Der amerikanische Softwareanbieter Salesforce.com aus San Francisco erlebt eine immer größere Akzeptanz für seine Angebote, Programme zur Steuerung eines Unternehmens lediglich über ein Internet-Zugangsprogramm (Browser) zugänglich zu machen. Die Computer, auf denen die entsprechende Software installiert ist, finden sich in dezentralen Rechenzentren von Salesforce; eine eigene Rechnerinfrastruktur beim Kunden ist hierfür nicht mehr nötig. Diese Form von Software war schon die Gründungsidee von Salesforce. Inzwischen werden derartige Angebote unter dem Modebegriff „Cloud" zusammengefasst. Joachim Schreiner, als Area Vice President für das Geschäft in Zentraleuropa verantwortlich, erkennt unterdessen auch in seiner Region eine immer größere Akzeptanz für Cloud-Angebote. „Vor 18 Monaten hieß es von vielen Kunden in Deutschland noch, eine Cloud könne man sich nicht vorstellen. Inzwischen wird aktiv danach gefragt, stehen die Verantwortlichen doch unter einem größeren Druck, innovative Lösungen zu finden", sagte Schreiner im Gespräch. Weiterlesen
Artikel im: Oktober 2010
Intel: Unternehmen investieren wieder in neue Computer
Intel hat gute Zahlen vorgelegt. Auch mittelständische Kunden investieren wieder. Deutschland gewinnt durch den Kauf der Sparte von Infineon an Bedeutung. Die Börse hätte gern einen noch besseren Ausblick gesehen. Weiterlesen
Kleiner Wochenrückblick: Nur 177 536 Jahresgehälter
Gut, dass man nicht Jérôme Kerviel heißt. Es wäre zwar schön, noch 33 Jahre alt zu sein. Aber ein paar Jährchen Gefängnis sind in diesem Alter besonders schmerzlich. Und schlimmer noch: Sollte das Gerichtsurteil von dieser Woche Bestand haben, hätte man bei seinem alten Arbeitgeber, in diesem Fall der französischen Großbank Société Générale, Schulden von 4,9 Milliarden Euro. So groß wäre nämlich der Schaden gewesen, den man durch waghalsige Spekulationsgeschäfte auf steigende Aktienkurse angerichtet hätte. Gemessen an dem Monatseinkommen von 2300 Euro, das Kerviel zuletzt verdient hat, wären das 177 536 Jahresgehälter. O weh … Weiterlesen
Samsung und HTC: Schnelllebige Elektronik
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung spiegelt in seiner Produktpalette beinahe die gesamte Branche wider: Wer von Samsung spricht, redet vom größten Hersteller von Speicherchips ebenso wie vom zweitgrößten Anbieter von Mobiltelefonen oder dem größten Hersteller von Flachbildschirmen der Welt. In dieser Breite gibt das Geschäft von Samsung einen ausgezeichneten Eindruck vom Konjunkturverlauf in der Unterhaltungsindustrie. Weiterlesen
Verstärkung für Skype
Die Goldgräberstimmung kehrt zurück. Ein sicheres Zeichen dafür ist die Personalie, die der Internet-Telefondienst Skype verkündet hat: Tony Bates, beim Netzwerkausrüster Cisco für einen Umsatz von rund 20 Milliarden Dollar verantwortlich, hält es für eine gute Idee, Vorstandsvorsitzender von Skype zu werden. Weiterlesen
Lehren aus der IT: Für Innovationen braucht man Entwickler und Akquisitionen
Die beiden Chefs des zweitgrößten deutschen Softwarekonzerns Software AG, Karl-Heinz Streibich und Arnd Zinnhardt, im Gespräch über die Konsolidierung der Branche, Dividenden und die Frage, wie Deutschland Weltmeister werden kann. Weiterlesen
Ein Deutscher für HP – den größten Computerhersteller der Welt
Der frühere SAP-Chef Léo Apotheker wird Vorstandsvorsitzender des größten Computerherstellers der Welt. Der Aktienkurs sinkt – Apotheker will jetzt stärker auf Software setzen. Weiterlesen