F.A.Z. Digitec Podcast

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Das Update für Ihren digitalen Wissensvorsprung

Wie beeinflussen technische Neuentwicklungen den Journalismus?

| 3 Lesermeinungen

Wie hat sich FAZ.NET in den Jahren seit seiner Gründung weiterentwickelt? Mit welchen neuen Erzählformen ist durch immer neue Innovationen zu rechnen? Was bedeutet 5G für den Journalismus? Wie wirkt sich die Bezahlschranke aus – und die stetige Rückkopplung mit den Leserinnen und Lesern? Darüber haben wir auf dem F.A.Z.-Kongress in dieser Woche unter anderem mit Frank Gaube diskutiert, dem Leiter Investor Relations und Finanzpresse der Porsche SE, der eine ganz besondere Beziehung zu FAZ.NET hat.

Wenn Sie noch mehr wissen wollen über die technologischen Entwicklungen auf der Welt, möchten wir gerne auf unsere neue App „F.A.Z. Digitec“ verweisen, die Sie hier finden:

iOS: https://app.adjust.com/ku2uhlu

Android: https://app.adjust.com/vjh2jmn

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3 Lesermeinungen

  1. Über ein zunehmendes "Stockholm-Syndrom" bei Presseverlagen schreibt die FAZ am 15.05.2015
    Unter der Überschrift „Bitte benutzen Sie den Lieferanteneingang“ beschreibt dort FAZ-Autor Michael Hanfeld die Aushöhlung klassischer Presseverlage durch Online-Konzerne.

    WOHLGEMERKT: Autor Hanfeld beklagt nicht etwa die allfälligen Konkurrenz- und Anpassungsverwerfungen, die mit jedem Technologiewandel einhergehen: Viel alarmierender ist die Monopolisierung von Presse- und Meinungsmacht (die mit fragwürdigen Teilungsmodellen bei der Nutzung von Inhalten vorangetrieben wird).

    Den Lesern bleibt nicht verborgen, wie die zunehmende Machtstellung (z.B.) von Google als Medienkonzern auf die Berichterstattung durchschlägt.
    Sichtbar wird die Abhängigkeit besonders dort, wo eher angeschlagene Presseverlage ein Stirnrunzeln des neuen Platzhirschen (und Rechtevermarkters) vermeiden müssen.

    Zutreffend nennt es FAZ-Autor Hanfeld „Stockholm-Syndrom“ wie dabei selbst namhafte Presseverlage auf eine „Schiene von Zensur und Selbstzensur“ geraten.

  2. Würde den Beitrag ja gerne lesen, scheint aber nicht zu gehen!:-(
    Wenn ich Wortbeiträge hören will, nutze ich das Radio, das ist ein „Begleitmedium. .
    Doch, wenn es um Diskurs, Meinungsaustausch, komplexe Themen usw. geht, halte ich die Schriftform für die einzige adäquate Form, über die es sich nachzudenken lohnt & auf die eine überlegte Antwort möglich ist.
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    Klar, eine Rede usw. hat mehrere Ebenen als ein Text…. Ist das aber bei einen Fakten orientierten Thema, in einem Medium, das auf TEXT basiert, nötig?
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    Nun ja, macht mal schön weiter Radi…so sorry Podcast, Tracking usw. …
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    MMn. sägt da eine Branche an dem Ast auf dem sie sitzt!
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    Gr. Sikasuu

  3. Wenn die Beiträge hier nicht, was technisch trivial ist, als Video- oder Audio verlinkt werden,
    ja, dann haben wir das erste Zeichen von „Wehenschmerzen“ des Journalismus wegen der technischen Neuentwicklungen: Wenn die App eines kommerziellen Herstellers und Machthabers nötig ist, dann hat man etwas sehr Wesentliches eben (noch immer) nicht verstanden.
    Dann hat man nicht verstanden, dass diese Apps im Wesentlichen dazu dienen, die Menschen vom freieren, in Europa auf Basis deutsch-französischer Forschungsgelder entwickelten WWW, abzukoppeln und ein intensiveres Abmelken personenbezogener Daten zu erlauben.

    Im Übrigen stimme ich meinen beiden Vorgängern im Kommentarbereich hier, begeistert zu: Danke für Ihre beiden Kommentare!

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