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Boeing und Airbus: Duopol im Zwischentief

Boeing und EADS/Airbus werden wieder zu alter Stärke zurückfinden. Dafür gibt es Gründe: Die Kunden wollen mindestens zwei vitale Anbieter zur Auswahl haben und dokumentieren das durch ihr Bestellverhalten. Zudem werden die Heimatstaaten von Boeing und EADS alles tun, um ihre Hersteller zu unterstützen.

Ein neues Flugzeug auf den Markt zu bringen ist ein ebenso schwieriges wie faszinierendes technisches Unterfangen. Deshalb passiert es auch so selten. Und wenn ein Großraumflugzeug wie der A 380 oder bald ein anderes innovatives Fluggerät wie der „Dreamliner“ von Boeing erst in der Luft sind, ist das gleich ein Weltereignis. Danach lasten die Modelle die Produktion nicht selten über mehr als vier Jahrzehnte hinweg aus. Derzeit aber bieten die beiden wichtigsten Hersteller, zuerst Airbus mit seiner 380 und jetzt Boeing mit seinen Konkurrenzprodukten, Schauspiele von Entwicklungsverzögerungen, Missmanagement und Fehleinschätzungen. In der Kombination mit sinkenden Auftragseingängen führt das zu einem für die Aktionäre unerfreulichen Bild. Wahr ist aber auch, dass Boeing und EADS/Airbus wieder zu alter Stärke zurückfinden werden. Dafür gibt es Gründe: Die Kunden wollen mindestens zwei vitale Anbieter zur Auswahl haben und dokumentieren das durch ihr Bestellverhalten. Zudem werden die Heimatstaaten von Boeing und EADS alles tun, um ihre Hersteller zu unterstützen. Um das zu erkennen, reicht ein Blick auf den Bestelleingang in der Boeing-Militärtechnik im vergangenen Quartal aus. 

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