Die Woche mit Frau Cresspahl

Die Woche mit Frau Cresspahl

Lektüreblog zu „Jahrestage“ von Uwe Johnson

Birte Förster

Birte Förster

Jahrgang 1973, aufgewachsen im ländlichen Niedersachsen, hat in Köln und Bologna Geschichte und Literatur studiert und mit einer Arbeit über die deutsche Königin der Herzen Luise von Preußen in Gießen promoviert. Gegenwärtig forscht sie über die infrastrukturelle Kontinuität von Kolonialherrschaft und Dekolonialisierung in Afrika, liest gern Lyrik, englische Romane und jetzt Uwe Johnson. Lehrt in Darmstadt und Bremen. Seit 2016 Autorin im Feuilleton der F.A.Z. Ein Sohn.

14. Jul. 2018
von Birte Förster
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1964
     

47. Lesung: Die Rückkehr des Vaters

Erst im Mai 1948 wird Heinrich Cresspahl aus der Haft entlassen. Seiner inzwischen fünfzehnjährigen Tochter Gesine mag er nicht gleich gegenübertreten, denn er hat sie fast drei Jahre lang nicht gesehen. Und so geht er zunächst auf den Hof von … Weiterlesen

14. Jul. 2018
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1964

     

07. Jul. 2018
von Birte Förster
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2838
     

46. Lesung: Von den Prüfungen der Gesine Cresspahl

Als Gesine Cresspahl vierzehn Jahre alt geworden ist, kann sie ihrer Ziehmutter Marie Abs zwar den Konfirmationsunterricht, nicht aber den Tanzunterricht ausreden. Um ihrem Vater berichten zu können, damit er gewiss wiederkommt, führt die Jugendliche nun Tagebuch. Nicht nur die … Weiterlesen

07. Jul. 2018
von Birte Förster
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30. Jun. 2018
von Birte Förster

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1591
     

45. Lesung: Die liberale Fassade der Mrs. Carpenter

Eigentlich würde Ginny Carpenter an die Upper East Side gehören, statt Gesine Cresspahls Nachbarin zu sein. Weil der Schriftsteller in Uwe Johnsons Roman „Jahrestage“ diese Ginny lächerlich erscheinen lässt, gerät er in Streit mit seiner Hauptfigur. Weiterlesen

30. Jun. 2018
von Birte Förster

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16. Jun. 2018
von Birte Förster

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43. Lesung: Auslassungen

Gesine Cresspahl ist mit ihrer Familiengeschichte im Jahr 1947 angelangt und kommt nicht weiter. Sie kann ihren Vater nicht aus der russischen Haft entlassen, denn die war viel schlimmer als der Tochter bisher offenbart. Was nicht erzählt wird, durch Auslassung … Weiterlesen

16. Jun. 2018
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02. Jun. 2018
von Birte Förster
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2826
     

41. Lesung: „Wenn Jerichow zum Westen gekommen wäre“

In dieser einundvierzigsten Lektürewoche betreibt Uwe Johnson What-if-history, nicht in großem Rahmen wie Philipp K. Dick oder Richard Harris in ihren Romanen, es geht am 29. Mai 1968 vielmehr um den möglichen Zustand Jerichows, wäre es wie die Gebiete um … Weiterlesen

02. Jun. 2018
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26. Mai. 2018
von Birte Förster
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2
2053
     

40. Lesung: Die Aneignung von Orten

Wem gehören die New Yorker Parks? In Uwe Johnsons Roman „Jahrestage“ erforschen Gesine und Marie Cresspahl den Riverside Park vor ihrer Haustür. Vierzigste Wochenlektüre. Weiterlesen

26. Mai. 2018
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19. Mai. 2018
von Birte Förster

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2832
     

39. Lesung: Der Vergangenheit entkommen (oder nicht)

Ihre Unterlassungspapiere aus Mauthausen reichen den deutschen Behörden nicht aus, um Mrs. Ferwalter Entschädigung zuzusprechen. Im Roman „Jahrestage“ muss sie ihr Schicksal in der Sprache ihrer Verfolger aufschreiben. Weiterlesen

19. Mai. 2018
von Birte Förster

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14. Apr. 2018
von Birte Förster

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34. Lesung: Kriegsende in Jerichow

Als die SS ihm kurz vor Kriegsende befiehlt, seine Schleuse zu sprengen, leistet Martin Niebuhr Widerstand. Er informiert die Rote Armee und rettet so das Leben von Nachbarn und KZ-Häftlingen. 34. Lesung in Johnsons „Jahrestagen“ Weiterlesen

14. Apr. 2018
von Birte Förster

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07. Apr. 2018
von Birte Förster

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2532
     

33. Lesung: Vom Material zum Roman

„Er war nur drei Minuten im Freien gewesen.“ Martin Luther Kings Ermordung ist ein besonderer „Jahrestag“ in Uwe Johnsons komplexer Verschränkung von historischem Material und Roman-Handlung. Weiterlesen

07. Apr. 2018
von Birte Förster

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