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“Sherlock” oder: Die Dummheit der anderen

| 18 Lesermeinungen

Die BBC-Produktion „Sherlock“ gilt als Paradebeispiel der Mitdenk-Serie. Anstatt dröger, ausgelutschter Plots erwarte den Zuschauer Handlung, die ihn fordert. Dabei lebt die Serie gerade vom Gegenteil. Zweite Folge unserer Reihe “Serienversteher”.

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sherlock1© BBC, Sherlock, Staffel II, Episode 1Normalerweise hat Sherlock alle Antworten. Bei Irene Adler (Lara Pulver) ist jedoch selbst der Meisterdetektiv kurzzeitig ratlos.

Sich mit steilen Thesen zu Fernsehserien aus der Deckung zu wagen, ist, wie auf einem Jahrmarkt in die Schießbude zu stürmen, während ein Haufen Festbesucher ihre fünf Schuss in die Plastikrosenbüsche jagt. Es wird auf jeden Fall unangenehm. Wer besonders leidenswillig ist, versucht sich an Serien mit äußerst passionierten Fans: „Game of Thrones“ zum Beispiel oder eben „Sherlock“.

Nach eingehender Auseinandersetzung mit sämtlichen Staffeln kommen wir jedoch – liebe Fans, haltet eure Gurkensandwichs und Teetassen fest – nicht umhin, eine gewöhnungsbedürftige These aufzustellen. Hier kommt der Schlüssel zur BBC-Erfolgsserie „Sherlock“.

Sherlock: „Sie verstehen gar nichts!“ (Und das ist auch gut so…)

Diese These zu “Sherlock” ist eigentlich recht simpel. In meinen Augen bauen alle Folgen immer auf zwei Regeln auf:

Nummer 1: Der Zuschauer muss immer dümmer als “Sherlock” sein.

Nummer 2: Ist dies nicht der Fall, wird umgehend Regel Nummer 1 in Kraft gesetzt.

Kurz gesagt: „Sherlock“ will, dass wir als Zuschauer die Trottel bleiben. Erfolgreiches Mutmaßen wie im „Tatort“, bei dem die versammelte Fernsehgemeinde mit fast hundertprozentiger Sicherheit in den letzten 20 Minuten schon weiß, wer der/die/das Täter war(en), ist das Letzte, was „Sherlock“ erreichen möchte. Ratespaß, ja bitte. Das Rätsel vor dem Detektiv lösen? Wo kämen wir denn da hin?

Was bedeutet es, dümmer als eine Serie zu sein? Um das zu erklären, müssen wir kurz unser Grundlagenwissen in filmischer Theorie auffrischen. Zur Hilfe eilen wird uns dabei der amerikanische Filmwissenschaftler David Bordwell, dessen Texte bei jedem Filmstudenten im ersten Semester auf dem Lehrplan stehen. Bordwell sorgte mit seinen Kolleginnen Kristin Thompson (übrigens seine Ehefrau) und Janet Staiger Anfang der achtziger Jahre für gehörigen Aufruhr. Weil sie der Meinung waren, dass die damals vorherrschende Psychoanalyse zum Verständnis von Filmen zwar ganz nett sei, aber eigentlich am Ziel vorbeischieße, ersannen sie kurzerhand ihre eigene Theorie: den sogenannten „Neoformalismus“.

ARCHIV - HANDOUT - Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch, l) und Dr. John Watson (Martin Freeman) posieren für die ARD-Serie «Sherlock» (Foto undatiert). Foto: ARD Degeto/BBC/Hartswood Films/Colin Hutton (zu dpa "BBC-Serie 'Sherlock' bekommt 'TV Spielfilm'-Preis Jupiter" vom 11.03.2015 - ACHTUNG: Verwendung nur für redaktionelle Zwecke im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Film und bei Urheber-Nennung Foto: ARD Degeto/BBC/Hartswood Films/Colin Hutton) +++(c) dpa - Bildfunk+++ |Mit Dr. John Watson (Martin Freeman) hat sich Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) den richtigen Partner ausgesucht.

Stark vereinfacht gesagt geht es den Theoretikern dabei nicht so sehr darum, was ein Film in uns auslöst (die psychoanalytische Schule), sondern darum, was wir als Zuschauer tun, wenn wir versuchen, einen Film zu verstehen, eben welche formalen Bedingungen herrschen (deshalb auch Neoformalismus) und welche Prozesse ablaufen, während wir Chips mampfend auf der Couch lümmeln und die neuesten Folgen von „Sherlock“ bingewatchen.

Neoformalismus bei „Sherlock“ 

Die Erklärung von Bordwell und Co: Im Prinzip versuchen wir die ganze Zeit über, den Film und seinen möglichen Fortgang zu entschlüsseln, selbst dann, wenn wir glauben, dass wir uns gerade nur passiv berieseln lassen (Seifenopern!). Jeder Film liefert uns kontinuierlich Informationen, die wir verarbeiten und zur Bildung von Hypothesen verwenden (zum Beispiel “Sherlock”, Folge I,1: Ist Mycroft eine Bedrohung oder ein Verbündeter?). Mit fortschreitender Handlung gleichen wir diese Hypothesen dann mit neuen Informationen ab und passen sie gegebenenfalls an. Die Antriebsfeder ist dabei immer die gleiche: Wir wollen wissen, wie es weitergeht, wie die Geschichte enden könnte. Das Entscheidende dabei: Das permanente Mutmaßen macht Spaß.

Oft orientieren wir uns für unsere Hypothesen unbewusst an sogenannten „Cues“ – Anreizen, die ein Film gibt und die wir verwenden, um die Handlung in Gedanken fortzuspinnen. „Cues“ können alles Mögliche sein, zum Beispiel das Genre (kein Western ohne Schießerei), typische Handlungsabläufe (Status quo, Konflikt, Lösung des Konflikts, Status quo), oder auch das „Typecasting“ eines bestimmten Schauspielers (Adam Sandler spielt meist den netten Trottel). Je besser wir solche Cues erkennen, desto ausgefeilter unsere Hypothesen, desto größer unser Rätselvergnügen und desto genauer unsere Vorhersagen.

Dr. Watson (Martin Freeman) und Inspektor Lestrade (Rupert Graves) in typischer Pose: verblüfft.© BBC, Sherlock, Staffel II, Episode 3Dr. Watson (Martin Freeman) und Inspektor Lestrade (Rupert Graves) in typischer Pose: verblüfft im Dunkeln, wie meistens die Zuschauer

Was bedeutet das nun alles im Hinblick auf “Sherlock”? Eigentlich ist es ganz einfach: Auch wenn nicht auszumachen ist, ob die „Sherlock“-Produzenten Steven Moffat und Mark Gatiss (letzterer übrigens zugleich der Darsteller von Sherlocks Bruder Mycroft) Bordwell und Co gelesen haben, das Spiel mit dem Wissensstand des Zuschauers beherrschen sie perfekt.

So füttern sie uns hungrige Hypothesensucher in jeder Folge mit Unmengen von Material an, das uns dann wiederum zu den wildesten Spekulationen verleiten soll. Stirbt Sherlock (Benedict Cumberbatch) wirklich beim Sturz vom Dach des St. Bartholomew’s Hospital (Folge III,2)? Wenige Folgen später scheint der Erzfeind Moriarty (Andrew Scott) von den Toten zurückzukehren (Folge III,3), aber hatte der sich nicht vor Sherlocks Augen erschossen? Oder war es nur ein großer Bluff? Jede Folge ist voll von großen und kleinen Hinweisen und Rätseln, die manchmal auf den ersten Blick keinen Sinn ergeben. Mit der Selbstsicherheit von Zauberkünstlern führen uns die Produzenten in diesem Labyrinth immer wieder auf falsche Fährten, leiten uns in Richtungen, die sich anschließend als gedankliche Sackgassen erweisen. Die einzige Gewissheit, die wir immer haben: Sherlock wird das Rätsel am Ende lösen. Doch warum der ganze Aufwand? Und: Warum muss bei „Sherlock“ der Zuschauer immer der Dumme sein?

„Normale Menschen füllen ihren Kopf mit allem möglich Müll“

Letztendlich dreht sich auch bei „Sherlock“ alles nur um gute Unterhaltung. Wer gut unterhalten wird, schaltet auch beim nächsten Mal wieder ein, kauft die DVDs und so weiter. Die Macher wissen, dass uns das Rätselraten diebisches Vergnügen bereitet. Je undurchsichtiger der Fall, desto versessener sind wir darauf, zu erfahren, wie die Geschichte am Ende ausgeht. Wir bleiben dran, koste es, was es wolle. Dieses Prinzip funktioniert aber nur dann, wenn die Serie verhindern kann, dass wir zu früh hinter die Handlung kommen. Nur so erzielt sie den größten Effekt.

BBC White Paper. File photo dated 26/10/15 of Sherlock star Andrew Scott, who has urged the Government to leave financial concerns out of decisions made about the BBC as the Culture Secretary prepares to publish his White Paper on the future of the broadcaster. Issue date: Wednesday May 11, 2016. The actor shot to fame as Moriarty in the hit BBC adaptation starring Benedict Cumberbatch, and recently played King Louis XI of France in the BBC's Shakespeare mini-series The Hollow Crown and villainous C in James Bond film Spectre. See PA story MEDIA BBC. Photo credit should read: Anthony Devlin/PA Wire URN:26292797 |Der andere Schlauberger ist dann gleich der Böse: Moriarty (Andrew Scott)|

Wovon „Sherlock“ am Ende wirklich lebt, ist nicht einmal der gute Cast oder der hohe Produktionsaufwand. Es ist die Tatsache, dass die Auflösung, der große Aha-Effekt, immer erst ganz zum Schluss kommt und wir mit einem Schlag – BAM! – genauso verblüfft dastehen, wie der meist ahnungslose Dr. Watson (Martin Freeman) oder schlimmer noch Inspektor Lestrade (Rupert Graves), die mit ihrem „durchschnittlichen“ Geist dem Genie nur schwer Paroli bieten können. Je länger wir hingehalten werden, sprich, je dümmer wir im Verlauf der Sendung sind, desto eindrucksvoller unsere persönliche, aber geborgte Epiphanie.

Man könnte natürlich meinen, dass man als Serienfan eigentlich davon abgestoßen sein müsste: Immer blöder zu sein, immer einen Schritt hintendrein, der ewige Watson, während Mister „Ich bin schlauer als alle Mensa-Mitglieder zusammen“ den Fall eigentlich schon entwirrt hat und mit der Auflösung scheinbar nur wartet, um weitere 45 Sendeminuten zu füllen und uns unterbelichteten Trotteln auch eine Chance zu lassen. Wollen wir in Wahrheit, dass der Mann mit dem dunklen Mantel die großen Rätsel für uns löst, unserem Verstand immer einen Schritt voraus ist? Brauchen wir das Genie als Leitfigur, um gleichzeitig zu hoffen, eines Tages doch schlauer als der große Detektiv zu sein und den Fall zu lösen, bevor das Superhirn alle Fäden zusammengeführt hat? Vielleicht gelingt es uns ja in der nächsten Staffel.


18 Lesermeinungen

  1. calamity sagt:

    Vatican Cameos
    Die Quintessenz des Artikels nötigt mir die Vermutung ab, dass sich der Autor noch nie ernsthaft mit einem Mensamitglied auseinander gesetzt hat.

    • Sherlock sagt:

      Titel eingeben
      Die Quintessenz dieser Antwort verrät uns, dass der Verfasser ein Ironieproblem hat.

  2. Gastredner sagt:

    Sherlock zu Tatort
    … ich hab mal einen Kommentar gelesen, Sherlock verhält sich zum Tatort, wie die Royal Shakespeare Company zu einer Laien-Schauspielertruppe. Dem kann man nichts mehr hinzufügen, weil es einfach den Kern trifft.
    Was die BBC an Serien anbietet ist mit dem “deutschen Qualitätsfernsehen” des Öffentlich-rechtlicher Rundfunks nicht zu vergleichen. Auf der einen Seite Profis, auf der anderen Seite, eine Versorgungsstelle für ehemalige Politiker mit Sendebetrieb.

    • mars78 sagt:

      Das sieht nicht jeder so
      Bei allem Respekt, Sherlock ist in meinen Augen eine lächerliche Serie, affektiert, maniriert, artifiziell, nennen Sie es wie Sie wollen. Die Fälle sind abstrus, die Logik bleibt oft genug auf der Strecke. Sherlock ist, streng nach Vorlage, das Genie, alle anderen sind Idioten. Das ist sterbenslangweilig. Den Tatort mag ich, bis auf “Im Schmerz geboren” auch nicht.

  3. Watson sagt:

    Zweck Neoformalismus
    Wenn ich die Frage stelle, “wie verstehe ich einen Film, wie wirkt er auf mich?” dann bleibt die Antwort in dem Fall doch trotzdem: anspruchsvoll. Der Neoformalismus scheint mir da eher an der Frage vorbeizugehen. Vielmehr gibt er doch eigentlich die Antwort auf die Frage, warum der Film auf mich anspruchsvoll wirkt und ich eine weitere Folge sehen möchte, eben weil durch ihn analysiert wird, dass man stetig mit nicht zu viel und nicht zu wenig Material zu Spekulation versorgt wird, oder nicht?

  4. switters sagt:

    Es geht nicht um den Fall
    Ich weiß ja nicht, wieviel Film- und Fernseherfahrung der Autor hat, aber mir waren die späteren Folgen teilweise schon so vorhersehbar, dass ich fast enttäuscht war. Ja, die Bücher sollte man schon kennen. Und nein, es geht nicht um den Fall, sondern um die Personen und die Dialoge, da stimme ich voll zu.

  5. Watson, M. D. sagt:

    "You are not quite in possession of the facts yet..."
    Was die Conan-Doyle-Fanboys, Moffat und Gatiss, garantiert in und auswendig kennen, sind die Originalgeschichten und Pastiches, für die das Spiel mit dem (Un-)Wissen des Lesers ebenfalls essenziell ist. Das Erfolgsrezept von “Sherlock” ist ebenfalls das Erfolgsrezept von “Sherlock Holmes” und seinen Spin-offs.

    Da das Bilden von Hypothesen der Kern einer jeden Detektivgeschichte ist (siehe dazu z. B. den Band von Eco / Sebeok: “The Sign of Three”), macht es Sinn, den Leser/Zuschauer hierin zu involvieren. Das Ende des Hypothesenbildens fällt mit dem Ende der Erzählung zusammen.

    Der Trick scheint oft zu sein, dem Leser/Zuschauer so viele Informationen zu geben, dass er retrospektiv denkt, er hätte damit den Fall selbst lösen können, sowie es ihm gleichzeitig leicht zu machen, sich mit seinen eigenen Hypothesen über Watson und Co. zu erhöhen. Denn was die sich da zusammen reimen ist quasi per Definition falsch.

    Das nette an der BBC-Serie ist auch, dass man als Kenner der Originalgeschichten so exorbitant viele intertextuelle Verweise findet, dass die eigene Eitelkeit auch auf dieser Ebene bedient wird – und man tatsächlich dem „normalen, unbedarften“ Zuschauer im Vorteil ist.

    Sherlock (Holmes) könnte dir vorwerfen, bereits die Hypothese (Neoformalismus) fix im Kopf zu haben, ohne vorher alle Fakten (den Sherlock Holmes Kanon, etc.) zu kennen ;-) Ein Fehler, den Lestrade, Gregson, etc. begehen, und dann zum falschen Schluss kommen. Aber ich denke, es ist durchaus sinnvoll, eine Verbindung zu den sog. Cues herzustellen. Danke jedenfalls für einen interessanten Artikel ohne Hasskommetare induzierende Click-Bait-These alla “Feminismus – die Geißel der Menschheit”

  6. Gast sagt:

    Um das Lösen der Fälle kann es wirklich nicht gehen...
    Dafür müsste man als Zuschauer überhaupt die Chance haben, die Fälle auch wirklich selbständig zu lösen. Das ist bei Sherlock ja nicht gegeben. Man kann ihm interessiert dabei zusehen, wie er den Fall löst. Sherlock ist dabei nicht nur “intelligenter” als der Zuschauer, sondern hat einen dramatischen Wissensvorsprung, so dass es alleine durch Intelligenz und Beobachtung nicht möglich ist, auf die gleichen Schlüsse zu kommen.
    Daher ist Sherlock eher was für “faule” Zuschauer, die sich gerne berieseln lassen und das Drumherum genießen. Dazu zähle ich mich auch … wenn’s um die Serie geht.

  7. schaldek sagt:

    Doof sein fliesst...
    …das Wichtigste ist, dass man – neben dem klasse Humor – am Ende das Gefühl hat, man ist dann schlauer als zuvor. Der hat Wege, die man auch gern hätte. Sherlock ist ein in die Neuzeit übersetzter “Alleswisser”, den man zu nem “hochfunktionellen Soziopath” entwickelt hat, um ihn nun erlebbabr zu machen.
    One Man Show…

  8. W.W.H. Drente sagt:

    Hammer oder Schraubenzieher?
    Und warum schauen wir uns die Episoden von Sherlock dann mehrmals an? – Vielleicht geht es uns doch weniger ums Mitdenken. Vielmehr schein mir der Bordwell-Ansatz bei der Analyse dessen, was die Faszination der Serie ausmacht, das falsche Werkzeug zu sein.

  9. Gernot sagt:

    Titel eingeben
    Der wahre Fan hat natürlich die Originalbücher gelesen und ist mit Sherlock auf Augenhöhe.

  10. Muschelschubser sagt:

    Nicht "wir"...
    Ganz ehrlich, bei Sherlock sind die Fälle Nebensache. Es geht um die großartigen Dialoge, den furztrockenen Humor und das ganze Drumherum. Die alten Fälle wurden ordentlich entstaubt (der tuntige Moriarty ist eine Klasse für sich) und es macht einfach nur Spaß.

    Wer natürlich – passend zu unserer Zeit – eine so überhöhte Meinung von sich und seinen intellektuellen Fähigkeiten hat, dass er beleidigt ist, wenn ihm die Lösung nicht in mundgerechten Häppchen serviert wird und er sich in seiner kleinen Egowelt bestätigt fühlt, sollte vielleicht was anderes gucken und sich nach der Hälfte der Sendezeit selbst auf die Schulter klopfen.

    • partisan_HH sagt:

      Absolut d`accord: Das Drehbuch ist phänomenal und die Akteure setzen es fantastisch um.
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