Das Fernsehblog

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Von wegen sterbendes Medium: 225 Minuten sieht jeder von uns im Schnitt täglich fern. In diesem Blog stehen die Gründe dafür. Und die dagegen.

Der Nächste bitte! Das Liveblog zum "DSDS"-Finale

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Vier Monate haben sie gekämpft, geweint und gesungen. Für diesen einen Abend. Jetzt dauert's nicht mehr lange bis feststeht, wer die sechste Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" gewinnt: Sarah Kreuz oder Daniel Schuhmacher. Das Fernsehblog ist live dabei – und auch schon in ganz theatralischer Stimmung. Lesen und kommentieren Sie doch mit!

Jetzt dauert’s nicht mehr lange bis wir wissen wer’s wird: Mit ein bisschen Glück entscheidet sich heute Abend, wer die sechste Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ gewinnen wird. Und Glück bedeutet in diesem Fall: dass sich einer der Autoren, die Moderator Marco Schreyl immer seine gruseligen Rauszögertexte für die Entscheidungsshow schreiben, während der Sendung aus Versehen in der Toilette einschließt. Andernfalls wird die Entscheidung wohl erst nach 0 Uhr fallen. Wie dem auch sei: Damit der Abend nicht ganz so lange wird, gibt das Fernsehblog seinen Senf dazu (und schickt schöne Grüße an die Kollegen vom „Guardian“, die heute Abend „Britain’s Got Talent“ livebloggen).

Wenn Sie sich also Daniel Küblböck ersparen wollen, der bei Bild.de „live tickert“, und trotzdem wissen wollen, wie die Show wird, schauen Sie doch gleich wieder rein. Um viertel nach acht geht’s los. Ich fön mir noch mal kurz die Haare, wie Schreyl sagen würde, und dann bin ich wieder da. Bis gleich.

Bild zu: Der Nächste bitte! Das Liveblog zum "DSDS"-Finale
Zwei, die sich liebhaben: Sarah Kreuz, Daniel Schumacher nach der Entscheidung im Halbfinale vor einer Woche, daneben Ex-Konkurrentin Annemarie / Foto: RTL

20.13 Uhr, Peer: Guten Abend, willkommen zum letzten „DSDS“-Samstag in diesem Jahr. „Exclusiv“ hat die in den vergangenen Wochen ausgeschiedenen Kandidaten gerade schon abstimmen lassen, wer gewinnen soll: Sarah oder Daniel. Das Ergebnis war 4:4. Jau. Ob die Show gleich genauso spannend wird? Ach ja, bevor ich’s vergesse: Der Stefan ist auch da. Und wenn Sie mögen, kommentieren Sie einfach mit! (Kann sein, dass wir beim Freischalten nicht ganz so flott sind.)

20.14, Stefan: Ich möchte darauf hinweisen, dass mich der Herr Peer (Zweitplatzierter bei „Deutschland sucht den Superpeer“ 1981 und 1982) mit falschen Versprechungen in seine Wohnung gelockt hat und die Fußfesseln erst nach Mitternacht wieder lösen will. Ich werde versuchen, mich mit schlechten Witzen dafür zu rächen, diese grauenvolle Sendung gucken zu müssen, an deren Ende total überraschend Daniel Schuhmacher der neue „Superstar“ sein wird.

20.15 Uhr, Peer: Los geht’s. Und nach der Sendung kann Marco Schreyl endlich auch wieder die Luft aus seinen Moderationen lassen.

20.18 Uhr, Peer: Die Jury ist zur Feier des Tages ganz in weiß gekleidet. Und Nina Eichinger sieht in ihrem Kleidchen aus als würde sie nachher noch was am Trapez vorturnen. (Immerhin: Der Papa sitz im Publikum und schaut zu.)

20.21 Uhr, Stefan: Ich glaube, richtig emotionale Shows kann man daran erkennen, dass der Moderator am Anfang nicht häufiger als sechs, sieben, achtzehn Mal sagt, dass es eine richtig emotionale Show werden wird.

20.22 Uhr, Peer: Gerade werden die Finalisten in zwei Stahlkugeln von der Decke auf die Bühne gefahren. Sieht wirklich ein bisschen so aus als würde es heute Zirkus geben.

20.23 Uhr, Stefan:  Fragen aus der Hölle, die Marco Schreyl ist: „Sarah, bist du 100-prozentig vorbereitet auf das, was du gleich erleben wirst?“ – „Daniel, ist dir klar, dass nach diesem Abend alles ganz anders werden könnte?“

20.32 Uhr, Peer: Drei Runden gibt’s. Und die erste Runde heißt „Herzenssongs“. Sarah hat mit Aretha Franklin angefangen. Und zum Schluss schon mal ganz schön die Töne versemmelt. Eieiei. Aber Bohlen sieht gnädig drüber hinweg: „Ich hab sie bei ‚DSDS‘ noch nie besser gehört.“ Oh, und gerade sagt die blonde Frau in der Jurymitte auch was. Wie hieß die nochmal?

20.35 Uhr, Stefan: Gewisse Rat-, Sprach- und Spannungslosigkeit hier. Fast bin ich froh, dass Marco Schreyl da ist und Dinge sagt wie: „Heute abend ist Weihnachten. Für Sie. Und für Sarah.“ und: „Die Latte liegt verdammt hoch heute abend und zwar so hoch wie noch nie zuvor in dieser Staffel. Wir haben zwei Kandidaten, das bedeutet direkter Vergleich, und wenn es in dieser Staffel einen Mann gab, der Sarah das Wasser reichen konnte, dann war es er.“ Das ist zwar gaga, aber wenigstens ist es gaga. – Ich mach mal den Alkohol auf.

20.39 Uhr, Peer: Daniels Nummer ist „Soulmate“ von Natasha Bedingfield. Und auch nicht so toll. Hat sich ein bisschen angehört als würde ihm zwischendurch die Puste ausgehen. Aber die Jury sagt heute ja nur noch Nettes, oder? Ist doch ein großes Versöhnungsfest. Apropos Versöhnung: Ich hätte für die nächste Staffel „DSDS“ gerne Zweikanalton. Einen Kanal mit und vor allem einen ohne die völlig übergeigten Moderationen von Marco Schreyl.

20.42 Uhr, Peer: Ist dass eigentlich sexistisch, dass die Frauen in der Jury bei „DSDS“ immer nur Mist erzählen (dürfen)?

20.45 Uhr, Stefan: Jedesmal, wenn ich Benny sehe, denke ich: Was macht Thomas Gottschalk da bei RTL?

20.46 Uhr, Stefan: Wenn wir investigative Journalisten wären, würden wir jetzt mal versuchen rauszukriegen, was die Jury auf den Kopfhörern hat, das sie dann so euphorisiert kommentieren, und vor allem: Warum wir stattdessen diese von dem ganzen Pomp eingeschüchterten Gurken hören müssen.

20.48 Uhr, Stefan. REWE-Werbespot: „Unsere Vorstellung von Frische ist nicht ganz normal.“ Die lassen sich die Slogans jetzt von Schreyls Texter schreiben. (Alkohol reicht bestimmt nicht.)

20.57 Uhr, Peer: War ja klar, dass das eine große Rückblickorgie geben würde heute. Jetzt laufen also noch mal die absurdesten Ausschnitte aus den Castings. Währenddessen kann ich vielleicht bekannt geben, was ich an „DSDS“ wirklich vermissen werde: das kleine Männchen aus dem Sony-Ericsson-Sponsorhinweis, dem die Farben aus den Riesenohren leuchten. Geht das jemandem genauso?

21.00 Uhr, Stefan: Dreiviertelstunde rum und wir haben zwei verdammte mittelmäßige Auftritte gehört. Da kriegt man wirklich wenig Inhalt für seine Zeit. (Das wär mal ein Thema für Birgit Schrowange und ihren RTL-„Extra“-Test: Wieviel Luft darf in Fernsehsendungen sein, bevor der TÜV einschreiten muss?)

21.02 Uhr, Peer: Bohlen sagt auf Schreyls Frage, warum es so wichtig ist, dass bei „DSDS“ auch die „schrägen Leute“ auftreten: „Wenn nur so tolle Leute wie Daniel und Sarah kommen würden, wär’s auf Dauer ja langweilig.“ Wieso „auf Dauer“?

21.07 Uhr, Peer: Hat RTL womöglich einen Rahmenvertrag mit Whitney Houston geeschlossen, dass in jeder Staffel mindestens 16 Titel von ihr gesungen werden müssen oder kommt mir das nur so vor? Gerade versucht sich Sarah jedenfalls an „I will always love you“, und das ist deutlich besser als der erste Auftritt. Und jetzt: Standing Ovations! Tränen! Das volle Programm!

21.13 Uhr, Stefan: Interessante Strategie von RTL, vor jedem Auftritt dermaßen auf die Pathosdrüse zu drücken, dass die Stimmen der Kandidaten fast zwangsläufig von ihren Tränen erstickt werden. Schon klar, dass RTL mit aller Macht das Finale, äh, finalig machen will, aber könnte man da nicht auch eine begeisterte, gutgelaunte, halblockere Jubelshow raus machen? Muss es dieses Dauerdrama „Als Kind wurde er für seine Stimme geschlagen und nun kann er der Superstar werden, aber wenn Sie ihn nicht wählen, muss er sich morgen wieder von Kindern schlagen lassen“ sein? (Zitat nicht wörtlich.)

21.18 Uhr, Peer: Daniels „Ain’t no sunshine“ von Bill Withers war eben echt ziemlich gut. Und jetzt warten wir mal auf den „Siegertitel“, der von Dieter Bohlen geschrieben wurde, sowohl von Sarah als auch von Daniel gesungen wird und übrigens den unverwechselbaren Titel „Anything but love“ trägt.

21.23 Uhr, Peer: Weil grade Werbung ist: Stefan, du hattest dich doch neulich gefragt, was eigentlich Tooske Ragas inzwischen macht, die früher mit Schreyl moderierte. Ich weiß es jetzt: Die moderiert in den Niederlanden „The Next Uri Geller“. Ehrlich.

21.24 Uhr, Stefan: Kriegt denn jedes Land seinen eigenen nächsten Uri Geller? Können die nicht unseren Rabenvater nehmen?

21.28 Uhr, Stefan: Um mal was Positives über Marco Schreyl zu sagen: Er ist nicht Carsten Spengemann. Aber warum schreit der so? Warum sind seine Texte so furchtbar? Warum ist der so maniriert? Warum sagt er immer wieder dasselbe?

21.30 Uhr, Peer: Hast du letzte Woche nicht gesehen? Da sah Schreyl nämlich in seinem knallroten Anzug ganz genau so aus wie Spengemann.

21.33 Uhr, Stefan: Sarah singt den Bohlen-Gewinner-Song, und Peer ist überzeugt, den schon einmal gehört zu haben. (Er sucht gerade, wo.) Als ob es irgendeinen „neuen“ Bohlen-Song gäbe, den man nicht schon einmal gehört hätte. Aber das muss man dem Stück lassen: Es ist wirklich spektakulär… langweilig.

21.38 Uhr, Peer: Jetzt weiß ich’s wieder: Den haben die Kandidaten im Recall schon mal singen müssen, und damals hat Bohlen glaub ich schon gesagt, dass man das kaum besser machen könne als Daniel. (Markus und Carsten in den Kommentaren erinnern sich auch.)

21.39 Uhr, Stefan: Ach, ist das alles ein Gewese. Da stellen die einen Kronleuchter, einen Sessel und vier Säulen auf die Bühne, und alle so: Das Bühnenbild ist ja wohl… also, sowas Tolles… nein, dieses Bühnenbild… bitte nochmal Applaus für… ist das nicht Wahnsinn, dieses Bühnen—  Und kein Dickie Bach, der wenigstens respektlos seinen Bauch an einer Säulen schubbern würde!

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21.49 Uhr, Stefan: Ein weiterer Schreylismus: „Unsere Telefonleitungen, die sind offen wie ein Scheunentor, und das ist schön so.“

21.52 Uhr, Stefan: Jetzt singt Daniel denselben Bohlen-Song. Und mal abgesehen davon, dass er einige Töne verhaut, macht seine Stimme den Titel viel, viel interessanter. Erstaunlich.

21.53 Uhr, Peer: Vielleicht bist du auch von dem weißen Kapüzchen abgelenkt, das er da trägt.

21.55 Uhr, Stefan: Bohlens „Gewinnersong“ ist grauenvoll, wirklich grauenvoll. Aber Daniel ist der neue Superstar, und ich finde: verdient. Sarah kann singen, aber Daniel ist ein Typ, den man als „Superstar“ vermarkten kann. Und wenn es um irgendetwas geht in dieser Show, außer die Show selbst, dann darum.

21.58 Uhr, Peer: Mir war das ja heute etwas zu kuschelig. Also nicht, dass ich mir den Annemarie-Zoff wieder zurück wünschen würde, auf keinen Fall. Aber ein bisschen fetziger und weniger balladig hätte der Show schon ganz gut getan, nicht?

22.12 Uhr, Peer: Zum Abschluss gibt’s gerade ein gut gelauntes Wiedersehen mit allen Mottoshow-Kandidaten, die „Time of my Life“ aus „Dirty Dancing“ singen. Wobei man sich da ja bei dem ein oder anderen schon fragt, wie er es eigentlich so weit gebracht hat.

22.13 Uhr, Stefan: Mach die Fußfesseln auf, Peer.

22.16 Uhr, Peer: Die Fußfesseln bleiben dran, Stefan! Der Superlativ-Generator in Köln-Ossendorf ist bloß heiß gelaufen und muss jetzt für ein Stündchen abkühlen. Es geht dann gegen 23.15 Uhr weiter. Halten Sie durch mit uns! Und vielen Dank fürs Kommentieren. Das ist ein sehr, sehr emotionaler Abend für Stefan und mich.

 

23.15 Uhr, Peer: Wir sind wieder da. Und schauen mit Schrecken die letzten Sekunden von „Böse Mädchen“ bevor Marco Schreyl gleich wieder sagt: „Es ist der Fight des Jahres.“

23.17 Uhr, Stefan: Ich würde gerne was Vernichtendes über diese unglaublich schlechte Garnier-Werbung mit der Hair-Repair-Mär jede Woche schreiben. Aber mir friert jedes Mal das Gehirn ein.

23.22 Uhr, Peer: Der Zwischenstand im Voting: 50,6 Prozent zu 49,4 Prozent. Das ist dann ja doch ganz erstaunlich dafür, dass bisher alle gesagt haben, wie klar das ist, dass Daniel das Ding für sich entscheidet. Stefan meint ja, das ist eh Schmu, was RTL uns da jetzt vorsetzt. Aber das ist auf jeden Fall die erste Staffel, in der regelmäßig die Votingergebnisse eingeblendet werden. (In den früheren Staffeln wäre das auch nicht gegangen, weil Mark Medlock ja soweit ich mich erinnere von vornherein unerreichbar vor den anderen Kandidaten lag, in jeder Show.)

23.26 Uhr, Peer: „Die wahrscheinlich besten Finalisten, die wir jemals hatten“ (SChreyl) singen jetzt noch mal „Anything but love“, und danach wahrscheinlich noch mal in der Bobbelsche-Version mit Medlock in der Mitte, und danach wahrscheinlich noch mal…

23.27 Uhr, Stefan: Und sie haben mehrere Kerzen auf die Bühne gestellt. Mensch, RTL, das ist unglaublich. Kerzen! Mehrere! Das ist so emotional.

23.28 Uhr, Stefan: Gibt es eigentlich Untersuchungen, wieviele Menschen, die Amokläufe begehen, DSDS gesehen haben? Mich macht diese Show wirklich aggressiv.

23.29 Uhr, Peer: Oooooch, so kuschelig wie das alles ist? Wahrscheinlich haben unsere Kommentatoren Recht, Stefan: Die sollen einfach beide gewinnen und gehen dann als erstes „DSDS“-Duett in die Geschichte ein. In welche Geschichte auch immer.

23.31 Uhr, Stefan: Jeder, der ein „emotional“-Trinkspiel aus der Show gemacht hätte, läge jetzt im Koma. „Ich weiß, es ist eine emotionale, eine sehr, sehr hochemotionale Entscheidung“, schreylt der Moderator. Würde es eigentlich gegen die Genfer Menschenrechtskonvention verstoßen, ihn zu zwingen, sich seine eigene Moderationen anzusehen (Marcoboarding)?

23.42 Uhr, Peer: Stefan, hatte ich schon erwähnt, dass ich, als ich neulich zu Besuch bei „DSDS“ war, einen kurzen Blick in das Zimmer werfen durfte, in dem Dr. Fleischhauer sitzt? Wobei: Zimmer wäre zuviel gesagt. Zelle würde es besser treffen.

23.46 Uhr, Peer: Die verstehen sich soooo gut, die Finalisten, und die sind so fair zueinander, da könnte sich Ban Ki-Moon für seinen Job noch was abschauen. Und jetzt läuft der 60-Sekunden-Countdown fürs Voting. Gleicht ist’s überstanden!

23.54 Uhr, Stefan: Der Notar Dr. Fleischhauer sagt, er könne bestätigen, dass alles mit rechten Dingen zugehe. Und die Regie blendet Annemarie ein. Dass letzte Woche der Sprecher ein paar Mal ihre und Daniels Nummer vertauschte hat dieser tolle Notar nicht bemerkt. Alles Deppen.

23.56 Uhr, Peer: Und der Gewinner heißt… – ach nee, erst muss der Marco ja noch seine Kärtchen alle weglesen („Ihr seid nicht nur Talente, ihr seid Rohdiamanten“, „das schönste Finale, das wir je hatten“, „Wahnsinn“, „nur einer kann der neue Superstar werden“).

23.59 Uhr, Stefan: Grauenhafte endlose Folter-Monologe von Marco Schreyl. Und ich bin sicher, RTL hält das für emotionales Fernsehen, wenn man ununterbrochen behauptet, es sei emotionales Fernsehen. Nochmal die Fallhöhe aufgemacht: „Sarah, Du bist hier hergekommen als Mädchen ohne Zukunftsaussichten…“ – „Daniel, es ist nicht lange her, da bist Du ein Bündel von Unsicherheit gewesen…“

0.01 Uhr, Peer: Gewonnen hat Daniel Schuhmacher – mit 50,47 Prozent.

0.03 Uhr, Peer: …und Sarah Kreuz macht einen sehr gefassten Eindruck da gerade.

0.06 Uhr, Stefan: Sarah hat gewonnen. Sie muss keine schlimmen Dieter-Bohlen-Songs singen, muss sich nicht vom notgeilen Volker Neumüller managen lassen, und mit etwas Glück ruft auch Nina Eichinger nicht so oft an, um ihr zu sagen, dass Sie es auch ganz toll fand, und was was heißen will, weil es total voll ihr Lieblingslied ist, was sie da gerade gesungen hat. Vielleicht fängt ihr Glück sogar gleich schon an und sie muss sich nicht von Frauke Ludowig interviewen lassen.

0.09 Uhr, Peer: Und da geht es hin, das Ohrenmännchen von Sony-Ericsson. Schnüff.

0.11 Uhr, Peer: Jetzt kommt Frauke Ludowig mit der „Nacht der Superstars“. Daniel gibt schon sein erstes Interview und sagt: „Oh Gott, ich hab ‚DSDS‘ gewonnen!“ Hört sich eher nach ’nem Titel für eine neue RTL-Show an.

0.14 Uhr, Peer: Was hat eigentlich die Frauke da an? Wieviele Tarzans mussten für dieses Kostüm sterben?

0.16 Uhr, Stefan. Der achtjährige Produktionsroboter vom Dienst bei rtl.de meldet auf der Startseite: „Gesanglich und optisch war es ein knallhartes ‚Mann gegen Frau‘-Duell im großen DSDS-Finale.“ Und Volker Neumüller hat Informationen aus erster Hand. Auf die Frage, wie viele Stimmen zwischen dem Ersten und der Zweiten lagen, sagt er: „Weiß ich nicht. Aber auf jeden Fall mehr als zehn.“ Jo.

0.25 Uhr, Peer: Wir sind übrigens noch da, es passiert nur gerade nix auf der Aftershowparty. Lorielle London erzählt, dass sie noch keine Geschlechtsumwandlung hat machen lassen. Oh, und – Überraschung: Da ist ja noch mal der Daniel für sein zweites Interview, in dem er nochmal dasselbe erzählt wie im ersten.

0.32 Uhr, Stefan: Peer? Die Fußfesseln?!

0.37 Uhr Uhr, Peer: Mensch Stefan, die sind doch schon seit ’ner Stunde offen. Haste nicht gemerkt? Da bei Frauke Ludowig auch nix mehr zu passieren scheint (und Dieter Bohlen ofenbar schon mit seinem Sparticket in der Bahn Richtung Urlaub düst), verabschieden wir uns jetzt mal und bedanken uns sehr bei allen, die mitgelesen und kommentiert haben. Ist immer wieder ein großes Vergnügen. Allen eine gute Nacht! (Und einen hochemotionalen Sonntag.)


127 Lesermeinungen

  1. Darf man einen Tipp abgeben?...
    Darf man einen Tipp abgeben? Ich glaube Lorielle gewinnt.

  2. SARA HAMMER GEIL ICH LEBE DICH...
    SARA HAMMER GEIL ICH LEBE DICH §$

  3. Das mit dem Alkohol ist ne...
    Das mit dem Alkohol ist ne gute Idee. Leider hab ich gar keinen Haus, weiß also noch nicht wie ich den Abend überstehen soll. Klar, ich könnt einfach den Fernseher ausmachen (oder das Programm wechseln), aber das ist ja auch langweilig 🙂

  4. Alkohol aufmachen? Gute Idee....
    Alkohol aufmachen? Gute Idee. Jedes Mal, wenn „emotional“ oder „Emotionen“ gesagt wird, gibt es einen Schnaps. Prost.

  5. Ich geb mal nen Tip ab, mit...
    Ich geb mal nen Tip ab, mit dem man bis jetzt immer richtig lag 🙂
    Steffan, Steffen (wie hieß der kleine Bruder von Michael nochmal ?!?) gewinnt, Sarah heult… muss dafür aber nicht die Schnulzen von Bohlen singen und wird natürlich erfolgreicher als der neue Superstar…..

  6. Ich spiele mit! Ich werde...
    Ich spiele mit! Ich werde jedes Mal etwas trinken, wenn Schreyl behauptet, dass es heute sehr knapp zugehen wird. Es ist jetzt 20:48 Uhr und die Werbung läuft. Bis 21 Uhr dürfte ich betrunken sein.

  7. 20.42 und noch kein mal...
    20.42 und noch kein mal Werbung ? Normalerweise kommt da doch schon der vierte Werbeblock….

  8. @tov: "Gefühl"! Vergiss den...
    @tov: „Gefühl“! Vergiss den Schnaps nicht, wenn sie vom „Gefüühl“ reden!

  9. Walter, Walter - bzw. Peer und...
    Walter, Walter – bzw. Peer und Stefan -, euren Job möchte ich haben …

  10. Nein, 50 zu 50. Wenns Dr....
    Nein, 50 zu 50. Wenns Dr. Fleischhauer bestätigt glaub ich das auch.

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