Netzwirtschaft

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Später Triumph: Amazon überholt Ebay

| 15 Lesermeinungen

Er ist genauso genial wie stur: Jeff Bezos, der Gründer des Online-Händlers Amazon, hat gegen alle Widerstände seinen Stil durchgezogen. Der Erfolg spricht für ihn.

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Amazon-Gründer Jeff Bezos, der sich nie um die Meinung der Analysten gekümmert hat, immer stur an seiner Strategie festgehalten hat, neue Geschäftsfelder wie das Cloud Computing auch gegen viele Kritiker aufgebaut hat und nun mit dem Lesegerät Kindle wohl den nächsten großen Coup landen wird, hat es allen gezeigt. Immer stärker setzt sich auch der Charme der Strategie von Amazon durch, auf seiner Internetseite nicht nur eigene Produkte zu verkaufen, sondern auch als Verkaufsplattform für andere Händler aufzutreten und deren komplette Bestellabwicklung zu übernehmen. In Deutschland hat Amazon erstmals mehr Käufer als Ebay. Nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung kauften im vergangenen Jahr 16,7 Millionen Menschen auf der deutschen Internetseite von Amazon ein, während Ebay noch 16,3 Millionen Käufer anzog. Erst mit großen Abstand dahinter rangieren die Versandhändler Otto (6,7 Millionen Käufer) und Quelle (6,1 Millionen).

Während Konkurrent Ebay in seinem Stammgeschäft unter der Wirtschaftskrise und hausgemachten Problemen leidet, hat Amazon sein Geschäft im vergangenen Quartal kräftig ausgebaut und dabei auch noch prächtig verdient. Der Gewinn kletterte im ersten Quartal um 24 Prozent auf 177 Millionen Dollar; der Umsatz legte um rund ein Fünftel auf 4,9 Milliarden Dollar zu. Analysten hatten Amazon diese guten Zahlen inmitten der Wirtschaftskrise nicht zugetraut. „Das ist eine unglaubliche Leistung”, sagte Steve Weinstein von Pacific Crest Securities. 

Amazon hatte mit Preissenkungen und niedrigen Versandkosten überraschend viele Kunden hinzugewonnen. Das Unternehmen hat davon profitiert, dass viele stationäre Händler in der Krise aufgeben müssen und die Kunden daher häufiger per Mausklick einkaufen.

Immer besser verkauft sich auch das elektronische Lesegerät Kindle. Das 359 Dollar teure Gerät hat „unsere optimistischsten Erwartungen übertroffen”, sagte Amazon-Vorstandschef  Jeff Bezos. Amazon verdiene nicht nur mit dem Verkauf der Geräte, sondern auch am Absatz der elektronischen Bücher. Noch ist Kindle in Deutschland nicht auf dem Markt. 

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Fotos: Getty Images North America

 

Links: Bezos-Interview: Amazon greift in Deutschland an


15 Lesermeinungen

  1. Matze sagt:

    dann schaut euch mal diesen...
    dann schaut euch mal diesen Preischart an :)
    https://www.apnoti.com/priceNotification/index/graph/id/2777/Madagascar-2
    -45% an einem Tag…

  2. TuDios sagt:

    Das Problem ist die sinkende...
    Das Problem ist die sinkende Beliebtheit von Ebay die sich aus den hohen Gebühren (und daraus folgenden hohen Preisen), ein Schwund der konventionellen Auktionsverkäufe zugunsten von Sofortkäufern und immer mehr Bieter.
    Amazon bietet im Vergleich dazu ein kundenfreundlicheres Kauferlebnis.

  3. peter sagt:

    Bin zufällig auf...
    Bin zufällig auf https://www.amacheck.de/fernseher.php gestoßen, naja sieht so aus, als wär die Seite noch nicht ganz fertig, aber ich bin mal gespannt, ob das noch was wird. anscheinend mit Preisalarm und Tiefstpreise.

  4. Jochen sagt:

    amazon ist einfach der...
    amazon ist einfach der online-shop schlechthin. das referenzmodell für alle anderen und ebay in sachen versandsicherheit und kundenorientiertheit haushoch überlegen.

  5. Ich hab mehrmals ebay benutzt...
    Ich hab mehrmals ebay benutzt und mehrmals war ich sehr enttäuscht. Ebay ist mit mir sehr schlecht umgegangen. Meine Freunde sind auch oft schlecht behandelt. Es tut sehr weh

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