#Nilsläuft

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WiBoLT – Erlebnisse auf 320 Kilometern

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Ein Extremlauf ist wie das Leben. Er hat Start und Ende, Hochs und Tiefs. Und wenn man will erlebt man große Abenteuer auch im Kleinen.

Kurz vor dem Ziel
Kurz vor dem Ziel

Aller Anfang ist schwer

Ein Zucken reisst mich aus dem Schlaf. Es ist mitten in der Nacht. Erinnerungen blitzen durch meinen Kopf. Der Abschied von meiner Frau in Wiesbaden. Die Hitze, die steilen Hügel, Wildschweine in der Nacht. Aber der Reihe nach. Ich liege auf dem Boden der Touristeninformation in Braubach, einem Ort am Rheinsteig. Langsam kehrt die Logik in meinen Verstand zurück. Achja, die Touristeninfo dient uns Teilnehmern als Verpflegungspunkt. Braubach liegt auf der Hälfte der 320 Kilometer langen Laufstrecke, die ich vor…ich glaube 40 Stunden…begonnen habe.

Für Nichtläufer ist so etwas unglaublich. Für mich im Moment auch. Viele sind schon raus aus dem Rennen. Es war heiß und die Strapazen des ersten Tages war einigen zu viel. Oft waren es Magenprobleme, manchmal auch die Erkenntnis chancenlos zu sein, gegen die Distanz, das Hoch-und-runter, Hitze und Schlafmangel. Auch Selbstkasteiung hat mal ein Ende.

Dabei ging es recht fröhlich los in Wiesbaden, am Schloss, am Rhein. Es wurde gescherzt und geschwatzt. Da waren fitte Leute dabei, drahtig und trainiert. Einige, sagen wir mal, Läufer mit Reservepfunden, konnte ich aber auch entdecken. Alt und jung, cool und nervös mischten sich am Rheinufer. Aber als die ersten flachen Kilometer genommen waren, bekamen wir eine Idee woher die Höhenmeter kommen sollten. Es wurde steil. Schon am ersten Verpflegungspunkt in Schlangenbad, einem Kuridyll im Rheingau, hatte ich das Gefühl völlig platt zu sein. Mein Rücken schmerzte und am Hacken spürte ich eine Blase. Na gut, es musste weitergehen.

Nachts auf dem Rheinsteig

Endlich wurde es etwas kühler, mit der aufkommenden Dämmerung und die Aussicht immer schöner. Während hier und da eine Gesellschaft feierte, liefen wir, manchmal in Grüppchen, durch die Weinberge. Nur erhellt vom Schein der Stirnlampen ging es über enge Pfade und breite Wege. Die Gespräche über vergangene Läufe waren längst verstummt als das Niederwalddenkmal bei Rüdesheim in Sicht kam. Endlich Pause, endlich schlafen, dachte ich. In einem barocken Kuppelbau, deren Säulen und Dach durch rosa Licht erleuchtet wurden, waren Klapptische aufgebaut und ich ließ mich, mit Blick auf die Nachtlichter am Rhein, auf einer Gartenliege nieder. Es gab Kartoffelsuppe und die Stimmung war gut.

Komisch, eben hatte ich noch Schmerzen, mir war übel nach der Hitze des Tages und ich wollte nur noch schlafen. Aber jetzt? War alles okay. Ich legte mich auf den Boden und die Beine an eine dicke Säule. So wollte ich es möglichst oft machen. Beine hoch, um Schwellungen in den Füßen vorzubeugen und vielleicht noch wichtiger: zu entspannen. Denn dieses zweite Mal beim WiBoLT, wollte ich genießen. Das ist keineswegs absurd, das geht tatsächlich. Die Strecke ist wunderschön und wer sich nicht unter Druck setzt, kann es schaffen. Da lag ich also unter der Germania, einer großen Frauenstatue aus dem Kaiserreich, die man zur Einigung Deutschlands aufgestellte und war zufrieden. War das die Rheinromantik? Meine Gedanken drifteten ab. Schon schlummerte ich.

Nachts auf dem Rheinsteig
Nachts auf dem Rheinsteig

Kein Schlaf, nie mehr

„Hey, Nils. Die anderen wollen los. Willst du nicht mit laufen?“, fragte Michael, der Organisator dieses Laufes. Auch ihn kannte ich schon vom ersten Mal, 2015. Er kümmert sich um jeden und strahlt stets Ruhe aus. Und, er hat gute Ideen. Jetzt zu schlafen würde sich nicht lohnen. Also packte ich meine Sachen zusammen, zog meine Schuhe an und ging Marina und Andreas hinterher. Wahrscheinlich würde ich Schlafen eh vergessen können. Auch das kannte ich schon vom ersten Mal. Nach der Pause wieder in Gang zu kommen war schwer, aber schon bald lief ich wieder im leichten Laufschritt.

Mit die schönsten Momente sind die, wenn die Sonne langsam aufgeht und das Blau der Morgendämmerung heller wird. Ich weiß nicht warum, aber ein neuer Tag bringt tatsächlich neues Glück. Das trieb mich an. Vielleicht war es der Gedanke etwas zu erleben, während die meisten anderen Leute noch schliefen. Da war es wieder: Schlafen. Die erste Nacht war geschafft, die Beine wurden leichter. Und mit der Aussicht in ein paar Stunden an einem Verpflegungspunkt zu sein, an dem eine Turnhalle zum Schlummern einlud, machte mich froh. An einigen Checkpoints gab es Schlafmöglichkeiten. Meistens waren es Matratzen in Turnhallen oder nur eben der Boden.

Jetzt waren wir in Lorch, ein noch Dorf am Rhein. Marina und Andreas waren auch noch da. „Wie wollt ihr eure Frühstückseier?“, fragte jemand, nachdem wir uns am nächsten Verpflegungspunkt in Campingklappstühle fallen ließen. Eier? Ich war verblüfft. Unter einem Zeltdach stand tatsächlich ein Elektrogrill auf dem schon die ersten Eier brutzelten. Die Helfer waren Spitze. Ich bestellte ebenfalls Rührei, obwohl ich bei langen Läufen nie Appetit entwickle. Jetzt hatte ich Heißhunger und was soll ich sagen, es waren Rühreier, wie ich sie selten so genoss. Wie einfach das Leben doch sein kann.

Ehrlich währt am längsten

Gegenüber des Tisches saß ein Läufer, der nicht mehr weiter wollte. Bemerkenswerterweise sagte er, dass es beim in die Psyche sei. Das war ehrlich. Er könne einfach nicht mehr. Das hatte ich bisher selten gehört. Sonst waren es immer Krämpfe oder Zerrungen, die der Grund waren aufzuhören. Ich denke, am Ende ist es öfter der Kopf als die Beine, aber am Ende auch egal. Es ist schwer genug 75 Kilometer zu laufen. Und da waren wir jetzt. Aber statt stolz auf das Geleistete zu sein, fragte ich mich: Warum bist du nicht viel weiter gekommen? Dafür das ich schon zwölfeinhalb Stunden unterwegs war? Solche Fragen führen oft zu negativen Gedanken, das wusste ich. Wie lange noch? Schaffe ich das? Sollte ich nicht lieber gleich aufhören?

Ich wusste aber, wer sich auf das Hier-und-Jetzt konzentriert und die Gedanken nicht wertet, sondern als einfache Informationen wahrnimmt, kann negativen Gedanken entkommen. Das ist wie eine Mischung aus Sturheit und taub stellen, von dem was die innere Stimme da gerade faselt. Pff, warum soll ich jetzt aufhören? Nee, ich geh noch weiter. Bis zum Ende, davon war ich überzeugt.

Doch noch Schlaf

Der Rheinsteig ist schön und es gab noch viel zu sehen. In einer Schule auf dem Loreleyfelsen am Rhein, duschte ich kurz, füllte ein paar Gels in meine Laufweste, versorgte die nun nervende Blase und lief weiter. Denn obwohl hier ein potentieller Schlafplatz lockte, kam ich nicht zur Ruhe. Zu viel Trubel, noch zu viel Tageslicht und die Möglichkeit noch ein Stück weiter zu kommen. Dorthin wo ein richtiges Bett stand: In Uschis Wanderstation. Ja, genau, das sind Kuriositäten, wie ich sie mag. Ein Stundenhotel für Läufer. Zumindest während des WiBoLT. Auch Michael, der Organisator, der immer auf Höhe des Feldes mitfuhr, war vor Ort und hielt das für eine gute Idee. Zumindest für die Stunde, die ich dort schlief.

Ruhepause über dem Rhein
Ruhepause über dem Rhein

Die Matratze tat Rücken und Beinen gut. Schon schlummerte ich und sabberte ins Kopfkissen (sorry Uschi). Nach einer Stunde wirrer Gedankensprünge und Halbschlaf war ich wieder wach. Naja, was mach eben wach nennen kann. Mein Gesicht war geschwollen und meine Nase dicht. Mein rechtes Auge brannte und ich war etwas durch den Wind. Draußen schien eine Gruppe Wanderer angekommen zu sein, jedenfalls unterhielten sich viele Leute gleichzeitig. Hell war es auch noch, also warum nicht weiterlaufen? Schlafen hätte ich eh nicht mehr können.

Halbzeit in Braubach

Nach einem kurzen Abschied und dem Versuch einer Erklärung, bei was für einem Lauf wir teilnehmen, ging es weiter. Die Leute aus der Wandergruppe guckten ungläubig. Sie hatten den gleichen Blick, wie alle, die sich fragen, ob sie gerade verhohnepipelt werden. Aber das wir 320 Kilometer in vier Tagen laufen wollten war real. Von Braubach trennten mich noch 36 Kilometern, aber mit der Kraft der Pause ging es ganz gut. Gut, in Braubach gab es eine kurze Unklarheit über die Wegführung, aber das war eigentlich kein Problem. Aber so etwas nervt tierisch. Die ganze Zeit ist alles gut ausgeschildert, und dann verläuft man sich in einer Ortschaft, weil es keine Wegweiser mehr gibt. Außerdem sind, wie ich, die meisten Läufer mit GPS-Geräten ausgerüstet. So findet man den Weg schnell wieder. Sollte sich aber nicht blind auf die Helferlein verlassen. Die zeigen einem nämlich manchmal ungenaue Positionen an. Dann mutieren Nachtläufer schnell zu GPS-Zombies, die ähnlich den Smartphone-Zombies, wie ferngesteuert, nur noch auf ihr Display starrend, umher irren.

Erinnerungen an schlechte Zeiten

Glücklich verließ ich Braubach und machte mich auf den Weg. Der Schlaf schien mich zu beflügeln, denn schon bald gelangte ich zur Ruppertsklamm, einem der abenteuerlichsten Abschnitte auf dem Rheinsteig. Etwa eine halbe Stunde lang geht es in einem Bachbett über Stock und Stein. Bergauf, natürlich. Das machte Spaß und ich genoß die Zeit, es war schon hell geworden. Am Ende wartete ein weiterer Verpflegungspunkt, an dem ich erst merkte, wie viel Hunger ich hatte. Mittlerweile appetitlos geworden, was Energie-Gels und Süßes anging, verschlang ich herzhafte Brötchen und alkoholfreies Bier.

Schub, schubber Du.

Mit der Zeit merkte ich, wie auch meine Unterhose scheuerte und das aufgetragene Gleitmittel seinen Dienst versagte. Das ist nicht nur unangenehm, sondern schmerzhaft und ein guter Beweis, dass man eben nicht alles planen und testen kann. Die Unterhose hatte ich problemlos in jedem Training an, doch jetzt nervte sie. Kurzerhand lief ich nur noch in der lockeren Überhose – Freistil. Wer sollte mich auch sehen.

Ich machte mir einen Plan, was ich beim nächsten Checkpoint alles machen wollte. Neue Unterhose, neue Schuhe, essen und natürlich wieder schlafen. Schlafen, schlafen, schlafen. Aber brauchte ich das jetzt tatsächlich. Langsam wurde mir klar, dass mir Schlafen doch nicht so wichtig war. Aber wer nicht schläft, wird langsam und bevor mich über die Piste quäle, schlummere ich lieber. Nun änderte ich aber meine Taktik und probierte ein neues Rezept: Auf einen Stamm oder eine Bank setzen. Smartphone-Wecker auf 10 Minuten stellen. Kopf hängen lassen und schlummern. Wenn man umfällt, wacht man automatisch wieder auf. Wenn der Wecker klingelt sowieso. Fertig. Das reicht dann erstmal wieder die nächsten 30 Kilometer.

Rastlos in Feldkirchen

Irgendwann geht alles rein, man muss nur aufpassen, das die Hälfte nicht gleich wieder raus will. Die Muskeln brauchen viel Blut, deswegen bekommen Magen und Darm nur eine Notversorgung. Das rächt sich manchmal binnen Sekunden. Bei mir blieb alles drin und ich lief weiter und war verblüfft, dass ich immer noch locker joggen konnte, wenn ich wollte. Und so zog ein heißer Tag an mir vorbei. Ich passierte das Neuwieder Becken und das Haus am Pilz, in dem ich beim ersten WiBoLT einem Gewitter entkam. Ich behandelte meine Blase, die zu meinem Erschrecken, unter dem ersten Blasenpflaster, so groß geworden ist, wie ein Zweieurostück. Zimperlich war ich nicht, aber was mich unter dem Pflaster erwartete war ekelig. Die Schuhe rieben, aber nicht nur die.

Gute Laune
Gute Laune

Feldkirchen bei Kilometer 231. Ich duschte schnell und legte mich für ein paar Minuten auf eine Matratze. Wow. Ich freute mich riesig. Ausgestreckt liegen war eine Wonne. Alles war perfekt. Oder doch nicht? Jemand fing an zu schnarchen. Meine Beine schmerzten und ich fluchte innerlich darüber, nach 55 Stunden, 230 Kilometern und äußerst kurzen Pausen nicht schlafen zu können. Neben mir ging es Marina genauso. Sie war wohl kurz vor mir eingetroffen und hatte sich schon hingelegt. Was für ein Zufall, ich dachte so wäre schon viel weiter vorne. Egal, jetzt konnten wir das Ding auch zusammen beenden. Also stand ich auf und schlich aus der Turnhalle. Mit neuer Unterwäsche und neuen Schuhen konnte es weitergehen, ich hatte neue Kraft. Marina ging es auch so, also verließen wir Feldkirchen gemeinsam.

Langsamkeit ertragen

Jetzt waren es noch 90 Kilometer. Nur noch. Wer das in Marathonbestzeiten rechnet, wird eines Besseren belehrt. Ich rechnete für die Strecke mit einer weiteren Nacht und dem nächsten Tag. Vier km/h im Durchschnitt – 22,5 Std. Langsamkeit die man ertragen muss. Die Temperaturen fielen, besonders in der zweiten Nachthälfte. Wegen der Hitze der letzen Nächte hatte ich nur Armstulpen und eine Regenjacke mit. Die Müdigkeit tat ihr Übriges und ein warmes Plätzchen war nicht in Sicht. Jetzt war das wichtigste beim Ultralaufen gefragt: Krisenmanagement, mit dem, was verfügbar ist. Wir hatten zwei Möglichkeiten. Erstens, in die Rettungsdecken einwickeln, aufwärmen und ein Bisschen schlafen. Oder zweitens, schneller laufen und warm werden. Wir entschieden und für: Erstens.

Auf einer Bank sitzend, sackten unsere Köpfe auf die Brust. Zehn Minuten später schreckte ich vom Klingeln des Weckers, hoch. Kälte traf mich als ich die Rettungsfolie abstreifte. Das war ar…kalt, und wurde auch durchs Weiterlaufen nicht besser. Sogar Sprints (im Rahmen meiner Möglichkeiten) halfen nichts. Ich verzweifelte fast. Meine Fingerkuppen kribbelten schon. Aber was sollte ich machen? Also ließ ich die Kälte in mich hinein, aß alles was ich noch hatte und hoffte, dass der Tag bald grauen würde. Ich schlotterte immer noch als ich in Linz (bei km 275) ankam, dem nächsten Checkpoint. Leider bestand er nur aus einem Unterstand, aber es gab Decken. Ich wickelte mich ein, aber es half nur wenig. Wenigstens gab es etwas zu essen und heißen Kaffee.

Bonn im Abendlicht
Bonn im Abendlicht

Traue nicht den Entfernungen

„Hier muss er doch irgendwo sein, der Checkpoint“, sagte Marina und war fest überzeugt, dass wir gleich dort waren. War wir aber nicht. Die Psyche spielt eine große Rolle bei einem Ultralauf und manchmal hofft man vergebens auf etwas zu essen, zu trinken, hinsetzen oder Gesellschaft. Die Enttäuschung darf aber nicht zu viel Raum bekommen, das demotiviert. Zum Glück gab es keine Gelegenheit mehr enttäuscht zu werden, denn plötzlich tauchte Andi auf. Er war ebenfalls gekommen, um Marina ein Stück zu begleiten. Die freute sich riesig. Ich mich auch, denn die beiden rissen uns mit, mit ihrer guten Laune.

Toll, denn auf einmal flog die Zeit und die Kilometer vergingen. Die Begleiterinnen und Begleiter wechselten nun ständig und bis zum Schluss war immer jemand bei uns. Einen Ultra läuft man eben nie allein. Egal ob an der Strecke oder zu Hause, immer ist jemand dabei oder fiebert am Smartphone mit. Rückhalt ist wichtig, ohne geht’s nicht. Mit jemandem Reden (manchmal auch schweigen) ist viel wert, wenn die Monotonie des Laufens einsetzt. Aber von Schweigen war jetzt keine Rede mehr. Wir flogen über die Piste, bis zum Schluss, auf dem Bonner Markplatz. Und dann schwieg ich doch nochmal. Gerührt von dem Gedanken nach 76 Stunden am Ziel zu sein. Jetzt müsste doch ein furioses Finale kommen, dachte ich. Mit Tränen der Erleichterung, Zeitlupen und Musik. Stattdessen war ich einfach nur überglücklich das Ziel erreicht zu haben.


2 Lesermeinungen

  1. Stark
    Tolle Sache, Gratulation! Ich bin ja eher Radfahrer, aber die Probleme auf der Langstrecke ähneln sich dann doch wieder: Scheuernde Hosen, Schlafdefizit, Flashbacks zu Hause im Bett, zuviel eklige Gels. Aber eine Sache bleibt mir unklar: Ist Marina die 300 km tatsächlich in Sandalen gelaufen? Und gibt es da tatsächlich einen sportwissenschaftlichen Vorteil oder ist das einfach Indio-Style?

    • Hallo Jacob, nein, Marina ist nicht die ganzen 320 Kilometer in Sandalen gelaufen. Aber einen großen Teil, eben weil ihre Schuhe drückten und nervten. Ich habe die mittlerweile selbst ausprobiert und finde das Oben-offene auch ziemlich gut. Halt hat man auch.
      Ich finde man sollte die Sandalen mal ausprobieren.
      Auf der anderen Seite ist es auch nur ein Produkt, dass wir kaufen sollen und die Werbung verspricht so einiges. Der heilige Gral des Laufens ist es aber nicht, so viel kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Denn auch hier können Probleme mit Blasen und Druckstellen auftauchen.
      Sportwissenschaftlich möchte ich mich nicht äußern, aber es gibt noch nicht viele Studien zu den Laufsandalen. Außerdem bin ich ein Verfechter des Barfußlaufens und meine: auch eine Sandale ist ein Schuh, nur eben oben offen.
      Am Ende bleibt ein klares Jein von meiner Seite.

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