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Christina Hucklenbroich bloggt über unser Zusammenleben mit Tieren: über Alltägliches und neu Erforschtes und lange Verborgenes

Tierarztpraxen: Fünfmal pro Woche im ethischen Dilemma

| 3 Lesermeinungen

Das Thema „Ethik" ist in der veterinärmedizinischen Forschung der jüngeren Vergangenheit zum Trend avanciert. Häufig konzentrieren sich die...

Das Thema „Ethik” ist in der veterinärmedizinischen Forschung der jüngeren Vergangenheit zum Trend avanciert. Häufig konzentrieren sich die Untersuchungen auf die Lebenswirklichkeit von Tierärzten in der klinischen Praxis. Dabei werden beispielsweise die Unterschiede zwischen Generationen und Geschlechtern im Hinblick auf die ethische Beurteilung von tierschutzrelevanten Situationen analysiert, die Einflüsse von Gewissenskonflikten auf die Burn-out-Rate von Veterinären untersucht oder es wird schlicht betrachtet, wie der Umgang mit Schmerzmitteln in der Veterinärmedizin sich entwickelt.

Eine grundlegende und besonders aufschlussreiche Untersuchung zum Thema haben jetzt Dorothy McKeegan und Carole Batchelor von der University of Glasgow im renommierten Fachjournal „Veterinary Record” veröffentlicht. Die Wissenschaftlerinnen, die am College of Medical, Veterinary and Life Sciences arbeiten, befragten sechzig Tierärzte, die in Großbritannien praktizieren, nach dem Stress, den typische Szenarien ihres Arbeitsalltags bei ihnen auslösen. Die Mehrzahl der Befragten arbeitet in Kleintierpraxen, also mit Katzen, Hunden und kleinen Heimtieren. Drei Szenarien hatten die Wissenschaftlerinnen vorgegeben: 1. Das Einschläfern eines gesunden Tieres, 2. finanzielle Schwierigkeiten des Tierbesitzers, die es nicht erlauben, eine notwendige Behandlung vorzunehmen und 3. ein Tierbesitzer, der eine Fortsetzung der Behandlung fordert, obwohl es aus Sicht des Tierschutzes geboten erscheint, das Tier von seinem Leiden zu erlösen. Die Veterinäre sollten auf einer Skala von 0 bis 10 angeben, als wie belastend (“stressful”) sie das jeweilige Szenario empfanden.

Kein “Abstumpfungseffekt” nach Jahrzehnten Berufstätigkeit

Die Tierärzte bewerteten das dritte Szenario (Tierbesitzer fordert eine Fortsetzung der Behandlung bei schwer leidendem Tier) als emotional am stärksten belastend und mit dem meisten Stress verbunden (neun Punkte im Durchschnitt). Finanzielle Nöte des Besitzers und daraus resultierende Schwierigkeiten, das Tier angemessen zu behandeln, wurden mit sieben Punkten und das Einschläfern gesunder Tiere wurde mit acht Punkten bewertet. Am häufigsten müssen die Tierärzte mit der Situation umgehen, dass Tierbesitzer eine notwendige Behandlung nicht finanzieren können. Die beiden anderen Szenarien – die Tötung eines gesunden Tieres und der Besitzerwunsch, schwer kranke Tiere weiter zu behandeln – bewerteten Frauen mit einer höheren Punktzahl als männliche Tierärzte. Wie lange ein Tierarzt schon im Arbeitsleben stand, hatte keinerlei Einfluss auf die Wahrnehmung der ethischen Konfliktsituationen – ein “Abstumpfungs-” oder “Sensibilisierungseffekt” bleibt also offenbar aus. An der Studie nahmen Veterinäre teil, die zwischen einem Jahr und mehr als 25 Jahre klinisch tätig waren. 57 Prozent der Tierärzte sahen sich pro Woche mit einem bis zwei ethischen Konflikten konfrontiert, 34 Prozent gerieten drei- bis fünfmal in der Woche in ein Dilemma, und zwei der Teilnehmer hatten es sogar mit mehr als zehn Gewissenskonflikten pro Woche zu tun. Neben den vorgegebenen Szenarien beschrieben sie in einem Freiteil auch andere, die häufig vorkamen und die sie als belastend und ethisch konfliktreich empfanden: Vor allem wurden dabei alle mit dem Einschläfern von Tieren in Zusammenhang stehenden Vorgänge genannt sowie Vorgesetzte, die Anweisungen zu Behandlungen gaben, mit denen die ausführenden Tierärzte nicht einverstanden waren.    

Batchelor und McKeegan diskutieren ihre Ergebnisse im Hinblick auf die Frage, was das wiederholte Erleben ethisch-moralisch konfliktreicher Situationen in Berufstätigen auslösen kann: Angststörungen etwa, eine Erosion moralischer Vorstellungen und Unzufriedenheit mit dem Beruf. Immerhin, argumentieren sie, zeugen mehrere aktuelle Studien von einer erhöhten Selbstmordgefährdung unter Tierärzten. Zuletzt demonstrierten etwa Belinda Platt und ihre Kollegen von der University of Oxford Ende 2010 in einer Übersichtsstudie, dass Tierärzte überdurchschnittlich häufig Suizid begehen. In Großbritannien soll das Suizidrisiko demnach dreimal so hoch sein wie das der restlichen Bevölkerung. 

Eine Frau ließ ihren gesunden Hund einschläfern: 1200 Euro Geldstrafe

Auch in Deutschland hat die Diskussion über ethische Belange in der medizinischen Versorgung von “Hobby”-Haustieren wie Hunden und Katzen im Jahr 2011 deutlich an Brisanz gewonnen. Entscheidend dafür war ein Gerichtsverfahren, das im Sommer in der veterinärmedizinischen Fachpresse Schlagzeilen machte: Eine 39 Jahre alte Angestellte aus dem nordrhein-westfälischen Neheim hatte bereits 2010 ihren Hund von einem Tierarzt einschläfern lassen. Im Sommer 2011 kam es vor dem Amtsgericht Arnsberg zum Prozess. Die Frau hatte dem Tierarzt gegenüber angegeben, der neunjährige Border-Collie-Mischling sei aggressiv, falle auch Kinder an. Später wurde die Frau angezeigt wegen der Tötung eines Tieres „ohne vernünftigen Grund” – das ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Im Verlauf des Gerichtsverfahrens gab die Neununddreißigjährige zu, dass der Hund nie gefährlich gegenüber Menschen gewesen war. Sie habe sich nicht mehr um das Tier kümmern können, weil sie wieder angefangen habe, in ihrem Beruf als Sekretärin zu arbeiten; finanzielle Probleme seien dazugekommen. Versuche, „Dino” an andere Besitzer zu vermitteln, seien gescheitert, auch Tierheime wollten den Hund nicht aufnehmen. Die Frau wurde zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt. Angezeigt worden war die Frau von einer anderen Hundebesitzerin, der sie zunächst versucht hatte, den Hund zu vermitteln. Als diese Frau von der Einschläferung hörte, wandte sie sich an die Polizei. Auch den Tierarzt zeigte sie an, die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren aber eingestellt.

“Am Ende lehnst du ab, und der Hund beißt ein Kind”

Als der Prozess in Arnsberg anstand, soll der Besucherandrang im Amtsgericht groß gewesen sein. Auch die deutschen Tierärzte haben in den Wochen nach dem Urteil angeregt über das Thema diskutiert. In den einschlägigen Fachmedien kam es zu einer ausgedehnten und emotional geführten Debatte. Die Veterinärmedizinerin Dagmar Steele schreibt in einem Kommentar zu dem Urteil in der Tierärztezeitschrift “Vetimpulse”, ein gesundes Tier aufgrund von dessen Aggressivität einzuschläfern, widerspreche auch nach Jahren im Beruf eigentlich noch ihrer Grundeinstellung. “Trotzdem muss ich diese Entscheidung manchmal treffen und dann streiten sich viele Seelen in meiner Brust: Die Tierärztin, die das Hundeleben retten möchte, aber auch die Mutter, die weiß, wie gefährlich Hunde für Kinder werden können.” Auch eine Tierärztin, die ich für diesen Blogbeitrag zu dem Thema befragte, erzählte mir: “Ich habe das auch schon gemacht: Einen Hund eingeschläfert, der angeblich plötzlich zu beißen begonnen hatte. Es war ein Schäferhund, der Mann hatte den schon neun Jahre. Aber was willst du in einer solchen Situation machen? Am Ende lehnst du ab, und der Hund beißt ein Kind.”

Der Bericht über den Prozess in der “Vetimpulse”, einem weit verbreiteten berufspolitischen Blatt, rief viele Reaktionen von Lesern hervor. Die Diskussion dehnte sich aus auf andere kontroverse, ethisch problematische Fälle: etwa solche, in denen ein Tier gerettet oder behandelt werden kann, der Besitzer sich aber die Behandlung nicht leisten kann oder will. Ein Tierarzt, der vor allem Nutztiere auf dem Land betreut, beschwerte sich in einem Leserbrief über die hohen Kosten der Behandlung von Kleintieren und zeigte Verständnis dafür, dass manche Besitzer ihre schwer kranken Tiere nicht behandeln, sondern einschläfern lassen. Damit knüpfte man auch an eine andere Debatte an: Anfang 2011 hatte der Deutsche Tierschutzbund von den Tierärzten gefordert, wildlebende Katzen zu kastrieren, ohne ein Honorar zu berechnen – nur die Sachkosten sollten erstattet werden. Der Tierschutzverein “Helfende Pfötchen” startete außerdem eine Kampagne mit dem Ziel, Hartz-IV-Empfängern und Personen mit geringem Einkommen eine kostenlose Behandlung ihrer Tiere beim Tierarzt zu ermöglichen. Auch andere Vereine, etwa die “Tiertafel Deutschland“, befürworteten eine solche Regelung. Die deutschen Veterinäre waren alarmiert und machten öffentlich, dass inzwischen etwa dreißig Prozent der Kunden von Kleintierpraxen in Großstädten von Sozialhilfe leben. In einem Leserbrief auf die Prozessberichterstattung zum Fall des eingeschläferten Hundes schrieb eine Tierärztin, viele Tierbesitzer wollten auch schlicht kein Geld ausgeben. Verweigere man dann die Einschläferung, gebe es kaum Alternativen, denn viele Tierheime verlangten inzwischen hohe Gebühren für die Übernahme. Die Veterinärin fügte hinzu: “Tierärzte sind keine Tierasyle.  Bei chronisch kranken Tieren stellt sich zudem die Frage nach der Vermittelbarkeit. Ich finde es sehr problematisch, die moralische Verantwortung hier alleine dem Tierarzt aufzubürden. Handelt es sich nicht um ein gesellschaftliches Problem?” 

Kontrovers und konfliktbeladen

Einige der Kleintierkliniken an deutschen Universitäten befreien sich auf ihre eigene Weise aus dem Dilemma: Sie bieten zahlungsunfähigen Besitzern sogenannte “Abtretungsverträge” an: Wenn ein Patientenbesitzer mit einem schwer verletzten Tier kommt – etwa nach einem Unfall – und schon nach einem schnellen Vorgespräch feststellt, dass er die Rechnung nicht wird bezahlen können, dann bleibt keineswegs nur die Einschläferung als einzige Option neben der Not-OP übrig. Stattdessen fällt in solchen Fällen die Entscheidung häufig zwischen dem Einschläfern des Tieres und dem Angebot der Klinikmitarbeiter, das Tier kostenlos zu operieren. Anschließend kann der bisherige Besitzer es allerdings nicht wieder mit nach Hause nehmen. Er muss sofort den Abtretungsvertrag unterzeichnen und willigt damit ein, dass sein Tier nach der Genesung an einen neuen Besitzer vermittelt wird. “Ein solcher Fall kommt etwa einmal im halben Jahr vor”, erzählte mir ein Tierarzt über seine Arbeit in einer der universitären Kleintierkliniken in Deutschland. “Mit seiner Unterschrift tritt der Tierbesitzer alle seine Rechte ab, das ist fast wie bei einer Adoption. Er hat danach auch keinen Anspruch mehr darauf, über den Ausgang der OP informiert zu werden.” 

Wie kontrovers und konfliktbeladen das Thema unter Veterinären behandelt wird, zeigt auch folgende Erfahrung während dieser Recherche. Ich wollte bei einer Universitätstierklinik, die nach Auskunft von dort angestellten Tierärzte mehrmals im Jahr Abtretungsverträge anbietet, eine Stellungnahme einholen. Über das Sekretariat der Klinikleitung ließ man mir ausrichten, so etwas gebe es bei ihnen nicht und habe es auch nicht gegeben. Bei weiteren Fragen müsse ich mich an das Justitiariat der Universität wenden.

Krebskranke Tiere im Krankenhaus bestrahlen lassen?

Eine Tierärztin, die in einer anderen Unitierklinik tätig gewesen ist, erzählte mir ebenfalls von Abtretungsverträgen. Sie habe sogar selbst ein Tier über einen solchen Vertrag erhalten. Übereinstimmend berichteten alle von mir befragten Tierärzte auch folgendes: Ob die Veterinäre in den Kliniken schnell bereit seien, Besitzern ein solches, dem Tier das Leben rettendes Angebot zu machen, habe etwas mit dem Alter und der Attraktivität des Tieres zu tun. Außerdem sei entscheidend, ob es in der Klinik einen Tierarzt gebe, der sich dafür interessiere, die OP durchzuführen – etwa, weil es sich um einen interessanten Fall handelt, bei dem man wichtige Erfahrungen sammeln kann, oder um einen Eingriff, der zu einem Spezialgebiet eines der Angestellten gehört. 

Das Thema “Ethik” kann aber unter Veterinärmedizinern auch auf ganz andere Weise aufgegriffen werden als allein in Zusammenhang mit dem Einschläfern gesunder oder wenigstens heilbarer Tiere und dem Streit um die Bezahlung von Behandlungen. Der australische Tierarzt Antony S. Moore, der sich auf veterinärmedizinische Onkologie spezialisiert hat, publizierte gerade erst in der Fachzeitschrift “Journal of Feline Medicine and Surgery” einen Artikel zu den ethischen Fragestellungen in der Krebsbehandlung von Katzen. Er geht darin auf die Schwierigkeit des Abwägens ein – zwischen dem Leid einer Chemotherapie und der Einschläferung etwa. Er betont, wie wichtig es ist, die Tierbesitzer genau aufzuklären – damit sie eine Ersatz-Entscheidung für ihr Tier fällen können, die eine wirklich informierte Entscheidung ist. Und er geht auf das Thema Ressourcen ein, aber zunächst anders, als man es im vergangenen Jahr in Deutschland diskutiert hat. In Australien ist es bisweilen üblich, krebskranke Tiere in Kliniken bestrahlen zu lassen, in denen sonst menschliche Krebspatienten behandelt werden. Das habe für Unmut gesorgt, weil sich viele Leute etwa fragen: “Warum ist meine Großmutter seit zwei Monaten auf einer Warteliste für eine Radiotherapie, und hier wird nach fünf Uhr nachmittags eine Katze behandelt?” In Kanada habe eine Einrichtung der Humanmedizin aus solchen Gründen die Behandlung von Haustieren beenden müssen. Moore erinnert auch an Entwicklungsländer, in denen Zytostatika nicht einmal für Menschen erhältlich sind. Solche größeren ethischen Dilemmas, schreibt er, reichten aber über die Möglichkeiten eines einzelnen Tierarztes, sie zu lösen, hinaus. Moore plädiert dafür, die rasche Einschläferung eines schwer krebskranken Tieres gegen eine “Hospizpflege” abzuwägen. Ein solches Hospiz könne der Besitzer durchaus bei sich zu Hause einrichten. Ein motivierter Besitzer sei dann auch in der Lage, ein schwer krankes – und gut mit Schmerzmitteln versorgtes – Tier so zu pflegen, dass es nicht leide. Doch Moore räumt ein, dass die Vorstellung einer solchen Hospizpflege für viele veterinärmedizinische Fachleute ein schweres ethisches Dilemma darstelle – siehe die Untersuchung von Batchelor/McKeegan, in der es die Veterinäre besonders belastete, wenn die Besitzer eine Weiterbehandlung statt einer Einschläferung forderten. Letztlich kennt auch Antony Moore keine endgültige Antwort. Er schreibt: “Die einzige wirklich ethische Entscheidung wäre diejenige, die der Patient selbst trifft – und das ist in der Veterinärmedizin nicht möglich.” 

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3 Lesermeinungen

  1. Leider wurde in Ihrem Artikel...
    Leider wurde in Ihrem Artikel geschrieben dass der Tierarzt freigesprochen wurde. Dies stimmt nicht so ganz. Er wurde am Anfang gar nicht angezeigt. Hätte der Staatsanwalt richtig recherchiert wäre ihm aufgefallen, dass nach dem Landeshundegesetz von 2002 nur eine AMTSTIERARZT über die Gefährlichkeit eines Hundes entscheiden darf. Lässt ein normaler Tierarzt diesen Test vorher nicht durchführen, macht er sich ebenso strafbar wie der Tierhalter und verstößt sogar noch gegen seine Berufsordnung. Dort steht dass sich jeder Tierarzt über die geltenden Vorschriften zu unterrichten hat. Die Strafanzeige gegen den Tierarzt wurde erst 1 Tag vor dem Prozess von mir höchstpersönlich an die Staatsanwaltschaft gesandt. Die Ermittlungen dauern noch an. Ich kann nur jedem Tierarzt empfehlen sich über die geltenden Gesetze zu informieren, da hier ja einige Tierärzte zugegeben haben einen Hund – weil er laut Besitzer bösartig ist – eingeschläfert zu haben. Zudem fragt man sich wieso nach Jahren des zusammenlebens der Hund von einen auf den anderen Tag verschwinden muss. Als verantwortungsvolle Hundebesitzerin sehe ich kein Problem darin, dass man noch ein paar Tage mit der Einschläferung wartet bis der Test vom AMTSTIERARZT durchgeführt wurde. So ist auch jeder Tierarzt auf der sicheren Seite.

  2. Eine Luxusdiskussion in einem...
    Eine Luxusdiskussion in einem übersättigten Land. Wann kommen wir endlich wieder auf dem Boden an?!

  3. MILLIONS TO BE ASSASSINATED...
    MILLIONS TO BE ASSASSINATED FOR THE SAKE OF $$$ LIABILITIES(mk-ultra, chip implants, electroshocks etc. performed on them) AND NEW WORLD ORDER(multiculturalism = terrorism) POLITICAL AGENDA KNOWN AS “YOU ARE NEXT”(financial liabilities are 2 expensive for the government and it is cheaper to get read of you instead) !!! IF YOU WERE TREATED WITH ELECTROSHOCKS OR DRUGS USED FOR WIPING OUT MEMORY(numerous Americans and Europeans were and are) AFTER ENDURING FORCED CHIP IMPLANTS(or to retard individual = how homeless people are produced), YOU ARE SCHEDULED NEXT !!
    http://myshortbiography.blogspot.com/
    LEARN TRUTH ABOUT UNITED NATIONS, AMNESTY INTERNATIONAL AS WELL AS NEW WORLD ORDER(MULTICULTURALISM = TERRORISM) GOVERNMENTS(Equal Employment Opportunity Commission) !!! NOT THERE TO PROTECT YOUR RIGHTS, BUT TO DENY YOUR RIGHT TO EXISTENCE !!!
    ABDUCTIONS / FORCED BRAIN CHIP IMPLANTS / BLACKLISTING / FORCEFUL UNEMPLOYMENT / MK-ULTRA BRAINWASHING AGAINST WHITE(under “NAZI” lie) CIVILIAN POPULATION TODAY IN 2011/2012 ACROSS THE EUROPE AND NORTHERN AMERICA !!!
    http://myshortbiography.blogspot.com/
    WHY TO ACCEPT LIABILITIES FOR CRIMES COMMITTED WHEN WE CAN SIMPLY ASSASSINATE OUR VICTIMS(YOU) THANKS TO HUMAN RIGHTS ORGANIZATIONS AND FREE PRESS/MEDIA(most severe censorship of genocide ever !!!)!!
    Related to WHITES NO LONGER WELCOME IN AMERICA !!! http://www.youtube.com/user/BostjanAvsec
    NEVER FORGET JÖRG HAIDER WHO FOUGHT FOR OUR RIGHTS AND WAS ASSASSINATED BY ABOVE MENTIONED CRIMINALS !!!

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