F.A.Z. Digitec Podcast

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Siemens ist jetzt ein Digitalkonzern

| 6 Lesermeinungen

Eine deutsche Industrie-Ikone kappt ihre Wurzeln – Siemens trennt sich von der Energietechnik, die lange Zeit zur DNA des Unternehmens gehörte.

Warum macht Vorstandschef Joe Kaeser das? Und wieso jetzt? Wir sprechen darüber, was aus dem Traditionskonzern wird.

Wenn Sie noch mehr wissen wollen über die technologischen Entwicklungen auf der Welt, möchten wir gerne auf unsere neue App „F.A.Z. Digitec“ verweisen, die Sie hier finden:

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6 Lesermeinungen

  1. keine win-App?
    Hallo, ich lese die FAZ am PC. Warum kann ich den Artikel nicht lesen, obwohl ich Abonent bin?
    MfG
    Klaus Fritz

    • Das sollte doch bei Problem sein – es ist ja kein „Artikel“, sondern ein Podcast. Einfach auf den Player gehen, auf das Pfeilsymbol klicken – und los geht es. LG, Carsten Knop

  2. Vielleicht geht es Siemens mal ähnlich ...
    wie Hewlett Packard. Der damalige, berühmte Computer- und Messgerätehersteller ist heutzutage eher als Druckerpatronenverkäufer bekannt.

  3. Nieten in Nadelstreifen
    Immer, wenn das Management nicht in der Lage ist, einen Bereich so zu führen, dass er den Renditewahnversprechungen des Vorstands genügen kann, wird dieser abgespalten um zur Boni-Sicherung „Rendite“ zu generieren. Siemens hat einmal Telefon, Computer, Fernseher, Züge, Leuchtmittel, Hausgeräte u.a. gebaut. Andere Unternehmen wie Samsung oder Huawei mache das auch immer noch erfolgreich! Wer aus einem Elektrounternehmen eine Finanzholding macht, ist kein guter Vorstand oder Geschäftsführer. Er ist eine Niete in Nadelstreifen. In den Zukunftsbereichen Robotik und KI ist von Siemens nicht wirklich was zu sehen! Siemens geht den Weg von IBM; in die Bedeutungslosigkeit!

  4. Siemens macht sich schön für die Übernahme durch SAP
    Der Podcast erläutert wortreich die Hinwendung von Siemens zu seinen IT- und besonders Softwareangeboten. Besonders die Produktionssteuerungssoftware Tecnomatix gerät dabei in den Mittelpunkt des Interesses. Diese Steuerungssoftware für die Fabrik 4.0 kann ihr volles Potential aber erst entwickeln, wenn sie mit der Software für die betriebswirtschaftliche Unternehmensführung kompatibel ist und verknüpft werden kann. Auf diesem Feld hat aber SAP eine führende Marktposition. Aus dieser Konstellation folgt ein Anreiz zur Kooperation, aber auch alternativ zu einer intensiven Verdrängungskonkurrenz, da beide Seiten prinzipiell einen Anreiz haben, das Einsatzfeld ihrer eigenen Software zu erweitern, während für die Unternehmenskundschaft ein großes Interesse an der Sicherstellung der Kompatibilität besteht. In dem Maße wie Siemens sich mit bedeutenden Teilen seines Non-IT-Geschäfts erheblicher Teile seiner Substanz entledigt, wird es zu einem immer attraktiveren Übernahmekandi

  5. Das wars dann
    Es fehlt eigentlich nur noch, dass Siemens sich einen neuen Namen gibt. Irgendein Kunstwort mit vielen Is und As, ist ja gerade in Mode.
    Überraschend kommt das ja nicht gerade. Wer das Wirken des früheren Aufsichtsratschef Cromme beobachtet, kann der ja gar nichts anderes als Aufspalten. Daher hat er wohl seinen CEO Kaeser nach dem Totalausfall Loescher vom ersten Tag an mit dem Ziel an den Start geschickt, Siemens zu zerschlagen. Niemand ausser dem eigenen Management hat Siemens Dara gehindert, so erfolgreich wie Vestas in der Windenergie, oder wie Samsung bei Smartphones zu sein.
    „Digitalkonzern“, „Industrie 4.0“ ? Man sollte Herrn Kaeser einmal fragen, was das genau ist. Ich glaube, er hat keine Antwort. Da wird das im höheren Management allgemein sehr beliebte „Bullshit-Bingo“ betrieben. Und die Personalabteilungen leisten ihren Beitrag dazu, genau diejenigen zu selektieren, die das besonder gut drauf haben.

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