Ding und Dinglichkeit

Ding und Dinglichkeit

Keine Frage, die Welt ist voller dinglicher Phänomene. Um viele davon wird einiges Gewese gemacht, etwa um Autos, Mobiltelefone, Schuhe. Das sind die

Andrea Diener

Andrea Diener © F.A.Z.

wurde 1974 in Frankfurt geboren und verbrachte ihr bisheriges Leben in der Westhälfte der Stadt – dort befinden sich praktischerweise sowohl Elternhaus als auch Universität und F.A.Z.-Redaktion. Sie studierte sehr lange Anglistik und Kunstgeschichte, unter anderem auch deshalb, weil sie nebenher als Museumsführerin jobbte und ausdauernd bloggte. Irgendwann schrieb sie dann doch eine Magisterarbeit über utopische und phantastische Reiseberichte der englischen Frühaufklärung. Nach einem Intermezzo in einer flughafennahen Lokalredaktion (Kaninchen!) landete sie zuerst in der F.A.Z.-Buchmessezeitung, später als Volontärin im Feuilleton und im Reiseblatt. Seit März 2016 Redakteurin im Feuilleton.

20. Dez. 2009
von Andrea Diener
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Von Herzen, mit Schmerzen: Das Geschenk

Es ist ja gut gemeint, aber, naja, ich guck jetzt mal erfreut und nicht so entsetzt wie ich mich gerade fühle, weil ich einen rosa Kulturbeutel bekommen habe. Mit Glitzer. Und Fransen. Was denkt der eigentlich, wer ich bin, und glaubt er ernsthaft, er wäre noch mit mir befreundet, wenn ich eine Person wäre, die sowas gut findet? Kennt er etwa Personen, die sowas gut finden? Warum gibt er sich mit Personen ab, die sowas gut finden? Und was, um Himmels Willen, sag ich jetzt und wie findet er wohl die Krawatte – ob er grünes Paisleymuster mag? (Schenken ist die Hölle. Ehrlich.) Weiterlesen

20. Dez. 2009
von Andrea Diener
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10. Dez. 2009
von Andrea Diener
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Latte aus der Nuckeltülle: Coffee to go

Wie konnte sich diese Pest namens Coffee to go eigentlich durchsetzen? So ein Kaffeehaus ist doch eigentlich ein angenehmer Ort. Die meisten Zeitgenossen scheinen ihn jedoch fluchtartig verlassen zu wollen und tragen den Kaffee daher in Pappbechern herum. Wenn das Kaffeehaus die moderne Öffentlichkeit geprägt hat, was sagt dann die Pappbecherkultur über unsere Gegenwart aus? Weiterlesen

10. Dez. 2009
von Andrea Diener
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03. Dez. 2009
von Andrea Diener
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Allein unter Begonien: Das Grab

Stein, Laterne, Cotoneaster: Warum haben ausgerechnet Gräber etwas derart trostloses an sich? Da möchte man nicht begraben sein, denkt man sich schaudernd angesichts monströser Granitbrocken und schauderhafter Bronzevasen, und schaut sich nach Alternativen um, wenn es mal soweit sein sollte. Unterdessen beginnen die Hinterbliebenen mit Migrationshintergrund, die deutsche Grablandschaft zu erobern. Weiterlesen

03. Dez. 2009
von Andrea Diener
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26. Nov. 2009
von Andrea Diener
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Haus, Auto, Großmutter: Das Fotoalbum

Fotoalben sind oft nicht sonderlich phantasievoll, dafür aber umso liebevoller gestaltet und mitunter die einzige Möglichkeit, längst verblichene Verwandte kennenzulernen. Allerdings nie im Alltag, denn der wird völlig ausgeblendet. Film ist schließlich teuer und nur etwas für Festtage. Und was hat sich eigentlich seit der Erfindung der Digitalfotografie geändert? Weiterlesen

26. Nov. 2009
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18. Nov. 2009
von Andrea Diener
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Im toten Winkel der Poesie: Die Plastiktüte

Ihr Dasein beginnt hoffnungsfroh mit freudigem Konsum, ihr Ableben ist meist ein würdeloses an der Seite leicht verschrobener Existenzen. Dabei ist die Plastiktüte ein vielseitig einsetzbares Ding, mit dem manche ihr gesamtes Leben organisieren. Ja, sogar zu großer Schönheit und Poesie ist sie fähig – oder, mit den Worten des Wiener Opern- und Sackerlkenners Marcel Prawy: "Das Plastiksackerl ist das Heiligtum". Weiterlesen

18. Nov. 2009
von Andrea Diener
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12. Nov. 2009
von Andrea Diener
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Den Winter wegignorieren: Der Heizpilz

Das Straßencafé ist jetzt ganzjährig geöffnet. Möglich macht es der Heizpilz, der unter Sonnenschirmen und Plastikzelten brennt und für einen immerhin provisorischen Sommer sorgt. Dort loungt der moderne Großstadtmensch auf tiefen Sofas zwischen Decken und Kissen und ignoriert bei einem Glas Latte den Winter weg. Weiterlesen

12. Nov. 2009
von Andrea Diener
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06. Nov. 2009
von Andrea Diener
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Die Schüssel und das Pendel: Im Esoterikladen

Wunderdinge gibt es in Esoterikläden zu beschauen. Auf den ersten Blick hat keines davon einen ersichtlichen Nutzen, aber man bekommt dann erklärt, daß man mit diesen Dingen die nichtdingliche Welt in den Griff bekommt: Energien, Strahlen, Schwingungen. Das alles klingt absurd, verkauft sich aber wie geschnitten Brot und dauernd gibt es was Neues: Kennen Sie eigentlich ihr Krafttier? Weiterlesen

06. Nov. 2009
von Andrea Diener
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30. Okt. 2009
von Andrea Diener
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Beim Catering wird genetworkt: Der Stehtisch

Nicht nur vor Imbißbuden, auch in Kongreßzentren ist der Stehtisch ein unentbehrliches Möbel. Er ist das artgerechte Umfeld für das Cateringhäppchen und sorgt dafür, daß auch einsame Entscheider mal miteinander reden. Beziehungsweise networken. Beobachtungen von den Medientagen in München. Weiterlesen

30. Okt. 2009
von Andrea Diener
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