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Kompott statt Kompost: So lassen sich Lebensmittel vor der Tonne retten

18.09.2011, 18:33 Uhr  ·  Dass viele Lebensmittel im Müll landen, selbst wenn sie noch verwertbar sind, ist zur Gewohnheit geworden. Aber wie lässt sich das verhindern? Das Supermarktblog stellt kleine und große Anstrengungen vor, mit denen Ladenbesitzer und Kunden etwas gegen die Verschwendung zu unternehmen versuchen.

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Um sein neues Projekt zu finanzieren, lud der britische Koch Arthur Potts Dawson im vergangenen Jahr Freunde und Unterstützer in London zu einem Fundraising-Dinner ein, für das jeder Gast 150 Pfund zahlen sollte. Zusammengenommen reichte das prima als Startkapital. Am Abend waren die Tische hübsch gedeckt, die Leute ebenso hungrig wie gut gelaunt – bis Dawson ankündigte, es gebe noch ein winziges Detail, das er ihnen beichten müsse. Sämtliche Zutaten für das Menü habe er den Tag über aus den Mülltonnen der großen Supermärkte gefischt. Keine verdorbene Ware, sondern ausschließlich frische Sachen.

Ein paar Gäste haben ziemlich verdutzt geguckt. Aber keiner ist aufgestanden und wollte sein Geld zurückhaben, wie es Dawson angeboten hatte. Den meisten hat es geschmeckt.

Bild zu: Kompott statt Kompost: So lassen sich Lebensmittel vor der Tonne retten

Dabei ging es dem Koch gar nicht darum, Geld beim Einkaufen zu sparen (das war eher ein Nebeneffekt). Sondern darum, zu zeigen, dass irgendwas mit unseren Supermärkten nicht stimmen kann, wenn so viel Essbares in der Tonne landet, um daraus noch ein Fünf-Gänge-Menü für 60 Leute zubereiten zu können. Nach dem erfolgreichen Dinner hatte Dawson sein Startkapital tatsächlich zusammen und eröffnete “The People’s Supermarket” in London, einen Laden, der von seinen eigenen Kunden verwaltet und organisiert wird, um unabhängig von den großen Ketten zu sein. Im angeschlossenen Bistro wird auch Gemüse, das sonst liegen geblieben wäre, verwertet. (Wenn Sie mehr wissen wollen: hier entlang.)

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Projekte wie “The People’s Supermarket” nennt man Kooperativen. Die funktionieren auch in viel kleinerem Rahmen, zum Beispiel als Vereinbarung mit einem Bauern, von dem eine Gruppe Menschen regelmäßig ihr Obst und Gemüse holt.

“Wenn 5 Prozent der Verbraucher ihre Lebensmittel über Kooperativen beziehen würden, käme dadurch schon ein enormer Druck auf die Supermärkte zustande, damit sie ihre Angebotspolitik überdenken müssten”, sagt Filmemacher Valentin Thurn, der “Taste the Waste” gedreht hat (siehe Supermarktblog vom Freitag). Aber wenn nicht von heute von morgen plötzlich das halbe Land seine Einkaufsgewohnheiten umstellt, bleibt das Problem mit dem Überschuss im Supermarkt trotzdem bestehen. Dabei ließe sich vieles schon jetzt ganz einfach vor dem Container retten, zum Beispiel mit Restposten-Verkäufen, wie es sie in manchen Supermärkten bereits gibt. Thurn sagt: “Das passiert nur zu selten und vor allem zu verschämt. Viele Märkte verstecken solche Regale mit Restposten regelrecht.”

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Die niederländische Supermarktkette Jumbo versteckt nicht, zumindest nicht absichtlich. Sie hat sich stattdessen eine Regelung ausgedacht, mit der erstens weniger Lebensmittel weggeschmissen werden müssen. Und die den Mitarbeitern zweitens auch noch den Aufwand spart, Produkte mit ablaufender Haltbarkeit selbst auszusortieren. Das machen stattdessen die Kunden. Jumbo verspricht: Jeder, der im Regal Waren findet, die noch am selben Tag oder am nächsten ablaufen, kann sie kostenlos mitnehmen. Davon ausgenommen sind Brot, Fleisch, Fisch und Sushi.

Auch Jumbo sortiert weiter aus und wirft weg, die Aktion mag also vor allem ein guter PR-Gag sein. Aber die Idee dahinter, die Kunden einzubeziehen, um weniger verderben zu lassen, und sie dafür zu “belohnen”, ist klasse.

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In der Braunschweiger Innenstadt gibt es eine “Vortagsbäckerei”, bei der Brot und Brötchen verkauft werden, die sonst in die Tonne gekommen wären (wie in Thurns Film, siehe Foto). Wo noch? Bitte in die Kommentare schreiben!

Bild zu: Kompott statt Kompost: So lassen sich Lebensmittel vor der Tonne retten

Und weil neulich jemand, ebenfalls in den Kommentaren, wissen wollte, was mit Broten und Brötchen aus den Backtheken der Discounter passiert, hab ich mal nachgefragt. Backtheken-Expandierer Lidl erklärt: “Gebackene Brote werden nach Ladenschluss einzeln verpackt und am nächsten Tag zu einem rabattierten Verkaufspreis angeboten. Die übrigen Backwaren werden fachgerecht über einen Futtermittelhersteller weiter verwertet.”

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Langsam würden ihrer Mutter ide Anfragen ein bisschen zu viel, sagt Barbara vom Dorp am Telefon. Seit kürzlich darüber geschrieben wurde, dass in dem familienbetriebenen Edeka in Bonn so gut wie keine Lebensmittelreste anfallen, rufen ständig Journalisten an. Weil alle mit der 78-jährigen Frau sprechen wollen, die abends nach Ladenschluss das übrig gebliebene Obst und Gemüse nimmt, um daraus Kompott, Grünkohl oder Möhrengemüse zu kochen. Das alles wird dann wieder im Markt verkauft. Die 15 bis 20 Portionen sind immer ratzfatz weg.

“Meine Mutter macht das gerne und ist auch aus einer Generation, die es verinnerlicht hat, Lebensmittel nicht einfach wegzuwerfen”, sagt vom Dorp, die stellvertretende Geschäftsführerin ist. So richtig versteht die Familie trotzdem nicht, warum das plötzlich alle so spannend finden. Schließlich läuft das ja schon seit Jahren so.

Dabei ist es doch ganz einfach: Wie toll ist das bitteschön, wenn eine 78-Jährige intuitiv all das richtig macht, was in den großen Supermärkten falsch läuft?

Das gilt nicht nur fürs Kompott. Salatblätter oder Kohlreste können Kunden für ihre Kaninchen abholen, auch Wurstenden würde die Familie am liebsten an Haustierbesitzer weggeben – aber da motzt der Hygiene-Kontrolleur regelmäßig wegen der Vorschriften und weil der Eimer für die Fleischreste fehlt (die es ja nicht gibt). Molkereiprodukte mit ablaufendem Haltbarkeitsdatum kommen in dem kleinen Edeka in ein eigenes Fach. Vom Dorp sagt: “Wir haben Kunden, die zuerst dort nach Produkten gucken. Natürlich würden die sonst auch etwas anderes kaufen. Aber angesichts der Gewinnspannen im Lebensmitteleinzelhandel ist es gut, überhaupt noch Geld für Waren zu bekommen, die andernfalls weggeworfen würden.”

So sympathisch sich das alles anhört: als Modell für die Zukunft wird es leider nicht funktionieren. “In dem Moment, in dem wir jemanden dafür anstellen und bezahlen müssten, würde es sich nicht mehr rechnen”, sagt vom Dorp.

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Ein Edeka allein reicht natürlich nicht. Aber wie wäre es zum Beispiel mit gut 300 Tegut-Filialen? Das vor allem im Rhein-Main-Gebiet aktive Unternehmen testet in manchen seiner Läden, ob es klappt, Frischwaren mit ablaufendem Haltbarkeitsdatum preisreduziert neben denen zu verkaufen, die noch länger haltbar sind (Supermarktblog-Kommentator hanswurst hat bereits darauf hingewiesen). An der Präsentation ließe sich vielleicht noch arbeiten: Im Regal sieht das oft nämlich noch ein bisschen rumpelig aus. Und rot leuchtende Preisschilder sehen auch eher aus wie ein Warnsignal, Preisreduktion hin oder her. Aber es ist ein Anfang. Ob die Initiative auf alle Filialen ausgweitet wird, kann Tegut noch nicht sagen.

Bild zu: Kompott statt Kompost: So lassen sich Lebensmittel vor der Tonne retten

Abstriche beim Angebot zu machen, traut sich auch der Herausforderer der großen Handelsketten auch nicht. Vorstandschef Thomas Gutberlet sagt:

“Unsere Kunden erwarten einerseits, dass sie das bei uns übliche besondere Warensortiment bis zum Ladenschluss erhalten. Andererseits sind sie so verständnisvoll, dass sie keine zehn Sorten Brötchen mehr verlangen, sondern auch zwei oder drei völlig ausreichen.”

Wenn wir wirklich wollen, dass weniger Lebensmittel auf dem Müll landen, ist das wohl das Mindeste.

Fotos: Channel 4, Das Erste/Thurnfilm, Supermarktblog

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Lesermeinungen zu diesem Artikel (11)
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0 Nina 18.09.2011, 22:14 Uhr

Auch in Bremen gibt es eine...

Auch in Bremen gibt es eine "Vortagsbäckerei". Bestes von Gestern. Brot, Brötchen, Kuchen: alles zum halben Preis

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0 Falkenherz 19.09.2011, 09:01 Uhr

In der Süddeutschen war...

In der Süddeutschen war jüngst ein Vergleich zwischen Fertigprodukten und "selber machen" (Energiekosten eingerechnet). Ergebnis war, dass Fertigprodukte manchmal sogar das Doppelte kosten. Meine Frau wies aber sogleich darauf hin, dass bei nicht regelmäßiger Küchenplanung bei "selber machen" ziemlich viel in der Tonne landet, weil es verdirbt oder die Portionen schon im Einkauf zu groß sind. Insofern war das mal wieder eine Milchmädchenrechnung, die man ähnlich wohl auch gern auf Ebene des Handels aufstellt.

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0 Inge 19.09.2011, 09:28 Uhr

ich habe das seinerzeit bei...

ich habe das seinerzeit bei meinen Eltern gelernt dass ist schon 30 Jahr her, wir haben oft reduziertes gekauft aber, wer selber einen Garten hat lernt das sowieso, und ich wundere mich in Bulgarien hebt man noch nichteinmal das reife Obst vom Boden auf wahrscheinlich gehts den Menschen zu gut

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0 tberger 19.09.2011, 10:31 Uhr

Mir erscheint das alles nicht...

Mir erscheint das alles nicht zu Ende gedacht. Was wären denn die Folgen, wenn das Wegwerfen reduziert werden würde (ohne implizieren zu wollen, dass die Folgen negativ sein müssten)? Die Supermärkte würden in Premium (=die heute normalen Produkte) und B-Waren trennen. Die B-Waren wären nicht unbedingt schlechter, die Supermärkte würden damit ihr Premium-Angebot kannibalisieren, denn der Kunde würde die B-ware nicht zusätzlich, sondern als Ersatz für den normalen Kauf erwerben; er würde eine Runde durch die "B-Abteilung" drehen und dann die dort nicht vorhandenen Produkte in der "Premium-Abteilung" kaufen. Insbesondere frische Produkte würden preislich für die Märkte unattraktiver werden. Ich bezweifle, dass man beim Lieferanten noch mehr Preisdruck als heute machen könnte, so dass frische Produkte nur noch in den Mengen attraktiv wären, in denen man sie als Premium-Ware verkaufen könnte. Die Märkte müssten sich also entscheiden, ob sie entweder (a) in Kauf nehmen, dass sie mit frischer Ware ein Verlustgeschäft machen, oder (b) diese nur in geringen Mengen anbieten, die kostendeckend abgesetzt werden, so dass man für Bananen DDR-mäßig frühmorgens anstehen müsste, oder (c) diese aus dem Sortiment nehmen, was wahrscheinlich bei Discountern der Fall wäre? Andere Szenarien?

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0 pschader 19.09.2011, 10:40 Uhr

@tberger: Es geht doch darum,...

@tberger: Es geht doch darum, nicht über den tatsächlichen Bedarf der Kunden Ware ins Regal zu legen, nur damit bis zur letzten Minute alles verfügbar ist. Wenn der Einkauf das berücksichtigt, bleibt im besten Falle wenig übrig, und das kann dann vor Ablauf günstiger verkauft werden. Und ja, dann würde so ein Supermarkt wahrscheinlich auch mal ein paar Cent verlieren. Das kann er, wenn ihn das so schmerzt, ja auf die übrigen Preise umlegen - wird jetzt mit der Wegwerfware doch auch gemacht.

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0 Rumba Zumba 19.09.2011, 12:01 Uhr

Nur eine einzige Frage: Wozu...

Nur eine einzige Frage: Wozu soll es denn gut sein, weniger wegzuwerfen? Meines Erachtens wird dadurch keine einziges Problem gelöst. Das Wegwerfen ist die logische Folge des Marktes für Lebensmittel. Es ist unmöglich, die genau absetzbare Menge vorher zu wissen, genauso ist es mir als Verbraucher fast unmöglich, alles immer bis zum letzten Rest aufzubrauchen. Am Ende eines Tages wird zu viel Angebotenes vom Supermarkt weggeworfen. Na und? Die Preise durch billigeres Abgelaufenes zu zerstören, ist unökonomisch. Keinen armen Menschen irgendwo geht es besser, wenn ich statt Apfelmus Abfallmus esse.

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0 Salathie 19.09.2011, 14:11 Uhr

Mir fiel gerade auf, dass die...

Mir fiel gerade auf, dass die Artikelüberschrift vielleicht nicht ganz passend ist. Kompott statt Kompost würde bedeuten, dass das, was nicht zu Kompott verarbeitet wird, kompostiert wird. Ich bezweifele aber, dass die Supermärkte solche Mühen auf sich nehmen und das Ganze einfach der Müllverbrennung zuführen (leider).

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0 Lidlman 07.10.2011, 20:36 Uhr

Hört sich ja fast so an, als...

Hört sich ja fast so an, als würden die Supermärkte mit absicht zu viel backen oder disponieren. Dabei sind die anfallenden Abschriften einer der Hauptstellhebel, um die Margen hochzuhalten, viel Zeit und Nerven werden investiert, um die Filialverantwortlichen in der Disposition zu schulen. Leider ist es aber auch so, daß a) die Masse der Kunden z.B. Obast und Gemüse mit auch nur den kleinsten auch nur optischen Mängeln nicht kauft b) sich sehr viele Kunden z.B. in der Kühlung oder an der Fleischtheke bis ganz nach unten durchwühlen, weil dann der Joghurt statt 10 Tagen 14 Tage haltbar ist. Oftmals kann man zugucken, wie ganz Kartons mit Ware mit "schlechterem" MHD in die Abschrift laufen c) der Kunde oftmal vollkommen unberechenbar ist, er z.B. den einen Tag die Gemüsetheke leerfegt, an anderen Tage auch schönstes Gemüse nicht anrührt: Folge sind natürlich hohe Abschriften Und zu guter letzt: Quasi jeder Lebensmittelhändler hat ein Frischekonzept, in dem Frischware, die sich dem MHD nähert, reduziert wird. Lidl reduziert die Masse der gekühlten Ware 7 Tage vor erreichen des MHD um 30%, manche Sachen, wie z.B. viele Käse sogar 14 Tage oder gar einen Monat vorher. Und sollte in dem im Text angesprochenen Supermarkt wirklich abgelaufene Ware im Verkauf sein, so wird dort gegen geltende Gesetze verstoßen...

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0 Bio-Logiker 20.10.2011, 11:02 Uhr

Was ist eigentlich so schlimm...

Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn Lebensmittel weggeworfen werden? Schon mal ernsthaft darüber nachgedacht? Jenseits aller Scheuklappen? Biologisch ist das Zeugs durchaus als Dünger zu verstehen. Also alles andere als Sondermüll, um den man sich (Ent-)Sorgen machen müsste. Und kein hungerndes Kind in Afrika wird davon gerettet, dass ein Frankfurter eine Scheibe trockenes Brot mehr isst, anstatt sie in den Mülleimer zu werfen. Ich habe in Spanien eine ganze Reihe von Feigenbäumen. Reiner Zufall, die stehen halt da auf dem Grundstück seit ewigen Zeiten. Davon esse ich, wenn ich da bin, so viele, wie ich mag. Die Nachbarn wollen keine, weil die selber genug Bäume haben. Also bleiben hunderte von Feigen an den Bäumen hängen, trocknen in der Sonne und fallen schließlich ab. Die ernähren die Wespen und düngen den Boden um die Feigenbäume herum. So ist das nun mal in der Natur. Überfluss, wohin man schaut. Und zugleich Mangel anderswo.

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0 Brot von gestern 26.10.2011, 20:48 Uhr

Ein gewiss ernstes und...

Ein gewiss ernstes und reflektierenswertes Thema. Wie es aber einem gehen kann, der gerne ein Brot von gestern kaufen und dabei noch etwas sparen möchte, hat der Kabarettist Horst Evers sehr schön mit trockenem Humor auf den Punkt gebracht. Einfach mal in einem bekannten Videoportal nach "Brot von gestern" suchen. Viel Spaß!

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Peer Schader, 34, ist freier Medienjournalist, hat den Start von Kabelkanal und Vox live am Fernseher verfolgt, aber erst viel später gemerkt, dass sich mit solchen Erfahrungen in den meisten Berufen wenig anfangen lässt. Seit acht Jahren schreibt er übers Fernsehen und seit Dezember 2008 ins Fernsehblog bei FAZ.NET. Leserbeteiligung ist dringend erwünscht: Hinweise und Beschimpfungen bitte unter kontakt (at) dasfernsehblog (dot) de.