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Der Widerstand einer Nicht-Bewegung

14.02.2013, 09:16 Uhr  ·  Der Rückzug in das Private gilt vielen als Flucht vor Verantwortung. Dabei wird übersehen, dass dadurch in der DDR eine widerständige Parallelgesellschaft geschaffen wurde, die vielleicht zur friedlichen Revolution führte.

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Veränderungen beginnen langsam. Der Mensch tut etwas und ein paar Monate oder gar Jahre später heißt es: „Dies war der Anfang aller Veränderungen.” Gestern war so ein Tag. Es jährte sich der „Aufruf zum 13. Februar 1982“. Ein für die DDR damals, und Dresden heute, sehr konfliktreiches Datum.

Im Privaten sind die Dinge wesentlich kleiner. So besuchte ich im November 2012 das Netzwerktreffen der dritten Generation Ost, um zusammen mit Katrin Rönicke für diese Zeitung darüber zu berichten. Nach den Eröffnungsreden gab es verschiedene Workgroups, denen man zugelost wurde. Die Workgroups selber wurden als „Safe-Space” deklariert. Das heißt jeder konnte und sollte sagen was er zu einem Thema dachte und das Gesagte sollte vorwurfsfrei sowie auch „im Raum” bleiben. Für mich war das die erste Erfahrung dieser Art, auch wenn mir das Konzept bereits zuvor bekannt war. Im Fazit hat die Vorgehensweise der Sache sehr geholfen, da man schneller einen Zugang zueinander gefunden hat.

Dieses persönliche Erlebnis hatte zur Folge, dass ich mich intensiver mit dem „Rückzug in das Private” zu beschäftigen begann. In der Berichterstattung über die DDR spielt dieser Vorgang eine gewichtige Rolle. Damit wird erklärt und vielleicht auch gerechtfertigt, warum es über lange Zeit keine breite Gegenbewegung innerhalb der Bevölkerung gegeben hat. Auf diese Weise soll eine Vielzahl der negativen Aspekte des Alltagslebens gar kompensiert worden sein. Wer sich beispielsweise durch das Westfernsehen berieseln ließ, brauchte den Westen zunächst nicht mehr als unmittelbar zu erreichendes Ziel, da diese indirekte Form der Teilhabe die Wut wie auch das Verlangen milderte. Und Fürwahr, scheint die Ruhe gegenüber dem Staat mit dem Empfang des Westfernsehens zu korrelieren. So gab es im „Tal der Ahnungslosen“, dem Bezirk Dresden, in dem besagtes Fernsehen nicht empfangen werden konnte, die meisten „besonderen Vorkommnisse” und Ausreiseanträge.

Dr. Stefan Wolle hält diesbezüglich fest, dass diese Erkenntnis an der Führung nicht vorbei ging und sie überlegte, ob Sie “den Sachsen” zur Entspannung der Lage ebenfalls Zugang zur westlichen Bilderwelt verschaffen sollte. Sammelantennen, die auf Bergspitzen zum Empfang installiert wurden, duldete man bereits. Gleiches, würde ich hinzufügen wollen, kann für den Empfang von Paketen aus dem Westen oder die Reiseerlaubnis für Rentner gelten. Beides generierte einen legalen Warenstrom von West nach Ost. Das heißt aber auch, dass der Rückzug in das Private, die Schaffung von individuellen Flucht- und Schutzräumen, zumindest durch staatliche Duldung aktiv befördert wurde.

Ein gescheiterter Ansatz

Ich versuchte mich dem Thema zunächst über die umstrittene Ayn Rand zu nähern. In ihrem Buch „Atlas Shrugged” beschreibt sie den Niedergang einer Gesellschaft, die auf dem Wege zum sozialistischen Volksstaat ist. Als Folge dessen ziehen sich die wirtschaftlichen Stützen der Gesellschaft zurück, Waren- und Dienstleistungen werden knapp, die Bevölkerung verarmt. Am sichtbarsten ist der Niedergang an der Infrastruktur. Rands Werk ist die reinste „Brain-Drain-Prosa” und konzentriert sich entsprechend ihrer kapitalistischen Grundlagen auf die Elite.

Bei diesem Ansatz ging ich davon aus, dass wenn ein Staat per Verfassung, siehe Artikel 24 (2) der DDR-Verfassung, seine Bürger zum Arbeiten zwingt, diese das nicht gerne tun. Wenn zugleich auch noch ein Rückzug in das Private stattfindet und die Arbeit somit als Erfüllungszweck zur Erreichung dieses Privaten herhält, so müsste die Arbeitsleistung doch auch weit unter dem liegen, was eigentlich möglich gewesen wäre. In meinem Kopf, so stellte ich fest, dominierte sehr stark die Vorstellung vom Zwang.

Der Hintergrund für dieses Denken dürfte aus meiner Schulzeit herrühren, die ich von der ersten bis zur dritten Klasse in der DDR verbrachte. Danach folgten die Übergangsschuljahre 89/90 und 90/91. Ich möchte das Thema Schulzeit an dieser Stelle nur kurz anreißen und werde es später in einem weiteren Artikel ausbreiten. Für mich bestand die Schulzeit in der DDR, wie auch die des Übergangs aus Repressalien. Ich war ein sehr unruhiges Kind und rebellierte ständig gegen mir schulisch Auferlegtes. Die repressive Antwort auf meinen Widerstand sorgte konsequent für noch mehr Widerstand. Ein Teufelskreis. Basierend auf dieser Erlebniswelt interpretierte ich nun auch den Zwang in das zu betrachtende Handeln.

Und ich irrte. Das Arbeitsleben in der DDR fand zwar innerhalb der Zwänge des Systems statt, war aber vergleichsweise geringen Einschnitten unterzogen. So wurde beispielsweise ob des steten Mangels an Gütern eine Kultur der Kreativität gepflegt, die 1963 in einem staatlich verordneten Neuerungswesen mündete. Ganz im Sinne der Planwirtschaft wurden Vorgaben zum Erreichen einer bestimmten Anzahl an Vorschlägen dieser Art gemacht. „Neuerervorschläge“, im Westen Verbesserungsvorschläge genannt, war ein typischer Abgrenzungsbegriff gegenüber dem Klassenfeind. Das Gleichheitsbedürfnis der DDR griff ebenfalls. Jeder, auch themenfremde Personen, waren aufgerufen Vorschläge zu unterbreiten und wurden ernst genommen. Die Anerkennung, die durch das Vorschlagen wichtiger Neuerungen gewonnen werden konnte, war zwar auch geldwerter Natur doch dominierte unter den Neuerern die Ambition nach gesellschaftlicher Anerkennung. Zum Vergleich, gibt es diese Kultur des Strebens nach Verbesserungen auch im Westen, doch hängt sie hier stark mit der jeweiligen Firmenkultur zusammen. Es gibt keine gesellschaftliche Anforderung dahingehend.

Der Mangel (an allem) hatte in der DDR den Effekt, dass sich jeder um die Behebung dieses Mangels kümmern musste. Dadurch entstand in der Arbeitswelt ein soziales Geflecht, das auf Tauschhandel und gegenseitiger Hilfe beruhte. Dadurch entstanden Freundschaften und die Beschaffungsnetzwerke der Arbeitswelt wirkten in das Private hinein. Da der Staat in der Arbeitswelt eine wesentlich stärkere Präsenz hatte, kann nicht davon gesprochen werden, dass hier ein erweiterter oder zusätzlicher Schutzraum entstanden ist. Die Risiken der einzelnen Aktionen waren höher und der Charakter des Vorgangs entspricht mehr einer Zwischenebene, die Gestaltungsspielraum bot, solange die Gestaltung nicht den systemischen Grundsätzen entgegen lief.

Dieser Gestaltungsspielraum in der Arbeitswelt erweitert das Bild über den Rückzug in das Private. Der Rückzugsraum war nicht die alleinige Schutzinsel, durch die das Individuum das Leben in der DDR erdulden konnte. Denn wenn der repressive Staat sich in der Arbeitswelt nur unterschwellig ausbreitete, dann war der Staat zwar sichtbar aber nicht in seiner unterdrückenden Form präsent. Er wurde es immer erst dann, wenn man begann ihn herauszufordern. Doch musste das nicht getan werden. Es gab vielfältige Möglichkeiten sich in der DDR Anerkennung zu verschaffen. Dabei muss zwischen staatlicher und gesellschaftlicher Anerkennung unterschieden werden. Die staatliche Anerkennung unterlag außerhalb der Partei einer Grundskepsis bis hin zur Ablehnung. Die gesellschaftliche Anerkennung hingegen basierte nicht nur auf dem, was jemand, als beispielsweise „Neuerer”, leistete sondern unterlag auch der wichtigen Komponente des zwischenmenschlichen Gebarens. Erst diese Kombination, eine gefühlte Selbstverständlichkeit, schuf die Möglichkeit der Erweiterung des (Beschaffungs-)Netzwerkes und damit auch potenziell eine Verbesserung des Lebensstandards. Die Teilhabe am Berufsleben und das Einfügen in den systemischen Fluss, wurden somit durch private Vorteile belohnt, die über das mittelbare Gehalt hinausgingen.

Widerstand durch Rückzug

Eingangs habe ich meine Erfahrung mit einem Safe-Space beschrieben. Etwas, das mit dem Rückzug ins Private vergleichbar ist. Der Mensch schafft sich einen Schutzraum um in diesem tun zu können, was er selbst tun möchte. Unbehelligt und unbestraft. Das heißt, der Schutzraum ist auch ein Aktions- und Kommunikationsraum. Das Individuum bringt in ihm durch Handeln seine persönlichen Anliegen zum Ausdruck und teilt sie mit anderen. Denn es war keineswegs so, dass der Rückzug in das Private auf einen jeden selbst beschränkt war sondern sich auf die Familie und den Freundeskreis bezog. Der persönliche Interaktionsraum trat dadurch in Kommunikation mit den Schutzsphären der anderen, wodurch ermöglicht wurde, dass sich eine übergeordnete Gesamtheit weiteren Raum nehmen konnte.

Vordergründig betrachtet wirkt dieses Handeln systemstützend. Aufgestaute Wut wird gemindert. Verlangen reduziert sich. Dass dies gerne an dem Beispiel mit dem Westfernsehen bewiesen wird, verwundert allerdings. So zeigt sich an diesem Punkt doch gerade, dass dieses Verhalten eine Rückkoppelung auf den Staat hatte. Dieser ließ systemwidriges Verhalten zu, um die Menschen ruhig zu stellen. Er gewährte ihnen auch den Rückzug in das Private. Es zeigt sich an solchen Vorgängen, dass das gemeinsame und unbewusste Handeln der Bevölkerung als politischer Akt gesehen werden muss, der entsprechend politische Effekte hatte. Das schließt eine Gegenreaktion des Staates nicht aus, die immer dann erfolgen konnte, wenn diese Raumnahme sichtbar wurden. So bestand die Wahl immer zwischen dem Versuch der Unterdrückung des Prozesses oder der Duldung bzw. dem Versuch sich des Prozesses zu bemächtigen und ihn dadurch für den Staatsapparat nutzbar zu machen. Letzteres bedeutet auch, dass die Duldung zu Druckmitteln gegenüber dem Individuum führte.

Asef Bayat, Professor für Soziologie und Nahost-Studien, nennt diesen Vorgang „Nicht-Bewegung”, bei der alltägliche Handlungen, die Individuen als Überlebensstrategie ausüben, zur Raumnahme führen. Ein “stilles Vordringen des Alltäglichen”. Bayat geht in seinen Beobachtungen jedoch immer vom Zwang der Handlung aus. Die Menschen tut was sie tun, um zu überleben. Für die Betrachtung der DDR wäre die Begrifflichkeit des Überlebens durchaus etwas hoch gegriffen. Doch geht es im menschlichen Handeln nicht immer nur darum zu überleben, sondern oftmals auch darum zu leben. Also nicht vor sich hinzuvegetieren. Wie stark dieses Bedürfnis des Menschen ist, können wir an der immer wieder aufkeimenden Diskussion um den (west)deutschen Sozialstaat herleiten. So geht es bei der Frage über die Höhe der Hartz IV-Sätze auch immer um die Frage der gesellschaftlichen Teilhabe. Also den Aspekten, die das Leben lebenswert machen.

In dem Rückzug in das Private nur die systemstützenden Aspekte zu sehen ist kurz gedacht. Zumal ich es aus meiner Familie kenne, dass gerade dieses Private sehr politisch war. Da wurde staatliches Handeln diskutiert und kritisiert. Meinungen wurden ausgehandelt und haben sich gebildet. Doch das kann ausgeklammert werden, denn die Rückkoppelung, die dieser Rückzug zu Tage brachte, also aktive Duldung einer Raumnahme durch die Bürger, zeigt auf wie direkt politisch der Rückzug war. Und ich frage mich, ob dieser indirekte und unbewusste Protest nicht auch die Grundlage dafür bildete, dass die “friedliche Revolution” friedlich verlaufen konnte.

 

 

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Lesermeinungen zu diesem Artikel (7)
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0 Frank Passudetti 01.03.2013, 10:38 Uhr

Diese These ist ein Mythos

Ich möchte anzweifeln, bzw. widersprechen, ob es diesen vielgerühmten „Rückzug ins Private“ so überhaupt gab. Wenn vom „Rückzug ins Private“ gesprochen wird, was war dann das Gegenteil? Natürlich hat ein öffentliches Leben in der DDR in vielfältiger Weise stattgefunden. Also erst mal mußte jeder arbeiten, und jedes Kind mußte zur Schule gehen. Es gingen auch mehr Kinder in den Kindergarten als im Westen. Dann gab es auch eine Menge kultureller Veranstaltungen, viel mehr Jugendklubs als heute, man denke an die vielen Brigadefeiern, Sportveranstaltungen, auch Arbeitsgemeinschaften für Schüler, die paar staatlich verordneten Großveranstaltungen übers Jahr verteilt, aber auch die Hausgemeinschaften, dass war bei weitem nicht so anonym wie heute, selbst in der Großplatte. Es kann auch nur teilweise mit der Tausch-Gesellschaft erklärt werden. Man denke auch an die recht erfolgreiche Mach-Mit-Bewegung, bei der Groß und Klein zusammen den Wohnort verschönert haben. Jeder Mensch ist eben anders gestrickt, der eine wollte nach Feierabend seine Ruhe haben und sich auf seine Datsche zurückziehen, der andere wollte lieber unter Menschen sein und hat sich in einer Sportgruppe oder in einem Zirkel engagiert. Also ich denke manchmal das mit dem „Rückzug ins Private“ ein Mythos kreiert wurde, den es so gar nicht gegeben hat. Natürlich wurde gern Westfernsehen gekuckt, dass machen wir aber heute auch noch. :-)

Was es sicher gab, und was es eher trifft, eine Menge Menschen die mit Politik nichts zu tun haben wollten. Die wollten vor der ständigen Politisierung welche auch in den Betrieben stattfand und dem Anwerben für „die Partei“ ihre Ruhe haben. Einfach ihre Arbeit machen und leben. Diese Bevölkerungsgruppe ist heute angesichts der Politikverdrossenheit auch sehr groß. Vielleicht sollte man mal analysieren, inwieweit sich DAS verändert hat. Ich kann aber nicht sehen, dass das in der DDR besser oder schlechter war.

Antworten (3) auf diese Lesermeinung

3 Savall 16.02.2013, 11:51 Uhr

Eine bemerkenswert treffende...

Eine bemerkenswert treffende Analyse. Kann ich nur bestätigen. Ich war seinerzeit, 1981, sehr verblüfft als wir in eine Neubauwohnung zogen und über die ganz normale TV-Antennensteckdose perfekter ARD-Empfang möglich war. In der technischen Qualität sogar noch besser als das DDR-Fernsehen. (ZDF und die dritten Programme waren nur sporadisch zu empfangen). Die sedierende Wirkung war durchaus vorhanden und am Mittwochmorgen wurde in Ost wie in West über die neueste "Dallas"-Folge debattiert. Zu den zwei Sphären (öffentlich/privat) vielleicht noch eine Anmerkung. In meiner Erinnerung ist das weniger eine bewußte Widerstandshandlung oder Abgrenzung, sondern vielmehr ein unbewußter Wechsel, über den man nicht reflektierte. Es war einfach so. Zu den verordneten Veranstaltungen trug man eben das FDJ-Hemd und zog es danach genauso selbstverständlich aus. Darüber brauchte man nicht nachzudenken und die herrschenden Kreise nahmen das genauso selbstverständlich hin. Strikt getrennte Sphären mit ganz unterschiedlichen Koordinatensystemen. Ich glaube auch, daß das zur Friedlichkeit der Revolution beitrug. Die potemkinsche Fassade implodierte und dahinter existierte die private Sphäre weiter, ohne irgendwie betroffen zu sein, denn die Sphären hatten sich nie vermischt.

0 MisterMischa 16.02.2013, 11:47 Uhr

Der Rückzug ins Private ist...

Der Rückzug ins Private ist natürlich besonders fatal für eine Gesellschaft. die sich die Befreiung des Inidividuums von ökonimischem Druck und alltäglicher Existenzangst auf die Fahnen geschrieben hatte. Und damit in besonderer Weise auf organisiertes und freiwilliges Mitmachen im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten angewiesen war. Sobald sich die Motivation überwiegend auf Materielles und Konsum beschränkte, wie es in den Achtzigern immer üblicher wurde, war klar, daß das Gesellschaftsmodell scheitern mußte. Etwa so, als ob man das Klosterleben in innerer Einkehr, Verzicht und festgefügten Strukturen mit dem Leben in einem Luxushotel vergleichen würde. Zur "Friedlichkeit" der Revolution trug bei, daß der Rückzug ins Private auch in Partei und Staat Einzug gehalten hatte. Auch IMs, Polizisten und Beamte schauten gern Westfernsehen und wußten die Vorzüge westlicher Produkte zu schätzen. Damit einher ging oft ein gewisses Verständnis für das Anliegen der "Revolutionäre". Als Fazit: die Rolle des Westfernsehens kann also gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, sie sollte von Berufenen einmal detailliert untersucht werden. Heute scheint der Rückzug ins Private eher erwünscht zu sein. Natürlich.

0 Marc 14.02.2013, 21:10 Uhr

Eine sehr treffende Analyse -...

Eine sehr treffende Analyse - im zweiten Teil vielleicht etwas sehr wissenschaftlich formuliert...