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Verstärkung für Skype

Die Goldgräberstimmung kehrt zurück. Ein sicheres Zeichen dafür ist die Personalie, die der Internet-Telefondienst Skype verkündet hat: Tony Bates, beim Netzwerkausrüster Cisco für einen Umsatz von rund 20 Milliarden Dollar verantwortlich, hält es für eine gute Idee, Vorstandsvorsitzender von Skype zu werden.

Die Goldgräberstimmung kehrt zurück. Ein sicheres Zeichen dafür ist die Personalie, die der Internet-Telefondienst Skype soeben verkündet hat: Tony Bates, beim Netzwerkausrüster Cisco für einen Umsatz von rund 20 Milliarden Dollar verantwortlich, hält es für eine gute Idee, Vorstandsvorsitzender von Skype zu werden. Das würde Tony Bates angesichts eines Halbjahresumsatzes von Skype von 406 Millionen Dollar gewiss nicht machen, wenn ihm die Eigner von Skype nicht signalisiert hätten, dass die Perspektive des Unternehmens ein Börsengang ist. Und wenn ein solcher Plan des Skype-Investors und Internet-Pioniers Marc Andreessen an die Wand geworfen wird, werden selbst etablierte Manager schwach. Angesichts des Rufs, den sich Andreessen im Silicon Valley erworben hat, winkt dann das große Geld. Deutlicher als durch diesen Wechsel konnte Andreessen nicht klarmachen, dass der zuletzt kolportierte Verkauf an Cisco nicht kommt. Vor das große Geld wurde Bates aber noch eine Herausforderung gesetzt: Die Börse will Erfolge bei der Gewinnung zahlender Kunden sehen, vorzugsweise unter Unternehmen. Privatnutzer, die nichts für den Dienst zahlen, lieben Skype. Aber dieser Kreis muss schnell größer werden.

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