Katrin Rönicke
wurde 1982 in Lutherstadt Wittenberg geboren und lebte bis 1989 in einem winzigkleinen Dorf nahe dem heutigen Weltkulturerbe von Wörlitz. 1987 blieb ihr Vater nach dem Besuch des Geburtstags eines entfernten Verwandten "drüben", woraufhin sie zusammen mit ihrer Mutter mehr als zwei Jahre lang darauf wartete, aus der DDR ausreisen zu dürfen. Dieses Wunder geschah tatsächlich. Nach gefährlichen heimlichen Familientreffen in Tschechien verließen Mutter und Kind mit dem Zug die scheinbar noch unerschütterliche DDR. Nur wenige Wochen später wurde das Kind im lieblichen Taubertal eingeschult und es begann der Anfang vom Ende der DDR. Nach ihrem Abitur zog es sie fort, so lebt sie seit 2003 in Berlin Friedrichshain. Nach gut-ostdeutscher Tradition wurde sie früh Mutter. Sie ist Erziehungswissenschaftlerin, freie Autorin und macht ihren Master in Sozialwissenschaften. Das Berliner Hauptquartier der Heinrich-Böll-Stiftung ist aufgrund verschiedener Ämter und Interessen ihr zweites Zuhause. Darüber hinaus kennt man sie als Vertreterin der feministischen Initiative Frau Lila.
Aktuelle Artikel von Katrin Rönicke
Mythos und Witz
Aus der DDR wird kein Mythos über einen besonderen Staatsmann übrig bleiben – das nicht. Aber wir können den Mythos von der friedlichen Revolution schaffen, die ohne Humor nicht denkbar gewesen wäre. Mehr 18.05.2013, 09:10 Uhr von Katrin Rönicke
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Post für dich!
Westpakete, Westbesuche und Westfernsehen – es gab deutsch-deutschen Kulturtransfer. So wurde in der DDR das andere Land, das so unerreichbar und ambivalent wirkte, wenigstens ein bisschen erfahrbar. Mehr 04.05.2013, 09:00 Uhr von Katrin Rönicke
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Kaufen und Haben
Irgendwo zwischen Marxscher Kritik am Warenfetisch und neuer Freude am erworbenen Kulturgut muss doch eine Antwort auf die Konsumfrage zu finden sein. Oder? Mehr 18.04.2013, 15:19 Uhr von Katrin Rönicke
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Der Habitus, der an dir klebt
Rückblende in die Neunziger: Wie der eigene Habitus und Klischeedenken feine Unterschiede schaffen, die dazu führen, dass Inklusion von Ost nach West nicht gelingt. Mehr 04.04.2013, 08:30 Uhr von Katrin Rönicke
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Emanzipation durch Krippe?
Als Wostkind habe ich immer geglaubt: Früh Kinder bekommen ist prima! Doch als Wostkind kann ich auch nur warnen: Bei der Kinderbetreuung ist "Masse statt Klasse" sicher eine ganz schlechte Idee. Mehr 21.03.2013, 15:12 Uhr von Katrin Rönicke
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Lechts und Rinks in West und Ost
Die DDR war ein antifaschistischer Windbeutel. Leere Worthülsen ersetzten eine Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte – ein Phänomen, das es so ähnlich auch im Westen gibt. Mehr 06.03.2013, 11:25 Uhr von Katrin Rönicke
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Twitter ist wie die DDR
Ein Rant über die totalitären Tendenzen einer Masse, die sich für besonders gerecht hält. Mehr 21.02.2013, 18:27 Uhr von Katrin Rönicke
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Gab es Sexismus im Sozialismus?
Die gesellschaftliche Stellung von Frauen war in der DDR wesentlich weniger von Unterordnung und Ausgeliefertsein geprägt, als in Westdeutschland. Ihre Gleichstellung war Teil eines nationalen Narrativs. Doch ein #Aufschrei wäre im Keim erstickt worden. Mehr 07.02.2013, 08:30 Uhr von Katrin Rönicke
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Neunundachtzig
Im Juni `89 packten wir unsere Koffer und ließen alle zurück, die uns lieb und wichtig waren. Noch bevor die Wende abzusehen war, mussten wir uns in einer Welt einleben, in der die Menschen, die uns vorurteilsfrei begegneten, die große Ausnahme waren. Mehr 23.01.2013, 10:25 Uhr von Katrin Rönicke
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