Das Fernsehblog

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Von wegen sterbendes Medium: 225 Minuten sieht jeder von uns im Schnitt täglich fern. In diesem Blog stehen die Gründe dafür. Und die dagegen.

Zwei bis drei Dinge, die einem den Besuch bei "Wer wird Millionär?" versauen können

| 24 Lesermeinungen

Dass eine Zuschauerin im Publikum von "Wer wird Millionär" gestern eine falsche Antwort gab, die den Kandidaten viel Geld kostete, war an sich schon unglücklich. Aber wie es so ist: Erst hat man kein Glück, und dann kommt noch Pech dazu...

Es waren mindestens zwei Dinge, die für Frau U. aus der Nähe von Düsseldorf an diesem Tag, an dem sie im Pulikum von „Wer wird Millionär?“ saß, nicht so gut gelaufen sind. Das erste war, dass sie sofort aufgesprungen war, als der Kandidat fragte, wer im Publikum die Antwort auf die Frage wüsste, mit welchem Zusatz in aller Regel der Amtseid der US-Präsidenten ende.

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Sie sagte, sie wisse das sicher, sie habe das im Fernsehen gesehen: „Antwort B, God bless America“. Das war falsch, weshalb der Kandidat sofort ausschied und mit läppischen 500 Euro nach Hause gehen musste.

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Ja, ups. Das war die eine Sache, die für Frau U. aus der Nähe von Düsseldorf nicht so gut gelaufen war.

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Die zweite Sache, die für Frau U. aus der Nähe von Düsseldorf nicht so gut gelaufen war:

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Sie saß unmittelbar hinter Günther Jauch.

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Weshalb sie für ungefähr den ganzen Rest der Sendung…

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…mit ihrer Scham…

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…im Bild blieb.

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Richtig glücklich…

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…sah sie nicht aus.

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Und wenn es noch etwas gab, das die arme Frau U. aus der Nähe von Düsseldorf an diesem Tag verfluchte, war es, dass Günther Jauch nicht einfach ordentlich gerade sitzen wollte:

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24 Lesermeinungen

  1. ...aber Sarah Connor hätt'...
    …aber Sarah Connor hätt‘ ich gewußt!

  2. Und dann kommt der Stefan und...
    Und dann kommt der Stefan und haut nochmal richtig drauf. 😉

  3. Wer sich in die Millionen...
    Wer sich in die Millionen begibt, kommt nicht selten darin um. In diesem Sinne:
    Darian van Dark, Antimillionär seit 1975

  4. Dieser neue "Zusatzjoker" hat...
    Dieser neue „Zusatzjoker“ hat sich nun weiß Gott schon häufig genug als üble Falle für die jeweiligen Kandidaten erwiesen. Deswegen weiß ich auch nicht, warum sich Herr Jauch immer so freut, wenn ein Kandidat die „Risikovariante“ wählt, denn es kann ja auch nicht im Interesse der Sendung selbst sein, die Leute ständig mit 500 Euro nach Hause zu schicken. Bei aller Wertschätzung, die ich für Ihre Arbeit hege, lieber Herr Niggemeier, weiß ich allerdings auch nicht, warum es notwendig war, diese Dame, der nun wirklich nicht wohl in ihrer Haut gewesen sein kann, nun noch einmal in aller Ausführlichkeit im Fernsehblog der Öffentlichkeit zu präsentieren.

  5. Schon peinlich. Waren bestimmt...
    Schon peinlich. Waren bestimmt die schlimmsten 60 Minuten ihres Lebens.

  6. Zusatzjoker gelten ja als die...
    Zusatzjoker gelten ja als die sog. Experten … wer sich also anmaßt, das „sicher“ zu wissen, nur der Chance auf 500 EUR wegen, der sollte auch aushalten (können), wenn´s schief geht … und so schockiert sah sie – für mich – gar nicht aus.
    Mittlerweile stehen ja auch immer gleich die Nachbarn mit auf, das erhöht die Chancen, ausgewählt zu werden – so auch hier; dieser hätte natürlich (nachweislich !) ebenfalls die falsche Antwort gegeben …
    Mir tut nur der sympathische Kandidat leid (auch wenn er es letztlich natürlich selbst verantworten muß), aber die Zuschauerin jedenfalls nicht … deswegen find ich den Blog diesbezüglich auch nicht weiter dramatisch :o)

  7. Es ist mir immer wieder ein...
    Es ist mir immer wieder ein Rätsel, wieso Eigen- und Fremdwahrnehmung bei Menschen manchmal so diametral auseinander liegen. Sie war überzeugt es zu wissen, ohne den blassen Hauch eines ungefähren Schimmers zu haben. Das ist in meinen Augen nicht viel anders, als bei den DSDS-Kandidaten, die überhaupt nicht – nicht einmal schlecht – singen können. Hauptsache mal im Fernsehen.

  8. Da kommen vielleicht mehrere...
    Da kommen vielleicht mehrere Dinge zusammen, der nette Herr Jauch, das Frensehen, „God bless america“ hat sie auch schon mal einen Präsidenten sagen hören. Freundlich euphorisch steht sie auf wird ausgegewählt, wacht auf und merkt „na das war wohl etwa voreilig ….“ Schwamm drüber Frau U!
    Naja eigentlich wollte ich nur schreiben: „Sarah Connor kann nicht singen aber ihr Sohn wird die Welt retten.“ – Hab ich auf nem T-shirt gelesen.

  9. Kleiner Nachtrag zum Thema...
    Kleiner Nachtrag zum Thema „Selektive Wahrnehmung“: Der Zusatzjoker (also der, bei dem die Leute im Publikum aufstehen dürfen) wurde bisher 126 mal gezogen; nur 13 mal lag er daneben. Aber diese Fälle bleiben natürlich besonders im Gedächtnis haften.

  10. Ich fand die letzte Kandidatin...
    Ich fand die letzte Kandidatin viel geiler:
    „Wen wollte Arnold Schwarzenegger 1984 als ‚Terminator‘ terminieren?“
    A: Sarah Connor – B: Yvonne Catterfeld – C: Nena – D: Bill Kaulitz
    Erst Antwort der Kandidatin: Mhmm, also Sarah Connor, Yvonne Catterfeld und Bill Kaulitz waren damals noch nicht im Geschäft, also kann es nur Nena sein… autsch…
    Und dann wählt sie noch als Telefonjoker eine FRAU, das hätte jeder Mann gewusst, oh man… und dann direkt noch den 50:50 hinterher… Manchmal fragt man sich echt…

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