Netzwirtschaft

Deutschland ist Android-Land

Bild zu: Deutschland ist Android-LandGoogles Betriebssystem Android hat nun auch in Deutschland die führende Position im Smartphone-Markt. Nach neuen Zahlen des Marktforschungsunternehmen Nielsen haben Geräte mit Android-System in Deutschland jetzt einen Marktanteil von 30 Prozent und liegen damit knapp vor dem Nokia-System Symbian, das lange Zeit in Deutschland den Markt beherrschte. Apple-Geräte haben nach Berechnungen von Nielsen einen Anteil von 23 Prozent.

Andere Betriebssysteme, zum Beispiel von Research in Motion (RIM) oder Microsoft, spielen in Deutschland keine tragende Rolle. In Europa hat Android mit einem Anteil von 49 Prozent ebenfalls die Nase vorn, weil Nokia in den anderen europäischen Ländern weit schneller abgestürzt ist als in Deutschland. Nach Berechnungen des amerikanischen Marktforschers IDC ist der Marktanteil von Nokia innerhalb eines Jahres von 39 auf 11 Prozent gesunken, während Samsung 700 Prozent zugelegt hat. 22 Prozent aller im zweiten Quartal in Europa verkauften Smartphones stammten von dem koreanischen Hersteller, der damit sogar Apple (21 Prozent) überholt hat. Auf dem dritten Rang folgen gleichauf HTC und RIM mit jeweils 14 Prozent.

Smartphones haben die klassischen Handys in der Gunst der Nutzer verdrängt. Seitdem die Preise für die internetfähigen Geräte purzeln, werden die klassischen Handys zu Auslaufmodellen. Knapp zwei Drittel aller neu verkauften Geräte sind im Moment Smartphones, sagte Nielsen-Forscher David Gosen in Frankfurt. Insgesamt beträgt der Marktanteil jetzt 30 Prozent. In diesem Jahr werden nach Schätzungen des Hightech-Verbandes Bitkom in Deutschland etwa 10 Millionen Smartphones verkauft. Der Markt wird in den nächsten Monaten an Schwung gewinnen, denn neben Dutzenden neuen Android-Geräten wird Apple auch sein iPhone 5 in die Läden bringen. Das Foto zeigt, wie das neue iPhone 5 aussehen könnte. Voraussichtlich im Oktober wird es so weit sein. Die fünfte Version wird wohl wieder mit einer Metallrückseite ausgestattet sein.

Foto: thisismynext.com

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