Netzwirtschaft

Riecke: Das neue Netzwerk heißt "MeinVZ"

Das soziale Netzwerk StudiVZ startet am Donnerstag sein drittes Netzwerk. „MeinVZ ist für alle Freunde der  StudiVZ-Mitglieder gedacht”, sagte der Vorstandschef Marcus Riecke.  Die Nutzer sollen entscheiden, ob sie bei StudiVZ bleiben wollen oder lieber zu Mein VZ wechseln. Dort sei nicht mehr die Universität, sondern der Wohnort der Nukleus des Netzwerkes. Neu seien auch die Möglichkeiten, die Privatsphäre besser zu schützen, damit zum Beispiel mögliche Arbeitgeber nicht auf die Seiten mit privaten Fotos schauen könnten.

Marcus Riecke

„StudiVZ und SchülerVZ gewinnen jeden Tag 20000 bis 30000 neue Nutzer hinzu. Ich hoffe, dass MeinVZ bis zum Jahresende eine hohe siebenstellige Zahl an Nutzern haben wird. Bis Ende des Jahres sollen die drei Netzwerke rund 14 Millionen Mitglieder haben. Ich kann mir vorstellen, dass SchülerVZ und MeinVZ bis zum Jahresende sogar größer sind als StudiVZ “, hofft Riecke. Zusammen haben die beiden Netzwerke heute 8 Millionen registrierte Nutzer, sagte Riecke. (-> Die neue Strategie von StudiVZ)

MeinVZ kommt auch in englischer Sprache und wird auf der neuen Softwareplattform laufen. „Damit können wir sehr schnell neue Funktionen freischalten. Dazu gehören ein Instant Messaging System, MyEvent und auch eine Schnittstelle zu Open Social”, sagte Riecke. Ein sogenannter News Feed, der die Mitglieder über die Tätigkeiten seiner Freunde im Netzwerk informiert, stehe in der Prioritätenliste sicher nicht auf Platz 1. „Viele Nutzer empfinden einen News Feed auch als störend”, sagte Riecke.

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