F.A.Z. Digitec Podcast

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Das Update für Ihren digitalen Wissensvorsprung

Elektroautos sind nicht so weit, wie Sie denken

| 12 Lesermeinungen

Volkswagen-Chef Herbert Diess setzt auf Elektromobilität – und will den größten Autohersteller der Welt gründlich umbauen. Was hat er genau vor? Wieso will er Geld vom Staat? Und wie weit ist diese Technologie wirklich? Darüber diskutieren wir in der aktuellen Episode.

Zur Sprache kommt auch, was derzeit oft übersehen wird: Der Verbrennungsmotor ist längst nicht am Ende.

Wenn Sie noch mehr wissen wollen über die technologischen Entwicklungen auf der Welt, möchten wir gerne auf unsere neue App „F.A.Z. Digitec“ verweisen, die Sie hier finden:

iOS: https://app.adjust.com/ku2uhlu

Android: https://app.adjust.com/vjh2jmn


12 Lesermeinungen

  1. Elektroautos sind genau da, wo ich sie schon lange sehe: Sie sind ...
    … wirtschaftlich unsinnig und ökologisch zweifelhaft. Man fragt sich, ob man in Physik komplett gefehlt haben muss um Konzernchef in der Autoindustrie zu werden. Politisch gesehen sind E-Autos, genau wie der Quatsch mit dem autonomen Fahren, eine Schimäre, mit deren Hilfe dem Publikum noch für ein paar Jahre vorgemacht werden soll, dass individulle Mobilität auch in Zukunft möglich und erschwinglich bleibt. In Wahrheit ist man längst wild entschlossen, diese auf dem Altar der Rettung des Weltklimas zu opfern, auch wenn dies im globalen Maßstab geradezu lachhaft anmutet. Im Mittelalter standen die Bürger bis zu den Knöcheln in der Jauche und durften zusehen, wie kirchliche und weltliche Würdenträger in Sänften vorbeigetragen wurden. In Zukunft fahren nur noch die LkW von Amzon und Co, Politiker und Superreiche – alle anderen gehen zu Fuß zur heillos überfüllten Bahn. Und um die Abeitsplätze ist es nicht schade, da wir ja eh alle bald vom BGE leben – man muss nur ganz f

  2. Der Verbrenner
    und die Elektronik gehen Hand in Hand – und werden im Verein das Verkehrsaufkommen noch einmal drastisch erhöhen. Ganz zu schweigen von den Autonomen, die möglichst rund um die Uhr eingesetzt werden.

    Dreht sich bislang schon längst alles um die Mobilität – muss sie indes weiter wachsen. Auch in der FAZ wird dieser Alptraum ununterbrochen empfohlen und bejubelt. Wir reden hier von einer vollkommenen Unterwerfung unter eine Technologie, die obendrein von überführten Verbrechern organisiert wird. Davon bereichtet die FAZ freilich auch – Impact hat dies allerdings nicht den Geringsten.

  3. Brennstoffzelle ist teuer?
    Nein, nur dann, wenn nicht in entsprechenden Skalen gedacht wird. In einer Wasserstoff-Wirtschaft ist die Brennstoffzelle gar nicht mehr teuer, denn man muss auch Energie-Speicherung und Wärme-Energie berücksichtigen. In so einer Gesellschaft wir die Elektromobilität mit Brennstoffzelle sehr schnell zur einzigen Alternative. Ganzheitlich denken und nicht immer nur einen Ausschnitt des Gesamtproblems sehen, dann wird das sonnenklar. Und ja, Ingenieure ran lassen, keine Politiker, Kaufleute oder Rechtsanwälte. Dieses Thema kann und muss nur technisch gelöst werden!

  4. Der richtige Weg
    Ist die Wasserstoff Gewinnung aus Überschüssen von Wind- und Sonnenstrom die zur Betankung und bei Dunkelflaute zur Stromerzeugung verwendet werden. Ein kurzer Weg und eine etwas sauberere Zukunft.

  5. Titel eingeben
    Alle reden in Deutschland von den Autos, aber keiner redet über den Strom den die tanken sollen . Wir steigen bis 2021 aus der Kernenergie aus die nach wie vor 9,5 GW konstante Einspeisung liefert, will wollen bis 2030 fast die gesamt Kohleverstromung abschalten, und Gas am liebsten auch noch, denn da entstshen ja auch noch Emissionen. Selbst für den ersten Schritt nach der Kernenergie gibt es bis heute keine Idee wie die 10 GW ersetzt werden sollen, Speichertechnologien wird es bis dahin jedenfalls keine in größerem Umfang geben. Und nun sollen Millionen von eAutos dazu kommen. Kleine Rechnung dazu : 5 Mio eAutos von denen garantier 3 Mio am Abend wenn die Menschen zu Hause sind geladen werden sollen. Im Schnitt vielleicht 11KW (gibt ja von 2,8 bis 22 KW für zu Hause) das macht lockere 33 GW ZUSÄTZLICHE Kraftwerksleistung die benötigt wird, und wir wissen nicht mal wie abgeschaltete bestehende Leistung ersetzt werden soll. Da hilft nur großer Glauben an………

    • Titel eingeben
      Meins lädt mit 1.6 kW jeden 4. Tag. Wären also effektiv 1.2GW zusätzliche Kraftwerksleistung. Scheint mir ganz gut möglich, das ist weniger als die Leistung der bereits heute installierten Hausbatterien.

  6. Kosten externer Effekte
    Kein einziges Wort über gesellschaftliche Kosten die durch Verbrenner entstehen? Nachgewiesene Lungenkrankheiten durch lokale Luftverschmutzung, Klimawandel durch CO2 Emission verursachen reale Kosten und volkswirtschaftlichen Schaden der von irgendjemandem bezahlt wird – und zwar nicht anders als Subventionen durch Steuerzahler. Das sind Textbuchbeispiele von externen Effekten und Marktversagen. Verbrenner sind heute sozial massiv subventioniert solange das nicht z.B. durch höhere Steuern eingepreist und internalisiert wird. Solche Kosten müssen in jedem halbwegs seriösen Beitrag zumindest angesprochen werden.

    Die Kosten für effektive Kats, sparsamere und sauberere Motoren belaufen sich übrigens schnell auf 3.000-5.000 Euro (siehe Argumente der Industrie gegen Hardwarenachrüstung) und massiven technischen Aufwand der sich zusätzlich in höheren Wartungskosten und kürzerer Lebensdauer des Motors niederschlägt. Da schmilzt der scheinbare Kostenvorteil schnell dahin…

  7. Die Blinden und die Farbe (Teil 2)
    Nicht auf diese Technologie zu setzten ist das Risiko. Wenn VW plant das 2030 40% aller Konzernautos elektrisch sind, da frage ich mich viel mehr was wollen sie mit den anderen 6 Millionen Autos machen? 2030 wird kein Mensch mehr Verbrenner kaufen wollen. Toyota mit Ihrer Elektroautofeindlichen Strategie wird m.M. vermutlich nicht überleben oder nur mit viel, viel Geld des Staates.

    Kompetente Gesprächspartner findet Ihr z.B. beim Podcast Clean Electric (www.cleanelectric.de) die sich seit Jahren mit dem Thema beschäftigen. Nicht nur vorm Mikrofon sondern auch in der Praxis beim Elektroauto startup Sono Motors oder bei Flottenmanagment in der Wirtschaft.

    Falls das wie ein Dies wirkt. Seit versichert es ist keiner. Jemand der sich freiwillig die Mühe macht sich durch den schrecklichen F.A.Z. Anmeldeprozess zu kämpfen will helfen.

  8. Das E-Auto wird den Niedergang Deutschlands beschleunigen
    Laut OSZE-Agentur EIA wird Öl bereits in den nächsten 5 Jahren die Nachfrage nicht decken können. Alle anderen Darstellungen, auch in der FAZ oder durch die Bundesregierung, sind rein spekulativ. Man fürchtet sich, schlafende Hunde zu wecken und verabsäumt die Vorsorge. Ob Wind und Sonne überhaupt netto Energie erzeugen, wissen wir nicht. Neuere Studien legen einen Eroi von 4 nahe und wenn wir Strom dann noch durch Kabel schicken und in Akkus speichern, reduziert sich das Gesamtsystem auf knapp Null. Die zweite Hälfte des Öls wird deutlich aufwendiger zu fördern sein, das wird Hubbarts Glockenkurve zu einem Seneca-Cliff machen, das Angebot schnell fallen. Der fehlende Einschuss von Energie wird eine drastische Dauerrezession erzeugen. Gewinnen wird die Gesellschaft, die sich darauf vorbereitet und regionale Strukturen einrichtet, Schrebergärten, Wasser, Castoren weg. E-Autos und Rüstung werden nie benutzbar sein. Blöd.

  9. DIVERSIFIZIERUNG versus MONO-KULTUR
    Kluge ‚UNTERNEHMEN‘ resp. Unternehmens-LENKER setzen auf DIVERSIFIZIERUNG statt auf ‚MONO-KULTUR‘!!!

    Wer wird wohl in der nahen ZUKUNFT ein chinesisches E-Car mit dem LOGO von VW noch kaufen wollen? (Siehe diverse Beiträge in FAZ & FAZ.NET)

    ANDEREN kann nur empfohlen werden, den WEG von VW im KAMPF (so Hr. DIESS u. a.) ums ‚Überleben‘ NICHT blindlings zu folgen.

    VW – ein Konstrukt, das es noch nicht einmal schafft, seine IT EIGENSTÄNDIG ww zu strukturieren und zu organisieren, somit nunmehr HILFE in einer CLOUD eines anderen sucht; während man großkotzig verkündet, ein selbstfahrendes AUTO bauen zu wollen.
    (Da kann man doch nur FEIXEN!)

    THE OLD GERMANY is geting down!

  10. Unwahrheit Nr. 2: "Es gibt keine günstigen E-Autos"
    Auch das stimmt nicht, es gibt eine ganze Reihe günstiger E-Autos mit Batterie für die Stadt: BMW i3, Renault Zoe, Nissan Leaf, Chevy Bolt….das sind alles Autos, die sich auch Nicht-Reiche leisten könnten, aber sie tun es nicht. Warum wohl? Aus dem gleichen Grund, aus dem auch Förderungen hier nicht greifen, das E-Auto ist für die meisten einfach keine Lösung. Individuelle Mobilität hat ein paar Grundanforderungen und die erfüllt ein Batterie-Auto schlicht und ergreifend nicht oder nur mangelhaft. Daran werden weder Preis noch Ladeinfrastruktur etwas ändern. Denn, das, was man infrastrukturell ändern müsste, kann niemand bezahlen: ca. 1 Megawatt Hausanschluss mit entsprechender Netzinfrastruktur über alle Spannungsebenen. Das würde Billionen kosten nur sagt das niemand weil dann sofort die Gelbwesten auf der Strasse wären und zwar zu recht: Batterien sind eine Sackgase für die Elektromobilität nur das die Elektro-Lobby zu viel Macht hat in der Politik. H2 leider nicht

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