Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Warum aufgeklärte Europäer Kopftücher tolerieren sollten

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Ein kleines Blickgeplänkel sei erlaubt dir!
Doch denke immer: Achtung vor dem Raubtier.
Marlene Dietrich, Nimm Dich in Acht vor blonden Fraun

Wie jeder echte Freund der Aufklärung bin auch ich dafür, dass Frauen Kopftuch tragen können.

Ernsthaft, ich meine das wirklich so. Ich habe überhaupt nichts gegen Kopftücher, einige meiner besten Freundinnen tragen sie, wenn ich sie mit dem Roadster spazieren fahre, um ihre Haare zu schützen, und auch sonst finde ich es richtig, wenn Frauen es aus praktischer Notwendigkeit heraus tun. Oder, ich bin ja kein Kostverächter, aus, sagen wir mal, Neckerei. Denn bevor Frauen sich im Europa des feministischen Fortschritts mit brennenden Säbeln tanzten, machten sie neckische Spielchen mit dem heute ansonsten so verrufenen Schleier. Hier mal ein Beispiel aus der Zeit um 1820, als zufällig ein Windstoss den Schleier vor dem Schlafzimmerblick und der Haarpracht der Schönen lüftet.

Das war natürlich nicht immer so, schon die Paulusbriefe plustern sich auf, wenn es darum geht, dass Frauen gefälligst die Haare zu bedecken hätten. Von da an führte das Abendland in seiner christlichen Ausführung einen oftmals erbitterten Krieg gegen das Zeigen der weiblichen Haarpracht, und verlangte allerlei Bedeckung. Die Stadtratsbeschlüsse des Mittelalters sind so voll mit Kleidervorschriften, so dass frühere Forscher tatsächlich an das christliche Mittelalter mit seinen verschleierten Frauen glaubten, und nicht umsonst fanden auch die Nazis – ebenfalls Kopftuchfreunde für das züchtige Deutsche Mädel – den verhüllten Figurenschmuck des Bamberger Doms so arisch schön.

Heute sind wir etwas schlauer, und wenn wir beispielsweise in Hall in Tirol vor dem jüngsten Gericht von 1466 stehen, dann wissen wir beim Anblick der Sünderinnen zweierlei: 1. Schleier bringen überhaupt nichts, wenn Frauen und deren Maler ihre sekundären Geschlechtsmerkmale durch besondere Betonung herausstellen. 2. Bei den Damen mit den goldenen Haaren finden sich kleine Teufel in den damaligen Luxusfrisuren. Zurecht. Wir können beispielsweise bei den bösen Gerüchten über die Königin Isabeau de Baviere nachlesen, dass zu exakt jener Zeit die Türen der Paläste vergrößert werden mussten, um Frauen mit ihrem ausladenden Kopfputz – oftmals mit an der Spitze angestecktem Schleierchen – Durchlass zu gewähren.

Im gleichen Hall in Tirol werden später natürlich auch Heilige mit Perlenketten in der Haartracht dargestellt, dann in der Renaissance differenziert sich das früher einig frauenverachtende Christentum aus: Es gibt für die Rechtgläubigen Konkurrenz seitens der lutheranischen Ketzer. Und weil die asketischen Lutheraner aussehen wie von Cranachs Gehilfen gemalt, wird man bei den Papisten im Barock, die Marktlücke gnadenlos ausnützend, auch zunehmend tolerant für weibliche Schönheiten. Man schnitzt sie schelmisch und steckt sie in goldene Gewänder.

Natürlich gibt es auch noch Schleier, Maria wird dieses Attribut behalten, aber wie wir alle aus unserem Kunstgeschichtestudium wissen nicht wahr, ist der Schleier auch hier spätestens auf dem Weg von Duccios Madonnen zu den blonden, zarten Marienmädchen der Gebrüder Lorenzetti zu einem leichten Gespinst geworden. Die Endphase ist dann im Rokoko erreicht, in dem Heilige nach den Moralvorstellungen der taz und der Bundesfrauenministerin rumlaufen, als müsste man die Scherginnen der Staats-NGO Pink Stinks und andere Helferinnen auf sie hetzen. Und bei Maria muss man schon genau hinschauen, um da noch einen Schleier zu finden. Wir befinden und hier, wohlgemerkt, in einer der wichtigsten Kirchen des ansonsten zurückgebliebenen Alpenraumes.

Und das alles ist noch gar nichts gegen das, was bei mir Atheisten daheim so an Portraits hängt, oder sich gerade frisch aus Nymphenburg eingefunden hat: Es ist der Gipfel der Aufklärung um 1750, als Franz Anton Bustelli seine berühmten und derb-lüsternen Figuren der Comedia del Arte gestaltet. Ein Zierpüppchen mit jenem weißen Inkarnat, das man zu dieser Zeit an den menschlichen Vorbildern mit Schminke aus teurem Bienenwachs schuf. Die Dame kommt aus einer Epoche, in der die Morgentoilette auch ohne jedes Duschen zwei Stunden einnehmen konnte, und weil die Frisuren so kompliziert waren, nahm man gerne auch gleich Perücken.

Dieses goldene Zeitalter der Aufklärung und Sexualität ist beim Thema Haare obsessiv, die Autoren jener Zeit haben da einen klaren Fetisch, und gemacht wird das, um zu repräsentieren und zu gefallen. Was immer es auch sein mag: Solange es nur teuer ist und Blicke auf sich zieht, wird es auf den Kopf gesteckt, damit auch jeder die Frisur sieht. Perlenketten:

Komplizierte Arrangements aus diversen Zierstücken:

Brillanten.

Im Sommer, zum Nachstellen des unschuldigen Landlebens, nur ohne Hunger, Pocken und Steuereintreiber, auch schon mal Blumen.

Und egal ob die scheinbar natürlichen Haare des Empire nach griechischem Vorbild, oder die vielen geölten Löckchen und Zöpfchen des Biedermeier: Manches davon mag einfach und natürlich aussehen. Aber als Historiker weiß man, wie viel Zeit und Geld sich Frauen damals in die Haare steckten.

Manche strenge Bürgersfrau, die Klosterschwestern und auch Alte machten da nicht mit, und trugen Schleier und Hauben, wie sie teilweise auch nötig waren, um die Kunstwerke darunter zu schützen. Bezeichnenderweise wissen wir aber, dass diese keuschen Hauben aus feinstem Gespinst vom Putzmacher auch wieder sehr teuer sein konnten.

Wie auch immer, das Angeben mit den Haaren und Perücken ist eine nahtlos durchlaufende, europäische Tradition bei Frauen vom Stand. Und wenn Frauen heute, wie es Mode ist, ihre Haare über die Schultern nach vorne legen, ist das ein Rückgriff aus Frisurenideale des Rokoko. Damals hat man das nämlich auch schon gemacht, und in Predigten ereiferten sich Priester in der Annahme, das geschehe, um Männern die eigenen Vorzüge zu verdeutlichen. Da hatten sie auch recht.

Woher kommt das? Früher war die Frage gleichgültig, weil jede nicht prüde Frau nach oben wollte, und alle diesem Ideal nacheiferten, von der Perücke der Savoyenprinzessin bis zum Peek-a-Boo-Bang von Veronica Lake. Heute jedoch gibt es eine Kultur des Islam und der Grünen und des Kika und des Willkommens, die von uns Verständnis verlangt, wenn Frauen im Namen des Islam und im krassen Gegensatz zu den ersten Gastarbeiterinnengeneration verschleiert einher gehen. Meines Erachtens hing das früher mit der Monogamie in Europa zusammen: Es gab einen einzigen Ehepartner, man musste sich aus Gründen der Versorgung ziemlich treu sein, es gab nur diese eine Ehefrau zur Herausstellung des eigenen Vermögens und Prestiges, und was man hatte, das zeigte man dann auch. Je mehr Haare, desto mehr Möglichkeiten, weiteres Vermögen hineinzustecken. Das ist die europäische Tradition, mit christlicher Ursache und weltlicher Wirkung.

Andere Religionen kennen dagegen die Polygamie, und das bedeutet, dass ein extremes Ungleichgewicht herrscht: Denn die einen konnten wegen ihres Reichtums so viele Frauen haben, wie sie heiraten oder auf den Sklavenmärkten kaufen konnten. Und die anderen, die riesige Unterschicht des seit 1700 niedergehenden osmanisch-arabischen Reiches, bekam eben öfters keine Frauen. Im christlichen Europa tinderten die Eltern die Paare zusammen, im Orient pflanzte sich der Reiche fort und der Ärmere hatte das Nachsehen. In so einer Kultur, mit einer kleinen Elite und vielen Frauen, und einer grossen Masse unvermittelter Männer, ist es nur logisch, dass man die Frauen ins Serail sperrt, sie vor den lüsternen Blicken anderer verschleiert, und einen ebenso fanatischen wie absurden und frauenfeindlichen “Ehrenkodex” vertritt. Durch den Einfluss des Kolonialismus der westlichen Welt war das eine Weile auf dem Rückzug, aber jetzt kommt es wieder. Sogar im KiKa mit einem Mann, der auf Facebook Pierre Vogel toll findet und laut Ausweis 20 Jahre alt sein soll. Naja. Trotzdem bin ich nicht generell gegen Verschleierung, denn:

Mit Müh und Not kann ich hier wirklich eine einzige Kopftuchfrau aus meiner Sammlung zeigen, eine Schafhirtin aus Italien um 1840. In diesen Kreisen, die sich jetzt nicht so arg oft portraitieren ließen, gibt es tatsächlich auch bei uns in Europa öfters Kopftuch. Aus praktischen Gründen, so wie im Roadster auf dem Weg nach Riccione, nur halt mit Schafen. Und ganz ehrlich, nicht jede Frau kann zwei Stunden den Putz herrichten und Geschmeide in die Haare stecken: Ich bin also gegen ein striktes Kopftuchverbot, und auch mancher neckische Schleier gefällt mir. Es kommt eben immer darauf an, wie man es macht. Also, bei der Klassengesellschaft.

Bei der Polygamie – nun, da bin ich der Meinung, dass das Alte Europa seinen eigenen, erfolgreichen Weg geht und Don Giovanni hat. Sein Decamerone. Sein Cosi fan tutte. Seine Margarete von Navarra. Seine Belle de Jour. Alles 100% kopftuchfrei übrigens.

Das ist erbaulich. Ich möchte dieses Konzept nicht nur an der Wand behalten. Es ist ein gutes Konzept, denn es macht Frauen schön, und daher sollten wir dafür einstehen.

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850 Lesermeinungen

  1. Aufgeklärte Mohammedaner
    sollten auch Frauen ohne Kopftuecher tolerieren.
    Spässle!

    • "Aufgeklärte Mohammedaner"
      „Weiße Schimmel“?

    • Nicht "weißer Schimmel",
      Text eingeben

    • "Aufgeklärte Mohammedaner"
      Pardon, muß heißen „Schwarze Schimmel“. Oder „Weißer Rappe“, entsprechend.

      „Aufklärung“ und Strenggläubigkeit schließen sich gegenseitig per Definition aus. Entweder ist man strenggläubig, dann ist man nicht aufgeklärt. Oder man ist aufgeklärt, dann praktiziert man den „Glauben“ eher als Gewohnheitshandlung ohne tiefere Überzeugung.

    • Nicht so schnell mit den Pferden!
      Natürlich gibt es aufgeklärte Mohammedaner!

      Was offenbar immer nie nicht ankommt ist meine immer wiederholte Message: Der Islam hat eine politische Seite, und zwar schon im Koran und in den Hadiths, der dem Gläubigen den Umbau der Gesellschaft als religiöse Aufgabe vorschreibt. Und zwar auf eine (in den meisten Literaturstellen) friedliche Art.
      In Europa wird allerdings meistens davon ausgegangen, dass die Muslime ja ’nur ihre Religionsfreiheit‘ ausleben wollten. ja, aber das ist nicht nur fünfmal täglich beten, Almosen geben, falls möglich auf die Hajj, … sondern auch der Umbau weg von der pluralistischen Gesellschaft zu einer Theokratie (‚Muslime sollen ausschliesslich von Muslimen regiert werden‘).

      Deshalb ist es Gift, nachzugeben. Weil jeder Platz, aus dem die Zivilgesellschaft sich zurückzieht, sofort beansprucht wird. ‚jeder‘ fett und kursiv. Bis zum bitteren Ende, dem islamischen Staat.
      Jedes Entgegenkommen wird als Schwäche ausgelegt, als Aufgeben der eigenen Position, und als weiteren Schritt zur Islamisierung. Das beste, und friedlichste, Mittel gegen Islamisierung ist deshalb, einfach keine Positionen des jüdisch-christlichen Abendlandes aufzugeben. Also Karneval, Weihnachten und Ostern hochhalten (nicht ‚festive seasons‘), Neujahr (das islamische Neujahr liegt anders), Miniröcke (wenn frau will), zum europäischen Essensangebot gehört Schweinefleisch, und Alkohol. Und so weiter. Der (aufgeklärte) Mainstream-Muslim beansprucht nur und genau den Platz, den man ihm gibt.
      Religionsfreiheit? Aber selbstverständlich! Allerdings hinter der eigenen Türe, nicht im öffentlichen Raum.

      Den von mir normalerweise an dieser Stelle zitierte Clip von Nasser hat schon jemand anders zitiert, also wiederhole ich dieses Zitat nicht.

    • den liberalen Deutschen erkennt man
      an Glatzkopf und Springerstiefel. Den liberalen Mohamedaner am Kopftuch seiner Frau.

    • Liberale Deutsche
      Den liberalen Deutschen erkennt man an seiner 80er-Jahre Punkerfrisur, dass er BENTO statt PLAYBOY liest und wenn man sagt, dass das Klopapier, dass er beim Kacken benutzt, „Nazi-Klopapier“ wäre, auf die Knie fällt und schwört, in Zukunft bloss noch Wasser und die linke Hand zu benutzen, wie es die moralisch überlegenen geschätzten Mitbürger das Islam schon seit tausenden von Jahren tun“.
      Mit einer Wirbelsäule aus Marsh Mellows lässt er sich am Nasenring durch die Manege der Weltpolitik ziehen und jedesmal, wenn ihm einer in den Hinten tritt, ruft er: „Danke, dass ihr mir Freiheit und Demokratie gebracht habt“.

    • linke Hand + Wasser
      Und wenn in der Wüste gerade kein Wasser vorhanden ist (soll ja vorkommen)…….. :-)

    • Körperhygiene
      Also die Toiletten auf der arabischen Halbinsel sind unseren bei weitem überlegen, was den Erfolg der Reinigung betrifft.
      Da sind die Deutschen ziemliche Bären, das sagen zumindest Leute, bei denen das Bidet zur Feuchtraumkultur gehört.

      Ein Bidet war immer das erste, was meine Eltern in Wohnungen, auch gemieteten, natürlich nach Absprache, nachrüsten ließen.

    • Sie müssen das verstehen, die Damen auf meinen Bildern dachten noch, Waschen würde schaden und Puder würde reichen. Wir haben uns also entwickelt.

    • Kein Wasser
      Unser alter Biologielehrer, der öfters bei den Beduinen zu Gast war, hat erzählt, dass der Weg zum Kackzelt in der Wüste durch eine Gasse von aufgehängten Perserteppichen markiert war, an denen man nach Besuch des Zeltes mit der linken Hand entlangschliff.

    • Nahuati
      Fangen Sie bloss nicht wieder damit an, dass „sich den Hintern mit der Hand und einem Kännchen Wasser zu waschen“ hygienischer sei, als die westliche Klopapiersitte.
      Ein Gramm Stuhl enthält einhundert Milliarden Bakterien und die meisten davon sind Feuchtkeime, die können im Wasser besser existieren, als ohne und an Oberflächen zu haften, ist ihre Lieblingsdiziplin.
      Deshalb putzt man sich die Zähne auch mit einer Bürste und nicht mit einem Waschlappen und nur die Magensäure bewahrt uns davor, diese hinten lebende Vegetation nicht auch im oberen Teil unseres Verdauungstraktes, dem Mund und der Speiseröhre, spazierenzuführen.
      Solange sie sich den Hintern also nicht mit einer Wurzelbürste und Desinfektionsmittel, alternativ: rauchender Salzsäure, bearbeiten, ist Papier allemal hygienischer als das muselmanische Bazillenbelustigungsgetröpfel.
      Hinterher Händewaschen ist aber für alle Pflicht und ich persönlich halte „Feuchte Tücher“ für die beste aller Lösungen.

    • @Thomas Marx
      Ich halte einen Kärcher für bestens qualifiziert, oder, alternativ, einen Kanonenschlag, Restbestand von der Silversterballerei.
      Beim Kärcher 3 atü aufwärts, sonst wird das nix.

      Ja,ja, die Nachbarn und die drunter, ich weiß, aber da muss man Prioritäten setzen.

    • Du du du
      Du Du Du lieber Herr Dippel, Sie wissen doch, daß man nicht Mohammedaner sagen darf, sondern Moslem oder Muslim oder Islamist zu sagen hat.

      Sonst kommt Anetta K mit der rostigen Gartenschere und macht aus Ihrer Meinung Schwanz ab Schnipp Schnapp ein Haßverbrechen.

    • Mea culpa maxima, Madame Anette!
      Leichtsinniger- und dummerweise habe ich half-brain in meiner Antwort unverantwortlicherweise den Haram-Ausdruck des OP gedankenlos übernommen.
      Ich verspreche, das wird nie wieder passieren!

      Als Strafe werde ich sofort hundertmal den richtigen Ausdruck, hier also ‚Muslime‘, eintippen und kann nur hoffen – Inshallah! – dass Don Alphonso diesen Post freigeben wird.

    • Rülps
      Das mit dem Kanonenschlag war nix. Wo ist jetzt der Kärcher, den ich fressen soll?

    • Mohammedaner und Aufklaerung
      Anscheinend verstoesst auch Moslem/Muslim gegen die PC, denn das erste ist angeblich persischen Ursprungs und das zweite arabischen; angesichts der gegenwaertigen Gemengelage im Nahen Osten moechte ich ja niemanden diskriminieren und halte daher den Rueckgriff auf das gute alte „Mohammedaner“ fuer hilfreich. Immerhin hat den schon der Karl May verwendet, und er meinte es bestimmt auch nicht diskriminierend.

      Und ja, es gibt auch die frommen Mohammedaner, die niemandem mit ihrer Religion auf den Keks gehen wollen. Nicht umsonst sind die meisten Opfer islamistischen Terrors Mohammedaner. Boko Haram hat neulich mal eine Moschee ueberfallen, deren Imam zu liberal war…

    • Bezüglich Toiletten-Sitten/Körperhygiene:
      Bevor es völlig abgleitet ins Lächerliche, muss ich auch noch meinen Senf dazugeben:
      zu diesem Thema gab es ja auch eine Verlautbarung des von DA „verehrten“, sog. UBW (undefinierbares binäres Wesen), mit der Dienstbezeichnung „Kartoffel-HENGAMEH“, das sich über die „schmutzigen Deutschen“ mit Bremsspuren in der Unterhose ausließ und auch die muslimische Methode (linke Hand und Wasser) anpries.
      Danke fürs Gespräch, kann ich da nur sagen, ich weiß ja nicht, mit was für Deutschen das UBW verkehrt und was es in deren Unterhosen verloren hat.
      Ich finde jedenfalls die hiesigen Gebräuche hygienischer, mit wahlweiser Anwendung von Feuchttüchern nach primärem Gebrauch von Toilettenpapier, und Bidet bei Bedarf, solange im Koran nicht auch vorgeschrieben ist, sich seine linke Pfote nach Gebrauch gründlich mit Seife zu waschen, die es zu Zeiten des Religionsgründers wohl noch nicht gab.
      Dazu hat Thomas Marx schon genug Wahres gesagt.
      Das als Beweis seiner kulturellen Überlegenheit verkaufen zu wollen, ist schon kühn und eher Ausdruck der rassistischen Gesinnung des UBW.
      Andererseits stört es mich enorm, ein öffentliches WC mit Fußabdrücken auf dem Rand vorzufinden, auf dem vorher ein freundlicher Muslim mit den Füßen stehend seine Notdurft verrichtet hat, weil er nicht in der Lage war, sich elementaren Gebräuchen einer anderen Zivilisation anzupassen und ausnahmsweise im Sitzen zu defäkieren.
      Anscheinend bin ich da nicht allein, nachdem ich sogar vor kurzem in einem Hotel in Rumänien im Bad ein Schild fand, das höflich darum bat, genau diese Unsitte zu unterlassen.
      Man kann natürlich auch vieles an verbreiteten Unsitten bei den Deutschen kritisieren, wie z.B. das krampfhafte Stehpinkeln als Ausdruck der Männlichkeit, als ob einem sofort die Eier abfallen würden, sobald man(n) sich mal hinsetzt.
      Aber das machen die Männchen aller Nationalitäten und das Thema wäre schnell erledigt, wenn diese „Herren“ selbst ihr Klo putzen müssten (da könnten sich die Damen einer bestimmten Fraktion mal mit befassen…).
      Ganz zu schweigen von Feinripp-Unterhosen mit Eingriff mit gelben Flecken, aber ich habe da noch keine Kontrollen von muslimischen Unterhosen vorgenommen, um verlässliche Aussagen machen zu können.
      Aber insgesamt sollte man daraus keinen kulturkämpferischen Honig saugen, sondern in seinen eigenen Unterbuxen verweilen, und ein UBW hat allemal dazu nichts zu melden, weiß es doch vermutlich nicht einmal, welche Toilette es benutzen soll, mangels eindeutiger Geschlechtzuordnung.

    • @emilmeins
      Die Goldmenschen können keine Spuren in der Unterhose haben, da sie sich mit den getragenen Buxn duschen.
      (Keine Fake-News,
      sondern selbst erlebte Realität@StunksucherWahreHetzer)
      Angeblich können sie sich nicht vor Männern ausziehen.
      Dafür geht es um so schneller,eine meist naive weibliche Deutsche, gegen deren Willen, zu besamen.
      Das ist Vergewaltigung, doch angesichts des kulturellen Hintergrundes zu verstehen und die, die es als Straftat sehen,sind mit dem StasiMaasiZensurgesetz abzustrafen.
      Mit 10 Jahren Untertänigkeit im s.g. Asylheim.
      Oder viel besser, totale Vernichtung der Existenz, wie die originalen Nazis.

  2. Schön!
    Text eingeben

  3. Bin gegen Kopftuchverbot
    Also ich habe dutzende Kopftücher in allen möglichen Farben und Mustern, aus Seide und Kaschmir und Baumwolle. Man kann sie auch als Halstücher oder Schals verwenden, aber wenn es so richtig schön zieht – spricht wenn das Verdeck beim Cabrio runter kommt oder beim Spazierengehen der Wind ordentlich pfeift – kommt das Tuch auf den Kopf. Mit Sonnebrille fühlt man sich dann wie Grace Kelly :-).
    Allerdings habe ich auch die Freiheit, das Kopftuch jederzeit wieder abzunehmen. Und das sollte jede Frau überall haben. Zumindest aber in Deutschland.

    • Das ist der Punkt. Es ist ein sinnvolles Kleidungsstück. Manchmal. Aber es ist ein Verbrechen, wenn westliche Politikerinnen das als Zeichen der Unterwerfung ohne Not im Iran tragen.

    • Isadora Duncan, 1927
      «Ich liebe Kartoffeln und junge Männer», gab sie scherzhaft kapitulierend zu. Möglicherweise war auch noch Kartoffelschnaps im Spiel. Am Tag des 14. September 1927 verliess sie ihr Appartement in Nizza, um ihren Hals schlang sie einen roten Seidenschal. Auf dem Beifahrersitz des offenen Wagens ihres Freundes Falchetto nahm das Unglück seinen Lauf. Beim Anfahren verfing sich der Schal in der rechten Hinterfelge des Autos, und obwohl Falchetto bereits nach zwanzig Metern Fahrt stoppte, kam jede Hilfe zu spät, Isadora Duncan war vom verdrehten Schal erdrosselt worden. Ob es sich beim Todesfahrzeug um einen Amilcar oder um einen Bugatti handelte, ist strittig. Auf der Bugatti-Website reklamiert die Luxusmarke die tragischen Rechte für sich. Die Tänzerin soll eine Probefahrt in einem Bugatti Typ 35 oder 37 im Sinn gehabt haben – mit dem jungen Mechaniker (und späteren Rennfahrer) Benoît Falchetto.

      Zitat Ende

      Lieber oben ohne.

    • @Don Alphonso: 22:04 "...Zeichen der Unterwerfung, ohne Not..."
      Das ist ja gerade der springende Punkt: Das Kopftuch MUSS im Iran auch von den liberalsten, westlich-orientiertesten und feministischsten Frauen, die aus dem Westen kommen, getragen werden, weil diese sonst in den Iran gar nicht einreisen können!

      Setzen diese Frauen aus dem Westen (oder gar die aus dem Iran) das Kopftuch ab, kümmern sich die „Revolutionsgarden“ in den Gefängnissen um diese „unerzogenen, blasphemisch handelnden“ Frauen.

      Es gibt im Iran (und anderen von Muslimen beherrschten Gesellschaften) eben KEINE Wahl, egal, ob man aus dem Westen, der fernen USA, aus Nordkorea oder von sonstwoher stammt.
      Alle Frauen sind gleich und haben ihre Haartracht als Zeichen der ihnen angeborenen mangelnden Persönlichkeit und Geisteskraft, und als Zeichen des Gehorsams gegenüber dem Ehemann und den männlichen Teilen der Familie, und dem allmächtigen Patriarchat zu verbergen.

      Es könnten sonst sexuelle Wünsche und Begehrlichkeiten in den verführten Männerseelen durch entblösste Haartracht entstehen, obwohl diese meiner Meinung nach trotzdem -oder vielleicht sogar gerade wdes Verbergens wegen- beständig vorhanden sind.
      Deshalb sind die Vergewaltigungs- und sexuellen Belästigungstaten in muslimischen Ländern auch nicht geringer als in westlichen Staaten, sondern vermutlich sogar höher, allerdings werden diese dort nicht gezählt, da Frauen sowieso nicht zu den Menschen, also Männern, zählen.
      Frauen sollen dem Mann oder Bruder dienen, und sich nicht in der Öffentlichkeit äußern oder beschweren, wie schon der Koran empfiehlt! Sie werden durch das Kopftuch und den Ganzkörperschleier bereits seit früher Jugend zu dienenden Objekten ohne Rechte degradiert.

      Übrigens geht der vorauseilende Gehorsam gegenüber den Mullahs doch schon sehr viel weiter! Wir erinnern uns an den Besuch des iranischen Präsidenten oder Außenministers letztes(?) Jahr in Italien, bei dem er ein berühmtes Museum besuchte, und man alle „unzüchtigen“ Skulpturen, die in Italien und Europa zum allgemeinen Kulturerbe gehören und ohne Schaden von europäischen Kindern bereits im Vorschulalter betrachtet werden, mit undurchsichtigen Holzkästen verhüllte.

      Einige geplante Ausstellungen mit moderner iranischer Kunst in Europa fanden nicht statt, weil den iranischen Behörden die Kunstwerke von Iranern aus Europa nicht gefielen, obwohl diese bereits „gesäuberte“ Kunst ohne offensichtliche Kritik am Mullahregime war.
      Man erfreut sich im Iran an Kunst „ohne Menschen und Objekte“, also an Ornamenten, zugegebenermaßen an Ornamentkunst auf allerhöchstem Niveau. Die Kunst ohne Mensch und Objekt ist eine Forderung des Koran. Nur Ornamente sieht Allah gerne im Kunstmuseum für seine Gläubigen.
      Mir selbst würde das nicht ausreichen.

      Bei den unsichtbaren Kniefällen vor den unbarmherzigen Ayatollahs handelt es sich doch um gefällige Gnadenerweise für die hoffentlich weiterhin beständigen Erdöllieferungen zu günstigen Preisen und einen weiterhin florierenden Waffenhandel.

      Da müssen die Journalistinnen oder Freiheitspolitikerinnen eben das Kopftuch tragen, egal, was diese denken, fühlen oder sonstwo öffentlich propagieren.
      Das interessiert die älteren Herren mit Bart und Turban im Iran sowieso nicht, da sie auch bestimmen, was in ihren Zeitungen und den Medien veröffentlicht wird. Da können ruhig Westlerinnen kommen und so eine Art „Gastfreundschaft“ genießen.

      Im Mullahland wird gemacht was der Mullah sagt, und nicht was die Menschen wollen. Und das Kopftuch ist ein Geschenk Allahs an die Frauen, damit diese ihre Rolle als Frau klar definiert sehen.

      Wenn eine Frau sich im Iran weigert, ein Kopftuch zu tragen, wird es ihr zur Strafe -nach einer Zeit im Gefängnis- öffentlich auf dem Kopf ANGENAGELT, damit sie in Zukunft versteht, wer ihr Herr und Meister ist und wie es sich anfühlt, wenn man gegen die Gebote der Mullahs verstößt.

      Ist also nichts mit „westliche Politikerinnen, die ohne Not“ ein Kopftuch im Iran tragen.
      Entweder wird mit Kopftuch eingereist oder gar nicht! Wer es während seines Besuches absetzt, wird sehr schnell -notfalls mit Gewalt- auf die Gepflogenheiten im Iran hingewiesen.

      Da gibt es keine Wahl für ein pro oder contra Kopftuch, für niemanden!

      Das europäische Kopftuch alter Zeit hat nichts, aber auch gar nichts mit dem religiösen Unterdrückungssymbol des „modernen“ Islams gemeinsam.

      Selbst wenn Ihnen Journalistinnen, die hierzulande geboren wurden, Stein und Bein schwören, dass sie dieses Unterdrückungszeichen freiwillig und aus Liebe zu Allah oder als Ausweis ihrer Religion tragen, so sollte man niemals vergessen, dass in den Ländern, aus denen die Eltern oder Großeltern dieser Journalistinnen kommen, das Kopftuch NIEMALS öffentlich abgenommen werden darf, da die Strafen drakonisch sind.

      Ein Kopftuchverbot hierzulande würde eine Erleichterung für alle muslimischen Frauen sein, die bei uns das Kopftuch aufgrund von familiärem Druck tragen müssen (weil der Imam, der Vater oder Bruder das so will!).
      Unsere, über Jahrhunderte mit Blut und Tod erkämpften Freiheitsrechte, sollten für alle hier lebenden Menschen gelten, sonst sind sie nichts mehr wert.

      Wir werden diese Freiheitsrechte sowieso nicht in die ehemaligen „Kolonialstaaten“ exportieren können, das wird eigentlich immer klarer, deshalb sollten wir zumindest hierzulande für die Durchsetzung der Freiheit und Gleichheit der Individuen eintreten, und „Deutschland“ nicht mehr am Hindukusch verteidigen.

      Verteidigen wir Deutschland lieber in Deutschland, das wird schon schwierig und langwierig genug.

      Kopftuchverbot jetzt! Rettet die individuelle Freiheit, sonst wird die Freiheit ein hohles Versprechen des Westens.

    • Titel eingeben
      Eins wissen sie dann aber nicht….den die verschleierung ist eine pflicht zu Gott im islam. Egal wo mann auf der Welt lebt sei es der Mond es ist im Koran vorgeschrieben…es ist nicht vergleichbar mit einer kreuzkette oder kappe…glauben sie mir eine muslimische frau würde lieber sterben als ihre tuch wegzunehmen…denn wir flauben fest daran das dieses welt nicht das ewige welt ist in denn wir leben…Lg

    • @Suna
      Im Prinzip soll ja jeder so wie er mag.
      Aber halt in Grenzen. In unserem Kulturraum basiert Kommunikation auf dem Zeigen des Gesichts; die Mimik ist ein wesentlicher Teil dieser Kommunikation. Genauso wie das Handgeben. Oder daß Herren den Frauen aus Höflichkeit den Vortritt zu lassen, ihnen die Türe zu öffnen oder in die Jacke zu helfen.

      Ich sehe es es nicht akzeptabel an, wenn sich Gäste aus anderen Kulkturräumen der hiesigen Umgangsformen grundsätzlich verweigern. Egal aus welchem Grund.

      Wem es wichtiger ist, vollverschleiert unterwegs sein, als die hiesigen Gepflogenheiten zu respektieren, der kann doch gerne dahin gehen, wo seine bevorzugten Umgangsformen gesellschaftlich akzeptiert sind.

      Das wäre auch historisch gesehen der bessere Weg. Denn nur durch eine gewisse Separation von Kulturräumen und deren Kulturtraditionen ist ja überhaupt die ganze kulturelle Vielfalt der Menschheit entstanden. Und ich sehe es als ein Verbrechen an der Menschheit an, diese Unterschiede einzuebnen.

    • @Don
      Ich sehe das anders. Das Verbrechen ist nicht, dort Kopftuch zu tragen. Das Verbrechen ist, das dort – aus Respekt vor dem Gastgeber – zu tun aber hier das Ablegen der (religiös motivierten) Kopftücher als Geste des Respekts nicht zu verlangen…

    • Blöde Frage, ich weiß
      Muss man im Iran als Frau auch ein Kopftuch tragen, wenn man eine Glatze hat? Wenn keine Haare zum Bedecken mehr da sind?

      (Als Frau würde ich niemals in Länder reisen, in denen mir so ein Fetzen aufgezwungen wird – das sind sozusagen „Shitholes“ für Frauen)

    • @Suna
      „den die verschleierung ist eine pflicht zu Gott im islam“ – Warum, werte/r Suna, werden dann auch nicht-islamische Frauen in islamistischen Staaten gezwungen, ein Kopftuch zu tragen? Können Sie mir das mal erklären?

      „es ist im Koran vorgeschrieben“ – Sie, werte/r Suna, scheinen vom Koran keinen blassen Schimmer zu haben. Das Kopftuch ist dort eben *nicht* vorgeschrieben (Sure 24:30f spricht nur von Bedeckung der „Blöße“, und es wird von „hmar“ gesprochen, „Tuch“, nicht von „hmar ur-ras, „Kopftuch“). Das Kopftuchgebot geht ausschließlich auf sekundäre Überlieferung (Sunna und Sira und deren Auslegung durch Rechtsgelehrte) zurück, deren Authentizität in vielen Fällen genauso zweifelhaft bis unwahrscheinlich ist, wie frühchristliche Heiligenlegenden. Und dass sich das bereits zu den Kuffar (z.B. von der Bundeszentrale für Politische Bildung, einfach mal „Konfliktstoff Kopftuch googlen) rumgesprochen hat, zeigt, dass es auch nichts bringt, immer und immer wieder mit Falschbehauptungen zu kommen, um sich wichtigen gesellschaftlichen Diskursen nicht stellen zu müssen.

      „glauben sie mir eine muslimische frau würde lieber sterben als ihre tuch wegzunehmen“ – und wenn sie es doch tut, dann? (muss sie sterben??) Exakt hier haben wir das allergrößte Problem an dieser ganzen Chose! Ich kenne mehr als ein Dutzend Frauen, die sich alle als gläubige Muslimas sehen – aber weil Sie, Suna, behaupten „eine muslimische Frau würde lieber sterben, als ihr Tuch abzunehmen“, kann der Schluß ja aus Ihrer Warte nur sein: dass die genannten Frauen aus meinem Bekanntenkreis, entgegen ihrem Selbstverständnis, keine muslimischen Frauen sein können. Mal ganz davon abgesehen, was das für die Muslima heißen kann, wenn sie in den Augen eines Muslims plötzlich keine „muslimische Frau mehr ist“ – wie können Sie, der Sie offensichtlich keine Ahnung vom Koran haben (q.e.d., s.o.) sich anmaßen, einer Frau die Gottesliebe abzusprechen, nur weil sie nicht ein Stück Stoff auf dem Scheitel trägt?

      Es bleibt dabei: Das Kopftuch wird getragen/tragen gemacht
      1.) zur Objektivierung/Depersonalisierung der Frau und
      2.) um den (muslimischen) Mann aus der Verantwortung für die Kontrolle seines Sexualtriebs zu entlassen; ferner, besonders in westlichen, liberalen Gesellschaften, wo es frau (noch) möglich ist, sich ohne Kopftuch zu bewegen, als
      3.) ein distinguierendes Merkmal, um nach außen zwischen gläubig/ungläubig, rein/unrein, verboten/verfügbar (vulgo: Freiwild) zu unterscheiden (letzteres, übrigens, ist koranisch: Sure 33:59).

      @Don: Fragen Sie mal meine persische Schwägerin, was die iranische Sittenpolizei (gerne komplett spaßbefreite, ältere Damen unterm Tschador mit Hass auf die Jugend, der sie selbst nicht mehr angehören) mit ihr gemacht hätte, wenn sie auf der Straße ihres Teheraner Viertels solche neckischen „Schleierspielchen“ aufgeführt hätte …

    • @cassandra
      In meiner Jugend (hüstel) trugen auch kleine Mädchen oft mal Kopftuch. Das war noch vor der Zeit der Unisex Klamotten, wenn es draußen frisch wurde bekamen die Buben eine Mütze auf, und die Mädchen ein göbelfigurentaugliches Kopftuch. Also rosa gepunktet oder so.
      Aber das einzige Statement dahinter war „ich hab morgen keine Ohrenschmerzen”.

    • ein Verbrechen, wenn westliche Politikerinnen das als Zeichen der Unterwerfung im Iran tragen ...
      … besonders wenn sie aus dem selbsternannten Obermoralapostelparadies Schweden kommen!

    • Titel eingeben
      Nachdem sich hier alle auf den Iran einzuschießen scheinen, sei darauf hingewiesen, dass es vor allem unser enger Saudi Arabien ist, wo die „Schleierkultur“ hochgehalten wird. So sehr, dass man vor einiger Zeit einen Bericht lesen konnte, wonach irgendwelche Religionswächter die aus einer brennenden Mädchenschule flüchtenden Schülerinnen wieder in die Flammen trieben, weil sie keinen Schleier bzw. Kopftuch trugen.
      Der Iran hatte zumindest bis 1979 eine längere Phase „ohne“, und die Wiedereinführung der Kopftuchpflicht war, soweit ich mich erinnere, auch nicht frei von Konflikten.

      Wer sich also über den Iran mokiert, möge überlegen, ob die ach so tollen engen Verbündeten aus dem Hause Saud da so viel besser sind, oder ob da nicht eine fette Doppelmoralfalle lauert.

    • @Zuagroaster
      Bei meiner Einschulung Ende der 60er bekamen wir Mädels orangefarbene Kopftücher und die Buben Schirmmützen (jetzt Basecaps genannt) in gleicher Farbe. Ich fand das damals als 6jährige schon schrecklich und durfte auf Wunsch dann auch eine Schirmmütze tragen.

      (ebenso konnte man auf Wunsch in Werken statt in Handarbeit, wie es für die Mädchen vorgesehen war – aber so mutig war ich dann doch nicht, obwohl ich keine Lust auf das Topflappengehäkel hatte und die Buben immer um die schönen Schiffchen und Vogelhäuschen beneidete, die diese gebaut hatten)

    • @Suna
      „glauben sie mir eine muslimische frau würde lieber sterben als ihre tuch wegzunehmen“

      Aha. Das Tuch ist wichtiger als das Leben.

      So wie es das bei den Schulmädchen in Mekka war?
      https://www.berliner-zeitung.de/warum-starben-15-maedchen-in-einer-schule-bei-mekka–das-feuer–der-tod-und-die-religionspolizei-16458756

      Wer sein Leben geringer achtet als ein Kleidungsstück, der hat einfach nur einen an der Waffel und gehört dringend in Behandlung.
      Und aus den Fängen der gehirnwaschenden Sekte befreit, in die er geraten ist.
      Man sollte wirklich mal Ausstiegsprogramme anbieten.

  4. Titel eingeben
    Vielen Dank für die schöne Analyse. Brillanten gab es aber erst seit 1910. :-)

  5. Titel eingeben
    Ein brilliantes Essay über die Kulturgeschichte des Kopftuchs. Vielen Dank auch für die schönen Bilder.

  6. Besuch im Elsass
    Freunde kommen. Also bin ich am Samstag wieder mal ins Elsass. Käse kaufen.

    War in 3 Läden. Hatte viel Verkehr und Stau. Zwischen Mulhouse und Strassbourg schau ich so in andere Autos. Nichts auffälliges, bis ich merke, dass bestimmte Fahrzeuge Tuchträgerinnen drin haben.

    Meist waren das so ältere Karren. Ich achte mich. Komme auf den ganzen Fahrten auf eine Schätzung von 1 zu 3. Also pro 3 alte Autos ist eine Tuchträgerin drin. Daneben immer ein männliches Wesen im Pijama oder ausgebeultem Trainer oder wasauchimmer. Denk noch, tja hocken ja nicht bei.mir in der Karre. Dann Auchan. Opps komisch hier drin. Hinten links Käse. Dann fällt mir auf, ach ne neue Fleischabteilung. Darüber steht HALLAL . Ca. 15 Laufmeter. Dann kommt erst der Metzger. Und die Männer, alle schön bärtig sind laut und lustig. In gebührenden Abstand. Die Frauen kopfbedeckt und leise.

    Naja. Sind ja nicht meine Frauen. Finds amüsant. Als Mann.

    Nimmt mich wunder was die Frauen #dieschonlängerhierwaren denken. Ahja, die Kopfbedeckungen waren nicht so Farbenfroh sondern so Grau-Schwarz.

    Im Leclerc auf eine neue grosszügoge Hallal Abteilung. Muss was dran sein an diesem Trend. Lohnt sich offenbar. Bienvenue chez nous. Wobei das nous noch zu klären wäre.

    • @ Louis VIX, votre nom suggère l´ expert
      Sagen Sie, nachdem auch im Elsaß mehr und mehr ehemalige Restaurants in die Hände der beurs und beurettes übergehen, suggerieren diese weiterhin mit der Speisekarte den Eindruck eines elsäßischen Lokals . Also mit Darbietung altelsäßischer Gerichte wie z.B. Baeckeoffe. Da ist ja bekanntlich gemäß Originalrezept neben Rind und Lamm auch in recht ordentlichen Mengen und in den verschiedensten Ausformungen jenes unreine Tier beteiligt.
      .
      So mir passiert in Wissemboug. Der Hunger trieb, das Auge trübe dadurch, so in ein solches Lokal geraten. Gut, die Kellnerin hätte unser Misstrauen wecken müssen. Die Terrine dann außen Mikrowellenhandwarm, das was hätte ein Schweinefüßchen hätte sein sollen eher lauwarm –und süßlich.
      „Menschenfleich“, mein Kommentar zur Gattin –wir sind unter die Kannibalen geraten. Sofortiger Rückzug. Meinen Baeckeoffe mache ich jetzt im Pizzaofen selbst.
      .
      Aber sagen Sie Majestät, wie ist Ihr Eindruck? Nach jahrzehntelanger Absence der deutschen Sprache an den Kassen von Auchan, Leclerc und Super U sprechen die Kassiererinnen volontairement wieder Deutsch. Sogar ganz junge Mädels und Garçons an den Kassen.
      .
      Die Störche (Störich) sollten ja nach André Weckmann oder Tomi Ungerer (wer war´s ?) nach ihrem fast völligen Verschwinden (das war eher der franz. Luftwaffe geschuldet) ja ers ins Elsaß zurückkehren wenn unterm Kirchturm wieder Elsäßer Allemannisch gesprochen würde. Qu’il en soit ainsi.
      (DdH)

  7. Titel eingeben
    Bei der Lektüre dieses Textes wird vielleicht auch der eine oder andere an die mahnenden Worte des Österreichischen Staatsoberhaupt es erinnert sein:

    „Und wenn das so weitergeht, bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.“

    • Vielleicht werden wir auch Grüne einmal bitten müssen, ein Schild mit „Da geht’s raus und jetzt schleich di“ zu tragen, wenn es um Kopftuchaufzwinger geht.

    • @der 3.
      Bei manchen Linksgrüninnen hierzulande wäre eine Totalgesichtsverhüllung vielleicht gar nicht so verkehrt.
      Natürlich nicht um Reize zu verhüllen, sondern Dinge, die man als Mann lieber nicht sehen will.

    • raus - naus
      naus, dann ist man weg von ihnen, bei raus wär man schon draußen und hätt die Bagage am Hals.

      Langversion:

      naus- hinaus, wen man selber drinnen ist
      raus- heraus, wenn man selber draußen ist
      nei- hinein, wenn man darußen ist und jemand in einen Raum gehen soll
      eini-herein, wenn man selbst drinnen ist.

      also weg und her. ebenso:
      nauf nunter auffi obe.

      Da sieht man die Nachwirkungen vom Kikaninchen, wenn mir die Zeit nicht zu schade ist.

    • Van der Bellen vs. mutige iranische Männer
      Das Van der Bellen-Kopftuch-Zitat lässt mich jedes Mal wieder, wenn es irgendwo wiederholt wird, fassungslos, sprachlos, aber mit einer aufsteigenden Wut zurück.

      Entweder kennt Herr Van der Bellen die ganze, mit der islamischen Verschleierung verbundene Symbolik nicht und ihm ist auch nicht bekannt, dass auch bei uns im Westen der Druck auf muslimische Frauen, aber auch schon auf kleine Mädchen, sich zu verschleiern, ständig zunimmt. Diese Ignoranz trifft man ja immer wieder an, aber bei jemanden, der das Amt eines Bundespräsidenten einnimmt, ist das doch äusserst erschreckend und es disqualifiziert ihn für dieses Amt.

      Aber wenn man bedenkt, aus welcher politischen Ecke der Herr Van der Bellen kommt, muss man befürchten, dass er die Symbolik durchaus kennt, aber im „Kampf gegen Rechts“ und gegen „Islamophobie“ und für ein paar Stimmenanteile bei der entsprechenden Klientel halt als Kollateralschaden ihn Kauf nimmt, dass er mit einem solchen Spruch gerade die Gleichstellung von Frau und Mann opfert und den muslimischen Frauen, die z.B. im Iran, aber auch hier für ihre Rechte kämpfen, in den Rücken gefallen ist. Diese Frauen sind offenbar von der Solidarität von Herrn Van der Bellen ausgenommen. Auch bei diesem Szenario disqualifiziert er sich für sein Amt.

      Somit ist Herr van der Bellen entweder ignorant oder zynisch. Mit Sicherheit ist er eines nicht, nämlich mutig. Seine Aufforderung zur Solidarität richtet sich ja nur an ALLE Frauen, sich selber scheint er davon auszunehmen. Wenn er schon Solidarität zeigen möchte, kann er als Mann gerne damit anfangen. Dass es keine biologischen Gründe gibt, die ihn daran hindern könnten, sich einen Hijab umzubinden, zeigen die mutigen iranischen Männer, die sich mit Tschador neben ihren unverschleierten Frauen, Töchter, Mütter, Nichten, Schwestern etc. fotografieren lassen, um damit gegen den Tschador-Zwang zu protestieren. Nach iranischem Recht machen sie sich genauso strafbar wie die unverschleierten Frauen und stellen sich gegen das Mullah-Regime. Das ist solidarisch und äusserst mutig.

      Herr Van der Bellen würde sich hingegen bei seiner von den Frauen geforderten Solidarität nur dem Risiko aussetzen, sich lächerlich zu machen, wenn er an sich den gleichen Massstab, ansetzen und als „Vorbild“ vorangehen würde.


    • Bei aller Wertschätzung, Don Alophonso, möchte ich Sie darauf Hinweisen, dass Ihr Vorschlag insofern bedenklich ist, als er de Facto die Stigmatisierung von Menschen aufgrund ihrer Religion (die Grünen) befürwortet. Zulässig wäre das nach meinem Verständnis nur für Atheisten und Agnostiker.

    • Somit ist Herr van der Bellen entweder ignorant oder zynisch.
      Mit Sicherheit ist er eines nicht, nämlich mutig.

      Schweizerin,

      der alte Mann wollte vermutlich nur ein wenig witzig sein, ohne allzuviel nachzudenken. Vielleicht kursieren ja in seinem Milieu solche Sprüche.

      Sie müssen sich vorstellen:
      Sein Großvater floh vor dem russischen Totalitarismus.
      Sein Vater floh vor dem russischen Totalitarismus.
      Er aber fördert islamistischen Totalitarismus!

    • Vive la République ..... Mort au Roi!
      Jaja, es ist sicherlich eine der absurdesten sozialen Entwicklungen der 2000er, dass sich die ehemaligen Kämpferinnen für Rechte, Freiheit und Gleichheit der Frau nun mit denjenigen in geselliger Runde plaudernd zsm-finden, die eine religiös oder anthropologisch begründete „Nachrangigkeit der Frau“ (also ihre eigene) ebenso wie den „männlichen Blick auf die Frau“ verinnerlicht haben, und die z.B. geschlechtsspezifische Bekleidungsvorschriften penibel einhalten, behauptend, da stecke doch ein Gott hinter ….

      Und noch lustiger, dass die gesamte Marx-Engel- Feuerbach’sche Religionskritik sich auf so frappierende Weise am „Islam“, den instrumentalisierenden Herrschenden und seinen Adept*innen bestätigt, aber die, die es wissen sollten, lalleln sediert was von „interkultureller Kompetenz“, „Islamophobie“ ….

      So doof sollte „der Westen“ doch nicht sein, dass angesichts der Biographie eines türk. AKP-Diktators (Haftstrafe wegen demokratieaffiner Poesie *fg*), „Charlie Hebdo“, ganz viel anderem …. und einem lustig winkenden Houellebecq nicht endlich mal die Augen aufgehen?

  8. Get your little sexy ass over here...
    Kopftuch finde ich ok, solange nur der Minirock, Hotpants und Bikini erhalten bleiben.

    Das wäre doch mal ein Vorschlag, wo sich die Kulturen treffen könnten.
    Vielleicht könnte mit der Vermittlung die KGE auch den Friedensnobelpreis abgreifen.

    • Hijabs nicht Kopftücher
      Hier kann es kein Treffen geben. Das wäre das Einknicken und verachten unserer noch bestehenden Kultur, die in einer Windeseile bröckelt. Und genau Sie müssten das doch wissen, der den anderen ihre Feigheit an der Wahlurne vorhält; zurecht.

    • Nein, natürlich nicht. wer so etwas hier fordert, ist in dieer Gesellschaft fehl am Platz, ganz einfach. Und wer es richtig findet, muss geächtet werden. Anders ging das auch bei der Aufklärung gegen die Kirche nicht.

    • Treat her with respect and dignity even if you don't love her
      Hallo?

      Was soll dieser frauenfeindliche hatespeech?

      Man kann doch Frauen nicht auf einen einzigen Körperteil reduzieren.
      Frauen sind mehr als nur Ihr Kopf.

      Man muss den ganzen Menschen sehen, Frauen sind auch Beine, Hintern und Brüste.

      In USA verkleiden sich Frauen als Vagina! Wie kommt man dann hier dazu, Regeln zu setzen?

      :-)

    • Aufklärung bedeutet auch, dass man Frauen in Vaginakostümen zum auslachen bekommt.

    • Das leichte Tuch
      Sie glauben doch nicht, dass Sie Beine, Po und Brüste frei bekommen, wenn man Fanatikern den kleinen Finger gibt? Aber die rosa Tanten, in ihren Geschlächtertragendenumhang, bekommt unsereins zum lachen!

    • Titel eingeben
      Meine Herren und Damen, liebe Jugendliche, anatomisch ist Vagina etwas, das im Inneren des Körpers liegt, wörtlich Scheide (des Schwertes). Was die Kostüme nachbilden sollen, ist die Vulva, die Scham, das Äußere der Mø$ə.

    • @goodnight
      You can leave your hat on…

    • Da gibt's sicher noch mehr Varianten
      Thomas Cgn hat als Oberflächenveredler während der jüngsten Messe wahrscheinlich wasauchimmer…

      modelab.fr/wp-content/uploads/2015/04/3.-Between-Dazed.jpg

      v.gd/iFYVd8

    • Before Sharia spoilt everything
      Minirock, Hotpants und Bikini werden verschwinden, wenn die Verschleierung zunimmt. Das war so in Ägypten, Afghanistan, Iran, Irak, Syrien, Algerien usw. Die Türkei ist gerade daran, bei diesem Trend stark aufzuholen.

      Es gibt auf Facebook eine Gruppe „Before Sharia spoilt everything“, wo die Leute Fotos aus den Alben ihrer irakischen, persischen, algerischen, afghanischen etc. Eltern und Grosseltern hochladen. Zwischen den Bildern, die Sie dort sehen und den Bildern, die man jetzt aus diesen Ländern sieht, liegen Welten – oder Jahrhunderte.

  9. Seidentücher
    Die Differenzierung wie Sie sie darstellen, lieber Don, funktioniert leider nicht im hiesigen Alltagsleben – meine vielen Seidentücher nutzte ich jeweils zum geschickten Drapieren auf dem Kopf, teils zu einem Turban-ähnlichem Gebinde gewickelt und geknotet, passend zur jeweiligen Garderobe – Hauptgrund war natürlich, die Haare zu kaschieren, wenn sie mal nicht so liegen wollten wie sie sollten, oder sie durch zu viel Föhnen nur unnötig strapaziert würden. Nun aber – wo es nur so wimmelt von Kopftuchtragenden Frauen und sogar vielen jungen Mädchen – aus fernen Ländern und Kulturen kommend, sowohl in der Fußgängerzone als auch im Park, habe ich die geliebten Seidentücher samt Praxis in der Schublade verstaut. Leicht wird man verwechselt, oder zumindest komisch ‚angeglotzt‘. Schluss mit Hermès und ähnlichem Putz. Danke für die schönen Bilder und die wie immer wohl gelungene Beschreibung.

    • Es ist m.E.falach, am Kopftuch anzusetzen. Man muss am Islamisten ansetzen, also da, wo es dem Islamisten weh tut. Frauenverschleierungspredigt? Abschieben.

    • Völlig richtig Don....
      Ja, das ist das eigentliche Problem. Deutschland ist ein säkularer Staat mit einem Grundgesetz. Wer die Priorität des Grundgesetzes über jegliche religiöse Regelen in Frage stellt, der möge das im heimatlichen, mittelalterlichen Staat tun. Keiner wird ihn hindern.
      Diese Regel gilt für ALLE Lebensbereiche, also kompromisslos auch für den Umgang mit Frauen, eigenen wie fremden.

    • Das sehe ich auch so. Wie gesagt, ich kenne es ja auch noch anders.

    • @Don
      ja, richtig – aber mit dem Personal in Berlin und anderswo im deutschen Lande…?

    • Frauenverschleierungspredigt? Abschieben.
      Und da geht sie hin, unsere schoene Meinungsfreiheit…

      Die Prediger benutzen uebrigens weiter meist die Sprache des frueheren Heimatlandes, Predigten auf Deutsch bleiben die Ausnahme. Da ist bald jeder zweite Beamte im Staatsschutz Uebersetzer

  10. Nanu
    Der Link zum tweet über den Kika-Mann ist ein Highlight.
    Ich habe am Samstag auch einen Teil der Diskussion im hr zu dieser Farce gesehen und finde das Alles nur noch vollkommen normal für den ÖR und das deutsche Migrationssystem.

    Was mich allerdings wundert, wieso hat es diese Information nicht in den vor einigen Stunden bei der FAZ erschienen Artikel dazu geschafft? Und weshalb wird das Alter falsch angegeben? Gehen Sie in die Politik!
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/debatte-ueber-kika-doku-malvina-diaa-und-die-liebe-15397824.html

    • Weil der autor das noch nocjht kannte. Wir tragen das gerade anderweitig zusammen.

    • Warum die faz dort wohl
      keine Kommentare zulässt?

      Ein Schelm …

    • Die KIKA-Doku
      fand ich prima. Sollen die Mädels gleich von klein auf verstehen, was sie erwartet. Kinder sind schließlich nicht dumm. Reaktion einer halbwegs aufgeweckten 8-jährigen stelle ich mir in etwa so vor: „Eh wie blöde, ich lasse mir doch nicht von den doofen Jungs vorschreiben, was ich anziehen soll.“ Je früher sie das lernen, um so besser.

    • Hoffentlich. Vielleicht werden die Kinder der Bunten ja auch wieder richtig stramme Deutsche, wie die Islamisten nur in anders krank.

    • ... nee ...
      … die sagen sich eher: Ich will auch einen Freund mit Hipster-Bart mit reiner Haut, der so aussieht wie 25 und weiss was er will, nicht so ein verwirrtes Weichei mit Akne…

    • So korpulent? Das kann ja wohl nur eine Fettfemistin wollen.

    • ... ich bitte Sie ...
      … alles Muckies aus der Mucki-/Boxbude. Eisen, Protein, Eisen.

      Das Vorbild Pierre Vogel war früher Boxer und durchaus erfolgreich.

    • Titel eingeben
      Ist die Kika Episode so ein erweckungserlebnis wie Sylvester in Köln?

      Egal ob Zigaretten, Musik, Bahntickets, Kochtöpfe eigentlich wird momentan alles mit Bildern von bunten Menschen verkauft. Interessanter Weise fehlen häufig Asiaten, obwohl diese sich noch am ehesten den Konsum leisten könnten…

    • Man sieht halt, in welche Richtung die Regierungsmedien gehen, und was sie an Kindern zu tun bereit sind.

    • Titel eingeben
      Ich finde es sehr gut, wie offen man hier kommentieren und diskutieren kann. Oft über Themen wie diesen offenbar längst erwachsenen „Flüchtling aus Aleppo“ (?) mit Familiennachzug wegen Härtefallregelung (Mufl?), der seine Urlaube scheinbar in Thailand oder Spanien verbringt und in den beiden Jahren vor seiner „Flucht nach Deutschland“(?) laut seiner Facebookseite eine gute Zeit hatte und nicht sichtbar von Krieg betroffen war, bei denen man sonst kaum Kommentarforen findet.

      Schlagen Sie den Großen der FAZ da oben beim nächsten gemeinsamen Konditoreibesuch doch einmal vor, die Kommentare unter Veröffentlichungen bei faz.net (dpa-meldungen mal ausgenommen) von den dafür Verantwortlichen moderieren zu lassen.

      Quasi überall hier wie bei Ihnen.

      Das gäbe ordentlich Traffic.

    • Das wäre aber auch Stress, den sich nicht jeder macht.

    • Noch haben wir kleinere Probleme
      als manche europäische Nachbarn. In England hat jetzt eine (gute) Schule den Hijab für Mädchen unter acht verboten.
      https://www.thesun.co.uk/news/5337576/britains-best-state-primary-school-st-stephens-bans-hijabs-for-girls-under-eight-and-outlaws-fasting-on-school-grounds/

      Wenn man sich richtig klar macht, wofür das Kopftuch steht, nämlich die Sexualisierung der Bekopftuchten, dann ist auch diese Altersgrenze ein Skandal.

    • 8 Jahre
      Im Müllerschen Volksbad am Frauenbadetag dürfen nicht mal Jungs von 8 Jahren mit ihren eigenen Müttern zum Schwimmen. – Also wer wird nun frühversexualisert?

      Oder waren das Erfahrungen, die die Verantwortlichen mit falschaltrigen hatten?

      Man muss zugeben, das Müllersche wurde geschlechtergetrennt gebaut.http://www.dermuenchenblog.de/sehenswuerdigkeiten/das-muellersche-volksbad/

      Also es gab ja früher sehr wohl auch eine Abgrenzung der Geschlechter in unserer Kultur. Und sie kommt eben wieder. Die einen machen einen Lions, der auch Frauen aufnimmt, die anderen einen Club, der die Geschlechter eher wieder trennt.

      So lange die Wahl frei bleibt, finde ich das hervorragend. Nur die Zwänge und das Indoktrinierende, das geht mir auf das, was nur die Männer haben.

      Vielen Dank, Don, an Ihnen ist ein phantastischer Lehrer (im besten, bildenden Sinn) verloren gegangen. Gut, dass Sie als Spätberufener einem was beibringen, ohne dass man spürt, wie man seinen Blick schärft, weil man weiter guckt als die kurzsichtigen Zwitscherer.

      OT oder auch nicht: Margret Atwood hat in der kanadischen Globe and Mail den verirrten Gestalten aufgetischt: eine schwere Kost, altmodisch, aber bewährt und Jahrhunderte überdauernd.

      https://www.theglobeandmail.com/opinion/am-i-a-bad-feminist/article37591823/

      Ein schönes Wochenende in Berlin und kommen Sie gut wieder.

  11. Ich mache mir das an dieser Stelle persönlich sehr einfach:
    Natürlich können Frauen anziehen, was sie wollen. Das ist in einer liberalen Gesellschaft selbstverständlich und jedes Kleidungsge- und verbot aus individueller Perspektive eine Menschenrechtsverletzung. Völlig okay.

    Nun muss sich jedes individuelle Verhalten gefallen lassen, auch daraufhin überprüft zu werden, ob es gesellschaftlich negative Folgewirkungen hat – die Freiheit reicht auch in liberalen Gesellschaften nur soweit, bis Rechtsgüter anderer verletzt werden. Und aus dieser Perspektive ist die Forderung nach einer Ächtung des Kopftuches absolut nachvollziehbar – ein Blick in die Kleidungsentwicklung des arabischen Raumes in den letzten 50 Jahren reicht dafür völlig. Offenbar gibt es bisher überall da, wo Kopftücher im öffentlichen Raum geduldet oder ermutigt werden, einen enormen Druck auf alle Frauen, das Kopftuch zu tragen. Und früher oder später tateten es dann auch alle. Von Afghanistan bis Ägypten.

    Also lautet die Wette beim Erlauben des Kopftuches oder anderer Verhüllungsstücke für weibliche Muslime z.B. in öffentlichen Funktionen, dass eine liberale Gesellschaft diesen Druck verhindern bzw. ihm erfolgreich entgegenwirken kann.

    Das wäre schön, alleine, ich glaube es für unser „heute“ nicht mehr. Denn dafür bräuchte man genügend freiheitlich denkende Menschen, die bereit und in der Lage wären, illiberalen Kopftuchvorschreibern mit Abstammung aus dem Raum mässig zivilisierter Wüstenreligiöser entgegenzutreten. Und die gibt es nicht mehr.

    Die heutigen Feministinnen sind dafür der beste Beleg.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Ich habe aus Prinzip ein Problem mit Verboten, aber ich denke, mit mehr Selbstbewusstsein und weniger Akzeptanz für religiösen Extremismus könnte man schon etwas erreichen.

    • But you don't ask with respect.
      Ganz wichtig ist aber auch, dass man die Bedürfnisse der anderen Seite auch berücksichtig, d.h. dass die deutschen Frauen der Existenz junger Männer genügend Respekt zollen:

      „Wie die „Lausitzer Rundschau“ berichtet, wollten ein 51-Jähriger Mann und seine 43 Jahre alte Frau am Freitag gegen 16 Uhr in das „Blechen-Carré“ gehen. Doch dann tauchte eine Gruppe Jugendlicher auf und verlangte den Vortritt, teilte Polizeisprecherin Ines Filohn mit.

      Zudem hätten sie verlangt, die Frau solle ihnen Respekt bezeugen.

      Als die Frau dies ablehnte, hätten die 14, 15 und 17 Jahre alten Jugendlichen den Ehemann angegriffen. Einer der Täter habe ein Messer gezogen.“

      https://ww w.lr-online.de/lausitz/cottbus/jugendliche-greifen-ehepaar-in-cottbus-mit-messer-an_aid-7043695

    • Schutzbefürftige.

    • Vergangenheit Gegenwart Zukunft
      Lieber Don,

      Sie sind ein Meister des Wortes, des zeigen von Bildern und des malens von Wahrheiten.
      Danke!

      „…mehr Selbstbewusstsein und weniger Akzeptanz für religiösen Extremismus“
      das ist die richtige Medizin für den Patienten Volk.

      Davor kommt aber weniger Selbstverleugnung, weniger Schuldbewusstsein und mehr Stolz und Bewusstsein dafür woher man und wer nach einem kommt.

    • Wenn man sich die lange Geschichte anschaut, muss man wirklich nicht auf alles stolz sein. Aber das Gute kann man gern bewahren.

    • Respect
      jetzt weiß ich endlich, wofür diese Kölner Respect-Armbändchen da sind, wurde anscheinend von der Presse falsch dargestellt.

    • Laizismus
      Zumindest sehe ich einen Kopftuchzwang in öffentlichen Räumen problematisch, als quasi religiöses Symbol hätte es dort nichts verloren. Das nicht als gegeben hinzunehmen sollte jederzeit diskutierbar sein. Ich verstehe nicht, wovor wir in unserer aufgeklärten Gesellschaft zurückschrecken. Toleranz und Akzeptanz beruhen immer auf Gegenseitigkeit.

    • Philip
      „Ich verstehe nicht, wovor wir in unserer aufgeklärten Gesellschaft zurückschrecken.“

      Warum so kompliziert? Weder Verbot noch Zwang sind akzeptabel.

      „Toleranz und Akzeptanz beruhen immer auf Gegenseitigkeit.“

      Und deshalb dürfte es keinerlei Toleranz gegenüber religiösen Funadamentalisten geben.
      Und zwar JEDER Religion, also auch derjenigen die sich anmassenderweise „christlich“ nennt.

    • Ein feiges Volk hat keine Heimat.
      „Das Selbstbewußtsein der Deutschen ist dadurch charakterisiert, daß es ihnen an Selbstbewußtsein fehlt.“
      Dieser Mangel an Selbstbewußtsein wirkt sich als Konfliktscheu aus, innenpolitisch wie außenpolitisch.
      Johannes Gross, 1967

  12. Zu kurz
    Guten Abend,
    Das hätte jetzt so 2 Stunden weiter gehen können. So schön geschrieben. Perfekt.
    Und ich teile Ihe Meinung.

    Vielen Dank.
    Frau Ghnim

  13. Nimmt man einerseits die Kleider- oder Haarvorschriften der Frauen früherer Zeiten (oder Muslimas auf YT) und vergleicht sie andererseits mit der anschließenden Wirklichkeit, so fällt auf, es hat nie lange gedauert und die Frauen und ihre Helfershelfer fanden Mittel und Wege, die ursprüngliche Absicht, hier: Verhüllung, in ihr Gegenteil zu wandeln: Reiz!

    Man(n) sollte Frauen lieber keine Vorschriften machen, weckt nur schlafende Hunde.

    Noch ein Gedanke: Vielleicht sollten die europäischen Frauen tatsächlich das Kopftuch annehmen, dann gnadenlos der Mode unterwerfen und es so für jeglichen ideologischen Gebrauch entwerten.

    • Ja, aber die aktuelle Verschleierung ist klar sunnitisch-wahabitisch befördert und kein Entkommen. Inzwischen macht sich das auch in Bosnien breit.

    • ein Schild mit „Da geht’s raus und jetzt schleich di“ zu tragen ...
      … stünde dem Grünkasperl in der Hofburg sicher gut – immer wenn er sich in den Spiegel schaut!

    • wahabitisch befördert ...
      … ist ein ausgezeichnetes Stichwort.

      Noch vor 20 oder 30 Jahren war man mit der heutigen Kopftuchmode auch in der Türkei rückständig – wenn auch nicht verboten.
      Vielleicht sogar in Ägypten, zumindest in der Stadt.

  14. Anekdotenalarm ...
    In den Achtzigern fuhr ich mal auf einem Zweirad …. in heute verpönter Galanterie gab ich meiner weiblichen Begleitung den Sturzhelm und funktionierte ein Halstuch zu einem Kopftuch für mich um.
    An einer Ampel stand dann neben mir ein klischeekonformer Ford Transit, als die bekopftuchte türkische Beifahrerin und ich uns so ansahen, mussten wir beide herzlich lachen.
    Dass solche Erlebnisse heute verkrampfter sind, nehm ich den Sozis übel. Aber falls die wirklich Chebli zur Ministerin machen wollen, ist bei denen vermutlich der Nerobefehl in Kraft und das SPD-Problem löst sich von selbst.

  15. Kopftuch
    Werter Don,

    was soll ich sagen? Wunderschöne Bilder, eindrucksvoller Text.

    Fehlen Bilder der östlichen Frauen mit Kopftüchern, die nach WWII zu uns kamen, absichtlich?

    Ich bin absolut nicht der Meinung, dass Frauen anziehen können, was sie wollen. Durch Fett in Leggings wird mein Schönheitsgefühlt getrübt und mein Fortplanzungswille ist weg. Aber Kopftücher stellen für mich kein Problem das, so lange nicht missioniert wird.

    Vielen Dank für den Beitrag, der mir den Tatort ersparte.

    MfG SoS

    • Im Zweifel halt immer für die Freiheit. Nur, wieviel Freiheit ist in Religionen?

    • Nur, wieviel Freiheit ist in Religionen?
      Kommt ganz drauf an, welche Art von Freiheit Sie meinen. Paul Éluard hat meine außerhalb der Religion gemachte Freiheitserfahrung in unübertrefflicher Weise so beschrieben:

      http://12koerbe.de/phosphoros/liberte.htm

      Also ich kann das Gedicht lesen, auf meine angestammte Religion schauen und mich wundern: Hier ist sie ja auch, die/meine Freiheit. Nur eines darf man nicht erwarten – dass sie einem auf dem Silbertablett serviert wird.

      (Vielen Dank.)

    • Tja, Landauer...
      Mit dem Namen, und dann auch noch Elouard, da werdem sie beim konservativen Publikum auf Widerstand stossen.
      Mit der Freiheit für anders „Gläubige“ haben die es nicht so…

      Was „Schönheitsgefühl und Fortplanzungswille“ angeht so habe ich da was für sie als der guten alten Zeit bei 4chan.
      (Sensible Ästheten bitte woanders nicht anklicken)

      https://postimg.org/image/tv51ioci3/

    • Symbol einer Befreiung – und eine Hommage an zwei Freunde
      @Landauer

      Dann wissen Sie vielleicht auch dieses schöne Werk zu schätzen, das eine Befreiung feiert.

      http://fondationbeyeler.tumblr.com/post/56975357548/schlüsselwerk-die-jungfrau-züchtigt-das-jesuskind

      Wenn Sie es einrichten können, besuchen Sie einmal Brühl, das Max Ernst Museum, das Geburtshaus des Künstlers und das gegenüberliegende Kirchlein.

    • @TDV und @Lichtenberg
      Die Bilder haben mit meiner Intention etwa so viel zu tun wie ein Blatt in der Regenrinne eines Hauses mit Architektur.

  16. Lord Byron schlief mit Lockenwicklern....
    Hobhouse hat es schriftlich festgehalten.
    Haare sind wundervoll. Die Zauberkraft, die Haaren innewohnt, war sicher im Islam, Judentum und (leider) auch bei uns Christen ein Grund, sie über Jahrtausende, besonders für Frauen mit fast animistischen Tabus zu belegen.
    Erschreckend sind die relativ aktuellen Diskurse muslimischer Theologen zum zupfen der Augenbrauen. Begründet mit einem Hadith -allein Allah ist alleiniger Schöpfer der Schönheit. Ich kann nicht beurteilen, ob diese Überlieferung des Propheten wirklich stabil ist. Zusammengewachsene Augenbrauen dürfen ausgezupft werden, heißt es weiter.
    Körperbehaarung zu entfernen, ist erwünscht.

    • very stable prophet.

    • Lord Byron
      Seine Tochter war extrem gut in Mathe und hat die Computer vorhergedacht. Anhand der damals bereits existierenden Webmaschinen mit Lochkarten. Das diese Maschinen alles können werden ausser denken.
      Ihre Arbeit wurde im WK 2 wiederentdeckt im Zusammenhang mit der Entschlüsselung des Enigmacodes. Von dem Typen der später den vergifteten Apfel gegessen hat. Turing.

      Zum Thema: Da rasen zwei Züge aufeinander zu. Bin ratlos.

    • Oh Mann!
      Natürlich haben die Frauen alles erfunden, sagen feministische Volksschullehrerinnen, nur Lord Byrons Tochter war ein bisschen spät dran. Die Nazis haben nämlich schon mit lochkartengesteuerten IBM-Computern ihre Eisenbahnstellwerke aufgerüstet und später die Opfer ihrer „Säuberungsaktionen“ gezählt. Und zwar ab 1933.

      http://www.ibmandtheholocaust.com/

    • "Körperbehaarung zu entfernen, ist erwünscht."
      Das ist wirklich witzig, haben die Europäer die Idee der Schambehaarungsentfernung doch von den Muslimen übernommen. Die Orthodoxie arbeitet also weiter am Geschichtsrevisionismus. :(
      Ursprünglich kam die Idee eventuell von den alten Ägyptern (mir ist jetzt keine ältere Erwähnung bekannt), die nicht ganz so gesunde Arsenpaste dafür verwendeten.

    • Körperbehaarung ...
      … von Frauen zu entfernen ist erwünscht? Die Männer sind ja seit jeher auf dem Vollbarttrip, da wird nicht einmal rasiert, von Auszupfen ganz zu schweigen. Oder rasieren die nur in der Hose?

  17. Man muss nicht aus allem eine Manie machen
    Und manisch ist es, wenn man beim Thema Kopftuch zuerst an den Islam denkt. Leichte, wohl dosierte Verhüllungen erhöhen eher den Reiz. Ich fand platte Nacktheit noch nie sehr schön, zu aufdringlich, zu wenig verspielt. Ich finde eine Frau mit einem knielangen Faltenrock und hohen (aber nicht übertrieben hohen) Absätzen dann unglaublich erotisch wenn sie eine gute Figur hat und sich dessen auch bewusst ist, wenn sie Ihre Reize selbstbewusst zur Schau trägt und erahnen lässt, was sich unter dem Faltenrock verbirgt.

    Ich bin zwar nach den 1950-er Jahren geboren, aber die Damen dieser Epoche waren für mich immer das Nonplusultra in Sachen Erotik. Vor allem wenn sie in Strapsen und hochhackigen Schuhen auftraten-hechel, hechel! Was sie vor allem begehrenswert macht ist die Aura der Normalität, die sich aus einer gewissen autoritären Strenge ergibt. Eine Frau, die in die Strenge eines Korsett-BHs gepresst ist wirkt auf mich viel erotischer als eine, die in schlaffer Liberalität auf den BH verzichtet. Zu den 1950-ern fallen mir Frauen wie Rosemarie Nitribitt, Petra Schürmann, Jayne Mansfield (was für eine Name!), Marilyn Monroe, Elke Sommer oder andere erotische Granaten ein.

    Diese Damen waren selbstbewusst und vor allem feminin, und zwar nicht obwohl, sondern WEIL es noch nicht das erosabtötende Kampfemanzentum, den virulenten Feminismus unserer Tage gab.

    Eine dezente Verhüllung mit dem letztendlichen Ziel der Reizverstärkung ist natürlich äußerst wünschenswert. Sowohl das inflationär Pornographische mit seiner platten Nacktheit als auch das Gegenteil, der zur neuen Prüderie formierte feministische Männerhass töten das Erotische.

    Das unsäglich verlogene „metoo“ ist nur ein Ausdruck der wichtigtuerischen neuen Prüderie.

    Es gab Ende der 1960-er Jahre eine Reihe von Filmen, die sich über trottelige Pauker lustig machten (die rechten Spießer von damals, das sind die 08/15-Linksgrünen unserer Tage). Filmtitel waren u.a. „Die Lümmel von der ersten Bank“ oder „Wir haun die Pauker in die Pfanne“. (Einige davon liefen mal wieder um die Weihnachtszeit im Free-TV). Triviale Kost, sicher. Aber heute in einer ganz bestimmten Hinsicht doch bemerkenswert: Man muss hinzufügen, dass es damals, Ende der angeblich so autoritären 60-er (und zwar noch VOR 1968!), nur zwei Programme gab, diese Filme also automatisch hohe Einschaltquoten erzielten. Alle saßen auf dem Sofa, die Eltern, die Großeltern, die Nachbarschaft, alle haben sich-nein, nicht entrüstet oder aufgeregt, sondern amüsiert.

    Hier mal ein paar Passagen: in einem der Filmintros kam folgender Text vor: 6 mal 6 (sex x sex) ist sechsunddreißig. Heute würde wahrscheinlich schon die pure Erwähnung des Wortes Sex in Zusammenhang mit Schule zu irgendeinem „Aufschrei“ führen. In einer Szene sagt der trottelige Lateinlehrer „wir konjugieren heute ‚tegere‘ (decken)“. Er fragt eine Schülerin „wie heißt das Passiv und wie würden Sie es übersetzen“? Sie sagt „tegar-ich möchte gedeckt werden“.

    Als der trottelige Lateinpauker dann aufgrund eines Schülerstreiches vorübergehend in die Nervenheilanstalt muss wird er durch einen moderneren Lehrer ersetzt. Der hat nicht nur die Schule im Kopf, spielt Tennis, hat (obwohl Ende 30) ein Auge auf die Tochter des Rektors (Studentin Anfang 20), wickelt die Schülerschaft um den Finger. Zu seiner Begrüßung denkt sich die Klasse einen Streich aus: sie will ihn mit einer bestrapsten Sexbombe auf die Schippe nehmen. Er durchschaut die Situation, weiß, dass sie in einer Boutique arbeitet, leitet sie galant aus dem Klassenraum damit sie nicht zu spät zur Arbeit kommt.

    Wie gesagt, diese Filme liefen vor ~50 Jahren (!!) im Free-TV, es waren KEINE Pornos (die es damals auch schon gab, aber nicht im Fernsehen). Man stelle sich vor was los wäre wenn heute jemand so einen Film drehen wollte. Man sieht also in welch mittelalterliche Prüderie und Sinnenfeindlichkeit uns der Feminismus geführt hat. Zusammen mit anderen Formen der Zwanghaftigkeit (political correctness, etc.) ergibt sich daraus ein unappetitliches Gebräu.

    Man fragt sich was mit dieser Gesellschaft los ist. Sie taumelt hin und her zwischen platter, geschmackloser Promiskuität und zwanghafter, unglaublich spießiger Prüderie.

    Um es mit den Worten des Schülers Pepe Nietnagel (eine Figur aus den o.a. Filmen) zu sagen: „Man fasst es nicht!“

    • Ich war dabei
      Die Filme liefen in den 60ern im Kino, nicht im Fernsehen.

    • @ Marx
      Na gut, mag ja sein, dass diese „Pauker“-Filmreihe ZUERST im Kino lief, das war damals eben so üblich. Jedenfalls lief sie mit nicht viel Zeitverzug dann auch im Fernsehen, also in den 1970-ern.

      Darum geht es ja auch nicht, sondern darum aufzuzeigen, dass es inzwischen eine enorme Zunahme an Prüderie und ein Zurückdrehen sexueller Freiheiten gab, die durch eine neue Spießigkeit ersetzt wurden.

    • Mutproben
      In den Kinos lief auch „Auf der Alm da wird gejodelt“, oder „Alpenglühn im Dirndlrock“ oder irgendwas von Oswald Kolle und da durften wir als schwer Minderjährige natürlich nicht rein.
      Es gab deshalb einen Sport, zu versuchen, in diese Filme hineinzukommen und das war auch eine Art „Mutprobe“.

    • @ Marx
      Aber solche Filmchen liefen eben nicht im Fernsehen, die Pauker-Reihe schon. Sie sollten diese ganze Sache nicht ins Lächerliche ziehen, Herr Marx (ausgerechnet Sie, der sie sonst so qualitativ hochwertige Beiträge lancieren), dazu ist es zu ernst. Es geht um fundamentale Freiheiten, die erst mühsam erkämpft wurden und die uns jetzt wieder genommen werden sollen. Es ist nötig Aufklärungsarbeit zu betreiben um zu verhindern, dass unsere einst freie Gesellschaft zunehmend mehr zum Opfer der Stasi (oder zumindest Stasi-ähnlicher Methoden) wird.

      Wie einzelnen Medien zur Zeit zu entnehmen ist hat die „Linke“ (welche Hornochsen wählen sowas immer noch, selbst bei den verstocktesten Ostalgie-Hirnis sollte sich doch mittlerweile rumgesprochen haben, dass es die AfD gibt) einen Unternehmer angezeigt, so wie ich es verstanden habe wegen „sexueller Gewalt“. Was hat der Gute getan? Lediglich ein paar (zurecht) kritische Worte in Bezug auf den „metoo“-Schwachsinn geäußert.

      Hier mal ein paar Anmerkungen zum Thema „sexuelle Gewalt“. (Natürlich geht die aus Sicht der Kampfemanzen immer von Männern aus). Meist weiß keiner so genau was das ist, aber das Generieren von Worthülsen, die erst in die Welt gesetzt und dann von vielen Doofen als selbstverständlich hingenommen werden ist wohl so eine Art Sport der Dekadenzgesellschaft. Also von Frauen geht keine sexuelle Gewalt aus?

      Natürlich betrügen Männer ihre Frauen, aber der umgekehrte Fall kommt ja wohl auch oft genug vor. Und wenn ein männliches Weichei dann damit nicht umgehen kann passieren Dinge wie man sie fast täglich lesen kann: es gibt Beziehungs“dramen“ und Familien“tragödien“ (bitte den boulevardstilmäßigen Gebrauch der Begriffe „Drama/Tragödie“ zu entschuldigen), und in Zusammenhang damit Morde und Selbstmorde. Ehebruch ist bei uns seltsamerweise kein Delikt, Beleidigung schon. Eine seltsame Rechtsauffassung, denn ich habe noch nie gehört, dass einer zum Mörder oder Selbstmörder wird weil er von jemand als A….loch bezeichnet wurde.

      Wenn ein gehörnter Ehemann sich dann scheiden lässt muss er seiner Schlampe auch noch Unterhalt zahlen. Ist das nicht auch eine Form von Gewalt, und zwar der übelsten, heimtückischsten Sorte? Die aber verharmlost wird, denn die Opfer sind ja Männer.

      Um jetzt jedem möglichen Triumphgeheul irgendwelcher Krampfemanzen von vorneherein zu begegnen: nein, ich bin nicht betroffen, war es nicht und werde es auch nicht sein. Denn mehr als Körper ist eine Frau für mich nicht (und das Körperliche ist bekanntermaßen käuflich, da gibt es einen zuverlässigen Markt und nicht versiegenden Quell; es halte mir auch keiner Predigten über bürgerliche Normen, denn für mich sind viele [klein-] bürgerliche Damen auch nichts weiter als Prostituierte, denn sie heiraten aus finanziellen, Status- oder pragmatischen Gründen)-intelligente Unterhaltung suche ich ausschließlich bei Männern.

      Der ganze „metoo“-Quatsch ist für mich nur ein weiteres Indiz dafür, wie weit Männer sich mittlerweile bei uns in die Defensive drängen lassen.

      Steht auf und tut was Männer, kämpft für Eure Rechte!

    • @Harry Charles
      Ich will garnichts ins Lächerliche ziehen. Mir ist nur wichtig, mitzuteilen, das ARD und ZDF schon immer prüde und Schei..e waren und dass das, was man früher als „Humor“ bezeichnete, genauso war.
      Und das wir in diese Filme nicht hineingegangen sind, um Sex zu sehen, sondern um damit zu prahlen, dass wir als 12-jährige in einem Film waren, der erst ab 18 war.
      Dass die ÖR-Bedürfnisanstalten weniger prüde wurden, begann, als sie dn Privaten Konkurrenz machen mussten.

      Ich kann mich übrigens noch genau an eine Nachrichtensendung erinnern, als ein US-Jet in Vietnam Napalmin den Dschungel warf, und der Sprecher sagte: „Die Amerikaner, die das Land befrieden wollen….“.
      Mehr weiss ich nicht mehr. Aber das hat sich bei mir eingebrannt.

    • Sehr enttäuscht...
      von ihrem Beitrag.
      Entsetzlich.
      Der weitere, unten, noch schlimmer.
      Wie kommt man eigentlich von Kopftuch als Mann sofort auf die unteren Teile zu sprechen, ob unter Faltenröcken (fuffziger) oder bar jeder Bedeckung ( heutiger Strich)…da ist doch in der Kindheit, die ja nun wohl schon reichlich zurückliegt, sehr viel schief gelaufen.

      Sie haben das Recht auf den Strich. Sie brauchen nicht für „Ihre Rechte“ kämpfen.
      Sie sind, mit Verlaub, eine ziemlich erbärmliche Kreatur.
      Und sehr sehr arm.

    • @Dolores Cocolores
      Meinen Sie mich?

    • @ Marx, Cocolores
      Nein, Sie meint mich. Und (auch wenn ich Sie sonst sehr schätze, Herr Marx) wehe Sie machen mir diesen Platz streitig. Ich kann mir ein lebhaftes Bild von der Cocolores-Persönlichkeitsstruktur machen. Daher sind ihre Worte für mich wie Manna, ich fühle mich geadelt. Das habe ich bezweckt, das war der Sinn der Sache.

      Noch ein paar Takte an Frau Cocolores: versuchen Sie doch nicht mich zu belehren, sondern Ihre Geschlechtsgenossinnen. Da hätten es viele bitter nötig. Wenn die Errungenschaften der Moderne darin bestehen, ein Geschlechterverhältnis, das zuvor über Jahrhunderte doch weitestgehend reibungslos war innerhalb weniger Jahre völlig zu zerrütten-na dann vielen Dank, aber bitte ohne mich.

      Und wenn Frauen dann gerade noch die sensiblen Männer angreifen, jene, die sonst eigentlich auf ihrer Seite wären, na dann machen sie sich eben Feinde. Sowas schafft böses Blut-wenn Frauen das nicht begreifen so weckt das eben nur noch weitere Zweifel an ihrer Zurechnungsfähigkeit.

      Und erbärmlich bin nicht ich, sondern es sind jene Pantoffelhelden, die sich hinter (nicht unter, das hätten sie wohl gerne und genau deshalb versuchen sie so emsig sich bei Frauen einzuschleimen-wofür sie von denen aber verlacht, verachtet und wie Gimpel behandelt werden) Weiberröcken verstecken, alles schlucken, keinen Widerstand zeigen-z.B. gegen das was in den letzten ~3 Jahren in diesem Land so ablief (ich sage nur Mutti).

      Und erbärmlich sind all jene, die sich dafür aussprechen eine hässliche Glucke wie Hellary zur Präsidentin zu machen und das noch als Fortschritt sehen. In Nullkommanix hätte die den dritten Weltkrieg verursacht. Durch Missbrauch ihres Militärs um die über 80% der Weltbevölkerung, die klugerweise vom Feminismus nichts wissen wollen mit Waffengewalt dazu zu zwingen.

      Der Feminismus hat sich als Sackgasse der Geschichte erwiesen-und wer das jetzt immer noch sieht dem ist nicht mehr zu helfen.

  18. Noch ein Kika-Skandal
    Mal abgesehen von den Kuppeleivorwürfen – in dem Beitrag von Moritz Eichhorn wird eine Zahl genannt: 1700 Leute haben sich dieses Video über Diaa und Malvina seit November 2017 bis vor ein paar Tagen angesehen. 1700 Leute!!!! 1700. In 2 Monaten. Was hat das Video wohl gekostet und wieso wird so ein Mist, den offensichtlich fast niemand sehen will, mit GEZ-Gebühren finanziert während Der Doktorant, Die vulgäre Analyse u.v.a nicht nur keine öffentlichen Gelder erhalten, sondern in ständiger Angst vor persönlichen und beruflichen Nachteilen leben müssen wegen ihrer Videos.

    Wie unterscheidet sich Deutschland eigentlich noch von Erdogans Türkei? Doch nur noch graduell. Vom Prinzip her sind die ÖRR-Medien hier derselbe Mist wie am Bosporus.

  19. Nenger-nenger-nenger
    Belle du Jour ist m.E. nicht 100% kopftuchfrei. If memory serves right, that is.
    Ich glaube, als sie sich vermitteln lassen will, zumindest, ist sie bestückt. Kann das aber bei Bedarf nachsehen.

    Und nun ist Schluss mit der kleinkarierten Nengerei!

    Vielen Dank für Text und vorallem erbauliche Bildchen!

    • Wenn Catherine Denauve nackt auf dem Bett liegt, ist es so!

    • Ich glaube, Don Alphonso, das ist ein schlechtes Argument
      Nackt auf dem Bett – und dann noch als Sexarbeiterin – und dann mit Kopftuch …. das müsste dann schon eher als Kundenwunsch so kommen.

      Auch in der Tristana hat sie angelegentlich ein Kopftuch auf. Conchita zwar nie, allerdings wäre das nicht Catherine Deneuve gewesen, sondern präferentiell Maria Schneider.
      Die hätte übrigens gut in die Kategorie aus dem letzten Beitrag gepasst. Sie war nur zu früh geboren bzw. zu früh gestorben. Damals fiel sie noch aus dem Raster mit ihrer Weigerung in einem Film mitzuspielen, im dem die Protagonistin einen Eimer Wasser über den Kopf geschüttet bekommt. Und so wäre dieser beinahe nicht entstanden.

      Wir können uns nur wundern, welche Filme dieser Tage alle *nicht* entstehen, weil sie ausserhalb der momenten en vogue seienden himmelhohen artifiziellen Moralansprüche liegen. Was uns da alles entgeht! und wie langweilig das moralin-gereinigte Kino dieses Jahrhunderts ist!
      Man denke nur ein Jahrhundert zurück, und versuche sich vorzustellen, alle damals heiss umstrittenen Filme wären – so wie heute – nicht gedreht worden. Dann wäre meine Mediathek so gut wie leer. Und gegen Bogart würde man auch noch etwas finden können. Es bliebe wahrscheinlich bloss der Mord im Orient-Express übrig.

    • OHNE KOPFTUCH!!!!

    • Zensiert?
      Ich glaube da haben Sie mich zum ersten Male hier für meinen Widerspruch und den Teilbeitrag zu Maria Schneider zensiert.

      Kann das sein?

    • Ich? Nein. Ich habe alles freigeschaltet.

    • I stand corrected!
      Ich habe nochgesehen: das vermeintliche Kopftuch ist ein chiques Mützchen.

      I tender my apologies. Case closed.

  20. ... warum aufgeklärte Europäer Kopftücher nicht tolerieren sollten ...
    … weil sie halt wissen (Aufklärung), dass das Kopftuch in der sog. „Hochkultur“, die ja die Zahlen und damit den Computer und das Internet erfunden hat (so wie die Türken das Land nach dem 2. WK aufgebaut haben), Symbol- und Erkennungscharakter hat und für einen Rattenschwanz an Scheußlichkeiten steht.

    Das Kopftuch wird, wie Sie ja auch wissen, weshalb ich es nur kurz wiederhole, in der „Hochkultur“ nicht zum Schutz der Frisur vor Staub, Fahrtluft und Gerüchen getragen, sondern zum Schutz der Familien- und Stammesehre, die zwischen den Schenkeln der Frau platziert ist. Das Nichtkopftuchtragen in der Öffentlichkeit ist per se „haram“, weil das Haar für die „Hochkultur“ – wie Sie auch wissen – alle Männer so erregt, dass sie sich nachvollziehbarerweise verhalten wie in Köln in der Silvesternacht und die Ehre in Gefahr ist.

    Das ist die „Hochkultur“, das ist das Kopftuch und das hat mit den Schönheiten in Ihrer privaten Galerie nun wirklich nicht einmal am Rande etwas zu tun.

    Das bekenntnishafte „Hochkultur“-Kopftuchtragen in der Öffentlichkeit und auf Ämtern und in Unis sollte m.E. ohne wenn und aber verboten werden (wie früher in der Türkei), auch weil wir dann die Chance hätten, dass die verbohrtesten Anhänger der „Hochkultur“ freiwillig andere Länder bereichern, wodurch sie unweigerlich blühen und gedeihen werden ….

    Und ja: Herkömmtliche deutsche Trachten, Nonnenhabite usw. bleiben natürlich in der Öffentlichkeit zulässig und keine junge Frau und keine Oma muss künftig auf ihren Frisurenschutz verzichten, muss aber nicht befürchten von der „Hochkultur“ bereichert zu werden.

    Man muss nicht gleich behandeln, was ungleich ist.

    • Ich wäre mehr für die Ausweisung von Leuten, die das Kopftuchtragem zum politischen Statement machen. Es läuft aber im Kern auf das Gleiche hinaus, nach dem Verschleierungsverbot in Österreich tauchen die fraglichen Urlaubsgäste wieder mehr am Tegernsee auf.

    • @Sirisee
      „Das bekenntnishafte „Hochkultur“-Kopftuchtragen in der Öffentlichkeit und auf Ämtern und in Unis sollte m.E. ohne wenn und aber verboten werden (wie früher in der Türkei)“

      Keine Chance, wie wollen sie sowas durchsetzen? Frauen, die sich nicht dran halten, ins Gefängnis werfen? Geldstrafen, für die dann eben gemeinschaftlich bei den Gläubigen und einschlägigen Vereinen gesammelt wird?
      All dieses Gerede von Burkaverboten (Kopftuchverbot schlägt ja m.W. bisher niemand wirklich vor) u.ä. bringt gar nichts, reine Nebelkerzen der Politik nach dem Motto „Wir haben verstanden – machen aber bis auf Symbolpolitik genauso weiter wie bisher“. Wer keine Islamisierung will, muss Einwanderung von Muslimen radikal beschränken, alles andere ist Wunschdenken. Eine schwächliche Gesellschaft wie die deutsche wird Leute mit enormem Sendungsbewusstein, wie es viele Muslime sind, niemals von ihren Werten durch irgendwelche Staatsbürgerkurse o.ä. überzeugen können.

    • Titel eingeben
      Völlig richtig.Kopftücher sollten dort bleiben,wo sie hingehören!

    • @tommy
      … man kann auch Verbote intelligent durchsetzen: Ermahnung, Verweis aus der Schule/Uni, Kürzung von Sozialleistungen. Mit klaren Ansagen dürfte man schon die Mehrheit der Vernünftigen erreichen.

      Wir hatten früher türkische Mädchen in der Klasse. Keine Einzige trug ein Kopftuch. Schauen Sie sich mal heute auf den Schulhöfen um.

    • @Sirisee
      “ man kann auch Verbote intelligent durchsetzen: Ermahnung, Verweis aus der Schule/Uni, Kürzung von Sozialleistungen. “

      Halte ich für illusionär, es ist m.E. auch fraglich, ob sowas überhaupt mit dem Grundgesetz vereinbar wäre. Man würde durch sowas nur Märtyrer schaffen, so ein Kulturkampf wäre kaum durchzuhalten.
      Realistisch gesehen muss man froh sein, wenn wenigstens für Staatsbedienstete ein Kopftuchverbot bleibt, aber da sollte m.E. wirklich auf keinen Fall zurückgewichen werden (auch wenn SPD/Grüne und sicherlich irgendwann auch CDU/CSU genau das vorhaben).

    • Kopftuch
      Danke 👏👏

    • Oh... Don....
      „Es läuft aber im Kern auf das Gleiche hinaus, nach dem Verschleierungsverbot in Österreich tauchen die fraglichen Urlaubsgäste wieder mehr am Tegernsee auf.“

      Tja, diese Leute wissen halt, wo der Teil der deutschen Gesellschaft lebt der alle willkommen heisst, solange an ihnen Geld zu verdienen ist.

    • Das hat sich hier in den letzten 3, 4 Jahren auch deutlich geändert.

    • FKK
      @Sirisee
      …und wir lagen noch in den späten 70ern und Anfang der 80er Jahre d.v.Jhdts nackig mit Türkinnen und Iranerinnen an der Sehring-Kiesgrube, wobei es des Öfteren nicht beim Liegen blieb.

    • @Kopftuch
      „Kopftücher sollten dort bleiben,wo sie hingehören!“

      Zum Beispiel im Staub, vor den Füßen von Chomeini:

      „Als erste Frau aus dem Westen durfte sie mit Ayatollah Chomeini sprechen.[1] Das Gespräch wurde aber unterbrochen, weil sie sich während des Interviews den Tschador vom Leib riss („Ich nehme den Tschador ab, der für mich ein dummer Lumpen aus dem Mittelalter ist.“).“
      Wikipedia.de

  21. warum Stegner weiss, dass keine Obergrenze kommt...
    Naja, Man sollte Kopftuchproduzent werden, den die GroKo scheint uns etwas zu verarschen, wie der Spiegel berichtet:

    „Dem Spiegel zufolge haben Europapolitiker von Union und SPD im EU-Parlament Vorschlägen zugestimmt, die Zuwanderung nach Deutschland massivst auszuweiten.

    „Wenn jeder der über 1,4 Millionen Menschen, die seit 2015 in Deutschland Asyl beantragt haben, zur Ankerperson für neu in der EU ankommende Schutzsuchende wird, reden wir über ganz andere Größenordnungen als bei der Familienzusammenführung,“ sagte Innenstaatssekretär Ole Schröder.“

    https://ww w.tichyseinblick.de/kolumnen/der-sonntagsleser/der-spiegel-nr-3-eu-parlament-will-zuwanderung-nach-deutschland-ausweiten/

    • Ja, da haben wir ein Problem.

    • ... das Problem entsteht ...
      … an anderer Stelle, nämlich an der permanenten (m. E. krankhaft-nativen) Ausrichtung an dem privaten Wohl des Zuwanderers und seinem Interesse an Clan- und Familienanschluss (natürlich befeuert durch die Sozialindustrie).

      Wer „bestmögliche Integration“ als das Hauptziel definiert, kommt eigentlich um die Zustimmung nicht herum (außer mit dem „Parallelgesellschafts“-Argument und dem hilflosen Verweis auf die Erfahrungen mit der meist gescheiterten türkischen Integration (die berüchtigten „Kulturvereine“ sind exterritoriale Zonen)).

      Das sollte eigentlich seit Aristoteles ein Zeichen dafür sein, dass etwas Grundlegendes mit den Prämissen nichts stimmt.

      Aber wir lernen ja aus der Geschichte usw.

    • Titel eingeben
      Ich habe eigentlich nie was von Verschwörungstheorien (Coudenhove-Kalergi, Hooton-Plan etc.) gehalten, aber mittlerweile glaube ich doch, das Handeln dieser Regierung ist nicht mehr nur durch Inkompetenz zu erklären. Die wollen wirklich, dass diese Masseneinwanderung grenzenlos so weiter läuft. Leider scheinen die meisten Deutschen dieser Politik zuzustimmen oder sich dem Irrtum hinzugeben, von den Vertretern von SPD und CDU/CSU sei noch irgendwie ein bißchen Restvernunft und freiwillige Umkehr zu erwarten.

    • Der Katholizismus
      hat sich früher genau so benommen. Andersdenkende ausgrenzen, andere Völker mit Feuer und Schwert bekehren, Frauen i.d.R. zu Hause an den Herd. Die Erinnerung ist offenbar schon verblaßt, sonst wären die jungen Linken und Grünen skeptischer.

      Bei den alten ist das teilweise anders, Zitat Brigitte Büttner, Grüne der ersten Stunde: „Wir haben gekämpft, die Grünen Frauen, für Gleichberechtigung und alles. Und Ich bin nicht bereit, wieder bei Adam und Eva anzufangen.“

      h ttps://www.youtube.com/watch?v=QJBAd1kOj0M#t=62s

    • Ich komme aus Bayern, ich kenne das noch. Deshalb bin ich da auch so genervt.

    • Da sind die fein raus, die keine Ankerpersonen haben.
      Es ist zum Mäusemelken!Was man uns da zumuten will, ist eine Frechheit allererster Güte.Ich hatte es gestern schon verlinkt.Was ist los mit uns, dass wir uns nicht wehren?

      Die neuen Siedlungen in Bosnien werden von Saudis finanziert und stehen nur Muslimen zu. Europa ist so blind.

      Jetzt denke ich lieber mal an Audrey Hepburn mit Tuch auf der Vespa.Und an die Salome mit ihrem 7- Schleiertanz.

    • ... die EU-Kommission ist da völlig offen ...
      … es geht um die demographische Verjüngung der alternden europäischen Gesellschaften, an erster Stelle D, das deshalb auch am meisten „Verjüngungsschub“ abbekommen soll.

      Das ist kein Geheimnis.

      Dass das bei der zuwandernden Klientel und den Arbeitsplatzanforderungen offener Wahnsinn ist, sollte mittlerweile eigentlich auch dem Verstocktesten klar sein.

    • 180.000. 220.000, 260.000, Nachforderungen…

    • Titel eingeben
      „Dass das bei der zuwandernden Klientel und den Arbeitsplatzanforderungen offener Wahnsinn ist, sollte mittlerweile eigentlich auch dem Verstocktesten klar sein.“

      Eben, deshalb frage ich mich, was sich die Politeliten dabei denken…sind die wirklich so dumm, dass sie ihre Wahngebilde selbst glauben?

    • @Sirisee
      „Dass das bei der zuwandernden Klientel und den Arbeitsplatzanforderungen offener Wahnsinn ist, sollte mittlerweile eigentlich auch dem Verstocktesten klar sein.“

      Wenn es wirklich im produktive Arbeitsmigration gehen würde, würde man die EU-Außengrenzen dicht machen und in China anwerben gehen. Obwohl, die haben ja auch ein beginnendes demographisches Problem und versuchen das durch Rückanwerbung ihrer hochausgebildeten im Ausland studierenden und lebenden Bürger zu kompensieren… mit viel Geld und wenig Steuern!

      Die deutschen Programme sind dahingegen ein Witz. Wir holen lieber tribalistisch sozialisierte Analphaten. Auch ne Idee.

    • Sirise mal wider mit dem besten MIssverständnis
      „.. das Problem entsteht an anderer Stelle, nämlich an der permanenten (m. E. krankhaft-nativen) Ausrichtung an dem privaten Wohl des Zuwanderers und seinem Interesse an Clan- und Familienanschluss (natürlich befeuert durch die Sozialindustrie).“

      Das Problem entsteht daran, dass der Urnenpöbel, trotz Erfahrung mit diesen Politikern brav weiter ihre Spiessbürger aufs neue wählt.

      Ich warte nach wie vor vergeblich darauf, dass einigen der Kragen platzt und der CDU und SPD ihre Parteihauptquartiere anzündet.

      Ihr habt euch diese Leute verdient, nun lebt auch mit den Konsequenzen

    • @Tommy
      > Eben, deshalb frage ich mich, was sich die Politeliten dabei denken…
      > sind die wirklich so dumm, dass sie ihre Wahngebilde selbst glauben?

      Wenn ich von dem MdB, der in meinem Wahlkreis direkt gewählt wurde, schließen sollte, dann müsste ich antworten:
      Nein, die sind noch viel dümmer.

      Meine Meinung leite ich aus mehreren Gesprächen und Mails ab, die mit dem Herrn im Oktober und November 2015 geführt bzw. ausgetauscht habe.

    • Das ist kein Geheimnis.
      In der Tat! Und Verschwörungstheorien müssen Sie auch nicht bemühen. Schauen Sie einfach auf den Seiten der UN.

      ht tp://www.un.org/esa/population/publications/migration/migration.htm

      The new challenges of declining and ageing populations will require comprehensive reassessments of many established policies and programmes, including those relating to international migration.

      Focusing on these two striking and critical population trends, the report considers replacement migration for eight low-fertility countries (France, Germany, Italy, Japan, Republic of Korea, Russian Federation, United Kingdom and United States) and two regions (Europe and the European Union).

      Da ist nichts Geheimnisvoll-Verschwörerisches, nur ein einfacher Plan von schlichten Gemütern.

    • @tommy ....die meisten Deutschen stimmen dieser perfiden Politik der Unterwerfung zu!
      Man hat den Wählern alle gesunden Instinkte des Selbstschutzes aberzogen, sie infantilisiert und entsolidarisiert.
      Ein manipulierter, abgestumpfter und vertrottelter Urnenpöbel.
      „Es geht uns doch gut!“,
      „Wir können nichts machen!“,
      „Wenn sollten wir den wählen?“
      „Wer ist besser als Merkel?“
      Die Duldungsstarre ist ein Zustand vor allem weiblicher Säugetiere (zum Beispiel Schweinen) während der Begattung durch das Männchen. Dabei verharrt das Weibchen in einer für die Penetration günstigen Stellung, bis der Geschlechtsakt vollzogen ist.
      Im übertragenen Sinne wird der Begriff der Duldungsstarre häufig als eine Metapher für ein menschliches Verhalten verwendet, bei dem in einer unangenehmen Situation passiv auf Veränderungen gewartet wird.
      Ein Volk, das sich kaum als solches empfindet, sein Dasein nicht Erklären, seine Gemeinschaft nicht definieren und seinen Willen nicht Artikulieren kann.
      Après moi le déluge! Madame de Pompadour (1721-1764)

    • @peter bernhardt
      „Ein Volk, das sich kaum als solches empfindet, sein Dasein nicht Erklären, seine Gemeinschaft nicht definieren und seinen Willen nicht Artikulieren kann.“

      Ich würde noch hinzufügen, dass man 1. den Begriff „Volk“ nicht mehr gerne öffentlich verwendet (lieber zB „die schon länger hier Lebenden“, „die Menschen draußen im Lande“, etc.) und 2. den trendy Hass auf „das Deutsche“ auch auf „das deutsche Volk“ („Bomber Harris do it again“). Man weiss zwar nicht so genau warum, man es hasst aber. Wenn alle es tun und es täglich aus TV, Radio und Internet dröhnt, kann es ja nicht falsch sein, oder?

      Ansonsten, denke ich, dass man sich die Konsequenzen dieser Haltung infantil als Bunti-Multi-Kulti-Öko-Gender-Pointi-Klicki-Gesellschaft mit friedlich verlaufender Unterwerfung unter den Islam vorstellt.

      Wo man selbst, speziell als Frau, in dieser Zukunftsgesellschaft landen wird, scheint nicht weiter reflektiert zu werden. Evtl. besteht aber auch wirklich der Wunsch, nach all dem Stress endlich im Kaftan mit dem fünften Kind schwanger zu Hause zu hocken und die neuesten Hallal-Vegan-Kochrezepte vom Zentralportal zu laden.

  22. Der feine Unterschied
    Ein leichter Schleier wie bei Ihrer Rosendame oder gar La Velata/La Fornarina von Raffael und ein straffes Band mit einem durch ein Tuch penibel zurückgebundenen Haarpracht als Ausdruck des Gehorsams! (siehe Malvina soundso, die darüber sinnieren muss), sind schon ein Unterschied. Erstere Beispiele aus der Kunst unterstreichen Schönheit und sind kein Ausdruck von Gehorsam oder gar Gefängnis.

    • Ja, klar. Darum geht es ja.

    • Zwischentöne
      Wer nicht dem fundamentalistischen Islam anhängt, findet auch passende Mittel und Wege: „Schon länger hier lebende“ Iranerinnen erkennt man oft daran, daß sie wohl Kopftuch tragen, aber eher in Richtung Rokoko-Stil oder ähnlichem.
      Persien war aber vor der Mullah-Zeit in dieser Hinsicht sowieso sehr ketzerisch: es gibt figürliche Darstellungen, Gedichte über Wein und mehr…

  23. Wirklich in der Apostelgeschichte?
    Ich dachte, das war bei Paulus?!

  24. Selbstbewußtsein
    Ich wundere mich, warum man gegenüber dem Islam so wenig Selbstbewusstsein hat. Bei jeder Religion kann man sich fragen, ob das denn wohl stimmt, aber beim Islam ist es besonders offensichtlich, daß er auf Scharlatanerie beruht.

    Wenn man den Koran liest, springt es einen doch auf jeder Seite an, wie durchschaubar eine göttliche Offenbarung erfunden wird, um weltliche Wünsche und Herrschaftsansprüche zu unterfüttern.

    Und es ist auch klar, daß der Islam nicht gutes bringt. Das Christentum will das Böse überwinden, der Islam lenkt das Böse nach außen, auf die Ungläubigen.

    • Weil die Vertreter Islam herrisch auftritt und viele lieber kuschen. Wenn sich der Katholizismus so benehmen würde, hätten wir eine Staatskrise. Ausserdem gehört es zum Virtue Signaling, auch noch die härteste Form des Multikulti-Versagens besser als das Deutsche zu finden.

  25. 1Korr 11
    Text eingeben

  26. Das war....
    leider der schlechteste Text seit langem. Die Theorie mit der Polygamie/Monogamie hat mir dafür aber einen Lacher beschert , vielen Dank!
    Kleinen Tipp für Sie und für Sirisee: informieren Sie sich doch mal über die religiöse Begründung und Erklärung zum Thema Kopftuch im Islam und nicht bezogen auf im der Shisha-Bar rumsitzende Matchos die die Ehre der Familie wirklich nur durch die Jungfräulichkeit ihrer Schwestern bzw. Töchter definieren. Sie werden einiges an Unterschied finden ;) Nicht jeder Moslem ist praktizierend und spiegelt die Religion, so wie in Deutschland wohl nicht jeder Christ seine Religion widerspiegelt, oder?

    • Das steht hier auch an keiner Stelle, allerdings war der Islam in seinen ursprünglichen Verbreitungsgebieten nicht wirklich tolerant in der Frage.

    • ... kleiner Tipp für Sie ...
      … es gibt google, Internet und da finden Sie diverese Seiten zu „Sure 24 Vers 31“ und wenn Sie hier in üblichen Manier den Oberchecker geben wollen, verdienen Sie damit hier keine Jungfrau… Und wenn Sie schon dabei sind, bilden Sie sich doch auch darüber, weshalb in Türkei das Kopftuchtragen an Schulen und Unis verboten war (was übrigens sehr angenehm war). Bildung schadet nicht.

    • Flotter Vierer
      Anbei der Link zu einer Information der AOK: bei Vielehen ist nur die erste Frau automatisch mitversichert. Alle anderen können sich freiwillig mitversichern.

      http://www.bds-gewerbevereine.de/xFiles/Termin/332a8901-7a3c-4f85-8e35-efe090eab740/Files/AOK%20Zuwanderung%20f%C3%BCr%20BDS%20EFA.pdf

    • m(

    • Islam und Toleranz in der Shisha-Bar und anderswo...
      @ Gast

      …ich hoffe, Ihnen ist bekannt, dass der Toleranz-Gedanke und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Normen europäischen Ursprungs sind.

      Muslime können mit dem Toleranzbegriff wenig anfangen, mal freundlich ausgedrückt. Denken Sie mal an die vielen sog. „Ehrenmorde“ oder die anderen körperlichen Übergriffe auf die weiblichen Mitglieder dieser Glaubensgemeinschaft. Männer dürfen alles, Frauen nichts. Pädophilie, meist in Form der Heirat mit Minderjährigen, ist in allen islamischen Ländern Usus und juristisch abgesegnet. Iran hat z.B. das Heiratsalter von minderjährigen Mädchen von 9 (in Worten NEUN) Jahren auf 12 heraufgesetzt. Das nenne ich Fortschritt. Mir ist nicht bekannt, dass darüber in den iranischen Medien jemals diskutiert wurde.

      Wer bestimmt denn, wer was darf? Diese Frage können Sie leicht selbst beantworten.

      Die Dumpfbacken in den Shisha-Bars, deren wichtigste Beschäftigung darin besteht, sich permanent die Eier zu kraulen (Sorry, Don), wissen über den Islam auch nur das, was ihnen zuhause/in der Moschee gesagt wird/wurde. Aber er eignet sich gut, um den männlichen Herrschaftsanspruch zu legitimieren. Leider haben diese Einstellung die meisten Muslima kritiklos übernommen, weil sie in der Masse dagegen nicht aufbegehren, von Ausnahmen abgesehen, und ihre Rolle eher als Gebärmaschinen sehen. Damit die Religion des „Friedens“ sich weiter ausbreiten kann.

      Es geht hier nicht darum, ob jemand praktizierender Moslem ist oder nicht, auch nicht, ob jemand praktizierender Christ ist oder nicht,
      es geht um die verinnerlichten Werte dieser Glaubenssysteme, die einzig und allein der Welterklärung dienen. Die einem sagen, was richtig und was falsch ist.

      Anscheinend haben weder Sie noch die politisch Verantwortlichen das überhaupt begriffen!

    • @Gast; Wider Ihrem Defaitismus, denn er ist der Weg in den Untergang
      Islam Apologeten werden auch noch entschuldigende Worte für diese Ideologie finden, wenn sie selbst abgeholt werden. Der Punkt ist nicht wie religiös oder theologisch bewandert hiesige Muslime sind, sondern der ideologische Unterbau nach dem sie handeln. Wie unzählige Umfragen und das Wahlergebnis für Erdogan untrüglich bestätigen, steht die Mehrheit einem freiheitsfeindlichem Wertekonstrukt nahe, daß via Islam legitimiert wird. Die unappetitlichen Relativierungsversuche von Terroranschlägen durch die führenden muslimischen Organisationen im Land, vervollständigen das Bild.

      Wenn wir unsere, in Jahrhunderten mit sehr viel Blut erfochtenen, Freiheitsrechte nicht verlieren wollen, müssen wir uns zu unserer Geschichte und unseren Errungenschaften wieder frei bekennen. Egal was selbsternannte Gesinnungspolizisten dazu sagen. Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit und muß täglich verteidigt werden, oder sie wird einem genommen.

      Keine andere Kultur der Menschheitsgeschichte brachte ein derartig hohes Maß an individuellen Freiheiten hervor, wie das christlich-römische Abendland. Egal ob es der Rechtsstaat ist, die Gleichheit vor dem Gesetz, die Demokratie oder das wichtigste und vornehmste aller Freiheitsrechte, die Redefreiheit, sie sind alle Errungenschaften des Westens. Darauf sollten wir stolz sein, und diese Rechte mit aller gebotenen Härte verteidigen. Die Redefreiheit ist die Grundlage der Meinungsdiversität, die das Fundament der gesellschaftlichen als auch der technischen Entwicklung ist. Sie ist daher die Basis unseres Wohlstandes. Ohne diese Rechte fallen wird in die dunklen Zeitalter der Despotie zurück, in dem sich die muslimische Welt heute noch befindet. Freiheit kann einem nicht gegeben werden, sie ist eine Einstellung die man sich selbst erarbeiten muß. Daher muß man Menschen, die diese Anstrengung ablehnen, deutlich sagen, daß sie in unserem Kulturkreis keinen Platz haben. Der Untergang der antiken Welt und der über 1000 Jahre lange Weg zur Wiedererringung des bereits einmal Erreichten, sollte uns eine deutliche Mahnung sein, was passiert, wenn man seine Rechte nicht verteidigt.

      Das Argument, daß auch die europäische Zivilisation viel Unrecht und Leid über die Welt gebracht hat, ist in diesem Zusammenhang nicht stichhaltig. In dem unterscheiden wir uns nicht von anderen Kulturen. Der Unterschied aber ist, daß wir uns weiter entwickelt haben und einen humaneren Umgang miteinander gefunden haben. Der Opferstatus-Wettbewerb dieser Tage ist eine unwürdige und verlogene Veranstaltung. Der frei von Sünde ist, werfe den ersten Stein… Wir sind nicht für die Korruption und die Stammesrivalitäten Afrikas oder anderer Weltengegenden, die ihre Ursache in deren archaiischen Kulturverständnis haben, verantwortlich.

      In der Gesamtwertung müssen wir Europäer uns für unsere Kultur und ihre Leistungen nicht schämen. Die Bilanz ist positiver, als die aller anderen.

  27. Tja, so ist es...
    ..selbst das unschuldige Tragen eines Kopftuchs bei der Gartenarbeit oder im Roadster haben sie kaputtgemacht. Strohhüte fliegen im Auto ab und Käppies sehen nur bei Männen gut aus. Bleibt wohl nur, den Hut zu fixieren, mit Haarnadeln oder einem Seidentuch darum. Offen fährt man ja nicht schnell.

    Ansonsten bin ich inzwischen recht intolerant gegenüber den meisten heutzutage sichtbaren Kopftüchern geworden (zumal sie gern zu sackartiger Oberbekleidung getragen werden). Ästhetisch schon oft kein allzuschöner Anblick, symbolisch aber als Kriegserklärung gemeint.

    • nur mal so..
      Also ich trage im Winter Moncler Strickmützen.

      So als Statement für den Kapitalismus und die Moderne.

      :-)

    • Ich habe eine...
      …handgestrickte Wollmütze, Stil „Seemann“, eine Schiebermütze von Göttmann und bei Regen ziehe ich mir eine Kapuze drüber. Alles glücklicherweise fern jeder religiös-extremistischen Assoziation. Was aber auch leicht fällt als Mann. Unverdächtige Kopfbedeckungen für Frauen gibt es je nach Zweck aber auch genügend – wenn der Zweck nicht gerade ist, sich bei irgendwelchen Mullahs einzuschleimen.

    • Ich habe eine Roadsterkappe und eine Fliegerbrille, alles Modell „Marinetti“.

    • Unsichtbarer Stoff
      Also ich sehe die Welt manchmal sehr gerne durch einen Schleier…

    • @skag
      der ist wahrscheinlich sehr fein gewebt, geradezu immateriell.
      kenn ich, Hausmarke.

  28. Titel eingeben
    Auch eine wunderbare Gelegenheit, diverse Bilder-Käufe bei der Steuer… Gegönnt’s sei’s Ihnen aus Herzen, denn Sie liefern wieder mal was Großartiges dafür. Danke.

  29. Heilige Madl
    Liebwertester Don, Euer Durchlaucht verbringen offensichtlich (der Jahreszeit geschuldet) zu viel Zeit im Kreis von dero beneidenswertem und anbetungswürdigem (wiewohl platonisch piktorialem) Harem. Hach. Schleierdrapierungen. Unvergesslich die raffinierten Raffungen am Busen einer Hl. Margarete zu Münnerstadt, die mir als Kind die Predigtzeit spekulativ verkürzten. Nun aber, lieber Don, Frühjahr, Cabrio, und: Herz gesunde!

  30. Heute würde sie Opfer der Zensur,
    die weibliche Schönheit, die mit den lüstern geröteten Wangen, mit Kelch und Hostie. Sie ist … ist … ist … mir fehlen die Worte.

  31. 1 Korr 11
    Sie sollten – mit Verlaub – es auch im Text ändern, da sonst der gute Text angreifbar wird. Danach können Sie auch gerne meine Kommentare löschen …

  32. Titel eingeben
    Die erwähnte Kika Sendung zeigt sehr schön die Inkompatibilität zwischen Moslems, die es genau nehmen und unserem Leben hier. Das 16 bis 20 Jahre alte Versuchskaninchen in der Sendung ist eigentlich sehr bemüht hier Fuß zu fassen. Dennoch wünsche ich ihm einen Platz im Abschiebeflieger da ich mich an kompletten Frauenköpfen inkl Haaren erfreuen kann, schöne Frauenbeine meinen Alltag bereichern und ich kein Problem damit habe wenn meine Frau andere Männer umarmt. Außerdem esse ich gerne Schwein, am liebsten schwäbisch hällisches. Ich möchte hier keine Menschen, die alles was ich gut finde, wegen ihrer Religion verachten müssen.

    • ... es gab mal früher in der FAZ die Rubrik ...
      … der „garstige Gast“.

      Halt so was wie die Türkei-Urlauberin, die in die Türkei fährt, weil es günstig ist, die Türken als rückständig verachtet, die hätten keine Kultur außer der Sprache, auf Alkohol und Schweinefleisch und deutsche Schilder besteht, und sich genüßlich im halbdurchsichtigen Bikini am Strand räkelt und Sonntags sich im Bazar in Hotpants und barbusig hinwirft und inbrünstig aus der Bibel zitiert und zetert, dass sie die Türken bezahlen müßten, schließlich könne sie „mehaba“ und andere andere tolle Worte und verdiene eigentlich schon den türkischen Pass und zwar als Doppelpaß, sie habe schließlich Rechte.

      Gibt es, aber nur in Form von 1-2 Verrückten, während wir mittlerweile Millionen davon hier haben, die als Erlöser angepriesen werden …

    • Werter heiopei... ich als aufgeklärter Atheist will das eben auch nicht:
      Ich möchte hier keine Menschen, die alles was ich gut finde, wegen ihrer Religion verachten müssen.

    • Mit Verlaub, lieber Sirisee,
      auch solche Ignoranten zahlen dafür im Türkeiurlaub den einen oder anderen Euro, und das Schweinefleisch und die deutschen Schilder bekommen Sie an der türkischen Riviera auch nur innerhalb der dafür eingerichteten Anlagen, in welchen die Touristen konzentrie untergebracht werden. Niemand zwingt die Türkei dazu, solche Touristen ins Land zu lassen und von ihnen Geld zu nehmen.

      Sobald also all die Importkopftücher (bzw richtiger: diejenigen vor allem Herren, welche von Frauen das lückenlose Tragen von Kopftüchern erwarten) nur 2 – 3 Wochen hier bleiben, bei der Einreise Pässe vorlegen, ihre An- und Abreise selbst bezahlen und in von ihnen selbst angemieteten und bezahlten Anlagen wohnen, wird sicherlich kaum jemand etwas dagegen haben, dass sie hier bei uns den winterlichen Regen genießen …

    • den winterlichen Regen genießen, ...
      … dafür mit eigenem Geld gut bezahlen und nach ein paar Wochen wieder abfliegen, ist in einem gewissen Umfang zumutbar.

      Darüber hinaus sollte man sich auf Andreas Hofer rückbesinnen, den ich ja in gewisser Weise auch für einen Ayatollah halte, aber halt zumindest einen eingeborenen (die ich in diesem Fall gegenüber Imprtware vorziehe)…

    • @Sirisee der garstige Gast
      Bei den Nachbarn sind sie inzwischen über die Phase der bedingungslosen Verehrung hinweg.

      Das beliebte Spiel, ich hole mir die türkische Staatsbügerschaft noch dazu, wenn ich die österreichische erhalten habe, scheint dort nicht mehr so zu funktionieren.

      https://www.sn.at/salzburg/politik/erste-tuerken-in-salzburg-verlieren-ihren-oesterreichischen-pass-22743781

    • Titel eingeben
      @heiopei
      „Ich möchte hier keine Menschen, die alles was ich gut finde, wegen ihrer Religion verachten müssen.“

      Schön ausgedrückt!

      metoo

  33. Der Text eines Kunsthistorikers
    Lieber Don Alphonso, Sie haben natürlich recht mit Ihrer Forderung, doch ich habe gerade den Eintrag Michael Klonovsky vom 14.Januar in seinen acta diurna* kurz vor Ihrem hier gelesen und danach erscheint mir Ihre gelehrte Eloge für den Hedonismus fast eine Fortsetzung der hier angesprochenen Bilder. Wie ein Verwehen vor dem Moloch.
    Die REalität ist in D inzwischen erschütternd und den meisten Lesern hier sicher in Text und Bild (und manchen unglücklicherweise sicher auch in eigener Anschauung) bekannt.
    Ich schreibe dies hier inzwischen aus einem neuen Land und ich hatte gehofft, mich würde all dies nicht mehr SO heftig angehen, aber Tatsache ist, daß der Untergang aus der Ferne noch schlimmer und realer aussieht. Und ich bin ehrlich, ich glaube nicht, daß hier noch ein idealer oder mystischer Ansatz wie bspw. in jenem Hölderlinzitat ** helfen kann.
    mit traurigem Gruß

    *https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/741-14-januar-2018
    **“Wo aber die Gefahr- wächst das Rettende auch“, F.Hölderlin, Patmos

    • Das kann gut sein...
      …“Tatsache ist, daß der Untergang aus der Ferne noch schlimmer und realer aussieht.“

      Wenn man aus verschiedenen Gründen hier bleiben muß, versucht man halt, das Beste daraus zu machen und die Hoffnung noch nicht aufzugeben. Großstädte, öffentliche Verkehrsmittel und öffentliche Veranstaltungen meide ich inzwischen aber nach Möglichkeit. Innere Emigration nannte man das mal.

    • Titel eingeben
      Man kann den „Untergang“ des eigenen Landes nur dann als tragisch ansehen, wenn man dem Irrtum unterliegt, es gäbe andere Länder in denen zumindest relativ, nicht ganz genauso wäre.

      Gänzlich lächerlich wird die Idee da sei auch nur das Geringste dran „tragisch“, wenn man die Ursachenkette ehrlich verfolgt. Man könnte wissen zB die muslimischen Flüchtlinge, Fonsequenzen von Kriegen sind, die als Folgen ganz offensichtlich dem kapitalistischem System immanent sind.

      Man könnte, man will aber lieber nicht, gell?

    • Oh, Herr Feldmann,
      Sie waren/sind nach meiner Erinnerung doch Arzt, richtig ? Falls richtig, darf ich dann fragen: sind Sie jetzt im Ausland noch beruflich tätig oder war es „nur“ eine Emigration nach Eintritt in den Ruhestand ?

    • Derselbe kategorische Denkfehler, der uns in diese Situation geführt hat- TDV!
      „Man könnte wissen zB die muslimischen Flüchtlinge, Fonsequenzen von Kriegen sind, die als Folgen ganz offensichtlich dem kapitalistischem System immanent sind.“

      Ja, das (linke!) NArrativ lautet so: Es gibt nur Armut, weil es Reiche gibt….
      Oder: Es geht ihnen schlecht, weil „wir“ soviele Krieg führen…

      Man kann, obwohl die Gemengelage komplex ist, recht gut belegen, daß all dies NICHT so ist und daß bspw. heutige Wohlstandsgesellschaften ohne ein produktives Verhältnis zum Kapital nie diese allgemeine Höhe erreicht hätten (und Leute wie Sie hätten dann evtl. keinen PC, um Ihre Glaubenssätze zu ruminieren…- also die Sache ist nicht ohne Komik).

      Daß es genau jener moralistische Reflex (ihnen so schlecht, weil uns so gut) ist, der bspw. die deutsche Gesellschaft überhaupt so weidwund geschossen hat, daß sich die muslimischen Parasiten im Gehänge mit links-pseudo-sozialem Moralismus in den Nekrosen habilitieren konnten, ist die eigentliche Aussage, für die Sie hier eine Demonstration liefern!

      Ich denke, man sollte die moralisierende Larmoyanz in Ihren Beiträgen nicht, wie manche hier geneigt sind, mit intellektueller Bemühung verwechseln.

      Warum ich so hart reagiere? … Weil Sie immer wieder mit großem AH im selben Loch an der falschen Stelle bohren!

    • @S&R Ja, das ist richtig,
      aber ich bin noch lange nicht im Ruhestand, sondern mein Lebenslauf war bisher so ungewöhnlich, daß es auch keinen Unterschied macht, ob ich hier für die ersten Jahre nicht praktiziere.
      Im Gegensatz zu Don Alphonso nutze ich dieses Privileg aber nicht als stilistisches Mittel.
      Was mich in die Emigration getrieben hat, war eine Atmosphäre in D, die mich schon vor 2-3 A dort in die innere Emigration gezwungen hat. Und da bin ich dann doch lieber Fremder unter Fremden als Fremder im eigenen Land!
      Wobei ich alle Achtung vor Menschen habe, die das besser durchstehen als ich und bleiben!

    • Lieber Herr Feldmann,
      danke für die befürchtete Antwort. Persönlich kann ich dies voll verstehen; hätte ich „was vernünftiges“ gelernt, ich wäre wahrscheinlich auch schon weg. Viel Erfolg bei der neuen Existenz, und ich hoffe Sie bleiben dem Forum auch im Ausland erhalten…

    • @TDV; Was für ein kollosaler Unsinn
      Denken Sie wirklich, daß Europa den Hass zwischen Sunniten und Schiiten verursacht hat?

      Krieg und Unterdrückung mußte keiner Kultur der Welt gelehrt werden, das haben sogar schon die Steinzeitvölker beherrscht.

      Was hat das mit Kapitalismus zu tun? Kennen Sie ein einziges System der Menschheitsgeschichte, daß keine blutigen Konflikte kannte? Erleuchten Sie mich!

      Dieser Schuldflagellantismus ist schon beängstigend. Er macht die diversen Untergangsphantasien auf einmal sehr real.

    • Titel eingeben
      Hallo Herr Feldmann,

      Schön, dass Sie mal wieder hier reinschauen. Auch ich habe acta-diurna gestern noch besucht, was mir wieder einmal eine schlaflose Nacht beschert hat. Langsam kann man nicht mehr von seniler Bettflucht sprechen.

      Dazu haben auch die EU Pläne von Herrn Schulz beigetragen. Lesen Sie mal, was Norbert Haering dazu schreibt, was die noch alles mit uns vorhaben.

      Davor kann man gar nicht weit genug abhauen.

      Und dann gleich nach der Arbeit im Radio:

      14-jährige am Samstag in Quedlinburg niedergeschlagen und vergewaltigt worden. Dann rückten sie auch gleich mit der Sprache raus, dass es bereits der zweite Übergriff war, bereits am 03.01. wurde eine 16-jährige vergewaltigt. Und das der Mordprozess gegen einen Studenten beginnt, der eine Kommilitonin in Heimtücke umgebracht hat, wegen unerwiederter Liebe. Es ist nicht mehr auszuhalten.

      Und nun TDV, was können diese Mädchen dafür, da ist ihre Häme aus der Ferne einfach nur noch ….. Der Mangel an Solidarität und Empathie macht einen nur noch fassungslos.

      Machen Sie es wie eine Kollegin, die neulich nach der Reportage über die Obdachlosigkeit in Berlin sagte:

      „Wenn dich das so belastet, fertig macht, runter zieht, dann schau dir das doch halt nicht an!“

      …. Einfach nur noch ohne Worte ….

      Wie soll man bei solchen Menschen noch was bewege/bewirken. Ich weiß da wirklich nicht mehr weiter und pflege meine innere Emigration, denn mir ist die Flucht nicht vergönnt.

      Seien Sie glücklich, dass Sie den Schritt gewagt haben und fühlen Sie sich nicht schlecht. Ich bin froh, wenn später ein paar von uns noch in der Welt verteilt übrig bleiben ;o)

      Und DON, keine Toleranz mehr!

    • Global Peace Index 2017 vs Kapitalismus
      „Fonsequenzen von Kriegen sind, die als Folgen ganz offensichtlich dem kapitalistischem System immanent sind.“

      Jo, da schauen wir doch mal auf den Global Peace Index.

      https://e n.wikipedia.org/wiki/Global_Peace_Index#Global_Peace_Index_rankings

      Auf den ersten 20. Plätzen allesamt „kapitalistische“ Staaten mit mehr oder weniger sozialstattlicher Ausprägung (Ausnahme Bhutan).

      Auf den letzten Plätzen (Ausnahme Russland und Ukraine) befinden sich samt und sonders Staaten, in denen die Geburtenrate für einen stetigen Nachwuchs junger, konfliktbereiter Männer sorgt.

      Ich warte ja immer noch darauf, dass im kapitalistischen Island der Bürgerkrieg ausbricht oder Finnland in Schweden einfällt.

      Ansonsten bleibt ja noch der Umzug aus dem kapitalistischen Japan nach Nordkorea. Wäre ja konsequent.

    • Gegen Mao, Pol Pot oder Stalin
      sind die Luemmel vom IS „blutige“ Anfaenger, der Kapitalismus muss wirklich der Abgrund allen Uebels sein.

    • @S&R und Nur ein Leser
      Danke!
      Natürlich werde ich hier weiter lesen. Vielleicht aber nicht mehr so viel schreiben.

  34. Bosnien
    Diesen Sommer viele diskriminierende Demonstrationen selbstbewusster Lebensfreude in Bosnien gesehen. In der Provinz gilt ein Kopftuch noch als schräg. Aber die Leute merken, wie die Türkei und die Golfaraber das Zusammenleben zu vergiften beginnen. Dennoch ist man von Berliner Verhältnissen noch weit entfernt.

  35. Nicht den Sand in den Kopf stecken
    Wenn eine junge, gesichtsmäßig zugetackerte Vorwurfsblickmuslimin bei der Arbeit an der Anmeldung eines Krankenhauses ein KoPfTuch trägt, signalisiert sie mir: wenn du meinen grünweissrot gefärbten Do-it-yourself-Topfschnitt sehen würdest, spielten deine Hormone verrückt. Dann hättest du dich nicht mehr im Griff. Also muss ICH deinen Trieb steuern.
    Abgesehen davon, dass ich kein Haarfarben- oder Frisurenfetischist bin, ist das schlichtweg eine offen zur Schau getragene Beleidigung.

    • Beleidigung auch für die muslimischen Männer
      …ohne daß die das überhaupt merken. Ein Mann, der die Kontrolle über seine Triebe verliert, weil er die Haare einer Frau sehen kann, was soll das für ein Mann sein? Selbst männliche Tiere ziehen sich zurück, wenn das Weibchen sie abweist! Also ziehe ich daraus den Schluß: diese Männer haben nicht einmal die Selbstkontrolle von Tieren.
      Was für ein Armutszeugnis.


    • In Europa gelten als Normen ein kühler Kopf mit einem warmen Herz, Selbstbeherrschung in Kampf und Leidenschaft (Verhältnismäßigkeit und so), sowie ein kooperatives Verhalten auch gegenüber Clanfremden.
      Muslime setzen auf ein heißes Herz und Eifer – das gilt in Europa, zumindest in seinen besseren Zeiten, schlicht als fremdartige Untugend.

    • Das sehen Sie absolut richtig
      Die tragen ganz bewußt die Uniform des Schariahnismus.
      Das hat Kemal Pascha Atatürk, ein ausgewiesener Kenner der Sachlage
      übrigens, genauso gesehen.

    • Und untersagt, weil es anders nicht ging.

  36. Wichtige Frage Offtopic
    Auf Twitter haben Sie einen Post retweeted, wie die Besetzung der Ministerien der neuen Groko aussehen soll.

    Der Tweet wurde bereits gelöscht.

    Können Sie mir noch einmal sagen, wer den Tweet absetzte und ob die Person üblicherweise vertrauenswürdig ist, er tatsächlich hier an nähere Informationen gekommen sein könnte?

    Die genannte Besetzung wäre ein echter Skandal.

    • Ich weiss es nicht, ich habe nur einen witz über zwei Stücke aus der SPD-Resterampe gemacht. Es klang aber sehr denkbar, dass der Burkaflügel der SPD der Chebli ein Minieriun zuschanzt.

      Ich dagegen verstehe die Israelis, dass sie eine Mauer gebaut haben und das sollten wir auch tun.

    • Danke für die Antwort, Eure Exzellenz!
      Aber wenn Sie den Namen des Schreibers noch zusammen kriegen, wäre das noch besser. Das interessiert mich jetzt doch sehr, wo man die Person einordnen kann. (Ich bin weder Journalist noch Blogger, sondern einfach nur interessiert, kann gerne, sollte ich Ergebnisse finden – was ich hoffe – , die auch ausschließlich hier posten)

    • Don, bitte nciht absurd werden...
      „Ich dagegen verstehe die Israelis, dass sie eine Mauer gebaut haben und das sollten wir auch tun.“

      Dies ist, und war Deutschland.

      Wo die Israelis ihre Mauer bauen ist palästinensisches Land…

    • Es ist, wie man in Deutschland so schön sagt, alternativlos.

  37. Wann ist die Grenze erreicht?
    Den Hijab kann man nicht verbieten, weil der Unterschied zu den Kopftüchern des Abendlandes zu gering ist. Außerdem, wenn die Moslemfrauen das tragen – bitte sehr, sollen sie doch. Man kann niemenden gegen seinen Willen „befreien“. Die Freiheit müssen diese Frauen sich selbst erkämpfen, das ist nicht unsere Aufgabe.
    Ganz anders sieht es aus, wenn eine Lehrerin vor deutschen Schülern Hijab trägt. Sie ist ein Vorbild und Rollenmodell und damit zur religiösen Neutralität verpflichtet. In solchen Situationen muß der Hijab verboten werden. Die berliner Regierung will allerdings das Neutralitätsgebot gerade abschaffen. Die Berliner bekommen, was sie gewählt haben.

    • Wir kriegen die Berlinerin Chebli als Ministerin mit der Groko, das wird also noch buindesweit lustig mit dem Staatsislam.

    • Chebli...
      …hat das Potential, das zu schaffen, wozu bislang nicht einmal Maas und Schulz in der Lage waren – die SPD einstellig zu bekommen.

    • @IsopanFF
      Chebli wäre nicht die einzige Ministerin ohne Abgeordnetenmandat auf der ominösen Liste. Aus der Erinnerung war mindestens noch Seehofer ohne Mandat auf der Liste (was weniger das Problem ist, weil er beruflich eh durch ist).

      Das Problem hierbei ist, das brauche ich Ihnen vielleicht nicht schreiben, deshalb also generell, dass ein Minister ohne Mandat in einem sozusagen „Angestelltenverhätlnis“ steht, bei Abberufung nicht Abgeordneter ist und zunächst arbeitslos. Gewissensentscheidungen sind also nicht zu erwarten. Als Parteivorsitzende macht es das nicht besser.

    • Sawsan Chebli
      Die wandelnde Dreifachquote – jung, Frau, MihiGru – soll Ministerin werden?! Die weint doch schon, wenn sie jemand, sorry ein alter weißer Mann, als jung und schön betitelt.

      Liebe JUSOS! Liebe alte aufrechte SPD-Kämpen. Bitte, bitte, bitte, bitte lasst das nicht zu. Sagt nein.

      PS: Jetzt ist man schon soweit, dass man mit den JUSOS übereinstimmt. Irre Zeiten.

    • Ja, ich wundere mich auch.

      Aber da muss man durch und danach ist die Pali-SPD kein Thema mehr.

    • Pali...
      wie pal(l)iativ…?

    • Pali...
      Wahrscheinlich eher wie in „Pali-Feudel“.

  38. Kopftuchlady
    Schokolade zum Fruehstueck. Sie faehrt im Mercedes Cabrio des fiesen Don aeh, Chef mit in die mini break.
    Ihr Kopftuch fliegt weg.

    fail
    Sie wirkt underdressed.

    Anders mit Don, aeh Darcy

  39. Vielen Dank, werter Don
    für die bezaubernden Bilder und den sehr tiefgründigen Text.

    Man wird sehen, welche Suppe man sich da gerade mit dem vorauseilenden Gehorsam und dem ekelhaften Angebiedere einbrockt.

    Was bei den muslimischen Frauen das Kopftuch, ist bei deren Männern übrigens – im umgekehrten Sinn – der Bart.
    Wie ich immer häufiger sehe, fusseln sich junge „Biokartoffelmänner“ neuerdings auch schon einen derart greisligen Salafistenfilz im Gesicht zusammen – als Überlebensstrategie? Mode? Virtue signalling? Es ist zum Davonlaufen!

    Ein Kopftuch ist manchmal wirklich eine feine Sache, es sich aber aus welchen Gründen auch immer aufzwingen lassen: Niemals!

    P.S.: In „Belle de Jour“ trägt C. Deneuve meines Wissens nach tatsächlich ein Kopftuch. Was für ein Film und was für eine großartige Frau..!

    • Gern geschehen! *geht sich glatt rasieren*

    • Der Kunde ist König
      Ich trage Vollbart, weil meine Patienten das so erwarten, wenngleich auch kurz geschnitten. Andernfalls sähe ich zu sehr aus wie ein Spezialist für Körperneugestaltung mit Inhaftierungshintergrund, und dem vertraut man sich nicht gerne an. Warum andere das machen? Die Mode kommt aus den USA und scheint dort eine Form der mancherorts angesprochenen „Emanzipation des Mannes“ zu sein, oder einfaches Hipstertum. Nu Males sehen jedenfalls scheußlich aus, da gebe ich gerne Recht.

    • Bärte hats in Deutschland auch vor dem Islam gegeben
      „Das Boot“ Keine Gelegenheit zur Rasur. Der Film sollte im kika laufen. Grow yourself a spine Germany.

    • greisligen Salafistenfilz im Gesicht: Überlebensstrategie? Mode? Virtue signalling?
      Ausgezeichnet beobachtet!

      Ging mir auch schon ein paar mal durch den Kopf!

      Andererseits: auch der selige Andreas Hofer, konnte ja von Barttracht und Kopfinhalt durchaus als Ayatollah durchgehen…

    • Atatürk
      Sehen Sie aus wie Gavin McInnes?

  40. Mann o Mann
    Lieber Don,

    sehr nett geschrieben, aber etwas wesentliches fehlt: Der hijab und juedisch/christliche analoga dienen im wesentlichen der sexuellen Repression/Kontrolle des Mannes, nicht der Frau. Siehe z.B Koran Sure 24:31. Der symbolische Hymen über dem Kopf ist ein Signal an die Männer, sich dessen zu erinnern – Fortpflanzung ist einfach zu wichtig, um dem Moment der Lust oder Gewalt überlassen zu werden. Siehe auch Intelligenzdiskussionen, z.B. im letzten blog. Man kann diese Mahnung allerdings auch anders kodieren, nur die Weinsteins, Clintons etc haben das vergessen. Kein Wunder, dass fat-in-leggins und Nafris nun plötzlich Gemeinsamkeiten entdecken. History in the making..love it!

    MfG

    • Ich finde das Männerbild dieser Religionen so abstossend wie ihr Frauenbild. Ich mag Religionen nicht. Von mir aus können sie das privat machen. Mehr nicht.

    • Und jedem, der mir da was einreden will, dem gebe man ein Schlauchboot, ein Paddel und Proviant, damit er dorthin paddeln kann, wo das als vertretbar gilt.

    • einverstanden!
      Ich habe auch kein Religionsgen, und ich vermute, dass nur ein kleiner Bestandteil der Menschheit solches hat, d.h., dass es für die Mehrheit eher um den Schutz in und die materiellen Vorteile von der Bandenzugehoehrigkeit geht. Die ganze Verlogenheit dieser Situation ist jener natürlich bewusst, um so aegerlicher reagiert sie auf bekennende Un- oder Andersgläubige, vor allem wenn diese schutzlos erscheinen.
      Meinem juedisch-praktizierendem Bruder habe ich nahegelegt, Deutschland zu verlassen – die linkschristlichgrüne Besiedlungspolitik hat schon jetzt dazu geführt, dass in vielen Schulklassen die Judenhasser, v.a. aus den ehemaligen osmanischen Reichsgebieten, die Mehrheit bilden, und der zu erwartenden Gewalt sollte er seinen Sohn nicht aussetzen. Die Praxis zeigt leider, dass die Deutsche Regierung vornehmlich ihre toten Juden liebt.

    • Schlauchboot, ein Paddel und Proviant ...
      … klingt gut, aber doch leicht übertrieben:

      Für alle Donauanrainer sollte ein alter LKW Reifen reichen.

      (Evtl. mit Abzwackautomat gegen unautorsierte Landgänge, als Vorsichtsmaßnahme bis Serbien. Ab dort würde wohl auch die natürliche Selektion wieder reichen…)

    • Juden in Deutschland
      Die deutschen, lebenden Juden dienen als Dekoration wenn sich die hiesigen Politiker bei den entsprechenden Veranstaltungen in „ihrer“ Schuld und Scham suhlen wg. dem Holocaust. Darüberhinaus werden sie nicht gebraucht und sind störend wenn sie sich kritisch einmischen. Broder. Man kann sie ja schlecht als Nazis diffamieren.
      Weder vor Israel noch vor die Juden in Deutschland wird der deutsche Staat sich schützend stellen, nur verbal. Immer nur Worte, nie Taten. Offenbar hat sich die „Elite“ in Deutschland für den Islam entschieden und beides geht nun mal nicht in der Realität. Als Jude würde ich die USA ins Auge fassen. Hier gibt es keinen Schutz.

  41. Titel eingeben
    Verständnis bedeutet das inhaltliche Begreifen eines Sachverhalts

    Das mag zwar von uns verlangt werden
    wir sollten deren Glauben studieren um sie besser verstehen zu können vernahm ich den Wunsch der Kanzlerin

    doch hat mein chinesischer Freund so etwas von mir noch nie erwartet,
    obwohl wir uns Filme über einen der heiligen Berge ansehen und ich die Gesamtausgabe von Lu Xun habe

    warum sollte ich nun jene verstehen (wollen)

    Dagegen steht die Toleranz nicht in dem Belieben des Einzelnen sondern der Staat bestimmt was der Bürger zu tolerieren hat.
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
    aus der Erfahrung das der zum Irrtum neigende Mensch mit dem ebenso fehlbaren anderen Menschen zusammenleben muss wurde dem Staat die Pflicht zugesprochen die Toleranz zu sichern. Dabei wurde die Duldsamkeit von andersgläubigen auch auf den andersartigen Menschen ausgedehnt. Sie reicht aber immer nur so weit, als die zu tolerierende Meinung oder Haltung nicht die Menschenrechte oder -innerhalb eines Staates- die in für alle geltenden Gesetzen niedergelegten Rechtsüberzeugung verletzt. Von der Anerkennung der Menschenrechte ist die Toleranz nicht zu trennen. In der Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 ist sie vorgeschrieben. Sie ist eine Grundvoraussetzung des Zusammenlebens in einer freiheitlichen Demokratie
    Brockhaus 17. Auflage 1973

    Selbstverständlich kann also jemand mit Kopftuch Brötchen zum Kauf anbieten,
    damit ausdrücklich Homosexuelle und Juden nicht mögen
    und trotz dem bei Behinderung den Staat zu seinem Schutz anrufen.

    Und ich kaufe nur dort, wo ich und mein Freund ausdrücklich gern gesehen sind

  42. Neckisches Kopftuch?
    Vielen Dank für den gehaltvollen Beirag. Zum Glück hat der Mohammedaner gegen neckische Textilspielereien das Unterkopftuch erfunden. Anders als in Theran ist hierzulande die Nutzung dieses Stück Stoffs in Fußgängerzonen weitverbreitet. So sehen die islamischen Damen gleich eher Gigers Xenomorph als einer Barockphantasie ähnlich. Auf jeden Fall erscheinen sie asexuell, und wenn sie immer noch allzu teuflich mit ihren Reizen drohen, gibt es noch Tschador, Nikab und Burka. Übrigens haben viele islamische Regionen und Ehtnien ihre eigene Kopftuchform, was wiederum wirklich interessant ist. Als meine Schwester im Iran arbeitete und ich ihr ein Geburtstagsgeschenk machte, habe ich mich da eingelesen und ordentlich beim Weltnetz-Spezialversand ins Geld gegriffen. Seitdem bekomme ich heitere Newsletter mit heiteren islamischen Weisheiten. Manch ein Teddybärschwenker würde Schnappatmung bekommen.

    tl;dr: Auch das islamische Kopftuch ist ein interessanter Kulturgegenstand, soll mir in der Praxis aber gestohlen bleiben.

  43. Wertes Autorenkollektiv: Der Islam lenkt das Böse nach außen, auf die Ungläubigen ...
    … und das ist halt noch die Mehrheit in DE.
    .
    Da ich Atheist bin, will ich hier nicht bestätigen, was die Christen vermeintlich besser machen als die Moslems, aber meine Beobachtung ist auch, dass es keine Dankbarkeit von muslimischer Seite geben kann- da können Eure Anstrengungen in DE noch so gross sein.
    .
    Als Atheist sage ich, gewährt meinetwegen Christen oder Konvertiten, die in muslimischen Staaten vermeintlich verfolgt sind, Asyl in Europa (denn sie werden Euch Dankbarkeit zeigen), aber überantwortet die von Krieg vertriebenen asylsuchenden Muslime bitte ihren eigenen sehr sehr reichen Glaubensbrüdern in den Ölstaaten (denn nur dort können sie Dankbarkeit zeigen).
    .
    Damit es beidseitig toleranter wird: Liefert bitte vermehrt „europäische Aufklärung“ statt „europäische Waffensysteme“ in die reichen Ölstaaten.

    • Wow..... New York verklagt fünf Ölkonzerne ...
      „… liegt es an den Unternehmen für fossile Brennstoffe, deren Gier uns in diese Lage gebracht hat, die Kosten dafür zu schultern….“
      .
      Steht nicht bald ein Börsengang von einem der reichsten Ölstaaten an ?
      Da muss der Prospekt hinsichtlich „Risiken“ wohl noch mal überarbeitet werden.
      .
      … ei was eine Freud- jetzt gehts richtig los!

    • gewährt meinetwegen Christen oder Konvertiten, ...
      … Asyl in Europa,

      aber überantwortet die von Krieg vertriebenen asylsuchenden Muslime bitte ihren eigenen Glaubensbrüdern (dort können sie Dankbarkeit zeigen).

      Und: Liefert bitte vermehrt „europäische Aufklärung“ statt „europäische Waffensysteme“ in die reichen Ölstaaten.

      Eigentlich simpel, aber vermutlich doch zu kompliziert für die SIMPEL der GroKoDilos.

    • ... wer erobern/verkaufen will ...
      … ist nie wirklich dankbar, sondern wundert sich allenfalls über die Dummheit, mit der man es ihm so leicht macht, und die auszunutzen Pflicht ist, hortet seine ergaunerte Schätze, und lacht in seinem Clan darüber. Das ist die Haltung von 90-95%, die typische orientalische Bazar- und Händlermentalität mit allem was dazu gehört… Deshalb haben die niemals ein schlechtes Gewissen, wenn sie erzählen, dass sie am 1.1. geboren sind, 17 Jahre alt und studierter Bauingenieur aus Aleppo sind, der Kunde kriegt im Bazar das Märchen, das er hören will …

  44. danke für den Ritt duch die bedeckte europäische Kulturgeschichte
    der Riesenunterschied ist jedoch der, dass
    1. Schmuck am Kopf oder
    2. Schmutz-und Windschutz am Kopf (die beiden europäischen Merkmale) wesentlich dezenter sind als
    3. haram Kopfbedeckungen. Letzeres sind jetzt sehr viele und ich mag mich nicht an den Anblick gewöhnen. Und sollte wirklich das eintreten, was das EU-Parlament angeregt hat, nämlich die Dublin-Regelungen zu ändern, dann dürfen wir uns auf jede Menge Kopftuchfrauen zu den rund 1,4 Millionen Jungmännern einstellen. Da hilft dann auch kein Neutralitätsgesetz mehr.

    • Genau. 1 und 2 halte ich für akzeptabel, Nujmmer 3 – durch welche Religion auch immer – halte ich mitsamt Vertretern für nicht zwingend bereichernd.

    • Punkt 4
      4. Schutz des haarlosen Kopfes während einer Chemotherapie.

  45. Das Ärgerniss KIka
    ich „muss“ das oft mit meinem Sohn schauen. Das negative Highlight sind die logo Nachrichten. Bestimmte Nachrichten fehlen. Meinung ist öfters mit Bericht vermischt. Und es gibt Kommentare die m E nah an der Verleumdung sind.

    • Immerhin...
      …sind Sie dabei, wenn er das schaut und können noch etwas dazu sagen. Dennoch ein Tip: Niemand muß das sehen. Die Klamauksendungen auf den Privatkinderkanälen sind wenigstens komplett politikfrei. Selbst die Werbung dort erscheint mir inzwischen als das pädagogisch geringere Übel.

    • Kika
      ninchen

      wenn Sie Ihren IQ nachhaltig halbieren wollen, schauen Sie diese Sendung mal an. Ich fand ganz kurz vor der Totalverblödung noch den Ausschalter.
      Aber leider: Kikaninchen wirkt.


    • Habe vor ca. 2 Jahren mal mit Nichte und Neffe das angeschaut. Es war die zeit, als aus allen Kanälen „die armen Syrer“ eingemeindet wurden, so auch dort: den Kindern (!!) wurde aufoktroyiert, in Syrien sei Krieg und die Leute müßten nun nach Deutschland. Nichte war sehr betroffen. Ich hielt dagegen, es sei immer irgendwo auf der Welt Krieg, und es sei abartig, daß Flüchtlinge weiter als ins Nachbarland fliehen, wie es in X anderen Fällen (darunter auch Deutsche nach Frankreich oder die Schweiz) geschah.
      Da ich das mitbekam, konnte ich es geraderücken. Aber idR schauen sie das eben unbegleitet, und so ist mir Kika seitdem ein Ärgernis. Diese neuerliche Geschichte bestätigt diesen meinen Eindruck. Man muß mit den Kindern unbedingt darüber reden, was sie da vorgesetzt bekommen, man darf sie nicht damit alleine lassen.

    • Ich kenne "NoGo", pardon, "Logo"...
      …auch gut, so bis 2015 lief das bei uns auch noch vereinzelt. Am schlimmsten sind die total einseitig-simplifizierenden Bildergeschichten, mit denen weltpolitische Ereignisse „erklärt“ werden. Kinder-Hirnwäsche von feinsten. Aber auch die rührseligen Einzelschicksale wirken direkt manipulativ. Aber irgendwann wollte mein Kind das (mit neun!) nicht mehr sehen – „die erzählen jedes Mal dasselbe“. Auf Predigten steht mein Nachwuchs ebensowenig wie ich, zum Glück.

    • Kinder sind auch nicht ganz so leicht zu beeinflussen...
      …jedenfalls nicht alle.

      Erinnere mich noch gut, zu meiner Zeit gab es ja auch die ‚Rappelkiste‘, ‚Neues aus Uhlenhorst‘ und ein paar andere Sendungen, die ich nicht so gern sah, ohne dass ich damals genau benennen konnte, warum. ‚Ein Colt für alle Fälle‘ gefiel mir einfach besser.

      Heute weiß ich, warum. Entsprach halt nicht meinem Charakter, der sich rückblickend auch nicht mehr sehr geändert hat. Ich denke, die KiKa-Nachrichten haben also auch auf heutige Kinder nur ganz marginalen Einfluss, keine Angst.

    • Dann sind wir...
      …wohl eine Generation. Das Spätsiebziger-Linkserziehungsfernsehen fand ich auch komplett öde.

  46. Die Botschafterin des schlechten Geschmacks in jeder Hinsicht
    Werter Don,

    Toleranz aber nur im Cabrio oder in der Kunst.
    Das Abendland hatte die Aufklärung, das Morgenland nicht.

    Der Islam ist nicht reformierbar,
    auch wenn das viele denken/hoffen,
    denn der Islam fußt auf anderen Wertvorstellungen.

    Wir sollten das endlich vergegenwärtigen.

    Es macht schon einen Unterschied, ob ein Kopftuch
    als modisches Accessoire oder
    als politisches Symbol getragen wird.

    Die Grünen sehen das naturgemäß anders.

    https://www.emma.de/artikel/iranerinnen-protestieren-gegen-roths-kopftuch-318367

    Wieder ein schöner Artikel, vielen Dank.
    Vielleicht mal was zum Verhältnis von Grünalternativ zu reaktionärem Denken?

    • Ich akzeptiere atheistische und agnostische Kopftücher.

    • Warum soll der Islam nicht reformierbar sein?
      Selbstverständlich ist eine Religion bzw. Ideologie reformierbar, wenn eine hinreichende Macht es denn wollte.

      Wir sollten etwas ganz anderes vergegenwärtigen, nämlich das wir unsere Kultur und Identität verteidigen müssen wenn wir sie behalten wollen.

      Wir sind das Problem, nicht der Islam. Es sind deutsche Bürgermeister, die Burkabadetage einrichten, deutsche Minister, die auslandsfinanzierte Islamvereine hofieren, deutsche Bischöfe, die ihr Kreuz verstecken, deutsche Richter und Staatsanwälte, Gefängnisdirektoren u.s.w.u.s.f.

      Dazu kommt, das damit die gemäßigten muslimischen Deutschen entmutigt werden. Wieso erwarten wir gerade von denen heldenhaftes Handeln?
      Noch sind wir – rein zahlenmäßig zwar – die Mehrheit.

      Also etwas mehr dem Don nacheifern ist angesagt … nun nicht beim schreiben, das hat kein Zweck, und mit der Wahlkabine … 😉

  47. MP Thüringens: „Euer Kopftuch verteidigt unsere Freiheit“ - Chebli "Kopftuch religiöses Gebot
    Sehr feiner Text!

    Dazu passt aktuell leider:

    „Euer Kopftuch verteidigt unsere Freiheit“ – mit diesen Worten warb der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow für eine vielfältige Gesellschaft. Jeder solle das Recht haben, seine Religion und seinen Lebensstil frei zu wählen.“

    aus:

    „Thüringer Ministerpräsident zu Besuch im ZMD- Patenschaftsbüro
    Spannende Diskussionen mit jungen Muslimen und Ministerpräsident Bodo Ramelwo im Lesecafe Erfurt – wöchentlicher Treffpunkt von Jugendlichen und jungen Geflüchteten, für den gemeinsamen sozialen und kulturellen Erfahrungsauszutausch
    Erfurt. Für diesen Termin hat sich der Ministerpräsident viel Zeit genommen…“ http://islam.de/28953

     Nun kann man ja das Zitat schlau finden, aber es ist eben die Verkennung, dass das Kopftuch auch für Zwang und Unterdrückung von Frauen steht.

    In Iran riskiert gerade ein Frau ihr Leben, weil sie dagegen protestiert. Es gab etliche Aktionen gegen Kopftuch – und Verhüllungszwang, weltweit. Aber dieser Schwachkopf (wir sind uns ja mal vorgestellt worden und ich hab viel von dem gelesen), der angebliche Hoffnungsträger der angeblichen Linken, verhält sich wie die Axt im Walde oder der Elephant im Porzellanladen. Und verrät mühelos demokratische Werte. Denn das steht für Zwang, und nicht für Freiheit. Natürlich soll jeder seine Religion leben und sich nach seinem Gusto kleiden können, nur haben das auch viele moslemische Frauen nicht zu entscheiden. Das wird bei ihnen durchgesetzt, zusammen mit einer Gehirnwäsche, es sei so besser und gottgefällig (dabei steht es nicht mal in den peinlich genauen, ausführlichen Handlungsanweisungen des Koran. Schaut mal nach Bildern von Teheran, Saudi-Arabien oder Kabul von vor 50 Jahren: da kleideten sich Frauen wie alle anderen auf der Welt: frei und ohne Verhüllung).

    Aber der arbeitet in Richtung Unterwerfung und nennt es Freiheit?!

    Im Amt ist er ja nicht ganz so erfolgreich. So gab es viel Unmut, dass er zwar die „Herdprämie“ schnell abschaffte, aber lange nicht den versprochenen Ersatz schaffen konnte (kann man gut in den Leserdiskussionen der Regionalpresse und t. w. dem mdr sehen). Und letztes Jahr gab es ein großes Scheiter, dass noch heute Wellen schlägt.

    Selbst das ND, das Hausblatt der Linken, hat nur von Stümperei zu berichten: https://www.neues-deutschland.de/tag/Bodo Ramelow

    Was las man? Koftuchbefürworterin Chebli soll an den Kabinettstisch, zuständig für Kultur?!

    „Die Wut auf Sawsan Chebli kommt keineswegs nur von rechts.
    In einem Interview hatte sie neulich gesagt, die Scharia sei mit dem Grundgesetz kompatibel. Und vor ein paar Jahren hat sie erklärt, sie halte das Kopftuch für ein religiöses Gebot – wolle aber selbst keines tragen, weil man in Deutschland damit nicht Karriere…“
    http://www.zeit.de/2017/05/sawsan-chebli-berlin-senat-islamismus/seite-2

    • Ramelow passt nach der nächsten Wahl unter der Tür zum CDU-AfD-Club durch.

    • Rameloff,
      hat nun Ersatz geschafft. Das letzte KIGA Jahr ist kostenfrei, nur wäre es schön wenn er es auch finanziert. Der linke Hetzer, vom Bahnsteig zu Saalfeld, lässt alle Kommunen die Zeiten der Erzieher, die mit Mahlzeiten zu tun haben, herausrechnen.
      Und wer soll diese bezahlen???
      Die Eltern bzw. die Kommunen.
      Diese linksfasch… Taschenspielertricks kotzen mich so an, ich hoffe Blau-Schwarz kommt.
      Wir haben am Montag einen bombastischen kommunalen Haushalt beschlossen, mit hohen Investitionen und sogar Zuführungen zum Vermögenshaushalt , leider kann man Dummheit nicht kalkulieren.
      Im Staatsfunk wird dann Rameloff als Messias präsentiert, zahlen muss en anderer.
      Kopftuch hin oder her, es geht zum finalen Kampf, ohne Scheu vom KIKA-Diaa Erwachsenen Kinder sch… erklärt.
      @ p.feldmann
      Kommen sie bitte zurück, wir brauchen hier jede aufrechte Frau bzw. standhaften Mann, dass sind wir unseren Vorfahren schuldig !
      Leider wurde in Kandel, Freiburg, Hanau,Hamburg usw. nicht den Islamfasch… die Grenze aufgezeigt, wie im „rechtsfasch…“ Wurzen, wo sich die Kartoffeln nicht bedrohen und beleidigen lassen wollten. Jedoch wurden diese dann gemessert.Ganz in Todesangst haben diese sich bewaffnet, wie lächerlich ist diese Argumentation.
      @ Don
      Und erneut hat ihr Kollege Hanfeld, einen super Beitrag, zum KIKA-Schmutz, geschrieben.Einfach Wahnsinn. Sie sollten ihn vllt. mal als Gastautor einbinden. Sie und er beim Verspeisen von Staatsfunkern, natürlich symbolisch.(Und die Nimmersatten Indentanten als Leibeigene versklaven, auf das der abgepresste Beitragszahler(Leibeigene des Staatsfunks), ein besseres Gefühl hat.

    • wenn dann läuft es andersrum, Hanfeld ist über mir angesiedelt.

    • @Don
      So bin ich auch einverstanden, Hanfeld und Meyer im Kreuzzug gegen den mittelalterlichen Staatsfunk.
      Ok, bin auch Atheist mit Werten, war überspitzt geäußert.
      Doch der Gedanke ist famos, den wahren Hetzern , von ZWEI guten Journalisten,die Grenzen aufzuzeigen.
      @Herausgeber, bitte ermöglichen sie ein kongeniales journalistisches Duett.

  48. ... Off Topic, dient aber einer guten Sache...
    hat mich per Mail erreicht.

    „Liebe Leserin, lieber Leser,

    zum neuen Jahr ein solidarischer Aufruf an Sie: Helfen Sie uns, Qualitätsjournalismus gerade in diesen politisch brisanten Zeiten zu stärken und unterstützen Sie einen unabhängigen Verlag. Lesen Sie den Freitag für nur 3,60 € pro Ausgabe. Solange Sie möchten, ohne Mindestlaufzeit, jederzeit beendbar. Unsere Wochenzeitung informiert Sie konzentriert mit fundierten, kritischen Hintergrundberichten über relevante Themen der Weltpolitik.

    Ihre Vorteile:

    Linker Qualitätsjournalismus, um gut informiert zu bleiben
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    Keine Mindestlaufzeit. Jederzeit kündbar.“

    An Qualitätsjournalismus sollte wirklich JedEr/JedEm gelegen sein! Gerade uns GrünInnen (und Gäste in diesem Blog) ist das voll wichtig! Es geht um Weltpolitik und Qualität in brisanten Zeiten, wo frau jedes Kopftuch brauchen kann, das schützt und die Haare zuverlässig bindet.

  49. Ihr Bullerbü Beitrag
    Lieber Don Alphonso,

    Sie haben vollkommen Recht, weshalb sollten aufgeklärte Europäer Kopftücher nicht tolerieren ?

    Wie ich auf Photos im Familienalbum sehen konnte trug meine Urgroßmutter beim Teppichklopfen auch ein Kopftuch und ebenso vor dem großen Waschkessel bei der Montagswäsche im Waschhaus. Im Album war ebenfalls ein Photo meines Urgroßvaters, der Knickerbocker, aus englischem Tweed, beim Fahrradfahren trug. Sollten Sie auch einmal probieren.
    Wer könnte schon etwas gegen Kopftücher sagen wollen, wo wir doch alle so tolerant sind? Sagt irgendjemand etwas gegen die Einheitswursthauthosen, in die sich viele Frauen Tag für Tag, mit ihren Reiterhosen einfädeln, um ihre Cellulite zu stabilisieren?
    Türkische Frauen in den „klein Istanbul Stadtgettos“ jeder größeren deutschen Stadt tragen auch Kopftücher mit Pumphosen und gehen immer einen Schritt hinter ihrem Herrn her. Ja ,ich habe schon Männer auf Motorrädern mit Piratenkopftuch gesehen. Très chic! Das ist heute Mode!

    Aber alles hat ja auch seine Grenzen, wenn zuviel abgedeckt wird.

    Vor einigen Tagen bin ich, leichtfertiger Weise einmal wieder die Maximilianstraße vom „Vier-Jahrezeiten“ zum Marienplatz gelaufen, als mir eine Gruppe schwarz verhüllter Menschen entgegen kam.

    Ich bin da jetzt schon vorbereitet, dank der FAZ !

    Im Oktober 2016 erklärte der „Sicherheitsexperte Florian Peil“ in einem Artikel von Katrin Hummel, bezeichnender Weise, im Ressort „Leben“ der FAZ am Sonntag, ja ganz ausführlich „Woran erkenne ich einen Terroristen?“.

    Ich habe mir nach diesem Artikel ja so eine Art Checkliste gemacht, die ich stets mitnehme, wenn ich wieder einmal, z.B. nach München fahren muß.

    Und als mir diese Gestalten auf meiner Maximilianstraße so entgegenkamen, war mir sofort Punkt 7 meiner Liste gegenwärtig.

    „Wenn Sie also jemanden … sehen, der dünne Beine hat und einen tonnenförmigen Oberkörper, der unter einem weiten Mantel verborgen ist, dann kann das auf einen Sprengstoffgürtel hinweisen. Vielleicht aber ist es auch nur die besondere Anatomie dieses Menschen. Legt diese Person jedoch zudem ein auffälliges Verhalten an den Tag, dann wäre das ein weiterer Hinweis. Dazu zählen Nervosität und Schwitzen, es können aber auch hektische Flecken im Gesicht sein.“ stand in dem FAZ Ratgeber.

    Ob dünne Beine vorhanden waren konnte ich nicht erkennen, da der schwarze Sack bis zum Boden alles verhüllte. Gleich vier tonnenförmige Oberkörper, hin und her wankend, mit vermummten Gesichtern. Da war mir nicht danach auch noch zu schauen, ob darunter jemand schwitzte oder Flecken im Gesicht hatte und ich zog es vor, wie ich es mir in diesen Tagen schon zur Gewohnheit gemacht habe, die Straßenseite zu wechseln.

    Früher habe ich ja gerne in die Schaufenster der dortigen Geschäfte geschaut, doch das geht heute nicht leider mehr. Das mache ich lieber in Mailand.

    „Tief durchatmen“, stand in diesem Artikel und prompt stellt sich in meinem Kopf Punkt 12 meiner Liste ein. „Das Risiko, bei einem Terroranschlag verletzt oder getötet zu werden, ist in Europa heute immer noch sehr, sehr gering.“, sagte der FAZ Sicherheitsexperte. Nochmals, tief durchatmen. Ahhhh….

    Es kehrte wieder, die mir vertraute innere Ruhe ein und vor meinem geistigen Auge las ich Punkt 14:
    „Seien Sie bewusst abstinent, insbesondere was Medien betrifft, die eine hohe Frequenz an ungeprüften Nachrichten und Gerüchten aufweisen.“ sagte doch der Sicherheitsexperte, was mich daran erinnerte, daß ich mir heute noch nicht die Tagesausgabe der öffentlich-rechtlichen FAZ gekauft hatte, denn dort steht seit geraumer Zeit zu solch unangenehmen Themen gar nichts mehr, was nur nur bedeuten kann, daß die integrierende Versittlichung der deutschen Neubürger erfolgreich abgeschlossen ist und diese u.a. auch von ihren unziemenden Wollüsten Anstand genommen haben.

    Und jetzt beginnen Sie wieder mit der Kopftuch- und Verhüllungsdiskussion.

    Eigentlich ist es doch schon wieder sehr entspannend, wie unterhaltsam, wenn man wieder Schlagzeilen zu des Deutschen größten Feinbildes, Herrn Trump, lesen kann, wie z.B. im Münchner Merkur: „Donald Trump soll Melania mit dieser berühmten Schmuddel-Darstellerin betrogen haben“

    Die neue leichte deutsche Sprache hat Einzug in die Medienwelt genommen. Eine „actrice de films pornos“ = eine „Schmuddel-Darstellerin“.

    Wenn Ihnen demnächst wieder einmal das Wort „Sexarbeiterin“ in den Sinn kommen sollte, bedenken Sie bitte, daß Sie jetzt „Schmuddelarbeiterin“ schreiben.

    Zuletzt möchte ich Ihnen zu Ihrem letzten Beitrag unter „Deus ex Machina“ noch ein Kompliment machen.

    Das war echter Qualitätsjournalismus im Stile der FAZ.

    Ein wahrhaft gelungener Beitrag und vor allem die aufschlußreichen Kommentare, in dem ohnedies aufgeheiztem Klima, zum Geschlechterkonflikt.

    Unter Berücksichtigung ihrer öffentlichen Reputation ist ihr Beitrag wohl als Qualitätsjournalismus einzuordnen.

    Wie anhand zahlreicher Kommentare zu ersehen war, beförderte Ihre umfängliche Recherchearbeit eine sachliche (wertvolle) Diskussion, ganz in dem wohl von ihnen beabsichtigtem Sinne.

    So etwas nennt man dann wohl einen Betrag einer Stüze der Gesellschaft.

    Eine große Anzahl Ihrer Geschlechtsgenossen haben in ihren Kommentaren ja richtig blank gezogen in Ihren Vorstellungen und Überzeugungen zum weiblichen Geschlecht.
    Hochgebildete Männer!
    Ich nehme an, sie haben mit der Muttermilch schon Lombrosos Buch „Das Weib als Verbrecherin und Prostituierte“ hastig eingesaugt und anschließend die alten Philosophen verachtet, denn von Aristoteles wissen wir ja: „Alle kriegerischen Völker gehorchen dem Weibe“.

    Was soll´s, Ihnen, Ihren Lesern, dem ganzen Land geht es doch wirklich gut, wenn man so locker über Verhüllungen, Kopftuchmode, und Herrn Trump´s „Schmuddel-Darstellerin“ ungezwungen plaudern kann.

    • Titel eingeben
      Geehrte ObjectBe,

      der Islam kann in unsere Gesellschaft nur wie das sprichwörtlich warme Messer durch Butter gleiten, weil in dieser unserer Gesellschaft schon die Emanzipation einen hierfür geeigneten Spalt öffnete.
      Eine geschlossene Gesellschaft würde den Islam keinen Zentimeter hineinlassen.

      Will man den Islam wieder raus und die Moderne rein, so muss sich zunächst die Frau und der Mann in dieser unserer Gesellschaft darüber einigen, welche Richtung sie anstreben. Da ich aber gegenwärtig fast ausschließlich Männer bei der Verteidigung der Moderne beobachte, wie z.B. den hier tätigen Don, während die Mehrzahl der femininen Kommunikation dem Islam und dessen Regel immer mehr Tor und Tür öffnen, sehe ich diese Einheit noch in weiter Ferne.

    • Schmuddelkommentare
      „Eine große Anzahl Ihrer Geschlechtsgenossen haben in ihren Kommentaren ja richtig blank gezogen in Ihren Vorstellungen und Überzeugungen zum weiblichen Geschlecht.“

      100% Zustimmung. Ich habe da wirklich abgebrochen, da die gefühlte Mehrzahl der Kommentatoren nur Fantasien zum Östrogen-Irresein, zum hysterischen Charakter und ihre „Girl-on-girl“-Fantasien ablud. Das war lehrreich bezüglich einiger Dauer-Korrespondenten, aber in der Länge so wenig erspriesslich wie Mullah-Kommentare zur „Natur der Frau“.

    • @ObjectBe
      „Eine große Anzahl Ihrer Geschlechtsgenossen haben in ihren Kommentaren ja richtig blank gezogen in Ihren Vorstellungen und Überzeugungen zum weiblichen Geschlecht.
      Hochgebildete Männer!“

      Sauber eingeschenkt. Danke sehr, das war notwendig!

    • Did anybody touch anybody?
      Tja, auch wenn Sie mangels Kontakt zu jungen Männern die Erfahrung nicht teilen können:

      Testosteron will Macht. Auch über Frauen.

      Empirisch belegt.

      Bildung steht da nicht im Weg, sondern ermöglicht vielmehr neue Wege.

      Alles andere ist Selbstbetrug von alten Männern und schwachen Frauen.

    • maciste grüßt den goodnight
      das haben sie richtig erkannt, daß die grundsuppe des übels in der friedenslastigen feminisierung der westlichen gesellschaften auszumachen ist. wir werden sehen, ob der nächste krieg/bürgerkrieg noch abhilfe schaffen kann.
      battle on.

    • @Goodnight
      Guten Abend,

      „Ich bin mit meinem Körper überbeschäftigt“ sagte Dr. Ringswandl
      in einem SZ interview.

      „SZ: Aber den Wechseljahren entkommen auch Sie nicht! Wussten Sie, dass sich ab dem 40. Lebensjahr der Testosteronspiegel jährlich um bis zu zwei Prozent verringert? 

Ringswandl: Na, Gott sei Dank! Oder?“

      Soweit zum ärztlichen Rat.

      Aber man kann es ja mit Reibesitzbädern nach Louis Kuhne hinauszögern, oder Radfahren.

      Aber gerade als männlicher deutscher Staatsbürger sollte man heute ja sehr vorsichtig sein, denn auch männliche deutsche Politiker äußerten sich bereits abfällig über ihre Geschlechtsgenossen. Oder war es Neid ?

      Ja, vom Herrn Steinbrück spreche ich, der mit der Kavallerie, der sagte ja Berlusconi sei

      „ein Clown mit einem besonderen Testosteronschub“

      Das war damals sogar Italiens Präsident Napolitano zuviel und sagte ein geplantes Treffen mit Steinbrück ab.

      Ob Dr. Ringswandl´s Ratschlag oder Steinbrück´s Schmuddelbemerkung, ein Hormon steuert nun mal die Männerwelt, was für mich ganz persönlich so überhaupt kein Grund wäre Herrn Napolitano zu bemühen, um ein Treffen abzusagen.
      Seien Sie herzlich gegrüßt
      ObjectBe/entrepreneuse – ( objectbe.blogspot.com )

    • v.gd/MqpOAm ergänzt durch v.gd/QOQPVt
      Sie können die laufenden followthatpage-Lieferungen auch nach Kommentatorennamen durchsuchen und die mit Ihren bevorzugterwarteten Antworten aussortieren lassen – bis etwa drei Monate nach Erscheinen des ursprünglichen Hauptbeitrags: Der vom 28.09.2017 beispielweise ist mittlerweile seiner Antwortmöglichkeiten entkleidet, da erscheint von Ihren Favoriten nichts Neues mehr…

      (Der vorletzte Kommentar war Anfang Oktober freigeschaltet worden, dann kamen leere Meldungen bis zum 11. November (Freischaltung des Kommentars vom 9.11.), weitere leere Meldungen bis zum 6. Januar zur „Kommentare sind deaktiviert.“-Abschaltung. Sie vermögen also durchaus Diskurse ein Weilchen fortzuführen…)

    • Mr. Treehorn treats objects like women, man.
      ObjectBe,

      Es ist ja gerade dieser Drill, dass Mann mit Frauen in Hotpants konfrontiert wird und sich trotzdem unter Kontrolle halten muss, der die Zivilisation ermöglicht.
      D.h. die männliche Selbstkontrolle ist Conditio sine qua non der Moderne.

      Bei Kopftüchern ist die natürlich nicht gegeben.

  50. Vielweiberei trübt offenbar den Blick für Schönheit
    Aber verehrter Don – an ihrem Bildergeschmack müssen sie wirklich DRINGEND arbeiten. Gerade München sollte man da im Studium doch eigentlich ein Gespür für Qualität entwickelt haben; als Beispiele für die weibliche Schönheit im „alten Europa“ taugen sie – abgesehen von ikonographischen Aspekten – ja nun wirklich nicht, manchen von ihnen würde der sensible Betrachter eine Vollverschleierung geradezu wünschen (nur die Schäferin sei vielleicht ausgenommen, hat aber bereits ihr Textil). Ich empfehle daher dringend den Besuch der Pinakotheken, um die Optik neu zu justieren. Aber als standesgemäße Dekoration ihres Palastes seien sie ihnen natürlich von Herzen gegönnt…

    • Die Schäferin ist die hässlichste von allen
      Mir gefällt die kleine Statue mit dem goldenen Kleid ganz gut.
      Dieser versonnene Blick auf den Weinkelch in den ihr Handy reingefallen ist…

    • Ähm – das ist ein Nebenaltar in Hall, die Statue ist überlebensgross.


    • Dieser versonnene Blick auf den Weinkelch
      Ja, der hat mich auch amüsiert, und ich fragte mich, ob sie den schon ein paar mal nachgefüllt hatte.

    • Goldene
      Ich dachte auch, die Statue wäre klein und versteckt. Denn sie ist absolut subversiv. Kelch mit Hostie in Frauenhand. Gerötete Wangen, vom Wein oder/und der Liebe.

  51. Der Gruppenzwang wirkt - siehe Kosovo
    Genauso könnte jemand argumentieren, die Nazi-Symbole wieder zu erlauben, da stehen wir doch inzwischen drüber und die paar Ewiggestrigen … ist ja immerhin ein indisches Sonnensymbol und man kann schöne Ornamente draus machen.

    Der Gruppenzwang ist das Problem. Das habe ich 1999ff im Kosovo erlebt. Direkt nach dem Krieg gab es dort keine Kopftücher, dafür Miniröcke und Tank-/Spaghettishirts.
    Dann fingen die Saudis an, jeder Familie für jede Tochter, die sich verhüllt, € 400,– zu zahlen.
    Anfangs trugen nur die, die das Geld brauchten den Scheiß-Schleier, dann kam der Gruppendruck dazu …

    • Der Gruppendruck zur Verschleierung kommt näher
      Sie haben absolut recht. Ich möchte nur ergänzen, dass dieser Gruppendruck sich auch bereits bei uns in jenen Gebieten breit macht, wo es eine kritische Menge an entsprechend eingestellten Muslimen hat.

      Über Frankreich kann man lesen, dass dieser Verschleierungsdruck sich in den entsprechenden Quartieren mittlerweile sogar auf die nichtmuslimischen Mädchen auswirkt und sich in den entsprechenden Gebieten die Frauen zunehmend aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Wie in Algerien. Wie in Ägypten. Wie in Tunesien. Der Druck, sich zu verschleiern, scheint aber auch in Deutschland immer mehr zuzunehmen.

      Man konnte schon in den 90er-Jahren gelegentlich darüber lesen, dass unverschleierte Frauen und Mädchen in den einschlägigen Quartieren französischer Städte als „putes“ beschimpft und sexuell belästigt wurden. Ich kann mich auch daran erinnern, dass es damals einige Fälle gab, über die sogar bei uns in den Medien berichtet wurde, wo junge, unverschleierte Mädchen von einer ganzen Gruppe von jungen Muslimen brutalst vergewaltigt wurden. Es waren ja nur „putes“ in den Augen dieser …* (*Selbstzensur). Kommt uns das irgendwie bekannt vor?

      Das französische Kopftuchverbot in den Schulen, das Burkaverbot und das Burkini-Verbot muss man auch in diesem Kontext sehen.

      Anfangs der 2000er-Jahre hat sich dann eine feministische Bewegung in den Beaulieus gebildet, die „ni putes ni soumises“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Ni_Putes_Ni_Soumises). Sie kämpfen für die Rechte der Frauen in den Beaulieus. Ich befürchte allerdings, dass sie – wie auch die französischen Juden – von einem grossen Teil der (noch) Mehrheitsbevölkerung alleine gelassen werden.

      Mit Ausnahme der Emma liest man in deutschsprachigen Medien über diese Zustände kaum etwas.

  52. IsopanFF sagt: 15. Januar 2018 um 00:01 Uhr
    Sie haben Recht. ich wollte das nie wahrhaben. Aber auch jemand von der SJ (ohne Scherze), der sich mit Medien gut auskennt, sagte mir so etwas, dass die Kindersendung auf den privaten besser seien.

    Es stimmt: Kika ist in grosen Teilen „Indoktrination“. Ich war da leider ideologisch geblendet

  53. Das Kopftuch
    Gebrauchsgegenstand, modisches Accessoire, faschistische Flagge, Vollidiotenausweis*.

    Schwierig.

    *Ein Symbol des Women’s March im letzten Jahr war eine zum Hijab umfunktionierte US-Flagge. Dieses Ausmaß an offenkundiger Idiotie wurde nur vom grünen österreichischen Bundespräsidenten van der Bellen und seiner Äußerung übertroffen, dass Frauen vielleicht irgendwann aus Solidarität mit Moslems ein Kopftuch tragen müssten (‚the fuck!?).

    • Rightwing Liberal, ...
      … da haben Sie die volle Ladung Sch… (äh: …okolade, natürlich gebraucht, ganz im Sinne der grünen Recycling-Ideologie)!

      „Dieses Ausmaß an offenkundiger Idiotie wurde nur vom grünen Bundespräsidenten van der Bellen … übertroffen.“

      So weit so schlecht. Sollten sie sich unterstehen was anderes zu wählen, wären sie aber ganz böse Natis, diese dummen Ösis…

  54. "Das ist erbaulich." Don mal wieder in Hochform
    Es ist die einzig sinnvolle Art mit dem Kopftuch umzugehen: sich zu weigern eine Diskussion zu so einem Thema ernst zu nehmen.
    Man muss dazu weder Kunst- noch Geschichts-Kenner sein.
    Denn nur geistig Gestörte können ein Kopftuch Verbot fordern, oder einen Kopftuchzwang…

    Genderisten Fundis und Muslim Fundis sollten in einer zivilisierten Gesellschaft beide keinerlei Rollen spielen können. Dass wir leider keine zivilisierte Gesellschaft haben, ist ein völlig anderes Problem.

    Besonders schön kann man an zwei Sätzen aus dem Text erkennen, dass wir weit weniger weit vom Mittelalter weg sind, als wir gerne annehmen. Diese beiden Regeln besitzen nach wie vor Bedeutung:

    „…man musste sich aus Gründen der Versorgung ziemlich treu sein…”

    Heute hat man da zusätzlich die Möglichkeit einem Filmproduzenten in Hollywood zu Diensten zu sein und dadurch in ein paar Jahren so viel Geld zu verdienen, dass man nur noch dann treu sein muss, wenn es tatsächlich will. Und wenn man genug davon zusammengerafft hat, kann man sich irgendwann auch so richtig darüber entrüsten und ignorieren, dass tausende andere diese Möglichkeit nicht zur Verfügung steht. Die bekommen statt für ihren Mut ausgezeichnet zuwerden, nur den Titel Schlampe zuerkannt!

    Und „Im christlichen Europa tinderten die Eltern die Paare zusammen…“

    … heute tut man das selber, wobei die Beziehung heutzutage zeitlich sehr vielbegrenzter ist.
    Der Tindermarkt selbst allerdings ist am Schrumpfen. Ein gutes Beispiel ist hierfür Japan, wo ein stets wachsender Anteil der Jung-Männer virtuelle Beziehungen mit einem Software Programm weiblichem Zu-Nahe-Kommen eindeutig vorzieht, und der lieber im eigenen 6qm Zimmer bei den Eltern wohnen bleibt, das nur einmal wöchentlich zwecks Einkauf verlassen wird.
    Die Reicheren, die sich den Stress einer Ansprüche anmeldenden Partnerin nicht aussetzen wollen, denen steht ein Markt elektronischer Lebenspartnerinnen zu Preisen von manchen Neuwagen zur Verfügung, deren Qualität in Japan sogar schon gelegentlich mal in den Abendnachrichten zu bestaunen ist. Wer meint der Fortschritt des 21.Jahrhunderts sei über Aufblasbares noch nicht hinaus, den kann eine Recherche im Internet schnell vom Gegenteil überzeugen.
    Sich beeindruckend lebensecht anfühlende Computer Puppen für den Herrn von Welt, und Samenbanken für die emanzipierte Frau.
    Brave new world.

    • Interessante Entwicklung
      Das „Land der aufgehenden Sonne“, immer ein paar Längengrade voraus, die neusten Handys, TVs, Kameras, Autos …

      Ich habe den spärlichen Informationen, die hierzulande über Nippon vermittelt werden, immer wieder mal entnommen, dass Roboter bei der Altenpflege eine zunehmend wichtige Rolle spielen.
      Beim Wort Roboter im Zusammenhang mit menschlicher Zuwendung packt den Europäer das Grausen, während die pragmatischen Japaner das Problem nicht einfach mit einer massenhaften Zuwanderung möglicher Pflegekräfte lösen möchten.

      Auf die Idee, dass man mit Robotern noch ganz andere Bedürfnisse stillen könnte, bin ich bei der Lektüre nicht gekommen.

      Großartige Sache! Der Geschlechterk(r)ampf beendet, ausgetindert, der Feminismus seiner Ziele verlustig.
      Die Selbstoptimierung durch Sport, Diäten, Kosmetik, Schönheits-OPs etc. kann man sich ersparen, weil der optimale Partner bedingungslos und ohne Widerrede zur Verfügung steht und nicht umworben werden muss.

      Dons Leibeigenschaftsträume außerdem verwirklicht, hydraulisch, elektronisch, zuverlässig.

      Der Neugierde (nicht des Interesses!) halber: gibt’s da auch einen Markt für Gebrauchte, Tuning? Staatliche Zulassungsstellen (TÜV)?
      Einstellbares Konversationslevel, von doof bis gebildet?
      Und – die Schadenfreude verlangt unerbittlich ihr Recht – „Verkehrsunfälle“?

  55. Wer kann der kann
    Catherine Deneuve, Audrey Hepburn und Falbala sind drei sehr gute Argumente pro Kopftuch. Kann und sollte halt nicht jede tragen.

  56. Kopftuch
    Einmal zu mir ich bin hier aufgewachsen und trage selber ein Kopftuch…
    Ich finde es echt traurig wo die Gesellschaft bzw die Menschheit hin gekommen ist…
    Wir Menschen machen uns selber das Leben schwer.
    Warum ist es ein Problem riesen Problem, wenn eine Frau einen Kopftuch trägt, warum??? Warum wird man nach dem äußerlichen aussehen verurteilt, obwohl man überhaupt nichts über den Menschen weis… Es wird das Kopftuch gesehen dann wird man gleich schon ab gestempelt, und wird angesehen als ob man was ganz schlimmes gemacht hat. Was ist das für eine Demokratie in Deutschland!!!!! Jeder Mensch soll so sein wie er möchte, und soll auch so Leben wie er Glauben mag.!
    Natürlich so leben wie er möchte ohne ein anderen Menschen zu verletzen oder anzugreifen egal welche Mentalität dieser Mensch hat!!!
    Ich bin eine Muslima, und finde es zum weinen was man jeden Tag in den Medien liest über uns.
    Man vergisst ständig das es über all schwarze scharfe gibt, auch bei den Deutschen! Trotzdem gibt es mir kein Recht darüber zu urteilen, jeder wie er möchte und zweitens es gibt Gesetze.
    Und ich spreche im Namen vieler Muslimischen Landsleuten, wir Endbinden uns von den Menschen ab die im Namen des Islam grauenhaftes tun… unsere Religion der Islam sagt lebt miteinander egal was für ein Glaube er hat, mus man sich gegenseitig Respekt zeigen.!
    Ich wünsche mir von Herzen das man eines Tages alle mit einander friedlich leben kann, ohne auf dem Kopftuch, Kreuz, oder Haare zu schauen….
    Jeder so wie er möchte, aber gleichzeitig den Christen oder Juden was auch immer für eine Religion Respekt zeigen, ohne jemanden zu verletzen anzugreifen.
    Ein Thema wo man Stunden lang drüber schreiben kann…. Ich entschuldige mich falls ich in meinen Worten was falsch verfasst bzw ausgedrückt habe.

    • Nein, dazu ist hier kein Anlass, hier herrscht freie Rede. Das Problem ist halt, dass die Erwartung vieler nach Integration an ein säkulares Weltbild und die hiesigen Normen damit nicht erfüllt wird. Es gibt dabei Regionen, in denen es recht gut läuft – wie meine etwa – und andere, in denen sich Parallelgesellschaften herausbilden, die eine Herausforderung sind. Das Kopftuch ist da nur ein sichtbares Symbol. es geht aber wirklich um die Frage, wo das alles hinführen soll, und die Entwicklungen in der Türkei sind halt für viele schockierend.

    • Berlin in Love
      Hallo Leila,

      Ihr Name gefällt mir auch, aber was Ich eigentlich sagen wollte:
      Wie Sie schon erkannt haben, haben wir Gesetze.
      Und wenn die Gesetze Kopftücher als religiösen Symbol definieren und verbieten, dann werden Sie ja auch kein Problem damit haben, das Ding abzunehmen. Weil Sie ja an Gesetze glauben, wie es GUTE Deutsche nun mal tun.

    • Alte böse Frauen und Nonnen und Kopftücher
      Sie stellen in Ihrem Text ein paar Fragen und ich will sie Ihnen beantwortwen.
      Ich bin Ende der 50er Jahre in dieses Land hineingeboren worden, ein Land, das noch genauso kaputt war, wie die Menschen, die darin lebten.
      Meine Grossmutter mütterlicherseits, die immer, auch zuhause, Kopftücher trug, war vor dem Krieg ein religiöser, protestantischer, Fundametalist gewesen: ein Puritaner, so wie die Holländer oder die Amerikaner, „schau her, bei mir findest du keine Sünden“.

      Während des Krieges hatte sie als einzige mehrere Bombenangriffe überlebt und als man sie aus den Trümmern wieder ausgegraben hatte, hatte sie ein schweres posttraumatisches Belastungssyndrom PTBS, eine Psychose, sie bildete sich bis ans Ende ihres Lebens ein, Gott habe wie in Sodomh und Gomorrha Feuer vom Himmel geschmissen um die Menschen für ihre Sünden zu bestrafen und sie habe er überleben lassen, damit sie die anderen missionieren, vom Sündigen abhalten könne.

      Zusammen mit meinem Vater, der nach 10 Jahren politischer Gefangenschaft in Sibirien sagen wir mal, „dem Alkohol nicht abgeneigt war“, meiner Mutter, dir ihren Vater überredet hatte, in die NSDAP einzutreten, damit sie als Luftwaffenhelferin nach Frankreich durfte und der nur wegen dieser Parteimitgliedschaft von den Russen dafür erschlagen worden war, meinem jüngeren Bruder und diesem psychotischen Monster lebten wir damals in 45 Quadratmetern einer 2 1/2-Zimmerwohnung eines neu gebauten „sozialen Brennpunkts“ inmitten einer Trümmerwüste, wo Kinder ab und zu noch Blindgänger und nicht detonierte Brandbomben auf ihren Spielplätzen fanden.
      Was es für Kinder bedeutet, von einem psychotischen religiösen Fanatiker „missioniert“ zu werden, sollten sie erst garnicht versuchen, sich vorzustellen.
      In der Schule hatte ich dann eine Nonne als Religionslehrerin, die mir erstmal alle Motivation, allen Spaß am Thema „Schule“ (erfolglos) auszutreiben versuchte.
      Nonnen traf ich dann wieder während meiner Zivildienstzeit. Obwohl es auch Ausnahmen gab, kamen mir die meisten vor, als durch einen Hass auf „Ungläubige“ getrieben, den sie durch Grobheit und Geringschätzigkeit den Patienten gegenüber auslebten. Jede dieser bösen Nonnen mit ihren „Kopftüchern“ enthielt für mich Teile meiner Grossmutter.

      Als dann Ende der 60er die Kopftücher mit oder ohne Nonne darunter langsam aus dem Strassenbild verschwanden, war das für mich, als könnte ich zum ersten Male frische Luft atmen, die Welt war von diesem Übel und diesem Hass endlich befreit.
      Kopftücher symbolisieren für mich deshalb 1. Religion, 2. moralische Überheblichkeit 3. Intoleranz „Ungläubigen“ gegenüber 4. den Versuch, das Netz des Hasses und der Unfreiheit wieder über die Menschheit zu legen.
      Das mag zu weiten Teilen ungerecht klingen, aber allein, das kopftuchtragende Muslima keinerlei Kenntnis oder Ahnung der deutschen Nachkriegsgeneration und ihrer Störungen haben, zeigt, dass Moslems dieses Land nicht nur nicht wieder mit aufgebaut haben, sondern versuchen, die ausgeheilten Nachkriegsneurosen wieder aufzureissen.

      In ihrem Text verwechseln Sie auch „bürgerliche Freiheit“ mit „Demokratie“. Toleranz oder Intoleranz haben mit „Demokratie“ sehr wenig zu tun.
      Das Dritte Reich war Punkt für Punkt auf der demokratischen Wemarer Verfassung aufgebaut worden, entwickelte sich Schrittchen für Schrittchen aus einer funktionierenden Demokratie und das heisst: Man kann in einer Demokratie leben und muss dennoch kontinuierlich für seine Freiheit kämpfen und dazu gehört, konkrete Schritte in den Totaslitarismus, wie Zensurgesetze, zu bekämpfen und das Tragen von Abzeichen totalitärer Ideologien, und dazu gehört der Islam, zu kritisieren.

      Auf das Tragen von Erinnerungssymbolen an schwere und traunmatische Zeiten zu verzichten, ist für mich übrigens mehr ein Akt der Höflichkeit, so wie ich versuche, Empfindlichkeiten von Menschen, die ich schätze, nicht kontinuierlich dadurch zu verletzen, indem ich darauf herumtrample.

    • und zweitens es gibt Gesetze?
      Schade nur, dass die Gesetze vorzugsweise auf wehrlose Bio-Deutsche angewendet werden. Für Fachkräfte und Antifa gelten andere Regeln.

      http://ww w.landesrecht.rlp.de/jportal/portal/t/7qe/page/bsrlpprod.psml?pid=Dokumentenanzeige&showdoccase=1&doc.id=KORE242742017&doc.part=L
      Lies! Randnummer 53


    • Warum wird man nach dem äußerlichen aussehen verurteilt, obwohl man überhaupt nichts über den Menschen weis…
      Dem ersten Eindruck können Sie nie entgehen, nirgends.
      Das ist Physik: der Mensch nimmt Raum ein und ist kein Lüftchen, und man will wissen, mit wem man es zu tun hat.
      Ich empfehle Ihnen, auf der Straße auf das Kopftuch zu verzichten und sich somit als in der Öffentlichkeit zurechnungsfähiges, verantwortliches Wesen zu zeigen. Wegen eines Kettenanhängers wird Sie sicher niemand angehen, aber diese versuchte Verleugnung der weiblichen Physik qua Verhüllung wird in Europa (und Amerika, Afrika und Ostasien auch) nirgends goutiert und sorgt für Irritationen. Solcherart Selbstverleugnung ist in Europa nur „geschlechtslos“ lebenden Nonnen erlaubt, Jugendlichen, Müttern, Ehefrauen nicht. Geschlechtlich zu leben UND so zu tun, als täte man es nicht, ist in Europa extrem anmaßend und beleidigend, weil es Rechte beansprucht (öffentliche Anerkennung als Frau und Mutter), gleichzeitig aber nicht die damit einhergehenden Pflichten (Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit als Frau und Mutter) annehmen will, nämlich ansprechbar zu sein in dieser Rolle, die eben auch eine öffentliche ist, nicht nur eine privat-familiäre.
      Wenn Sie in einer Kultur leben wollen, die die menschliche Physis tabuisiert, müssen Sie eben in ein schwer moslemisches Land oder unter die Aborigines auswandern.

    • Liebe Leila
      Danke für Deine Zeilen. kann Deinen Gedanke folgen! Aber das erste was ich sehe, sollten wir uns begegnen, ist Deine Religionszugehörigkeit!
      Und das ist schade! Möchte Dich nicht als Muslemin sondern als Frau, Mitbürger kennen lernen,

      Dir und Deiner Familie alles Gute!

    • Kopftuch als Symbol
      Liebe Leila

      Das Kopftuch ist nicht das Problem, sondern die Ideologie, die damit verbunden ist. Ob Sie das wollen oder nicht, sie signalisieren damit eine Abgrenzung zwischen sich und uns Ungläubigen. Diese religiöse Abgrenzung wäre mir persönlich egal, so lange ich und alle anderen Ungläubigen von Ihrer Religion in Ruhe gelassen werden, niemand gezwungen wird, Ihrer Religion beizutreten oder Ihre Religion gleich konservativ zu leben, wie Sie das anscheinend tun, wenn Sie ein Kopftuch tragen, und es jedem frei steht, Ihrer Religion wieder abzuschwören oder Ihre Religion zu kritisieren, ohne umgebracht zu werden. Ich meinte aber, dass diese Bedingungen derzeit nicht gegeben sind. Nicht einmal bei uns in Europa.

      Sie selber grenzen sich von jenen ab, die im Namen des Islams Gewalttaten begehen und verweisen zu Recht darauf, dass viele andere Muslime ebenfalls lediglich ein friedliches Leben führen und mit den Extremisten nichts zu tun haben möchten.

      Mit dem Kopftuch schicken Sie aber das Signal der Zugehörigkeit zu einem (politischen) Islam, der – leider – überall dort, wo er gesellschaftlich angefangen hat zu dominieren, zu einer Unterdrückung der religiösen Minderheiten und Frauen sowie zu einer Verfolgung von Schwulen, Apostaten und Islamkritiker geführt hat. Dass Sie selber diese Arten der Verfolgung auch ablehnen, kann man Ihrem Kopftuch leider nicht entnehmen.

      Ich finde es auch zum Weinen, dass man so viel über Gewalttaten im Namen Ihrer Religion lesen muss. Die Entwicklung der letzten dreissig Jahre ist eine grosse Tragödie, gerade auch für die muslimische Welt selber. Ich befürchte aber, das wird sich nicht ändern, wenn nicht die friedlichen Muslime anfangen, sich deutlicher gegen die im Namen Ihrer Religion ausgeübten Gewalt und Unterdrückung auszusprechen, sich davon klar abzugrenzen und die Gewalttäter auszugrenzen.

      Sie schicken zudem noch zwei weitere Signale mit Ihrem Kopftuch:
      1. Männer können sich nicht beherrschen, wenn sie Frauenhaare und vielleicht noch einen Frauenhals sehen. Um eine sexuelle Belästigung zu verhindern, muss sich daher eine Frau verschleiern. Das dahinterstehende Männerbild ist zwar für die entsprechenden Männer sehr bequem, da ihnen jegliche Verantwortung für ihre Handlungen genommen wird. Den Männern wird damit aber unterstellt, völlig triebgesteuert zu sein. Das ist zutiefst männerverachtend.
      2. Als verschleierte Frau signalisieren sie zudem, dass sie sittsam und anständig sind. Auch das ist eine Abgrenzung, nämlich gegenüber den nichtverschleierten Frauen, seien es muslimische und nicht-muslimische. Im Umkehrschluss senden Sie nämlich die Botschaft aus, dass wir unverschleierten Frauen nicht anständig und auch selber schuld sind, wenn einer der triebgesteuerten Herren über uns herfällt. Das ist gegenüber mir als unverschleierten Frau nicht besonders höflich, oder?

      Diese Botschaft senden Sie unweigerlich aus, auch wenn Sie selber Ihrem Kopftuch eine ganz andere Bedeutung geben sollten.

  57. Ich bekenne mich offen als Fan von Donald Trump
    Wenn mir jemand 1990 zur Wiedervereinigung erzählt hätte, dass wir uns in Deutschland 2018 über Kopftücher und Religion im Zusammenhang mit ernsthafter Politik unterhalten würden, wäre ich auf einen anderen Planeten ausgewandert.
    Freiheit mag auch die Freiheit des Andersdenkenden sein, aber bestimmt nicht die Freiheit nichtdenkender Frömmler auf Sonderschulniveau.

    • Gewisse Entwicklungen waren auch mir vor 10 Jahren noch unvorstellbar, den Kopftuchfetischismus hatten damals nur ein paar fettkranke Extremgenderistinnen.

  58. "..., was bei mir Atheisten daheim so an Portraits hängt, ..."
    Eine derartige Offenbarung, geschätzter Don Alphonso, ist in der BRD, in der von höchster Stelle (Wulf, Merkel, Gauck) „Der Islam gehört zu Deutschland!“ mehrfach zur obligatorischen Staatsdoktrin erklärt wurde, der sich alle Untertanen bedingungslos zu unterwerfen haben, äußerst riskant; denn als dreist bekennender Kafir (Ungläubiger im Sinne des Korans*) ist Ihre Keulung gottgefällig und daher ebenso angezeigt wie wohlgetan – trotz Ihrer ostentativen Kopftuchtoleranz.

    Angesichts der zitierten Doktrin erscheint mir gegenwärtig die Maxime

    „Mach mit, mach mit!
    Werde Wahhabit!“

    weitaus eher opportun – da regimekonform.

    *) https://sites.google.com/site/islamicscripturesunveiled/Home/dirtykuffar

  59. Ich dachte immer das der Verschleierungszwang in streng muslimischen Ländern
    daher rührt, dass man sich der Übererregbarkeit der muslimischen Männer sehrwohl bewusst ist. Verstärkt wird diese durch die unterwürfigkeit der eigenen Mutter, die einerseits im Alter vom Sohn versorgt werden will, andererseits fürchtet, dass der Sohnemann abends dem Vater berichten muss, ob die Mutter auch brav war. Erziehung findet da kaum statt.

    Dem Hinweis von Muslimen, das bei uns doch früher auch Kopftuch getragen worden wäre, antworte ich gerne, das wir früher noch ganz andere Sachen gemacht haben.

    In Neukölln sagen die Muslima mit Kopftuch, ich müßte dankbarer sein, schließlich hätten türkische Gastarbeiter Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut. Meine Antwort:Nein, das war die Mutter von Kohl, ganz alleine….

    • diese Fake News ist unausrottbar und wird daher auch in der ZEIT verbreitet.

    • Gastarbeiter
      haben es vor allem gemacht, weil sie in der jungen BRD mehr verdienten als in Anatolien oder in Kalabrien. Das wird immer gern verschwiegen und es klingt so, als seien sie freiwillig gekommen und hätten unentgeltlich gearbeitet.
      Es gibt sicherlich Zahlen, wieviel DM in den 60er und 70 er Jahren in die Türkei und nach Italien transferiert wurden und dort etwas Wohlstand generierten.
      Ab den 80er hat der Baby-Benz(190) den Ford-Transit und den Cinquecento ersetzt.

      Die türkischen Frauen hatten schon damals ein Kopftuch auf, aber man sah sie nie, weil sie den ganzen Tag nur im Haus waren. Und die Italienerinnen hatten auch damals grandezza, auch wenn sie arm waren.

    • Leiter Po-Seminar
      Goodnight

    • Werter Bemaba ohne italienische Gastarbeiter ....
      … die heute ihre DE-Rente in den italienischen Süden transferiert bekommen, wäre die Währungsunion längst zerbrochen.
      .
      Das heutige Problem ist, dass die Jugend in Italien daheim hockt und mit von diesen Transferzahlungen lebt, statt sich gen Norden aufzumachen und -wie ihre Grossväter und -mütter- hart arbeiten zu gehen.
      .
      Sobald diese letzte Gastarbeiter-Generation in 10 bis 15 Jahren ausgestorben ist, wird es bitter für den Euro und den Frieden in Europa.

  60. Ich trage gerne ein Kopftuch - sogar einen Niqab :)
    Hallo.
    Ich bin Deutsche. Meine Mutter ist Deutsche. Meine Oma ist Deutsche. Meine Uroma ist Deutsche etc. Ich bin eine deutsche „Biokartoffel“.

    Wir haben das Recht auf Religionsfreiheit. Das bedeutet, dass man seine Religion frei ausleben darf. Die Grenze wurde dort gezogen, wo es andere in ihrer Freiheit beschränkt oder sie verletzt.
    Ich bin zum Islam konvertiert. Ich mag den Atheismus nicht.
    Trotzdem würde ich nicht auf die Idee kommen, Atheisten vorschreiben zu wollen, wie sie sich zu verhalten oder was sie zu tragen haben- solange wir uns alle an die Gesetze des Landes halten.
    Ich beleidige Atheisten auch nicht, selbst wenn sie mich beleidigen. Auch die Denkweise der Atheisten verspotte ich nicht, um die Gefühle meiner Mitmenschen nicht zu verletzen (ich möchte ja auch nicht, dass man meine Religion verspottet) und um keinen Streit zu provozieren- so, wie der Islam es mir vorschreibt.
    Wenn ein Atheist (oder mehrere Atheisten) nun Straftaten begehen, dann behaupte ich nicht „Das lag daran, dass sie Atheisten sind!“
    Ich behaupte auch nicht, dass ein „unbedeckter Kleidungsstil“ ein politisches Zeichen der Atheisten sei.
    Und wenn sie politische Zeichen oder z.B SPD/CDU/FDP- Ballons, Badgets, Buttons oder Schals tragen, dann ist das ihre Entscheidung.
    Wir haben in Deutschland (und im Islam) nämlich Meinungsfreiheit. Die Grenze ist hier auch wieder dort, wo die Meinung beleidigend formuliert, Hetze betrieben und stigmatisiert wird, und Verleumdungen und Deffamierungen vorgenommen werden.

    Ich trage nicht nur ein Kopftuch, sondern den Niqab. Ich respektiere die Gesetze in Deutschland und halte mich an sie, so wie der Islam es mir vorschreibt.

    Ich wurde von niemanden zum Kopftuch-oder Niqab tragen gezwungen und empfinde es als Erleichterung, mich bedecken zu können.
    Da ich so wie so nur mit meinem Mann (übrigens auch Biodeutscher Konvertit, sogar aus dem Osten, während ich aus Nord-West komme) zusammen sein möchte, erschließt sich mir auch nicht,warum ich andere Männer meine „Reize“ zeigen sollte. Damit ich Herzen brechen kann? Um als Augenfutter zu dienen? Nein, danke.
    Seit ich mich bedecke, werde ich nicht mehr sexuell belästigt, muss mir nicht stundenlang über mein Aussehen Gedanken machen wenn ich aus dem Haus muss und fühle mich wohler so.

    Ich signalisiere kein politisches Ideal, sondern zeige deutlich: ich habe kein Interesse am Flirten. Deshalb versuche ich auch gar nicht erst „schön“ auszusehen, wenn ich aus dem Haus gehe. (Zuhause bei meinem Mann ist es natürlich eine andere Geschichte.)

    Weil wir in einer Gegend wohnen, wo viele rechtsgesinnte Menschen leben und ich öfter mal angefeindet werde- was ich mit einem Lachen quittiere oder mit einem freundlichen Winken, (mir tun hasserfüllte Menschen Leid und ich wünsche Ihnen das Beste, damit sie besänftigt werden und ebenso zufrieden mit ihrem Leben sein können wie ich), möchte mein Mann, dass ich meinen Niqab abnehme. Aber ich möchte nicht.

    Auch, wenn ich eine andere Meinung habe als Sie, akzeptiere ich die Ihre. Allerdings lasse ich mir von Ihnen meine Menschenrechte nicht nehmen und mir gefällt nicht, dass Sie so respektlos über meine Religion sprechen. Da bin ich beinahe verführt, auf die gleiche Art und Weise über Ihre Ideologie zu sprechen.
    Aber ich lasse es. Stattdessen appelliere ich an Ihren Menschenverstand:

    Wenn Sie tatsächlich für Freiheit sind, sollten Sie sich in Toleranz üben.
    Es steht im Widerspruch zur Freiheit, nur Freiheit für Diejenigen zu fordern, die Ihre Ideologien und Meinungen teilen oder die das tun, was Ihnen gefällt und Sie akzeptieren können.
    Frieden ist nur dann möglich, wenn man Unterschiede respektieren und tolerieren kann. Auf beiden Seiten.

    Ich bin hier geboren. Deutschland ist meine Heimat und die meiner Vorfahren.
    Sie können mich also nicht „weg schicken“ (wie Sie in einer Antwort auf einen Kommentar geschrieben haben). Außer Sie wünschen sich Zustände wie im 3. Reich zurück; dann wäre es theoretisch möglich.

    Das Kopftuch zu verbieten, spricht gegen das deutsche Grundgesetz, welches Religionsfreiheit erlaubt. Ebenso gegen Menschenrechte und Freiheit im Allgemeinen.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute.

    • Sie täuschen sich, ich bin nicht für Freiheit, ich bin für meine Privilegien. Freiheit, naja, das ist ein dehnbarer Begriff.

    • With love to Berlin
      Hallo Jasmin,

      Ich finde Ihren deutschen Namen wirklich ganz bezaubernd. Und auch Ihr Eintreten für die Freiheit und so. Ich mag starke Frauen, die sich nicht einfach so dem Mann oder einer Religion unterwerfen.
      Da ich gerade nicht sehe ob Sie ein Kopftuch tragen, weiss ich leider nicht, ob Sie jetzt mit mir flirten wollen.
      Bitte lassen Sie es mich wissen.

      Ich harre in freudiger Erwartung.

    • Gibt es diesen Text
      auf KIKA ZUM Download?

    • Liebe Jasmin,
      vielen Dank zunächst für Ihren Beitrag. Es ist immer schön, wenn neue Impulse in die Debatte kommen. Ich würde – mangels Zeit – gerne hier nur zwei Punkte aus Ihrem Beitrag herausgreifen:

      1) „Frieden ist nur dann möglich, wenn man Unterschiede respektieren und tolerieren kann.“

      Klingt super. Wenn mir ein Moslem, der seine Religion ernst nimmt, was von Frieden erzählt, bin ich allerdings mit Blick auf die Verwendung des Begriffs im Islam (Dar as-Salaam usw., Sie wissen schon) nie so ganz sicher, welche Art von Frieden denn da so gemeint ist.

      Rein statistisch gesehen waren islamische Gesellschaften in den letzten hundert Jahren nicht besonders gut in „Respekt“ und „Toleranz“ gegenüber Andersgläubigen.

      Also, welche Art von Frieden meinen Sie denn nun hier genau? Den Frieden, solange der Islam in einem Land noch nicht die Mehrheitsreligion ist, oder den Frieden danach ?

      2) „Wir haben in Deutschland (und im Islam) nämlich Meinungsfreiheit.“

      Das mit der Meinungsfreiheit im Islam war mir offengestanden so gar nicht bekannt. Unser Grundgesetz kenne ich natürlich und weiß auch, wo das mit der Meinungsfreiheit steht, aber könnten Sie mir die Stelle im Koran oder zumindest in den Hadithen, wo das mit der Meinungsfreiheit steht, näher benennen?

      Vielleicht könnte man diese Passage dann mal den religiösen Gerichten in Pakistan näher bringen, welche die ganzen Todesurteile gegen Christen verhängen; die scheinen die Stelle überlesen zu haben… (vgl. nur http://ww w.deutschlandfunk.de/pakistanische-christen-wie-menschen-zweiter-klasse.886.de.html?dram:article_id=350268 ).

      Oder meinten Sie hier nur die Meinungsfreiheit, wie sie die Kairoer Erklärung der Menschenrechte vorsieht:

      „a) Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung, soweit er damit nicht die Grundsätze der Scharia verletzt.“

      Vielleicht finden Sie nach Ihrem Flirt mit Goodnight noch die Zeit für eine kurze Antwort…

      SchallundRauch

    • AlteböseFrauen
      Text eingeben

    • Hallo Jasmin,
      Sie sind also Konvertitin. Da haben wir ja etwas gemeinsam, denn das bin ich auch – nur umgekehrt… Ich bin als Deutsche marokkanischer Abstammung zum Christentum übergetreten.

      Na und, werden sich wahrscheinlich viele fragen, was ist schon dabei. Ganz einfach, ich habe schon vor über 10 Jahren die Ruhrgebietsstadt, in der ich damals gelebt habe, verlassen (müssen), weil diejenigen, die immer so viel von Religionsfreiheit schwadronieren und das Kopftuch aufs äußerste verteidigen, diese Religionsfreiheit andersherum gerade nicht anerkennen. Ich wurde beschimpft, beleidigt, bespuckt und bedroht.

      Und immer wenn ich eine kopftuchtragende Muslima sehe, sehe ich einen Menschen, der den Koran streng auslegt und mir damit das Existenzrecht abspricht (auf Apostasie steht die Todesstrafe). Also sorry, ich fühle mich aufgrund der wachsenden Kopftuchdichte immer unwohler…

    • Danke für den Beitrag.

    • Werter Goodnight
      Dieses wundersam eloquente Geschöpf trägt Nikab, weil sie nicht sexuell belästigt werden möchte, reissen Sie sich bitte am Riemen!

      Jasmin, wenn ich als ältere Frau, allein unterwegs, in meinem Heimatland von einer zahlenmäßig größeren und damit physisch stärkeren Gruppe junger Exemplare Ihrer selbstgewählten Religionschwestern und -brüder, erkennbar an Kopftüchern, Sprache und raumgreifenden Gehabe vom Gehweg auf die Busspur gedrängt werde, endet meine Toleranz als Atheistin schlagartig. Ich möchte das nicht pauschalisieren, aber ich erlebe, da ich weniger privilegiert als unsere Spitzenpolitiker aller Parteien wohne, Mitglieder dieser Religionsgemeinschaft als Einzelpersonen deutlich höflicher als in Gruppenstärke. Haben Sie eine Erklärung dafür?

    • Politisches Signal...
      Einspruch: mit dem Tragen eines Niqab signalisieren Sie eben schon in eine bestimmte gesellschaftspolitische Richtung.
      Oder hat er eine Aufschrift wie die beliebten Statement-T-shirts a lá: ich will einfach nicht angemacht werden und bin auch nicht dem üblichen Schönheitsideal unterworfen?
      Dann wäre ˋlesbar´ , was Sie wollen.

      Im übrigen besteht Freiheit darin, ungeschminckt und unfrisiert herumzulaufen….wenn Sie so wollen.

    • Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben....
      Vor Merkels Grenzöffnung wurden nordafrikanische Asylbewerber dem Bundesland NRW zugewiesen.
      Daher haben wir hier seit etwa 20 Jahren leider viel Erfahrung mit diesen wertvollen Kulturbereicherern.
      Damals wurde ich in der belebten Fußgängerzone einer 50000 Einwohnerstadt in NRW an einem schönen, warmen Nachmittag von einer Gruppe junger Araber umringt und mit 2 Fausthieben zu Boden geschlagen.
      Ich war im 9ten Monat schwanger.
      Und ich hatte absolut nichts und niemanden provoziert sondern nur Kinderkleidung an einem Ständer angesehen.
      Diesen Angriff haben viele Passanten gesehen. Einige eilten mir zu Hilfe, aber als ich darum bat die Polizei zu rufen sind alle verschwunden.
      Der ältere Mann, der mir half aufzustehen sagte mir: Das waren doch Ausländer, da komm ich doch in Teufels Küche.
      Unser Anwalt riet mir dringend KEINE Anzeige zu erstatten. Ohne mehrere, nicht mit mir verwandte Zeugen, sei das zwecklos.
      Die NRW Justiz werde keinen Finger rühren, aber eventuell meine Adresse an die Schläger weitergeben !!!
      Auf dem Spielplatz wurden mein Krabbelkind und ich dann immer wieder mit Sand und Steinen beworfen wenn wir uns nach 17 Uhr, dem Zeitpunkt wenn die Kopftuchträgerinnen auftauchten, noch dort aufhielten.
      Christenhure verschwinde ! Deutsche Hure ! Deutsche Hündin….
      Im Kindergarten beschloss man, eine Mütterbegegnungsgruppe einzurichten um die Spannugen im Viertel abzubauen.
      Ausdrücklich nicht erwünscht war die Teilnahme deutscher Mütter. Die Kopftuchträgerinnen hatten angekündigt andernfalls nicht zu erscheinen.
      Das städtische Gymnasium wurde um einen Sportzweig bereichert.
      (Wir haben doch so viele Moslems hier, auf normalem Weg schaffen die das Abitur doch nicht. Für die müssen wir doch auch was tun… Aussage einer CDU Lokalpolitikerin mir gegenüber…. Dann grinsend: Meine Kinder triffts ja nicht, die gehen ja aufs Privatgymnasium…)
      Junge Moslems können hier schlägern und zutreten wie sie wollen.
      Einmal bin ich schwer gestürzt als ich ein Maroc mit 2 verschleierten jungen Frauen plötzlich auf mich losstürmte .
      Scheiss Christenhure….
      Einandermal ist eine Gruppe Marrokaner in einem Park mit Knüppeln und Steinen auf meine Familie losgegangen, als wir bei einem Sonntagsausflug an dem Spielplatz langradelten, wo die ihren Treffpunkt hatten.
      Daraufhin bin ich zu unserem Jugendamt gegangen und habe dort darum gebeten, dass einer der zahlreichen, von unserer SPD geführten Verwaltung beschäftigten Spielplatzbetreuer und Sozialarbeiter, sich um diese Bande, überwiegend marrokanische Schüler der städtischen Realschule, kümmere. Der zuständige Beamte beschied mir aber, dass er bei Marrokanern keinen Finger rühren werde!!!
      Einige Tage später belagerte diese Moslemtruppe mein Haus und drohte mich und meine Familie plattzumachen. Ich hätte mich über sie beschwert, das werde mir leidtun.
      Wer hat denen wohl meine Adresse gegeben ? Das ich beim Jugendamt war wussten nur die beiden Sachbearbeiter.
      Das ging über mehrere Wochen, solange die Anhänger des Propheten mein Grundstück nicht betraten, sondern auf der Straße standen und nicht zuschlugen und mir nur verbal Prügel androhten, wollte mir niemand helfen !
      Irgendwann hat sich einer der Marocs an einem gut vernetzten Jungpolitiker vergriffen und diesen krankenhausreif geprügelt.
      Wenn einfache Bürger angegriffen und verletzt werden ist keiner zuständigt,- ein Politiker der hintersten Garnitur aber wird natürlich geschützt. Danach hatte auch ich wieder meine Ruhe.
      (Die Jugendamtsleiterin ist letztes Jahr nach Potsdam berufen worden,- BESTE Referenzen und Qualifikation. Viel Spaß in Brandenburg!).
      Ob auf dem Schulhof, wo meine Kinder manchmal bedroht und blutig geschlagen wurden, auf der Straße oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, überall kann man das Pech haben auf pöbelnde, spuckende, gewalttätige Moslems zu treffen.
      Als ich Abends auf dem Heimweg mit vorgehaltenem Messer überfallen wurde versuchte mein Mann den Araber zu vetreiben. Die Ansage, die Polizei sei schon informiert amüsierte ihn so, dass er anfing zu lachen. „Ich bin Ausländer, die tun mir nix“! Immerhin ist er dann weggelaufen.
      Vor etlichen Monaten wurde hier einem jungen Mann der Schädel eingetreten. Er ist seitdem geistig behindert, der mm. Täter (DNA Beweis), ein Marrokaner, brachte, nachdem er festgenommen wurde, eine neue Geburtsurkunde bei. Der zufolge sei er 3 Jahre jünger als auf seinen ursprünglichen Papieren angegeben.
      Also fällt der Mann jetzt unter Jugendstrafrecht, er wurde aus der Untersuchungshaft entlassen und läuft frei herum.
      Ein paar Tage nach dem Terroranschlag des Anis Amri in Berlin kurvten in unserer Fußgängerzone 2 junge Araber mit einem Auto in der Fußgängerzone herum und fuhren, nur so zum Spaß, beinahe Passanten an. Hey Alte, wir dürfen das, haben sie mir zugebrüllt.
      Die Worte „Respekt“, „Freiheit“ „Toleranz“, „Menschenrechte“ aus muslimischer Feder zu lesen ist bitter.
      Nichts ausser Gewalt, Verlogenheit, Niedertracht und Hass auf alle anderen Menschen habe ich jemals von einem Angehörigen des Islam erfahren.
      Meine Freiheit, mich einfach nur friedlich im öffentlichen Raum aufzuhalten, ist verlorengegangen.
      Dieser Staat schützt mich nicht.
      „Integration“ ist nur eine Floskel, hier wird muslimische Gewalt als „Entspannte Einsatzlage, weitgehend friedliches Feiern“ bezeichnet.
      Hat der Islam den Menschen irgendetwas Gutes gebracht?
      Gab oder gibt es irgendwo ein Land in dem Muslime friedlich und gewaltfrei mit anderen Menschen zusammenleben?

      Merkel muss weg !

    • Wahl
      Sie sprechen als Biodeutsche seltsamerweise nur von den beiden Ausprägungen Islam und Atheismus. Mir fehlt da die eine oder andere zusätzliche Ausprägung einer anderen Weltreligion. Ich vermute darin die ganz bestimmte Absicht, anderen Religion diesen Status überhaupt zuzuerkennen.

      Falls Sie jedoch tatsächlich auf Grund ihrer Familienprägung ohne das Sakrament der Taufe in die Welt kamen, hätten Sie ja trotzdem erst einmal den christlichen Glauben annehmen können. So von wegen Ablehnung des Atheismus. Wie gesagt, es ist aus ihrem Post nicht ersichtlich.

      Meine persönliche Einschätzung ist jedoch, daß ein rechtzeitiger Besuch eines Psychotherapeuten zur Klärung frühkindlicher Traumata häufig helfen kann, um Halt im Leben zu finden außerhalb extremer religiöder Gemeinschaftsformen. Vor meiner Zeit war Bhagwan in Mode, halt nur nicht mit so extrem gewalttätigen Kollateralschäden. Aber jeder so wie er mag. Ich wünsche ihnen jedenfalls ein klein wenig mehr Selbstreflexion und viel Glück bei der Findung des eigenen Ichs und der eigenen Bedürfnisse.

    • Geburtsrecht
      Man stelle sich nur mal vor, was hier los wäre, wenn alle Neugeborenen automatisch katholisch wären und bei Austritt aus der Kirche oder als Konvertit unverhohlen mit Mord bedroht würden. Die Reaktion von manch Grünninen und von einschlägigen Frauenverbänden male ich mir lieber nicht aus.

      Umgekehrt wird aber ständig zur Toleranz und Weltoffenheit und gegen Islamophobie aufgerufen. Komisch, das Wort „Christianophobie“ gibt erst gar nicht, sie wir aber gelebt, z.T mit tödlichem Ausgang.

    • Das war aber lange Zeit so, noch im 19. Jahrhundert hatte man als Freidenker seine Probleme. In Frankreich wurde jemand verbrannt, weil es Voltaires Wörterbuch las. Es ist also noch nicht so lange vorbei.

    • Weder Hijab noch Niqab
      …haben eine Grundlage im Koran. Der Prophet selber hat nur von „Tuch über die Brust ziehen und ihre Schönheit nicht jedem zeigen“ gesprochen. Dann hat mir mal jemand den syro-aramäischen Urtext (Nix arabisch!) nähergebracht, und da steht dann noch ganz was anderes, nämlich frei zitiert: „Sie sollen sich ihren Chumur (?) auf die Tasche schlagen.“ Laut näherer Erläuterung heißt das ungefähr „sie sollen ihre Lenden umgürten“. Weder von Kopftuch noch von Gesichtsschleier ist da überhaupt jemals die Rede. Was irgendwelche „Weisen“ viel später daraus gemacht haben, ist nicht relevant, schon gar nicht 1.000 Jahre später.
      Wenn Sie sich gerne in einem Gefängnis aus Stoff bewegen, das Ihnen praktisch jeden Kontakt mit Ihren Mitmenschen unmöglich macht… bitte.


    • Sie laufen also als Nachtgespenst rum, weil es so schau ist, wüstenpolygame Eifersüchteleien und Ikonoklasmen zu importieren. Damit bringen Sie Puritanismus nach Mitteleuropa, das bisher davon verschont geblieben ist.
      Wenn Sie diesen Lebensstil beibehalten wollen, empfehle ich Auswandern.

    • Meine Meinung
      Ein Deutscher kann kein Moslem sein und umgekehrt. Das schliesst sich aus. Das ist meine Meinung. Alles andere ja. Buddhist, Sikh, Shintoist usw. ist ok.

    • Tja, Miss Jasmin, ...
      … zunächst Glückwunsch zum süß duftenden Namen, dann aber gleich Tacheles, wie der Hebräer zu sagen pflegt:

      Was Frau Zessin zu sagen hat, klingt wohl den meisten schon länger hier Lebenden etwas vertrauter!

      Ich kenne auch wirklich viele Moslems, ein paar würde ich als Freunde (und nicht nur Kollegen) bezeichnen (z.B. aus Mali und Senegal).

      Zusatzinfo: Selbst in Tunesien (und das hat auf dem Papier mit den Verhältnissen in Saudi oder Iran wirklich wenig zu tun!) wird eine Frau immer wieder mit der Nase drauf gestoßen, dass sie sich unschicklich bis kriminell verhält, wenn sie einen Nicht-Moslem heiraten möchte.

      (Tunesien hat unter Bourghiba so was ähnliches wie die Aufklärung schon großteils vorweggenommen und die Reichweiter Religionsgesetze vielfach gestutzt. Aber auch da ist noch viel zu tun. Vielfach aus deswegen, weil man einheimische Nichtmoslems nach der weitgehenden Auswanderung von Christen und Juden mit der Lupe suchen muss.)

    • @smaug
      Natürlich denkt man bei Ihrem Beitrag an ein Produkt Ihrer Phantasie, gerade, wenn man aus dem südlichen Oberbayern kommt, wo die Verhältnisse deutlich weniger krass sind.

      Und trotzdem: mittlerweile mehr als vorstellbar, zumindest für mich. leider.
      Wenn alles stimmt, der pure Horror, und schlimmer, als ich mit hätte träumen lassen.

    • Things are getting too complicated? No... they're gettin' real simple.
      Hallo Jasmin,

      wo bist Du? Schon Dienstschluss?
      Ich warte hier hingebungsvoll, während Du mit Leila und den anderen drei Mädels (weiter unten) schon Berlin unsicher machst.

      Naja, interessanterweise haben die Kommentartoren das alles nicht begriffen und wollen mit Dir über den Islam diskutieren.
      Entschuldige, denen fehlt halt die Bildung, die wissen nicht, dass es beim Islam nichts zu diskutieren gibt. Religion ist kein Pro-Seminar.

      Wir beide hingegen würden uns ganz wunderbar verstehen, da ich weiß, mit wem ich es zu tun habe.

      Melde Dich einfach.

    • @smaug
      Solange sich dieses Bild von Muslimen festsetzt, und es bekommt täglich neue Nahrung, kann ich über den „friedlichen“ Islam nur den Kopf schütteln. 95 % aller weltweit verübten Terroranschläge sind muslimisch motiviert, habe ich neulich gelesen. Das wird hinkommen, denke ich. Aber darüber wird nicht gesprochen, sondern nur, daß wir unsere Integrationsbemühungen verstärken müssen…ha,ha.

      Der fundamentale Unterschied zum Christentum ist einfach: Hier wurde Gott als Mensch geboren und starb als Mensch, dort hat sich der(ein) Mensch zu Gott gemacht und predigte Tod den Christen. Das Kopftuch ist Ausdruck dieser geistigen Haltung und das stört mich am meisten daran.

    • Schöne Rede, aber was steht dahinter?
      @Jasmin sagt: 15. Januar 2018 um 04:53 Uhr

      Sie schreiben:
      „Ich respektiere die Gesetze in Deutschland und halte mich an sie, so wie der Islam es mir vorschreibt“. Das Perfide an dieser Formulierung ist der Nebensatz „so wie der Islam es mir vorschreibt“. Und wenn morgen der Imam das Gegenteil befiehlt?
      Bei Orwell heißt das „Zwiedenk“oder Doppeldenk.
      „mir gefällt nicht, dass Sie so respektlos über meine Religion sprechen. Da bin ich beinahe verführt, auf die gleiche Art und Weise über Ihre Ideologie zu sprechen“
      Sie haben also eine Religion, wir aber eine „Ideologie“? Und sie drohen also, notfalls genauso zu sprechen? Gut zu wissen, wo sie doch versuchen, so nett zu erscheinen.
      Sie kennen sicher die 4 Worte takiyya, tawriya, kitman, und muruna,
      Alle beschreiben Methoden, den Gegner zu täuschen, in die Irre zu führen, die eigenen Absichten zu verschleiern, notfalls durch Verleugnen von eigenem Glauben und Gesinnung
      Herr Erdogan war in seiner Anfangszeit glücklicherweise sehr offen, als er nach dem Satz „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“, aus einem religiösen Gedicht von Ziya Gökalp zitierte: „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten“.
      Inzwischen hat er dazugelernt.
      Inzwischen lautet die muslimische Strategie wohl, „wir werden sie mit ihren eigenen Waffen schlagen, und ihre eigenen Gesetze gegen sie verwenden, denn sie sind schwach.“
      Toleranz ist Schwäche, wenn die andere Seite diese nur lauthals einfordert, aber keine gewährt, sobald sie in der Mehrzahl ist.
      Ich brauche mich nicht in Toleranz zu üben für jemand, der mich als Ungläubigen („Kuffar“) ohne Lebensrecht wahrnimmt.
      Ich empfinde das ganze „fordernde“ Verhalten vieler Muslime hier in Deutschland als Frechheit, da sie unter Berufung auf Demokratie, Grundrechte, Toleranz, Religionsfreiheit, Menschenrechte, usw., lediglich Sonderrechte für sich in Anspruch nehmen wollen, die ihnen nicht zustehen, mit dem Ziel, letztlich das Gastland in ihrem Sinne umzuwandeln und in Besitz zu nehmen.
      Wenn sich jemand z.B. durch bestimmte Lebensmittel, Kleidungsstil, Musik, oder sonstige kulturelle Eigenheiten des Gastlandes in seinem religiösen Empfinden verletzt fühlt, dann ist das sein ureigenes Problem und das seiner Religion, nicht aber das des Gastlandes. Falls der Gast dann nicht in der Lage ist, sich tolerant zu zeigen und anzupassen, sollte er vielleicht schleunigst seinen Glauben entradikalisieren oder seinen Aufenthalt wechseln, denn er hat sich den falschen Ort ausgesucht.
      Keinesfalls kann er aber fordern, das Gastland habe sich gefälligst ihm anzupassen, denn genau das ist die Strategie der Muslime in diesem Land, die Schritt für Schritt durchgezogen wird, ob es um Gebetsräume, Kopftücher, Verbot von religiösen Symbolen, Nichtteilnahme am Schulsport, oder das Verweigern von Respekt gegenüber Frauen geht, die nicht den islamischen Regeln folgen.
      Ich kann da nur sagen: Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit.
      Daß die Vollverschleierung nicht mit Freiheit zu tun hat, sieht man einerseits an dem Anpassungsdruck, der ausgeübt wird, und andererseits an der Geringschätzung, ja Verachtung, die einer unverschleierten „Ungläubigen“ zuteil wird, womit das Gerede von Toleranz als bloße Stategie zum Erreichen der eigenen Ziele entlarvt ist.
      Sie können sich gerne in ihrem Privatbereich in einen Kartoffelsack hüllen, aber will sehen, wer mir gegenübersteht, und auch nicht als potentielle Gefahr für Ihre Keuschheit bezeichnet werden.
      Sie dürfen gerne glauben, was Sie wollen.
      Notfalls müssen sie sich eben eine passende Umgebung suchen, die Ihre Gepflogenheiten akzeptiert.

    • @ Jasmin
      Oh holde Jasmin! Mit Beiträgen wie Ihrem schafft der Don tausend Kommentare in nicht mal zwei Tagen. Das wird neuer Rekord!

      Sie schreiben so schön: „… und empfinde es als Erleichterung, mich bedecken zu können. Da ich so wie so nur mit meinem Mann …. zusammen sein möchte, erschließt sich mir auch nicht, warum ich andere Männer meine „Reize“ zeigen sollte. Damit ich Herzen brechen kann? Um als Augenfutter zu dienen? Nein, danke.
      Seit ich mich bedecke, werde ich nicht mehr sexuell belästigt, muss mir nicht stundenlang über mein Aussehen Gedanken machen …“

      Also jetzt mal von Frau zu Frau: Ich bin heute in Winterjacke, Schal, Hose, Bluse mit leichtem Ausschnitt und halbhohen Stiefeln aus dem Haus. Eigentlich so ähnlich wie immer, d.h. ich habe mir vielleicht fünf Minuten Gedanken um mein Aussehen gemacht. Am längsten hat es gedauert, die Ohrringe auszuwählen.

      In diesem Aufzug habe ich einen ganzen Arbeitstag bestritten, darunter als einzige Frau unter lauter männlichen Studenten. Keiner hat mich sexuell belästig. Auch meine männlichen Kollegen in der Frühstückspause waren von meinen „Reizen“ in Form von unbedecktem Haar unbeeindruckt und haben sich mit mir völlig normal unterhalten.

      Ob ich Herzen gebrochen habe? Keine Ahnung. Den Studies sind eh jüngere Mädels zu gönnen. Ob ich ein Augenschmaus war? Auch keine Ahnung. Und wenn, dann habe ich die Jungs so mit Formeln eingedeckt, dass die anderes zu denken hatten. Die grapschen nicht, die messern nicht, die rechnen. Wie es sich für angehende deutsche Ingenieure gehört.

      Und da kommen wir zum Kern Ihrer Ausführungen. Was ist das eigentlich für eine armselige Religion, die Menschen (Männer wie Frauen) nur auf niederste sexuelle Instinkte reduziert? Das ist mir schlichtweg zu billig.

      Und ehrlich, mit Religiosität und Gott hat das nichts zu tun. Zu Gott fällt mir wirklich mehr ein als „Wenn ich nur dein volles Haar sehe, dann drehe ich durch und kann mich nicht beherrschen. Also bedecke dich gefälligst.“ Googlen Sie mal Martin Luther und gnädiger Gott.

      Nachtrag:
      Mein alter Mathelehrer pflegte zu sagen: „Kopf benutzen! Der ist nicht nur zum Haare kämmen da.“

      Also liebe Jasmin: Kopf benutzen, der ist nicht nur zum Kopftuchtragen da!

    • #Jasmin
      Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat schon vor einiger Zeit entschieden, dass ein Verbot des Gesichtsschleiers keine Verletzung der Religionsfreiheit darstellt. Und noch eine weitere, schlechte Nachricht für Sie: Voraussichtlich wird auch die Schweiz die Gesichtsverschleierung verbieten.

      Sie selber behaupten, den Niqab zu tragen, weil Sie sich erleichtert fühlen, sich bedecken zu können. Man ist ja geneigt zu fragen, wie Sie denn bekleidet waren, als Sie noch „unbedeckt“ herumliefen. Aber das lenkt nur ab.

      Der Elefant im Raum ist viel mehr die Frage, welcher islamischen Strömung Sie angehören. Es gibt leider gewisse Erfahrungswerte, dass die Gesichtsverschleierung mit der Zugehörigkeit zu einem salafistischen/wahabitischen/extremistischen Islam einhergeht. Wenn das zutrifft, ist der zweite Elefant im Raum die Frage, ob Sie das Kalifat und damit die Einführung der Scharia auf friedlichem Weg oder auf andere Weise in Deutschland verwirklichen möchten. Wie wir ja regelmässig erfahren dürfen, sind mittlerweile beide Denkschulen in Europa vertreten.

      Ich muss gestehen, ich nehme Kalifats-Einführungspläne auf europäischem Boden immer etwas persönlich, da ich Steinigung nicht als eine besonders unterhaltsame Freizeitbeschäftigung anschaue, vor allem dann nicht, wenn die Steine auf mich und meine Freundinnen geworfen werden sollen.

      Ausserdem befürchte ich auch eine massive Einschränkung für die Lebensqualität meiner jüdischen, homosexuellen und westlich ausgerichteten muslimischen Freunde, da ein salafistisches Kalifat zu ihnen auch nicht besonders nett wäre.

      Möglicherweise sind Sie – und Ihr Mann – die grosse Ausnahme und lehnen diesen extremistischen Islam ab und wollen auch die Einführung des Kalifats nicht. Aber mit Ihrem Erscheinungsbild senden Sie trotzdem die Botschaft aus, dass Sie genau das unterstützen. Wenn ich an all die Menschen denke, die unter einem salafistischen/islamistischen Islam gelitten haben und noch leiden, fehlt es mir leider an Sympathie und Verständnis für Ihre Position.

      Die freie, westliche Gesellschaft gestattet es Ihnen, sich ein Symbol der übelsten Frauenunterdrückung überzustülpen, damit Sie sich bedeckt fühlen können. Dort, wo Anhänger jener Strömung des Gesichtsverhüllungsislams das Sagen haben, haben die Frauen diese Freiheit nicht mehr. Dort ist es Zwang und ein Nichtbefolgen kann für die Frauen den Tod bedeuten. Wenn ich an diese Frauen denke, finde ich es zynisch, wenn Niqab-tragende Konvertitinnen wie Sie hier bei uns im Westen von Freiheit und Toleranz reden.

      Und zu den Straftaten von Atheisten: Mir sind keine Straftaten von Atheisten im Namen des Atheismus bekannt. Es gibt daher keinen Grund zu sagen, dass diese Straftaten begangen wurden, weil die Täter Atheisten waren. Leider sind uns allen aus den letzten Jahren zahlreiche brutalste Straftaten bekannt, die im Namen Ihres Gottes begangen wurden oder die mit der heiligen Schrift Ihrer Religion gerechtfertigt wurden. In diesen Fällen ist es berechtigte Kritik, auf diesen Zusammenhang zwischen Ihrer Religion und der Straftat hinzuweisen.

    • @ Jasmin
      Liebe Jasmin,

      jetzt habe ich doch glatt den wichtigsten Satz in Ihrem Beitrag vergessen:

      „Weil wir in einer Gegend wohnen, wo viele rechtsgesinnte Menschen leben und ich öfter mal angefeindet werde- was ich mit einem Lachen quittiere oder mit einem freundlichen Winken,…“

      Hier empfehle ich Ihnen einen Selbstversuch. Stellen Sie sich in Ihrem Niqab vor einen Spiegel und lachen sich fröhlich an. Und dann überlegen Sie mal, warum die bösen rechtsgesinnten Menschen nicht zurücklachen.

    • Versuchsaufbau
      Eine echte Gegenprobe wäre:

      1. mit Niqab durch Bautzen

      2. ohne Niqab durch Teheran

      Wer unfreundlicher schaut, hat verloren.

    • @Stand your ground: jetzt bin ich desillusioniert...
      da dachte ich, bei dem Nick wären Sie irgend was Brachiales, pensionierter Fallschirmjägeroffizier oder so, der auf seinem fallengesicherten 5 Hektar Grundstück an der tschechischen Grenze ohne Anbindung an das Straßen- und Wegenetz gerade seinen persönlichen Atombunker einrichtet und in seiner Freizeit den Mitgliedern des örtlichen Reichsbürgerbewegung Waffenkundeunterricht erteilt.

      Und dann diese Erkenntnis: Sie bringen als Frau Ingenieursstudenten das Rechnen bei. Was kommt als nächstes, die Einsicht, dass Steyr .50 beruflich bei Procter & Gamble Wattebäusche rosa färbt ?

      Bitte nicht falsch verstehen, ich habe Hochachtung vor Ihrer beruflichen Wahl und Qualifikation, aber bei dem Nick grenzt alles unterhalb der Annahme, dass Sie so verhärmt wie Clint Eastwood aussehen, in ihrem Keller mindestens 200 kg Semtex lagern und nach dem Aufstand der Maschinen die menschliche Konterrevolution anführen würden, irgendwie an Enttäuschung… ;)

    • @S&R 11:30 Uhr
      Tut mir leid S&R, dass ich sie jetzt so enttäuscht habe. Ich habe nur eine Gartenlaube mit Rasenmäher und Heckenschere.

      Der Nick ist eine Hommage an einen wunderbaren alten weißen Mann:

      htt ps://www.youtube.com/watch?v=yUQCmDfKFac

      Johnny Cash

      Well, I won’t back down, no I won’t back down
      You can stand me up at the gates of Hell
      But I won’t back down

      Gonna stand my ground, won’t be turned around
      And I’ll keep this world from draggin‘ me down
      Gonna stand my ground and I won’t back down

      Hey baby, there ain’t no easy way out
      Hey, I will stand my ground and I won’t back down

      Well, I know what’s right, I got just one life
      In a…

    • @Stand your ground: Vielen Dank, ich bin schon fast darüber weg,
      aber ich vertraue darauf, dass Sie als MINT-Frau zumindest im Falle einer Zombie-Apokalypse durch Kombination Ihres Rasenmähers mit Ihrer Heckenschere die Welt retten können…

    • @S&R 11:30 Uhr Nachtrag
      Ich könnte mir eine Kettensäge kaufen. So als Anfang :)

  61. Als fast Nichtbetroffener (außer finanziell)
    kann ich sagen, so in zwanzig Jahren ein Häkeldeckchen am Kopf wird mich nicht stören und genügend Bartwuchs habe ich zur Not auch. Ich befürchte nur, daß unsere Platinstücke (wertvoller als Gold) wohl nicht für meine Rente arbeiten werden.
    Als Wochenendpentler zwischen dem stramm-sozialistischen NRW und dem gemäßigt-sozialistischen Bayern lande ich zwangsläufig in vielen Bahnhöfen der Republik. Seit zwei Jahren hat die Anzahl der maximal 7 bis 8-jährigen Mädchen mit Kopftuch deutlich zugenommen. Da liegt keine freie religiöse Entscheidung der Kinder zu Grunde, sondern Konditionierung.
    Auch wenn ich dem Hausherrn weitgehend zustimme, daß Verbote nicht der Weißheit letzter Schluß sind, diese Form der Kindheitsunterdrückung lehne ich genauso wie die Verstümmelung von Jungen und Mädchen durch Bescheidung ab.
    MfG
    Alfred Haas

  62. Titel eingeben
    Ich halte die ständigen Vergleiche vom islamischen Kopftuch mit irgendeinem Kopftuch für unpassend. Man begibt sich damit auf einen Punkt an der Diskussion, der längst überwunden wurde.

    Das islamische Kopftuch steht am Anfang einer ganzen Reihe von Verschleierungen. Es ist in vielen Ländern dieser Welt Zwang; sei es staatlicher und/oder gesellschaftlicher Zwang. Es wird Kindern aufgedrängt. Es ist ein Symbol für den politischen Islam und seine totalitären Neigungen. Das islamische Kopftuch steht auch und gerade für die Rückentwicklung, welche wir in vielen islamischen Ländern sehen.

    Weiter oben wurden schon die Entwicklungen in Bosnien und im Kosovo angesprochen. In diese Liste gehört auch die Re-Islamisierung der 70er Jahre, dessen Auswirkungen auf bspw. den Iran oder Afghanistan bestens bekannt sind. Das ist also kein regionales Phänomen, sondern schlicht Teil der Natur des Islams.

    Auch in Deutschland bzw. Europa sehen wir diese Rückentwicklung. Nicht nur ganz konkret an den immer häufiger auftauchenden Kopftüchern in „bunten“ Regionen, sondern auch an den immer häufiger auftretenden Manifestationen in Politik und Gesellschaft. Man denke nur an die Kopftuch-Wahlplakate in Berlin, an Scharia-Chebli, an klagende Kopftuch-Lehrerinnen oder – ganz aktuell – die politischen Bemühungen, das islamische Kopftuch bei Lehrerinnen zu erlauben. In Duisburg wird gerade ein Sportverein massiv bedroht, weil er in seinen Räumlichkeiten kein Kopftuch (nicht: keine Muslimas) dulden will und die Geschichte von Seyran Ates und ihrer liberalen Mosche kennt auch jeder. Was braucht es eigentlich noch?

    Ich will gar keine abschließende Einordnung all dieser Dinge vornehmen, aber dass wir wieder und wieder auf einen Punkt an der Diskussion zurückfallen, an dem das islamische Kopftuch allen Ernstes mit dem Kopftuch von Landfrauen oder gar einem Modeaccessoire verglichen wir, ist mehr als ärgerlich.

    Sicher, die christliche (oder generell züchtige) Verhüllung mögen den gleichen frauen- und lustfeindlichen Ursprung haben, aber das ist heutzutage irrelevant und lenkt von der konkreten heutigen Gefahr ab. Zudem suggeriert es eine Logik, die aus schlimm plus schlimm ein halb so schlimm macht.

    • Das war nicht meine Absicht.

    • Möchte beipflichten....
      Danke, für Ihre Darstellung, Honey Bunny.

      Aus eigener Erfahrung möchte ich eine ˋ Geschichte ´ hinzufügen:
      Vor ca 15 Jahren war ich in München mit meiner Tochter Döner essen.
      Türkisches Lokal, mit überwiegend männlicher Kundschaft.
      Nun, wir kamen ins Gespräch…
      Damals wurde mir gesagt, „ noch ein paar Jahre, dann wird auch deine Tochter ein Kopftuch tragen“, „wir werden uns durchsetzen, weil unsere Männer noch Kinder machen können, ihr braucht künstliche Befruchtung dazu“.
      Mir blieb nur die flappsige Bemerkung, „dann schickt diese Kinder auch in die Schulen, soviel Müll produzieren wir nicht, dass alle in der Abfallwirtschaft ihr Auskommen finden werden.“

      Heute finde ich das damals Gesagte nicht annähernd mehr lustig!

    • Absicht
      Werter Don, ich kenne Ihre Absichten sehr genau. Sie wollen nur das Beste. Und zwar für sich. Das macht Ihre Texte so angenehm. (Im Gegensatz zu jenen, die das Beste für den Leser, die Gesellschaft oder das Klima wollen.) Kurzum: Ich hatte nie die Absicht, Ihnen eine Absicht – abseits der genannten Absicht – zu unterstellen.

    • A black sheep in the family, no doubt.
      Entschuldigen Sie die Frage, Honey Bunny:

      Sind Sie die Alter Ego Schwester von Leila und Jasmin?

    • Was war denn dann Ihre Absicht, Don Alphonso?
      Ich hatte Sie nicht anders als offenbar auch Honey Bunny verstanden – wobei ich das Problem habe, bei Ihren ellenlangen Texten voller – pardon – Nebensächlichkeiten den roten Faden bzw. den wesentlichen Punkt zu finden. Sie flechten das ein oder andere ein und Überschrift und Schluss weisen aber in eine bestimmte Richtung. Ich hoffe, das ist nicht schon Ihre Reaktion auf die FAZ-Zensur, allmählich wird das beunruhigend.

    • Bitte keine Verschwörungstheorien einer FAZ-Zensur, danke.

    • Ich schreibe auch Leserkommentare bei der FAZ...
      …und weiß dahier aus persönlicher Erfahrung, Don Alphonso, dass Zensur bei der FAZ klar Realität ist und keine Verschwörungstheorie. Das kann jeder für sich selbst ausprobieren.

    • Hier nicht.

  63. Kleine Korrektur
    „wenn Frauen im Namen des Islam und im krassen Gegensatz zu den ersten Gastarbeiterinnengeneration verschleiert einher gehen“

    Zumindest das Kopftuch war sofort mit „Türkin“ assoziiert. Nicht umsonst hat Lore Lorenzen in einem ihrer Programme angemerkt, dass sie den türkischen Frauen nicht verzeihen könne, nun kein Kopftuch mehr tragen zu können. In meiner Jugendzeit im ländlichen Norddeutschland trugen praktisch alle Frauen Kopftuch – bis die ersten türkischen Frauen auftauchten, danach verschwand das binnen kurzem vollständig, da man nicht mit einer Türkin verwechselt werden wollte.

    • Bei uns in der Arbeiterstadt ist das definitiv ein relativ neues Phänomen der letzten 20 Jahre. Davor wurden die Äusserlichkeiten des Westens gern übernommen.

    • .
      Damals hatte m.M. die durchaus gemischte Bevölkerung der Arbeiterviertel, darunter polnischstämmige oder Italiener, keine Hemmungen, den Dazukommenden beizubiegen, was in Deutschland Sache ist. Falls ich da keine nostalgische Anwandlungen habe… Schwierig wurde es erst, als sich autarke Ghettos mit eigener Infrastruktur etableirten, die ihre Bewohner der Notwendigkeit des Kontaktes und Spracherwerbs zumindest der Männer enthoben.

      Die Zahlen an Zuwanderern waren allerdings auch deutlich geringer.

    • @Achenbach
      Keine Nostalgie. Fakt.
      Ebenso haben sich im Ruhrjebiet die Kowalskis und Schimanskis ohne Ghettobildung einfach integriert, eben auf (Stahlarbeiter-) Augenhöhe. Is so.

      Der handwerklich begabte Luigi, ein schon älterer Onkel meines apulischen (bestens integrierten) Mitbewohners in der WEG im Schwäbischen im Kontext einer geplanten Müllcontainerstellplatz-Planie:
      „Hanoi, dess kaa i nadierlich au mache“.

      Luigi hat uns dann ein Angebot gemacht das wir nicht ablehnen konnten.

    • Ich muss gestehen...
      …ich musste festellen, daß ich das Tragen eines Kopftuchs inzwischen schon so mit dem beschriebenen muslimischen „Kopftuch-ismus“ verbinde , wie man Papiertaschentücher als „Tempo“ oder „Kleenex“ bezeichnet, oder durchsichtiges Klebeband als „Tesa“, daß ich meiner Frau, als sie sich über Zugluft im Auto beklagte, schon mal sagte, „dann mach halt die Türkin“.

    • @BlackBlacky
      „Anekdotische Evidenz“ werden die Berliner „Anywheres“ nun verächtlich sagen: In meinem Freundes- und Bekanntenkreis sind zwei Vorarbeiter, der Eine in einem großen Energieunternehmen, die Andere in einem kleinen Chemieunternehmen, das Reinigungsmittel produziert. Raten Sie mal, wegen welcher Mitarbeiter der Eine wie die Andere schon mal wegen Diskriminierungsvorwürfen „aufs Büro“ mussten? Im ersten Fall, reiner Männerbetrieb, wars nach Klärung der Rangordnung gut, die Zweite muss diese Rangordnung mit den männlichen Mitarbeitern unabhängig von der Dauer der Betriebszugehörigkeit ständig neu ausfechten, weil diese meinen, sich von einer Frau nichts sagen lassen zu müssen, also ständig die Grenzen austesten. Das schlaucht ungemein.
      Soviel zu Frau Ösoguz „täglich neu aushandeln“…

  64. Kopftuch und Kopftuch
    Der Vergleich eines temporären Schutze gegen Staub, Sonne oder Wind mit der aufwendigen religiös vorgeschriebenen Umhüllung, bei der das Haar mittels Unterkopftuch vollständig unsichtbar gemacht wird ist Blödsinn, wird aber nur in Diskussionen genannt. Im realen Leben sieht es wie folgt aus, Sicherheitskontrolle am Flughafen, er muss seine Basecap abnehmen, sie geht mit aufwendigen Kopftuch unter dem sogar Freund Walther Platz hätte durch. In Tegel schon mehrfach beobachtet. In Köln hatte ich mal die Situation, dass eine Europäerin ihren sehr luftigen Seidenschal abwickeln musste und danach eine Kopftuchträgerin inklusive ihres Aufbaus durchgehen konnte. Ich sprach den Sicherheitsmitarbeiter darauf an. Das sei eine religiöses Kopftuch meinte er, auf meine Frage inwiefern das dann offensichtlich sicherer sei, wurde er pampig. Die Dame hinter mir trug auch einen Schal und bestand daraufhin, diesen auch anlassen zu können, was sie wohl letztendlich auch durfte. Beim Zusammenpacken nach der Sicherheitskontrolle, sagte sie, dass sie als potentielle AfD Wählerin beschimpft wurde.

    Wir unterwerfen uns mit derartigen Dingen, wer sein Kopftuch nicht ablegen will, kann gerne in eine Kabine mit weiblichen Personal und sich dort entkleiden, Wartezeiten sind in Kauf zu nehmen, wer auch das nicht will, kann korankonform auf einem Kamel reisen.

    Ernsthaft, das sind Zugeständnisse, die nicht hinnehmbar sind.

    • Taqquija
      – Ist ein Begriff, den jeder kennen sollte: Gesäuselt wird solange bis man zahlen- und kräftemäßig in der Lage ist, die Macht an sich reißen zu können.

      Auch deshalb DANKE für die persönlichen Erlebnisberichte!

      Kopftücher in den Sechzigern und Siebzigern gab es im Rheinland (mittelgroße Industriestadt) höchstens vereinzelt bei älteren Türkinnen. Fast alle anderen trugen keins.

      Wer sich mit dem Islam auch nur ein bißchen intensiver beschäftigt hat, weiß, daß es sich dabei, insbesondere in Form der wahhabitischen Variante, die die wachstumsstärkste ist, um eine faschistoide Ideologie handelt.

      Meine Stimme ist eine weitere für ein Verbot der entsprechenden Symbole in der Öffentlichkeit, zu denen auch das Kopftuch gehört.

      Reconquista!

    • Sicherheitskontrollen
      Ehrlich, wenn ich am Sicherheitspersonal auf deutschen Flughäfen vorbeigehen und anhören muss, wie sich die dort beschäftigten Jungmänner lautstark über verschiedene Kontrollschleusen hinweg auf türkisch oder arabisch unterhalten, dann fühle ich mich kein bisschen „sicher“.

  65. Diaa auf Kika
    Diaa auf Kika wollte doch vom Silberkonfirmanden Pierre doch nur eine Reise nach Mekka gewinnen. Ist doch gar nicht schlimm gewesen.
    Ironie beiseite: Das Ganze erinnert mich mehr an die Erzählung vom Biedermann und Brandstifter. Meine Bedenken werden immer gravierender, schließlich habe ich eine bald siebenjährige Tochter.

    • Der HRE vewrsucht das jetzt wegzuwischen, aber es ist ein Skandal und die Verantwortlichen müssten da einiges erklären – etwa, warum sie noch im Amt sein wollen.

  66. Verkürzte Sicht
    Erstens stolpere ich über das „Sollen“ in der Überschrift. Haben wir hier mit einem neuen Papst zu tun, oder auch Marx/Engels/Lenin, oder auch Merkel, die den Menschen sagen, wie sie denken sollen?

    Zweitens kann wird hier m.E. die Ästhetik der Kopfbedeckung im Vordergrund gerückt und damit vom Kampfes der Kulturen via Kopftuch abgelenkt. Die moslemischen Kopftuchmilitanten ringen um eine Identität im Ausland, die hier Einheimischen re-agieren darauf unterschiedlich. Ich finde es falsch, nur auf die Re-Aktionen auf Kopftuch zu schauen, ohne auch die andere Seite zu beleuchten: Im Ausland fühlt man sich fremd, anders. Das ist normal. Wer damit nicht umgehen kann, versucht die Wurzel zu verleugnen, oder zu betonen. Das wirkt schrill (in beiden Fällen) und DESWEGEN gibt es ablehnende Re-Aktionen.

    Ich finde Aufklärung auch über solche innerpsychische Prozesse und ein Appell an Ausländern, ihr Kreuz des Andersseins und die verlorene Identität zu reflektieren und in die geforderte Integration mit einzubringen, könnte mehr für die Akzeptanz sorgen, als manipulatorische Appelle, aufgeklärt zu sein (wer dagegen ist, ist vom gestern).

    • Es ist ein heikles Thema, aber im Kern sagt es, dass Religionen nichts zu melden haben sollten.

    • ... dazu ....
      DA: „… dass Religionen nichts zu melden haben sollten.“

      Zumindest hat die Religion in der Staatspolitik nichts verloren. Sie ist nur ein kultureller Begleitfaktor der Gegenwart, ein Kulturfaktor des jeweiligen Landes und sie ist vor allem Privatsache der Gläubigen.

  67. Abgrenzen
    Liebe Mitforisten, lieber Don,

    was mich vor allem stört, ist die selbsterwählte Abgrenzung der Kopftuchträgerinnen in der Öffentlichkeit. Diese Mitbürgerinnen zeigen mir zuerst:“ich bin Muslime, ich bin eine gläubige Frau, ich lebe anständig“! Dabei interessiert es mich überhaupt nicht , ob jemand einer Religionsgemeinschaft angehört!
    Dann beschweren sich diese lauthals über angebliche Diskriminierung, fordern Sonderbehandlungen gegen „Diskriminierung“.

    Dem Forum eine angenehme Woche!

    Ps: Trug früher auch gerne Kopftuch als modisches I-Tüpfel!

    • Ich habe jedenfalls immer eines im Handschuhfach.

    • Mit Abgrenzungsgesten halte ich es so...
      …wer mir durch von weitem sichtbare Symbole zeigt, nichts mit mir und meinesgleichen zu tun haben zu wollen, wird von mir ignoriert. Geliefert wie bestellt.

    • die selbsterwählte Abgrenzung der Kopftuchträgerinnen in der Öffentlichkeit
      In extremum der schwarze Niquab mit Sehschlitz und Handschuhen auch im Sommer – ich würde diesen Damen gerne ein Sauerstoffgerät antragen, auf dass sie nicht die selbe Luft wie die Ungläubigen atmen müssen.

      In die Tasche des leichten Sommermantels gehörte früher ein Tuch gegen plötzlichen Regen.

  68. ..und im Sondierungspapier nichts
    zur Verteidigung der Freiheit in Deutschland. Die nicht mehr einsatzfähige Armee soll 2 Mrd. erhalten. Ansonsten wird viel Geld für „Integration“ angekündigt. Es fehlt jede klare Aussage zur Pflicht, die Werte der Freiheit anzuerkennen. Nichts dazu, daß freiheitsfeindliche Ideologien oder Religionen bekämpft werden müssen. Die Türkei wird lobend erwähnt als wichtiger Partner. Dort kann man als deutscher Sozi, egal ob mit Wurzeln in Anatolien oder Geburt in Hamburg, dann den entspannten Umgang mit Kopftuch und politischen Gegnern üben.

    Es fehlt jede Aussage dazu, daß nach Entfall der Fluchtgründe, z.B. Ende eines Bürgerkrieges, die sofortige Rückführung notwendig ist. Es fehlt jede klare Aussage dazu, daß alle, die über ein sicheres Drittland kommen, sofort dorthin zurück gehen müssen.
    Es fehlt jede Aussage zur Pflicht zur Anerkennung der freiheitlich demokratischen Grundordnung und der Grundrechte aller als Voraussetzung dafür, überhaupt ins Land gelassen zu werden.
    Wer die 28 Seiten liest, erkennt erschreckt die komplette Wertleere der Dame aus der Uckermark und ihrer Bettstaubbewohner.

    Wenn die Anständigen nicht auf die Straße gehen, haben die Freiheitshasser und Gescheiterten freie Bahn. Sonst dürfen alle Frauen bald freiwillig Kopftuch tragen.

    • Es geht ja nicht um Politik, sondern um Machterhalt.

    • Tja...
      „Es fehlt jede klare Aussage dazu, daß alle, die über ein sicheres Drittland kommen, sofort dorthin zurück gehen müssen.“

      Da vertraut wohl jemand auf die Verfassungs- und Gesetzeslage.

      Überraschung! Das gildet in der Merkelei nicht mehr (das ist ja ihr Kennzeichen).

      Und das ist gut so, weil die Menschen „nu halt da sind“, ungemein bereichern und wenn endlich alle mitmachen bei der „Willkommenskultur“, und nicht nazihaft sabotieren, weil aus der Geschichte gelernt wurde, die „Bereicherungsrendite“ (Prof. Bofinger) sogar unermesslich sein wird, denn sie bringen etwas mit, das ist „wertvoller als Gold“ (Schulz), Kopftücher zB.

    • Strasse
      Eigentlich fehlen doch nur ein paar integre Leitfiguren, die sich trauen, auf die Straße zu gehen und hinter denen man sich versammeln kann, ohne sich nachsagen lassen zu müssen, dass man sich mit Nazipack gemein macht.
      Ich habe weder genug Mut noch genug Ausstrahlung und Bedeutung, mich an die Spitze zu stellen. Aber ich bin bereit, mitzumachen, wenn denn die richtigen Leute vorangehen. Ich glaube, wir wären nach und nach dann ziemlich Viele.

    • Anständige vs. Unanständige (Pack)
      Unanständige Spaziergänge Montag abend in Dresden.
      Anständige, zuletzt weit mehr als erheblich viele massenhaft Zwanzigtausende in Wien gegen Rechtsoderwasauchimmer.

      So schallt es aus (fast) allen Medien. Immer noch und nöcher. Tja.

      Wer kann anfangen zu organisieren, zu leiten (führen ist out seit ’45) und voranzugehen?

      Gewerkschaften? Ver.di? Auf grün gewendete Internationalisten. Wer so eine Arbeitnehmervertretung hat braucht keine weiteren Feinde. Refutschies werry werry welkamm. Alle anderen sind naci. Selbst mal wuchtige rotgrüne Female-Dauergiftspritzen dort live erlebt. Bin bedient. Forever.

      Intellektuelle? Auf seiten der (Un)Anständigen. Diffuser mainstream, they go where the money is, this is my Gefühl.

      (Medien-)Eliten, selbsternannte? Okay, nächster Punkt.

      Der einfache Mann(’s genug)?
      Wer reisst sich noch den Knackarsch auf für diese durchkorrumpierte arrogante und dekadent gewordene Biedermeier-Gesellschaft und steckt als Erster seine Rübe raus und hält sie hin? Ich nicht. Könnte ja dadurch (auch) BärchenweitwerferInnen retten. Das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.

      Hier ist gutes Rad teuer.

  69. Gespalten....
    @Don: Sorry für die Links, sollten Sie Probleme damit haben, bitte löschen.

    Gespalten beim Thema Kopftuch….einerseits soll doch jeder so rumlaufen wie er will (nur warum darf man dann auch nicht nackig rumlaufen??), andererseits ist ein Kopftuch je nach Fall als religöses Statement zu sehen. An sich wäre das auch kein Problem, da es ähnliches auch bei anderen Religionsanhängern gibt….nur die Crux speziell bei der Religion zu der das Kopftuch gehört, ist schlicht, dass sie den Anspruch stellt, nicht nur das Leben der Gläubigen religiös und weltlich zu regeln, sondern auch ins Leben der Leute eingreifen möchte, die mit der Religion gar nichts zu tun haben und damit wird aus dem Kopftuch auch eine politische Aussage und zwar gegen die Trennung von Glaube (Religion) und Staat.
    Dazu kommt noch dass Kopftücher ein Vorspiel zu diesen Sittenwächtern darstellen:
    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Deutschland-ueberrollt-ueberfremdet-ueberfordert/Zwei-Links-nach-Wien-2-Nachtrag/posting-31430377/show/
    Bitte dort auch die beiden Punkte a) und b) ansehen.

    Auch wenn solche netten Menschen Einzelfälle bzw. -vorkommnisse sind und zum Teil sich dies nicht nur auf diese eine Religion beschränkt hat, ergeben sich gerade mit der einen speziellen Religion diverse Konfliktzonen vgl. die Aussage über“ gemässigte, moderne Moslems“ in https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Deutschland-ueberrollt-ueberfremdet-ueberfordert/Noch-ein-Nachtrag/posting-31444561/show/ wo sich die Frage stellt wie damit umgehen….?

    Kommt noch dazu dass von der religösen „Hardcore“-Fraktion solch moralische Tendenzen geschlechtsunabhängig vertreten werden: vgl. https://www.heise.de/forum/heise-online/Allgemein/Ohne-Bezug/Kleine-Ergaenzung-gab-es-schon/posting-31538664/show/ und wie dort auch zu lesen ist, andere Frauen der gleichen Religion versuchten in ihrem Sinne zu disziplinieren.

    Nur werfen diese Extremfälle aber dann die Frage auf, was da alles auf der „Low-Level-Ebene“ passiert….es hieß wenn ich mich dunkel erinnere z.B. ja auch dass weibliche Kinder/Jugendliche mit Kopftuch andere weibliche Kinder/Jugendliche (noch) der gleichen Religion dazu gedrängt hätten es ihnen gleich zu tun mit dem Argument der Unzüchtigkeit, womit wir wieder beim „Vorspiel“ wären….und wo ich eben das Risiko sehe, dass da langsam aber sicher eine Drift ein eine Richtung einsetzt, die hier in dieser Gesellschaft schon mal überwunden war.

    bombjack

    • Passt schon, nichts editiert.

    • Islam = Gesellschaftssystem
      Hat man das erstmal kapiert, ist eine gespaltene Haltung obsolet, zumal da der Islam nicht kompatibel mit unserem Gesellschaftssystem ist.

      Religionsfreiheit betrifft keine Gesellschaftssysteme, und es wundert mich schon sehr, dass niemand außer den Unaussprechlichen, danke Moser, den Finger in diese logische Wunde legt.

    • es ist zumindest nicht möglich, nach den meisten Formen der Scharia und nach deutschen Gesetzen zu leben. Das hakt und da muss eben ein Bekenntnis zum Staat her. Die Christen haben das ja auch geschafft, trotz Codex Iuris Canonici.

    • Jein...
      „das Christentum“ eckt da in unserem Gesellschaftssystem durchaus auch gehörig an…ich sag nur der Zoff um den Schulbesuch von Kindern bei den Anhängern der „Zwölf Stämme“ und da gabs zusätzlich dann auch noch“Randale“ wegen körperlicher Züchtigung.
      Da würde ich dann auch sagen, dass diese Form, Interpretation ebenfalls nicht kompatibel mit unserem Gesellschaftssystem ist, wobei sich da immer die Frage stellt was in einem Gesellschaftssystem noch tolerierbar ist und wo die Grenzen gezogen werden oder gezogen werden sollten bzw. wo endet Religionsfreiheit (Stichwort: männliche Beschneidung).

      Allerdings und das hast Du da auch beschrieben erhebt der Islam als die letzte „Einflüsterung von Gott“ den Anspruch alles egal ob weltlich oder geistig regeln zu wollen…und da stellt sich die Frage schafft ein Islam das Bekenntnis zum Staat oder nicht?

      Als Nachhall der KiKa-Sendung erfährt man, dass der Syrer Morddrohungen erhalten habe, nicht (nur???) von Rechten, sondern auch von „Glaubensbrüdern“ weil er deren Ansicht nach zu Lasch ist…die Dame die in Berlin die liberale Moschee eingerichtet hat, „genießt“ jetzt 24 h Polizeischutz und zwar alt, aber Stichwort „Mohammed-Karikaturen“…aus dem habe ich eher meine Zweifel ob es „der Islam“ ähnlich dem Christentum auch schaffen kann…..wenn überhaupt wird das sehr steinig und schwer werden und hoffentlich nicht blutig….

      bombjack

      PS: Auch das Stadtbild in meiner kleinen Niederbayerischen Heimatstadt hat sich ziemlich verändert….ging extra nach Jahren wieder mal durch die Fußgängerzone. Okay…als Ausgleich hatte ich einige nette Gespräche mit Touristen an dem Platz wo ich Riesenseifenblasen machte….

  70. Danke
    Wunderschöner Artikel – sah gestern Abend, dass es einen neuen Beitrag gibt, ließ ihn mir für heute zum Tee übrig, um ihn adäquat genießen zu können, und freue mich nun, dass die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt waren :)

    Selten so eine schöne Darstellung zum Thema Kopftuch gelesen, besonders der Bezug zum völlig unterschiedlichen Gesellschaftssystem.

    Viele Europäer sind unsagbar naiv was Symbolik und Funktion des Hijab angeht. Desinteressiertes Wohlwollen, das man für Aufgeklärtheit hält, dominiert die Diskussion. Wenn echtes Interesse für eine andere Kultur schon unter Naziverdacht gestellt wird, hat Aufklärung allerdings keine Chance. KGE oder CR wären entsetzt, wennn sie wüssten, wie Gläubige Muslimas über sie reden, werden es aufgrund ihres Desinteresses aber wohl nicht erfahren.

    Persönlich habe ich gemerkt, wie sehr mich die Kopftuchdichte an der alten Schule meines Kindes bedrückt hatte. Jetzt an der neuen Schule unter vielen Russinnen geht es mir wieder viel besser, ich mache mir nur noch in positivem Sinn Gedanken über meine Kleidung und lasse die langen weiten Sachen weg, die ich mir für die alte Schule angewöhnt hatte. Wie weitgehend ich mich selbst eingeschränkt hatte, fällt mir erst jetzt richtig auf.

    • Die Grünen haben halt nicht so wirklich den Kontakt mit der Realität. Bzw. lassen sich das alles von ihrer Böll-Stiftung schön schreiben. Das hilft beim geschlossenen Weltbild, während hier bei uns Leute mit dem Messer ins Krankenhaus gehen, um ihre vorher niedergestochene Frau noch ganz umzubringen.

    • kann ich bestätigen
      Als ich zum Sommerfest in die Grundschule meiner Tochter im Dirndl erschien bekam ich schockierte Blicke von einer pakistanischen Mutter im bodenlangen Mantel mit Kopftuch und eindeutige Blicke von den muslimischen Männern. Ich fühlte mich nicht wohl in meiner Haut.

  71. Regilindis
    Den Seitenblick auf die arischen Sektierer. welche die vornehme
    Adeldame im Bamberger Dom zu ihrem Markenzeichen machen wollten,
    hätten Kunstfigur sich sparen können. Das herzensgute,freie und offene
    Lächeln der Regilindis in deren unmittelbarer Nähe, sagt über unsere
    Kultur viel mehr aus.
    Man kann bis in die Jahrhunderte ante Christo zurückgehen um in
    den Münzportäts der damaligen Zeit, ikonographische Zeugnisse des
    Bildes vom Menschen zu finden, in einer Reinheit und Klarheit und in
    einem Realismus, was östlich der Linie Antiochia (Antakia)-Alexandrien,
    nie geleistet worden ist.
    Ikonen des menschlichen Gesichtes, wie das archaische Lächeln der
    Pallas Athene, der freie, selbstbewußte Blick der Nymphe Arethusa
    von Syracusa oder die herrliche Königin Philistis von ebendort, sind
    Zeugnisse eines Frauenbildes, das sich der gesamte Orient nie
    geleistet hat. Selbst in den Zeiten lange vor Generalissimus Mo, nicht.
    Die Münzporträts der persischen, indischen etc. Machthaber, muten
    gegenüber den römischen Kaiserporträts, fast fratzenhaft an.
    Die Grundauffassung vom Menschen ist dort seit jeher ein andere als
    im Westen, das ist nicht zu übersehen. Eine eher Saturnische.
    Wovon die Regilindis so gar nichts hat.

    • Es wurde nun mal – wie der gesamte Dom – so interpretiert. Dass die Nazis da vieles nicht verstanden, geschenkt.

    • Bamberger Dom?
      Reglindis gehört zu den Stifterfiguren im Naumburger Dom – aber die grient eher wie ein Honigkuchenpferd. Sie meinen sicherlich die „Uta von Naumburg“.

    • @Müde Mutter
      Verständlich, daß Sie unter bestimmten Einwanderer-Blicken defensive Anwandlungen (inform von Unwohlsein) bekommen, schließlich wurden wir alle genau daraufhin konditioniert.

      Wenn sich hier aber noch was ändern soll (was es muß, schon im Interesse unserer Kinder), sollte jeder von uns genau daran ansetzen: Die eigene Konditionierung/Indoktrination erkennen und „umdrehen“.

      – Nicht wir (Original-Deutschen sowie alle, die bewußt hier leben weil sie die Werte des GG schätzen) haben Anlass zum „Unwohlsein“ angesichts islamischer Machtdemonstrationen (zu denen die entsprechende Bekleidung zweifellos gehört), nicht wir sollten uns schämen, uns anpassen und zurückweichen, sondern diejenigen, die uns ihre Ideologie aufzwingen wollen.

      Und deren Chef-Ideologen (grünlinke Gesellschaftsumgestalter im Verein mit DITIB und Co) sollten keine Macht mehr über unsere Köpfe und Gefühle mehr haben. Die Verteidigung beginnt bei den Worten. Lassen wir uns also nicht mehr durch vorsätzliche Diffamierung von Begriffen in die Defensive bringen, die für uns Wert und Bedeutung haben. Solche wie z. B. Heimat, Freiheit, Tradition sind keine „bösen“ Begriffe, sondern bewährte und sinnstiftende.

      Freiheit beginnt im eigenen Kopf. Wer sich schon von umgedeuteten Begriffen einschüchtern läßt hat keine Chance, seine (und erst recht nicht die der Gesellschaft) zu verteidigen.

      In diesem Sinne denke ich grade über ein anzufertigendes Autoschild nach:
      „Deutschtümelei? – Ja bitte!“

      Der Islam ist DIE Ideologie der Offensive. Mit defensivem Zurückweichen kann man gegen ihn nicht bestehen.

  72. Ein, aus religiösen Gründen, hier getragenes Kopftuch,
    empfinde ich, nach dem Prinzip „When you are in Rome..“ als unpassend solange man in islamischen Ländern nicht Dirndl und kurze Lederhosen tragen darf.

    • Wahlfreiheit
      Es würde schon reichen, wenn eine Frau in Berlin, Teheran oder Riad sagen dürfte: „Es kommt nicht darauf an, was auf dem Kopf ist, sondern im Kopf“, ohne dafür von Brüdern oder Aytollahs oder Imamen geschlagen oder mit dem Tod bedroht zu werden.

  73. Titel eingeben
    Sehr schöner Text über das Kopftuch aus Ihrem Blickwinkel.
    Trotzdem haben Sie alle hier sowas von keine Ahnung vom islamischen Kopftuch und haben Ihr denken nur aus der medialen Welt.
    Tauchen Sie ein und besuchen Sie „vernümpftigte“ islamische Vereine und ich verspreche Ihnen Ihr Blick über die unterdrückte Kopftuchfrau wird sich schlagartig ändern.
    Ich weiß nicht, ob Sie je ein islamisches Buch gelesen oder mit der entsprechenden Peer-Group in Verbindung gekommen sind. Denn dann lässt sich immer alles schnell ablehnen und kommentieren.
    Daran merkt man wie verblendet diese Gesellschaft mittlerweile ist.
    Ein Hoch auf weniger Werte, weniger Ethik und Moral. Willkommen Nacktheit, Fremdenhass, scheinheilige „Freiheit“ der Frau.

    • Ich kenne hier einige Türken recht gut. Wenn Sie mal wirklich AfD-Sound hören wollen: Darunter ist einer, der wirklich vor der Militärdiktatur geflohen ist und jetzt als Sozialist CSU-Werbung macht, weil es sieht, wie es in der Gemeinde kippt. Ich kenne hier Türken, die eine Bürgerwehr gegen Schwarze wollen. Und ein Lebensmittelgeschäft musste hier schliessen, weil der Betreiber massiv boykottoert wurde – falsche islamische Minderheit. Das sind alles Entwicklungen der letzten Jahre. Vor fünf Jahren hätte sich hier kein Marokkaner gefreut, wenn Algerier abgeschoben werden. Heute schon.

    • Islamisches Buch
      Ich habe Korchide „Islam ist Barmherzigkeit“ gelesen. Und ich wundere mich, wieso Korchide von anderen Moslems bedroht wird für das, was er hier schreibt.

    • Dann her damit, bitte!
      Welche Peer-Group, welche ‚vernüftige‘ islamische Vereine, welches Buch?

      Welche Ahnung von islamischer Welt haben Sie? Ich meine das als Frage, und woher?

      Zumindest derzeit kommt mir Ihr Post so vor, dass Sie sich mit dem Thema ziemlich gründlich beschäftigt haben, vielleicht aber eher mit den liberalen ‚Auswüchsen‘ als mit dem Mainstream.
      Es würde doch nichts nützen, hier mit dem Sufismus eine Lanze brechen zu wollen, wenn Sufis in islamischen Ländern verpönt und sogar kriminalisiert werden.
      Frau Hübsch macht hier gute Stimmung für Islam. Selbst im liberalen Malaysia würde sie aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu den Ahmadiyya ins Umerziehungslager gesteckt.

    • Das Ich und seine Beziehung zur Ahnungslosigkeit
      @Ich,

      nehme mal an, dass Sie gläubiger Muslim sind.
      Das ist Ihr gutes Recht und Ihre Privatangelegenheit.
      Dass ich Ihnen dieses „Recht“ zugestehe hat etwas mit Toleranz zu tun, mit unseren säkularen westlichen Werten und Moralvorstellungen.

      Die islamische Kleidervorschrift, egal ob Tschador, Hejab, Niqab,
      Burka usw. hat mit diesen Werten nichts, aber auch gar nichts zu tun.
      Ihre „Toleranz“ hört schon im ersten Satz auf.

      In Ihrer ach so schönen Welt des Islams werden Frauen als dumme, unmündige Wesen behandelt. Lesen Sie mal den Koran! Das können Sie auch außerhalb Ihrer „vernümftigen islamische Vereine“ tun.
      Dementsprechend ist auch die islamische „Recht“sprechung Frauen gegenüber absolut diskriminierend. Sie werden, und das gilt für alle islamischen Länder, als den Männern untergeordnet behandelt.
      Wenn Frauen dort für ihre Rechte auf die Straße gehen, werden sie
      vom ihren männlichen Mitmenschen attackiert und verletzt.
      Ganz zu schweigen darüber, was mit ihnen in den Gefängnissen passiert.

      Unser Wissen über den Islam können wir tagtäglich auf den Straßen, in Bahnhöfen, in Einkaufszentren, öffentlichen Verkehrsmitteln, also überall, wo Menschen unterwegs sind, bereichern. Das Kopftuch ist die Botschaft. Wer schon mal nachts unterwegs war, verfügt noch über ganz andere Erfahrungen. Besonders deutsche Ordnungshüter.
      Das ist die reale Welt, keine mediale.

      Ich weiß nicht, welche „islamischen“ Bücher Sie gelesen haben wollen.
      Ich empfehle Ihnen Bücher „über“ den Islam. Die kann man in unserer „verblendeten Gesellschaft“ einfach so kaufen. Ohne staatliche Zensurbehörde. Und lesen kann man die auch überall.

      Für Ihr höhnisches „Hoch auf weniger Werte, weniger Ethik und Moral“ empfehle ich Ihnen doch schnellstmöglich die Heimkehr in die islamische Gemeinde Ihres Herkunftslandes.
      Sonst laufen Sie hier noch Gefahr der Verderbnis und der Verdammnis.

    • Titel eingeben
      Sind Sie die Tagschicht? Bitte mehr bemühen, insbesondere bei der Namenswahl.

      Wie wäre es mit „Vanessa“?

  74. Bitte auch den Burkini nicht vergessen
    Als Mann erfreue ich mich an Frauen und Mädchen in Einteilern und Bikinis. Der Don wird bestätigen, dass noch in den 70er Jahren das Tragen von Bikinis in Bayern nicht gelitten und schon mal von der Kanzel verteufelt wurde. Aber Baden/ Schwimmbadbesuch, eingehüllt in Bettlaken? Bitte nicht, das ist nicht nur Kokolores sondern verletzt mein sittliches Empfinden. Wir sollten konsequent auf unseren westlichen, verteufelten Standards bestehen oder ein rigoroses Verbot dieser uns ständig in den Medien *erklärten’* Burkinis in der Öffentlichkeit aussprechen.

    • Sagen wir mal so, gewisse auffällige formen wurden kritisch gesehen. Aber das würden Feministinnen heute genauso tun.

  75. No, Sir!
    Wir dürfen Kopftücher keinesfalls dulden. Sie sind eine kriegserklärung
    an den Westen. Auch wenn Sie eher subtil und nicht martialisch
    daherkommt. Kemal Pasch wußte da besser Bescheid als westliche
    Liberalisten. Der kannte den Islam in und auswendig.
    Vieles an der islamischen und der arabischen Aggression ist subliminal
    und tief in der Psychlogik verankert.
    Die kommen aus den ältesten Hochkulturen und nutzen die ältesten,
    bewährtesten Tricks.
    Ein längerer Aufenthalt in deren Herkunftsländer wirkt da sehr aufklärend,
    aber außer albernem Tourismus, leistet sich das keiner.
    Jammerschade.

    • Volle Zustimmung ... null Toleranz !
      … meinerseits!

      Es gibt dafür ein einschneidendes Erlebnis …

      Als ich vor ca. 5 Jahren das erste Mal in meiner Stadt 15-20 verschleierte 6-10-jährige Mädchen aus einer Hinterhof-Moschee kommen sah -(ich wusste damals gar nicht, dass es dort eine gibt – meine Tochter machte mich darauf aufmerksam) – blieb mir fast das Herz stehen …

      als ich in die Gesichter dieser Mädchen sah – ernst, fast ängstlich kamen sie aus diesem heruntergekommenen Haus – unsicher sich umschauend – bis sie von ihren Vätern? Brüdern? Onkels? abgeholt wurden.

      … dieses Bild hat sich ganz tief in mich eingegraben – damals wurde mir die Tragweite der Bedeutung dieses „Tuches“ in seiner krassesten negativen Form – nämlich in der Manipulation von schutzbedürftigen Kindern – vor Augen geführt.

      Das geht überhaupt nicht – dagegen müssen und sollten wir uns ALLE stellen …

      Meine beiden Enkel-Mädchen – heute 8 und 4 Jahre jung – werde ich aufklären … ich kann nur hoffen, dass sie sich diesen Islam-Schwachsinn (und ja, andere Religionen auch) genau ansehen und entsprechend handeln werden.

      Die Bilder mit Schmuck in den Haaren der Frauen und zarten, hübschen „Gardinchen“ ums Gesicht, die Sie, DA, zeigen – sagen doch gerade das Gegenteil –

      diese Frauen wurden beschützt, geachtet, umschwärmt, verwöhnt, hofiert und vermutlich sehr …

      … GELIEBT.

      alles andere ist männliche „Verschleierungs-Taktik“ … übel!

  76. Regierungsmedium?
    Ich meine mich erinnern zu können, werter Don, dass Sie vor Jahren einen großen Bogen um das Thema der drohenden Gefahr einer Islamisierung Deutschlands machten. Damals wollten Sie die Zeichen an der Wand nicht sehen. Übrigens ist die FAZ auch Regierungsmedium. Die unsägliche Flüchtlingspolitik und Grenzöffnung wird von dieser Zeitung unterstützt und grundsätzlich nicht kritisiert.

    • Es hat sich in den letzten Jahren halt einiges verändert. Das lässt sich überhaipt nicht bestreiten. Vor ein oaar Jahren hätte ich gesagt, dass es Volverschleierung hierzulande nicht gibt. Speziell nicht bei den Türken. Jetzt habe ich es bei den Türkendemonstrationen hier mit eigenen augen gesehen, mit der osmanischen Kriegsflagge und dem Wolfszeichen und IS-Finger.

      Genauso haben wir hier in Manching brandgefährliche Belagerungsszenen gegen das Sicherheitspersonal. Es sind Leute reingekommen, die sich nicht um das scheren, was hier üblich ist. Das war früher alles anders, also muss man anfangen, das zu berücksichtigen.

  77. Ist es wirklich ein Knabe?
    Ich kann das Geschlecht bei Marias Kind nicht erkennen.
    Das wurde auch schon anders gemalt.
    Vielleicht war es auch nicht eindeutig.
    Wird seine Beschneidung im NT erwähnt?
    Gibt es die Bildkunstgattung: Beschneidung Christi
    (Er war ja später jüdischer Rabbiner, auch Arzt für
    Naturheilverfahren, Politiker und Philosoph, wenn
    man glaubt was in der Zeitung steht)

    Man kann viel schönes herauslesen.
    Die Männer der Unterschicht aus
    dem Norden Afrikas oder anderen Regionen
    haben wohl Hoffnungen hier Heiraten zu
    können was sie sich zu Hause kaum leisten
    können. Das ist eine gute Nachricht
    bei all dem Bösen in der Welt.
    Und sie haben nicht nur Hoffnungen
    sondern auch Erfolg was der Werbefilm
    im Kinderkanal ja auch zeigt.

    Leider reagieren sie zornig wenn aus der Heirat
    und dem deutschen Pass nichts wird.
    Das zeigt dann die Gerichtsberichterstattung.

    Was mir noch fehlt sind Bilder
    von Krankenschwestern die
    u.a. aus Gründen der Hygiene
    Kopfbedeckungen trugen und
    zT auch heute noch tragen.
    Wer will schon eine Keimverschleppung
    mit Hilfe der Haare von Bett zu Bett.

    Sie haben schon Recht..
    Die Verschleierung ist eine Frage des Zwecks.

    ggf haben wir bei Verschleierungen von Tatsachen
    oder Tatbeständen auch ein ungutes Gefühl
    da wir Freunde der allseitigen Offenheit sind.
    Damit wären wir wieder beim Stichwort
    Zielkonflikte denn welcher SPD Politiker
    will schon seine Ziele offenlegen.

    • 1 x noch, blöde AI
      Im Thomas Evangelium ist Jesus ein Essener, Angehöriger der Schicki-Micki-Bussi-Bussi-Party-Kultur Palästinas, die, weil sie nicht kämpfen konnten oder wollten, während der Belagerung Massadas durch die Römer kollektiv Selbstmord begingen.
      Wenn der Männer und Frauen verwechselt, war er mal wieder zugedröhnt, von irgendeiner neumodischen Partydroge.

  78. Wolle mer se reinlasse ?
    .
    . Nach gemachter Erfahrung :

    NEEIIIIN !

    • Titel eingeben
      Wolle mer se rausschaffe?

      JAAAAAA!

    • Maria Magdalena
      und siehe da, ein höherer Thomate hat gesprochen (Zitat aus Wiki): Im Thomasevangelium (Vers 114) wird überliefert, dass Simon Petrus „Mariham“ (Maria Magdalena) aus der Mitte der Jünger fortschicken wollte, denn „Frauen sind des Lebens nicht würdig“. Jesus soll daraufhin geantwortet haben: „Seht, ich werde sie ziehen, um sie männlich zu machen“, denn „jede Frau, die sich männlich macht, wird in das Himmelreich gelangen“.

  79. Meine Oma
    … hat früher auch immer ein Kopftuch aufgehabt, wenn sie Kartoffeln ausgemacht hat. (Sie gehörte halt zur Klasse der Leibeigenen.)

    • Das ist auch völlig in Ordnung, wenn wir wieder Leibeigenschaft haben, werde ich persönlich Kopftücher in die Ställe tragen!

    • Das war halt so
      besonders auf dem Land, als das warme Wasser noch nicht aus der Leitung kam und alles Wasser mühsam auf dem Herd morgens im kalten Haus angefachten Herd erwärmt werden musste.
      Nur, wenns verdreht als Verharmlosung für etwas ganz anderes daherkommt, merkt man die Absicht und ist verstimmt.

  80. You Do not fool me
    Ist ja lustig, jetzt hat der Don hier ganz plötzlich ganz viele zum Islam konvertierte Leserinnen.
    Die sitzen nicht zufällig in Berlin in irgendeiner Stiftung.
    Gottchen…

  81. kopftuch
    Orginalfilm auf 3sat : Gamal ab del Nasser spricht zu Hunderten Anhängern. Mehr erzählt belustigt das er mit den Muslimimbrüdern gesprochen habe.
    Sie hätten verlangt das alle Frauen in Ägypten kopftuch tragen sollten. Grosses Gelächter im Auditorium.
    So waren sie die 50/60 Jahre.

  82. Ohne Not
    Kopftuch aus praktischen Erwägungen oder als Mode-Zutat, das Frau jederzeit wieder abnehmen kann – gerne, aber nicht als politisch-religiöses
    Kampfsymbol!

    „Es ist ein Verbrechen, wenn westliche Politikerinnen das als Zeichen der Unterwerfung ohne Not im Iran tragen.“ (DA 14.1. 22:04)

    • Ja. weil es die Frauen vor Ort unter den Bus wirft. Weil es denen zeigt: Auch wir unterwerfen uns.

  83. Eine unterschätzte Frau
    der Weltgeschichte (und Bibel) scheint Maria Magdalena gewesen zu sein, von der berichtet wird, dass sie ihre Haare (auch öffentlich) offen trug.
    Aber zu dieser Zeit war Paulus noch Saulus.
    Wenn man sich Photographien aus den 50/60iger Jahren anschaut, kann man sehen, dass Kopftücher alltäglich und nicht bedrohlich waren.

    • Scheinargument
      Kopftuchtragen aus aus praktischen Gründen (wie Cabriofahren), damals v.a. wegen Schutz vor Verdreckung, der Unmöglichkeit des täglichen Waschens (damals gabs noch nicht flächendeckend fließendes Wasser) etc. hat NICHTS mit Kopftuchtragen aus religiösen Gründen und dem dahinter liegenden Symbolcharakter zu tun.

      Es gibt in Mitteleuropa ein Kopftuchtragen vor und nach der Aufklärung.

      Maria Magdalena wird damit symbolisch außerhalb der „guten“ Gesellschaft gestellt. Das ist ein Beispiel aus der Zeit davor. Eine Zeit, die im Islams oder anderen hardcore Religionen immer noch herrscht.

    • "Es ist doch nur ein Stück Stoff"
      Genau wie die braune und die schwarze Uniform.

    • Photographien?? Peanuts!
      Islamisches Land, Kassenschlager der Sechziger:
      ht tps://www.youtube.com/watch?v=KMz27ZYXAi0

      Nur als Beispiel.
      Ja, da ist auch irgendwo eine Kopftuchfrau. Aber die Haare nur halb bedeckt, zählt also nicht.

      get over with it, deutsche Gutmenschen: was wir hier und heute erleben sind hauptsächlich Schleiereffekte der Revolution im Iran, 1979. Das hat die seit dem Ende des Kaliphat in 1924 downtrodden Bewegung so richtig in Schwung gebracht, weltweit.

    • Gewusse Schiiten und Sunniten machen da einen Wettstreit, Sunniten seit der Besetzung der Moschee von Mekka.

  84. Einem aufgeklärten Europäer kann das Wurscht sein
    Einem aufgeklärten Europäer kann das Wurscht sein ob ein Mägdelein Kopftuch trägt. Ist ja nicht sein Kopf. Ich bin sicher, der Don ist auch schlau genug, daß er weiß, worum es bei der Debatte geht.

    Ja, Kopfbedeckung ist Kopfbedeckung und wenn jemand ein braunes Hemd trägt und einen schwarzen Binder dazu, dann ist das sein persönlicher Modegeschmack. Wenn jetzt jemand daherkommen würde und zu vermuten, daß sich dahinter eine bestimmte Idiologie verbirgt, so liegt das daran, daß er nicht tolerant genug ist. Und wenn sich jemand eine weiße Kapuze überstülpt, dann ist das zwar närrisch, heißt aber nicht zwingend, er sympatisiert mit dem KKK.

    Problematisch wird es allerdings, wenn Menschen, die nicht diesen Modegeschmack teilen, dazu gezwungen werden.

    In gewissen Weltgegenden dient das, was hier als Mode angesehen wird, als Abzeichen der Dazugehörigkeit. Wie das Tragen von Bärten. Seit 2015 werden diese Modeerscheinungen massiv nach Deutschland importiert. Mal sehen, wie lange die aufgeklärte Toleranz noch vorhält.

  85. Kopftuch ist nicht gleich Kopftuch...
    „Aufgeklärte“ LinksGrünInnen twittern ja gerne Bilder von Trümmerfrauen mit Kopftuch, um die Kopftuchgegner lächerlich zu machen. Dabei wird völlig ignoriert, dass diese Frauen ihre Haare aus ganz praktischen Gründen verdeckten. Mal schnell unter die Dusche zum Haare waschen war für die Nachkriegsfrauen ein unerfüllbarer Traum. Da musste das Trinkwasser mühselig von der Handpumpe geholt werden und war kostbar. Vom Mangel an Haarpflegeprodukten ganz abgesehen. Mich macht soviel geschichtsvergessenes Dummtwittern immer ganz wütend. Wie kann man so unsensibel gegenüber den eigenen Müttern/Großmüttern sein?!

    Die heutigen Kopftücher von Musliminnen haben damit wirklich gar nichts gemein. Sie werden als religiöses Symbol und Bekenntnis getragen: „Ich bin einen ehrbare Frau. Meine Reize sind versteckt. Meine Haare reizen keinen Mann.“

    Wenn ein Windstoß kommt, dann verrutscht gar nichts beiläufig wie in Dons Bildern. Null Koketterie. Die Tücher sind penibel gebunden und mit Schmucknadeln festgesteckt. Ein Untertuch bedeckt Teile der Stirn und verhindert, dass auch das kleinste Haar zum Vorschein kommt. Auch der Hals ist verdeckt, genauso die Arme, Beine und Knöchel. Da kann sich kein Mann am Schwanenhals, einer runden Wade oder einem grazilen Knöchel erfreuen.

    Ich als Frau empfinde diese straff gebundenen Kopftücher als Provokation. Da wir in einem freien (?!) Land leben, muss ich allerdings einen solchen Anblick tolerieren. Gepiercte und getunnelte Zeitgenossen sind auch nicht mein Fall. Guck ich halt weg.

    Aber wenn mir in der Stadt Mädchen im vorpubertären Alter begegnen, die sich auch schon verhüllen (müssen), damit ihre muslimischen Glaubensbrüder bei ihrem Anblick nicht rammeldösig werden, sorry, da packt mich die blanke Wut. Das gehört hier nicht her. Wem das nicht passt, der soll in ein muslimisches Land ziehen!

    Ich bin für ein Kopftuchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen inklusive Schulen. Was erwachsene Frauen mit ihrem Leben machen, ist ihre Entscheidung, aber bei Kindern hört der Spaß auf. Und auch bei Polizei, Gerichten, Lehrkräften usw. sollte religiöse Neutralität herrschen. Religion ist bei uns Privatsache und hat in der Arbeitswelt nicht verloren. Jegliches Nachgeben in dieser Richtung führt immer nur zu neuen Forderungen. Wenn man den kleinen Finger gibt, dann wollen sie gleich den ganzen Arm.

    • Schuluniform
      Interessant ist in diesem Kontext („bei Kindern hört der Spaß auf“) der Blick über den Ärmelkanal. Man kann von Schuluniformen halten, was man will, aber diese sind der große Gleichmacher. Da stößt nämlich die muslimische Kinder-Kleidungs-Indoktrination schnell an Ihre Grenzen.
      Auch Angesichts der ganzen Harz VI Kinder, die man vom Markenklamottenwahn befreien könnte, wäre das ja was.

      Also von mir aus gerne: Schuluniformen. Und von 1.5. bis 30.09. „Sommer befohlen“, also kurze Ärmel.

    • Nur sehe ich nicht, warum man wegen 5-20% Problemverursachern den Rest eine Ubiform aufzwingen sollte.

    • Leider ist das wohl so...
      Ein als Dolmetscher beschäftigter aufgeklärter Türke sagte einer Sozialarbeiterin in München : die halten euch für blöd…..

    • @ Stand your Ground
      … auf den Punkt!

      DANKE

      MiraBelle

    • @ Stand Your Ground
      Danke, ich kann Ihnen nur völlig zustimmen. Mich wurmen die 3rd wave „Feministinnen“, die Niquab und Burkini als „Befreiung“ schönreden und mit dem Hintern einreißen, was andere Frauen in Jahrzehnten an Freiheiten erkämpft haben. Vermutlich gehen diese wohlmeinenden Theoretikerinnen nicht in die Bäder, in denen die so Befreiten sich anschicken, durch schiere Unleidlichkeit die angestammte Kundschaft zu vertreiben. Es geht ja beileibe nicht nur um Textilien, sondern um das Schleifen bisheriger gesellschaftlicher Konsense des gedeihlichen Zusammenlebens und darum, als „Schwanz“ (Minderheit) mit dem „Hund“ Gesamtgesellschaft wedeln zu wollen.
      Über das, was ich empfinde, wenn ich kleine Mädchen unterm Kopftuch sehe – die Jüngste war unter einem Jahr alt und trug ein allerliebstes Kopftüchlein mit Gummizug, in dem sie fast versank – sage ich besser nichts, um den Hausherrn nicht in Verlegenheit zu bringen. Man könnte speien.

    • Jedoch: Es dreht sich um H_A_U_B_E_N repeat H_A_U_B_E_N, sowas wie hier früher
      ebenso offen sichtbar war:

      http://www.kirche-in-not.de/files/2011/06/Beim-Gebet.jpg

      http://media05.onetz.de/2015/12/12/261019_big.jpg?1449909559

      http://tubestatic.orf.at/static/images/site/tube/20160519/immaculata_ebner_body.5473209.jpg

      kein Haar außer Wimpern und Brauen zu sehen, zudem bodenlange Klamotten

      https://de.catholicnewsagency.com/image/nun-chainsaw-700x438_1505456972.jpg/1200

      Die traten so auch als Lehrerinnen vor die Klasse und nein, sie gaben auch Mathematik- und Deutschunterricht, und nein, es war keine Katholische Oberschule – vielleicht lag’s ja an den Gegebenheiten der frühen Nachkriegszeit.

      Die ersten Türkinnen kamen säkulär hier an, dachten/erhofften sich, von dem ihnen zugewiesenen Umfeld herzlich aufgenommen und eingebunden zu werden, so, wie sie das von daheim gewohnt waren. Pustekuchen – weder sie noch ihre Kinder (KindER, welch ein Graus!) noch ihre Enkel wurden zur Kenntnis genommen (Moorbauerngenerationenschicksal: Der ersten der Tod, der zweiten die Not, der dritten das Brot – die vierte kriegt wohl gar nichts). Ich nehme mich da nicht aus: Ich wohne seit vierzig Jahren ohne Namensschild an der Tür (naja, nicht ganz vierzig: Als ich mal aus dem Urlaub zurückkam, hatte die Hausverwaltung die Druckknopfklingeln durch moderne Taster mit Nameneintrag ersetzt, diese verfluchten Armleuchter! Glücklicherweise wusste ich, wie man sowas ohne es zu zerstören zerlegt und heraus mit dem Namenzettel, noch in derselben Nacht!), seit neununddreißig Jahren ist die Schelle nicht bloß abgepolstert, sondern völlig demontiert – das Schnarren des Wagnerschen Hammers störte. Wer neben mir wohnt, ist mir wurscht und wenn da halt jemand monatelang tot rumliegt, so be it – nicht jede Leiche verursacht Gestank.

      Das hatten sich unsere Ubibeneibipatriazuzügler anders vorgestellt – es blieb ihnen nichts anderes übrig, sich ihre sehnlichst vermissten Streicheleinheiten bei/von Ihresgleichen zu holen. Erkennungsmerkmal? Tja…

      Man sollte also aufhören von KopfTÜCHERN zu reden – Kopftücher sind was anderes. Das nächste Regierungsbündnis ist ja auch keine Große Koalition mehr, das FDPUniongemenge von 1965 hatte als kleine Koalition mehr Bundestagsstimmanteile – KloKo, Kloine Koalügtschon, wäre korrekt…

    • Ein aufgeklärter Türke sagte einer Sozialarbeiterin: die die halten euch für blöd!
      … was nicht weiter schlimm wäre.

      Nur LEIDER haben sie ja recht!

    • @ Hans Nase
      Mit Schuluniformen hätte ich bei meinen Kindern gut leben können. Es müssen ja nicht die unpraktischen Anzüge wie an englischen Schulen sein.

      So eine nette, pflegeleichte Kombination aus Hose und Shirt oder Pullover mit Schullogo trägt meiner Meinung viel zur Gruppenbildung bei. Und wie Sie schon richtig bemerkten, damit wäre auch manchem Kind aus nicht so wohlhabender Familie geholfen (obwohl, die Kids finden dann andere Dinge, um ihre Hierarchien zu klären – Handys, Turnschuhe, Frisuren ….)

      Ich bezweifle aber, dass man das großflächig in Deutschland durchsetzen kann. Wir rufen zwar immer alle nach mehr Gemeinschaftsgeist, aber in Wirklichkeit drehen wir uns alle um uns selbst. Inzwischen dominieren doch die lautstarken Minderheiten die schweigende Mehrheit.

      Da wird die Schulunform nicht nur von Muslimen abgelehnt, weil kein Kopftuch dabei ist, sondern auch von der Wohlstandsmutti, weil das Nicht-Marken-T-Shirt für die lieben Kleinen zu billig ist und von der Ökomutti, weil es nicht aus ungefärbter, fair gehandelter, kinderarbeitsfreier Biobaumwolle ist.

      Liste bitte selbständig fortsetzen…

    • Schuluniform
      @Don: „Nur sehe ich nicht, warum man wegen 5-20% Problemverursachern den Rest eine Uniform aufzwingen sollte.“

      Ähäm, uninformiert statt uniformiert?
      Die Problemverursacher sind jdf. doch wohl eher diejenigen Schüler, die sich über ihre Kleidung definieren und mit dieser wahlweise ihre Gewaltbereitschaft, ihren religiösen Fanatismus oder den Wohlstand ihrer Eltern zur Schau tragen.
      Heutzutage sind es also eher 5-20%, die solche Probleme nicht verursachen.

      Es mag manch einem Klamottenhöker, der mit in Bangladesch zusammengeflicktem Müll ein Vermögen verdient, und manch einer gelangweilten Klunkermutti, die ihr Gör als ihr persönliches Accessoire ausstaffiert, mißfallen – aber Schuluniformen sind nicht nur pädagogisch, sondern auch volkswirtschaftlich äußerst sinnvoll.

      Es mag das ewige Vorrecht der Jugend sein, sich durch ihre Kleidung lächerlich zu machen, dumm bleibt es trotzdem.
      Als ein Pennäler aus dem Hamburger Alstertal, der seine Tweetsakkos zur „501“ bei Ladage & Oelke bezogen hat, weiß ich, wovon ich rede.

    • Deutschland würde die Uniformen sicher in Vietnam schneidern lassen. Denn Kleidung muss so billig sein wie das Essen.

    • @Hans_Nase
      Schuluniform (mit entsprechendem Verbot zusaetzlicher Kopftuecher) waere mal eine kreative Variante. Klappt das denn im UK?

      Der Ausbruch aus dem Markenwahn ist noch ein netter side benefit – aber Vorsicht: eine Garnitur Schulklamotten ist beileibe nicht billig. Die Schulen (hier zumindest) haben Exklusivvertraege mit den Herstellern und die Preise sind entsprechend happig. Laesst sich durch 2nd hand Boerse einigermassen auffangen (oder Auftragen in der Familie) – laesst sich sowas aus Elterninitiative in deutschen Schulen einrichten? Vielleicht wieder so eine kulturelle Besonderheit die nur im Kontext funktioniert…

      Weiterer side benefit: Kinder lernen auf ihre Klamotten achtzugeben. Wenn die zweite Garnitur Uniform auch dreckig nach Hause kommt, kann halt nicht einfach irgendwas anderes aus dem Schrank geholt werden. Das gibt Druck …

      @Don: ist halt eine Frage nach der kritischen Masse. Wieviele Problemverursacher ohne Sanktionen kann eine Gesellschaft sich leisten, bevor die Anderen sehen das sie durch ihr Wohlverhalten keinerlei Vorteile haben? Ich denke bei 20% ist die Grenze definitiv bereits ueberschritten. Je nach Arroganz/Renitenz auch schon bei 5%. Kinder finden negative Vorbilder oft attraktiver als positive – einmal richtig die Sau rauslassen und man hat die volle Aufmerksamkeit aller. Also nicht mehr als ein Unruhestifter je Klasse im Idealfall.

      Fuer die bekannten Ghettos duerfte die Frage aber akademisch sein.

    • so ist es
      @ Stand Your Ground: Ihr letzter Absatz faßt das gut zusammen. Nur, wer hat den Mut, das durchzusetzen, wenn Politik, Gerichte und der Zeitungeist nicht mit
      gutem Beispiel vorangehen?

    • @Kiwi
      Nun, es ist eine Frage der Umsetzung:

      Es kann gehen:
      http://www.telegraph.co.uk/education/2017/01/23/catholic-school-prompts-uniform-row-banning-muslim-girl-wearing/

      Oder ach nicht:
      https://www.thetimes.co.uk/article/5-year-olds-wear-hijab-as-school-uniform-nkzcghfd8

      Das heißt, es ist eine Frage der Anwendung und Umsetzung. In jedem Fall bietet das Thema Uniform einen Hebel, den man nutzen kann.
      Und ob so eine Uniform dann Anzugs-/Kleidmäßig ausschaut, Loden/Dirndl- und Lederhosenmäßig oder Jeans/Sweatshift/T-shirt-mäßig, kann jede Schule ja selbst entscheiden…

    • Schuluniform
      (Ich weiss, das Thema ist inzwischen abgelutscht, ich bin halt zu spät, aber ich finde es wichtig)
      Ich stimme den Vorkommentatoren zu, die eher pro Schuluniform argumentieren.
      Einerseits, weil ich bei meinen Neffen und Nichten sehe, dass das funktioniert und positive Auswirkungen hat, wobei an deren Schule gibt’s nur eine „Schuluniform light“, d. h. genaue Vorschriften, was getragen werden darf und was nicht. Bei denen ist übrigens das Problem noch (glücklicherweise) andersherum: Meist ist es nötig, Schülern/Schülerinnen einen sackartigen, durchaus an eine Niquab erinnernden, Überwurf zu verpassen, da die (meistens) Schülerin zu offenherzig gekleidet ist, und nicht, eine zu verhüllende Verschleierung zu beseitigen. Funktioniert prima, allerdings vermutlich nur deshalb, weil die Schule auch strikt auf Einhaltung besteht.
      Zum zweiten, weil es Schüler und (manchmal) Eltern geradezu zwingt, sich damit abzufinden, dass man auch mal selber sich einfügen muss, statt ständig nur Freiheiten zu fordern, wenn man in einer Gemeinschaft leben will.
      Und drittens, weil (da meine ich die 5 – 20%, die Don erwähnt), weil – entsprechend Modellen aus der Chaostheorie – bereits 5% in einer Population ausreichen, um eine (langsame, aber wirksame) Änderung des Verhaltens zu erreichen. Ganz schön klein, die kritische Masse, übrigens.

    • @Hans_Nase
      Dass es in dem Zusammenhang funktionieren kann, glaube ich allerdings.
      Was eine muslimische Schuelerin an einer katholischen Schule im UK verloren hat, frage ich mich denn doch. In der Klasse meines Sohnes ist zwar auch eine ‚Ketzerin“, aber da geht’s soweit ich weiss ueber Anglikaner keinesfalls hinaus.

      (keine Privatschule, sondern Teil des staatlichen Schulsystems, „state integrated“ und in Traegerschaft der Gemeinde. Aber hier sind alle Schulen derart organisiert, mit weitgehender Mittelautonomie und direkter Verantwortung der Schulleitung gegenueber einem durch die Eltern gewaehlten ‚board of trustees‘, und nicht in direkter Traegerschaft des Ministeriums oder auch nur der Kommune).

      So was ist aber selbst in ‚katholischen‘ Schulen in Deutschland nicht zu erwarten (schliesse da die in aeezbischoeflicher Traegerschaft einfach mal ein, OBDA).

      @Reinhard – danke fuer den Hinweis auf die Chaostheorie. War bei mir mehr ein Erfahrungswert aus dem akademischen Labor-Umfeld. Die 5% als schwach gekoppelte Stoergroesse eines ansonsten stabilen Systems zu betrachten war mir nicht in den Sinn gekommen, aber es erklaert warum ’stabilere‘ Geselllschaften mit groesseren ‚Stoerungen‘ klarkommen, als gerade mal so marginal stabile. (An welchem Ende ich Deutschland einstufe bedarf wohl keiner weiteren Eroerterung.)

  86. Stellvertreterdiskussion
    Werter Don,

    das mit dem Kopftuch ist ja im Endeffekt nur ein Stellvertreterkrieg.

    Es geht nicht um das Tragen von Kopftüchern – das soll jede machen wie er will.

    Es geht nicht mal um die Vollverschleierung – hier bin ich für rigoroses Vermummungsverbot und „Gesicht zeigen“.

    Es geht um die Symbolwirkung. Die ganzen Gebote für Frauen im Islam sind doch im Prinzip nur da, den Trieben der männlichen Muslime keinen Anlaß zu geben, den Träger der Triebe zu „übermannen“. Somit ist das muslimische Kopftuch über Hijab bis Burka schlicht ein Symbol einer Religion, welche die Herren der schöpfung überhöht, diesen deswegen keine Triebkontrolle auferlegt sondern diese auf deren (potenziellen) weiblichen Opfer verlagert. Das ist tiefstes und dunkelstes Mittelalter. Genauso wie sie ihre Glaubensbrüder überhöht, indem sie alle Nichtgläubigen als Menschen zweiter Klasse deklariert.

    Die Auswirkung dieser Grundausprägung dieser Religion (die Überhöhung der männlichen Protagonisten) sehen wir im täglichen messern von aus deren Sicht minderwertigen Mitmenschen. Ihren Imam oder ihr Familienüberhaupt würden sie ja niemals messern.

    Insofern ist es – da stimme ich mit Don 100% überein – überfällig, an die Symbole wie die Verschleierung etc. zu gehen, um das dahinter liegende Gedankengebäude zu treffen und zu erschüttern. Irgendwo muß man ja anfangen…

    • Bin sehr pessimistisch
      Ich glaube nicht das wir auf Dauer zusammenleben können und werden. Der Islam ist der Gegenentwurf zu Europa, das vom Christentum durchtränkt ist. Ich glaube das der Islam in Europa keine Zukunft hat. Auch wenn es heute anders scheinen mag.

    • Danke Herr Nase. Das "dahinter liegende Gedankengebäude" kurz geschildert in
      Bill Warners „Scharia für Nichtmuslime“. 39 Seiten als pdf mit allen Unverträglichkeiten zu Demokratie und westlichem Leben im www.
      Nur nicht zum Kopftuch. Denn darüber findet sich nichts in den Schriften.

      Und von A. Schwarzer „Das Kopftuch ist die Flagge des islamischen Kreuzzuges. Diese islamistischen Kreuzzügler sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts aus 2002 in Alice im Männerland. Eine Zwischenbilanz.“
      Daraus:
      „Die Parallelen zu 1933 drängen sich auf. Und auch damals handelte es sich um (zunächst) reine Männerbünde, waren von 42.000 NSDAP-Mitgliedern 1933 93 Prozent männlich, die Mehrheit im Alter von 27 bis 29 Jahren. Auch damals handelte es sich (zunächst) um eine Minderheit, die von einer gleichgültigen oder sympathisierenden Mehrheit toleriert wurde. Auch damals waren (zunächst) die Juden im Visier – und die Frauen. Und nicht zufällig war eine der ersten Maßnahmen sowohl in Hitlers wie auch in Khomeinis Regime das Berufsverbot für weibliche Juristen. In beiden Fällen treibt die Männerbünde ein explosives Gemisch aus Nationalismus und Sozialismus, aus Rassismus und Mystik.“

    • Nationalsozialistische Männerbünde
      Die Zahl der weiblichen Mitglieder in der NSdAP stieg zwischen September 1930 bis 1933 von 7.625 auf rund 63.000 (bpb).

      Die deutschen Frauenverbände lösten sich 1933 zwar auf, aber die meisten gingen ziemlich schnell in den NS-Frauenverbänden auf. Und den Deutschen Frauenorden gab es schon vor 1930.

      Soumission mal anders herum, „gegen Juden und Frauen“ war mir jetzt zu einfach.

      Ein durchgeknalltes, antisemitisches Exemplar von völkischem Feminismus war übrigens Mathilde von Ludendorff, des General zweite Gattin, ziemlich gruselig, wenngleich meist barhäuptig.

      @Don
      Wunderschöne Bilder, vor allem die Dame mit dem Sternenschleier!

    • Gell? Ein Prachtstück, ich bin ganz vernarrt in sie.

    • Freiheit 1933
      Meine Mutter war im BDM um der religiösen Intoleranz ihrer Mutter zu entgehen. Die machten an Wochenenden nämlich ausgedehnte Wanderungen und stolperten jedesmal (ganz zufällig!) in ein Zeltlager der HJ.

    • Islam, Nationalsozialismus und Frauen
      Hat die Schwarzer denn auch zum dräuenden Ende ihres Lebens noch immer nichts von Emanzipation und Feminismus verstanden?

      Es geht durchaus an, das Frauenbild einer Magda Goebbels mit dem einer Margot Honnecker gleichzusetzen.

      Aber das des Islam mit dem des Nationalsozialismus?
      Thomas Marx 15. Januar 2018 um 16:35 Uhr hat es schon angerissen:

      Sowohl im braunen als auch im roten Faschismus wurde die Frau zumindest vordergründig gestärkt und nicht wie im heutigen Islam als ein Mischwesen zwischen Tier und Mensch klassifiziert, das laut berliner Polizeischülern so unrein ist, daß man mit ihr noch nicht einmal ein Schwimmbecken teilen kann.

      V. Schirach und später Gysi haben es verstanden, Mädchen ein völlig neues Selbstbewußtsein zu verleihen. Geländespiele, Lagerfeuer und Zeltlager des BDM – was die Jungs können, können wir auch!
      Und die Uniformen und Turnhemden (heute würde sie man wohl als Tanktops bezeichnen) haben den pubertierenden Mädchen erstmals Stolz auf ihre Weiblichkeit vermittelt. (Vielleicht muß man mit einer Zeitzeugin gesprochen haben, um zu verstehen, was es für ein Mädchen bedeutete, „so rumlaufen“ zu können, ohne daß jemand zu widersprechen wagt).

      Tja, und auf der anderen Seite ist der dumpfe Islam, der mal kurz die Hälfte der Menschheit verhüllt.

      Rosie, Sie gefall´n mir so, Sie! https://de.wikipedia.org/wiki/Rosie_the_Riveter#/media/File:We_Can_Do_It!_(3678696585).jpg

      (natürlich trägt Rosie ein Kopftuch)

    • sylter456
      Meine Nina Hagen wirklich diese Rosie? Ich hab da meine Zweifel;)
      http://www.songtexte.com/songtext/nina-hagen-band/rangehn-7be32ed8.html

      Jedenfalls ein Dankeschön für dieses Zitat. Hat mich mal wieder zum reinhören animiert. Mit Spliff damals als Band war (und ist) die Platte (rock)musikalisch hohe Kunst bzgl. Arrangements, Rhythmik und Können an den Instrumenten. Da hört man immer wieder gerne rein…

    • Spliff oder nicht Spliff
      Hiessen „Spliff“ zu Nina-Hagen-Zeiten nicht „Lokomotive Kreuzberg“?

    • Westliche Frauen in der Zwischenzeit
      @ hans_Nase: ich bin sogar sicher, daß der Texter an Frauen wie Nina, die Nieterin, gedacht hat.

      @ Thomas Marx: hießen sie da nicht noch „Nina Hagen Band“? (natürlich ohne Bindestriche (und ohne Gewähr))

      Wohl dem i.ü., der sich damals schon zwischen 42. und 54. St. herumgetrieben hat… (welch ein Defizit der späten Geburt meinerseits).
      Btw: RiP, Dolores O´Riordan, man hätte Dich dort geliebt!

      Aber so ist es nunmal: Andy Warhol und Jesus sind tot und Jonathan Meese und Mohammed leben.
      https://www.youtube.com/watch?v=coVVVrAXmhc

  87. à l'occasion des "faf"* semaines
    https://www.profil.at/meinung/elfriede-hammerl-kopftuch-8165642

    ob mit oder ohne:
    Ehret die Frauen! Sie stricken die Strümpfe,
    Wollig und warm, zu durchwaten die Sümpfe,
    Die sich ausbreiten im deutschen Land.
    Kochen dem Manne die kräftigen Suppen,
    Stauben ihm ab seine Porzellangruppen,
    Derweil er legt trocken mit Feder und Hand.

    *favorables aux femmes“
    Saluti alle belle donne e chiese!
    Für Marlene:
    https://www.youtube.com/watch?v=xmVzeriU5m0

  88. Alternative?
    Was passiert denn, wenn kiKa nicht genügend Mädchen dafür gewinnt, mit den Söhnen Merkels (eine knappe Million ins Land geholter junger Muslime voller „Not“) zu kopulieren? Die Zahl der islamischen Mädchenbehandlungen (ahem…Don) werden dann zunehmen, bis das Kartoffelvolk beginnt, Fragen zu stellen.
    .
    Das kann niemand wollen.

    • Ich nehme an, der junge Mann fährt auf Urlaub zurück in die Heimat und
      ehelicht dort die von der Familie Ausgesuchte, die ihm dann in seine neue Heimat folgt. Aber auch das kann zu einer Herausforderung sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft werden.
      Die BAZ berichtet über den „Fall Saidi“ und im Untertitel darüber, wie eine tunesische Familie einer Gemeinde Kosten von über 400’000 Franken beschert.
      Ein Ende ist nicht abzusehen, da die Kommune sowohl Mann, Frau als auch Kinder auf verschiedenste Art und Weise zu unterstützen gezwungen scheint:
      „Aziza Saidi jedoch kooperiert allen Erwartungen zum Trotz nicht – und dies, obwohl ihre Kinder Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Statt nach und nach Erziehungs- und andere Alltagsaufgaben zu übernehmen, lässt sie sich laut einem Behördenmitglied lieber bedienen.
      Sie tritt fordernd und arrogant auf und behandelt «Ungläubige» schlecht. Die Situation eskaliert, für die Verantwortlichen der Institution ist die Frau nicht mehr tragbar. Sie teilen den Behörden mit, dass die «Kindsmutter keinen Unterstützungsbedarf sieht und nicht zur Zusammenarbeit bereit ist».“
      Ob Kopftuch getragen wird, geht aus dem Bericht nicht hervor – an übernommenen Sitten und Bräuchen halten jedoch sowohl Mann als auch Frau eisern fest.

    • ... irgendwo ...
      … findet sich schon eine blumige Sure, die den Gebrauch von Kufar-Mädchen durch mehrere gestattet (das wurde mit den armen Jesidinnen tatsächlich so praktiziert) und der KiKA bringt das dann als neues Beziehungsleitbild („Ali (16), Muhammed (15), Cem (14), Mursa (14), Yücel (15)“ und Eva-Maria (15) – eine liebevolle Clique“. Alle mit Bart, übrigens … (bis auf Eva-Maria)….

    • Ah, cher corbeau tu chantes si bien
      Aber das deutsche Volk fragt doch schon. Schon lange. In einer Sprache, die man in Berlin nur noch nicht versteht. Wenn dann demnächst Neuwahlen anstehen, könnte das deutsche Volk noch etwas deutlicher werden. Meinen Sie nicht?
      (DdH)

    • „Bis das Kartoffelvolk beginnt, Fragen zu stellen"
      Da ist noch weit hin.

      Ergebnis der Sonntagsfrage laut INSA/YouGov …

      CDU/CSU: 31,5% (!)
      SPD: 18,5%
      AfD: 14%
      Linke: 11,5%
      Grüne: 10%
      FPD: 9,5%
      Sonstige: 5%

      Der Lernprozess scheint sich zu verzögern.
      TDV nennt dafür regelmäßig Gründe.
      Man kommt nicht umhin, ihm zuzustimmen.

      In der Summe wollen 69% CDU/SPD/Grüne/FDP wählen.
      Mich nähme wunder, welche Medien die konsumieren.

    • Es gibt einfach keinen erkennbaren Grund. SPD zu wählen. Speziell nicht hier im Süden.

    • #Sirisee
      Sie finden dieses Phänomen geographisch auch näher.

      #Grooming scandel Rotterham, Rochdale, Newcastle etc.

      Meines Wissens gibt es bereits über 1000 Verurteilungen, hauptsächlich „asia men“ aka Pakistani. (Keine Hindus, Sikhs, Chinesen, Japaner, Koreaner) Die Details sind fast nicht auszuhalten. Die Opfer, weisse Mädchen aus der Unterschicht wurden z.T. auch in den Prozessen noch als „white trash“ und „easy meat“ bezeichnet. Ein Opfer wurde mit den Initialen ihres „Besitzers“ gebrandmarkt. Die Behörden haben wegen der Angst, als Islamophob zu gelten, lange weggeschaut.

      Eine Journalistin, selber muslimischer Herkunft, hat mit einigen Frauen der Täter gesprochen. Auch diese Einsichten sind nur schwer verdaulich:
      http://www.dailymail.co.uk/news/article-4936754/Wives-men-jailed-rape-blame-victims-too.html

  89. Das Kopftuch ist ein politisches Symbol, ...
    die moderne Ausgabe der Fahne des Propheten, sozusagen.
    Der Don sagte oben: “ …die aktuelle Verschleierung ist klar sunnitisch-wahabitisch befördert … Inzwischen macht sich das auch in Bosnien breit.“
    Frauen werden, schon seit fast 20 Jahren, von interessierter Seite dafür bezahlt, Kopftuch zu tragen, in Bosnien, aber neuerdings auch der Türkei. Hier soll „Flagge“ gezeigt werde: „Seht her, wir sind hier“.

    Ein schöner Artikel, werter Don! Vielen Dank dafür!
    Ob ihn die Nomenklatura hierzulande aber auch verstehen will?

    Mit den herzlichsten Grüßen von der Alm!!

    A.

  90. „Kopftuchverbot" ...
    … ist das begriffliche Reframing des Problems u. a. durch weite Teile der MSM und die „Burkaflügel“ der SPD und der Grünen.

    Eine Umdeutungs- und Interpretationsfalle, der man nicht auf den Leim gehen sollte.

    Tatsächlich handelt es sich nicht darum, die je nach Trägerin und Kontext durchaus reizvollen Kopftücher generell zu verbieten, sondern um ein Verbot des wie immer begründeten und ausgeübten Zwangs zum Tragen bestimmter Kleidung durch die den entsprechenden Weisungen unterworfenen Frauen.

    Wer solchen Zwängen und Bekleidungsvorschriften mit einem nicht weiter reflektierten Toleranzgebot begegnet, leidet an einer neurotischen Zwangsstörung.

    Statt des populistischen Kampfbegriffs „Kopftuchverbot“ sei provisorisch und in drögem Bürokratendeutsch „Bekleidungszwangverbot“ vorgeschlagen. Das Verbot soll nicht die Frauen der Strafverfolgung unterziehen, sondern die Urheber und ihre militanten Helfer treffen, anders als etwa das österreichische „Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz“, das sich gegen die Opfer richtet und sie de facto einem doppelten Bestrafungsdruck aussetzt.

    Die unvermeidlichen Debatten zur Religionsfreiheit – dem Koran übrigens ist eine explizite Vorschrift zur Kopfverschleierung nicht zu entnehmen – muss eine säkularisierte Gesellschaft aushalten, wenn sie eine ihrer ärgsten Herausforderungen bestehen will.

    Ein Kulturkampf. Ich erinnere mich an einen Fall, der sich vor gut 30 Jahren in Süditalien ereignete. Eine Gruppe empörter Bürger hatte am lokalen Nacktbadestrand die anwesenden Frauen nachdrücklich zu sittsamer Bekleidung aufgefordert. Die Sache landete vor Gericht und fand einen unerwarteten, aber erinnerungswürdigen Ausgang: der Richter verurteilte … die Moralapostel wegen Voyerismus.
    Gepriesen sei seine Weisheit!

  91. Kopftuch, ja bitte
    Ich finde, die Muslimas sollen ruhig Kopftuch tragen. Aber dann bitte NUR Kopftuch. – Aber im Ernst: es drängt sich manchmal der Eindruck auf, dass die freiheitlichen und kulturellen Errungenschaften, die über Generationen errungen wurden, kampflos innerhalb weniger Jahre aufgegeben werden. Und das betrifft nicht nur Kleidung sondern auch Umgangsformen und Tischsitten.

  92. BaUnwmJoy4s 00:02:30
    Na, dann dürfen wir ja auch…

    Ich fang jahreszeitenkorrektglättebewältigend an:

    https://studio.stupeflix.com/v/gwoncqma9UXV/

    v.gd/uy6PGj (keine Bange, bloß 00:02:44)

  93. Mit der Schafhirtin aus Italien um 1840
    Haben Sie gerade nochmals die Kurve gekriegt, sonst hätt ich Ihnen 2 Punkte Abzug gegeben.
    Beim Lesen dieses Artikels habe ich mir gedacht was wohl meine Mutter selig zu einem Kopftuchverbot gesagt hätte, die im Hohenlohischen Mitte der Sechziger des letzten Jahrtausends als Nebenerwerbslandwirtin sich mit einem Kopftuch beim Rüben oder Kartoffeln hacken die sengende Sonne, den Staub oder den Nieselregen vom Haupte hielt.

    Die westliche Welt ist verrückt geworden weil sie in der Gesellschaft und im Umgang miteinander vor Dekadenz, verlogener Heuchelei, Korruption und Verkommenheit vor sich hin stinkt. Ein massenhafter Import aus Nahost, dem Maghreb und anderen Kopftuchstaaten hin zu einer etwaigen gesamtgesellschaftlichen Gesundung ist dabei nicht hilfreich.

    Mal sehen was noch wird. Bin sehr skeptisch. Dabei bin ich gar kein geborener Pessimist. Ich als Realist sage das ist gerade alles ziemlich Schaisse. Ein Pessimist würde ja sagen, daß die Schaisse nicht für alle reichen wird.

  94. Italienisch
    Ungern spiele ich den Besserwisser, aber man schreibt „Commedia dell’arte“.
    Danke auch für die tollen Bilder!

  95. Ach ja, die Religionen
    Wann kriegen wir endlich eine säkulare Regierung? Haben wir wahrscheinlich teilweise schon, nur kann man das in Deutschland immer noch nicht richtig laut sagen. Man geht ja auch immer so tapfer in diverse Eröffnungs- und Gedenkgottesdienste.

    Den Agnostikern und Atheisten ist das Missionieren eher fremd. Die „Gegenseite“ sieht das als ihre Pflicht an. Ich habe noch nie verstanden, wie die Einzelreligion auf die Idee kommt, sie habe die Wahrheit gefunden. Geht auch nur mit frühkindlicher Gehirnwäsche mit nachfolgender Drohkulisse, bei einzelnen Religionen ergänzt mit -unentschuldbaren- Gewaltankündigungen.

    Ich wünsche mir, dass Angriffe auf die körperliche Unversehrtheit aus religiösen Grunden nicht strafmindernd, sondern strafverschärfend angesehen werden sollten. Das sollte wirklich allen klar machen, dass der kleinste gemeinsame Nenner eines Staatswesens immer nur laizistisch sein kann.

    DA hat recht, wenn er nicht die kopftuchtragenden Frauen, sondern die Imame, die das fordern, ins Visier nimmt.

    Was ich nicht verstehe, warum der Staat nicht säkular handeln kann, dabei aber allen Weltanschauungen ihren Freiraum läßt.

    Beispiel Essensvorschriften: Koscher, halal, Freitags nur Fisch, usw., das gehört aus öffentlichen Mensen usw. entfernt. Es genügt völlig, wenn man die Bestandteile des Essens auflistet, dann kann jeder sich selbst überlegen, was er essen darf. Für meinen Teil reicht mir gesundes Essen. Ich meide alle Läden und Restaurants, die religiös definierte Lebensmittel und Speisen anbieten.

    • Die SPD hat völlig vergessen, wie wichtig Laizismus früher mal war, wenn sie jetzt dem Aussenminister Erdogans den Tee einschenkt.

  96. Titel eingeben
    Die zu erwartende Reminiszenz an die literarischen Konvolute eines „Dr. Lorenz Matthäi“ im Tegernseer Heimatblättchen anlässlich seines einhundertjährigen Todestages wirft ihren Schatten schon seit geraumer Zeit hier als „sozialdemokratisch – Berliner Saupreiß, vareckta“ Schmadereien voraus. Und erotische Eskapaden des Urbayern waren ja anno dunnemals schon Gesprächsstoff, wobei die angebliche linkskritische und liberale Positionierung bereits 1992 enttarnt wurde. So etwas braucht halt seine Zeit.

    Zu den heute hinzukommenden Ausschaffungsphantasien über möglicherweise hier geborene Muslime wird sich sicher eine islamische Kultusgemeinde finden, welche dann diese Wünsche adäquat auch noch unterstützt ….

    Steigerungen sind jederzeit, dies- und jenseits von Alpenpässen, möglich – man konzentriert (sich?) ja schon.

  97. ...
    Also aus biologisch-evolutionstechnischer Sicht hat jeder Breitengrad genau die Hautfarbe, die für den Breitengrad und die Sonneneinstrahlung am besten ist. Wäre dem nicht so, wären wir wahrscheinlich etwas dunkler. Wenn jetzt Leute mit eh schon dunkler Hautfarbe und dadurch in unserer Region massiv benachteiligter Vitamin D Produktion auch noch meinen, das ganze Jahr komplett verschleiert durch die Gegend laufen zu müssen, haben sie natürlich meinen Segen und wir in ein paar Jahrhunderten wieder den Normalzustand.

    • Vitamin D
      Beobachte schon lange das ungesunde watscheln der unsportlichen, nie der Sonne und Licht ausgesetzten verhülltem Damen. Von laufen kann keine Rede sein. Es wird hin und her gewackelt und geschlurft. Wahrscheinlich geplagt von Hüft- und Kreuzschmerzen, Depressionen nicht vergessend. Es gibt einen signifikanten Zusammenhang zwischen Gesundheit und Aussetzen des Körpers mit Sonnenlicht in unseren Breitengraden. Krankenkassen die dies aufgrund der Vor- oder Nachnamen der Patientinnen statistisch nachweisen könnten, halten leider still. Die Allgemeinheit bezahlt auch so.

  98. Kopftuch-Missverständnisse
    Es wird immer wieder behauptet, das Kopftuch (allgemein der Verschleierungszwang im Islam) richte sich gegen die „Gelüste“ der muslimischen Männer. Das ist nicht zutreffend. Wenn muslimische Männer ihre Gelüste ausleben, dann ja nicht an den Haaren ihrer Opfer. Es ist auch noch kein Kartoffelmädchen durch Haarabschneiden geschlachtet worden. Muslime schneiden da anderes ab.
    .
    Mit der Verschleierung richtet sich die Muslima nie gegen Männer, sondern immer gegen andere Frauen. Der Schleier sagt nur eines: ich bin dir moralisch überlegen. Ich bin keine Christenhure wie du.
    .
    Also kurz: Schleier ist getragene Moral. Überlegene Moral. Der Schleier ist Waffe unter Frauen. Und hat, findet euch ab, liebe M(esserm)änner, nichts mit euch zu tun.

    • Lieber Rabe, das muss jetzt sein:
      Das sehen Iranerinnen in der Praxis aber völlig anders. Und ich weiß, wovon ich rede! Meine Ex trug das Kopftuch bei ihren Besuchen im Iran freiwillig, um auf der Straße den lüsternen Blicken und Kommentaren der dortigen Männer zu entgehen.

      Als junges Mädel hatte sie den Umsturz im Iran erlebt. Da kontrollierten Religionswächter die Straßen und schlugen unverhüllten Mädchen mit Stöcken auf die Köpfe.

      Sehr viel später änderte sich das. Da gab es Tage, an denen man unverhüllt die Straße betreten konnte. Am nächsten Tag jedoch war das dann wieder verboten.

      Ihre Haarpracht ist im Übrigen unvergleichlich. Da werden nordeuropäische Damen blass vor Neid.

    • Vielleicht etwas von beidem
      Beide Begründungen schließen sich ja nicht aus. Eine unverschleierte Frau ist aus muslimischer Sicht ein Flittchen, dass dadurch natürlich bessere Chancen auf Aufmerksamkeit bei den Männern hat, die verschleierte Frau wäre also im Nachteil.
      Weil sie auf (weitere) Männer verzichtet, ist die verschleierte Frau moralisch überlegen.
      Viel wichtiger aber: „so wie ich leiden musste, sollen auch meine Töchter leiden“, ein Effekt, der zB. auch Genitalverstümmelungen unausrottbar macht.
      Schon muslimische Kinder lernen, auf unverschleierte Frauen zu zeigen und „Du Hure“ zu rufen. Das schafft den nötigen Druck.
      In der FAZ war zu lesen, dass junge muslime Männer sich am Alex gegenüber von H&M hinsetzen und auf eine deutsche Freundin hoffen, weil die vielen jungen, unverschleierten Mädchen die heraus kommen so gut gelaunt sind und sie auffordernd anlächeln.

    • Rabe, schön argumentiert, aber leider aus vollkommener Unkenntnis
      Stellen Sie sich vor, die ganze Sozialisation hindurch nie Frauenhaare ausser den durch das Kopftuch zusammengedatschten Ihrer Mutter gesehen zu haben. Keinen normalen Umgang mit Frauen von ausserhalb gelernt zu haben.
      Dann bekommt das Haupthaar schon eine grosse Bedeutung. Das ist sogar der Fall bei Männerhaar! Schauen Sie sich irgendwo in Asien um, bei den Haaren von Frauen und Männern, und was da überall für ein Brimborium drum gemacht wird; und nicht nur in islamischen Ländern!

      Asiatische und muselmanische Männer kenne ich ausgiebig. Und die letzteren stehen voll auf volle Frauenhaare, und zwar weniger auf die Farben die sie kennen, also eher dunkel, sondern auf blond. Das allergrösste aber sind Rotschöpfe. Da kriegt der normale Mann schon, naja, Sie wissen schon, unterhalb des Gürtels … Contenance … .

    • Islamkenner Bassam Tibi, Schüler Adornos erklärt:
      http://bazonline.ch/ausland/europa/diese-maenner-denken-deutsche-frauen-sind-schlampen/story/22916308
      «Diese Männer denken: Deutsche Frauen sind Schlampen»
      Und dass auch viele der streng gläubigen muslimischen Frauen so denken…

    • Titel eingeben
      auf den punkt gebracht!

  99. Spitze des Berges
    Wir stehen dem orientalischen Verschleierungs- und Serail-Gedanken verständnislos gegenüber, weil er ursprünglich etwas anspricht, das gerade den hiesigen kartöffelchen konsequent aberzogen wurde. Gemeint ist der Abstammungsgedanke. Man stelle sich vor, dass publik würde, ein muslimischer Herrscher, der seine Stellung vor allem aus der Verwandtschaft mit dem Propheten herleitet (Jordanien z.B.), sei von – na sagen wir mal nicht so ganz sicherer Geburt. Staatskrise wäre die Folge. Die Legitimationskette wäre unterbrochen – ähnlich wie bei uns Wahlbetrug. Dieser naturalistische Dynastiegedanke ist ebenfalls bei Teilen des gemeinen Volkes heutzutage noch im Clandenken lebendig (siehe Claude Levy-Strauss, Wildes Denken). Das Kopftuch ist nur einer der Mechanismen um vor einem Einbruch in Dynaszie oder Clan zu schützen (mater semper certa est). Clandenken wird übrigens zu Unrecht derzeit lediglich kriminellen Großfamilien etwa libanesischer oder palästinenscher Herkunft unterstellt. Es scheint mir eher eine gewisse archaische Grundhaltung arabisch-muslimischer Männer (und wahrscheinlich auch Frauen) zu sein. Das ist naturgemäß ein lediglich kulturelles Phänomen, das je Individuum in verschiedenen Abschattungsgraden existieren mag. Aber in unseren Breitengraden wird diese Grundhaltung gern dadurch erhalten, dass arabisch-muslimische Männer weibliche Familienangehörige vor zuviel Kontakt mit der als kulturfeindlich wahrgenommenen Umwelt schützt. Damit kann das alte (Clan-)Denken ohne Abstriche in der Kindererziehung weitergegeben werden. Derartiges dürfte auch in etwa als Motivation für unangekündigte aufgebrachte Schulbesuche von erwachsenen Familienmitgliedern (Berlin, Hamburg) angesehen werden können.
    Das Kopftuch ist daher meiner Auffassung nach lediglich die sichtbare Spitze eines uns bislang verborgen gebliebenen Bewußtseinsgebirges.

    • @ Fetter Kater
      “ Viel wichtiger aber: „so wie ich leiden musste, sollen auch meine Töchter leiden“, ein Effekt, der zB. auch Genitalverstümmelungen unausrottbar macht.“

      Das ist sowohl in männlicher als auch in weiblicher Zwangsbeschneidungsvariante eine Form von Stockholmsyndrom.

      Kopftuchtragen wird ansonsten auch über (teils brutal-brachialen) Gruppendruck erzwungen:
      Als das ÖR sich sowas noch traute (muß mindestens acht Jahre her sein) gab´s mal eine Dokumentation über französische Banlieus. Dort wurde u. a. gezeigt, daß sich kein Mädchen ohne männliche Begleitung von Verwandten aus dem Haus traute, auch nicht zur Schule, daß die Brüder und deren Freunde dafür sorgten, daß die Mädchen nach Rückkehr aus der Schule das Haus nicht mehr verließen und ohne Kopftuch oder Schlimmeres sowieso nicht. Die Einhaltung dieser „Regeln“ wurde mit Gewalt durchgesetzt, auch auf nicht-verwandte Mädchen, die dem „Zuständigkeits“- (=Herrschafts-)bereich zugeschlagen wurden weil sie im selben Block wohnten.

      Von Lehrern in Schulen mit nur noch wenigen, original-deutschen Kindern weiß ich, daß diese dort teilweise extrem gemobbt werden und einige kleine Mädchenohne Mihigru schon deshalb ihre Mütter bitten, auch ein Kopftuch tragen zu dürfen, um nicht mehr „deutsche ***“ u. a. genannt zu werden. – Auch eine Form von „Integration“.

      Unsere Kinder sind aufgewachsen mit „Man kann über alles reden“ und „Gewalt ist keine Lösung“. Sie sind jetzt konfrontiert mit welchen, die in gewaltaffinen Strukturen aufwachsen und oft gleich zuschlagen, ohne eine Chance zum Reden (neudeutsch „täglichem Neuaushandeln“ der gesellschaftlichen Verhältnisse) zuzulassen…

      Wir haben sie dadurch m. E. zu Opfern und Beute erzogen und das ist tragisch.

    • maciste grüßt den verf.patr
      hmm, klingt zwar plausibel, indes konnte sich z.b. per se keiner der mächtigen mamlukensultane je auf abstammung oder dynastischen gedanken berufen.
      battle on.

    • Abstammung und Religion
      Könnte die Rückbindung verschiedener Richtungen des Islam an Familienmitglieder des Propheten eine Lösung des Streits vielleicht, sagen wir, recht erschweren?

      Im Gegensatz dazu die rein theologischen Streitigkeiten im Christen, die nach rund 250 Jahren zumindest mit einem Waffenstillstand und einem modus vivendi endeten.

  100. Danke, dass Sie das Kopftuch-Thema aufgegriffen haben, Don Alphonso
    Ich habe unglaubliche Mühe zu verstehen wie Medien wie die Zeit, der Spiegel etc. tatsächlich Pro-Kopftuch-Artikel bringen. Ebenso jahrzehntelang bei den Grünen kann ich mit dieser Partei nun rein gar nichts mehr anfangen. Die leben auf einem anderen Planeten. Herr Houellebecq hatte völlig recht: Die Frauen werden geopfert.

    • Ich kapiere es auch nicht. Es muss wohl virtue signaling sein, wer ist der Toleranteste der Toleranten.

    • Ohne Moos nix los; früher diente man sich Moskau, Peking, Tirana (jawoll!) an, ...
      … und jetzt sind die Ölscheichs aller Länder zahlungskräftiger als die KPdSU je war.

  101. "Alle 11 Minuten verliebt sich ein Kind bei KiKa"
    wirbt der ÖR für seinen Salafismus-Kanal.
    .
    Was KiKa aber verschweigt: Nicht alle diese Kinder werden dann von ihren muslimischen Lovern halal geschlachtet.

  102. vor ca. 2 Monaten
    Konzept für die erfolgreiche Integration von Zuwanderern:
    „Ich möchte, dass es Lehrerinnen mit Kopftuch an Berliner Schulen gibt.“
    Zitat der ehemaligen Landeschefin der Grünen, Bettina Jarasch.

    Ich vermute, sie meint es wirklich gut.

    • Natürlich. Auch das Maschinengewehr sollte Kriege unwahrscheinlicher machen,

    • kreuz
      noch toller fände ich ja ein dekolltee mit Kette und Kreuz!

    • Das ist auch die aktuelle Haltung der Landesregierung
      Das wird aktuell in der berliner U-Bahn sogar groß beworben.

      Im Mittagsmagazin, aktuell vom rbb verantwortet, ein großer Beitrag darüber, wie junge Muslima in Jordanien mit deutscher Unterstützung zu Instalateurinnen ausgebildet werden. Sie fühlen sich“wie andere Menschen“. Langer Beitrag, der auch die Ehemänner zeigt und ihre Reaktion. Ganz grße Sache. Letzter Satz: Der Kursus dauert 2 Monate…..

    • Titel eingeben
      früher dachte ich fälschlicherweise es wäre naivität. inzwischen weiss ich es ist ideologie. das ist das wirkliche problem. die ideologie ist fruchtbar noch. die naivität würde darwinistisch verschwinden.

      diec chebli ist nicht das problem, es sind ihre unterstützer. sie ist nur opfer ihrer familiären situation und letztlich zu bedauern. opportunistisch bis in die spitzen ohne überzeugung von irgendwas. sie tut mir leid.

      als ddr jung kennt man das. die wirklich schlimmen sind die ideologen und nicht die verrückten. verrückte wird es immer geben und tun im normalfall keinem weh. ideologie ist schmerzhaft durch ihr sendungsbewustsein.

    • Landeschefin der Grünen, Bettina Jarasch, meint es wirklich gut.
      Das ist ja das Schlimme:

      Das Gegenteil von gut ist seit jeher gut gemeint…

  103. ... "Turmaufbauten unter dem Kopftuch ...
    … werter DA –

    Ich bin eine aufgeklärte Europäerin –

    … gerade deshalb bin ich entschieden gegen diese seltsamen „Ungetüme“, die Sie Kopftücher nennen – warum denn nur stopfen sich viele junge muslimische Frauen irgendwelche Topf-Wurst-ähnlichen Dinge unter´s Kopftuch – ???

    … das muss mir mal EINE erklären, wozu dies gut sein soll?!

    … doch nicht etwa um den „Reiz“ zu erhöhen?!

    Und warum bitte werden Mädchen ab 6 Jahren auch schon verhüllt in die Moscheen geschickt – (selbst gesehen – vor ca. 5 Jahren schon). Danach abgeholt von ihren Vätern, Onkels, Brüdern oder Cousins. Das ist Indoktrination und Missbrauch von Kindern …

    Recht haben Sie, wenn Sie sagen, Verbote sind fast nie zielführend – nie ein pädagogisch gesunder Ansatz … jedoch Kopftücher die uns heute begegnen …

    NEIN !!!

    diesmal liegen Sie – Verzeihung – völlig falsch.

  104. Dual-Use
    Das Kopftuch gehört zu den sogenannten Dual-Use Gütern die sowohl militärisch als auch zivil eingesetzt werden können.

    Als Sozio-kulturelle Waffe, mit Wirkung nach Innen in die eigene Sippe zur Disziplinierung (ehrbar/ehrlos), Abgrenzug (Gläubig/Ungläubig), Identifikation (Freund/Feind).

    Mit Wirkung nach außen Territorium markieren, Botschaft verbreiten (wie NS-Armbinde, SED Abzeichen aka SChreck-Ellypse, Rotes Halstuch, Schwarhemden, Mao Look,..),
    ab einer gewissen Anzahl von Kopftücher/km² wird damit ein neuer Standard gesetzt (Tradierung, Dominanz).

    Das gleiche gilt für den männlichen Wahabiten-Look mit Mohammed Bart und Häkeldeckchen; ggf. weitem Hemd mit Pluderhose.

    Als Ziviles Gut ist es ein Kleidungsstück, ein Livestyle Accessoire, ein Zeichen der persönlichen Religiosität, der Verbundenheit mit Allah, da man sich seinen Gesetzen unterwirft.

    Zu was ein Dual-Use Gut verwendet wird obliegt dem Besitzer dieses Gutes. Ein außenstehender kann dies erst sicher wissen, wenn er der Wirkung des Gutes ausgesetzt wird.

    Für die islamische Reconquista seit Khomeini, mit der dem Islam eigenen Orthopraxie, ist das Kopftuch und seine Spielarten bis zur Burka der Ausweis der Rechtgläubigkeit und Gottgefälligkeit, seine Sichtbarkeit in der Gesellschaft bis hin zur Dominanz ist erklärtes Ziel.

  105. Kopftücher in der Bibel
    „Und Juda sah sie und hielt sie für eine Hure, denn sie hatte ihr Gesicht bedeckt.“ (1 Mose 38, 15).
    Die Schleierstellen im AT wie im NT beziehen sich auf das kulturelle Umfeld, das zur jeweiligen Zeit geherrscht hat. Manchmal waren es die Huren, die sich verschleierten, und die Anständigen waren sichtbar. So zur Zeit von Juda und Tamar.
    In Korinth, einer Stadt mit Aphroditetempel und 1000 „heiligen“ Huren, waren die anständigen verschleiert. Es geht nicht um den Schleier, sondern um den Ruf der Frau. Paulus sagt in 1 Korinther 11, 15 sogar: „Das Haar ist ihr [der Frau] anstatt eines Schleiers gegeben.“ Daß Kirchenbeamte und Mohammedaner daraus gußeiserne Regeln machten, kann man Paulus nicht anlasten.

  106. Nur Eindruecke
    Keine Begründung, keine Meinung, nur meine Eindruecke:

    Tja, bei meinen wenigen Besuchen in der alten Heimat sah ich dann die schweren Kopftücher, die Haare, Hals und Schulter verschnüren und nur ein kleines Oval für ein Gesicht frei lassen, und die langen Mäntel, diese meistens in finsteres Schwarz verhüllten Wesen (ob es Frauen waren konnte ich nicht wirklich identifizieren) und ich sah meine neuen Landsleute (die in Lateinamerika!) in leichten luftigen Kleidern, nabelfrei, kurzen Blusen, die Haare wehend, viele geschminkte Gesichter, auf Schönheit achtend, ohne Probleme oder Scham oder Angst vor sexuellen Überfällen durch Männer den oft großen Busen vor sich her tragen, und dem gegenüber sah ich diese dunklen düsteren verhüllten Gestalten und ich dachte nur:

    Um Gotteswillen, was ist denn hier los? Ich ersticke schon beim Schauen. Mich erdrosselt das.

    Ach so, Religion. Und dann entsann ich mich, als Kind gelehrt zu bekommen, dass Gott den Menschen schuf und damit auch seine fünf Sinne, wie etwa das sehen, riechen, fühlen und ich fragte mich, wie kann ich mit Handschuhen etwas Berührtes fühlen. Und ich fragte mich, aus religiösen Gründen natürlich, wenn Gott mir die Haut als eine meiner fünf Sinne geschenkt hat, warum, zum Teufel nochmal, gibt es Menschen die dieses Gottesgeschenk derart massiv und düster verschnueren und verpacken, als habe Gott einen riesigen Fehler gemacht und sie, der arrogante besser wissende Mensch, will es nun korrigieren durch Mumifizieren und ähnlichen, dem leiblichen Tode nahen Verhaltensweisen.

    Schaemt man sich der Schönheit der Haare? Möglicherweise. Sie schämen sich also des Geschenk Gottes, die Kopftuchtragenden Damen? Und begruendet es Religioes.

    Und ich war Dankbar als ich dann diese alte Heimat wieder verließ, um wieder frei atmen zu können, um Menschen zu sehen, die es lieben den Wind auf ihrer Haut spüren zu können , die Sonne fühlen zu können, ihre Haare im Wind wehen lassen zu können, um zu wissen: Ja, das ist Gottes Wille, darum hat der Herr dir die fünf Sinne geschenkt. Wenn hier schon einige aus religiösen Gründen das Kopftuch und weitere Mumifizierungen begründen….Wieviel Furcht vor Gottes Geschenk muss da doch bestehen….
    Es gibt kein einziges echtes Argument fuer ein Kopftuch, das zudem auch Hals und Schulter bedeckt.

    • Titel eingeben
      Ausführungen dreier Kanonisten zu c. 1262 § 1 und § 2 des CIC/1917:
      „Die Kirche wünscht die Aufrechterhaltung des altkirchlichen Brauches, daß in der Kirche Männer und Frauen voneinander getrennte Plätze einnehmen. Die Männer sollen in der Kirche und auch außerhalb bei der Teilnahme an kirchlichen Funktionen unbedeckten Hauptes sein, es sei denn, daß der Volksbrauch oder die besonderen Umstände anderes erfordern. Frauen sollen dagegen in der Kirche und bei gottesdienstlichen Funktionen auch außerhalb stets bedeckten Hauptes erscheinen und in bescheidener Kleidung, besonders wenn sie zum Tisch des Herrn hinzutreten.“ (Holböck, Carl, Handbuch des Kirchenrechtes)
      „Genau umgekehrt ist es bei Frauen, bei ihnen gilt es als Zeichen der Ehrerbietung, den Kopf zu bedecken – das gilt insbesondere in katholischen und vor allem in orthodoxen Kirchen, dort ist eine fehlende Kopfbedeckung bei Frauen ein grober Verstoß gegen die gute Sitte. Und schauen Sie mal die TV-Gottesdienste mit dem englischen Königshaus: Sie werden dort kaum eine Frau finden, die nicht das Haupt bedeckt.“

    • Ja, es ist noch lange nicht vorbei, gerade deshalb will ich nicht noch mehr davon.

    • Andere Länder, anderes Klima
      @ Tico,

      nun, Sie vergessen, das Wetter.
      Bei uns hier ist es auch viel kälter als bei Ihnen da in Costa Rica.
      Wer aus dem warmen Orient kommt, fröstelt halt schneller.

    • Titel eingeben
      Ausführungen dreier Kanonisten zu c. 1262 § 1 und § 2 des CIC/1917:
      „Die Kirche wünscht die Aufrechterhaltung des altkirchlichen Brauches, daß in der Kirche Männer und Frauen voneinander getrennte Plätze einnehmen. Die Männer sollen in der Kirche und auch außerhalb bei der Teilnahme an kirchlichen Funktionen unbedeckten Hauptes sein, es sei denn, daß der Volksbrauch oder die besonderen Umstände anderes erfordern. Frauen sollen dagegen in der Kirche und bei gottesdienstlichen Funktionen auch außerhalb stets bedeckten Hauptes erscheinen und in bescheidener Kleidung, besonders wenn sie zum Tisch des Herrn hinzutreten.“ (Holböck, Carl, Handbuch des Kirchenrechtes)
      „Genau umgekehrt ist es bei Frauen, bei ihnen gilt es als Zeichen der Ehrerbietung, den Kopf zu bedecken – das gilt insbesondere in katholischen und vor allem in orthodoxen Kirchen, dort ist eine fehlende Kopfbedeckung bei Frauen ein grober Verstoß gegen die gute Sitte. Und schauen Sie mal die TV-Gottesdienste mit dem englischen Königshaus: Sie werden dort kaum eine Frau finden, die nicht das Haupt bedeckt.“

  107. Das Kopftuch...
    war zwar anfangs exotisch, wurde aber weitgehend als rückständig ignoriert, weshalb auch kaum jemand einen Grund sah es zu tragen oder es als rückständig besonders wahrzunehmen. so habe ich es erlebt.
    Die Debatte entstand, und deshalb ist die Diskussion ums Kopftuch eben nicht ehrlich, als das Kopftuch zum politisch religiösen Statement der bewussten Abgrenzung wurde.
    Es mag sein, das heute viele Musliminen es tragen, weil es Ihnen religiös wichtig ist.
    Aber Schlagzeilen macht undmachte es regelmäßig als bewusste Provokation der Abgrenzung und „Nichtintegration“ als Weigerung den hiesigen Wertekanon zu akzeptieren.
    Das erst hat es zum „roten“ Tuch gemacht, das entsprechende Emotionen hervorgerufen hat.
    Ansonsten sehe ich es genauso wie Sie , am Tuch kommt mir zwar schnell der Verdacht, das dies nichts mit Religion zu tun hat, aber das ist weder sicher noch beweisbar, womit es der individuellen Freiheit unterliegt.
    Was mir wiederum die individuelle Freiheit gibt diejenigen unter den Verschleierten abzulehnen, die sich damit nur abgrenzen wollen.
    Denen wäre ich gerne behilflich in ihre Herkunftsländer zurückzukehren, denn sie haben hier schlicht nichts verloren.
    Und hätten sie die Moral, die so radikal gerne damit verbinden, würden sie von alleine gehen. Aber da zählt der weltliche Vorteil dann doch am Ende mehr.

    • @Berthold Grabe
      “ Und hätten sie die Moral, die so radikal gerne damit verbinden, würden sie von alleine gehen. Aber da zählt der weltliche Vorteil dann doch am Ende mehr. “

      Sie haben weder Moral noch Logik, zumindest die wahhabitischen Muslime: Wenn alles so sein soll wie zu Mohammeds Zeit warum benutzen sie dann „westlich verderbte“ Telekommunikationsmittel für ihre Propaganda, westliche Waffen und Fahrzeuge für ihre Eroberungskriege, westlich-säkuläre Verfassungen zur Verbreitung ihrer „Religionsfreiheit“ (die weder mit Religion noch mit Freiheit zu tun hat)und nisten sich in industrialisierte Gesellschaften ein, die sie verachten und die (noch!) das genaue Gegenteil ihres idealisierten Lebensentwurfs sind?

      Der Islam war und ist (bis auf wenige Varianten wie z. B. Sufismus, dessen Anhänger von Sunniten und insbesondere Wahhabiten verfolgt werden) eine Eroberungsreligion. Das darf man nie vergessen.

    • Es gibt, wie üblich, ein Schweizer Patentrezept:
      … bisher angewendet im Tessin:

      Wünschen Sie als Stimmbürger und Steuerzahler ein Vermummungsverbot im öffentlichen Raum zur geistigen Landesverteidigung und proaktiven Terrorabwehr?

      (einschließlich Interpretation von mir)

      Antwort: JA

      Fall gelöst.

      (Wem es im Tessin nicht gefällt, der kann ja auch gerne in Saudiarabien urlauben oder arbeiten…) [ahem. Don]

  108. Kopftücher und BiedermännerInnen
    Lieber Don Alphonso

    herzlichen Dank für den modischen Streifzug durch die Jahrhunderte inklusive Bildern!

    Selbst trage ich keine Kopftücher – ich sehe damit aus wie Tante Trude beim Marmeladekochen – sondern bevorzuge Hüte. Beim Wandern trage ich einen Tilby, der macht zwar nicht unbedingt schön, hat aber andere Vorzüge.

    Bei der leidigen Kopftuchdebatte fühle ich mich an Biedermann und die Brandstifter erinnert, nur dass die heutigen Biedermänner auch als Feministinnen bestehen (welche eine Ironie) Die Gefahr für die westliche Lebensweise wird nicht gesehen, obwohl sie offen vor uns liegt.

    Wenn Männer Frauen sagen, was sie im Namen Gottes/Allahs anziehen MÜSSEN, hat das mit Machtausübung und Unterdrückung zu tun, nicht mit Mode und individueller Freiheit und schon gar nicht mit Religion. Es wird immer Frauen geben, die genau diese Unterdrückung ganz großartig finden, aber es ist Wahnsinn, diesen noch öffentlich Beifall zu klatschen.

    Herzliche Grüße sendet

    Hessin

    • Ja, ich lese öfters mal, was das Gunda Werner institut so macht. da sind Biedermann und Brandstifter personengleich,

    • Sehr richtig
      Stimme voll mit Ihnen überein

    • BiedermannInnen und BrandstifterInnen
      … ist sehr schön gesagt!

      Es gibt halt kein Monopol alter weißer Männer auf Dummheit und Feigheit!

      (Mit dieser gar nicht so seltenen Kombination kann man es ziemlich weit bringen, in Sachen unerwünschter Nebenwirkungen…)

      Mehr demnächst wieder auf KiKa!

  109. Unterwürfigkeit
    @ Don um 11:00 Uhr

    „Ja. weil es die Frauen vor Ort unter den Bus wirft. Weil es denen zeigt: Auch wir unterwerfen uns.“

    Da haben Sie vollkommen recht!

    Noch schlimmer ist die Aktion des österreichischen Botschafters in Teheran.

    Auf einem Foto ist er zu sehen, wie er beim Besuch des Mausoleums von Khomeini wie ein Frömmler die Gitterstäbe der Absperrung küsst und dabei strahlt.
    Kann man das noch unterbieten? Leider habe ich keinen Link, nur die Bilder, die mir zugeschickt wurden.

  110. Syrisches Flüchtlingsmädchen, 16 Jahre alt, 2 eigene Kinder....
    Authentisch, nicht irgendwo gelesen.
    Familiennachzug? Integration?

    SPD (Cobra), übernehmen Sie!
    Oder wie es im Original heißt, Mission: Impossible.

    • ... Härtefall ..
      … zu 100%…Denn wir sind ein reiches Land und sie ist Opfer der Rüstungsexporte…Ein wenig Großzügigkeit kann nicht Schaden… Und sie kann eine tolle Betreuung bekommen …

      Das ist ja das Kennzeichen von Wahnsinn: Es ist eine krankhafte Störung, die nicht endet.

  111. Chez nous aussi
    @Louis VIX

    Kann man auch Samstags in Saarbrücken beobachten. Dann kommen sie alle zum Einkaufen hierher. Angeblich lassen die „Franzosen“ ja durchschnittlich 1.400 EUR im Jahr hier. Na ja – wir warten jedenfalls alle hoffnungsvoll darauf, dass das neue Outlet in Farébersviller bald eröffnet und die Horden dort hin weiter ziehen. So aus privater Beobachtung: der Respekt der kopfttuchragenden Frau gilt nicht dem maskulinen Kafir – da wird auch gerne mal mit dem Kinderwagen von hinten geschoben.

    Ach ja, hier die Karten mit der Verteilung der Migranten in Frankreich. Erklärt den „malerischen“ Elsass.

    http://journals.openedition.org/cybergeo/docannexe/image/27296/img-3.jpg

    Jegliche Korrelation mit der Spitzenposition Saarbrückens im Ladendiebstahlsranking ist natürlich rein zufällig *hust*.

    http://www.bild.de/regional/saarland/saarland/saarbruecken-ist-klau-hochburg-50044406.bild.html

    @don Eigentlich wollte ich mich ja im neuen Jahr aus allem raushalten aber aus Gründen …..

  112. an anonymous_content
    Ich stimme Ihrer Einschätzung insgesamt zu. Allerdings meine ich in Koran und islamischer „Orthopraxie“ eben jene Strukturen des Clandenkens erkennen zu können.
    beispiel Rache. Das neue Testament (älter als der Koran) predigt auch die ander Wange hinzuhalten. Der Koran und seine wesentlichen Interpreten lassen Rache zu, versuchen aber die als schädlich erkannte Blutrache (weil mit erheblicher Eskalationsgefahr verbunden) per Möglichkeit von Ausgleichszahlungen zu vermeiden. Dies ist etwa das Metier in dem die sog. Friedensrichter in überwiegend muslimisch bewohnten Stadteilen deutscher Städte ihre Mercedes‘ verdienen. Dabei ist zu beachten, dass die gesamte Ausrichtung nicht auf Individuen zielt, sondern auf Familien. Bei Ehrenmorden etwa geht es nicht um die Ehre eines Individuums, sondern um die Ehre der Familie, des Verbandes, des Clans. Es handelt sich hier um zutiefst antiindividualistisches Denken. Deshalb ist die vor einiger Zeit spaßhaft in grösseren Umlauf gebrachte Formulierung „ich weiss wo Dein Haus wohnt“ wörtlich zu nehmen, wenn man berücksichtigt, dass „Haus“ hier kein Gebäude, sondern den Familienverband meint. Wie vormals in Europa.

  113. Womit verachten sie uns?
    Mit Recht.
    .
    Hier Teil 4387 aus der Reihe: „Gründe, weshalb Muslime uns trottelige Kuffar verachten“:
    .
    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frueherer-terrorverdaechtiger-halil-d-auf-freiem-fuss-15399841.html
    .
    Bombe gebaut, Mittel für mehr Bomben gekauft: Freispruch. Da lacht der Rechtgläubige!

    • Und nicht ausgewiesen. Warum auch.

    • Unglaublich - Angst der Richter ein mögliches Motiv für Freispruch?
      Wäre es nur die Angst davor nicht rechtsstaatlichen Ansprüchen zu genügen, dann hätten wir evtl. noch Hoffnung, das bei solchen Richtern ein Lernprozess einsetzt.
      Ich befürchte von dem „früheren Terroverdächtigen Halil“ werden wir noch hören.

      Ob unsere Richter dann künftig anders an derartige Fälle herangehen?

      Was ist, wenn die Richter Angst vor der Familie und den Freunden das ehemals Verdächtigen haben?

    • Gut, es ist nach NRW gezogen, das ist auch eine Ansage.

  114. Titel eingeben
    Hallo, eine spannende Frage, wann Toleranz bei der Bekleidung beschränkt werden sollte. Kopftuch ist unter Linken voll OK, aber wehe jemand trägt einen Thor Steinar Pullover.
    Ich sehe bei religiösen Kopftüchern immer braune Hemden mit roten Armbinden. Fällt dann ein Kopftuch nicht auch unter das Uniformierungsverbot?
    Munter bleiben
    Grüße Fritz

    • Kopftuch ... von ... Thor Steinar ... unter Linken voll OK
      Quod licet Iovi …

      (… wie schon der Lateiner zu sagen pflegte.)

  115. Wer Millionen von Muslimen nach Deutschland hereinholt ...
    bzw. unter Verletzung von Recht und Verfassung über geöffnete Grenzen hereinlässt, der will …

    Ja, liebe Mitdenker, was wird damit intendiert?

    … der will eine Umvolkung und Islamisierung Deutschlands.

    „Der Islam gehört zu Deutschland!“ wurde von höchster Stelle gesagt.

    Nun ist festzustellen, dass in absehbarer Zeit Deutschland dem Islam gehört. Und dies ist so gewollt.

    Lächerlich und grenzdebil diese Diskussion über Kopftücher.

    • Die Regierung sucht sich ein neues Volk...
      Das „alte“ Volk vermehrt sich nicht ausreichend. Außerdem schreitet das Population Ageing unaufhaltbar voran. Siehe UNO-Bericht über „Replacement Migration“:

      http://www.un.org/esa/population/publications/migration/migration.htm

      Sehr erhellend. Damit werden einige Aussagen unserer Politiker verständlicher: „… wertvoller als Gold…“ usw.

    • Zuzug
      Ich möchte hier nochmals einiges zu Verfügung stelle, was diese These leider unterstützt:
      1. Die Welt, 01.09.2011 – ‚Maxeiner & Miersch’_ Bis 2050 wird der ‚Normalbürger‘ abgeschafft
      https://ww w.welt.de/debatte/kolumnen/Maxeiner-und-Miersch/article13578319/Bis-2050-wird-der-Normalbuerger-abgeschafft.html
      2. BBC News, 21.06.2012 – EU should “undermine national homogeneity” says UN migration chief
      http://ww w.bbc.com/news/uk-politics-18519395
      3. Die Welt, 08.02.2014 – Zuwanderung, Gauck lockt Inder_ ‚Wir haben Platz in D‘
      https://www.welt.de/politik/ausland/article124661961/Gauck-lockt-Inder-Wir-haben-Platz-in-Deutschland.html
      4. dlf – 2015.01.13 – ‚Der Islam gehört zu D’_ Die Geschichte eines Satzes
      http://ww w.deutschlandradiokultur.de/die-geschichte-eines-satzes-der-islam-gehoert-zu-deutschland.1895.de.html?dram:article_id=308696
      5. EU Commission, 01.10.2015 – Opening remarks of First Vice-President Frans Timmermans at the First Annual Colloquium on Fundamental Rights
      http://eur opa.eu/rapid/press-release_SPEECH-15-5754_en.htm
      6. FAZ, 08.06.2016 – Schäuble zu Flüchtlingskrise_ ‚Abschottung würde Europa in Inzucht degenerieren lassen‘
      http://ww w.faz.net/aktuell/politik/wolfgang-schaeuble-abschottung-wuerde-europa-in-inzucht-degenerieren-lassen-14275838.html
      7. Katholisches Magazin für Kirche und Kultur, 21.11.2016 – Rassenvermischung, Marxismus, Politik – Der „Revolutionär“ Franziskus im Gespräch mit Eugenio Scalfari (La Repubblica ist mir leider nicht zugänglich)
      http://www .katholisches.info/2016/11/21/rassenvermischung-marxismus-politik-der-revolutionaer-franziskus-im-gespraech-mit-eugenio-scalfari/

      Eine Spur zur dahinter stehenden Ideologie scheint tatsächlich zu den Nürnberger Prozessen zurück zu führen. Eine andere sieht ein Gefühl der moralischen Überlegenheit der Linken aufgrund des Siegs über den Nazionalsozialismus als Ursache. Eine Remoralisierung der Politik könnte aber eventuell bereits mit dem Ende des 1870/71er Kriegs begonnen haben.

      Don und allen Foristen noch alles Gute für 2018.

  116. Ein Herr/ Frau "Suna" schreibt:
    „glauben sie mir eine muslimische frau würde lieber sterben als ihre tuch wegzunehmen…denn wir flauben fest daran das dieses welt nicht das ewige welt ist in denn wir leben…“ Welcher Unsinn! Herr / Frau Suna lesen Sie mal, was iranische Frauen gerade jetzt während der Proteste zu den blöden Kopftüchern sagen (Quelle: The Guardian):
    ‚All my life I tried to respect other people’s beliefs but no one in government has respected mine. Every time I want to go out I feel someone’s oppression and injustice on my head. I really feel imprisoned in scarf and hijab.’
    ‘The compulsory hijab has always made me suffer. I long to feel the wind in my hair. The burden is beyond imagination, but it is just the tip of the iceberg.’
    ‚The government created a special police for compulsory hijab called ‘gashte ershad’. When I got arrested they treated me like a criminal: they took my photo and name, fingerprints. I got the bitter truth. I felt like a bird stuck in a cage.’
    Das sind nur ein paar Stimmen von Frauen, die frei und ohne diese Zwangsbekleidung von männlichen Gnaden (mit Gott hat das absolut nichts zu tun) herumlaufen wollen. Und übrigens auch das Recht dazu haben, dass ihnen von solchen Engstirnigen geraubt wird.
    Kopftücher sind tatsächlich NUR als Kleidungsstücke gegen Wind und Wetter nützlich, oder von mir aus auch als neckisches Accessoire, das frau jederzeit lüften und abnehmen kann. Als ekelhafte Zwangsmassnahme aufgrund der gestörten Sexualität der Männerwelt sind sie strikte abzulehnen.

  117. @Toqueville
    Ich finde es einfach spannend, was da abgeht.

    Auf Ihrer Karte steht zum Elsass ‚absence de l’information‘.

    Mal ehrlich. Diese Generation an neuen, noch nicht so lang dagewesenen Mitbürger wird sich nicht integrieren. Warum auch? Sprache? nicht nötig.

    und das mit dem Halal-Abteilungen in Auchan und Leclerc wurde ja in den entsprechenden Geschäftsleitungen entschieden. spannend werden dann die jüdischen Reaktionen sein, wenn sich Halal im gleichen Tempo ausbreitet. Vielleicht erleben wir noch Rassen-/Geschlechts-getrennte Eingänge.

    Wir denken, dass ist ein Witz. Aber ich lache da nicht mehr mit. Der Umgang mit den Frauen ist jenseits. Chez nous.

  118. die Gegenreformation läuft schon auf vollen Touren und wird siegen !
    vermeiden sie Strassen und Plätze, DA WO sie solchen Kopftuch- und noch MEHR-Trägerinnen begegnen können, besuchen sie aktiv Veranstaltungen der laufenden Gegenbewegung……………..

    besuchen sie Konzerte von Khatia Buniatishvilli………….wie wir an der leichten Namenverwandtschaft mit Stalin leicht erkennen können aus Georgien…………..meine weibliche Bekanntschaft war ob dieses Konzertes in einer Kirche musikalisch entzückt, die männliche Bekanntschaft konnte sich vor generellem Entzücken kaum richtig artikulieren und erst nach mehreren Warteck-Bieren beruhigen…………

    Zubin Metha dirigiert stoisch und unbeeindruckt auf YT !

    lauschen sie Schumanns Klavierkonzert !

  119. Nach Durchlesen der obigen Leserbeiträge
    bleibt mehr als ein mulmiges Gefühl zurück – einige Schilderungen habe ich selbst beobachtet bzw. erlebt, und ich weiß längst, dass der Staat mich nicht schützen wird. Und das macht mir noch mehr Angst. Das Auftreten von neuen Mitbürgern, Platinstücken, in den Bereich der Toleranz einzuordnen, das verschlägt einen die Sprache. Was ist nur aus Deutschland geworden, wo einst die Grünen für eine solidarische Gesellschaft eintraten – und wo sie heute Intoleranz hochjubeln als die größte Freiheit, die wir anzubieten haben?

    • Ex Zeitleser
      Ja es sind wohl größtenteils die gleichen Grünen und die gleichen
      Menschen, die sich Me Too-dauerempören, während sie gelassen zulassen, dass man „fremde“ 18-20 jährige junge Männer, teils sogar gewaltaffin in Schulklassen mit 14-15 jährigen Mädchen steckt. Und das unter staatliche Aufsicht und Duldung. Dazu gibt es nicht nur rührige KIKA- Dokus, sondern ausnahmsweise auch gute kritische Beiträge: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/altersfrage-bei-fluechtlingen-kinder-mit-baerten-15377977.html

    • ich weiß längst, dass der Staat mich nicht schützen wird...
      … und zwar weil er weder will (derzeit) noch kann (demnächst).

      Deshalb ist ja die Frage nach Staatsversagen, Hochverrat und straf- sowie zivilrechtlichen Konsequenzen zu stellen.

  120. Titel eingeben
    Wurde vom 11. 01. an fünf Tage versucht, bei #metoo den Elefanten im Zimmer nicht zu bemerken, wie TDV klug anmerkte, erkühnen sich nun die „fünf blinden Weis(s)en“, ihn genau gegenüber Kopftuchträgerinnen zu beschreiben – und schnell fühlt man sich in das Berlin 1879 versetzt.

    „Mich dünkt, ich hör ein ganzes Chor“ ….. von Menschen, welche ihre Projektionen weder reflektieren noch ihre fascistoide Entwicklungslinie zu erkennen vermögen.

    Ich empfehle die Lektüre von Ernst Ottwalt und Friedrich Kellner. Die Großväter, Goodnight…..

    • @Blue Beardy
      Wer angesichts der täglichen „Einzelfälle“ gegenüber Original-Deutschen (die überwiegend die Opfer stellen „dürfen“) immer noch zugewanderte Muslime als „schutzbedürftige“, potentielle „Opfer“ betrachtet (u. a. bei Politikversagen.net finden Sie täglich einige neue, frappierende Ereignisse) muß sich mit Fug und Recht als Propagandaopfer bezeichnen lassen.

      Ich empfehle die Lektüre des Koran. Wer ihn gelesen hat, verliert indoktrinierte, rosa-bunt-flauschige Illusionen.

    • Titel eingeben
      “ und schnell fühlt man sich in das Berlin 1879 versetzt.“

      Hörn sie doch auf mit diesem Quatsch, Muslime sind nicht die neuen Juden. Es gibt Dutzende mehrheitlich muslimische Staaten, und in vielen davon sieht es verdammt finster aus für Minderheiten jeglicher Art. Der Islam ist in weiten Teilen der Welt eine Religion der Unterdrückung und Verfolgung, dazu kommt das Terrorismus-Problem. Es gibt verdammt viele Gründe, einer weiteren Ausbreitung des Islam in Europa extrem skeptisch gegenüberzustehen.

  121. Also ich weiss nicht,
    irgendwie kommt das Thema nicht ans Laufen, besonders in den Kommentaren nicht.
    Nun müssen Sie nicht, werter Don, nicht beständig einen brillianten Blog schreiben, Sie könnten das sicherlich, aber was Sie hier beabsichtigten bleibt mir ein Rätsel.
    Ich harre der Blogs die Sie liebenswürdiger Weise schon in früheren angekündigt haben. Nach dem Blog ist vor dem Blog; vielleicht mal ohne Religion oder Politik, einfach was schönes, italienische Landschaften vielleicht, und/oder deren Essen und Vergnügungen, was immer Sie gerade auf dem Herzen haben.

    • Kopftuchdiskussion
      Wieso
      kommt die nicht so richtig ins Laufen?

      Weil das existenziell wichtige Thema „islamische Invasion“ nicht auf den
      Nebenaspekt „Kopftuch“ heruntergebrochen werden kann.

      Das erscheint so nutzlos und lächerlich, als wenn bei einer Fußballweltmeisterschaft plötzlich die Frage lang und breit zur
      Diskussion gestellt würde,

      mit welcher Art von Faden der Ball denn genäht sei.

  122. @H. v. Goslar
    stimme voll & ganz zu, zur scheinbar „lächerlichen Kopftuch-Diskussion“.

    Aber irgendwo steckt halt ein erschreckender Zeitgeist dahinter:

    Unterirdische Politiker (war früher mal ‚erste Garde‘ des Intellektes in Mitteleuropa)
    Bildungsfremde Medienschaffende
    Gelangweilte Social-Media Generation
    Unterschicht, deren Problem der nächstneue TV ist
    Kinder die nicht mehr gefordert & gefördert werden
    Richter, die Bombenbauer laufen lassen
    Ausbreiten der Korruption

    Die kommende Generation wird verseucht. Gegen deren Wille.

  123. Wie arbeiten die Muslima?
    Ich entnehme den meisten Meinungen, dass Muslima das Kopftuch aus wie auch immer begründeten religiösen Gründen tragen. Eine Meinung z.B. war, aus moralischer Überlegenheit gegen andere Frauen. Eine andere zum Schutz vor lüsternen Männern, egal welcher Religion.

    Was ist denn mit den Muslima, die hier anerkannt als Flüchtlinge leben, also dann auch HartzIV beziehen. Dann müssen sie theoretisch dem Arbeitsmarkt zur Vermittlung zur Verfügung stehen. Was ist, wenn ein Arbeitgeber das Kopftuch ablehnt? Darf sie dann die Stelle ablehnen und fröhlich weiter Unterstützung kassieren? Oder begegnen dem Problem die Männer damit, dass sie ihre Frauen schwanger und dumm halten? Können wir uns das auf Dauer leisten? Warum gibt es in der Politik keine Diskussionen, öffentlich selbstverständlich über dieses Vermittlungshindernis.

    • ... weil das längst akzeptiert ist ...
      … gerüchteweise tragen viele deshalb Kopftuch/Vollverschleierung und lernen kein Deutsch, weil es der billigste Weg für die Daueralimentation wegen Unvermittelbarkeit ist, ebenso wie der angebliche Übertritt zum Christentum/Homosex. der billigste Weg für einen Asylgrund …

      Mich wundert dass nicht allgemein bekannt ist, wie man das System am cleversten ausnutzt:

      – Keine Ausweispapiere, aus Syrien/Irak (= gute Bleibeperspektive );
      – Route der „Flucht“: unbekannt, man war die ganze Zeit im Laster und es war dunkel (= kein sicheres Drittland);
      – Angeblich vom IS bedroht und aus Aleppo (= keine Abschiebung)
      – Mann als Aufstocker als Dolmetscher o.ä. tätig (= Integration);
      – Frau mit Kopftuch und ohne Sprachkenntnisse (= unvermittelbar), dauerhaft schwanger, krank, traumatisiert (= eigene und große Wohnung);
      – 1 + x Kinder hier und weitere, angeblich eigene im Ausland bei Verwandten, wobei die kranken Kinder vorzugsweise hier sind (= Kindergeldmaxierung, große Wohnung).
      – Zweit- und Drittfrau, jeweils mit Kindern.

      So easy :-), halt das Land, in dem Araber und Afrikaner gut und gerne leben.

    • Titel eingeben
      Hallo Spätschicht.

      (Aber wo bleibt Vanessa?)

  124. Jetzt habe ich noch eine Frage zur Islamisierung Deutschlands
    Was mache ich, wenn ich mit dem was die EU uns da mit Zustimmung vom Mutterkutter überhilft, keine Zukunft mehr für mich in diesem Land mehr sehe?
    Soll ich mich Sozialverträglich ableben und der Gemeinschaft meine bald anstehende Rente schenken? Oder soll ich mich unterwerfen und mich dann eines nicht mehr fernen Tages von den Jungmännern tot treten lassen?

    • @Harry Hirsch
      Die Antifa bietet zwei Alternativen an:
      A) Sie dürfen sich unterwerfen oder Selbstmord begehen.
      B) Falls Sie auf die Idee kommen sollten, Widerstand zu leisten (indem Sie z. B. für Grenzschutz einstehen) ist die Antifa gerne bereit, Sie (u. U. in Kooperation mit ihren neuen „revolutionären Subjekten“) Sie von Ihrem schuld-behafteteten und unnützen Dasein zu befreien.

      Der Islam ist toleranter:
      Falls Sie ein Angehöriger einer der Buchreligionen sind, dazu gehorsam, fleißig und unterwürfig genug, um den neuen Herren noch zu Diensten sein zu können, dürfen Sie u. U. fortan als Dhimmy weiterleben. Für Atheisten und alle, die den sonstigen Erfordernissen nicht genügen, bleiben die Varianten A und B.

    • Unterwerfen Sie sich, aber richtig!
      Houellebecq hat das Rezeptbuch.

      Naja, keine Pornographie mehr mit der jüdischen Freundin, aber sonst alles in Butter: gutes Essen, gutes Trinken, schöneres Wohnen, ein höheres Einkommen.

  125. Zugeständnisse, die nicht hinnehmbar sind
    Danke für die zweckdienlichen Beobachtungen!

    Soumission ist ja eigentlich die condition naturelle allemande?
    Zumindest die meiste Zeit…

  126. Die Regierung sucht sich ein neues Volk...
    Das „alte“ Volk vermehrt sich nicht ausreichend. Außerdem schreitet das Population Ageing unaufhaltbar voran. Siehe UNO-Bericht über „Replacement Migration“:

    http://www.un.org/esa/population/publications/migration/migration.htm

    Sehr erhellend. Damit werden einige Aussagen unserer Politiker verständlicher: „… wertvoller als Gold…“ usw.

    • Replacement migration
      Wahnsinn. Die Vereinten Nationen erklären ganz offen, dass sie uns ersetzen wollen. Aber wer soll dann die Vereinten Nationen bezahlen?
      .
      Und ist es nicht seltsam, dass die Vereinten Nationen mit bestialisch-rassistischen Vernichtungswünschen hausieren können/dürfen, aber jeder migrantisch zu replazierende Mensch, der lieber bleiben will, als Nazi gilt?

    • EU Kommission
      Bei uns wird das als EU-Neuansiedlungsrahmen verkauft. Zitat aus der nachfolgend verlinkten Pressemitteilung (Juli 2016): „Mit dem heute von der EU-Kommission vorgeschlagenen EU-Neuansiedlungsrahmen soll Flüchtlingen eine sichere und geordnete Neuansiedlung in Europa ermöglicht werden.“

      Einfach mal reinlesen, die weiterführenden Links anklicken … und staunen. htt ps://ec.europa.eu/germany/news/kommission-will-reform-der-eu-asylpolitik-vollenden_de

  127. Allgegenwärtig
    Nach 12 Jahren, häufigen Reisen und Arbeiten auf dem Balkan erlaube ich mir den Hinweis: Die ganz massive Ausweitung des Islam-Einflusses ist seit etwa 8 Jahren in allen ehemals osmanischen Teilen des Balkan (Albanien, Bosnien, Kosovo) unübersehbar: Verschleierung, Viertel, Moscheebau, Infrastruktur, Banken bis zu Internet-Cafés. Finanziert und ganz aggressiv befördert von Saudi-Arabien. In den nach wie vor patriarchalisch geprägten Familien, Clans etc. schreitet ein Rollback voran – da sollten sich Gender- und Bunte- und Toleranzbefürworter etc. schon mal anschauen was ihnen/uns auch blühen wird.
    KiKa/HR zeigen in der Doku nur oberflächlich, was dem naiven Mädel mit ihrem (wohl sehr deutlich über 20jährigen???) Mohamed und der verantwortungslosen Mutter (wo ist der Vater?) mit ihrem 31jährigen syrischen „TandemmitGlied“/Ausflugsbegleiter der AWO noch bevorsteht: Nur mit Genehmigung und Kontrollbegleitung aus dem Haus, Schwiegermutter bedienen, Kind Moslem…
    Klar ist hier die Verantwortung des HR, KiKa, Produzenten/Journalisten, AWO, Betreuer, Behörden für den Unbegleiteten „minderjährigen“ „Flüchtling“ zu hinterfragen: War er bei der Verkupplung über 18, das Mädel unter 15? Hat er sich den Aufenthalt (wo, wann?), Leistungen (Kosten? Betreuung durch?), Familiennachzug (mind. 5 Personen) durch falsche Alterangaben (Pass auf Zuruf) erschlichen? Bestehen da nicht ausreichend Anhaltspunkte für den Verdacht von einer oder mehreren Straftaten denen die Staatsanwaltschaft nachgehen müßte?
    Oder ist dies seit 2015 ein Normalfall, für den sich keiner der sonst so fleissig investigativen Enthüllungsjournalisten interessiert?

    Privat habe ich längst Konsequenzen gezogen: In meinem Freizeitgelände ist falls erforderlich grundsätzlich alles durch Schweinefleisch, Alkohol etc. „verunreinigt“ (dies erfahren Bewerber und Gäste), auf dem Campingplatz gibt es ne Menge unreiner Hunde; ich schaue mir neue Mieter für freiwerdende Wohnungen ganz genau an… Jetzt warte ich auf Frau Lüders von der Antidiskriminierungsstelle, die mir nächstens anonyme Bewerbungen, Mietanfragen ohne Namensnennung sowie halal-Essensangebote vorschreiben möchte…. Das steht uns bald bevor!

    • @ Andreas Bitz sagt am 15. Januar 2018 um 17:30 Uhr: "Allgegenwärtig..."
      Diese Ideen mit der großflächigen Kontamination ganzer Landstriche -und nicht nur einer Freizeitanlage, hatte ich hier schon öfter aufgegriffen. Stets nannte ich den norddeutschen Schweinezucht-und Güllegürtel als mögliche Gebiete, dessen sich die erwähnte Klientel doch eigentlich vorenthalten müsste.
      .
      Da mir diesbezüglich die Zahlen fehlen (Anteile der Besagten an der Bevölkerung z.B in den Landkreisen Vechta oder Oldenburg) hatte ich hier schon um Zahlenmaterial gebeten. Vergebens. Meine Vermutung ist, unser Hohenlohe in der Nähe als Beispiel nehmend, dass diese Gegebenheiten (Schweinezuchten, Gülleausbringung, Schweineköpfe in Schaufensterauslagen von Metzgereien….) keine quantifizierbare Sperrwirkung erzielen.
      .
      Mehr noch, hier in meiner sich peu à peur zu einem kleinen Beyrouth transformierenden Stadt, deren Verwaltung vor einiger Zeit nicht ohne Stolz darauf hinwies, bald die Marke von 60% noch nicht so lange Hierseienden geknackt zu haben, sollen Metzgereien dazu übergegangen sein, keine offensichtlich schweinerne Körperteile in die Auslagen zu drapieren.
      .
      Was waren das noch für Zeiten, als man als Maschinenbau-Lehrling freitags auf Geheiß der Lehr-Gesellen, aus dem Fenster der Schweißerei entschlüpfend, zum Metzger Kurz nebenan ging um „Knöchle“ zu holen (für nicht schwäbisches Kommentariat: Sauschwänzle, Öhrle, Schweinsfüßle, Bäckle, Schnüffele…. – Kesselfleisch halt) um diese dann mit viel Senf und Weckle (hallo Herr Thierse!), womöglich im Sichtfeld des Putz,-Kehr-und Spänetürken genussvoll zu verzehren.
      .
      Aber genug. Zum Kopftuch unserer lieben Mitbürger. Nicht dass ein Kopftuch mich erschrecken würde. Auf dem Lande trugen unsere Mütter und Omas bei fast allen anfallenden Arbeiten, besonders bei staubigen Erntearbeiten oder als Schutz gegen die Sonne ein Kopftuch.
      .
      Meine ersten Gedanken über das Kopftuch machte ich mir, als ich in den Nachrichten über den Vietnamkrieg und später diesen Kriegsfilmen à la Platoon auch Männer in Kopftüchern sah. Zum Glück hatte diese Mode nicht auf die Bundeswehr übergegriffen, die ja auch als Bekleidungsteil diese olivgrünen Dreieckstücher (Mehrfachverwendung) führte. Ich mochte mir die langhaarigen Zottelbären unter der Amtszeit von Wehr-Minister Schmidt und darüber hinaus unter Kopftuch nicht vorstellen.
      .
      Mir war das schon immer klar aber gestern Abend erklärte es Wetterfrosch Sven Plöger in seiner Sendung über den Wind auch der breiten Masse der auf „Hart aber fair“-Wartenden.
      Das Kopftuch, bzw. Schleier und Gesichtsschutz, Turban sowie diese ganzen Ganzkörperhüllen waren und sind in den Regionen der Besagten nichts anderes als Schutzbekleidung gegen Sand, Staub und Sonnenstrahlung. Derartige Kleidungsstücke, z.B. die Schesch, das große Halstuch der Berber als Gesichtsschutz/Turban wurde auch von Europäern (Fremdenlegion) übernommen.
      .
      Nun haben wir hier im Kartoffelland die klimatischen und geologischen Bedingungen noch nicht ganz. Also tippe ich auf Tradition -und jüngst eher um religiös-politisches Statement. Oder glaubt jemand an Beibehaltung der Tradition im Hinblick auf eine kommende „Verwüstung“ Europas im Zuge des Klimawandels?
      (DdH)

    • Aber manchmal schon...
      magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/8781417
      v.gd/gn64MT

  128. Arbeitsintegration
    @Baselbiene: Das ist eins der „humanitären“ „diversity“-Ziele um deren Verwirklichung die links-grünen Bessermenschen noch fleißig-aktivistisch bemüht sind. Wenn´s nach ihnen und ihren „Schützlingen“ (DITIB und Co) geht, darf kein Arbeitgeber mehr eine Kopftuchträgerin ablehnen.

    Dann dürfen die Damen zumindest mal kurz (zwischen zwei Schwangerschaften und vor Erreichung der Mindestkinderzahl, die Zugewinn unnötig macht) und „diskriminierungsfrei“ mitverdienen.

    Mindestens genauso wichtig ist den o. g. Herr- und Buntschaften die Niederringung des Widerstands gegen bekopftuchte Angestellte/Beamte im öffentlichen Dienst: Auf daß diese sobald wie möglich an Einfluß und Rollenmodelldominanz gewinnen und auf diese Weise die Integration der überlebenden Kartoffeln in die Welt des Islams beschleunigt werde.

    Wer Sarkasmus findet, darf ihn weiterverteilen. Ohne ist das alles nicht mehr zu ertragen, tut mir leid.

    • Arbeitgeber
      Wer als Arbeitgeber eine Absage mit „Kopftuch unerwünscht“ begründet, ist selber Schuld.

  129. Korrektur
    “ Der Islam war und ist (bis auf wenige Varianten wie z. B. Sufismus, dessen Anhänger von Sunniten und insbesondere Wahhabiten verfolgt werden) eine Eroberungsreligion. Das darf man nie vergessen. “

    – Ein Überrest jahrzehntelanger Gehirnwäsche: Es muß natürlich heißen „Der Islam ist eine EroberungsIDEOLOGIE“.

    Das war ja auch einer der Gründe für die Begeisterung der Nationalsozialisten (vor allem von AH) für diese Pseudo-Religion. – Was hierzulande gerne verschwiegen wird und daher bekannter sein sollte.

    • Korrektur
      Der Sufismus wird von den Kartoffeln als weniger brutaler Islam gehypt. Das ist pure Verzweiflung. Die Sufi sind genauso gewalttätig wie der Durchschnittswahabit.

    • Ich kenne sehr nette Sufis, wirklich.

    • @ Rabe - Sufi
      Ich kann das nicht bestätigen. Aus meiner Sicht sind die Sufi viel weniger dogmatisch. Sie sind viel toleranter gegenüber abweichenden Meinungen und anderen Religionen.
      Vor allem haben die Sufi nicht die Angewohnheit alles im Koran wörtlich zu nehmen. Wenn man den Koran liest wird einem sofort klar, dass das ein großer Vorteil ist.

    • Rabe, Sie bemühen sich wirklich!
      Habe ich Ihnen schon vorher schreiben müssen: Sie bemühen sich redlich, kennen sich aber nicht aus.

      Wobei ich nicht von Einzelfällen auf den Rest schliessen möchte; sicher aber von der Grundtendenz auf den typischen Sufi.
      Der ist übrigens genauso khafir wie Sie und ich. Nein, noch schlimmer: ein Apostat, ein vom richtigen Glauben Abgefallener.

  130. Wetten dass?
    Haha, top die wette gilt. Grüße aus IPVanish Land und alles Gute 😎

  131. Kindermund...
    Das Kopftuch kann auch folgendermaßen konnotiert sein:
    Stieg einmal in klirrekaltem Winter eine Treppenstiege runter, ein breites Tuch aus dunkler Wolle um den Kopf geschlungen.
    Mir entgegen kam ein Steppke samt Frau Mama. Der Kleine studierte mich aufmerksam, um dann, auf mich fingerzeigend, die Mama zu fragen: „Wo will denn die alte Frau hin?“ (Ich war da 17, aber er sah in mir wohl ein archetypisches hutzeliges Mütterchen wie aus dem Märchenfilm.)

    Was lernen wir daraus: Einfach subtil verbreiten, dass der Wickel einen um Jahrzehnte altern lässt. Vivat vanitas!

    • Vivat vanitas
      Ich fürchte, viel tragen das Kopftuch nicht so ganz allein aus modischen Gründen.
      Heute im Mutterkutter

      http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/zwangsheirat-in-tuerkei-eltern-droht-haftstrafe-fuer-entfuehrung-ihrer-tochter-15400483.html


    • Salve rhadamanthys,

      Sie haben natürlich Recht. Was für eine Gruselgeschichte.
      Für die Moral/den Gott/whatever sich ästhetisch fragwürdig zu umhüllen, das ist auch sehr eitel (natürlich nicht im frühneuzeitlichen Sinn, dann würde man ja im Jenseits belohnt). Aber vielleicht tropft unsere dämonische Gottlosigkeit ja über, die Jugend zu lieben und zu zeigen, und überhaupt diese grausliche Körperlichkeit.
      Deshalb müsste ja die Taktik der psychologischen, äh, Überredung darin liegen, subtil zu verbreiten, dass das Ding alt macht, und schwupps.
      Ich weiß schon, Scherze, die man erklären muss, fallen auf den versagenden Urheber zurück :)

      Ich war nur kürzlich etwas befremdet, als ich an meiner alten Schule (Abitur ist weniger Jahre her, als man Finger an einer Hand hat) sah, wie drei Mädchen mit Kopftuch auf hineingingen. Zu meiner Zeit ™ gab es das da gar nicht. Ich suchte daher einen leichteren Ton, der passt vielleicht nicht ganz zum Thema.

  132. Riccione, deshalb?
    Castello degli Agolanti?

  133. Hintergründe verstehen
    Bevor man Paulus kritisiert, sollte man ihn verstanden haben.
    Warum schreibt er also im Korintherbrief: „Eine Frau entehrt ihren Ehemann, wenn sie ohne Kopfbedeckung betet oder weissagt, denn das wäre dasselbe, als würde sie sich den Kopf kahl scheren. Wenn sie sich weigert, eine Kopfbedeckung zu tragen, könnte sie gleich ihr Haar abschneiden. Da es für eine Frau aber eine Schande ist, ihr Haar abzuschneiden oder sich den Kopf kahl zu scheren, soll sie eine Kopfbedeckung tragen.“ – Ohne Kopfbedeckung herumzulaufen war für die damalige Zeit einfach unanständig – für eine Frau. Deshalb hat Paulus darauf hingewiesen, dass bei aller christlicher Freiheit nicht der gute Ruf aufs Spiel gesetzt werden sollte. – Denn gerade aufgrund der christlichen Freiheit konnten die Christinnen sich eine ganze Menge an Freiheiten herausnehmen, sie sollten es aber (aus Rücksicht auf ihre nichtchristlichen Zeitgenossen) nicht übertreiben.
    Denn auch das sagt Paulus: „Mir ist alles erlaubt. Aber nicht alles ist gut. Es ist mir zwar alles erlaubt, doch ich will mich von nichts beherrschen lassen.“

    • Jahrtausend
      In welchem Jahrhundert leben wir denn? Was sollen denn diese ollen Bibelzitate?? Ich bin für Keuschheitsgürtel! aber für die holde Männlichkeit!

    • Das nennt man Schamkapsel, es ist aber aus der Mode.

    • Also wirklich Don
      Sie wissen doch, dass die Schamkapsel bei Höflingen als Schmuck (lt. Wikipedia „aber auch solche in Bananen- oder Gurkenform“) und bei den Kriegern als Genitalschutz verwendet wurde und dass aufgrund der nicht nachhaltigen Behandlung (Felgenreiniger und Konservierungsöl) nur noch wenige Exemplare aus der Zeit erhalten sind.

      Die von Marion angesprochenen „devices“ stammen aus der BDSM-Szene und sind jüngeren Datums.

  134. Nochmal KiKa
    Auch, wenn ich Frühislamisierung hochschätze, macht KiKa im Detail doch Fehler. Das Mädchen hat einen Freund (syrischer Salafist, ganz lieb), der innerhalb weniger Tage um vier Jahre gealtert ist. Davor sollte KiKa warnen.
    .
    Nächste Woche ist der 30. Und im Februar – bei der Alterung – ist er Anfang 50. Ok, in dem Alter hat Big Mo noch Kinder vergewaltigt, aber Malvina, bedenke: im März bist Du, wenn Du noch lebst, Witwe!
    .
    Und ich dachte immer, Muslime sind jahrzehntelang 17! Jetzt altern die rasant. Nö, doch nix für junge Mädchen.

    • Familienzusammenführung
      Der Familiennachzug konnte planmäßig und der Reihe nach gemanagt werden, die Minderjährigkeit hat sich erledigt. Das Aufgebot kann folgen.

    • syrischer Salafist, ganz lieb, der innerhalb weniger Tage um vier Jahre gealtert ist
      … dann wird er wohl spätestens nächstes Jahr seine Kartoffelpension verjausnen können.

  135. und orthodoxe Jüdinnen?
    Wie steht es eigentlich hier im Kommentariat um die Toleranz gegenüber Sheitel und /oder Tichels bei orthodoxen Jüdinnen?

    „…Nach der Heirat, muss eine fromme Jüdin ihr Haar in der Öffentlichkeit bedecken, ein Signal an die Außenwelt, nicht mehr verfügbar zu sein. Es zeigt eine klare Grenzziehung zwischen Öffentlichem und Privaten: der Anblick des Frauenhaars ist nur dem Ehemann vorbehalten. „Außerdem“, sagt Kaner, „geht es darum, unauffällig für andere Männer zu sein.
    Das alles hat mit dem übergeordneten Konzept der Zniut zu tun.“

    Zniut – übersetzt Bescheidenheit – ist ein Schlüsselbegriff im Judentum: ein umfassendes Lebensgebot, wonach die Gläubigen in Worten und Taten und eben auch in der Bekleidung anständig, unauffällig und zurückhaltend durch die Welt gehen mögen. Bei Frauen beinhaltet das neben gewissen Kleidungsvorschriften – Röcke statt Hosen und bis zum Ellbogen reichende Ärmel – eben auch die Haarbedeckung…“ https://tinyurl.com/ybtms2pz

    • das gilt keineswegs für alle orthodoxen Juden
      sondern nur für eine bestimmte Gruppe.
      Wobei die Frage entsteht, warum es ausgerechnet Perücken sein müssen, die über dem abrasierten Haar wie Haare getragen werden!
      In der Bibel (altem Testament) müssen Huren verschleiert sein, „ehrbare“ Frauen aber nicht.

    • If your gonna be dumb, you gotta be tough
      Ach, Bluebeardy, das ist alles so niedlich.

      Da kommen so Pfadfinder wie Du und wollen mal eben die Grundlagen der Zivilisation für obsolet erklären.

      Unsere Vorfahren haben mit aller Gewalt die Religion aus der Gesellschaft vertrieben.
      Dafür gab es einen Grund.

      Denn nur ohne Religion ist Freiheit, Demokratie und Moderne möglich.

      Aber Ihr Kids wollt die Welt ja aus den Angeln heben.

      Und landet dann bei Kita TV als Islam Groupie.

      Hey, wenn ich wenigstens glauben könnte, dass Ihr die Eier hättet, um nicht gegenüber dem Islam einzubrechen. Aber sorry, Ihr seid einfach nicht nur fern von Bildung und Intelligenz, Ihr seid auch schwach.
      So wird das dann nix.

    • Naja - da die Anzahl orthodoxer Jüdinnen der Kopftuchdichte
      von Muslimas nicht nur in unserem Land weit hinterherhinkt, kann man die Auseinandersetzung mit den Erstgenannten wohl ein wenig zurück stellen.
      Auch ist mir unbekannt, dass gerade Juden andere unterordnen oder gar missionieren wollen – oder andere ob ihrer verschiedenen religiösen Ansichten verachteten.

    • Schon klar:
      Religionssübergreifende levantinische Folklore, in den Rang der Heiligkeit
      erhoben durchs geistliche Management.

    • Titel eingeben
      Orthodoxe Juden sind allenfalls in Israel oder einigen wenigen Orten in den USA für ihre Mitmenschen ein Problem. Außerdem haben sie auch gar nicht den Anspruch, andere Menschen zu bekehren und ihre Religion zur beherrschenden auf dem ganzen Erdball zu machen. Das ist bei gläubigen Muslimen ja doch erheblich anders.

  136. Das war wohl nichts!
    Was ein „toller“, den Frauen gegenüber vollkommen empathiefreier Text, Don Alphonso. Da und dort scheint vielleicht die Realität durch, aber nicht jegliches Thema lässt sich mit Bildern aus der europäischen Geschichte erklären und wenn ein Mann so locker über widerliche Zwangsmaßnahmen gegenüber Frauen plaudert und auch noch rein aus zweckmäßiger männlicher Betrachtungsweise wird es wohl doch kräftig zynisch bis – ekelig. Und selbst wenn ich den Kern der Ironie übersehen haben sollte, so oder so könnten Sie sich überlegen, ob Sie zu einem Thema schweigen, wenn Sie offenbar keinerlei Mitgefühl mit den Betroffenen haben.

    • Mir ist schon klar, dass Sie das hier nicht mögen, siehe ältere Kpmmentare. Wenn sie sich bei Ihrer Kritik mehr Mühe um Nachvollziehbaerkeit geben würden, würde ich Ihnen möglicherweise auch fundiert antwrten, aber so?

    • Vielleicht können Sie es mir erklären, werte Ms Schönfeld...
      …warum Ihre Schwestern derart aggressiv gegen das Patriarchat wettern aber bei islamischen Gesellschaften mit ihrem Frauenbild nicht nur auf einem Auge blind sind, aber sich dem sogar unterwerfen? Das will mir einfach nicht in den Kopf.

    • "Fundiert antworten?"
      Interessant, dass Sie die Aufforderung zu Empathie und Mitgefühl Frauen gegenüber als nicht „fundiert“ ansehen – immerhin sind wir die andere Hälfte der Menschheit? Die erwähnten Eigenschaften sind übrigens absolute Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens, das sollte Ihnen wohl auch bekannt sein? Ihr Talent zu Sarkasmus und Zynismus in Ehren, aber ich sehe Sie hier nicht auf der Seite der Frauen und das Leid der Frauen in islamischen patriarchalen Ländern, das eben sehr deutlich durch das islamische Symbol des Kopftuchs oder schlimmer noch der Burka symbolisiert wird, verdient sicher keinen leichtfertig zynischen Text wie diesen. Ich empfehlen Ihnen hierzu einen aktuellen Text auf Welt Online mit dem Titel: „Afrikas „Kinderwettlauf“ – und das Leiden der Frauen“. Nehmen Sie sich fünf Minuten Ihrer wertvollen Starnberger Lebenszeit und versuchen Sie, sich in eine dieser Frauen einzufühlen. Möglicherweise würden Sie anschließend etwas Wichtiges verstehen, wenn Sie damit Erfolg gehabt haben sollten.

    • Nachvollziehbare Kritik?
      Aber, aber Don! Haben Sie denn gar keine Empathie? Mitleid mit den Unterdrückten? Sie denken doch mal wieder nur an das eine: Sex! Und das Weib, das ewig lockt. Sie dummer, alter, weißer Mann.
      Frau Schönefeld, im Ernst: wenn der ganze Themenkomplex um Religion, Migration und Kulturkreise eines ganz gewiss nicht braucht, dann ist es noch mehr Emotion, egal ob aus männlichem oder weiblichen Blickwinkel. Was wäre ich froh, wenn in der Politik auch nur in Ansätzen und ganz ernsthaft (!) mal wieder rational diskutiert und, davon wage ich mittlerweile nicht mehr zu träumen, auch entschieden wird.

    • Was macht man aber nun mit denen, die sich trotz aller Empathie und allem
      Entgegenkommen gar nicht retten lassen können/wollen? Die sich aus der ideologischen „Luftblase“ in der sie sozialisiert sind, gar nicht entfernen können/wollen? Die fest daran „glauben“, dass das, was sie glauben, der Weisheit letzter Schluss ist und wir im Westen auf dem falschen Pferd reiten?
      Sie haben sich viel vorgenommen, Frau Schönfeld, wie einige andere auch!

    • Sich in das Leiden der Frauen einfühlen
      werte Frau Schönfeld, es nützt absolut nichts sich in die
      Leiden dieser Frauen einzufühlen, solange diese Afrikanerinnen
      das selbst nicht können.
      Diese Damen nehmen Hilfe nur in Anspruch um sich anschließend
      wieder in die Schlacht – wer bekommt die meisten Kinder –
      zu stürzen.

    • ...
      Der Artikel auf Welt.de liefert einzig eine überzeugende Erklärung
      warum westl. Entwicklungshilfe in Afrika nichts weiter bewirkt hat,
      als die vorhandenen Strukturen und Machtverhältnisse zu verfestigen.

      Bleibt mir die Hoffnung, dass Europäer gegen islamische Missionierung
      genauso resistent sind.

    • Es sind auch Ihre "Schwestern", Don Bruno
      Warum sollte ich um Himmels Willen die Haltung aller Frauen verstehen, nur weil ich eine Frau bin? Eine Erklärung wäre Überangepasstheit gegenüber gesellschaftlichen Vorstellungen – und von Medien und Politik wurde ja klar totale Ausgrenzung „falsch“ Denkender angedroht. Und die Mädchen sind schon in der Kindheit eher die Braven….tendenziell. Nur – verstehen kann ich das wohl so gut oder schlecht wie Sie selbst.

    • Besondere Form der Blase
      @ Antworten – ja, tatsächlich scheint der Zynismus in diesem Forum endemisch zu sein, keine Überraschung. Man kann aber aus der Situation der Frauen in islamisch geprägten Ländern Schlüsse für unser Land ziehen: Und zwar – wehret den Anfängen! Und dazu gehört auch nicht im Ansatz falsche Toleranz gegenüber Unterdrückungssymbolen wie auch tatsächlicher Unterdrückung von Frauen und Mädchen in Parallelgesellschaften. Und es ist grundsätzlich falsch, Gefühl und Verstand als Gegensätze darzustellen, wie man auch wieder an diesem Beispiel sieht!

    • Zensur
      „Nehmen Sie sich fünf Minuten Ihrer wertvollen Starnberger Lebenszeit und versuchen Sie, sich in eine dieser Frauen einzufühlen. Möglicherweise würden Sie anschließend etwas Wichtiges verstehen, wenn Sie damit Erfolg gehabt haben sollten.“

      Fräulein Schönefeld, Ist das nicht etwas sexistisch? Dass Sie dem Don unterstellen, dass er es eventuell nicht schafft, sich in 5 Minuten erfolgreich in eine Frau einzufühlen?

    • Sexismus
      „Ist das nicht etwas sexistisch? Dass Sie dem Don unterstellen, dass er es eventuell nicht schafft, sich in 5 Minuten erfolgreich in eine Frau einzufühlen?“ Gut möglich, aber ich komme problemlos darüber hinweg.

    • "Und die Mädchen sind schon in der Kindheit eher die Braven….tendenziell. "
      Völlig d’accord! Dieser Satz aus einer von männlicher Hand geführten Feder würde vermutlich zu einen #Aufschrei bei einigen Ihrer besonders lautstark victimisierten Geschlechtsgenossinnen führen. Ich dachte immer Frauen wollen vernunftbegabte Wesen sein, die emotio von ratio unterscheiden können?

    • @Bruno - "d'accord"
      Die Feststellung einer offensichtlichen Tatsache sagt noch nichts über die Ursachen aus. Die erwähnte tendenzielle „Bravheit“ der Frauen kann in ihrem Wesen liege oder sie kann von ihrer Sozialisation in unserer Gesellschaft verursacht werden oder beides in Anteilen. Darüber scheiden sich dann sicher wieder die Geister.

    • Ähem...
      …wer erzog und erzieht in der Regel Kinder, Mädchen wie Jungs?

    • @ IsopanFF
      Als jemand, die ihre frühe Kindheit hauptsächlich mit ihren Brüdern verbrachte und dann ab spätem Kindergartenalter aufgrund des dabei gelernten, für ein Mädchen offenbar sozial nicht erwünschten Verhaltens sehr viel Druck von a l l e n Seiten bekam und besonders viel (!) außerhalb der Familie, kann ich Ihnen dazu sagen – Sozialisation ist und bleibt ein gesamtgesellschaftlicher Prozess!

    • Sozialisation ist und bleibt ein gesamtgesellschaftlicher Prozess!
      Und der Kreis schließt sich. Es ist wieder mal das böse Patriarchat, das an allem Schuld ist. Diese vermaledeite Frankfurter Schule! Es ist sowohl nature wie auch nurture imho.

  137. Words ending with hole, the most common words first ...
    https://www.morewords.com/most-common-ends-with/hole/Gazelleriker – 15. Januar 2018 um 01:41 Uhr – „Ich bekenne mich offen als Fan von Donald Trump“ … – und ich langsam auch, je mehr Trump-Bashing, umso eher.

    Erst recht vor dem Hintergrund der Vier-Kasten-Einteilung der ganzen Welt durch deutsche Finanzämter sollten sich wenigstens die dt. Medien zurückhalten; vgl. http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=f0f4d1-1516044737.jpg

    Die vier Hauptkasten im dt. öffentlichen Dienst nicht zu vergessen, als da sind: einfacher, mittlerer, gehobener und höherer Dienst.

    Sturm im US-amerikanischen Wasserglas, vgl. http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/fischen-im-drecksloch-ist-donald-trump-ein-rassist-15400445.html – Soros & Co sind halt schlechte Verlierer.

    • Tja, im Mutterkutter werden wohl selbst im gerade angebrochenen Jahr 2 n.O.
      mehr Fleißkärtchen für das Scheuern an Wildsäuen als für das Informieren über Auswirkungen dortiger Politik auf uns verteilt.

    • "Soros & Co sind halt schlechte Verlierer."
      Sagen wir mal so: Da waren einige potente Leute unterwegs, die offenbar von sich glaubten, auch das Zeug für einen Präsidenten/-in zu haben: Einen Barack Obama als quasi „unantastbaren Gutmensch“ nur zu imitieren, ist eine einfache Sache. Aber realistisch die USA (und damit die Welt) zu führen, ohne wirtschaftlichen und humanen Kollateralschaden anzurichten, das ist nun wirklich ein ganz anderes Kaliber. Und dieses Kaliber haben nun mal Finanzjongleure, Ex-Präsidentingattinnen und selbst ernannte Weltverbesserer/-innen leider nicht, so edel ihre Absichten auch gemeint seien. „Gut gemeint heißt nicht immer, auch gut gemacht.“ lautet dazu ein schönes Sprichwort.

      Ich denke wirklich, dass Donald Trump „ein stabiles Genie“ ist und auch wirklich kein bisschen rassistisch ist, dazu fehlt ihm ja auch das Einfühlungsvermögen in andere Menschen. Er ist aber ein gnadenloser Realist, in dem er die „Political Correctness“ als das bezeichnet, was sie ist: Eine Dystopie, die der objektiven Wirklichkeit nicht standhält. Barack Obama, falls er noch aktiv sein will, und Donald Trump könnten jedenfalls eine Menge voneinander lernen.

      siehe auch:–> https://de.wikipedia.org/wiki/Dystopie

  138. Schämen Sie sich, D. A. !
    Dass westliche Männer gefallen finden könnten an der Unterdrückung der Frau durch den Islam habe ich immer schon befürchtet. Dass ausgerechnet die Intellektuellen diesem Symbol weiblicher Knechtung auf den Leim gehen, hätte ich allerdings nicht erwartet. Und das alles im Namen der Aufklärung.

    „Wie jeder echte Freund der Aufklärung bin auch ich dafür, dass Frauen Kopftuch tragen können.“

    • Aber geht es dabei nicht Frauen und Männer, die nicht nur die "Aufklärung" negieren -
      sondern auch die „Aufgeklärten“ und deshalb das Kopftuch anbehalten und sich damit separieren?
      Ihr Buch schreibt ihnen doch vor: „ich will/soll so bleiben, wie ich bin“?

  139. Hier irrt der Autor!
    Als säkularer Araber kann ich vor den Trägern von Kopftüchern und Vollbärten nur warnen.
    Manche mögen dazu gezwungen werden oder Mitläufer sein, wer sich aber im Islam etwas besser orientieren kann weiss: Hier handelt es sich um echte Fanatiker und die Hardliner unter den Muslimen.
    Niemand von dieser Gruppe wird sich mit Deutschen anfreunden oder sich in irgend einer Art integrieren wollen.
    Sie bilden geschlossene Gemeinschaften und missionieren ununterbrochen unter Muslimen für ihre Art des Islam und das sehr agressiv und erfolgreich.
    Für Bewohner des Westens haben sie nur Verachtung übrig, sehen sie als minderwertig an, sind extrem rassistisch.
    Hier ist jedes Zugeständniss eine Gefahr.
    Diese Leute haben viele unserer Länder in ein Chaos verwandelt, etliche sind nach (notwendigen) Repressalien in den Westen ausgewandert und werden keinen Moment zögern dort das gleiche zu tun.
    Ich habe sie gewarnt!

    • Danke!
      Konnten Sie sich auch schon unseren Politikern, Juristen und Kirchenoberen mitteilen?
      Ach, die konnten sich sowas nicht vorstellen? Dachte ich es mir doch.

  140. Ich sag mal so:
    Es ist wie bei Männern mit Halbglatze: Eine Frau mit Kopftuch nach musulmanischer Art muss schon ein verdammt hübsches Gesicht haben, sonst wirkt es einfach unvorteilhaft. Das stört mich am meisten.


  141. Geehrter Don,
    haben Sie vielen Dank für die Führung durch Teile (gestehen Sie!) Ihrer Apartheitengalerie der zierlichen Jahrhunderte :)

    Die Familie las ihn jetzt auch und man schwärmt besonders für die erste Gemalte. Potztausend!
    Da hätte nicht einmal Fordyce meckern können, und wenn, mit der feuererhitzten Brennschere vom Hofe jagen!

  142. Frauke Amgelin 15.1.2018 15:21 Uhr
    Richtig ! Das mit dem nicht vorhandenen Namensschild ist genial . Mache ich auch so und habe seitdem Ruhe vor GEZ und IHK .

    • Namensschild
      Macht man in GB und USA schon seit Jahrzehnte. Und da alle Mieter kein Namensschild haben, werden sie durchnummeriert.

  143. Positive und negative Religionsfreiht
    rechtfertigen zumindest bei Amtsträgern, der Durchsetzung hoheitlicher Aufgaben etc. strikte Neutralität. Auch im Auftreten.
    Privat kann es jeder halten wie er mag.
    Nur nicht vergessen, es gibt auch das viel zu wenig wahrgenommene Recht mit solchem religiös-weltanschaulichen Unfug nicht belästigt zu werden.
    Zudem sind die, insbesondere von sprenggläubigen Mitmenschen vorgebrachten Rechtfertigungsgründe eher beleidigend.

    • @ Karl Müller
      „sprenggläubige Mitmenschen“ – der ist gut :)))

    • Danke für den Kommentar!
      Ich habe auch immer häufiger den Eindruck, dass wir (möglicherweise durch eine chronosynklastische Infundibula?) ins Mittelalter zurückgeworfen wurden. Die ständigen Aufforderungen, diese oder jene Wahnvorstellung (*) zu respektieren, nerven schon ziemlich zu Beginn des 21. Jhds.

      (*) hauptsächlich jüngere Religionen wie der Islam oder die Lehre von der menschengemachten Klimakatastrophe

  144. Titel eingeben
    Seltsam finde ich, dass es immer Menschen gibt, die ihre Lebensweise und intollerante Lebensanschauung anderen aufzwingen möchten. Nimmt man die Kopftuch-Pros ernst, heißt es also dass eine Gruppenkluft erst einen vollständigen hingebungslosen Glauben ermöglicht? Mehr Intoleranz und Einmischung in die Meinungsfreiheit sind kaum möglich. Demnach kann jemand, der kein Fußball-Trikot trägt kein Fußball spielen? Oder ist es wie so oft in der Islamdebatte, dass die angelegten Kriterien nicht für alle Themenbereiche gelten (Rosinenpickerei à la Pipi Langstrump-Syndrom)?