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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
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23:11, Harlem

07.11.2012, 03:49 Uhr

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Das sieht jetzt nach einer bösen Spielshow aus: Zeig’s dem Millionär! Kein Wunder, dass aus Romneys Entourage niemand für die Anrufer von MSNBC zu sprechen ist. Der Oberanalytiker des Senders schiebt auf der Leuchttafel die Staaten hin und her, die noch nicht blau leuchten, und nie ergeben sich auf Romneys Seite 270 Punkte. Im Saal bewundert man die Fingerfertigkeit des Wegzauberkünstlers, jede Pointe löst eine kleine Woge es Jubels aus. Das Gute muss als gut benannt werden, die Versammelten teilen ihre Zufriedenheit. Facebook, diese oberschlaue Geschäftsidee der Harvard-Jungs, ist die Verschriftlichung des generösen Volksgeists der schwarzen Gemeinschaft! Immer wieder Lachsalven. Einer weint und ist gar nicht zu beruhigen. Auch er löst herzlich gerührtes Lachen aus. Er ist vielleicht drei Jahre alt und wird womöglich der nächste oder übernächste schwarze Präsident. Die Frauen sind ganz klar in der Überzahl, wie wohl auch im Alltag der Bibliothek, die heute um viertel nach elf ihre Pforten schließt, bevor Ohio und Florida zugeschlagen werden, aber nach dem Sieg von Elizabeth Warren in Massachusetts. (pba.)

 

 

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Jahrgang 1949, Feuilletonkorrespondent in New York.