Überdruck

Überdruck

Die Liebe zum Gedruckten lässt Menschen auf der Frankfurter Buchmesse wahre Torturen ertragen: Lesungen in schlecht belüfteten Räumen, Herumrennen

12. Okt. 2011
von Don Alphonso
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Bestseller! Warum Goethe ohne Warum nicht veröffentlichen darf

Oder Warum heute überhaupt jedes Buch einen Untertitel mit Warum haben muss und warum das der Markt so will, selbst wenn vollkommen klar ist, warum so eine Marotte den Leser in seiner Intelligenz beleidigt und warum das ein Zeichen für den Einfluss der Werber in einer Buchbranche ist, die sich nicht mal mehr fragen traut, warum sie diese den Leser verhöhnende Bande nicht rausschmeisst. Weiterlesen →

12. Okt. 2011
von Don Alphonso
51 Lesermeinungen

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11. Okt. 2010
von Don Alphonso
49 Lesermeinungen

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Träger der Inhalte und der Zeitungen

Es ist leicht, Pressemitteilungen von absurden Technikklitschen abzuschreiben, die Revolutionen ausrufen, ohne den Beweis antreten zu müssen. Es ist leicht zu lobhudeln: "Von dem Berater so und so hört ich, dass in den USA, und erst in Korea!" Besonders in flüchtigen Medien wie der Zeitung, bei der einem schon morgen keiner mehr vorwirft, was man gestern vergeigt hat. Trotzdem denke ich lieber selbst, gerade, wenn es um E-Bücher geht. Weiterlesen →

11. Okt. 2010
von Don Alphonso
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09. Okt. 2010
von Don Alphonso
19 Lesermeinungen

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Der Himmel der E-Reader

Sie wollen einen E-Reader? Dann warten Sie besser noch ein paar Jahre. Wenn der Preisverfall so weiter geht, wird man diese Geräte spätestens 2020 verschenken, mit Drückern an den Mann bringen, als Zusatz zum Digitalinhalt verschleudern. Jeder wird es haben, alle werden es nutzen, immer, überall, der Himmel für die Masse - und die Minderheit wird sich statt dieser Hölle der Dummen selbst einen Olymp schaffen. Weiterlesen →

09. Okt. 2010
von Don Alphonso
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08. Okt. 2010
von Don Alphonso
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Libreka mag keine Endkunden mehr

Mögen auch die Betriebsangehörigen vom Rezensenten mit peinlicher Blösse bis zum nächsten Popprinzesschen die Hegemanniaden halbwegs überstanden haben - so gibt es auch manches, was auf der Strecke geblieben ist. Zum Beispiel der Versuch des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, selbst als Buchhändler von E-Books in Erscheinung zu treten. Libreka hiess dieses Projekt, das mit einer Neuorientierung um ein vollkommenes Scheitern halbwegs herum kommt. Noch. Weiterlesen →

08. Okt. 2010
von Don Alphonso
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07. Okt. 2010
von Don Alphonso
12 Lesermeinungen

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Autor für das E-Buch

Das E-Buch ist die Zukunft, ohne Frage. Dazu braucht es aber auch einen E-Autor, denn irgendwelche undynamischen Deutschlehrervorbilder mit langen Sätzen passen nicht optimal zum Medium der Zukunft. Lange hat man diesen E-Autor gesucht, nun wurde er gefunden: Ziemlich tief unten bei Amazon. Die Chronik eines Missgeschicks. Weiterlesen →

07. Okt. 2010
von Don Alphonso
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06. Okt. 2010
von Don Alphonso
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Unter Hegemännern

Ach, wie schön ist die Buchmesse, wenn der Betrieb das tun kann, was er am besten kann: Betrieb sein. Zu dumm, dass es vor einem halben Jahr so ein Problem mit einem Bestseller gab, der den Betreib mit allen seinen Gliedern gar nicht gut aussehen liess. Doch frischauf, frischauf, nur guten Mutes, dann macht es die Jahreshauptversammlung der Hegemänner zu Frankfurt am Main vergessen! Weiterlesen →

06. Okt. 2010
von Don Alphonso
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19. Okt. 2009
von Andrea Diener
10 Lesermeinungen

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Geistiger Beistand und optische Stille

Die Messen entstanden ursprünglich um die Kirchen herum, aber von diesem geistlichen Erbe ist nicht mehr allzuviel zu spüren. Dennoch gibt es auf der Frankfurter Messe weit abgelegen ein kleines Kirchenzentrum, das von einem evangelischen und einem katholischen Pfarrer betreut wird. Das wissen auch Muslime zu schätzen. Weiterlesen →

19. Okt. 2009
von Andrea Diener
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18. Okt. 2009
von Don Alphonso
22 Lesermeinungen

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Die Frankfurter Buchmesse als gelobtes Land

Ich war dieses Jahr nicht in Frankfurt, sondern fern des Trubels und hörte auf den Trubel von Blut und Schmerzmittel in meinem Kiefer. Aber es ist nicht weiter schlimm; war man einmal auf der Buchmesse, weiss man, wie es immer ist, und letztlich ist das auch nichts anderes als das Gelobte Land mit den Ausführungsbestimmungen, die einem jedes gelobte Land kräftig vermiesen können. Letztlich bleibt nur die Erkenntnis: ich habe meine Schmerzen überlebt, ich habe Israel überlebt, ich hätte auch die Buchmesse überlebt. Da bin ich mir fast ganz sicher. Weiterlesen →

18. Okt. 2009
von Don Alphonso
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17. Okt. 2009
von Don Alphonso
43 Lesermeinungen

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Kleines Lob der Pressefrau

Wenn ich die Wahl zwischen einem durschschnittlichen Journalisten und einem durchschnittlichen Schriftsteller zum Abendessen habe - und glauben Sie mir, ich wache mit diesen beiden elenden, divenhaften Faulpelzen jeben morgen auf und erblicke sie, wenn ich in den Spiegel schaue - dann würde ich vielleicht doch lieber mit den Pressedamen ausgehen. Einfach, um mir all die Geschichten um die Marotten der Schreiberlinge der Literatur und die gierigen Tricks der Schreiberlinge der Zeitungen anzuhören. So viel Ärger auf der Messe, und keiner dankt es ihnen. Weiterlesen →

17. Okt. 2009
von Don Alphonso
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16. Okt. 2009
von Don Alphonso
41 Lesermeinungen

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Altern in Schönheit und Würde

Vielleicht fallen Ihnen beim Lesen meiner Beiträge ja die liebevoll gestalteten Vignetten auf, die die Texte einleiten und beenden. Übernommen sind sie aus der "Theologia Dogmatico-Polemica" von Carolus Sardegna, gedruckt 1771 in der "Typographia Zunkeliana" in Regensburg. Warum, fragt man sich instinktiv, warum ging das früher? Was gab der Drucker den Lesern damit auf den Weg, welche Anregungen wollte er geben, und warum ist dergleichen heute undenkbar? Wiese sind unsere Bücher heute, da man keinen Holzschnitt und Kuupferplatte mehr braucht, da es praktisch nichts kosten würde, die Bücher schöner zu machen, so langweilig, uniform, banal? Weiterlesen →

16. Okt. 2009
von Don Alphonso
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15. Okt. 2009
von Don Alphonso
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Die schmalen Lippen von Libreka

Nichts ist spannender als die Wirtschaft, wenn ihre Fassaden fallen. Und wie es der Zufall - oder besser, der beabsichtigte Zufall - haben will, wurde justament zum Beginn der Buchmesse ein anonymes Schreiben verschickt, das mit einer Tochter der Börsenvereins hart ins Gericht geht und, wie ich höre, auf der Messe auch stark debattiert wird. Man war so freundlich, mir ein Exemplar dieser Abrechnung mit dem eBook-Portal Libreka zuzuschicken, und angesichts meiner massiven gesundheitlichen Beschwerden war es eine fast so gute Medizin wie die Roadrunner- und Gugs-Bunny-Videos, mit denen sich meinereiner zum Marsch durch die nächtlichen Täler voller Schmerzen wagen kann. In den Kreisen der eBook-Jünger spricht man ja gerne über Revolutionen - die Revolte gegen Libreka jedenfalls ist schon mal eine erster Schritt in diese Richtung. Weiterlesen →

15. Okt. 2009
von Don Alphonso
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14. Okt. 2009
von Don Alphonso
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Vom Glück der elektronischen Bücher

Ich bin für eBooks. ich bin der Meinung, man sollte sie grossflächig einführen und sie nicht nur als Contentträger begreifen, sondern auch als Verschönerung unseres Landes. Leider sehe ich auch beim kommenden Versuch, diese Dinger - die ch persönlich in meiner Bibliothek noch nicht mal benutzen würde, um Nägel in die Wand zu schlagen - durchzusetzen, Leute am Werk, die es mal wieder verbasseln werden. Wie schon 1999 und 2004. Weiterlesen →

14. Okt. 2009
von Don Alphonso
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