Die Woche mit Frau Cresspahl

Die Woche mit Frau Cresspahl

Lektüreblog zu „Jahrestage“ von Uwe Johnson

Birte Förster

Birte Förster

Jahrgang 1973, aufgewachsen im ländlichen Niedersachsen, hat in Köln und Bologna Geschichte und Literatur studiert und mit einer Arbeit über die deutsche Königin der Herzen Luise von Preußen in Gießen promoviert. Gegenwärtig forscht sie über die infrastrukturelle Kontinuität von Kolonialherrschaft und Dekolonialisierung in Afrika, liest gern Lyrik, englische Romane und jetzt Uwe Johnson. Lehrt in Darmstadt und Bremen. Seit 2016 Autorin im Feuilleton der F.A.Z. Ein Sohn.

21. Okt. 2017
von Birte Förster
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Neunte Lesung: Bedrohte Menschenrechte

Anfang März 1933 reist Heinrich Cresspahl seiner Frau Lisbeth nach Jerichow hinterher. Die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“ ist schon erlassen, SPD- und KPD-Politiker auf der Flucht, als er gemeinsam mit seinem Freund Erwin Plath in … Weiterlesen

21. Okt. 2017
von Birte Förster
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14. Okt. 2017
von Birte Förster

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Achte Lesung: Falsche Partner*innen, Zigaretten und Nazis

In der Gegenwart New Yorks besuchen Marie und Gesine Cresspahl ihre Freundin Annie und geraten in den Albtraum von deren Ehe. In Jerichow geht es darum, die politisch richtige Zigarettenmarke zu rauchen. Achte Lektürewoche.

14. Okt. 2017
von Birte Förster

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07. Okt. 2017
von Birte Förster
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Siebte Lesung: Ein Prozess in Darmstadt

Erich Rajakovic, dem die Verantwortung für die Deportation von 100.000 niederländischen Juden zur Last gelegt wird, entkommt in Jugoslawien seiner Verhaftung. In Darmstadt beginnt ein Schwurgerichtsprozess gegen elf Angehörige des SS-Sonderkommandos 4a, initiiert von Generalstaatsanwalt Fritz Bauer. Der deutsche Umgang … Weiterlesen

07. Okt. 2017
von Birte Förster
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29. Sep. 2017
von Birte Förster
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Sechste Lesung: Heimat als „Ort des Ankommens“

Heimat wird in den „Jahrestagen“ nicht nur als Ort der Herkunft verstanden, sondern auch als „Ort des Ankommens, den man findet, den man sich erwerben und aneignen kann“ – so der Germanist Norbert Mecklenburg. Was Gesine Cresspahl im New York … Weiterlesen

29. Sep. 2017
von Birte Förster
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23. Sep. 2017
von Birte Förster

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Fünfte Lesung: Heirat als Reformation

Warum lieben sich unsere Eltern oder haben das einmal getan? Diese Frage treibt Gesine Cresspahl in dieser Woche um, als die Eltern den Hochzeitstag auf den Reformationstag legen und Lisbeth mit überstürztem Besuch in Richmond den Punkt ohne Wiederkehr markiert. … Weiterlesen

23. Sep. 2017
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16. Sep. 2017
von Birte Förster
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Vierte Lesung: Familienbande und Wahlverwandtschaften

Vom Werben und Lieben Heinrich Cresspahls, von der schwierigen Tante Zeitung, einer Begegnung mit dem Chauffeur des Vorgesetzten und der gewitzten Tochter Marie erzählt Uwe Johnson in dieser Woche und verleiht so Gesine Cresspahl mehr Kontur. Vierte Wochenlektüre.

16. Sep. 2017
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08. Sep. 2017
von Birte Förster
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Dritte Lesung: Die Katze Erinnerung

„Sie haben ein Gedächtnis wie ein Mann, Mrs. Cresspahl“, lobt der Steuerfachmann James Shuldiner seine Kollegin. Die bedankt sich zwar, doch sie ist „nicht stolz“ auf dieses Gedächtnis, das ihr zum gesuchten Jahr 1937 „wieder nichts […] als ein statisch … Weiterlesen

08. Sep. 2017
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02. Sep. 2017
von Birte Förster
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Zweite Lesung: Tante Zeitung

In dieser Woche musste unter anderem Folgendes leider auf die lange Bank geschoben werden: Mary Fenimore Cressp. Cooper, Jerichow, Aufstände in Detroit, Johnsons Stadtbeschreibungen, Johnsons Erzählstil, D. E. Der Grund: die Tante „erwartet Respekt“. Zweite Wochenlektüre.

02. Sep. 2017
von Birte Förster
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25. Aug. 2017
von Birte Förster
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Erste Lesung: Eine bleibende Statt

1961 kommt Gesine Cresspahl, die Hauptfigur der „Jahrestage“ von Uwe Johnson, mit ihrer kleinen Tochter nach New York, 20 Tage hat sie Zeit, eine Wohnung zu finden. Zwei Jahre später sagt Marie: „wir bleiben“, und so steht die Mecklenburgerin 1967 … Weiterlesen

25. Aug. 2017
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