Das Fernsehblog

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Von wegen sterbendes Medium: 225 Minuten sieht jeder von uns im Schnitt täglich fern. In diesem Blog stehen die Gründe dafür. Und die dagegen.

Eine verheerende Entwicklung: Warum "Das Supertalent" prägend für unsere Fernsehkultur ist

| 40 Lesermeinungen

Trotz ihres Namens hat die RTL-Show "Das Supertalent" mit einer echten Talentsuche so gut wie gar nichts zu tun. Stattdessen wechseln sich Auftritte importierter Artisten mit Freaks und selbst gezüchteten Opfer-Helden ab. So gewöhnt der Sender seine Zuschauer an ein Programm, das nur noch die einfachsten Reflexe bedient.

Über 7 Millionen Menschen haben am Samstagabend bei RTL gesehen, wie eine füllige junge Frau, die in ein viel zu enges rosa Top gequetscht war, vor ausverkauften Theaterrängen einen Berg Spaghetti Bolognese von ihrem spindeldürren Freund herunterschlabberte, der nur mit einer Unterhose und sehr alten Socken bekleidet vor ihr auf der Bühne lag.

Die beiden sind – wenn man das so nennen kann: bekannt aus der RTL-Dokusoap „Mitten im Leben“, in der sie die Spaghetti-Aktion erstmals aufführten. Die Szene ist seitdem (mit Unterstützung von „TV total“) zu einem der bekanntesten deutschen Clips auf Youtube geworden.

Nachdem RTL das Paar schon davon überzeugen konnte, sich vor hunderttausenden Menschen zu blamieren, muss es leicht zu überreden gewesen sein, das einfach noch mal vor ein paar Millionen zu wiederholen – in einer Show, die „Das Supertalent“ heißt (bei rtlnow.de ansehen), obwohl der Titel längst zu einer höhnischen Umkehrung des eigentlichen Geschehens geworden ist.

Bild zu: Eine verheerende Entwicklung: Warum "Das Supertalent" prägend für unsere Fernsehkultur ist

Andererseits: Wenn fast 10 Millionen Menschen zusehen, können die doch nicht alle doof sein.

Stimmt. Aber RTL arbeitet dran.

Mit einer echten Talentsuche hat die Show so gut wie nichts (mehr) zu tun. Inzwischen ist sie ein erfolgreiches Franchise-Programm von „Deutschland sucht den Superstar“, das nicht nur dessen Erfolg, sondern in hohem Maße auch dessen Kuriosität und Inszenierung übertrifft.

Statt bei den Castings darauf zu warten, dass vermeintliche Talente vorbeikommen, karrt der RTL-Produzent Grundy Light Entertainment für jede neue Staffel haufenweise Freaks heran. Entweder frisch aufgetriebene oder solche, die sich wie das Spaghetti-Paar aus anderen RTL-Programmen recyceln lassen, weil ihnen niemand sagt, dass sie bloß benutzt werden, damit sich andere über sie lustig machen können. Dazu werden Artisten aus dem Ausland importiert, die für Spannungsmomente sorgen müssen: Todesrad-Akrobaten aus Belgien, menschliche Kanonenkugeln aus Kalifornien, Zauberer aus Moskau. Dressierte Tiere sind ebenso unverzichtbar wie Kinder. Und natürlich die vom Schicksal schwer getroffenen Verlierer, denen das Fernsehen generös auf die Beine hilft – wenn Sie nicht im entscheidenden Moment wieder versagen.

„Sven findet sich hässlich und durch seine Spielsucht hat er alles verloren. Für ihn ist ‚Das Supertalent‘ die einzige Chance auf ein neues Leben“, faselt Moderator Marco Schreyl vor dem Auftritt eines Mannes, der nachher mit einer glasklaren Stimme „Can You Feel the Love Tonight“ singt. 

Aber auf die kommt es gar nicht (mehr) an, noch weniger jedenfalls als bei „DSDS“. Auch nicht auf den Überraschungseffekt, wie ihn Paul Potts bei „Britain’s Got Talent“ auf seiner Seite hatte. Es geht darum, immer wieder neu, künstliche Paul-Potts-Momente zu schaffen, mit dem Spielsüchtigen, der sich hässlich findet, mit Ausgegrenzten, manchmal auch mit Gewaltopfern, die vor der Kamera erzählen, wie sie als Kind geschlagen wurden, als ob der Applaus des Publikums nachher alles ungeschehen machen könnte.

RTL züchtet sich ganz gezielt seine Opfer-Helden. Zugleich vernichtet der Sender aber auch all jene, die sich nicht seiner Gunst erfreuen dürfen. Immerzu geht es um Alles oder Nichts. Um Standing Ovations oder darum, ausgebuht und rausgeworfen zu werden. Um den schlimmsten Auftritt aller Zeiten oder „absolute Weltklasse“. RTL hat das Mittelmaß abgeschafft, weil das im Fernsehen niemand sehen will. Gleichzeitig werden aber auch die beiden Pole immer weiter voneinander weggeschoben, um ständig neue Extremfälle zu erzählen.

Das Problem daran ist, dass ein so großer Publikumserfolg wie „Das Supertalent“ prägend für unsere Fernsehkultur sein wird, ob wir das wollen oder nicht.

Es geht gar nicht darum, RTL das Recht abzusprechen, massenattraktive Programme zu machen. Aber die Art und Weise, wie „Das Supertalent“ diese Massenattraktivität auslegt, wird einen bleibenden Schaden anrichten, weil sich Konkurrenten (und RTL selbst) an der Machart dieser Sendung orientieren werden, um ähnliche Erfolge zu schaffen.

„Das Supertalent“, die selbsternannte „größte Show Deutschlands“, ist einzig und allein darauf ausgelegt, die einfachsten Reflexe in uns abzurufen: Ein Kind singt – oh, süß! Jemand erzählt eine traurige Geschichte – der Arme! Ein Akrobat führt einen Stunt vor – wow! Jemand spielt mit seinem Penis Klavier – wie peinlich, aber trotzdem mal gucken! Dieses Angebot der permanenten Unterforderung, das RTL seinen Zuschauern macht, wird durch die Art und Weise, wie die Inhalte erzählt werden, massiv verstärkt.

Jede einigermaßen relevante Aktion, jeder halbwegs entscheidende Satz, ob von der Jury oder den Kandidaten, wird permanent in der Wiederholung gezeigt. Der gruselig geschminkte Typ aus Großbritannien zieht sich die Haut seines Halses nicht einmal bis unter die Nase, sondern drei-, vier-, fünfmal – in Zeitlupe, farblich verfremdet, mit Balken am Bildrand, herangezoomt, und wenn er von der Bühne gegangen ist und die Jury sagt: das war ja gruselig, als der sich die Haut bis unter Nase gezogen hat, noch einmal.

Dabei kennt man die Szene schon aus dem mehrminütigen Zusammenschnitt der Höhepunkte zu Beginn der Show und natürlich aus den Bleiben-Sie-dran-Befehlen vor den Werbepausen, bei denen sich Off-Kommentator Schreyl fast an der Fülle der Spektakularitätsbehauptungen verschluckt.

Die Wiederholungen sind nur eines der Elemente, die „Das Supertalent“ trotz seiner Live-Atmosphäre durch und durch künstlich wirken lassen. Den Rest erledigen die Verfremdungen von Bild und Ton. Wichtige Sätze sind daran zu erkennen, dass sie – natürlich – wiederholt werden, ein Hall-Effekt darunter gelegt ist und das Bild komplett farbentsättigt wird. Lacher aus dem Publikum werden wie in einer 80er-Jahre-Sitcom auf die Bilder montiert: schnell, gewaltig, sofort wieder vorbei. Das Publikum wird in einer furchteinflößenden Dauerekstase gezeigt, bei keinem der Gesichter in Großaufnahme weiß man, ob es wirklich eine Reaktion auf das ist, was gerade auf der Bühne passiert, oder bloß ein passendes Schnittbild aus einer ganz anderen Situation.

Spannungsmomente laufen oft völlig ins Leere: Verletzt sich ein Kandidat bei seiner Akrobatik leicht, wird die Verletzung als Schnittgewitter in Szene gesetzt, die Wunde in Großaufnahme rot eingefärbt und Schreyl dröhnt: „Sofort braucht er einen Arzt!“ Der Arzt klebt dann ein Pflaster, fertig. Und wenn aus dem Off ein „tödliches Risiko“ angekündigt wird, eine „lebensgefährliche“ Darbietung, dann ist die Diskussion darüber, wie weit Fernsehunterhaltung gehen darf, um nicht so wie bei „Wetten dass..?“ im vergangenen Dezember zu enden, Lichtjahre weit weg.

Das Schlimmste aber ist, dass RTL „Das Supertalent“ als Show angelegt hat, die ihrem Publikum in jedem einzelnen Moment vorschreibt, was es zu fühlen hat; wen es gut finden muss und wen nicht; wann es lachen darf und weinen soll; wer es verdient hat, eine „zweite Chance“ zu bekommen – und wer bloß einmal von Dieter Bohlen runtergeputzt werden muss.

Zuschauer, die sich an diese Art Fernsehen gewöhnen, sind verloren für Unterhaltung, die ihr Publikum noch nicht im Wachkoma vermutet, sondern ein wenig Aufmerksamkeit abverlangt, sei es mit einem Humor, in dessen Mittelpunkt nicht Stringtanga tragende Opis stehen, mit einem durchdachten Spielprinzip oder einer Authentizität, bei der tatsächlich etwas verpasst werden kann, weil es nicht zigmal wiederholt wird. Dass es sowas im deutschen Fernsehen noch geben kann, wenn „Das Supertalent“ in diesem Jahr erneut Rekordquoten holt, ist aber sowieso unwahrscheinlich.

RTL arbeitet hartnäckig daran, auch noch die letzten Leute vor den Kopf zu stoßen, die nicht ganz den Glauben daran verloren haben, dass Fernsehen auch inspiriert unterhalten kann. (Obwohl ausgerechnet Grundy Light Entertainment gerade mit „X Factor“ auf Vox beweist, dass es möglich wäre.)

Vielleicht ist das der Preis, um alle zwölf Monate bei der Jahresbilanz des Mutterkonzerns für vorbildliches Wachstum gelobt zu werden. Für das Medium selbst ist es jedoch eine verheerende Fehlentwicklung.

Screenshot: RTL

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40 Lesermeinungen

  1. Jun sagt:

    Ich kann ja den Lost Vergleich...
    Ich kann ja den Lost Vergleich nicht verkraften. Da wird doch tasachlich empfohlen, seinen TerminKalender und soziale Kontakte nach einer Serie zu richten ( für die man dank fehlenden Ende hunderte Stunden in den Sand gesetzt hat). wohingegen man Supertalent auch im Hintergrund vom Familienspiele Abend oder Gesprächen mit Freunden laufen lassen kann.
    Zumal einige Supertalent Konsumenten es ja auch schaffen den täglichen GZSZ Termin im Hirn zu behalten.

  2. Christoph S. sagt:

    Die Auswirkungen zeigen sich...
    Die Auswirkungen zeigen sich doch längst auch in anderen Medien. Schauen Sie diese Untersuchungen zu der Entwicklung der Sprache auf Spiegel-Online (https://www.security-informatics.de/blog/?p=425). Die Verwendung von Skandalisierungsvokabeln und Konjunktiven ist signifikant gestiegen. Vermutlich ließe sich eine ähnliche Tendenz auch bei faz.net nachweisen, wenn auch in anderem Ausmaß (und sicher gilt es faz und faz-community auseinanderzuhalten). Die Menschen wollen emotional angefasst werden, die Wahrheit interessiert kaum noch jemanden.

  3. Andi Front sagt:

    Ein privater Fernsehsender...
    Ein privater Fernsehsender lässt eine außergewöhnlich erfolgreiche Unterhaltungssendung produzieren. Daran kann ich erstmal nichts Verwerfliches erkennen. Es scheint ja so zu sein, dass die Zuschauer die aufdringliche Inszenierung, die sie dort vorgesetzt bekommen, entweder gar nicht bemerken oder aber aus irgendeinem Grund gut finden.
    Kulturpessimismus ist vielleicht angebracht, aber braucht es dazu „Das Supertalent“? Dass der durchschnittliche RTL-Zuschauer für intelligente Unterhaltung und intellektuellen Anspruch verloren ist, liegt nicht an RTL. RTL macht vielleicht Dumme noch dümmer, aber bestimmt keine Schlauen dumm.
    Und als nicht-öffentlich-rechtlicher Sender hat RTL auch keinen Bildungsauftrag: die dürfen senden, was sie wollen. Und sehen wir es doch mal anders: Dort darf eine Farbige mitmoderieren, dort dürfen Künstler aus aller Welt mitmachen, da wird der gezielt angesprochenen Unterschicht doch eine bunte Welt vorgeführt anstatt der ins braune spielenden Trostlosigkeit des Alltags in Chorweiler, Neuperlach, Marzahn oder Schmalkalden.

  4. DingsBums sagt:

    "Das Schlimmste aber ist, dass...
    „Das Schlimmste aber ist, dass RTL „Das Supertalent“ als Show angelegt hat, die ihrem Publikum in jedem einzelnen Moment vorschreibt, was es zu fühlen hat“
    Dieser Satz trifft es im Kern. Ob das schlimm ist oder nicht ist ja noch Interporetationssache. Aber man hat wirklich extrem wenig Freiheiten für eigene Gedanken, wenn man sich das anguckt.
    Ich kenne auch die slowakische Version der Show. Das Konzept ist ja exakt gleich, aber die Gewalt mit der man auf einen bestimmten Punkt gestoßen wird ist lange nicht so groß wie in der deutschen Version. Andere Versionen kenne ich nicht. Wahrscheinlich kommt diese Explizitheit aus Amerika/GB rüber. Ich glaube nicht, dass RTL diesen Stil selbst entwickelt.

  5. Matthias sagt:

    Die Sendung kenne ich zwar...
    Die Sendung kenne ich zwar nicht, doch wegen des Bildes, das diese Kurzkritik zeichnete, scheint es mir, als wiederhole sich in dem „Supertalent“ das alte Prinzip der Kuriositätenkabinette, des P.T.Barnum-Zirkus und insbesondere der Freak-Shows Amerikas. Die Mittel sind – abgesehen von den technischen Möglichkeiten – dieselben, die Effekte ebenfalls. Damals wurde mit Entfremdung und Annäherung gearbeitet. Die Präsentation der Artisten geschah mal mehr, mal weniger offenbar unter der Konnotation, daß es sich hierbei um Menschen handle, die von der Natur wie der Gesellschaft gezeichnet waren: lebende Kuriositäten, der Abschaum der Menschheit, in sozialer wie biologischer Hinsicht. Da gab es siamesische Zwillinge und Kleinwüchsige, den „Elephant Man“ und andere körperlich Behinderte. Sorgsam vor den Augen der nicht zahlenden Bevölkerung versteckt, durfte nur der hartgesottene und zahlkräftige Besucher von den Grausamkeiten der Welt erfahren. Die Annäherung geschah also immer unter dem Vorbehalt der Entfremdung: Zuerst war das Asoziale deklariert, dann seine Natur zur Schau gestellt worden. Gleichzeitig verspricht die Freak-Show den Ausgestoßenen eine Rückkehr in die Gesellschaft, auch das unscheinbare Wörtchen „Supertalent“ dürfte so manch einen locken.
    Natürlich kann RTL sein Format nicht um körperlich Behinderte herum aufbauen. Es scheint allerdings zu genügen, die sozialen Abgründe der Republik für den Show-Effekt der Entfremdung und Annäherung zu nutzen. Dabei gräbt RTL einen tiefen Graben zwischen Bühne und Publikum und treibt den Show-Charakter auf die Spitze: Der Auftretende muss das Publikum um Gedeih und Verderb unterhalten.
    Das Publikum wird mit Sensationen gemästet und immer bei Laune gehalten und wenn ein Darbietender nicht in der Gunst der launischen Zuschauer steht, dann muss er verschwinden. Das war schon im alten Rom so, hielt sich für viele Jahrhunderte, nahm Salon-Charakter an, um dann endlich von Brecht verworfen und durch ein didaktisches Theater ersetzt zu werden. RTL belebt das Sensationen-Theater wieder und reiht sich doch damit auch nur in eine lange Tradition ein, die in der Rückschau durchgängig zeigt: Das Sensationen-Theater ist der Schalk, der dem Publikum den Spiegel vorhält.

  6. Uli G. sagt:

    @Jun:

    Habe Lost nicht gesehen...
    @Jun:
    Habe Lost nicht gesehen – mir waren die Charaktere alle zu unsympathisch. Aber zu GZSZ: Daily Soaps sind so angelegt, dass es egal ist, ob ich (eine) Folge(n) verpasse oder nicht. Das hinkt etwas.
    Grundsätzlich halte ich es nicht für zielführend, im Hintergrund Supertalent laufen zu lassen, während der Familienspiele oder dem Freundesabend. Wäre ungefähr so, als wenn man um einen Autounfall immer wieder herum fährt, während man sich im Auto unterhält. 🙂

  7. Paule sagt:

    @DingsBums "Ich glaube nicht,...
    @DingsBums „Ich glaube nicht, dass RTL diesen Stil selbst entwickelt.“
    Ich glaube das hingegen schon. Denn wie schon erwähnt, gibt es immer Unterschiede zwischen den Fassungen. Ich kenne die britische Version nicht, aber man kann über das britische Fernsehen ganz allgemein sagen, dass man es jederzeit schafft Relevanz aufzubauen. Es wirkt immer groß und wichtig. Eine Dokusaop mit 7 Kleinwüchsigen, die auf der Bühne 7 Zwerge spielen? Fettleibige und Magersüchtige in Unterwäsche, während sie mit ihren Essgewohnheiten konfrontiert werden? Eitrige Wunden in Großaufnahme? Obduktion von Tieren?
    Klingt jetzt bestimmt schrecklich nach RTL II, aber beim Channel 4 ist das alles sehr gut ansehbar. Nicht immer angenehm, aber es wirkt zu jedem Zeitpunkt relevant und vor allem seriös. Die wenigsten Unternehmen würden sich so portraitieren lassen, wie es Pundworld in Undercover Boss tat. Die kamen sehr schlecht weg.
    All sowas kann man hier bei uns nicht in derselben Weise vermitteln. Bei uns haben Fingerzeigen und Schadenfreude mehr Erfolg. Immer mit dem Verweis, dass es doch andere Sender mit Bildungsauftrag gibt (deren Informations- und Bildungsprogramme aber immer weniger genutzt werden)
    Schadenfreude ist eines der Wörter, die das Deutsche exportiert hat, weil es im Ausland keine Entsprechungen gibt.

  8. Hasimoto sagt:

    Zu diesen "Wundervollen"...
    Zu diesen „Wundervollen“ Unterhaltungsshows kann ich eigentlich nur den Film „Free Rainer“ mit Moritz Bleibtreu empfehlen. Mit einigem Wohlwollen kann man den Film ruhig als Utopie bezeichnen.

  9. nik sagt:

    Das mag ja alles richtig sein,...
    Das mag ja alles richtig sein, nur ist die FAZ mit Sicherheit genau der falsche Ort, das zu thematisieren. Denn viele RTL-Zuschauer werden das hier wohl nicht lesen. Fragwürdig finde ich den Trend von gebildeten Leuten, solche Shows wider besseren Wissens trotzdem zu sehen. „Unterschichtenfernsehen“ ist genauso Trash oder „kultig“ wie die Titelseiten in der Bildzeitung.
    Schön wäre eine Debatte über Qualität, über die Haushaltspauschale, eine Kulturflatrate und vielleicht auch eine kritische Betrachtung des Bildungsauftrags der ÖR gewesen.

  10. BloodyFox sagt:

    Ich habe meinen...
    Ich habe meinen Fernsehanschluss vor gut einem Jahr abgemeldet. Ich hab es bisher nicht bereut.

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