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Zu viele Opern in Deutschland

| 22 Lesermeinungen

Die Städte fördern ihre Kultur zu großzügig. Weil sie um schlaue Leute konkurrieren.

© Alfons HoltgreveIllustration

Warum gibt Deutschland so viel für seine Kultur aus? In Deutschland gibt es mehr als 80 feste Opernensembles, fast so viele wie im gesamten Rest der Welt. Das ist kein Wunder. Ein internationaler Überblick hat schon in den 90er Jahren gezeigt: Nur Finnland subventioniert seine öffentlichen Bühnen großzügiger als Deutschland. All diese Subventionen helfen den Armen kaum, denn die gehen selten in die Oper.

Warum also gibt Deutschland so viel Geld aus? Liegt es an seiner großen Kulturtradition (die auch andere Länder haben)? Ist der deutsche Staat so reich? Oder wurde er nur zur falschen Zeit arm, als die Opernförderung schon beschlossen war? Zwei Forscher stellen jetzt in einer Studie eine ganz andere Erklärung zur Diskussion: Es liegt daran, wie die deutschen Städte finanziert sind. Es liegt – kurz gesagt – an den Vorlieben der gebildeten Deutschen und an der Gewerbesteuer.

Diese These stellen die Autoren in der kommenden Woche auf der Jahrestagung der deutschen Ökonomen in Düsseldorf zur Diskussion. Auf dieser Tagung sprechen die Volkswirte nicht nur über die Euro-Krise (die Europäische Zentralbank hat den Zins bisher immer so gehalten, dass er für Länder in der Rezession gut war, aber für Länder im Aufschwung zu tief) und über Wahlkampfvorschläge wie den Mindestlohn (dass der die Armen reicher macht, ist überhaupt nicht sicher, denn Arbeitsplätze sind gefährdet und viele Mindestlohnempfänger stammen ohnehin aus Familien mit mittleren Einkommen). Es geht bei dem Treffen nicht nur um solche brennenden Themen, sondern auch um grundsätzlichere Fragen, die einiges über Deutschland aussagen.

Der Nürnberger Ökonom Thiess Büttner und sein Mannheimer Kollege Eckard Janeba haben sich die Bühnensubventionen vorgenommen. Dort werden vergleichsweise große Summen bewegt. Für jeden Euro, den Opern und Theater an Eintritt und Sponsorengeldern einnehmen, zahlt die öffentliche Hand laut der jüngsten Theaterstatistik vier Euro Förderung obendrauf. Spötter sagen: Für das Geld, mit dem manches Opernticket bezuschusst ist, könnte man seinem Besitzer ein Flugticket nach Mailand schenken, ein Ticket in der „Scala“ kaufen und ein Abendessen bezahlen – es bliebe trotzdem noch Geld für die Armen übrig. Diese hohen Zuschüsse stammen zu fast zwei Dritteln von den chronisch klammen Kommunen.

Warum geben sie so viel Geld aus für ein Programm, das nur von einer reichen Minderheit wirklich genutzt wird? Wenn man Armen den Zugang zur Oper ermöglichen will, warum reduziert man die Ticketpreise nicht speziell für sie? Warum gehört es zu den Konstanten der öffentliche Debatte, dass eine ernstzunehmende Stadt öffentlich subventionierte Bühnen braucht, am besten gleich mehrere?

Die Ökonomen Thiess und Janeba finden eine Erklärung, indem sie auf die Vorlieben der gebildeten Deutschen blicken. Die unterscheiden sich von den weniger gebildeten Leuten zum Beispiel in zwei Eigenschaften: Erstens wechseln die Gebildeten ihren Wohnort deutlich häufiger. Und zweitens legen sie beim Umziehen deutlich mehr Wert darauf, dass ihr neuer Wohnort ein vielfältiges Kulturangebot hat. In einer Rangliste der Gründe für die Wohnortwahl steht die Kultur bei den Gebildeten auf Rang vier, übertroffen nur von der Arbeit, persönlichen Beziehungen (die eine Stadtverwaltung schwer beeinflussen kann) und einer schönen Umgebung (an der eine Stadtverwaltung auch wenig tun kann).

Nun sind gebildete Leute oft knapp und heftig umworben. Das hat drei Gründe. Erstens ist Bildung als Verdienstchance in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden, zweitens entstehen in Regionen mit vielen gebildeten Leuten oft zusätzliche Arbeitsplätze für weniger gebildete, und drittens verdienen die gebildeten mehr und bringen der Stadt so mehr Geld, denn sie bekommt (vereinfacht beschrieben) 15 Prozent der Einkommensteuer ihrer Einwohner. Dass Städte über die Einkommensteuer miteinander konkurrieren, ist nicht vorgesehen. Steuerkonkurrenz gibt es nur in der Grundsteuer und der Gewerbesteuer.

Wie also lockt eine Kommune die begehrten, hochmobilen gebildeten Leute an, wenn sie ihnen keinen Steuerrabatt gewähren kann? Sie versüßt ihnen das Leben, vor allem indem sie Kulturangebote nach deren Wünschen subventioniert – und das sind nicht zuletzt Theater und Opern.

Offenbar funktioniert das auch in der Praxis. Büttner und Janeba haben ausgerechnet: Wenn eine Stadt ihre Bühnensubventionen um 100 Euro pro Einwohner und Jahr steigert, kommen viel mehr gebildete Leute in die Stadt. Die Folge ist ein schärferer Wettbewerb der schlauen Leute um die Stellen. Sie machen Zugeständnisse beim Gehalt um, wie die Forscher ermittelten, durchschnittlich sechs Prozent.

Dabei sind zusätzliche Einflussfaktoren wie die Bevölkerungsdichte einer Stadt oder ihr allgemeines Wohlstandsniveau berücksichtigt. Von den zusätzlichen gebildeten Leuten profitieren aber die anderen: Die Gehälter der schlechter gebildeten Leute steigen um vier Prozent.

Am Ende verlieren die Reichen aber mehr Geld, als die Armen gewinnen, und die Stadt zahlt auch noch dafür – nach einem guten Geschäft klingt das nicht.
Die beiden Forscher haben auch ein Modell entwickelt, mit dem sie verschiedene Systeme der Gemeindefinanzierung theoretisch vergleichen können. Und sie rechnen vor, dass die deutschen Kommunen in ihrem Wetteifer wahrscheinlich mehr Bühnen subventionieren, als es den Deutschen guttäte. Als krasses Gegenmodell sehen die Studienautoren die Vereinigten Staaten. Dort können viele Gemeinden die Höhe ihrer Einkommensteuer selbst bestimmen. Das Ergebnis: Die Gemeinden verlangen weniger Steuern und geben weniger Geld für Bühnensubventionen aus.

Der Beitrag ist der Sonntagsökonom aus der F.A.S. vom 1.9.2013.


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22 Lesermeinungen

  1. ajcrooks sagt:

    Titel eingeben
    Excuse my response in English…

    If the article offered ANY statistics on the average wealth of the opera-going population, then I could maybe listen to their arguments. Maybe. Probably not though. The suggestion that opera is only intended for and attended by the wealthy is – quite simply – not true. Even in the USA. What about the young and well-educated, who don’t yet have major disposable income? What about school children and students? What about all the childrens’ choruses attached to opera houses? What about the educational function of an opera house? What about the (perhaps small proportion?) of cash-strapped citizens with (perhaps?) less education who happen to love the opera and find that it enriches their souls and lives?

    Which leads me to the main arguments that the study cannot and does not deal with: how do you measure culture purely in dollars? Furthermore, what about all the OTHER economic factors surrounding an opera house, such as the economic benefit for restaurant workers…pub and bar workers…taxi drivers…tailors…clothing store employees…music store employees…music teachers…………..ie. for people who are not in high-earning jobs? AND…what about for the musicians themselves, also not typically on the *wealthy* end of the spectrum.

    This article, is quite frankly…..BULLSH*T and an example of myopic, destructive economic ‘vision’. If we want to talk about how to help poor people in Germany, let’s first talk about the public money being wasted on projects like the Berlin Airport and the Stuttgart train station. At least the opera houses are ATTEMPTING to offer a helpful product for the cities they serve. Without wanting to be too cynical or a conspiracy theorist…my guess is: this ‘study’ was funded by some sort of corporate entity, or a right-wing political organization.

    • faz-bern sagt:

      Es geht nicht um reich und arm
      Lieber Herr Crooks,

      schön, dass sich ein Opern-Aktiver an dieser Diskussion beteiligt.
      In dem Artikel steht nirgends, dass reiche Leute oft in die Oper gingen. Da steht, dass gebildete Leute oft gehen. Wenn der Unterschied zwischen Reich und Arm aufgemacht wird, dann deshalb, weil der Staat seine Tätigkeit meistens mit der Hilfe für die Armen rechtfertigt.

      Was also tun mit armen Freunden der Bühne, von denen es viele gibt? Eine saubere Förderung würde das Geld für die Oper in Hartz IV einrechnen, dann könnten die Leute selbst entscheident, ob sie damit lieber in die Oper gehen oder ins Musical. (Was für Restaurantbetreiber, Taxifahrer o.ä. den gleichen Nutzen hätte.) Oder ob sie damit ein Buch kaufen, was ebenfalls – abgesehen von der reduzierten Mehrwertsteuer – ungeförderte, aber sehr lebendige Kultur ist.

      Niemand sagt ja, dass die Oper der Gesellschaft nichts bringt. Die Autoren der Studie (die das ganze laut ihrer Angaben übrigens rein staatlich finanziert haben) rechnen nur aus, dass die Vorlieben der Bevölkerung an sich nicht für so viele Opern reichen, wie es in Deutschland gibt. Das hat nichts mit kurzfristiger Betrachtung zu tun.

  2. Arono sagt:

    Kapitalismus pur
    Das typische Opernpublikum ist der Bürger von nebenan und nicht eine gebildete Elite. JEDER muß die Möglichkeit haben, ins Theater und ins Museum zu gehen. Das muß sich die reiche Bundesrepublik Deutschland leisten können!!! Wissen Sie, wieviel für Kultur in diesem Land eigentlich ausgegeben wird? In Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) erreichten 2007 die öffentlichen Ausgaben für Kultur einen Anteil von 0,35%. Insgesamt stellten die öffentlichen Haushalte 1,67% ihres Gesamtetats für Kultur zur Verfügung!!! Das ist verschwindend gering. Anstatt in der FAZ darüber zu diskutieren, daß MEHR für Kultur ausgegeben werden sollte, veröffentlicht man schlecht recherchierte, einseitige und unseriöse Artikel, die dem Niveau der BILD-Zeitung entsprechen. Haben sich die Verfasser einmal Gedanken darüber gemacht, daß Tausende von Arbeitsplätzen an diesen Theatern hängen? Aber Menschen zählen ja nicht, es lebe der ungebremste Kapitalismus!
    Der Bürger profitiert vom kulturellen Angebot dieser Gesellschaft, auch wenn er es nicht nutzt, dies verkennen die Verfasser dieses Artikels. Die Aufklärung ist ein kulturelles Gut Europas, hier geschaffen. Meinen die Herren nicht, daß Kant, Hegel, Voltaire etc. diesen Kontinent mit ihrem Denken beeinflußt, ja: verändert haben? Auch ihr Denken ist davon betroffen, ihr Wertesystem, auch wenn sie noch nie etwas von diesen Philosophen gehört haben. Und auch Bach und Konsorten haben ihre Hörweise beeinflußt, ohne daß sie jemals Bach & Co gehört haben müssen. Denn da baut sich alles auf. Auch die moderne U-Musik.
    Wenn Theater nicht mehr öffentlich bezuschußt werden, kann sich der normale Bürger keine Eintrittskarte mehr leisten und die Sponsoren bestimmen das Programm. Die Programme werden angepaßt und brav, haben folglich mit Kunst nur noch wenig zu tun. Amerika ist das beste Beispiel. Da herrschen reine Kulinarik, reiner Konsum. In den meisten Städten der USA sind die Einkaufszentren der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Will das die (eigentlich doch sehr bürgerlich-kunstsinnige) FAZ wirklich???
    Natürlich ist das Theater nicht lebensnotwichtig. Aber unsere Gesellschaft würde verarmen.
    Auch die Bürger, die nicht die Theater, Museen, Universitäten und Volkshochschulen besuchen, profitieren vom reichen Kultur- und Bildungsangebot, welches das Denken, ergo: das Leben eines Landes bestimmt. Und Deutschland hat einen hohen Wert: Die Theaterdichte. Darum beneiden uns andere Nationen. Dies wollen die Verfasser dieses Artikels vernichten.
    Kunst sollte für alle da sein. Sie bereichert das Leben und die Gesellschaft, bringt sie im Denken durch ihre Grenzgänge voran. Das kostet natürlich Geld und das sollte uns die Kunst wert sein. Dieses Denken der Materialisten, wo Werte keinen Platz mehr haben, ist gefährlich und oberflächlich.
    Es besteht ein breiter gesellschaftlicher Konsens, daß bestimmte Arten unserer Kultur staatlich subventioniert werden.
    Die tragende Idee dahinter ist, daß es bestimmte Bereiche unserer Kultur geben muß, die frei sind vom Markt und kommerziellen Erwägungen. Ein Denken, welchen den Autoren anscheinend völlig fremd ist.
    Diese Idee entstammt der Aufklärung, ist 200 – 250 Jahre alt und wurde wesentlich vom Bürgertum geprägt und durchgesetzt.
    Sie war für unser Land wichtig und prägend – durch viele Umwege und Hindernisse – auf dem Weg in einen demokratischen Staat.
    Nach dem 2. Weltkrieg wurden – inmitten größter Not – sofort diese Kultureinrichtungen wieder etabliert, in dem Bewußtsein ihrer sinn- und gemeinschaftsstiftenden, den Menschen stärkenden Funktion.
    Zu diesen in breitem gesellschaftlichen Konsens förderungswürdigen Bereichen zählen Museen, Theater, Orchester und Oper.
    Sie alle befassen sich mit Kunstwerken, die sich über lange Zeiträume als zeitlos und von allgemeingültiger künstlerischer Qualität, fernab von kurzfristigen Moden erwiesen haben.
    In breitem gesellschaftlichen Konsens haben die Bürger erkannt, daß es diese Kunstwerke zu pflegen und erhalten gilt.
    Jeder Bürger unseres Landes, unserer Stadt sollte daher in die Lage versetzt werden, sich an diesen Künsten zu erfreuen – niemand aufgrund seines Einkommens oder sozialen Status davon ausgeschlossen werden.

    Die Verfasser dieses Artikels sehen das Eigentliche nicht: Daß die Kultur einen unschätzbaren Wert hat. Und daß die eigentlichen finanziellen Probleme dieses Landes ganz woanders zu suchen sind. Das System hier hat ein Problem. Das sollte man an der Wurzel packen. Aber immer nur nach dem Preis zu fragen und nicht nach dem Wert einer Sache ist reiner, blinder Kapitalismus. Leer, ohne Seele. Gerade hier krankt ja unser System.
    Es gibt Dinge, die, wie Kunst und Bildung, einen reinen Selbstzweck verfolgen. Anders die Ausbildung, die einem Zweck dient: Daß ich einen Beruf zum Geldverdienen ergreifen kann. Bildung und Kultur dagegen sind „nur“ zum eigenen, inneren Weiterkommen da: Daß man so viel Welt erfassen und in sich aufnehmen möge, wie man nur irgend kann, die man dann in die eigene Menschheit verwandelt, frei nach W. v. Humboldt. Die Welt in die „Menschheit“, die man selber ist, zu verwandeln – darauf kommt es an. Aber dies begreifen die Autoren hier nicht, weil bei ihnen alles nur – leider zeitgemäß – von außen kommt und nicht von innen.

    Ein kurzer Blick in die Deutsche Geschichte: Weimar, eine Stadt, die sich über Jahrhunderte für Kultur und Musik eingesetzt hat; Leipzig, eine Stadt, die für ihre Jahrhunderte währende Kultur berühmt ist und über Jahrhunderte prägend war für die europäische wenn nicht sogar weltweite Musikgeschichte. Nicht zuletzt durch den dadurch heute begünstigten Tourismus sondern auch durch kluge (und nicht an der Kultur sparende Politik) boomen diese Städte heute – Sie haben seit Jahrhunderten klugerweise in die Zukunft und in Nachhaltigkeit – nämlich durch Kulturförderung – investiert. Als Gegenbeispiel fungi

    • Arono sagt:

      Der Schluss fehlt...
      Als Gegenbeispiel fungieren zahllose verödende Städte, Städtchen und Großstädte vornehmlich in NRW (z.B. Minden) – was Sie kennen Minden nicht …? Im ach so beispielhaften Amerika sieht es nicht anders aus. Was wären wir nur mit Geld, dem geliebten Kapitalismus – aber ohne Kultur? Erschreckender Gedanke.

  3. dunnhaupt sagt:

    Titel eingeben
    Ein “privates” Opernhaus wie Bayreuth ist dem deutschen Durchschnittsbürger so gut wie unzugänglich, und dennoch muss er es zwangsweise aus seinen Steuern subventionieren. Es wäre interessant gewesen, wenn der Artikel die für die Subvention zahlreicher Opernhäuser ausgegebene Totalsumme genannt hätte.

  4. rum sagt:

    Die teuersten, vom Steuer- und Abgabenzahler subventionierte Opern: ...
    … Bundesregierung, Landesregierungen, Bundestag, Landtage, öffentlich rechtlicher Rundfunk.

  5. tomasalcubo sagt:

    Falsche Korrelation
    Zitat: Wenn eine Stadt ihre Bühnensubventionen um 100 Euro pro Einwohner und Jahr steigert, kommen viel mehr gebildete Leute in die Stadt. Die Folge ist ein schärferer Wettbewerb der schlauen Leute um die Stellen. Sie machen Zugeständnisse beim Gehalt um, wie die Forscher ermittelten, durchschnittlich sechs Prozent.
    ..
    Klar, wenn die Leute Arbeit suchen, das erste was sie machen, ist nach der Höhe der Subventionen für Oper und Bühne zu fragen. Zahlen die natürlich allgemein bekannt sind und worüber die Medien tagtäglich informieren. Ha, ha, ha.
    ..
    Nicht mal die schärfsten Operfans wissen, wie viel jede Staat an Opernsubvention ausgibt. Eine ganz einfache Umfrage würde das eindeutig machen. Aber die Forscher (???) wollten von vorne herein ein Ergebnis.

    • faz-bern sagt:

      Die Opernbesucher recherchieren nicht die Höhe der Subventionen ...
      … aber sie können natürlich die Qualität des Programms beurteilen, das mit hohen Subventionen oft besser ist.

  6. tomasalcubo sagt:

    Fragwürdige Korrelationen (statistischer Unsinn)
    Zitat: Wenn eine Stadt ihre Bühnensubventionen um 100 Euro pro Einwohner und Jahr steigert, kommen viel mehr gebildete Leute in die Stadt. Die Folge ist ein schärferer Wettbewerb der schlauen Leute um die Stellen. Sie machen Zugeständnisse beim Gehalt um, wie die Forscher ermittelten, durchschnittlich sechs Prozent.
    ?????
    Ja, und immer wenn ich einen grauen Pullover trage regnet es.
    Daher werde ich ab jetzt den Pullover nicht mehr tragen, damit das Wetter schöner wird.

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