Ad hoc

Die Börse ist nervös, aber deutsche Fabriken produzieren am Anschlag

Nur keine Sorge: Die Nachrichten über die zu hohe Verschuldung der Vereinigten Staaten von Amerika oder mancher Länder in der Europäischen Währungsunion mögen bedrückend sein. Der deutschen Industrie geht es zur selben Zeit aber blendend. So schlecht die Wachstumsszenarien für Amerika, Spanien oder Griechenland sind, in Schwellenländern wie China oder Brasilien finden deutsche Autos, Maschinen und Infrastruktur-Ausrüstungen reißenden Absatz. Natürlich sind die Preise für viele Rohstoffe sehr hoch, aber ein Unternehmen wie BMW senkt dennoch die Herstellungskosten über die Verwendung von mehr gleichen Bauteilen. Die Dynamik wird nachlassen; Wachstumsraten werden sich abschwächen. Der Boom in den Schwellenländern darf nicht überhitzen. Bei der Betrachtung der zwangsläufigen Abschwächung prozentualer Zuwächse müssen aber Basiseffekte durch die überbordenden Steigerungen des Vorjahres berücksichtigt werden. Unternehmen wie der Chemiekonzern BASF sind zwar besorgt. An ihrer Gewinnprognose für 2011 ändern sie aber trotzdem nichts. Die Realität ist: Die Anleger werden vorsichtiger. Die Fabriken aber werden noch länger am Anschlag laufen.

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