditionellen Rechte auszuüben (s.o)“.
      Damit wird durch die Blume gesagt, das Kohle und Öl dort NICHT gewonnen werden sollen. Sonst hätte man das genau so geschrieben, vor allem, wenn man es 2 Abschnitte weiter oben erwähnt. Damit wollte man wohl vermeiden, das später einer sagt, die hätten halt von nichts gewußt.

      Alles in allem: Empörungssturm im Wasserglas. Hauptsache Trump-Bashing. Wir verstehen uns mit allen anderen ja so gut.

    • @thomasmarx
      Danke, dass sie diesen Fake-Irrsinn, detailliert bewiesen, widerlegen.
      Es ist ander Zeit, dass die FAZ die grossen Geschütze heraus holt, um die linken Hetzer in die Schranken zu weisen.
      Ich hoffe immer noch, dass der Flugzeugträger die richtige Richtung findet, die Demokratie, wie sie sein soll.
      In der JF wurde,aktuell, anhand der Realität bewiesen, daß es Zensur in dieser „tollen“ Demokratie gibt.
      In TE schon 2016 thematisiert, warum nicht in der glorreichen FAZ???

  20. Unwort des Jahres
    AntidiskriminierungsstellenforschungsdurchFÜHRERinnen

    LOL LOL LOL

  21. so verschwindet
    Ein an sich unbestreitbares Fakt der Gegenwart im kunstvoll aufgewühlt wabernden Nebel der Geschichte.

  22. Frohes Fest
    Ein schöner Streifzug durch die Kulturgeschichte. Und ein schönes Weihnachtsgeschenk für Ihre Fans. Ich habe es genossen und möchte mich für diesen Lesegenuß bedanken. Und jetzt packe ich mein neues Duftwässerchen aus, das mein Mann mir gestern Abend unter den Baum gelegt hat ;-).

  23. Um es kurz zu machen:
    Niemand zwingt die Frauen, den rosa Rasierer zu kaufen und den blauen stehen zu lassen.
    Meine Frau übrigens war regelrecht schockiert, als sie nach sanfter Nötigung meinerseits feststellen musste, dass der Männerrasierer nicht nur besser in der Hand liegt, sondern eben auch besser rasiert.

    Gender Pricing ist Angebot und Nachfrage.

    Schöne Weihnachten, werter Don!

    P.S. Ich weiß, dass die rosa Griffe mehr kosten als die grau-schwarzen. Ich weiß aber nicht, wie es sich bei den Klingen verhält. Womöglich wird da wieder in die andere Richtung gegenderpriced?

  24. Haha...
    …Hengameh, das unerfreuliche Endergebnis von allem, was anti-irgendwas ist. Aber die Gelegenheit, etwas abzugreifen, wird doch zu nutzen versucht. Danisch hat ja auch neulich mal Gender Pricing nachgerechnet und ist zu genau dem Ergebnis gekommen, welches mit gesundem Menschenverstand auf der Hand liegt. Männer gehen an die Kleidungs-, Kosmetik- und Klimbimfrage in der Regel sehr pragmatisch dran – und niemand verbietet Frauen, es genauso zu machen, sie würden nicht mehr bezahlen (und könnten das gesparte Geld in andere schöne Dinge investieren). Wollen sie aber nicht. Und weil es so teuer ist, dürfen die Männer, welche sich selbst mit einem Duschgel für 69 Cent Haar und Körper pflegen, dann das gesparte Geld für die Luxuswässerchen der Damenwelt aufwenden. Denn ganz so weit geht es mit der Emanzipation dann doch nicht. Aber da nicht jede einen Mann hat, dem sie solche Kosten aufs Auge hauen kann, kommt es dann zu solchen Kampagnen. Ist schon tragisch, mein Mitleid hält sich dennoch in Grenzen.

    Frohe Weihnachten! Es geht auch ohne Konsumschlacht.

    • Die industrie lebt nun mal von Frauen, die eine 80€-Faltencreme zum Verlassen des Hauses brauchen. Sie dürfen das auch tun. Nur sind dann Beschwerden fehl am Platz. Ich beschwere mich ja auch nicht über die Preise von Titanschrauben.

    • Eben drum...
      …die Dinge, die man wirklich BRAUCHT, kosten für alle gleich. Und beim Rest müssen auch wir Männer Prioritäten setzen. Ich bin jedenfalls nicht dafür verantwortlich, ob sich andere zusammenreißen können…

    • Titel eingeben
      Gehen Sie mal zum Fachhaendler fuer Autozubehoer: den Kindersitz gibt es da ganz billig, fuer den Rest kann mann dann loswerden, was man in der Drogerie gespart hat.

  25. Aber was den Felgenreiniger angeht...
    …der, den ich nehme, ist schon etwas zu scharf für die Haut…

    • Alles eine Frage der abhärtung.

    • Nach dem Schrauben...
      …reinige ich mir allerdings schon mal die Hände mit Verdünnung. Mit Handschuhen habe ich oft einfach nicht genügend Gefühl bei manchen Arbeiten. Und Grünte Tante kriegt nicht alles ab.

  26. Ärgernis: Geschlechtsspezifische Produktpreise
    dieses Paradigma der neuen Morallehre basiert auf der Illusion, dass die Wirtschaft jedes noch so absurde Bedürfnis so kostengünstig wie möglich zu erfüllen habe und. Das Ergebnis dieser Experimente könnte der Interessierte in den Ostblockstaaten ausführlich studieren und sollte ab einem gewissen Grad von Bildung erkennen, dass dieses System nicht funktioniert. Ich jedenfalls habe noch nie von einem Unternehmen gehört, das von einer Genossenschaft oder im Kollektiv geführt wird, nicht gewinnorientiert handelt und trotzdem den Markt durch die Qualität seiner Produkte dominiert.

    Also bestimmt nun fast weltweit der Markt die Qualität und den Preis der Produkte. Nehmen wir z.B. die Geräte des Herstellers Apple (bei Fahrrädern haben wir die gleiche Situation). Kein Mensch ist gezwungen diese Produkte zu kaufen und es gibt günstigere und auch qualitativ hochwertige Alternativen. Trotzdem beschweren sich die Leute landauf und -ab über überhöhte Preise.

    Wenn alle nur noch hochwertige aber kostengünstige Drogerieprodukte kaufen würden, dann würden sich auch die Preise für Frauenkosmetik sich wie der aktuelle Kursverlauf eines Bitcoin entwickeln. Warum dies nicht so ist und es so bleiben wird wie es ist, hat Don Alphonso stringent belegt.

    Im übrigen verwende ich selbst Apple-Produkte. Es ist eben eine Abwägung, ob einem die Eigenschaften oder vielleicht auch wenige Details der Preis wert sind. …und sei es nur die Verpackung des Parfums

    Frohe Weihnachten

    • eine vulgärsozialistische „Palast für Alle“-Attitüde ist unverkennbar, aber eben in einer Kombination mit Desineteresse an Leistung.

    • Defizitäre Denkleistung
      Wenn alle ein Produkt kaufen, sei es weil es gut oder ein „must have” ist, geht das Geschrei los, die Firma XY beherrsche den Markt.
      Nein, der Käufer beherrscht den Markt! Ihr alle habt das gekauft, beschwert euch nicht.

      Wenn eine Gruppe einen Beruf oder eine Tätigkeit ausführt, die andere nicht gerne tun, bilden sich natürlicherweise Strukturen und Netzwerke. Zum Beispiel haben einige Juden ins Filmgeschäft investiert, als das noch als Tollerei oder gar anrüchig galt.
      Bei Geldgeschäften war es ähnlich. Oder es handelt sich einfach um das, was heute noch als „Männerberufe” gilt.
      Irgendwann ziehen die anderen nach, und jammern über die Strukturen, die sich da gebildet haben. Daraus formen sich dann Verschwörungstheorien (die Juden kontrollieren den Finanzsektor, die Juden beherrschen Hollywood, oder das böse Partiarchat kontrolliert alles).

      Und ja, der böse Kapitalismus. Ich war hinter dem eisernen Vorhang, ich weiß, wie Sozialismus und Kommunismus aussehen. Innovation gibt es da nicht, dafür ist gar kein Platz; irgendwann geht es nur noch um das Nötigste zum Leben.
      Momentan kann man das immer gleiche Ergebnis dieser Ideologie in Venezuela bewundern. Wie Margaret Thatcher einst so schön sagte, „das Problem am Sozialismus ist, daß ihm irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht”.

    • „Palast für Alle“ ...
      … hieße im wesentlichen, dass der Palast – wegen der Sozialkompetenz seiner Bewohner – von einem Schweinestall kaum unterscheidbar sein dürfte.

      In der Praxis tritt natürlich eher und öfter das „Alle sind gleich – aber manche sind gleicher“-Phänomen auf. Oder aht schon einmal wer gehört, dass Stalin, Mao, Pol Pot, Castro oder Maduro in einer Dreckshütte gehaust hätten (ausgenommen ihre selbstverbreitete Folklore aus der Kampfzeit)?

    • wie das so läuft, wenn Barbaren auf eine Palastkultur treffen, können sie beim Thema „Dark Ages“ und „Seevölkersturm“ auf Kreta nachlasen.

    • Palastkultur verwüsten
      Waren das die Schwaben und die Vandalen, oder haben die nur Karthago und Rom verwüstet (reicht ja eigentlich auch)?

    • Schweineställe für alle
      Das Problem mit dem Schlafen unter Schweinen ist weniger der Dreck als vielmehr die Tatsache, daß die Viecher so verdammt unsentimental sind.

      Ein Hund mag trauern, wenn Sie sterben, aber ein Tod im Schweinestall führt Sie direkt dem Verwertungskreislauf zu.

  27. Wenn man etwas weiter zurück geht...
    … kommt man nicht an den Schamkapseln (Englisch: Codpiece) vorbei, mit denen Männer ihr Gemächt vor Schwerthieben schützten. Inflationsbereinigt könnte man sich für den Preis einer qualitativ hochwertigen Schamkapsel heutzutage sicherlich einen Mittelklassewagen leisten. Weibliche Auslagen in diesem Bereich gab es nicht.

    • Doch, Keuschheitsgürtel.

    • Und wer hat dafür bezahlt?
      Das war wiederum eine männliche Ausgabe, da Frauen wohl kaum an der Erzwingung ihrer eigenen Treue interessiert sind…

      Beides natürlich rational begründete Investitionen, nämlich der Versuch, eine eigene Erbfolge zu sichern. Der nächste Schritt wäre natürlich, Frauen als Investitionsobjekte zu begreifen, aber sind wir gleich wieder beim Patriarchat. Das könnte einer Hengameh so passen…

    • Das Patriarchat sollte da aber genau hinschauen, wen es nimmt und wen nicht.

    • Schamkapseln
      Hätten die Rittersleit schon die Nachhaltigkeit gekannt und ihre Schamkapseln mit Felgenreiniger und Konservierungsöl behandelt, gäbe es heut‘ noch eine ganze Menge davon und man müsste sich nicht die Hacken ablaufen um noch ein gediegenes Exemplar zu ergattern.

    • Keuschheitsgürtel
      Don,

      meiner bescheidenen und kunsthistorisch wenig fundierten Meinung nach, handelt es sich auch beim KG um eine Investition, die eher vom bösen Patriarchat zu finanzieren war…

    • Am Ende zahlten das alles die Leibeigenen.

    • Hausschwein, ...
      Fett zur Konservierung war damals anscheinend knapp.
      heute wär das leicht: einfach in die Leggins einlegen…

    • Titel eingeben
      Doch, bei versch. Kampfsportarten fuer Knaben ais naheliegenden Gruenden pflicht. Bei den Damen auch moeglich, obwohl da wohl nichts kaputt geht. Habe allerdings die Preise nicht verglichen.

      Und mit dem in die Produktion schicken: wer wuerde die denn nehmen?

    • Das ist ja traumhaft! Keuschheitsgürtel für männliche Geschlechtsidentitäre
      Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern macht endlich Fortschritte. Es gibt inzwischen Keuschheitsgürtel aus Edelstahl für Männer und für besorgte Grünlinge aus Kunststoff mit Biosiegel, aus ökologischem und überwiegend regionalem Anbau!
      Na da muss es ja klappen bei den SadoMaso-Spielen mit der Sextherapeutin.

    • Und es gibt sexfeindloche Verhütungsmittel in form, kostenlose Kolumnen bei Spiegel Online durch das Dritte Geschlecht der Bettwertlosen.

  28. Vielen Dank. Sehr passend zum Fest.
    Niggling: Raddampfer waren kaum das Mittel der Wahl zum Parfümtransport aus Asien. Technisch gesehen, meine ich.

    • Zwichenzeitlich schon.

    • Richtig!
      ansonsten wird eine erfolgreiche Karriere dadurch gekrönt, dass die Ex-FrauHaus, Kinder und womöglich auch noch den Hund bekommt und der Patrarch bei seinen Eltern auf der Couch schläft

    • Das bezweifle ich
      Die Schiffschraube setzte sich extrem schnell und früh durch und in der Anfangszeit hatte man wohl massive Probleme, die Schiffe für Ozeanreisen tauglich zu machen (die Versorgung mit frischem Süßwasser war wohl das Problem, wurde erst dann wirklich gelöst, als man geschlossene Systeme mit Kondensator hatte). Außerdem sind Schaufelräder als Antrieb recht ineffizient, da ein relevanter Teil der Leistung benutzt wird, um Wasser hochzuheben, was dann wieder runterfällt. Grade in Gebieten, in denen sowohl Süßwasser, als auch Brennstoff eher knapp ist das ein Problem (für den selben Vortrieb wird halt mehr von beidem gebraucht)

    • Titel eingeben
      @ Maschi

      Der Schaufelradantrieb ist weit effektiver als die Schraube.
      Das Problem liegt im Seegang.
      Das Schaufelrad taucht da öfter mal aus.
      Binnen ist das Problem gering.
      Die Manövrierfähigkeit ist halt schlechter als mit der Schraube.

    • Danke Arminius!
      Ich wollte nicht den Schaufelrad-Nazi machen.

      Sie haben recht mit dem Seegang. Das ist das eigentliche Problem. Kühlwasser ist egal.

      Man hat es natürlich probiert, und verworfen.
      Zwei leicht einzusehende Gründe:

      1. Das Schaufelrad schiebt das Schiff – sofern nicht absolut horizontal – eben auch in eine vertikale Richtung. Vektorenzerlegung der Kräfte, wen das interessiert.

      2. Bei Seegang ist das Schaufelrad mal aus dem Wasser, mal auch unter Wasser. In beiden Fällen treibt das Nichts.

      Schiffsschraube ist anders: erstens unter Wasser, und zweitens immer mit einer Kraft in Richtung der Schiffslänge.

    • Aber es entsteht Kavitation!

      Ausserdem sind Schaufelräder schöner.

    • Chapeau!
      Sie kennen sich aber aus, Don Alphonso!

      In meinem letzten Seminar vor Weihnachten hatte ich dieses Thema angesprochen. Keiner der MINT-Studenten hatte da jemals von gehört.

  29. Eine berechtigte Frage
    Weiter oben fragten Sie zu Recht, wo der Anstand sei, Eine berechtigte Frage, vorallem an dir jungen Frauen, die eben dies sehr oft missen lassen.

  30. Mich verwirrt der Geschiss um Parfüm ja...
    Lieblich duftend hab ich noch nie ein Parfüm gefunden.

    Ich musste neulich wieder in einen Douglas und habe mich prompt erinnert warum ich damals, als Hertie und Karstadt noch Sortimente hatten, mir immer die Mühe gemacht herauszufinden welcher Eingang nicht direkt in die Gestanksabteilung führt.

    Es ist einfach nur Gestank der ein bisschen anders riecht als Küchenabfälle – für meine Nase jedenfalls. Ich verstehe nicht was Leute daran finden.

    • Geht mir ähnlich...
      …m.E. völlig überflüssig, mich reizt damit niemand (höchstens, je nach Intensität, zum Weglaufen). In Parfümerien sind Durcheinander und Intensität des olfaktorischen Beschusses nach spätestens fünf Minuten akut kopfschmerzerzeugend.

    • Parfum
      Mit 17 habe ich mein zusammengespartes Taschengeld für eine Flasche „l’heur bleu“ von Guerlain ausgegeben; die Flasche war besonders schön geformt, mit einem geschliffenen Glasstöpsel. Der Name des Parfums gefiel mir gut, wie es duftete, wußte ich spätestens dann, als mir durch Unachtsamkeit die Flasche herunterfiel und auslief.Heute würde ichJicky nehmen oder Miss Dior.

  31. Ambra
    Während wir dabei sind, die Bettwäsche der Gäste abzuziehen, um sie in die Wäsche zu geben – die abgestandenen Gerüche der diversen Parfums, Deos etc. sind von einer anhaftenden Zudringlichkeit, die an die Arbeitsumgebung eines chemischen Betriebs erinnern – wundern wir uns über das Sensibilitätsgefälle …
    Da werden auf der einen Seite Lebensmittelunverträglichkeiten jeder Sorte beklagt, die für die Gastgeber das Kochen zu einer immer schwierigeren Herausforderung machen – auf der anderen Seite ist eine bedenkenlose Exposition zu beobachten, gegenüber Mixturen langer Molekülketten und ihrer enzymatischen Zersetzung unter Sauerstoff und Licht.

    Grauenhaftes Zeug, das da an die Haut gelangt. Wer ÖV fährt, ist vertraut mit der zwanghaft zu erduldenden Inhalation einer unübersehbaren Zahl von Düften auf einer Grundierung von Schweiß.
    Die olfaktorischen Formen von Gewalt kennen keine Grenzen mehr.

    Gegen die überall wabernden chemischen Keulen heutiger Tage kommt der leise Erinnerungsgeruch männlicher Opferbereitschaft, z. B. bei der Suche nach Ambra nicht mehr auf.
    Dennoch sei hier eine Börsenmeldung von Leo Africanus notiert. Der berichtete um 1500, dass in Fès ein Pfund Ambra ca. 60 Dukaten koste, während ein Sklave um 20, ein Eunuch um 40 und ein Kamel um 50 Dukaten gehandelt werde. Heute werden die Sklaven der Düfteindustrie nicht selten zu 450 Euro gehandelt.

    Dufte Beitrag, darf man an die Adresse des Gastgebers anfügen!

    • ernsthaft, ich benutze die immer gleiche Bienenhonigseife von meinem Imker, das reicht.

    • Eau de travaille
      in Polyester mit billigem Parfüm durchsetzt ist wirklich eine Zumutung für alle in der Umgebung. Das zersetzt in erster Linie die Stimmung. Da war der Duft von Kernseife im Bus, mit der sich in meiner Schulzeit die Buderus-Arbeiter nach der Schicht wuschen, wenigstens ehrlich und rein.

    • Biene
      Gibt der Imker etwas Honig zu Seifengrundlage. Soweit klar.

      Was verseift der Imker? Immer wird ein Fett verseift mit einer Lauge. Fluessig weiche Seifen mit Kalilauge, Kernseife mit Natronlauge.
      Welches Fett? Schafmilchbutter? Leinöl? Rapsöl?

      Gute Fahrt und Gute Reisen
      am 19 Jan bin ich leider nicht frei

    • Nicht nur Belästigung....
      Ich vermute im Zusammenhang mit Zerstäubern und billigen Zusatzstoffen auch die steigenden Raten von Asthma, Bronchial- und Lungenerkrankungen bei Frauen. Nicht nur das Rauchen kann schuld sein.

      Waren andre (gesündere) Zeiten, als das Parfüm noch dezent mit dem Stöpsel des Flakons auf die Haut ( hinter dem Ohr) aufgetragen wurde.

      Geld für Billigparfüms auszugeben ist Verschwendung, da tut es auch ein parfümierter Glasreiniger…riecht genauso…

  32. mein rasierwasser ist teurer als hengamehs kajal
    Wann geht die Radlsaison eigentlich wieder los?

  33. "Die meisten Frauen wählen ihr Nachthemd mit mehr Verstand als ihren Mann." - Coco Chanel
    Danke. Dieser Anreißer trifft es genial – und macht Lust auf das Weiterlesen :-) . Da ist was dran, denn nicht von ungefähr guckten die Väter/Eltern unserer Altvorderen nach passender Einheirat ihres weiblichen Nachwuchses. Geschadet hat es den meisten nicht, wenn man den Erzählungen der Alten Glauben schenkt. Heute dagegen spricht die stetig wachsende Masse der prekär und an der Armutsgrenze dahinvegetierenden, alleinerziehenden Weiblichkeit für sich. Hauptsache selbst verwirklicht. Und das nicht selten auf Kosten der Allgemeinheit. Früher fragte der Vater der heiratswilligen Dame den Schwiegersohn in spe vor der Ehe: „Kannst Du meine Tochter ernähren und reicht Dein Einkommen für eine Familiengründung?“ – Heute sollte der Scheidungsrichter fragen: „Könnt ihr euch eine Scheidung leisten und ist für das Wohl der Kinder gesorgt? Nein? Dann haltet euch an euer Eheversprechen, bis eure Finanzen eine Scheidung hergeben“.

    • Vorher nachdenken wäre immer besser.

    • Ja, werter Don, das vorherige Nachdenken wäre tatsächlich stets die besser Variante.
      Ich befürchte nur, dass da genetische männlich-weibliche Variationen zwischen dem Nachdenken und dem chanel`schen Nachthemd liegen ;-)

    • Vordenken wäre besser.
      Ja, Don, ist aber auch schwerer.
      Daher denken mehr Leute nach, manche wenig bis gar nicht.

      („Grenzen kann man nicht schützen“, jetzt sind sie halt da, etc.)

    • Aber warum sind sie dann an der Regierung?

    • "Die meisten Frauen wählen ihr Nachthemd mit mehr Verstand als ihren Mann." - Coco Chanel
      Ich möchte, dass Frauen elegant aussehen. Ganz im Gegensatz zu Coco Chanel. Frau Chanel möchte, dass alle Frauen wie Coco Chanel aussehen. Da kann ich ja gleich ins Museum gehen. Yves St. Laurent

    • Chanel war jetzt nicht gerade unelegant, wenn Sie es mal mit moderner Mode vergleichen.

    • @Don: Sie sind an der Regierung
      Weil auch Sie sie nicht abgewählt haben. Also nicht beschweren, die Gelegenheit war da.

    • Ich habe eine Entscheidung getroffen, die gegen diese Regierung war, und für meine Interessen. nicht mehr, nicht weniger.

    • Just asking
      Hat die Chanel das „kleine Schwarze“ erfunden? Dann wäre sie hiermit für alle Zeiten rehabilitiert.

      (Gendertröten dürfen das sowieso nicht anziehen. Der Name ist nämlich rassistisch. (Der Name von dem Kleid, nicht der von der Chanel. Kokosnüsse haben keine Rasse)).

  34. Mal wieder genial, danke!
    Vielen Dank für den wieder genialen Beitrag!
    Es ist aber auch albern. Rasierklingen, bah! Kleinigkeiten.
    Wo es wirklich darauf ankommt, ist das Gender-pricing doch genau umgekehrt. Zum Beispiel werden die Autos, auf die ich fixiert bin, viel teurer verkauft, als die, auf die meine Frau anspricht.

  35. sehr schön!
    ein Liebhaber der
    Bibliothek Suhrkamp!

  36. Dankeschön
    Das war nicht das Duft- sondern das Lachsäckchen unterm Christbaum. Fröhliche Weihnachten!

  37. Zu Nebenwirkungen fragen Sie Ihren... Don
    Zitat: „Aber langfristig sind das eben die Nebenwirkungen einer Moderne, die glaubt, keine Leibeigenschaft zu brauchen und jedem Anteil an Allem zu verschaffen.“

    Hier als Beispiel dafür, wie sich andere Nebenwirkungen dieser Moderne auf Angehörige des akadmenischen Proletariats/Prekariats auswirken, eine Stellenausschreibung der Universität Bremen.

    Es handelt sich um eine halbe Stelle (wie originell), auf zwei Jahre befristet (warum nicht auf ein Jahr?), Promotion vorausgesetzt (drei Jahre [als Beispiel] an einer Dissertation schreiben für eine Stelle auf zwei Jahre?). Und das Beste: Stellenausschreibung erfolgt unter Vorbehalt der Stellenfreigabe!!

    http://www.deutsch-als-fremdsprache.de/austausch/forum/read.php?6,111263

    Als weißer (und/oder alter) Mann ohne Wehwehchen hat man sowieso schon weniger/keine Chancen, weil: siehe das Kleingedruckte.

    Jetzt kann man sagen: ‚Und? Deutsche Unis halt. Das war schon immer so.‘ – Ich halte solche Stellen ja auch für den ungesunden Ausdruck eines strukturellen Problems des Wissenschaftsbetriebs, will aber an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen.

    Es ist aber klar, dass mit so einem Job Schminke für 80 Euro nicht drin ist. (Und nicht nur auf Schminke für 80 Euro muss frau/mann mit solch einer Stelle verzichten.)

    Ich denke aber auch, dass, wenn diejenige, die diese Schminke will, nicht bereit ist, ihre Ausgaben entsprechend ihrer Eingaben zu gestalten, es eben ihr persönliches Problem ist. Vor allem insbesondere dann, wenn sie sich nicht einen besseren Job suchen will oder es nicht so handhaben will, wie Frauen das eben früher (und in bestimmten Kulturkreisen heutzutage immer noch) getan haben.

    • Das sehe ich genauso. Wer mehr will, muss sich halt die passende aufgabe suchen. Wer sie wie viele nicht findet, ist als Journalistin einfach nicht gut genug. Man kann nicht alle dauernd mitschleppen.

    • Da bewerbe ich mich nicht
      Die suchen in Bremen eine Hochschullehrkraft für Germanistik mit abgeschlossener Promotion und Erfahrungen im universitären Lehrbetrieb, ausserdem wäre ein Name in der Forschung nicht unangenehm.

      Geboten werden: TV-L 13 50% auf 2 Jahre befristet.
      Das sind Netto exakt Euro 1230.91 pro Monat.

      Kein Wunder, dass sich vor allem Frauen auf sowas bewerben sollen.
      Männer sind vielleicht doof, aber auch nicht SO doof.

      https://is.gd/x5qf59

    • Unis sind Knochenmühlen, und kaum anlass, Reichtümer zu sammeln. aber dafür kann man dort Gendersternchen durchsetzen, und geschlechterneutrale Sprache, wie an der HU Berlin.

  38. Betreutes Leben,
    der Trend ist eindeutig. Neulich wurde beim REWE mit betreutem Weihnachtsbaum geworben. Meine Frage, wer wen betreut, ob etwa die Bäume betreut werden, konnte mir das scheue Reh an der Kasse auch nicht beantworten.

    Was das Gender-Pricing bei Friseuren angeht, ist das wieder einmal ein herrlicher Beweis, wie der Staat sich unnötig, aber verteuernd einmischt. Die Preise für Herrenhaarschnitte werden sich jetzt garantiert verdoppeln, auch ohne Strähnchen. Bekommen Männer jetzt eine steuerliche Vergünstigung für ihre Mehrkosten bei der Rasur oder ihre Bartpflegemittel?

  39. Wenn's aber doch mal sein muss...
    …und der Felgenreiniger grad alle ist, werter Don, empfehle ich Ihnen folgendes:

    Das Officina Profumo – Farmaceutica di Santa Maria Novella ( http://www.smnovella.it/ ), und besonders der Laden dort selbst in persönlicher Besichtigung. Ich denke, das wäre auf Ihrer Wellenlänge: Von der katholischen Kirche betrieben, norditalienisch, herrlich traditionell.
    Ich bin mit denen übrigens nicht verwandt oder verschwägert – und wünsche frohe Weihnachten, und alles Gute für das neue Jahr!

  40. na,
    dann auch Ihnen frohe Weihnachten und – mögen Ihre Geschenke auf – nee, also, mögen sie Freude bringen, das ist ja neutraler. Wie Sie es mögen.

    Übrigens haben Sie mich zu einem Kauf verleitet. Den werde ich Ihnen schicken, wenn ich ihn habe – damit Sie für Berlin gewappnet sind. Ich wage zu bezweifeln, dass er Ihren Ansprüchen genügt, aber vielleicht amüsiert er Sie.

  41. Nur weil das Ziel ohne Anstrengung nicht erreicht werden kann, gibt Hengameh nicht gleich auf
    klar, sie sieht mit dem Zeug nicht besser aus, als ohne. Aber sie gleicht e-bike Fahrern, die hoffen, die Sportler auf dem Weg zum Gipfel überholen zu können. Ohne Training. Ohne Anstrengung. Ohne Diät.

    Und sie findet es ungerecht, daß die das nicht goutieren. Muß sich anfühlen wie Akku alle auf halber Strecke.

  42. Tamponausgleichsabgabe
    Werter Don,

    Ihnen wird das Lachen noch vergehen, wenn hier aus Gründen der Gleichberechtigung für Männer eine Tamponausgleichsabgabe eingeführt wird, weil es nicht sein kann, dass Männer keinen Menstruationszyklus haben und entsprechend keine damit verbundenen Ausgaben.

  43. Und täglich grüßt das Murmeltier
    Düfte sind immer was ganz Besonderes. Da lass ich mich gern von meinem Mann beschenken. Aber nicht zwingend.
    Coole Geschichte,denn ich bin ein absoluter Weihnachsmuffel.
    Danke dafür.

    • The Murmeltier zählt heute seine Murmeln
      „Murmeltierfett“ ist in Omas Rheumasalbe.

      Parfüme enthalten Moschus, ein Pheromon, ein Duftstoff, über den geschrieben steht: „Diese Flüssigkeit enthält einen besonderen Duft, der das Jagdwild um den Verstand bringt. Wenn ein Tier erst einmal die Fährte aufgenommen hat, verliert es seine Scheu und wird daraufhin zu leichter Beute“.

      Noch Fragen?

    • Echter Moschus
      ist schon lange „out“, dito Zibet, Walrat, etc., was aus Tierschutzgründen auch sehr zu begrüßen ist. Andere natürliche Ingredienzen wie Sandel- und Adlerholz (Oud), unterliegen einem bedauerlichen Raubbau.

    • Moschus ohne Hirsch
      Moschus wird heute synthetisch hergestellt. Das ändert aber an der Wirkung nichts.

  44. Gender pricing oder nicht
    Aber ich habe schon vor Jahren festgestellt, dass unsere Haushaltseinkäufe mind. 1/3 günstiger ausfallen, wenn mein Mann die Besorgungen macht, als wenn ich es tue (oder dabei bin). Ich bin eindeutig ein Impuls-Shopper, mein Mann hält sich an die Einkaufsliste.
    Also darf er das Haushaltsgeld verwalten, und verantwortet die hinreichende Versorgung des Haushalts mit allem Nötigen (zumindest für die menschlichen Familienmitglieder).
    Auch eine Lösung :-)

    Frohe Weihnachten!

  45. Augenwischerei
    Lieber Don,

    vielen Dank für diese humorvolle Satire auf weibliches Trockenobst. Eine billigere Alternative ist auch unser „Eye black“, welches Footballspieler sich gerne unter die Augen reiben (warum auch immer). Gibts sogar in Deutschland zu kaufen, für weniger als 5 Euros (ht tps://www.amazon.de/Easton-Sonne-Schein-Schutz-schwarz/dp/B001CB01MS/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1514201072&sr=8-2&keywords=easton+eye+black).

    VG
    Der Onkel

    • Trockenobst
      Wirklich?

      Oder vielleicht nur Fallobst?

      Oda Moasch (Maische)?

      Kinat da Mosa ned an Schnaaps brena?

  46. Produkttreue
    Die meisten Männer rasieren sich ja, und die meisten benutzen trotz diverser Hipsterbeschwörungen, doch den Hobel zu verwenden, seit X Jahren den Mach3 einer gewissen Firma G.
    (Irgendwo gibt’s da eine Studie…aber… jetzt googeln?)
    Dieser Mach3 war damals ein Quantensprung bezüglich Schärfe und Hautverträglichkeit.

    Nach Äonen der konstanten Weiterentwicklung des besagten Produktes brachte Firma G. ihren „Fusion“ auf den Markt:
    Noch mehr Klingen, noch mehr Hautverträglichkeit

    Anders als beim Mach3 floppte die Markteinführung jedoch völlig. „Der Mann“ blieb einfach beim Mach3 und sah es nicht ein, für ein Produkt, das augenscheinlich nicht allzu viel besser sein könnte, den (ich glaube in etwa) doppelten Klingenpreis zu bezahlen, was wiederum dazu führte, dass Firma G. circa ein Jahr (oder war es mehr oder weniger?) nach Markteinführung eine neue Werbekampagne startete, die inhaltlich einzig auf zwei Aspekte zielte:
    1. Der Fusion ist besser, probiert es doch endlich aus!
    2. Die Klingen sind zwar teurer, halten jedoch länger. Probiert es doch bitte bitte aus!!

    Meine Schlussfolgerungen daraus waren:
    – Male Gender Marketing funktioniert hauptsächlich über technische Aspekte, mehr Logik als Emotion.
    – Männer brauchen einen handfesten Grund, sich für ein Produkt zu entscheiden.
    – Frauen genügt es, dass ein Produkt als „neu“ angepriesen wird, um sie zum Kauf zu bewegen.
    – Marketingabteilungen geben sich zu wenig Mühe für die Unsummen, die sie verschlingen.
    – Marketingabteilungen werden höchstwahrscheinlich zu großen Teilen von Frauen bevölkert.

    Worauf ich hinaus will:
    Solange die Preisbildung anhand des Marktes geschieht, werden baugleiche, jedoch geschlechtlich unterschiedlich designte Produkte unterschiedliche Preisniveaus erreichen. Weil es geht. Weil es bezahlt wird.
    Die Studie prangert also weniger die Unverschämtheit der Hersteller an, den rosa Rasierer zu teuer zu verkaufen, sondern vielmehr die Dummheit des schönen Geschlechts, wegen einer simplen Farbe einen signifikanten Aufpreis auf ein beliebiges Produkt zu bezahlen.
    Es wird ja niemand gezwungen, den teuren Rasierer, den überteuerten Kajal oder das mit einer Gewinnmarge von Zigtausend Prozent hergestellte Parfüm zu kaufen! Da steht kein Schrank von Türsteher vor den Herrenrasierern und sagt zu den Damen: “ Du kommst da ned ran.“!

    Die Studie belegt somit einen geschlechtlichen Unterschied in der Kaufentscheidung, der – wenn uns Gender Studies irgendetwas gelehrt haben – ja gar nicht vorhanden sein kann, da Geschlecht nur anerzogen ist.
    Somit liefert die Studie zwar das vom Auftraggeber gewünschte Ergebnis – widerspricht aber auf einer anderen Ebene vehement der allem zugrunde liegenden Ideologie!

    P.S. Man verzeihe mir die überlange Einleitung mit dem Mach3. Aber der Radikalschwenk im Marketing blieb mir über Jahre im Bewusstsein, und ich musste ihn irgendwo einmal loswerden…

    P.P.S. Nach der zweiten Kampagne probierte ich den Fusion – und er war wirklich besser…
    Auch wenn die Marketingleute Deppen waren, verstanden die Ingenieure ihr Handwerk.

    • Rasierklingen
      Ich weigere mich beharrlich, Rasierklingen zun kaufen die mehrere Tausend Prozent teurer sind als ihre Herstellung.
      Bei mir wird mit einem normalen Rasierer rasiert, mit normalen Blättern. Da konnte ich mir in Malaysia vor vielen Jahren einen – sofern Rasierklingen keine Haltbarkeitsbegrenzung haben – jahrelangen Vorrat in Form einiger Grosspackungen mit jeweils 40 der üblichen 5er-Packs für je knapp 6€ zulegen. Wenns jemanden interessieren sollte: Haniffa, Jalan TAR, KL.


    • Male Gender Marketing funktioniert hauptsächlich über technische Aspekte,
      Oh yeah. „Alpecin“ ist da ein Produkt, dessen Vorhandensein ich mit Grinsen bei Bekannten entdeckt habe, nachdem ich mal einen Werbeblock gesehen hatte, in dem das Produkt durch einen brummenden Motor „symbolisiert“ wurde. Hat zwar nichts mit Haaren zu tun, ist aber offenbar enorm zielgruppenwirksam. Und das bei „Alpecin“, dessen Unwirksamkeit schon zu meiner Kinderzeit Gesprächsstoff war…

    • Mach X
      Ich hatte den Mach3, bin dann auf den Mach4 (so heisst er in Frankreich) bzw. Fusion (Frankreich/Deutschland) umgestiegen und bin jetzt wieder zurück beim Mach3 und sogar Trockenrasieren.
      Meine Mach4s benutze ich noch, um mir ab und zu eine tolle Frisur auf dem Kopf zu machen.
      Der Grund: In der Werbung behaupten die, der „Fusion“ hätte eine Klinge mehr, die das Barthaar herauszieht, während die anderen es abschneidet, und dann „zurückschnappen“ lässt, die Barthaare werden damit quasi unter Hautniveau abgeschnitten.
      Das hatte ich für einen blöden Werbegag gehalten und aus meinem Bewußtsein verbannt. Ich habe es deshalb auch nicht als Grund für die vielen eingewachsenen Barthaare vermutet, die ich plötzlich hatte.

      Erst als mir das bewußt wurde und ich vorübergehend trocken, dann mit dem Mach3 nass rasierte und meine eingewachsenen Barthaare plötzlich weg waren, wurde mir klar: nirgendwo steht geschrieben, das ein unter Hautniveau abgeschnittenes Barthaar aus der Haut auch wieder herauswächst.
      Das haben viele, die intelligenter sind, als ich, sich vielleicht schon vorher gedacht und sind garnicht zum Fusion gewechselt.

  47. Zahlen, bitte
    Auch wissenswert:
    Bei Waren „zahlten Frauen bei 2,3 Prozent der untersuchten Produkte mehr, bei 1,4 Prozent zahlten männliche Kunden mehr“.

  48. Titel eingeben
    Ich glaube männliches Potential bliebe ungenutzt, wenn Frauen nicht verstünden wie man zielorientiert insistuiert, ihren Männern blödsinnige Aufgaben zuschanzten und sie im Glauben ließen aus selbstloser Liebe zu handeln. Die eigenen Kinder zu erziehen ist für Frauen leichter, als ihre Männer. Genau so wenig wie man gemeinhin weiss was in den Flaqons wabbbert, verhält es sich nämlich allzu oft mit den seelischen Integrenzien eines Mannes. Parfums sind viel zu billig.

    • Vorstellungen bei der Hochzeit.
      Da zu paßt die alte Volksweisheit, was sich Paare bei der Hochzeit vorstellen.

      „So eine hübsche knackige Frau, das wird ein Leben so bleiben“
      „Den erziehe ich mir schon noch“

      Beide werden enttäuscht werden.

    • ... einfache Wahrheiten
      Hatte das Vergnügen meiner kleinen Nichte und ihrer Freundin zuzuhören wie sie über Jungs sprachen. Sie wussten bereits genau was auf sie anziehend wirkt und kannten sich erstaunlich detailiert mit den zu erwartenden Vermögensverhältnissen der Kandidaten aus. Ich kam mir selbst wie ein verträumter Schuljunge vor, als ich ihnen zu erklären versuchte dass sie beides bekommen könnten, jemanden der erfolgreich und lieb zugleich ist. Kurz: es käme auf den Charakter an, da schauten sie beide als wollten sie sagen, sie glaubten lange nicht mehr an den Weihnachtsmann.

      Eine Frau sagte zu mir einst offenherzig: ,, … entweder du nimmst dir einen Mann mit Geld oder einen mit dem du reden kannst.“

    • Die wirklich ehrlichen Revuen wie „Gold Diggers of 1932“ kann man heute gar nicht mehr aufführen.

  49. Danke
    …für diesen weiteren Einblick in die Dekadenz von Absurdistan! Zur beispielhaft genannten Person äußere ich mich lieber nicht…

    Dafür ein kleiner Tip: Für kleine, äußerliche Blessuren eignet sich Ballistol, sofern keine Myrrhe-Tinktur greifbar ist. Zum Entfernen von Lackresten auf bloßer Haut besser keine chlorhaltigen Mittel verwenden, sie verursachen teilweise länger anhaltende Rötungen. Kernseife gibt es übrigens immer noch. Zwar ist sie nicht vegan, dafür wurden für die Zulassung (im Gegensatz zu Augenrandfarbe und anderen Überflüssigkeiten) aber keine Tierversuche verlangt. Für die Pflege von Bart- und Haarspitzen gibt es nichts besser als Klettenwurzelhaaröl, zum geringen Preis für genderneutrale Verwendung im Drogerie-Fachhandel erhältlich.

    Die meisten „Duft“produkte sind olfaktorische Umweltverschmutzung und „wer sich etwas wert“ ist, „investiert“ in innere Werte und Charakterbildung statt an der äußeren Schale rumzumurksen.

    Wünsche allen noch schöne Feiertage!

    • Geschlechtsorgane sind auch "Innere Werte"
      Bei mir muss ALLES gut riechen. Ich gebe für meine Wohnung hohe bis sehr hohe Beträge für Duftkerzen und diese Ölfläschchen mit Holzstäben drin aus.
      Im Auto habe ich 2 Geruchs-Tannenbäume, 2 Duftdosen und 2 kleine Fläschchen, die man umdreht, wo das Öl dann durch den Stöpsel diffundiert.
      Liebster Geruch: Kokos/Vanille und/oder Lavendel.

      Waschmittel kaufe ich nur nach Geruch und Weichspüler nur wegen des Geruches. Zusätzlich mache ich diese Wäscheparfümperlen in jede Wäsche rein.

      Das Gleiche gilt für Shampoos und Cremes (aktueller Favorit: Orange).

      Parfümtechnisch für Herren wie mich mag ich Issey Miyake, das rote „Joop“ und eines von Davidoff.

      Bei Frauen krieche ich auf einer Schleimspur hinterh…nehme ich Witterung auf bei „Cinnabar“ von Estée Lauder.

      Ich habe mich schon oft gefragt,woher dieser „Spleen“ kommt.
      Wahrscheinlich daher, daß ich als Kind schweres Asthma hatte. Asthma-anfälle hatte ich vor allem am Beginn des Winters. Ich konnte auch in keine Museen oder Kirchen gehen. Vor allem auch nicht zur „Christmette“ an Weihnachten.

      Das stellte sich dann nicht als „Psycho“ heraus, wie man mir nachsagte, sondern als Allergie auf Hausstaub und der Winter spielte dabei die Rolle, dass die Leute ihre verstaubten Wintersachen vom Dachboden holten, wenn der Winter begann.
      Und diese dicken Strickjacken und Pelzmäntel trugen sie dann alle auch in der Kirche. Ich kriege heute noch Atemnot, wenn ich nur daran denke.

      Das ist auch der Grund, warum ich stark geheizte Räume nie mochte. Meine „Wohlfühltemperatur“ lag und liegt bei knapp 18°C (in Räumen).

      Leider konnte man das den alten Leuten früher nicht erklären, dass man sich in ihrer Nähe, mit ihren Pelzmänteln, Perserteppichen, schweren Vorhängen und voll aufgedrehten Dampfheizungen nicht wohl fühlte. Man kannte den Grund ja selber nicht.

      Ich denke das „gute Gerüche“ bei mir unbewusst mit „Sauberkeit“, im Sinne von „Staubfreiheit“ assoziiert sind und frische Gerüche riechen eben auch „kalt“.

      „Stauballergie“ ist nämlich eigentlich eine allergische Reaktion auf die Kacke der Staubmilben und deren Stoffwechsel ist je niedriger, je kälter es ist.

      Manchmal frage ich mich, wieviele Menschen zur See gefahren, Chirurgen oder Astronauten geworden sind, nur weil sie da in staubfreien Atmosphären arbeiten können.

  50. Von der VEB Schimmel Miltitz zur VEB Riechstoff- & Geschmacksstoffe Fabrik Wolfen
    Wenn die Damen über die hohen Preise für Kosmetika klagen, wird in der gerechten DDR2, derzeit noch im Aufbau, bestimmt für Abhilfe gesorgt. Einfach die bewährten Mangelwirtschaftsbetriebe wieder aktivieren …

    ht tps://www.ddr-duftmuseum-1949-1989.de/g%C3%BCnter-feustel-parf%C3%BCmeur/

    Ob die „Goldene Nase“ für Frau Hengameh etwas im Angebot hatte (paraffiniertes Schweröl mit Kohlestaub vielleicht?) entzieht sich meiner Kenntnis, aber sonst müffeln da wahre Schätze in den Duftarchiven …

    „Casino de luxe – als der Duft der Chefsekretärin bekannt“
    „Frische Brise – das beliebte Schaumbad“
    „Badusan – das legendäre Schaumbad des Ostens
    „Koivo – die Badserie für Betuchte“
    „Action – als Parteiauftrag, speziell für junge Leute kreiert“

    Nicht zu vergessen, die von der Stasi in Einweckgläsern gesammelten Duftproben von Staatsfeinden. Die Netzüberwacher sollten darauf dringen, dass die Handyhersteller außer Fingerabdrucksensor und Gesichtserkennung endlich auch die Duft-Identifikation anbieten.
    Von der DDR lernen, heißt richtig schnüffeln lernen …

  51. gender price
    Was leider in den Beschwerdeschriften nicht zur Sprache kam war das von der EU verbotene Gender pricing für Krankenkassen. Da wo Frau tatsächlich wesentlich mehr kostet darf es für sie nicht höhere Prämien als für Männer geben. Im übrigen verweise ich gerne auf eine Untersuchung der genderfrauen der Uni Wien zur ungerechten Bezahlung von Frauen. Dummerweise kam heraus das Männer zwar 68% der Einnahmen tätigen aber nach staatlicher Umverteilung incl. Renten und Versicherungen ihnen nur 42% verbleiben. Der Rest wandert.

  52. Kindergartenreife 4.0
    Gestern Abend im kleinen Kreis gefeiert. Das Heranwachsen der übernächsten Generation macht Freude. Da erzählt mir die Frau des Schwagers über den neuen Kindergarten-Reife-Test. Schuhe binden, Hände waschen, etc. .Letzte Frage: „ich kann etwas Deutsch ja/nein.“
    Reaktion: Mutter meldet Kind ohne Verzug in privaten Kindergarten an.

    Weihnachten 2017. Die Zeiten werden sich noch deulich ändern. Trotz und auch wegen dem relativen Wohlstand. Schöne Feiertage lieber Don. Wahnsinnsarbeit was Sie da leisten. Schlafen Sie auch mal? Buch lesen? Faulenzen?

  53. Frohe Feiertage
    Danke für diesen erheiternden Beitrag. Ja, die Begehrlichkeiten mancher Leute stehen schon in einem merkwürdigen Verhältnis zu ihrem Sozialverhalten.

    Aber, mal ehrlich, Don: Solche Subjekte sind doch nicht wirklich satisfaktionsfähig für Sie. Könnten also auch geflissentlich ignoriert werden.

    Weihnachten ist bei mir immer die Zeit, in der ich mit dem Check meiner Privilegien beschäftigt bin, und ich stelle seit Jahren fest, das die Entwicklung derselben sehr positiv verläuft, auch ohne Ländereien.

    Und was die sog. „Dreckskultur“ angeht:
    Solange noch im 23. Stock irgendeiner Waschbeton-Platte ein paar Weihnachts-LEDs flimmern, sind wir nicht besiegt. Wir sind zäh. =:》

    Wünsche noch ein frohes Fest,
    und Frieden allen Hütten und Palästen.

  54. Nur Kartoffeln verschenken CD's
    Bei Müller (DM) beobachtet: 23.12.17, k(n)ackevoll, und die Leute lassen es auch noch an der Kasse einpacken, faule Säcke.

    Ich kann auf solche Geschenke gut verzichten. Wer Familie hat, weiß etwas selbst Eingepacktes zu schätzen, auch wenn nur einige Plätzchen oder eine Zeichnung drin sind und die Verpackung wertvoller ist als der Inhalt.

    Mit diesem Kajal für 79.- irritiert man mein Denken, denn ich dachte immer, die TAZ wäre eine Postille für verarmte Linke.
    Offenbar stimmt das nicht, denn die von Don vorgeschlagenen CD sind günstiger zu haben. Ihr hehrer Wert liegt auch darin, dass man daheim im Sessel der Kakophonie von Gerüchen im Konzert entgeht.

    Fazit: Der Salonkommunist mit MiHi verschenkt teurer. CD’s verschenken doch nur Kartoffeln, diese dreckerten cheapskates.

  55. Bürgerliche Bildungsempfehlung
    Für die (aufgrund der Gnade der späten Geburt noch nicht so lange hier) Lebenden ein heißer Tipp passend zu Weihnachten und passend zum Thema: „Der Duft der Frauen“ mit Al Pacino in der Hauptrolle

    –> https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Duft_der_Frauen_(1992)

  56. Gutes aus Klöstern
    Lieber Don,
    ich würde mir von Ihnen einen
    Beitrag zu „Gutes aus Kloestern “
    wünschen.
    Frohe Festtage.

  57. Feministinnen...
    …sind glaube ich eine Erfindung der normale gebliebenen Frau. Diese kann nun bei jeglicher Kritik einfach nur sagen: Schatz, hättest du lieber eine von denen? Damit ist das Gespräch dann auch sofort beendet und man(n) ist dankbar für das was man hat. Wobei nebenbei gesagt Juwelen und Edelmetall bei uns zu Hause dem Duftwässerchen vollkommen den Rang abgelaufen haben!

  58. Warum schreiben Sie nicht, welchen Ablasshandel die Dame damit verbindet..? Pay off your white guilt
    Danke, sehr schön dargestellt. Nur, warum haben Sie nicht erwähnt, welchen Ablasshandel diese Dame mit ihrem Geschenkwunsch verbindet? Zunächst:

    „If you ever wanted to pay me for my work (may it be writing, explaining, educating, feshion advice, any kind oft labor), here’s my amazone wishlist:…“

    „Explaining“, aber als Jemand mit solcher Geschlechter-Geschichte, der sich über „mansplaining“ aufregt, das anzubieten… Aber nun gut… Das ‚Eigentliche‘ folgte:

    „It also works if you want to pay off your white guilt just saying“

    Oder habe ich das im Artikel übersehen? Dann bäte ich um Entschuldigung.

    Die Dame soll persischstämmig in Hamburg groß geworden sein, aber auch sie nimmt sich offenbar vom Weißsein aus (vielleicht will sie sich deshalb auch dick anmalen – sah unlängst ein Foto, wo sie wie eine iranische Matrone aussah), das sie anderen vorzuwerfen die Traute hat.

    Aber anderen Rassimus um die Ohren hauen!

    Nun hat sie auch noch über Weihnachten geschimpft und mit einem Kartoffel-Test weiterprovoziert:

    „Hengameh Yaghoobifarah – Kolumne Habibitus

    Welche Kartoffel bist du? Der Test

    Du bist Deutsche*r? Ja, aber was für eine Sorte? Das ist die große Frage. Finde es heraus mit dem großen Kartoffel-Habibitus-Quiz!“
    http://www.taz.de/!5458955/

    Und auch das Folgende ist nicht ohne: „Die 24 Nicht-weiß-heiten für eine besinnende Vorwhynachtszeit:

    1. Dieses Türchen hättest du fast verpasst, wie so viele Chancen im Leben.
    2. Wähle zwei Dinge aus: politische Integrität, materieller Wohlstand, emotionale Stabilität.
    3. Manche Menschen glauben, Tupac lebt, andere an Rassismus gegen weiße Deutsche.
    4. Die üblichen Geburtsrituale sind in den allermeisten Fällen gewaltvoll – und damit kein Anlass zum Feiern…“

    aus: http://www.taz.de/Archiv-Suche/!5463720&s=&SuchRahmen=Print/

    Inzwischen frage ich mich, ob es nicht einfach ein Troll ist. Es scheint in der Medienlandschaft einige Erfolgreiche zu geben, deren Erfolgsrezept allein darauf basiert, dass sie anderen sagen, was diese zur Weißglut bringt.

    Naja, ich glaub, so wie die Spur dieser Person ist: Es ist wohl alles ernst gemeint.

    Apropos psychische Störung: Fragte mich nach dem Video von dem üblen Vorfall unlängst in Nürnberg, bei der ein halbnackter Kameruner eine 73jährige Seniorin krankenhausreif geschlagen und getreten hat, wohin es wohl führt, dass einer bestimmten Tätergruppe immer sofort „psychische Probleme“ bescheinigt werden. Natürlich muss jemand einen ziemlichen Schaden im Oberstübchen haben, um so eine Straftat zu begehen. Aber es ist in etwa wie die Meldung der Todesursache „Herzstillstand“ – nun gut: So endet es dann immer, gleich welche Ursache das jeweils hatte.

    Aber: Wer krank ist, der ist ein Schützenwerter. Und so wird vielleicht ein Schuh daraus:
    Erst Straftat,
    dann Täter sei „psychisch krank“ (vermutlich von den immer nur bösen Nazodeutschen traumatisiert);
    wer krank ist, ist schützenwert;
    Wer Bestrafung von einem solch armen Kranken fordert,
    der ist ergo ein Menschenfeind!

    Und schon sind wir da, wo uns die unheimlich couragierte Dunja vom Staatsfernsehen schon vor einem Jahr haben wollte (die Medien haben sie fast durchweg für diese angeblich mutige Äußerung gefeiert): In dem sie Leute, die nach dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz aufgebracht haben als „Brandbeschleuniger“ mit dem Massenmörder vom Breitscheidplatz auf eine Stufe stellte. Die Stelle, welche auch noch gefeiert wurde, ist nach wie vor atemberaubend (da ich schon 2 Links brachte, ist zu finden unter: „Ihr-kriegt-unsere-Verachtung-aber-nicht-unseren-Hass“, zB in der Welt).

    Wobei hier noch anzumerken sei, dass auch noch 55 Leute z. T. schwer verletzt wurden (und keine Regierungsvertreter traten an ihre Krankenlager) und was das für diese und deren Angehörige bedeutet (da ich selbst invalide bin, kann ich das noch mehr schätzen).

    Es ist vieles so schräg, wie die Gefühlsduselei der Merkelianern. Normalerweise will man erst einmal jemanden besser kennenlernen, ehe man sich mit ihm befreunden kann. Anders geht es ja wohl schlicht kaum.

    Wie schrieb Christoph Diekmann gerade in der Zeit?

    „Weihnachten: Welche frohe Botschaft?

    Was nicht nur die Neubewohner dieses Landes über Weihnachten wissen sollten: Brief an einen unbekannten Flüchtling

    Lieber fremder Freund…“

    Fremder Freund? Wie gesagt: Normalerweise lernt man jemanden erst einmal kennen, ehe man sich mit diesem befreundet. Es ist geradezu symptomatisch für die Gefühlsduselei der Merkelianer.

    Und meint natürlich mal wieder aufklären zu müssen, was wir sollten (natürlich nur, weil der spürbar eigentlich gewünschte Imperativ mit „muss“ noch nicht vertretbar ist): „Was nicht nur die Neubewohner dieses Landes …wissen sollten“.

    Heutige Journalisten sind offenbar vielfach eher so Volkslehrer… Die haben missverstanden was Unterrichten in ihrem Falle bedeutet.

    Zu: „Neubewohner“… Die meisten sind uns als Flüchtlinge erklärt worden, die gern bei sich Zuhause wären, aber wo ja da Krieg sei… Es ging angebliche um temporären Schutz, aber alle reden nur noch von Neuansiedlung…

    Vielleicht war der Diekmann ja gestern in der Kirche und weiß nun wieder, was die frohe Botschaft ist. Aber vielleicht hat er auch geahnt, was Sie gestern via Twitter so gut zum Wohnungsmarkt erklärt haben…

    Langsam schwindet meine Hoffnung, dass da noch so etwas wie vernünftige Verständigung zustande kommen kann. Die Regierung und ihre Claqueure, Agitatoren und Propagandisten wollens durchziehn. Ein Bernd Ulrich versucht aktuell allen, die nicht Merkelianer sein wollen, zu Vaterlandsverrätern zu erklären. Und die WDR-Chefredakteurin gibt wie nebenbei an der Stelle von Merkel Entschuldigungen ab: „Gleichzeitig verzeihe ich auch alle Beleidigungen gegen eigene Person, Journalismus, Merkel, Tagesthemen, die ich gelesen habe.“ Neutralität? Glaub, die Messe is

    • Frohe Weihnachten
      … wertes azur! Nur eine kurze Frage: Was halten Sie Ihrerseits von mehr Neutralität und Gelassenheit gerade heute? Auf solche, die nicht so denken und fühlen wie Sie, wirkt Ihr Text abstoßend – er verzerrt Ihre Gesichtszüge. Sie müssen ja kein Christ sein (bin ich auch nicht, nur Agnostiker) – aber ich finde so gar nichts Mitmenschliches in Ihren Zeilen. Stelle ich mir also noch mal die Frage: Wer sind Sie wirklich – und warum konterkarieren Sie, ja, gerade Sie höchstpersönlich, „Ihre Hoffnung auf … vernünftige Verständigung“ ?

    • Apropos psychische Störung:
      Es mangelt Ihnen an Selbstkontrolle?

      Das ist sehr bedauerlich aber wir können Ihnen helfen.
      Unsere Einrichtungen für forensische Psychiatrie
      helfen ihnen bis sie das wieder so gut können
      das wir Sie wieder laufen lassen dürfen.

      Im Zweifel hilft uns ein Gutachter der,
      wenn der EuGH nichts dagegen hat,
      idR eine Verlängerung des Aufenthaltes in unseren
      Häusern empfiehlt.

      Bei einem normalen Straftäter kommt
      ggf nur der religionsspezifische Seelsorger
      zu Besuch und man wird bald entlassen.

      Zur Statistik lt Wikipedia

      Den Tiefststand hatte die Zahl der Sicherungsverwahrten im Jahr 1984 mit 182 erreicht. Seither ist die Tendenz wieder steigend.

      Zum Vergleich: 306 im Jahr 2003 und 350 im Jahr 2005. Am 31. März 2010 wurden 524 Sicherungsverwahrte (darunter 3 Frauen) in deutschen Gefängnissen gezählt.

      Es kommt also immer darauf an was man damit mach.

      Sicherung und Besserung lautet das Motto.
      Wenn es mit der Besserung nicht klappt haben
      wir noch die Sicherung.

      PS ggf sollten wir das Verfahren exportieren.
      Sonst schicken die anderen ihre Problemfälle zu uns.
      Was verständlich ist. 5.000.000 €
      für so eine Klinik in Nordafrika ausgegeben
      sind vermutlich auf Dauer vernünftiger angelegt
      als die Leute hier her fliegen zu lassen um sie hier zu behandeln.

      Ich Wünsche allen Müheseeligen und Beladenen gute Besserung
      schon aus rein egoistischen Motiven.

    • Ein sehr guter Kommentar,
      den sich die Neu-Foristen, Daniel K und Fischer zu Herzen nehmen sollten. Ihr seid die Analphabeten, ihr dr… Hetzer !
      Hut ab, für den Chefredakteur von WeltN24(UlfPoschardt), der den neuen [ahem] eine Predigt gehalten hat, welche die Kirche heute nicht mehr leistet, nur noch linksgrüne Propaganda, zur Freude der Jung[]ahem( FAZ von heute ,diese Lang von der GrünJugend).
      Holger Steltzner hatte letzte Woche auch einen genialen Beitrag, zum Verbot des Individualverkehrs (so im Kontext mit Schweden, dann eher zweideutig) geschrieben.
      Das gibt mir Hoffnung für die FAZ, insofern diese bei ihren Autoren(-innen, sind überproportional betroffen) die Merkelhörigkeit noch austreibt.

    • Bitte, Contenance.

    • Nachtrag
      Darf ich zum Abschluss noch bemerken, dass, wenn wieder einer jetzt von den „brennenden Asylheimen“ und den „grölenden Horden“ hier anfängt, es dieses Jahr genau 16 Brände waren, von denen zumindest der, der ein Böllerwurf war (worauf haben WIR früher alles Böller geworfen) und der, mit dem ich beruflich zu tun hatte (war von Bewohnern selbst verursacht worden), abgezogen werden müssen.

      Bleiben die Rohheits- und Gewaltdelikte gegen „Asylbegehrende“, die laut BKA im Jahre 2017 drastisch zugenommen haben, was schon wieder zu Fremdenfeindlichkeitsartikeln in der ZEIT, empörten Stellungnahmen der LINKEN Petra Pau und zu ganz empörtem Schnapphecheln bei unserem Bundesjustizministerchen geführt hat (verbunden mit Vorwürfen gegen die bösen, fremdenfeindlichen, rechtsradikalen, „Schoß-ist-fruchtbar noch“-Kartoffeldeutschen).
      Dabei wird vorsätzlich ignoriert und verschwiegen, dass laut der gleichen BKA-Statistik 81& der Rohheits- und Gewaltdelikte an Asylbewerbern und 72% der schweren Straftaten gegen das Leben von Asylbewerbern von ANDEREN ASYLBEWERBERN begangen werden.
      Normalerweise müssten die bei den Tätern den gleichen prozentualen Anteil, wie in der Bevölkerung, haben. Bei 2 Millionen Asylbewerbern und 86 Millionen Deutschen müssten Asylbewerber also 2,3% der Täter stellen.
      81% und 72% zeigen aber, dass da hochkriminelle Elemente mit den echten Flüchtlingen mit ins Land gekommen sind. Das ist hochgefärlich, dann wundern einen solche Videos nicht und verantwortlich ist dafür nur unsere verschwundene Kanzlerin, von der demnächst zum zehnten Mal die Neujahrsansprache von 1871 gesendet werden wird.
      Vergessen Sie auch nicht: die, die diese Statistiken und Tatsachen verdrehen und zu falschen Beschuldigungen gegen uns Deutsche ummünzen. sind Mitglieder unseres EIGENEN Parlamentes, UNSERER eigenen Regierung.
      Das ist ein weltweit und in der Geschichte wohl einmaliger Vorgang. Unsere gewählten Politiker sind nicht unsere Verbündeten, sondern unsere Gegner. Und sowas nimmt das Wort „Fake News“ in den Mund und will das Netz zensieren.

    • Ich mache da noch was.

  59. You know, you could pay me now, and break the ice.
    Diese Woche war ich, wie jetzt jedes Jahr geplant, wieder bei Hermes, für die Gattin.

    Obwohl meinerseits, wie immer, teuer gekleidet und manierlich auftretend, möchte ich bemerken, dass mir eine gewisser Mangel an Kundenfreundlichkeit seitens der Servicekraft erwähnenswert schien, also, wie zum Beispiel die jungen Damen bei Prada den älteren Herren mit jungen Anhang entgegenzubringen gedenken.
    Bei Hermes ist die Verkäuferin doch etwas zurückhaltender, ich möchte gar sagen: Arroganter. Und dabei sind die auch noch älter, diese Verkäuferinnen. Was ja auch nicht wirklich kundenfeindlich, also so hinsichtlich …äh, nein, ist natürlich in Ordnung, weil Erfahrung ist ja auch irgendwie wichtig bei eine solchen Sortiment….Sie verstehen was ich sagen will…

    Zurück zum Thema: Also ich versuchte die etwas unterkühlte Situation mittels Generosität („der Preis ist nicht entscheidend“) und Humor („Hauptsache es bleibt unter Kelley Bag Level“) aufzulockern, gar zu erwärmen, aber irgendwie wollte die Dame nicht so wirklich Entgegenkommen signalisieren, sie wollte einfach nicht lächeln oder mit den Augen…, äh, nein, diese verf….also einfach mal der Kundschaft verfluch… Respekt zollen, den Mann sich verdient, wenn man schon ein Vermögen für einfache Lederprodukte ausgibt, nur weil dieses verf…Label irgendwie Benchmark sein soll, … was bildet sich eine solche F… äh .. Dame eigentlich ein, mit ihren Mindestlohn…

    Nun gut, ich bin ja nicht unzivilisiert und habe dann den Kaufprozess professionell zu Ende geführt. Ohne den Laden wutentbrannt, wie beim letzten Mal, Richtung Prada zu verlassen.

    Ich habe die Karte mit einem Lächeln rübergeschoben und beim Warten meinen Blick durch den Laden gleiten lassen, auf der Suche nach wenigstens einer jungen Dame, die diesen Moment zu würdigen gedenkt, wenn ein erfolgreicher Mann sein Vermögen der Frauenwelt opfert.

    Aber nein, da schaute keine.

    Dabei waren da einige junge Damen. Und ältere Damen. Und gar keinen anderen Männer als ich. Ich war allein, zwischen all den Frauen.
    Und keine schaute. Zu mir. Dem Mann.

    Ich bin dann schnurstracks zu Prada marschiert, die Hermes-Tüten wild schwenkend, und habe jede Minute genossen, die all die jungen Damen mir an Aufmerksamkeit zollten.

    Im Stau, auf dem Weg nach Hause, begriff ich, dass die Hermes Welt eine exklusive Welt der Frauen ist, da, wo die Gattinnen und Töchter nicht mehr den Sugardaddy benötigen, weil sie seine Kreditkarte und die Telefonnummer eines guten Scheidungsanwalt haben.
    Wer als Mann bei Hermes selber einkauft, der outet sich als Nicht-Mitglied dieser Gesellschaft.

    Da, wo es richtig teuer wird, da ist der Mann nicht mehr wichtig.

    Er war nur wichtig, um dahin zu kommen.

    • Oder andere Variante:
      Hermes ist die Welt von exklusiven Frauen, die gerne jahrelang auf ihre Birkin Bag warten, um sie dann mit der eigenen Kreditkarte zu zahlen. Ein Statement mit dieser zweiten Gebärmutter setzen.

    • wieder bei Hermes für die Gattin
      Sie bringen immer die Päckchen?
      Danke für ihre Mühe.

      Ich finde es gut wenn die Leute
      hier berichten das sie wegen der
      besten Ehefrau von allen
      Zusatzschichten fahren.

    • Gut erfunden...
      Korrekturen: Kelly bag, Hermès…
      Prada ist inzwischen in jedem Outlet zu haben, hier auf dem Land läuft man mit Pradafetischen herum, das ist ja sowas von 2010….
      Zwischen den beiden labels liegen 100% Preisunterschied und wenn man(n) nur einmal im Jahr auftaucht….nun ja. Der Habitus wird erkannt.
      Ich kenne Frauen, die nehmen teure Stücke nach Hause zur Ansicht mit, bezahlt wird trotzdem mit der GattenKreditkarte….

    • @Goodnight
      Sehr geehrter Goodnight, phonetisch mir ein good knight, es liegt mir fern, Sie auch nur ansatzweise zu kritisieren. In das H-Geschäft gehe ich nur mit Gattin, weil ich gar nicht wissen kann, was in dieser kostbaren zartbesaiteten Seele für Wünsche schlummern. Die Gattin selbst weiß ja gar nicht, wie dies, das und jenes Tüchlein z.B. auf sie wirkt und ob eine Begierde hinsichtlich Besitz auch nur aufkommt. Wie ich als Ehegespons dabei gekleidet bin, ist recht egal. Bei der Frage, ob Sie dies oder jenes nehmen soll, flüstere ich lächelnd „Beides, und würde Dir, Herzallerliebste, das Dritte auch gefallen, wenn ich es Dir jetzt gleich schenke?“

      Spätestens dann, verspreche ich Ihnen, bemüht sich das Personal aktiv, seine Gedanken zu verstecken.
      Sie müssen die bezaubernde Gemahlin dabei haben, wirklich.

      Und für die beste Ehefrau von allen, wenn man bedenkt, was die für Arbeit mit so einem Exemplar von Gemahl hat, da ist so ein H-Geschäft doch günstig, nicht?

    • Bedienung in (Deutschen) Luxusläden
      Werter Goodnight, vielleicht sind Sie nur Opfer der deutschen Service-Unkultur geworden. Ich erlebe es häufig, das Verkaufspersonal verwechselt kalte Arroganz mit Stil und Klasse. In entsprechenden Läden in Frankreich und Italien werden Sie ganz anders bedient. Nur in Wien , da kann es süssen Gift sprühen, aber das ist wieder eine eigene Geschichte…
      Einfach die unübertreffliche Qualität der Hermes-Handwerker geniessen (die gehen wirklich weite Wege) und den Rest ignorieren…
      A.I.

    • In München ist der Service bei Hermes wirklich gut.

    • @Goodnight: ... um sie dann mit der eigenen Kreditkarte zu zahlen. Das ist ja traumhaft!
      Wie erkenne ich ein Original?
      Auf den ersten Blick sieht die Birkin Bag, benannt nach Jane Birkin, einem weiteren Taschenklassiker aus dem Hause Hermès zum Verwechseln ähnlich: der Kelly Bag.
      Der Taschenkenner aber weiß: Die Kelly Bag, benannt nach Grace Kelly, zeichnet sich durch einen einzelnen Henkel aus, die Birkin Bag dagegen besitzt zwei.
      Eine Birkin Bag aus Krokodilleder kostet mindestens 16.500 Euro (drei bis vier Reptil-Häute werden benötigt).

      Vor dem Aristokraten in Lumpen bewahrt mich, ihr Götter!
      Und vor dem Sansculott auch, mit Epauletten und Stern.
      Friedrich von Schiller (1759 – 1805)

  60. Der ideelle Wert des schwarzen Lochs.
    Matthäus 2.10
    Als sie aber den Stern erblickten,hatten sie eine überaus große Freude.
    Neu auf der Amazon-Wishlist:
    Die geschliffen witzige Präsentation einer Abrechnung durch die Stützen der Gesellschaft.
    Abendländische Kultur kann es ermöglichen.

  61. Don Alphonso schrieb
    Don Alphonso:
    “Parfum war damals bei den Reichen unerlässlich, weil sie sich selten wuschen, …”

    Ja, weil man damals zwar keine Gender-Wissenschaft besaß (was sich alles so Wissenschaft nennen darf, ich glaube der Begriff ist nicht geschützt), also weil es damals Forscher gab, die festgestellt haben, dass Wasser die Haut ausdünnt. Wer sich oft wäscht bekommt dünne Haut, das wusste jeder gebildete Mensch, und die ist nicht immer gut.
    Und daher schüttete man sich, wer es sich leisten konnte, literweise Duftwasser über den Körper.

    Wie ich in meinem Buch “Die Pumaschildkröte, sein Jaguargesicht” nachwies, haben bei der Eroberung Lateinamerikas die armen Indios ihre Feinde schon meilenweit gegen den Wind gestunken erfahren.

    Dem Wesen namens Hengameh wünsche ich dass Sie an den Ort fährt wo sie ihre Augenrandbemalungsfarbe persönlich aussuchen kann und den Rückweg nicht mehr findet.

    • Wasser
      „Wer sich oft wäscht bekommt dünne Haut, das wusste jeder gebildete Mensch, und die ist nicht immer gut.
      Und daher schüttete man sich, wer es sich leisten konnte, literweise Duftwasser über den Körper.“

      Eine Unterscheidung zwischen Trink- und Abwasser gab es kaum. Flüsse wurden gleichermaßen zum Wäschewaschen, wie auch als Abwasseranlage für Fäkalien, Müll und Tierkadaver mißbraucht. Selbst Trinkwasserbrunnen waren oft nicht genügend vor Abwasser geschützt. Irgendwann galt Wasser als gänzlich ungesund.

    • Wasser ist zum Waschen da, zum Trinken Alkoholika
      Wahlspruch einer Hundertjährigen … von der ich abstamme. Ihre Demenz begann, als sie diesen Wahlspruch nicht mehr beherzigte. Ach so, sie hat ihn wohl vergessen.

  62. von Federn auf Stroh
    war mir bis dato unbekannt.

    Der Bayrische Volksfreund vom 3. Februar 1831 hilft weiter:


    Sammet, Manchester und seidenes Zeuch,
    Sonst nur dem Städter bekannt,
    Was dem Arbeiter zu schwach und zu weich,
    Tragen jetzt Leute vom Land,
    Ueber den Stand sich erhebend; und so
    Bringet sie Hoffarth von Federn auf Stroh.

  63. Dringend therapiebedürftig, aber nicht erwähnenswert...
    scheint mir dieses „iranische Etwas“ Hengameh.

    Jeder möchte doch mal berühmt sein, und sei’s auch nur
    für einen Augenblick.

    Wer schon auf das Zeilenhonorar der taz angewiesen ist
    und auch von Orthographie sonst keine Ahnung hat…,
    na ja.

    Danke für Ihr Weihnachtsgeschenk und weiterhin frohe Festtage.

    • @ E. Gast
      Ihr Kommentar klingt ungefähr so herzlos wie der obige Text … wissen Sie, ich kenne diese Kunstfigur schon lange und ich kann mich gut an staubtrockene Einlassungen erinnern, dass es „viele Frauen gibt, die man gefahrlos heiraten kann“, denn die Familiengeschichte des Don Alphonso sei voll davon, aber er „will halt nicht“.

      Dieses Hengamäh-Menschenkind will ja vielleicht DOCH und vielleicht meint es, die Farbe um die Augen rum könnte da helfen; da wäre es auch wirklich nicht das erste frauliche Wesen dieser Welt, dass diesem Irrtum erliegt! Und wenn es auch ein Irrtum ist, so ist es jedenfalls einer in die richtige Richtung.

      Fest zu stehen scheint jedenfalls, dass schlechte Artikel dem Hengamäh helfen, die Miete zu zahlen, bis dass es den passenden Schafbock gefunden hat. Denn sonst – keine Artikel dieser Art, soviel steht mal fest! Natürlich spekuliere ich. Wissen kann man das nicht, wenn man selber kein Hengamäh kennt.

      Was man aber wissen kann, ist dass der Don kokettiert. Unterstellt, es stünde wirklich ein heterosexueller Mann hinter ihm und seinen Texten (ich tippe ja eher auf einen Schwulen und eine textende Frau) hatte, hat und wird er nie das geringste Problem haben, jegliches zu kriegen, was er haben will und weiß das auch; er will die Hengamähs und Koslowskis und Täler dieser Welt (die waren das letzte oder das vorletzte Mal in den Kommentaren dran; die waren ihm zu grob!) dann bloß ärgern. Und das an Weihnachten; aber er ist ja kein Christ nicht. Die Genannten aber offenbar auch nicht …

  64. Nur mal so:
    Warum lässt man sich als Mann eigentlich zur Frau machen, wenn man sich hinterher beklagt, dass alles teurer geworden ist?

    • Wo ist ein jetzt da der Zusammenhang..
      werter Herr Thomas Marx?
      Nebenbei bemerkt:
      Das „Equipment“ ist zwar bei gleicher Qualität durchaus teurer, aber schicker.
      Und variantenreicher.

    • Der Zusammenhang, Frau Doris:
      Weil Helgamäääh mal ein Mann war und jetzt, wo sie keiner mehr ist, für hässliche Augenränder bei Amazon viel Geld bezahlen muss.
      Wäre sie einer geblieben, dann könnte sie sich jetzt mit Felgenreiniger die Zähne putzen, echten „Primer“ (Rostlöser) als Pickelcreme auftragen, Ravioli kalt aus der Dose essen, „Kettensägenmassaker“ statt „Sissy“ anschauen, könnte Landkarten lesen, richtig Autofahren, könnte ohne Quote Karriere machen, bräuchte keine Mädchentage, Frauenförderprogramme und Gleichstellungsbeauftragte, würde als Fritteneintüter bei McDonalds 23% mehr verdienen als der weibliche CEO von l’Oréal, müsste keine rosa Fahrräder fahren, öffentliche Jammerorgien veranstalten (unmännlich!), beim Fussball in einer richtigen Mannschaft mitspielen und auch nicht mit säbelschwingenden Barbies „Was kucksch du auf mein Kopftuch, Kartoffel“ spielen.
      Selber schuld.

  65. Marktwert
    Es gibt einen allgemeinen menschlichen Wert, den jeder hat, und einen individuellen sexuellen Marktwert. Und dieser sexuelle Marktwert ist bei einer Frau an Jugend und Schönheit geknüpft. Deswegen würden sie auch 7950 Euro für eine Creme ausgeben wenn diese sie attraktiver und jünger machen würde. Jugend indiziert Fruchtbarkeit und Schönheit gute, gesunde Gene, gesunden Nachwuchs.
    Ein Mann hingegen hat die Möglichkeit seinen sexuellen Marktwert durch Dominanz, Status und Macht zu erhöhen. Gutes Aussehen schadet nicht, ist jedoch nicht ausschlaggebend.
    Bei einem Mann wirkt ein zerfurchtes Gesicht (rugged) attraktiv. Vom Kampf gezeichnet. Bei einer Frau ist es das Gegenteil. Deshalb haben unsere weisen Vorfahren immer versucht die Frauen vor den Härten des Lebens zu beschützen, da diese Frauen alt und bitter machen. Männer hingegen werden von den Widerständen geformt, reifen.
    Auf die Frage eines Reporters an Melania: Hätten Sie Trump auch geheiratet wenn er nicht reich wäre?“ antwortete Melania: „Hätte er mich geheiratet wenn ich nicht schön wäre?“

    • Na, na!
      Sie können doch hier solche heteronormativ-biologischen Tatsachen nicht enfach ohne Triggerwarnung schreiben!

    • Hypergamie: Soziales 'Hinaufheiraten'! Frau heiratet einen Mann von höherem Status
      Bei Frauen geht der Sexuelle Marktwert (SMV = Sexual Market Value) Anfangs der Dreißiger schnell und dann steil nach unten, daher müssen sie schauen, einen Mann von höherem Status (Schicht, Klasse oder Kaste) schnell unter die Haube zu bringen.
      Das ist auch der Grund, warum es Frauen gelingt, in jungen Jahren die Hypergamie in eine Heirat münden zu lassen. Sie selbst sind am Höhepunkt der Attraktivität. Daher schlagen sie zu – und erzielen mit der Heirat einen Lock-In-Effekt („Einsperreffekt“ = der Mann kann nicht mehr aus, nur mit großem finanziellen Aufwand sich freikaufen), dann ist es auch oft schnurz­piep­egal, ob die eigene Attraktivität später sinkt – die Verehelichung ist in trockenen Tüchern.
      Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht doch ein Ausweg findet.

      PS: Alle in diesem Beitrag geschilderten Handlungen und Personen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen wären zufällig und nicht beabsichtigt.

  66. wenn ich schon nichts verdiene . . .
    . . . sollte ich mir wenigstens Schmuck schenken lassen! Oder – noch besser – einen anderen Beruf ergreifen. Schwäbische Vorfahren hat Frau Hegameh ganz sicher nicht, bei solch unklugen Wünschen.

    Gestern in familiärer Runde habe ich erfahren, dass die Löhne im Handwerk steigen und steigen, aus schierer Verzweiflung (es gibt keine Leute) der Arbeitgeber.

    Vielleicht sollte die Dame über eine Umschulung nachdenken, dann klappt das auch mit dem Bezahlen der Schminke.

    Amüsierte Grüße in die nachweihnachtliche Runde sendet

    Hessin

  67. WARNUNG!!
    Das hier oben abgebildete „Molton Brown“ kostet Euro 17.99 die Flasche. Wem wollen Sie das schenken? Der Nachbarin der Cousine der Tante Ihrer Putzfrau?

    Wollen Sie:

    (mindestens) ein Jahr lang in versteinerte Mienen schauen, bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit den Kommentar: „Aber für mich gibts ja nur das billige Schnöselwasser von ALDI“ hören?

    Zum Geburtstag, Hochzeitstag, Jubiläum UND nächstes Weihnachten je eine leuchtend rot und rosa karierte PVC-Wachspapier-Krawatte geschenkt bekommen, die aus der Tischdecke des Küchentisches ausgeschnitten wurde, die man sonst längst weggeschmissen hätte, „aber wir müssen ja sparen“?

    Eine Palette „Brisk Haarcreme“ geschenkt bekommen, wo sie doch Vollglatzenträger sind (weil es bei ALDI im Sonderangebot war)?

    Ihre Bettwäsche mit ATA gewaschen kriegen?

    Dass die Kinder sie plötzlich „alter weisser Mann“ nennen und schriftliche Einverständniserklärungen verlangen, bevor sie ihr Kinderzimmer betreten?

    Ihre Pornosammlung auf EBay versteigert haben, und zwar unter Ihrem Klarnamen?

    Dann schenken Sie den Fusel Ihrer Frau zu Weihnachten.
    Viel Spass.

    • von Mayfair straight down zu Aldi, herrje
      Da ich das nicht kannte, musste ich das nachsehen. Im Grunde beschreibt es alles Leid: Kleine Firma, Coiffeur in Mayfair, macht ausgesuchtes Produkt, wird größer, dann gekauft von Haifisch (KAO) und landet schließlich dort, wo die „Nachbarin der Cousine der Tante Ihrer Putzfrau“ den „Wildwasser“lachs kauft, ein anderes Kapitel des Luxus auch für den Arenal-Urlauber mit nachlassender Qualität und saumäßigem Image.

      Sie können aber von einem, der sich mit Felgenreiniger rasiert, nicht erwarten, dass er das weiß, zumal er nicht verheiratet ist (dann wüsste er’s, weil er sehen würde, dass die Kreditkarte lieber bei Hermès belastet wird als beim Aldi). Wie jede Ehe ist das hier ein Handel. Der Autor hat viele verschiedene Leser, die ihn mit solcher Art Weisheit beglücken, während er selbst die Twitterperlen sucht. Besser geht’s nicht. Falls er doch heiratet, weiß er von dem anderen Marx, dass dieses Parfum gar nicht geht. Dafür kennt der Marx und wir alle die Hengamäh, die wir sonst nicht kennen würden.

    • sind ja vielleicht gruselig,
      denn wer weiß denn schon, wie so ein Aldi-Zeugs duftet? Ich meine, ich kaufe auch Kosmetik von Aldi, Duschgel nämlich – aber weils eben NICHT duftet, also komplett neutrales Zeug ist und man dafür wirklich kaum was zahlt.

      Im übrigen war auf dem anderen Foto ein „Tiziano Terenzi“ zu sehen und – angstiftet durch Sie – habe ich es gegoogled. Das ist ungefähr die Preisklasse, in der sich der Don seine Ko- ich meine, seine Putzfrauen beglücken dürfte. Womöglich riecht es aber genauso. Keine Ahnung. M. E. riechen die alle gleich scheußlich, bis auf eins.

    • Aldi hat das Grundbedürfnis erfasst...
      …und das Remix von Molton Brown (mal ehrlich: bei braunem Molton denk ich an was andres) verkauft:
      Ich nenne Menschen, die sowas haben wollen: A dabei s.
      Eigentlich dachte ich bisher, die sogenannte Oberschicht würde sich proletarisieren und Die sozialen Unterschiede so ausgeglichen werden.
      Nun ja, die Sehnsucht von unten nach dem Palast scheint es immer noch zu geben. Behaftet ist das Alles leider mit der völligen Unkenntnis (mangels Einblick) dessen, wofür „Reiche“ ihre Mittel aufwenden….

  68. Köstlich
    Lieber Don,

    habe mich beim lesen amüsiert wie lange nicht mehr, bringt gute Laune angesichts des trüben Wetters. Danke !!!
    Zum Thema Geschmack fällt mir noch was ein: „Meiner ist ganz einfach, von allem nur das Beste“
    Noch schöne Feiertage und schon mal vorab einen guten Rutsch. Bleiben Sie uns wohl erhalten!!

  69. So in den 70ern ...
    Als ich herumpubertierte, da war das Angebot für die Körperpflege noch überschaubar. Für die Damen kam mit Tosca die Zärtlichkeit (immerhin!) und die Herren hatten Hattric, Pitralon oder SIR Irisch Moos im Badezimmer stehen (Alibert). Wella brachte extra für den Mann ein schickes Haarspray in Silber heraus. Brisk für die Kurzhaarfrisur und die Soap-on-a-rope gab es von Avon. Ansonsten waren die Mittelchen eher genderneutral, auch die trendige Creme 21. An Dromärkte kann ich mich nicht erinnern.

    Dafür aber an einen spannenden Artikel darüber, dass Beiersdorf lange damit gehadert hat, eine „Nivea for men“-Serie herauszubringen. Bedenkenträger befürchteten damals wohl, dass dadurch die Marke verwässert werden könnte. Allerdings hatte man auch eruiert, dass der Herr (also, nicht Gott, sondern der gemeine Mann) damals zunehmend bereit war, mehr Geld für die Körperpflege auszugeben. Es war ein wichtiges Signal, auf sich zu achten und nicht nur Kernseife zu verwenden. Das hatte zur Folge, dass „for men“-Produkte teurer angeboten werden konnten … und meiner Beobachtung nach ist das bis heute der Fall, wenn ich neutrale Produkte eines Herstellers mit dessen Männer-Serie vergleiche.

    Wenn man also „gender prizing“ (wieso lese ich eigentlich immer piercing?) als Thema aufgreift, dann sollte man das Pendel in beide Richtungen schwingen lassen. Daraus jetzt wieder so eine Mimimi-Feministinnen-K**ke zu machen, ist einfach nur nervig.

    • Parfümerien vergessen...
      Ich les auch immer „piercing“, lachend bin ich da bei Ihnen.
      Auch beim sonstigen Beitrag über die Körperpflege in den Zeiten der Reinwaschung“.
      Allerdings verdiente man auch damals in den Parfümerien nicht eben wenig Geld mit (überwiegend französischer) Kosmetik und Düften für Mann (Aramis z.b.) und Frau (lange Liste).
      Ich behaupte, die „Souvenirs“ der Wehrmacht hatten den Wunsch nach Duft in breitere Schichten gebracht.
      Die Klassiker unter den Parfüms gab es schon seit den 30er Jahren.
      Man Denke an die Monroe und Chanel 5 in den Fünfzigern.

      Dazugehören….die Foristen haben schon viel dazu geschrieben…

      Naja, Drogerien haben Parfümerien verdrängt und sind zu Märkten geworden…der Lauf der Trivialisierung eben….

    • Parfümklassiker
      Das älteste bis heute produzierte Parfüm ist „Jicky“ von Guerlain, erstmals vorgestellt 1889(!).
      Vor WW1 kamen Après l’Ondee und die hier bereits erwähnte Heure Bleue dazu, danach Mitsouko, Shalimar und Vol de Nuit – alle bis heute zu haben und lohnenswert zu probieren (in angemessener Dosierung…)

  70. Titel eingeben
    Vorhin beim Radeln gedacht, vielleicht kommt heut noch was von Ihnen – et voila. Schöne Feiertage mit hoffentlich vielen Süßspeisen!

  71. ...begann die Emanzipation der Frau, die sexuelle Revolution
    Nach meiner Kenntnis begann die (ich weis nicht wievielte)
    sexuelle Revolution nach dem WWII.

    Die Effektivität der Behandlung von Syphilis mit Penicillin wurde zuerst 1943 von John F. Mahoney in den USA nachgewiesen und bereits 1944 war die Behandlung in den US-Streitkräften eine Standardtherapie.

    Die Pille war es nicht allein.

    Wikipedia dazu:
    Der Economist bezeichnete die Antibabypille als die Erfindung, die das 20. Jahrhundert maßgeblich prägte. 1965, fünf Jahre nach der Erstzulassung, wurde sie in den Vereinigten Staaten bereits von 41 % der verheirateten Frauen unter 30 Jahren verwendet. Erst 1972 wurde durch die Entscheidung im Fall Eisenstadt v. Baird auch unverheirateten Frauen in den Vereinigten Staaten der Zugang ermöglicht. 1976 verhüteten drei Viertel der 18- und 19-jährigen Frauen mit oralen Kontrazeptiva. Mit der Einführung der Antibabypille ist ein markanter Abfall der Geburtenraten in vielen Industrienationen zu beobachten, der oft als „Pillenknick“ beschrieben wird.

    Man könnte bei der TAZ noch nachfragen was man von
    der bösen Pharmaindustrie hält die beides möglich gemacht hat.

    PS In der schönen Weihnachtszeit möchte ich noch daran erinnern das
    es bei den Engelmacherinnen um getaufte Kinder ging.
    Totgeburten (auch Zwangsweise) wurden keine Engel.

    Frohes Fest.

    • Sexuelle Revolution in den 1950er Jahren in (West-)Deutschland
      Ein Indiz zur Bekräftigung ihrer Annahme, die Sexuelle Revolution begann nach dem 2. WK: eine Vielzahl Muster-Baupläne für geförderten Einfamilenhausbau in den 1950er Jahren im Nordwesten Deutschlands sahen ca. 20-22 qm Fläche für Wohnzimmer, 8 qm für Kinder“zimmer“ (zu besetzen mit je 2 Stück Kinderbetten, Schrank und Stuhl) und 18 qm Elternschlafzimmer (1 Doppelbett, 1 Frisiertisch, 1 Schrank)vor.

  72. Wnacht2.17 stellt sich mir dank Don die Frage: H e n g a m e h?
    Whisky tango foxtrott is Hengameh? Lt. Google wahrscheinlich eine weitläufige Verwandte der „geschäftsführenden Bundeskanzlerin“(= korrekter Untertitel Sylvesteransprache), weil ja auch dicke Beene, unappetitliche Socken, aschfahl, antideutsch usw.

  73. Gender Pricing als rationale Preisdiskriminierung
    ist für Ökonomen kein neues Phänomen lieber Don. Lediglich, daß sich daran jemand stört ist etwas irritierend. Sollten Antidiskriminierungsstellen dieses Thema für sich entdecken wollen sollte man ihnen den Unsinn lassen. Die Praxis wird nicht von Gleichstellungsbeauftragtinnen gemacht…

    Der Preis für Frauenkosmetik ist da zwar ein evergreen aber, nun ja, noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Richtig ins Geld geht es eigentlich, zumindest für die meisten von uns, erst in der anderen Richtung. Dann wenn die Zahl der Nullen auf dem Preisschild relevant wird.

    Bei Autos haben nach einigen Studien Männer nämlich die Nase vorn und zwar beim Kaufpreis. Frauen erhalten das gleiche Kfz oft zu einem erheblich kleineren Preis. Da kann man seiner Frau schon mal ein teures Parfüm gönnen oder? Falls Sie nicht über ihren Schatten springen können betrachten Sie es bitte als Investition.

    Einen schönen und gesegneten Weihnachtstag!

  74. Wahre Liebe
    …ist nicht käuflich. Eine Lebenspartnerin, die durch materiellen Schnickschnack „gewogen“ gehalten werden muß, keine zuverlässige oder taugliche.
    Es ist amüsant, von Versuchen des Gewogen-Haltens zu lesen (z. B. @Thomas Marx). Die Erfahrungen, die Mann mit solch launisch-egomanen Nicht-wirklich-Gefährtinnen machen kann, wenn das Schicksal den Teil des Ehegelübdes bringt, der mit „in Krankheit und „schlechten Tagen“ umschrieben ist, sind in der Regel nicht amüsant.

    Wohl dem, der in diesen Fällen bei der Lebenspartner-Auswahl vorausschauender und tiefblickender war als sich vom schönen Schein blenden zu lassen.

    • mal ´ne wahrlich
      poetische Ansage unter dem Text einer Kunstfigur ohne Unterleib! (Bin auch schon drauf reingefallen; verzweifeln Sie nicht, das soll so!)

  75. Der Jahrmarkt der Eitelkeiten war schon immer teurer
    Das Zitat von Coco Chanel (die, nebenbei gesagt, nach dem krieg als Kollaborateuse galt weil sie zuvor mit einem deutschen Offizier/Diplomat liiert gewesen war) zeugt von dem was bei Frauen selten ist: Einsicht und Esprit.

    Also noch ’ne Gleichstellungsstelle (mit dem Touch eines Töpfer-/Yoga-/Selbstfindungskurses an Volkshochschulen für Hausfrauen der 80-er). Würde man den ökologischen Fingerabdruck (Energie- und Ressourcenaufwand) all dieser völlig überflüssigen Organisationen ermitteln, es müsste Frauen (die sich gern ökologisch geben, aber auch nur dann wenn sie im Sinne der Kompensation ihres Penisneids gegen die toxische Männlichkeit der bösen männlichen Kapitalisten hetzen können) die Schamröte ins Gesicht treiben. Allerdings hat sich Frau noch nie lange mit Bedenken aufgehalten wenn es um die Befriedigung ihrer Eitelkeit ging (und bei Gleichstellungsstellen geht es genau darum).

    Wegen der Eitelkeit von Frauen wurden schon Kriege geführt, zumindest aber ganze Industrien geschaffen (und die sind selten umweltfreundlich). Was soll das Geheule wegen angeblichem „gender pricing“? Dass Frau sich ihre Eitelkeit wesentlich mehr kosten lässt als der Durchschnittsmann hat sich im Laufe der Jahrhunderte eben herumgesprochen. Was stark nachgefragt wird treibt den Preis in die Höhe. Das uralte Marktprinzip von Angebot und Nachfrage-von wegen Benachteiligung!

    Wenn es um ihre Bequemlichkeit/Befriedigung ihrer Eitelkeit geht machen Frauen gern Zugeständnisse hinsichtlich ihrer Zurechnungsfähigkeit. Paar Beispiele gefällig?

    -Um an das Chanel-Zitat anzuknüpfen, Frauen neigen bei der Auswahl ihrer Partner zu Schnellschüssen. Sie wollen sich ins gemachte Nest setzen, daher wollen sie nicht den schönen Mann, sondern einen mit Status. Das worauf es eigentlich ankommt, die Fähigkeiten, das Potenzial eines Mannes, ist ihnen völlig gleich. Dass eine Frau einen zu Unrecht leidenden Mann durch ihre Liebe erlöst findet sich in der Fantasie einiger männlicher Autoren (siehe „Froschkönig“ oder „die Schöne und das Biest“). Ich bin Realist genug um zu wissen, dass eine Frau, hat sie denn mal einen Mann im Teufelskreis erspäht, alles nur Erdenkliche tut um ihn immer weiter hineinzutreiben. –

    -Da Frauen keine sensiblen Männer mögen schmeißen sie sich bedenkenlos jedem Orang-Utan an den Hals. Wenn der sich dann irgendwann als das erweist was er von Beginn an war fällt „sie“ aus allen Wolken, ruft „beim nächsten Mal will ich einen sensibleren Mann“. Orang Utan hört’s, mimt beim 2-ten/n-ten Anlauf sensibel und Frau fällt prompt wieder drauf rein. Um weiblichem Triumphgeheul jetzt gleich zu begegnen: nein, ich kompensiere hier nicht meinen persönlichen Frust, so wichtig sind Frauen mir nicht. Auch wenn ich ein mittelalter, weißer Heteromann bin, der ausschließlich auf hübsche Frauen steht (je hässlicher umso dümmer).

    -Frau ist es egal ob ihrer Eitelkeit wegen Tierversuche stattfinden oder Ressourcen vergeudet werden. Sie lässt sich durch Aufkleber wie „umweltfreundlich“ blenden. Und die Industrie ist ja nicht blöd, da sie ihren Schrott verkloppen will reitet sie voll auf dem Ökohype-das Gewissen der Frau ist schnell zu beruhigen.

    -„Ein Mann ein Wort, eine Frau ein Wörterbuch.“ Klatsch und Tratsch ist etwas typisch Weibliches. Und heutzutage ist der natürlich digital. Das ficht Frau nicht an, denn sie sagt „mein kleines Handy ist doch umweltfreundlich, 1- bis 2-mal die Woche aufladen-kostet kaum Strom.“ Es macht wenig Sinn Frauen die technischen Zusammenhänge erklären zu wollen , die beim Telefonieren über Handy eine Rolle spielen. So z.B. welche Unmengen an Energie aufgewendet werden müssen um Telefonsignale alle paar zig-Kilometer zu verstärken und dadurch weiterzuleiten. Würde man allein den unnötigen weiblichen Handytratsch gesetzlich limitieren, man könnte wahrscheinlich etliche Atomkraftwerke abschalten oder viele hässliche Blech-/Plastikwindmühlen abbauen.

    Aus diesem Grund bin ich für verstärktes „gender pricing“: wenn Frau unbedingt Tratschmarathons am Handy will soll sie auch dafür löhnen. Den zusätzlichen Ertrag kann man dann in die Forschungsarbeit stecken, z.B. in die Erforschung des Wesens der Frau.

    Die weibliche Eitelkeit soll nicht die Erde kaputt machen.

    • Titel eingeben
      Verehrte(r),
      helfen Sie mir bitte!
      Was sind Sie denn,Mann oder Frau?

    • z.B. in die Erforschung des Wesens der Frau
      .
      Na, das wären aber auch vergeudete Mittel.

    • Toxische Maskulinität
      Hallo Herr Charles,

      Sie haben wie fast immer recht!

      mit dem Argument der „toxischen Maskulinität“ können sie heute alles Schlechte auf dieser Welt erklären.

      Ein paar Wissenschaftler haben sich das zunutze gemacht und mal getestet, ob man auf dieser Grundlage ein Paper in einem „wissenschaftlichen“ Magazin veröffentlichen kann.

      Das Ergebnis:

      „Abstract:
      Anatomical penises may exist, but as pre-operative transgendered women also have anatomical penises, the penis vis-à-vis maleness is an incoherent construct.
      We argue that the conceptual penis is better understood not as an anatomical organ but as a social construct isomorphic to performative toxic masculinity.
      Through detailed poststructuralist discursive criticism and the example of climate change, this paper will challenge the prevailing and damaging social trope that penises are best understood as the male sexual organ and reassign it a more fitting role as a type of masculine performance.

      https://www.skeptic.com/downloads/conceptual-penis/23311886.2017.1330439.pdf

      Beste Grüße

    • @Nachtschattengewächs, 25.12.2017 um 23:14
      Ist das Ihrerseits mal wieder ein (voll in die Hose gegangener) Versuch, auf typisch weibliche Art hintergründig sein zu wollen und Andeutungen zu machen? Oh je, üben Sie noch ein wenig bevor Sie es wieder versuchen.

      Ansonsten: Sie bestätigen mich ja nur umso mehr in meiner Meinung über Frauen (Und obwohl Sie auf Ihr Geschlecht nicht so klar Bezug nehmen wie ich es in meinem Text tue: ich nehme an Sie sind XX-chromosomal, um den Begriff „weiblich“ nicht unnötigerweise zu bemühen). Wenn mein Text solche sich selbst bloßstellenden Antworten wie die Ihre generiert erfüllt er ja seinen Zweck.

      Ich hoffe Sie können sich damit zufrieden geben, verehrter „Frau“!

      Ach ja, viel Spaß noch im Neanderthal!

    • @ikkyu
      „The female brain as anatomical substance may exist, but we challenge the understanding of comparing it to regular non-female (cf. male) cerebral structures. Widely implemented case studies have shown that female cerebral matter is to be purely understood as social concept, with this concept being limited to certain test surroundings (e.g. chair for gender studies). The case studies submitted have been validated on the backdrop of researching female accountability in a limited test group as well as ordinary day-to-day surroundings.

      As results have shown, there is no scientifically established link between female accountability and rationality. Behavioral case studies serve to further underline the results shown above. Female test participants growing an upper-lip moustache can be interpreted as individuals attempting to compensate the apparent lack of male scrotum physiology and the penis.

      A link between the subjectively perceived lack of penis anatomy structures in selected female test group participants and the occupation of a chair for gender studies can however be considered scientifically established.“

      Suchen Sie den o.a. Text bitte nicht im Netz. Ich habe ihn gerade selbst zusammengekloppt. Mein bescheidener Beitrag zum Thema.

    • @ H. Charles
      Das hört sich ja sehr gut an!

      Vielleicht können Sie das im Journal „The drawbacks of female leadership“ publizieren. :-)

      Um eine öffentliche Finanzierung für Ihre zukünftige Forschung zu erhalten, wäre es von Vorteil, wenn Sie noch irgendwie einen Zusammenhang zum Klimawandel herstellen könnten.
      (bitte nicht Klimaerwärmung; man weiß ja nicht was kommt)

      Und immer daran denken:

      „Science is the believe in the ignorance of the experts“
      (R.P. Feynman)

      Beste Grüße

  76. .
    Also nach meiner Erfahrung
    – waren zumindest früher – die Damenräder alle schlecht,
    sie schlackerten beim freihändig fahren und auch bergab.
    Gefährlicher Schrott!
    Desgleichen Damenski und auch die Skischuhe:
    alles war zu labberig für den ernsthaften Gebrauch.

    Wie es heute ist weiß ich nicht.
    Ich trau den Herstellern aber immer noch nicht.

    In der Mode ist es doch ähnlich.
    Männerjackets sind qualitativ viel besser.
    Ich kann zum Glück nähen. Ich ändere mir große
    Herren-Old-Fashion von Oxfam nach meinen
    Wünschen und für meine Größe.
    Tolle Knöpfe gibt’s bei Knopf-Paul.
    https://paulknopf.de/material.html
    .
    Wer augenkrebsverursachendes Rosa/Pink kauft,
    soll zahlen!
    .
    Aber was wurde bloß 3 Monate lang ‚kosmetisch‘
    an dem jungen Emmanuel Macron vorgenommen,
    dass es 26.000 Euro kostete?

    Wurde er in Weinbergschneckentränen gebadet?
    Von Salamander-Zungen trocken geleckt?
    Mit ausgepresstem Stopfentenleberfett gesalbt?

    Man weiß es nicht.

    • Bei KogA war das anders, da waren Frauenräder abgepasst hichwertig. Ich werde doch darüber schreiben.

      Viele Frauen haben halt andere Schwerpunktsetzungen. Farbe, niedriger einstieg, Sattel, hoher Lenker. Bei Ski ist das ähnlich, man hat sich halt an die wenigen mit Renntiger oder VR27 gehalten.

      (Oh gutt, Renntiger, das ist sicher irgendwie Nazi)

    • Mein Auto, wie süss..
      Ich habe mich mal von einer Bekannten breitschlag..freiwillig bereit erklärt, ihr etwas zu transportieren (mit ihrem Auto).
      Sie gibt mir in einem Café den Autoschlüssel und sagt:
      „Steht auf dem Parkplatz“.
      Frage: „Was für ein Auto?“
      Antwort: „Ein Blaues“,
      „Was für eine Marke?“
      „Weiss ich nicht, aber es ist süss“.

      War dann ein alter Twingo und die sind bekanntlich mit ihrem Babygesicht so designed, dass sie bei Frauen das „Kindchenschema“ auslösen.

    • Die Farbe war's, die zum Kauf verleitete
      Meine erste Männerjeans kaufte ich, da die goldgrüne Farbe mir so gefiel. Typisch Frau. Erst beim Anprobieren bemerkte ich, dass es eine Knopfleiste gab ( ungewohnt für eine Damenhose). Gar nicht aufgefallen war mir, dass ich in der Herrenabteilung (!) einer Amsterdamer Modemarke in Berlin-Mitte von der Farbe betört worden war. Ich kann nur sagen: solide verarbeitetes, festes Material, angenehmste Passform, immer noch schöne Farbe, gerne wieder.

  77. Ich sag’s immer wieder...
    Sie sind ein guter, guter Mann. Gesundheit wünsch ich Ihnen, und behalten Sie Ihren Humor, frohe Weihnacht und ein Gutes Neues. Ich werde auf Ihr Wohl trinken.

  78. Perfektionismus und sich daher selbst nicht riechen können
    Gender pricing als ein Ergebnis von zu hohen Ansprüchen, die Frauen selbst an sich stellen? Die beste Mutter, die perfekte Arbeitnehmerin, die jung gebliebene Geliebte, die tolle Hausfrau, die immer wie aus dem Ei gepellt ist. Und weil keine diesen Ansprüchen gerecht werden kann, wird gebürstet, geschmiert, gezupft für teuer Geld in der Hoffnung, dass wenigstens die Fassade stimmt. Anstelle sich die Worte von Chanel zu Herzen zu nehmen und nicht etwas, sondern jemand zu sein.

    Im Zuge der Gleichberechtigung – oder sollte ich besser sagen Gleichstellung – erlebt mittlerweile auch der Markt für Männerkosmetik einen Boom. Denn ein Mann wird halt auch nicht mehr interessanter im Alter, sondern einfach faltiger. Er ist kein stattliches Mannsbild mehr, sondern schlichtweg übergewichtig. Da reicht es nicht mehr, dass er mehr Geld im Säckel hat. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, dass Gender pricing sich von alleine erledigt aufgrund des Optimierungswahns.

    Vielleicht sind aber auch Duftstoffe verantwortlich für dieses ganze Geschlechterkuddelmuddel?

    Wird der Eigengeruch mit Parfüm, Rasierwasser und sonstigen Wässerchen übertüncht, dann ist es wahrscheinlich, dass die Chemie zwischen den Personen nicht stimmt. Es kam und kommt zusammen, was nicht zusammen gehört/e. Stichworte Pheromone und Evolution.

    Duftstoffe nichts anderes als ein probates Mittel, sich potentielle Partner un- bzw. bewusst vom Hals halten? Sich selbst oder muffelnde Beziehungen erträglich zu machen? Oder sogar kumulativ?

    Parfüm daher nur noch im Theater, Konzert, öffentliche Verkehrsmittel oder ähnliches benutzen. Das macht den Odor der anderen aushaltbar, wenn es halt zu arg menschelt.

    Erfreulich, dass Sie die Frauen in Ihrer Umgebung gut riechen können. Kein einziges Duftwässerchen haben Sie verschenkt.

    Sie haben sicherlich Rasierwasser bekommen, oder? Liegt’s am Felgenreiniger? Lassen Sie den und sonstigen Chichi mal weg und Sie werden gewiss auf den Spuren von Josephine wandeln, wenn eine Frau wie Napoleon Ihnen sagt „Wasch dich nicht, ich komme“.

    • Eigengeruch
      Ich glaube der Mensch an sich riecht nicht. Das sind alles Bakterien, Zersetzungprozesse von Eiweissen, Schweissgeruch etc. Mit Wasser und Seife kann man das gut wegkriegen. Auch Mundgeruch. Zersetzungsprozesse von organischem Fremdmaterial. Zahnseide!

    • Stimmt, Wasser und Seife reichen eigentlich.

      Aber eigentlich reicht auch ein Rad.

  79. streng genommen ist es viel schlimmer
    90 Euro sind zwar 180 Mark, haben und nicht haben aber schon 360; in Ost 1800.
    So sieht die Sache aus, mal realistisch betrachtet.

  80. Titel eingeben
    Das Englische hat dazu eine wunderbare Beschreibung:
    „You can´t polish shit“

    Wunderbarer Beitrag – wie praktisch immer!

    Frohe weihnachtliche Grüße

    • „You can´t polish shit“
      … höre ich zum ersten Mal, trifft den Kern der Sache (in diesem Fall Heh, du Mäh!) unglaublich hart.

      Lesen wir hier nicht alle gern immer wieder, wie der Don versucht, schwieriges bis unmögliches in bessere Worte und Bilder zu kleiden?

  81. Das beste Parfüm kostet kein Geld.
    Es ist der Eigengeruch des unter hygienischen Aspekten sauberen Menschen. Nichts ist wichtiger und besser als die ungeschminkte Wahrheit.

    Der wahre Sozialist hat nichts gegen Luxus, fordert auch keine Gleichmacherei, sondern hat nur etwas gegen Reichtum, der auf Armut basiert.

    Der Liebe, auch der Eigenliebe, ist nichts zu teuer. Und da Männer lange Zeit das Geld verdienten, war gender-pricing eine logische Entwicklung. Die weibliche Kritik daran ist wohl das Ergebnis zunehmender Verarmung – in vielfältiger Hinsicht. Daß teure Geschenke viele Ursachen haben, das nur der Vollständigkeit halber.

    Nichts gegen ein dezentes und unaufdringliches Parfüm. Aber dezent und unaufdringlich zählen auch zu den Vokabeln, die mehr und mehr nicht nur aus dem Wortschatz verloren gehen.

  82. non
    Kein so schlechter Tag. 85 km auf der Maschine, Heinratsentschluss gefasst,

    bei der Familie noch auf einem Kaffee vorbei, dem Hirschgulasch glücklich

    entgangen, nun der Blog. Viel besser gehts nicht. Etwas beschämt schaue

    ich auf die enorme Ansammlung von Molton Brown, da schneide ich mit

    zwei Aqua di Parma Schächtelchen etwas kärglich ab. Welche Bedeutung hat

    das schöne di Rosa? Der 911er kommt weg, ich möchte nicht mit diesen

    statusorientierten Apothekerinnen im Macan verwechselt werden. Auch

    gedenke ich, die Relation von 30 000 Auto zu 15 000 Rad umzukehren.

    Den Blog werde ich weiterlesen, demnächst im Hauptwohnsitz CH, mit

    grosser innerer Heiterkeit und ohne jede innere Anspannung. Wenn es

    die Aristokratie nicht noch in Restbeständen geben würde – gäbe es ja nur

    die Ansprache von Frank-Walter und das wäre doch entsetzlich öde.

    Nee, war schon schön j, danke für

    das Jahr, war immer sehr funkelnd.

  83. Fragrance vom Tegernsee…
    nun ja, wir sind Barbaren. Aber auch das ist eine Berufung.(Don Alphonso?)

    Lieber Don Alphonso,

    früher hätte ich Zweifel gehabt, es vielleicht als eine kleine Provokation verstanden, doch am Ende dieses fast vergangenen Jahres, in Erinnerung Ihrer Beiträge in diesem Jahr, bin ich geneigt Ihre Äußerung: „79,90 Euro gebe ich vielleicht im ganzen Jahr für Reinigungsmittel aus, und zwar für mich und für meine Fahrräder“, als einen Gedanken aus Ihrem realem Leben für wahr zu halten.

    Ihre Gedanken entbehren jeglicher einstmals gewohnten Lieblichkeit, die eigentlich auf Ihren Geschichten liegen könnte, wie ein schwüles Damenparfüm.

    Die zahlreiche Zustimmung in den, Ihrem Beitrag folgenden, Kommentaren bestätigen zum einen, als für Sie freudvolle Resonanz, Ihre ganz persönliche Lebensform, wie diese Kommentare ebenso einen nicht unerheblichen Teil einer weit verbreiteten Lebenskultur in diesem Land wiederzuspiegeln scheinen.

    Der kultivierten Gesellschaftsklasse, in der selbstgewählten Zurückgezogenheit, zugehörig, erinnert man sich, wenn auch etwas peinlich berührt, bei der offensichtlich von Ihnen präferierten Lebensform sofort an Béroaldo de Verville und seine Anekdote zu Imperia, als diese bei einem Liebesspiel sich mit dem Malheur, einer Flatulenz, konfrontiert sah.

    „Ein Duft, ganz und gar vergiftet, strömte aus der Nähe des Etablissements der Exkremente hervor, so abscheulich riechend, wie niemals ein Pups zuvor.“

    schrieb Béroaldo de Verville.

    Als sich der anwesende Freier ob des eigenwilligen Parfüms beschwerte, entgegnete Imperia diesem:

    „Seigneur, dies ist eine Galanterie, mit der ich dem Geschmack Eures Landes entgegenkommen wollte.“

    Mag es nun so sein oder nicht in Ihrem persönlichen Lebensraum, wie auch im Rest der neuen Multikultirepublik, jedenfalls wirken Sie mit Ihren Gedanken dem wenig entgegen.

    Was also, kann unsereinem die Kraft, die Hoffnung geben, Ihnen auch in dem kommenden Jahr hier Ihren Gedanken zu folgen?

    Ich glaube es sind die Worte des Bundespräsidenten Steinmeier.

    „Wir leben in einer Zeit, die uns beständig mit Unerwartetem konfrontiert.“ sagt er in seiner Weihnachtsansprache, was zum einen seit der Öffnung der Grenzen ohnedies Realität ist, wie auch beim Stilwechsel Ihrer Beiträge.

    Er habe Menschen kennengelernt, „die nicht hinnehmen, dass Leere sich breitmacht“ sagte der Bundespräsident weiter und ich sehe dies ebenso wie er, was ich darin zum Ausdruck bringen will, daß ich Ihnen auch in Zukunft zu Ihren Beiträgen schreiben möchte.

    „Deshalb: Wir können Vertrauen haben“, schreibt Herr Steinmeier und deshalb sollte man auch mit dem Feuilleton geduldig sein.

    Baden Sie weiter mit Ihrem Gefolge in Ihrem Felgenreiniger des Wohlbefindens.

    Na, dann bis zum nächsten Mal, seien Sie herzlich gegrüßt

    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Ich weiss nicht so recht.....
      Ihre Bemerkung zur Veränderung ist ja sicher korrekt… aber die negative Bewertung?

      Deutschland hat sich geändert, und zwar auf eine grundsätzliche Weise. Die Änderung, so gross sie auch jetzt bereits sein mag, steht erst an ihrem Anfang.
      Das Land wird nämlich demokratisch. Facebook, Twitter & Co ermöglichen den Werten und Forderungen der Mehrheit des dummen Mittelmass maximale Reichweite.
      Es gibt nämlich keine Gegenkraft mehr!

      Denn die in den letzten 20 Jahren erfolgte Abschaffung sämtlicher Qualitätsmedien des Landes durch ihre Besitzer, und deren Ersetzen durch gleichgeschaltete Propaganda Blätter erweist sich als immer offensichtlicher als Bumerang.

      Mich freut Letzteres ganz ausserordentlich, zumal ich selber ja zu den Glücklichen gehöre, die wir uns zurücklehnen können und das Ganze nur interessiert beobachten, da wir nicht wirklich etwas zu verlieren haben.

      Ich kann nicht nachvollziehen, warum sie da Don Alphonse seine (teilweise) Abkehr von der „einstmals gewohnten Lieblichkeit“ vorwerfen. Sie scheinen die grundsätzliche Entwicklung nicht zu bemerken?
      Von einem SPD Bundespräsidenten etwas anderes als Sprechblasen mit dem von Béroaldo de Verville so treffend beschriebenen Duft-Inhalt zu erwarten, das können nur Menschen, die die Veränderung hin zu Primitiven in der Gesellschaft nicht sehen können, oder wollen.
      Gerade er und seine Partei (plus die Oliv-Grünen natürlich!) waren es doch, die jene Leere erschafften, als sie die SPD zu einer neo-liberalen, kriegstreibenden Partei verkommen liessen, die sich durch nichts von den anderen sechs Einheitsparteien unterscheidet, die man samt und sonders, ohne einen Aufstand befürchten zu müssen, nur einem völlig manipulierten und verblödeten Urnenpöbel zur Wahl anbieten wagen darf!

    • Tatsächlich gibt es massive Veränderungen in den letzten 5, 6 Jahren, die ich nicht wirklich ignorieren kann.

    • @MrSVP
      Werter MrSVP,

      vielen Dank für Ihren Gruß aus Sanary-sur-Mer !

      Heute ist es hier im Tessin nur grau und für morgen ist der „große Schnee“ angekündigt. Die Tage zwischen dem Jahr sind gefüllt von vielen Gesprächen.
      (Hierzu bei Interesse etwas ausführlicher in meinem letztern Blogeintrag)

      Mit herzlichem Gruß
      ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Before the Shitstorm
      Auf die Gefahr, jetzt gelyncht zu werden, verlinke ich hiermit ein YouTube-Video (ein Ausnahmefall, das weiss jeder), das garkein Video ist, sondern das Lied „Rosen und Veilchen, vertragen sich nicht mit dem Geruch von Schweinchen“ (so heisst das Lied nicht, aber so geht der Refrain), weil es passt und weil ein Mitglied der Grupe, da wo ich früher gewohnt habe, immer geübt hat.
      Ich gehe nicht davon aus, dass die Gruppe sehr bekannt ist.

      https://is.gd/TO8Hng

  84. Ich halte mich für emanzipiert
    Die Kehrseite ist, dass ich mich schwer tue, Komplimente einfach nur anzunehmen und teure Geschenke zu erwarten. Mein Mann hat verstanden, dass es nahezu unmöglich ist, Wünsche von den Augen abzulesen, von denen der andere noch nicht einmal weiß. Das brachte mir dieses Weihnachten eine Großpackung Haribomäuse und bringt mir das ganze Jahr über viele viele nichtmaterielle Aufmerksamkeiten.

    Wunschliste auf Amazon ist bei uns im Bekanntenkreis auch beliebt. Wenn der Kindergeburtstag droht, die Eltern eine zeitsparende Variante suchen und man zu viel Plastikglitzerschrott im Haus vermeiden möchte. Ansonsten geschmacklos.

  85. Helgadings Acibofahrrad..Yahoofahrrad
    Helgadings..Hengameh Acabifarah nennt sich auch Helgadings..Hengameh Yaghoobifarah und hat auf ihrer Amazon Wishlist nicht nur das ultracoole „Urban Decay Full Spectrum Eyeshadow Kit“ für schlappe Euro 79,90 („Urban Decay“ heisst übrigens: „stadtische Verwesung“),
    sondern auch noch die Grundierung (Primer), „Urban Decay Eyeshadow Primer Portion 11 mL Fullsize“ für sensationelle Euro 30,74,
    den „Supernova Milk Makeup Holographic Stick“ für 54.91 und die
    „Klairs Supple Preparation Facial Toner, No Cruelty, Eco Friendly“ für 22,69.

    „Facial Toner“ wiederum braucht sie, weil sie als männliches Kind iranischer Eltern im Ruhrpott zur Welt gekommen und aufgewachsen ist und jetzt als „Non White, Nix Gender, nix Deutsch, Kartoffel nix mag“ durchgehen will.
    Bei anderen nennt man „Face Toning“ übrigens „Blackfacing“ und tritt einen Shitstorm nach dem anderen dafür los.
    Vielleicht sollte man bei den hohen Kosten für MakeUp auch mal ausrechnen, ob eine Gesichtsoperation nicht billiger käme (11 mL „Primer“ reicht doch maximal für ein halbes Augenlid, „2 Augen“ kämen dann auf 122.96 und zwar nur für die Grundierung. Bis die Badezimmertür wieder aufgeht sind da schonmal 500 Euro hingespachelt. Zum Ergebnis möchte ich mich nicht äussern, das kann sich jeder im INternet betrachten und da würde ich zu Bedenken geben, dass für 10 000 Euro ein guter Gesichtschirurg aus einem Mafioso einen Pfarrer macht. Warum nicht aus einem „Helgadings“ einen „Nichtganzsohässlichdings““ ).

    https://twitter.com/habibitus?lang=de

    • Hengameh
      ist eigentlich auch nur ein kleines Mädchen das geliebt werden will.

    • Glaube ich nicht.

    • Prinzessin Hengamehs Wunschzettel
      @ Don Alphonso
      Oh doch – es ist Weihnachten und da glaube ich immer nur an das Gute.

    • Ich bin Atheist, ich glaube, die kriegt nichts.

    • Glaube ich auch nicht, denn es geht ja voll neurotisch weiter...
      “ … Auch mir wurde schon mehrmals dieses Vergehen vorgeworfen. Ungefähr jedes Mal, wenn ich Almans als Kartoffeln bezeichne, heißt es, ich sei total rassistisch. Einmal sprach ich auch von „deutscher Dreckskultur“, und die Leser_innenbriefe regneten nur so auf mich ein. Sorry, Leute, aber es ist nicht meine Schuld, dass Deutschland keinen besonders sauberen Ruf hat. Ihr entscheidet euch selbst dafür, zu Hause mit Straßenschuhen rumzulaufen. Oder nur zwei Minuten lang zu duschen und euch dabei kurz mit der Hand abzureiben. Oder das Klo zu verlassen, obwohl ihr euch noch nicht fertig gewaschen habt. Oder so eklige Speisen wie Schweinefleisch in Aspik zu essen. Dies zu benennen mag verletzend sein, aber es ist eine Realitätsschelle, ein kleiner Klaps ins Gesicht, der an das Hier und Jetzt erinnert. Aber es ist keine Volksverhetzung. Bitte merkt euch das, 2018 werde ich nämlich keine Zeit dafür haben, eure Kartoffeltränen von meinem Fenster zu schrubben. Wenn ihr etwas Sinnvolles damit machen wollt, braut doch daraus Schnaps. Den trinkt ihr doch so gern. Zum Beispiel jetzt über Weihnachten. Oder an Silvester. In dem Sinne: Guten Rutsch, don’t trip on your own bullshit!“

      Quelle: https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5469814&s=yaghoobifarah&SuchRahmen=Print/

      Das nennt man eine „postpubertäre Depression“. Eigentlich müsste da jemand für die Autorin beratend eingreifen, aber die taz-Redakteur_innen sind vermutlich in ihrer Persönlichkeitsentwicklung selbst nicht viel weiter … ;-)

    • Ja, die taz, die fühlt sich super, wenn sie sowas bringen kann, weil Volkstod.

      Die simple Wahrheit ist, dass die Autorin extrem übergewichtig ist, und so viel kann die sich gar nicht waschen und anmalen, dass sie deshalb irgendwie „gesund“ wirken würde. Es ist schlimm, dass es diese Fat-Acceptance-Bewegung gibt, denn die Quittung bekommen diese Leute, wenn sie mit 40 ein behindertengerechtes Bad brauchen, und mit 50 neue Gelenke. Sauberkeit ist da relativ. Wie sie auf die Idee kommt, Deutsche seien nicht besonders sauber – keine ahnung. Ich kenne Toiletten im Nahen Osten. Die sind oft wirklich dreckig gewesen. Das türkische Bad ist da auch nicht der Normalfall.

    • Von Kunstfigur zu Kunstfigur
      Wirkt auf mich wie eine weitere Kunstfigur, eine zum knuddeln für Intersektionalisten.

    • Ich würde das nicht anfassen.

    • Helgamäääh
      Jetzt habe ich wenigstens die (sogenannte) Logik verstanden: wenn irgendetwas bei Rassisten keinen guten Ruf hat, muss ich mit dieser Meute heulen. Man will sich ja sozial anpassen.

      Was deutsches Essen betrifft: ich habe nach ein paar Jahren Frankreich von Leberkäs‘ und Weisswurst geträumt (französische Weisswurst, ich hätte fast mal in eine reingebissen, ist Blutwurst aus weißen Blutkörperchen, nennt sich bei uns: Eiter).

      Man muss ja keine Tellersulzen, Aspik, saure Kutteln oder Hirnsuppe mögen, aber gesalzene Lakritze (Schweden), rohe Fischkutteln (Japan), alles Gebratene nur halb durch, einschlieslich Fisch und Geflügel (Frankreich), Hamburgerportionen, mit denen man die Rote Armee drei Wochen lang verpflegen könnte (USA), Wodka aus Weissbiergläsern um 12 Uhr mittags bei der Arbeit (Sibirien), Affen- und Schlangenaugen (China, lt. Zeugenaussagen von Japanern, die sich auch vor sowas ekeln), im Waffeleisen gebackene Shrimps, komplett mit Fühlern und allem, (Japan), 5 Stunden lang gekochtes Gemüse mit ungewürztem Medium-Steak, Gewürze zum Nachwürzen werden im Haus nicht geführt (Grossbritannien), Plumpudding, der so süß ist, das auch nicht-Zuckerkranke einen Zuckerschock erleiden und auch unter Einheimischen gewettet wird, wer so ein Ding ganz essen kann (Australien), Reis, der so scharf gewürzt ist, dass man im Flugzeug eine Erklärung der Fluggesellschaft unterschreiben muss, dass diese nicht haftbar ist, wenn man ihn bestellt (Korean Airlines),
      das alles muss man eben auch mögen.

      Da sind Kartoffeln garnicht schlecht. Daraus machen die Deutschen „Pomm Fritz“.

    • Thomas Marx
      Lieber Herr Marx,
      Bei „Französischer Blutwurst“ sprechen Sie vermutlich über boudin blanc. Hat mit weissen Blutkörperchen oder gar Eiter nichts zu tun. Vielmehr mit weissen Fleisch (Kalb , Schwein, Geflügel) und Milch. Ist jeder Weißwurst (egal ob Münchner, Salzburger..) In Feinheit und Variation des Geschmacks überlegen. Zugesetzt werden häufig Trüffel oder Morcheln oder fois gras. Senf werden Sie auf dem Teller auch nicht finden, nur Kartoffelpüree und geschmorte Äpfel.
      Bon appétit !

    • ;La maitresse de Cuisine
      Ich habe mir in Paris französische Weisswürste gekauft und wollte sie am Abend mit bayerischem süssen Senf und Elsässischen Bretzeln zu mir nehmen.
      Dann haben mir meine französischen Kolleginnen in Versailles überzeugend ausgeredet (die essen sie nämlich auch nicht), indem sie mir klargemacht haben, woraus die gemacht sind (das mit Brät, Kalbfleisch etc. sind DEUTSCHE Weissürste).
      Ich habe die „Boudin Blanc“ (dt.: weisse Bluwurst, österr.: weisse Pluntz’n) am Abend weggeschmissen.
      „Boudin“ (Blutwurst) ist in Frankreich übrigens auch ein Schimpfwort für das, was man hier als „Fett in Leggings“ bezeichnet.
      Wenn Sie nochmal eine „Boudin Blanc“ essen, schauen Sie vorher drauf, woraus die gemacht wird. Die heisst nicht umsonst „Boudin“.

    • Thomas Marx
      Herr Marx,
      Ihre Freundinnen in allen Ehren, aber schauen Sie bitte einfach bei Wikipedia (französisch) unter boudin blanc nach. Herstellung, Wortherkunft usw…
      Man kann natürlich das (vom Metzger) gemahlene Fleisch grundsätzlich verschmähen oder gar widerlich finden. Dann dürfen Sie aber keinerlei Wurst essen. Französisch, Deutsch oder sonstwoher.
      Und, nebenbei, etwas furchtbar zu finden, was man selbst nicht mal probiert hat, ist leicht albern.
      Mit freundlichen Grüßen
      A.I.

    • Titel eingeben
      „…wenn sie mit 40 ein behindertengerechtes Bad brauchen, und mit 50 neue Gelenke.“

      Schlimmer. Wenn überm Metabolischen Syndrom, dem Hochdruck und dem Diabetes wirklich alles in die Fritten geht, Nerven- und Gehirnzellen eingeschlossen und die Mitarbeiter medizinischer Bereiche sich einen Bruch daran heben, solche, oft völlig unkooperative Patienten in die Untersuchungseinheiten gewuchtet zu bekommen. Letzeres ist nicht anekdotisch, leider.

    • Die fetteste Person, die ich kenne, ist keine 40, zum Islam konvertiert und kann ihre Füße nicht mehr spüren.

      Viele dieser Leute tragen die Narben des Hobbys ihrer Jugend übrigens relativ offen, oder zumindest sichtbar, am Unterarm.

      Niemand beginnt als junges Mädchen direkt auf dem Bauch, wo es sich gut verstecken ließe.

  86. Titel eingeben
    Bin etwas verunsichert… TT ist ja sehr nett, empfehle das XIX March, sehr angenehm. Aber Molton Brown? Die Hotelkosmetik der Sheraton-Liga? Da wo die Fischstäbchenvertreter übernachten? Das kann man verschenken? (also mE nicht, wenn dann aber das pink pepper)

  87. leider falsch
    Schöne Herleitung des Phänomens, nur leider komplett falsch. Die Industrie produziert das überteuerte Zeug in Pink natürlich nicht, weil es nachgefragt wird.
    Die weißen, alten Männer in den Vorstandsetagen der frauenunterdrückenden, kapitalistischen Großindustrie haben beschlossen, dass sie diese Produkte produzieren, um frühzeitig Rollenbilder zu prägen, den Feminismus zu unterwandern und letztendlich Frauen von Führungspositionen fernzuhalten.

    So werden Frauen von den harten Studienfächern ferngehalten, die eine Karriere ermöglichen. Da MUSS die Staatin einfach eingreifen.

    (Ich sollte wirklich aufhören, Zeit und SZ zu lesen…)

    • Wenn der Staat erst mal die unqualifizierte Frauenquote und gleichen Lohn für weniger Arbeit einführt, wird das sicher was (bis wir wirtschaftlich mit Nordkorea konkurrieren)!

  88. Terpentin war der Lieblingsduft meiner frühen Kindheit....
    Hoffentlich hat es high gemacht? Lieber nicht an sowas denken. Gardenie mit ihrem süßlichen, aber eisig kalten betäubenden Aroma ist seit Jahrzehnten mein Favorit. Aus irgendwelchen Gründen lässt sich die Blüte nicht extrahieren, immer eine Mischung aus Tubereuse, Jasmin und ähnlichem. Durchaus Unisex Character. Viktorianische Gentlemen trugen sie im Knopfloch.
    Dazwischen lagen einige Ausrutscher wie Caleche von Hermes -verführerische Werbung in den 70er Jahren.
    Eine Araberin vom Golf -ich hätte ihr nur Marken mit Prestige zugetraut- nannte die Seife FA als ihren Lieblingsduft. Das hat mir die Nüstern für individuelle Obsessionen geöffnet.
    Ohne Parfums könnte ich nicht einschlafen. Wenn ich einen Lift betrete, erinnert mich manchmal der Duft an einen Menschen, dessen Gesicht ich längst vergessen oder verdrängt hatte.

    Schöne Exkursion des Don in die Kulturgeschichte. Dass alle sich grundsätzlich während des Barock oder Rokoko hygienisch vernachlässigt haben, bleibt wohl umstritten. Ein Kunsthistoriker wies mich mal auf schriftliche Quellen bzgl. der französischen Aristokratie hin.

    Aber witzig in diesem Beitrag ist ja der Fingerzeig auf Frauen diskriminierende Preisunterschiede. Lächerlich, ich trage einen Männerhaarschnitt vom besten Haarkünstler der Stadt.
    Wenn ein(e) Friseur(in) zusätzlich den Psychologen spielen muss oder will, ist er/sie unterbezahlt und die Kundin selbst schuld.

    • Im meiner jugend waren übrigens Obsession und Opium sehr beliebt – wenn ich richtig sehe, gibt es die auch heute noch.

    • Nicht zu fassen
      Kaum zu glauben, aber in meiner Jugend war Opium auch sehr beliebt!

    • Nicht ausser Acht lassen sollte man,
      dass Parfum ein Kulturgut ist – auch wenn die kerlig-kernige Männlichkeit *zwinker* hier gern ohne auskommen mag – das seit Jahren unter massivem Beschuß aus zwei Richtungen steht, nämlich seitens bei der EU angesiedelten „Fachleute“ wie z.B. des Dermatologen Prof. Uter, die im Zuge des vorbeugenden Gesundheitsschutzes am liebsten jegliche natürlichen Ingredienzien wg. potentieller Allergenität unter Acht und Bann stellen würden; Eichenmoos z.B. ist des Teufels und darf nur noch in homoöpathischer Dosierung, wenn überhaupt verwendet werden, gerade das aber gab den Chypres ihre Tiefe. Solchen Savonarolas u.a. verdanken wir die Verflachung und Verwässerung der meisten klassischen Parfums, dabei sind Kontaktallergien augesprochen selten und niemand ist verpflichtet, Parfum zu tragen. Die andere Backe der Zange sind die großen Hersteller chemischer Duftingredienzen, die das Geschäft unter sich aufteilen möchten. Für Parfumeure, die sich kleinen Duftmanufakturen auf höherwertige Parfums spezialisiert haben sind solche Regelungen existenzbedrohend. Seit 2012 ist die Situation nicht besser geworden. Worauf ich gerne verzichten könnte, ist die Flut jährlicher „Innovationen“ und das Übermaß an meist hundsschlechten Fusel, den man in Drogeriemarktketten angedient bekommt.
      http://www. zeit.de/lebensart/2012-12/parfum-hersteller-eu-gesetzentwurf
      Sollte eine weitere Welle aus Amerika herüberschwappen und die Behaupter einer bisher nicht belegten „Multiple Chemical Sensivity“ MCS – ein weites Feld für Kräutchen-rühr-mich-nicht-ans – Oberwasser bekommen, gute Nacht!

  89. Hengamehs
    bevorzugte Kosmetikmarke heisst übrigens „urban decay“. Passt.

  90. guter Tip, Felgenreiniger,
    probier ich demnächst; bisher benutze ich in ihrem Sinne, werter Don, Verdünner oder Badreiniger, gelegentlich auch klassisch: Scheuerpulver.
    Man lernt nie aus!

    • Felgenreiniger ist halt bei jedem Schmutz gut, der von der Strasse kommt, ölig oder fettig ist, und er greift das Metall nicht an. Man kann den auch in kleinen Dosen als teure Radpflege kaufen, aber da ist auch nichts anderes drin.

  91. Kleiner Tip
    The Men’s Guide to the Women’s Bathroom, by Jo Barrett

    Leider von einer Frau geschrieben, daher wenig hilfreich…

  92. This is the hottest woman in the world
    Wow, she is one of the most beautiful girls I have seen
    [edit: YT-Link gelöscht. Es nervt. Don]

  93. OT: Frage an alle Kommentierenden und Mitlesenden
    Bei uns war es gestern im Gottesdienst erstaunlich leer für einen 24.12. Früher musste man eine halbe Stunde eher kommen, um noch einen Sitzplatz zu bekommen. Heuer musste keiner stehen. Die zweite Reihe auf der Empore war leer.

    Sind die Gläubigen es leid, sich statt beim Krippenspiel im Parteilehrjahr zu wähnen oder liegt das an der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland?

    Da die Leserschaft vom Don weit verteilt ist in Deutschland und der Welt: war das woanders auch so oder ist das nur mein subjektiver Eindruck?

    • Wenn die Wahrnehmung des Herrn Poschard von der
      Springertruppe kein Einzelfall ist, dann ist das kein Wunder. Der glaubt nämlich, das Weihnachts-Predigt und Juso- oder Grüne Jugend-Abend locker verwechselt werden können.

    • Ich gehe eigentlich nur noch hin,
      wenn ich bei der Kirchenmusik aushelfe. In diesem Jahr habe ich gekniffen, ich konnte den erwartbaren Sermon nicht mehr ertragen und habe bis zur Rückkehr des Familienrestes knalllaut Stradellas Weihnachtskantate gehört.

      Es ist ein bisschen eine persönliche Niederlage, denn seit Kindertagen, als mir ein kleiner Trottel beim kerzenbewehrten Engelchorsingen fast die Zöpfe abgekokelt hat, war ich Heiligabend immer in der Vesper. Laut Familie war es leerer als sonst, ja, und die Predigt war unsäglich. Aber wer vom Glauben abfällt, sollte nicht zu mäklig sein, nicht?

      Wenn der Böll wüsste, wie aktuell sein Weihnachtsmärchen ist, nur ein bisschen verkehrt herum.
      Bei den Katholen war es aber garantiert voll, das ist hier sächsische Diaspora.

    • Aus meiner Heimatstadt hörte ich auch Kritik am Vortrag (katholisch). Ich glaube, viele sind froh, dem Druck des Erziehungsmoralismus entgangen zu sein, und dann kommt das sofort wieder.

    • Berlin-Köpenick
      Die 15-Uhr-Aufführung zum Krippenspiel tue ich mir chon lange nicht mehr an (- Kinder sind nicht mehr und die Enkel sind nicht von mir zu bespassen), sondern es geht um 18 Uhr zum Gottesdienst mit Verlesung der Weihnachtsgeschichte und viel Singen zwischendurch. Der Andrang ist mE etwas zurückgegangen, vor mehreren Jahren wurden schon mal die Plätze knapp, in diesem Jahr nicht.

      Glücklicherweise ersparte uns der Pastor in der kurzen Predigt auch in diesem Jahr die Behauptung, das Maria und Joseph in Bethlehem als Flüchtlinge von herzlosen Vermietern abgewiesen wurden … (- das bekamen Freunde in einem anderen Bundesland zu hören).

      Ich spendete in diesem Jahr wenig für die EKD (= Brot für die Welt), weil mir die Geldverwendung (ua Schleusendienste und indirekt auch Hamas) nicht gefällt. Da scheint mir SOS-Kinderdorf solider zu sein.

    • Das ist eine urban legend, befördert durch Medien, die jedes Jahr um diese Zeit eine Herbergssuche machen.

    • strukturelles Problem
      Die evangelische Kirche hat im Gegensatz zur katholischen Konkurrenz viel weibliches Personal. Man hört das fehlende Y-Chromosom aus vielen Predigten raus. Und zwar nicht wegen der Stimmlage…
      Nebenan wird das ja schon munter thematisiert – leider nicht annähernd mit dem notwendigen Tiefgang: http://www.fa z.net/aktuell/politik/inland/poschardt-tweet-christmetten-wie-bei-gruener-jugend-15358228.html

      Ansonsten wird es wohl sicher auch so sein, daß eine Institution, der sich Zuzuwenden eine Empfehlung von Fr. Merkel höchstpersönlich ist, und die von Käßmann’s und KGE’s dominiert werden, speziell in der ehem. DDR – wo diese mal für Freiheit stand – nicht ohne eigenes Zutun einem hohen Reputationsverlust ausgesetzt sieht.
      Was sich in Besucherzahlen niederschlägt.

    • Ich habe den Link deaktiviert, man muss hier nicht jedes Gefälligkeitsinterview fördern.

      Die Kirchen richten sich eben nach den Machtverhältnissen aus, und das ist bei aller Schwäche die ganz grosse GroKo der Migrationsbefürworter.

    • Hier bei mir war die Kirche brechend voll
      .. die Kirchnetuer war fast nicht mehr zu schliessen.
      Frohe Weihnachten für Don und alle Schreiber.
      Danke Don, wunderbar.

      !Gruesse aus Sanary-sur-Mer an Objectbe.

    • @stand your ground
      Das sehen Sie wohl richtig. Ich bin vor über 10 Jahren aus der Kirche ausgetreten. Vor allem auf dem Hintergrund der Migrationsproblematik der letzten 2-3 Jahre habe ich mir gelegentlich die Frage gestellt ob es richtig war. Aber wenn man sich anhört was dieser Tage wieder so über die Kanzel ging, dann bin ich doch heilfroh.
      Im Mutterkutter ist gerade ein Beitrag mit dem Thema „Wie linksgrün versifft sind Predigten“?

      Viel zu sehr kann ich nur sagen. Das ehemals konservative Profil der Kirchen ist kaum wieder zu erkennen. Eigentlich sollte es ja vor allem deren Aufgabe sein, dem Mensch Halt zu geben in einer Zeit die voller Verrohung und brutal herbeigeführten Wandels ist. Wo vor allem das Profitstreben den Globalisierungswahn befördert und den Einzelmensch immer mehr ausliefert, wo Heimat und vertraute Strukturen immer stärker gefährdet sind.

      Man würde sich von den Kirchen klare Worte zu den mannigfaltigen Fehlentwicklungen in unserer Gesellschaft erwarten. Stattdessen befeuern sie diese noch. Die Kirche wirbt um Toleranz gegenüber dem Islam, einer Religion die dem Christentum erklärtermaßen feindlich gegenüber steht, und (wenn ich es richtig gehört habe) deren Koran eine Duldung anderer Religionen sogar unter Strafe stellt. Aberwitzig. Die dümmste Auslegung des oft ohnehin fehlinterpretierten „die andere Backe auch noch hinhalten.“ Letzteres funktioniert nur dann wenn das Gegenüber noch so etwas wie eine moralisches Mindestniveau hat. In Sachen Islam ist es eine tödliche Falle.

      Früher hätten sich gerade die Kirchen gegen den unglaublichen Linksrutsch unserer Gesellschaft zur Wehr gesetzt, heute leisten sie ihm noch Vorschub. Daher finde ich es völlig folgerichtig wenn denen die Leute weglaufen. Und auch der derzeitige Papst ist ein ziemlicher Rohrkrepierer. Woytila oder Ratzinger waren da noch erheblich anders.

      Von den Kirchen ist nichts mehr zu erwarten. Die leben auch in der Sucht sich selbst abzuschaffen. Sollen sie doch, der Wunsch wird ihnen erfüllt werden. Was will man noch in einer Christmette wo einem das ganze verlogene „virtue signalling“, das einem ja sonst schon zur Genüge um die Ohren gehauen wird nochmals vor- und zum x-ten Male wiedergekäut wird? Für die Kirchen wäre diese ganze verfahrene Situation der medialen Linksgleichschaltung eigentlich eine einmalige Chance sich zu positionieren. Gegen Sodom und Gomorrha.

      Stattdessen verstärken sie es noch.

      Feige biedern sie sich an einen unerträglichen Zeitgeist an, statt diesem im Sinne ihrer Schäfchen Widerstand entgegen zu bringen.

      Die Kirche opfert Weihnachten auf dem Altar der politischen Korrektheit.

      Nur logisch wenn denen die Leute weg laufen.

    • Das Interview mit der Grünen-Jugend-Vorsitzenden ist ziemlich naja. Also.

      Ich denke, dass Poschardt mit der Vergrünung der Protestanten recht hat. Das typisch deutsche Problem, dass man es nach Antisemitismus und Nazimitarbeit jetzt besonders gut machen will.

    • @SYG
      Der Hauptgrund für geringen Besuch der Kirchen dürfte vermutlich in einer Kirchenpolitik liegen, die nicht alle Kirchenmitglieder mittragen möchten. Der nächste Grund ist schlicht, die demographische Entwicklung, die „der Kirche“ nicht unbedingt in die Hände spielt.

      Aber es geht auch „anders“ . Gestern war ich mit Familie ,seit langem, wieder mal in der Christmette.
      Am Ende der Messe kam der Pfarrer zu uns, und beglückwünschte uns, er freue sich, daß Migranten auch teilnehmen.

    • Ich finde die Amtskirche ja inzwischen auch wieder reichlich gruslig. Anders gruslig als früher, aber gruslig.

    • Titel eingeben
      “ die Behauptung, das Maria und Joseph in Bethlehem als Flüchtlinge von herzlosen Vermietern abgewiesen wurden …“
      …steht jedenfalls nicht im „Original“ (Bibel, Lukas, Weihnachtsgeschichte: „Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.“
      Und wegen dieser Volkszählung reiste Joseph nebst schwangerer Gattin in die Stadt seiner Väter, Jerusalem. Nix „Flucht“.

    • Wenn es überhaupt stimmen sollte, war es halt damals etwas voll im Ort. Kann passieren.

    • Ob man in der Kirche...
      …oder bei den Grünen oder in der SPD ist, kommt inzwischen auf dasselbe raus. Wer gerne an Heuchelei glauben und Realität ignorieren möchte, fühlt sich da möglicherweise noch wohl. Für die anderen ist es wie beim Radio – selbst, wenn man die Musik mag, bringen einen die Wortbeiträge zwischendrin so auf die Palme, daß man doch lieber zuhause eine Platte auflegt und sich das Gelaber spart.

    • Dalai Lama
      Heutzutage muss der Dalai Lama aussprechen was die Kirchen nicht tun, dass Europa nicht muslimisch werden soll und kann. Aber sein Volk und er haben ja auch wirklich Erfahrung mit Vertreibung und kultureller Umerziehung und sind bei der Bewahrung der eigenen Kultur und Tradition deswegen ziemlich sensibel.

      Dem Don und Mitforisten an dieser Stelle noch frohe Festtage!

    • Danke, Ihnen auch!

    • Volle Heime, leere Kirchen
      ja, das Flüchtlingsproblem wird in diesen Tagen gerne genommen. Der Hinweis auf die nicht kompatible Ursache der Wohnungsnot heute und der vollen Herbergen wegen Volkszählung will aber nicht gehört werden. Der ev. Gottesdienst an Hl.Abend mit unsäglichem Krippenspiel war rappelvoll und im katholischen Gottesdienst am 25. (gut besucht) wurde ein afrikanisches Vorzeigeflüchltlingspaar begrüßt, dem man eine Wohnung vermitteln konnte. Irgendwie bin ich da wieder an Max Webers Unterschied, von Verantwortung- und Verhaltensethik hängen geblieben und an Scholl-Latours „Kalkutta“-Vergleich. Aber letztendlich an Merkels unethisher Flüchtlingsmisere, die auf lokaler Ebene irgendwie von guten Menschen bewerkstelligt werden muss.

      Das Video, der von einem Schwarzafrikaner zusammengeschlagenen Frau ging mir nicht aus dem Kopf. Aber dazu gibt es natürlich kein Vergleich mit dem Lukasevangelium.

    • Nein, das steht für sich. Und es ist wirklich schlimm.

    • GD? Wozu? Für eine Moralpredigt ohne Festtagsstimmung?
      Ja, das ist der Punkt: Die Kirchen profitieren von der F-Krise, und hierfür verdrehen sie einiges zur Rechtfertigung. Sie machen ein ganz normales Ehepaar, das nur einen Stall findet, was damals auch nicht viel schlimmer und vielleicht sogar wärmer war, welches zu einer Volkszählung aufbricht, zu Flüchtlingen und ignorieren dabei geflissentlich, dass es sich um ein Paar! handelte und nicht Massen an teilweise aufgeladenen jungen Männern. Das ist das Eine.
      Das Andere ist, dass sie seit Jahren über schlechtes Gewissen auf die Tränendrüse drücken und außer Acht lassen, dass teilweise schwer arbeitende Leute Weihnachten auch gern mal feiern und sich beschenken und dabei in Ruhe gelassen werden möchten.

      Karitativ kann man das ganze Jahr über sein, da muss nicht das Weihnachtsfest über schlechtes Gewissen missbraucht werden und wenn, vermisst man, dass dann für die eigenen Armen gepredigt und gesammelt wird, die, die schon länger hier sind und sich kein Weihnachtsfest leisten können. Statt dessen wird ihre Profitgier mit unstimmigen Geschichten über Jesus, der nur punktuell karitativ war, wenn Er das für angebracht hielt, verschleiert.

      Dann sehen die GD-Besucher, was so alles passiert, auch den Kopten in Ägypten oder auf dem Breitscheidplatz und schütteln nur noch den Kopf über diese unstimmigen Vergleiche, gedacht zur Geldlockerung. Da braucht man dann nicht mehr hinzugehen. Auch ein politisch korrekt zurechtgezupftes Krippenspiel, mindestens eine Legenden-, wenn nicht gar eine Geschichtsklitterung, muss sich niemand antun. Kirche war für Gewissheiten, fungierte als Säule. Wenn alles nur noch mobiler Nebel ist, angepasst an Grünenreligion, kann man ebenso gut Hausmusik machen und Lukas selbst vorlesen. Privatisierung des Christentums wie in islamischen Ländern.

      Hinzu kommt eine staatliche Vollversagerleistung: Statt reichlich Feuerlöscher und einem Mann von der freiwilligen Feuerwehr in jedem GD elektrische Christbaumbeleuchtung mit Sigmar Gabriel-Beleuchtung, kalt wie der Nordpol. Wofür muss ich mir das antun? Das kann ich daheim bedeutend stimmiger haben.

      Wahre Meisterleistungen besonders der Evangelen in den letzten Jahren. Anleitung zum Dhimmi-Dasein. Und jeder weiß, dass sie über die Jahre Christen in islamischen Ländern allein gelassen haben. Ein Jude, Lord Weidenfeld, half ihnen mehr als die Kirchen. Und dann werden sie sich so abschaffen, und der Glauben wird privatisiert werden.

      Die einzige Art, sie auf Vordermann zu bringen, wäre, ihnen die Kirchensteuern wegzunehmen. In anderen Ländern müssen sie sich auch privat finanzieren. Letztlich ist das ehrlicher.

    • @kdm
      Wenn die Amtskirchen an ihrer Weihnachtsbotschaft
      festhalten wollen, haben sie keine anderen Wahl, als sich
      an Kaiser Augustus zu halten:

      Jeder kehre in die Stadt seiner Väter zurück um sich schätzen zu lassen.

      Migrationskrise mal andersherum.

    • nicht einmal im katholischen Spanien war die Mitternachtsmette voll
      Aber schön wars!
      Es wurde wie immer hier viel gelacht. Eine wunderbare, riesige Weihnachtslandschaft war aufgebaut.
      Nach den Formalien, also Brot für alle und Wein für den Pfarrer, gab es Weihnachtslieder mit Guitarrenbegleitung durch den Pfarrer. Wir sangen Feliz Navidad. Zuerst richtig, dann mit allen Vokalen als a, dann e, u.s.w.
      Dann spielte er noch eine mir unbekannte Tanzmusik, und alle schwangen die Hüften. Dann gab es Küsschen rechts und links für alle. Und dann ging es nach Hause.

      Es ist schon faszinierend, wie die katholische Kirche fähig – und offenbar auch willig – ist, sich an die Schäfchen anzupassen!

    • Heiligabend an einem Sonntag...
      …ermöglicht den Kurzurlaub…

      Sind wohl viele verreist…

    • Der Traffic geht zwischen Weihnachten und 3 König immer um 1/4 bis 1/3 zurück. Bei allen Medien.

    • Kölner Dom
      Ich bin Heiligabend so gegen 19.30 am Kölner Dom/HBF gewesen. Der Eingang vom Hauptbahnhof war zum ersten Mal mit Absperrgittern, durch die man durchmusste, verstellt. Vor dem Dom standen, offenbar prophylaktisch, mehrere Einsatzwagen der Polizei, viele Polizisten und mehrere Rettungswagen und Sanitäter. Habe nicht gezählt war aber einiges.

    • Aha. Schön, dass man davon erfährt.

    • @Stand Your Ground, Rapport Kirchenbeschickung am Heil.Abend
      Mündlich überliefert durch meine Schwester nach Nachfrage beim obligatorischen Weihnachtsbesuch & WeihnachtskuchenessenundKaffeetrinken.

      Standort: Kuhkaff in Hohenlohe
      Dichte: übervoll, Gedränge durch zusätzliche Stuhlreihen entschärft
      Inhalt (Mgmt Summary) der Predigt der ev. Pfarrerin: entfiel auf Grund zu grosser Gedächtnislücken (von mir temporäres Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom diagnostiziert, dies wurde bestätigt)

      Fazit: wie immer. Mag daran liegen daß alles dort „etwas abseits“ liegt (okay, Internetanschluss ist da), aber die Leut (Bauern, Handwerker, Arbeiter, wenig Sozpäds u. dgl.) brauchen wohl irgendeinen Ankerpunkt (Vermutung, ich weiß es nicht).

      Wir haben danach über die wirklich wichtigen Dinge gesprochen.

    • grusel
      Amtskirche.

      Schon dieses Wort ist selbsterklärend.

      Austreibung von Christen aus der Amtskirche, durch kardinalsrote Phärisäer.

      Die Vertreibung und Ermordung von Christen beklagt Franziskus rücksichtsvoll im kleinen Kreis.

    • Kirche – staatstreu seit dem Konkordat unter äh also.

    • Zurückhaltung beim Kirchenbesuch
      Es ist ganz selbstverständlich. daß die Leute wegbleiben.

      Die Kirchen hatten sich immer als Hüter der Gläubigen verstanden.
      So sind sie vielen Bürgern Heimat gewesen.

      Nun ist dieses Selbstverständnis zum „ Verwalter aller Kinder Gottes „
      verrutscht, im Käsemannschen Sinne.

      Das kann aus vielfältigen Gründen nichts werden und der Don Francisco
      im Vatikan bläst auch in dieses Horn, womit er seinen altehrwürdigen Vverein ziemlich beschädigen wird. Obwohl die Dinge im Katholischen
      etwas anders liegen.
      Als ich mich in Brasilien mal als ziemlicher Außenseiter fühlte, da gab
      mir das miterleben der hl. Messe im lat.Ritus sofort das Gefühl
      zuhause zu sein. Ich war angekommen.

      So geht es den türk. und arab. Genossen beim Besuch der Moschee
      sicher auch.

      Als ich vor Jahrzehnten mal türk. Bauarbeiterkollegen in ihrer
      Barackenunterkunft besuchte, berührte es mich sehr, daß jeder
      eine Postkarte von seiner Heimatmoschee über dem Bett hängen hatte.

    • Ich ging und gehe schon länger nicht, weil ich mir keine Vorhaltungen von denen
      anhören will und machen lasse.
      Und keine Vergleiche von vor 2000 Jahren mit heutigen Geschehnissen hören will, die allenfalls schräg daher kommen können – wenn man sich die Gekommenen ansieht, die vielfach so gut wie nichts mit der Maria und dem Joseph aus meiner Vorstellung zu tun haben. Mit dem Jesuskind schon gar nicht, das in Würzburg gar aus der Krippe geklaut wurde und dem ein Finger dabei abhanden kam.
      Toleranz und Hilfsbereitschaft verordnen zu wollen und als Kirche daran zu Lasten aller daran zu verdienen – es merken anscheinend doch einige, dass das Gepredigte nichts mit dem selbst täglich Erlebten zu tun hat.
      Zumal ja auch die Kirche recht harsch sortiert, welches passrechte weiße und welches ausgegliederte schwarze Schafe sein sollen.

      Flüchten musste die heilige Familie schon. Aber später.
      Als König Herodes keinen „Messias“ neben sich dulden wollte und alle Kinder unter 2 Jahren töten lies.

      Marco Glowatzki berichtet übrigens aus Safita in Syrien von der Weihnachtsparade am 20.12.2017. Sieht mitnichten nach Krieg und Gefahr aus – und Poller gibt es auch keine.
      htt ps://www.youtube.com/watch?v=bW_RtgnAmnE

      Die Grundlage der Flüchtlingsindustrie entfällt zunehmend…

    • schnöder Mammon der Kirchen
      Kirchen sind Firmenimperien mit den Hauptgeschäftszweigen Immobilien und karitative Dienstleistungen. Mietpreise werden durch eine hohe Anzahl von Asylantragstellern hoch gehalten, die Dienstleisungen kann man teuer verkaufen (ehrenamtlichen Helfer schmälern den Gewinn nicht.) Es gibt an der Basis eine Menge wirklich engangierter Leute, die das eifrig gepflegte Image aufrecht erhalten. Um Mitmenschlichkeit ging es den Konzernoberen nur sehr selten.
      http://www.tages spiegel.de/wirtschaft/wie-viel-geld-besitzen-die-kirchen-das-kreuz-mit-den-milliarden/8960364.html
      https://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gen_der_r%C3%B6misch-katholischen_Kirche

    • @Thomas 26. Dez. 2017 um 13:51 Uhr
      Danke. In Rom, ich bin seit dem 20. zurück, gab es an jeder Ecke Straßensperren und mehrfach gestaffelt, Panzerwagen der Armee der „Operazione Strade Sicure“, Soldaten mit Maschinengewehren, Carabinieri, Stadtpolizei, weitere Soldaten am Bahnhof Termini, jedem U-Bahnzugang, Busbahnhof, vor Gebäuden in Seitenstraßen. Es müssen Tausende gewesen sein.
      Subjektiver Zusatz: Trotzdem fand ich zwei uns im Dunkeln entgegenkommende Farbige, deren einer meinem Mann spielerisch „I like you shoes“ zurief nicht wirklich beruhigend…
      Hierzustadt heisst es, der verpollerte Weihnachtsmarkt habe unter Besucherschwund gelitten und das schlechte Wetter sei verantwortlich. Über Kirchen kann ich nichts berichten, da bin ich nicht hingegangen.

    • @ an alle Antwortenden
      Danke für die zahlreichen Antworten. Bin ganz platt über so viel Zuspruch.

      Ehrlich gesagt, gehe ich Weihnachten immer in die Kirche, weil ich die Lieder so gerne mitsinge und eine nicht so gute (um nicht zu sagen grottenschlechte) Sängerin bin. Wenn die Orgel schön laut spielt, fällt das gar nicht weiter auf. Die Kirche sieht mit dem Herrnhuter Stern im Halbdunkel wunderschön aus und beim Krippenspiel ist spannend, wer von den Dorfkindern mitspielt.

      Früher wurde beim Krippenspiel immer stückweise die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium gelesen und dann die Geschichte nachgespielt.
      Der wunderbare Anfang „Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger von Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt….“
      wird bei uns seit ein paar Jahren auch weggelassen. Stattdessen wird (indirekt) der Eindruck vermittelt, Joseph und Maria sind auf der Flucht. Und es wurde mindestens dreimal erwähnt, dass Gott sich der Armen annimmt. Da fragt man sich als nicht arme Mittelschichts-Zuhörerin, ob überhaupt noch erwünscht ist.

      Die Weihnachtsgeschichte wird in einer Art Reimform vorgetragen, in neuem, besser verständlichem Deutsch. Dabei liebe ich das alte Deutsch der Originaltexte! Warum wirft man so viel Poesie ohne Not weg? Das ist, als würde man bei den Grimm’schen Märchen Sätze wie „Rucke di gu, rucke di gu, Blut ist im Schuh“ weglassen, nur weil das kein aktuelles Deutsch mehr ist. Kinder lieben nichts mehr als diese Stellen und können sich an diese Worte ein Leben lang erinnern.

      Zum Beispiel heißt es im Original bei der Verkündigung des Engels an Maria: „Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?“

      Unsere etwa 14-jährige Maria im Krippenspiel musste was von „… wo ich noch nie so eng mit einem Mann gewesen bin“ sagen. Man sah dem pubertierenden Mädchen förmlich an, wie sie sich für diese Worte schämte und wie froh sie war, diesen Satz hinter sich gebracht zu haben. Ich glaube, sie wäre mit der mittelalterlichen Variante deutlich glücklicher gewesen.

      Die Kirche hat so wunderschöne Gebäude, so anrührende Musik und so fantastische alte Texte. Ein Zauber, gerade in der Weihnachtszeit. Wo die Menschen sich nach Schönheit, innerer Einkehr, Halt und Harmonie sehnen.

      Egal, der Zeitgeist verlangt Neuinterpretation, Moral, Ethik, Unterwerfung. Und gegenderte Bibeltexte. Ein Luther (Sola Scriptura, Sola Gratia, Sola Fide) würde sich im Grabe umdrehen.

      PS: Die Katholiken können einem auch leid tun. Ich sage nur Marx und Woelki.

  94. Gender Pricing
    Beim Parfum mögen sie ja recht haben (obwohl, wenn ich zB an Aqua di Parma denke…), aber was die Kleidung betrifft, ist die Sache anders, denn ein gut gemachtes Herrensakko muss auf Grund der Konstruktionsweise teurer sein als eine Damenjacke. Das Herrensakko ist die höchste Kunst der Schneiderei. Ihr Trachtenschneider, um auf ihr Umfeld Bezug zu nehmen, wird ihnen bestätigen, dass Lederhose und Joppe wesentlich aufwendiger herzustellen sind als ein Dirndl. Denken Sie nur an die wunderbare Szene in „Besser geht‘s nicht“, wo Jack Nicholson Helen Hunt darum beneidet wie leicht sie es hat, weil sie einfach in ein Hauskleid schlüpft und gut aussieht, während er den größten Aufwand treiben muss. Die Kosten meiner Garderobe übersteigen jedenfalls die der Frauen, die ich kenne, beträchtlich. Und dabei bin ich durchaus noch nicht in der Preisklasse von Savile Row oder Knize.

    • Ich weiss, aber dafür hält es auch Jahrzehnte! Langfristig ist das also gar keine so teure Investition. Ich habe hier eine Jacke vom Jäger, die laut Logo mindestens 45 Jahre alt ist und immer noch wie neu aussieht.

    • Titel eingeben
      Ja, und dann wird er ohne Krawatte im Restaurant abgew….

      (schönes Beispiel)

  95. Hengameh Yaghoobifarah
    heißt die Dame korrekt. Klingt bayerisch (?): am Schluss irgendwie nach Beifahrer, wahrscheinlich sagt der Bayer aber „Sozius/Sozia“. Mit d stände quasi Fahrad am Schluss. Das wäre ein gefundenes Fressen für gedankliche Annäherungen an den Autor. Bei der taz sieht man auch die lackierten Fingernägel, mit denen sie den AFD-Anhänger/innen die Krallen zeigen möchte. („Antifa aber mit mehr Fashion“.) Für Männerhände viel zu schade. Nicht aber für`s Radl. Gibt es jemand, der Erfahrungen mit der
    Pflegeserie Donestos hat? Eine einmalige Anwendung und man kann
    sich die 79,90 für schwarzgeräderte Augen ein für allemal sparen.

    • Was heisst hier Antifa, die muss ja erst mal in Bewegung kommen, das ist schon mal das Grundproblem bei der „Aktion“. Googlen Sie mal die Bilder von der. Das ist nicbt ganz die typische Verfassung von Strassenkämpfern, würde ich als demoerfahrener Mensch meinen.

    • Eher nicht.
      Special Snowflake im Straßenkampf? Das Outfit und die Kunstnägel könnten leiden. Wäre, denke ich, auch nicht ganz ihr Thema, Porzellan zerschlägt sie in der Schreibstube.

  96. Sie haben etwas vergessen,...
    Danke Don, dass Sie sich ab und zu der Mühe unterziehen und hier ewige, aber verdrängte Wahrheiten verkünden. Aber Sie haben etwas vergessen. Historisch konkurrieren schöne Frauen untereinander um reiche Männer, die untereinander konkurrieren, möglichst reich zu sein. Für den Rest der Leibeignen und Hintersassen galt die göttliche Vorsehung aka Zwangslebensplanung durch den Grundherren und die Hoffnung auf ein besseres Leben im Jenseits. Das hat seine Vorteile: Man kann seinen Nächsten, der mit einem in derselben Melasse steckt, viel einfacher lieben, denn warum sollte man ihn beneiden?

    Deshalb sind alle Kriege bis zum Beginn der Aufklärung Sache des Adels – oder Sache des Glaubens. Die Krux der Aufklärung besteht darin, dass sie jedes Individuum INS SPIEL BRINGT. Jeder ist plötzlich dafür verantwortlich, sein Glück zu schmieden. Das ist das große Versprechen aller SJW-Bewegungen, von den Jakobinern bis zur SPD und Andy Warhol: Niemand muss Bandarbeiter bleiben, jeder kann Päpstin, Präsident oder Vorsitzende eine Antifaschistischen Arbeitskreises werden und seine 15 Minuten Ruhm erobern. DU KANNST ALLES SEIN – BRING DEINEN EINSATZ!

    Jemand wie Hengameh wäre in alten Zeiten eine Schweinehirtin in Ostanatolien ohne jede Aussicht auf einen Status auch nur als Zwölftfrau gewesen. Aber zufrieden, irgendwie. Jetzt und heute ist sie im Spiel – und ein umfassend kunstgeschichtlich gebilderter Alter Weißer Mann schreibt eine lange Kolumne zu ihren Unehren. ES GIBT KEINE SCHLECHTE PR – weiß unser listenreicher Kapitalismus, der sich diebisch freut, endlich die ganze Welt für sein Rattenrennen begeistert zu haben.

    • Ach wissen Sie, angeblich habe ich mit meinen Texten schon mal eine andere von der Sorte in die Psychiatrie geschrieben. die taz war nach dem letzten ausfall von der gezwungen, Kritiker drei Mal als Rechte zu bezeichnen. Ich glaube, ich weiss, wo das den Enkeln der Nazis weh tut.

    • You can check out anytime you like but you can never leave.
      Larry Flint (Hustler Magazine): Ich dachte immer das Ergebnis, das Geld, der Besitz, wären das Wichtigste. Ich habe erkannt das die Hindernisse die man auf dem Weg dahin überwinden muss wichtiger sind.

      Männer werden. Frauen sind.

      Play the game.

  97. Stimmt, die Dampfmaschine wars, und mit ihr der
    Raddampfer. Und ein netter Schwenk ins jetzt durch Don Alphonso – und er hat ja so recht: die historisch einmalig Befruchtung durch den kriegerischen Umgang mit fremden Völkern, also hier mit der im Kern emanzipatorisch hoch überlegenen Kultur des Islam, wird in der Tat wieder dazu führen, dass Männer einfach voraussetzungslos-stoisch mit dem Teeglas in der Hand vor dem Mühle- oder Halma Spiel sitzen, im freundlich nüchtern im Gespräch mit anderen Männern den Tag vorübergehen lassen, und überhaupt nicht mehr arbeiten gehen, und alle Arbeit wieder den Frauen überlassen, so wie früher auch schon. und da Männer Männer sind, und sowieso zaubern können, werden sie Blumen, hübsche Kleinigkeiten die viel ausdrücken und Parfüm auch weiterhin trotzdem mitbringen, nur neue Leasingautos, die fallen dann flach. Aber die hatten unsere Frauen ja bisher schon nicht gebraucht, sondern mussten ihn aufgedrängt werden, von daher wird die allgemeine Zukunft wunderbar sein. Noch ein wenig von Opas ererbter Handwaschpaste vor dem Tee?

    Über die Kultur der Haartrachten könnte man auch noch mehr schreiben, wer als Mann in kluger Sparsamkeit sowieso nur drei-Millimeter-Haarschnitte bevorzugte, sparte damit schon lange nicht nur den Kamm, sondern auf den Spiegel, denn rasieren kann sich jeder kluge Mann schließlich blind, das bringen Zeit und Erfahrung eben nun einmal mit sich. Und wenn wir Männer eine Frau sehen wollen brauchen wir schließlich dazu keinen Spiegel. Und außerdem machen sich unsere Frauen doch sowieso immer nur für uns Männer schön, warum sind wir Männer nur so dumm das nicht endlich einmal und ganz bis zum Ende richtig erkennen zu können?

    Aber es ist schon richtig, vor die eigene Frau hat der liebe Gott nun einmal dem Mann den Schweiß gesetzt – und nun erkennen mittlerweile viele Männer, durch dins jetzige Zeitalter der Aufklärung des Mannes durch den Mann, ihren Gott richtig – und verzichten auf den Schweiß, weil sie um diesen Preis neben keinem Gott auch keine Frau mehr wollen, und dann fallen die Frauen eben einfach irgendwo hinten runter, so irgendwo zwischen Gott und Sofa liegen sie dann irgendwo unten im Staub von Haus, Eigentumswohnung oder Küche … oh falscher Film, es tut uns leid … .

    • Es gibt halt einen stilistischen Geschlecnhtsdimorphismus, und der besagt beim Menschen, dass die Frau herausgeputzt und der Mann neutral ist. Fast überall, ausser beim radikalen Islam. Da sins beide einfach nur scheusslich gekleidet.

  98. Text eingeben

  99. Ballistol
    Blue Angel hat recht, sei’s beim Radl-Putzen, bei der Werkzeug/Waffenpflege oder bei der Erstversorgung von Wunden im dornigen Unterholz: es geht nichts über den alten Büchsen- und OP-Besteckreiniger – „Es wirkt!“ – Ballistol.

    Frauen mögen den herb-männlichen Duft und es gibt weder ein Gender Pricing noch rosarote Fläschchen …

    ww w.ballistol.de/files/ballistol_story.pdf

    Einer unausrottbaren Legende zufolge findet das Gebräu auch in der Gastronomie Verwendung. Angeblich erhält ein Wildpfeffer-Gericht erst von ein paar Tropfen Ballistol den wahren Geschmack.

    Für Freunde des winterlichen Jagdansitzes bei geschlossener Schneedecke und Mondlicht …

    Winteransitz (mit Bier und Tabak)

    Laut klackst die Dose, weit vernehmlich
    zurück in ihre vorgedachte Form
    den Sauen ist das ungenehmlich
    und auch die Füchse stört’s enorm

    Zumal von Ballistol und Zigaretten
    ein Fähnchen weht über den gefrornen Schnee
    Der Nordwind trägt’s bis in die Betten
    von Hasen, Hirsch und Reh

    • Es soll auch helfen...
      …damit bei Erkältung zu gurgeln, habe ich noch nicht ausprobiert. Ansonsten ist es die beste Lederpflege, die es gibt und für alle möglichen kleinen Abschmierarbeiten sollte man es eh im Haus haben.

  100. Parfum
    Parfum schenke ich meinem Mann.

    Fluide und sich hinsichtlich Kleidung größendiskriminiert Fühlende mit Bullenring in der Nase sollte man munter plappern/twittern/schreiben lassen… :-)

    Frohe Weihnacht Ihnen!

  101. Sehr lehrreich, diese Kolumne, Don Alphonso
    Haben Sie vielen Dank – in diesem Fall für den Bick auf die taz.

    Als ich 1980 in Westberlin meine Arbeitsstelle antrat (- ja, das gab´s damals auch, nicht nur Selbstverwirklichung im Künstlerhaus Bethanien und drum herum), war die taz neben der FR eine erfrischend gemachte Zeitung, sie war eine ALTERNATIVE. Damals war der Tagesspiegel eine seriöse bürgerliche Zeitung, fest um Recht und Ordnung besorgt. Da schaute ich gerne mal seitab.

    Nun verkörpern alle genannten Zeitungen einen bräsigen Mainstream links der Mitte, ihre ach-so-gleichen Werte werden auch im Öff.-Rechtlichen Staatsfunk verkündet.

    Die taz: Welch ein Weg von der ausserparlamentarischen Opposition zur ministeriell geförderten Volkserziehungsanstalt. Und im Grunde könnten die gleichen Texte auch in ttt oder bei extra3 verkündet werden.

    Sehr verehrter Don, die Medienwelt über Sie vermittelt zu sehen, ist ein Vergügen. Ich gestehe, dass eine direkte Befassung damit meinen Blutdruck zu stark ansteigen lassen würde.

  102. Bedauern
    Werter Don,

    ich bin hin- und hergerissen ob ihres neuesten Machwerks. Auf der einen Seite scheinen Sie es sich ja nun wirklich schön zu machen. Also diese Kugeln. Wunderbar. Man gönnt es Ihnen.
    Zum anderen aber tun Sie sich dennoch selbst in dieser Zeit des Jahres die Unflat aus dem Netz an, in diesem Fall diese adipöse Unperson mit Fladenbrotkulturhintergrund. Da macht man sich dann schon ein wenig Sorgen…

    Jedenfalls möchte ich noch betonen, daß die Kartoffel ja eine Erfolgsgeschichte ohne Gleichen darstellt. Gestartet als Pflanze mit Migrationshintergrund wurde diese ja auf europäischen Boden (Dreck) kultiviert, integriert, ja assimiliert – und zwar höchst erfolgreich. Nicht wegzudenken aus unserer Gesellschaft und einer der Erfolgsfaktoren, warum aus Schweinehirten und Bauern freie Bürger werden konnten, da dank Kartoffeln ein Bauer für viele Menschen lagerfähige Nahrung produzieren konnte. Und warum? Weil die Kartoffel relativ anspruchslos war und ist, sich den Gegebenheiten in Europa bestens angepasst hat und ihr Bestes dabei gegeben hat.
    Ganz anders eben als die invasiven Arten, die sich grenzüberschreitend überall festsetzen, dabei z.T. „nur“ einheimische Kulturen verdrängen, z.T. aber wirklich toxisch wirken – und unseren Staat und seine Behörden an vielen Stellen seine Grenzen aufzeigen; in jedem Fall aber ordentlich Geld kosten – und zwar ganz unabhängig davon, ob sie unter Zutun hiesiger Protagonisten hierher eingeladen wurden oder nicht…

    • Ich suche mir solche Themen ja nicht heraus. Schauen Sie, vor einem Jahr wurde das Thema von ein paar Durchgeknallten aus Amerika diskutiert. die Antwort war schon damals: Passe halt Dein Konsumverhalten an. Es ist Dein eigenes Problem. Jetzt wird der Unsinn des letzten Jahres als staatliche Erkenntnis präsentiert, weil wir uns den Luxus leisten, solche Spinnnereien staatlich zu fördern. Irgendwann muss man halt öffentlich was sagen.

  103. @ Stand Your Ground
    Den heuchelnden, Unterwerfung predigenden Amtskirchen beiderlei Konfession entlaufen die Schäfchen in wachsender Zahl. Aufgrund der letzten Äußerungen der Herren Bedford-Strohm, Marx und Bergoglio ist mit einem weiteren Austritts-Hoch nach den Feiertagen zu rechnen. – Recht so! :-)

    • Dann schauen sie sich mal den Moselm-Jesus-Spiegel an. Da wundert es nicht, wenn die Auflage einbricht.

    • Morgens um 06:30 Uhr hörte ich schon im Radio,
      dass Marx predigte, Jesu sei der Bruder aller Menschen, auch der Moslems.
      Den Spiegel habe ich liegenlassen.

      Unsere Familie war noch nie in einer Christmette. Trotzdem waren die Feiertage immer schön und harmonisch. Ich finde es eh immer lustig, wenn man sonst nie in die Kirche geht; aber am 24.12. muss es dann sein.Unser Verhalten wurde und wird hier toleriert ohne spitze Bemerkungen.Ich habe am 24., bevor die Kinder kamen, noch fix meine kleine Runde gemacht und viele Leute getroffen, die ich länger nicht gesehen hatte.Es waren viele unterwegs.Wir haben uns schöne Feiertage gewünscht und mir wurden Grüße an meine Kinder aufgetragen.

      Die waren dann an beiden Vormittagen beim Skifahren und ob der Verhältnisse begeistert.Kleine Geschenke machen wir uns auch. Ich bin um eine Bach- CD reicher.Uns ist die gemeinsame Tafel wichtig, weil das doch seltener vorkommt.

      Vor vielen Jahren habe ich mal die Abhandlung eines japanischen Historikers gelesen, dessen Name mir entfallen ist.Demnach glauben eh alle das Falsche.Jesus wurde nach der Kreuzigung von Frauen gesalbt und von Männern außer Landes gebracht, er hat überlebt – meinte der Japaner.Es verschlug ihn nach Indien, wo er eine Frau und 8 oder 10 Kinder hatte.Ein Foto seiner Grabstelle sollte das beweisen.Jesus stand drauf.

      Tja, und von seiner Geburt wusste man auch ca. 300 Jahre nix, oder? Dass er zu der Zeit gelebt hat, glaube sogar ich. Was alles daraus konstruiert wurde, allerdings nicht.Dankbar bin ich, dass ich das alles so freimütig sagen darf, ohne gesteinigt zu werden, in der Hoffnung, dass es so bleibt mit der Toleranz.

    • Die frühesten Quellen zu Jesus sind minimal 60 Jahre nach seiner angeblichen Geburt entstanden. Anders gesagt, man kann das alles knicken. Und erst recht nicht darauf noch Theorien aufbauen. Die allerersten nichtschristlichen Quellen zu der Religion entstehen so Mitte des 2. Jahrhunderts, wenn man Fälschungen und Falschinterpretationen rausrechnet. Das macht das aber für alle religiösen Aluhütler so interessant – obwohl Jesus vermutlich schlicht und einfach ein jüdischer Extremist war, mit erheblichen Vorurteilen gegenüber Nichtjuden.

    • weiter gesponnen
      Zitat:
      „obwohl Jesus vermutlich schlicht und einfach ein jüdischer Extremist war, mit erheblichen Vorurteilen gegenüber Nichtjuden.“

      Das Universum, die Geschichte und der Rest sind schon manchmal herrlich ironisch… ;)

      Jesus als saufendes, pöbelndes „Rektum“, das durch einen unglaublichen Zufall im Nachhinein zum menschenfreundlichen Religionsstifter wird.
      Allein die Vorstellung ist unbezahlbar.

      Aber da wären die Muslime mit ihren Religionsstifter viel ehrlicher…

    • Der grosse Umschwung kommt mit den Heidenchristen, da wird aus der jüdischen Sekte eine neue Religion, die sich von den Juden absetzt (siehe hl. Stephanus).

    • Logik oder Zufall?
      Ich finde die Logik ganz einleuchtend, dass die Sonnenbahn nach der Sommersonnenwende (subjektiv) immer weiter südlich und flacher verläuft und die Tage kürzer und kälter werden.
      Am 21. Dezember hört diese Abnahme auf und am 24. Dezember steigt die Bahn wieder auf (Geburt am 24.12., „am dritten Tage wiederauferstanden“).
      Das ganze spielte sich früher im Sternbild „Jungfrau“ ab (Jungfrauengeburt) und 3 helle Sterne aus dem Sternenbild „Orion“, genannt „die 3 Könige“, reihen sich an diesem Tag zu einer Linie, die exakt auf den Punkt zeigt, an dem die Sonne am 24.12. „geboren“ wird.
      Zufällig hiess das Sternenbild „Jungfrau“ früher auch „Haus des Brotes“ und das heisst auf hebräisch zufällig „Betlehem“.
      Am 21.12., dem Tag, an dem die Sonne „sirbt“, stand oder steht sie im Sternenbild „Crux“, welches übersetzt „Kreuz“ heisst, und auch so aussieht.
      Nach 3 Tagen steht sie dann im Sternenbild Jungfrau wieder auf, bzw. wird dort geboren und die „Drei Könige“ zeigen an, wo.
      Da mögen ein paar Details fehlen oder von mir aus dem Gedächtnis falsch dargestellt worden sein, aber der „Zufälle“ sind es zuviel, um wirklich „Zufall“ zu sein.
      Das ist damit eine Geschichte alter heidnischer Sonnenverehrer, die es übrigens fast deckungsgleich auch schon bei den alten Ägyptern gab.

    • Schon recht was Sie sagen, Blue Angel.
      Sie übersehen aber, dass sich viele Neuankömmlinge taufen lassen. Die
      kommen wie gerufen. Ich bin letztes Jahr entfleucht, nach über 60 Jahren.
      Von den 3 Genannten ist mir der Bergoglio noch am sympathischsten.
      Mit dem Heiligen Stuhl werden die Katholischen noch ihre Freude haben, besonders mit zunehmenden Alter. Die beiden anderen erinnern mich an ein amerikanisches Komikerduo in schwarz-weiß. Optisch und vom Künstlernamen her.

  104. Gestern
    Gottesdienst in BRB, selbe Erfahrung. Es war aber auch überhaupt keine Frohe Botschaft. Das muss ich auch nicht noch mal haben.

    FROHE Weihnachten!

    • Men weicht halt zur Tradition ins Private aus.

    • Réfugiés comme mouches communes
      Krippenspiel 2016 im Turnsaal. Flüchtende im Stall mit Ochs und Esel, dargestellt von Zweitklässlern als gemeine Stubenfliegen (wie das Gleichnis mit dem Wirtshaus, in das auch noch zwei oder x hineinpassen)
      .
      Krippenspiel 2017. Flüchtende sind vermieden. Außer der schon immer Flüchtenden wie die Familie des Zimmermanns. Da hatte wohl jemand wegen „missverständliche Asoziantionen bildend“ interveniert. Obwohl, wer Claudis Hinweise noch in Erinnerung hat……
      .
      BTW, diese iranische Hängepartie, ohne Dons Beiträge wüsste ich nichts von ihr. Kann man die mieten. Für Betriebsfeiern und so? Und -noch einmal btw: in the Jungle, the mighty jungle, für was benötigen Frauen einen Rasierapparat? Ich hatte einen Onkel in Moselfranken, der gegen alle dortigen Gebräuche Johannisbeerwein (nordbadisch: Chonzdraube) ansetzte, anstelle den Riesling aus Steillagen der Mosel zu nehmen. Der empfahl nach Genuss desselben gelegentlich meiner Mutter eine Lötlampe.
      (DdH)

    • Sie ist für Veranstaltungen buchbar:

      https://speakerinnen.org/de/profiles/309

    • Gottesdienst in BRB
      muss auch ich nich noch mal haben; türkische Lira in die Weihnachtskollekte gelegt…

    • Ist der Vergleich so gelungen, wie alt waren die Lehrerinnen?

      In den Wirtshäusern meiner Kindheit hingen Leimruten.

  105. So kann es gehen
    .
    She told me we couldn’t afford beer anymore
    and that I would have to quit.
    .
    Then I caught her spending $65 for makeup.
    .
    I asked her how come I had to give up stuff
    and she didn’t.
    .
    She said she needed the makeup
    to look pretty for me.
    .
    I told her that was what the beer was for.
    .
    I don’t think she’s coming back.

  106. Bissl OT, aber mir schwirrt die Birne vom heute Gehörten .
    .
    ..
    Kaufte, Glück muß man haben, der tobacconista war im Geschäft, um die Automaten nachzufüllen, eine Stange Zigaretten,
    und ging dann in die Bar, wo ich gestern beim abfeiern meine Jacke vergessen hatte.

    Fragte , ob was offen sei, nein, alles geblecht, oder ob ich benimmtechnisch danebengehauen hatte, nein, auch alles OK.

    Dann plauschten wir über Belanglosigkeiten, wo man in Madrid und Barcelona am besten ausgehen kann ,

    wo man was und wie ißt, ich wollte ja heute mein 1540 Gramm-Steak braten.
    Aus dem Nachmittag wurde früher Abend, und da begannen zwei Frauen auszupacken.

    BEIDE waren an sadistische, kontrollwütige Psychopathen als Ehemänner geraten,

    gefährliche Irre, die ihnen viel angetan hatten.

    Die eine konnte dann noch einen leiblichen Vater in den Ring werfen, der seine Liebe unpassend gezeigt hatte, wofür sie von der Mutter, die das alles wußte, aber nicht einschritt, gehasst und geprügelt wurde.

    Dann , mit sieben, kam sie ins Heim, wo sie bis 18 blieb.

    Die andere hatte dafür einen seltenen, schwer behandelbaren, Krebs ausgefaßt, an dem sie fast verstorben wäre,

    begleitet von den Schikanen ihres Ehegespons.

    Nach Entnahme von Magen, Teilen des Darms und der Leber, etc., kriegte sie doch die Kurve.

    Ihr Mann betrog sie mit ihrer besten Freundin, und beschwerte sich über ihre Gefühlskälte.

    Das bekam die andere auch laufend zu hören.

    Die wurde von ihrem Mann öfters krankenhausreif, also , wirklich, geprügelt.

    Ich saß fassungslos dabei, solche Fälle hatte ich auch in der anwaltlichen Praxis nie in dieser Intensität erlebt.

    Ich dachte mir, ja, sagte es auch, dass ich mich im Verhältnis über nichts zu beschweren brauche.

    Auch mal Pech gehabt, auch a bissl an Rucksack von zu Hause mitgekriegt, aber

    im Vergleich -einfach nur still sein.

    Wir saßen bis um eins, die eine fuhr ich nach Hause, ein Taxi hätte sie sich nicht leisten können, weil Göttergatte sie um ihren Anteil am gemeinsamen Geschäft betrogen hat.
    Ich hatte nur Kaffee und Minerale intus, samt einer Pizzabaguette (Nachtlokale haben selten Haubenküche, außer sie wären gehobene Etablissements ),
    also konnte ich gut fahren.

    Und jetzt sitz‘ ich da daheim, und sinne über das heute gelernte.

    Ich werd‘ nicht gut schlafen.

    Aber Augenringfarbe für Fette.

    Ja, das sind die Probleme unserer Gesellschaft.

    • Lautstärke entscheidet. Sie lesen in deutschen Medien ja auch nichts darüber, dass Vergewaltigung und anzünden in Schweden frauenfeindlich sei. Falsche Täter, falsche Opfer, niemand hat auch die Frage nach gerechter Sprache aufgeworfen.

    • Titel eingeben
      „dass Vergewaltigung und anzünden in Schweden frauenfeindlich sei.“

      Ist das mit dem Anzünden im Genitalbereich eigentlich bestätigt? Habe von diesem Fall nur nebenbei gelesen, aber das schien mir nicht eindeutig belegt. Finde es allgemein schwer zu beurteilen, was in Schweden vor sich geht, manches was man liest, klingt so extrem, dass man es kaum glauben kann. Die Verharmlosungsversuche deutscher Journalisten („alles nur eine Folge des weit gefassten Vergewaltigungsbegriffs und größerer Anzeigebereitschaft“) glaube ich aber auch nicht mehr.

    • Das ist halt das Problem bei Berichten aus autokratischen Staaten der Dritten Welt.

    • Traurig ist die Gegenwart, wie aber wird die Zukunft ?
      Werter Herr Moser,

      manchmal lernt man aus solchen Alltagserfahrungen.

      Das ist aber nur ein kleiner Ausschnitt aus unserer großen weiten Welt.

      Wenn’s denn mal den Blick etwas weiter Richtung Süden/Südosten

      richten,

      kann einem schon der Appetit vergehen.

      Die Probleme unserer Gesellschaft sind nicht die „Augenringfarbe“ von/für

      etwas völlig Unbedeutendes,

      das wissen Sie auch,

      die Probleme unserer Gesellschaft sind andere.

      Fangen wir einfach nur mal an, uns mit den Problemen unserer

      Mitmenschen zu beschäftigen, so wie Sie das heute getan haben.

      Das unterscheidet uns von dem inkompetenten Politikpersonal, das wir

      bezahlen und das so großkotzig auftritt.

      Politiker können nur das tun, was die Wähler zulassen.

      Es liegt an UNS.

  107. Hören Sie bitte auf, Henger zu pushen
    Ihre Texte geben ihm nur Reichweite und George kann sich so,
    neben seinen unmenschlichen Diskriminierungserlebnissen, weil er sich seit seiner Kindheit den Hintern mit der Hand abwischen musste (dies ist eine wahre Geschichte, wird vom Henger auch immer wieder gerne gebracht), immer weiter als Opfer des weißen Nazipatriarchats und großen Elektrojuden – in Gestalt des ewiggestrigen Frauen- und Flüchtlingshassers Don Alphonso – darstellen.

    • Ich schreibe, was ich schreibe.

    • Titel eingeben
      Und Hengo freut sich jedesmal, wenn sie oder die Kollegen kostenlos PR betreiben.
      Jedesmal gibt es mehr Einladungen zu Podien, steuerfinanzierten Veranstaltungen oder zeilen in taz und nd.
      Bald wird Elke sich ein richtiges Bett leisten können und sich des 99€ ikeaschrotts entledigen, in dem sie sich zur zeit suhlt.
      Toll. Nicht.

    • Nach der letzten Nummer hat sie sich bei der taz rar gemacht, sonderlich erfolgreich kann das nicht gewesen sein. Und wenn sie mehr im Mittelpunkt steht, steht halt eine übergewichtige, doppelmoralische, antideutsche Dreckschleuder für den Feminismus. Ich finde das durchaus angemessen für diese Bewegung. Ich weiss allerdings auch, dass viele Feministinnen sich mit aller Kraft gegeh eine Verbindung mit der Person wehren.

    • Hengameh in blau
      Ich hatte nie ihren Twitter-Account angesehen. Jetzt schon.

      Anfangs tat sie mir, angesichts der gruseligen Bluelight-Posen in diesem unsäglichen Samteinteiler, leid. Ich verstehe die Bildsprache nicht, es ist ja noch nicht mal subkulturell, nur hässlich. Aber vielleicht gebe ich mir zu viel Mühe. Die Amazon-Wunschliste jedenfalls datiert vom 21. Dezember, da wollte wohl jemand Weihnachtsgeschenke generieren.

      Sie verwurstet aber selbst ihre Eltern für einen antideutschen Pseudo-Apercu, dazu noch äußerst verschwiemelt. Man kann das machen, ich sehe da nur kein Ziel außer Dreckschleuderei. Wer denkt sie, dass sie ist, die Prinzessin von Susa, ausgesetzt und aus dem Bastkörbchen gefallen? Aber nein, „pronouns: they/them“. Na dann.

      Mein Sohn, der dort noch studiert, sagte nur, das ist Berlin, denk nicht drüber nach. Aber selbst in den taz-Kommentaren tobten die Leser.

      Mademoiselle sind bösartig, selbstreferenziell und posten Sachen, die so krude sind, dass jeder Korrektor Salmiakgeistdeputat bekommen müsste.

      Die Seminargruppe meines Sohnes übrigens besuchte vor kurzem einen Schriftsteller, der über Anita Berber geschrieben hat und einen Kettenanhänger von ihr besitzt. Das wenigstens ist eine gescheite sündhafte Devotionalie.

  108. 2 x lesen
    Guten Morgen Herr Alphonso, ich bin erst seid kurzem auf Ihren Block. Es macht wirklich Freude hier zu sein. Zuerst war es Neugier und jetzt warte ich schon auf einen neuen Beitrag von Ihnen,den ich meistens 2,3 mal lese.
    Ich hoffe, Sie nehmen mir meine Schwärmerei nicht übel, aber es lenkt mich positiv vom schnöden Alltag ab.
    Sie haben ein Talent, das die Menschen berührt.
    Respekt dafür. Danke

    LG Frau Ghnim

  109. Titel eingeben
    Eine kleine Kulturgeschichte des Penis
    ne,
    Eine kleine Kulturgeschichte des Piercings
    ne, Brille auf:
    Eine kleine Kulturgeschichte des Preißings

    Der aufgeklärte, protestantische Preiss, der bekanntermaßen ein kameradschaftlicheres Verhältnis zu seinen Frauen pflegt als Ihr Gegenreformatoren, fragt sich, ob man wirklich so höhnisch das Kind mit dem Bade ausschütten muß, oder ob man sich des Themas nicht auch mit den Tatsachen, nämlich, daß Frauen in vielen Bereichen für die gleichen Leistungen mehr bezahlen müssen, hätte annehmen können.

    • Ich denke, der Markt würde das schon regeln, wenn Frauen ihre Kaufeinscheidungen entsprechend anpassen würden. Der Punkt ist halt, dass Frauen oft gezielt mehr Geld für dinge ausgeben, die Männer erst gar nict anfassen würden.

    • Titel eingeben
      Don:
      „Als Reifenflicker für Frauen merke ich die Folgen doch recht deutlich.“

      Da gab es vor gut 40 Jahren schon mal ein „Blog“ mit der genau gleichen Aussage:
      https://www.youtube.com/watch?v=RpTRwlCfkds

      Naja, wahrscheinlich sollten die Weiber ohnehin froh sein, wenn sie alleine einkaufen gehen dürfen („Du bist Deutschland“ – ich bin einkaufen):

      „Dem Manne steht die Entscheidung in allen das gemeinschaftliche eheliche Leben betreffenden Angelegenheiten zu; er bestimmt insbesondere Wohnort und Wohnung.“

      Das stammt (nicht) aus dem Koran, sondern (auch) aus dem deutschen BGB von 1958.

      Verzeihung, wenn ich insistiere.
      Mir ist der Unterschied zwischen Mann und Frau zwar sehr gut bekannt; ich liebe, ja genieße ihn sogar. Dementsprechend freue ich mich immer sehr, wenn Sie berliner Twitterwesen ihre Dummheit und perverse Geschlechtslosigkeit vor Augen halten.

      Wenn allerdings der Mann meint, sich über die Frau erheben zu können, weil diese vermeintlich Geld für Unsinn ausgibt, dann fühle ich mich regelrecht in das Lager derer getrieben, mit denen ich eigentlich nichts zu tun haben möchte und deren Namen ich noch nicht einmal kenne.

      Ich fange mal bei mir an:
      Ich besitze Schuhe, Sakkos, Oberhemden, Koffer, Sonnenbrillen und dergleichen mehr in einem Umfang, daß ich damit die Geflüchteten* in meiner Umgebung ausstatten könnte.

      Und ich habe von Männern gehört, die erheblich mehr Fahrräder besitzen als ich Autos, und unter spätbarocken Kitschbildern täglich Torte essen. Da sagt sich die eine oder andere berufstätige Frau vielleicht auch, „das hat meine Oma auch so gemacht“ ;-)

      *Ist „Geflüchtete“ eigentlich ein Partizip Perfekt Passiv? Und wenn ja – wie wird man geflüchtet?
      (OT und nur interessehalber, nicht, daß ich dieses Dummdeutsch hier gefunden hätte)

  110. Die Erfindung des Kapitalismus
    Der Kapitalismus wurde von Männern erfunden.
    Von Männern, die nicht mehr weiter wußten.
    Von Männern, die sich nicht mehr zu helfen wußten.
    Von Männern, die nicht mehr wußten, was sie tun sollen.
    Von Männern, die nicht mehr wußten, wie die Wünsche ihrer Frauen zu erfüllen waren.

  111. .
    Ich vermute mal, wenn Väter sich mit ihren
    Töchtern genauso beschäftigen würden,
    wie mit ihren Söhnen,
    geriete manches Mädchen nicht zur Mimose.
    Man verplempert keine Zeit mit Schminkerei,
    wenn man mit dem Papa etwas unternimmt.

    Als Mädelchen muss man sich schon auch durch
    Zähnezusammenbeissen Papas Respekt erwerben.
    Manchem zarten Jungen wird es ähnlich gehen.

    Dass Väter sich (ver-) drücken erlebt man zu häufig.
    Aber Frauen vergraulen ja auch.
    Diese gegenseitige Mißachtung wird von
    Generation zu Generation weiter gegeben!
    Das soll Tradition sein?
    Durch Fanatiker wird sie noch gruselig verstärkt.
    Das ist das Drama.

    • Keine Ahnung. Erfahrung mit Mädchen zeigt, dass sie oft keine Lust haben, etwas mit Vätern zu unternehmen. Als Reifenflicker für Frauen merke ich die Folgen doch recht deutlich.

    • Wichtiges/Unwichtiges
      Optimaler Einsatz der Ressourcen Zeit und Energie.

      –Man verplempert keine Zeit mit Schminkerei,—

      Mädchen und Frauen wissen instinktiv was wichtig ist für sie. Und was nicht: zB Fahrradreparatur.

      Das ist nicht Umweltbedingt. Das kommt von „Innen“.

    • Mag durchaus sein
      Ich hatte das Glück, einen solchen Vater zu haben – und alle Töchter sind handwerklich trainiert aufgewachsen und auch sonst praktisch veranlagt, Mimosen gibts bei uns nur im Gewächshaus oder Garten.

    • Nun, bei uns in der Familie wurde das auch allen beigebracht – es hat nur nicht jeder dann auch praktiziert.

    • Wie sich um Kinder kümmern?
      @ Don: vielleicht ist das eher ein Generationen- als ein Geschlechterproblem. Als ich früher in den Ferien bei meinen Großeltern war, habe ich bei meinem Großvater nach Hammer und Nägel gefragt, weil wir ein Baumhaus bauen wollten. Wenn mein Enkel heute zu besuch kommt fragt er: Opa, gib mir mal das WLAN-Passwort.
      Repariert oder geflickt wird heute nichts mehr, das muß man nicht lernen. Man kauft neu.
      Und Danke Don, für Ihre Arbeit an den Feiertagen, wo Sie doch gar keinen Sonntagszuschlag erhalten.

    • Gern, zumal heute ja Dienstag ist.

    • Es ist ein Gerücht,
      … dass sich schminkende Mädchen nicht die Achtung ihrer Väter hätten. Mein Vater hatte wg der Thesen von Alice Schwarzer für mich umsonst Fischer Technik angeschafft und vergeblich auf mein Interesse für elektrische Eisenbahnen gehofft. Wir haben trotzdem ein sehr inniges Verhältnis. So wie mein Mann mit unserer Tochter. Ob sie gerne Reifen flicken wird? Weiß nicht, aber sie ist begeisterte Pfadfinderin.

    • @müde Mutter
      Das mit dem „Reifenflicken“ sollte wahrscheinlich „Mit den Reifen fi….nein, ich trau‘ mich nicht. Ich sag’s nicht“ heissen.

    • das stimmt doch gar nicht
      „Erfahrung mit Mädchen zeigt, dass sie oft keine Lust haben, etwas mit Vätern zu unternehmen. Als Reifenflicker für Frauen merke ich die Folgen doch recht deutlich.“

      So ein Unfug. Mir hat mein Vater, seit ich ein kleines Kind war, in den Ohren gelegen, die Dinge gefälligst nicht schneller kaputt zu machen, als er sie reparieren kann … viel später bemerkte ich, dass mangelnde Qualität nicht unbedingt MEIN Fehler war … aber die Abneigung gegen technische Gerätschaften ist stabil geblieben.

      Aber Unternehmungen mit ihm waren toll. Wir waren mal im Wald Feuer machen und daneben schlafen, auf einem Hügel und übers Wasser sehen – haben Sie das auch mal gemacht, in freier Wildbahn? Und es KAM Wild, Wildschweine nämlich. Und mein Vater hatte große Angst, dabei weiß doch jeder, dass Tiere Feuer scheuen. Die wussten bloß nichts davon! Ich hatte jedenfalls nicht so viel Angst, sondern fand es spannend. War ja auch noch jung und dumm.

      Soviel dazu.

      PS: Bin weiblich.

    • Das ist natürlich immer ganz unterschiedlich, aber ich kenne aktuell keine Frau in meinem Alter, die sagt „Bring mir einen Schlauch, ich mache das selbst“. Vielleicht kenne ich auch nur die falschen, aber anekdotisch ist es evident.

    • @ach was
      Ich kenne einen gestandenen Jäger, der trotz Bewaffnung mit doppelläufiger Jagdflinte auf einen Baum geflüchtet ist, als eine 200kg schwere Wildsau in vorauseilender Verteidigung ihrer Frischlingstruppe mit gefühlten 200 km/h auf ihn zugerannt kam.
      Da wäre ich nicht so sicher, ob die für ihre gestreiften Kleinschweinchen nicht auch durchs Feuer gehen würde.

    • trotz Bewaffnung
      Wahrscheinlich war der Jäger nur ein bisschen vergesslich und hatte seinen Saufänger zu Hause liegen lassen. Sonst hätte er nämlich den angreifenden Schwarzkittel mit der Hand erlegt.

  112. Wo haben sie das wohl gelernt?
    „Diese gegenseitige Missachtung wird von Generation zu Generation weiter gegeben!“

    Wenn man sich anschaut, wie Herr Kohl seine Frau und seine Kinder behandelt hat, und wie sich Frau Merkel mit dem Sprachwortschatz und dem Satzbau einer 18jährigen Abiturientin der konkurrierenden Männer entledigt hat, dann weiß man zu mindestens, dass es sich hier mal um kein rot-grünes Problem handelt: Schröder und Fischer haben wenigstens jede Frau, die sie mal liebten, nicht verachtet, sondern geheiratet und sich dann wieder scheiden lassen… ;-)

    • Fernsehen und Weitsicht
      Man darf seine Beurteilung von Menschen nicht aus den Informationen zusammenstoppeln, die man aus dem Fernsehen oder Rundfunk hat, vor allem nicht aus den deutschen Sendern.

      Frau Kohl war nach dem Krieg viermal von sowjetischen Besatzungssoldaten vergewaltigt worden und wurde dadurch später schwer alkoholkrak.
      Und wenn sie wieder ihre „Tage“ hatte, und das war nicht sehr selten der Fall, durfte nicht der Rettungsdienst aus Ludwigshafen kommen, der eigentlich für Oggersheim zuständig ist, sondern es musste der aus Mannheim, Baden Württemberg angefordert werden, weil sich das dann nicht so rumspricht, besonders, weil Rheinland-Pfalz ab 1991 SPD-regiert war.
      2001 nahm sie sich das Leben, ging vorher aber nicht mehr auf die Straße, weil sie angeblich eine „Lichtallergie“ hatte.
      Allein, mit so einem Menschen zusammenzuleben, ist eine Leistung, geschweige denn, sie oder ihn zu unterstützen.
      Das könnten die meisten, ich eingeschlossen, von uns garnicht. Da ist der Rest, „wie er sie behandelt hat“, völlig nebensächlich.

  113. aber ohne Walter.....
    was bin ich fuer ein gluecksschwein das ich mit 50 !! und total und gaenzlich pleite nach einem Fimrenbankrott, meine erste Ehe mit einer 26 Jahre juengeren Frau Dr. vet ( mit modelmassen ) die fuer den Rest des Lebens mehr verdienen wird als ich, eingehen durfte.

    Und die MICH zur Sau macht wenn ich Ihr was Edeles kaufe ( auch der Strauss Rosen wird straeflich missachtet, eine neues Microskop hingegen….. ) waehrend mein ewiges Standart Pflegeset ( Azarro classik the hole collektion ) stehts ungefragt aufgefuellt wird, was auch nicht ganz billig ist.

    Nicht zu sprechen von ungefragen wegtragen meiner Rasiermesser zum schleifen.. . Es gibt Sie noch die wahren Frauen sage ich mir jeden Morgen die letzten 5 Jahre lang… .

    Und frage mich keiner wie ich die Arme unter die Knutte des Patriachariats gezwungen habe…. Wuesste ich es waere ich nicht pleite…

    • "Das ist eine Tierärztin, das ist etwas anderes"
      War die Antwort eines Erwachsenen auf die Frage eines Kindes, ob die Frau im Karo-Hemd, mit blonder Kurzhaarfrisur und Ideal-Figur eine Frau oder ein Mann sei? Gehört in einem amerikanischen Film der 1950? Jahre.

  114. Ein neues (Frauen-)Geschlecht
    Netter Text. Sie bekommen von mir einen Orden für die Sätze:

    „…gibt es inzwischen neben erfolgreichen Frauen und erfolgreich verheirateten Frauen auch noch eine dritte Kategorie: Frauen, die mit 45 eventuell doch Juniorersatzprofessorinnen für Sozialwissenschaften werden, Gerechtigkeitsstiftungsangestellte mit Zeitverträgen, Projektemacherinnen in Berlin, Kulturmitwirkende mit unklaren Förderungsgarantien des Staates, Berufsfeministinnen der Dritten Welle und Antidiskriminierungsstellenforschungsdurchführerinnen.“

    Ich sinniere nun, ob es sich hierbei um ein neues Viertes oder Fünftes Geschlecht – je nachdem wie man zählt – handeln könnte, das von den Karlsruher Richter*innen gesondert erfasst und grundgesetzlich geschützt werden müsste. Es scheint mir auf jeden Fall sinnvoll, diese Gruppe von feministisch bewegten, gegen s. g. Gender-Jihadist*innen zu Felde ziehenden und/oder von Frauenquoten profitierenden Berufstätigen (in Ausnahmefällen auch männlichen Geschlechts) als neue feste Spezies der bundesdeutschen Sozialstruktur zu behandeln, denn sie wird zumindest gefühlt immer größer.

    Trinken wir also zum Jahresausklang ein Glas teuren geschlechtsneutralen Sekt auf die Gender-Maingestreamte links-grüne Neue Republik und fordern zusammen mit dem Gunda Werner Institut geschlechter-gerechte Steuern, um Lebensstile im Sinne der Feministischen Steuerpolitik zu beeinflussen. („Die Ausgestaltung gerade der Einkommensteuer bietet die Möglichkeit, spezifische Konstellationen von Zusammenleben und Erwerbstätigkeit zu fördern und Anreize zu schaffen, nach denen Bürgerinnen und Bürger ihr Privatleben ausrichten. Da Steuerpolitik bestimmte Verhaltensanreize setzt, wirken sich Veränderungen im Steuersystem meist sehr direkt auf die Einkommensverhältnisse der Bürgerinnen und Bürger aus – umso mehr, je stärker diese ihr Erwerbsverhalten bestimmten (bisherigen) steuerlichen Vor- und Nachteilen angepasst haben. Steuern beeinflussen damit Lebensstile.“) Ach, es gibt ja so viele Dinge, jenseits von Augenrandbemalungsfarbe und 4711, die Lebensstile beeinflussen.

    • Ich denke, man muss diese Leute als das betrachten, was sie sind, eine winzige, aber sehr laute Blase. Mehr als 1 Geschlecht muss da nicht sein.

  115. Aus einem Esel
    wird auch mit einem silbernen Sattel kein Rennpferd. Und das gilt ausdrücklich für alle Genderinnen und Gender !!

  116. Jesusneid
    Sie sieht sogar ganz gut aus, warum nicht einen eigenen Sohn? Oder glaubt sie nimmer an Jungfrauengeburten (zumindest bei Primaten)?
    ht tp://foto.ilmessaggero.it/roma/roma_blitz_femen_san_pietro_bambinello-3448181.html

    • Jungfrauengeburten sind theoretisch kein Problem
      Ich meine jetzt nicht das Jungfrauen als Jungfrauen
      zu Welt kommen oder als junge Frauen Kinder bekommen
      sondern die Tatsche das in dem kleinen Häutchen ein Loch
      ist durch das Menstruationsblut herausfließen kann.
      Wenn dort etwas hinausfließen kann, ist es möglich
      das dies auch in der Gegenrichtung möglich ist.
      Wenn die Spermien ausreichend sportlich sind könnte das
      gehen.

      Die alten Ägypter hatten das mit der J…*
      zT auch von ihren Gottkönigen behauptet.
      Man will damit nur andeuten das hier ein außergewöhnlicher
      Bursche geboren wurde.

      In den heutigen Zeiten der künstlichen
      Befruchtung geht das natürlich viel einfacher.

      Das Monopol der christlichen Kirche war so gesehen nie
      eines und die Reagenzglaszeugungen zerlegen
      es sowieso.

      PS Die Lieblingsehefrau von Mohamed hat keine Kinder bekommen.
      Vermutlich war sie eher Haushaltshilfe nachdem er die 9 jährige Ehelichte. Seine Reisetätigkeit lies ggf auch gar nicht mehr zu.

      Die Nachahmer Mohameds sind bei ihren zT sehr jungen Ehefrauen
      leider nicht immer so zurückhaltend.
      Die islamischen Länder haben das Schonalter deswegen auch schon auf 12 und mehr herauf gesetzt.

  117. Wenig weihnachtlich,
    was hier zu lesen ist. Andächtig lauscht ObjectBe der „Worte des Bundespräsidenten“ womöglich noch denen „der Bundeskanzlerin“ auf Probe, andere den christlich undifferenzierten Tönen, Otto Moser den Schilderungen menschlicher Abgründe und DA widmet sich seiner Fettallergie.

    Irgendwie weihnachtet es nicht mehr richtig, ist mein Eindruck. Die Besinnlichkeit ist dem Konsumrausch, anderen Oberflächlichkeiten und allgegenwärtigen Problemen gewichen. Ein wenigstens kurzzeitiges Abschalten scheint vielen nicht mehr möglich. Eine traurige Entwicklung, die auch mich in diesem Jahr nicht ganz verschont hat. Zum ersten Mal fiel das Treffen der Familie unter dem Weihnachtsbaum mehr oder weniger aus. Kein Einzelfall, wie mir scheint.

    So habe ich hier ein wenig mitgelesen und -geschrieben, wobei mir das wiederholte Abstellen auf die körperlichen Attribute der Hengameh Yaghoobifarah doch sehr unangenehm auffiel. Da fand ich einen Beitrag in der Jüdischen Rundschau „Die „tageszeitung“ bietet iranischen Menschenfeinden ein Forum“ von Anastasia Iosseliani zu dieser Frau schon deutlich interessanter. Angesichts ihrer persisch-iranischen Wurzeln wurde ihr dort eine nähere Beschäftigung mit der Geschichte ihrer Heimat nahegelegt. Frei nach dem Motto: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

    Nun ja, Morgen trifft viele ja wieder der schnöde Alltag, dreht sich das Hamsterrad wieder, welches nicht einmal an Weihnachten für alle still stand. Obdachlose, Arme, Kranke, Arbeitende, Sterbende, Einsame und viele mehr blieben auch an Weihnachten weitestgehend unbeachtet, fielen Migration und anderen Problemen zum Opfer. Das Ausblenden des anonymisierten Nächsten wird immer mehr zur Normalität.

    Nach einem solchen Weihnachten bin ich nur mal gespannt auf die Wünsche für das nächste Jahr. An guten Vorsätzen wird es sicherlich und wie immer wohl kaum mangeln.

    • bunte Fettel
      „das wiederholte Abstellen auf die körperlichen Attribute der Hengameh Yaghoobifarah doch sehr unangenehm auffiel.“
      .
      Die Dame macht genau DAS sehr bewusst selbst. Freiwillig.
      .
      Und wenn sie dann als Vogelscheuche ganz normale Bürger (verbal) ordinär in den Arsch tritt, darf sie sich nicht wundern wenn die über sie zumindest mitleidig lächeln.

    • Ich kann nur darauf hinweisen – sie ist Teil der Fat-Acceptance Bewegung. Ich finde das brandgefährlich, nachdem man in meinem Alter doch sehr deutlich sieht, wo das endet. Das ist weder gut noch schön und vor allem ist es nichts, was manb als prima und richtig darstellen sollte. Sie führt dazu ihren eigenen Köroer vor, also ist der dabei auch das Thema.

    • harmlos
      Zitat:
      „So habe ich hier ein wenig mitgelesen und -geschrieben, wobei mir das wiederholte Abstellen auf die körperlichen Attribute der Hengameh Yaghoobifarah doch sehr unangenehm auffiel.“

      Wenn Sie das schon als unangenehm empfinden, dann dürfen sie nicht auf ihren Twitteraccount schauen.
      Wie man sich beschränkt auf wenige Zeichen soviel Unrat und Beleidigungen um die Ohren hauen kann, ist auf kranke weise faszinierend.
      Da lob ich mir diesen gesitteten Kommentarbereich.


    • Aufgrund des Echos auf meine Bemerkung zur Fettallergie habe ich mal der Seite „gewichtsdiskriminierung“ einen Besuch abgestattet. Was dort zu lesen ist, fand ich durchaus überzeugend – bis auf die mehr oder weniger unverhüllte Forderung, stolz auf das Dicksein zu sein.

      Dieser Stolz ist sicherlich ebenso unangebracht wie bei magersüchtigen Models und anderen. Die Diskriminierung dieser und anderer Gruppen, auch der Raucher beispielsweise, ist jedoch eine Tatsache. Und da scheint es doch eher Notwehr der Dicken zu sein, sich entsprechend zu äußern. Und das Dicke durchaus und vielfältig benachteiligt sind, wird wohl niemand ernsthaft bestreiten wollen.

      Persönlich wurde ich freundschaftlich lange als vollgefressene Fahrradspeiche bezeichnet. Entsprechend meiner Körpergröße war ich eindeutig und deutlich zu dünn. Selbst Mästprogramme konnten daran überhaupt nichts ändern. Einige haben mich aber auch beneidet, denn der völlig wirkungslosen Nahrungsaufnahme in jeglicher Form und Menge waren bei mir keinerlei Grenzen gesetzt. Erst eine Lungenentzündung mit extremer Gewichtsabnahme, zu der bei mir nicht viel Gewichtsverlust erforderlich war, beendeete im Alter von 50 Jahren diesen zu jener Zeit von mir doch sehr geschätzten Zustand schlagartig und final. Denn, kaum genesen, ließ gefühlt schon der reine Anblick von Nahrung bei mir das Gewicht unaufhaltsam ansteigen, welches sich ausgerechnet an meinem vormals stählernen Bauch in Form von Fett ansammelte. Obwohl ich im jetzt deutlich fortgeschrittenen Alter meine Nahrungsaufnahme drastisch eingeschränkt habe, stellt sich keine rückläufige Entwicklung meines Bauchumfanges ein. Der Körper hat sich nach der Lungenentzündung wohl geschworen, es nie wieder zu Haut und Knochen kommen zu lassen.

      Zwar bezeichnet mich auch heute niemand als dick, ein Mann ohne Bauch ist eben ein Krüppel, persönlich könnte ich aber gut und gerne auf fünf bis zehn Kilo verzichten. Kurzfristig ist das zwar möglich, aber irgendwie schafft es der Körper immer wieder, Notrationen anzulegen. Das ist für jemanden wie mich echt ärgerlich, der sich früher nie um sein Gewicht kümmern mußte.

      Warum schreibe ich das hier so ausführlich? Nun, ich war zu dünn und bin zu dick – für mein Empfinden. Das nervt und ich kann sehr gut nachvollziehen, was in Menschen vor sich geht, die von Dritten auch noch darauf angesprochen werden. Und letztlich kann eben kein Außenstehender beurteilen, warum jemand dünn oder dick ist, ob es körperliche, psychische oder gar seelische Gründe für die Abweichung von einer Durchschnittsnorm gibt, oder ob es einfach nur an Ernährungsgewohnheiten liegt.

      Nun ja, als Mensch, der Menschen eher nach anderen Gesichtspunkten beurteilt, reagiere ich ob meiner persönlichen Erfahrungen vielleicht etwas empfindlich. Und etwas mehr Sensibilität würde ich mir im Umgang mit Menschen schon wünschen, daher meine Anmerkung.

      Was Frau Hengameh Yaghoobifarah zum Dicksein zu sagen hat, interessiert mich letztlich wenig, was sie zu Deutschland, den Deutschen und kulturellen Fragen zu sagen hat dagegen schon deutlich mehr. Da kann sie bei mir auf keinerlei Sympathie hoffen. Und wenn sie andere als Vogelscheuchen o.ä. bezeichnet, hat sie sich das Echo auch wohl redlich verdient. Hätte ich das gewußt, hätte ich auf meine Anmerkung vielleicht sogar verzichtet, obwohl ich es nicht unbedingt für sinnvoll erachte, mit gleicher Münze zurückzuzahlen – außer vielleicht in einer persönlichen Konfrontation und in einer eher lustigen denn ernsthaften Form.

  118. Ob es
    in 20 Jahren eine neue me too Bewegung geben wird? Welche Gefälligkeiten musste autochthoner Mann nichtweißen Frauen für sein berufliches Fortkommen erweisen?

    • Guter Ansatz, auch wenn er über das Thema hinausgeht. Deshalb
      nehme ich ihn auf, und schütte ein paar Körner meines Entsetzens dazu, dass ich nun diese Welt doch nicht mehr verstehen kann: Eine Welt in der die Musiker des Boston Symphony eine Beschwerde an die Konzertdirektion schickten, im nächsten Repertoire gäbe es zu wenig Musik von weiblichen Komponisten.

      Da schlucke ich noch immer dran. That’s the end of civilization as we know it. Die Unterzeichner gehören alle auf die Strasse gesetzt. Sie sind Musiker, Ausführende. Und gespielt wird gefälligst, was auf den Notenständer kommt!

      Im Grunde vermute ich dahinter societal reengineering. Derzeit sind die weissen alten Männer der Massstab. Das muss nicht so bleiben, natürlich nicht. Aber die Konspiration ist doch, einfach von Qualität weg zu gehen, und einfach ein Mischmasch aus weisse Frau, bunte Frau, schwarzer Mann, und natürlich himalayan transgender zu spielen. Bis Qualität ausgemerzt ist, und in einen pool scheinbarer / postulierter Gerechtigkeiten verschmolzen ist.
      Ich glaube und befürchte das würde vielen der Heutzutagigen sehr behagen. Man erhält sein Abitur, seinen Studienabschluss, seine slots im Konzertbetrieb. Praktisch automatisch. Als Komponist wird man nicht mehr primär wegen seiner Musik gespielt, sondern weil das Publikum die Diversität goutiert. Als komponierende lesbische Indiofrau sollte der Erfolg garantiert sein.
      Nein, ich bin kein Rassist und habe auch gar nichts gegen lesbische Indiofrauen. Allerdings gehe wenigstens ich wegen der Musik in ein Konzert, und nicht als Zurschaustellung meines Anti-Rassismus.

      Es ist meine Vermutung, da ist eine Frau rumgelaufen und hat ihre Kollegen anständig unter Druck gesetzt, zu unterschreiben.
      Als alter weisser Mann vermute ich erwartungsgemäss auch, dass es nicht gerade eine der herausragenden Musikerinnen des Boston Symphony war, die das angezettelt hat.

    • Kompinistinnen vor 1900, das ist ein nicht ganz leichtes Unterfangen, fürchte ich. Wenn die unbedingt wollen, dass ihnen das Publikum davon läuft… ich dachte immer, klassik hätte es eh schon schwer.

    • Vielleicht ist auch der Kontrapunkt sexistisch?

    • Und ist nicht der Violinschlüssel ein Priapus?

    • Titel eingeben
      Meiner Erfahrung nach kennt man unbekannte klassische Werke zu Recht nicht. Sie haben sich nicht auf dem „Markt“ etablieren können. Das gilt für von Männer komponierte Werke genauso wie die von Frauen und letztere sind eh schon verschwindend gering.

    • "Und ist nicht der Violinschlüssel ein Priapus?"
      Manchmal ist eine Zigarre eben nur eine Zigarre – Konrad Berkovici (rumaenisch/amerikanischer Musiker/Schriftsteller) hat über die Sexualsymbolik von Instrumenten ausführlich referiert. Er hielt in der Tat die Violine für „männlich“, im Gegensatz z.B. zum Cello, allerdings weniger wegen der Architektur des Instrumentes als vielmehr, empirisch, wegen der Charakteristika der Musiker, z.B. Stimmlage derselben – Bariton vs. Alto. Männer i.A. und „Männlichere“ Männer im besonderen ziehen die Violine vor. Etwas abstrus zugegebenermassen, weil eine ordentliche Statistik fehlt, aber immer noch besser die Ausdünstungen der fetten leggins.

    • Warum
      sollten Sie als Rassist etwas gegen lesbische Indiofrauen haben?

      Rassist sind Sie bereits wenn Sie der Meinung sind, dass nicht alle Menschen in jedem nur erdenkbaren Aspekt vollkommen gleich sind. Seit ich das gelernt habe, bekenne ich mich ganz freimütig dazu ein Rassist zu sein.

  119. Kapitalistisches Teufelszeugs
    Ha ha, die gute Frau Hegameh können Sie wirklich so richtig fest nicht leiden, oder?

    Ich war kurz irritiert, weil ich mich fragte, welche ausserordentliche Luxusmarke ausgerechnet Frau Hegameh ausgerechnet in Berlin entdeckt hat, wo die Augenrandbemalungsfarbe (aka Kayal) EUR 79.90 kostet. Das wäre ja bei einem Umrechnungskurs von 1 EUR – 1.1 CHF und einem „wir zocken die Schweizer ab“-Zuschlag sowie einem Globus oder Jelmoli-Zuschlag locker im Bereich von über CHF 110. Zum Vergleich: Kayal von Lancôme oder Chanel kostet so zwischen CHF 35-40.

    Aber offenbar handelt es sich um eine ganze Palette von Augenlidbemalungsfarbe (aka Lidschatten) für EUR 79.90 – von Urban Decay. Wer glaubt, das sei teuer, möge mal schauen, welche Menge Farbe man für das gleiche Geld von Chanel oder YSL oder Tom Ford bekommt.

    Offenbar gehört Urban Decay zu L’Oréal. Erstaunlich, dass Frau Hegameh einen solchen imperialistischen, neoliberalen Kapitalistenkonzern unterstützt. War da nicht auch mal noch etwas mit Steuerhinterziehung durch die Hauptaktionärin? Hat uns die Zeit nicht erst von kurzem erklärt, Frauen sollen als Ausdruck von Emanzipation und um nicht belästigt zu werden aufhören sich zu schminken, körperbetonte Kleidung und Highheels zu tragen (aka Modest Fashion)? Hat Frau Hegameh eine Emanzipationslücke?

    Natürlich wird man bei Chanel und co. abgezockt – wie überall in der Luxusgüterindustrie. Aber wer einmal diese Produkte ausprobiert hat, kann nicht mehr zurück zum Billigzeugs vom Discounter. Dazwischen liegen Welten. Das ist wie bei guten Parfums, gutem Wein, guter Schokolade oder gutem Käse. Der Preisaufschlag für Luxusprodukte ist für mich daher auch nicht der typische Gender-Price-Gap; ausserdem emanzipieren sich die Männer diesbezüglich immer mehr und holen sich ihren Anteil am Konsum dieser Luxusprodukte wieder zurück – wie es in der guten alten Zeit der Leibeigenschaft für den eleganten Herrn von Stand bereits schon einmal zum guten Ton gehörte.

    Wenn aber für das gleiche Produkt oder Dienstleistung ein höherer Preis von Frauen verlangt wird, ist das einfach eine bodenlose Frechheit. Und nein, keine Frau, die ich kenne, zahlt mehr, weil sie lieber einen rosaroten Einwegrasierer benutzen möchte, sondern weil man ja zuerst ahnen muss, dass hier überhaupt ein Preisunterschied bestehen kann. Die Einwegrasierer für Frauen liegen in der Regel nicht neben den Einwegrasierer für Männer im Gestell, was ja zu einem Preisvergleich führen könnte. Da die Mehrheit von Frauen in Haushalten mit Männern leben (Väter, Partner, Söhne), ist von einem solchen ungerechtfertigten Preisunterschied ausserdem auch die Mehrheit der Männer betroffen. Es ist somit nicht eine alleinige Frauenangelegenheit.

    Ob der Staat dann regulierend eingreifen oder ob man das Phänomen nicht einfach dem Markt überlassen soll, ist natürlich eine andere Frage. Aber da in Deutschland und in der EU ja von sehr vielen eine liberale Marktordnung als „neoliberales, kapitalistisches Teufelszeugs“ verschrien, Wettbewerb als schädlich erachtet wird und man des Glaubens ist, dass mit bürokratischem Marktinterventionismus alle Probleme gelöst werden können (hatten wir es nicht letzthin von der Mietpreisbremse?), darf man sich nicht wundern, wenn auch beim Gender Price Gap dieser Staat ordnend eingreifen möchte.

    Je länger ich die Medien in D verfolge, desto mehr frage ich mich aber, ob solche Themen und provokative Personen wie die Frau Hegameh, die von allen Seiten sehr viel Aufmerksamkeit und Herzblut erhalten, nicht zu Scheindebatten führen, die von den wirklich richtigen Themen ablenken. Ich bin z.B. immer noch erstaunt, dass die EU eine Verteidigungsunion beschliessen und mit der Implementation anfangen kann, ohne dass es zu einer Debatte darüber kommt.


    • Nebenkriegsschauplätze, die allerdings auch nicht ohne Wirkung bleiben. In Summe eine Entwicklung, die noch schwerwiegende Folgen nach sich ziehen wird. In mancher Hinsicht richtet sich mein Blick neidvoll auf die Schweiz.

    • direkte Demokratie wäre schon schön.

    • Erstaunlich
      „Erstaunlich, dass Frau Hegameh einen solchen imperialistischen, neoliberalen Kapitalistenkonzern unterstützt. “

      Das ist nicht so überraschend, schließlich ist das ganze Streben von H & Co darauf gerichtet, an die Fleischwürste zu kommen…

  120. Noch ein Beispiel
    Weil’s so schön ist: Da (googeln: One More Barrier Faced by Women in Science) beschwert sich jemand, dass die Damenausführung einer speziellen Hose nur als High-End-Produkt zu bekommen sei. Warum kauft sie sich das Teil nicht als Herrenausführung bei einem anderen Hersteller? Herrenmodelle davon werden offensichtlich in größerer Stückzahl hergestellt und sind damit billiger.

    • Das Problem habe auch Asiatinnen in Deutschland, denen mitunter kleine, männliche Untergrössen durchaus passen würden. Aber auf jede, die das hinnimmt, kommen halt auch einige, die darüber klagen, dass sie in Korea bestellen müssen (anderes, aber ähnliches Thema. Die Welt kann halt nicht 100% gerecht sein)

  121. Beautiful x Powerful
    …Vogue (Deutschland) trifft Hengameh. Auf YouTube.
    Mit Links möchte ich Sie nicht langweilen, grins….wie sie sich als eine Art Cindy Sherman vermarkten darf. „ Ich polarisiere, ich bin bin fluid“.
    Ein kanariengelber Lidschatten wird aufgetragen. Die Fixierung auf die Augenumrandung, ein persisches und arabisches Erbe. Wenn auch nicht so subtil. Ursprünglich, auch heute noch für Frauen und Männer, schützte al-kuhl (Antimon) vor Austrocknung und Entzündung der Augen.
    Als weibliches role model wirkt sie wie ein Produkt des Präkariats. Akademisches Proletariat im Sinne Metternichs und auch der Zwanziger Jahre trifft es: ideologische Übertreibung. Irgendjemand (das System) muss schuld sein.

    PS: @Eine Schweizerin. Die Kosmetik von Chanel ist eher ein Stiefkind der von mir hochgeschätzten Marke.

  122. Empörungskapazität
    Liebe Schweizerin,

    mich wundert das nicht, denn die Empörungskapazität der deutschen Bürger ist u. a. noch durch die Schulzsche Ankündigung eines europäischen Zentralstaats bis 2025 paralysiert sowie weiteren, antidemokratischen Ankündigungen, die uns Tag für Tag vorgesetzt werden…

    Wir leben also in einem fortgesetzten Schockzustand anhand der absurden Ungeheuerlichkeiten, die uns in fortlaufender Reihe um die Ohren gehauen werden. Zeit zum Verarbeiten wird uns nicht gelassen, denn das könnte ja Gegenwehr hervorrufen und dadurch die Pläne der Globalisten bei der Umsetzung ihrer Agenda gefährden.

    Trotzdem, bzw grade deshalb bin ich sicher nicht der einzige, der immer öfter und mit stärker knirschenden Zähnen an Thedor Körner denkt („Noch sitzt ihr da…“)

    Die geistigen Fesseln sind dank Deutungshoheitsverlust der Bessermenschen schon abgestreift, der Weg zur Freiheit dadurch und das Beispiel mutigerer Nachbarn schon etwas freigeräumt…Schaumermal, was das Neue Jahr bringt.

    • Geisterbahn + Horrorkabinett
      Ja, es ist wie ein Horrorfilm, der kein Ende nimmt. Man denkt, jetzt muss die Pause kommen und das Licht angehen, das Schlimmste ist überstanden, aber es bleibt dunkel, man sieht dafür wieder Herrn Juncker oder Herrn Schulz, die von ihren Visionen erzählen und ahnt, dass noch viel Schlimmeres kommen und dass der Zug unaufhaltsam in den Abgrund fahren wird.

      Es sind Technokraten auf einer schon fast religiös anmutenden Mission, denen demokratisches Verständnis völlig abzugehen scheint. Eine gefährliche Kombination, da sie statt auf Überzeugen der Bevölkerung in der Debatte und auf demokratische Partizipation, die halt auch mal auf einen anderen als von der politischen „Elite“ als richtig befundenen Weg führen kann, auf nicht wieder rückgängig zu machende, im Hinterzimmer ausgehandelte Fait Accompli (aka Alternativlosigkeit) und auf Zwang setzt. Offenbar fehlt diesen Leuten das Gespür, dass ein solches Vorgehen irgendwann einmal zu einer massiven Gegenbewegung in der Bevölkerung führen kann oder bereits führt. Aber Kollateralschäden wie der Brexit werden auf dieser Mission ja sehr nonchalant in Kauf genommen. Hätte man aus der Personenfreizügigkeit kein schon fast religiöses Dogma gemacht, sondern etwas pragmatische Flexibilität gezeigt, hätte man den Brexit wohl verhindern können. Wenn es aber um Umverteilungs- und Vergemeinschaftungsthemen geht (z.B. indirekte Staatsfinanzierung durch die Notenpresse, Herr Draghi), kann das gleiche Personal plötzlich äusserst pragmatisch handeln und die sonst hochgehaltene Prinzipientreue ignoriert man.

      Ach, man kommt aus dem fassungslosen Kopfschüttelmodus gar nicht mehr hinaus.

  123. Kann mir bitte jemand folgendes bestätigen, nämlich...
    …daß jedwede derart anbiedernde veröffentlichte Wishlist von unanständigen *** gnadenlos ins Leere läuft? Dies würde zu meiner allg. Beruhigung beitragen und das aller-allerletzte ‚µ‘ erhalten, das mich noch davon trennt, endgültig jede Hoffnung auf ein friedliches Fortbestehen dieser Gesellschaft aufzugeben.

    • Das hängt davon ab. Ich weiss, dass bei populären Gestalten mit weiter Rezeption schon was reinkommt, wenn sie es darauf anlegen. Dazu sollte man aber zu den Grossen gehören, über 10k Follower bei Twitter Minimum. Ich wehre so etwas immer ab, ich finde es peinlich.

    • Ach je.
      Ach je. Jetzt begreife ich es erst. Sie meinen, die öffentl. Wishlist richtet sich nicht an Freunde, sondern an Fans? Ernsthaft? Das gibt es? Na dann Prost. Das nenne ich mal hoffnungsfrohen Optimismus.

  124. Augenrandbemalungsfarbe vs. Karosseriepflege
    Ist die Wortschöpfung eigentlich von Ihnen oder von H-mäh?
    Wie nennt man dann Make-up? Unterhaaransatzbemalung?
    Ein Suspensorium für Jogging u.ä.? Unterdemleibbekleidung?
    Apropos Kosten: Ein Suspensorium brauchen zwar Sportler, aber sonst niemand. Ähnliches für XX eine Etage höher kann so kostspielig sein, dass man sieht, dass hier schon das finanzielle Ungleichgewicht einsetzt.

    Dieses Ungleichgewicht war aber immer willkommen, weil XY dadurch einen Vorwand hat, mehr in den Motor und überhaupt zu investieren. Erwas mehr Außenpflege der Frau kann ohne weiteres aufgewogen werden durch angemessene Karosseriepflege. Ein Lifting entspricht vermutlich zwei Folierungen oder einer Folierung plus Tuning oder alternativ einem Motorrad. Etwas Botox=Ein Rennrad. Von wegen teurer: Vollkommen ausgewogen.

    Es sei denn, frau wünschte sich das noch dazu, dann wäre frau echt teuer und vermutlich hochkarätig tätig, meistens ohne Kinderlein.
    Übrigens wundert mich eine Konversion zum Mann weniger als eine zur Frau. Irgendwie unvorstellbar für mich, wie man zu einem Wesen mutieren will, das Make-Up kauft. Aber der Mensch kann rätselhaft sein.

    • Es kommt von mir, und ich sage eh, wenn man so etwas wirklich braucht, um zu denken, man sähe irgendwie gut aus, dann sollte man es gleich bleiben lassen.

    • Es gibt sogar Augenrandbemalungsfarbpaletten
      Wie sellamol bei van Gogh. Gell do glotsch.

      Geht nicht der alles entscheidende Erstkontakt über die Augenpartie? Oder doch (wesentlich) tiefer… Ich weiß es nicht (mehr).

    • auf das Gesamtbild kommt es an und es gibt auch welche, da kommt man gar nicjt zur Bemalung.

      Triggerwarnung, Gruselprojekt -> http://bl ogs.faz.net/10vor8/2015/07/03/das-unbehagen-der-gewaender-4764/

  125. OT: Majid Sattar im "Mutterschiff": Lindner hat sich vertaktiert
    Majid Sattar schreibt allen Ernstes in einem kurzen Kommentar: „Für die Politik der nächsten Regierung zeichnen nicht nur Merkel und Nahles verantwortlich, sondern auch Lindner.“ Mir kommen sofort „Verschwörungstheorien“ über neue „Richtungen“ der FAZ in den Sínn, aber eingedenk Dons Hinweis auf die Binnenpluralität des Blattes vermute ich einfach mal, dass Herr Sattar mit diesem grotesken Text die Grünen „reinwaschen“ will. Wohl bekomm’s!.

    • Ja, das geht m.E. in die Richtung. Es ist aber nur ein Kommentar. Und ich glaube, er will keine GroKo.

    • Geistlosigkeiten ...
      Finde ich auch, das mit dem Kommentar. Zu gutem Journalismus gehören Kommentare. Auch solche mit denen ich nicht einverstanden bin. An ihren Kommentaren sollt ihr sie messen.

      Geistlos allerdings erscheint mir die Meldung Trump leite mit einer drastischen Verkleinerung eines Naturschutzgebietes in Utah ein zweites Sterben der Dinosauriere ein.
      Da hat jemand offenbar über Weihnachten zu viel gegessen, so dass alles Blut aus dem Gehirn in den Bauch gerutscht ist.

    • Bei Trump dreht man in Deutschland halt etwas am Rad, aber das legt sich noch.

  126. Schminke ist im Islam
    absolut haram. Hengameh ist eine Apostatin!

    • Vielleicht sollte man mal eine Fathwa einholen?

    • Titel eingeben
      Schminke oder nicht ist doch vollkommen Wurst bei Hengameh.

      FiL wie sie steht und liegt.
      Kann man höchstens als mobilen Ballast verwenden.

      Nebenbei bemerkt
      Wenn man durch die Fussgängerzone wackelt oder ein grosses Warenhaus, gefühlt 90% allen Krempels soll an Frauen verkauft werden.

      Schauen sie sich einen beliebigen Haushalt an.
      Das Wohnzimmer wird ihnen nur selten die Hobbys oder Interessen des Hausherren verraten, aber locker alles über die Hobbys der Hausdame.

      Witzig, nicht.
      Alles voller Dekokram, Teddys, Puppen, what ever, aber das kleine Silberauto findet dort keinen Platz.
      Komisch.

    • Das ist allerdings nicht überall so, Sie ahnen nicht,. was bei mir so akkes rumsteht…

    • Haram in Dubai
      Dafür dass Schminke haram sein soll, geht aber viel davon an den Golf.

    • @ Arminius
      @ Arminius
      Welch Frevel! Liege unter großväterlichem Dache. Erwarten Sie demnächst eine ergrimmte flauschige Miniarmada der Lieblingsbären dreier Generationen, ihr universales Hausrecht durchzusetzen.
      ;-)
      Sie wissen schon: Ein Leben ohne Teddy ist möglich, aber sinnlos.

    • Blanker Unsinn, wo haben Sie das her?
      Iran hat z.B. den weltweit höchsten Verbrauch an Kosmetika gemessen an der Bevölkerungsgröße.

      Fragen Sie mal bei der deutschen Kosmetikindustrie nach.

      Oder fahren Sie mal in die Golfstaaten.

      Wäre Schminke verboten, dürfte sie auch nicht importiert werden.

  127. Raben lesen keinen Spiegel.
    Sind aber neugierig. Was sagt das Blatt denn über den Muslim Jesus?
    .
    Übrigens ist das Islamisieren von (illustren) Toten im Islam durchaus üblich. Goethe war nach islamischer Lehre auch Muslim.

    • Imame reden darüber, dass Jesus ihres Erachtens Muslim war, so Zeug halt.

    • Kamelpolitik
      Für Muslime sind alle Muslim, wissen es nur nicht. Ich nenne das Größenwahn.

      Wir leben in einem ident-Alter, in dem ein Jeder herausfinden darf, was er meint zu sein. Der Islam macht aber Menschen zu Muslimen über Verhalten, also halal-Lebensweise zum Beispiel, also die Tünche macht’s. Das ist vollkommen daneben. Jeder Mensch ist verschieden. Gleiche oder ähnliche Eigenschaften entstehen durch Züchtung (Pferde, Hunde, Kühe etc.). Man dachte an sich, mit dem Ende des Monsterregimes hätte man das hinter sich gelassen. Jetzt kreucht es über Verhalten und Vorgaben durch die Hintertür wieder rein, zusammen mit Antisemitismus. Wie dumm muss man sein, sowas nicht vorher zu sehen. Wie machtversessen und geldgeil.

      Und dann versucht man, es alles unter einen Hut zu bringen. Aber in Wirklichkeit ist es ein Kamel, denn es geht zusammen durch kein Nadelöhr.

      Goethe ist ein Fall für sich, denn mit dem Faust und Prometheus versetzt er dem Christentum einen Schlag, um dann auf dem west-östlichen Diwan Orientalistik als Hobby zu betreiben.

    • Wenn die anschaffen könnten, würde es auch so werden, insofern haben die recht. Deshalb mag ich auch das Judentum: Total desinteressiert an der Bekehrung anderer Leute.

    • ... das ist so wie ich immer behaupte
      … dass der Don in Wahrheit bei den GrünInnen ist und von KGE träumt, dass (Bitte keine ehrenrührigen Falschbehauptungen!!)

      Die „Vermuslimisierungen“ haben im Kern zwei Zwecke: Entwertung des anderen, Verbreitung des Absolutheitsanspruchs.

      In Wahrheit ist das ein barbarischer Wüstenkult eines geschickten Sektenführers, dem das Kunststück gelang, eine Räuber-und-Auserwähltheits-Ideologie mittels handfester materieller und sexueller Vorteile für seine Anhänger zu stabilisieren. Das ist in vieler Hinsicht das absolute Gegenteil der christlichen Botschaft, die eine Loser-Tröstungsveranstaltung für Ausgestoßene, Kranke und Arme war, bevor sie sich zur Staatsreligion mauserte.

    • Oh gott. Wirklich, sie haben keine ahnung von meinen perversen Vorstellungen. Die habe ich zwar auch, aber die sehen ganz anders aus.

    • neugierige Raben ...
      gibt es anscheinend auch …
      Zu dieser Kommentarkette hätte ich auch einiges zum Beitragen, auch @BLUM, da jedoch das ‚Sultanat‘ eine Netzüberwachungskommission gegründet hat, da gebietet es für einen, der Wert legt auf gutes Essen und comfortable Unterbringung, die Netzstille dem Blick von hinter den Gittern auf jeden Fall vorzuziehen… Für eine Weile …
      M❤️Gruss

  128. Das Anspruchsdenken der Übriggebliebenen
    Danke für den aufschlussreichen und amüsanten Artikel. Ich habe die letzten Stunden übrigens damit verbracht, meine bessere Hälfte auf dem Sofa in meinen Armen zu halten und ganz eng zu kuscheln, so wie sie und ich das regelmäßig brauchen. So manche Großstadt-Journalistin hockt an den Feiertagen wohl (wieder) alleine in ihrer Mietbude und fragt sich insgeheim, wo der Prinz bleibt, den sie doch eigentlich verdient hätte. Tja, der hatte halt bessere Optionen …

    • Wenn jemand für 10 DM!!!!!! Schminke will, hat sie halt die falsche anspruchshaltung ans Leben. Das gibt es oft, das sind Frauen, die immer denken, etwas Besseres käme schon noch und deshalb könnten sie alles andere hinter sich lassen. Das geht auch eine Weile, aber irgendwann schreiben sie dann Texte wie Silke Burmester.

  129. Ach wie so trügreich… schon wieder Fontane, schon wieder Geschichtsunterricht.
    Schloss Belevue bei Sedan, 2. Setember 1870.
    „ Der Kronprinz schloß die Tür und blieb draußen der (preußischer) König und der Kaiser standen einander von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Der König sprach zuerst. Gott, sagte er, habe den Sieg seinen Waffen in dem gegen ihn erklärten Kriege. Der Kaiser erwiderte: Er sei es nicht, der den Krieg gesucht; er habe ihn nicht gewollt und nicht gewünscht, sei aber durch die öffentliche Meinung Frankreichs zum Krieg gedrängt worden. Worauf der König entgegnete: Er wisse daß sie nicht vom Kaiser ausgegangen sei, er sei davon vollständig überzeugt.
    .
    Nappi III konnte ja schlecht dem Preußenkönig gegenüber zugeben, daß seine zänkische Olle, María Eugenia Ignacia Augustina Palafox de Guzmán Portocarrero y Kirkpatrick, auch Eugènie* genannt, so lange an der Schraube gedreht hatte bis der Kaiser, auch verführt vom depperten Marschall MacMahon, den Krieg erklärte.
    *) Wiki: „1870 zählte sie zu den erklärten Befürwortern eines Waffenganges gegen Preußen und bemühte sich bis zuletzt um eine profranzösische Intervention Österreichs im Deutsch-Französischen Krieg.“
    .
    „Der König fragte, ob seine Majestät (gefangen) irgendwelche Bedingungen zu stellen oder vorzuschlagen habe. („ab nach Kassel!“)
    Preuß. König:
    .
    Nappi III:
    .
    Pustekuchen, die Kaiserin war zwei Tage später mit ihrem Zahnarzt über Belgien auf dem Weg ins Exil nach London.

    …sind Frauenherzen.
    .
    Dons Zurückhaltung in diesen Dingen ist nur allzu verständlich.
    (DdH)

  130. Um mitreden zu können
    habe ich mir 2 Videos mit H. angetan, eines davon in englischer Sprache.

    Fand eigentlich alle Vorurteile bestätigt, rundum bemitleidenswert, die junge Dame.

    Meine Frage: Hat sie mehr Einfluss als die Redakteurin einer Schülerzeitung und schießen sie da nicht mit Kanonen auf Spatzen, Don?

    • Wenn die auch nur eine einzige Frau überzeugt, dass Fettktrankheit ok ist, dann ist das hier meine Pflicht.

      Ausserdem ahnen Sie gar nicht, wie oft ich wirklich die Zähne zusammenbeisse. Hier hat es sich halt inhaltlich als Exemplum (n.) angeboten.

  131. Erich Kästner
    Irrtümer haben ihren Wert,
    jedoch nur hier und da.
    Nicht jeder, der nach Indien fährt,
    entdeckt Amerika.

  132. Offtopic - aber aktuell
    https://werwohlf.wordpress.com/2017/12/26/der-anfang-vom-ende/

    Woanders kann man bei fazonline ja nicht mehr kommentieren.

  133. Weihnachten und Lichtblicke
    Nicht ganz frohgemut, aber aus reaktionärer Gesinnung am Heiligen Abend wieder in einer unserer Dorfkirchen gewesen. Es war wie immer überfüllt.

    Das sagt nun erstmal nicht viel, bei 30 TEinwohner und drei kleinen Dorfkirchen im Berliner Rand. Allerdings habe ich mit der ganzen Familienherde reguläre Bankplätze erhalten, obwohl wir uns erst eine halbe Stunde vor dem Läuten einfanden.

    Das werte ich mal als Lichtblick 1. Denn im Sommer, anlässlich eines Besuchs der Pfarrerin (ein Familienschaf war ausgetreten), hatte ich mich bekümmert über die Patzkapazität zur Jahreshauptversammlung geäußert, und Schichtbetrieb angeregt. Das wurde wohl aufgegriffen, es gab vier Dienste.

    Lichtblick 2, war die Veranstaltung selbst. Obwohl die Theologin (oder Studentin) sehr jung war, nix mit Parteilehrjahr o.ä., nix mit gesellschaftlichen Kontext (oder grade doch?), ein geradezu altdeutscher, fast puritanischer Gottesdienst, nur Kerzen anzünden, altbekannte (zwar nicht mir) Lieder und eine kleine Bläsergruppe.

    Solcherart froh und milde gestimmt, steckte ich meinen drei Jungs je 5 für Brot fd Welt zu (ich war mir nicht sicher, ob sie meine Rührung teilen).
    Beim trippeln Richtung Pforte, begrüßte mich das örtliche Gemeinderatsoberhaupt nebst seiner Gnädigen in aller Öffentlichkeit, obwohl ich als Statthalter der alternativen Teufel durchaus bekannt bin.
    Das war Lichtblick 3.

    Etwas ot, aber ich teile es hier zur allgemeinen Erbauung mit, war eine Erleuchtung ganz besonders merkwürdiger Art.

    Vor einigen Tagen zur Haushaltsplanverabschiedung des Kreistags: Das Übliche von CDU, Linke,SPD, alles prima, auf gutem Weg u.s.w,u.s.f.
    Ich, wie schon voriges Jahr: Fordere die Schliessung der seit Jahren und absehbar auch zukünftig hoch defizitären kommunalen Flughafen Gesellschaft, erteile der vorgesehenen Wahl von drei neuen Beigeordneten (zu teuer) eine Absage und (voll populistisch) fordere die bessere Unterstützung von Tagesmüttern.

    Und nun kommt’s: Die Grünen stellen die gleichen Forderungen (Flughafen, Beigeordnete), schliessen sich also an. Also für mich war das schon ein Wunder.

    Doch noch mal zu Hamäh:
    Ich denke schon, dass es auch nur ein kleines Mädchen ist, dass geliebt werden will.

    Zugleich und andererseits ist sie aber eine ganz besonders opportunistische Vertreterin des Prinzips des Lebens auf Kosten Anderer. Sie wird deshalb vom Don, eigentlich pars pro toto, völlig verdient vorgeführt. Und nicht vergessen: Sie ist ein Handlanger.

    Einen Gruß noch an den Moser, Otto. Traurige Geschichten verbinden.

    • Im Osten ist halt vieles noch anders und wenn man dann fragt, warum sie den Teufel nicht gestoppt haben, sagen sie „Verwechslung“.

      Ist in der Holledau übrigens recht ähnlich.

  134. Klostergeheimnisse
    Gestern war der Gernstl in Rom bei den Benediktinern.
    Bei denen in Admont findet sich ein Herbarium u.a. mit
    Rezepten „gegen das blöde Gesicht, gegen stinckenden Athem und gegen Schlangen und Scorpione Gift“. Außerdem eine beeindruckende Sammlung zur Flora der Apenninenhalbinsel von Gabriel Strobl, der allerdings auch 252.000 Insekten aufgespießt hat. Und im 17.Jh. wurden dort fünf Ornate vom Kopenhagener Benno Haan gar meisterhaft bestickt. Gestorben ist er über einem Wandbehang.
    Augenrandbemalung: Secret by The Pierces.

    • Ja, aber dazu muss man raus aus der Stadt und unter Menschen, Ist das den Genderistinnen zumutbar?

    • Twitter accounts
      Ich habe mir mal gestern aus einer spontanen Laune heraus die Twitter Veröffentlichungen von mehreren bekannten „Aktivistinnen“ angeschaut.
      Es gab eine grosse Gemeinsamkeit:

      Alle hatten einen Hinweis auf eine Telefonnummer der Telefonseelsorge.

      Eigentlich nur noch Mitleidserheischend.

      Scheint wohl wirklich ein grosser Teil depressiv oder anderweitig gestört zu sein.

  135. Was ist es, das den Neuköllnkulturanbetern so gefällt?
    Also gefällt am Islam?

    Es ist die Konsequenz der Macht, gebaut auf Moral, gebaut auf Macht, …
    Bei Christus geht es um das Vorbild des Guten und die Freiheit eines jeden Einzelnen, sich gut und richtig auszurichten. Es geht nicht um die Konsequenz, mit Macht=Gewalt dieses in faschistischer Manier umzusetzen. Das haben viele Erdenmächtige nie verstanden und so gab es Zeiten, in denen die „Christen“ das Schwert zur Unterwerfung verwandten, wie, ach wie doch gleich neulich …?

    Also der Gefallen der Neuköllnkulturanbeter* am Islam ist der, dass für den Islam=“Unterwerfung“ alles schon im Ursuppentrog der Religion angesetzte Gebräu enthält, dass das „Gute“ in Unfreiheit eines jeden Einzelnen mit Staats=Religionsgewalt aufgedrückt werden „darf“.

    Wo das neutestamentliche Christentum Freiheit des Einzelnen predigt, da ist das mohammedanerübliche Islamistentum auf die Unfreiheit ALLER aus, und zwar legitimiert durch eine Menge Zeilen aus dem Koran, dieser lyrisch verfassten Sammlung von zunehmend kriegerischeren und menschenschänderischeren Suren.

    Das ist es, was den Neufaschistoiden so gefällt, sie haben im Islam ihr religiöses Vorbild, Recht haben wollen, und alle Andersdenkenden mit gutem Gewissen zerstören, in Unfreiheit treiben oder eben zum eigenen Völkchen hin unterwerfen. Diese Form der völkischen Modellierung einer aggressiven supranationalen Ideologie aus marxistisch-leninistisch-islamistischer Ursuppe sollte jeden Verfassungsschutz alarmieren. Denn dieser Sumpf ist nun mal rein personell viel größer als das versprengte Völkchen von Alt- oder Neunazis der echten bösen Sorte.

    Und leider haben wir keinen Laizismus in Deutschland, was die Unterscheidung von „Glauben“ und „Politik-Gewalt“ deutlich erleichtern würde.

    Ich weiß nicht, wie soll man es sonst sagen? Was sonst außer dem leicht und weit verkündenden Aufruf zu Gewalt gegen Andersdenkende, gegen Unterdrückung und Ausgrenzung, zu Indoktrinierung und Geschlechterkampfschattenboxen sollte diese „Liberal-Linken“ und die „Multikulti=Islampromotoren“ denn verbinden?


    Freiheit gegen Unfreiheit ist der Kampf. Lasst die Religionen auch mal außen vor und schaut auf diese abstrakten Begriffe, wenn Ihr Handlungen beurteilt.

    Insofern ist Freiheit weit mehr im Heute dort, wo Juden und/ oder Christen regieren, als dort, wo Islam und/ oder „Liberals / Linksgrüne“ regieren.

    Und dieser Kampf ist es, alles andere lenkt ab und zersplittert. Das tragische Glück der Freiheitsliebenden ist, dass die Unfreiheitsliebenden sich auf ihren Schollen selbst bekriegen, auch ohne die Weltmächte, siehe ht tp://www.danisch.de/blog/2017/12/26/das-opfer-muster/ mit seinen Erfahrungen beim Besuch der größten Moscheen.


    … wie eine Menschenrechtskonvention heute wohl aussähe, die die Links-Grünen unterschrieben, es wäre wie bei der Scharia Klausel der Muselländer damals, nur leicht verändert: „Menschenrechte ja, außer gegen Scharia“ versus „Menschenrechte ja, außer gegen Rechte“.

    Klasse Don, diese Tage werden nochmals erhoben, wo man so schöne Kultur und so tief gefallene Kultur im Wechsel ausgeleuchtet bekommt.

    Festtage der Einkehr und solche der gesellschaftlichen gegenseitigen Erhebung haben Sie womöglich ohne Pause ganzjährig. Jedenfalls vom Output her sollte man so schließen dürfen. Und deshalb: es möge Ihnen weiter so gehen wie es geht, damit es weiter so geht mit dem Gehen des Absurden wie es geht. Und das mit der Leibeigenschaft wieder ernst und freudig begrüßt werden kann. Mich haben Sie dieses Jahr überzeugt.

  136. Fragen
    OT, aber aus aktuellem Anlass …

    Herr Laschet ist für mehr Familiennachzug, in humanitär gebotenen „Einzelfällen“. Man kann sich vorstellen, was daraus wird, wenn die Anwälte erst mal auf den Dreh gekommen sind.

    Der stellvertretende CSU-Vorsitzende Weber ist strikt dagegen, weil er der kommenden Landtagswahl mit Gefühlen entgegensieht, wie sie ein Offizier der Titanic angesichts des sich nähernden Eisbergs empfunden haben mag. Kann aber auch sein, dass er dem Vorhaben wegen Schlagzeilen wie „Der Salafismus wird immer weiblicher” wenig Erbauliches abgewinnt.
    Alles bloß Geplänkel im Hintergrund der anstehenden Koalitionsverhandlungen?

    Frage: ist die Republik vollkommen ausgeliefert in die Hände von zwei Verliererparteien geraten, die unter einander ausschachern, was ihnen wie und wann genehm ist?
    Die neben Ministerposten, Staatssekretärstellen, Fördergeldern, Stiftungsalimentierungen, verabredeten Gesetzesvorhaben usw. usf. nebenbei und nach ihrem Gusto ausklungeln, wie der Familiennachzug geregelt werden soll?

    Wann eigentlich wehrt sich das gewählte Parlament oder wenigstens dessen nicht zu Koalitionsverhandlungen eingeladene Minderheit gegen dieses vereinsmeierische Gfeilsche in den Hinterstuben und verlangt die parlamentarische Debatte solcher Themen inkl. anschließender Abstimmung?
    Anzufügen wäre: um wenigstens einen Schein jener Demokratie zu wahren, die angeblich so bedroht ist von rechts. Eine Demokratie, die vielleicht einen Daniele da Volterra engagieren sollte, um wenigstens ihre obszönsten Blössen zu übermalen?

    Welche Sorte Demokratie muss laut Sonntagsreden und Dauerappellen eigentlich verteidigt werden? Die Parteienoligarchie, als Erbin des parlamentarischen Systems? Die Demokratie der Einschaltquoten, der Bertelsmann-Studien und der Meinungsumfragen?

    Weshalb treten die zu Wahlen an, wenn sie nicht regieren wollen bzw. nur unter den ihnen genehmen Voraussetzungen?

    Alle völlig meschugge geworden, knapp 70 Jahre nach Verabschiedung des Grundgesetzes?

    • Haben Sie von dem Urteil letzte Woche...
      …gehört? Es gibt keine Ausreden mehr, bis März 2018 den Zuzug auszusetzen oder sogar eine Verlängerung dessen anzustreben. Dank Gabriel, der eine Berufung zurücknahm, konnte das Urteil gefällt werden. Es sind auch nur wenige, 60000, die Anspruch hätten, also eine mittelgroße Stadt.

    • Das Gesetz zum Familiennachzug Subsidiärer trat am 01.08.2015 in Kraft*
      Letztens hörte ich, bei Schulausflügen sei das Ausfüllen und Übersenden einer Gefährdungseinschätzung an die Eltern erwünscht, Stufen I – IV.

      In unseren Turnhallen hatten wir Kletterstangen aus Metall, vielleicht 6 Meter hoch. Ich frage mich zunehmend, ob sie schon verboten sind.

      In welche Kategorie fällt Rodeln?

      Wer so etwas gut findet, findet auch Laschet gut.
      Manchmal denke ich, wir haben es nicht anders verdient, aber ich leide doch sehr darunter.

      *Und wurde ein halbes Jahr später bereits wieder außer Kraft gesetzt. Die Grünen ließen sich ihre Zustimmung zur „Herkunftsland, sicher: Albanien-Entscheidung“ damit bezahlen. Nur zur historischen Einordnung.

  137. Wenn das kein guter Rutsch ins neue Jahr ist ...
    … Den Großteil der Drohbriefe, die an Mitglieder der Bundesregierung gerichtet sind, analysieren die BKA-Mitarbeiter zum Beispiel nicht mehr. „Wir können uns nicht mehr erlauben, alle Fälle zu bearbeiten“, sagt … http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/wie-linguisten-fuer-das-bka-erpresserbriefe-untersuchen-15342701.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

    • Die BKA Mitarbeit* sind ggf nur vernünftig
      1917 nannte man das Kampfstreik.

      Revolution im Schützengraben
      war aber schwierig.
      Man einigte sich ggf darauf keine
      Offensiven mehr durchzuführen und
      hat sich auf die Verteidigung konzentriert.

      Die BKA Leute verteidigen wohl nur noch
      was ihnen wichtig ist.

      Die Bundesregierung gehört wohl nicht dazu.
      Ich hebe nichts dagegen.

  138. Medizinisch relevantes Übergewicht ist immer bedenklich ,
    ..
    .
    . und massive Adipositas ein handgranatengefährliches Gesundheitsrisiko, das sich mit Sicherheit aktualisiert, etwa in Diabestes , Koronarinsuffizienz
    und tausenderlei anderer, lebensbeendender Schmankerl.

    Es ist KEINE Frage der Kosmetik , und ja, Fressen ist ein Vergnügen, aber wie der Konsum von Drogen eines, das man flott mit dem Leben bezahlt.

    Auch junge Menschen können durch massives Übergewicht genau das bleiben- junge Menschen. Sie werden nicht alt.

    Ich weiß da ein bissl, wovon ich rede.

    Als ich jung war, konnte ich mampfen, was ich wollte, ich blieb geradezu dünn.
    Ab Ende dreißig zeigte es ein wenig Wirkung, dann ging es langsam, aber stetig, aufwärts auf der Waage.

    Am Ende verliert man sich selbst etwas aus den Augen , weil, wie eine Freundin mir charmanterweise sagte (anders kommt das bei mir ja sowieso nicht an) ,
    es Scheiße aussieht .

    Korrelieren dann die Laborwerte mit der hübschen Gestalt, sollte man schon aufwachen, seinen A..rm von der Couch heben,

    und gehad wern (gehend werden) .

    Ändert man dann seine Ernährung grundlegend, wobei ich dem Vegetarismus auch gesundheitlich nichts abgewinnen kann ,

    und verschafft sich kontrolliert, ohne midlife crisis- bewegte Übertreibung,
    Bewegung , dann klappt’s auch mit dem Labor.
    Und man fühlt sich anders, kann sich, geschlechtsunabhängig, Kleidung in normaler Größe in normalen Geschäften kaufen ,
    und hat man mal die Sporttasche mit den feuchten Sportklamotten im Auto hinterm Haus vergessen, geht man halt, und holt sie. Just like that.

    Keine Haupt-und Staatsaffäre mehr.

    Bei Adipositas ist die Frage, ob, womit, und um welches Geld , man den Patienten um die Augen herum anschmiert , NICHT von Relevanz.

    Die ganze medizinische Truppe, die uns ständig wegen dem Rauchen in den Ohren liegt,
    dürfte angesichts lebendgefährlicher Idiotien,
    wie ,,Fat Acceptance“ ,
    ruhig einmal aufstehen, und in den Medien ein paar ernüchternde

    Takte zu den Fakten singen.

    Die Fakten scheren sich nämlich einen Dreck um dümmliche Ideologie oder eventuellen Migrationshintergrund,

    sondern rasieren dich eisenhart vom Planeten, wenn du sie nicht akzeptierst.

    Verstehen sie mich nicht falsch, mir würde von den Deutschlandhassern aus dem linken oder sonst einem Spektrum keiner fehlen, ich könnte mit dem frühen Tod des Phänomens Heng..was sehr entspannt leben,

    aber wenn jemand öffentlich behauptet, massives Übergewicht sei eine Geschmacksfrage, die man, wie im linken Nichtdenken üblich, widdewiddewitt beantworten darf, wie man mag,

    dann ist Gegenrede eine Frage der Wahrheitsliebe.

    Und wenn man um Weihnachten herum schon zur Schmalzigkeit tendiert,

    eine Pflicht gegenüber den Mitmenschen, die noch nicht sterben oder siechen wollen.

    Auch eine faule Sau (kenne da ein Exemplar, dessen Zähne ich zweimal täglich putze) muß nicht als fette Sau sterben,

    und auf Dumme, gleich welcher Gattung, darf man nicht hören.

    • Tiefempfundenen Dank, Herr Moser
      Ich habe Verwandschaft im medizinischen Dienst, der sich – an anderer Stelle hier erwähnt – an solch einem „Kawenzmann“ den Bruch gehoben hat – wie immer hatte es zu wenig Personal, das hätte anpacken können, dazu der Zeitdruck… Dem Pfleger auf der Chirurgie, der ihn betreute, ging es ähnlich. Leute wie Hengamäh sind in ihrer jegendlichen Einfalt und Ahnungslosigkeit eine Gefahr für sich und Andere; glücklicherweise bekommt sie für die Fat Accaptance Dummschwätzerei auch Gegenwind.

  139. Polyvalenz
    Falls beim Radeln Mal der Wunsch nach Musik übermächtig wird, kann man sich in einem Video Anregungen holen. Einfach Mal Zappa und Steve Allen Show googeln.

    Der Don weiß gar nicht, welche Schätze er wirklich hortet.

  140. Gute Wahl
    Ich empfehle ausdrücklich Black Pepper und Russian Leather
    für den Herrn. Ist z. B. in London Stanstead auch nicht ganz so teuer
    wie hier in der Luxusparfümerie. Es soll schliesslich auch Leute geben, die
    Mercedes fahren und nicht Fiat oder Mazda. Von Jaguar oder
    Aston Martin wollen wir hier gar nicht reden. Jeder sollte doch nach seiner
    Facon glücklich werden (dürfen). Es lebe der kleine (süd)deutsche Spiesser.

  141. Ein Hoch auf die Kartoffel!
    Werter Don, Ihr habt einen guten Text geschrieben, wieder einmal. Mich würde interessieren, wie Ihr die Tragweite der Thematik einschätzt. Im Vergleich mit der nicht ganz erfolgreich bekämpften Kriminalität bekommt dieses Thema sehr viel mehr Aufmerksamkeit. Womöglich wird durch die hohe Aufmerksamkeit die Bedeutung des Themas überschätzt. Es ist ein Internet-Phänomen und lässt sich nicht ohne weiteres in die Realität, wo man sich Aug in Aug gegenübersteht, übertragen. Man kann zwar Gesetze und Verordnungen schreiben, die Änderungen erzwingen, aber dann doch nicht den gewünschten Erfolg herbeiführen (siehe Mietpreisbremse, Bildungsreform, E10-Treibstoff, Agrarsubventionen, Photovoltaik-Subventionen, Frauen-Quoten, EnEV etc.). Um den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen, müssen Mann und Frau gemeinsam arbeiten, auch an sich selbst. Ich glaube, dass teure Pflegeprodukte in einem Land, in dem gerade wichtige Errungenschaften über Bord geworfen werden, nicht ganz oben auf der Prioritätenliste stehen.
    Nun zur Kartoffel, die als Kampfbegriff missbraucht wird (Ich wusste bisher nicht, dass dies möglich ist): ALLES, aber auch wirklich ALLES, was mich von solchen Leuten abgrenzt, begrüße ich, auch wenn es nur um eine Haaresbreite ist. Diese Leute haben nicht die Deutungshoheit und grenzen sich von allein ab. Ich stehe mit solchen Leuten nicht auf einer Stufe und finde es gut, dass sie es erkennen. Ich genieße meine Kartoffeln!
    Ich wünsche allen die Kraft und den Weitblick, sich auch im nächsten Jahr keinen Bären aufbinden zu lassen! (Und dem DON eine spitze Feder!)

  142. .
    Aber warum tragen so viele Männer einen Bart?
    Als Abwehrhaltung gegen zuviel lästige Schmuserei?
    (Sahnetortenreste im Bart des Gegenüber turnen ab)

    Oder ist es (schon) eine Anpassung an die
    eingewanderten muslimischen Bartträger
    mit ihrem Männer-Haare-Kult ?

  143. Bei Twitters zuhause
    ist übers Weihnachtsfest ein gewaltiger Streit um die rechte (oder linke) Weihnachtspredigt entbrannt. Dass sich Jusos und Grüne einmal um Jesus balgen würden…
    .
    Ich hätte vermutet, dass die sich eher um den politisch korrekten Hass im Freitagsgebet balgen. Aber das Christentum zieht doch mehr.

  144. Schade wenn man Schminke braucht
    Über die Sexualisierung bestimmter Gruppen steht
    ein interessanter Artikel im Mutterschiff.

    Leider steht da gar nicht drin das die Texte
    der Autoren hauptsächlich Selbstauskünfte sind.

    Zum einen über deren geistige Fähigkeiten
    und zum anderen über deren Bewertung
    körperlicher Triebe.

    Wenn Journalisten Frauke P. sexy finden
    habe ich nichts dagegen.
    Es ist nur keine Information die ich benötige.

    (Frau Merkel wird hin und wieder auf Hosenanzug
    Raute und Mundwinkelstellung reduziert.
    Bei G Schröder war es die Zigarre, der Anzug und
    die Frage ob er seine Haare färben lässt)

    PS Es wir erwähnt das xy % der Deutschen kein
    besonderes Interesse an einer Beschäftigung mit
    dem Holocaust haben.

    Was ggf noch fehlt ist eine Statistik über die Neigung junger Israelis
    sich damit zu beschäftigen und ggf nur unter diesem Blickwinkel
    Deutschland zu bereisen.
    Ob die Lust haben ständig über Ihre Opferrolle nachzudenken?
    Wahrscheinlich nicht.

    Wahrscheinlich ist es vernünftig bestimmte
    Formen der Erinnerung zu ritualisieren.
    Zu diesem Zweck gibt es Denkmale und Feiertage.
    (und das Verbot israelische Flaggen zu verbrennen,
    wenn man als Regierung etwas dagegen hat)

    Guten Rutsch

    (ggf eine Verballhornung des hebräischen ראש השנה טוב Rosch ha schana tov, wörtlich „einen guten Kopf (Anfang) des Jahres)

  145. Zappa
    scheint unter den Kommentatoren hier einer der populärsten Künstler zu sein. Um zurück auf Fräulein Hengameh zu kommen empfehle ich die Live-Version von „Big leg Emma“.

    She was my steady date until she put on weight…

  146. Eine kleine Kulturgeschichte der Arbeitsteilung
    Das Gernder-pricing ist doch nur ein vernachlässigbarer Aspekt des Grundproblems. Den Homo sapiens gibt es seit mindestens 1 Million Jahren und so lange gibt es auch die Arbeitsteilung daß der Mann das Wild erlegt und nach Hause bringt und die Frau das Feuer hütet und die Kinder groß zieht. Dafür hat uns die Evolution optimiert und es gibt bewährte Verhaltensmuster, die den Beteiligten ein funktionierendes Zusammenleben, Zufriedenheit und sporadisch sogar Glücksgefühle garantieren. Vor gerade mal 2 Generationen wurde diese Arbeitsteilung aufgekündigt. Es kann doch niemand erwarten, daß es nach dieser revolutionäre Änderung schon funktionierende Verhaltensmuster und bewährte Regeln geben kann, wenn 1 Mio Jahre Evolution über den Haufen geworfen werden. Das wird noch viel „trial and error“ brauchen, jetzt stochern alle nur im Nebel herum.


    • Die Amazonen, deren Existenz ja nicht ganz unumstritten ist, aber auch nicht gänzlich abwegig erscheint, wären da wohl etwas anderer Meinung gewesen.

    • Die Amazonen
      haben ja aber auch nicht jeden Tag von
      Sonnenauf- bis Sonnenuntergang gekämpft.
      .
      In den Kampfpausen haben sie weiterhin
      ihren Babies den Po gepudert, das Feuer behütet
      und ob sie auch schon etwas verhütet haben,
      ist unklar.

  147. Moselm-Jesus-Spiegel
    Ich kann es kaum erwarten, dass der Spiegel endlich pleite macht.

  148. funfact zu hengameh
    Das Große (youuuge) Gabfest ist vorbei, das die K&K-Rasse als Weihnachten feiert. Niemand, niemand hat dem/r genderfluiden Neufrau Hengameh das Augenmalset zu € 82.- gezahlt.

    Öffentliche Wunschlisten bei amzn sind verräterisch. Jeder kann sehen, wie das „keeping up with the Stützen“ scheitert.

    b) Warum spart er/sie sich nicht diese Blamage und kauft das Zeug von der Wunschliste selbst und tut so, als ob er/sie beliebt ist. Das würde ich tun.

  149. Eine Frage, abseits des Blogs, wohlwissend, dass auch Sie, Don, damit nichts zu schaffen haben...
    An Weihnachten ist ein Mensch mit seinem Auto in die Parteizentrale der SPD gefahren und wollte wohl Selbstmord begehen, zuvor hat er einiges brennbares Material vor die CDU-Parteizentrale geschafft.

    Heute lese ich in allen Zeitungen -und bemerkenswerterweise auch in der FAZ-Online-, dass der Suizid-Kandidat „nicht aus politischen Gründen“ gehandelt hat.

    Selten so gelacht! Entschuldigen Sie bitte, lieber Don, aber geht da nicht ein bißchen etwas quer im Journalistengeschäft?

    Wäre es nicht klüger, lieber zu schreiben, dass die genauen Motive des Täters nicht bekannt sind, statt politische Motive zu leugnen?

    Meinem gesunden Menschenverstand vertrauend würde ich glatt behaupten, dass jemand, der in eine Parteizentrale -aus welchen Gründen auch immer- hineinfährt, zumindest Schwierigkeiten mit dem Verständnis von Parteien hat, erst recht, wenn der gleiche Mann kurze Zeit vorher noch brennbare Materialien und Flüssigkeiten vor einer anderen Parteizentrale ablegt.

    Nur ein Zufall?
    Glaube ich nicht und vermutlich ein Großteil der aufmerksamen Zeitungsleser auch nicht!

    Sorry lieber Don, aber wie können Ihre Kollegen so einen Blödsinn schreiben, ohne sich dabei als entsetzlich dumm zu empfinden und sich als gänzlich ungeeignet für den Journalistenberuf vorzukommen?

    Wäre es nicht die Aufgabe von Journalisten, zu versuchen herauszufinden, was den Mann in den letzten Tagen, Wochen und Monaten vor seiner Tat so bewegt hat, und was er so verschiedenen Menschen gegenüber (politisch) geäußert hat, statt einfach das aufzuschreiben, was die Presseabteilung der Polizei nach außen gibt?

    Könnte es nicht vielleicht sogar sein, dass die Polizei auf Anweisung von sonstwoher handelt und dieses eindeutige politische Attentat für eine Wahnsinnstat erklärt, was diese sicherlich einerseits auch ist, aber eben andererseits doch mit einer eindeutig politischen Konnotation?

    Ich wüßte gerne, was den Mann motiviert hat, seinen „Selbstmord“ in einer großen Parteizentrale zu inzsenieren.
    Das er sich nicht mit dem Auto verfahren hat und die SPD-Parteizentrale aus Zufall sein Zielort war, lässt sich doch eindeutig an der Ablage des Brennmaterials vor der CDU-Parteizentrale ablesen, oder nicht?

    Man kommt sich für blöd verkauft vor, wenn man etwas von „nicht politisch motiviertem Selbstmord“ liest. Und dann wundern sich die Journalisten, dass man ihre gedruckten Produkte nicht mehr kauft.

    Wo ist der Journalist, der nicht nur zur Pressekonferenz geht, sondern mal im bisherigen Leben des Parteizentralen-Suizid-Täters nachguckt?
    Vielleicht ist da nicht nur eine gänzlich übertriebene Ablehnung der „Groko“ zu finden, sondern vielleicht noch ganz andere Motive, als uns allen jetzt von offizieller Seite mitgeteilt wird?

    Die Presse macht sich -und in diesem Falle bisher leider auch die FAZ- lächerlich!

    Eine engere Verquickung von Staatsansage (Pressekonferenz der Polizei) und Gehorsam kann es wohl kaum geben! Das erinnert eher an Nordkorea ohne Sozialismus als an ein Land mit freiem Journalismus.

    Oder verdient Ihr Berufsstand zu gut, um noch etwas zu leisten?
    Wo sind die jungen, heißblütigen Talente, die hinter die Kulissen schauen und unbedingt die Wahrheit wissen wollen?

    Keine politische Motivation? Ich habe selten so gelacht!

    Glauben heutige Journalisten wirklich alles und hinterfragen gar nichts mehr kritisch, wenn der Amtmann ex cathedra gesprochen hat?

    Vielleicht geben Sie mal einem Berufskollegen/-in einen kleinen Stupser, damit er/sie wach wird. Der Vorgang könnte vielleicht interessanter sein, als man uns allen jetzt Glauben machen will.


    • Die Rede war von einem „persönlichen, politischen Motiv“. Als Extremist hätte er wohl ein Parteibuch der AfD oder Der Linken in der Tasche haben müssen, oder eine dieser schwarzen Fahnen.

      Zweifellos war das Motiv wohl politischer Natur und zum Extremismus fehlte es dann doch wohl an einem Gewaltexzess gegen Menschen. Aber, das wird bei gleicher politischer Tendenz ziemlich sicher kein Einzelfall bleiben und weitere Fälle werden voraussichtlich auch nicht so glimpflich ausgehen.

      Die zunehmende Zerstörung wirtschaftlicher Existenzen, letztes Beispiel das Abdrehen des Wassers, muß ja einfach Folgen haben. Alles andere wäre kaum nachvollziehbar.

  150. Bitte ein Freischuss - ich habe lange Diät gehalten
    Leider kein reiner Spaß, die Ferien, für niemanden.
    Zimmer aufräumen, Wortschatz wiederholen, Erdkunde, die ganze Richtung – alles gegen einen gewissen, wahrscheinlich gesunden, Grundwiderstand.
    kurz: power-to und power-over – oder anders: homeschooling.

    aber man weiß warum und wofür.

    https://www.youtube.com/watch?v=8pErvzFpiiE

    Der Bezug zum Thema ist der Kajal einiger PassantInnen.

  151. Schminke
    „Überall, wo man der Schminke gebraucht, fehlt es an der Wesenheit.“ (Karl Friedrich von Rumohr, Geist der Kochkunst, 1822)
    Rumohr bezieht sich dabei zwar auf die Herstellung guten Brotes und lehnt es ab, „den einfachen Wohlgeschmack seines Brotes durch eine gemeinschmeckende, apothekernde Würze zu verderben.“
    Das eingangs zitierte Wort trifft aber auch den – wie immer fein heraus ziselierten – Kern des Problems.

  152. Re. Ballistol - sollte im Endvorgang der Verdauung gar nichts mehr gehen ,
    ..
    .
    dann ein Stamperl Ballistol- wirkt sicher, es ist ein reines Naturprodukt auf pflanzlicher Basis ,
    Bekannter von mir, der in Ägypten, im Gegensatz zum Rest der Crew fünf Tage Konstipation hatte, bekam es vom Kamerassistenten ,,verschrieben“, e, voila- alles in bester Ordnung.

    Habe es vor kurzem einer jungen Frau empfohlen, das ist ja ein klassisches Frauenleiden, meine Mutter litt ein Laben daran, meine Schwester leidet weiter .

    Mir mache ich heute Hühnersuppe, weil ich mir gestern beim Vietnamesen was einfing.

    Vielleicht ist es auch nur ein Geschenk der ständigen Bereicherer .

    Nicht schlimm.

  153. Farbe für das scheue taz-Reh
    Die Anglos haben dafür eine schöne Metapher:

    putting lipstick on a pig

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