Planckton

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Die Wissenschaft ist ein ernstes Geschäft, aber gehört ihr deshalb das letzte Wort?

An ihrem Husten sollt ihr sie erkennen

Der Ansatz des Robert Koch - Institus, die Influenza und ihre Verbreitung über Praxisindizes zu überwachen, ist ja schön und gut. Doch kann ein solcher...

Der Ansatz des Robert Koch – Institus, die Influenza und ihre Verbreitung über Praxisindizes zu überwachen, ist ja schön und gut. Doch kann ein solcher Ansatz naturgemäß der Entwicklung nur hinterherhinken. Bei Google geht man einen etwas anderen Weg. Für die USA erstellt Google bereits einen Influenza-Index namens flutrends, der nur anhand der lokalen Häufung von Anfragen zu Erkältungsthemen die Verbreitung der Grippe, nach Bundesstaaten sortiert, darstellt. Einen interessanten, ganz neuen Weg geht das Forscherteam der Firma Biorics um Daniel Berckmans im belgischen Leuven, wie der New Scientist berichtet. Das neue, zum Patent angemeldete Konzept sieht vor, Menschen an ihrem Husten zu erkennen. Der typische Grippe-Husten sei nämlich gegenüber dem Husten bei anderen Krankheiten anhand bestimmter Charakteristika zu erkennen. So könnten in größeren Menschenmengen (Flughäfen, Bahnhöfe, Konferenzzentren etc.) erkrankte Menschen erzielt erkannt und gegebenfalls informiert werden. Damit soll, so das ferne Ziel, die pandemische Ausbreitung der Grippe verhindert werden können. Wohl noch nicht praxistauglich, die Sache, aber ein interessanter Ansatz, wie ich finde.