Ding und Dinglichkeit

Ding und Dinglichkeit

Keine Frage, die Welt ist voller dinglicher Phänomene. Um viele davon wird einiges Gewese gemacht, etwa um Autos, Mobiltelefone, Schuhe. Das sind die

Vom Kuhstall in die Mitklatschhölle: Das Dirndl

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Auf dem Oktoberfestgelände marodieren wieder die alkoholisierten Horden durch die Festzelte, und jedes Jahr verkündet die Medienlandschaft, daß man wieder Dirndl trage. Aber was ist das für ein Ding, das Dirndl? Eine richtige Volkstracht eher nicht. Wo kommt es her, wenn wir uns schon dauernd anschauen müssen, wo es offenbar hingeht?

Man kann es ja leider nicht übersehen, weil man auf allen Kanälen damit zugeschüttet wird, wobei es die angeblich überregionale Tageszeitung aus München auf ihrer Website am Dollsten treibt: Die schlimmsten Wiesn-Sünden, der Wiesn-Knigge, Typologie der Wiesn-Zelte, Wiesn von A-Z, After-Wiesn-Locations, Promis auf der Wiesn, die schönsten Wadln auf der Wiesn, und alles das als mindestens zwanzigteilige Klickfalle. Und natürlich die schönsten Dirndl, als Bildstrecke in, richtig, zwanzig Teilen. Das Adjektiv, das all das entschuldigen soll, lautet zünftig.

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Aber wo kommt es her, das Dirndl? Es entstammt der bäuerlichen Arbeitsbekleidung, und als solches soll es immer wieder naturzugewandte Einfachheit und die Nähe zu Kuh und Alm demonstrieren, ganz ähnlich wie die Schäfertrachten im 18. Jahrhundert. Aber dort auf dem Land sind die Trachten nicht entstanden, denn die Bauern kopierten oft mit ihren Mitteln höfische oder städtische Kleidung, eigneten sich die Mode der Städter an und machten sie zu dem, was heute als Volkstracht bekannt ist und was eigentlich so etwas ist wie eine Momentaufnahme des Kleidungsverhaltens einer bäuerlichen Gemeinschaft irgendwann im 19. Jahrhundert. Denn Tracht ist nicht nur ein regionales Phänomen, es ist auch zeitliches und eins des Standes und der gesellschaftlichen Stellung. Und nicht nur in der Stadt, auch auf dem Land gab es Modeströmungen, auch wenn sie viel langsamer und abgeschwächter vonstatten gingen. Es ist also alles nicht so einfach.

Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts förderte die bayerische Obrigkeit das Tragen von Tracht, um das Nationalgefühl der Untertanen zu stärken – die Debatte einer Nationaltracht ist aber keine rein bayerische oder süddeutsche, sondern nahezu in ganz Europa zu finden. Das erste Münchner Oktoberfest im Jahre 1810 fand anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese statt, damals war die Veranstaltung noch eine Mischung aus Pferderennen und Olympiade – der Antikenbegeisterung des Kronprinzen geschuldet. Auch damals schon wurde ein Umzug mit Kinder-Trachtengruppen für das Kronprinzenpaar organisiert, und zwar durch einen Verwaltungsjuristen namens Felix Joseph Lipowsky, der sich auch als Herausgeber einer Grafikreihe mit Abbildungen von Landestrachten hervortat. Was authentisch war, bestimmte er: Möglichst ländlich, möglichst althergebracht. So sollte sich das Volk im Kostüme vereint fühlen, und der Regent gab sich in Tracht gekleidet volksnah. Der zweite Oktoberfest-Trachtenumzug kam erst 1835 dazu, nun auch mit erwachsenen Trachtenträgern, der dritte 1895, und erst seit 1950 ist er obligater Bestandteil des Festes.

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Wo bleibt das Dirndl? Beginnen wir mit einer Definition: Das Dirndl ist ein Mädchen oder eine Magd, die dem Dirndlgewand ihren Namen lieh – und zwar ungefähr im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, vorher sprach man vom Heugwand, was auf eine Arbeitskleidung hinweist. Dieses Dirndlgewand ist ein Kleid, eng geschnitten, mit angesetztem Rock und einer Schürze dazu. Der Ausschnitt kann weit sein, wie heutzutage im Festzelt oft demonstriert wird, aber auch ganz hochgeschlossen. Unter dem ärmellosen oder kurzärmeligen Kleid trägt man eine Bluse, es gibt aber auch Winterdirndl mit langen Ärmeln. Der Stoff ist üblicherweise Baumwolle, Leinen oder Wolle. Das Verbreitungsgebiet ist unscharf, aber ungefähr der Münchner Raum, teilweise nach Süden hin ausfransend. 

Und jetzt kommen die Touristen: Nach der Adaption städtischer Moden durch die Bauern im 18. Jahrhundert schwappte das einfache Arbeitskleidchen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts schließlich wieder zurück in die Städte, denn hier wurden gerade fröhlich Alpenvereine gegründet. Man pflegte sich als Alpintourist gern mit romantischen Insignien der Heimatliebe zu umgeben. Aber diese Bestrebungen hatten nicht nur die Städter, denn auch auf dem Land erkannte man zunehmend das Potential der Trachten, nicht nur für den Tourismus, aber auch. Und natürlich gründete man sofort auch Vereine, die man Gebirgstrachten-Erhaltungsvereine nannte. Die Tracht wurde zum Festtagsgewand für Dörfler, und das Dirndl zum Standardgewand der Sommerfrischlerin, besonders die Miesbacher Tracht wirkte dabei stilbildend, und trat von München und Salzburg aus einen Siegeszug durch die bürgerlichen Schneidereien an. Und was die Mode erst einmal in den Klauen hat, das verwurstet sie bis zur Unkenntlichkeit: Details der überlieferten Volkstracht werden als Versatzstücke behandelt und zu einem Gewand arrangiert, das vage volkstümelnd Traditionsverbundenheit signalisiert. 

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Seinen endgültigen, deutschlandweiten Durchbruch erlebt das Dirndl mit der Operette „Im Weißen Rössl am Wolfgangssee“, uraufgeführt 1930 im alpenfernen Berlin. Kurz erlebt die Tracht eine Blüte, etwa bei den Salzburger Festspielen mit dem Henndorfer Dirndl, in dem sich die Prominenz in der ersten Reihe angetrachtelt zeigt, danach wird es finster. Denn dann beginnt die Suche nach der urdeutschen Urtracht, bei der regionale Farb- und Formenvielfalt eher unerwünscht ist – gelenkte Kulturpflege war das Stichwort im Nationalsozialismus.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wühlte man sich tief in die Volkskunde, authentisch sollte es sein, gleichzeitig entstanden in den Fünfziger Jahren Heimatfilme am laufenden Band, die die Sommerfrischler-Tracht wieder populär machten. In der Verfilmung mit Johannes Heesters ist auch das Weiße Rössl am Start. Und so fährt die Dame von Welt wieder im alpinen Look in die Berge, knöpft Blusen halshoch zu, schnürt Dirndlmieder und bindet Schürzenschleifen.

Aber in den Folgejahren setzt etwas ein, was ich als Carolinreiberisierung des Dirndls bezeichnen möchte: Die Degradierung des Dirndls zum Rüschenkitsch in Softeisfarben. Die ältere Dame wählt eine Variante mit mehr Pluster und Rüschen, die sich gnädig über Halsfalten legen, die jüngere ein Glitzerkleidchen irgendwo zwischen Zirkusreiterin und Holiday on Ice.

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Aus der zeitlosen Tracht, dem konservierten Gewand, ist endgültig ein Modeartikel geworden, wie auch aus der Volksmusik im Fernsehen die volkstümliche Musik gerann: Mit einigen historischen Versatzstücken operierend, dem Zeitgeist folgend, sich modern gebend, aber Tradition ausstrahlen wollend. Man kann nicht alles haben, deshalb geht das so gnadenlos schief. Und das, was Trachten schön macht, die Einfachheit, die strenge Eleganz mit gezielt eingesetzter Opulenz in den Details, die fehlt den Schleifenorgien im Fernsehen völlig.

Und nach dem Muff der Mitklatschsendungen wird nun eine neue Trachtengeneration durch die Festzelte geschwemmt, die alles ironisch sehen will. Der Stilbruch ist mittlerweile Normalität, man trägt Bergstiefel zum Minidirndl, Seppelhut zum Seidenmieder und immer wieder Polyester. Niemand ist gefeit vor solchen Entgleisungen, die kollektive Entstellungswelle ergreift Alt wie Jung, Einheimische wie Auswärtige. Besonders schlimm ist es immer dann, wenn Menschen ein an sich schon hoffnungsloses Kleidungsstück dadurch zu legitimieren versuchen, daß es witzig sei, was so etwas Ähnliches ist wie zünftig, nur allgemeiner. Aber müßte man über Witzigkeit nicht lachen können, und warum treiben mir Hüte in Form von Bierfässern höchstens Tränen der Scham in die Augen?

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Noch gibt es alte Arbeitsdirndl aus vergangenen Jahrzehnten zu kaufen. Im Internet zu Spottpreisen, ebenso auf Flohmärkten in München und Umgebung für zehn, zwanzig Euro. Mit etwas Glück finden sich auch Winterdirndl aus Wollstoff, geknöpft oder gehakt, ohne Reißverschlüsse und mit dem charakteristischen Einstiegsschlitz unter der Schürze. Nicht mehr lange, klagte eine Flohmarktverkäuferin, die ausgesucht schöne Gebrauchtkleidung verkauft. Man müsse sich ranhalten. Und sowas kommt nicht mehr nach. Das gibt es nicht mehr. Was es gibt, sind die Billigausgaben aus Fernost, komplett für hundert Euro mit Bluse und Schürze. Die Designerdirndl aus Seide im vierstelligen Preisrahmen. Die Landhausmode, Leinensäcke mit Hirschhornknopf. 

Ich bleibe beim Gebrauchtdirndl. Wenn es nicht sexy genug sei, schlug eine andere Verkäuferin vor, könne ich es ja überm Knie kürzen. Ich werde mich hüten!


54 Lesermeinungen

  1. Gibt es ein Foto von Andrea...
    Gibt es ein Foto von Andrea Diener im Gebrauchtdirndl ?
    Es muß nicht die geschürzte Variante sein.

  2. Um das "zünftige" mal zu...
    Um das „zünftige“ mal zu vermeiden, ..: KERNIGE Ansage, Frau Diener.
    Ob Ballkleid, Tracht, Uniform – merkwürdig, dass darin Männer wie Frauen interessanter aussehen – vielleicht, weil man sich das Gesicht genauer anschaut?
    Der Herr Fuegner

  3. Ach, Serena, das Thema ist...
    Ach, Serena, das Thema ist wahrscheinlich aktueller als Sie denken. Es geht schließlich bei derartigem „Brauchtum“ darum, in einer krisenhaft als bedroht empfundenen Umwelt sich eine „Heimat“ zu erfinden, einen Abwehrzauber gegen das Fremde. Insofern sind Trachten nichts anders als Stoff gewordene Ideologie, „nostalgia for an age that never existed“, wie Jello Biafra einmal sang.
    In Oberschwaben etwa, wo ich herkomme, gab es nie irgendwelches Trachtengedöns. Wenn es überhaupt eine „Tracht“ gab, dann die von Frau Diener bereits besungene Kittelschürze. Aber natürlich gibt es auch dort inzwischen Trachtenvereine. Mein Geburtsort, eine kleine, häßliche Industriestadt, die, weil es dort Arbeit gab, nach dem zweiten Weltkrieg viele Flüchtlinge, unter anderem meine Großeltern, anzog, nennt seit 1954 einen Trachtenverein ihr eigen. Diesem geht es darum, wie es heißt „altes Brauchtum unserer Stadt zu erhalten und fortzuführen“ – und sich natürlich von den „Rei’gschmeckte“ abzugrenzen. Hervorgegangen ist dieser Trachtenverein aus der örtlichen Narrenzunft, die, wie so viele schwäbisch-allemannische Narrenzünfte, stolz auf eine Gründung zwischen Machtergreifung und Kriegsbeginn zurückblicken können.

  4. Mitklatschhölle? Wer´s nicht...
    Mitklatschhölle? Wer´s nicht mag, soll nicht hingehen. Aber ganz viele und quer durch alle Teilnehmer des Klassenkampfes brauchen es offensichtlich so dringend, dass sie viel Geld ausgeben um verkleidet zu singen, zu klatschen und dabei in schöne Dekolletees zu gucken. Ich fehle da auch nur, weil ich zu geizig bin. Aber ganz viele werden ja auch eingeladen.

  5. es gibt aus den siebziger...
    es gibt aus den siebziger Jahren eine Aufsatz von Pier Paoslini, in welchem er – der in puncto Kleidung keinerlei Parodie ausließ – den Zusammenhang von Kleidung und Identität, Kleidung und Standesbewußtsein beschreibt. Wenn man mal in Oberbayern gewohnt hat, fällt einem auf, dass es dort diese Unterschiede manchmal noch gibt und dies heben sich das „modische Einerlei“ wohltuend ab. „Jeans sind keine Kleidung, sondern eine Auffassung“ sagte Klaus Hoffmann im „Werther“ in einer Gartenlaube in Berlin. Schade, dass Kleidung in Deutschland so belanglos geworden ist. Vielen Dank für den schönen Beitrag !!!

  6. Liebe FAZ,

    zwar gebe ich...
    Liebe FAZ,
    zwar gebe ich Ihnen Recht, damit, dass das Dirndl eine traditionelle Kleidung ist, und dass das, was die jungen Damen heutzutage auf dem Oktoberfest tragen in der Regel alles andere als ein Dirndl ist! …man nennt das, was dort getragen wird, bestenfalls gemeinhin Landhausstil.
    Allerdings fällt mir ein gewisser Neid, insbesondere in den ersten Absätzen des Artikels, auf, der wohl daraus resultiert, dass Ihre Zeitung im Gegensatz zu dem Pendant aus München leider kein weltbekanntes Ereignis in der Stadt hat, worüber sie berichten könnte. Anstatt solche Kritik zu üben, sollten Sie mal lieber konstruktiv an einem besseren Fest für die Mainmetropole arbeiten, das überregionale(vielleicht sogar internationale) Bedeutung erlangt.

  7. "Gibt es ein Foto von Andrea...
    „Gibt es ein Foto von Andrea Diener im Gebrauchtdirndl ?“
    Da vielleicht: https://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2009/09/20/briefe-aus-stresa-iii-die-villa-bersani-im-hotel-du-parc.aspx
    Ist sie’s?

  8. "Trachten" als eine Art...
    „Trachten“ als eine Art Modeerscheinung oder „Uniform“ gab es überall. In meiner Gegend war es hauptsächlich eine „Ausgeuniform“ bzw. das gute Gewand, dass sonntags zur Messe ausgeführt wurde. Mal abgesehen vom weiten Rock hatte die Damenkleidung allerdings nichts mit dem Dirndl zu tun.
    Von meiner Urgroßmutter besitze ich noch die zur Tracht gehörende Samtstola, ein wunderschönes Stück in dunkelgrün, wahrscheinlich sogar handgewebt oder zumindest in einer Technik gefertigt, die so heute nicht mehr ausgeübt wird (um 1900 oder etwas später schätze ich). Schade, dass das Kleid nicht mehr erhalten ist. Es hätte mich durchaus interessiert, wie die vollständige Tracht mal aussah. Immerhin ein Stück Familiengeschichte.
    Zum Thema Dirndl: Es gibt auch gaaaaanz schicke Teile aus Sari-Stoffen (Seide) in Bonbonfarben. Perfekt für die Mitklatschhölle und bestimmt total witzig. Wer’s braucht…

  9. P.Seudonym, bei den Schotten...
    P.Seudonym, bei den Schotten ist’s ganz ähnlich 🙂
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    Frau Waldwuff, den großmütterlichen Kittel hatte ich ja schonmal thematisiert:
    https://faz-community.faz.net/blogs/ding/archive/2009/08/08/grossmutters-arbeitskleidung-die-kittelschuerze.aspx
    Aber es ist erst etwa fünfzig Jahre her, da trugen die kleinen Jungs auch hier noch Lederhosen. Aber hier war ja auch Stadt. Das ist etwas anderes.
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    Till, gar nicht so bizarr. Aber vermutlich kenne ich nur zuviele. (Vielleicht schreib ich mal was über das angeklebte Elfenöhrchen.)

  10. Savall, ich finde diese...
    Savall, ich finde diese regionale Konzentration auch interessant. Es gab ja vielfach Anfang des 19. Jahrhunderts diese Ideen von der „Gotischen Tracht“, zu bewundern auf den meisten CDF-Bildern, das war auch ein Versuch, eine Nationaltracht zu etablieren. Hier im Hessischen gibt es noch eine Menge Inseln, im Norden dann lange nichts, wenn man nicht gerade das Friesenhemd dazuzählt. Aber vermutlich muß man das dazuzählen.
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    Trachten haben mich auch lange abgeschreckt, ich bin ja Musikantenstadl-traumatisiert seit frühester Jugend und fand diese seltsamen Janker, die meine Eltern im Urlaub überstreiften, eher scheußlich. Aber mit meiner Begeisterung für Kostümgeschichte kam auch irgendwann das Verständnis für Trachten dazu, weil da viele Formen, die sonst längst ausgestorben sind, die Zeiten überdauern. (Die Begeisterung teile ich übrigens mit Miuccia Prada. Seither macht es mir großen Spaß, die Pradaschicksen in den Städten zu beobachten.)
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    muscat, das Stichwort Karneval ist gar nicht so weit hergeholt: Ausnahmezustand in seltsamer Verkleidung.
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    Stendhal: Immerhin hat er sich bemüht, den Leuten im Süden Respekt zu erweisen. Ähem.
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