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Normen für die Künstliche Intelligenz

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Kaum eine Technologie wird Wirtschaft und Gesellschaft so stark verändern wie die Künstliche Intelligenz. Umso wichtiger ist, dass alle diejenigen, die sie anwenden, Vertrauen darin haben.

Wie gelingt das? Mit neuen Normen, sagt Christoph Winterhalter, der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Instituts für Normung (DIN). Er erklärt, worauf es ankommt – und was er mit Mittelständlern und Tech-Konzernen wie Google bespricht.


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6 Lesermeinungen

  1. Echt jetzt?
    Für einen Hammer ist jedes Problem ein Nagel.

  2. Regress der Natürlichen Intelligenz
    Es existiert auf dem ganzen Planeten keine AI. Auch nicht der Tünneff von Ben Goertzel hat auch nur in Annäherung etwas mit AGI (KI) zu tun.

    Es ist schlicht ein logiches Problem, das weder die Vordenker in den Neuro-Kognitions-wissenschaften noch in der Industrie schnallen.

    Für eine KI benötigt man eine „innere Zeit“, um so etwas wie Subjektivität, Bewusstsein, Selbstrückbezüglich usw. abbilden zu können. Subjektivität aber ist mathematisch ausgedrückt eine Antinomie, ein Kurzschluss, eine Verfehlung gegen den Drittensatz. Dieses ganze Geblubber über KI dient lediglich der Verblödung. Kaufempfehlungen Konsumsteigerung. Affenzeugs. Mehr nicht…

  3. Aufklärung 2.0
    Diesen Ansatz finde ich interessant. Insbsondere, weil staatl. Regelungen viel zu langsam sind und die westl. Demokratien sich gegenwärtig eher mit sich selber beschäftigen.

    Schon die „Digitalsierung“ hat wegen der an jedem Ort vorhanden Smartphones zu einem enormen Strukturwandel der Öffentlichkeit geführt. Sie wird aber primär als technologisches Problem distkutiert, ist aber ein Soziologisches.

    Diese Diskussion scheint mir auch wieder sehr techniklastig, wenngleich die Ethik mitberücksichtigt wird. KI wird aber auch die Gesellschaft insgesamt verändern; das ist die soziologische Seite des Problems.

    Im Interview klang es mehrmals an. Jeder einzelne ist aufgefordert, sich mit KI und allen seinen Facetten auseinanderzusetzen. In diesem Sinne geht es hier um „Aufklärung 2.0“.

    Konkret: Leider ist es aber so, dass selbst die Digitalsierung in den Schulen ausschließlich von technischer Seite betrachtet wird und KI gar nicht vorkommt. Es steht also nicht gut um die Auf

  4. Roboter sind keine K.I.
    Die meisten Deutschen (manchmal sogar Medien) irren sich: Roboter sind nur mechanische Apparate, so dumm wie eine Kuckucksuhr.

  5. So lange KI noch im Roboterkopf gedacht und designed wird
    ist sie wohl noch nicht sonderlich i. Wieso das künstliche Gehirn nicht im Bauch ansiedeln. Im Kopf Stroh oder ähnliches Füllmaterial und den KI Rechner im Bauchraum. Zumal der Mensch die wirklich wichtigen Dinge ja auch aus dem Bauch heraus entscheidet. Also bitte keine KI Büsten, Köpfe mehr, das sieht langweilig oldschoolmäßig, eher menschlich und weniger intelligent aus. Spannend wir eh wie man KI Bauchentscheidungen beibringen will. Daran wird das Ganze dann scheitern. Echte Intelligenz ist nämlich mehr als 1+1 addieren zu können.

  6. Titel eingeben
    Ich bin KI-Entwickler und sehe kaum konkrete Möglichkeiten zur Normung. Leider wird bei Rückfragen, wie das konkret aussehen soll auch immer ausgewichen, denn die DIN weiß vermutlich selbst noch nicht, was eigentlich genormt werden soll. Der Vergleich mit der Eletrotechnik hinkt, weil Daten an sich erstmal sehr spezifisch sind und man kann Sie auch nicht einfach miteinander vergleichen. Das Ziel von KI ist es per Definition schon, statistisch möglichst beste Ergebnisse zu erzielen. Unausgeglichene (biased) Daten wird man kaum durch Normung in den Griff bekommen und das ist letzlich das Problem in jeder KI Anwendung.

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