Ad hoc

Schluss mit dem Gerede: Es geht uns gut

Genug vom Krisengerede: Im Alltag interessiert sich beinahe niemand für den Euro-Rettungsschirm. Warum auch? Es gibt ihn schließlich. Menschen und Maschinen arbeiten derweil am Rand ihrer Kapazitätsgrenze. Autos, Maschinen, chemische und technische Vorprodukte werden den Unternehmen aus den Händen gerissen. Die Gewinne steigen im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent. Der Export brummt. Das Geschäftsklima ist so gut wie seit zwanzig Jahren nicht mehr. Die Konsumenten freuen sich auf Weihnachten: Die Sparquote sinkt, denn es arbeiten so viele Menschen wie lange nicht. Sie halten ihre Stellen für sicher und dürfen das auch. Denn die deutsche Wirtschaft ist in ihrer Breite so wettbewerbsfähig wie keine andere auf der Welt. Bessere Maschinen gibt es nicht. Die Autos sind bisher ungeschlagen. Trotz der guten Konjunktur gibt es keine Inflation, und die Euro-Krisenländer fallen für die deutschen Exporte kaum ins Gewicht. Um der Schwierigkeiten in Europa und auf der Welt Herr zu werden, braucht man Wachstum. Ja, es muss nachhaltig und qualitativ wertvoll sein. Doch warum sollten gerade die Deutschen nicht die Produkte erfinden, die man dazu braucht?

 

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