Das Fernsehblog

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Von wegen sterbendes Medium: 225 Minuten sieht jeder von uns im Schnitt täglich fern. In diesem Blog stehen die Gründe dafür. Und die dagegen.

Grußwort von Oliver Pocher

| 12 Lesermeinungen

Nun ist es also endlich soweit: Die F.A.Z. hat ein eigenes Fernsehblog mit den Marcel Reich-Ranickis der Fernsehkritik! Das war ja auch schon längst...

Bild zu: Grußwort von Oliver PocherNun ist es also endlich soweit: Die F.A.Z. hat ein eigenes Fernsehblog mit den Marcel Reich-Ranickis der Fernsehkritik!

Das war ja auch schon längst überfällig. Warum sollte man sich denn die F.A.Z.-Medienseite überhaupt noch anschauen, wenn man minütlich im Internet informiert wird: über Quotenmeter („Anna und die Liebe“-Quoten weiter mies, Durchwachsene Quoten für „Anna und die Liebe“, Quotenhoch für „Anna und die Liebe“, Was der Sat.1-Hausmeister zu den „AUDL“-Quoten sagt, Roger Schawinski äußert sich auf Zürich-TV zu „Anna und die Liebe“) und DWDL (Mantel meint, das mit „Anna und die Liebe“ hätte Sat.1 ahnen können).

Doch was gibt es am deutschen Fernsehen überhaupt noch zu kritisieren? Letztendlich regen wir uns alle über den versendeten Schrott auf (Uri Geller sendet über Daniel Amniati, der extra die Armmuskeln trainiert hat, um eine CD-Rom in Kasachstan in die Kamera zu halten, eine Botschaft ins All, und man fragt sich: Warum können die Protagonisten sie nicht persönlich in 1 Milliarde Lichtjahre abgeben), freuen uns insgeheim über jedes Quoten-Desaster im Programm (Mensch, der „Seewolf“ hat ja auch nur 8,5 Prozent gemacht! Kein Problem, werden halt zwei Umzugskartons weniger nach Unterföhring gebracht) und sind frustriert, dass unser Lieblingsprogramm („Schmidt & Pocher“) mal wieder nur durchwachsene Quoten eingefahren hat.

Offiziell ist uns (den hart arbeiten Medienmachern) die Kritik in den Medienseiten der etablierten Zeitungen und Onlineforen eh komplett „Egal – Die Am-Arsch-vorbei-Show“, aber falls wir doch mal „Grün – Die Über-den-Klee-Lob-Show“ erreichen, herrscht „Wichsi – Die Glücksshow“!

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Glück und Erfolg, werd‘ mich reinklicken („Versprech – Die Ehrenwortshow“ mit Barbara Salesch und Alexander Hold) und stehe gerne jederzeit als Gastdozent bereit.

Euer

Oliver Pocher

(Elke Heidenreich der Fernsehkritik)

Moderator von „Eklat – Die neue BILD-Show“ (inklusive Kamerakind Kai „ich blogge mit meiner LIDL Kamera auch gerne mal selber“ Diekmann)

Oliver Pocher, 30, ist der designierte Nachfolger von Harald Schmidt und einer der wenigen Menschen im Fernsehen, die selbst Fernsehen gucken.

 

Foto: AP


12 Lesermeinungen

  1. Ein Grußwort (ausgerechnet)...
    Ein Grußwort (ausgerechnet) von Oliver Pocher läßt erste Befürchtungen aufkommen, vielleicht hätte man doch Elke Heidenreich fragen sollen statt die sich selbst so ernennende und damit anmaßende „Elke Heidenreich der Fernesehkritik“.
    Aber bevor ich mich zu weiteren Unmutsäußerungen über Oliver Pocher hinreißen lasse, möchte ich lieber ebenfalls viel Glück und Erfolg wünschen, aber doch ausdrücklich nicht im von Pocher dargelegten Sinne.
    Ich wünsche Ihnen, den Lesern und Kommentatoren viel „Hirn, Schmalz und Schmackes“, auf daß es möglichst reichlich in die deutsche Fernsehlandschaft abfärben möge.
    Ihr Peter Viehrig

  2. <p>Wer guckt das denn schon?...
    Wer guckt das denn schon? Wäre OP’s Beitrag ein Kommentar würde er haufenweise „rote“ – Punkte sammeln, denn er benutzt diese „f*****“-Wörter ungeschützt. Tztzt. Hoffentlich bekommen wir dadurch diese Krankheit nicht auch. Wenn man die Shows im Deutschen Fernsehen, inkl. Bambi – Verleihung, in einem Film zusammen schneiden würde und diesen in hundert Jahren als Schmachthappen im Kino, oder was es dann noch vergleichbares gibt, ausstrahlen würde. Würden viele sagen, „ist das von Kafka“ oder „man hätte Brazil nicht besser neu verfilmen können“. Eine surreale Welt die diametral der Realität gegenüber steht. Aber vielleicht braucht das Volk diese „Spiele“ in solchen Zeiten ja.

  3. Pocher sollte Niggemeier...
    Pocher sollte Niggemeier heiraten und beide nach den Flitterwochen auf Langeoog die Sendung „Schmarotzer des Jahrzehnts“ starten. Schon die Backpfeifengesichter dieser
    dümmlichen Möchtegerns strahlen die spezielle Charakteristik unserer Zeit aus, Gratulation uns!
    Gruss und Weiter so!

  4. <p>Mindestens so lustig wie...
    Mindestens so lustig wie das deutsche Fernsehen erscheint mir dieses Grußwort des Herrn Niggemeier in der Verkleidung des Herrn Pocher.
    Das kann nicht nur besser werden, das muss besser werden, damit das Gütesiegel „FAZ“ nicht beschädigt wird.

  5. klar, dass Ihr meinen...
    klar, dass Ihr meinen Kommentar nicht veröffentlicht! Der Ausdruck „feige“ gilt hier bestens.
    Weiter so!
    Gruss, auch an armes Deutschland achwas theworld

  6. tja nun schreibt der Herr...
    tja nun schreibt der Herr Pocher sogar für die FAZ. Wer hätte das gedacht. Erinnert man sich doch nur an die Berichterstattung der FAZ über Herrn Pocher als er bei Schmidt einstieg. Meinungen ändern sich eben schnell – sogar bei der FAZ.

  7. Jo, ich wünsch euch dann auch...
    Jo, ich wünsch euch dann auch mal einen fröhlichen Maulwurf zum Start dieses Blogs und dass das gut klappt.

  8. <p>Wenn dieses Grußwort von...
    Wenn dieses Grußwort von Oliver Pocher ist (das Buld suggeriert es), ist es läppisch. Wenn es von Stefan Niggemeier ist, ist es ebenfalls läppisch. An anderer Stelle die Brennpunkte der ARD aufzuzählen ist…

  9. Dieses Grußwort ist von...
    Dieses Grußwort ist von Oliver Pocher.

  10. ganz schön quotenmetrisch...
    ganz schön quotenmetrisch apostophierter coup..

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