Fazit – das Wirtschaftsblog

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Für alle, die’s genau wissen wollen: In diesem Blog blicken wir tiefer in Börsen und andere Märkte - meist mit wissenschaftlicher Hilfe

Bücherkiste (4): Die Bankenlobby redet Schwachsinn

| 30 Lesermeinungen

Mehr Eigenkapital macht die Banken sicherer. Die Ökonomen Anat Admati und Martin Hellwig erkären verständlich, wie Banken funktionieren und demontieren die Argumente der Bankenlobby gegen viel Eigenkapital.

„Banking is not difficult to understand…Simply learning the precise meanings of some of the terms that are used, such as the word capital, can help uncover some of the nonsense. You do not need any background in economics, finance, or quantitative fields to read and understand the book.“
Anat Admati & Martin Hellwig

Es wurde höchste Zeit, dass Fachleute in einem Buch allgemeinverständlich das Wesen des Bankgeschäfts erläutern, die daraus entstehenden Risiken klar beschreiben und einen ökonomisch plausiblen Vorschlag für eine größere Stabilität des Banksystems unterbreiten, der im Interesse der breiten Öffentlichkeit liegt – allerdings Banken und Politik zu einem Umdenken zwingen müsste. Anat Admati (Stanford University) und Martin Hellwig (Max Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn) haben ein solch lobenswertes Buch verfasst.  Insofern ist die Bezeichnung Meisterwerk gerechtfertigt. Ihre grundlegende Botschaft lautet, die Banken müssten durch eine höhere Eigenkapitalausstattung sicherer gemacht werden: „Was immer sonst noch getan werden sollte, die signifikante Reduzierung der Abhängigkeit großer Banken ist der direkteste und kosteneffizienteste Ansatz, um Krisen zu verhindern.“

Bild zu: Bücherkiste (4): Die Bankenlobby redet Schwachsinn

Dieser Vorschlag ist für sich genommen natürlich nicht neu. Neu ist die Verve und die Überzeugungskraft, mit der Admati und Hellwig die üblichen Gegenargumente der Bankenlobby auseinander nehmen. Daher verdient dieses glänzend und gut verständlich geschriebene Buch, das aus einem in der F.A.Z. seinerzeit präsentierten Arbeitspapier entstanden ist, höchste Aufmerksamkeit und weite Verbreitung – sogar wenn man die Fokussierung auf das Eigenkapital für etwas einseitig halten sollte. Und darum ist diesem in englischer Sprache erschienenen Buch bald eine deutschsprachige Ausgabe zu wünschen.

„A major reason for the success of bank lobbying is that banking has a certain mystique. There is a pervasive myth that banks and banking are special and different from all other companies and industries in the economy. Anyone who questions the mystique and the claims that are made is at risk of being declared incompetent to participate in the discussion.“
Anat Admati & Martin Hellwig

Auf gut 200 Seiten, der Rest besteht aus Anmerkungen, Fachliteratur und Sach- sowie Namensregister, unternehmen die beiden Autoren einen Parforceritt durch das moderne Bankgeschäft. Eine ihrer wichtigsten Thesen lautet, dass dem klassischen Bankgeschäfte, also dem Kredit- und Einlagengeschäft, auch schon vor dem Ausbruch der aktuellen Krise erhebliche Risiken inne gewohnt haben, die sich unter anderem aus dem Phänomen der Fristentransformation, der internationalen Vernetzung der Banken und der Gefahr von Dominoeffekten nach dem Zusammenbruch einer Bank ergeben. Die Herausbildung von Terminmärkten und modernen Risikosteuerungsmodellen haben vielleicht herkömmliche Risiken reduziert, aber neue geschaffen, indem sie zu viel zu optimistischen Geschäftsstrategien verleiteten.

Nebenbei: Aus der Sicht von Admati/Hellwig folgt, dass die Ausgliederung von Geschäften aus Banken, wie sie unter anderem die Liikanen-Kommission vorgelegt hat (hier ein FAZIT-Artikel zu dem Vorschlag), die eigentlichen Probleme der Bankbranche nicht behandeln – eine ähnliche Position hat kürzlich Raghuram Rajan in einem Interview mit FAZIT vertreten.

Nein, was Banken brauchen, ist eine deutlich höhere Eigenkapitalausstattung, damit im Falle von Schwierigkeiten Steuerzahler oder Zentralbanken nicht einspringen müssen. Die neuen Eigenkapitalregeln, die unter der Bezeichnung „Basel 3″ kursieren, sind aus Sicht von Admati/Hellwig völlig unzureichend; auch dauert ihre Umsetzung viel zu lange. Statt dessen sollten die Banken ihr Eigenkapital so schnell wie möglich deutlich vergrößern, unter anderem, indem sie für eine gewisse Zeit auf die Ausschüttung von Dividenden verzichten und ihre Gewinne vollständig einbehalten. *)

Die Bankenlobby hält Forderungen nach deutlich mehr Eigenkapital gerne ein „Ja, aber“ entgegen. Ja: Im Prinzip sei dies ja sinnvoll, weil mehr Eigenkapital die Banken sicherer mache. Aber: Eigenkapital sei viel teurer als Schulden (Fremdkapital), und deshalb führe viel Eigenkapital leider dazu, dass die Banken nicht genügend Kredite vergeben könnten und die gesamte Wirtschaft zu leiden habe. Deshalb sei viel Eigenkapital gesamtwirtschaftlich schädlich und daher doch nicht zu empfehlen.

Man meint bei der Lektüre des Buches geradewegs eine Art Wut zu spüren, die Admati/Hellwig, zwei renommierte Ökonomen (Hellwig ist für seine Arbeiten zur Regulierung von Finanzmärkten 2012 mit dem hoch dotierten Max Planck-Forschungspreis ausgezeichnet worden), angesichts dieses offensichtlichen ökonomischen Unsinns empfinden.

Erstens: Wer sich Industrie- oder Dienstleistungsunternehmen (jenseits der Banken) anschaut, wird dort keine Debatte über die Schädlichkeit von Eigenkapital finden. Es gibt hoch erfolgreiche Unternehmen, die praktisch keine Schulden (Fremdkapital) haben. In den Vereinigten Staaten finanzieren sich die meisten Unternehmen zu mehr als 50 Prozent mit Eigenkapital. Warum sollen ausgerechnet Banken die einzige Branche sein, bei der Eigenkapital schadet, selbst wenn man konzediert, dass die Aufnahme von Fremdkapital Teil des Kerngeschäfts einer Bank darstellt?

Zweitens: Damit verbunden, bestimmt sich der Wert jedes Unternehmens aus seinen Aktiva, aber nicht aus der Art und Weise, wie sie finanziert sind. Diese Erkenntnis läuft in der Kapitalmarkttheorie seit mehr als einem halben Jahrhundert unter der Bezeichnung „Modigliani-Miller-Theorem“, und auch wenn seine Annahmen in der realen Welt nicht komplett zutreffen, gilt doch seine grundsätzliche Aussage.

Drittens: Die Kosten von Eigenkapital und Schulden hängen zum einen von den Risiken ihrer Verwendung ab. Zum zweiten sind die Kosten von Eigenkapital und Fremdkapital miteinander verbunden. Eigenkapital ist deshalb so teuer, weil es in den Banken so knapp und damit sehr risikobehaftet ist. Sobald deutlich mehr Eigenkapital vorhanden ist, müsste es deutlich billiger werden. Die Behauptung der Bankenlobby, ein Mehr an Eigenkapital beschränke automatisch die Möglichkeit rentabler Kreditvergabe, ist schlichtweg unhaltbar – leider glauben aber viele Leute, zum Beispiel in der Politik, diesen Unfug.

Viertens: Die Eigenkapitalrendite als alleiniger Maßstab für den Erfolg einer Bank ist daher vollkommen unangemessen – sie wird gerne verwendet, weil Bonizahlungen an ihr hängen. Wenn der Bonus abhängig ist von der Eigenkapitalrendite, wird eine Bankführung für möglichst wenig Eigenkapital plädieren – die Risiken, wenn es schief geht, werden dann auf die Allgemeinheit abgewälzt.

Fünftens: Systemrelevante Banken profitieren von einer Subventionierung ihres Fremdkapitals. Es existieren recht belastbare Rechnungen, die zeigen, dass die implizite Staatsgarantie für führende Banken diesen Häusern eine Aufnahme von Fremdkapital zu Konditionen erlaubt, die ohne die implizite Staatsgarantie weniger günstig wären.

Sechstens: Die gelegentliche Behauptung der Bankenlobby, viel Eigenkapital sei schädlich, weil es als Reserve unrentabel vorgehalten werden müsse, ist völlig abwegig. Sie beruht aber auf einem allerdings sehr verbreiteten Missverständnis, wonach eine Bank Eigenkapital vermeintlich nur als Reserve für schlechte Zeiten vorhalte – sozusagen in einem Geldspeicher wie Dagobert Duck. Aber das ist einfach falsch: Das Eigenkapital wird wie das Fremdkapital im Geschäftsbetrieb verwendet und – als Beispiel – einer im Besitz einer Bank befindlichen Anleihe ist in der Regel nicht anzusehen, ob sie mit Eigenkapital oder mit Fremdkapital erworben wurde.

Siebstens: Gerne wird auch behauptet, wenn man die Banken reguliere, wandere Geschäft in den kaum regulierten Schattenbankenbereich ab. Admati/Hellwig schütteln nur den Kopf: „The argument that we should not have regulation because banks might evade regulation ist somewhat perverse. It turns the failure to enforce regulation into an argument against having regulation at all.“ Die Autoren sind der Ansicht, dass nicht Unfähigkeit, sondern Unwilligkeit zur Regulierung von Banken wesentlich zu der Krise ab 2007 beigetragen habe und dass die Bedeutung der Schattenbanken für die Krise überschätzt würde.

„It is difficult to get a man to understand something, when his salary depends upon his not understanding it!“
Upton Sinclair

Nicht das geringste Verdienst des Buches von Admati/Hellwig besteht in ihrer übersichtlichen Beschreibung des Bankgeschäfts, weil die Banker und ihre Hilfstruppen gerne in Formeln und Fachbegriffen reden und den Eindruck erwecken, sie betrieben ein höchst kompliziertes Gewerbe, das Außenstehenden nicht zugänglich sei. Immerhin ist es den Banken nach Ansicht der beiden Autoren gelungen, einschneidende Regulierungen zu verhindern, unter anderem, weil viele Politiker nicht wirklich konsequent sind. Admati/Hellwig führen den früheren französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy an, der auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos öffentlich den populistischen Bankenkritiker gab, in Paris aber nicht konsequent etwas gegen die Fehlentwicklungen im Bankgewerbe unternahm. Solche Vorwürfe ließen sich nicht nur gegen Sarkozy erheben, sondern auch gegen viele andere Politiker.

Nun ist es aber nicht nur Unkenntnis gegenüber dem Finanzgewerbe, das viele Politiker handzahm werden lässt. Admati/Hellwig kommen auch auf die Kumpanei zwischen Banken und Politik zu sprechen. Banken lassen sich für die Staatsfinanzierung mobilisieren, indem man sie „überredet“, in großem Stile Staatsanleihen zu kaufen, für die überdies kein Eigenkapital vorgehalten werden muss. Schaut man auf Deutschland, wird man die Landesbanken zumindest in vergangenen Zeiten fast als eine Art Schattenhaushalt für Bundesländer bezeichnen können.

Schließlich existiert so etwas wie ökonomischer Nationalismus und, damit verbunden, die Förderung „nationaler Champions“. In der Deutschen Bank kokettiert man gerne mit dem Argument, man dürfe ihr als einziger deutscher Bank von Weltgeltung schon alleine angesichts der Exportlastigkeit der deutschen Industrie nicht die Flügel stutzen. Auf europäischer Ebene ist häufig zu hören, angesichts der globalen Strategie amerikanischer Großbanken wie JP Morgan Chase oder der Citigroup und des allmählichen Vordringens großer Banken aus den Schwellenländern dürfe man im Interesse der eigenen Unternehmen nicht alle europäischen Banken auf einen Regionalstatus begrenzen.

Admati/Hellwig haben nichts gegen große Banken an sich. Sie haben etwas gegen große Banken, die ihre Geschäfte im Vertrauen auf ein Sicherheitsnetz durch die Öffentlichkeit betreiben. Politischer Wille wäre in der Lage, die Banken im Interesse der Allgemeinheit sicherer zu machen.

Die wenigsten Bücher verändern die Welt. Aber wenn die Bankenlobby künftig größere Schwierigkeiten besitzen sollte, wirtschaftlichen Unsinn zum eigenen Nutzen zu verbreiten, wird dieses Buch dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet haben.

 

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Anat Admati/Martin Hellwig: The Bankers‘ New Clothes: What’s Wrong with Banking and What to Do about It. Princeton University Press. Woodstock 2013. 392 Seiten. 29,95 Dollar

*) Die im Zweifel durch die Aufsicht angeordnete Einbehaltung von Gewinnen zur Eigenkapitalstärkung wurde schon vor Jahrzehnten von Hyman Minsky vorgeschlagen.

Dieser Beitrag ist in einer kürzeren Version am 18. Februar 2013 im Wirtschaftsteil der F.A.Z. erschienen.

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In der FAZIT-Reihe „Bücherkiste sind bisher erschienen:
Bücherkiste (1): Wie uns Ökonomen vom Dunkel ins Licht führen
Bücherkiste (2): Ökonomen für jedermann
Bücherkiste (3): Warum Nationen scheitern

 

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30 Lesermeinungen

  1. John Cochranes Rezension im WSJ
    John Cochrane, Professor in Chicago, hat das Buch von Admati/Hellwig im „Wall Street Journal“ rezensiert:
    https://faculty.chicagobooth.edu/john.cochrane/research/papers/Book%20Review_%20The%20Bankers%27%20New%20Clothes%20-%20WSJ.pdf
    Auch hier lautet die Botschaft: Ein großes Bravo für die beiden Verfasser!

  2. Debatte in Amerika
    Ein Blogbeitrag über die amerikanische Regulierungsdebatte, in der auch Admati/Hellwig erwähnt werden:
    https://www.washingtonpost.com/blogs/wonkblog/wp/2013/03/02/does-dodd-frank-really-end-too-big-to-fail/?wprss=rss_ezra-klein

  3. Pingback: Gast

  4. Bücherkiste (4): Redet die Bankenlobby Schwachsinn ?
    Führen wir den Gedanken “ Banken brauchen mehr Eigenkapital (EK) “ ins Extrem, um zu verstehen, ob er sinnvoll ist. Bankend dürften in diesem Fall nur EK haben.
    Erstens müsten die Ausleihungen an Kunden auf ein Zwölftel oder mehrfaches dessen, was sie heute sind zurückgeführt werden; eine Refinanzierung über Einlagen oder Fremdkapital käme ja nicht in Betracht. Dient dies der Realwirtschaft?
    Zweitens: welcher rational denkende Mensch würde denn einer Bank EK zur Verfügung stellen?
    Bei einer Marge von um ein Prozent vor Kosten, könnte diese Bank also aus dem Zinsgeschäft ihrem Aktionär nur einen Kapitalertrag von weniger als einem Prozent zur Verfügung stellen. Die Anlagekolumne der FAZ waere die erste, die von einer solchen Anlage im EK einer Bank, etwa in Form einer Aktie abraten würde.
    Diese Bank waere also gezwungen, andere Ertragsquellen zu erschliessen, um überhaupt marktfähig zu sein.
    Ich glaube, wir können die Argumentationskette hier abbrechen, weil jeder mit rechnerischem Verstand begabte Leser versteht, daß eine solche Bank nicht lebensfähig waere.
    Nur EK funktioniert also nicht. Dies ist kein Schwachsinn, sondern die Logik der Bilanz und der dazu gehörigen GuV Rechnung.
    Bleibt also die Frage, welche Mischung richtig ist. Die Bandbreite, in er eine Bank zu operieren beginnen kann, liegt also dort , wo der Mindestertrag eines Eigentümers erwirtschaftet werden kann.
    Nehmen wir also an, er erwarte mehr als 8%, dann muß – bei einer Marge von weniger als einem Prozent – der FK Anteil also – vereinfacht gesprochen – ca 9 Anteile, das EK ca einen Anteil am Ertrag stellen, sonst kann diese Bank den Mindestertag nicht erwirtschaften und scheidet aus dem Markt aus. Je nach Geschäftsmodell liegen wir dann bei zwischen acht und zwölf Prozent: und genau in dieser Grössenordnung bewegen sich die Banken und ihre Aufseher heute.
    Die Obergrenze des Bandes ist unbestimmbar: die Erfahrung zeigt aber, daß bei zu hoher Ertragserwartung der Druck ethisch beanstandbares Handeln hervorbringt ( eg Off balance sheet SPVs,LIBOR Skandal etc).
    Wer also eine zu hohe EK Quote verlangt, nimmt den Banken ihre Daseinsfähigkeit und schädigt in Wirklichkeit ihre Kreditkunden.

  5. Neue Software
    @ Herold Binsack und alle anderen Kommentatoren
    Wir haben heute alle F.A.Z.-Blogs und damit auch FAZIT auf eine anderes Blogsystem übertragen, an das wir uns alle gewöhnen müssen (und sicherlich auch werden), das aber insgesamt mehr Vorteile als Nachteile mit sich bringt.
    Gruß
    gb

    • Vorteile?
      Entschuldigen Sie bitte, Herr Braunberger, das mit den „Vorteilen“ müssen Sie mir noch mal erklären! Einen Blog mit 1000 Zeichen kommentieren, ohne Linkfunktion zudem? Das ist ein schwarzer Tag in der Geschichte der FAZ-Blogs. So sehe ich das.

  6. Nur noch 1000 Zeichen
    …in einem blog? Was ist denn hier los?

  7. Zweitens finde ich mutig,
    da die Forderung nach mehr Eigenkapital der Banken direkt oder indirekt mit der Gültigkeit der grundsätzlichen Aussagen von MM unterlegt wird.
    Drittens und viertens würde in dieser Argumentation bedeuten: Es wäre ja fast eine Wette wert, dass sich die Bankenlobby nicht durchsetzt! (und klar, die Qualität der Boni ist wichtig) Es sei denn, die Verbilligung erfolgt rein über Verwässerungseffekte, was aber theoretisch nur zu erwarten wäre, wenn zB die Banken im Insolvenzfall wieder mit Subvention rechnen könnten, hier wären evtl. andere Konzepte zusätzlich ansetzbar (ok Steuern aussen vor). Und siebtens das Thema Schattenbanken wird doch separat beackert.

  8. <p>Solche Bücher gibt es...
    Solche Bücher gibt es schon seit 2002, in denen nicht nur die Missstände des Finanzsystems beschrieben, sondern auch die Krise vorhergesagt wurde. Man denke nur an die Bücher von Max Otte oder Andreas Popp.
    Es ist doch immer wieder lustig wenn langjährige Mainstream-Journalisten aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen und „allerhöchste Zeit für so ein Buch“ rufen. Guten Morgen. Der Karren ist schon längst gegen die Wand gefahren. Und alternative Lösungen sind bekannt.

  9. <p>@fionn</p>
    <p>The Treasury...

    @fionn
    The Treasury bought preferred stock from large banks in the fall of 2008 in order to stabilize the banking industry. These shares have been sold in recent years at a profit. This was part of TARP (Troubled Asset Relief Program). However, I do not claim that TARP as a whole was profitable for the taxpayers.

  10. @ G.B. 15.21h

    Could you...
    @ G.B. 15.21h
    Could you possibly expand on what you have written in your last sentence, regarding „The situation might be different in the US, where ……….. taxpayers have benefitted …………………….. in the fall of 2008“.

Kommentare sind deaktiviert.