Balance-Akt

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Spielt sich die Wirtschaft nur in den Chefetagen ab? Nein, nein!

Männer ticken anders

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Was in Männern vor sich geht, entzieht sich meiner Kenntnis. Warum weinen diese durchaus mit Intelligenz gesegneten Kerle, wenn sie einen Videoclip mit...

Was in Männern vor sich geht, entzieht sich meiner Kenntnis. Warum weinen diese durchaus mit Intelligenz gesegneten Kerle, wenn sie einen Videoclip mit „43 Messi-Toren in zwei Minuten“ gucken? Wie können sie Freundschaften pflegen, wenn ihre Telefonate maximal eine Minute dauern? Und warum antworten sie immer, wenn man fragt, was los ist, mit: „Was soll schon los sein?“

Wo das Wissen fehlt, helfen zum Glück die Klischees – über Einparken, Karriere, Empathie und so weiter. Auch auf die Gefahr hin, dass die Gender-Armada jetzt wieder böse Briefe schreibt: Ich fürchte tatsächlich, dass Männer anders gestrickt sind als Frauen. Das Urteil basiert nicht auf störrischer Unbelehrbarkeit, nein, ich stütze mich auf die Wissenschaft. So hat die Münchner Marketingagentur Mediaplus herausgefunden, dass Männer und Frauen sehr unterschiedlich auf Werbebotschaften anspringen. Dazu haben die Forscher Versuchspersonen mit Elektroden verkabelt und die Gehirnströme gemessen und siehe da, die Männer fühlen sich besonders von na, was wohl angesprochen? Von weiblichen Reizen natürlich, schönen Frauen in sexy Fummel und so, während Frauen mehr auf die sachlichen Details gehen. Wir wollen das wirklich genau wissen mit der Tiefenkraft im Waschmittel und den Omega-3-Fettsäuren, bei Gewalt dagegen schalten wir sofort ab. Nur welcher Trottel preist seine Ware schon mit einer saftigen Schlägerei an? Egal. Traurige Tatsache ist: Gewalt in der Werbung turnt Männer an, schon bei Action-Szenen vibrieren deren Synapsen. Bei Frauen setzt dagegen der Verstand aus, sobald Reizwörter wie „Schnäppchen“, „Preisschlager“ oder „Valentinstagspreise“ fallen. Männer lassen sich nicht so einfach verschaukeln, da müssen schon die konkreten Preise überzeugen.

Auch das leuchtet mir ein: Gegen manche Dinge im Leben kann man sich laut Marketingforschern einfach nicht wehren: Männer gegen Bier und Frauen gegen Mode. Ob genetisch, anerzogen oder neuronal ist dann auch egal.

 

 


4 Lesermeinungen

  1. <p>Frauen und sachlich? HM....
    Frauen und sachlich? HM. Weshalb schaffen Frauen viel Plunder an aufgrund eines reinen Dekoeffektes – bar jeden Gebrauchswertes und Sachlichkeit und das in einem überbordenden Ausmaß?
    Wenn Männer eine Hose kaufen wollen – kommen sie mit einer Hose nach Hause. Frauen erzählen nach stunden, das sie in 13 verschiedenen Geschäften waren und NICHTS FÜR SICH GEFUNDEN HABEN! Eine Hose wäre passend gewesen wenn da die Po-Taschen nicht so eine Naht gehabt hätten – Die macht dann einen riiieeesen Hintern – geht gaaar nicht! Waaaas? Sachlich? Sagt man als Mann das das ja eine Kleinigkeit wäre wird man angemault als wäre „man(n)“ zurückgeblieben.
    Männer sind nun mal eher „Macher“ – Action?! Klar das das eine männliche Schiene ist. Allerdings – wird genau DAS auch von FRAU vom MANN verlangt!!!
    Sex verkauft? Bei Frauen etwa nicht? Da spielt allerdings wieder ein Image eine riesen Rolle. Robbie Wiiliams ist eigentlich ziemlich unatraktiv. Langes Gesicht und zu kurze Beine und trotzdem… Ist halt Robbie W.! Ja und? Aber er ist halt berühmt. Das mit dem Sachlich kann ich so nicht bestätigen. Da hinterfragen doch eher die Männer mal was da wirklich dahinter ist. „Wir wollen das wirklich genau wissen mit dem Waschmittel… Männer wollen auch genau wissen wie die Wohnungsaufteilung und die Treppen… oder wieviel PS der Motor… während sich Frauen in Wohnung irgendiwe verlieben müssen und das Auto nach Farbe gekauft wird. Das Männer auf weibliche Kurven und Action stehen ist wie geschrieben von Frauen gewollt.Locken und ausspielen tun die Frauen bewußt ihre weiblichen Reize und wehe der Mann bemerkt es nicht. Mit dem familiären Typen ist man bei einer Party gerne ein paar Erdnüsse aber vom Macho läßt man sich Sekt bringen und nach Hause bringen um hinterher zu schimpfen, das er nicht zusammen Salat macht und bei Sex and the City heult. Gleichberechtigung? Seltsam. Noch immer verlangen Frauen im Endeffekt das MANN ein Mann ist und die Familie ernährt während Frau ihr Kosmetikstübchen Selbstverwirklichung betreibt – Geld ist ja nicht alles und jederzeit vom Mann verlangt das er unangenehme auch konfrontative Sachen machen soll – „Ich KANN das nicht so…“ DER kann ja auch mal was machen!
    Wnn Frau also genau DAS vom Mann PERMANENT verlangt, sollte FRAU sich aber auch bitte nicht darüber beschweren oder lamentieren! Da gilt es sich selbst an die Nase zu fassen und zu reflektieren, was FRAU selbst dazu beiträgt! Das gilt auch für die geschlechtsspezifische Diskriminierung. Ich sehe deutlich mehr Frauen, die Männer beruflich diskriminieren! Überall da wo Frauen kleine Unternehmen besitzen. zB Physiotherapie!

  2. <p>Ach du...</p>
    <p>Ich freue...

    Ach du…
    Ich freue mich ja immer wieder über einseitig dargestellte und die andere Seite diffus negativierende Darstellungen.
    Warum müssen frauen eigentlich permanent und mehrmals jeden Kram verbal breittreten und irgendwelche diffusen Bedeutungen daraus orakeln?
    Der hat das gesagt… Wie „meint“ er das? Könnte er so… Der hat doch wohl nicht…?
    Wiso machen Frauen über jede Kleinigkeit ein ausgelassenes Theater? Wiso können sie sich nicht auf das Wesentliche und das was wirklich da ist beschränken?

  3. <p>weil Messi geil Fußball...
    weil Messi geil Fußball spielen kann!

  4. <p>Herrlich geschrieben,...
    Herrlich geschrieben, vielen Dank dafür. Hat mir meinen miserablen Tag heute noch versüßt!
    LG
    Maike Winter

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