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Von wegen sterbendes Medium: 225 Minuten sieht jeder von uns im Schnitt täglich fern. In diesem Blog stehen die Gründe dafür. Und die dagegen.

Schleichwerbeverdacht: Die ARD mistelt sich so durch

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Die ARD-Programmdirektion äußert sich zu den Misteltherapie-Dialogen in "Sturm der Liebe" und beteuert, alles getan zu haben, um einen Schleichwerbeverdacht auszuschließen. In der sendereigenen Clearingstelle, die 2005 zur Aufklärung von Schleichwerbefällen eingesetzt wurde, ist man skeptischer und hat bereits eine persönliche Erklärung von Bavaria-Chef Achim Rohnke angefordert.

Wahrscheinlich ist die ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“ bisher maßlos unterschätzt worden. Sie ist keine Industrieproduktion, in der halbgare Groschenromanhandlungen fürs Fernsehen nachgedreht werden und arbeitet auch nicht mit Stereotypen, die Hausfrauenherzen höher schlagen lassen sollen, sondern glänzt durch ihre fein ausgearbeiteten Handlungsstränge mit einer besonderen Nähe zur Lebenswirklichkeit. Jedenfalls deutet das die Programmdirektion des Ersten an, wenn man bei ihr anruft und einen unschönen Schleichwerbeverdacht im Gepäck hat.

In der vergangenen Woche tauchten in „Sturm der Liebe“ merkwürdige Dialoge auf, die sich leicht als in die Handlung verwobene Werbung für die (umstrittene) Misteltherapie zur Behandlung von Krebs lesen lassen. (Genauso gut aber auch nicht, wie manche Kommentatoren im Fernsehblog anmerkten.)

In jedem Fall sorgen die Dialoge, die dadurch auffallen, dass sie in einer Serie verkommen, die bisher nicht in erster Linie für ihre differenzierte Darstellung alternativer Heilpräparate bekannt war, für Verwirrung. Ist das jetzt Themenplacement? Oder nicht?

Die Programmdirektion der ARD sagt: nein. Und findet, dass Journalisten, denen solche Dialoge auffallen, erst einmal zu beweisen haben, dass es sich dabei tatsächlich um ein unerlaubtes Placement handelt. (Was schwierig ist, wenn man keinen direkten Aktenschrankzugang in Geiselgasteig besitzt.) Auf die Frage, ob die ARD ganz konkret ausschließen könne, dass für Hinweise auf die Misteltherapie Gelder an die zuständige Produktionsfirma Bavaria oder an der Produktion beteiligte Personen gezahlt wurden, gibt es allerdings keine klare Antwort:

„Eine hundertprozentige Sicherheit lässt sich in Anbetracht der Fehlbarkeit von Menschen nie herstellen. Wir müssen uns auf die Aussagen unserer Produktionsfirmen verlassen. Das ist nicht zuletzt auch Gegenstand der Produktionsverträge.“

In einem will sich die ARD aber nichts vorwerfen lassen:

„Die ARD jedenfalls hat alles veranlasst, um einen Schleichwerbeverdacht ausschließen zu können.“

Falls Sie sich jetzt fragen, was das zu bedeuten hat: Das haben wir uns auch gefragt. Die Antwort lautet: Die ARD hat alles veranlasst, um einen Schleichwerbeverdacht auszuschließen, indem die für „Sturm der Liebe“ federführende Redaktion des WDR eine Stellungnahme der Bavaria einholte, in der die Bavaria versichert, dass es sich bei den Misteltherapie-Dialogen nicht um Themenplacement handelt. (Den genauen Wortlaut der Stellungnahme stellt die ARD Journalisten nicht zur Verfügung.)

Die Bavaria, Sie erinnern sich bestimmt, ist diese vertrauenswürdige Produktionsfirma, die der ARD vor vier Jahren einen ihrer größten Skandale bescherte, inzwischen aber vollständig rehabilitiert zu sein scheint.

Die Misteltherapie-Dialoge hält man in der Programmdirektion offenbar für ok, zu einer expliziten Unbedenklichkeitsbescheinigung will man sich aber nicht hinreißen lassen. Die Zuschauerredaktion des Ersten fand da Mitte des Monats in einer Mail an eine Zuschauerin, die den Verdacht der Schleichwerbung in „Sturm der Liebe“ vorgebracht hatte, schon klarere Worte:

„Wir können Ihnen versichern, dass es sich bei dem von Ihnen beschriebenen Vorgang in ‚Sturm der Liebe‘ nicht um Schleichwerbung handelt.“

Und, noch expliziter:

„Auf keinen Fall bekommen wir Geld dafür, dass wir die Misteltherapie in ‚Sturm der Liebe‘ erwähnen. Dafür hat die ARD eigens eine Clearing-Stelle gegen Schleichwerbung aufgebaut.“

Die Clearingstelle der ARD ist allerdings nicht, wie man sich das vorstellen könnte, eine Institution, die regelmäßige Kontrollen auf Schleichwerbeeinflüsse durchführt, um neue Skandale zu vermeiden, sondern wird bloß „im Einzelfall“ aktiv, das bedeutet: nach konkreten Zuschauerhinweisen, wie wiederum die Programmdirektion der ARD auf Anfrage bestätigt:

„Anders als noch im Jahre 2005 ist heute jedoch jeder Programmteil im Ersten Deutschen Fernsehen redaktionell an eine Landesrundfunkanstalt angebunden und wird dort auch redaktionell abgenommen. Die Clearingstelle geht daher entsprechenden Vorwürfen nach, holt Stellungnahmen ein und beantwortet Zuschaueranfragen, nimmt aber keine eigenen Programmbeobachtungen vor.“

Der Leiter der Clearingstelle, SWR-Justiziar Hermann Eicher, bestätigt auf Nachfrage, dass er sich wegen der Angelegenheit „Sturm der Liebe“ am gestrigen Mittwoch telefonisch an den Bavaria-Geschäftsführer Achim Rohnke gewandt habe, um ihn um eine eigene Stellungnahme zu bitten und sich vom Drehbuchautor schriftlich versichern zu lassen, dass dieser nicht zu einer Platzierung der Mistelteharpie angeleitet worden sei. Außerdem will Eicher bei der Bavaria Media überprüfen lassen, ob es zuletzt ungewöhnliche Zahlungseingänge gegeben habe. Offenbar gibt es innerhalb der ARD unterschiedliche Ansichten über die Problematik der Misteldialoge. Eicher scheint jedenfalls ein Interesse daran zu haben, den Fall noch einmal genauer zu prüfen. Er räumt aber auch ein: Sobald die Bestätigungen der Bavaria vorlägen, seien seine Möglichkeiten erschöpft.

Eine Stellungnahme des WDR, dessen Redaktion die betreffenden Folgen ja „redaktionell geprüft“ haben muss, ohne Auffälligkeiten festzustellen, ist angefragt und wird nachgereicht.

Bloß eines noch, wieder aus der ARD-Programmdirektion, die wie folgt argumentiert:

„Würde man sämtliche Elemente aus einer Serie eliminieren, die ’nach Themenplacement aussehen‘ könnten, dann wäre nur noch eine völlig inhaltsleere und weit von der Lebenswirklichkeit entfernte Serie möglich.“

Na gut, aber — ist das nicht einfach die korrekte Beschreibung für: Telenovela?


42 Lesermeinungen

  1. Hannelore sagt:

    Öffentliche Werbung für...
    Öffentliche Werbung für Mittel und Therapien für bestimmte Krankheiten (u.a. Krebs) ist nach meinen jüngsten Recherchen völlig verboten, auch von „Nichtfachleuten“. Das einzige, was erlaubt ist, sind Berichte über eigene Erfahrungen.
    Da die ARD uneinsichtig scheint, wird sich wohl der Gesetzgeber damit beschäftigten müssen. Gerade bei derartigen Therapien, die zu Lasten von „schwer Kranken“ gehen, sollte sich die ARD besonders genau informieren. In diesem Fall scheinen auch andere Dialogteile darauf hinzudeuten, dass sich hier jemand extrem umfassend mit sog. Anthroposophischen Therapien auseinandersetzt und die „Ansichten“ dieser Gruppe ganz massiv in die Sendung einfließen läßt.
    Für diese „Mittel“, die weder wirken noch beworben werden dürfen, ist lediglich wichtig, immer wieder genannt und nachgefragt zu werden, sonst ist die „Sonderzulassung“ weg.
    Die Anthroposophischen Vereine und Interessensverbände werden u.a. von der Firma Weleda gesponsert, die dafür im Gegenzug für z.B. die anthroposopischen Ärtze auf ihrer Internetseite Werbung mit Hinweis auf „Erfahrung mit der Misteltherapie bei Krebserkrankung „betreiben (auch veboten). Hier soll sich die Bundesärztekammer kümmern.
    Ich kenne jemanden, der – hätte er auch nur 1-2 Wochen mit der Chemo gewartet, heute nicht mehr leben würde. Geheilt dank Schulmedizin… Ich selbst wäre ohne die sog. Apparatemedizin heute auch nicht mehr am leben. Mich ko… es wirklich an, wie diesen Kranken auch noch von völlig skrupellosen Geschäftemachern mit derartigen Präparaten das Geld aus der Tasche gezogen wird. Die sterben so wie so und können die Firmen nicht mehr verklagen.
    Dann fehlen noch Sprüche wie: wieso, es hat doch nicht geschadet, oder es hat wahrscheinlich evtl. das Leben um … verlängert???. Am besten ist noch der Spruch: ich hatte das Gefühl, derjenige (der schon tot ist) hat sich damit besser gefühlt… Einer der Hersteller weist in seiner Bilanz darauf hin, dass Patienten vor dem Sozialgericht durchgesetzt hätten, dass die Kasse weiterhin die Kosten bei einer Palliativbehandlung erstattet (das waren Totkranke, die nicht mehr am Leben sind). Diese Firmen sind sogar zu feige, selbst für die Kostenerstattung zu klagen.
    Die ARD sollte sich von derartigen Firmen und Praktiken meiner Meinung nach deutlich distanzieren.

  2. Marie sagt:

    Justus' Beitrag erklärt ja...
    Justus‘ Beitrag erklärt ja doch jetzt einiges: Die Darstellerin von Victoria hat wohl schon länger geplant, aus der Serie auszusteigen. Deshalb hat man ihr eine ‚langwierige‘ Krankheit angedichtet – eben Leukämie. Damit man allen, die eine Chemotherapie machen, nicht die Hoffnung nimmt, dass diese Behandlung helfen könnte, hat man sich dafür entschieden, sie die Chemo abbrechen und eine alternative Therapie machen zu lassen, damit sie ‚glaubwürdig‘ und ohne Beeinträchtigung der Motivation von Chemotherapiepatienten sterben (aussteigen) kann.
    Das entspricht doch der üblichen Praxis und erklärt vielleicht die mistelige Idee, oder?

  3. Marc sagt:

    @Justus: Wer stirbt in der...
    @Justus: Wer stirbt in der Serie? Heute in Folge 793 starb Fred (war ich sozusagen live dabei) und Viktoria lebt (zumindest bis Folge 812, wie die letzte aktuelle Vorschau beschreibt).
    Aber ich sehe schon, wir brauchen hier Spoilertags. 😀

  4. pschader sagt:

    Gibt es eigentlich noch mehr...
    Gibt es eigentlich noch mehr Meinungen zu dem, wie sich die ARD zu der Angelegenheit geäußert hat? Ich fände das interessant.

  5. Hannelore sagt:

    Liebe Marie,

    statt...
    Liebe Marie,
    statt Friedenspfeife einen Vorschlag:
    es gibt das Serienforum, dort kann man sich über die Dialoge, Inhalte, Folgesendungen etc. wunderbar mit Gleichgesinnten austauschen, Tränen vergießen, sich über die Frisur von .. unterhalten und darüber debattieren, ob Werner aussieht wie …
    Jedem sein Niveau. Ich sehen die Soap als das, was sie ist, seichte Nachmittagsunterhaltung, die ich mit ansehe, weil ich oft aus gesundheitlichen Gründen „auf mein Sofa angewiesen bin“ und es um die Zeit keine echten Alternativen gibt.
    Die ARD macht es sich mit ihren Pflichten als öffentlichrechtliche „unabhängige“ Medienanstalt doch etwas zu einfach.
    Ich jedenfalls werde die ARD weiterhin mit Briefen etc. nerven. Da ich jetzt ja nicht einmal mehr SdL anschauen mag, habe ich ja jeden Nachmittag eine Stunde Zeit.

  6. Hannelore sagt:

    Neben bereits erwähnten sowie...
    Neben bereits erwähnten sowie Bundesärztekammer (bzgl. Werbung auf der Weleda-Seite) habe ich auch die Deutsche Krebshilfe als Interessensverband der Krebskranken angeschrieben.
    Auszug:

    Ich möchte Sie bitten, sich dafür einzusetzen, dass das Heilmittelwerbegesetz (hier § 12) im Interesse schwer Krebskranker auch von der ARD beachtet wird.
    …..

  7. nona sagt:

    Spassig finde ich die...
    Spassig finde ich die Unterschiede in den Reaktionen auf die Frage „Schleichwerbung?“, quasi:
    Zuschauerredaktion: „Nein. Nächste Frage?“
    Programmdirektion: „Beweist *ihr* es erstmal, ansonsten haltet gefälligst die Füsse still. Unser Programm ist doch so toll!“
    Clearing-Stelle: „Hmm. Riecht in der Tat komisch. Wir untersuchen mal.“
    Sehr amüsant auch die Programmdirektion mit dem unwillkürlichen Fehlfloskel „Die ARD jedenfalls hat alles veranlasst, um einen Schleichwerbeverdacht ausschließen zu können.“ Tja, ich würde mal sagen: wenn das wirklich so gemeint ist, dann ist das fehlgeschlagen. Denn der Schleichwerbeverdacht besteht ja, und meines Erachtens besteht er berechtigterweise. Die Dialogpassagen sind ja nicht nur entsetzlich schlecht, sie werben auch schleichend (die Frage ist nur, ob absichtlich oder nicht). Was die ARD tatsächlich „alles veranlassen“ soll, hat dem Ausschließen von Schleichwerbung zu dienen, nicht dem Ausschließen von Verdachten.

  8. Arnulf sagt:

    @Peer: Also die...
    @Peer: Also die Verdachtsberichterstattung in allen Ehren, aber im Grunde hat die ARD recht (auch wenn ihre Formulierungen nicht sehr diplomatisch sind): Es ist jetzt Aufgabe des Kollegen Niggemeier, stichhaltigere Belege für seinen Verdacht zu liefern, also (anonyme) Aussagen von Produktions- oder Pharmamitarbeitern, Dokumente etc., so wie es Lilienthal damals auch gemacht hat.
    Dass die Clearingstelle (auf konkrete Beschwerde von Zuschauern) aktiv wird und angeblich die Zahlungseingänge überprüfen will, finde ich (falls das geschieht) okay – viel mehr könnte die Staatsanwaltschaft auch nicht machen. Und die Antwort der Zuschauerredaktion: Ja mei, das ist wie bei den Leserbriefredaktionen der Tageszeitungen auch. Da sitzen ein paar schlecht bezahlte Aushilfen oder Praktikanten, die die Zuschauer/Leser ruhigstellen sollen. Als offizielle Stellungnahme eines Mediums würde ich das nicht ansehen.
    Davon abgesehen, wäre es eigentlich im Sinne der journalistischen Sorgfaltspflicht gewesen, im ersten Posting bereits der Clearingstelle, als ihr ans Bein gepinkelt wurde, die Möglichkeit zu einer Stellungnahme einzuräumen.

  9. Haco sagt:

    Ich finde es etwas...
    Ich finde es etwas irritierend, dass es keine Programmbeobachtung gibt. Vermutlich gibt es außer dem Redakteur, der die jeweilige Sendung abnimmt, niemanden in der ARD, der das eigene Programm auch guckt.
    Vielleicht hat sich da über die Jahre etwas eingespielt, was den Beteiligten gar nicht mehr auffällt. Film- und Werbebranche haben sich vermischt, Autoren und Regisseure werden immer mal wieder auch für die Werbung arbeiten. Wenn da gemauschelt wird, Ideen ausgetauscht oder „Anregungen“ aufgegriffen werden, wird man das schwer rausfinden können. Umsowichtiger wäre eine unabhängige Programmbeobachtung.
    Denn das entscheidende ist, ob ein Programm werblichen Charakter hat oder nicht. Dass das im vorliegenden Fall zutrifft, wurde hier dokumentiert: Die Dialoge werben für die Misteltherapie, erklären, wofür sie gut ist, wo man entsprechende Präparate erhält, wo man sich informieren kann und dass man die Packungsbeilage beachten soll. Ob da Geld geflossen ist, und wie diese Dialoge zustande kamen ist zweitrangig. Sie sind da, und haben da nichts zu suchen.
    Zum Thema Tatort & Autos: Immer wenn man etwas geschenkt bekommt, fühlt man sich – auch unbewusst – verpflichtet eine Gegenleistung zu erbringen. So tickt der Mensch. Die Produktionsfirma wird automatisch den Wagen auch entsprechend in Szene setzen wollen, um sich etwas zu revanchieren. Ich verstehe nicht, warum man nicht einfach ganz normal einen Wagen für ein paar Tage mietet. Machen doch andere Menschen auch so.

  10. Marie sagt:

    Liebe Hannelore,
    ich...

    Liebe Hannelore,
    ich verliere mich hier nicht in Trivia, sondern bleibe beim Thema: Den Serienmachern werden ihre Inhalte anhand ausgewählter Dialoge vorgeworfen – ich bleibe am Text und argumentiere mit anderen Dialogen, die eben diese Inhalte in einem anderen Licht erscheinen lassen. Mich wegen meiner Kenntnis dieser Dialoge oder meines Interesses daran als niveaulos oder hier fehl am Platze diskreditieren zu wollen, halte ich meinerseits für niveaulos. Deshalb bin ich auch nicht der Ansicht, meine Beiträge gehörten ins Serienforum, weil ich hier wie bereits im vorigen Thread ganz dezidiert auf die konkret geäußerten Vorwürfe der Journalisten eingehe.
    Was die Reaktion der ARD angeht: Wie sollen sich denn die verantwortlichen Gremien äußern, um Sie zufriedenstellen zu können? Mit welcher Aussage oder Maßnahme wären alle Schleichwerbungsthesen-Befürworter denn zufrieden? Was würde Ihren Verdacht restlos ausräumen? Was können sie tun, um sich zu rechtfertigen, zu ‚rehabilitieren‘?
    Sagen Sie ihnen einfach, welche Aktionen Sie sich wünschen – das Öffnen der ‚Giftschränke‘, das Offenlegen der Konten, eidesstattliche Erklärungen… wenn Sie glauben, für ein derartiges Ansinnen die moralische Grundlage zu besitzen.
    Und ist es denn moralisch unbedenklicher, selbstbewusst zu titeln „Die ARD wirbt wieder für Pharma-Unternehmen“, ohne dafür hinreichende Belege zu haben, statt beispielsweise „Wirbt die ARD wieder für Pharmaunternehmen?“ Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein!

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