Medienwirtschaft

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Zeitschriften, Fernsehen, Internet: Wie sich die Welt der Medien dreht

RTL geht mit Next in die nächste Runde

RTL startet diesen Dienstag ein Netzportal namens „RTL Next“, um jünger zu werden und Videos mehr Platz zu geben.

Der Fernsehsender RTL baut seine Internetseiten um und startet ein neues Videoportal. „RTL Next“ soll im Laufe dieses Dienstages freigeschaltet werden. Der Schwerpunkt des neuen Portals liegt auf bewegten Bildern, mit denen die Mediengruppe RTL aktuelle Themen aufgreifen und unterhalten möchte. Das Internetangebot soll damit Themen der Fernsehsendungen aufgreifen und dafür Berichte von „Punkt 12“ bis „Explosiv“ umfassen. Damit verabschieden sich deren Beiträge von der Internetseite RTL.de, die sich auf die Programmbegleitung beschränken soll.

RTL Next wird nach Angaben des Senders kein Nachrichtenangebot im klassischen Sinne bieten: Die bewegten Bilder sollen unter den Titeln „Hingucken“, „Aufregen“, „Mitfühlen“, „Lachen“ und „Durchblicken“ stehen. RTL richtet sich besonders an ein Publikum im Alter von 20 bis 39 Jahren, das daran interessiert ist, von unterwegs aus kurze Videos zu sehen. Das Portal soll die Themen des Tages geräteübergreifend und wo immer möglich mit Bewegtbild bündeln, sagte Marc Schröder, Mitglied der Geschäftsleitung der Mediengruppe RTL und Geschäftsführer von RTL Interactive.

Digitalmanager Schröder hatte das Videoportal im Juni im Gespräch mit dieser Zeitung angekündigt, um damit auf den Wandel zum mobilen Internet und sozialen Netzwerk einzugehen. Zum Unternehmen zählen die deutschen Sendern RTL, Vox und N-TV. Die Mediengruppe gehört zur Luxemburger RTL Group, deren Mehrheit der Gütersloher Medienkonzern Bertelsmann besitzt.

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