Chaos as usual

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Wer sich heutzutage in den Straßenschluchten des Kapitalismus bewegt, muss aufpassen, von einstürzenden Paradigmen und herabfallenden

V-förmige Erholung und andere Dualismen

| 26 Lesermeinungen

Vom V-förmigen Aufschwung ist dieser Tage überall zu lesen - nachdem wir uns doch eben gerade erst auf das endgültige Game-over eingestellt und im Keller Bohnensuppe und Klopapier eingelagert haben. Wie kann das sein - Realität oder bloße Wahrnehmung? Die Antwort lautet: In unserer gesellschaftlichen Selbstbeschreibung wimmelt es nur so von Dualismen. Sie bestimmen unser Denken, und daher sind wir entweder himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt. Und nicht nur das: Dualismen eignen sich hervorragend für die politische Manipulation und stecken daher auch hinter den größten Schandtaten der Menschheitsgeschichte.

Hinfort mit dir, konjunktureller Trübsinn – Willkommen zurück, oh beglückender Aufschwung, Heißa Juchhe! Gerade eben noch war finsterstes Game over, aber jetzt sind die blühenden Landschaften zurück – „with a Vengeance“, wie die Amis zu sagen pflegen, aber weil wir Deutschen nicht wissen, was das Wort bedeutet, schreiben wir stattdessen lieber von „V-förmiger Erholung“. „V“ ist ja das klassisch-weibliche Symbol und bereichert unser konjunkturelles Auf und Ab daher mit einem Spritzer Soft-Erotik, und davon hatten wir in den sexuell abtörnenden letzten 18 Monaten eh viel zu wenig – also nichts wie her damit!

Die aktuelle Berichterstattung zum sensationellen Comeback des deutschen Exportweltmeisters auf der Bühne der globalen Außenhandelsüberschussproduzenten liefert erstklassigen Anschauungsunterricht für die Nutzung und Wirkung von Dualismen in der gesellschaftlichen Kommunikation. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt – schon Goethe wusste bescheid. Und das „V“ selbst steht natürlich für das „rauf“ unmittelbar nach dem „runter“. So muss es sein! Und unsere Banken? Ganz Mainhattan versank auf den Titelseiten der letzten paar Wochen noch in einem tiefen, dunklen Loch aus geplatzten Kreditengagements, oder? Und heute? – Rekordgewinne! Naja, OK, das ist – demselben binären Schema folgend – übertrieben: Rekordgewinne vielleicht nicht gleich. Aber trotzdem: Milliardengewinne soweit das Auge reicht – und das genau an dem Schauplatz, an dem man gerade eben noch die „Ground zero“-Gedenkstätte für den dahingeschiedenen Finanzkapitalismus errichten wollte.

Aber natürlich beherrschen Dualismen nicht nur die Ökonomie-Berichterstattung, sondern sind ein universeller Baustein unserer gesellschaftlichen Selbstbeschreibung, sei es in den Massenmedien oder auch nur im persönlichen Gespräch. Ständig greifen wir auf binäre Unterscheidungen zurück, solche wie arm/reich, gut/schlecht, Kapital/Arbeit, rot/schwarz, links/rechts, Markt/Staat, West/Ost usw. – oder eben Krise/Aufschwung. Dazwischen scheint es schlicht nichts zu geben. Der Vorteil derartiger Sinnkonstrukte liegt auf der Hand: Der zugrundeliegende Sachverhalt, und sei er auch noch so komplex, erscheint auf einen Blick erfassbar, und zugleich wird suggeriert, dass die binäre Herangehensweise an ein Thema vollständig ist und nichts ausklammert. Das mag zunächst paradox klingen, ist es aber keineswegs, denn in unserer Wahrnehmung markiert der Doppelausdruck zunächst eigentlich eine Skala von Zwischentönen. In der Kommunikation als solches werden die feinen Abstufungen aber zumeist weggelassen, und damit werden sie auch beim Medienkonsumenten psychisch nicht weiterverarbeitet. Stattdessen steht der dualistische Ausdruck für das Ganze, und jegliche dritte Position verschwindet aus dem Blickfeld. Die gesellschaftliche Debatte erfolgt dann in der Regel nur noch entlang der beiden Extremwerte, und daher ist entweder alles Scheiße oder das reinste Honigschlecken, und zu allem anderen sind wir entweder „dafür“ oder „dagegen“ und die Einwohner Amerikas sind entweder „Schwarze“ oder „Weiße“.

Es benötigt nicht viel Fantasie und auch nur ein sehr rudimentäres Geschichtswissen, um zu erkennen, dass binäre Schemata aufgrund ihrer Wirkung bestens für die Manipulation geeignet sind; und damit gehören sie selbstverständlich zum Standardrepertoire aller großen Demagogen, und es überrascht nicht, dass die größten Schandtaten der Menschheitsgeschichte allesamt entlang von willkürlich konstruierten Dualismen verliefen:  Whites/Blacks, Gläubige/Ungläubige oder natürlich – wie könnten wir ihn an dieser Stelle aussparen – „Arier/Jude“, der verheerendste von allen.

Aber man muss noch nicht mal die Tiefen der Geschichtsbücher bemühen, um Sternstunden binär codierter Manipulation ausfindig zu machen, auch der zeitgenössische Fundus enthält davon reichlich: Man denke nur an George W. Bushs „für uns oder gegen uns“ in seinen Reden nach 911. Oder – zugegeben eine deutlich harmlosere, quasi „zivile“ Variante – Ursula von der Leyens kommunikative Meisterleistung, die Kritiker ihres Internetzensur-Vorhabens in ein- und dieselbe Schublade mit Kinderschändern zu stecken und damit in der Debatte mundtot zu machen. Chapeau, Frau Minister – vielleicht gelingt ihnen ja der gleiche coole Trick bei der sinkenden Geburtenrate noch mal! Und zum Abschluss – gewissermaßen druckfrisch –  die Dualismus-Version der Jungen Liberalen, die mir auf Twitter gerade zugezwitschert wurde: „Wer für den Schutz der Bürgerrechte ist, muss FDP wählen!“ … Sehr hübsch – ich bin schon jetzt überzeugt!

Rekapitulieren wir also an dieser Stelle noch mal kurz, damit uns auch nichts verloren geht: Dualismen entwickeln eine ungeheure Suggestivkraft, schaffen sich ihren eigenen, semantischen Kosmos, der politische Überzeugungen formen und konkrete Handlungen lenken kann. Binäre Kommunikationsschemata in der Öffentlichen Meinung erzeugen ihre eigene Brisanz, weil ihnen in ihrer Dualität jegliche Möglichkeit der Selbstkorrektur fehlt: weder ermöglichen sie Erfahrungen, die „außerhalb“ der ex ante festgelegten Zweiwertigkeit liegen, noch geben sie Informationen aus der Umwelt eine andere Option mit auf den Weg, als für die eine oder die andere Seite. „Drittes“ ist dann immer ausgeschlossen, der Mensch im Apartheid-Südafrika war entweder „schwarz“ oder „weiß“ – und bekanntlich war er das nicht für den Mann auf der Straße, sondern bis hoch in die höchsten politischen, ökonomischen und kulturellen Eliten. Die vermochten ihre semantische Befangenheit noch nicht mal zu erkennen und hielten auch noch stur an der Rassentrennung fest, als ihre Kinder auf den Schulhöfen längst Peter Gabriels „Biko“ oder „Mandela Day“ von den Simple Minds nachsangen. Die zweiwertige Codierung dient der Selbstbestimmung des Systems, schrieb Niklas Luhmann, und wer ihr unterliegt, entwickelt automatisch einen blinden Fleck für alles, was nicht von ihr erfasst wird. Um aus ihr auszubrechen bedarf es der Fähigkeit, gewissermaßen „neben sich“ zu treten und mittels einer weiteren Differenzierung das gleiche System noch mal zu beurteilen: „human/inhuman“ oder „gerecht/ungerecht“ liegen da spontan auf der Zunge – aber wie wir wissen ist die Kunst der Differenzierung nicht jedem gegeben und bisweilen auch nicht immer anwendbar, „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ – neben Goethe wusste also auch Bertolt Brecht bescheid.

Apropos Moral – welche wäre die dieser Geschichte? – Lesen und hören Sie immer alles um Sie herum nicht so wie es geschrieben steht, sondern nehmen Sie sich die Zeit einer zusätzlichen Differenzierung. „Wahr“ und „Unwahr“ ist in vielen Fällen eine reine Frage der Sichtweise oder – wie es der Konstruktivist Heinz von Foerster so schön sagte – des simplen Umstandes, dass die Story der Wahrheitsverkünder besser klingt als die der anderen oder womöglich die einzige ist, die überhaupt eine Erzählplattform geboten bekommt. Der ganze absurde Streit über die Zukunft der Medien löst sich in diesem Punkt meiner Ansicht nach in reinstes Wohlgefallen auf: Journalisten differenzieren nach ihren Schemata, Blogger nach anderen, und ihre Leser bringen in ihren Kommentaren wieder ganz neue Unterscheidungen ins Spiel – eigentlich eine wunderschöne neue Medienlandschaft!

Und was die V-förmige Erholung betrifft, so wünsche ich Ihnen und mir, dass sie auch genau so kommt, wie sie jetzt angekündigt wird – allen begründeten Zweifeln zum Trotz.

 


26 Lesermeinungen

  1. lemming sagt:

    Da wird mal wieder alles...
    Da wird mal wieder alles ziemlich durcheinandergeschmissen. Nicht zum ersten Mal.
    Konkret: Binarität und Polarität (Dualismus, Manichäismus etc.) sind keineswegs so voneinander abhängig, ableitbar wie hier suggeriert.
    Um es kurz zu machen:
    Binär ist die Entscheidung zwischen System und Umwelt, polar ist die Entscheidung zwischen zwei Systemen.
    Sehr verschiedene Lagen und Folgen. Gemeinsam haben sie nur die Form der Entscheidung. Sonst nichts.

  2. stroblt sagt:

    @lemming

    Und sonst hast du...
    @lemming
    Und sonst hast du nichts auszusetzen? Mann – ich wusste, der Text würde gut werden, aber nicht, dass er so gut werden würde.

  3. lemming sagt:

    @tstrobl
    Ich bin halt ein...

    @tstrobl
    Ich bin halt ein Netter. Ich habe den Garderobehaken abmontiert, die aufgehängte Fricke-Jacke aber trotzdem hängen lassen. Zauberei? Ne, die Kunst, seinen „blinden Fleck“ an die richtige Stelle zu schieben… schönes we jedenfalls!

  4. jack jones sagt:

    Sorry old man..Its not the...
    Sorry old man..Its not the amis who say it and its not with a Vengeance, but it’s the brits and the correct expression is ….. with avengence!

  5. stroblt sagt:

    Interesting theory, my dear...
    Interesting theory, my dear Jack, but I am afraid you are wrong on this one.

  6. pjk sagt:

    Ja, vermutlich muß man doch...
    Ja, vermutlich muß man doch trennen zwischen Polaritäten in der Wahrnehmung, die irgendwie zur Komplexitätsreduktion beitragen (Krise/ Aufschwung), und Polaritäten, die eine Gesellschaft politisch strukturieren (Zentrum/ Peripherie, Kapital/ Arbeit, religiös/ säkular). Das von Ihnen angeführte Beispiel Südafrika ist aber etwas schwierig; die Trennlinie Schwarz-Weiß erschien wohl nur im Auge des äußeren Betrachters so dominant, im Bewußtsein der Südafrikaner selbst haben Stammeszugehörigkeiten (etwa Xhosa/ Zulu) auch eine sehr große Rolle gespielt, siehe die Kämpfe zwischen ANC und Inkatha. Und die sogenannten Kleurlinge hatten noch einen ganz eigenen rechtlichen Status und verstanden sich entschieden weder als schwarz noch als weiß; sie galten in den 90-ern übrigens auch als die großen Verlierer des Wandels.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Coloured
    Aber gut, mit Ihrem Südafrika-Beispiel haben Sie letztlich bestätigt, daß sich die polare Wahrnehmung umso deutlicher durchsetzt, je größer der räumliche und zeitliche Abstand zum Geschehen wird. Bei manchen Historikern und historischen Essayisten ist die Polarisierung deshalb auch so beliebt. Im Prozeß selbst aber werden die harten gegeneinanderstehenden Segmente noch nicht so deutlich wahrgenommen, um so stärker dagegen das Murmeln des fließenden Wassers dazwischen, welches für den Ex-Post-Betrachter dann verstummt ist. (Metapher ist nicht von mir, ich erinnere mich nicht genau, vielleicht von Gilles Deleuze?) – Allerdings funktionieren die Massenmedien nach dem polarisierenden Prinzip, deshalb leben wir möglicherweise auch in zwei Welten, die wir manchmal nicht ganz einfach auseinanderhalten können: Einem unmittelbaren sozialen Umfeld, in dem es keine harten Segmente gibt, sondern allerlei Übergänge und Zwischenstufen. Und einer medial aufbereiteten Umwelt, in der alles schön mehrfach dualistisch geordnet ist. Man kann dann der Frage nachgehen, wann eine dualistische Ordnung vom Bewußtsein der Massen Besitz ergreift und zur materiellen Gewalt wird.
    Der „V-shaped“ Aufschwung übrigens ist doch wohl ein technokratischer Ausdruck der Chartisten, die ja noch ganz andere Kabbalistik in petto haben wie „Kopf-Schulter“ etc. Etliche Teilnehmer Ihres Blogs sind doch wohl short gegangen, denen sollten Sie lieber kein „V“ wünschen, sondern wenigstens ein „W“, auch wenn das im Amerikanischen („dabbeljuh“) etwas uneindeutig wäre.

  7. "Wahr" und „Unwahr" ist in...
    „Wahr“ und „Unwahr“ ist in vielen Fällen eine reine Frage der Sichtweise… Die Boerse lebt zur Hälfte von Psychologie und was bleibt für die andere Hälfte?, eine von zwei Sichtweisen, doch nur die zielführende wird sich durchsetzen. Warum gerade sie es sein soll, die über Gewinn oder Verlust entscheidet, liegt außerhalb dieser Dualität. Dazu sagt Kostolany, Analysten flirten mit der Aktie, der Aktionär ist mit ihr verheiratet.

  8. FritzV sagt:

    Strobl sagt: "Es benötigt...
    Strobl sagt: „Es benötigt nicht viel Fantasie und auch nur ein sehr rudimentäres Geschichtswissen, um zu erkennen, dass binäre Schemata aufgrund ihrer Wirkung bestens für die Manipulation geeignet sind; …dass die größten Schandtaten der Menschheitsgeschichte allesamt …wie könnten wir ihn an dieser Stelle aussparen – „Arier/Jude“, der verheerendste von allen.“ Ist das nicht auch schon wieder binär? Verheerendste gegenüber verheerend? Was ist mit Hiroshima und Nagasaki? Was mit den Opfern von Väterchen Stalin? Pol Pot? Reicht es nicht zu sagen, es war ein Verbrechen? Nichteinmal ein schlimmes Verbrechen, denn gibt es auch nichtschlimme Verbrechen? ICH werde es, in dieser Form, niemals akzeptieren.
    Zum Thema. @ Christian67 schrieb treffend: „Bei mir hat jeder Aufschwung nicht zu einer Verbesserung der Lebensumstände geführt, ein noch so kleiner Abschwung dagegen immer zu einer Verschlechterung. Heisst das also für mich dass ich in der Hoffnung auf einen Aufschwung lebe damit es so schlecht bleibt wie es ist?“
    Der Aufschwung, was ist das? Daß die Yankees wieder mehr tonnenschwere SUVs kaufen? Daß das barrel wieder auf 150 Taler steigt, oder gar auf 200? VW, Kopf / Schulter, egal, ich denke, es ist eine Bullenfalle und die Party ist vorbei. Und Fricke hat gestern wohl eine Satire geschrieben.

  9. Paul Pretzel sagt:

    Abraham Lincoln, kein...
    Abraham Lincoln, kein Konstruktivist, auch die Systemtheorie verdankt ihm eher wenig, als Volkswirt eher ein Praktiker, er hatte immerhin die Finanzierung des Bürgerkriegs aud Seiten der US of A sicherzustellen, sagte zum Thema das Notwendige:
    .
    You san fool all of the people some of the time or some of the people all of the time, but you cannot fool all of the people all of the time.
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    Die politische Klasse dieses Landes muss das instinktiv begriffen haben. Es geht darum, alle eine Zeit in Sicherheit zu wiegen, genauer, bis Ende September die Wahllokale schliessen.
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    Was die Politik angeht, ist die Frage Cui bono? Wem nutzt es? immer richtig gestellt. Es kommt nich eine zweite hinzu, die auch im Bereich Medien nei falsch ist: Wovon soll abgelenkt werden?

  10. goodnight sagt:

    Yep, auch hier wieder...old...
    Yep, auch hier wieder…old school…yep, herr Strobl, Sie haben sich auf Luhmann noch nicht wirklich eingelassen, sie meinen sie könnten das Buch lesen, aber sie müssen das Buch Sie schreiben lassen, das ist der trick.
    Denn, nope, zwischen den binären Unterscheidungen ist nix. Punkt.
    Das muss man verstehen. Und Yep, das steht in einem diametralen, totalen, überhaupt absoluten Widerspruch zu dem, was wir in der Schule gelernt haben, d.h. unserer Sozialisation….nämlich zu Hegels Dialektik….zu diesem ganzen Kant geprägten Dingsbums ala, der Mensch und sein Gehirn baut sich seine Welt, er macht aus jeder These und Antithese mal ne Synthese…und schwups funzt das System wieder. Yep, Herr Strobl, das ist ihr Ansatz, in jeder Unterscheidung das inbetween zu suchen, die grauzone, yep, bzw. nope, das wird nicht gehen, weil Du nur jede Unterscheidung mittels einer anderen Unterscheidung auflösen kannst…und dann wieder bei Black and White bist. Yep, verdammt, ist aber so. Um das zu verstehen sollte man unbedingt Luhmanns „Soziale Systeme“ lesen und zwar insbesondere die Seiten bezüglich von „Sinn“ und so, denn wenn man den „Sinn“ bei Luhmann nicht versteht, dann macht der ganze Luhmann keinen Sinn.
    Denn am Anfang steht nicht die Einheit, sondern die Differenz.
    Es existieren keine Einheiten….weil wir keine Einheiten denken können….yep, das Problem ist nicht draußen, sondern zwischen unseren Ohren. und da kommen wir nicht raus. Yep, Luhmann steht auf den Schultern von Titanen…auch das muss man verstehen….
    „Just a matter of time, I suppose.“
    Edward (watchmen)

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