F.A.Z. Digitec Podcast

F.A.Z. Digitec Podcast

Das Update für Ihren digitalen Wissensvorsprung

Warum die Autobranche einen Hochzeitsplaner braucht

| 2 Lesermeinungen

Renault-Nissan und Fiat-Chrysler erwägen, sich zum größten Autokonzern der Welt zusammenzuschließen. Hergestellt würden 15 Millionen Autos im Jahr. Das ist ein Angriff auf Volkswagen, den heutigen Weltmarktführer. Denn VW baut im Jahr 4 Millionen Autos weniger. Aber: Es ist eine aus der Not geborene Allianz. Und man weiß nicht, wer genau das Sagen haben soll. Sicher ist nur: Das Vorhaben ist ein weiteres Zeichen dafür, unter welchem Druck die ganze Branche derzeit steht. Fusionen und Kooperationen sind die Folge. Darüber diskutieren wir in diesem Digitec-Podcast.

Wenn Sie noch mehr wissen wollen über die technologischen Entwicklungen auf der Welt, möchten wir gerne auf unsere neue App „F.A.Z. Digitec“ verweisen, die Sie hier finden:

iOS: https://app.adjust.com/ku2uhlu

Android: https://app.adjust.com/vjh2jmn

Sie haben diesen Beitrag auf einem Mobilgerät aufgerufen und sehen den eingebetteten Podcast-Player nicht? Dann klicken Sie bitte hier.


2 Lesermeinungen

  1. Viel Glück!
    Fusionen können gelingen, aber auch scheitern. Siehe Daimler-Chrysler oder BMW-Rover. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe ich z. B. niemanden, der ein FCA- oder Renault-Produkt hat oder haben möchte. Vielleicht nicht repräsentativ, aber doch schon in gewisser Weise aussagekräftig über die Beliebtheit von Automarken. Lassen wir uns überraschen.

  2. Eine Fusion funktioniert nur, wenn die Partner zusammenpassen
    Als damals Daimler und Benz zusammengelegt wurden oder die vier Ringe der Auto-Union, da geschah es unter dem Einfluß der Banken. Die Daimler-Werke konzentrierten sich fortan auf PKW, die Benz-Werke auf Nutzfahrzeuge. Bei Fiat wie auch bei Renault sieht man eine Schar an kleinen PKW, nichts am oberen Ende, dazu Lieferwagen, Kastenwagen (oft querbeet mit anderen Betrieben koproduziert), bei Renault auch schwere Lastwagen (soll CNH mit in die Ehe?). Renault könnte Zugang zum US-Markt gewinnen, wenn die Fzge. den Vorschriften entsprächen. Fiat könnte Zugang zu moderner Technik bekommen und die Stückzahlen in die Höhe treiben, ohne in den italienischen Werken hart durchgreifen zu müssen. Klingt irgendwie nach dem Joint-Venture von Huhn und Schwein mit dem Ziel, Rührei mit Schinken zu produzieren. Wer möchte das Huhn sein? Wer das Schwein?
    Anmerkung zu Hr. Geppo: Wir haben 3 Fzge. aus dem Renault-Stall, alle tadellos. Sie halten länger als die Seats der Verwandtschaft.

Hinterlasse eine Lesermeinung