Fazit – das Wirtschaftsblog

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Für alle, die’s genau wissen wollen: In diesem Blog blicken wir tiefer in Börsen und andere Märkte - meist mit wissenschaftlicher Hilfe

Die ökonomische Logik des Euro

| 39 Lesermeinungen

Erklärungsversuche, wonach die Europäische Währungsunion nur politische Begründungen habe, sind "Mythen". Die Fakten sind anders: Der Euro besitzt ein wirtschaftliches Fundament, das sich aus der dominierenden Rolle des Dollar ableitet. Warum ist in der Währungsunion einiges schief gelaufen? Weil sich die Politiker gegenüber den Experten durchgesetzt haben. Wer behauptet dies alles? Harold James: Der bekannte Währungshistoriker war in Frankfurt zu Besuch. FAZIT war dabei.

Harold James, gebürtiger Brite und seit vielen Jahren Professor an der renommierten amerikanischen Princeton University, hat im Laufe der vergangenen drei Jahrzehnte viel über Banken- und Währungsgeschichte geschrieben – nicht zuletzt über deutsche Themen. Sein neues Buch (“Making the European Monetary Union”), das er am Mittwochabend im Rahmen einer Veranstaltung des Center for Financial Studies an der Goethe-Universität in Frankfurt vorstellte, greift auf die Entstehungsgeschichte der monetären Integration in Europa zurück, die lange vor der Einführung des Euro begann. James thematisiert vor allem die wirtschaftliche Logik des Projekts, die sich aus der amerikanischen Hegemonie ableitet, sowie einen Dauerkonflikt zwischen Politik und Fachleuten.

James unterscheidet drei Phasen auf dem Weg zum Euro, die allesamt mit dem Dollar zusammen hängen und mit der Furcht von Politikern, extreme Schwankungen flexibler Wechselkurse könnten Abwertungswettläufe und Kapitalverkehrskontrollen provozieren und damit die Gefahr eines Rückfalls in das Chaos der Zwischenkriegszeit erzeugen:

 

1. Bretton Woods bricht zusammen – in Europa entsteht der Werner-Plan

Das die ersten Jahrzehnte der Nachkriegszeit dominierende Festkurssystem von Bretton Woods geriet ab der zweiten Hälfte der sechziger Jahre in Schwierigkeiten, weil die Amerikaner als Führungsmacht Inflationspolitik betrieben, mit der viele andere Länder unter anderem in Europa nicht einverstanden waren. Zu dieser Zeit entwickelten in Europa Fachleute unter Führung des luxemburgischen Premierministers Pierre Werner den sogenannten Werner-Plan, der eine europäische Währungsunion bis zum Jahr 1980 vorsah. Als Bretton Woods Anfang der siebziger Jahre kollabierte, sah sich die europäische Politik allerdings nicht zu einem so weitreichenden Schritt in der Lage, sondern bevorzugte kurzfristige Arrangements für Wechselkursstabilisierungen wie die sogenannte “Schlange”.

 

2. Ende der siebziger Jahre: Amerika betreibt Abwertungspolitik – in Europa entsteht das EWS

Die Vereinigten Staaten hatten in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg den Eindruck vermittelt, der Wechselkurs des Dollar interessiere sie nicht wirklich. Der Fachbegriff hieß “benign neglect”. Ende der siebziger Jahre entstand allerdings der Eindruck, die Amerikaner strebten einen schwachen Dollar an, um ihren Export zu fördern. Nun sprachen Fachleuten von “malign neglect”. In dieser Zeit verständigten sich der französische Staatspräsident Valéry Giscard d’Estaing und der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt auf ein europäisches Festkurssystem mit im Prinzip anpassungsfähigen Wechselkursen und der Absicht, dieses Währungssystem in eine Währungsunion zu überführen: das Europäische Währungssystem (EWS) war geboren. James sieht hier allerdings bereits einen Konflikt zwischen Politik und Fachleuten: Das EWS war ein Projekt der Politiker, aber die Deutsche Bundesbank war davon nicht begeistert und hatte sich das Recht ausbedungen, nicht an Devisenmarktinterventionen teilzunehmen, wenn sie die heimische Geldwertstabilität bedroht sah. Aus der Sicht James war das EWS damit “fundamentally flawed”, auch wenn es lange Bestand hatte.

 

3. Mitte der achtziger Jahre: Die Abwertung des Dollar setzt in Europa Überlegungen in Gang, die zu Maastricht und zum Euro führten

Der amerikanische Dollar wertete in der ersten Hälfte der achtziger Jahre deutlich auf, ab 1985 aber stark ab. Damals versuchten die führenden westlichen Industrienationen, durch internationale Vereinbarungen (“Plaza” und “Louvre”) Zielzonen für die Wechselkurse zu definieren, um übergroße Kursschwankungen zu verhindern. Weil aber der Bau eines stabilen Währungssystems damals global nicht möglich war, versuchte der damalige französische Wirtschafts- und Finanzminister Edouard Balladur ***), einen Plan wenigstens für eine engere währungspolitische Kooperation in Europa zu erstellen. In diesem Dokument, das eher technischen Charakter besaß, sieht James einen wesentlichen Schritt hin zum späteren Euro, da sich in Deutschland Außenminister Hans-Dietrich Genscher und der EU-Kommissionspräsident Jacques Delors für das Projekt erwärmten. Die europäischen Staats- und Regierungschefs installierten die sogenannte Delors-Kommission, die mehrheitlich aus Zentralbankpräsidenten (darunter Bundesbankpräsident Karl Otto Pöhl *) gebildet war und ansonsten drei andere Fachleute umfasste. Diese Kommission legte im April 1989 den sogenannten Delors-Plan vor, der einen dreistufigen Übergang zu einer Wirtschafts- und Währungsunion beschrieb.

Ganz wichtig aus dieser Sichtweise von James: Die auch in Deutschland bekannte Verschwörungstheorie, wonach Frankreich im Zuge der deutschen Einheit die Idee der Europäischen Währungsunion entwickelte, um Deutschland zu entmachten, stimmt zeitlich nicht. Der Delors-Bericht lag bereits im Frühjahr 1989 vor, als kaum jemand an eine deutsche Wiedervereinigung innerhalb kurzer Zeit gedacht haben dürfte.

James zeigt, und das ist interessant, wie innerhalb der Delors-Kommission von Fachleuten bereits zwei Themen diskutiert wurden, die für die Währungsunion spätestens im Verlauf der aktuellen Krise von Bedeutung wurden:

1. Man hatte in der Kommission wenig Vertrauen in die Fähigkeit von Kapitalmärkten, Mitgliedsländer vor einer exzessiven Verschuldungspolitik abzuhalten. Daher hielt man finanzpolitische Regeln für wichtig. Die Politik allerdings beschloss zwar Fiskalregeln in den Maastricht-Verträgen, die aber völlig arbiträr waren – es gibt keine ökonomische Begründung, warum das Limit der Neuverschuldung exakt bei 3 Prozent des BIP liegen soll **) und der Schuldenstand bei höchstens 60 Prozent des BIP – und überdies bald von den Politikern in der Praxis aufgegeben wurden. Heute wird das Thema wieder diskutiert -wobei die Ideen von einer Art Rückkehr nach Maastricht bis zu einer regelrechten Fiskalunion mit der Aufgabe nationaler Hoheitsrechte reichen.

2. In der Kommission gab es Stimmen, die in einem Währungsgebiet mit freien Finanzmärkten die Bildung europäischer Banken und damit die Notwendigkeit einer Bankenregulierung auf europäischer Ebene vorher sahen. Zu diesen Befürwortern gehörten interessanterweise die Briten, während die Deutschen (aber nicht nur sie) bremsten. Nationale Interessen verhinderten den Aufbau einer europäischen Bankenaufsicht. Heute ist auch dieses Thema auf der Agenda – nun aber gleich in Gestalt einer Bankenunion, die über eine Bankenaufsicht hinaus geht.

Heute, in der Krise, muss man somit die Probleme lösen, die Fachleute schon Ende der achtziger Jahre thematisiert hatten, die von den Politikern aber unterschätzt wurden.

 

*) Die Zentralbankpräsidenten waren offiziell als Individuen Mitglied der Kommission und nicht in ihrer Funktion als Zentralbankpräsident. Ursprünglich sollte Pöhl statt Delors den Vorsitz erhalten, um auf diese Weise de facto stärker die Bundesbank in das Projekt einzubringen, aber Pöhl winkte ab.

**) Die Geschichte des 3-Prozent-Kriteriums ist bemerkenswert: Der damalige französische Finanzminister Jacques Delors hatte dieses Kriterium im Jahre 1983 für die französische Finanzpolitik vorgesehen, weil nach Berechnungen von Ökonomen Frankreich bei einer solchen Neuverschuldung damals in der Lage sein sollte, einen stabilen Wechselkurs mit Deutschland im EWS aufrecht zu erhalten. Knapp zehn Jahre später, in Maastricht, holte der französische Verhandlungsführer Jean-Claude Trichet dieses nahezu vergessene Kriterium aus der Schublade und setzte sich durch. Denn das deutsche Konzept des Artikels 115 GG, wonach nur Investitionen durch Schulden finanziert werden dürfen, ließ sich nicht auf Europa üertragen, weil es keine einheitliche Definition des Begriffs öffentliche Investitionen gab.

***) Einer der wichtigsten Mitarbeiter Balladurs war damals Jean-Claude Trichet.


39 Lesermeinungen

  1. fionn sagt:

    Der Euro bedeutet (garantiert...
    Der Euro bedeutet (garantiert sogar?) Frieden in Europa m.M.n.
    Also die politische Logik des Euro ist bei weitem das Wichtigste.

  2. FAZ-gb sagt:

    Nach der Fünften Republik...
    Nach der Fünften Republik sind Verfassungsänderungen entweder durch einen Volksentscheid möglich oder durch eine Entscheidung des Kongresses (eines Gremiums, das aus den Mitgliedern der beiden Kammern des Parlaments besteht und das ausschließlich in Versailles tagt).

  3. PaulePanter sagt:

    Mich auf sehr duennes Eis...
    Mich auf sehr duennes Eis begebend, da mit der Faktenlage nicht vertraut: Gab es vielleicht rechtliche Gruende fuer das Referendum, so wie in Deutschland gewisse Aenderungen des GG eines erzwingen wuerden? Die andere Moeglichkeit waeren psychologische/politsche Machtspiele – die Franzosen sind nicht ganz so willfaehrig wie die Deutschen….
    Ich weiss es nicht.
    Irgendjemand hat mal gesagt, “bloss weil es paranoid ist, ist es noch nicht falsch”….
    Natuerlich waere es viel zu kurz gegriffen, die ganze Euroeinfuehrung einzig und allein einer Pariser Intrige in die Schuhe zu schieben (dt. Bundestag hat mit Mehrheit dafuer gestimmt). Und bloss die Tatsache, dass in der Delors Kommission eine WU diskutiert wurde, heisst noch nicht, dass Paris die Konstellation der WV nicht genutzt hat, um den dt. Widerstand einer WU ohne poltische Union zu ueberwinden.
    Nur eines ist auch klar, das eigenliche Ziel, die wirtschaftliche Paritaet zw. D und F zu erhalten, hat der Euro nicht erreichen koennen, im Gegenteil. Man schaue sich nur die Entwicklung der Autoindustrien an.. Aber ich will mich hier nicht in einen Vortrag der Mundell Prinzipien verlieren.
    Sobald der Euro weg ist, werden die Wuerfel neu gemischt. Und ich hoffe, dass dann in allen drei Staedten kuehle Koepfe mit einer gesunden Europavision sitzen, sonst wird es leider knallen. Und das ist keine Verschwoerungstheorie, sondern eine lose Abwandlung des Mark Twain Zitats (? nicht sicher), dass Geschichte sich nicht unbedingt wiederholt, die Muster aber die selben bleiben….

  4. FAZ-gb sagt:

    Man könnte den Anhängern der...
    Man könnte den Anhängern der Verschwörungstheorie noch eine andere Frage stellen: Wenn Frankreich so versessen darauf war, die Währungsunion zu erzwingen – warum ist man dann das erhebliche Risiko einer Volksabstimmung über den Euro im eigenen Land eingegangen, dessen Ausgang nicht prognostizierbar war? (Das “Ja” hatte bekanntlich nur eine kleine Mehrheit gefunden.)

  5. PaulePanter sagt:

    Ich habe nur Indizien, wie...
    Ich habe nur Indizien, wie gesagt, die Unterlagen, wenn sie denn (noch) existieren, wird die naechste Generation auswerten muessen..
    Soweit ich mich erinnere, hatte Frankreich schon ein gewisses Mitspracherecht, resultierend aus seiner Position als “Siegermacht” des WWII, wenn nicht sogar ein Veto. Es gibt um die dt. Wiedervereinigung diverse Unklarheiten, die sich allein aus der Kuerze des offiziellen Teils des G4 +1 Vertrages ergeben (unveroeffentliche Annexe? Who knows?). Ein andere Punkt, die Mark und der Franc waren nach WWII auf Paritaet gestartet, bei Euro Einfuehrung waren es noch 1:0.33 – das hat den Franzosen gar nicht gefallen.
    Und eins duerfen wir auch nicht vergessen – “die dt. Volksseele” – im Bekannten- und Verwandtenkreis sehr schoen zu beobachten, ist immer noch bis zu einem gewissen Grade von Schuldkomplexen einerseits, und der tiefen Angst “nicht dazuzugehoeren, wenn man alle Forderungen Frankreichs ablehnt” belastet. Dies schliesst unsere Politiker, soweit ich das aus der Ferne beobachte, mit ein. Paris hat dieses unterschwellige Beduerfnis “dazuzugehoeren” – oft und gerne genutzt, um “Kompromisse” auf Kosten Deutschlands zu machen, wenn man fuer eine Sekunde boesartig sein wollte, koennte einem “bullying” einfallen. Auch dieser Effekt, das die Kohl & Schaeuble, “nur zu gerne” hingesunken sind, duerfte eine Rolle gespielt haben.
    Und die “dt. Fuehrungselite” hat sich daran gewoehnt, und es faellt m.E. Berlin unheimlich schwer, die durch die Wiedervereinigung veraenderten Machtverhaeltnisse – u.a. bedingt durch diese Angst, “nicht dazuzugehoeren” in “angemessener kommunikativer Form” zu realiseren. Die gr. Gefahr die ich sehe, dass einer dieser Hinterzimmerschreihaelse mit z.B ” ab jetzt wird in Europa Deutsch gesprochen” oder aehnlichem Bloedsinn sich genau in die von Paris geweunschte Rolle draengen laesst.
    Ich teile die Befuerchtungen bzgl. GB – Cameron scheint die br. Verhandlungsmacht zu ueberschaetzen, und damit den “Austieg” der Briten zu provozieren. (habe dazu diverse Kommentare auf FAz.net geschrieben) Und hier sehe ich wieder Berlin in der Pflicht – natuerlich wollen die Franzosen GB loswerden, weil das ihre eigene relative Macht staerkt. (und D schwaecht).
    Es ist an Berlin, beide Prozesse zu managen – eine goldene Bruecke fuer Paris in eine neue Balance, und die Briten (auf ein vernuenftiges Mass zusammgestutzt) in der EU zu halten.

  6. mslilie sagt:

    <p>Ich denke nicht, dass...
    Ich denke nicht, dass weitere Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. Daher gibt es auch keine weiteren Aufzeichnungen. Dazu habe ich einebn Artikel gefunden: <a href=”http://www.inar.de/…/a&gt;

  7. FAZ-gb sagt:

    <p>Als Ergänzung noch - aus...
    Als Ergänzung noch – aus der Erinnerung niedergeschrieben – James’ Einschätzung der aktuellen Politik Großbritanniens. James ist gebürtiger Brite:
    James hielte einen Austritt Großbritanniens aus der EU nur für eine zweitbeste Lösung für Britannien. Er ist allerdings der Auffassung, dass die anderen Europäer in ihrem eigenen Interesse lieber Großbritannien ziehen lassen sollen als hinzunehmen, dass London ihnen auf dem Weg zu einer tieferen Integration Steine in den Weg wirft.
    Zudem sieht James Großbritannien als weitgehend isoliert. Die Vorstellung einer Frontstellung zwischen den 17 Euro-Ländern und den 10 anderen EU-Mitgliedern hält er für abwegig. Man dürfe London nicht als Anführerin eines Blocks von Ländern sehen.

  8. FAZ-gb sagt:

    Eine bescheidene Frage: Wie...
    Eine bescheidene Frage: Wie hätte Frankreich eigentlich die Wiedervereinigung verhindern wollen, nachdem Washington und Moskau dafür waren?

  9. PaulePanter sagt:

    <p>Noch ein Artikel, der die...
    Noch ein Artikel, der die Situation sehr schoen beschreibt.
    Martin Feldstein, auf project-syndicate.org – vom 26 May 2012
    “France’s broken Dream by Martin Feldstein”
    Zitat: aus der Quelle
    “That was the purpose of the 1992 Maastricht Treaty, which established the European Union. The influential report “One market, one money,” issued in 1990 under the leadership of the former French Finance Minister Jacques Delors, called for the creation of a single currency, relying on the specious argument that the single market could not function well otherwise. More realistically, advocates of a single currency reasoned that it would cause people to identify as Europeans, and that the shift to a single European Central Bank would herald a shift of power away from national governments.
    Germany resisted the euro, arguing that full political union should come first. Since there was no chance that the other countries would accept political union, Germany’s position seemed like a technical maneuver to prevent the establishment of the single currency. Germany was reluctant to give up the Deutsche Mark, a symbol of its economic power and commitment to price stability. Germany eventually agreed to the creation of the euro only when French President François Mitterrand made it a condition of France’s support for German reunification.”
    Der Link, falls er die Moderation ueberlebt…..
    http://www.project-syndicate.org/…/france-s-broken-dream

  10. PaulePanter sagt:

    <p>Zur...
    Zur “Verschwoerungstheorie”: Es gab schon vor der Wiedervereinigung Ueberlegungen, eine WU zu schaffen (insbesondere in Paris, die sehr ungern und hilflos der stetigen Abwertung des Franc gegenueber der Mark zugesehen haben). Nur haben sich Bonn und die Buba lange und erfolgreich dagegen gewehrt – bis eben Mitterand ebendiese WU als Bedingung fuer die Wiedervereinigung gemacht hat. Ob und in welcher Form dieses von Statten gegangen ist, dazu muesste man an die Unterlagen/Zeugenberichte rankommen. Das wird schwierig, wer dokumentiert schon Erpressung……

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