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Audi, Bosch, Nobelpreis: Elektro fährt vor

| 4 Lesermeinungen

Der Chemie-Nobelpreis geht an drei Wissenschaftler, die maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien genommen haben. Bosch hat einen Chip aus Siliziumkarbid vorgestellt, der dafür sorgt, dass man die Akkus künftig schneller laden kann – und die Reichweite der von ihnen angetriebenen Autos sich erhöht. Und Audi will bis 2025 insgesamt 30 neue, elektrifizierte Modelle vorstellen – davon wiederum werden 20 sogar rein elektrisch fahren. Es ist einiges los rund um die neuen elektrischen Antriebe. Und wie war das noch mit der Batteriezellenfertigung in Salzgitter?

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4 Lesermeinungen

  1. Tunnelblick
    Es ist doch erstaunlich, dass eine Lösung – Elektroantrieb – bejubelt wird, die zum Problem nicht optimal passt. Andererseits wird für stationäre Gebäudeheizungen der Prozeß der Kraft-Wärme-Kopplung begeistert empfohlen, die stationäre Elektrizitäts- und Wärmeerzeugung mittels Verbrennungsmotoren, Stichwort: Dezentrale Mini-Blockheizkraftwerke. Also Verbrennungsmotoren, deren Abwärme zur Gebäudeheizung und deren mechanische Energieerzeugung zur Elektrizitätsgewinnung verwendet wird.
    Dezentrale mobile Blockheizkraftwerke gibt es auch, diese sind aber nach der herrschenden Ideologie Teufelszeug: Die Gewinnung von mechanischer und Wärmeenergie in mobilen Anlagen ist gegenwärtig weltweit die am meisten verbreitete Nutzungstechnik. Erstaunt das? Nein! Fast jedes heute betriebene Automobil, fast jede Antriebsanlage mit einem Verbrennungsmotor ist ein mobiles Blockheizkraftwerk.
    Deshalb ist die Energienutzung in diesen Anlagen zumindest bei gleichzeitiger Nutzung der Wärme ä

  2. Fortsetzung Tunnelblick
    äußerst effizient, so sollte der vorangegangene Satz schließen.
    Es wäre eine weitere Vervollkommnung des Verbrennungsmotors als Autoantrieb, wenn dessen Abwärme in der heißen Jahreszeit zur Klimatisierung genutzt werden könnte. Der Absorber-Kühlschrank ist ja bekannt, der mittels Wärme kühlt. Wenn es gelänge, ein solches oder ähnliches Verfahren, das die Wärme der Verbrennungsgase auch für den Leistungsbedarf zur Kühlung in der warmen Jahrszeit nutzt, im Automobil anwendbar zu verwirklichen, dann gäbe es keine sinnvolle Alternative zum Verbrennungsmotor mehr.

    • Wärmepumpe
      Herr Thieme, ich meine, die Kühlung/Klimaanlage im Verbrenner ist doch gar kein Problem, das sich stellt. Eine Wärmepumpe ginge doch, ist aber teurer und aufwendiger, also wozu? Die kann im EAuto Anwendung finden, um den Energieverbrauch zu reduzieren, damit mehr für den Antrieb übrig bleibt. Die Abwärme der Akkus geht in die Heizung.
      Der Vergleich BHKW zu Auto hinkt auch deshalb, da ein BHKW dauerhaft großen Wärme- und elektr. Energiebedarf (3:1) decken kann in MFH oder Gewerbe. Schönen Sonntag noch.

  3. Irrweg
    Bosch` Silizium Karbid-Chip- Ankündigung, ist nun zunächst eine Ankündigung und 6% mehr ist kein Kriterium, m. E. Ob 400 oder 424Km Reichweite macht den Bock nicht fett. „Man sollte sich einen Wettbewerbsvorteil erarbeiten, um vorne mit dabei zu sein“, heißt es bei der FAZ. Mag sein, wenn man der Meinung ist, das eAuto ist die Lösung. Nur allein kein Benzin in den Tank zu schütten, stattdessen LiOn-Akkus zu laden mit den bekannten Ressourcen- und Ladeproblemen, schafft kein gutes Gewissen. Reine eAutos sind ein Irrweg m. E. Wasserstoff die Lösung, wenn Wasserstoff durch Elektrolyse erzeugt wird, ist aber ein weiter Weg wie für Hannibal und seinen Elefanten von Karthago nach bella italia. Schönen Sonntag

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