F.A.Z. Digitec Podcast

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Warum brauchen wir nochmal Elektroautos?

| 18 Lesermeinungen

Mehr Förderung, mehr Ladepunkte – in Sachen Elektromobilität hangelt sich die Autobranche gemeinsam mit der Politik von einem sogenannten Gipfeltreffen zum nächsten. Bisher sind die Erfolge bescheiden. Gerade einmal 220 000 Elektroautos sind in Deutschland zugelassen, weit entfernt von einem Millionenziel. Ganz offensichtlich sind die Kunden nicht begeistert. Aber warum brauchen wir die Elektroautos nochmal? Wann werden sie technisch attraktiver? Wer zahlt hier eigentlich Subventionen für wen? Und gäbe es andere Möglichkeiten, Klimaschutzziele im Verkehr zu erreichen? Darüber diskutieren wir in dieser Folge des Digitec-Podcasts.

Wenn Sie noch mehr wissen wollen über die technologischen Entwicklungen auf der Welt, möchten wir gerne auf unsere neue App „F.A.Z. Digitec“ verweisen, die Sie hier finden:

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18 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    Müssen wir überhaupt Klimaschutzziele erreichen?
    Klima ist nur ein statistischer Wert.
    Meine Kaffeemaschine schaltet sich jeden Morgen aus.
    Um Strom zu sparen.
    Ich vermute, für ein ineffizientes Strommobil…

  2. nur Kunden, die kein E-Auto haben, sind skeptisch
    Wir haben inzwischen unseren zweiten Plugin-Hybrid (Mercedes) und sind begeistert. Ich habe als eine Hauptursache der Skepsis die „Tank-Denke“ ausgemacht. Fahrer, die noch nie ein E-Mobil genutzt haben, übertragen die Erfahrung mit Benzinern und Diesel auf das E-Mobil: Man muss tanken und dann ist die Reichweite nur abhängig von der Tank-(=Lade)Kapazität. Das ist beim E-Mobil völlig anders. Die Rekuperation beim Bremsen oder Bergabfahren spielt eine entscheidende Rolle. Auch wenn meine Akku-Ladung beim Hybrid nur 36 km reicht, kann ich z.B. 80 km elektrisch fahren. Vielleicht sollten da die Autohersteller mehr Probefahrt-Angebote machen, denn das muss man erst selbst probieren, um dieses völlig andere Fahren zu verstehen.

    • E-Auto???
      Bei aller Bescheidenheit, Ihr Plugin-Hybrid ist doch kein E-Auto. Das Gemeinsame ist, dass es auch einen E-Motor hat und ein wenig elektrisch fahren kann. Aber auch nur ein paar wenige km. Ich fahre sein Jahren (10) Hybridfahrzeuge (Toyota). Diese haben auf längeren Stecken wenigstens keinen exorbitanten Mehrverbrauch, weil sie keine 300 kg Zusatzgewicht mitschleppen müssen. Ein Vorteil eines Hybridfahrzeugs (Achtung: nicht Plugin-Hybrid, erkenne den Unterschied zum E-Auto).

      Den Akku über reine Rekuperation aufzuladen gehört ins Reich der Fabel, nur bremsen und bergab fahren geht nun mal nicht. Ihr Plugin-Hybrid hat den Vorteil, dass Sie mit konventionellem Antrieb beschleunigen oder bergauf fahren und dann das Bremsen oder bergab fahren zum Rekuperieren verwenden. Das kann jeder.

      Um eine E-Auto kennen zu lernen: Probefahrt von z.B. Frankfurt nach Rostock über Landstraße. Viel Spaß und noch mehr Zeit.

  3. Mit Verlaub, die Herren Knop und Gropp,
    wenn ich zu den ersten Minuten ihres Dialoges eine Anmerkung machen darf? Elektroautos sind nur dann emissionsfrei, wenn die erforderliche elektrische Energie emissionsfrei erzeugt wird. Und dies ist derzeit nicht der Fall und es wird auch auf absehbare Zeit nicht anders sein. Wind und Sonne sind keine verlässlichen Energiequellen. Hinzu kommt, daß bald die restlichen Kernkraftwerke abgeschaltet werden und wenn es nach der unduldsamen FFF-Jugend ginge, würden zuvor gar Kohlekraftwerke stillgelegt. Ich kann allen nur empfehlen, sich gelegentlich auf agorameter anzuschauen, wie die Anteile der verschiedenen Energieträger an der Stromversorgung sind.
    (Deutlich) mehr Elektroautos verschärfen die Situation erstmal nur. Eine seriöse Berechnung für den Strombedarf der Elektromobilität geht (bei 40 Mill. Fahrzeugen) von 14 GW zusätzlich aus, permanent, ganzjährig, wohlgemerkt. Für 14 GW benötigte man 14 Pumpspeicher á Goldisthal und würden doch nicht für eine längere Flaute

  4. Wir brauchen keine Elektroautos....
    ….wenn Elektroautos zu gebrauchen wären, würden sie auch gekauft…….

  5. Unsere Anstrengungen und Absichten im Umweltschutz muten mich
    Text eingeben

  6. Am Problem vorbei
    Ja zur Einsparung von CO2 im Verkehrssektor!
    Aber warum ignorieren sie in ihrer Diskussion die Tatsache, daß beim derzeitigen Stand der Batterietechnologie E-Autos im Vergleich zu Verbrennern erst nach etw. 200 Tkm, faktisch also nie, echte CO2 Einsparung erbringen? Inzwischen wurde dieser Umstand von mehreren Umweltinstituten aufgezeigt.
    Elektroantriebe sind für Fahrzeuge sicherlich die bessere Antriebsvariante, nicht nur aus Umweltgründen. Die derzeitige Batterietechnologie hilft aber nicht im geringsten bei der Einsparung von CO2 im Verkehrssektor. Das liegt am deutschen Strommix und der energieintensiven Batterieproduktion. Das ist der unbequeme Teil der Wahrheit zum Thema E-Mobilität. Ihre Diskussion geht da leider am Problem vorbei.

  7. Titel eingeben
    Die sehr hohe CO2- Emission bei der Lithium-Gewinnung macht
    Elektroautomobile zu den klimaschädlichsten Auto´s der Welt. Schande den Politikern, die solche Auto´s mit Steuergeldern fördern !
    Es gibt ausreichend CO2-freie Kraftstoffe und die entsprechenden Auto´s,
    die ohne klimaschädliche Emissionen betrieben werden.

  8. Verehrte Moderation .. eine bescheidene Frage
    Widerspruch (oder besser) Einspruch ist wohl nicht erwünscht?

  9. Damit die Autoindustrie die unsinnigen Vorgaben der Politik einhalten kann
    das ist der ganze Hintergrund! Die EU hat der Autoindustrie erlaubt, Elektroautos mit Null Emissionen in den Flottenverbrauch einrechnen zu duerfen (obwohl CO2-Ausstoss im Kraftwerk!). Die Industrie braucht nun also anteilig einen gewissen Absatz an Elektroautos, um weiter fette, dicke Verbrennungsmotoren in einen Teil ihrer Flotte weiter einbauen zu koennen! Alternativ koennte man natuerlich ein konsequentes Downsizing der Motoren betreiben, und fuer den Vortrieb eines Mittelklassewagens genuegen ja auch 100 PS, und nicht wie ueblich gerne mal 200 – 300 PS, vor Allem dann wenn man die Geschwindigkeit auf max. 130 km/h begrenzen wuerde. Aber an so einem Auto ist der Gewinn natuerlich geringer! Dazu kommt ein gewisser Synergieeffekt, weil die KP China planwirtschaftlich den Einsatz von Elektroautos forciert, um den Smog in den chinesischen Megastaedten zu reduzieren! Warum also die Autos fuer den chinesischen Markt nicht auch in Europa verkaufen, ein Mitnahmeeffekt gewissermassen.

  10. Für den Innenstadtbereich, wäre es sicherlich vernünftig
    Nur Elektroautos für die Innenstadt, weil;
    Aus mehreren Gründen.
    1. Bessere Luft in der Innenstadt
    2. Weniger Fahrzeuge, -die sich alle gegenseitig blockieren
    3. Mehr Parkplätze (da weniger Autos)
    4. Weniger Lärmbelästigung
    5. Mehr Platz für Fußgänger, Radfahrer und Rollerfahrer
    6. Weniger Verkehrstote/ Unfälle (da weniger Autos)
    7. Ausnahmegenehmigungen nur durch eine gestaffelte Gebühr
    (hohe Gebühr für Bequemlichkeit, niedere für Gewerbetreibende)
    Was wiederum für höhere Einnahmen sorgt.
    Aber auf der anderen Seite, fährt man vernünftigerweise ohnehin nicht mit dem Auto in die Innenstadt.

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