Ad hoc

Ford und Ferdinand

Wer vor zwei Jahren in Aktien des Autoherstellers Ford investierte, hat an einer wahren amerikanischen Erfolgsgeschichte teilgehabt. Der finanzielle Einsatz hat sich seither gut verzehnfacht, und bisher sieht es nicht danach aus, als ob die Börse zu optimistisch ist. Unter der Führung des Vorstandsvorsitzenden Alan Mulally zahlt Ford Quartal für Quartal Milliarden Dollar an Schulden zurück und ist auf dem Weg, über ein besseres Rating seine Zinsbelastung auch für die verbleibende Verschuldung deutlich zu reduzieren. Zudem lässt Mulally in seinen Sparanstrengungen nicht nach. Allein im kommenden Jahr wird die Produktionskapazität in Nordamerika um 40 Prozent gekürzt. Die Produktentwicklung wird immer effizienter.

Innenraum des neuen C-Max. Foto Ford

Die Zahl der technischen Plattformen, auf denen die Ford-Modelle aufgebaut sind, sinkt von Mitte 2010 bis 2013 von 25 auf nur noch zwölf. Die Motoren machen für amerikanische Verhältnisse Effizienzsprünge beim Benzinverbrauch, zudem ist Ford in diesem Jahr der zweitgrößte Anbieter von Hybridmodellen in den Vereinigten Staaten. Schon hat der VW-Patriarch Ferdinand Piëch das Unternehmen wieder als ernstzunehmenden Wettbewerber ausgemacht. Und Piëch hat ja immer recht.

 

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