F.A.Z. Digitec Podcast

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Wie gefährlich ist Huawei wirklich?

| 22 Lesermeinungen

Die Vereinigten Staaten klagen das chinesische Unternehmen Huawei an – es geht um Industriespionage, die Sanktionen gegen Iran und mehr. Sind die Vorwürfe berechtigt? Oder ist Huawei einfach zu erfolgreich und eine zu große Konkurrenz für die anderen Telekommunikationsausrüster?

In dieser Episode geht es um den technologischen Wettlauf der Supermächte, was das mit 5G zu tun hat – und welche Rolle Europa dabei spielt. 

(Zu der Folge erreichte uns der Hinweis eines Hörers, der Huawei-Gründer habe trotz der chinesischen Ein-Kind-Politik tatsächlich nicht nur ein Kind – das ist richtig.)

Wenn Sie noch mehr wissen wollen über die technologischen Entwicklungen auf der Welt, möchten wir gerne auf unsere neue App „F.A.Z. Digitec“ verweisen, die Sie hier finden:

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22 Lesermeinungen

  1. Nicht gefährlicher als Google, Amazon, Microsoft, Apple usw..
    Auf die verlogene amerikanische Sichtweise sollten wir in Europa nicht reinfallen. Woher kommt denn der hole, chauvinistische Spruch, „America first“? Da müss sich ja nun tatsächlich nicht die ganze Welt dran halten.

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      Amerika hat uns deutlich weniger belogen als China, die gefühlt noch nie die Wahrheit gesagt haben. So etwas kann nur kommen, wenn man sich noch nicht intensiv mit China auseinander gesetzt hat. Und nicht vergessen, dass uns Amerika auch viel Gutes gebracht hat. Die haben uns ja (zusammen mit Russland) immerhin besiegt, normalerweise sieht das hinterher anders aus.

      Und China betrügt uns ja nachweislich im Handel, und zwar massiv. Die Solarzellen waren nur der Anfang. Die EU will jetzt auch endlich mal dagegen vorgehen, aber ob Peking auf ein paar Beamte hört?

    • Titel eingeben
      Und ganz nebenbei:
      China first existiert zwar so nicht, aber diese Schiene wirst schon seit jeher betrieben. Schauen Sie mal nach

  2. In jedem Programm von Microsoft und allen anderen US-Anbietern steckt ein Spionagetool für die NSA
    Egal, was wir aus USA kaufen, Hardware oder Software, es ist immer eine Backdoor für die NSA eingebaut. So konnte Obama auch Freundin Merkel abhören lassen, so kann man Freunde sich gefügig machen und Gegner erpressen. Bisher haben die Chinesen eine weitgehend saubere Weste während die USA viel Dreck am Stecken haben; Snowden hat nur ein klein wenig aufgedeckt und Beweise vorgelegt.

  3. Wenn man die die Frage stellen muss...
    lautete die Antwort: Zu gefährlich!

  4. Titel eingeben
    @ferdi, anscheinend eben doch. apple sowie auch samsung waren bisher die unbestrittenen platzhirsche und deren gewinne/umsätze flossen zu einem grossen teil in die usa ab, samsung zwar s.koreanisch, aber verbündete nation, dh. voller zugang zum us markt etc etc. huawei ist nichts dergleichen und trotz aller verteufelungen, gängelungen der us behörden weltweit weiterhin auf steiler überhohlspur unterwegs. ganze potentielle spionage krams und sonstiges blabla ist nur vorgeschoben um sie aus dem markt zu drängen, bzw eigenen unternehmen zu vorteilen zu verhelfen – im grunde die gleiche masche die sie china anzuwenden vorwerfen, eg. der staat zu sehr in wirtschaftsfragen involviert etc etc
    & nur mal so am rande, dieses „china bekommt durch huawei zugang auf sensible daten“ ist mal sowas von *****, wessen geheimdienste haben denn modems/technik von welchem unternehmen zuerst gehackt….

  5. China hat eine gefährliche Regierung und Partei
    Wenn ich kann kaufe ich keine China-Ware. Russische übrigens auch nicht. Nur haben wir eine von Russen „erzogene“ Kanzlerin und die macht uns die Freiheit streitig. Im Auftrag ihres Busenfreundes aus Rußland.

    • an Thomas Heinzow
      Sie, Herr Heinzow, haben auch schon sinnvollere Kommentare abgegeben als diesen hier.

  6. Europa kann gewinnen: Es geht hauptsächlich um die Hardware des Internets.
    Diese wird von Cisco und Huawei hergestellt.
    Snowden wies nach, dass die NSA Cisco-Geräte routiniert zur strafbaren Spionage gegen Europa nutzte. Und nutzt: Die US-Regierung hat Merkels Behauptung, sie wären bereit, ein No-Spy-Abkommen zu unterzeichnen, kurz nach der von Obama gewünschten Merkel-Bundestagswahl, abgelehnt.
    Das US-Ziel war ja erreicht, die US-begeisterte Kanzkerin, die sich schon – noch gar nicht im Amt – öffentlich um eine Teilnahme am betrügerischen Irakkrieg bewarb, wieder Kanzlerin.

    Was kann ein kluges Europa machen, um nicht dem Preisdiktat der USA ausgesetzt zu sein, die technischen Vorteile der Huawai-Router gefahrlos nutzen zu können?

    Quelloffenheit verlangen!
    Wenn die Software auf Punkt und Komma offengelegt werden muss, wird diese keine Spionage ermöglichen. DANN kann man sich auf die Hardware konzentrieren, auch hier natürlich den Anbieter bevorzugen, der einen maximalen Einblick zulässt.
    So können wir Europäer zugleich die US-Spionage ein

    • ...und wer soll die SW gegen lesen ....
      Wir reden hier von Millionen Zeilen Code in vielen Controllern die man nur versteht wenn man die HW kennt und einige Hundert Millionen Lines in den Prozessrechnern.
      Und die werden im Wochentakt in Teilbereichen ausgetauscht um Fehler zu beseitigen und Features nachzurüsten.

      Sorry das ist lächerlich.
      Haben sie schon jemals an so einem Projekt gearbeitet an dem 10-20.000 Menschen arbeiten.
      Haben sie überhaupt sich mal den aktuellen Spec Umfang von 5G angeschaut?
      Ich habe sie nicht gezählt schätze aber mal dass das deutlich mehr als eine Million Seiten sind.

      Nein diese Projekte setzten vertrauen voraus und eine Risikoabschätzung wer mir mehr schadet.
      Denn Spionage und Sabotage von Geheimdiensten ist weltweit üblich und im Spannungsfall gesetzlich vorgesehen.

      Halten sie einen Chinesischen Snoden für möglich?
      Dass der amerikanische das Land verlassen musste ist bedauerlich genug aber vom Chinesischen werden sie nie erfahren.

    • Es geht bei 5G doch nicht um Router.
      Schauen sie sich mal ein IMS System an. Das ist die Basis für 4G/5G.
      Die Zentrale HW sind universelle Prozessrechner von der Stange mit mehreren 100 Millionen Codelines.
      Die Intelleigenz steckt in FW/SW in den Controllern und der Übertragungsebene basiertend auf SIP und TCP/UDP Transportprotokollen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/IP_Multimedia_Subsystem .
      Das ist die VOIP Festnetz Basissystem das bei NGN, FMC genutzt wird und um Mobilfunkanteile NGMN entsprechend erweitert wurde zum NGNM 4G(LTE)/5G

    • Reicht der 'Einblick' in die Software zum Kaufzeitpunkt?
      Nein! Software wird upgedatet. Z.T sogar aus wichtigem Grund, nämlich um Sicherheitslücken zu stopfen.
      Wenn Sie einmal durch Kauf die Hardwareentscheidung gefällt haben, können sie sich schwer dem Software Update gegenüber sperren. Und dann jedes Mal erneut prüfen und ‚Einblick‘ nehmen? Mit der Geschwindigkeit, die der Hersteller (oder dessen Heimatstaat) Ihnen vorgibt!?
      Es geht hier um die grundsätzliche Vertrauensfrage. Will ich, dass die Chinesen als undemokratisches Land mit hegemonialen Zielen alles stören können?
      Wollen Sie dass Huawei auf Geheiß des chinesischen Staates in x Jahren in der Lage ist, alle Internetknoten in Deutschland abzuschalten? Dann geht hier gar nichts mehr.
      (Es reicht aber schon aus, ein paar gezielte Verbindungen – die Metadaten, Absender und Empfänger sind ja durchsichtig – zu verlangsamen. Aktuell läd meine FAZ vom gestrigen Samstag (64 MB) seit 45 Minuten auf mein iPad. Geschwindigkeit: 1MB pro Minute. Ich lebe und schreibe hier aus Sha

  7. Oder ist Huawei einfach zu erfolgreich?
    Diese Logik sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen – dann merkt man plötzlich, wieso die Linke Präsident Trump so sehr hasst: Er ist einfach zu erfolgreich.

  8. Backdoors in Hardware nicht nachweisbar aber trotzdem gefährlich
    Ich finde die längst überfällige Entscheidung gegen Huawei in öffentlichen Netzwerken richtig, denn kein Telekom-, Vodafone- oder Mega- Experte oder XYZ Labor kann eine eventuell vorhandene Backdoor in den Chips jemals feststellen und positiv oder negativ nachweisen. LTE und 5G Netzequipment muss aus zumindest befreundeten Quellen stammen, am Besten aus Europa. Dann ist zumindest die Wahrscheinlichkeit einer Sabotage geringer. Das ist wichtig, denn die im Internet erreichbaren Geräte aller Art können von irgendwoher missbraucht oder abgeschaltet werden. Hier sollte die Politik, wie in USA bereits seit Jahren, sich auch mal von Fachleuten die Technik erklären lassen. Wenn ein Telekom Sprecher behauptet, die Infrastruktur sei 100% sicher, so ist das definitiv eine naive Behauptung.

  9. Es gibt Alternativen
    Auf China kann man sich nicht verlassen. Chinesen verfolgen nur nationale Vorteile. Als Alternative kann man Ausrüstungen von Nokia
    Finnland oder von Ericson Schweden kaufen. Beide Nationen sind mit D befreundet. Wo liegt das Problem?
    Die vorstehenden Kommentare sind mir zu emotionel oder zu politisch.

  10. Dumpfe antiamerikanische Reflexe hier....
    im Spannungsfall wird jede Regierung einen Zugriff durchsetzen wenn sie kann alles andere wäre dumm zu glauben.

    Die USA sind ja aufgeflogen weil das System funktioniert und staatliche und private Interessen unterschiedlich sind. Trotz scharfen Regelungen zur Natinalen Sicherheit gibt es unabhängige Gerichte.

    Für Europa ist ja schon das richterliche Mithören schon an viele Hürden gebunden.

    In China ist Staat und Partei unumschränkt. Wie da jemand glauben soll dass Huawei unabhängig sein soll ist lächerlich. Unbotmäßige Milliardäre verschwinden einfach.

    Sicherheitsprüfungen & Open Source usw. Alles Placebo

    In modernen Systemen werden fast täglich neue SW in Teilsysteme eingespielt und jeden Monat HW updatet.
    Zu glauben dass das irgend jemand kontrollieren kann, braucht sich nur die wenigen Millionen Codelines in den Mikrocontrollern der Autoindustrie anschauen. Niemnad hat dort die illegale SW gefunden.

    Die Probleme wurden durch Blackbox Messungen a

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