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Wostkinder

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Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen Ost und West.

Das richtige Leben im Falschen

| 9 Lesermeinungen

Utopien brauchen einen Raum, um gelebt werden zu können. Alle Räume der Welt scheinen schon erobert, wohin also? Im Osten können verlassene Orte neu erobert und mit "richtigem" Leben gefüllt werden.

“Utopos, meaning the Place that cannot be” Rachel, Mad Men

Utopos, der griechische Ursprung von Utopie bedeutet “nicht-Ort”. Also ein Ort, der nicht ist. Oder der noch nicht ist. Ein Ort, den wir noch nicht kennen, den wir erst entdecken müssen. Menschen, die sich solche Orte ausdachten, sich Geschichten und andere Realitäten ausmalten, die an solchen Orten stattfinden, die nicht sind, hat es immer gegeben in der langen Ideengeschichte der Menschheit. Utopien zu entwerfen hat eine bis auf die griechische Geschichte zurückgehende Tradition. Eine Tradition, die verloren gegangen scheint in einer Zeit, in der es vermeintlich keine Orte mehr gibt, die erobert werden könnten. In der jeder Fleck der Welt entdeckt wurde. Und damit entzaubert. Wo soll sie denn stattfinden, die gelebte Utopie? Alles ist besiedelt, alles ist aufgeteilt, zugeteilt und besetzt. Wirklich alles? Was ist mit den Orten, die verlassen werden? Die keiner mehr will? Der Osten ist voll davon und es stellt sich die Frage, wie Menschen diese Orte zu ihren Räumen machen können, in denen Utopien wirklich werden.

Gegenbilder und Konstruktionen des Hypothetisch-Möglichen
Zuallererst muss jedoch geklärt werden, mit welchem Sinn wir den Begriff “Utopie” zu füllen gedenken. Die Politische Theorie und Ideengeschichte kennt auch einen kleinen Forschungszweig der “Utopieforschung”. Wilhelm Voßkamp hat 1982 ein gleichnamiges dreibändiges Werk herausgegeben. Gleich zu Beginn beschreibt er die Schwierigkeit, über die unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen hinweg (etwa die Geschichts- und die Literaturwissenschaft, die Slawistik, die Anglistik und andere) einen Konsens über die Deifinition zu finden. Die Soziologie würde anders definieren als die Psychologie und dieser würde dann die Geschichtswissenschaft in die Quere kommen. Und so weiter. Im ersten der drei Bände seines Werks finden sich daher viele Beiträge, die aus den Disziplinen heraus argumentierend nach Aspekten und Problemen in der neueren Utopiediskussion fragen (“neuere” meint allerdings Anfang der 80er Jahre). Auf der Basis dieser Diskussionsbeiträge versucht sich Voßkamp an der Extraktion der gemeinsamen Aspekte, die sich dann doch bei allen finden und schreibt:

“Utopien sind prinzipiell als Gegenbilder (qua Negation) zur jeweils bestehenden Realität konzipiert.”

Damit ist kein Medium festgelegt. Utopien können Bilder, Texte, Lieder, Filme und auch konkrete reale Projekte und Experimente sein.

Robert Kalivoda sieht zwei mögliche Ausdrucksformen von Utopien: “Auf einer formalen Ebene kann man einerseits vom “Realmöglichen”, d.h. auch Machbaren und andererseits vom bloß Denkbaren sprechen.” In der Geschichte der Utopie treffen wir häufiger auf das bloß Denkbare. Etwa bei Thomas Morus, der in seinem Klassiker “Utopia” eine sehr typische Form der Erzählung wählt: Mutiger Eroberer entdeckt unbekannte Insel mit einem unbekannten Volk das genau so lebt wie es sich der Autor eigentlich für seine Heimat wünschen würde. Der mutige Entdecker kehrt mit der frohen Botschaft heim, erzählt von seiner Entdeckung und der heilen Welt, die er sah, die – nun ist es endlich bewiesen! – möglich ist. Das Rezept für die bessere Welt bringt er mit. Natürlich kommt uns diese patriarchale Gesellschaft von Utopia nicht mehr sehr erstrebenswert vor. Aber darum geht es nicht. Morus konnte mit seiner Utopia-Erzählung, mit dieser fiktiven Reise Fragen stellen, die sich sonst verboten, etwa nach der Gerechtigkeit von Privateigentum. Dem Ich-Erzähler scheint es “in der Tat so, dass es überall da, wo es Privateigentum gibt, wo alle alles nach dem Wert des Geldes messen, kaum jemals möglich sein wird, gerechte oder erfolgreiche Politik zu treiben, es sei denn, man wäre der Ansicht, dass es dort gerecht zugehe, wo immer das Beste den Schlechtesten zufällt, oder glücklich, wo alles an ganz wenige verteilt wird und auch diese nicht in jeder Beziehung gut gestellt sind, die übrigen jedoch ganz übel.”

Verzeitlichung der Utopie
Morus, so schreibt Reinhard Koselleck im dritten Band der Voßkamp-Reihe, sei nicht mehr sonderlich typisch für zeitgenössische Utopien. Er stünde im Gegenteil für einen “End- und Wendepunkt einer auf die griechische Literatur zurückgehende Tradition utopischer Texte.” Damit meint er das Ende der Erzählung vom Helden, der eine unentdeckte Welt entdeckt. Ein zwangsläufiges Ende, denn: “Die Endlichkeit der Kugeloberfläche unseres Globus ließ kaum noch einen Küstenstreifen zwischen Land und Meer unerforscht.” Auf den Plan treten Utopien, die “auf dem Mond und auf die Sterne ausgewichen und unter die Erdorberfläche gekrochen” sind. Denn “die utopischen Räume waren von der Erfahrung eingeholt worden”. Statt Mond oder Sterne wurde aber mit der Entzauberung der Welt eine andere Strategie ab dem Jahr 1770 gewählt: Die Zukunft bot nun Platz. Den Beginn machte Louis-Sébastien Mercier mit seinem Jahr 2440, einer präzisen Zukunftsutopie von Paris im Jahr 2440. Mit Mercier wird die Utopie zur Uchronie, schreibt Koselleck, statt auf den unentdeckten Raum hofften die Autoren nun auf die ungelebten Zeiten.

Illustration zu dem Buch von Friedrich Eduard Bilz: Der Zukunftsstaat. Staatseinrichtung im Jahre 2000. Quelle: Wikimedia Commons

Doch die Zukunft ist nicht jetzt machbar. Sie kann allenfalls vorbereitet werden, jedoch nicht gelebt, nicht von uns, vielleicht nicht einmal von unseren Kindern. Es ist sehr unbefriedigend, seine Ideale, seine Wünsche und Ideen in das Jahr 2440 zu verlegen, auch wenn wir jetzt schon ein bisschen näher dran sind, als Mercier es 1770 war. Deswegen schlage ich vor, dass wir an Reinhard Koselleck anschließend und nach dem Hypothetisch-Machbaren greifend zu einer erneuten “Verräumlichung” der Utopie zurückkehren. Denn die hat bereits stattgefunden, findet statt, wird gelebt. Die Gegenentwürfe werden Realität – und ist es ein Zufall, dass sie gerade im Osten Raum dafür finden?

Östliche real existierende Utopien

Der Kulturkosmos in Lärz: Auf einem ehemaligen russischen Militärflughafen in Mecklenburg-Vorpommern findet vielfältige Kultur, alternatives Leben und Kommunismus statt.

Sie sind Wirklichkeit und haben seit der Wende Räume ergriffen. Es sind ihrer mehr, als man aufzählen kann, ich möchte exemplarisch nur einige nennen. Direkt bei mir um die Ecke, im Osten Berlins, in Friedrichshain, gibt es bis heute das besetzte Haus in der Mainzer Straße. Es ist eines von vielen Häusern, das Menschen nach der Wende in Ost-Berlin „erobert“ haben, denn sie standen leer, waren verlassen. Die DDR hat sich nicht um die Altbauten gekümmert, sie marodierten vor sich hin – wer konnte zog nach Marzahn. In vielen dieser Häuserprojekte der 90er sind alternative Projekte und mit ihnen alternative Lebens- und Wirtschaftsräume entstanden. Gegenbilder zur Realität. Einer der Bekanntesten ist das Tacheles in Mitte. Es war der Inbegriff für alternative Kultur in Mitte, ein Künstlerparadies. Voller Träumer, voller Ideen, voller Hoffnung.

„Das Kunsthaus Tacheles ist ein offenes Haus. Jenseits von Marktkonjunkturen wird hier in öffentlichen und selbstverwalteten Räumen und Freiflächen die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst und globalen Prozessen in Politik und Wirtschaft gesucht, werden künstlerische Arbeits- und Lebensweisen ausprobiert, mediale Formate geprüft, erweitert und gesprengt.

Das Tacheles ermöglicht Künstlern mit eigenen Arbeits-, Ausstellungs- und Performancemöglichkeiten künstlerisch freies Arbeiten und Ausstellen – ein kritisches Pendant zum Kunstmarktboom in Berlin-Mitte.“

Das Tacheles 1995. Quelle: Traumrune, unter CC BY-SA 3.0

Dann wäre da noch das Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) in der Revaler Straße, direkt hinter mir. Jakob Strobel y Serra nennt es eine „Carpe-diem-Kuriosität“, das „wie eine apokalyptische, flächendeckend mit Graffiti eingesprühte Trümmer- und Ruinenlandschaft“ aussehe (nachzulesen in seinem Artikel für diese Zeitung, der den Titel Die Basisdemokratie der Bierflasche trägt). Hier findet ein außeralltägliches Leben statt – und es ist mehr, als der Artikel suggeriert, es ist nicht nur das richtige Leben in Flaschen. Sicher: Manche machen daraus einen Exzess, hin und wieder wirken die Menschen, die über die Warschauer Brücke laufen, als seien sie auf einem Ballermann-Urlaub. Aber bei genauerem Hinsehen haben im RAW viele kleine Stätten Platz, die selbstorganisiert Sport, Kultur und auch Politik betreiben.

„Der RAW-tempel e.V. versteht sich als offene, gemeinnützige Organisation von Kreativen und Bürger/innen, die eine Vision teilen: einen Freiraum soziokultureller Nutzung inmitten einer europäischen Metropole zu gestalten, in dem sich individuelle Selbstverwirklichung mit dem solidarischen Handeln für ein Gemeinwesen verbindet. Ein wesentliches Ziel des Vereins ist daher die Förderung kultureller Zwecke.“

Die schwimmende Utopie

Das richtige Leben im Falschen braucht einen Raum. Einen Ort, der wenig zu bieten scheint, der vielleicht verwahrlost wirkt, den man restaurieren, fit machen, erst aufbauen muss. Das kostet Kraft, Zeit, Geld. Aber man kann so selbst gestalten. Ein solcher Ort war vielleicht die Werft in Greifswald, in der ein Schiff gebaut wurde, das seit 13 Jahre eine Utopie auf dem Wasser ist: die Lovis.

© Katrin RönickeDie Lovis während der Kieler Woche am 23. Juni 2013

Anke Lübbert war von Anfang dabei, sie hat das Schiff mit aufgebaut. „Hier steckt so viel Arbeit und so viel Zeit drin“ sagt sie. Als sie 1998 die Schule beendete, hatte sie ehrgeizige Ziele: Sie wollte in England an einer angesehenen Universität Politikwissenschaft studieren. Doch während ihres Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) lernte sie einen Trupp junger Menschen kennen, die für sechs dänische Kronen ein rostiges Schiff gekauft hatten und es aufbauen wollten. Keiner von ihnen war Schiffsbauer oder Zimmermann. Keiner von ihnen hatte Geld. Durch etliche Kleindarlehen im persönlichen Umfeld und einen Kredit, durch Schraubenspenden, die Unterstützung von Schiffbauern und Zimmerern – vor allem aber durch ein starkes Durchhaltevermögen wurde die Lovis binnen zwei Jahren in einer verlassenen Werft in Greifswald aufgebaut. Lübbert schlief in dieser Zeit bei Freunden auf einer Isoliermatte, lebte nur vom Kindergeld, das ihre Eltern ihr überwiesen. Schließlich wurde sie die erste Bootsfrau an Bord und blieb dem Projekt bis heute treu.

Das Utopische ist zerbrechlich

Das selbst geführte, andere, alternative Leben, das moralisches Handeln versucht, ideelle Werte schätzt und pflegt, das auch nachhaltig wirken will, hat es im Falschen jedoch häufig schwer. Der Lovis ging es Ende Juni gefährlich an den Kragen, das Sicherheitszeugnis, das ihr das Fahren auf See erlaubt, sollte nach 13 Jahren nicht mehr verlängert werden. Ein Kompetenzstreit zwischen Behörden auf dem Rücken der Lovis und anderer Traditionsschiffe – erst in letzter Minute, drei Tage vor dem Ablauf des Sicherheitszeugnisses, hat das Bundesverkehrsministerium eingegriffen und einen Beamten gestoppt, der meinte nach 13 Jahren plötzlich Kompetenzen an sich reißen zu müssen, die vorher andere Wahrgenommen hatten. Dem kämpferischen Engagement von Anke Lübbert und der Lovis-Crew ist es zu verdanken, dass alle Schiffe weitere zwei Jahre fahren können, bis aus dem Ministerium eine klarere Richtlinie die Sache regelt.

© Katrin RönickeAn Bord der Lovis weiß man, was man an diesem Schiff hat.

Das Tacheles hatte weniger Glück. Ende letzten Monats sollte es auch die letzten Räume verlassen, seit 2011 drohen immer wieder Zwangsversteigerungen, ob die Künstler es schaffen, sich ihren Utopos wieder zurück zu erobern steht in den Sternen.

Utopien, ob zu Land oder zu Wasser, ob im Westen oder im Osten, sind fast immer auch prekär. In einer Welt, in der das Geld in der Regel regiert haben es die Idealisten schwer.

Es ist nicht pompös

Das richtige Leben im Falschen ist nicht pompös. Es verzichtet auf die Logik der Akkumulation. Es richtet sich stattdessen nach dem, was die Menschen, die es leben, wirklich brauchen. Was aber das Wichtigste ist: Es existiert. Adorno und sein „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen“ sind widerlegt. Zumindest in den kleinen utopischen Nischen unserer Gesellschaft. Die es – na klar! –auch im Westen gibt. Aber gerade im Osten, der kollektiv verlassen wird, altert und in dem man „für ‘nen Appel und ‘n Ei“ manches Grundstück bekommen kann, sind die Räume für die Träume vorhanden. Utopien funktionieren nicht gesamtgesellschaftlich, aber doch punktuell. Wir können das richtige Leben schon heute an manchen Orten leben – wir können es sogar selbst aufbauen. Mit unseren Händen und unserem Engagement, wie das beeindruckende Beispiel der Lovis zeigt.

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9 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    “Doch die Zukunft ist nicht jetzt machbar. Sie kann allenfalls vorbereitet werden, jedoch nicht gelebt, nicht von uns[…]”
    Dass die Zukunft nicht in der Gegenwart gelebt werden kann, das ist wahrlich nichts Neues.

    “Utopien funktionieren nicht gesamtgesellschaftlich, aber doch punktuell.”
    Ich sehe hierzu kein einziges Argument in ihrem Text, stattdessen scheint dieser als Schlussfolgerung hingestellte Satz die Basis ebendieses Texts zu sein.

    Ich denke, der Artikel wäre runder gewesen, hätten Sie sich dazu entschieden, die von Ihnen persönlich empfundene Unmöglichkeit der praktischen Utopie nicht als objektives Faktum hinzustellen. So hätten Sie den Raum gehabt, über die Randprojekte zu philosophieren, ohne ins Tautologische zu verfallen, bzw. ohne Kennzeichnung zu postulieren. Was Sie ja vermutlich meinen, ist bloß, dass Utopien an sich und s o f o r t in der wirklich unmittelbar praktischen, persönlichen Lebenswelt schlecht möglich sind, weil dazu gesellschaftliche Prozesse vonnöten sind. Wie lange, oder wie schwer diese Prozesse sind, das weiß niemand, sonst würden wir ja auch wirklich in der Zukunft und der Gegenwart zusammen leben.

    • hmmm
      aber die lovis zeigt doch, dass die utopien durchaus “sofort” möglich sind, wenn man denn bereit ist auf die vermeintlichen annehmlichkeiten der praktischen lebenswelt zu verzichten. das persönliche definiert sich ja lediglich neu..

      dahinter steht doch viel mehr die frage, was diese praktisch (also bequeme) lebenswelt so viel besser macht als das, was die gelebte utopie mit sich brächte. zumal, und das ist doch viel mehr der kern gewesen, der raum für diese utopien bestehen würde.

    • Wir stehen jede Sekunde...
      in der Gegenwart, vor der Sekunde der Zukunft. Ist das Leben “nur” Gegenwart,
      und wann fängt die Zukunft an? Es ist fließend. Es gilt sowohl Gegenwart, als auch Zukunft. Utopische Ideen können in der nächsten Sekunde “real sein”….Lottogewinn, oder in der nächsten Sekunde “real werden”…
      über eine “bewußte Startzeit”, “Reifezeit”, “Blütezeit”, auch Generationen übergreifend.
      Hier, im Blog, “mal über Utopie nachdenken”…
      keine Doktorarbeiten und keine Zensur, Beurteilung…
      sondern “lockerer” Dialog…so verstehe ich das jedenfalls.

      :-)

    • Na dann, Glück auf!
      Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie Blogs funktionieren. Werde mir in Zukunft also mal eine Meinung diesbezüglich bilden müssen.

  2. Wow...
    … New Yorker upper class und ostdeutsche Kiffer traeumen im Blog vereint vom Paradies? I have to get back to the office… ;)

  3. Wie wäre diese "All incl. Definition"...
    “H”U(man) (go)TO PIE(eace)?
    Die Erde der Ort, die Intelligenz der Baulöwe, das Herz das Bauland…
    die “Vernunft” die Bauaufsicht.
    Die Erde mit “P(arad)eace-Charakter”…aus dem G(eist)ARTEN(Künste)E(I)DE(E)N.
    Diese “BIO-U-TOPIA”-Erde könnten wir planen und bauen…ohne Geld…
    mit unserer Intelligenz, mit unseren Herzen, und mit unseren Händen…
    mit einer “GEMEIN-SAMEN-HERZVERNUNFT”.
    Wo ist das Problem der Realisation?
    Starten Sie einen Umfrage:
    Wer baut nachbarschaftlich (nächstliebend) mit…
    EIN HERZ FÜR “UNSER UTOPIA”…gefällt mir :-)

    • Kurze Antwort
      Das Problem der Realisation ihrer Idee liegt in der nicht abgerufenen”GEMEIN-SAMEN-HERZVERNUNFT”. Das erinnert mich an eine alte Bekannte, die immer wollte, dass ihre Wohnung aufgeräumt sei, die sich nicht helfen ließ, weil sie meinte, bloß weil sie wollte, würde sie die Wohnung schon aufräumen. Bis heute ist das nicht passiert, bis heute meint sie, dass man, sofern man ihr die Wohnung gegen Ihren Willen aufräumen würde, an ihrem unzweifelhaften Vermögen zweifeln würde. Das Vermögen ist aber nicht identisch mit dem tatsächlichen Handeln. Und so ist das bloße Vermögen, seinen Nächsten zu lieben, nicht identisch damit, ihm auch tatsächlich unter die Arme zu greifen. Und nur weil sie erkannt haben, dass das Vermögen dazu, eine “BIO-U-TOPIA” zu schaffen, existiert, haben sie tatsächlich noch keinen Schritt in deren Richtung getan.

    • Vielen Dank...
      für die Hilfe, Erkenntnis braucht ihren Anfang…ihre Reife(zeit)…Blüte(zeit).
      Wirkung in Form von techn. Realisation auch…Evolutionsprinzip.
      Der Anfang braucht die Reife und Blüte um Anfang für…u.s.w.
      Vielleicht auch “überlappend” möglich, radial, “Regenbogenfarben”.
      Ich wäre schon froh wenn ich den Anfang für die Erkenntnis des vorh. Vermögens
      “anstoßen” könnte. Denn der Anfang der “Utopie” liegt in der Gegenwart…
      und der Weg der Erkenntnis gehört dazu…zwangsläufig.
      Ich habe den Weg, dem Blog zuliebe, “ein wenig verkürzt”, auch zeitlich.

      MfG W.H.

      :-)

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