Ding und Dinglichkeit

Ding und Dinglichkeit

Keine Frage, die Welt ist voller dinglicher Phänomene. Um viele davon wird einiges Gewese gemacht, etwa um Autos, Mobiltelefone, Schuhe. Das sind die

Manöverübung für den biologischen Ernstfall: Die Puppe

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Jungs spielen mit Autos, Mädchen mit Puppen – meistens jedenfalls, denn die Verfasserin bildet eine Ausnahme. Sie fand Puppen schon immer langweilig bis unheimlich und brauchbar nur als Material für Experimente, die auf unbedarfte Beobachter einigermaßen menschenverachtend gewirkt haben müssen. Geschlechtsidentifikatorisch ist jedenfalls irgendetwas schiefgelaufen.

Ich habe das mit den Puppen nie verstanden. Ich habe nie verstanden, warum man als weibliches Kind so tun muß, als versorge man Plastiksäuglinge, als empfinde man etwas für sie, als sei man ihre Mutter. Vieles habe ich als Kind verstanden: Warum man mit weichen Stofftieren kuschelt, warum man den Ameisen im Garten Hindernisse in ihre Straßen legt und beobachtet, wie sie darauf reagieren, und warum man Legosteine aufeinandersetzt, um seinen Plastikdinosauriern Häuser zu bauen. Aber das mit den Puppen, das war mir zu hoch.

Ein Mädchen aus der Nachbarschaft hatte eine Puppe, die konnte trinken und pinkeln und hatte eine Glatze. Das gibt es tatsächlich bis heute: Trink- und Näßpuppe heißt das offiziell und bereitet Mädchen spielerisch mit Ersatzflüssigkeit auf zukünftige Feuchtgebiete vor. Außerdem hatte diese Multifunktionspuppe eine kleine Plastikschallplatte im Rücken, die man wechseln konnte, so daß sie wahlweise brabbelte oder brüllte. Ich fand das hochinteressant und untersuchte die Puppe von oben bis unten: Wo geht die Milch hin? Wo kommt sie wieder heraus? Und was passiert zwischendrin? Ich hielt das glatzköpfige Menschenkindersubstitut an den Füßen und schüttelte, um zu sehen, ob es auch kotzen kann, aber da griff die Besitzerin lautstark ein: So gehe das nicht! Ich mache das ja völlig falsch! Ob ich denn dumm sei? Ich müsse das Baby halten, bis es Bäuerchen macht, dann müsse es schlafen. Sie legte sich die Puppe an die Schulter, klopfte ihr auf den Rücken und gab gutturale Laute von sich. Es sah sehr professionell aus und hörte sich auch so an. Genau wie die Erwachsenen, wenn sie am Spielplatz auf kleine Brüder und Schwestern treffen. Und dann? fragte ich. Dann müsse ich warten, bis es in die Windel macht, sagte das Mädchen, und dann die Windeln wechseln.

Bild zu: Manöverübung für den biologischen Ernstfall: Die Puppe

Das Mädchen aus der Nachbarschaft hatte einen kleinen Bruder und daher deutlich mehr Babybetreuungskompetenz als ich. Die gesamte Welt hatte mehr Babybetreuungskompetenz als ich, also hielt ich mich fern von den Babysimulationen aus Plastik, die mich ohnehin eher aus technischen Gründen interessierten. Puppen sind hart und leblos und starren mit aufgerissenen Augen und eingefrorenem Grinsen in die Welt, und wie sie die Arme ausstrecken, erinnern sie mich immer an eine Mischung aus Zombie und Dalek. Damals waren sie mir schlicht unheimlich. Nicht einmal mein Steiff-Elefant mit den Plastikstoßzähnen war dermaßen hart, er guckte auch viel freundlicher. Außerdem konnte ich mit anderen Spielsachen spielen wie ich wollte und hatte nicht diese seltsame Routine einzuhalten: Milch rein, Bäuerchen, Bett, Windeln wechseln. In Sachen Elefantenbetreuungskompetenz redete mir wenigstens keiner rein. Dennoch blieb das dumpfe Gefühl, daß man von mir erwartete, daß ich mich gefälligst mit Puppen zu beschäftigen habe, und zwar, wenn es geht, liebevoll und nicht als Gegenstand naturwissenschaftlicher Experimente.

Vielleicht war es das Erlebnis mit dem Mädchen aus der Nachbarschaft, das mich in die metaphorischen Arme der Spielzeugautos und der Carrerabahnen trieb, vielleicht aber auch einfach meine genetische Veranlagung. Die Wissenschaft streitet bis heute darüber, ob Menschen als unbeschriebene weiße Blätter auf die Welt kommen, oder ob Talente und Vorlieben angeboren sind. Wenn mein Desinteresse Puppen gegenüber aufgrund einer sozialen Prägung zustande gekommen sein sollte, dann muß das schon sehr früh der Fall gewesen sein und mir jegliche Gedanken an Bemutterung gründlich ausgetrieben haben.

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Andere Mädchen schoben ihre Puppenwagen vor sich her, ich hatte nur eine häßliche alte Karre, in der saß meistens Kermit der Frosch. Die Großmütter beugten sich hinunter über die Wagen und strichen den Mädchen in den Kleidchen über den blondgelockten Kopf und lobten die brave kleine Puppenmutti. Ich war schon froh, wenn sie mich nicht für einen Jungen hielten. Nach dem Befinden von Kermit erkundigten sie sich auch nie, nur weil er grün war und ein Frosch. Purer Rassismus im Grunde. Aber so ist die Welt, das erkannte ich früh: Binde dir ein Schleifchen um, lächle lieb und du wirst alle Herzen im Sturm erobern. Und vor allem: Lege dir einen Miniaturmenschen zu.

Etwa dreißig Jahre später hat sich an der Szenerie nicht allzuviel geändert. Rundherum geht der Trend zum Zweitkind, Frauen schieben stolz den Bugaboo durch die Fußgängerzone, drunter machen sie’s nicht, und sprechen ihr Zweijähriges auf Englisch an, damit es frühzeitig fit ist für den Markt. Und auch die Kinderwagenguckerinnen sind dann nicht weit, die sich quietschend und brabbelnd über anderer Leute Leibesfrucht beugen. Nur ich habe meine biologische Aufgabe als Gebährerin noch immer nicht erfüllt: Die Matchboxautos und Carrerabahnen sind etwas größeren Modellen gewichen, und ich verbringe zu meiner Verblüffung, aber durchaus folgerichtig, meine Urlaube in Abgaswolken und bediene technische Geräte. Ich bin auch sonst eher untypisch: Ich kann Landkarten lesen, habe ein dreidimensionales Vorstellungsvermögen und telefoniere nicht sonderlich gern. (Ich kaufe aber, zugegeben, trotzdem dauernd Schuhe.)

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Stellt sich die Frage, ob es das Spielzeug ist, das mich geprägt hat oder ob ich einfach so bin. Habe ich das dreidimensionale Denken von Lego gelernt oder habe ich mir Lego als Lieblingsspielzeug ausgesucht, weil es meinen Interessen entspricht? Ich weiß, Verhaltensforschung ist kein Wunschkonzert, aber zweiteres wäre mir lieber, weil das dann nicht aussieht wie eine seltsame Fehlentwicklung der Geschlechtsidentität, an der irgendjemand schuld ist, der mich nicht rechtzeitig auf meine Rolle in der Gesellschaft hingewiesen hat. Alle anderen haben das ja auch verstanden, ohne daß man es ihnen erklären mußte, es schien ihnen folgerichtig und sie haben schon als kleine Mädchen ihre Puppen bemuttert, völlig freiwillig, oder mit Feuerwehrautos gespielt, wenn sie Jungs waren. Während ich, völlig freiwillig, Puppen blöd fand. 

Man kann nun in Kategorien von richtig und falsch darüber reden, oder auch natürlich und unnatürlich, aber was bringt das? Es ändert nichts und niemanden. Und wie muß es erst einem Jungen gehen, der mit Puppen spielen will? Er fände sich sofort beargwöhnt von Eltern, die sich gegenseitig einzureden versuchen, daß das ja nur eine Phase sei. Unbefangenes Spielen ist da wohl nicht mehr möglich, weil die Wahl des Spielzeugs nicht den Erwartungen entspricht und seine Männlichkeit in Frage stellt. Weil Kinder ja dauernd irgendwelchen Normen entsprechen müssen, dieses oder jenes schon können müssen, weil man alles, was irgendwie abweicht, schnell noch hinzubiegen versucht, bevor es zu spät ist.

Eine Veranlagung von Geburt an wäre mir auch deshalb lieber, weil es dann nicht so leicht wäre, Kinder zu dressieren, weil sie dann machen, was sie wollen und eigen sind und sich zu etwas noch Eigenerem entwickeln. Und weil sie dann vielleicht, trotz Kinderenglisch und Frühförderung, sich dem Markt und den Ansprüchen entziehen und einfach glückliche Konditoren werden. Das würde mir gefallen, denn Konditoren braucht die Welt, im Gegensatz zu noch mehr Bullshitverbreitern, ja immer.


81 Lesermeinungen

  1. unellen sagt:

    Da reihe ich mich glatt auch...
    Da reihe ich mich glatt auch mal in die Fraktion der Puppenverweigerinnen ein… mein ältester Bruder hingegen hat mit Puppen gespielt, und als er sich zu Weihnachten einmal einen Puppenwagen wünschte, hat er auch einen gekriegt (und das war Ende der 70er Jahre!). Mein ferngesteuertes Auto habe ich einige Jahre später ebenfalls bekommen. Anscheinend waren meine Eltern also ausreichend liberal.
    Und was das angeht:
    „Ich kann Landkarten lesen, habe ein dreidimensionales Vorstellungsvermögen und telefoniere nicht sonderlich gern. (Ich kaufe aber, zugegeben, trotzdem dauernd Schuhe.)“
    Geht mir auch so (besonders das mit dem Telefonieren. Wofür gibts schließlich Emails?). Um die Verwirrung aber noch totaler zu machen beschäftige ich mich dennoch gerne mit Nachwuchs (zugegeben aber nur mit dem familiären, ist als 5fache Tante auch nicht so schwer. Das Windelwechseln meiner Neffen und Nichten habe ich bisher jedoch erfolgreich verweigert). Gleichzeitig habe ich ein technisches Studium abgeschlossen und arbeite ich einen technischen Beruf, höre während der Arbeit klassische Musik (sehr zum Amüsement meiner Kollegen), gehe so gut wie nie ungeschminkt aus dem Haus (jedoch bepinselt mit selbst hergestellter Kosmetik), trage gerne Kleider und Röcke, benutze einen Ebookreader und habe einen von einer Freundin gehäkelten Super-Mario-Pilz auf meinem Bildschirm stehen.
    Mein Mann nennt mich liebevoll Öko-Snob-Tussi-Geekin. Und ich frage mich, ob vielleicht nicht hauptsächlich mein Unwille, in irgendwelche Schubladen zu passen dafür gesorgt hat, dass ich so bin…

  2. Don Nutella sagt:

    Katzen sind immer spaßige...
    Katzen sind immer spaßige Hausgenossen, auch wenn man gerade nicht einsam ist.
    Als Kind kannte ich ein Mädchen, dass immer ein Junge sein wollte, dass nur Jungenskleider trug, sich sogar mit einem Jungennamen anreden ließ. Puppen fand sie doof. Dann kam die Pubertät und plötzlich trug sie längere Haare und Mädchenklamotten, man durfte sie auch wieder mit ihrem Mädchennamen anreden. Schließlich heiratete sie früh und hat jetzt sogar drei Kinder.
    Was leiten wir jetzt vom Spielverhalten auf ihr späteres Leben ab? Nichts. Und das ist auch gut so. Jedes Kind sollte das Recht haben, Puppen doof zu finden. Warum auch nicht?

  3. Denken sagt:

    Zitat: "Das würde mir...
    Zitat: „Das würde mir gefallen, denn Konditoren braucht die Welt, im Gegensatz zu noch mehr Bullshitverbreitern, ja immer.“
    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

  4. icke sagt:

    S.g. Frau Diener,
    machen Se...

    S.g. Frau Diener,
    machen Se sich da mann keene Sorg’n (oder Hoffnung). Auch ich habe Stofftiere Puppen vorgezogen, Lego gespielt, kann Karten Lesen (mit dem GPS stehe ich jedoch auch Kriegsfuss) und besitze räumliches Vorstellungsvermögen. Und noch als ich mit 22 zur Beisetzung meiner Grossmutter fuhr, fragte die Bedienung morgens um 5 im Bahnhofscafé in Strasbourg „Vous désirez, MONSIEUR ?“ (nun gut die hat nur schwarze Halbschuhe und Hose gesehen, aber trotzdem.)
    Zweitkind gedeiht trotzdem prächtig im Bugaboo. Und am Menschenkinde selber macht dann das Pflegen und Hätscheln richtig Spass (na meistens jedenfalls). Englisch im Kinderwagen muss nicht – machen Se sich, sollte et mal soweit sein wieda keene Sorg’n.
    Vielleicht sind sogar am Plastikobjekt Glückliche dann mit dem realexistierenden Wesen weniger zufrieden, da letzteres, wie von Ihnen vermutet, durchaus eigenen Chrarakter, eigene Vorlieben und eigenen Willen hat, wobei dieser mit elterlichem nicht übereinstimmen muss.

  5. fraudiener sagt:

    Don Ferrando, das stimmt, ich...
    Don Ferrando, das stimmt, ich hatte auch eine solche, die natürlich auch noch „Mohrchen“ hieß. Eins von drei Puppen-Erbstücken älterer Cousinen. Meine gestrige Recherche im örtlichen Spielwarenladen ergab: Nur eine Puppe war dunkelhäutig, aber die war in der Edelabteilung mit den Schildkröt-Puppen, also im Grunde eher für Sammler.
    .
    unellen, das mit dem technischen Beruf habe ich mangels mathematischer Begabung nie hinbekommen, aber Technik finde ich ja auch hochspannend. Das sieht man mir nicht unbedingt an, mit den langen Haaren und den Röcken und auch eher selten ungeschminkt, weshalb mich während meines Studiums diese typischen Gender-Studies-Feministinnen, denen man in den englischen Sprachwissenschaften ja häufig über den Weg läuft, auch nie recht leiden konnten. Ausgerechnet die! Reden dauernd von der Konstruiertheit des soziologischen Geschlechtsgefüges und arbeiten dem mit maximaler Adaption männlicher Stereotype entgegen.

  6. Till sagt:

    Lieber Weltempfänger,
    ich...

    Lieber Weltempfänger,
    ich wußte gar nicht, daß die Galeristin in Timmendorf Zahnarztgattin ist.
    Man lernt nie aus!

  7. BlackJack66 sagt:

    Ich glaube es ist wie üblich...
    Ich glaube es ist wie üblich immer eine Mischung aus beiden. Nicht nur Schwarz und weiß! Manches ist angeboren, manches wohl sehr früh geprägt. Babies erkennen nach ca. 6 Wochen die eigene Mutter und wer weiß was sie sonst noch so an Rollenverhalten in dieser Zeit schon mitbekommen.
    PS Mütter, folgende aussagekräftige Frage stellte einen US Mutter im Internet:
    I’m concerned that my son has a secret girlfriend?
    My 17 year old son has been very secretive with me lately, recently he has started to refuse to go to church with the family and tonight when I was going through his room I found a magazine with naked men in it. He obviously has a girlfriend that he is hiding from me that brought that magazine into my home and I am afraid they are having intercourse and I am greatly concerned that he is going to get her pregnant.
    What should I do about this?
    Na ich denke man könnte die Mutter beruhigen, ihr Sohn wird niemanden schwängern, aber rührend das naive Festhalten am Rollenklischee!

  8. fraudiener sagt:

    Don Nutella, entspannter...
    Don Nutella, entspannter Umgang ist eigentlich nahezu immer der richtige, sag ich mal so als Außenstehende. In Zeiten von Pisa und G8 ist das aber nicht ganz einfach, scheint mir. Dauernd redet irgendwer davon, daß einem die Kinder verdummen, überfordert sind, im Kindergarten nicht genügend gefördert wird, es an Disziplin mangele, vermutlich die 68er an allem schuld sind und so weiter. Ich glaub ja, Kinder können auf viele Arten froh werden, wenn man sie läßt. Aber „froh werden“ scheint derzeit eher ein Nebenziel zu sein.
    .
    icke, ich wurde letztens in der U-Bahn (das ist ja auch so ein Biotop) Zeuge einer Mutter, die ihr Jüngstes allen Ernstes mit den Zahlen auf englisch traktierte. Nein, sie war keine Muttersprachlerin, das hörte man. Da wurde jemand ganz früh auf den Weltmarkt vorbereitet. Das Kind allerdings wollte nicht recht kooperieren, schien mir. War das ein Spaß (für mich als Zuschauer).

  9. Savall sagt:

    Was die Kermit-Diskriminierung...
    Was die Kermit-Diskriminierung betrifft, so sollte man nach Terry Pratchett nicht von Rassismus sonder von Speziesismus sprechen Verwerflich natürlich das eine wie das andere. Und die Rechte der Untoten nicht zu vergessen.
    Im übrigen gilt für die Aufteilung zwischen nurture and nature der goldene Mittelweg. Wir sind alle in unserer Entwicklung von so vielen Zufällen abhängig, daß es wohl kaum jemanden geben dürfte, der sich da selbt bewußt gesteuert hat. Es mag Vierjährige geben, die wissen, daß sie später mal Nobelpreisträger werden wollen. Vor denen hätte ich aber eher Angst. Ansonsten geht doch alles, solange man seinen Mitmenschen damit nicht auf die Nerven fällt. Was bei Ihnen, Andrea, nun weißgott nicht zutrifft.
    Für Puppen mit eingebauter Schallplatte würde ich einem Kind eine sorgfältige Untersuchung des Schallerzeugungsapparates empfehlen und ihm ansonsten ein paar Holzbauklötze schenken. Die machen, richtig eingesetzt, auch viel mehr Krach.

  10. icke sagt:

    @ Andrea Diener,
    Machen Se...

    @ Andrea Diener,
    Machen Se sich trotzdem keine Sorgen. Hier, im Französischen, gibt es in Supermärkten und Buchhandlungen die „Carnets de vacances“, dazu da, dass die lieben kleinen während der langen Sommerferien auch ja nicht den Anschluss verpassen und dann, oh Horror, den Concours für Polytechnique oder ENA in den Sand setzen, diese Hefte gibt es jetzt auch schulbegleitend. In dem Heft für die, die heuer 3 werden, sollen Lesefähigkeiten geübt werden. Nächstes Jahr dann Schreiben. Auf dem Elternabend für die Anfänger der maternelle – wie gesagt, die 2006 geborenen, ging es darum ob ein Kind nicht doch mit Windeln kommen könnte und darum, was denn die Damen zur Förderung und Steigerung der mathematischen Fähigkeiten der Lütten zu unternehmen gedächten. Antwort: nach Luft schnappen, Nachdenken, nun ja, Kuchen würde mal gebacken werden oder Zeug weggeräumt. Kleinlütt ist übrigens am 2. Tag sandverkrustet nach hause gekommen und hat demnach das Studium der Mechanik altersgemäss im Buddelkasten getätigt.
    Kurz: nur nicht meschugge machen lassen. Selbstvertrauen und Zuversicht ist die halbe Miete. (Für so was sind übrigens auch kinderlose Onkels und Tanten gaaaanz wichtig)

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