Die Woche mit Frau Cresspahl

Die Woche mit Frau Cresspahl

Lektüreblog zu „Jahrestage“ von Uwe Johnson

Birte Förster

Birte Förster

Jahrgang 1973, aufgewachsen im ländlichen Niedersachsen, hat in Köln und Bologna Geschichte und Literatur studiert und mit einer Arbeit über die deutsche Königin der Herzen Luise von Preußen in Gießen promoviert. Gegenwärtig forscht sie über die infrastrukturelle Kontinuität von Kolonialherrschaft und Dekolonialisierung in Afrika, liest gern Lyrik, englische Romane und jetzt Uwe Johnson. Lehrt in Darmstadt und Bremen. Seit 2016 Autorin im Feuilleton der F.A.Z. Ein Sohn.

03. Feb. 2018
von Birte Förster
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24. Lesung: Formen der Gewalt

Entgegen seiner Würde als Postbeamter muss Berthold Knewer die Briefe jener Jerichower öffnen, die auf der „Fangliste“ stehen. Die Semigs sind noch gerade rechtzeitig vor dem „Anschluss“ Österreichs nach Prag geflohen. In New York sinnt Marie über das Erinnern nach, … Weiterlesen

03. Feb. 2018
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27. Jan. 2018
von Birte Förster

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23. Lesung: Krach im Weißen Haus

Eartha Kitt bringt 1968 im Weißen Haus die First Lady mit ihrer ungeschminkten Meinung fast zum Weinen. Argwöhnisch beobachtet Gesine Cresspahl die Berichterstattung der New York Times dazu. 23. Lesung in Uwe Johnsons „Jahrestagen“. Weiterlesen

27. Jan. 2018
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20. Jan. 2018
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22. Lesung: Vaters Tochter

Berlin war 1931 ein guter Ort zum Leben, das erzählt Maries neuer Kinderarzt, der polnische Jude Dr. Rydz. Jerichow ist das im Jahr 1937 nicht mehr, und so will auch Richter Wegerecht dem Tierarzt Semig einen Wink geben, das Land … Weiterlesen

20. Jan. 2018
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13. Jan. 2018
von Birte Förster
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21. Lesung: Ein Fehler ihrer Eitelkeit

In New York steht Annie Fleury mit ihren drei Kindern vor der Tür, sie hat ihren Mann vorerst verlassen. In Jerichow muss Lisbeth Cresspahl vor Gericht aussagen und versteht nicht, dass nationalsozialistische Justiz kein Recht im religiösen Sinn sprechen wird. … Weiterlesen

13. Jan. 2018
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06. Jan. 2018
von Birte Förster
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20. Lesung: Facetten des Antisemitismus

1937 überlegen Cresspahl, Kollmorgen und von Rammin, wie sie Arthur Semig und seiner Frau Dora die Emigration schmackhaft machen können. Albert Papenbrock, der Immobilienhai von Jerichow, will den Tierarzt lieber seinem Schicksal überlassen. 1967 ruft der amerikanische Dichter LeRoi Jones … Weiterlesen

06. Jan. 2018
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30. Dez. 2017
von Birte Förster
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19. Lesung: Die lauernde Dorfgemeinschaft

Für die „Jahrestage“ hat Uwe Johnson eine spezielle Erzählform geschaffen. Ein Kollektiv aus Jerichower Bürger*innen berichtet, durchaus widersprüchlich, über Neuankömmlinge wie Albert Papenbrock und Heinrich Cresspahl. Das Sprechen über einen, der nicht dazugehört, stellt Gemeinschaft her. So erfahren wir vom … Weiterlesen

30. Dez. 2017
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23. Dez. 2017
von Birte Förster

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18. Lesung: Weihnachten und Chanukka in New York

Marie hat die amerikanischen Weihnachtsbräuche bei den Cresspahls eingeführt. Feiern würde sie gern auch das Chanukkafest mit ihren Freundinnen. Zu Beginn des zweiten Bandes der „Jahrestage“ verbindet Wasser die Gegenwart New Yorks mit der Vergangenheit Jerichows. Dort hat man sich … Weiterlesen

23. Dez. 2017
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16. Dez. 2017
von Birte Förster
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17. Lesung: Geglückte Republikflucht

Mit dem gefälschten Pass eines belgischen Juden ist einem jungen Ostdeutschen die Flucht aus der DDR geglückt. Gesine Cresspahl hat den Pass in New York besorgt, ihre Freundin Anita Gantlik die Flucht organisiert. Uwe Johnson führte 1964 für ein Buchprojekt … Weiterlesen

16. Dez. 2017
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09. Dez. 2017
von Birte Förster
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16. Lesung: Fremd bin ich eingezogen

Als Fremder lässt sich Heinrich Cresspahl Ende 1933 im mecklenburgischen Jerichow nieder, argwöhnisch beobachtet von der Dorfgemeinschaft. Die dichtet dem Kunsttischler und „Engländer“ alles Mögliche an, und so erzählt Uwe Johnsons Roman „Jahrestage“ auch vom Nährboden der Denunziation im „Dritten … Weiterlesen

09. Dez. 2017
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02. Dez. 2017
von Birte Förster

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15. Lesung: Napalm und ein Brief aus der DDR

Die Dow Company verteidigt an der New York University den Einsatz vom Napalm, und das Russell-Tribunal befindet die Vereinigten Staaten des Völkermordes für schuldig. Gesine bekommt Post aus ihrer Vergangenheit, spricht der Tochter Erinnerungen aufs Band, und die findet sich … Weiterlesen

02. Dez. 2017
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25. Nov. 2017
von Birte Förster
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14. Lesung: Ein Parlament schafft sich ab

In Richmond beobachtet Heinrich Cresspahl, wie aus Deutschland innerhalb weniger Wochen eine Diktatur wird. Seine Frau Lisbeth schreibt ihm aus Jerichow nicht die Wahrheit über Gewalt und Boykotte gegen Juden. Seine Tochter und seine Enkelin wandeln Jahre später auf seinen … Weiterlesen

25. Nov. 2017
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18. Nov. 2017
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13. Lesung: Das Vergangene ist nicht tot

„Ich mag nicht was nun folgt“, sagt Marie zur Taufgeschichte ihrer Mutter und bittet sie: „Kannst Du es nicht ändern?“ Dialogisch entspinnt sich nicht nur die Bewertung des vergangenen Geschehens in Jerichow, auch muss Gesine Cresspahl mit ihrer Mutter in … Weiterlesen

18. Nov. 2017
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04. Nov. 2017
von Birte Förster
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Elfte Lesung: Ein Kanzler mit NS-Vergangenheit

In New York trifft Gesine Cresspahl auf Uwe Johnson, in Jerichow ihr Vater Heinrich auf die missbilligende Frau des Pastors, in Rande wird ein Mann namens Voss von Nazis erschlagen. Über die Entgrenzung von Gewalt und die Unfähigkeit eines Schriftstellers, … Weiterlesen

04. Nov. 2017
von Birte Förster
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27. Okt. 2017
von Birte Förster
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Zehnte Lesung: Protestieren gegen Vietnam?

„Fang an, Gesine.“ Gesine Cresspahl hat Streit mit ihren inneren Stimmen, die von ihr mehr Protest gegen den Vietnam-Krieg verlangen – ein Protest, den sie an ihre Tochter Marie ausgelagert hat, die Ärger in der Schule bekommt, wenn sie pazifistische … Weiterlesen

27. Okt. 2017
von Birte Förster
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